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Warum nur vertreiben Papst und Bischöfe die Christen? drucken

Lesezeit: 6:30

Papst, Kardinal und die diversen evangelischen Bischöfe sowieso: Sie alle haben mit ihren Neujahrsansprachen gezeigt, dass sie die größte Gefahr für die Zukunft ihrer Kirchen nicht begreifen. Ja, dass sie sogar alles tun, um diese Gefahren zu vergrößern. Nicht nur durch das Wort, sondern wie die letzten Tage erst gezeigt haben, auch sehr konkret durch die Tat.

Die Krise der Kirchen war ja schon länger zu sehen. Ihr Kern lautet auf den Punkt gebracht: Die Amtskirchen marschieren in ihrer Mehrheit scharf nach links, während sich die Gläubigen in ihrer großen Mehrheit nach rechts wenden.

Das konnte man z.B.  auch daran sehen, dass sich etwa die konservativeren Teile der katholischen Kirche von Heiligenkreuz bis zum Opus Dei eines starken Andrangs erfreuen können, während die Amtskirche und ganz besonders die stark links orientierten Orden wie etwa die Jesuiten vielerorts von rapider Ausdünnung, Überalterung und Nachwuchsmangel bedroht sind.

Lediglich priesterlicher Nachwuchs aus den christlichen Teilen Afrikas und den zwei katholischen Regionen Indiens kann vielerorts den Kollaps verhindern (nachdem in den letzten Jahren auch der Priesternachwuchs aus Spanien und Polen versiegt ist, der in den Jahrzehnten davor den Absturz der Priesterzahlen abgemildert hat). Diese Importe helfen freilich nur statistisch: In der Seelsorge sind Priester, deren Deutsch kaum verständlich ist, weitgehend irrelevant.

Die protestantischen Kirchen Europas haben eine ähnliche Krise schon viel früher und noch viel intensiver erlitten. Ihnen hat weder des Fehlen des Zölibats geholfen noch die Einführung des Frauenpriestertums (was ja beides innerhalb der katholischen Kirche von manchen als Zaubermittel in der Not angesehen wird).

Den Protestanten hat zusätzlich geschadet, dass die katholische Kirche selbst in vielem protestantischer geworden ist. Dass Unterschiede nur noch mit der Lupe erkennbar sind. Wie man retrospektiv feststellen muss, hat das Aneinanderrücken beiden Kirchen nicht genutzt. Offenbar waren die Zeiten des pluralistischen Wetteiferns, wer denn die besseren Christen wären, für beide Seiten viel fruchtbarer (was natürlich weder Glaubenskriege noch Katholikenverfolgung noch Protestantenverfolgung meint oder gar rechtfertigt).

Auch die beliebte Erklärung, dass die Kirchenkrisen nur mit dem steigenden Wohlstand zu tun haben, greift zum Teil zu kurz. Denn es gibt ja Staaten wie die USA, die trotz eines weltweit führenden Wohlstandes ein hohes Ausmaß an Religiosität zeigen.

Aber auch in Amerika stecken Protestanten wie Katholiken in einer ähnlichen Krise. Gleichzeitig aber ist dort binnen kurzer Zeit eine ganz neue christliche Richtung rasant angewachsen: die der sogenannten Evangelikalen. Es würde jetzt den Rahmen dieses Textes sprengen, diese – auch in ihrer Vielfalt – darzustellen oder gar zu bewerten. Weitgehend gemeinsam ist diesen Bewegungen aber jedenfalls, dass sie sich nicht gegen eine der traditionellen Kirchen stellen, dass sie ein zu direkter Religiosität neigendes Verständnis vom Christentum haben, und dass sie politisch ganz eindeutig konservativ und etwa auch der größte Rückhalt von Donald Trump sind.

Besonderen Zulauf dürften die evangelikalen Gruppen und Freikirchen nun auch in Europa rund um das Thema Völkerwanderung und Massenmigration finden. Denn immer mehr Christen fühlen sich von ihren bisherigen Kirchen alleine gelassen und suchen Heimat, Orientierung und Identifikation. Die traditionellen Kirchen haben weitgehend vergessen, dass sie immer dann am erfolgreichsten waren, wenn sie in den Augen der Menschen Hand in Hand mit der nationalen Identität auftraten. In Polen, Kroatien oder der Slowakei ist der europäische Katholizismus heute genau deshalb am stärksten von allen Nationen, weil er immer an der Seite des Volkes gegen Fremdherrschaft gestanden ist.

Gruppen-Identität – seit dem 19. Jahrhundert meist zum nationalen Zugehörigkeitsgefühl geworden – und Heimat-Bindung sind ganze starke Konstanten der menschlichen Psyche. Und kluge Kirchen sind daher immer auch in dieser Hinsicht an der Seite der Menschen gestanden, weil sie diesen geistliche, geistige und nationale Heimat, weil sie ihnen Halt geben wollen.

Das wollen viele in den heutigen Kirchen nicht mehr. Oder sie begreifen die Notwendigkeit nicht. Wenn es jetzt gerade katholische und protestantische Funktionsträger sind (unter der Flagge der Bewegung San Egidio), die jetzt zusammen mit einem linken und vor einer schweren Wahlniederlage stehenden italienischen Innenminister begonnen haben, zu Tausenden Afrikaner per Flugzeug nach Europa zu schaffen, dann verschrecken sie Millionen Christen. Diese spüren instinktiv: Da will ihnen jemand die Heimat nehmen. Und sie stellen sich die Frage: Können Kirchen, die das oft nicht nur stillschweigend mitansehen, sondern sogar noch aktiv beschleunigen, noch meine Heimat sein?

Aber die katholisch-protestantischen Migrantenimporteure agieren mit allerhöchstem Segen. So hat der Papst zu Neujahr neuerlich zu verstärkten Anstrengungen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Migranten aufgerufen. Das ist nicht gerade das, was die Mehrheit der Katholiken als gut oder gar sinnvoll erachtet.

  • Spricht doch der Papst dabei sogar ausdrücklich neben "Flüchtlingen" auch von "Migranten", also damit von jenen, die gar keiner unmittelbaren persönlichen Verfolgung entkommen müssen.

  • Er begreift nicht, dass die Millionen, die – nicht zuletzt aus Verschulden Italiens – schon nach Europa gekommen sind, ein völlig unbewältigtes und explosives Problem darstellen, das Europa so verändern wird wie zuletzt die beiden Weltkriege und wie die roten wie braunen Totalitarismen. Und das will der Papst also noch "verstärken".

  • Er begreift auch nicht, dass der Ruf nach "Integration" absurd ist, wenn ein starker Teil der Gekommenen sich nicht primär selber integrieren will oder zumindest keinerlei Anstrengung in diese Richtung unternommen hat. Von den Moslems, die durchaus offensiv eine Islamisierung Europas (und damit Entchristlichung) wollen, gar nicht zu reden.

  • Und erst recht liegt der Papst voll daneben, wenn er in seiner Neujahrsrede so tut, als ob die Menschen auf der Suche nach Frieden gekommen sind. Denn inzwischen ist praktisch keiner der nach Europa Kommenden ein Kriegsflüchtling (ganz abgesehen davon, dass auch die einstigen Flüchtlinge aus dem heute praktisch zum Stillstand gelangten Syrienkrieg spätestens ab Betreten der Türkei keine Kriegsflüchtlinge mehr gewesen sind und dass Krieg auch gemäß dem von Gerichtshöfen ohnedies extensiv interpretierten Völkerrecht nur vorübergehenden Schutz zur Folge hat).

Die traurigen Gefühle, die die päpstliche Botschaft auslöst, werden durch die des Wiener Kardinals noch verstärkt. Das Wort Asyl dürfe nicht zu einem Schimpfwort werden, forderte Christoph Schönborn zum Jahreswechsel. Er begreift offenbar nicht, dass das schon längst passiert ist. Er begreift nicht, dass jedes Gute in der Welt durch ein "Nimis", durch ein Zuviel zum Negativum werden kann, wie schon die Antike wusste. Und durch millionenfachen Missbrauch erst recht.

Natürlich ist Asyl, wenn man es in der ganz klaren Definition der Flüchtlingskonvention versteht und nicht überinterpretiert, etwas Gutes. So wie Essen, Trinken, Sport, eine Arznei und vieles Andere. Aber alles kann vom Segen zum Fluch werden. Und auch ein österreichischer Bischof müsste eigentlich erkennen,

  • dass dieser Wendepunkt bei der Völkerwanderung längst erreicht worden ist,

  • dass es ein seltsames Engagement eines Oberhirten ist, an der Zerrüttung und Destabilisierung seiner Diözese führend mitzuarbeiten,

  • dass es auch ethisch viel sinnvoller wäre, die vielen Milliarden Euro an Asylantenkosten besser vor Ort einzusetzen, womit man viel mehr Menschen helfen könnte (wobei die beste Hilfe freilich eindeutig globaler Freihandel und rechtsstaatliche Strukturen im Lande sind),

  • dass ein Bischof seine Gläubigen zutiefst entfremdet, wenn er – ohne jedes Wort der Kritik – offen ankündigt, dass in Zukunft weitere "enorme Migrationsströme" kommen werden.

Wenn Schönborn dann in der gleichen Ansprache den ersten österreichischen Nachkriegsbundeskanzler mit "Glaubt an dieses Österreich!" zitiert, dann kann das eigentlich nur noch als zynisch empfunden werden.

Interessant ist freilich, dass die übrigen österreichischen Bischöfe – mit Ausnahme des ganz besonders radikal ins Flüchtlingshorn blasenden neuen Innsbrucker Bischofs Glettler – diesem zentralen Thema weitgehend aus dem Weg gegangen sind. Das zeugt zwar auch noch von keinem besonderen Mut, aber doch von einem gewachsenen Ausmaß an Klugheit und Weisheit.

Wirkliche neue Kraft wird die Kirche erst dann gewinnen, wenn sie sich wieder mutig und weise an die Seite ihrer Gläubigen stellt. Was ihr großes Erfolgsrezept durch die Jahrtausende gewesen ist. Was in der Kirche viele wissen, sich aber nur wenige zu sagen trauen.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    28x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 01:51

    Unsere (noch) großen Amtskirchen sind dem Untergang geweiht. Und kein Hahn wird danach krähen. Träge, feist, saturiert (schon einmal den deutschen Oberbischof Kardinal Marx in Nahaufnahme betrachtet?) in jahrhundertelanger Arroganz, Reichtum und Luxus, versuchen sie verzweifelt, sich den neuen Zeiten anzupassen, indem sie jedem "...ismus", der durchs Dorf getrieben wird, hinterherhecheln: Sozialismus, Feminismis, Ökologismus, Schwulismus, Genderismus...

    In dem Maße, in dem sich diese hohlen Schranzen jedoch der gerade angesagten Tagespolitik prostituieren, laufen ihnen die Gläubigen in Scharen davon, wie oben beschrieben, zu den Evangelikalen, zu den Zeugen Jehovas. Zu jenen, die die Amtskirche und mit ihr verhaberte Politik verzweifelt als "Sekten" zu diskreditieren versuchen.

    Es wird eine große Erneuerung brauchen, ein großer Kehraus, der auch kommen wird. Allerdings nicht aus Rom, aus dem alten Europa: In Asien, Afrika, Lateinamerika wachsen die Kirchen. In Rußland wurden unter Putin tausende Kirchen neu errichtet, während sie bei uns von charakterlosen Bischöfen in ökumenische Tempel umgewidmet werden, die dem Refugees-Ungeist huldigen. Die Visegrad-Staaten werden (einmal mehr) dagegen zur Hoffnung des europäischen Christentums - ex oriente lux.

    Rüsten wir zu Reconquista. Ohne Feuer und Schwert wird es nicht gehen. Weder gegen die feisten Würdenträger der Amtskirchen, erst recht nicht gegen den Islam.

    Aber vielleicht hilft auch, Werfels "Stern der Ungeborenen" wieder einmal entspannt zur Hand zu nehmen. Dort sind in einer Gesellschaft, die hunderttausend Jahre in der Zukunft liegt, von allen Weltreligionen nur Katholizismus und Judentum übriggeblieben, die aber längst ebenfalls ein Schattendasein führen, geblieben ist nur gegenseitige Animosität und Besserwisserei, wer nun wirklich weiß, wo Gott wohnt.

    Eines hat sich jedoch länger gehalten: der Wahnsinn der Deutschen, der furor teutonicus, den Werfel in diesem letzten Werk kurz vor seinem Tod 1945 prophetisch so beschrieb und dabei der Realität auf stupende Weise nahe kam:
    „Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Und Humanität schien ihnen jetzt der bessere Weg zu diesem Ziel. Sie fanden diesen Weg sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenwahn. ... So wurden die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit. Und die Gebildeten unter ihnen hielten Vorträge an Volkshochschulen und in protestantischen Kirchen, wobei ihr eintöniges Thema stets der brüderlichen Pflicht des Menschen gewidmet war. Ohne Pflicht ging’s ja nicht, wie die deutsche Grundauffassung vom Leben stets in der Anbetung des Unangenehmen bestand. Sie sind eben Schafe im Schafspelz. Da sie aber selbst dies krampfhaft sind, glaubt es ihnen niemand und man hält sie doch wieder für Wölfe.“

    Noch einmal: Prosit Neujahr!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 11:21

    Bei so manchen Kirchenfürsten sollte man unter die Soutane schauen, ob wirklich zwei Füße darunter sind oder ein Huf das Standbein bildet.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 10:11

    Es bleibt uns Christen noch die ORTHODOXE Kirche. Sie zeigt den rechten Weg und ihre Amtskirche ist mit dem Staat positiv verbunden. Wenn ich Putin mit dem Patriarchen der russisch orthodoxen Kirche sehe, kommt mir Hoffnung auf. Es gibt noch Führer, die sich mehr um ihr Volk kümmern als um den "liberalen " Welthandel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 08:32

    Mein Neujahrsvorsatz ist die kirchliche Absenz für das laufende Jahr, nachdem ein Pfarrer in der Christmette die Regierung wegen ihrer "sozialen Kälte" kritisiert hatte. Es war wie auf einem Parteitag der Grünen.

    Eine Woche später in einer kleinen Kirche in Zentralbereich von Oberösterreich das Gegenteil. Eine Predigt im alten Stil ohne Hass, ohne Bigotterie, ohne erhobenem Zeigefinger aber mit gewissen Ermahnungen, dass die Ehe zwischen Mann und Frau etwas Natürliches ist und nicht verwässert werden soll.

    Es gibt also wie immer verschiedene Strömungen in der Kirche. Leider ist der "fortschrittliche" Teil zurzeit der aggressivere.

    Seltsam dieser Lemmingismus. Zuerst verscherzt die Kirche es sich mit den Wissenschaften, dann legt sie sich mit den rotbgrünen Kirchenfeinden ins Bett und geht auf die eigenen Leute unter dem Deckmantel des Fortschritts los.

    Also: Guten Gewissens kein Kirchgang für längere Zeit. Die Caritas bekommt schon lange nichts mehr von mir und NGO-Post wandert ungelesen in den Rundordner. Auch das kann innerer Friede sein.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritisch
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 15:22

    Seit 10 Jahren, seit 2008, dem 60. Jahrestag der „UN-Menschenrechtsdeklaration“, veranstaltet die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ einen Fackelzug von der Oper zum Stephansdom mit anschließender ökumenischer Feier im Dom.

    Trotz wiederholter Bitten fand Kardinal Schönborn niemals Zeit, um den Fackelzug anzuführen, um damit ein wirksames Signal für die Öffentlichkeit, die Medien und die Bundesregierung zu setzen.

    Für den „HIV-Gottesdienst“ am 1. Dezember v. J. gemeinsam mit Gery Keszler und Conchita Wurst fand er Motivation und Zeit. Verfolgte Christen verdienen offensichtlich kein vergleichbares Zeichen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 09:00

    In UNGARN gehen die Uhren anders---dank Viktor ORBAN!
    Dort ziehen Orban und die Kirchen an einem Strang---zum Wohle des Volkes UND der Kirchen! Dort beißt sich auch der linke Papst die Zähne aus!

    Gestern Abend hat @Brigitte Imb folgenden Link gepostet:

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/viktor-orban-wir-muessen-beschuetzen-was-wir-und-wer-wir-sind-a2309697.html

    Viktor Orbán: Wir müssen „beschützen was wir und wer wir sind“

  7. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 06:49

    Westkirchen brechen zusammen:
    Nachdem die Reformen der "Westkirche" immer tiefer ins Chaos führen, wäre es vielleicht angebracht, sich mit den orthodoxen Kirchen näher zu befassen. Diese scheinen ja noch intakt und vernünftig geblieben zu sein: von dort wird jedenfalls keine Annäherung an den Islam berichtet!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2018 21:00

    Was ich von Schönborn halte, kann ich nicht schreiben, denn dies wäre justiziabel.
    Wenn man die Frage des WARUM für die Kirchen beantworten möchte, müßte man schauen, wo die Verbindungen zu den anderen hochrangigen, und weltanschaulich sehr weit entfernten, Migrationstreibern liegt. Ich nehme an, der geschätzte Autor hat sich diesen mit Verschwörungsvorwürfen vergällten Exkurs in die globalen Machteliten erspart. Vielleicht kommt auch nochmal die Zeit, wo ungezwungen über solche Vereinigungen berichtet werden kann, ob die nun Freimaurer oder auch anders heißen.

    Medial totgeschwiegen wird auch, daß die russisch geführte Allianz den IS besiegt hat und die Russen "offiziell" wieder abziehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTrog
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2018 18:57

    Selbst der Kardinal und seine Bischöfe wissen, dass es die Kirche hierorts in dieser Form in zwei bis drei Jahrzehnten nicht mehr geben wird. Sie sind nur von einem einzigen, für sie so beruhigenden Gedanken beseelt: Hauptsache, für mich ist es sich noch ausgegangen! Bunte Soutanen, geküsst werdende Ringe, buckelnde Untertanen, schicke Limousinen und Palais mit Dienerschaft, jede Menge Weihrauch und Klimbim - und die Aufmerksamkeit der linken Medien, von welchen sie bei nächster sich bietenden Gelegenheit wieder vorgeführt und gedemütigt werden.
    Sie wissen, dass sie auf der Titanic sitzen, aber auch, dass sie den Untergang selbst nicht mehr erleben werden. Das genügt ihnen.

