Ukraine statt Türkei drucken

Lesezeit: 4:00

Der Besuch von Staatspräsident Petro Poroschenko in Österreich sollte Anlass sein, die Ukraine-Politik Österreichs und der EU auf ein neues Fundament zu stellen. Die Ukraine will mit aller Kraft in die EU und NATO und arbeitet mit Hochdruck an den notwendigen Reformen. Die Aufgabe ist gewaltig, allerdings auch der Fortschritt innerhalb von vier Jahren nach der Pro-Europa Protestbewegung Euromaidan.

Leider hat sich die EU-Erweiterungspolitik noch nicht auf die neuen Umstände nach 2014 und speziell nach 2016 angepasst. Diese Woche legt die EU-Kommission die neue Westbalkanstrategie vor und die sechs Balkanländer sind nun am richtigen Weg in EU und NATO und das ist gut und richtig.

  • Aber warum ist die Türkei nach allem, was seit 2016 passiert ist, noch immer ein EU-Kandidatenland?
  • Und warum ist die Ukraine mit all den konkreten Fortschritten noch nicht einmal als potentielles EU-Kandidatenland von der EU Kommission gelistet?
  • Ist die Ukraine weniger in Europa als die Türkei?
  • Verbindet uns mehr oder weniger mit der Ukraine als mit der Türkei?
  • Und verdient nicht die Ukraine, die Opfer einer russischen Aggression ist, die gleiche Unterstützung wie Kroatien in den 1990er Jahren?

Waren doch auch damals kroatische Landesteile besetzt. Und ist doch Kroatien klarer Verbündeter und Partner des Westens. Und ist die Ukraine doch überwiegend christlich, deren altösterreichische Zentren der Bildung und Kultur Lemberg und Cernowitz heute noch ausschauen wie Salzburg und Klagenfurt nach deren Vorbild sie errichtet worden sind.

Und trotzdem erlaubt die EU der Ukraine keine Aussicht auf eine Zukunft in der EU. Im Gegensatz dazu hat die Türkei den Kandidatenstatus mit europäischen Milliarden Unterstützung:

  • Trotz Kriegs gegen die Kurden im Syrien,
  • trotz eines weltweiten Rachefeldzugs nach dem Juli-Putsch fernab von Rechtsstaatlichkeit,
  • mit NATO-Offizieren, die um politischen Asyl in der EU anfragen müssen,
  • und mit Journalisten im Gefängnis.

Diese Politik ist kaum verständlich und sicher nicht im Interesse Österreich.

Konkret kann man der Türkei eine Vertiefung der Zollunion anbieten. Auch eine Mitgliedschaft in EFTA und der Östlichen Partnerschaft ist möglich, ebenso die Verschmelzung der Union für das Mittelmeer mit einer neuen Südlichen Partnerschaft. Auch die Verlegung des Sitzes dieser Union von Barcelona nach Istanbul. Niemand will die Türkei vor den Kopf stoßen. Sie bleibt NATO-Land und wichtiger Wirtschaftspartner – aber EU-Kandidatenland das geht nicht mehr!

Diese Illusion – immer schon ohne öffentliche Unterstützung – muss nun beendet werden. Es braucht einen realistischen Zugang, der Enttäuschung verhindert und auf der oben beschrieben Basis die Türkei weiter an Europa bindet. Es braucht aber auch eine machbare Basis und die kann nicht im politischen Vereinigungsprozess der EU liegen. Und die kann schon gar nicht die Arbeitnehmerfreizügigkeit sein.

Ganz anders ist die Lage in der Ukraine, einem ohne Frage europäischen Land, das in allen Aspekten prowestlich ist, in dem sich Umfragen klar für EU und NATO aussprechen, und das in Geschichte und Struktur wie Polen oder Rumänien immer Teil Europas gewesen ist.

Die Ukraine war bis 1917 sicher viel weiter entwickelt als der Balkan unter türkischer Herrschaft. Dass sie heute wirtschaftlich hinter den Balkanstaaten liegt und nun darum bitten muss, erst auf einer Stufe mit Bosnien und Kosovo in die EU-Warteschlange zu kommen, ist nur mit dem verlorenen Jahrhundert in der Sowjetunion und dem Chaos zwischen EU und Russland zu erklären. Die Ukraine wird sich unter EU-Bedingungen auch wieder schnell entwickeln und einen positive Beitrag zur Entwicklung Europas leisten.

Niemand – nicht Russland aber auch sicher nicht den EU-Mitgliedstaaten – steht es zu, der Ukraine eine EU-Zukunft zu verweigern.

Sicher: Der Krieg Russlands im Donbas und die Besetzung der Krim sind große Themen. Aber auch Deutschland war ein geteiltes Land und wurde Gründungsmitglied der Union. Und auch das geteilte Zypern ist EU-Mitglied.

