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Und nur kan Stress drucken

Lesezeit: 3:30

Bundespräsident Van der Bellen macht die Angelobung der neuen Regierung ganz zum Symbol seiner gesamten Tätigkeit. Ja, genau so ist er, wie diese Angelobung war.

Nämlich: freundlich und charmant, vergesslich und chaotisch – und nicht ganz ernst zu nehmen. Es hat irgendwie nur noch gefehlt, dass auch sein Hund beim wichtigsten Staatsakt der Präsidentenkarriere in der Hofburg herumläuft.

Besonders bezeichnend für Alexander van der Bellen war, was er der neuen Regierung wünschte; nämlich "nicht zu viel Stress". Genau das ist freilich schon seit vielen Jahren deutlich erkennbar sein zentrales Lebensmotto. Sein Wunsch wird – außer für ihn selber – für die Minister allerdings nicht in Erfüllung gehen: Auf jeden von ihnen wartet einer der stressreichsten Jobs des Landes. Negativer Stress, wenn alle von einem etwas wollen und man nichts weiterkriegt. Positiver Stress, wenn es gelingt zu gestalten.

Mindestens ebenso bezeichnend war aber auch die lockere Atmosphäre, in der die Angelobung ablief. Da wurde trotz der Würde des Augenblicks nett geplaudert und gelacht. Und das ist wiederum eindeutig ein Verdienst des gegenwärtigen Bundespräsidenten.

Was für ein Kontrast zur steifen Würde vieler früherer Angelobungen! Und erst recht zur hasserfüllten Widerwärtigkeit, die Thomas Klestil frustriert vor 17 Jahren abgespult hat!

Die neuen Angelobungs-Bilder haben es endgültig klar gemacht: Mit diesem Präsidenten wird es keine Probleme geben. Er ist Lichtjahre weg von seiner einstigen grünen Heimat. Er will ganz offensichtlich mit den Restatomen der Grünen und den paar Tausend linksradikalen Krawallmachern auf der Straße nichts mehr zu tun haben (denen die sozialistisch geführte Wiener Polizei widerstandslos erlaubt hat, trotz ihrer geringen Zahl praktisch die ganze Stadt lahmzulegen).

Van der Bellen demonstrierte bei der Angelobung aber auch seine ganze – altersbedingte? – Zerstreutheit: Er vergaß erkennbar auf die verfassungskonformen Unterschriften jedes neuen Ministers unter dessen Bestellungsdekret sowie auf das übliche Gruppenfoto und wollte gleich zum Sektempfang schreiten. Er wurde erst von den Herren Kurz und Strache über die Notwendigkeiten erinnert, die offenbar besser über die protokollarischen und verfassungsrechtlichen Abläufe Bescheid wissen.

Ja, so ist er. Macht aber nichts – solange sich der Ex-Grüne kooperativ als Teamspieler zeigt.

Überaus signifikant war noch ein weiteres Detail der Angelobung: Van der Bellen hat bei der Nennung der einzelnen Regierungsmitglieder bewusst alle akademischen Titel weggelassen. Er kündigte das mit der wörtlichen Begründung an: "Das ist mir zu umständlich."

Dieses Verhalten ist nicht nur ein Zeichen einer lockeren Grundhaltung. Er hat mit diesem Satz vielmehr auch etwas gesagt, was allen fanatischen Genderern und Genderinnen entgegengehalten werden kann und sollte. Denn all die ständige (und dem Duden widersprechende!) Aufzählung beider Geschlechter, all die Binnen-Is, Schrägstriche, Sternchen und Unterstriche sind ja nichts anderes als ein extrem umständliches Kaputtmachen der Sprache und ihrer Verständlichkeit. Sie sind noch viel mehr umständlich, als wenn man jemanden halt einmal formell mit (sogar gesetzlich vorgesehenen) Namensbestandteilen wie Doktor oder Magister anspricht, bevor man ihn als Minister angelobt.

Korrigiere: als Minister oder Ministerin, als Staatssekretär oder Staatssekretärin.

Aber vielleicht hat dieses "zu umständlich" des Bundespräsidenten heilsame Wirkung auf den gerade von den Grünen so übel beschädigten Umgang mit der deutschen Sprache. Ich könnte jedenfalls gerne auf jede Anrede mit "Doktor" oder "Magister" verzichten, würde dafür auch die sonstige Sprache wieder auf alle ständigen politideologischen Statements verzichten, die sie so hässlich gemacht haben.

PS: Oder sollte das Titel-Weglassen gar etwas mit sensibler Rücksichtnahme darauf zu tun haben, dass wir erstmals in der Geschichte eine Regierung haben, bei der weder Bundes- noch Vizekanzler einen solchen akademischen Titel haben? Das wäre aber wohl doch zu viel der Empathie. Es ist aber schon Tatsache, dass es in der zweiten Republik bisher einzig in Person eines gewissen Werner Faymann einen Kanzler ohne Abschluss gegeben hat (damals hatten aber zumindest die Vizes noch einen solchen). Und eine Parallele zu Faymann ist nun gewiss kein gutes Omen für den neuen Bundeskanzler Kurz …

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 15:12

    Locker hat er eine Regierung angelobt, die er nicht verhindern konnte.

    Locker hat er die Titel weggelassen, locker war er diesmal er selbst und hoffentlich locker wird er bleiben, wenn dann die Grünen weiter atomisiert werden, zwangsläufig.

    Dass er der Jugend einen Platz zugesteht, der ihr gebührt, ist natürlich für den alten Abkassierer, der seine Schäfchen mehr als im Trockenen hat, leicht, locker eben.

    Jetzt wird der 'Weihnachtsfriede' ausbrechen und dann kann der Hund mit seinem Herrl rauchen gehen.

    Der Regierung aber wünsche ich ein gutes Vorankommen und einen guten Start.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 15:32

    KLESTIL hatte sich seinerzeit wegen seiner maßlos lächerlichen Leichenbittermiene selber einen sehr unguten Stempel aufgedrückt; Van der BELLENS Art, die Angelobung vorzunehmen, hatte fast kabaretthafte Züge, war aber um Klassen sympathischer als der peinliche KLESTIL---damals kam nämlich dessen sehr schlichte Herkunft an die Oberfläche, die das ganze "staatsmännische", diplomatische Getue, das er sonst zelebrierte, als mühsam eingelernt entlarvte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 20:03

    Der senile Alte, der die Hälfte weglässt oder vergißt. Ein Trauerspiel. Aber weniger lächerlich wie der miese Klestiel zu seiner Zeit.
    Der rote Mob wurde von den Sozibullen natürlich gehätschelt. Vermummte Ratten, drei Festnahmen, etwas Feuer legen, etwas Knaller und anderes auf Polizisten werfen, das ist für den Kurz alles in Ordnung.
    Die Bullen hatten wohl den Befehl, die Rattler gewähren zu lassen. wenn man die Videos anschaut, wie halbherzig da vorgegangen wurde, dann zeigt es schon, wie windelweich das alles ist und auch bleiben wird.
    SO wird das nix. Das Volk liebt Stärke vor allem!
    Schauen wir, was beim Akademikerball passiert. Bis dahin sollten die Obersozibullen ausgetauscht sein und die Polizisten freie Hand haben.
    Aber heute war das erst einmal nix.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLot
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 15:31

    Die Rede triefte vor Heuchelei!

    VdB verwischte die Unterscheidung von Europa und EU.

    Gemeinsame Werte gibt es nicht. Jeder kann auf seine Façon selig werden.

    Menschenrechte sind Blasphemie. „Gott hat die Ordnung eingesetzt. Von da an ward es licht“ (Grillparzer).

    Österreichs Recht geht schon lange nicht mehr vom Volk aus, sondern von Brüssel und den Lobbies.

    Die Gewaltenteilung ist Illusion (Heinz Fischer). Die Exekutive hat längst die Legitslative in die Tasche gesteckt.

    VdB hat ja selbst im Standard das Parlament als „Schwatzbude“ bezeichnet!

    Eine österr. Regierung ist nicht für alle Menschen da, sondern für Österreicher!

    Unser Staat hat unsere Interessen zu verfolgen und sich nicht in Solidaritätsduselei zu ergehen.

    Man hatte den Eindruck, der Zyniker VdB nimmt die ganze Angelobungszermonie nicht ernst und macht sich innerlich über sie lustig. Das „Übersehen“ von Strache kann wohl nur Siegmund Freud erklären!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 19:04

    Ach du meine Güte, was würde die Linke ohne Adolf inszenieren?

    Hakenkreuz im O der Neos.

    Jämmerlich, primitiv und peinlich diese Truppe und die Neos dazu, denn man hätte das Trutscherl auch anrennen lassen können. Oder gar anzeigen, wegen Verhetzung.

    http://www.krone.at/604367

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 17:39

    Ein Lob an Doskozil. Abgeblich war er der EINZIGE, der sein Ressort in Würde und ohne Groll übergeben hat.

    http://www.krone.at/604378

    Nur 50 Sekunden dürfte die Übergabe von der Prinzessin an Kurz gedauert haben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 16:35

    es kommt drauf an, wie man's sieht ...
    "Die „Einführung von klaren Qualitätskriterien (Benchmarking), Peer-Reviews und Mitarbeiterreviews beim Einsatz öffentlicher Fördermittel“ sowie die „Durchführung effektiver Kontrolle, ob die vorgegebenen Wirkungsziele und Qualitätskriterien erreicht wurden“, sorgt für Unsicherheit bei Kunstschaffenden."

    Effektive Kontrolle sorgt für Unsicherheit ...
    Na, dann ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 19:34

    Man bemerke auch die außerordentliche zeitliche Koinzidenz der Angelobung der türkis - blauen Regierung mit der punktgenauen Aufnahme des Grasser Prozesses und des Hochegger Geständnisses. Zufälle gibts.
    Das kann nur Zufall sein, denn anderes würde Katastrophales für die Justiz bedeuten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 16:12

    Die Lächerlichkeit dieses senilen, alten Kommunisten in der Hofburg ist nur von seiner Falschheit übertroffen.
    Wie dieses "Tiroler Urgestein" je auf junge Studenten losgelassen werden konnte, ist mir ein Rätsel, jedoch typisch für unsere versifften Entscheidungsträger. Da richtet er als BP weniger Schaden an.

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  1. fewe (kein Partner)
    23. Dezember 2017 01:53

    Als Wiener erlaube ich mir den Hinweis darauf, dass es bei einer Frau sehr wohl eine unterschiedliche Bedeutung hat ob sie Frau Minister oder Frau Ministerin ist. Die Frau Minister ist die Frau von einem Minister.

    Ich finde dennoch, dass sich ein solcher Staatsakt von einer Siegerehrung in einem Sportclub unterscheiden sollte. Ich glaube nicht, dass das besonders orginiell sein sollte, sondern, dass er das einfach nicht kann. Hatte man ja schon einige Male gesehen, dass er sich überall benimmt als wäre er in einem Beisl.

    Dass er sich zu einer gewissen Neutralität aufgeschwungen hat, rechne ich ihm allerdings hoch an. Das war angesichts seiner Aussagen vor seiner Wahl nicht zu erwarten.

  2. Der Realist (kein Partner)
    22. Dezember 2017 03:23

    Wie schon gesagt, wer in der Hofburg den Sessel wärmt ist eigentlich wurscht, dieses Amt hat auch den Jonas Franzl überdauert. Wann die nächste Bundespräsidentenwahl stattfindet ist ohnehin offen. Gewisse Krankheitssymptome waren ja schon im Wahlkampf erkennbar. Ob, die auch für Laien erkennbare Apathie tiefere Ursachen hat, oder einfach dem Umstand geschuldet ist, dass der Wauwau seine Grenzen in dieser Funktion erkannt hat, werden wir vielleicht in naher Zukunft erfahren.
    Und bezüglich akademischer Titel, Sinnlosschwatz hatte auch einen, die Prinzessin hat ebenfalls einen, aber wie nur diese zwei Beispiele erkennen lassen, was besagt das?

  3. Segestes (kein Partner)
    20. Dezember 2017 21:55

    Pardon, aber es ist ein veritabler Topfen, erworbene akademische Titel als "gesetzlich vorgesehen" zu bezeichnen. Beispielsweise habe ich mir meinen DI nie nachträglich in den Reisepass etc. eintragen lassen. Ursprünglich aus Ersparnisgründen, mittlerweile aber ist es mir schlicht wurscht. Und niemand kann mich seitens des Staates dazu nötigen, dergleichen nachzuholen.

    Im Übrigen sollte ein Uni-Abschluss nur bei Bewerbungsgesprächen Relevanz besitzen. Wer hingegen so einen Wisch bzw. den damit verbundenen "Titel" als "Boost" fürs Selbstvertrauen benötigt, und damit alltäglich hausieren geht, ist nach meinem Dafürhalten ein ziemliches Würschtl :-)

    Gut, dass auch der BP hier Akzente setzt.

  4. McErdal (kein Partner)
    20. Dezember 2017 17:27

    ******EU-Diktatur: Strafaktion gegen Polen******
    s c h l u e s s e l k i n d b l o g . c o m /2017/12/20/eu-diktatur-strafaktion-gegen-polen/
    Auszugsweise:
    Die europäische Kommission verklagt Polen bereits in einem schon laufenden Vertragsverletzungsverfahren zur nationalen Justizreform nun auch vor dem Europäischen Gerichtshof. Dieser hatte im übrigen zur Migrationskrise unlängst festgestellt, dass sogar die Genfer Flüchtlingskonvention, womit die Bundesregierung und ganz vorne an die umstrittene deutsche Bundeskanzlerin gerne ihre illegale und rechtsbrecherische Migrationspolitik entschuldigen, nationales Recht nicht brechen.

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    20. Dezember 2017 16:12

    Die Lächerlichkeit dieses senilen, alten Kommunisten in der Hofburg ist nur von seiner Falschheit übertroffen.
    Wie dieses "Tiroler Urgestein" je auf junge Studenten losgelassen werden konnte, ist mir ein Rätsel, jedoch typisch für unsere versifften Entscheidungsträger. Da richtet er als BP weniger Schaden an.

  6. McErdal (kein Partner)
    20. Dezember 2017 15:31

    ***ENERGIEWAFFEN-TEST am eigenen Volk! "Waldbrände" in Kalifornien 2017! Laserwaffen, Mikrowellen, NWO***
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?time_continue=127&v=8RT9BReqSag

    Schaut Euch das an - leider kein Scherz, kein Fake !

  7. Zraxl (kein Partner)
    20. Dezember 2017 13:45

    Herr Faymann hat seine Sache nicht so schlecht gemacht. Also sprach die Graue Eminenz der ÖVP, Dr. Josef Taus in einem Interview.

    Manchmal ist es eben praktisch, einen sprechenden Papagei an die Front zu schicken. Hauptsache er macht brav was er soll und unterhält das Publikum.

    Herr Kurz kocht sein eigenes Süpplein. Er hat viele Leute im Hintergrund, auf deren Rat er hört, aber eine Marionette ist er , so scheint's, nicht.

    Akademische Titel sind generell überbewertet und besser ein Kanzler und Vizekanzler ohne Titel, als einen oder eine habilitierte GenderwissenschaftlerIn.
    Schaun wir halt was herauskommt (wenigstens 100 Tage) und urteilen wir dann - unabhängig von Titelitis.

  8. Bob
    19. Dezember 2017 09:57

    Ich war durch diese menschliche Angelobung angenehm berührt. Ich hoffe das dieser Stil beibehalten wird.

  9. Rübezahl
    19. Dezember 2017 09:46

    NEIN eben nicht!

    Staatssekretär ist männlich! Das Wort nicht die Person!

    Also Frau Staatsminister Dr. XY
    Frau Minister MAg. YX
    usw..

    auch hier hat der Suffix -in nichts verloren!
    Genauso wie es keine Suffixin gibt!! Oder Mausin oder oder oder

    Das grammatikalische Geschlecht hat mit dem Geschlecht der Person, die diese Funktion inne hat nichts zu tun!
    Auch wenn ich es in diesem Blog noch tausende Male lesen muss. Es ist erbärmlich und falsch.
    Es reicht völlig, wenn wir aus dem kommunistischen Osten den Frauentag bekommen haben. Die slawische Sprache müssen wir wirklich nicht übernehmen..

    • Bob
      19. Dezember 2017 10:56

      **********************

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2017 18:32

      @Rübezahl,

      **************

      bitte ärgern Sie sich nicht allzusehr über all die Fehler (grammatikalisch) hier, sondern klären Sie bitte weiterhin auf. Das tut gut, denn vielen ist vor lauter Reformen und Tschenderistik die Sprache ein wenig "flöten" gegangen.

      Speziell für die "Mausin" ein herzliches Dankeschön. Ich retourniere eine "Vogelin, od. Vogeler (in dem Fall).

      Schule ist auch bei mir schon etwas länger her; darf man dann Lehrerin auch nicht sagen? ;-)

    • fxs (kein Partner)
      20. Dezember 2017 19:34

      Es heißt ja nicht umsonst "herrlich" und "dämlich"

  10. Sukkum
    19. Dezember 2017 08:29

    Seine Forderung nach "Toleranz gegenüber Andersdenkenden" hätte VdB lieber auf der anderen Seite der Hofburg mittels Lautsprecher verkünden sollen. Dort wurde nämlich gegen Andersdenkende gehetzt was das Zeug hergibt.

    Wegen der linken Demos musste der Ballhausplatz gesperrt werden, die Folge war dass den anständigen Bürger die Gelegenheit vorenthalten wurde die neue Regierung nach der Angelobung zu begrüßen! Da wären vermutlich mehr gekommen als Demonstranten.

    Beim ersten Auftritt des Kanzlers und Vizekanzlers im ORF ZiB-Spezial wurde nicht einmal gratuliert bevor Wolf und Reiterer die beiden nach Inquisitionsmanier triefend vor Hass vorführen wollten. Da wurden wieder die alten Keulen ausgepackt, um denen Aussagen die jahrelang zurückliegen oder im Wahlkampf erfolgten, vorzuhalten. Zum Leidwesen der linken Journaille wurden die Moderatoren dauernd eines Besseren belehrt und an die Wand gespielt. Wolfs ständiges Nachstoßen nur um "seine" Antwort zu bekommen wurde gemeinsam locker pariert. Wolfs Miene versteinerte ich zunehmend, er verkroch sich immer mehr in seine Papierln, die Reiterer bekam ihr süffisantes Dauergrinsen nicht los und versuchte oft mit gefalteten Händen auf Kurz und Strache zu stoßen, so als ob sie damit mit einer Stichwaffe gegen die beiden stoßen wollte.

    Am Schluss kündigte Wolf in seiner Verzweiflung noch einen Faktencheck in der ZiB 2 an weil es ein paar kleine Differenzen in den Aussagen gab, wie dass Kurz gesagt hat die Steuerquote soll Richtung 40% gehen und Wolf/Reiterer darauf beharrten er hätte gesagt "unter 40%".

    Man stelle sich vor wie das alles abgelaufen wäre wenn VdB Kern zum Kanzler ernennen hätte dürfen!

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2017 18:35

      Die ORFler tun nichts anderes als die Museln, dauerempört sein, falls die Chose nicht nach ihrem schlechten Geschmack läuft.

  11. Ingrid Bittner
    18. Dezember 2017 21:26

    Interessant war heute auch der Blick auf die Hintergrundpersonen bei der Angelobung.
    Da tauchen plötzlich "alte Bekannte" auf, Lothar Lockl z. B., der grüne Wahlkampfmanager Van der Bellens.
    Ich hab nachgeschaut und u. a. gefunden:
    Lothar Lockl wechselt nicht ins Hofburg-Team Van der Bellens - kurier.at
    https://kurier.at/politik/inland/lothar-lockl-wechselt-nicht-ins-hofburg-team-van-der-bellens/242.567.989

    Er wird mehrfach als externer Berater von VdB beschrieben.

    Komisch, ein externer Berater steht bei der Angelobung dabei, zwar dezent im Hintergrund, aber deutlich sichtbar.

    Und die Frage ist für mich, einen externen Berater muss man natürlich bezahlen. Hat das Bundespräsidentenamt nicht schon genug Beamte, die für den Bundespräsidenten arbeiten??

    • Undine
      18. Dezember 2017 23:12

      @Ingrid Bittner

      Gute Fragen!!!

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2017 18:40

      Oiso bittscheen, @Ingrid B., das Finanzielle spielt doch im politischen Bereich - falls der Selbstzweck gegeben ist - nun wirklich keine Rolle.

      Auch der andere Altkommunist, der mit dem HH Gruß im Hohen Haus, bekam ein Büro mit Mitarbeitern (habe die Zahl g´rad nicht im Kopf) nach seinem Amtsende. Also ein neues Amt wurde geschaffen. (Zum SPEIBEN, Verzeihung)

    • McErdal (kein Partner)
      20. Dezember 2017 14:53

      @ Ingrid Bittner

      Wir sollten nicht vergessen, den Heinzi gibt's ja auch noch dort...wozu eigentlich??
      Der ist so im Hintergrund, daß er uns garnicht auffällt! Was wird er denn für seine Dienste
      abkassieren - schließlich ist er eingetragener Geschäftsführer der Fa Österrreich.....
      Die sogenannte Aufwandsentschädigung wir schon eine bestimmte Größenordnung erreichen !
      Wollen wir nicht vergessen, das ist jener Herr mit schwachem Gedächtnis, was sein Gehalt anbelangt - hat er doch nicht gewußt, ob er ein 3/4 Jahr lang Zahlungen bekommen hat, die Ihm garnicht zustehen - was ist daraus geworden???

  12. Kyrios Doulos
    18. Dezember 2017 21:19

    Das ist mein größter Wunsch auf der Metaebene:
    Da man das Gendern der Vergessenheit anheimfallen läßt.
    Um nichts Kontraproduktives zu verursachen, schlage ich eine ganz einfache Regelung vor, die Juristen als Gesetz oder Verordnung (keine Ahnung, wo man so etwas festmachen kann) sicher gut formulieren können.

    Inhaltlich:

    a) Niemand darf das Gendern verbieten.
    b) Niemand darf Gendern gebieten.
    c) Sämtliche Gender-Maßnahmen, die mit Kosten aus dem Steuergeldtop verbunden sind, sind sofort zu beenden.

    a > Wenn wer gendert, sieht man wenigstens gleich schon, wes Geistes Kind das ist. Außerdem ist Verbieten gegen die Meinungsfreiheit.

    b> Matura, Masterthesis, Dissertation, Bewerbungen, Schreiben von Ämtern, Behörden, Stelleninserate: jeder soll so schreiben, wie er will. Das ist im Sinne der Freiheit gut und richtig.

    c> Viele, vor allem im öffentlichen Dienst oder die auch als Externe müssen regelmäßig Genderkurse besuchen, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Was ist das für eine Geldverschwendung sind denn solche verpflichtenden Ideologiekurse? Sie erinnern mich an die Marxismus-Leninismus-Kurse, die wir früher in Ungarn haben belegen müssen.

    Zur Angelobung heute:

    Also, die Rede war, wenn man bedenkt, daß VdB ein ganz ein Linker ist, eine Labsal.
    Und auch sein Lächeln. Das hätte viel viel schlimmer kommen können alles.

    Wenn man VdB allerdings mit einem großen Staatsmann vergleicht, wird man nicht zufrieden sein. Aber wer wird unsern HBP mit einem großen Staatsmann vergleichen wollen?

  13. Sensenmann
    18. Dezember 2017 20:03

    Der senile Alte, der die Hälfte weglässt oder vergißt. Ein Trauerspiel. Aber weniger lächerlich wie der miese Klestiel zu seiner Zeit.
    Der rote Mob wurde von den Sozibullen natürlich gehätschelt. Vermummte Ratten, drei Festnahmen, etwas Feuer legen, etwas Knaller und anderes auf Polizisten werfen, das ist für den Kurz alles in Ordnung.
    Die Bullen hatten wohl den Befehl, die Rattler gewähren zu lassen. wenn man die Videos anschaut, wie halbherzig da vorgegangen wurde, dann zeigt es schon, wie windelweich das alles ist und auch bleiben wird.
    SO wird das nix. Das Volk liebt Stärke vor allem!
    Schauen wir, was beim Akademikerball passiert. Bis dahin sollten die Obersozibullen ausgetauscht sein und die Polizisten freie Hand haben.
    Aber heute war das erst einmal nix.

  14. kremser (kein Partner)
    18. Dezember 2017 19:34

    Man bemerke auch die außerordentliche zeitliche Koinzidenz der Angelobung der türkis - blauen Regierung mit der punktgenauen Aufnahme des Grasser Prozesses und des Hochegger Geständnisses. Zufälle gibts.
    Das kann nur Zufall sein, denn anderes würde Katastrophales für die Justiz bedeuten.

  15. Brigitte Imb
    18. Dezember 2017 19:04

    Ach du meine Güte, was würde die Linke ohne Adolf inszenieren?

    Hakenkreuz im O der Neos.

    Jämmerlich, primitiv und peinlich diese Truppe und die Neos dazu, denn man hätte das Trutscherl auch anrennen lassen können. Oder gar anzeigen, wegen Verhetzung.

    http://www.krone.at/604367

    • Norbert Mühlhauser
      18. Dezember 2017 20:23

      Wenn ein "Franz Muster" aus Hintertupfing ein Hakenkreuz, und sei es auch nur ironisch, irgendwo in sozialen Medien zum Vorschein bringt, oder auch nur im eigenen Keller, sofern es die Justiz erfährt (ja, ja - die Privatsphäre als "gemeinsamer Wert"!) dann wird die Entsprechung eines Hochverratsprozesses abgespult.

      Aber diese Schlägertruppen dürfen! So wie auch Parlamentarier von der _richtigen_ Seite mit "Heil Hitler" im Hohen Haus kommentieren dürfen, wie schon einmal gehabt. Kommt's von der "falschen", "unlinken" Seite, dann heißt es plötzlich, man müsse auf einen Durchschnitts-IQ, der missverstehen könnte und vor Verhetzung zu schützen ist, Bedacht nehmen.

    • Undine
      18. Dezember 2017 23:16

      @Norbert Mühlhauser

      ***********************************************!

    • Dr. Faust
      18. Dezember 2017 23:30

      "Trutscherl" ist das richtige Wort.

  16. Undine
    18. Dezember 2017 18:16

    OT---aber immer wieder erschütternd, wie die christlich geprägten Europäer vor den mohammedanischen Invasoren in die Knie gehen---Integration der Einheimischen an die Eroberer! Bravo! ;-(((

    "Christbaum musste aus Gemeindesaal verschwinden"

    http://www.krone.at/604379#fb-10555-df2b71f6

    • Brigitte Imb
      18. Dezember 2017 18:41

      Ja genau, wenn man sich´s gefallen läßt. Der Klescher wird immer größer, den die Rücksichtnehmer vorweisen. Warten wir ab wann sämtlich antiken Statuen im Louvre und sonstwo in Europa bekleidet werden. Mit Burka natürlich, aus Rücksicht.
      Jederer Pieta muß auch das Gesicht verhüllt werden. Und Handschuhe übergestreift bekommen. Besser gleich verräumen, ist doch so pervers......

    • Cotopaxi
      18. Dezember 2017 19:15

      Dabei ist ja gar nicht sicher, dass sich die Muselmanen wirklich so vor dem Christbaum fürchten. Nur die Dhimmis glauben das.

    • Brigitte Imb
      18. Dezember 2017 19:25

      Darf ich an dieser Stelle wieder einmal daran erinnern, daß es durchaus legitim ist sich jederzeit zu bekreuzigen und (still) zu beten. Ich pflege bei Betuchten diesen, Brauch.

      (Meine Oma hat mir früher immer erklärt, daß man sich vor jeder Kapelle, jedem Marterl, usw. bekreuzigen muß. Das habe ich etwas abgeändert.)

  17. Brigitte Imb
    18. Dezember 2017 17:39

    Ein Lob an Doskozil. Abgeblich war er der EINZIGE, der sein Ressort in Würde und ohne Groll übergeben hat.

    http://www.krone.at/604378

    Nur 50 Sekunden dürfte die Übergabe von der Prinzessin an Kurz gedauert haben.

    • otti
      18. Dezember 2017 21:30

      liebe Brigitte: zur Übergabe von Kern - ein Primitivling bleibt ein Primitivling, auch wenn er ineinem Massanzug steckt ! (früher, wo ich noch impulsiver war, meinte ich immer: ein Arsch wird kein Kopf, auch wenn man ihm einen Hut aufsetzt.)

    • Gandalf
      18. Dezember 2017 23:04

      @ otti:
      *******************! :-))

    • steinmein
      18. Dezember 2017 23:28

      der otti hat es begriffen, auch, dass man aus einem Esel kein Rennpferd machen kann.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2017 18:50

      @otti,

      ************

      Den Spruch muß ich mir merken. Echt Spitze! Danke.

  18. Freisinn
    18. Dezember 2017 17:07

    Ist ja prima, dass VdB nicht im Trotzwinkerl steht und Versöhnlichkeit demonstrierte. Ich vermute, dass dies teilweise auch den Koalitionspartnern geschuldet war, die versuchten, ihn in gewissem Rahmen vorab einzubinden - an sich war das von wem auch immer klug eingefädelt worden.
    Welch Vergleich zum hochnäsigen Klestil - von dem der unvergessliche Telemax schrieb, das einzige Wort das ihm einfiele, das sich auf Klestil reimte wäre Blähstil.

  19. Politicus1
    18. Dezember 2017 16:35

    es kommt drauf an, wie man's sieht ...
    "Die „Einführung von klaren Qualitätskriterien (Benchmarking), Peer-Reviews und Mitarbeiterreviews beim Einsatz öffentlicher Fördermittel“ sowie die „Durchführung effektiver Kontrolle, ob die vorgegebenen Wirkungsziele und Qualitätskriterien erreicht wurden“, sorgt für Unsicherheit bei Kunstschaffenden."

    Effektive Kontrolle sorgt für Unsicherheit ...
    Na, dann ...

    • Undine
      18. Dezember 2017 17:51

      Na, da kann man sich ja gut vorstellen, mit welcher unverzeihlichen Sorglosigkeit und Schlamperei Millionen um Millionen an Steuergeld über die "Kunstschaffenden"---viele von denen bloß Künstleroide!---munter ausgeschüttet worden sind. Freunderlwirtschaft unter Genossen wie üblich. Hoffentlich nimmt eine Arbeitsgruppe den neuen Regierung einmal dieses linxlinke Unwesen genauestens unter die Lupe!

  20. Helmut Oswald
    18. Dezember 2017 16:19

    Werden Sie nicht haben. Mit dem Wissen, daß die Geistesschwachen bei dieser Wahl in der Minderzahl geblieben sind, mit dem Wissen, daß das jeweilige Koalitions-Gegenüber völlig frei von hinterhältigen Gedanken und Motiven ist, alles anständige jüngere Leute sind die ihre Arbeit gut machen werden - nein, die werden keinen Streß haben.

    Streß werden einzig und alleine ihre verkrampften Gegner haben, die heute wieder einmal mit zerquälten Gesichtern und den üblichen Gewaltparolen durch die Straßen ziehen. Widerstand ?

    streßfrei beantwortet -
    ist völlig zwecklos!

  21. Undine
    18. Dezember 2017 15:32

    KLESTIL hatte sich seinerzeit wegen seiner maßlos lächerlichen Leichenbittermiene selber einen sehr unguten Stempel aufgedrückt; Van der BELLENS Art, die Angelobung vorzunehmen, hatte fast kabaretthafte Züge, war aber um Klassen sympathischer als der peinliche KLESTIL---damals kam nämlich dessen sehr schlichte Herkunft an die Oberfläche, die das ganze "staatsmännische", diplomatische Getue, das er sonst zelebrierte, als mühsam eingelernt entlarvte.

    • Cotopaxi
      18. Dezember 2017 15:46

      Die Versöhnliche und gelöste Stimmung ist ansteckend. Wenn alle, die guten Willens sind, zusammenarbeiten, dann geht Österreich in eine positive Zukunft.

    • Nestor 1937
      18. Dezember 2017 17:28

      otopaxi

      Das seh ich auch so!

    • Gandalf
      18. Dezember 2017 23:21

      @ Undine:
      Ja, da bin ich voll Ihrer Meinung. Klestil war eine arrogante Null. Van der Bellen (ich habe ihn nicht gewählt!) hat sich in diesen Tagen zumindest viel menschlicher, weit wenig borniert und viel konstruktiver - und damit auch viel gescheiter - verhalten als seinerzeit der eingebildete Schnösel aus Simmering. Oha - de mortuis nihil nisi bene: also, der war ja gar kein Schnösel, sonder der ehrenwerte Sohn eines ehrenwerten Kommunalbeamten aus Wien. Und er hatte es ja wirklich weit gebracht, Botschafter und so weiter und so fort. Und der Zawinul war auch sein Freund! ....na ja.

    • Tegernseer
      18. Dezember 2017 23:44

      ***************************

    • Abaelaard
      19. Dezember 2017 07:38

      Obwohl ich ihn nie gewählt habe und auch sonst nicht als Präsident akzeptierte, muß ich sagen daß er mir irgendwie bei der Angelobung positiv herüber kam.

      Eine schöne Feier würde ich sagen, locker unkompliziert da wurden mehr Gräben zugeschüttet als während des ganzen abgelaufenen Amtsjahres des Präsidenten, bitte weiter so !

  22. Lot
    18. Dezember 2017 15:31

    Die Rede triefte vor Heuchelei!

    VdB verwischte die Unterscheidung von Europa und EU.

    Gemeinsame Werte gibt es nicht. Jeder kann auf seine Façon selig werden.

    Menschenrechte sind Blasphemie. „Gott hat die Ordnung eingesetzt. Von da an ward es licht“ (Grillparzer).

    Österreichs Recht geht schon lange nicht mehr vom Volk aus, sondern von Brüssel und den Lobbies.

    Die Gewaltenteilung ist Illusion (Heinz Fischer). Die Exekutive hat längst die Legitslative in die Tasche gesteckt.

    VdB hat ja selbst im Standard das Parlament als „Schwatzbude“ bezeichnet!

    Eine österr. Regierung ist nicht für alle Menschen da, sondern für Österreicher!

    Unser Staat hat unsere Interessen zu verfolgen und sich nicht in Solidaritätsduselei zu ergehen.

    Man hatte den Eindruck, der Zyniker VdB nimmt die ganze Angelobungszermonie nicht ernst und macht sich innerlich über sie lustig. Das „Übersehen“ von Strache kann wohl nur Siegmund Freud erklären!

  23. Josef Maierhofer
    18. Dezember 2017 15:12

    Locker hat er eine Regierung angelobt, die er nicht verhindern konnte.

    Locker hat er die Titel weggelassen, locker war er diesmal er selbst und hoffentlich locker wird er bleiben, wenn dann die Grünen weiter atomisiert werden, zwangsläufig.

    Dass er der Jugend einen Platz zugesteht, der ihr gebührt, ist natürlich für den alten Abkassierer, der seine Schäfchen mehr als im Trockenen hat, leicht, locker eben.

    Jetzt wird der 'Weihnachtsfriede' ausbrechen und dann kann der Hund mit seinem Herrl rauchen gehen.

    Der Regierung aber wünsche ich ein gutes Vorankommen und einen guten Start.

  24. machmuss verschiebnix
    18. Dezember 2017 15:02

    Leider schon wieder ein OT :

    » The Kremlin said the CIA’s information helped thwart a plan to bomb the Kazan Cathedral and other crowded sites in Russia’s second largest city. Russia’s Federal Security Service reported that it had arrested seven members of a terrorist cell as part of the plot, which was scheduled to take place on Saturday.

    In its statement, the White House said “Trump appreciated the call and told President Putin that he and the entire United States intelligence community were pleased to have helped save so many lives.” «

    https://www.politico.com/story/2017/12/17/putin-trump-russia-share-300844


    ... Deutschland darf weiter boykottieren und damit (fast ausschließlich)
    sich selber schaden ?@!

  25. logiker2
    18. Dezember 2017 14:51

    wäre er nicht schon fällig für eine Besachwalterung, zumindest in Teilbereichen. Aber auf alle Fälle wieder ein Beweis mehr, das dieses Amt abgeschafft gehört, Kasperlstunden gehören für mich in den Kindergarten.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2017 19:04

      Richtig. Würde wird beinahe lächerlich präsentiert, vom HBP (!) "Hoppalas" von den Medien pos. bewertet. Unglaublich primitiv. (Nicht die neue Regierung, die hat sich sehr brav gezeigt bei der Angelobung.)

      Hätte HBP wenigstens EINEN Satz in Richtung Demonstranten gesagt, nämlich, daß eine mehrheitlich gewählte Bundesregierung demokratisch zu akzeptieren ist, und nicht bereits vor der Angelogbung gegen sie demonstriert werden sollte, könnte ich dem "Spaßett´l" noch etwas abgewinnen, so wirklich nicht.
      Hat HBP nun doch "Nazis" angelobt? Dann wurde die Demo gegen die Falschen abgehalten.

  26. dssm
    18. Dezember 2017 14:41

    Ach mein lieber Herr Doktor Unterberger, Sie mögen ein guter Journalist sein, auch mögen Sie eine leserfreundliche Blattlinie vorgeben können und zweifelsohne ist Ihr Blog ein Zeichen hoher Innovationsleistung, nur von Geschäftsführung, und ein Ministeramt ist nichts anders, verstehen Sie rein gar nichts!

    Wenn ich einen leitenden Mitarbeiter habe, der dauernd arbeiten muss, dann werfe ich ihn hochkant hinaus! Und zwar sofort! Denn wenn die leitenden Mitarbeiter ständig im 'Stress' sind, dann läuft in der Organisation etwas grundfalsch. Es ist dabei egal ob mangelnde Kompetenz, nicht abgeben können oder einfach Unfähigkeit, raus mit solchen Pseudomanagern.

    Und nun denken wir einmal nach warum! Auch der bestgeführte Betrieb kommt einmal in eine Krise und dann müssen die leitenden Mitarbeiter viel Zeit für eben diese Krise haben, denn nur sie haben die formale Kompetenz und das Recht alle Mittel zu mobilisieren, sind diese 'Manager' aber schon im Normalalltag von Morgens bis Abends voll unter Dampf, dann gibt es keine Reserve für unerwartete Ereignisse.

    Also lieber Herr Unterberger, wünschen wir Bürger unseren Ministern geruhsame Arbeitstage, ein ausgiebiges Mittagessen und Arbeitszeiten nach dem Motto: Später kommen, früher gehen. Lasst die Minister an nebensächlichen Ehrungen, Festessen und Skirennen teilnehmen, denn sollte es einmal wirklich ernst werden, dann sollten diese höchsten Exekutivorgane Zeit für die echten Probleme haben!

    P.S. Herr Unterberger, fragen Sie einmal einen Schweizer Kollegen nach 2:4:2!

    • otti
      18. Dezember 2017 21:44

      dssm: jetzt bin ich offensichtlich zu deppert, um den möglichen Unterschied zwischen Satire und Ernst zu erkennen.

      sollte es als Satire gedacht sein: na gut

      sollte es ernst gemeint sein: dann habe ich auf einem anderen Planeten gelebt.

    • Ingrid Bittner
      18. Dezember 2017 23:20

      @otti: da samma 2. Ich komm jetzt auch gelegentlich ins Schleudern, weil ich nicht erkenne, wie was gemeint ist............

    • dssm
      19. Dezember 2017 10:44

      @Otti und @Ingrid Bittner
      Wenn Sie diese Argumentation nicht verstehen, dann haben Sie keine eigene Erfahrung in diesem Bereich, denn für einen Handwerker, Anwalt oder IT-Guru ist das Einkommen höher, je mehr er arbeitet.
      Ist der Betrieb aber deutlich größer, so ist die einzelne Arbeitsstunde jedes Mitarbeiters, also auch der GF, automatisch kaum mehr als ein Tropfen im Meer.

  27. El Capitan
    18. Dezember 2017 14:03

    Im Vergleich zur lächerlichsten Angelobung aller Zeiten durch Thomas "the face" Klestil war die Sache diesmal liebenswürdig österreichisch, aber beinahe schon staatsmännisch.

    Van der Bellens Hoppalas waren einigermaßen verzeihlich, die Hoppalas der ORF-Reporter ("die Freundin von Herrn Strache") sprichwörtlich und der Durchschnitts-IQ der Demonstranten wie immer in der Nähe des Gefrierpunktes von Helium.

    Außer der neich'n Regierung nix Neich's bei uns! Prost Oida!
    Ah ja, und tschau Pizzakern! Baba und foll net!

  28. Bürgermeister
    18. Dezember 2017 13:59

    Respekt! Er hat sich sehr anständig verhalten, da können sich manche oberlehrerhaften Diplomaten ein Vorbild nehmen.

  29. Politicus1
    18. Dezember 2017 13:47

    STANDARD meldet schon 10.000 Demonstranten ...

  30. Politicus1
    18. Dezember 2017 13:46

    Ich fand die Zeremonie ausgesprochen herzlich und irgendwie typisch wienerisch.
    Auch hätte es mich nicht gestört, wenn der schwarze Hund dabei gewesen wäre.

    Apropos nicht dabei gewesen. Ich hätte gewettet, dass die Ehefrau des HBP dabei sein werde. Wette verloren ... wo war sie, was wichtigeres hatte sie zu tun?
    Oder ist ihr Fernbleiben als stiller Protest gegen Türki-Blau zu werten?

    • Riese35
      18. Dezember 2017 17:20

      Haben Sie schon gecheckt, vielleicht ist die draußen vor der Hofburg?

    • Brigitte Imb
      18. Dezember 2017 17:30

      Zum anschließenden "Happipappi", zudem Familienangehörige und Partner ebenso geladen waren, wird sie bestimmt bis hinter die Ohren gegrinst haben.

      (Dazw. wäre durchaus möglich, daß sie außerhalb der Hofburg weilte. Mit dem Hund natürlich.

    • Sensenmann
      18. Dezember 2017 20:07

      @Politicus1
      Also MICH hätte es gestört, wäre der Mitterlehner dabei gewesen.
      Nur: Was hätte der dort tun sollen?

  31. Brigitte Imb
  32. Brigitte Imb
    18. Dezember 2017 13:25

    Ein Intelligenzunterschied Kurz/Faymann (der wie böse Zungen behaupten auch keine Matura hat) ist doch wohl schon erkennbar, od.?

    Aber wer weiß, vielleicht schließt Kurz sein Studium noch ab. ;-) So schlau und gescheit wie der soeben abgelöste, graduierte Prinzessinnen- u. Pizzakanzler, wird er allemal sein.

    Zur Gestalt des HBP möchte ich mich nicht weiter äußern. Der First-Dog wurde beim Gassigehen mit seinem Herrl fotographiert und präsentiert.
    Interessieren würde mich, ob der First-Dog wöchentlich einen Veggieday einhalten muß. ;-)

    • Konrad Loräntz
      18. Dezember 2017 14:29

      ... wie soll man als Minister oder gar Kanzler ein Studium abschliessen ?
      Zum einen ist es eine Zeitfrage, zum anderen würde ein Kanzler bei einem Pro-Seminar das Gefüge doch wohl sehr durcheinanderbringen.
      Wie prüft man einen Minister objektiv ? Wer würde eine Arbeit von einem so hohen Tier betreuen wollen ?

    • dssm
      18. Dezember 2017 14:44

      @Konrad Loräntz
      Grasser!

    • Undine
      18. Dezember 2017 15:02

      Hat nicht Viktor KLIMA seinen Magistertitel in Betriebs- und Wirtschaftsinformatik erst nach satten 32 Semestern "abgeholt"?

    • otti
      18. Dezember 2017 21:50

      liebe Undine,

      auch seine Eminenz der Häupl / Konrad haben - nach ihren Angaben - auch ca. 15 Jahre gebraucht.

  33. pressburger
    18. Dezember 2017 13:24

    Und da soll jemand sagen, dass altersbedingte Schrulligkeiten nicht auch positive Seiten haben können.
    Aber, man sollte den Tag vor dem Abendrot, oder Abendgrün, nicht loben.

  34. simplicissimus
    18. Dezember 2017 13:23

    Angelobung neu?

    "Heast Oida, kane Umstaend, und ja koan Stress!
    Dann geh ma auf a Stoezn und a Bier zum Schweiza Goatn."

    Symphatischer Ansatz, wenn auch Vokabular und Dialekt nicht stimmen.
    Dafuer hamma ja auch 3 mal gewaehlt.

    • pressburger
      18. Dezember 2017 13:26

      Bedauere, Schweizerhaus, bzw. der Garten hat Witersperre. Ka Stölzn, ka Budweiser.

  35. Erich Bauer
    18. Dezember 2017 13:11

    Ich fand die Angelobung irgendwie...süß.

    • Florin
      18. Dezember 2017 13:21

      Lauter Negeranten ? ;-)

    • Brigitte Imb
      18. Dezember 2017 16:42

      Teddybär- u. Flaggerlwerfer hätten sich auch nett gemacht. Ist ja ohnehin Fasching und außerdem ist ht. "Internationaler MigrantI_?+*NNen Tag".
      Zeichen setzen. Der Hund hätte dann ausreichend Spielzeug, damit er sich ja nicht an den Möbeln in der Hofburg verknabbert.





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