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Fußnote 293: Amerikas Humanität einst und jetzt

Amerikas Umgang mit chinesischen Bürgerrechtler Chen Guangcheng macht bestürzend klar, wo die einst große humanitäre Supermacht heute steht.

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Wie viele Muslime und Moscheen gibt es in Österreich?

Zahl der Muslime in Österreich gesamt auf Basis der Volkszählung (2012: Schätzung)

 

Jahr Zahl der Muslime
1971

23.000

1991

159.000

2001

339.000

2012

ca. 600.000

Anmerkung: 2010 rund 340.000 der Muslime Mitglieder in muslimischen Vereinen.

 

Zahl der muslimischen Vereins- Gebetsräume nach Bundesland

 

Bundesland Gebetsräume
Burgenland

2

Kärnten

11

Niederösterreich

43

Oberösterreich

25

Salzburg

15

Steiermark

30

Tirol

20

Vorarlberg

15

Wien

ca. 100

Quelle: BMI, Islamische Glaubensgemeinschaft

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Welchen Institutionen vertrauen die Österreicher?

Saldo aus "Habe Vertrauen zu" und "Habe kein Vertrauen zu" März 2012 im Vergleich zu März 2011

 

Institution Vetrauenssaldo Veränderung
Rechnungshof

50

 
Arbeiterkammer

50

+3

Polizei

44

+2

Verfassungsgerichtshof

42

 
Universität

40

+3

Nationalbank

26

-12

eigener Gemeinderat

21

+7

Schule

18

 
Krankenkassen

17

 
Wirtschaftskammer

9

-7

Bundesheer

7

-12

eigene Landesregierung

5

 
Gewerkschaftsbund

3

+14

Landwirtschaftskammer

2

 
Katholische Kirche

-2

+3

Seniorenrat

-2

-9

Pensionsversicherung

-5

 
Industriellenvereinigung

-15

 
Parlament

-15

 
Justiz

-19

-14

Opposition

-22

+4

Finanzmarktaufsicht

-34

-10

Regierung

-37

-8

EU

-41

 

Quelle: OGM

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Drei Marksteine auf dem Weg zur geistigen Erneuerung Europas

Kann der moderne Mensch noch glauben? Die meisten Intellektuellen verneinen diese Frage. Sie ordnen den Glauben an übernatürliche Wesen und Mächte, an Gott oder diverse Götter einem frühmenschlichen Stadium zu. Unser aufgeklärtes Zeitalter, so die allgemeine Meinung, beschränkt sich auf Tatsachen, auf deren Beobachtung und Verknüpfung zu Relationen, und versucht aus diesen Beobachtungen und Relationen Regelmäßigkeiten zu erkennen und Gesetze abzuleiten. Glaubenswahrheiten werden vom modernen Menschen nicht mehr einfach angenommen, sondern „hinterfragt“.

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Zeitgeist und Verdrängung

Am 10. 02. 2012 brachte Ö1 bis 14.40 Uhr eine Sendung zur Frage „Depressionen und ihre Ursachen."

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Fußnote 260: Die Stupa und wir

Gewiss ist der Buddhismus eine der relativ friedlichen Religionen dieser Welt. Trotzdem ist das Verhalten der Stimmbürger der kleinen Gemeinde Gföhl nachvollziehbar.

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Die syrische Wahl: ein Diktator oder ein Weltenbrand?

In Syrien tobt ein grässlicher Bürgerkrieg. Tausende Tote, Massaker an unbewaffneten Demonstranten, Folter und vieles mehr sind dem Regime des Präsidenten Bashar al-Assad anzulasten. Es gibt auch für entfernte europäische Beobachter keine Zweifel mehr, dass die Mehrheit der Syrer seine Absetzung will. Dennoch tut die Außenwelt nichts, um Assad zu stürzen. Und das ist – verständlich.

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Christliche Weihnachten in Ägypten

Die meisten von uns freuen uns auf Weihnachten, wenn auch der Advent bei vielen sicher nicht als besinnliche Zeit bezeichnet werden kann. Selbst Krisen können geraden diese Freude nicht besonders dämpfen. Eingekauft wird weiterhin ungebremst.

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Rebellen haben’s schwer

In letzter Zeit berichtet der ORF über die neue mutige Revolutionsbewegung, genannt Pfarrerinitiative. Ich finde es sehr beeindruckend, wie es dieser gelingt, den Eindruck zu erwecken, die Mehrheit der österreichischen Katholiken stünde hinter der Initiative.

