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Die roten Meinungsmacher (28): ORF unter Schock: Der Senkrechtstart der Antenne Steiermark drucken

Seit seiner Gründung im Jahr 1967 bis zum Start der Antenne Steiermark Ende 1995, war Ö3 der einzige Radiosender Österreichs, der aktuelle Popmusik spielte. Wer keine Schlager, Oldies, Volksmusik oder Klassik im Radio hören wollte, der kam an Ö3 nicht vorbei. Obwohl das Programm Mitte der 90er Jahre längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit war, waren die Hörerzahlen, dank der Monopolstellung des bereits etwas angestaubten Senders mit einer Tagesreichweite von 36,1 Prozent[i], noch halbwegs akzeptabel.

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Die roten Meinungsmacher (27): Bitte warten: Der Fehlstart der Privatradios drucken

Was ohnehin längst alle wussten, entscheidet die Regionalradiobehörde pro forma am 21.12.1994, drei Tage vor Weihnachten. Nach den Feiertagen am 18. Jänner erteilt die Behörde dann offiziell die Zulassungsbescheide.

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Lueger und die heutigen Sozialisten

„Die Presse“ vom 22. April 2012 illustriert in einem Artikel mit dem Titel „Wiens Problem mit Karl Lueger“ ausgiebig die penetrante Einseitigkeit, groteske Undankbarkeit und fragwürdige Gesinnung der gegenwärtigen Nomenklatur und ihrer journalistischen Dienstboten im Umgang mit der Geschichte. Selbstverständlich hat nicht „Wien“ ein Problem mit dem ehrenden Gedenken an seinen größten Bürgermeister, sondern das derzeit herrschende sozialistische Regime hat ein Problem.

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Menschenjagd einst und heute

Die Zustände rund um unsere Universitäten beweisen wieder einmal zwei Erfahrungssätze. Erstens: Linke Gutmenschen sind immer mit Begeisterung bei Konflikten von vorvorgestern zwar ethisch, aber total einäugig. Zweitens: Bei den linken Sauereien von heute sind die Bürgerlichen viel zu knieweich und die Linken schauen natürlich sowieso nicht hin.

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Die roten Meinungsmacher (26): Wer bastelt mit? Das Regionalradiogesetz

In Erwartung der Verurteilung aus Straßburg und im Hinblick auf den Beitritt Österreichs zur EU entschloss sich die SPÖ Anfang der 90er Jahre schließlich doch dazu, wenn auch widerwillig und ohne viel Engagement, den heimischen Rundfunk, oder besser gesagt den heimischen Hörfunk, in mehr oder weniger naher Zukunft zu liberalisieren. Bundeskanzler Franz Vranitzky verkündete deshalb, dass 1992 „ein wichtiges medienpolitisches Jahr wird.“[i]

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SN-Kontroverse: Lueger

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

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Die roten Meinungsmacher (25): Das Lentia-Urteil: SPÖ-Medienpolitik am internationalen Pranger

Am 24. November 1993 fällt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ein für Österreich richtungsweisendes Urteil: Das ORF-Rundfunkmonopol verstößt gegen die Menschenrechtskonvention. Es verletzt laut Artikel 10 EMRK das Recht auf freie Meinungsäußerung:

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Fußnote 288: Säubert endlich auch den Heldenplatz

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag mit der Säuberung: Die Gemeinde Wien will auf dem Heldenplatz ein Deserteursdenkmal aufstellen.

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Erdogans Strategie geht auf

Der Prozess, der Anfang April in Ankara gegen die zwei letzten noch lebenden Mitglieder der Militär-Junta begann, die 1980 in der Türkei die Macht übernommen hatte, wird vielfach als „historischer Prozess“ bezeichnet. Was zumindest insofern passt, als er weit zurückliegende Ereignisse behandelt – und damit an andere Prozesse erinnert, mit denen unter dem Banner der „Gerechtigkeit“ gegenwärtige Politik betrieben wird. Nicht zufällig steckt „Gerechtigkeit“ auch im Parteinamen der AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

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Zweierlei Nostalgie

Ein Untergang ist nicht allein
Verlust von Schiff und Waren,
er kann auch Katastrophe sein,
wie öfters wir erfahren.

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Die Geschichtsfälscher

Sie werden immer hemmungsloser. Jetzt beginnen Rot-Grün wie die Nazis und Kommunisten aus ideologischen Gründen wild Straßennamen umzunennen.

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Die roten Meinungsmacher (24): Hubschraubereinsatz: Die Jagd auf Radiopiraten

Während Anfang der 90er Jahre die Koalitionspartner SPÖ und ÖVP recht lustlos und ohne große Eile an einem Gesetzesentwurf für die Rundfunkliberalisierung basteln, während ORF und VÖZ über die Ausweitung von TV-Werbezeit streiten, formieren sich im Hintergrund neue Gegner des Monopols.