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  1. Romana
    15. Januar 2018 16:19

    Der Papst und Bischöfe wie Schönborn und der deutsche Episkopat begreifen sehr wohl, sie betreiben vielmehr bewusst ihre eigene Agenda, die offensichtlich auf eine Unterwanderung Europas und eine Vereinheitlichung aller Religionen abzielt. Es gäbe kein Problem, wenn vom Papst bis zu den Bischöfen alle statt dieser politischen und zerstörerischen Vorhaben den Willen Gottes im Sinn hätten, wenn sie fromme, gottesfürchtige Hirten wären, die von ihrer priesterlichen Berufung erfüllt sind. Leider ist das in der ganzen Hierarchie nur sehr vereinzelt der Fall. Es liegt also an den Personen. Schlechte Bäume tragen eben schlechte Früchte.

  2. Nilpf (kein Partner)
    08. Januar 2018 13:13

    Kleine, aber wesentliche Korrektur:
    Die Protestanten haben keine Priester. Die Pfarrer, die sie haben, sind am ehesten vergleichbar mit Pastoralassistenten, bzw. den stv. Pfarrgemeinderatsvorsitzenden.

    • Anmerkung (kein Partner)
      08. Januar 2018 13:43

      Wenn jemand BB* in seinen Reihen hat, kommt es nicht mehr darauf an, was er sonst noch hat.

      * Bedford-Strohm und Bünker

  3. Bernhard (kein Partner)
    05. Januar 2018 22:00

    Der Papst ist ein gieriges Schwein, das Milliarden Tote zu verwantworten hat. Nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Zukunft. Zuerst "zivilisieren" sie einen, dann behaupen sie, die Zivilisation wäre böse.

    Jeder der diese Rassisten unterstützt ist ohnehin verloren.

  4. Almut
    05. Januar 2018 10:51

    Nachtrag zu Silvester in Deutschland - bei der Polizei rumort es:
    https://www.youtube.com/watch?v=1iNHCWxWZLw&feature=em-uploademail

  5. ehemalsHotzenplotz2 (kein Partner)
    05. Januar 2018 10:43

    Daß die evangelische Kirche in Deutschland (auch hier in Österreich nicht viel anders) an galoppierender Schwindsucht, vor allem spiritueller, leidet, bestätigt schon jede kritische Recherche im Internet. Religiös völlig am Boden, orientierungslos, speichelleckerisch dem Zeitgeistig völlig widerstandslos ergeben.
    Wenn man erfährt, daß das Oberhaupt der EKD (Evang. Kirche Deutschl.), der unselige Bedford-Strohm fordert, man möge die evangelischen Kirchen in Diskoähnliche Schuppen verwandeln (mit Polstermöbeln, Bars, Lichterorgeln, Auftreten von Pop-Bands), fragt man sich, ob man es hier mit einem völlig durchgedrehten Trottel zu tun hat. Luther hätte diesen Mann aus der Kirche geprügelt.

  6. cmh (kein Partner)
    05. Januar 2018 10:07

    Kürzlich habe ich eine lustige Variante des Gleichnisses vom Samariter gehört:

    Ein Mensch fiel auf dem Weg vom Stephansplatz zum Rathaus unter die Sozialisten und stand seitdem an einer Ecke und schrie: Es gibt keinen Gott.

    Da kam der Kardinal S eilig vorbei, denn er musste zu einem Treffen mit dem Gerry K.

    Ein Pfarrer eilte vorbei, weil er die Caritassammlung abgeben wollte.

    Ein katholischer Publizist eilte ebenfalls vorbei, weil er eine neue Auslegung des Vaterunser propagierten wollte.

    Und wenn nicht ein Imam gekommen wäre, dann schriee der Mann immer noch, es gäbe keinen Gott.

  7. doc.west (kein Partner)
    05. Januar 2018 03:53

    den ultimativen verrat an der kirche haben kardinal marx und bischof bedforf-strohm in jerusalem letztes jahr begangen, als sie am tempelberg ihre kreuze abnahmen, aus, wie sie betonten, "respekt" vor den gefühlen ihrer gastgeber.
    beim anblick des fotos dieses verrates denke ich immer an judas.
    und beim besuch eines flüchtlingslagers auf lesbos hat der papst 12 flüchtlinge mit nach rom genommen. nicht aber christen, die der größten christenverfolgung aller zeiten ausgesetzt sind, sondern 12 muslime. was für eine ohrfeige ins gesicht der notleidenden glaubensbrüder.
    wäre ich noch mitglied der röm-kath. kirche - jetzt würde ich spätestens austreten.

  8. monofavoriten (kein Partner)
    04. Januar 2018 20:42

    warum, herr Dr. Unterberger, immer diese unausgesprochene Unschuldsvermutung, die Sie mit "sie begreifen nicht, dass...", "er hat nicht verstanden, dass...".

    Weder der Papst, noch die Bischöfe sind dumm. sie alle wissen, was hier in Europa eingeschleppt wird und sie wissen warum! Und sie wissen, dass sie aktiv Teil haben an einem Vorhaben, das an Niederträchtigkeit nicht zu überbieten ist.
    SIE WISSEN WAS SIE TUN.

    Und, Herr Dr. Unterberger, Sie wissen es doch auch.

    • monofavoriten (kein Partner)
      04. Januar 2018 20:43

      die Sie mit... zum Ausdruck bringen - hatte sich leider vertschüsst.

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2018 20:44

      Ganz richtig. Auch die Grünen und die SPÖ-Leute wussten genau, welche Folgen das haben wird.

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2018 10:10

      Ein Prinzip nur zur Überlegung:

      Man soll nicht Böswilligkeit annehmen, wenn Dummheit zur Erklärung ausreicht.

      Als Gläubiger muss ich in historischer Perspektive annehmen, dass sich Gott von uns abgewandt hat. Aber vielleicht genügt es einfach nur aufzuhören, um das halale Kalb herumzutanzen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      05. Januar 2018 13:29

      @cmh

      Es ist Dummheit, nichts weiter.

  9. Trog (kein Partner)
    04. Januar 2018 18:57

    Selbst der Kardinal und seine Bischöfe wissen, dass es die Kirche hierorts in dieser Form in zwei bis drei Jahrzehnten nicht mehr geben wird. Sie sind nur von einem einzigen, für sie so beruhigenden Gedanken beseelt: Hauptsache, für mich ist es sich noch ausgegangen! Bunte Soutanen, geküsst werdende Ringe, buckelnde Untertanen, schicke Limousinen und Palais mit Dienerschaft, jede Menge Weihrauch und Klimbim - und die Aufmerksamkeit der linken Medien, von welchen sie bei nächster sich bietenden Gelegenheit wieder vorgeführt und gedemütigt werden.
    Sie wissen, dass sie auf der Titanic sitzen, aber auch, dass sie den Untergang selbst nicht mehr erleben werden. Das genügt ihnen.

  10. fewe (kein Partner)
    04. Januar 2018 18:21

    Die römisch-katholische Kirche scheint vom Antichristen übernommen worden zu sein. Ratzinger musste deswegen wohl aufs Abstellgleis gestellt werden.

    Etwa 100 Millionen Christen werden weltweit verfolgt und diese Satanisten haben nichts besseres zu tun als die Ausbreitung des Islam in Europa zu forcieren, der in seinem Programm die Vernichtung von Ungläubigen - insbesonders Christen und Juden zum Ziel hat.

    Sie werden in der Hölle braten.

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2018 10:14

      Die Gewissheit, als Hirten die ihnen anvertraute Herde bei Gefahr verlassen zu haben, werden sie nach ihrem Tod nie los werden. Das ist schlimmer als zu braten.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      05. Januar 2018 13:31

      Ach, die Herde und der gute Hirte, wie dämlich.

      Der Zweck der Herde ist, zur Schur oder Schlachtung gebracht zu werden. Der gute Hirte wehrt den bösen Wolf ab, um die Herde unversehrt an den Bestimmungsort zu bringen.

      Ist doch leicht zu verstehen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      05. Januar 2018 13:33

      Pardon, dämlich war nicht auf cmh gemünzt, nur auf das Herden-Missverständnis.

  11. fred vom jupiter (kein Partner)
    04. Januar 2018 17:50

    Die katholische Kirche war von Anfang an eine kriminelle Vereinigung, einzig und allein deshalb gegründet, um Menschen zu unterdrücken und zu schröpfen. Die ursprüngliche christliche Lehre der Urchristen wurde schon 3- 4 Jahrhunderte nach Christus großteils verboten und durch diverse Bibelfälschungen so manipuliert, dass sie der staatlichen und geistlichen Obrigkeit zuträglich wurde. Da gibts einige noch zugängliche Urtexte, die nicht in die Amtsbibel eingingen, die doch recht interessant sind. So scheint Jesus Fleischverzehr eindeutig abzulehnen, sieht die Frau damals schon als absolut gleichwertig an und verachtet Profitmaximierung ganz gewaltig.

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2018 18:27

      Dann kann das aber nicht Jesus gewesen sein. Weil den Verzehr von teilweise noch lebendigem Gemüse dem toten Tier vorzuziehen halte ich für nicht sonderlich mitfühlend.

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2018 10:18

      Der Messias des Jupiter muss ein Ferengi gewesen sein. Die Anhänger dieses Kultes nennt man im restlichen Sonnensystem die Follkovver.

      Ansonsten bin ich immer wieder erstaunt, wie dumm die alten Römer waren, sich die Kirche so einfach aufschwatzen zu lassen.

  12. McErdal (kein Partner)
    04. Januar 2018 12:53

    **Global Elite taken to GITMO by US Special Forces – Full Disclosure Implications***
    e x o p o l i t i c s . o r g /global-elite-taken-to-gitmo-by-us-special-forces/

    • antony (kein Partner)
      04. Januar 2018 17:18

      Geht es diesen pädophilen Illuminati-Drecksäcken nun tatsächlich an den Kragen!?

      Vielleicht kommt dabei ja auch unser Poppe nicht ganz ungeschoren davon!?

  13. Gerald Fauland (kein Partner)
    04. Januar 2018 12:52

    Der Papst ist Oberhaupt eines ganzen Landes und kann daher so viele Flüchtlinge aufnehmen, wie er will.

    Im Vatikan.

    Österreich könnte z.B. alle Flüchtlinge, die das Ursprungsland nicht zurück nimmt, in den Vatikan überstellen. Damit wäre allen geholfen.

  14. McErdal (kein Partner)
    04. Januar 2018 12:46

    ****************** Über den SABBAT*********************
    Sonntag ist das Malzeichen unserer Authorität...Die Kirche steht über der Bibel und die
    Verschiebung der Einhaltung des sabbats ist ein Beweis dieser Tatsache !
    Quelle: Catholic Record, September 1923

    Das die Welt so aussieht wie sie aussieht verdanken wir dem Papsttum!
    Fast hinter jedem Regierungschef steht ein "JESUIT" !

    Auch das es kein persönliches Eigentum mehr gibt, kommt von.......

  15. Öko-Theosoph (kein Partner)
    04. Januar 2018 11:27

    Der Glaube an einen „Sohn Gottes“ ist ein überholter (veralteter) Guru-Glaube. Mystische Erfahrungen sind nicht auf „Gnade“ zurückzuführen, sondern auf Naturgesetze. Die Welt wurde nicht von Gott „erschaffen“, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Es gibt einen Bereich in der Natur, der dem Menschen (genauer: dem Ich-Bewusstsein) ewig unzugänglich ist.
    Ein Mensch sollte u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung kann man zu mystischen Erfahrungen gelangen. Luzides Träumen ist u. U. gefährlich.

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2018 10:21

      Heute haben Sie gar nichts gegen Krampfadern im Angebot?

      Zur AfD haben Sie sich auch schon lange nicht mehr geäußert.

  16. Erwin Tripes (kein Partner)
    04. Januar 2018 11:06

    Albert Einstein hatte es schon früh erkannt: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein“. Und weiter:
    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher«.
    Kann es nun aber sein, daß die Schafe, klüger und kritischer geworden, sich nicht mehr von - gelinde ausgedrückt - blinden Hirten leiten lassen wollen?
    Glauben heiß halt: nichts wissen!!!
    Ausnahme: die die konservativeren Teile der katholischen Kirche von Heiligenkreuz bis zum Opus Die, das sind die wahrhaft Wissenden???!!!

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2018 10:25

      Und woran wäre nach Ihnen zu erkennen, dass die Schafe klüger und nicht nur ungezogener geworden sind?

      Dass Glauben nichts wissen bedeutet ist aber leidergottes seit Popper zu herrschenden Lehre geworden. Denn alles was prinzipiell widerlegt werden kann, ist eigentlich kein Wissen sondern nur daran glauben, dass es richtig ist.

      Und dass dem tatsächlich so ist kann man leicht am Zustand der heutigen Geschwätzwissenschaften erkennen, die ja bekanntlich dem Kritischen Realismus ganz und gar ergeben sind/zu sein vorgeben.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      05. Januar 2018 12:57

      @ cmh
      Na, schaun´s einmal die Inhalte der verschiedenen Blogkommentare an. Fällt Ihnen dabei nichts auf?
      Ich will Ihnen ja Ihren dogmenbestimmten Glauben nicht ausreden, aber können Sie nicht zulassen, daß es neben den drei Glaubensreligionen mit ihren unzähligen verschiedenen Ausprägungen - aus katholischer Sicht natürlich lauter Ketzer (mit Ausnahme der Juden?) – auch Nichtglauben geben darf?
      Es besteht doch auch die Möglichkeit keiner Gottesvorstellung?
      Ungezogene Schafe müssen also von den Hirten diszipliniert werden ?
      Der kritische Realismus erlaubt, ganz ohne Popper et alii, wenigstens zu erkennen und zu erfahren, was diese Amtskirchenvertreter so treiben.

  17. Torres (kein Partner)
    04. Januar 2018 10:17

    A propos Kirche (und ihre Unter- und Nebenorganisationen): Die Caritas, die eigentlich andere Aufgaben hat (jedenfalls haben sollte), hat offenbar auch nichts anders zu tun, als im Netz nach "Hasspostings" zu suchen und sie anzuzeigen, wie der große Aufruhr in Zusammenhang mit dem Wiener moslemischen Neujahrsbaby zeigt.

  18. Richard K. (kein Partner)
    04. Januar 2018 09:59

    Der Blogautor schreibt: "dass sich etwa die konservativeren Teile der katholischen Kirche von Heiligenkreuz bis zum Opus Dei eines starken Andrangs erfreuen können". Vielleicht hat er ja bessere Informationen als ich, der ich nur aufmerksam die Medien und Blogs verfolge. Aber das Opus Dei agiert derzeit nicht konservativ, sondern versteckt sich feige hinter dem Mäntelchen der Papstreue. So etwa hat ein hoher Funktionär des Opus Dei die Correctio Filialis kritisiert, nach dem Motto, die Kinder sollen ihren Vater nicht in der Öffentlichkeit kritisieren, denn das würde ein schlechtes Bild machen. Die Bewahrung des Glaubens gegen die aktuellen Häresien ist diesen Leuten kein echtes Anliegen!

  19. Herbert Richter (kein Partner)
    04. Januar 2018 09:08

    "Die kirchlichen Vertreter wissen nicht was sie tun" "Sie begreifen nicht" so spricht Dr. WU.
    Ich halte sie für zu intelligent, als daß sie nicht wissen welch irrsinniger Nonsens diese calmierenden Aussagen darstellen. Die klerikalen Schaltstellen wissen sehr wohl was und warum sie dies tun!
    Wem und vor allem warum versuchen sie abzulenken und zu täuschen?

  20. pro veritate (kein Partner)
    04. Januar 2018 08:21

    Die Krise der Kirche - ich beziehe mich hier speziell auf die katholische Kirche - hat ihren Ausgang spätestens mit Vaticanum II genommen. Es besteht seit langem de facto eine innere Spaltung, und man versucht mit Mühe, das zu zerbrechen drohende Gebilde zumindest nach außen hin zusammenzuhalten. Und dieses "Schisma" ist letztlich ein Problem, das unmittelbar den Glauben berührt. Denn bis in höchste Stellen haben sich Vertreter der Kirche von der traditionellen Glaubenslehre entfernt. Daraus folgt aber eine "Relativierung" moralischer Normen. Der ungewöhnliche "Rücktritt" des letzten Papstes dürfte damit im Zusammenhang stehen.

    • pro veritate (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:28

      Fortsetzung:
      Sein "progressiver" Nachfolger soll nun den Weg hin zur völlig "neuen" Kirche endgültig vorantreiben. Welche Verwerfungen und Irritationen sich daraus - vor allem für die Gläubigen - ergeben, ist fast tagtäglich mit Schmerz zur Kenntnis zu nehmen. Welche innere Absichten der jetzige Pontifex wirklich verfolgt, ob er aus reiner Naivität oder bewusster Strategie heraus handelt, muss letztlich dahingestellt bleiben. Jedenfalls stellt sein Wirken in wesentlichen Teilen ein ernstes Problem dar, wenngleich er wiederum auch eindeutig "katholische" Äußerungen von sich gibt. Das erscheint aber oft völlig widersprüchlich. Handelt es sich um eine schlaue Doppelstrategie, wodurch einerseit

    • pro veritate (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:37

      Fortsetzung 2:
      ..wodurch einerseits die "Rechtgläubigen" beruhigt, andererseits aber die "Fernstehenden" für ihn begeistert werden sollen? Oder ist das eine völlig schizophrene Haltung, die eigentlich einer ärztliche Diagnose bedarf? - Die beschriebene "Schrumpfung" der Kirche hängt jedenfalls wesentlich auch damit zusammen, bei weitem nicht nur mit anderen "Unglaubwürdigkeiten" (Missbrauchsfälle, Bereicherung usw.) zusammen. Es scheint sich Ähnliches anzubahnen wie beim Finanzsystem - eine Art von "Reset" mit allen dramatischen Folgen scheint unausweichlich. Aber es wird auf alle Fälle - laut Verheißung - nicht das Ende der Kirche sein...

  21. Knut (kein Partner)
    04. Januar 2018 08:04

    Was mich immer wieder nervt ist das Getue, als sei das Christentum die einzig wahre Religion auf diesem Planeten. KEINE Religion hat die absolute Wahrheit gepachtet und in Wirklichkeit geht es bei den Religionen mehr oder weniger um Macht und Kontrolle. Bei der einen Religion mehr oder fast ausschließlich, bei anderen Religionen weniger. Eine Bewertung wer-was will ich hier gar nicht abgeben.

