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Lesezeit: 4:30

Einige empfehlenswerte politische und historische Bücher, die sich sowohl als Geschenke wie auch als Mitbringsel wie auch zur eigenen Lektüre während der Feiertage eignen. Das ist eine ganz subjektive und natürlich im gewaltigen Bücher-Angebot, das niemand ganz überblicken kann, sehr selektive Auswahl. Jedes Buch ist mit einem Amazon-Link versehen – aber zugleich sei betont, dass eine Besorgung in einer normalen Buchhandlung der inländischen Steuer- und Wertschöpfung dienen würde.

Absolut an die Spitze stelle ich bei dieser Empfehlungsliste jedenfalls "Maria Theresia – Die Kaiserin in ihrer Zeit" von Barbara Stollberg-Rilinger. Das Buch entspricht höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen und liest sich zugleich spannend wie ein erstklassiger Roman. Es vermittelt ein wirklich anschauliches Bild einer historischen Zeitenwende zwischen der langen Epoche der sich von Gott eingesetzt fühlenden Monarchen, der Maria Theresia noch ganz verhaftet ist, und dem kraftvollen Beginn der Aufklärung am Ende ihres Lebens. Das Werk ist vor allem auch deshalb so gut zu lesen, weil es die rein politische Geschichte sehr stark einbettet in alle gesellschaftlichen Entwicklungen der Kaiserin, die nie Kaiserin war. In ihre Religiosität, in die Liebe zu ihrem Mann, in ihren kraftvollen Führungsanspruch, in ihren religiös fundierten Gerechtigkeitsanspruch (der lieber zwei Mal Krieg führte, als den Diebstahl Schlesiens durch Friedrich II. hinzunehmen, der sich aber andererseits erbittert gegen eine Beteiligung Österreichs an der Teilung Polens wandte, weil diese Unrecht sei), in die Erziehung ihrer Kinder, in ihre Spielleidenschaft, in die Beziehungen zwischen Regent und Volk. Absolut lesenswert, auch wenn das Jahr ihres 300. Geburtstags bald zu Ende geht (und ein Jahr mit noch viel mehr und gewichtigeren historischen Gedenktagen beginnt, die von 1618 bis 1918 reichen, wobei aber auch 1848, 1938 und 1968 publizistisch ausgeschlachtet werden).

Reinhard Olt: "Standhaft im Gegenwind – Der Südtiroler Schützenbund und sein Wirken für Tirol als Ganzes". Dieses umfangreich illustrierte Werk des langjährigen FAZ-Journalisten arbeitet sehr engagiert die jüngere Geschichte Südtirols aus Sicht und rund um die Schützenbewegung auf. Die Schützen sind ja lange für Südtirol wie auch für Österreich die wichtigste Organisation Südtirols gewesen, die auch emotional sehr hoch geschätzt worden ist, bevor im Zuge eines pragmatischen Appeasements die politischen Zentralen Bozens, Innsbrucks und Wiens versucht haben, die Schützen als unangenehme Erinnerung an ein ungelöstes Problem und historisches Unrecht zu verdrängen. Aber gerade in letzter Zeit rücken die Erinnerung an die nicht zuletzt durch die Schützen verkörperte Südtiroler Identität und der Anspruch auf Selbstbestimmung wieder in den Vordergrund – rund um Entwicklungen in Katalonien oder Schottland, aber auch aus Anlass der österreichischen Regierungserklärung, die neuerdings eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler in Aussicht stellt.

Gerhard Jelinek: "Es gab nie einen schöneren März – 1938 Dreißig Tage bis zum Untergang". Einem der kommenden Jahrestage gewidmet ist dieses Buch des bekannten ORF-Journalisten. Jelinek befasst sich nicht nur mit der großen Geschichte der dramatischen Tage rund um den Nazi-Einmarsch in Österreich, sondern auch mit dem gesellschaftlichen und kulturellen  Alltagsleben in einem Österreich, das in jenem März für sieben Jahre unterging. Dabei kommen viele Zeitzeugen zu Wort, ebenso wie Originaldokumente und -Reportagen. Dadurch entsteht ein gut lesbares historisches Gesamtbild.

Thierry Baudet: "Oikophobie – der Hass auf das Eigene und seine zerstörerischen Folgen". Der Autor ist der neue Star der niederländischen Konservativen und sitzt neuerdings auch mit seiner kleinen, erst vor einem Jahr gegründeten Partei im Parlament. Der Ausdruck im Titel des Buches meint das Gegenteil von Xenophobie, nämlich den in linken Szene-Kreisen so modischen Hass auf das eigene, auf die eigene Nation. Dem setzt Baudet ein wortgewaltiges Plädoyer für den Nationalstaat entgegen, der ja nicht nur von einer zu Exzessen neigenden EU, sondern auch durch eine sich immer weiter einmischenden Judikatur des EGMR, durch den Internationalen Strafgerichtshof, durch Multikulturalismus und durch Massenzuwanderung bedroht ist.