Wie kann Österreich seine Interessen durchsetzen? Die klare Ablehnung der türkischen EU-Mitgliedschaft ist bei den EU-Staaten, die ja auch NATO-Partner der Türkei sind, ohne klare Alternative für die Bindung der Türkei an die EU nicht durchsetzbar. Hingegen wäre es wesentlich glaubwürdiger und damit mehrheitsfähig, wenn Österreich die Position einnimmt: Die Ukraine statt der Türkei als Mitglied und zugleich Einbindung der Türkei in eine Östliche und Südliche Partnerschaft und eventuell auch in die EFTA.

Es bietet sich in dieser Strategie auch an, die Zukunft der Ukraine in der EU mit einer zeitweiligen Aussetzung der Sanktionen gegen Russland sowie einem echten Waffenstillstand im Rebellengebiet zu verbinden. So könnte gleichzeitig die Ukraine in die EU eingebunden und Russland gegenüber notwendige Signale der Deeskalation gegeben werden.

Günther Fehlinger ist Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation "Europäer für Steuerreformen" und Vorstandsmitglied der Aktionsgruppe für europäische und wirtschaftliche Integration des südlichen Balkans.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2018 10:57

    Erstens:
    zum Untergangskonstrukt EU würde die Türkei gut passen...
    ABER: NIEMALS ZU EUROPA!!!

    zweitens:
    "..die Ukraine, die Opfer einer russischen Aggression ist..." ?????
    oder doch eher die Aggression der NATO?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2018 20:42

    OT:
    Beobachtung eines kulturell Interessierten:
    Heute in ORF 1 wurde über Bruckners Musik gesprochen. Darin kam auch vor, dass es in der Musik zu viel "Weihrauch" gäbe, und das entstaubt gehöre. Ob es dann noch die Musik Bruckners ist, der ja "für den lieben Gott" komponierte, ist das Eine.
    Das andere war, dass in der Musik das "christliche Ducken" sei.
    Da möchte ich hören, dass im ORF einmal jemand über das "mohammedanische Ducken" referiert. Da kommt wahrscheinlich die Staatsanwaltschaft und der Falter und die SPÖ und die Betroffenheitbeauftragten der Caritas.
    Eklig!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2018 14:12

    Die Ukraine ist nicht Opfer einer "russischen Aggression", sie ist Opfer des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, was kleinere Territorien angeht.

    Abgesehen davon habe ich Verständnis für die Ukrainer.
    Über die 7 Millionen ermordeten des bolschewistischen Terrors (Hunger, Versklavung, Massenmord, Folter) hervorgerufen durch russische Bestien steigt ein Volk mit Stolz nicht so einfach hinweg. (Wir nennen solches Viehzeug dann "Befreier")

    Sie sollten aber bedenken, daß ihr Opfer damals dem sogenannten "Westen" herzlich egal war. Dieser verbündete sich noch mit den hypertrophen Bestien, die den Ukrainern das angetan hatten. Wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, als der Adolf bei 33% der Wähler stand und noch nicht einmal losgelegt hatte.
    Als Deutschland noch eine Demokratie war, hat man diese Bestien bereits gegen uns in Stellung gebracht!

    Die Ukraine tut allerdings nicht gut daran, den Polen für den 3. WK zu geben. Sie sollte sich umschauen, wie es damals war. erst aufhussen und dann im Stich lassen...

    Was die Turken betrifft: Daß der Erdowahn ein solches Stück Dreck wie diesen Yüzel oder wie das Etwas sich schreibt einknastet, finde ich voll in Ordnung.
    Anständige Völker lassen sich eben nicht von Schreiberlingen öffentlich demütigen und haben Gesetze gegen sowas. "Verächtlichmachung des Türkentums" o.Ä.
    Nur der deutschen "Köterrasse" (o-Ton eines Turken) gefällt, was derlei Schmierfinken schreiben. Das da:
    http://www.taz.de/!5114887/

    In diesem Fall wirft man Ihm "Verhetzung" vor, weil er Witze erzählt haben soll.
    Und über solche Gummiparagraphen regt sich gerade ein staat wie die Piefkei auf, wo Eichmann-Verschnitt Maas den Zensurminister geben darf, dem ein irrer Rollstuhlfahrer die Stichworte gab?
    Lächerlich.

    Aber egal, der soll in seiner geliebten Turkei im Kerker verschimmeln.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2018 10:57

    •Aber warum ist die Türkei nach allem ... gute Frage, das verstehen die meisten in der Bevölkerung nicht. Liegt wohl an der völligen Abgehobenheit der EU-Eliten.

    •Und warum ist die Ukraine mit all den konkreten Fortschritten noch nicht einmal als potentielles EU-Kandidatenland von der EU Kommission gelistet? Weil es noch keine endgültige Grenze mit Russland gibt und weil selbst die widerwärtigen EU-Eliten davor zurückschrecken, in einen Krieg mit Russland hineingezogen zu werden. Nach so einer Auseinandersetzung, vgl. WK1, kann auf einmal alles ganz anders sein. Weiters würden die enormen Agrarkapazitäten des Landes die vorhandenen Fördertöpfe sprengen und den Rest Europas unter enormen Druck setzen. Schätzungsweise 90 % der Gelder würden in obskuren Taschen irgendwelcher Oligarchen verschwinden.