    Tatsache ist aber, dass viele (zwangsgetaufte) Katholiken "unserer" Kirche den Rücken kehren, weil ganz einfach deren Glaubwürdigkeit fehlt. Und warum bloß muss eine ans Kreuz genagelte Figur ein Symbol für die Auferstehung darstellen. Und von wegen "ich bin nicht würdig". Gute Nacht Kirche ...

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:29

      Ihr Posting zeigt in unerbittlicher Klarheit die vollkommene Verrottung des Religionsunterrichts. Ich nehme an, dass Sie auch irgendwann Religionsunterricht "genossen" haben.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:52

      @Zraxl, wollen Sie damit @Knut attestieren, dass er den Gehirnwäscheanteil des Religionsunterrichts unbeschadet überstanden hat?

    • Knut (kein Partner)
      04. Januar 2018 11:53

      @ Zraxl

      Sie nehmen richtig. Aber der ist teilweise schon über 50 Jahre her. Aber manche fangen dann, wenn sie erwachsen werden an, die Dinge zu hinterfragen und selber Nachforschungen anzustellen. Man kann auch dem Religionsunterricht die Schuld geben wenn man will. Da war so einiges nicht stimmig - im Nachhinein betrachtet. In den 60ern und 70ern hat man noch (fast) alles geglaubt, was einem der Herr Pfarrer erzählt hat.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Januar 2018 12:56

      @Knut
      Es wird vorrausgesetzt, dass es eine Wahrheit gibt, sonst fällt unser gesamtes Denken ins Nichts. Inhalt der Religion ist, diese Wahrheit in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Die Wissenschaften sind ein wichtiger Teil dieser Wahrheitsfindung, aber eben nur ein Teil. Ein anderer wichtiger Teil ist die göttliche Offenbarung.
      Wesentlich an dieser Auffassung von Wahrheit ist im Christentum, dass es einen persönlichen Gott gibt, der seinen Geschöpfen freundlich entgegenschaut.

      Wesentlich an einer Religion ist auch die Allgemeinverständlichkeit und Angepasstheit der göttlichen Botschaft an die jeweiligen Lebensumstände und die praktische Anwendbarkeit.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Januar 2018 13:01

      @Anmerkung
      Religionsunterricht sollte eben nicht in Gehirnwäsche ausarten, was leider allzu oft der Fall ist, sondern es sollen Wege für die eigene Suche nach Gott bereitgestellt werden. Es wäre auch nicht schlecht, wenn im Religionsunterricht wenigstens ein paar fundamentale Grundkenntnisse über religiöse Traditionen, die Messfeier (die komplexe Symbolik, nicht die oft lauwarmen Liedlein der Schulmessen), die Kirchengeschichte und Hintergrundinformationen über Texte aus der Bibel vermittelt würden, die ansonsten absolut unverständlich sind.

      Wer die Geistes- und Kulturgeschichte des Christentums mitsamt seiner jüdischen Wurzel als Gehirnwäsche bezeichnen will, möge das halt tun.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 14:38

      @Zraxl, ist es nicht schon längst höchste Zeit, im Religionsunterricht die Frage aufzuwerfen, warum die Christen nicht mehr weitersuchen dürfen, wenn sie einen Gott gefunden haben?

      Eine wissenschaftsgeschichtliche Information für Sie zu der Passage in Ihrer Antwort an @Knut, "Inhalt der Religion ist, diese Wahrheit in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Die Wissenschaften sind ein wichtiger Teil dieser Wahrheitsfindung":

      Von der Ancilla theologiae vielleicht abgesehen, sind die Wissenschaften zum größten Teil nicht im Dienst der Religion gestanden oder gar "Inhalt der Religion" gewesen.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Januar 2018 15:13

      @ Anmerkung
      Tut mir leid, Ihren ersten Absatz verstehe ich nicht. Wer darf warum nicht weitersuchen? Natürlich ändert sich das Gottesbild im Laufe des Lebens ständig. Man gewinnt ja hoffentlich neue Erkenntnisse.

      Zur Wissenschaftsgeschichte: Woher ist denn der plötzliche Schub neuer Erkenntnisse zu Beginn der Neuzeit gekommen (300 Jahre VOR der sogenannten Aufklärung), wenn nicht aus dem höchst fruchtbaren Boden hochmittelalterlicher Gelehrsamkeit, die ihren Ursprung in den Klöstern hatte? Auch die Gründung der Universitäten war eine Reaktion auf die Klöster.

      Der große Triebmotor für die späteren Wissenschaften war aber profaner Natur: Wirtschaft und Militär.

    • Anmerkung (kein Partner)
      05. Januar 2018 07:19

      @Zraxl, aus monotheistischer Sicht ehrt Sie Ihre Verständnislosigkeit. Sie erweisen sich als sehr bemühter Glaubensanhänger.

      Um sich in der Wissenschaftsgeschichte auszukennen, müssten Sie sich genauer umsehen. Bei Ihrer Affinität zum Glauben könnten Sie Pythagoras - er hatte eine Art Sekte gegründet - zum Ausgangspunkt historischer Erkundungen machen und so Ihr Verständnis dafür schärfen, dass die auf die Antike zurückgreifende naturwissenschaftliche Forschung den stärksten Motor der Aufklärung im Bestreben nach Eindämmung der Christenmacht dargestellt hat.

      Als Christ können Sie es doch als Verdienst der Kirche sehen, eineinhalb Jahrtausende lang gefährliche Forschung verhindert zu haben.

    • Zraxl (kein Partner)
      05. Januar 2018 08:25

      @Anmerkung
      Kernanliegen der Aufklärung (18.Jh) war eine Rebellion gegen die kirchliche Eheschließung, die im 13.Jh von der Kirche durchgesetzt worden ist um die weit verbreitete "Winkelehe" abzuschaffen, d.h. um die Anzahl alleinerziehender Mütter zu reduzieren. Hernach haben ein paar großmäulige Philosophen so getan, als hätten sie das Denken erfunden.

      Wissenschaftsgeschichte ist eigentlich ein anderer Themenkreis der tief in die Antike zurückgreift. Mein Punkt war, die oft behauptete Inkompatibilität von Kirche und Wissenschaft als Unfug darzustellen.

      Zu Ihrem letzten Absatz: Das kopernikanische Weltbild hat nicht Giordano Bruno begründet, sondern ein polnischer Mönch.

    • Anmerkung (kein Partner)
      05. Januar 2018 13:33

      @Zraxl, je mehr Sie dazu schreiben, desto stärker rufen Sie etwas hervor, was man die Grundlage allen Philosophierens nennt: das Staunen.

      Zumindest auf einen Irrtum deutet es hin, wenn Sie glauben, sie würden mit der Lektüre des Buches "Die Liturgie der Eheschließung in der katholischen Aufklärung" und einer braven katholischen Widerstandshaltung, aus der heraus Sie philosophische Schriften über Aufklärung (die ja nicht auf Kants "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?" beschränkt sind) als "großmäulig" zurückweisen, das Phänomen der Aufklärung hinreichend erfassen.

      Dass da etwas aus dem Ruder läuft, sehen Sie auch an Ihrer zusammenhanglosen Erwähnung des kopernikanischen Weltbildes.

    • Zraxl (kein Partner)
      05. Januar 2018 14:44

      @Anmerkung
      Das von Ihnen zitierte Buch kenne ich nicht. Ich habe mich auf einen Aufsatz von Johann Biester „Vorschlag, die Geistlichen nicht mehr bei Vollziehung der Ehen zu bemühen“ bezogen. Kant schrieb seinen Aufsatz über die Hybris der Allwissenheit danach.

      Als Leitsterne der geistigen Entwicklung seit der Neuzeit betrachte ich:
      Kopernikus, Kepler, Newton, Euler, Gauss, Riemann, Hertz, Sommerfeld, Einstein, Hilbert, Dirac, Schrödinger, Shockley, und viele viele andere, die sich mit Naturwissenschaft und deren Anwendungen befasst haben.

      Meine Erwähnung von Kopernikus war nur ein Gegenbeispiel zu Ihrer unsinnigen Behauptung, dass die Kirche die Wissenschaft unterdrückt hätte.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Januar 2018 09:47

      @Zraxl, Ihr Bemühen um Kontrafaktizität mag für die Absicherung Ihrer Gläubigkeit hilfreich sein. Aber Ihren Versuch, die Aufklärung auf einen juristischen Aufsatz und eine deutsche Diskussion zu reduzieren, kann allenfalls ein armer Poet auf Stoffsuche originell finden.

      Um Ihr Bemühen als unsinnig zu erkennen, bedarf es gar keiner langen Recherche, sondern das zeigt schon ein kurzer Blick ins "Wikipedia", da auch dort die tatsächliche Faktenlage aufscheint: "etwa 1650 bis 1800", woraus auch der Ursprung der Aufklärung, der christliche Machtexzess namens "Dreißigjähriger Krieg" bis 1648, unmittelbar ablesbar ist.

      Es passt aber, dass Sie eine "unsinnige Behauptung" mutmaßen, wo keine ist.

    • Zraxl (kein Partner)
      06. Januar 2018 13:03

      @Anmerkung

      Die Bedeutung des Bisterschen Texts liegt ja in seiner Wirkungsgeschichte. Dieser Text war für Kant Motivation, seinen Aufsatz zu schreiben.

      Um 1650 soll die Aufklärung begonnen haben, und dann dauert es satte 130 Jahre, bis zum ersten mal jemand auch nur die Frage stellt, was Aufklärung überhaupt ist?

      Selbstverständlich würdige ich auch die Erfindung des gesunden Volksempfindens durch Rosseau. Ich habe das nur aus Höflichkeit nicht erwähnt, weil ich gedacht habe, das sei inzwischen doch peinlich.

      Und dann kommen Sie auch noch mit dem 30Jährigen Kriege als Wurzel der Aufklärung?

      Sorry, @Anmerkung, vergessen Sie es, es ist sinnlos.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Januar 2018 15:48

      Ja, es ist recht hoffnungslos mit Ihnen. Sind es vielleicht verwirrungstiftende "Biester" aus einem Horrorfilm, die Sie da reiten?

      Immerhin kann man Sie zu Ihrer Selbsterkenntnis im letzten Satz beglückwünschen. Darin lässt sich fast schon ein aufklärerischer Ansatz erkennen.

      Obwohl man Ihnen gegenüber jetzt Vorsicht walten lassen muss, da Sie sich gar dazu verirrt haben, in Ihrer Verzweiflung mit Rousseau um sich zu schlagen, hier doch noch ein Hinweis für Sie: Machen Sie sich einmal über Leibniz kundig, und lesen Sie dazu dann Voltaires "Candide".

      Vom Letzteren dürfen Sie sich auch ein wenig angesprochen fühlen.

  22. Anmerkung (kein Partner)
    04. Januar 2018 07:32

    Was bei den Wiener Sozialisten nur eine surmige Bassenaversion ist, machen die Katholiken weltweit schon viel länger: Sie keilen fremdländische Anhänger.

    Dass Europa wegen seiner Grundperversion (Umpolung der Nachwuchsfunktion zum Genussmittel: Abtreibung, Verhütungsmittel, Pornographie usw.) ein sterbender Kontinent ist, hat die katholische Kirche richtig erkannt. Sie gibt daher Europa für Zuwanderung frei, im Idealfall für ihre neue Klientel, aber auch für andere Monotheisten (zumeist Mohammedaner).

    Das ist überall dort nicht die Schuld der Christen, wo im säkularen Europa Perversionen (von Sittenverfall bis Menschenrechten) aus den USA überschießend und exzessiv übernommen worden sind.

  23. Knut (kein Partner)
    04. Januar 2018 07:24

    Die im Vatikan wissen haargenau, was sie da tun. Schaltet mal euer Hirn ein: Je schlechter es den Menschen geht, um so besser geht es der Kirche.

    Es wäre sehr naiv, zu glauben, die römisch-katholische Kirche hätte ihre über die letzten 2000 Jahre aufgebaute Macht einfach abgegeben. Der Prozess der »Trennung von Staat und Kirche« seit Beginn des 20. Jahrhunderts war nichts weiter als eine Neuordnung der bereits bestehenden alten Machtverhältnisse.

    h t t p : / / zeit-zum-aufwachen.blogspot.co.at/2014/12/wie-der-vatikan-die-weltherrschaft-sich.html

  24. McErdal (kein Partner)
    04. Januar 2018 06:46

    Sg. Herr Unterberger!
    Sie schwurbeln ja nicht schlecht - dabei müßten sie wissen, daß der Papst treibende Kraft der NWO ist sie wollen eine einzige Weltreligion, genannt Weltethos! Dem Papsttum gehört die ganze Welt, übrigens die Krone von Elisabeth ist nur geliehen vom Papasttum - alle Länder der Krone gehören dem Papst, auch Amerika - es gibt keine Bundesstaaten, das ist alles Lüge und Show für uns! Des weiteren gibt es bei den Kirchenreligionen jeweils zwei Varianten: eine für's gemeine Volk und eine für die Eliten!
    Wer sich darüber informieren will: Prof.Walter Veith auf youtube hat sehr gute Vorträge mit Quellenangabe - dabei zieht es Einem die Schuhe aus....

  25. McErdal (kein Partner)
    04. Januar 2018 06:33

    Der Papst und die Bischöfe haben mit Gott soviel zu tun, wie ein Flaschenkork mit einem Telegraphenmast.........das sind nur falsche Propheten ! Was zählt ist die Bibel....
    Spalte ein Stück Holz und ich bin da, Hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden."
    "Das Reich Gottes ist in Euch und überall um Dich herum; Nicht in Gebäuden (=
    Kirchen) aus Holz und Stein.
    Der Papst ist ein Satanist sonst ganichts, er und seine Clique beten Lucifer an...
    Die Kirch hat nicht nur den Ruhetag verfälscht - es ist nach wie vor der Sabbat, also Samstag und nicht der Sonntag! Sie haben auch die Speisegebote geändert -
    Chrsiten essen nämlich auch schon 600 Jahre vor dem Islam kein Schweinefleisch!

  26. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    04. Januar 2018 05:59

    Die Relevanz von Geistlichen approximiert für Atheisten wie mich gegen Null. Sie zeigen aber, dass alle oberen Jobs, sei es nun Kirche, Jägerschaft oder Ähnliches von Wapplern besetzt sind. Das sind Leute, die einen wichtigen Anstrich brauchen, um gelegentlich etwas abzusondern, was den Journis gefällt. Irgendwann heftet ihnen dann ein Landeshauptmann ein Wapperl an die Brust.

    Es gibt viel abzuschaffen, sei es nun Kirche, Kammern oder Räte irgendwelcher Art. Packen wir's an.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:09

      Herr @Prinz, Sie werden doch nicht sagen wollen, dass die Irrelevanz von Geistlichen Sie zu der Kurzschlussfolgerung auf eine Atheismusexistenz veranlasst habe? Sie sollten doch verstehen, dass es ohne organisierte Religion gar keinen Atheismus geben kann.

      Nicht ganz ausgereift scheint auch die Schlussfolgerung zu sein, dass Zwangsinstitutionen ("Kirche, Kammern, Räte") bei den Menschen unerwünscht und daher abzuschaffen wären. Da spricht viel mehr dafür, dass es sich umgekehrt verhält. Dafür brauchen Sie sich nur die weltanschauungsübergreifende Gleichheit in puncto Uneigenständigkeit von Beamtennaturen, Gewerkschaftsmitgliedern und hier schreibenden Kirchenabhängigen vor Augen zu halten.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:05

      Zum ersten Absatz, die Irrelevanz des Bodenpersonals steht für sich. Ich weiß nicht mehr wer es gesagt hat, aber treffend ist es: Wenn Dreiecke einen Gott hätten, wäre er dreieckig.

      Zum zweiten, das wird wohl so sein, wie Sie sagen. Die meisten bleiben auch ohne Zwang bei einer Gruppierung, die ihnen nichts bringt. Sie dulden sogar, dass obenauf Leute sitzen, welche die da unten offen verhöhnen.

      Ich brauche jedenfalls keine Sowjets, ob Presse-Sowjet, Europa-Sowjet oder was auch immer.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 11:12

      Ja, in Ihrem Beispiel bedarf der Dreiecksgott der Grundlage, dass die Dreiecke sich zu einer Religionsinstitution zusammentun.

      Auch der Atheismus gegenüber dem Dreiecksgott bedarf einer solchen Institution. Sonst kommt gar niemand darauf, da opponieren zu wollen.

      So entsteht das bekannte Weltanschauungs-Pingpong. Irgendwelche Religiöse denken sich etwas aus, irgendwelchen anderen passt das nicht. Letztere begnügen sich nicht mit der Ablehnung der irdischen Religionsträger, sondern wollen gleich auch noch die Jenseitsabteilung wegputzen; das ist dann Atheismus. So bekommen letztlich die Religiösen ihre Bestätigung, denn die Leugner können ja nicht "a-" zu etwas stehen, was es nicht gibt.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      04. Januar 2018 21:51

      Irgendwelche Religiöse denken sich was aus, so ist es. Opponieren ist für Atheisten nicht so wichtig, weil es das Ausgedachte ja nicht gibt. Es ist eher lästig, wenn die Sichausdenkenden dann anderen Vorschriften machen, wie es immer der Fall ist.

      Europas Aufstieg korrespondiert mit dem Verlust kirchlicher Macht. So ist ein geistiger Freiraum entstanden. Nicht einzusehen ist, dass dieser freie Raum nun von einer anderen Religion okkupiert werden soll.

    • Anmerkung (kein Partner)
      05. Januar 2018 07:22

      Wenn Sie sich auf das Spiel der Religiösen, die eigenen Autoritätsansprüche durch Bemühen einer Jenseitsinstanz stärken zu wollen, einlassen, indem Sie sich nicht nur gegen deren irdische Umtriebe verwahren, sondern sich auch zum Aff-, äh, Atheisten machen, machen Sie sich zwangsläufig zu deren Apologeten, weil Sie ja nicht nur die physische Existenz der Religiösen, sondern sogar deren Hirngespinste ernst nehmen.

