Die Mär vom dritten Geschlecht drucken

Lesezeit: 7:30

"Im Namen des Volkes" hat das deutsche Bundesverfassungsgericht im Oktober das gegenwärtige Personenstandsgesetz für grundgesetzwidrig erklärt. Es reiche nicht, dass Personen, die sich weder dem weiblichen, noch dem männlichen Geschlecht zuordnen, auf einen Eintrag eines Geschlechts im Personenstandsregister verzichten können. Stattdessen müsse die Möglichkeit geschaffen werden, einen weiteren "positiven Geschlechtseintrag" vornehmen zu lassen, dessen Bezeichnung das Gericht dem Gesetzgeber überlässt. Die beschwerdeführende Person habe geltend gemacht, dass "die Wahl, sich entweder in eine unzutreffende Kategorie als männlich oder weiblich einzuordnen oder den Geburtseintrag offen stehen zu lassen und damit keinem Geschlecht anzugehören" für sie "bedeute, ein Nullum zu sein". Was ist hier passiert? Gibt es ab jetzt ein drittes Geschlecht oder hat sich die Menschheit bisher geirrt, weil sie nur zwei Geschlechter – Mann und Frau – kannte?

Zum besseren Verständnis schauen wir in eine Szenerie, wie sie derzeit in der gesamten westlichen Welt immer mehr zum Normalfall wird. Der Grazer Verein "Liebeslust – Zentrum für sexuelle Bildung" zeigt in seinen staatlich finanzierten Workshops für Kinder farbige, großteils intersexuelle Gipsgenitalien, die einen fließenden Übergang zwischen weiblichen und männlichen Genitalien suggerieren. Die beiden Geschlechter, männlich und weiblich, erscheinen als Extrempunkte an den beiden Enden einer Normalverteilungskurve. Die Eltern sind angesichts dieses Verwirrspiels mit ihren Kindern ratlos. 

Nachdem die letzten Hoffnungen auf soziale Gleichheit im Revolutionsjahr 1990 untergingen, hat die Linke in der westlichen Welt ein neues Objekt gefunden – die menschliche Natur. Ihren Erfolg sichert sie sich durch die weitgehende Vermeidung gesellschaftlicher Diskussionen. Stattdessen nutzt sie weidliche Hintertreppen internationaler Organisationen. Nicht zuletzt verwendet sie eine irritierende Tarnsprache, die selbst den Gebildeten unter den Normalbürgern Schwierigkeiten bereitet. Hinzu kommt die Elefantenhochzeit mit einem fröhlich miteifernden libertären Kapitalismus, der an einem allseits flexiblen, ungebundenen Individuum interessiert ist, das möglichst wenig von dem mitbringt, was ihm peinlicherweise noch an menschlicher Natur anhaften könnte. Ausgerechnet unter dem Kampfbegriff "Diversity" (Vielfalt) soll dem zu Leibe gerückt werden, was die Evolution in Millionen von Jahren über Ausdifferenzierung und Begrenzung von ebendieser Vielfalt hervorgebracht hat. Im Fokus steht die Dualität von Mann und Frau, in den Augen der neuen Gender-Jakobiner eine Quelle von Ungleichheit und Diskriminierung. Gender, das ist das gefühlte Geschlecht, welches sex, dem biologischen Geschlecht entgegengesetzt wird. Mit dieser Wende zur bloßen Subjektivität von Geschlechtlichkeit meint man, endlich einen Fuß in die Türangel der Geschlechterdualität bekommen zu haben. Die dahinter stehenden Kultur-und Sozialtheoretiker scheren sich nicht um Biologie, Entwicklungspsychologie oder gar Familien- oder Generationenzusammenhänge. Biologisches Geschlecht, subjektiv gefühltes Geschlecht und sexuelles Begehren sollen nicht mehr aus einer Einheit heraus verstanden werden, sondern beliebig konstruiert eine Vielfalt von Geschlechtern suggerieren.