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Die roten Meinungsmacher (23): Blue Danube Radio: Der große Frequenzraub

Am 23. August 1979 blickt die Welt auf Österreich, genauer gesagt auf die Donaustadt, den 22. Bezirk von Wien. Denn dort übergibt, nach 6-jähriger Bauzeit und Investitionen von knapp sechs Milliarden Schilling, Bundeskanzler Bruno Kreisky feierlich die Wiener UNO-City[i] per Handschlag an UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim. Nun ist Wien neben New York und Genf offiziell dritte UNO-Stadt.

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Wie entwickelten sich die Leserzahlen österreichischer Printmedien?

Vergleich der langfristigen Entwicklung der Leserzahlen einiger ausgewählter Medien in den Jahren 1995, 2000, 2002, 2010 und 2011

Dieser Überblick findet sich sonst nirgends. Die Ersteller der Media-Analyse weisen aus formalen Gründen darauf hin, dass sich die Erhebungsmethode in dieser Zeit ein wenig geändert hat. In Wahrheit aber fürchten sich die Medien vor solchen Langfristvergleichen, weil sie bei einigen dramatische Entwicklungen zeigen.

 

Medium 1995 2000 2002 2010 2011
Der Standard 5,0 5,7 5,7 5,3 5,0
Die Presse 3,9 5,4 5,3 3,8 3,7
Kurier 12,7 11,8 11,1 8,1 8,1
Krone 40,9 43,4 43,4 38,9 38,2
Täglich Alles 12,7
Kleine Zeitung 11,2 12,5 12,4 12,0 11,3
Neue Kärntner Tgz. 1,3 1,2 1,2 0,7 0,6
OÖ Nachrichten 4,7 5,6 5,3 4,8 5,0
Salzburger Nachrichten 4,0 4,5 4,5 3,6 3,4
Tiroler Tgz. 4,4 5,2 5,1 3,9 3,9
Neue Vorarlberger Tgz. 0,9 0,8 0,9 0,6 0,5
Vorarlberger Nachrichten 3,1 3,6 3,1 2,6 2,4
NÖN 9,6 10,7 11,2 9,2 7,7
Falter 1,0 1,4 1,3 1,4 1,3
News 19,7 19,3 17,8 10,3 9,3
Profil 8,5 9,4 8,1 6,3 5,9
Gewinn 6,9 8,8 4,1 3,5
ORF Nachlese 11,3 10,5 5,9 6,3
Trend 7,3 8,2 3,7 3,3
Wirtschaftsblatt 1,3 1,4 1,1 0,9
Format 7,1 5,5 2,3 2,3
Heute 12,0 13,1
Österreich 9,6 10,3

Anmerkung: In Wien lag "Heute" 2011 bei 41,5 Prozent (plus 3,9), die "Krone" bei 33,5 Prozent (minus 2,1).

Quelle: Media-Analyse

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Die roten Meinungsmacher (22): Radio CD: Der Feind aus dem Osten

In Kärnten, der südlichen Steiermark und in Tirol sind zu dieser Zeit bereits mehrere Radiosender mit österreichischem Programm aus den südlichen Nachbarländern Italien und Jugoslawien (später Slowenien) zu empfangen. Viele dieser kleinen, oftmals amateurhaft geführten Sender, konnten aber weder am Hörer-, noch am Werbemarkt reüssieren.

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Begrenztheit beim Denken

Einer der ganz Großen der österreichischen Politik der Nachkriegszeit war Hermann Withalm, der vor 100 Jahren geboren wurde (21. April 1912).

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Die roten Meinungsmacher (21): Blaues Auge: Das FPÖ-Volksbegehren gegen das ORF-Monopol

Auch Jörg Haider will das Chaos in der heimischen Medienpolitik und den immer stärker werdenden Druck in Richtung Liberalisierung des Rundfunkmarktes für seine Zwecke nutzen. Er plant ein Volksbegehren gegen das ORF-Monopol. Der Kampf gegen die öffentlich-rechtliche Anstalt und das Rundfunkmonopol bieten sich für Haider und die FPÖ gleich aus mehreren Gründen an.

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Die roten Meinungsmacher (20): Der Bock als Gärtner: Teddy Podgorskis Privatradiopläne

Nachdem der ORF seit  dem Abgang Gerd Bachers wieder fest in roter Hand ist, bläst die ÖVP erneut zum Sturm auf das staatliche Rundfunk-Monopol. Nur wenige Tage nach der Wahl von Teddy Podgorski zum Generalintendanten, der laut Mediensprecher Heribert Steinbauer der Vertrauensmann der SPÖ-Zentrale ist[i], präsentiert ÖVP-Generalsekretär Michael Graff neue Pläne zur Liberalisierung des heimischen Rundfunkmarktes.