      Oder glauben Sie an einen "Atheismus an sich"? Da hätten Sie dann die Religiösen als Zeugen gegen sich, weil die Gegensätze zwischen deren Ansichten als Beweis für das Nicht-Vorhandensein göttlichen Eingreifens gelten können. Womit auch der Atheismus den Boden verliert.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      05. Januar 2018 09:29

      Das habe ich noch nie so überlegt. Den Begriff Atheismus habe ich einfach übernommen. Man lässt sich damit tatsächlich auf religiöse Hirngespinste ein. Das ist allerdings Energieverschwendung.

      Es ist schon lustig genug, dass man in der Wissenschaft von Gott akademisch graduieren kann.

    • Anmerkung (kein Partner)
      05. Januar 2018 13:50

      Ja, eine menschliche "Wissenschaft von Gott" ist vergleichbar mit einer "Reportage" eines typischen, also rot("grün")en ORF-Journalisten, der glaubt, er würde etwas über die Welt berichten, der aber in Wirklichkeit nur ein Phänomen dadurch bis zur Unkenntlichkeit entstellt, dass er seine ideologische Vorurteilszwangsjacke drüberstülpt.

  27. steinmein
    03. Januar 2018 11:52

    Die heutigen Beiträge bestärken mich insoferne, als ich Gleichgesinnte, wenn auch anonyme kennenlernte.
    Meinen Standpunkt, dem Herrgott die gelobte Treue zu bewahren und die Beachtung seiner Gebote voranzustellen, kann auch ein Hirte mit Pferdefuß nicht beeinflußen.
    Dass sich eine Amtskirche anmaßt in die Politik einzumischen und nicht die Verbreitung und Verdichtung des Glaubens anzustreben, ist für mich kein Anlaß zum Austritt aus einer Gemeinschaft. Getauft ist getauft ebenso wie ein Jude Jude bleibt, selbst wenn er konvertiert. Und Neger bleibt Neger auch wenn er sich weiß anstreicht. Dies ist nicht als Rassismus auszulegen, sondern einfach ausgesprochene Tatsache. Jeder ist auf seinen Platz gestellt und hat das Beste daraus zu machen. Dem Hilflosen ist beizustehen, aber nicht die Pflicht abzunehmen. Der Grundsatz des unbedingten Gehorsams sollte aber nicht einem selektivem weichen. Das bedingt allerdings trotz aller Menschlichkeit im Sinne einer Fehlbarkeit einer starken Persönlichkeit mit Mut zur Konsequenz.

  28. Gandalf
    02. Januar 2018 23:56

    O.T.:
    Mit Papst und Bischöfen hat das zwar nichts zu tun; aber Zustand und Entwicklung der EU - die leider immer mit "Europa" gleichgesetzt wird - sind offenbar ebenso hoffnungslos: Da hat ein Land, das eigentlich überhaupt in einem vereinten Europa (ob jetzt EU oder was besseres) nichts verloren hätte, mit Anfang dieses Jahres (gottlob nur für sechs Monate) den Vorsitz übernommen - schlimm genug. Und was geschah als erstes, und zwar am zweiten Tag dieses jämmerlichen Zustandes? Der wackere Präsident des Kasperlstaates hat ein Gesetz, das die allgegenwärtige Korruption dort wenigstens zu bekämpfen versprochen hatte, per Veto verhindert. Dass der ehemalige Düsenjägerpilot natürlich auch noch von der postkommunistischen Sozipartei auf den Präsidententhron gehievt wurde, bedarf da ja wohl kaum einer zusätzlichen Erwähnung. Jaja, so schaut's aus, in der vielgepriesenen "EU". Pfui Teufel. Da kann man wirklich nur hoffen, dass der Vorsitzende in der zweiten Hälfte dieses Jahres ein wenig Ordnung in diesen Saustall bringt. Leicht wird er es nicht haben.

    • otti
      03. Januar 2018 10:07

      Gandalf: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Und wer jemals in Bulgarien einige Zeit arbeiten "durfte" kann ein Lied davon singen !

  29. kremser (kein Partner)
    02. Januar 2018 21:00

    Was ich von Schönborn halte, kann ich nicht schreiben, denn dies wäre justiziabel.
    Wenn man die Frage des WARUM für die Kirchen beantworten möchte, müßte man schauen, wo die Verbindungen zu den anderen hochrangigen, und weltanschaulich sehr weit entfernten, Migrationstreibern liegt. Ich nehme an, der geschätzte Autor hat sich diesen mit Verschwörungsvorwürfen vergällten Exkurs in die globalen Machteliten erspart. Vielleicht kommt auch nochmal die Zeit, wo ungezwungen über solche Vereinigungen berichtet werden kann, ob die nun Freimaurer oder auch anders heißen.

    Medial totgeschwiegen wird auch, daß die russisch geführte Allianz den IS besiegt hat und die Russen "offiziell" wieder abziehen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      04. Januar 2018 07:38

      Ohne die Russen wäre der IS nicht besiegt, sondern noch größer geworden. Dabei waren aber auch die Syrer, die nicht weggelaufen, sondern da geblieben sind.

      Die Amis haben da wieder ihre außenpolitische Kompetenz gezeigt, mit ihrer Unterscheidung in gute und böse Aufständische, hat wieder bestens geklappt - so wie damals in Sizilien, als sie die Mafia reanimierten, die Mussolini klein gekriegt hatte. In Vietnam haben sie den Drogenhandel der Shanstaaten aufgepäppelt, die Drogen kamen in den Leichen der Gefallenen heim.

      Gut und Böse ist so leicht zu erkennen, wenn man den Mainstream liest.

  30. logiker2
    • Undine
      02. Januar 2018 19:28

      Nur weiter so! Da sind's dann mit den vier Visegradstaaten schon fünf Länder, die sich dem verheerenden EU-Diktat nicht zu beuge gewillt sind! Nur weiter so! Irgendwann zieht doch noch die Vernunft ein, bevor es zu spät ist!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      04. Januar 2018 09:21

      Na, dann sind sie eben bei uns.........! Ist denen sicher lieber, da sie bei uns viel mehr bekommen und dafür weniger bestraft werden, wenn sie (un)kulturmäßig wüten.

  31. pressburger
    02. Januar 2018 16:53

    In den 60er und 70er Jahren war es ein muss, insbesondere in linken Kreisen, aber auch bei den Bürgerlichen, bei der Erwähnung von Eugenio Pacelli, Pius XII, mit Hohn und Spott zu reagieren. Auch ein untermittelmässiger Schreiberling hat sich seinen Wohlstand und Ansehen mit einen Pamphlet auf Pius den XII gesichert.
    Die Situation in der sich Pius XII befunden hat muss nicht weiter exemplifiziert werden. Seine Versuche sich für die Verfolgten einzusetzen. wurden von den Machthabern mit Repressalien beantwortet. Repressalien nicht nur gegen Juden, sondern gegen Priester und Bischöfe seiner Kirche.
    Ganz anders dieser Papst. Die Verfolgung und Ermordung von Christen und katholischen Priestern durch Moslems finden keine Beachtung, keine Verurteilung, keine Mitgefühl von diesen Papst.
    Die linke Islamophilie hat ihn völlig durchdrungen. Die Frage bleibt unbeantwortet, welche Ziele verfolgt dieser Papst. Ein Mann am Lebensende muss sich doch zwingend fragen, welchen Sinn haben meine Äusserungen, meine Handlungen, meine Unterlassungen.
    Alles Fragen, die sich der redliche Mensch, Ratzinger aus Marktl, später Benedikt der XVI gestellt hat. Aber sein Nachfolger ? Ideologen kennen keine Zweifel, ihnen reicht ihre Ideologie. Die ersetzt das Denken, wer nicht denkt, zweifelt nicht.
    Wodurch hat es Heiliger Franziskus verdient, dass sein Name so missbraucht wird ?
    Franziskus hat sich selbst als poverello bezeichnet, aber er war nicht arm im Geiste.
    Von diesen Papst zu erwarten, dass er Mitleid mit seinen Brüder zeigt, ist unsinnig. Hält nichts von der Liebe zum Nächsten, inszeniert auf der grossen Bühne seine Zuneigung zu den Übernächsten, die seine Schäflein meucheln. Vielleicht werden die Moslems, der IS, beim Vatikan Ablässe für alle begangenen und zukünftigen Schandtaten, käuflich erwerben können.

  32. Sensenmann
    02. Januar 2018 16:40

    Während Pfäfflein und Päpste versuchen, das weiße Europa weiter moralisch zu verkrüppeln indem suggeriert wird, wir schuldeten dem Neger, Nafri oder Musel irgendwas, werden die Landnehmer sich nehmen, was man ihnen darbietet.

    Dazu zwei gute Artikel:
    https://sezession.de/57520/?komplettansicht=1

    und der offene Brief an den Vater, der seine Tochter dem Musel angedient hat.

    http://www.journalistenwatch.com/2017/12/30/der-killer-ist-als-eroberer-in-ihr-haus-gekommen-offener-brief-an-den-vater-der-ermordeten-mia/

    In Kandel ist man stolz darauf, seine Töchter den Eindringlingen anbieten zu dürfen. Ein Bild sagt mehr als Worte. Deutschland im Jahr 2018. "Kandel in the Wind" oder so....

    http://www.pi-news.net/2018/01/die-kuppler-von-kandel/

    • Undine
      02. Januar 2018 17:32

      Danke für die Links! Leider sind Gutmenschen prinzipiell UNBELEHRBAR! Sie haben einen röhrenförmigen Horizont.

    • pressburger
      02. Januar 2018 22:45

      Das ist nur die Spitze vom Eisberg. Was sich sicher bereits abspielt, ist etwas ähnliches wie in Rotherhamm. In London gibt es mehr als Hinweise, dass es bereits wieder Zwangsprostitution gibt, in der bekannten Konstellation, islamische, erwachsen Männer und minderjährige, weise Mädchen. Auf eine entsprechende Anfrage der UKIP weigert sich die Metropolitan Police und der Mayor, Auskunft darüber zu geben welchen Ausmass dieser organisierte Kindesmissbrauch angenommen hat.
      Warum soll es in D oder A anders sein. Die PC gebietet zu schweigen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      04. Januar 2018 09:34

      Die Polizei ist niemals dein Freund und schon gar nicht dein Helfer. Sie ist der Büttel des Staates, der die muslimischen Horden gerufen, erhalten und als Partisanen benützt.
      Dieser Brief beweist es einmal mehr.

  33. kritisch
    02. Januar 2018 15:22

    Seit 10 Jahren, seit 2008, dem 60. Jahrestag der „UN-Menschenrechtsdeklaration“, veranstaltet die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ einen Fackelzug von der Oper zum Stephansdom mit anschließender ökumenischer Feier im Dom.

    Trotz wiederholter Bitten fand Kardinal Schönborn niemals Zeit, um den Fackelzug anzuführen, um damit ein wirksames Signal für die Öffentlichkeit, die Medien und die Bundesregierung zu setzen.

    Für den „HIV-Gottesdienst“ am 1. Dezember v. J. gemeinsam mit Gery Keszler und Conchita Wurst fand er Motivation und Zeit. Verfolgte Christen verdienen offensichtlich kein vergleichbares Zeichen.

    • Pennpatrik
      02. Januar 2018 16:17

      Vielleicht hat er zu Schwulen ein besseres Verhältnis als zu normalen Christen?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:48

      No, na, no, na, net, so ist der schmierige Degenerationspfaffe doch höchstselbst ein analverliebter Schokoladenschlecker, der sich unter seinen Brüder nur erwärmt fühlt. Eventuell noch a bisserl Sauna liegen, wenn geht mit kräftigem Laubschlagen aufs Popscherl damit das blaue Geblüt noch kräftiger dorthin gepumpt werden kann, wohin es soll.....!

  34. otti
    02. Januar 2018 14:11

    2. Versuch

    Liebe alle Blogfreunde hier !!!
    Seit 8 Jahren lese ich Eure Kommentare mit größtem Interesse und Respekt !

    Heute tue ich mir schwer !

    Wenn ich einmal die Botschaft unseres JESUS einigermaßen richtig verstanden habe, (ich bemühe mich seit 60 Jahren darum), dann war SEIN Zentralanliegen
    HILFSBEREITSCHAFT / MITLEID / BARMHERZIGKEIT !
    Mit aller Entschiedenheit gegen jedwede Gewalt / Krieg / Unterdrückung / (i. B. gegen Frauen !!!)

    Könnten wir uns als kleinsten gemeinsamen Nenner darauf einigen, daß ich NIRGENDWO im Neuen Testament und den apokryphen Schriften eine Hinweis gefunden hätte, wo sich JESUS politisch oder ökonomisch belehrend gibt ?

    ER hat immer nur die Verantwortung des Individuums beleuchtet !

    (dies hätte ich auch gerne ins Stammbuch unseres Kardinals/des Caritasgeschäftsführers und aller sonstigen "Heiligen" geschrieben. Und es bleibt damit jedem Individium überlassen, sich der Invasoren anzunehmen: sofern sie für Unterbringung/Kleidung/ärztliche Versorgung/Sicherheit/Bildung/Integration etc. die persönliche und nachhaltige Verantwortung übernehmen !
    Nur drängt mir euer Sendungsbewußtsein - das zwingend und naturgesetzlich zum Crash führt - BITTE nicht auf !)
    Es gibt keine kollektive Schuld oder Unschuld !

    • Sensenmann
      02. Januar 2018 16:45

      Das Problem ist, daß die Kirche (mit Mord, Brand und Folter) den Glauben DES Jesus durch den Glauben AN Jesus ersetzt hat.

      Diese Pfaffen behaupten ja, daß Jesus gelehrt hätte:

      Die Kirche soll Schätze sammeln aus dem Leid ihrer Kinder, sie soll Kanonen und Granaten segnen, Zwingburg um Zwingburg errichten, Ämter erjagen, Politik treiben, im Verderben schwelgen und meine Passion wie eine Geißel schwingen.

      Nicht das erste Mal führt in Rom der Großbock persönlich Regie. Er tat dies in 99% der Zeiten.
      Diesmal zum letzten Male, wenn man den Prophezeiungen glaubt...

    • dssm
      02. Januar 2018 20:22

      Danke @otti!!!
      Ich hatte heute ein wenig andere Gedanken und habe diesen wohl wichtigsten Punkt in den Forderungen Jesus nicht erwähnt!
      Denn es steht wirklich nirgendwo in den Schriften, daß man mit Gewalt nehmen soll um damit Gutes zu tun. Sondern immer nur, daß Du selber Gutes tun musst und dazu muss man wohl die Mittel erst ehrlich erwerben.

    • Gandalf
      02. Januar 2018 21:33

      @ otti:
      Aber, Du liegst ja völlig richtig mit deiner Auffassung. Jesus hat gesagt: Gebt dem Kaiser.., und damit seine Mission deutlich abgegrenzt von jenen, die ihn schon zu Lebzeiten für (ihre) politische(n) Zwecke missbrauchen wollten. In SEINEM Sinne müssen wir auch heute in seiner Nachfolge denken und handeln. Und die Herrschenden - wie auch ihre Gegenspieler - sind heute dasselbe wie zu Zeiten Jesu: Ungläubige, meist ziemlich ungebildete Wilde. Damals waren es halt die Römer einerseits und die Pharisäer andererseits; aber viel Unterschied besteht auch da letztlich nicht...

    • otti
      02. Januar 2018 22:17

      Danke ! Sensenmann, dssm, Gandalf

    • Riese35
      02. Januar 2018 23:57

      @otti: ****************************************!

      Dazu gäbe es sehr viel zu sagen.

      Nur kurz: Der Mensch ist jedenfalls Sünder. Auch Bischöfe und Päpste, und zwar schon seit Petrus. Am Beginn der Via Appia in Rom steht die Kirche Santa Maria in Palmis. Dort ist der aus Rom flüchtende Petrus auf Christus getroffen und hat ihn gefragt: "Domine, Quo vadis"? Dieser antwortete: "Venio Romam iterum crucifigi." Daraufhin kehrte Petrus um.

      Trotzdem hat Petrus die Schlüssel für das Himmelreich erhalten.

    • Riese35
      03. Januar 2018 00:07

      Trotz aller Fehler hat die Kirche ihre Aufgabe. Auch ihre Ämter haben ihren Sinn. Darauf ist Europa aufgebaut. Kaiser Karl I. hat sehr bewußt auf diesem Fundament Europa aufgebaut. Was wäre Europa ohne 10 Gebote?

      Schwache und miserable Päpste gab es seit Beginn der Kirchengeschichte, und mit dem Arianismus eine der größten Krisen im 4. Jahrhundert. Darin wurzelt auch der Islam.

      Die aktuelle Schwäche des Petrusamtes ist eine Tragiödie. Der Islam kann nur deswegen so ungehindert nach Europa vordringen, weil die heutige Schwäche des Christentums in Europa ein Vakuum geschaffen hat, in das der Islam eindringen kann. Die Lösung ist nicht die Vernichtung des Christentums, sondern die Stärkung.

    • Riese35
      03. Januar 2018 00:20

      Wie anders fände Europa eine geistige Einheit? Auf revolutionärer Basis? Auf Basis der Guillotine?

      Das Christentum basiert auf einer jahrtausendealten Geschichte, das an vielen Streitsituationen durch die Jahrhunderte gereift ist und sich entwickelt hat. Ich denke z.B. nur an den Investiturstreit vor etwa 1000 Jahren, der die lateinische Kirche und das lateinische Europa geprägt haben, trotz aller menschlichen Schwächen.

      Relevant ist nicht, was die Kirche heute sagt, irgendjemand - und sei es der Papst oder eine qualifizierte Mehrheit - heute bestimmt, sondern was die Kirche konstant über die Jahrhunderte gesagt hat und was auf die Ursprünge zurückgeht. Gerade das gibt Stabilität.

    • Riese35
      03. Januar 2018 00:38

      Ich sehe für Europa nirgends am Horizont eine Alternative zum Christentum - trotz aller menschlichen Schwächen und Sünden bis hin zur obersten Kirchenleitung, die man natürlich mit Respekt thematisieren darf und muß. Das Christentum ist vielleicht die einzige Institution, die das als systemimmanent hinnimmt und damit lebt. Alle Systeme, die den vollkommenen (neuen) Menschen auf Erden schaffen wollten, sind kläglich gescheitert und haben stets im Massenmord geendet: die französische Revolution mit der Guillotine, die russische Oktoberrevolution mit dem Golodomor, Genickschuß und der Lagerhauptverwaltung (GULag), der Nationalsozialismus mit der Gestapo und der Schoa.