Christoph Fackelmann: "Der gute Ton auf dem Narrenschiff – Sprachkritische Nörgeleien für unverbesserliche Kulturpessimisten". Der österreichische Literaturwissenschaftler hat eine Reihe seiner sprachphilosophischen Texte zusammengetragen, die sich durch große sprachliche Brillanz auszeichnen. Er rechnet beispielsweise mit der Sprachzerstörung durch die professionellen und universitären GenderistInnen ab. Und er arbeitet heraus, wie rund um die Migrationskrise durch die Verwendung und Besetzung bestimmter Ausdrücke Stimmung und Politik gemacht werden.

"Deutschland entgleist – Wie sich eine Gesellschaft selbst ruiniert": Das ist ein sehr gut lesbarer Sammelband mit – freilich oft deprimierend stimmenden – Texten über die Entwicklung Deutschlands in den letzten Jahren. Dabei geht es natürlich vor allem um die Massenzuwanderung und die dabei erfolgte Aussetzung des Rechtsstaates, aber auch um die Geldpolitik und das Fehlen eines echten Liberalismus in Deutschland.

Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld: "Mit Linken leben". Das Buch setzt sich schwungvoll mit dem vor allem in Deutschland dominierenden linken Meinungsterror auseinander, der immer wieder auch in echten Terror übergeht. Es beschreibt auch sehr konkret, wie viele Freundschaften dadurch zerbrochen sind. Die Autoren gehören aber nicht zu jenen vielen, die über diese Entwicklung stets nur jammern. Sie fordern auch immer wieder sehr konkret auf, sich diesem Meinungsterror entgegenzustellen.

Samuel Schirmbeck: "Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen – Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen". Schirmbeck hat als Auslandskorrespondent die katastrophale Entwicklung in Nordafrika selbst miterlebt, wie binnen weniger Jahre aus der lebensfrohen Stadt Algier eine unter dem Terror und den ständigen Einschüchterungen der Islamisten leidenden Stadt voller Angst geworden ist. Er hat erlebt, wie nur noch bei Rückkehr in die deutsche Heimat diese Angst vorübergehend gewichen ist. Er fordert deshalb Mut zur offenen Islamkritik und macht die Linken dafür verantwortlich, dass sich der radikale Islam in Westeuropa ausbreitet.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 08:49

    Danke für die Hinweise!
    Ich erlaube mir die Bemerkung, dass es auch in der alten Literatur viel Lesenswertes gibt wie etwa Rosegger oder Waggerl. Ich habe im Sommer im Keller gewütet und Altes entfernt. Zufällig fiel mir "Das Jahr des Herrn" von Waggerl in die Hände. Ich habe es mit großer Freude gelesen. Es geht hier nicht um eine bigotte Erzählung, sondern um den Ablauf eines Jahres als die Menschen noch tatsächlich arm waren.

    Auch "der Ruepp" von Ludwig Thema ist eine äußerst realistische Geschichte aus vergangenen Tagen. Hart, direkt, spannend, nachdenklich.

    Das ist natürlich eine subjektive Auswahl! Ich meine lediglich, dass wir in Zeiten des schulischen Niveauverlustes uns auch der alten Schätze bewusst sein sollten. Welches kleine Land der Welt hat solch eine Fülle an guten Schriftstellern, Malern, Komponisten und Philosophen hervorgebracht, ganz zu schweigen von den Wissenschaftlern, Technikern und Medizinern?

    Bin ich deshalb retro? Ja, ich bekenne mich dazu, weil man in einer Sackgasse, in die uns die Linken geführt haben, umdrehen muss, um wieder auf die Bundesstraße des menschlichen und künstlerischen Fortschritts zu kommen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 15:13

    OT---aber skurriler geht's wohl nicht mehr:

    "Nach MeToo: Schwedens Männer sollen künftig Erlaubnis für Sex einholen"

    http://www.bento.de/politik/schweden-plant-neues-einverstaendnis-gesetz-gegen-sexuelle-uebergriffe-1951657/#refsponi

    Hmm, da müssen aber alle weiblichen Geschöpfe stets eine Liste in allen Sprachen der v.a. mohammedanischen Eroberer und einen Kuli bereit haben, damit der Mann sich vor geplanter Vergewaltigung noch schnell informieren kann. Was aber, wenn besagte Männer Analphabeten sind? Mit Piktogrammen wird man auch nicht das Auslangen finden. Also, was jetzt?!?

    Ganz Europa scheint übergeschnappt zu sein---allen voran die Schweden!

    PS: VOR der INVASION Hunderttausender junger Mohammedaner waren Vergewaltigungen eher selten, heute gehören sie leider zum Alltag.