Was hat es mit dieser Vielfalt auf sich? Schaut man sich die Kandidaten für sie genauer an, kommt man zu einem schlichten Ergebnis: Es gibt tatsächlich nur zwei Geschlechter. Homosexuelle fühlen sich vom gleichen Geschlecht sexuell angezogen, ohne dass das ihre männliche oder weibliche Identität in Frage stellt. Durch ihren dezidierten Wunsch, dem anderen Geschlecht zuzugehören und dafür kostspielige, martialische, hormonelle und chirurgische Eingriffe an ihrem Körper in Kauf zu nehmen, stellen Transsexuelle die binäre Geschlechtsordnung nicht in Frage, sondern bestätigen sie. Und was ist mit den sogenannten Transgender, denen, die sich bei normalen Geschlechtsorganen subjektiv weder dem einen, noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen? Was im Einzelfall wirklich dahintersteckt ist mit diesem vagen Begriff nicht ausgedrückt. Beispielsweise hat der Protagonist solcher Figuren jenseits der Geschlechter, Conchita Wurst, vor kurzem erklärt, dass er wieder Tom Neuwirth, ein ganz gewöhnlicher männlicher Homosexueller sein will und sich in Wirklichkeit nie anders gefühlt habe. Wer bleibt nun als Hoffnungsträger für eine Sprengung der Geschlechterdualität übrig? Es sind die Intersexuellen.

Bei der Intersexualität handelt es sich um eine seltene Störung in der Entwicklung der Geschlechtsorgane, die meist mit anderen, oft erheblichen und behandlungsbedürftigen körperlichen Entwicklungsstörungen einhergehen. Die internationale Bezeichnung lautet "Disorders of sex development", kurz DSD. Man spricht heute in der Öffentlichkeit gerne euphemistisch von "Varianten" der Geschlechtsentwicklung. Auch diesen Störungsbildern liegt die Geschlechterdualität zu Grunde. Auf der Ebene der Chromosomen gibt es grundsätzlich zwei Formen von Intersexualität: Eine chromosomal männliche mit mangelnder körperlicher Ausprägung der Männlichkeit und eine chromosomal weibliche mit einer überschießenden Ausprägung der Männlichkeit. Die Meisten lassen sich daher physisch und psychisch recht eindeutig dem Spektrum von Mann oder Frau zuordnen. Sie finden in der binären Geschlechterordnung ihren gewünschten Platz, ja, Schutz. Der Anteil der Intersexuellen, die sich tatsächlich weder physisch noch psychisch einem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen ist sehr gering und liegt weit unter einem Promille der Bevölkerung. Es verwundert daher nicht, dass von den 199 – obgleich meist über Lobbygruppen rekrutierten Intersexuellen einer Onlineumfrage, die die Grundlage für den 2012 veröffentlichten Bericht des Bremer Sozialwissenschaftlers Alfons Bora zur Situation intersexueller Menschen an den Deutschen Ethikrat gebildet und das Urteil des BVG mit beeinflusst hat – sich gerade einmal 20 Personen tatsächlich keinem Geschlecht zugeordnet haben. Dazu passt auch, dass die Person, die durch ihre Klage das Urteil des BVG bewirkt hat, selber gar nicht intersexuell im Sinne des Richterspruchs ist. Sie leidet an einem Turnersyndrom, das eindeutig dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen ist und hat sich später einer Testosteronbehandlung unterzogen um männlich zu werden; das heißt, sie ist offensichtlich transsexuell.

Natürlich sollte man Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen, nicht drangsalieren und zu etwas zwingen, was ihnen partout nicht entspricht. Für sie kann es durchaus eine Entlastung sein, auf Formularen ihr Kreuz an eine dritte Stelle machen zu können. Sich hierbei auf das Grundgesetz zu berufen, das jedem ein Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit zusichert, ist ebenfalls nachvollziehbar. Das hat als solches aber nichts mit einer Sprengung der binären Geschlechterordnung und der öffentlichen Etablierung weiterer Geschlechter zu tun. Wenn die Richter in Karlsruhe nun allerdings die Möglichkeit einer "einheitlichen dritten Bezeichnung (…) zur Erfassung eines weiteren Geschlechts" fordern, fragt man sich, worin das geforderte Positivum einer dritten Zuordnung in der Sache bestehen soll. Da es von Natur aus nur zwei Geschlechter gibt, auf deren Beziehung das Leben von uns allen beruht, wird es auch in Zukunft nur diese zwei Geschlechter geben. Daran kann auch das BVG nichts ändern. Wenn es Menschen gelingt, entsprechend ihrer Befindlichkeit weitere Geschlechter zu konstruieren und darauf Lebensnarrative aufzubauen, sollte ihnen das wie bisher unbenommen sein. Anspruch auf öffentliche Geltung solcher Konstrukte lassen sich schwerlich daraus ableiten.