    •Ist die Ukraine weniger in Europa als die Türkei? Von der Ausprägung der Korruption sind sie ca. gleichauf und weit über dem Niveau der Balkanstaaten.

    •Und verdient nicht die Ukraine, die Opfer einer russischen Aggression ist, die gleiche Unterstützung wie Kroatien in den 1990er Jahren? Die Instrumentalisierung - hier das Opfer, helft ihm - wird aus den obengenannten Gründen nicht funktionieren. Die einzige echte Militärmacht verlässt gerade die EU und die verbleiben haben mehr Angst um ihre derzeitigen Pfründe als Gier nach weiteren Pfründen vorhanden ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2018 11:20

    In erster Linie geht es immer um die Nato, und die militärische Vormachtstellung. Wo die russische Aggression sein soll möchte ich auch gerne wissen, ist doch mittlerweile Russland von der Nato umschlossen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2018 11:10

    Die Ukraine mit ihrer sehr rückständigen Wirtschaft wäre in der EU ein ständiges "Empfängerland", und dank der fast 50 Mio Einwohner ein ganz anderes Kaliber als die kleinen Balkanstaaten. Vor allem nach dem Ausfall Großbritanniens ist eine weitere Milliardenbelastung genau das, was die EU am allerwenigsten gebrauchen kann. Auch Österreich müsste bei einem Beitritt der Ukraine wohl weitere 100e Millionen mehr einzahlen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2018 21:12

    Warum eigentlich muss die EU laufend neue Staaten aufnehmen, bzw, deren Regierungen, bestechen, damit diese beitreten wollen? Die EU hat doch genug interne Probleme, die vordringlich zu lösen sind!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2018 11:10

    Die Ukraine mit ihrer sehr rückständigen Wirtschaft wäre in der EU ein ständiges "Empfängerland", und dank der fast 50 Mio Einwohner ein ganz anderes Kaliber als die kleinen Balkanstaaten. Vor allem nach dem Ausfall Großbritanniens ist eine weitere Milliardenbelastung genau das, was die EU am allerwenigsten gebrauchen kann. Auch Österreich müsste bei einem Beitritt der Ukraine wohl weitere 100e Millionen mehr einzahlen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2018 21:12

    Warum eigentlich muss die EU laufend neue Staaten aufnehmen, bzw, deren Regierungen, bestechen, damit diese beitreten wollen? Die EU hat doch genug interne Probleme, die vordringlich zu lösen sind!

alle Kommentare drucken

  1. sepp imland (kein Partner)
    17. Februar 2018 12:49

    um den netzwerker fehlinger zu verstehen muß man die neoliberalen verstehen. interessant dazu auf youtube "die anstalt" vom 7.11.17 und die dort getätigten ausführungen zur sekte "mont pelerin soziety".

  2. fxs (kein Partner)
    12. Februar 2018 21:12

    Warum eigentlich muss die EU laufend neue Staaten aufnehmen, bzw, deren Regierungen, bestechen, damit diese beitreten wollen? Die EU hat doch genug interne Probleme, die vordringlich zu lösen sind!

  3. Torres (kein Partner)
    12. Februar 2018 11:10

    Die Ukraine mit ihrer sehr rückständigen Wirtschaft wäre in der EU ein ständiges "Empfängerland", und dank der fast 50 Mio Einwohner ein ganz anderes Kaliber als die kleinen Balkanstaaten. Vor allem nach dem Ausfall Großbritanniens ist eine weitere Milliardenbelastung genau das, was die EU am allerwenigsten gebrauchen kann. Auch Österreich müsste bei einem Beitritt der Ukraine wohl weitere 100e Millionen mehr einzahlen.

  4. Bürgermeister
    11. Februar 2018 08:47

    Antwort auf die Anmerkungen von Hrn. Fehlinger

    "..die EU Turkei Politik an die Post 2016 Realitaet anzupassen" Die Entwicklung in der Türkei war schon viel länger erkennbar, durch Feigheit, Trägheit oder nicht-agieren beschleunigen sich leider bestimmte Entwicklungen.

    " ... Korruption auf dem Niveau der Balkan Staaten ..." Tja, nur zum drüberstreuen 2 Annektoten. Seinerzeit in Bosnien hat ein Bürgermeister EU Gelder bekommen, um eine Brücke zu bauen (nicht viel einige Mio. Euro). Einzige Auflage war, dass sie einen Radpanzer tragen muss. Als wir den Bretterverschlag angesehen haben - und ihn darauf ansprachen meinte er nur: "Einen Radpanzer trägt die ganz locker, fahrt doch einfach drüber", ansonsten gab es keine weiteren Konsequenzen.

    Ein anderes Mal haben wir von einer Hilfsorganisation Winter-Kinderschuhe an einer Volksschule verteilt (im Winter wird es dort extrem kalt). Als wir 2 Std. später nochmal zurück mussten, stand ein eine schwarze Nobelkarosse vor der Schule und die lokale Mafia hat den Kinder die Schuhe wieder abgenommen.

    Ich kann das beliebig fortsetzen - hier geht es nur um Korruption, die Menschenhändler-Geschichten aus dem Kosovo würden sie überfordern.