    Und damit nur ja die traumatisierten Goldstücke sich nicht beleidigt fühlen, müssen die "weißen" Ehemänner ab jetzt auch der Ehefrau unterschreiben, sobald diese ihre Zustimmung zum Lieben signalisiert und schriftlich bekräftigt hat. Nein, skurriler geht's wirklich nicht mehr. Das Leben in Europa wird für die weißen "Ureinwohner" einerseits durch den LINKEN Gesinnungsterror der politischen Korrektheit, andrerseits durch die Invasion durch zahllose Mohammedaner unbehaglich zum Quadrat!

    Weg mit der PC, weg mit den Mohammedanern!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 02:28

    Gleich ein OT

    Die Regierung will die Arbeitslosenversicherung für Einkommensbezieher bis 1948€ (nehme an brutto) senken. Was tut die SPÖ (Gewerkschaft)? Die sonst immer die "Reichen" zu mehr Steuerleistung zwingen will. Sich beschweren über Wählertäuschung und daß 3,4 Mio. Österreicher nichts von der Entlastung spüren würden.

    Wow, die zittern alle um ihre (fragwürdige) Existenz. Der Hr.(?) Muchitsch ist also beleidigt, weil er keine Erleichterung der Arbeitslosenversicherungabeiträge erhält. Das nenne ich sozial(istisch)e Geräächtigkeit.
    Wieviel casht das Gewerkschafterschmarotzerli ab?

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Erster-Tag-fuer-neue-Regierung/313860309

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 01:51

    Erlaube mir eine Ergänzung: Ryszard Legutko, Der Dämon der Demokratie, bei Karolinger (ein engagierter kleiner Wiener Verlag, der sich auch einiger Werke von Gómez Dávila angenommen hat).
    Sehr empfehlenswert. Legutko, Professor für Philosophie an der Uni Krakau, war Minister in Polen wie auch Mitglied des Europäischen Parlaments. Er weiß also, wovon er spricht. Und dies tut er in einer wohltuend klaren, einfachen Sprache ohne das gerade bei deutschen Philosophen übliche prätentiöse Geschwurbel, mit dem diese in der Regel den Mangel an originären Ideen verbergen.

    Dazu die Kurzrezension des Antaios Verlages: "Der Autor hat das kommunistische Polen erlebt und im Untergrund gegen das System gekämpft; er vergleicht es mit der liberalen Demokratie seines Landes und Europas und stellt fest, daß beide Systeme zunehmend gemeinsame Züge aufweisen. Wie im Marxismus, wächst in der westlichen Demokratie eine umfassende, beherrschende Ideologie heran, die unter dem Schleier der Toleranz immer weniger Abweichungen duldet. Legutko analysiert vergleichend in den Kapiteln Geschichte, Politik, Religion, Erziehung und Ideologie die Entwicklung."

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 20:10

    Ein Grund @Sensenmann zu zitieren, "Wenn ein Sozi das Maul aufmacht lügt er"

    Christoph Matznetter zieht im türkischen Fernsehen über Kurz und dessen Wahlkampagne her. Lobt Merkel und Erdogan. Unglaublich.

    http://www.krone.at/1597190

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 12:19

    Schaut, schaut.....

    So sehen FPÖler, "die häßlichsten Menschen von Wien", aus. (© Christa Zögling/Profil)

    https://www.unzensuriert.at/content/0025804-Weitere-FPOe-Rochaden-Ricarda-Berger-wechselt-den-Nationalrat

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 17:10

    Wirklich, es ist eine Zumutung was Seehofer sich erlaubt.

    Er lädt Orban u. Kurz zur CSU Klausur. Da darf sich doch bitte keiner wundern, daß die Linken dauerrotieren müssen, wo sie doch die alleinigen Allwissenden abgeben.

    Warum die SPD in Bayern nicht schon längst am Ruder ist, ist unverständlich. Naja, die dummen Wähler begreifen einfach nicht.....

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article171757529/Horst-Seehofer-laedt-Viktor-Orban-und-Sebastian-Kurz-offenbar-zur-CSU-Klausur-ein.html

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  1. Laguna (kein Partner)
    22. Dezember 2017 11:48

    Herr Dr. Unterberger, ich möchte Ihren Vorschlägen noch ein weiteres spannendes Buch hinzufügen. Es befasst sich nicht mit Politik, sodern mit den bösen Intrigen in der Geschichtswissenschaft bzw. der Troiaforschung. Daraus lässt sich mancherlei über die Zustände im gesamten Wissenschaftsbetrieb ableiten.

    Rezension: hiltibold.blogspot.com/2017/10/buch-luwier-zangger.html
    Interview mit dem Autor: hiltibold.blogspot.com/2017/12/zangger-intrigenstadl-troja-.html

    • Maxl (kein Partner)
      22. Dezember 2017 23:43

      Da steigt einem ja regelrecht die Grausbirn auf, wenn man lesen muss, wie vermeintlich seriöse Wissenschaftler sich verhalten.