    • Riese35
      03. Januar 2018 00:42

      Helfen wir der Kirche wieder auf die Beine, auch indem wir berechtigte Kritik an der Kirchenführung üben, denn die Kriche ist das einzige Bollwerk gegen die Islamisierung Europas. Es geht nicht um weltliche Macht und um Personen, sondern um die geistige Dimension und die geistigen Grundlagen Europas.

      Kaiser Karl I. hat das einst erkannt. Und Viktor Orban und Wladimir Putin haben das erkannt. Trotz aller menschlicher Schwächen.

  35. Sensenmann
    02. Januar 2018 13:22

    Die "Kirche" hat sich immer den mächtigen angebiedert. Um dann blitzschnell die Seite zu wechseln.
    Erzbischof grüßt Führer.
    Kennen wir alles.
    Nicht ihre Nächstenliebe, die Ohnmacht ihrer Nächstenliebe hindert die Christen von heute, uns zu verbrennen (Nietzsche).

    Zur Zeit ist eben das Islamschleimen (da nehmen solche Pfaffen in Jerusalem schon einmal unterwürfig ihre Kreuze ab) angesagt, aber schon morgen kann 180° das Gegenteil behauptet werden.
    Diese "Kirche" hat seit ihrem Entstehen nur Verbrechen auf Verbrechen gehäuft, ganze Völker gefressen und schickt sich nun an, uns fressen zu lassen.
    Es wird ihr vorbeigelingen.
    Wie sagte Ulrich von Hutten: "Wider der Pfaffen Tück' und Ränk' der Herr den wahren Glauben schenk!"

    • Leopold Trzil
      03. Januar 2018 03:20

      Zuviel "Pfaffenspiegel" gelesen? Oder wo nimmt man sonst so viele Vorurteile her?

    • Mentor (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:35

      Welche Vorurteile Herr Leopold?
      In einer Nachbargemeinde hat sich der polnisch katholische Pfarrer gemeinsam mit den türkisch installierten Imam in eine Gedenktafel der neuen Moschee eingetragen. Davor tummeln sich nun 6Jährige mit Kopftuch.
      Eine Gemeinde weiter sagt der Pfarrer: Sie werden uns alle einmal auf den Kopf scheißen (die Moslems)! Er gehört mit dieser Meinung allerdings zu einer absoluten Minderheit. Der Rest schleimt mit den Bischöfen, diese wieder mit dem Jesuiten in Rom.
      Und zu den Islamschleimern meint sogar der linke Spiegel:

      spiegel.de/politik/deutschland/christentum-und-islam-die-unterwerfung-kolumne-a-1120073.html

  36. Walter Klemmer
    02. Januar 2018 13:21

    Den Segen Gottes hat, wer Gott gehorcht. Gott behütet, wer unter dem schirm des höchsten sitzt. Der schirm des höchsten ist Gottes Gesetz.
    Dadurch wurden die einzelnen Gläubigen und die kirche als ganze stark.
    Wer Gottes Gesetz nicht gehorcht, kann nicht auf seinen segen hoffen.
    Wichtige punkte in Gottes Gesetz: nicht morden und nicht stehlen. Was in allen staatlichen Gesetzen enthalten ist, dort aber immer mehr verspottet wird.nicht stehlen schließt die forderung nach ordentlicher gewinnbringender arbeit ein.
    Daher ist der schutz von leben und eigentum und persönlicher arbeumit predigtpflicht der kirche.
    Wenn sie aber gegen den islam, dessen gründer ein krieger war und diesen im koran zur heiligen pflicht machte, nichts tut und wie die Maus vor der schlange zittert, ist das ein Verein von Feiglingen.
    Denn das du sollst nicht morden ist durch die botschaft mohammeds "morded, wo es nur geht" in gefahr.
    Das recht auf eigentum:
    Das Staatsgebiet ist eigentum der staatsbürger. Wer es unrechtmäßig betritt begeht Diebstahl. Ein die ist in gewissem sinn auch der, der nicht arbeitet und auf kosten anderer lebt.
    Wenn die kirchen dabei zuschauen, dann gibt es schon kein recht auf eigentum mehr. Dann kann bald jeder nehmen, was er will und jeder in dem Haus essen und schlafen, das ihm am besten gefällt. Sie machen damit stehlen zum kavaliersdelikt. Nicht ehebrechen!
    Wo ist noch eine predigt allein für die christliche familie als idealem ort für die emotionale gesundheit und stärke aller, besonders der kinder, die in österreich oftmals nur mehr die abendmama kennen.
    Die kirchen begraben gerade die wichtigsten Gebote.
    Der ist es der mich liebt, der meine gebote hält. (Irgendwo johannes)
    Wer aber eines von diesen kleinsten geboten aufhebt und so lehrt für den wäre es besser wenn er mit einem mühlstein um den hals ins meer geworfen würde. (Frei nach matthäus)
    Die christliche position war immer, dass privateigentum mit staatlicher gewalt vor dieben zu schützen ist.
    Normalerweise müssten sie für recht und ordnung durch polizei, ja wenn diese allein nicht kann, durch militär, rufen. Aber ihnen ist alles so wurscht, dass sie alle machen lassen wie sie wollen.
    Darin ist es wahr: Europa erlebt ein Gottesgericht als Belohnung für das Vergessen von Gottes Gesetz.
    Gott lässt sich nicht spotten, was der mensch sät, wird er ernten.
    rom lag immer nur die vertröstung der sog. Laien mit ihrem opferkult, dem alle trauen mussten am herzen: einzelne persönlichkeiten stachen aber immer positiv heraus. Wo das werk eines ignatius aber hinführt sehen wir beim jetzigen papst deutlich: blindheit für gottes gebote bis zur aussage: "die zirkuskunst bringt uns gott näher." Als er artistinnen vor sich tanzen ließ. Für die Freimaurer sind es dann die stripperinnen, die sie "religiös" fühlen lassen.
    Die von durch gottes gesetz (calvin) geprägten Länder: Schweiz, teile Frankreichs, GB und USA werden die Kurve nehmen, hoffe ich. Letztlich wird jesus sieger sein aber viel leid und elend ist bis dahin eindeutig absehbar. ich traue der neuen regierung keine wende zu. Sie wird gegenüber deutschland und brüssel einknicken.
    Sonst überleben nur die Länder in denen die Menschen mit biblisch geprägtem Katholizismus noch an den Geboten Gottes hängen: Tschechien, Polen, Ungarn, bekanntlich hielten dort die reformierten (calvin) Gemeinden der Gegenreformation stand und beeinflussten den Katholizismus positiv, was nun aber in Vergessenheit gerät. Auch wurde der katholizismus durch den kommunismus geläutert. Besonders in polen waren die besten katholiken die, die in kommunistischen gefängnissen eingesperrt oder hingerichtet wurden. Da wird sich die eu hoffentlich die zähne ausbeißen.
    Gottes Gesetz wird in Europa verspottet: millionen von ungeborenen landen im mistkübel, homosexuellenverbindingen werden als gleich wie christliche familien angesehen. Gewalttaten werden, wenn überhaupt viel zu milde bestraft, menschen sterben millionenfach an den folgen von drogenkonsum, Steuergeld wird den banken nachgeworfen, hemmungslose sexualität, daher trennungen singlekultur und kinder ohne eltern und ein heer von "psychospezialisten", die eine menge geld kassieren. Europa hat Lybien grundlos in die steinzeit gebombt und unterstützt jede Grausamkeit der nato in asien und afrika.

    Das ist es, was gott schon zu mose sagte: dtn 28,5:
    Wenn ihr meine vorschriften nicht achtet: keine Frucht des Ackers meint , dass die Wirtschaft nicht mehr läuft.
    Fliehen vor den feinden (ein gottloses volk ist so kalt und schwach, dass es zu gar keinem Widerstand fähig ist, weil lieblos, liebe gibt es zuerst und grundlegend immer nur durch die christliche familie.)

    Entweder ganz österreich wendet sich im gehorsam und in der liebe von herzen und vernünftig gottes gesetz zu, oder es wird bald nicht mehr sein.
    Der dekalog (frei)
    Du sollst deinen gott lieben von ganzem herzen, ganzem verstand und mit all deiner kraft, darum sollst du zeit mit deinem gott im gebet verbringen. (Tag des herrn, bildnis und fremdgötterverbot schon beinhaltet)
    Du sollst nicht morden.
    Du sollst nicht stehlen.
    Du sollst nicht ehebrechen.
    Du sollst vater und mutter ehren.
    Du sollst nich falsch aussagen vor gericht.
    Du sollst nicht begehren von dem, was deinem nächsten gehört.

    Wir brauchen keinen schwafelpapst und -bischöfe, keine opferkulte, keine göttinnenanbetung, keine astrologen, keine revolutionäre, sondern männer und frauen, die Gott lieben indem sie auf seine Gebote hören.

    Da ist das zentrum.
    Die bischöfe verteidigen ihre kultische opfermacht, die ihnen von jesus nie gegeben wurde.
    Auf gottes gesetz hat rom immer gepfiffen und sich zu den kaisern und königen ins bett gelegt. Von napoleon bis franz josef über hitler und nun mit den sozialisten. Sie plappern immer wie die propaganda gerade fließt.

    Nicht alle, aber leider zu viele.
    Der könig richtet das land auf durchs recht, wer aber zu viele steuern eintreibt, richtet es zugrunde.
    Es muss recht gelten, das sich an der Gerechtigkeit (gottes gebote) orientiert. Das strafrecht der scharia zu beachten ist da ganz etwas anderes. So ein blödsinn wird mir immer vorgeworfen.

    Bei den evangelikalen gibt es das problem, dass sie von gottes gesetz und geboten einerseits nicht viel predigen, andererseits teilweise sogar vorschriften die für die nachkommen jakobs bestimmt sind, einführen: sabbat, pesach, jüdische speisevorschriften, bishin zum jüdisch geprägten zionismus.

    Eine ordentlich katholisch-reformierte Kirche wie Calvin geträumt hatte, ist nicht Realität.
    Die Sakramente werden unterbetont und wo gottes gesetz nicht gepredigt wird, gibt es auch kein evangelium.
    Die heutigen reformierten haben ihre eigene grundlage gottes wort zertrampelt und den von calvin geforderten allsonntäglichen sakramentsgenuss abgeschafft.

    Gottes gesetz ist ein segen für den, der es hält, aber wer kann das?
    Jesus christus musste deswegen sein blut vergießen. Deswegen musdte er kind in Bethlehem werden.
    In welcher Religion gibt es so viel liebe, dass der vater für seine kinder die strafe für die sünde bezahlt? Überall verlangen religionsgründer die vervollkommnung des menschen, die keiner schafft, manchevaber betrügerisch vorspielen. Nur jesus schenkt den rechtsstastus der vollkommenheit (vater/kind-beziehung) und lässt die menschen dann darin wandeln so gut sie können.
    Katholisch gibt es fegefeuer, gericht und das opfer der menschlichen priesterschaft, das die menschen aus dem gericht retten soll.
    Katholizismus ist christlich getarntes heidentum und kann im menschen keine liebe wecken für einen vater, der schon alles getan hat, dass ein mensch nicht mehr ins gericht kommt oder gar ins fegefeuer wie rom das lehrt.
    PAULUS: Es ist kein gericht mit todesstrafe mehr für den, der des glaubens an christus ist. Es bleibt aber lohn und strafe in diesem wie im zukünftigen leben für gute und böse taten. Der gläubige wird aber aus dankbarkeit für die vollständige annahme durch gott an kindes statt noch umso freudiger gott und seinen geboten gehoramsam sein. Dies ist nicht die lehre calvins, sondern jesu eigene lehre.
    Jesus sagte am kreuz: es ist vollbracht. Was? Dass der gerechte zorn gottes auf menschliche sünde von jesus wie ein blitzableiter abgefangen wurde.
    Liebe durch vollkommene und bedingungslose annahme nicht noch ein bißchen fegefeuer und menschliche opferhilfsmittel, die doch nie ganz helfen, sonst wären sie ja nicht mehr durchführnotwendig. So macht die römische kirche immer wieder die wiederholung von dem, was angeblich so wichtig ist, aber doch nie hilft.

    Es bleibt: liebe zu gott gibt es nur durch Gottes Gesetz und der frohen botschaft, dass kein gericht zum tode mehr ist für den der an jesus glaubt.
    Dass rom diese botschaft nicht gerne hört ist klar, denn dann werden ihre opfer unnötig.
    Glück und pech im leben ist in gottes hand.

    Dem der unter dem schirm des höchsten sitzt, hilft er wieder auf.
    Der gerechte fällt siebenmal und steht doch wieder auf.

    Österreich braucht gottes hilfe und segen. Ohne gehorsam ist der aber nicht möglich. Ohne liebe durch das unverfälschte evangelium aber auch kein freudiger gehorsam gegenüber gottes gesetz.
    Bei gott ist eine gesunde balance zwischen gesetz, liebe und barmherzigkeit. Alle drei sind wichtig. Eines kann nicht ohne das andere.
    Gottes segen für österreich für 2018.
    Mörderisch-kriegerische ideologien und die Masseneinwanderung von Dieben, die aber durch geldleistung und offene grenzen hergelockt wurden, müssen beendet werden.
    Der sozialistische wohlfahrtsstaat ist überholt und nicht finanzierbar.
    Die freimaurerische alle religionen sind gleich-ideologie ist angesichts der koranischen mordaufrufe und des wörtlich anzuewendenden strafrechts (scharia) nicht mehr haltbar.
    Es war schon einmal, dass eine mörderische ideologie (natürlich unchristlich) in österreich verharmlost wurde und in ganz europa kriegerisch wütete.
    Das hat herr dr. Unterberger richtig erkannt.
    Ich fühle unbehagen, ja angst für die zukunft meiner töchter und nicht mohammedaner in österreich.
    Wien wird der nächste kosovo, wenn das so weitergeht. Dann stimmt die parole der roten: wien ist anders.

    • Sensenmann
      02. Januar 2018 13:28

      Sie sprechen viel Wahrheit aus. Nur ist das Christentum ungeeignet, uns Stütze zu geben.
      Denn ich brauche keinen Gott, der mir befiehlt die andere Wange hinzuhalten und bei man um Vergebung der "Sünden" winselt.
      Mein Gott erlaubt mir, meine Feinde tot zu schlagen, ja es ist ihm sogar wohlgefällig!
      Das beruhigt ungemein.

    • Corto Maltese
      02. Januar 2018 16:54

      @sensenmann: Von welchem Gott sprechen Sie eigentlich,wen sie meinen, es sei ihm wohlgefällig, wenn Sie Ihre Feinde tot schlagen (vermutlich Muslime, linke Politiker und Schwache)? Handelt es sich um Wotan? Wollen Sie uns diesen Bastard, wie auch immer er heisst, nun als Gott anempfehlen? Ich bin auch manchmal kritisch mit meiner Kirche, aber jeder der sich Katholik nennt soll sich hier die Blogmeinungen einmal in Ruhe durchlesen, um zu beurteilen, wie viel Hass auf die katholische Kirche den meisten hier immanent ist. Grauslich!!

    • Rau
      02. Januar 2018 21:50

      Sensenmann spricht von Allah - er ist wohl zum Islam konvertiert. Mir persönlich liegt ja mehr eine Analogie zum Grundsatz der Homöopatkhie "similis smilibus curantur"

      Die andere Backe hinhalten ist übrigens nicht angeraten, wenn das Gegenüber nicht einmal die Intelligenz eines Tieres hat und auf Signale zur Deeskalation nicht zu reagieren im Stande ist, wie im Falle der Beisshemmung auf das Darbieten der Kehle. Der Mensch neigt mitunter zu Störungen im Limbischen System.

    • Dr. Faust
      02. Januar 2018 23:04

      Mir scheint @Sensemmann spricht von

      ABRAXAS.

      (Vergl. Hermann Hesse. Demian)

    • Riese35
      03. Januar 2018 01:17

      @Walter Klemmer: Das meiste sehe ich ganz genau so. Das Amselfeld sehe ich wie Sie als Exerzierfeld für Europa.

      Dennoch muß ich jedenfalls in einem entscheidenden Punkt widersprechen: Unserer heutigen Zeit fehlt das Opfer! So wie Jesus sich selbst zum Opfer hingegeben hat, so sollten auch wir unser tägliches Opfer bringen: für unsere Kinder, für unser Volk, für unser Vaterland (für unseren Kaiser), und letztlich auch für Gott, unseren Schöpfer.

      Die Zurückdrängung und Beseitigung des Opfers ist gerade die Tragik unserer heutigen Zeit, die im Egoismus und in "Wir holen uns, was uns zusteht" endet. Diese Entwicklung ist eng mit der Zurückdrängung des kultischen Opfers verbunden.

  37. Politicus1
    02. Januar 2018 12:14

    was wird von Schönborn bleiben?
    Er war der Wiener Erzbischof, unter dessen Ägide:
    die Zahl der Katholiken in der seiner Erzdiözese ständig abgenommen haben,
    der Priestermangel substanzgefährdene Ausmasse erreichte,
    Pfarrer auch im Wiener Stadtgebiet bis zu drei und mehr Pfarren betreuen mußten,
    einzelne Pfarren aufgelöst und zu riesigen Pfarrverbunden zusammengelegt wurden,
    r.k. Kirchen an andere Religionsgemeinschaften verschenkt oder verkauft wurden,
    die Homosexualität in Pfarrgemeinderäten voll akzeptiert wurde,
    die Votivkirche als von Muslimen besetzte Unterkunft ihrer Funktion entweiht wurde,
    ein Caritas Ges.m.b.H. Direktor seine eigene linke Politik machen konnte ...

    Ich bitte um Ergänzungen, vor allem auch solche, die dereinst den Kardinal Schönborn eine positive Erinnerung bescheren werden.

    • Franz77
      02. Januar 2018 12:50

      Er wird zufrieden sein, er diente nie der Kirche, nur seiner Loge. Die ist zufrieden mit ihrem Judas. Diese Logenbrut gehört ausgeräuchert!