    In all diesen Ländern ist eine Schicht Schwerkrimineller am Ruder, mit massiver EU-Förderung. Die EU kennt keine Konfliktlösungsstrategien, Probleme werden von dieser Organisation - verzeihen Sie den Ausdruck - mit Geld einfach zugeschi..., aber die Ukraine ist zu gross.

    Ich kenne auch keinen einfachen Ausweg, wenn man den Geldhahn kürzt fallen sie wieder übereinander her. Aber in Geiselhaft von Verbrechern zu Leben kann es auch nicht sein.

    Als Berufswunsch wird von bosnischen Jugendlichen "Krimineller oder Beamter" angegeben. Das EU-Anreizsystem führt dazu, dass diese 2 Schichten heute bei minimalem Aufwand den maximalen Ertrag abschöpfen, dafür ist die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklung tot - für Generationen.

    "Korruption gibt es heute in Ukraine weniger als je zu vor." In persönlichen Gesprächen mit Ukrainern höre ich nur "es hat sich nichts verändert". Dass man es in wenigen Jahren geschafft hat die unvorstellbare Korruption auf das "Balkanniveau" zu reduzieren ist unglaubwürdig. Ich denke aber, Sie können irgendeinen "Index" vorlegen - also eine Zahl auf einem Stück Papier.

    " ... mir ist die CAP weniger wichtig als die Ukrainer, und Ihnen?" Mir sind die Ö. Kleinbauern wichtiger (auch wenn ich einige persönlich nicht mag) und als Netto-Zahler will ich nicht noch stärker zur Kasse gebeten werden.

    "Gut niemand will einen grossen Krieg in Europa - Danke fuer die Unterstellung." Letzteres erkenne ich in meinen Ausführungen nicht. Eine militärische Auseinandersetzung hat immer eine Eigendynamik die niemand mehr kontrollieren kann. Lassen Sie irgendwelche "Zündler" - egal auf welcher Seite - den Konflikt anfachen und einige hundert Leichensäcke von "Freiwilligen" aus EU-Staaten kommen wieder zurück - wie lange steht man das durch, ohne das alles zerbricht?

    " Schuld, Unschuld, Russland, wer hat angefangen, Frieden, Gerechtigkeit usw." Seit Anbeginn der Menschheit wird die Rechnung für die Unabhängigkeit (was damit auch immer gemeint sein mag) immer mit der gleichen Währung bezahlt - mit Blut. Die kleinste Einheit dieser Währung sind Menschenleben. Wenn Sie von dieser Währung zu wenig besitzen - wie z.B. in Tschetschenien - dann tun die eigenen "Eliten" gut daran, diese Rechnung nicht zu eröffnen (das gilt für ALLE Staaten). Wenn es die Ukraine aus einer Kraft schafft (ich würde es ihr durchaus wünschen) dann alles Gute! Aber sie kann diese Schuld nicht in fremder Währung begleichen. Und sollte ein EU-Politiker meinen Sohn hinschicken "um Verantwortung zu übernehmen" dann lasse ich ihn in eigener Währung bezahlen. Die "Solidarität" bedeutet in der EU immer eine Forderung an andere.
    Die wirtschaftlichen Folgewirkungen, das komplette Einfrieren der Wirtschaft mit Russland - darauf will ich nicht eingehen. Wer ist der wichtigere Partner? Sie werden in D mit ihren Anliegen viel Unterstützung erfahren (die dortigen Politiker glauben historische "Täterrollen" mit historischen "Opferrollen" bezahlen zu müssen), im Rest Europas hat man aber eine gesunde Einstellung zum Leben.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      11. Februar 2018 16:20

      Herzlichen Dank fuer Kommentare.

      Die Beispiele der missbrauchten Hilfsgelder tut mir wirklich sehr leid und sind bedrueckend. Ich bin klarerweise auch dagegen und ganz sicher auch die Buerger des Balkans sind gegen solche Missbraeuche und Verbrechen. Bitte auch um Info wann das war weil klarerweise nach dem Krieg sehr viel im Chaos passiert ist aber wie ich annderen Artikeln schreibe der Balkans der letzten 5 Jahre ist sehr viel weiter das vor 2008. Zynischerweise kann man von weiterentwickleter Mafia sprechen aber in jeden Fall werden KIndern keine Schuhe mehr gestohlen.

      Aber das ist weites Feld - wie immer erinnere ich an Oesterreich vor 1995 von AKH, Lucona, Club 45, die Iran Sache

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      11. Februar 2018 16:24

      die groessten Korruptionfelder und da ist es um $ Millarden gegangen war der Gas Markt, die Banken und das Beschaffungswesen und alles ist wirklich - glauben Sie mir oder auch Sie online nach - massiv reformiert worden auf Top Niveau ....

      Sicher es gibt Korruption wie ueberall aber nie in dem Ausmass wie es unter Janukovic war und zwar um vielfaches weniger ....

      Wenn Sie Fakten nicht glauben warum dann noch diskutieren?

