Eine deutsche Bischöfin ist nach einer Alkoholfahrt zurückgetreten, 1.54 Promille und eine ignorierte rote Ampel kosten ihr auch ein Jahr lang den Führerschein, obwohl die Fahrt unfallfrei geblieben war. Was ist da nun am Platz: Häme oder Mitleid?
Archiv für die Kategorie ‘Kirche’
Fußnote 66: Die Kirche und der ORF
Die SPÖ und Grünen können aufatmen: Die Kirche bleibt bei Küberl.
ORF II: Kleine Kirchen-Schlappe mit großen Folgen
Noch ein kleiner Nachtrag zum ORF: Auffällig ist, dass ausgerechnet jener bürgerliche Kandidat nicht die Mehrheit in seiner Kurie geschafft hat, der einen katholischen Stempel trug, nämlich Clemens Steindl vom Katholischen Familienverband.
Meinungsfreiheit, gute Nacht
Das Justizministerium bereitet unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung eine Gesetzesnovelle vor, welche die Meinungsfreiheit hierzulande sehr weit an jene Chinas annähern wird.
Ethik auf Europäisch
Seltsame Maßstäbe herrschen da im EU-Parlament, also der wichtigsten von uns gewählten Volksvertretung. Dort werden Kandidaten für die neue EU-Kommission offensichtlich mit sehr unterschiedlichem Maß gemessen, je nachdem, ob sie aus einem linken oder einen rechten Eck kommen.
Der Pfarrer, die Beichte und die Wirklichkeit
Normalerweise mache ich um „Heute“ oder „Österreich“ eher einen Bogen. Aber bisweilen bringt mir jemand ein Exemplar vorbei. So etwa jüngst ein „Heute“ samt Interview mit Dompfarrer Anton Faber. Was dort steht, ist jedenfalls sehr erstaunlich. Und offenbar korrekt, da kein Dementi des Dompfarrers zu hören war.
Migration, das Big business
Caritas-Präsident Küberl kann sehr charmant sein. Offenbar ganz nach Bedarf. An einem Abend attackiert er wild die Innenministerin bei einem langen Auftritt im ORF-Fernsehen. Tags darauf ist er bei einer Uni-Diskussion zweier Verbindungen, die ich moderieren durfte, so schmeichelweich, dass man gar nicht glauben konnte, dass da die selbe Person sitzt.
Gebt die Gesichter frei
Es war ein kleines vorweihnachtliches Wunder. Nun hat sich auch unsere liebe Frauenministerin für ein Verbot der Burka, also der Ganzkörperverschleierung islamischer Frauen, ausgesprochen. In Frankreich kommt nun sogar ein Gesetz, das jede Vermummung verbietet.
Fußnote 37: Christen und ORF
In den letzten Tagen haben 4000 Christen gegen die Geschäftsöffnung am 8. Dezember demonstriert und 1500 Studenten gegen alles und jedes. Lassen wir offen, was man von den jeweiligen Zielen hält (denn dann müsste man wohl sagen, dass die Kirche besser beraten wäre, würde sie für den geschäfts- und veranstaltungsfreien Vormittag an Sonn- und Feiertagen zum Zweck des Kirchgangs kämpfen statt nun den ganzen Feiertag verloren zu haben). Halten wir nur die Tatsache der ungleichen Berichterstattung im ORF fest (auch wenn das Thema manchen Besuchern schon bekannt vorkommen mag): Die Christen-Demonstration wird von der ZiB ignoriert (auch sonst fand der Tagebuchschreiber keine Erwähnung), über die Studenten wurde wie immer breit und voller Sympathie berichtet. Das hat nichts mehr mit objektiver Berichterstattung, sondern nur noch mit massiver Schlagseite der ORF-Mannschaft zugunsten von allem zu tun, was sehr weit links ist. Wehren sich die Kirchen? Natürlich nicht, denn der Caritas-Präsident, der für sie in den ORF-Gremien sitzt, ist der sicherste Stimmenbringer für Rot-Grün. Zu Anliegen der Kirche schweigt er.
Gott und die Liberalen
Manche Medien haben sich gewundert, aber in Deutschland ist es Realität geworden: In der FDP, einer klassisch liberalen Partei, hat sich die halbe Fraktion als bewusste Christen deklariert.
Fußnote 31: Langes Warten auf den Protest
Drei Tage politisch korrekter Panikmache liegen hinter uns: Wegen der ungeheuerlichen Frechheit der Schweizer, die keine Minarette mehr erlauben, würde Europa eine furchtbare Reaktion der islamischen Welt drohen. Siehe da, die christlichen Angsthasen und die weltfremden Linksjuristen haben sich umsonst gefürchtet: Die islamische Welt hat sehr zurückhaltend reagiert. Denn dort wissen alle sehr genau, dass Christen bei ihnen Tausende Male schlechter behandelt werden, als es das Verbot einiger Türme bei uns bedeutet. Daher will dort niemand eine globale Debatte über die Rechtsstellung anderer Religionen. Fast muss man sagen: leider.
Fußnote 28: Die Geschäftemacher
Mit großer Betroffenheit berichtet der Moderator des ORF-Mittagsjournals von den wieder um 20 Prozent erhöhten Arbeitslosenzahlen und von der Aussicht, dass diese bald noch viel mehr steigen werden. Minuten später jubiliert der selbe Moderator, dass das deutsche Höchstgericht der Ladenöffnung an Sonntagen (die es dort mit Rücksicht auf den Kirchgang ohnedies nur an Nachmittagen gibt) und damit der „Geschäftemacherei“ – dieses Wort mit der größtmöglichen Verachtung in der Stimme – ein Riegel vorgeschoben sei. Dass die bösen Geschäftemacher zugleich auch Jobmacher wären, so etwas geht einem gleichgeschalteten ORF-Redakteuer natürlich nicht in den Kopf.
Glocken, Schweizer, Minarette
Es ist das bisher stärkste Signal, dass Europas Bürger die islamische Bedrohung ernst nehmen. Es ist das bisher deutlichste Zeichen, wie sehr die große Mehrheit der Medien und Politiker, die Meinungsforscher und sogenannten Intellektuellen schon von der Stimmung der Bürger entfremdet sind. Das Signal kommt ausgerechnet aus der kleinen Schweiz.
Christen, Moslems und das Schweigen
Ich habe selten eine so dichte Veranstaltung erlebt: Gedränge, Emotionen, Betroffenheit. Thema: die heutigen Christenverfolgungen, die gewaltige Dimensionen angenommen haben, die nach seriösen Studien die größten der Geschichte sind. Und die bei uns in einem Ausmaß verdrängt werden, das wahrscheinlich nur noch psychiatrisch komplett analysiert werden könnte.