    • Undine
      02. Januar 2018 13:44

      @Politicus1

      Der Bruder des Caritaschefs Michael LANDAU ist der Grünpolitiker und Lehrer Daniel LANDAU. Beide haben dank ihres Berufes vorzügliche Möglichkeiten, ihre LINKE Politik zu verbreiten; ein unangenehmes Brüderpaar!

    • pressburger
      02. Januar 2018 16:20

      Warum soll es eine positive Erinnerung an diesen Kardinal geben ? Leider wird es auch keine negative Erinnerung geben. Schönborn, sollte er nicht Papst werden, wird abtreten um den Platz im Erzbischöflichen Palais einen Mufti zu übergeben. Ob er von den neuen Machthabern belohnt wird ? Auch Moslems haben nur Respekt vor Menschen die Ehre haben.

    • Undine
      02. Januar 2018 17:37

      Wenn er Glück hat, kann er Hausmeister im Palais des Muftis werden. Aber ich fürchte, er ist auch dazu ungeeignet. Die Maurer werden ihm hoffentlich unter die Arme greifen.

    • Dr. Faust
      02. Januar 2018 22:40

      @Franz77

      Jetzt bin ich aber schon neugierig geworden, welcher Art von Loge Schönborn angehören soll/könnte (Freimaurer)? Den Club 45 gibt es ja wohl nicht mehr.

  38. Undine
    02. Januar 2018 11:29

    OT---aber der Chefredakteur Bastian Griffel vom Infocus-Magazin hat seine Mitarbeiterin Nelly BRISANT nach Nord-Korea geschickt, um vor Ort zu recherchieren, was Kim-Jong-un zum Jahresbeginn zu sagen hat; sie malt ein Bild vom "menschlichen" Diktator [;-)]:

    https://www.infocusmagazin.com/single-post/2018/01/01/Enth%C3%BCllt-die-streng-geheime-Kommandozentrale-von-Kim-Jong-un

    • Franz77
      02. Januar 2018 12:52

      Immer wenn die "Weltgemeinschaft" - die es nicht gibt, gegen einen geschlossen wettert, erweckt er Sympathie bei mir.

  39. Bob
    02. Januar 2018 11:21

    Bei so manchen Kirchenfürsten sollte man unter die Soutane schauen, ob wirklich zwei Füße darunter sind oder ein Huf das Standbein bildet.

    • Franz77
      02. Januar 2018 12:53

      Wenn der Reserve-Papst Lucifer anbetet, Bob - wie immer - 100%

    • Infophil
      02. Januar 2018 14:02

      @Bob, @Franz77

      **************************
      **************************
      **************************

      Schön, dass ihr auch so denkt!

  40. dssm
    02. Januar 2018 10:31

    Da kommt mir sofort der Schwachsinn unserer „jüdisch/christlichen“ Gesellschaft in den Kopf, weil in diese sollten sich die Kulturbereicherer ja integrieren. Zugegeben die Israelis scheuen vor keinen Mühen zurück um Israel jüdisch zu erhalten. Aber die christlichen Obertanen wollen genau diese Gesellschaft auflösen und durch eine islamische Schariagesellschaft ersetzten.

    Was für jene, die an Integration glauben, die Frage aufwirft, was zeichnet unsere Gesellschaft eigentlich aus?

    Nachbarschaftshilfe/gelebte Nächstenliebe? Am Land ja, aber in den Städten unbekannt. Vielfach inzwischen staatlich verboten!

    Rechtsstaatlichkeit? Gerade das Thema Zuwanderung hat ja gezeigt wie es nicht geht!

    Fleiß und Leistung als Schlüssel zum erfolgreichen Leben? Spätestens wer in Wien einen Job oder eine Wohnung sucht wird feststellen, Parteibuch und Beziehungen sind alles!

    Eine gute durchdachte staatliche Verwaltung? Die Rechnungshofberichte zu den Themen Soziales und Gesundheit sprechen eine andere Sprache!

    Ein fairer demokratischer Wettbewerb? Ein Blick auf die Lügen und Weglassungen der staatsnahen Medien lässt wohl kaum einem Wähler die nötige Bildung um demokratisch aktiv zu sein!

    Kinderliebe? Wohl kaum, wenn das Kindeswohl hinter der Gleichheit für Schwule etc. zurückbleiben muss.

    Gesunde Familien als Basis einer jeden Gesellschaft? Die Ehe für ‚Alle‘ ist wohl das Gegenteil.

    Eigenverantwortung? Wenn den Leistungsträgern rund 75% genommen werden und dazu jeder Handgriff reguliert ist, dann bleibt da auch nicht viel übrig.

    Man könnte noch auf Bildung, Arbeitswelt, Gerichte, und was sonst noch alles von Herrn AU regelmäßig angesprochen wird, eingehen. Fakt ist, ich wüsste nicht welche kulturelle Eigenschaft die Zuwanderer unbedingt erlernen müssten.
    Vielleicht könnten unsere lieben Bischöfe uns hier einen Rat geben.

    • Riese35
      02. Januar 2018 13:11

      Widerspruch! Was Sie an Beispielen anführen, stellt geradezu die Perversion einer „jüdisch/christlichen“ Gesellschaft dar. Jüdisch/christlich sind z.B. die 10 Gebote, die Ablehnung der Homosexualität, alles nachzulesen in der Hl. Schrift und der christlichen Lehrtradition. Was wir heute de facto haben, ist geradezu die Perversion einer jüdisch/christlichen Gesellschaft.

      Europa wurzelt u.a. im Christentum, aber auch in den alten Kulturen Mesopotamiens u. Ägyptens, in der griechischen Philosophie und in der römischen Zivilisation. An einer jüdisch/christlichen Gesellschaft sehe ich nichts Falsches, und sie ist auch kein totes Pferd, sondern eine geistige Dimension, die uns leider heute fehlt.

    • dssm
      02. Januar 2018 16:23

      @Riese35
      Mir ist das schon klar, man muss nur in den Fernen Osten schauen. Überall wo sich das Christentum mit seinen Regeln breit macht, feiert der Lieferantenkredit fröhliche Urständ, sprich die Wirtschaft boomt. Ausserhalb dieses Kulturkreises eine unbekannte Sache.

      Fakt ist aber auch, bei uns stimmen breite Mehrheiten, inklusive der Kirchenoberen, gegen diese Werte. Daher kann von Integration in die Werte der Mehrheitsgesellschaft keine Rede sein. Umgekehrt! Man müsste man uns wenigen altmodischen Menschen auffordern, endlich dem Mehrheitswillen zu folgen.

  41. Kyrios Doulos
    02. Januar 2018 10:31

    Was (leider) für den ORF gilt, gilt auch für evang. und r.k. Kirche in Österreich:

    Solange sie staats- und (zwangs-)beitragsfinanziert sind, sticht Ideologie der LinkINNEN und FeministINNEN den ursprünglichen und tatsächlichen Auftrag und erstickt sie die Mission.

    Verschärfend kommt bei den Kirchen hinzu: Das Gericht Gottes beginnt am eigenen Haus.

    Eine politische Schlußfolgerung mit dem Vorteil, damit auch den ISlam kräftig in die Schranken zu weisen:

    Die totale Trennung von Staat und Religion. Kein Konkordat, kein Protestantengesetz, keinerlei Förderung von ISlam. Religion ist alleine Privatsache.

    Wenn man das nicht will, ist das meine Alternative:
    Wie in Ungarn: Verfassung: Wir sind ein Staat mit christlich-jüdischen Wurzeln und richten uns in jeder Hinsicht auch in der Legislative so aus. Dazu fehlen aber: a/ Mut und b/ eine qualifizierte Menge an gläubigen Christen und c/ Hirten, die auf dem Boden ihrer Bekenntnisse reden, beten und handeln.

    • dssm
      02. Januar 2018 10:36

      @Kyrios Doulos
      „totale Trennung von Staat und Religion“, fahren Sie einmal nach Frankreich, dort funktioniert das so wunderbar, daß die Kulturbereicherer rein gar nicht integriert sind und nur Ärger machen; trotz unendlichen, teuren Bemühungen des Staates.

      „christlich-jüdischen Wurzeln“ - was soll das sein? Das ist wohl eher ein totes Pferd, von dem man schleunigst absteigen sollten.

    • Justus
      02. Januar 2018 11:37

      Europa hat christliche Wurzeln, andere werden seit neuestem gerne fälschlich hineinreklamiert.

    • Riese35
      02. Januar 2018 12:22

      @dssm: Ich stimme voll dem zu, was Sie zu „totale Trennung von Staat und Religion“ sagen. Kein Staat kommt ohne Religion und ohne Heiligtümer aus, und seien es Ersatzheiligtümer. Staat und Religion sollen getrennt sein hinsichtlich ihrer Aufgaben, "gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist". Weder eine zu große Distanz wie in Frankreich, noch eine zu enge Vermengung wie beim Islam tun einer Gesellschaft gut. Geist und Welt sind unterschiedliche Dimensionen, aber sie sind verzahnt und bedingen einander. Die richtige Distanz ist meines Erachtens das Erfolgsrezept Europas, das bis auf die Antike zurückgeht.

    • Franz77
      02. Januar 2018 12:57

      Ich erinnere mich an die Spendenaktion für den Stephansdom. Dort wurde sogar eine Versicherungswerbung aufgehängt. Ich versank vor Scham fast in den Boden.

    • Franz77
      02. Januar 2018 12:59

      Achja - jüdisch ist am Christentum exakt 0. 0,0000. Bitte gugeln, Atlantis, Edda, Bibel.

    • Sensenmann
      02. Januar 2018 13:35

      Hm. Die Christen beten aber den selben Wüstendämon an wie die Juden. Jachwe oder Zabaoth, Eli oder Allah (von den Arabern am Berg Horeb und vom Moses zu deren Zeiten auch El Schaddai) genannt.
      Wie sie es geschafft haben, diesen Dämon in den gütigen Vater zu verwandeln, den die Dummen in ihm heute verehren, wird ewig ein Rätsel sein.

    • Franz77
      02. Januar 2018 13:43

      Sensenmann, nicht das Alte Gruseltestament mit dem wundervollen Neuen Testament verwechseln. Deswegen kam Jesus. Jachwe, Jehova usw. = Satan.

    • Konrad Loräntz
      03. Januar 2018 13:16

      Hm, Jesus soll KEIN Jude gewesen sein ?

      Jedenfalls wäre es höchst an der Zeit, dass JHW nun auch - zeitgeistgemäß - seine Tochter runterschickt. Es gibt allerhand zu klären.

    • Franz77
      04. Januar 2018 23:13

      Jesus war Germane!

  42. Leopold Trzil
    02. Januar 2018 10:25

    Nach katholischer Lehre haben Papst und Bischöfe zwar Autorität in Glaubens- und Sittenfragen, in politischen Fragen ist diese Autorität aber sehr begrenzt. Wenn sie wie zitiert über die neue Völkerwanderung sprechen, bringen sie nur ihre private Meinung zum Ausdruck und können keinen Katholiken zur Zustimmung verpflichten.
    Das Phänomen Franziskus ist für Europäer kaum zu verstehen. Auf etwas hintergründige Art brachte dies vor kurzem Kardinal Müller zum Ausdruck (er wurde ja kürzlich vom Posten des Präfekten der Glaubenskongregation, einem der höchsten Kirchenämter, recht unsanft entfernt): "Papst Franziskus ist weder konservativ noch liberal".
    Das dürfte gänzlich zutreffen. Am ehesten bestehen wohl Analogien zum Peronismus. Diesen müßte man wohl eingehend studieren, um zu verstehen, was derzeit in Rom vor sich geht.
    In Wien aber haben wir ein wahres Trauerspiel vor uns. Das erzbischöfliche Ordinariat hat sich dermaßen dem linken Flügel der Rathaus-SPÖ angenähert, daß man beispielsweise kaum unterscheiden kann, ob man Landau oder Schieder sprechen hört. Und Kardinal Schönborn folgt bei seinen öffentlichen Äußerungen immer wieder dieser Linie.

  43. socrates
    02. Januar 2018 10:11

    Es bleibt uns Christen noch die ORTHODOXE Kirche. Sie zeigt den rechten Weg und ihre Amtskirche ist mit dem Staat positiv verbunden. Wenn ich Putin mit dem Patriarchen der russisch orthodoxen Kirche sehe, kommt mir Hoffnung auf. Es gibt noch Führer, die sich mehr um ihr Volk kümmern als um den "liberalen " Welthandel.

    • Bob
      02. Januar 2018 11:16

      *************************** ***********
      ***************************************
      **********************************

    • Riese35
      02. Januar 2018 11:42

      @socrates:

      **************************************!
      **************************************!
      **************************************!

      Ja, Sie sehen es ganz richtig, aber nicht nur. Die Sache ist komplexer. Es geht um die richtige Verbundenheit zum Staat. Das Licht, unser Heil kommt jedenfalls vom Osten.

      Neben den Orthodoxen Kirchen (orthodox ist hoffentlich jede Kirche) gibt es aber auch innerhalb der römischen Kirche Gruppen, die gegen den modernen Zeitgeist Widerstand leisten.

    • logiker2
      02. Januar 2018 15:47

      **********************!

    • pressburger
      02. Januar 2018 16:14

      Die Orthodoxie hat immer eine Linie gehabt und die Gläubigen konnten sich auf die Werte und den Glauben den diese Kirche verlassen. Ganz anders die katholische Kirche. Ein ständiges lavieren sich anpassen, anzubiedern. Zuerst bei den Protestanten. Dann das II Vatikanum. ein Kottau vor der "Moderne". Und jetzt der Kniefall vor dem Moslemismus.

  44. Almut
    02. Januar 2018 09:57

    AU schreibt "er begreift nicht. . . " - das wäre der erste Jesuit der etwas nicht begreift. Nein der NWO-Papst (oder besser NKWO = Neue KOMMUNISTISCHE Welt Ordnung © Gerhard Wisnewski) agiert so aus Absicht, es ist einfach nur gruselig. Als Mensch würde ich ihm weder Tochter noch Geld anvertrauen.

    • Konrad Hoelderlynck
      03. Januar 2018 02:28

      Die Tochter dürfen Sie ihm noch eher anvertrauen als den Sohn...

  45. Kosztolányi
    02. Januar 2018 09:54

    Tocqueville schrieb, dass es Aufgabe der Kirchen sei, die ewigen Güter zu verwalten, und sie daher schlecht beraten seien, sich an die vergänglichen politischen Strömungen anzuheften – schade, dass er von den Kirchenvertretern nicht gelesen wird.
    In Zusammenhang damit stehen letztlich die Umwandlungen nach dem II. Vatikanum – ob diese auf den Dekreten selbst beruhen oder nur auf fehlerhafter Interpretation, ist letztlich unerheblich: Seither glaubt man in der Kirche, noch die grundlegendsten Glaubenswahrheiten neu verhandeln zu können, seither glaubt man, allen gesellschaftlichen Modeströmungen nachhecheln zu müssen, seither nahm folgerichtig die Zahl der Kirchenmitglieder und vor allem die Zahl der wirklich Gläubigen rapide ab. Am schmerzlichsten ist, dass man damals die Liturgie auf den Kopf stellte, die zum ältesten Schatz der Kirche gehört: Für jemanden, der die alte Liturgie erlebt und verstanden hat, hat der Novus ordo in etwa den Charme von Plattenbauten der 60er und 70er Jahre.

    Da nun einmal das Gesetz zu beten auch das Gesetz zu glauben ist, verwundert nicht, dass man in den traditionellen Gemeinden tatsächlich um das Heil der Seelen, nicht um die Politik von morgen bemüht ist.

    • Riese35
      02. Januar 2018 10:38

      **********************************************************!

      Sie haben es auf den Punkt gebracht. Dahinter steht eine Strategie. Man hat 2000 Jahre Kirchengeschichte mit der Abrißbirne zertrümmert, aus den Trümmern am Reißbrett eine neue Kirche gebaut und versucht diese als die wahre Urkirche zu verkaufen. Viele habe es nicht überrissen und glauben auf Grund der eingebauten, alten Trümmer ihre alte Kirche wiederzuerkennen. Schauen Sie sich z.B. die philologische Studie über den heute wegen seiner Kürze so oft verwendeten neuen 2. Kanon, der angeblich von Hippolytos stammen soll, an: Heinz-Lothar Barth, Die Mär vom antiken Kanon des Hippolytos, Editiones Una Voce 1999.

  46. keinVPsuderant
    02. Januar 2018 09:49

    Die ganze Sozialindustrie der Kirche, samt ihren freiwilligen HelferInnen - von den Amtlichen ganz zu schweigen - stehen hinter Papst und Bischöfen, die linken Sozialromantiker sowieso, auch wenn sie ansonsten wenig mit der Kirche zu tun haben möchten (man beachte nur, wie sie Kurz ständig an die "christliche Partei" ÖVP erinnern oder darauf pochen wollen). Die "gewöhnlichen" Christen sind allerdings frustriert und werden immer weniger.

    • Franz77
      02. Januar 2018 09:50

      Uppps, sollten drei Sterne werden, falsch gedrückt.

    • logiker2
      02. Januar 2018 15:52

      ich sehe es etwas umgekehrt. Nachdem die linke Hetze gegen die Kirche erfolgreich war, stehen die Bischöfe und der Papst hinter den Sozialromantiker bzw. 68er Gesellschaftsverbrechern.

  47. Franz77
    02. Januar 2018 09:38

    Kleine Anmerkung: Die Jesuiten sind die Miesesten. Jeder Staat hat einen "Geheimdienst" der alle Schweinerein - die nicht öffentlich sein sollen - durchführt. So auch der Vatikan. Sein Geheimdienst sind die Jesuiten, sie haben mit Jesus gleich viel gemeinsam wie mein Hund mit dem Vollmond.

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 23:10

      Hat er schon einen neuen Antrag und vor allem ein güldenes Halsband bekommenen? Der, die od. das Hund? ;-)

      Diesem Papst, finde ich, sieht man seine Unehrlichkeit geradezu an. Man achte genau auf seine Augen.

  48. Bob
    02. Januar 2018 09:26

    Weil es so passend ist:

    Jetzt ein Gedicht von Erich Mühsam
    Er schreibt hier

    Über die Deutschen:

    Strömt herbei, Besatzungsheere,
    schwarz und rot und braun und gelb,
    daß das Deutschtum sich vermehre,
    von der Etsch bis an den Belt!