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      11. Februar 2018 16:29

      Die Umverteilung ueber die EU ist nur ein sehr kleiner Teil der staatlichen Umverteilung
      Das Ziel muss weniger - massiv weniger Umverteilung durch Wien sein und nicht die schon sehr geringer Umverteilung durch Brussels zu verringern. Das dort macht in weiten Teil sehr viel Sinn.
      Gerade im CAP Bereich kann man noch sparen und da bin ich nicht so sicher ob wir das so Zielsicher ausgeben und immer mit dem Bergbauern zu polemiserien - wieviele sind den das und wieviel von den CAP Gelder geht dort hin und was in dem Mega Agro Bereich?

      Die Idee Osteuropas sich selbst so ueberlassen fuehrt nur zur Verschiebung der Russischen Einflusszone nach Westen und das will ich nicht.

    • Bürgermeister
      12. Februar 2018 18:42

      Bosnien ist jetzt mehr als 10 Jahre her.

      Wenn Sie Fakten nicht glauben warum dann noch diskutieren? In meiner Arbeit bin ich elementar davon abhängig, dass ich nicht in Denkschablonen verfalle - Lieblingshypothesen lösen kein Problem, wenn sie falsch sind. Das Bild in meinem Kopf ist geprägt durch persönliche Gespräche mit Ukrainern, und das sind außergewöhnlich tüchtige Menschen (ohne Ausnahme). Die ukrainische Pflegehelferin im Altenheim und übertrifft von der Arbeitsmoral alles was ich am Balkan je gesehen habe (und ebenfalls dort arbeitet). So beschrieb es auch Solschenizyn. Für diese Menschen hat sich wenig geändert - leider.

    • Bürgermeister
      12. Februar 2018 18:51

      Die Umverteilung ueber die EU ... Da sind wir uns einig, mit Bauern meine ich auch keinen Pensdorff Pouilly und Polemik kann ich nicht erkennen.

      ... fuehrt nur zur Verschiebung der Russischen Einflusszone nach Westen ... da haben Sie ja viele Verbündete die das nicht wollen. Meine beiden Großväter haben im Krieg dort gekämpft, 1 Großonkel ist in einem ukrainischen Kohlebergwerk verreckt und 1 kam verrückt zurück. An Geräuelgeschichten mangelt es nicht, aber persönlich kenne ich viele anständige, warmherzige, intelligente Russen - die Ukrainer müssen das alleine schaffen.

  5. Pennpatrik
    10. Februar 2018 20:42

    OT:
    Beobachtung eines kulturell Interessierten:
    Heute in ORF 1 wurde über Bruckners Musik gesprochen. Darin kam auch vor, dass es in der Musik zu viel "Weihrauch" gäbe, und das entstaubt gehöre. Ob es dann noch die Musik Bruckners ist, der ja "für den lieben Gott" komponierte, ist das Eine.
    Das andere war, dass in der Musik das "christliche Ducken" sei.
    Da möchte ich hören, dass im ORF einmal jemand über das "mohammedanische Ducken" referiert. Da kommt wahrscheinlich die Staatsanwaltschaft und der Falter und die SPÖ und die Betroffenheitbeauftragten der Caritas.
    Eklig!

  6. HDW
    09. Februar 2018 12:50

    Die Ukraine war 1917 weiter entwickelt als der gerade serbisch (orthodox) werdende SHS Balkan? Die piefkinesische Marionette der Hetman Skoropatskij, Nestor Machno, die Petljura Pogromisten und als Ergebnis das übliche Schlachthaus der Bolschewiken, der Holodomor als ideales Umerziehungsinstrument. Wohin konnte der europäisch gesinnte Ukrainer dieser Hölle entkommen? Richtig, in die Türkei. Ähnlich im WKII, nur hießen die dann Hitler, Banderaleute und sich den Rache-Pogromen widmenden Ukrainer Ruthenen. Die Bolschewiken unter dem "gemütlichen" Schlächter der Ukraine Krustschev, erledigten die Sache nach 1945 dann wie üblich durch Genickschuss.
    Warum die Sorosleute zwar gegen Nationalismen agitieren, hier aber auf die Integrität der Nation pochen und den Kleinrussen die Unabhängigkeit von einem Zentralstaat der als erstes die russische Sprache verboten hatte, sollte der Autor näher ausführen. Orthodox-christliche Kirchen gibts auch in der Moskauer Rus. Und im übrigen, Gogol und Bulgakov schrieben Russisch, nicht ukrainisch.