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Die roten Meinungsmacher (19): Welches Monopol? – Die Kampfrhetorik der Monopolisten

Da seit Mitte der 80er Jahre die Forderungen nach einer Liberalisierung des heimischen Rundfunkmarktes immer lauter werden und die Diskussion um das Rundfunkmonopol nicht und nicht verstummen will, die SPÖ aber wenig bis kein Interesse hat, den von ihr gelenkten ORF privater Konkurrenz auszusetzen, entwickelt sie im Laufe der Jahre eine breite Palette an Scheinargumenten zur Verteidigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopols und gegen die Pressefreiheit im elektronischen Bereich.

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Die roten Meinungsmacher (18): Teddy statt Tiger: Bachers zweiter Abgang

Im Dezember 1985 wechselt völlig überraschend der neue Informationsintendant Franz Kreuzer in das Kabinett von Fred Sinowatz. Kreuzer wird der Nachfolger von Gesundheitsminister Kurt Steyrer, der als Spitzenkandidat für die SPÖ in den Präsidentschaftswahlkampf gegen Kurt Waldheim zieht.

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Die roten Meinungsmacher (17): Der Monopoltiger: Bachers Kampf gegen die Rundfunkliberalisierung

Obwohl Gerd Bacher nicht müde wird zu betonen, er mache „Rundfunk und nicht Rundfunkpolitik“[i], macht er selbstredend genau das. Die großen Umwälzungen im Medienbereich in den 80er Jahren zwingen den Tiger, an mehreren Fronten gleichzeitig für den Erhalt „seines“ Monopols zu kämpfen.

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Drei Marksteine auf dem Weg zur geistigen Erneuerung Europas

Kann der moderne Mensch noch glauben? Die meisten Intellektuellen verneinen diese Frage. Sie ordnen den Glauben an übernatürliche Wesen und Mächte, an Gott oder diverse Götter einem frühmenschlichen Stadium zu. Unser aufgeklärtes Zeitalter, so die allgemeine Meinung, beschränkt sich auf Tatsachen, auf deren Beobachtung und Verknüpfung zu Relationen, und versucht aus diesen Beobachtungen und Relationen Regelmäßigkeiten zu erkennen und Gesetze abzuleiten. Glaubenswahrheiten werden vom modernen Menschen nicht mehr einfach angenommen, sondern „hinterfragt“.

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Die roten Meinungsmacher (16): Aufbruch ins All: Die neue Programmvielfalt aus der Schüssel

Während in Kärnten Radio Uno von Italien aus den ORF-Radios Konkurrenz macht und mit SKY CHANNEL im Wiener Kabelnetz erstmals ein kommerzieller ausländischer TV-Sender empfangen werden kann, haben die zahlreichen Satelliten, die im Laufe der 80 Jahre von europäischen Konsortien und Firmen ins All befördert werden, vorerst noch keinen nennenswerten Einfluss auf das heimische Rundfunkmonopol.[i]

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Wie viele Kinder wurden in Österreich lebend & tot geboren?

Absolute Zahl der Lebend- und Totgeborenen pro Jahr in Österreich seit 1871

 

Jahr Lebendgeborene Totgeborene
Absolute Zahlen
1871

153.502

        .
1872

158.395

        .
1873

162.563

        .
1874

162.874

        .
1875

164.904

        .
1876

169.935

        .
1877

164.731

        .
1878

162.106

        .
1879

163.662

        .
1880

165.466

        .
1881

164.089

5.492

1882

166.068

5.600

1883

165.790

5.719

1884

169.803

5.796

1885

168.069

5.898

1886

170.059

5.982

1887

170.735

6.166

1888

170.199

6.143

1889

171.939

6.503

1890

165.601

6.078

1891

176.568

6.804

1892

171.794

6.913

1893

175.636

7.139

1894

176.507

7.032

1895

181.136

6.779

1896

182.844

6.402

1897

181.882

6.212

1898

184.427

6.584

1899

186.290

6.885

1900

187.094

6.698

1901

189.539

6.962

1902

191.926

6.566

1903

184.244

6.370

1904

187.963

6.600

1905

181.685

6.271

1906

184.477

6.572

1907

181.026

6.226

1908

180.034

6.124

1909

180.106

6.185

1910

176.588

6.101

1911

168.916

        .

1912

170.555

        .

1913

163.354

        .

1914

161.692

        .

1915

125.680

        .

1916

98.895

        .