    Schwarzweißrote Jungfernhemden
    wehen stolz von jedem Dach,
    grüßen euch, ihr dunklen Fremden:
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Jungfern, lasset euch begatten,
    Beine breit, ihr Ehefrau’n,
    und gebäret uns Mulatten,
    möglichst schokoladenbraun!

    Schwarze, Rote, Braune, Gelbe,
    Negervolk aus aller Welt,
    ziehet über Rhein und Elbe,
    kommt nach Niederschönenfeld!

    Strömt herbei in dunk’ler Masse,
    und schießt los mit lautem Krach:
    säubert die Germanenrasse,
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Angeblich ist das Gedicht 1923 geschrieben worden. Wer die Schwarzen damals waren, sagt Mühsam nicht, es werden aber wohl französische Kolonialsoldaten gewesen sein. Weil das Gedicht schon so alt ist und Mühsam ein Jude war, traue ich mir das hier zu bringen. Und wer Mühsam kennt und weiß, daß ein Kommunist gewesen ist, wird es auch für möglich halten, daß dieses Gedicht eine gezielte ironische Provokation war. Aber das Gedicht paßt – so oder so.

    Dr. Georg Zakrajsek

    • Undine
      02. Januar 2018 11:19

      Noch wichtiger aber ist, was der deutsche Dichter Friedrich HEBBEL über die Deutschen sagte:

      "Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten."

    • Herbert (kein Partner)
      04. Januar 2018 09:59

      Leider kann ich kein Poem zum Verschwinden des einzig wahren Volkes (das wie immer man es nennen will) hinaus posaunen, würde ich doch dann glatt einwandern.
      Warum eigentlich darf ich ein Volk verschwinden lassen, jedoch das andere nicht? Natürlich nur sprichwörtlich.
      Voltaire gibt die Antwort: "Willst du wissen wer dich beherrscht, finde heraus wen du nicht kritisieren darfst"!

  49. Bob
    02. Januar 2018 09:25

    Ich fühle mich in der Ostkirche gut aufgehoben. Ist nur jedem Christ zu empfehlen, einfach konvertieren.

    • Franz77
      02. Januar 2018 09:51

      Bin am Überlegen.

    • Riese35
      02. Januar 2018 11:26

      Wo eine überlieferte Liturgie gefeiert wird (römisch, byzantinisch etc.), ist größtenteils auch die Theologie in Ordnung. Sündhafte Menschen gibt es zwar überall, aber vergessen Sie die moderne Trümmerliturgie, die nach dem 2. Vatikanum am Reißbrett konstruiert wurde und in einer Neuen Theologie wurzelt.

    • steinmein
      03. Januar 2018 11:27

      Da bin ich nicht gerade einverstanden. Ich empfände es als weglaufen, anstatt die Zustände ändern zu wollen.

  50. W. Mandl
    02. Januar 2018 09:23

    Ich hoffe (und als Christ kann man auch darum beten), dass auch in der katholischen Kirche eine Trendwende kommen wird, so wie es in der Gesellschaftspolitik im Gange ist.
    Da die Kirche in längeren Zeiträumen zu denken und handeln gewohnt ist, wird diese Wende wohl noch eine gewisse Zeit dauern.
    Ein neuer traditionell-gläubiger Papst mit politischem, wirtschaftlichem und historischem Hausverstand (Gott schenke dem jetzigen ein langes Leben!), die Ernennung neuer Kardinäle und Bischöfe (das dauert noch länger), die Zurückdrängung der linksgrünen Leitung von Caritas und mancher katholischen Laienorganisation (wahrscheinlich erst nach Schritt 1 und 2 möglich, obwohl es auf Wunsch der Basis auch schneller gehen könnte) und die Christen werden in eine bessere Zukunft geführt.
    Man braucht Gottvertrauen und Geduld. Bis dahin ist es aber notwendig, die Stimme zu erheben und nicht zu schweigen.

    • Mentor (kein Partner)
      04. Januar 2018 08:59

      Ihr Gottvertrauen in Ehren aber mit christlicher Geduld wird die Hälfte des Kontinents in 40 Jahren bereits muslimisch sein.
      sueddeutsche.de/politik/migranten-in-der-politik-muslimische-buergermeister-werden-zur-normalitaet-auch-in-deutschland-1.2983881

  51. Undine
    02. Januar 2018 09:00

    In UNGARN gehen die Uhren anders---dank Viktor ORBAN!
    Dort ziehen Orban und die Kirchen an einem Strang---zum Wohle des Volkes UND der Kirchen! Dort beißt sich auch der linke Papst die Zähne aus!

    Gestern Abend hat @Brigitte Imb folgenden Link gepostet:

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/viktor-orban-wir-muessen-beschuetzen-was-wir-und-wer-wir-sind-a2309697.html

    Viktor Orbán: Wir müssen „beschützen was wir und wer wir sind“

  52. Josef Maierhofer
    02. Januar 2018 08:59

    Gut, mit dem ursprünglichen Auftrag hat die Kirchenorganisation oder die Amtskirche nichts mehr zu tun.

    Eigentlich sollte sie das Evangelium verkünden und keine Politik, schon gar nicht gegen die eigene Gemeinde, führen. Aber Politik war bei den Katholiken und Protestanten seit die Organisation gewachsen ist schon immer ein Faktor, auch Krieg und Mord, wie die Muslime es betreiben, aber Selbstzerstörung ist neu bei den amtskirchlichen 'Würdenträgern', so neu auch wieder nicht, ich beobachte das schon seit den 1960-er Jahren, wo die Kirche immer wieder und immer weiter vom Weg des Evangeliums abgewichen ist. Also auch zum 'Selbstbedienerverein' geworden ist wie die Politik, mit der sie gemeinsame Sache machen.

    Als Gläubiger hat man da halt seine eigenen Vereinbarungen mit dem Herrgott und das 'Politgelaber' schiebt man beiseite. Genau wie in der Politik selbst. Bis die Zerstörung vollendet ist, in der Politik die Auflösung des Staates, in der Kirche das Verlassen der Christen, der Gläubigen und das Ausliefern an die islamistischen Wölfe. Beide tun das gleiche. Das beiseite Schieben aber war die Krux, darum haben wir eine Politik, die wir nicht wollen, eine Amtskirche, die uns nicht will.

    Danke für diesen Artikel ! Er zeigt die Wurzeln des Problems, das Versagen der 'Eliten', in der Politik und in der Kirchenorganisation und das Versagen der Wähler in der Politik und der Gläubigen, die nicht gegen so einen oder solche 'Oberhirten' protestieren, rebellieren, sondern das einfach beiseite schieben. Politik wie 'Oberhirten' brechen Gesetze oder missachten klare Aufträge.

    Das Versagen der Gesellschaft, in der Abtreibung, Pille, Quoten, Selbstbedienung, Raub, Betrug, Selbstzerstörung wichtiger geworden sind als das Überleben, die 'Eliten' an der Spitze. Der Fisch aber stinkt vom Kopf.

  53. Romana
    02. Januar 2018 08:58

    Der Papst missbraucht und missinterpretiert sogar das Weihnachtsevangelium für seine Flüchtlingsagenda, indem er die Herbergsuche von Josef und Maria mit den Asylsuchenden gleichsetzt. Es handelte sich dabei aber weder um eine Flucht noch um ein Ausgestoßensein, sondern lediglich um die Suche nach einer Herberge in einer überfüllten Stadt. Nicht einmal die Flucht der heiligen Familie nach Ägypten lässt sich mit der derzeitigen Migration vergleichen, denn Josef und Maria flohen vor einer persönlichen Verfolgung und kehrten nach dem Tod des Verfolgers umgehend in ihre Heimat zurück.
    Die Kirchenoberen scheuen also nicht davor zurück, das Evangelium für ihr höchstes Anliegen, ungehemmte Migration nach Europa, zu instrumentalisieren und zu interpretieren. Kein wunder, dass die Gläubigen davonlaufen.

    • dssm
      02. Januar 2018 10:48

      @Romana
      Der Kirche muss es wirklich finanziell schlecht gehen, denn man scheint sich eine Ausgabe der Heiligen Schrift nicht mehr leisten zu können.
      Vielleicht sollten wir beim Buchhändler um‘s Eck ein paar Ausgaben um rund €10/Stk kaufen und den Kirchenoberen zum Geschenk machen?

    • Riese35
      02. Januar 2018 12:39

      @dssm: Nicht beim Buchhändler ums Eck, denn der hat die gegenderten Ausgaben, sondern im Antiquariat, wo es noch rechtgläubige Ausgaben gibt. ;-)

      Aber Spaß beiseite: die in der Erzdiözese verwenden elektronische Ausgaben mit den hebräischen und griechischen Urtexten. Das Problem liegt meines Erachtens eher in selektiver Wahrnehmung. Schauen Sie sich die überlieferten Texte des Hippolytos-Kanons an und vergleichen Sie diese Stellen mit dem, was man daraus in den modernen liturgischen Büchern gemacht hat. Da wurde der Sinn pervertiert.

    • dssm
      02. Januar 2018 16:26

      @Riese35
      Ich sollte mir einmal eine neue Ausgabe kaufen! Eine gendergerechte Ausgabe muss für die Editoren der blanke Wahnsinn sein, da kann mM nach der tiefere Sinn der Texte nicht weitergegeben werden.

    • Gandalf
      02. Januar 2018 21:02

      Eine Empfehlung für alle an der Lektüre der Heiligen Schrift ernstlich interessierten Christen, welcher Konfession auch immer: Erwerben Sie eine Bibel in der Übersetzung von Martin Luther. Für Katholiken stand sie ja früher auf dem Index, aber - bevor da wieder einer glaubt, mir sein "Expertenwissen" um die Ohren schmieren zu müssen, schreibe ich es gleich selbst, den Index gibt es ja (angeblich) nicht mehr: Daher können sich heute auch Katholiken die unverfälschten Worte unseres Herrn gönnen, ohne dabei zu sündigen: in poetischer Sprache und ohne zeitgeistige Deformationen.

    • steinmein
      03. Januar 2018 11:30

      Da dreht sich jemand wie das Rohr im Winde. Die Lauen sollen ausgespeit werden.

  54. Brockhaus
    02. Januar 2018 08:41

    Die Kirche, der ORF und die Sozis treiben Österreich Hand in Hand ins Verderben. Die letzte Tage der Menschheit sind nicht angebrochen sondern schon da.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:06

      Von all den klugen Diskutanten mit ihren schlauen Aussagen treffen sie als einziger mit einem Satz vollinhaltlich ins Schwarze!

  55. El Capitan
    02. Januar 2018 08:32

    Mein Neujahrsvorsatz ist die kirchliche Absenz für das laufende Jahr, nachdem ein Pfarrer in der Christmette die Regierung wegen ihrer "sozialen Kälte" kritisiert hatte. Es war wie auf einem Parteitag der Grünen.

    Eine Woche später in einer kleinen Kirche in Zentralbereich von Oberösterreich das Gegenteil. Eine Predigt im alten Stil ohne Hass, ohne Bigotterie, ohne erhobenem Zeigefinger aber mit gewissen Ermahnungen, dass die Ehe zwischen Mann und Frau etwas Natürliches ist und nicht verwässert werden soll.

    Es gibt also wie immer verschiedene Strömungen in der Kirche. Leider ist der "fortschrittliche" Teil zurzeit der aggressivere.

    Seltsam dieser Lemmingismus. Zuerst verscherzt die Kirche es sich mit den Wissenschaften, dann legt sie sich mit den rotbgrünen Kirchenfeinden ins Bett und geht auf die eigenen Leute unter dem Deckmantel des Fortschritts los.

    Also: Guten Gewissens kein Kirchgang für längere Zeit. Die Caritas bekommt schon lange nichts mehr von mir und NGO-Post wandert ungelesen in den Rundordner. Auch das kann innerer Friede sein.

    • keinVPsuderant
      02. Januar 2018 10:08

      Als gläubiger r.k.Christ will ich die Messe und die Eucharistie nicht missen. Da sind die Sprüche verschiedener Priester völlig unwichtig, ich horche, wenns zu bunt wird, weg. Ich lass mir die Gegenwart Gottes in der Hl. Messe/Eucharistie von verirrten Schafen nicht nehmen!

    • El Capitan
      02. Januar 2018 10:29

      @Suderant: Sie haben ja eh Recht, aber ich brauche einmal Abstand von dieser schauderhaften Sozialaufdringlichkeit. Am meisten stört mich der permanente - subcutan transportierte Vorwurf - ich sei als wohlhabender Europäer mitschuldig am Elend der Armen. Das kann ich nicht mehr hören.

    • Riese35
      02. Januar 2018 11:18

      @El Capitan: Ihren Weg könnte ich nicht gehen. Mein Rat: Suchen Sie sich eine Gemeinschaft, die dem Widerstand leistet. Wo eine überlieferte Liturgie gefeiert wird, ist meist auch die Theologie noch in Ordnung: z.B. überlieferte römische oder byzantinische Liturgie. Je mehr man sich traut, Rom der Wahrheit wegen zu widersprechen, desto besser. Zur Not muß man halt regelmäßig eine weitere Anreise in Kauf nehmen. Christen ist im Gegensatz zu Juden die Inbetriebnahme eines Automobils am Tag des Herrn nicht verboten.

    • Riese35
      02. Januar 2018 12:48

      @El Capitan: Was gehört für Sie zum "Zentralbereich"? Hohenzell? Windischgarsten?

    • Undine
      02. Januar 2018 16:08

      Also, unter "Zentralbereich von OÖ" verstehe ich eher Wels und Umgebung inclusive Lambach.

    • El Capitan
      02. Januar 2018 16:16

      Zentralbereich?
      Das goldene Dreieck Linz, Wels, Pyhrn-Eisenwurzen.
      So ungefähr halt. :-)

    • Riese35
      02. Januar 2018 17:16

      Gut, Windischgarsten paßt also in diesen Bereich. Wels und Umgebung sowie Lambach kann ich nicht beurteilen. Von Windischgarsten und Hohenzell jedenfalls weiß ich, daß dort Pfarrer residieren, die noch katholische Standpunkte vertreten.

    • haro
      02. Januar 2018 19:41

      In unserer Gemeinde gibt es einen polnischen Pfarrer - ein Akademiker der in bestem Deutsch (mit manchmal ein bisserl lustigem Akzent ) sehr gut (unpolitisch) predigt- eine Wohltat !
      Papst und Bischöfe werden wohl immun sein gegen unsere Beschwerden über ihre links-politische Schlagseite, aber einem Pfarrer würde ich gleich nach der Messe meine Meinung sagen über die geschilderte (links-) politische Agitation in der Kirche die dort absolut nichts verloren hat.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 07:34

      Was ist das bloß für ein sonderbarer Exhibitionismus, der einen dazu veranlassen kann, auch noch öffentlich auszuposaunen, dass man von dem Trieb besessen ist, seine geistige Eigenständigkeit und Eigenverantwortung in irgendeine Organisation auszulagern?

  56. Stern
    02. Januar 2018 08:03

    Nachdem der westeuropäische Wohlstands-Sozialstaat (u.a. Mindestsicherung) der christlichen Nächstenliebe ihr Betätigungsfeld entzogen hatte, weil die Armut (trotz aller Beschwörung) verschwand, fokussieren die Amtskirchenträger (und ihre linken Unterorganisationen wie Caritas) noch ein letztes Mal ein säkularisiertes Objekt der vorgeschobenen Leidtragenden und So-als-ob-Herbergsuchenden im Refjutschie. Ein letztes Mal kaschieren sie noch vor ihrem endgültigen Verschwinden in die Bedeutungslosigkeit ihre eigene Untätigkeit nach innen, und dirigieren die letzten Überbleibsel an christlichen Wohltätern noch einmal... Schönborn (oder etwa der bgld. Bischof Zsifkovics als Flüchtlingsbeauftragter der EU-Bischofskonferenz) hoffen so von ihren warmen und Erfurcht gebietenden katholischen Amtsstuben heraus sitzend, ihren eigenen Untergang (zumindest als irdische Würdenträger) nicht mehr miterleben zu müssen. Wer ist schon gerne arbeitslos und gesteht sich ein, überflüssig geworden zu sein?

  57. Ausgebeuteter
    02. Januar 2018 07:49

    Beim aufmerksamen Lesen der Bibel kann man Prophezeiungen zur negativen Entwicklung der christlichen Landeskirchen erkennen. Dort wird u.a. auch falschen Kirchenführern gewarnt, welche wie Wölfe im Schafspelz auftreten.

    Die evangelikalen Kirchen versuchen, ähnlich wie die urchristlichen Kirchen ohne den Ballast der Landeskirchen zu agieren und sich ausschließlich auf die frohe Botschaft von Jesus Christus zu beschränken. Allerdings ist es für "Suchende" sehr empfehlenswert, vor dem Anschluss an eine solche Gemeinde genau zu prüfen, welche Ziele diese verfolgt. Denn leider gibt es da auch Sekten, welche vorerst nicht als solche erkannt werden. Mitgliedschaft und Zwangsbeiträge werden nicht verlangt, denn alles geschieht - wie es Jesus vorgelebt hat - auf Freiwilligkeit.

    Da es sich immer aber auch um Menschen mit Stärken und Schwächen handelt, ist bei diesen freikirchlichen Gemeinden immer ein "Ältestenrat" eingesetzt, welcher laufend prüft, damit die Gemeinde durch Verführer (siehe ganz oben) nicht vom gesetzten Ziel abweicht.

    Vielleicht tut ein „Gesundschrumpfen“ der römisch-katholischen sowie protestantischen Kirche ganz gut?

  58. logiker2
    02. Januar 2018 07:45

    vielen Dank für diesen klaren und unmißverständlichen Beitrag und tollen Kommendare an die Mitverursacher und Nutznießer der Asylindustrie, dazu meine Bescheidene Ergänzung:

    https://philosophia-perennis.com/2018/01/01/katholische-ex-muslime/

  59. Wyatt
    02. Januar 2018 07:25

    …….dass ein Bischof seine Gläubigen zutiefst entfremdet, wenn er – ohne jedes Wort der Kritik – offen ankündigt, dass in Zukunft weitere "enorme Migrationsströme" kommen werden…..
    …..andererseits aber kundtut was längst beschlossen war und kaum noch aufzuhalten ist!