Die eigentliche Motivation des Gerichts, nämlich einem radikalen Konstruktivismus in Sachen Natur das Wort zu reden, tritt zutage, wenn im Urteil von einer notwendigen "Revision des tradierten normativen Menschenbildes von Mann und Frau" zur Ermöglichung einer "adäquate(n) […] Begleitung oder Behandlung" solcher Menschen die Rede ist. Oder wenn das Gericht anführt, dass Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen und nicht die Möglichkeit eines entsprechenden Geschlechtseintrags im Personenstandsregister haben, "in ihrer individuellen Identität nicht im gleichen Maße und in gleicher Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden […] wie weibliche oder männliche Personen". "Die Vulnerabilität von Menschen, deren geschlechtliche Identität weder Frau noch Mann ist, (sei) in einer überwiegend nach binären Geschlechtsmuster agierenden Gesellschaft besonders hoch" heißt es im Richterspruch. Hier haben wir es mit einer heute typischen Externalisierung des Wunsches nach Bewältigung angeborener Benachteiligungen zu tun. Defizite werden nicht durch Solidarität und Menschlichkeit ausgeglichen, sondern kurzerhand wegdefiniert und in die alleinige Verantwortung der Gesellschaft delegiert nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nicht sein darf". Das scheint absurd. Wenn mir ein Arm fehlt, kann ich nicht verlangen, dass die Menschheit davon abrückt, beim Menschen vier Gliedmaßen als normal anzusehen, nur damit ich mich besser fühle. Solch ein radikaler, um nicht zu sagen fanatischer Subjektivismus und Nominalismus zur Vorbeugung vermeintlicher Diskriminierungen wird letztlich genau auf die zurückfallen, die man schützen will.

Der Gesamtduktus des Urteils ist ganz von der Genderideologie bestimmt. Es legt dem Gesetzgeber sogar mehrfach nahe, auf einen personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrag generell zu verzichten. Das Urteil soll ein Türöffner sein, um die gesellschaftliche Bedeutung der binären Geschlechterordnung zu kippen – eine Ordnung, auf der die ganze Menschheit beruht und die es zu hegen und zu pflegen gilt, weil vom Gedeihen der aus ihr hervorgehenden Familien unsere Zukunft abhängt.

Das Urteil kommt nicht von Ungefähr. Die federführende Richterin, Susanne Baer, kennt zumindest zwei der drei Prozessbevollmächtigten persönlich bestens. Alle drei sind Genderaktivistinnen, die sich über Jahre in den entsprechenden Netzwerken engagiert haben. Baer war von 2003 bis 2010 Gründungsdirektorin des Gender-Kompetenzzentrums an der Humboldt-Universität in Berlin. Drei ihrer damaligen engsten Mitarbeiter haben 2006 das "Berliner Gender Manifest" unterschrieben, in dem es heißt, dass da, "wo Geschlechterdualität war, […] Geschlechtervielfalt werden" soll. Das hierzu passende Umerziehungsprogramm wird in diesem Manifest gleich mitgeliefert. Die Menschen sollen lernen, die Zweigeschlechtlichkeit als etwas Konstruiertes und historisch, kulturell und politisch Gewordenes wahrzunehmen. Durch das "Verlernen von Geschlechterstereotypen" und durch das "dosiert(e) irritieren" der "Geschlechterordnung" soll für "Offenheit und Unabgeschlossenheit des eigenen Identitätsverständnisses" motiviert werden.

Dass der Sieg dieser Ideologie gleichwohl nur ein Pyrrhussieg und eine Episode in der Geschichte der Menschheit sein wird, kann jeder erkennen, der in Ruhe die statistischen Jahrbücher studiert. Aus ihnen geht hervor, wem die Zukunft gehört. Nämlich den Menschen jener Kulturen, in denen das gesellschaftliche Bewusstsein von der Dualität der Geschlechter geprägt und es für junge Männer und Frauen selbstverständlich ist, zu heiraten und stabile Familien mit Kindern zu gründen.