  7. HDW
    09. Februar 2018 11:24

    Die Ukraine war 1917 weiter entwickelt als der gerade serbisch (orthodox) werdende SHS Balkan? Die piefkinesische Marionette der Hetman Skoropatskij, Nestor Machno, die Petljura Pogromisten und als Ergebnis das übliche Schlachthaus der Bolschewiken, der Holodomor als ideales Umerziehungsinstrument. Wohin konnte der europäisch gesinnte Ukrainer dieser Hölle entkommen? Richtig, in die Türkei. Ähnlich im WKII, nur hießen die dann Hitler, Banderaleute und sich den Rache-Pogromen widmenden Ukrainer Ruthenen. Die Bolschewiken unter dem "gemütlichen" Schlächter der Ukraine Krustschev, erledigten die Sache nach 1945 dann wie üblich durch Genickschuss.
    Warum die Sorosleute zwar gegen Nationalismen agitieren, hier aber auf die Integrität der Nation pochen und den Kleinrussen die Unabhängigkeit von einem Zentralstaat der als erstes die russische Sprache verboten hatte, sollte der Autor näher ausführen. Orthodox-christliche Kirchen gibts auch in der Moskauer Rus. Und im übrigen, Gogol und Bulgakov schrieben Russisch, nicht ukrainisch.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:28

      Das Russische Reich war in der Phase von 1870 bis 1914 sehr erfolgreich und wirtschaftlich sehr dynamisch. Gut der 1905 Krieg mit Japan war schwere Niederlage aber nur deswegen kam es zum Krieg weil Russland damals super erfolgreich war und ganz Nordasien erobert hat. Die Angst der Welt war das nun die Turkei und der Balkan und Indien inkludiert werden....das hat im wesentlichen zum 1 WK gefuehrt....

      Das die Turkei gutes und sicheres Fluchtland war und ist und auch sonst super Reiseland und NATO Mitglied und EU Partner in Zollunion und mehr ist unbestritten.

      Das Russland grosse Kulturnation ist ist auch sicher und klar.

      Das der Balkan unter Osmanien schelcht entwicklet war ist auch klar.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:34

      Kiev Rus - das war Wikinger Reich unter Byzantinischer Vorherrschaft. Nicht das erste Russland. Damals gab es nur Konstantinopel als Ostrom und das konnte man entweder erobern oder sich einordnen und damit Teil Byzanz werden. Erobern haben die Wikinger probiert aber hat nicht geklappt und dann Taufe und Teil Ostroms bis zum Mongolensturm...Russland ist erst aus dem Mongolenreich heraus entstanden.

      Leider tendieren wir im Katholischen Westeuropa die Bedeutung Byzanz zu vergessen und Russland ist Meister der Reinterpretation von Geschichte zu Legitimation von Herrschaft.

      Die Geschichte der Sovjet Union ist schrecklich und bekannt. Ein Verbrecherregime durch und durch.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:39

      Ich bin weder Soros Mann noch sonst jemands Leute oder Mann - ausser meiner Frau - sonder frei und sicher in den Fakten.

      Es wurde weder auf der Krim oder im Donbas irgendwer diskriminiert oder unterdrueckt. Das passiert erst seit der Invasion Krim und Donbas durch Russland.

      Hier in Kyiv sprechen fast alle Russisch

      Ja der Ukrainische Staat versucht einen Staatssprache zu foerden - durchaus verstanedlich wenn man weis das im russischen StaatsTV ueber die Ukraine jeden Tage behauptet wird...Ob das klappt wird man sehen aber es ist hier nirgends verboten Russisch zu sprechen.

      Kleinrussen das ist doch Erfindung Putins ...

      Russland ist die Diktatur und Zentralstaat nicht die Ukraine DCFTA

    • HDW
      11. Februar 2018 19:01

      Also, wenn sie schon zu so vielen Informationen in Kiev Zugang haben, teilen sie uns mit woher die Scharfschützen am Maidan wa ren und ob es wirklich, wie in italienischen Medien aufgetaucht, Speznas aus Georgien waren, wo ja die ersten tausend amerikanischen Natomilitärs stationiert worden waren. Dass Jazenjuk und Poroshenko dem Krawattenkauer Saakaschwili zu etwas verpflichtet waren scheint offesichtlich. Als dieser das erhalten zu haben glaubte, ging er im Vorjahr gegen beide los. Wahrlich EU reif. Nur Trump hat diese Obama-Nuland-Biden Idylle scheinbar gestört.

  8. Sensenmann
    08. Februar 2018 14:12

    Die Ukraine ist nicht Opfer einer "russischen Aggression", sie ist Opfer des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, was kleinere Territorien angeht.

    Abgesehen davon habe ich Verständnis für die Ukrainer.
    Über die 7 Millionen ermordeten des bolschewistischen Terrors (Hunger, Versklavung, Massenmord, Folter) hervorgerufen durch russische Bestien steigt ein Volk mit Stolz nicht so einfach hinweg. (Wir nennen solches Viehzeug dann "Befreier")

    Sie sollten aber bedenken, daß ihr Opfer damals dem sogenannten "Westen" herzlich egal war. Dieser verbündete sich noch mit den hypertrophen Bestien, die den Ukrainern das angetan hatten. Wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, als der Adolf bei 33% der Wähler stand und noch nicht einmal losgelegt hatte.
    Als Deutschland noch eine Demokratie war, hat man diese Bestien bereits gegen uns in Stellung gebracht!

    Die Ukraine tut allerdings nicht gut daran, den Polen für den 3. WK zu geben. Sie sollte sich umschauen, wie es damals war. erst aufhussen und dann im Stich lassen...