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Die „systemische“ Krise

Ist von der „systemischen Krise“ die Rede, so denkt jeder sogleich an die Finanzmärkte mit den Banken, die „zu groß sind um sie Pleite gehen zu lassen“, an die sich auftürmenden Risiken aus Derivatgeschäften, an Hedgefonds und ihre Spekulationen gegen ganze Staaten, an die Bailouts und Rettungsfonds, die durch ihre Auflagen die „Fahrt ins Verderben“ (Hans-Werner Sinn) noch beschleunigen, statt sie aufzuhalten, oder an die Gipfelbeschlüsse zur Lösung der Euro-Krise mit immer kürzeren Halbwertzeiten. Was gestern noch tabu war – Staatspleite, Schuldenschnitt, Bailout, Staatsschuldenfinanzierung durch die EZB, Hebelung, Austritt – wird heute zur Option und in diversen Szenarios durchgespielt.

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Neue Lehrpläne für islamischen Religionsunterricht

Wer den bisher gültigen Lehrplan aus dem Jahre 1983 mit den neuen Lehrplänen aus dem Herbst 2011 vergleicht, kann leicht zu dem Schluss gelangen, dass im islamischen Religionsunterricht in Österreich völlig unbedenkliche Glaubensinhalte vermittelt werden. „Islamische Staatsordnung“ sehen die neuen Lehrpläne nicht mehr vor. Die in allen westlichen Staaten als gesellschaftspolitische Errungenschaft gültige Trennung von Religion und Staat wird also nicht mehr in Frage gestellt. Die Scharia wird auch nicht mehr „durch die Hintertür“ vermittelt.

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Warum gehen uns die Kinder aus?

Neben der Schuldenkrise und der massiven Zuwanderung aus bildungs- und leistungsfernen Kulturen ist unsere Gesellschaft mit einer dritten massiven Bedrohung konfrontiert, auf die wir keine Antwort wissen. Auch diese dritte Bedrohung dürfte - noch dazu die in Wechselwirkung mit den anderen beiden - zu einer kaum noch verhinderbaren Katastrophe führen: das Ausbleiben der Kinder. Die Österreicher bekommen nicht einmal mehr halb so viele Kinder, wie ihre Vorfahren noch in den 60er Jahren alljährlich geboren haben. Diese demographische Bedrohung wird aber viel weniger als die anderen diskutiert - vielleicht auch deshalb, weil man daran nicht einfach der Politik allein die Schuld geben kann, sondern auch viele Landsleute mitschuld sind.

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Der Streit in der Kirche

In der katholischen Kirche toben wilde Freistilkämpfe, von lautem Gejohle aus den Zuschauerrängen begleitet. Dort sieht man ja nichts lieber, als wenn man sich in der Kirche gegenseitig zerfleischt, wenn jemand einstige moralische Autoritäten zu lächerlichen Figuren macht. Lenkt das doch herrlich davon ab, wie man es denn selbst mit Gott oder der eigenen Lebensführung hält.

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In welchen Staaten werden die Christen am stärksten verfolgt?

Weltverfolgungindex des Vereins Open Doors 2011 – Rangliste der Staaten

 

  1. Nordkorea
  2. Iran
  3. Afghanistan
  4. Saudi-Arabien
  5. Somalia
  6. Malediven
  7. Jemen
  8. Irak
  9. Usbekistan
  10. Laos
  11. Pakistan
  12. Eritrea
  13. Mauretanien
  14. Bhutan
  15. Turkmenistan
  16. China
  17. Katar
  18. Vietnam
  19. Ägypten
  20. Tschetschenien
  21. Komoren
  22. Algerien
  23. Nigeria (Nord)
  24. Aserbaidschan
  25. Libyen
  26. Oman
  27. Myanmar (Burma)
  28. Kuwait
  29. Brunei
  30. Türkei
  31. Marokko
  32. Indien
  33. Tadschikistan
  34. Vereinigte Arabische Emirate
  35. Sudan (Nord)
  36. Sansibar
  37. Tunesien
  38. Syrien
  39. Dschibuti
  40. Jordanien
  41. Kuba
  42. Weißrussland
  43. Äthiopien
  44. Palästinensergebiete
  45. Bahrain
  46. Kirgisistan
  47. Bangladesh
  48. Indonesien
  49. Sri Lanka
  50. Malaysia
  51. Russland

 

Weltkarte: je dünkler der Farbton, umso stärker die Verfolgung

 

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Die Kirche und das Marketing

Linke und mediale Krawallmacher agitieren heftig gegen den Papstbesuch in Madrid und das damit verbundene Weltjugendtreffen. Diese Krawallmacher innerhalb und außerhalb der Kirche transportieren vor allem zwei Vorwürfe: Erstens, dass sich dieser Papst noch immer traut, für die Familie und gegen die Schwulenehe zu sein. Und zweitens, dass der Papstbesuch und die Betreuung der Million erwarteter Teilnehmer in dem in wirtschaftlicher Seenot befindlichen Spanien rund 50 Millionen Euro kosten wird.