Dr. med. Mag. phil. Christian Spaemann ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2018 06:08

    Na, schau, es gibt sogar normale Psychiater... ;)

    Wie ist es nur möglich, dass die Linken an so vielen Schalthebeln sitzen, um ihre gesellschaftszerstörenden Pläne umsetzen zu können? Was sind das nur für Menschen, die so einen Hass auf alles Normale und Gesunde haben? Man könnte meinen, sie selbst plagt irgendein Makel, aber so einfach ist das nicht. Ist es ein Helfersyndrom? Müssen sie das tun, um sich wichtig zu fühlen? Bei vielen karitativ tätigen Menschen im Bezug auf die Flüchtlingsproblematik z.B. scheint das so zu sein, dass diese Menschen vor allem so daran hängen, weil sie helfen können und damit für sich selbst einen Lebenssinn gefunden haben. Deswegen wollen sie davon nicht ablassen und es schon so arg, dass sie diese Menschen, denen sie dauernd helfen (ja dienen) wollen, nicht mehr in die Selbständigkeit bzw. wieder auslassen wollen. Sie brauchen sie (wie Mütter oder Partner von Superbladen, dies sie so füttern, dass sie nicht mehr aus dem Bett können). Syrer dürfen nicht mal mehr heim, zumind. gibt man ihnen dafür kein Geld, wenn sie das wollen.

    Zurück zur Problematik mit den Geschlechtern. Wer sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, gehört wohl eher in die psychiatrische Abteilung. Es gibt Leute, die möchten Jesus sein oder Napoleon. Es gibt Leute, die möchten so aussehen wie Elvis und lassen sich entsprechend hinoperieren. Manche ahmen ihre Idole bloß nach. Sie sind jemand anderer - das kommt sogar recht häufig vor, solange es keine gröberen Operationen nach sich zieht, ist es wohl bis zu einem gewissen Grad nicht wirklich gestört, ein bisserl aber schon. Andere wollen Indianer sein und leben so etc. Michael Jackson ließ sich übrigens zu Diana Ross umoperieren, weil er sie so verehrte.

    Und dann gibt es welche, die wären gerne das andere Geschlecht - manche auf Dauer, andere phasenweise. Die gehören damit meiner Ansicht nach auch in diese Gruppe der mehr oder weniger Gestörten. Das Problem ist, dass die Linken, die ja überall an den Schalthebeln sitzen, dieses Verhalten fördern wollen - denn es ist auch dazu geeignet, dass sich das europäische, besonders das deutschsprachige Volk, immer weniger vermehrt. Darum gehen sie mit diesen Dingen auch schon in die Schulen, um die Kinder frühzeitig zu indoktrinieren.

    Wenn jemand mal als Frau daherkommt, dann wieder als Mann, so meine ich, er hat einen Pascher - doch würde ich ihn höchstens auslachen, ansonsten ist es mir egal, wenn er mir nichts tut. Für manche ist eben das ganze Jahr Fasching. Aber der besondere Schutz für diese Leute, dass man sie stets mit Glaceehandschuhen anzugreifen hat, geht mir sehr auf den Geist. Je gestörter jemand ist, umso bevorzugter wird er behandelt, so als vertrete er das Ideal der Menschheit und wäre der Allerbeste, unsere Elite quasi. Das ist zu seltsam. Man sollte solche Menschen eher behandeln wie Kranke, wohl mit Respekt und freundlich, aber doch nicht so untertänig.

    Für die wenigen Fälle, die einen genetischen Defekt haben, wird es sicher die eine oder andere Richtung geben, dass man sich dann festlegt, was im Ausweis steht. Ich bin ebenso wie der Autor der Meinung, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Es gibt bei den Menschen nicht einmal in der Form Zwitter, dass sie sich selbst befruchten könnten. Das ist für unsere Spezies nicht so vorgesehen und wäre darum wirklich nur ein Gendefekt.

    Bei der gesetzlichen Einführung eines dritten Geschlechtes ist nun zu befürchten, dass sich da jetzt wieder alle möglichen Leute betroffen fühlen und angeben, intersexuell zu sein, obwohl sie es gar nicht sind, denn Überprüfungen werden wohl ebensowenig erfolgen, wie es in Deutschland jetzt soviele in Wahrheit erwachsene Flüchtlings"kinder" gibt.

    P.S.: Menschen hypochondrieren auch gerne, darum gibt es auch immer sehr viele Nachahmer für allerlei Störungen. Wohl wollen diese Menschen aus ihrer Bedeutungslosigkeit herausfinden, zumeist nach einem erfolglosen Leben - Versagen in Schule und Beruf. Die alles beherrschende P.C. fördert alle diese Störungen, indem sie diesen Menschen eben sehr viel Wertschätzung entgegenbringt und auf diese Weise dafür wirbt, dass es noch mehr werden. Die wahnsinnigste Störung ist, dass es sogar Leute gibt, die davon träumen, dass man ihnen die Gliedmaßen amputiert. Ja, das gibt es wirklich.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2018 08:15

    Diesen Genderideologen geht es dabei doch nicht um die GleichBEHANDLUNG, sondern um GleichMACHEREI, was ein wesentlicher Unterschied ist.