1917

92.289

        .
1918

92.560

        .
1919

118.518

        .
1920

146.644

        .
1921

151.138

        .
1922

150.958

4.746

1923

146.885

4.879

1924

142.141

4.728

1925

135.841

4.132

1926

127.250

3.908

1927

118.669

3.683

1928

116.729

3.535

1929

112.047

3.255

1930

112.330

3.253

1931

106.324

2.962

1932

102.277

3.012

1933

96.369

2.690

1934

91.567

2.516

1935

88.689

2.487

1936

88.264

2.556

1937

86.351

2.447

1938

93.812

2.532

1939

137.825

3.718

1940

145.926

3.738

1941

135.398

3.076

1942

116.172

2.502

1943

122.443

2.546

1944

126.938

2.793

1945

101.369

2.020

1946

111.302

2.501

1947

128.953

2.766

1948

123.221

2.634

1949

113.375

2.316

1950

107.854

2.369

1951

102.764

2.145

1952

103.012

2.088

1953

102.867

1.909

1954

103.985

1.948

1955

108.575

1.932

1956

115.827

2.087

1957

118.712

2.072

1958

119.755

1.978

1959

124.377

1.935

1960

125.945

1.916

1961

131.563

1.757

1962

133.253

1.835

1963

134.809

1.814

1964

133.841

1.687

1965

129.924

1.565

1966

128.577

1.471

1967

127.404

1.401

1968

126.115

1.370

1969

121.377

1.276

1970

112.301

1.141

1971

108.510

1.056

1972

104.033

1.005

1973

98.041

877

1974

97.430

828

1975

93.757

791

1976

87.446

683

1977

85.595

673

1978

85.402

562

1979

86.388

561

1980

90.872

602

1981

93.942

511

1982

94.840

469

1983

90.118

481

1984

89.234

409

1985

87.440

407

1986

86.964

385

1987

86.503

289

1988

88.052

325

1989

88.759

347

1990

90.454

325

1991

94.629

321

1992

95.302

339

1993

95.227

317

1994

92.415

307

1995

88.669

389

1996

88.809

399

1997

84.045

363

1998

81.233

334

1999

78.138

316

2000

78.268

331

2001

75.458

278

2002

78.399

338

2003

76.944

307

2004

78.968

313

2005

78.190

289

2006

77.914

313

2007

76.250

291

2008

77.752

258

2009

76.344

284

2010

78.742

296

Quelle: Statistik Austria

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Fußnote 262: Linke Bücherverbrennungen

Es war eine der vielen geschmacklosen Widerlichkeiten auf Kosten der Steuerzahler, die als sogenannte Kulturaktion getarnt war.

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Wenn die Politik der Wähler überdrüssig wird

Wahlen? Derzeit sinnlos. „Wahlen bedeuten heillose Versprechungen. Extreme Parteien von rechts und links würden gewinnen.“ Selten wurde der Demokratie eine so unverblümte Absage erteilt. Der Mann, der da Wahlen am liebsten abschaffen würde, heißt jedoch Hannes Swoboda, und er ist immerhin Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im europäischen Parlament. Da läutet offenbar eine ganz gewichtige Stimme eine ganz neue Debatte über eine fundamentale Krise der Demokratie ein.

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Toleranz ist mehr als ein Kinder- und Geduldspiel

Gabriel Marcel – J.-P. Satres Gegenspieler im Pariser Nachkriegsszenario für Existenzphilosophie, Metaphysik und Literatur –  verdanken wir eine unüberbietbar präzise Begriffsdefinition für dieses Grundwort: „Das Wesen der Toleranz ist eine aktive Anti-Intoleranz". Dieser Spruch mag sich vielleicht beim flüchtigen Zuhören als Wortspielerei anhören, bietet aber eine kräftige Aussage zur Diskussion.

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Die roten Meinungsmacher (15): Bella Italia: Von Radio Valcanale zu Radio Uno

Nicht nur die ORF-Fernsehsender, sondern auch Ö3 und die regionalen ORF-Schlagerradios bekommen Anfang der 80er Jahre erste Konkurrenz aus dem Ausland. Ist beim Fernsehen der technische Fortschritt der Auslöser für diese Entwicklung, so ist es beim Radio unser südliches Nachbarland Italien. Bereits 1975 fällt in Italien das Rundfunkmonopol.

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Die Wort-Täter und die Tat-Täter

Bisher war man das eher von Fellner-Hefteln gewohnt: Ein Reporter schleicht sich irgendwo bei einem Feindobjekt unter falscher Identität ein und kolportiert dann irgendein Zitat, das den Feind blamieren soll. In der seit Tagen anhaltenden linken Aufregung um den FPÖ-Chef H.C.Strache hat sich nun die angebliche Qualitätszeitung „Standard“ dieser Methode bedient.

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Die roten Meinungsmacher (14): Der Himmelskanal: Intellektueller Sturm im Wasserglas

Im Jahr 1984 wird die heimische linke Künstlerelite in helle Aufregung versetzt. Das hat allerdings wenig mit George Orwell zu tun, eher im Gegenteil. Stein des Anstoßes ist der britische TV-Sender SKY CHANNEL oder Himmelskanal, wie ihn einige Zeitungen für ihre Leser ins Deutsche übersetzen.

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