    • Franz77
      02. Januar 2018 13:25

      Jeder weiss es, sie tauchen aus der Verschiegenheit auf, jeder sieht es. Dieses
      Pack macht es öffentlich - aber keiner tut was.

  60. Freisinn
    02. Januar 2018 06:49

    Westkirchen brechen zusammen:
    Nachdem die Reformen der "Westkirche" immer tiefer ins Chaos führen, wäre es vielleicht angebracht, sich mit den orthodoxen Kirchen näher zu befassen. Diese scheinen ja noch intakt und vernünftig geblieben zu sein: von dort wird jedenfalls keine Annäherung an den Islam berichtet!

  61. machmuss verschiebnix
    02. Januar 2018 05:10

    Ob die USA mit ihren Evangelikalen (Pfingstlern) grade soviel besser
    dran sind ? Die verkörpern alle Attribute einer klassischen Sekte !
    Da läuft ein "Guru" wie aufgescheucht unter seinen Schäfchen umher
    und brüllt alle paar Meter "praise the lord - halleluja" !

    Das hat genau gar nichts mit innerer Einkehr und Gottvertrauen zu
    tun, sondern es ist Gruppen-Dynamik pur ! ! !

    Wir leben aktuell in einer Epoche, da sich die *ismen scharenweise
    totlaufen werden .

    • Ausgebeuteter
      02. Januar 2018 07:54

      machmuss verschiebnix:
      Die Pfingstgemeinden in den USA sind nur eine unter vielen anderen christlichen Gruppierungen.

    • Riese35
      02. Januar 2018 13:14

      @machmuss verschiebnix: Danke! So ist es. Ich kann den amerikanischen Glaubenseinpeitschern auch nichts abgewinnen.

    • Ausgebeuteter
      02. Januar 2018 17:02

      Riese 35:
      Ich erkenne, dass Sie noch nie mit Mitgliedern von US-Freikirchen Kontakt hatten.

    • simplicissimus
      02. Januar 2018 23:43

      Ich habe Kontakt mit deren Ablegern in Afrika.
      Schauderhaft.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:13

      Die Freikirchen in den USA haben nur eine Intention, Geldsammeln.

  62. Konfrater
    02. Januar 2018 02:52

    Es ist zugegebenermaßen ein Kalauer, aber die Frage drängt sich irgendwie auf: Welcher Teufel reitet die Bischöfe da eigentlich?

  63. Brigitte Imb
    02. Januar 2018 02:35

    Hey people, die neue Religion sieht anders aus: Rauchen wird verboten, Cannabis erlaubt. Kalifornien wird zum Garten Eden.

    https://www.msn.com/de-at/news/other/legalisierung-von-cannabis-in-kalifornien/ar-BBHIMWj

  64. oberösi
    02. Januar 2018 01:51

    Unsere (noch) großen Amtskirchen sind dem Untergang geweiht. Und kein Hahn wird danach krähen. Träge, feist, saturiert (schon einmal den deutschen Oberbischof Kardinal Marx in Nahaufnahme betrachtet?) in jahrhundertelanger Arroganz, Reichtum und Luxus, versuchen sie verzweifelt, sich den neuen Zeiten anzupassen, indem sie jedem "...ismus", der durchs Dorf getrieben wird, hinterherhecheln: Sozialismus, Feminismis, Ökologismus, Schwulismus, Genderismus...

    In dem Maße, in dem sich diese hohlen Schranzen jedoch der gerade angesagten Tagespolitik prostituieren, laufen ihnen die Gläubigen in Scharen davon, wie oben beschrieben, zu den Evangelikalen, zu den Zeugen Jehovas. Zu jenen, die die Amtskirche und mit ihr verhaberte Politik verzweifelt als "Sekten" zu diskreditieren versuchen.

    Es wird eine große Erneuerung brauchen, ein großer Kehraus, der auch kommen wird. Allerdings nicht aus Rom, aus dem alten Europa: In Asien, Afrika, Lateinamerika wachsen die Kirchen. In Rußland wurden unter Putin tausende Kirchen neu errichtet, während sie bei uns von charakterlosen Bischöfen in ökumenische Tempel umgewidmet werden, die dem Refugees-Ungeist huldigen. Die Visegrad-Staaten werden (einmal mehr) dagegen zur Hoffnung des europäischen Christentums - ex oriente lux.

    Rüsten wir zu Reconquista. Ohne Feuer und Schwert wird es nicht gehen. Weder gegen die feisten Würdenträger der Amtskirchen, erst recht nicht gegen den Islam.

    Aber vielleicht hilft auch, Werfels "Stern der Ungeborenen" wieder einmal entspannt zur Hand zu nehmen. Dort sind in einer Gesellschaft, die hunderttausend Jahre in der Zukunft liegt, von allen Weltreligionen nur Katholizismus und Judentum übriggeblieben, die aber längst ebenfalls ein Schattendasein führen, geblieben ist nur gegenseitige Animosität und Besserwisserei, wer nun wirklich weiß, wo Gott wohnt.

    Eines hat sich jedoch länger gehalten: der Wahnsinn der Deutschen, der furor teutonicus, den Werfel in diesem letzten Werk kurz vor seinem Tod 1945 prophetisch so beschrieb und dabei der Realität auf stupende Weise nahe kam:
    „Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Und Humanität schien ihnen jetzt der bessere Weg zu diesem Ziel. Sie fanden diesen Weg sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenwahn. ... So wurden die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit. Und die Gebildeten unter ihnen hielten Vorträge an Volkshochschulen und in protestantischen Kirchen, wobei ihr eintöniges Thema stets der brüderlichen Pflicht des Menschen gewidmet war. Ohne Pflicht ging’s ja nicht, wie die deutsche Grundauffassung vom Leben stets in der Anbetung des Unangenehmen bestand. Sie sind eben Schafe im Schafspelz. Da sie aber selbst dies krampfhaft sind, glaubt es ihnen niemand und man hält sie doch wieder für Wölfe.“

    Noch einmal: Prosit Neujahr!

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 02:06

      Danke @oberösi, besser kann wohl keine Antwort zur Amtskirche gestellt werden.

      ****************
      ****************
      ****************

      Diese beweist wieder einmal den Abschaum vom Glauben.

    • Pennpatrik
      02. Januar 2018 07:14

      Die Deutschen nehmen eine an sich gute Sache und betreiben sie so exzessiv , bis eine schlechte daraus geworden ist.

    • El Capitan
    • Almut
      02. Januar 2018 09:40

      ***************************!
      Danke,besonders auch für den Werfel!

  65. Waltraut Kupf
    02. Januar 2018 01:29

    Ich glaube nicht, daß Postulate, die irgendwelche geschlossene kollektive Aktionen fordern, erfolgversprechend sein können. Ewald Stadler, der die Entwicklung der Kirche schon vor langer Zeit kritisch betrachtete, forderte damals die kollektive Überweisung der Kirchenbeiträge an die Pius-Bruderschaft und versprach sich davon eine Änderung der Vorgangsweise in der Wiener Erzdiözese, was kläglich scheiterte.
    Auch wird niemand durch finanzielle Einbußen in seiner Weltanschauung oder Spiritualität beeinflußt werden. Es hapert an den richtigen Werten gekoppelt mit gesundem Menschenverstand, was mit materiellen Kategorien nicht herbeigeführt werden können. Personelle Umbesetzungen im Vatikan, die aber so etwas wie eine metaphysiche Intervention voraussetzen würden, könnten etwas bewirken. Irgendwann wird das wahrscheinlich eintreten; abzeichnen tut sich´s noch nicht, im Gegenteil. Wer aber ausharrt bis ans Ende .....

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 01:42

      @Waltraut Kupf,

      Finanzknappheit, od. Einbußen dieser, tut glaube ich schon weh, wenngleich der Versuch sicher nicht ausreichen würde. Die Gelder müßten natürlich auch eingefroren werden und nicht einer anderen korrupten Kirchenorganisation zukommen dürfen.

      Danke für Ihren Beitrag. Ich wünschte so schön formulieren zu können.

      Ganz persönlich wünsche ich Ihnen ein besonders gutes neues Jahr und ganz liebe Grüße,
      Brigitte

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 01:48

      P.s.: Diesem Blog von Dr. Unterberger verdanke ich viele Kontakte und Kennenlernen mit sehr angenehmen Menschen.

      Ich verneige mich.

    • Waltraut Kupf
      03. Januar 2018 12:22

      @ Brigitte Imb:
      vielen Dank, ich sehe mit Freude, daß sich hier viele Gleichgesinnte finden, die in anderen Foren sofort wegzensuriert werden würden. Das ist ein unschätzbares Verdienst von AU, auch wenn ich seine Meinungen nicht immer teile. Die neue Regierung wird hoffentlich nicht zulassen, daß hier Zustände wie in Schweden oder Deutschland platzgreifen (siehe die neueste Ausgabe von Unzensuriert). Liebe Grüße WK

    • Brigitte Imb
      03. Januar 2018 23:07

      @Waltraut Kupf,

      eine wahre OASE wird uns hier geboten, egal ob Diskutanten und Blogmaster immer einer Meinung sind. Die sicherlich bei KEINEM Medium zu finden und gut ist.

  66. Riese35
    02. Januar 2018 01:06

    >> "Die traditionellen Kirchen haben weitgehend vergessen, ..."

    An der röm.-kath. Kirche in ihrer kirchenrechtlich offiziellen Ausformung ist heute nichts mehr traditionell. Wer wirklich traditionell ist und an das glaubt, was die Kirche seit der Offenbarung über Jahrhunderte überliefert und geprägt hat, steht im Widerspruch zur heutigen offiziellen Linie dieser Kirche. Das ist aber nicht neu, sondern teils mehr teils weniger schon etwa 50 Jahre der Fall.

    Es ist meines Erachtens kein Zufall, daß man jemanden zum Papst berufen hat, der von möglichst weit weg vom Weltgeschehen herkommt.

    Wenn man ein schönes, altes Haus z.B. aus dem Barock oder aus dem Mittelalter mit der Abrißbirne niederreißt und aus dem Bauschutt ein neues baut, handelt es sich dann noch immer um dasselbe barocke oder mittelalterliche Haus?

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 01:25

      Natürlich nicht, Riese35, erst dann ist es echte "Kunst". Zwar entartet, aber nach Linksdiktion "Hohe" Kunst.

    • Franz77
    • Riese35
      02. Januar 2018 11:04

      @Franz77: Interessant, diese Darstellung. Ich kenne diese Halle, und sie ist ein Symbol für die Trümmertheologie.

    • Specht
      03. Januar 2018 03:48

      Diesen Niedergang sehe ich auch so wie Werfel als Kollateralschaden des WWII, nicht nur Städte und Dörfer wurden niedergebombt, sondern der Glaube an das Gute, Höhere und auch an Menschen denen man vertraute war verloren. Damit auch teils der christliche Glaube, denn die allgemeine Ehrfurchtslosigkeit erfasste auch den Kirchenraum. Der Kampf gegen die Väter prägte die 68-iger und das Proletentum feierte in Kultur, Kirche und Politik fröhliche Urstände. Wenn ich das demonstrative saloppe Verhalten unseres Papstes sehe, ordne ich es diesem Zeitgeist zu. Das Pendel schlägt schon in die andere Richtung aus und der allgemeine Zusammenbruch in Europa wird eine neue Situation schaffen.

    • Riese35
      04. Januar 2018 08:28

      @Specht: ************************!

  67. Brigitte Imb
    02. Januar 2018 00:56

    Aus heutiger Sicht kann nur ein kollektiver Kirchenaustritt die linksgerichtete Amtskirche "heilen". Naja, die war ja zum Großteil - hierarchisch- immer vom Geld und von der Macht verwöhnt und hat kaum den wirklich Gläubigen gehuldigt. Huldigen, wie überheblich von mir gedacht, die Amtskirche denkt nicht einmal daran ihre Gläubigen und zahlende Mitglieder zu unterstützen, sie muß in Form des Papstes Mohammedaner importieren und messerfest gegen die Christen auftreten lassen.

    Österreichs Kardinal geriert sich als "heiliger" (linker) Politiker und der derzeitige Papst scheint ohnehin der übergeordnete Linke zu sein. Oder zumindest sein zu wollen.

    • Riese35
      02. Januar 2018 01:50

      Nach CIC gibt es keinen Kirchenaustritt. Einen Kirchenaustritt gibt es nur vor einer staatlichen Behörde und bewirkt keine Exkommunikation latae sententiae. Ein Kirchenaustritt bewirkt nur die Befreiung von staatlicher Verfolgung bei Nichtentrichtung des Kirchenbeitrags an die Amtskirche. Man bleibt trotzdem Katholik. Das hat Papst Benedikt explizit festgestellt. So hat man dann die Freiheit, jene Teile der Kirche zu unterstützen, die noch ihrer Aufgabe nachkommen.

    • Brigitte Imb
      02. Januar 2018 02:23

      Huch, ich bin noch nicht ausgetreten, aber habe als Geschiedene (vor mehr als 3Jztn.) und diesbezüglich bereits Verwitwete den Pfarrer bei einer familiären Zeremonie gefragt ob ich die Kommunion empfangen darf. Scheinbar dürfte er sich dadurch sehr konsterniert gefühlt haben - er sagte mir daß ihn soetwas noch niemand gefragt habe, und ich darf.
      Dieser Pfarrer hat unsere Zwillinge getauft, hat meine 3 Kinder in der Schule begleitet, lag mit meinem Mann in einem Krankenzimmer........er kennt uns.
      Niemals hätte ich mich "abspeisen" getraut ohne "Absolution". Dabei bin ich wirklich nur mäßig gläubig.

    • Franz77
      02. Januar 2018 10:09

      Mit einem Austritt tu ich mich verdammt schwer. Auch wenn ich mich fast täglich über die Scheinbarmherzigen ärgere. Sie fordern Barmherzigkeit immer von den anderen. Unser Widum hat Platz für 20 (?) Flutlinge. Wohnen tun dort aber exakt: 0,0. Wohne im Dorf, Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit (es soll ja auch Sakramentenfehler geben) und irgendwann ein schönes Begräbnis. Grab hab ich auch schon (ist derzeit noch voll, dauert noch ein bisserl, ein neues krieg ich nicht, so lange ich lebe. Ist aber Gemeindesache, hat mit der Kirche nix zu tun). Nennen wir es Verwurzelung. Fast alle die ich kenne, die ausgetreten sind, taten es wegen der Kirchensteuer. Das ist mir zu billig.

    • Charlesmagne
      02. Januar 2018 10:35

      @ franz77
      Wäre nicht die Familie meiner Frau tiefkatholisch, wäre ich längt aus diesem Verräterklub (Bischöfe legen Kreuz am Tempelberg ab) ausgetreten. Und nein, es ist nicht die Kirchensteuer. Ich gebe Hilfsbedürftigen pro Jahr etwa das Fünffache dessen, was die Kirchensteuer ausmacht. Vielleicht wäre es doch besser dabei aufzustocken.

    • Riese35
      02. Januar 2018 11:02

      Es gibt andere Mittel als den Kirchenaustritt. Manchmal hilft auch hart verhandeln.

    • kritikos
      02. Januar 2018 12:34

      Mein Weg ist, die Kräfte in der (katholischen) Kirche zu unterstützen, die dem Linkswahn zu vieler Kirchenangehöriger (wirklich zu vieler oder doch vorwiegend der "geweihten"?) standhaft, unbeirrt und durchaus menschenfreundlich entgegentreten. Auch die leider zu schweigsamen Bischöfe, die dem linken Kardinal kein Paroli zu geben genug Mut haben, zum Beispiel durch Briefe an die Diözesanblätter, durch Meinungsäußerungen in Pfarrgemeinderäten u.ä.m. aufmerksam zu machen, wohin sich die Kirche entwickelt. Und auch auf Gott zu vertrauen, der in der Vergangenheit auch schon ungute Päpste werken hat lassen, eine Zeitlang. In diesem Sinne doch ein gutes Jahr 2018.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 07:35

      Das haben Sie aber schön formuliert, @Riese35, dass die katholische Kirche, zumindest nach Lesart des offenbar eminent gefährlichen Ratzinger, sich in puncto Totalitarismus von niemand anderem den Rang ablaufen lässt. Demnach kommt keine Sekte und schon gar kein Polit-Totalitarismus daran heran, dass man der katholischen Krake, wenn sie einen im unmündigsten Kleinkindalter in die Fänge bekommen hat, nie mehr entrinnen kann.

      Damit haben Sie eindringlich klargestellt, @R.35, dass ein Staat, wenn er auch nur im Mindesten die Fürsorge für seine Bürger im Sinn hat und deren Freiheit schützen will, nicht umhinkann, die Taufe als katholische Zwangsverpflichtung im Kindesalter rigoros zu verbieten.

    • Riese35
      04. Januar 2018 08:40

      @Anmerkung: Sie verwechseln zwar etwas, über Kindertaufe war man sich in der Kirchengeschichte aber wirklich nicht einig.

      Zu ersterem: Sie verwechseln den Kirchenaustritt vor einer staatlichen Behörde mit einem Glaubensabfall. Sie konstruieren in einen Kirchenaustritt vor einer staatlichen Behörde den Willen, sich von der Kirche zu trennen. Das muß aber nicht sein, denn so einen Willen kann man nur der Kirche gegenüber kundtun. Ihre Schlußfolgerungen basieren daher auf falschen Annahmen.

      Die andere Frage ist, ob ein Staat eo ipso immer die Wahrheit gepachtet hat, er daher die bessere Kirche wäre. Staatliche Allmacht?

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Januar 2018 10:33

      Das ist ja erschütternd, @Riese35, wie stark Ihre Denkprozesse durch Ihre christliche Prägung eingeengt sind. Das bringt Sie sogar dazu, "Verwechslungen" zu wittern, nur weil jemand nicht auf Ihrer vorgestanzten Denkbahn unterwegs ist.

      So beruht Ihr Versuch, einen Unterschied zwischen Kirchenaustritt und "Glaubensabfall" (???) zu konstruieren, einzig und allein auf Ihrer katholisch-ideologischen Voreingenommenheit. Ohne eigene Denkanstrengung käuen Sie wieder, was Theologen, geleitet von kirchenpropagandistischen Interessen, sich aus den Fingern gesogen haben.

      Dann noch den Staat auf derselben Ebene wie den Teilbereich organisierte Religion anzusiedeln - damit kippen Sie ins Groteske um.





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