    Was die Turken betrifft: Daß der Erdowahn ein solches Stück Dreck wie diesen Yüzel oder wie das Etwas sich schreibt einknastet, finde ich voll in Ordnung.
    Anständige Völker lassen sich eben nicht von Schreiberlingen öffentlich demütigen und haben Gesetze gegen sowas. "Verächtlichmachung des Türkentums" o.Ä.
    Nur der deutschen "Köterrasse" (o-Ton eines Turken) gefällt, was derlei Schmierfinken schreiben. Das da:
    http://www.taz.de/!5114887/

    In diesem Fall wirft man Ihm "Verhetzung" vor, weil er Witze erzählt haben soll.
    Und über solche Gummiparagraphen regt sich gerade ein staat wie die Piefkei auf, wo Eichmann-Verschnitt Maas den Zensurminister geben darf, dem ein irrer Rollstuhlfahrer die Stichworte gab?
    Lächerlich.

    Aber egal, der soll in seiner geliebten Turkei im Kerker verschimmeln.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:05

      bitte in den Diskussionen keine solchen Worte wie Viehzeug fuer Menschen. Man kann und soll der aktuellen Russische Elite sehr skeptisch gegen ueberstehen aber immer in der Hoffnung und Sicherheit auf einen Wandel in Russland und die Russen und die vielen Minderheiten sind dort sicher auch fuer Menschen und Eigentumsrechte wenn die Zeit dafuer gekommen ist und das Menschen in gelenkten Staaten kontrolliert werden heisst nicht fuer Freiheit und Marktwirtschaft und Demokratie bereit sind. Die debatte hatten wir ueber uns in Westeuropa und den US nach den Verbrechen des 3 Reichs und es hat ja ganz gut funktionert mit uns...

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:10

      Weder der Krim noch den Donbas Konflikt ist das Thema Selbstbestimmungsrecht von kleinen Voelkern.. das ist wirklich fundamentales Missverstaendnis. Dort is sicher niemand unterdruckt worden oder irgendeine Menschenrechts verletzung passiert vor Feb 2014...und sehr viele danach.

      Die Donbas Elite hat in Wirklichkeit die Ukraine 2010 bis 2014 Feb regiert und nicht umgekehrt.

      Die Krim gut dort wollten viele nach Russland in 1992 so wie Vorarlberg zur Schweiz wollte 1919 aber so geht es eben nicht im Voikerrecht.

      Es handelt sich rein um Racheaktion Putins nach dem Ende seines Regimes im der Ukraine. Gut die Ukraine geht nach Westen aber nicht mit Krim und Donbas - das war der Plan Putins.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:12

      den Rest muss ich nicht beantworten - das ist auch viel verwirrtes drinnen. sorry aber das ist nicht der Level fuer online Diskussionen

  9. Bob
    08. Februar 2018 11:20

    In erster Linie geht es immer um die Nato, und die militärische Vormachtstellung. Wo die russische Aggression sein soll möchte ich auch gerne wissen, ist doch mittlerweile Russland von der Nato umschlossen.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:17

      ich muss immer weinen wenn ich solche Ansichten lese - NATO umzingelt Russland - NATO die Aggressoren . Es ist ein Drama das wir in 1996 nicht der NATO beigetreten sind und uns nicht Teil des Westen sehen. Und der latente AntiAmerikanismus ist immer verbunden mit Anti NATO ---die NATO ist die Verteidigungsgemeinschaft der Freien und Demokratischen Laender des Westen - US und EU - bis auch 6 Bizarre Ausnahmen Oestrreich leider darunter. Wir umzingeln niemand. Wir greifen niemand an. Wir bedrohen niemand. Es ist ein Verteidungsbuendis der Demokratien gegen ua Aggressoren die Russland unter Putin.Oesterreich sollte asap beitreten.

    • Almut
      12. Februar 2018 19:29

      @ Bob
      ***********************************!
      dazu:
      https://imgur.com/gallery/UzaEGyw (hatte mal Undine gepostet)

      Und Herrn Fehlinger wünsche ich schöne Krokodilstränen. Und danke für die höfliche Diskussionskultur Ihrerseits: wir sind ja alle "Russlandtrolle" und Spinner.

  10. Ingrid Bittner
    08. Februar 2018 11:17

    Warum eher die Türkei als die Ukraine? Könnte es nicht sein, dass es mit den Waffenkäufen zusammenhängt??? So einen guten Abnehmer wie die Türkei kann man vermutlich nicht vergraulen.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:21

      Die Idee das alles mit Waffen und Oel zusammen haengt ist linke Propaganda.

      Sowohl die Turkei als auch die Ukraine haben beide durchaus selber wesentlich Defence Assets.

      Nein es geht um Politik - Sicherheit - gegen Russland - Turkei ist NATO Partner genau deswegen und sollte es auch noch sehr lange bleiben und wird es auch.