    Ich kann diesen ganzen Mist von "Diskriminierung" "Menschenrecht" usw. nicht mehr hören. Diese Begriffe sind doch nur Vorwand für die Durchsetzung eines geisteskranken Systems.

    Abgesehen davon, ist nmM eine Gesellschaft schon sehr degeneriert, wenn sie keine anderen Sorgen mehr hat, als ein drittes Geschlecht.... zumal wirklich andere große und echte Probleme zu bewältigen sind.

    Wenn sich ein Mann als Frau fühlt und umgekehrt, ist das halt so, warum nicht, wenn einer homosexuell ist, warum nicht, wenn sich einer mal so mal so fühlt, soll er doch! Aber: haltet gefälligst die Kinder da heraus!, und laßt die restliche Welt damit in Ruhe.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2018 09:07

    Es gibt Mann und Frau. Alles andere sind Fehlbildungen, einfach Launen der Natur, und eine Minderheit. Warum wird die Mehrheit ständig mit der Minderheit drangsaliert?

  4. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2018 08:34

    Danke für diese fundierte Aufklkärung! Ihr ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Hoffentlich dringt diese Klarstellung zu unseren Gesetzgebern durch.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2018 21:31

    Vereinen, Universitäten und Medien, die diese Ideologie propagieren, gehört nur der Geldhahn abgedreht, dann löst sich das Problem von selbst. Wer finanziert die eigentlich?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2018 16:36

    Das Geschlecht ist genetisch determiniert. Ein Axiom. Die Geschlechterrolle ist ein sozialer Konstrukt und Ergebnis der psychosozialen Entwicklung in einem bestimmten, bestimmenden System.
    Jeder/jede Jugendliche macht in der Transitionsphase eine Krise durch zu der auch die Frage gehört wer bin ich, wie bin ich, wie soll ich werden. Diese Verwandlung verunsichert, das bisherige heteronome Selbstbild das von den Eltern geprägt wurde, wird durch ein autonomes Selbst ersetzt. In dieser Phase ist der/die Jugendliche empfänglich für Einflüsse von aussen. Eine Begegnung mit einer Ideologie, dass es ein drittes Geschlecht gibt, dass es Transgender gibt führt dazu, dass der Jugendliche beschliessen kann, er sei im falschen Körper geboren worden.
    Das verheerende an dieser Beeinflussung der Jugend durch die Transgender Ideologie ist, dass der Jugendliche in seiner Entwicklung zu Beziehungsfähigkeit und Selbstverantwortung, behindert und irregeleitet wird. Wie alle Sekten, hat auch die Sekte der Transgenderisten die Isolierung und Herauslösung des Individuums aus seiner sozialen Umgebung zu folge, und als Ziel. Damit wird der nächste Entwicklungsschrit verunmöglicht und es bleibt eine lebenslange Abhängigkeit von dieser Sekte.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2018 10:02

    Ich denke, es werden sich auch Richter finden, die durchsetzen, dass man sich als Klingone eintragen lassen kann. Das sind einfach Spinnereien, die die Leute ruhig haben können, weil das ja niemanden tangiert. Aber das als normal vom Gesetzgeber akzeptiert zu sehen, geht dann schon etwas weit.

    Es ist selbstverständlich ein schlimmes Schicksal, wenn man mit einer Fehlbildung auf die Welt kommt. Unvollständig ausgebildete Geschlechtsorgane oder überhaupt fehlende sind aber nichts Anderes als mehr oder weniger Finger zu haben als normal.

    Jene, die meinen, sie wären in einem falschen Körper geboren und hätten eigentlich ein anderes Geschlecht, haben wohl schlicht eine psychische Störung.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2018 10:02

    Ich denke, es werden sich auch Richter finden, die durchsetzen, dass man sich als Klingone eintragen lassen kann. Das sind einfach Spinnereien, die die Leute ruhig haben können, weil das ja niemanden tangiert. Aber das als normal vom Gesetzgeber akzeptiert zu sehen, geht dann schon etwas weit.

    Es ist selbstverständlich ein schlimmes Schicksal, wenn man mit einer Fehlbildung auf die Welt kommt. Unvollständig ausgebildete Geschlechtsorgane oder überhaupt fehlende sind aber nichts Anderes als mehr oder weniger Finger zu haben als normal.

    Jene, die meinen, sie wären in einem falschen Körper geboren und hätten eigentlich ein anderes Geschlecht, haben wohl schlicht eine psychische Störung.

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  1. Rau
    12. Januar 2018 12:58

    Im Gender Begriff steckt das Wort Gen drin. Gender dürfte daher für eine ganze Abstammungslinie stehen, wofür wir im Deutschen allerdings auch nur das Wort Geschlecht haben. Gender grenzt also Homos und alles andere sogar noch mehr aus, weil der Begriff die Sexualität sogar einengt auf eben die Funktion der Fortpflanzung, was eben nur durch Mann und Frau gewehrleistet ist. Ob den Genderverrückten und Sexualentfesslern vom heteronormativen Zwang überhaupt klar ist???

  2. Mentor (kein Partner)
    12. Januar 2018 10:30

    Und wegen Gendergerechtigkeit braucht es in Berlin nun auch "gerechte Toiletten".
    Mit den Compass d Oro Designpreis ausgezeichnet wird manch "Gebildeter" irritiert darüber Nachdenken ob Groß oder Klein.
    web.de/magazine/gesundheit/pissoirs-frauen-berlin-oeffentliche-toiletten-umruesten-32467032

  3. Mentor (kein Partner)
    12. Januar 2018 10:13

    Das Helfersyndrom artet vor allem dort aus wo sich Organisation im Namen der Schwachen in erster Linie sich selber Helfen.
    Ein mir bekannte "Sozialfirma" mit 10Millionnen € Jahresumsatz steckt 75% in die Gehälter der "Fixangestellten".
    Bei ca. 14000 Mitarbeitern der Caritas dürfte es ähnlich sein. Geschätzte 60% gehen für Gehälter drauf und ständig wird das Hohelied der Schutzbedürftigen gesungen.

    • Mentor (kein Partner)
      12. Januar 2018 10:15

      Sorry
      Beitrag ist zum ersten Absatz
      von
      @Flotte Lotte
      gedacht.

    • Mentor (kein Partner)
      12. Februar 2018 14:17

      Nachtrag dazu und angeblich von Roland Baader:

      "Die wirksamste und zugleich scheinheiligste der modernen Herrschaftsregeln lautet:
      'Wohltätigkeit mit anderer Leute Geld'.
      Mit Christentum hat das wenig zu tun; der barmherzige Samariter hat sein eigenes Geld eingesetzt."

  4. fxs (kein Partner)
    11. Januar 2018 21:14

    Es gibt Frau und Mann.
    Wer glaubt keines von beiden zu sein, von mir aus, das ist dann halt ein Neutrum.

  5. fewe (kein Partner)
    11. Januar 2018 10:02

    Ich denke, es werden sich auch Richter finden, die durchsetzen, dass man sich als Klingone eintragen lassen kann. Das sind einfach Spinnereien, die die Leute ruhig haben können, weil das ja niemanden tangiert. Aber das als normal vom Gesetzgeber akzeptiert zu sehen, geht dann schon etwas weit.

    Es ist selbstverständlich ein schlimmes Schicksal, wenn man mit einer Fehlbildung auf die Welt kommt. Unvollständig ausgebildete Geschlechtsorgane oder überhaupt fehlende sind aber nichts Anderes als mehr oder weniger Finger zu haben als normal.

    Jene, die meinen, sie wären in einem falschen Körper geboren und hätten eigentlich ein anderes Geschlecht, haben wohl schlicht eine psychische Störung.

  6. Brigitte Kashofer
    10. Januar 2018 21:31

    Vereinen, Universitäten und Medien, die diese Ideologie propagieren, gehört nur der Geldhahn abgedreht, dann löst sich das Problem von selbst. Wer finanziert die eigentlich?

  7. pressburger
    09. Januar 2018 16:36

    Das Geschlecht ist genetisch determiniert. Ein Axiom. Die Geschlechterrolle ist ein sozialer Konstrukt und Ergebnis der psychosozialen Entwicklung in einem bestimmten, bestimmenden System.
    Jeder/jede Jugendliche macht in der Transitionsphase eine Krise durch zu der auch die Frage gehört wer bin ich, wie bin ich, wie soll ich werden. Diese Verwandlung verunsichert, das bisherige heteronome Selbstbild das von den Eltern geprägt wurde, wird durch ein autonomes Selbst ersetzt. In dieser Phase ist der/die Jugendliche empfänglich für Einflüsse von aussen. Eine Begegnung mit einer Ideologie, dass es ein drittes Geschlecht gibt, dass es Transgender gibt führt dazu, dass der Jugendliche beschliessen kann, er sei im falschen Körper geboren worden.
    Das verheerende an dieser Beeinflussung der Jugend durch die Transgender Ideologie ist, dass der Jugendliche in seiner Entwicklung zu Beziehungsfähigkeit und Selbstverantwortung, behindert und irregeleitet wird. Wie alle Sekten, hat auch die Sekte der Transgenderisten die Isolierung und Herauslösung des Individuums aus seiner sozialen Umgebung zu folge, und als Ziel. Damit wird der nächste Entwicklungsschrit verunmöglicht und es bleibt eine lebenslange Abhängigkeit von dieser Sekte.

    • Romana
      10. Januar 2018 21:20

      Dieser Gender-Unsinn hat, wie Pressburger glaubhaft erläutert, zerstörerische Folgen für unsere Jugend. Schulbücher, die so etwas beinhalten, müssten sofort aus dem Verkehr gezogen werden.

    • pressburger
      11. Januar 2018 22:05

      @Romana
      Absolut richtig. Die gleichen Indoktrinierer die diese Bücher eingeführt haben, werden bei ihren Vorgehen bleiben. Zuerst müssen die Autoren dieser Bücher gehindert werden weitere zu schreiben, dann sollten die Verleger und die Schulbehörden die diese Bücher eingekauft haben auf dieses Geschäft zu verzichten. Wer setzt diese Massnahmen durch. Dazu gehört Zivilcourage.

  8. Riese35
    09. Januar 2018 11:30

    >> "Der Grazer Verein "Liebeslust – Zentrum für sexuelle Bildung" zeigt in seinen staatlich finanzierten Workshops für Kinder ..."

    Jetzt noch immer? Stimmt das wirklich, daß die jetzige Regierung noch immer so etwas staatlich finanziert? Dann liegt das Problem zu allererst bei der jetzigen Regierung, und man sollte diese fragen, wann damit Schluß ist. Denn eine solche Antwort hat gravierende Auswirkungen auf mein Wahlverhalten, also die heute einzige Möglichkeit meiner Mitbestimmung, wo ich alle paar Jahre einmal ein Kreuzerl in ein Ringerl machen kann.

  9. Bob
    09. Januar 2018 09:07

    Es gibt Mann und Frau. Alles andere sind Fehlbildungen, einfach Launen der Natur, und eine Minderheit. Warum wird die Mehrheit ständig mit der Minderheit drangsaliert?

  10. Romana
    09. Januar 2018 08:34

    Danke für diese fundierte Aufklkärung! Ihr ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Hoffentlich dringt diese Klarstellung zu unseren Gesetzgebern durch.

  11. glockenblumen
    09. Januar 2018 08:15

    Diesen Genderideologen geht es dabei doch nicht um die GleichBEHANDLUNG, sondern um GleichMACHEREI, was ein wesentlicher Unterschied ist.

    Ich kann diesen ganzen Mist von "Diskriminierung" "Menschenrecht" usw. nicht mehr hören. Diese Begriffe sind doch nur Vorwand für die Durchsetzung eines geisteskranken Systems.

    Abgesehen davon, ist nmM eine Gesellschaft schon sehr degeneriert, wenn sie keine anderen Sorgen mehr hat, als ein drittes Geschlecht.... zumal wirklich andere große und echte Probleme zu bewältigen sind.

    Wenn sich ein Mann als Frau fühlt und umgekehrt, ist das halt so, warum nicht, wenn einer homosexuell ist, warum nicht, wenn sich einer mal so mal so fühlt, soll er doch! Aber: haltet gefälligst die Kinder da heraus!, und laßt die restliche Welt damit in Ruhe.

  12. Flotte Lotte
    09. Januar 2018 06:08

    Na, schau, es gibt sogar normale Psychiater... ;)

    Wie ist es nur möglich, dass die Linken an so vielen Schalthebeln sitzen, um ihre gesellschaftszerstörenden Pläne umsetzen zu können? Was sind das nur für Menschen, die so einen Hass auf alles Normale und Gesunde haben? Man könnte meinen, sie selbst plagt irgendein Makel, aber so einfach ist das nicht. Ist es ein Helfersyndrom? Müssen sie das tun, um sich wichtig zu fühlen? Bei vielen karitativ tätigen Menschen im Bezug auf die Flüchtlingsproblematik z.B. scheint das so zu sein, dass diese Menschen vor allem so daran hängen, weil sie helfen können und damit für sich selbst einen Lebenssinn gefunden haben. Deswegen wollen sie davon nicht ablassen und es schon so arg, dass sie diese Menschen, denen sie dauernd helfen (ja dienen) wollen, nicht mehr in die Selbständigkeit bzw. wieder auslassen wollen. Sie brauchen sie (wie Mütter oder Partner von Superbladen, dies sie so füttern, dass sie nicht mehr aus dem Bett können). Syrer dürfen nicht mal mehr heim, zumind. gibt man ihnen dafür kein Geld, wenn sie das wollen.

    Zurück zur Problematik mit den Geschlechtern. Wer sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, gehört wohl eher in die psychiatrische Abteilung. Es gibt Leute, die möchten Jesus sein oder Napoleon. Es gibt Leute, die möchten so aussehen wie Elvis und lassen sich entsprechend hinoperieren. Manche ahmen ihre Idole bloß nach. Sie sind jemand anderer - das kommt sogar recht häufig vor, solange es keine gröberen Operationen nach sich zieht, ist es wohl bis zu einem gewissen Grad nicht wirklich gestört, ein bisserl aber schon. Andere wollen Indianer sein und leben so etc. Michael Jackson ließ sich übrigens zu Diana Ross umoperieren, weil er sie so verehrte.

    Und dann gibt es welche, die wären gerne das andere Geschlecht - manche auf Dauer, andere phasenweise. Die gehören damit meiner Ansicht nach auch in diese Gruppe der mehr oder weniger Gestörten. Das Problem ist, dass die Linken, die ja überall an den Schalthebeln sitzen, dieses Verhalten fördern wollen - denn es ist auch dazu geeignet, dass sich das europäische, besonders das deutschsprachige Volk, immer weniger vermehrt. Darum gehen sie mit diesen Dingen auch schon in die Schulen, um die Kinder frühzeitig zu indoktrinieren.

    Wenn jemand mal als Frau daherkommt, dann wieder als Mann, so meine ich, er hat einen Pascher - doch würde ich ihn höchstens auslachen, ansonsten ist es mir egal, wenn er mir nichts tut. Für manche ist eben das ganze Jahr Fasching. Aber der besondere Schutz für diese Leute, dass man sie stets mit Glaceehandschuhen anzugreifen hat, geht mir sehr auf den Geist. Je gestörter jemand ist, umso bevorzugter wird er behandelt, so als vertrete er das Ideal der Menschheit und wäre der Allerbeste, unsere Elite quasi. Das ist zu seltsam. Man sollte solche Menschen eher behandeln wie Kranke, wohl mit Respekt und freundlich, aber doch nicht so untertänig.

    Für die wenigen Fälle, die einen genetischen Defekt haben, wird es sicher die eine oder andere Richtung geben, dass man sich dann festlegt, was im Ausweis steht. Ich bin ebenso wie der Autor der Meinung, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Es gibt bei den Menschen nicht einmal in der Form Zwitter, dass sie sich selbst befruchten könnten. Das ist für unsere Spezies nicht so vorgesehen und wäre darum wirklich nur ein Gendefekt.

    Bei der gesetzlichen Einführung eines dritten Geschlechtes ist nun zu befürchten, dass sich da jetzt wieder alle möglichen Leute betroffen fühlen und angeben, intersexuell zu sein, obwohl sie es gar nicht sind, denn Überprüfungen werden wohl ebensowenig erfolgen, wie es in Deutschland jetzt soviele in Wahrheit erwachsene Flüchtlings"kinder" gibt.

    P.S.: Menschen hypochondrieren auch gerne, darum gibt es auch immer sehr viele Nachahmer für allerlei Störungen. Wohl wollen diese Menschen aus ihrer Bedeutungslosigkeit herausfinden, zumeist nach einem erfolglosen Leben - Versagen in Schule und Beruf. Die alles beherrschende P.C. fördert alle diese Störungen, indem sie diesen Menschen eben sehr viel Wertschätzung entgegenbringt und auf diese Weise dafür wirbt, dass es noch mehr werden. Die wahnsinnigste Störung ist, dass es sogar Leute gibt, die davon träumen, dass man ihnen die Gliedmaßen amputiert. Ja, das gibt es wirklich.





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