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Die Abtreibungslobby und das Sommerloch

Der sozialistische Gesundheitsminister Stöger versucht das Sommerloch auszunutzen um dem Steuerzahler eine Beteiligung am Mord an Ungeborenen aufzuzwingen. Man könnte meinen, die SPÖ habe wesentlich größere Probleme, aber immer wieder schlägt bei der „Sozialdemokratie“ das linke Herz bis zum Hals, wenn irgendwelche sozialistischen Barbareien aus der Mottenkiste geholt werden. Vorliegender Fall ist übrigens ein Lehrbuchbeispiel dessen, warum überzeugte Konservative dem Sozialisten Heinz Fischer niemals ihre Stimme geben konnten und er ist Beweis, dass die Sozialdemokratie der natürliche Gegner jedweder wertorientierten Politik ist und bleiben wird.

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Gottesstaat auf europäisch

Was haben islamischer Gottesstaat und die civitas Dei des Christentums gemeinsam, was trennt sie? Wer solche Fragen als Katholik aufwirft, wird nicht umhinkönnen, sich umfassend mit dem inneren Zusammenhang zwischen Kirche, Gesellschaft, Politik und Staat anhand der lehramtlichen Dokumente auseinanderzusetzen. Er wird dabei so manche Überraschung erleben, denn über weite Strecken widerspricht die kirchliche Lehre gängigen Überzeugungen und „politisch korrekten" Auffassungen.

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Erzherzog Otto zur letzten Ruhe gebettet – eine Nachlese

Dass das Begräbnis Seiner Hoheit mehr war, als bloße Nostalgie, ist vor allem drei Konstanten zu verdanken: Der Grußbotschaft des Papstes, der Haltung der kaiserlich-königlichen Familie, sowie der Predigt des Kardinals. Der ORF hingegen schaffte es nicht einen Schatten auf diesen großen Mann zu werfen, so sehr er sich auch mit Hilfe übler Propaganda, schlechter Kommentatoren (wozu auch Herr Zulehner zu zählen ist) und republikanischer Niederträchtigkeit darum bemühte. Die Begräbnisfeierlichkeiten sind vorüber: eine Nachlese.

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Otto von Habsburg ist tot – das Prinzip besteht fort!

Am 4. Juli ist seine kaiserlich-königliche Hoheit Otto von Habsburg friedlich entschlafen, ein Tag, der die versammelte Presselandschaft zu den unterschiedlichsten Schlagzeilen verleitete. Ein Nachruf jagte und jagt den anderen, es scheint, als befänden sich die Medien in einer Mischung aus Anerkennung und Nostalgie, aber auch von republikanischer Verachtung gefangen für jenen Mann, der wie kaum ein anderer für das überzeitliche Prinzip des Legitimismus stand und steht.

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Die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche im Modernisierungs- und Transformationsprozess des modernen Russland

Die russisch-orthodoxe Kirche ist, anders als die römisch-katholische Kirche für den modernen (westeuropäischen) Nationalstaat, seit beinahe tausend Jahren einer der prägenden Faktoren im russischen Selbstverständnis, wenn nicht überhaupt der prägendste. Die wesentliche Frage, welchen Einfluss die russisch-orthodoxe Kirche auf den Modernisierungs- und Transformationsprozess des sogenannten „modernen Russland“ ausübe, kann nur im Lichte der kirchlichen Tradition richtig analysiert werden.

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Afrika: Wo ist Schwarz und wo ist Weiß?

In der Elfenbeinküste scheint sich das Ende eines Konflikts zu nähern, in dem die Rollen von Gut und Böse offensichtlich klar verteilt sind. Präsident Gbago ist abgewählt worden – weigert sich aber zurückzutreten. Weshalb er nun mit Gewalt und internationalen Truppen aus dem Amt gedrängt wird. Alles klar – oder ist vielleicht alles anders?

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Das Ende der Anmaßung

Sollten Österreichs Regierung wie Medien doch lernfähig sein, dann könnten sie in diesen Tagen viel lernen: zum Beispiel, was sie von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich zu halten haben. Nämlich sehr wenig.

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