      Nur in politische Union wie EU passt sie einfach fuer Jahrzehnte nicht ...nicht mehr nach Juli 16 und auch dafuer braucht es fuer politische Union auch public support und der war immer nur sehr minimal und seit Erdogan kaum mehr vorhanden....Partnerschaft Ja Mitgliedschaft nein

  11. glockenblumen
    08. Februar 2018 10:57

    Erstens:
    zum Untergangskonstrukt EU würde die Türkei gut passen...
    ABER: NIEMALS ZU EUROPA!!!

    zweitens:
    "..die Ukraine, die Opfer einer russischen Aggression ist..." ?????
    oder doch eher die Aggression der NATO?

    • pressburger
      08. Februar 2018 12:25

      Meinetwegen kann die EU untergehen, die Aufnahme der Türkei in die EU wäre das Ende von Europa. Die Vorstellung ein türkischer Kommissar für Menschenrechte, Frauenrechte, Minderheitenrechte, Religionsfreiheit. Ein Graus.

    • logiker2
      08. Februar 2018 19:25

      erschreckend wieviel Hirn bei so Vorsitzenden von NGO`s vorhanden ist und diese auch noch Politik bestimmen (wollen). Kein Wunder das es bei so degenerierten Menschen die EU zerpröselt.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 18:32

      Es steht ausser Frage wer hier wen angegriffen hat. Nur Russlands Trolle koennen das in Frage stellen. Russland hat die Krim und den Donbas besetzt als Rache fuer das Ende des Russischen Kleptokraten Regime und dieses Ende haben Putin und Jaukowitch selbst am meisten zu verantworten durch die graduelle Eskalation ihrer Antwort auf anfangs friedliche Proteste...

      Untergangs Konstrukt EU - das kann doch nur ein Spinner wollen oder Putin - welches Wohlstandniveau und Sicherheitskonzept haben den Sie als Alternative?

      Das ist doch Spinnerei...Kennen die das GDP Capita von oesterreich vor und nach EU?

      Wir muessen schon ernsthaft bleiben wenn man diskutieren will

  12. Bürgermeister
    08. Februar 2018 10:57

    •Aber warum ist die Türkei nach allem ... gute Frage, das verstehen die meisten in der Bevölkerung nicht. Liegt wohl an der völligen Abgehobenheit der EU-Eliten.

    •Und warum ist die Ukraine mit all den konkreten Fortschritten noch nicht einmal als potentielles EU-Kandidatenland von der EU Kommission gelistet? Weil es noch keine endgültige Grenze mit Russland gibt und weil selbst die widerwärtigen EU-Eliten davor zurückschrecken, in einen Krieg mit Russland hineingezogen zu werden. Nach so einer Auseinandersetzung, vgl. WK1, kann auf einmal alles ganz anders sein. Weiters würden die enormen Agrarkapazitäten des Landes die vorhandenen Fördertöpfe sprengen und den Rest Europas unter enormen Druck setzen. Schätzungsweise 90 % der Gelder würden in obskuren Taschen irgendwelcher Oligarchen verschwinden.

    •Ist die Ukraine weniger in Europa als die Türkei? Von der Ausprägung der Korruption sind sie ca. gleichauf und weit über dem Niveau der Balkanstaaten.

    •Und verdient nicht die Ukraine, die Opfer einer russischen Aggression ist, die gleiche Unterstützung wie Kroatien in den 1990er Jahren? Die Instrumentalisierung - hier das Opfer, helft ihm - wird aus den obengenannten Gründen nicht funktionieren. Die einzige echte Militärmacht verlässt gerade die EU und die verbleiben haben mehr Angst um ihre derzeitigen Pfründe als Gier nach weiteren Pfründen vorhanden ist.

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 18:38

      Gut es dauert eben die EU Turkei Politik an die Post 2016 Realitaet anzupassen und das ist auch nicht so leicht weil es in EU auch viele unterschiedliche Interessenlage gibt.

      Korruption gibt es heute in Ukraine weniger als je zu vor. Die Reform des Finanz und Energie sektors and des Beschaffungswesen habe die groessten Bereicherungsfelder trocken gelegt. Gut das ist noch viel zu tun aber das ist viel auch anti Ukraine Propaganda - ja sie ist das auf Niveau der Balkan Staaten und so wie Oesterreich vor der EU Mitgliedschaft

      Warum sollte man Opfern nicht helfen? Interessant.

      Ja die Ukraine ist grosser Produzent - mir ist die CAP weniger wichtig als die Ukrainer, und Ihnen?

    • Gunther Fehlinger (kein Partner)
      10. Februar 2018 19:00

      Gut niemand will einen grossen Krieg in Europa - Danke fuer die Unterstellung.

      Haben wir ihn als Westen EU und US begonnen und die Krim und Donbas angegriffen und erobert oder Russland?

      Haben wir den Kalten Krieg 2.0 erklaert oder Putin?

      Lassen wir die Ukraine einfachen ueber und es geht uns nicht an?

      Sind wir Schuld oder Russland?

      Wenn die Ukraine in EU will und wir die Ukraine verhindern - gibt es dann Frieden mit Russland?

      Wenn Russland so bereit zum Krieg ist a la Weltkrieg wird die es die Situation retten wenn wir die Ukraine aufgeben? Glauben Sie die Ukrainer werden sich einfach aufgeben nach allem was seit 2014 hier passiert ist? Sicher nicht.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden