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Der Genie-Streich des roten Schulz drucken

Lesezeit: 3:00

Die SPD hat es geschickt gemacht. Gratulation. Besser kann man parteipolitisch gar nicht taktieren. Vor allem nicht als kleine Partei, die nicht einmal mehr auf 20 Prozent der Wähler kommt.

Die SPD hat zuerst bei den Koalitions-Verhandlungen, pardon: Sondierungen mit CDU/CSU sehr viel herausgeholt. Parteiintern und in nahestehenden Zeitungen wurde freilich der gegenteilige Eindruck verbreitet, also dass die SPD viel zu viel nachgegeben hätte.

Wie durch ein Wunder hat ein SPD-Parteitag der Koalition dann aber doch zugestimmt. Das Ergebnis freilich fiel wieder so aus, wie es Parteichef Schulz nur erträumt haben kann: nämlich sehr knapp.

Damit hat er sich einerseits durchgesetzt und wird wohl bald in den Regierungsdienstautos sitzen können. Aber andererseits ist das Ergebnis so knapp, dass Schulz die CDU/CSU damit ständig unter Druck setzen kann: Würde die SPD auch nur eine Konzession machen, dann würde die SPD-Spitze gestürzt werden. Und dann müsste man sich wohl doch dem Wähler stellen. Und das könne die CDU doch nicht wollen.

Da die Merkel-Partie in der CDU ohnedies nur noch eines im Sinn hat, sich möglichst lange an der Macht zu halten, wird Schulz mit diesem Schmäh tatsächlich noch sehr viel von der CDU herausholen können. Von Merkel noch eigene Gestaltungskraft zu erwarten, wäre sowieso genauso verfehlt, wie zu hoffen, dass sie endlich das Wahlergebnis begreifen würde, also die drastische Abwahl für CDU/CSU und SPD. Die Merkel-CDU ist erkennbar willens, der SPD jetzt noch viele weitere Konzessionen zu machen (sofern nicht eh schon alle gemacht worden sind).

Ebenso klar ist aber auch, dass eine neuerliche schwarz-rote Koalition das Gegenteil des von den Wählern Gewollten ist. Wenn die Parteien in der Mitte so stark, ja ununterscheidbar zusammengerückt sind, werden alle Gruppierungen links und rechts außerhalb gewaltig Auftrieb bekommen, noch viel mehr als schon zuletzt.

Aber für Schulz persönlich ist der SPD-Parteitag und der nun weitgehend offene Weg in die Koalition zweifellos großartig. Für Deutschland freilich weniger.

Ohne Schäuble in der Zentralposition ist nämlich geradezu sicher: Die nächste deutsche Koalition wird noch übler als die alte. Die beiden Parteien können jetzt nur noch verkrampft weiterwursteln. Ohne Animo, ohne Perspektive. Aber alle drei Parteichefs wissen, dass sie jetzt vier Jahre Macht gewonnen haben. Das ist für sie persönlich großartig, sind doch die jeweiligen Parteimitglieder von Schulz/Merkel/Seehofer total frustriert. Sie würden alle drei am liebsten sofort abschießen.

Für Deutschland ist es jedenfalls eine Katastrophe, dass die größte Partei des Landes hinter dem Koalitionsfrust nur noch von den Nachfolgekämpfen in der CDU beherrscht sein wird. Merkel ist eine Lame Duck – nur weiß sie es noch nicht (oder will es nicht zugeben).

Und SPD-Schulz muss jetzt verzweifelt den Eindruck verwischen, er wäre wortbrüchig – obwohl ihn Millionen nach der Wahl sagen gehört haben, dass seine Partei jetzt hundertprozentig in die Opposition gehen würde. Und dass er dies vor allem mache, damit die verhasste AfD nicht zur größten Oppositionspartei werden wird. Was sie jetzt sehr wohl wird.

Aber vielleicht kann Schulz ja jetzt von Merkel lernen, wie man die komplette Politik um 180 Grad ändert und dann dennoch behaupten kann, man hätte sich überhaupt nicht verändert.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 01:57

    Eine kommende deutsche Regierung, die schwächer sein wird wie keine vor ihr, hat eine Chefin, die Österreichs Regierung genau beobachten wird.

    Na geh, das wird ja richtig lustig werden.

    Ein französischer Regierungschef, der sein Land finanziell mit Hilfe der EU-Nettozahler - allen voran Deutschland - sanieren will, England, dessen Austritt Merkel im wesentlichen mit verschuldet hat, verabschiedet sich aus der EU - ein Finanzloch hinterlassend, ein linksgedrallter SP-Chef Schulz, der von Merkel alles verlangen kann, was er will, eine unkontrollierbare Türkei, die weit hinten am Bosporus immer noch auf Randale aus ist, ein wirtschaftlich wankendes Italien, all das und noch viel mehr gilt es zu stemmen.

    In dieser Situation will Merkel Österreich genau beobachten.
    Braucht's da noch ein Kabarett?

  2. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 06:11

    Ist ja recht die sollen nur ALLE auf Österreich starren, während die
    AFD auf dem Weg zur Mehrheits-Partei marschiert.

    Die "Eliten" leben alle noch in der Illusion, sie könnte solche neue
    Strömungen jederzeit mit dem Zauberwort Nazi-Partei erschlagen !
    Aber selbst in Deutschland bemerken die Wähler nach und nach,
    daß es sich um leeren Zinnober handelt - Panikmache zwecks
    Machterhalt.
    Nur in Wien hat sich derlei noch nicht rumgesprochen

  3. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 05:24

    Naja, das ist das GAU (U für Ungl?ck) - doch hat man ja die Medien UND Männchen Maas mit seinem NetzDG. Die AfD-ler und Pegida werden beinhart weggesperrt und so wird es auch allen anderen Kritikern ergehen - also ist doch eh alles paletti. Jetzt geht es primär mal darum, möglichst rasch das Geld der deutschen und österr. Sparer und Steuerzahler für die "Vertiefung" der EU heranzuziehen, ähm..

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 07:49

    Wen aus den Bobo-Ghettos - in Wien vor allem Döbling und Hietzing, in NÖ Raiffeisen-geprägte, verstädterte und verpröllte Örtlichkeiten aus dem Großstadtumland für schwarze Wien- (bzw. Brüssel-)Pendler wie Ybbs - interessieren bitte Wahlen? Hauptsache man lebt in seinem Ghetto, hat dort seine selige Ruhe, und was rundherum passiert, interessiert einen nicht.

    Das scheint in Deutschland nicht anders zu sein. Man hat jetzt wieder ein paar Jahre Ruhe und kann gemeinsam mit Frankreich am Neuen Europa und am Neuen Menschen basteln. Für die nächsten Wahlen schafft man sich das Wahlvolk, das man braucht, denn wer dabei nicht mitmacht, steht außerhalb der "gemeinsamen Grundwerte", wird gnadenlos verfolgt und in Kerker geworfen. Dabei genügt z.B. schon ein Autokennzeichen, in dem zweimal die Ziffer 8 hintereinander vorkommt.

    Jemand aus Meidling, der außerhalb der genannten Ghettos wohnt und zukünftige Entwicklungen schon sehr frühzeitig mitbekommt, kann daher nur als Störfaktor erscheinen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 09:08

    In diesem Theater kann man sehen, welch Geisteskind die Deutschen sind, und warum sie einem Ansichtskartenmaler auf den Leim gingen. Politisch naiv bis zu den Fußsohlen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2018 10:54

    Diese KleinstmöglicheKoalition widerspiegelt genau den Willen des Wählers. 85% haben Merkel gewählt. Aus diesen Potential konnte sich Merkel die Konstellation aussuchen, die ihr am meisten entgegenkommt. Zu einen Geniestreich ist Schulz nicht in der Lage, dazu ist er zu einfältig. Der Machtinstinkt von Merkel hat den Ablauf der Ereignisse nach den Wahlen bestimmt. Merkel hat die SPD bis zu Bedeutungslosigkeit dezimiert. Die Verluste ihrer eigenen Partei, haben sie nicht davon abgehalten zu verkünden, dass sie unbeirrt und ohne Nachdenken weiter machen wird. Merkel wusste, dass eine Koalition bei völlig unterschiedlichen Konzepten der Grünen und FDP nicht realisierbar sein wird. Damit hat sie den Druck auf die SPD erhöht und die machtgierigen Genossen haben genau so reagiert wie Merkel es erwartet hat. Diese Schmierenkommödie, Regierungsbildung betitelt, wäre mit einer CSU die Profil hat, anders verlaufen. Diese Verbindung der Verlierer garantiert die Fortsetzung der bisherigen Irrungen zum Nachteil der Bevölkerung. Noch mehr Illegale, noch mehr Schulden, noch mehr Korruption, noch mehr Redeverbote, noch mehr Indoktrination.
    In den Palästen der Ideologen knallen die Korken von Rotkäppchensekt, in den Hütten schlummert der Michel weiter. Das Aufwachen wird schlimm werden.
    Noch schlimmer ist, dass es nicht um Deutschland geht. Diese Koalition wird den Junckerschen Brüsseler Grössenwahn einer totalitären EU schlagkräftig unterstützen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2018 15:32

    Ich warne alle Menschen aus den Nachbarländern Deutschlands, die jetzt zwischen Hochmut, Schadenfreude oder Traurigkeit schwanken. Ist erst einmal das Werk Merkels vollendet, und das geht mit Schulz noch viel schneller, ist Deutschland endlich multikulturell, sprich islamisch geworden, spätestens dann werden sie erkennen, daß es nicht nur ein deutsches Problem ist, dann werden sie sich noch sehnsüchtig den alten Nachbarn zurückwünschen. Ein vergehendes Deutschland wird ganz Europa mitziehen, und ein Islamstaat wird nicht an den Grenzen halt machen, wird die angrenzenden Staaten unterwandern mit dem Ziel, auch dort ein Kalifat zu errichten.
    Also, wer immer es kann, der helfe meinem Land.

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  1. Dr. Knölge (kein Partner)
    24. Januar 2018 15:32

    Ich warne alle Menschen aus den Nachbarländern Deutschlands, die jetzt zwischen Hochmut, Schadenfreude oder Traurigkeit schwanken. Ist erst einmal das Werk Merkels vollendet, und das geht mit Schulz noch viel schneller, ist Deutschland endlich multikulturell, sprich islamisch geworden, spätestens dann werden sie erkennen, daß es nicht nur ein deutsches Problem ist, dann werden sie sich noch sehnsüchtig den alten Nachbarn zurückwünschen. Ein vergehendes Deutschland wird ganz Europa mitziehen, und ein Islamstaat wird nicht an den Grenzen halt machen, wird die angrenzenden Staaten unterwandern mit dem Ziel, auch dort ein Kalifat zu errichten.
    Also, wer immer es kann, der helfe meinem Land.

    • Rick Schuster (kein Partner)
      24. Januar 2018 18:07

      Keine Angst...wir helfen Euch schon wenn die Kacke am Dampfen ist!

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    24. Januar 2018 11:42

    Warum ist die watschelnde Blutraute aus der Uckermark so stark? Nicht bedingt durch Wahlen der obrigkeitshörigen Piefkes, sondern unter anderem deshalb weil die gesamte Verwaltungshierachie, inklusive Beamtentum Deutschlands bis heute von kadertreuen Ostdeutschen, die sich die sorglose DDR selig zurückwünschen, versifft ist.
    Der gesamte Unterdrückungsapparat der DDR hat nach Auflösung des Arbeitsparadieses die Gesamtverwaltung der BRD besetzt und gekapert. Es wurden 100% DDR, inklusive Stasi, volksverräterisch übernommen........!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Januar 2018 11:49

      "Jetzt gibt's auf die Fresse" Nahles, die rote Ratte.

  3. Thomas F. (kein Partner)
    24. Januar 2018 09:57

    Ganz hat er es noch nicht geschafft.
    Eine leicht ungemütliche Entwicklung für Schulz, dass er an Kevin Kühnert in der Partei seinen Kurz finden könnte.

  4. Ambra
    22. Januar 2018 20:24

    El Capitan: ************* !!!!! Und abwarten, was die SPD Basis letztlich zu dem allen sagen wird. Wenn es zu Neuwahlen kommt und beide Parteien verlieren weiter, sind die weiteren Konsequenzen leicht abzusehen.... dann wird es Heulen und Zähneknirrschen geben, aber Deutschland ist dann immerhin sowohl Merkel wie auch Schulz los.....

  5. Undine
    22. Januar 2018 13:48

    In D kommt es, wie es schlimmer nicht hätte werden können: Die beiden VERLIERER-PARTEIEN CDU/CSU und SPD tun sich wieder zusammen und werden zusätzlich von den Grünen geknebelt. Von den mächtigen Drahtziehern von außen will ich gar nicht erst reden! Es muß anscheinend in D noch viel schlimmer kommen---und das wird es garantiert!--- bis den Deutschen ein Licht aufgeht.

    Man weiß auf jeden Fall, woran man mit SCHULZ ist: Die Schwüre von SCHULZ sind keinen roten Heller wert! Der Mann ist ein Wortbrüchiger, ein Verräter, ein Schuft ohnegleichen, ein ehrloser Prolet; das Gespann MERKEL-SCHULZ wird den Deutschen den Rest geben. Wenn diese beiden vier Jahre so dahinwerkeln, wird Deutschland nicht mehr wieder zu erkennen sein. Es ist zum Weinen!

    • Cato
      22. Januar 2018 20:39

      Ich arbeite derzeit in Deutschland.
      Ich versichere Ihnen, sehr geehrte Frau Undine: Es ist bereits jetzt nicht mehr wieder zu erkennen!

    • steinmein
      22. Januar 2018 22:23

      Wenn den Deutschen das Licht aufgeht, sitzt die Angie schon längst in Brüssel. Der Bussifreund Ju hält den Sessel sicher schon warm.

    • Undine
      22. Januar 2018 22:46

      @Cato

      Das habe ich befürchtet! Anfang Juni werde ich in (leider ehemaliges!) urdeutsches Gebiet fahren---ins Elsaß. Da hoffe ich doch, daß ich dort weitgehend verschont bleibe von Kopftuchfrauen und Co.. Ich bin froh, daß ich Deutschland (von Kindheit an!) ausgiebig bereist habe. Jetzt verspüre ich keine Lust mehr, in ein von den mohammedanischen Invasoren in Beschlag genommenes und zudem noch immer von den Amis besetztes Land zu reisen. Im Osten Deutschlands ist es wohl noch nicht ganz so schlimm.

  6. Nordkette
    22. Januar 2018 13:34

    Die CSU wird die Rechnung im September i n Bayern präsentiert bekommen.

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2018 14:59

      Na hoffentlich ordentlich spürbar, denn nichts schmerzt die Verräter mehr als Macht- u. Versorgungsverlust.

  7. Politicus1
    22. Januar 2018 13:04

    Wie wird es, wie kann es jetzt weitergehen?
    Schulz und seine roten GROKO Mitstreiter werden garantiert nicht wahr machen können, was sie gestern am Perteitag den GenossInnen garantierten.
    Nämlich, dass sie in den Koalitionsverhandlungen der CDU/CSU noch viel mehr sozialistisches Programm abringen werden - gestärkt mit der schwachen 56% Zustimmung in den eigenen Reihen ...

    Deutschland kann jetzt nur auf die Bayern hoffen und dass es keine endlosen, sinnlosen Tag- und Nachtsitzungen gibt.

    Ich sehe für die CDU/CSU schon eine Chance mit einer Minderheitsgregierung, ohne Merkel, aber dafür mit sinnhaften Regierungsvorhaben, die im Bundestag entweder eine Mehrheit finden, oder - aus parteipolitischem Bestemm - abgelehnt werden.
    Dreimal ablehnen lassen (wie bei der Tanzaufforderung) - aber dann ist Schluss.
    Dann heißt es tatsächlich das Volk mit Neuwahlen nochmals abstimmen zu lassen.

  8. Politicus1
    22. Januar 2018 12:57

    Mit dem Abstimmungsergebnis und den vorher gehörten Reden ist die SPD ganz klar gespalten.
    Auf der einen Seite die Politfunktionäre, denen es natürlich auch um den Erhalt ihrer Posten und Gagen geht; auf der anderen Seite das rote Jungvolk in blauen Hemden und Blusen, das nicht versteht, dass die SPD nicht nur den Rechtsextremismus sondern auch den Linksextremismus in Deutschland eindämmen möchte (tatsächlich von einer JusoIn angesprochen!)

  9. pressburger
    22. Januar 2018 10:54

    Diese KleinstmöglicheKoalition widerspiegelt genau den Willen des Wählers. 85% haben Merkel gewählt. Aus diesen Potential konnte sich Merkel die Konstellation aussuchen, die ihr am meisten entgegenkommt. Zu einen Geniestreich ist Schulz nicht in der Lage, dazu ist er zu einfältig. Der Machtinstinkt von Merkel hat den Ablauf der Ereignisse nach den Wahlen bestimmt. Merkel hat die SPD bis zu Bedeutungslosigkeit dezimiert. Die Verluste ihrer eigenen Partei, haben sie nicht davon abgehalten zu verkünden, dass sie unbeirrt und ohne Nachdenken weiter machen wird. Merkel wusste, dass eine Koalition bei völlig unterschiedlichen Konzepten der Grünen und FDP nicht realisierbar sein wird. Damit hat sie den Druck auf die SPD erhöht und die machtgierigen Genossen haben genau so reagiert wie Merkel es erwartet hat. Diese Schmierenkommödie, Regierungsbildung betitelt, wäre mit einer CSU die Profil hat, anders verlaufen. Diese Verbindung der Verlierer garantiert die Fortsetzung der bisherigen Irrungen zum Nachteil der Bevölkerung. Noch mehr Illegale, noch mehr Schulden, noch mehr Korruption, noch mehr Redeverbote, noch mehr Indoktrination.
    In den Palästen der Ideologen knallen die Korken von Rotkäppchensekt, in den Hütten schlummert der Michel weiter. Das Aufwachen wird schlimm werden.
    Noch schlimmer ist, dass es nicht um Deutschland geht. Diese Koalition wird den Junckerschen Brüsseler Grössenwahn einer totalitären EU schlagkräftig unterstützen.

    • Dr. Faust
      22. Januar 2018 23:06

      "... Merkel wusste, dass eine Koalition bei völlig unterschiedlichen Konzepten der Grünen und FDP nicht realisierbar sein wird. Damit hat sie den Druck auf die SPD erhöht und die machtgierigen Genossen haben genau so reagiert wie Merkel es erwartet hat. ..."

      Gut möglich! Beim Schachspiel nennt man das ein Gambit, verlieren um zu gewinnen.

  10. Romana
    22. Januar 2018 10:15

    Es ist zuzm lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

  11. Romana
    22. Januar 2018 10:12

    Wie A.U. treffend analysiert: Gewonnen haben Merkel und Schulz, die ihre wohlgepolsterten Sessel behalten bzw. einnehmen können, verloren haben die deutschen Staatsbürger, die einer weiteren Periode der Misswirtschaft wehrlos ausgeliefert sind.

  12. Bob
    22. Januar 2018 09:08

    In diesem Theater kann man sehen, welch Geisteskind die Deutschen sind, und warum sie einem Ansichtskartenmaler auf den Leim gingen. Politisch naiv bis zu den Fußsohlen.

  13. Riese35
    22. Januar 2018 07:49

    Wen aus den Bobo-Ghettos - in Wien vor allem Döbling und Hietzing, in NÖ Raiffeisen-geprägte, verstädterte und verpröllte Örtlichkeiten aus dem Großstadtumland für schwarze Wien- (bzw. Brüssel-)Pendler wie Ybbs - interessieren bitte Wahlen? Hauptsache man lebt in seinem Ghetto, hat dort seine selige Ruhe, und was rundherum passiert, interessiert einen nicht.

    Das scheint in Deutschland nicht anders zu sein. Man hat jetzt wieder ein paar Jahre Ruhe und kann gemeinsam mit Frankreich am Neuen Europa und am Neuen Menschen basteln. Für die nächsten Wahlen schafft man sich das Wahlvolk, das man braucht, denn wer dabei nicht mitmacht, steht außerhalb der "gemeinsamen Grundwerte", wird gnadenlos verfolgt und in Kerker geworfen. Dabei genügt z.B. schon ein Autokennzeichen, in dem zweimal die Ziffer 8 hintereinander vorkommt.

    Jemand aus Meidling, der außerhalb der genannten Ghettos wohnt und zukünftige Entwicklungen schon sehr frühzeitig mitbekommt, kann daher nur als Störfaktor erscheinen.

  14. Wyatt
  15. machmuss verschiebnix
    22. Januar 2018 06:11

    Ist ja recht die sollen nur ALLE auf Österreich starren, während die
    AFD auf dem Weg zur Mehrheits-Partei marschiert.

    Die "Eliten" leben alle noch in der Illusion, sie könnte solche neue
    Strömungen jederzeit mit dem Zauberwort Nazi-Partei erschlagen !
    Aber selbst in Deutschland bemerken die Wähler nach und nach,
    daß es sich um leeren Zinnober handelt - Panikmache zwecks
    Machterhalt.
    Nur in Wien hat sich derlei noch nicht rumgesprochen

    • oberösi
      22. Januar 2018 08:30

      In Wien leben eben allzu viele vom System: Familien, teils seit Generationen bei Gemeinde und assoz. Betrieben beschäftigt und eine rasch wachsende Armee von Mindestsicherungsbeziehern und anderen Leistungsträgern. Dagegen ist kein demokratisches Kraut gewachsen - Freindschaft!

    • Undine
      22. Januar 2018 13:54

      @machmuss verschiebnix

      "Nur in Wien hat sich derlei noch nicht rumgesprochen"

      Wie denn auch! Es versteht ja---dank der "Neubürger"--- kaum einer mehr deutsch! ;-)

    • oldtory
      22. Januar 2018 17:43

      @machmuss verschiebnix

      ************************!

  16. Flotte Lotte
    22. Januar 2018 05:24

    Naja, das ist das GAU (U für Ungl?ck) - doch hat man ja die Medien UND Männchen Maas mit seinem NetzDG. Die AfD-ler und Pegida werden beinhart weggesperrt und so wird es auch allen anderen Kritikern ergehen - also ist doch eh alles paletti. Jetzt geht es primär mal darum, möglichst rasch das Geld der deutschen und österr. Sparer und Steuerzahler für die "Vertiefung" der EU heranzuziehen, ähm..

  17. Pumuckl
    22. Januar 2018 05:16

    Vielleicht haben alle drei abgestraft regierenden Parteien begriffen, daß REGIERUNGSARBEIT DEN WILLEN DER WÄHLERMEHRHEIT UMZUSETZEN HAT, wenn man verhindern will, daß kommende Regionalwahlen ein weiteres Wachstum der AFD
    signalisieren werden.

    Dazu ist auch DER KURS DIESER EU IM SINNE DIESER WÄHLERMEHRHEIT ZU LENKEN! ! !

  18. El Capitan
    22. Januar 2018 01:57

    Eine kommende deutsche Regierung, die schwächer sein wird wie keine vor ihr, hat eine Chefin, die Österreichs Regierung genau beobachten wird.

    Na geh, das wird ja richtig lustig werden.

    Ein französischer Regierungschef, der sein Land finanziell mit Hilfe der EU-Nettozahler - allen voran Deutschland - sanieren will, England, dessen Austritt Merkel im wesentlichen mit verschuldet hat, verabschiedet sich aus der EU - ein Finanzloch hinterlassend, ein linksgedrallter SP-Chef Schulz, der von Merkel alles verlangen kann, was er will, eine unkontrollierbare Türkei, die weit hinten am Bosporus immer noch auf Randale aus ist, ein wirtschaftlich wankendes Italien, all das und noch viel mehr gilt es zu stemmen.

    In dieser Situation will Merkel Österreich genau beobachten.
    Braucht's da noch ein Kabarett?

    • oberösi
      22. Januar 2018 02:25

      Gönnen Sie ihr doch bitte die paar Tage, die sie noch im Amt ist, lange wirds ja nicht mehr sein...
      Jedenfalls werden Historiker einmal viel zu tüfteln haben, wie es eine durchschnittliche FDJ-Funktionärin absolut ohne Charisma, Charme und Strahlkraft mit der rhetorischen Begabung einer Gemüsefrau (und die hat mehr Wortwitz und Überzeugungskraft) schaffen konnte, einen ganzen Kontinent in den Graben zu fahren. Diese potenzierte Mediokrität überreicht nicht einmal der Sympathieträger aus Würselen.

      Und dies alles im stolzen Volk der Dichter und Denker. Erklärung wäre, daß es die Rosenstolz-Akten vielleicht doch gibt...

    • oberösi
      22. Januar 2018 02:30

      erratum: erreicht, nicht überreicht muß es heißen

    • Flotte Lotte
      22. Januar 2018 05:05

      Nun, sie ist die ideale Marionette...

    • Freisinn
      22. Januar 2018 05:10

      ....Rosenholz....

    • machmuss verschiebnix
      22. Januar 2018 06:15

      @El Capitan, wie wahr - das IST Kabarett vom feinsten ! ! !

    • Wyatt
      22. Januar 2018 07:04

      @ oberösi,
      vielleicht vertrat der Papa von Frau Angela Merkel nicht nur die Angelegenheiten der evangelischen Kirche in der DDR sondern - (streng geheim) - auch solche, die ansonsten dem CIA zugeschrieben waren?

    • oberösi
      22. Januar 2018 08:18

      @ Freisinn: korrekt, danke!

    • oberösi
      22. Januar 2018 08:35

      @ Wyatt:
      Warum soll man seine offensichtlichen Talente nur für eine Seite verschwenden?
      Zuerst hat es offensichtlich der Tochter zu Physikstudium samt veritablen Noten verholfen und nach der Wende gar zu höchsten Weihen...

    • pressburger
      22. Januar 2018 11:03

      @oberösi
      Die letzten Tage werden leider sehr, sehr lange dauern. Die Regierungszeit Merkels ist von zwei Faktoren abhängig. Die Loyalität der korrumpierten Medien und die Unfähigkeit des Wählers sich eine Alternative zum regierenden Machthaber vorzustellen. Auf beide Faktoren kann sie sich verlassen.
      Merkel ist nicht besonders intelligent, sie ist instinktgesteuert und in diesen Bereich durchaus lernfähig. Merkel hat in der DDR gelernt wie man an die Macht kommt und aus dem Untergang der DDR hat sie gelernt, wie sie ihren eigenen Untergang vermeiden wird.

    • Wyatt
      22. Januar 2018 11:58

      @ Pressburger:

      …und sie (Merkel) ist für die Nationalitäten-, vorerst mal der Deutschen-Abschaffer bzw. der Betreiber des Bevölkerungsaustauschs und der "NWO (Neue Weltordnung)" die bestens bewährte, systemgetreue Erfüllungslakaiin !

    • Undine
      22. Januar 2018 14:02

      @oberösi

      ************************!





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