      Der ganze staatsnahe Forschungszirkus gehört evaluiert und neu organisiert. Kein Cent mehr für intrigante Egomanen!

  2. Zraxl (kein Partner)
    22. Dezember 2017 10:29

    Ein "islamischer Kreuzzug" ? Was es nicht alles gibt...

  3. pressburger
    20. Dezember 2017 23:53

    Der ratlose Westen, ist gar nicht soo ratlos. Braucht keinen Rat, hat eine Ideologie. Eine Ideologie braucht keine Ratio, sie ist in sich geschlossenes, sich selbst erklärendes und bestätigendes System. Die Brüsselokraten reden von Europa, als ob sie Europa gepachtet hätten. Dabei sind sie nur illegitime Machtusurpatoren. Im Namen ihrer Ideologie.Gerade deswegen sind sie nicht in der Lage zu antizipieren, nicht fähig zu begreifen, was sie anrichten.
    Letztes Beispiel, Androhung einer Klage gegen Polen. Ausgerechnet Polen. Die Polen haben aus der Geschichte gelernt. Sie mussten lernen. Jetzt bringt sie die EU in die gleiche Situation, die Polen in der Geschichte, lange Zeit eingenommen hat. Aufgeteilt zwischen Russland und Deutschland, jetzt EU und Russland.
    Aber, "jescze Polska niezgyniela, jescze Polska zyje" ! Auch ohne die EU.

  4. Kyrios Doulos
    20. Dezember 2017 22:33

    Oje, Herr A.U. Schon wieder gute Bücher. Mein Buchhändler liebt mich, mein Konto ist bereits strapaziert, nicht buchhalterisch, aber buchbezahlerisch. Und jetzt kommen Sie mit dieser Liste, die mich nur stöhnen läßt: "Wenn ich nur aufhör'n könnt'!" Danke trotzdem und frohe Weihnachten!

  5. Brigitte Imb
    20. Dezember 2017 20:10

    Ein Grund @Sensenmann zu zitieren, "Wenn ein Sozi das Maul aufmacht lügt er"

    Christoph Matznetter zieht im türkischen Fernsehen über Kurz und dessen Wahlkampagne her. Lobt Merkel und Erdogan. Unglaublich.

    http://www.krone.at/1597190

  6. Brigitte Imb
    20. Dezember 2017 17:10

    Wirklich, es ist eine Zumutung was Seehofer sich erlaubt.

    Er lädt Orban u. Kurz zur CSU Klausur. Da darf sich doch bitte keiner wundern, daß die Linken dauerrotieren müssen, wo sie doch die alleinigen Allwissenden abgeben.

    Warum die SPD in Bayern nicht schon längst am Ruder ist, ist unverständlich. Naja, die dummen Wähler begreifen einfach nicht.....

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article171757529/Horst-Seehofer-laedt-Viktor-Orban-und-Sebastian-Kurz-offenbar-zur-CSU-Klausur-ein.html

  7. Undine
    20. Dezember 2017 15:13

    OT---aber skurriler geht's wohl nicht mehr:

    "Nach MeToo: Schwedens Männer sollen künftig Erlaubnis für Sex einholen"

    http://www.bento.de/politik/schweden-plant-neues-einverstaendnis-gesetz-gegen-sexuelle-uebergriffe-1951657/#refsponi

    Hmm, da müssen aber alle weiblichen Geschöpfe stets eine Liste in allen Sprachen der v.a. mohammedanischen Eroberer und einen Kuli bereit haben, damit der Mann sich vor geplanter Vergewaltigung noch schnell informieren kann. Was aber, wenn besagte Männer Analphabeten sind? Mit Piktogrammen wird man auch nicht das Auslangen finden. Also, was jetzt?!?

    Ganz Europa scheint übergeschnappt zu sein---allen voran die Schweden!

    PS: VOR der INVASION Hunderttausender junger Mohammedaner waren Vergewaltigungen eher selten, heute gehören sie leider zum Alltag.

    Und damit nur ja die traumatisierten Goldstücke sich nicht beleidigt fühlen, müssen die "weißen" Ehemänner ab jetzt auch der Ehefrau unterschreiben, sobald diese ihre Zustimmung zum Lieben signalisiert und schriftlich bekräftigt hat. Nein, skurriler geht's wirklich nicht mehr. Das Leben in Europa wird für die weißen "Ureinwohner" einerseits durch den LINKEN Gesinnungsterror der politischen Korrektheit, andrerseits durch die Invasion durch zahllose Mohammedaner unbehaglich zum Quadrat!

    Weg mit der PC, weg mit den Mohammedanern!

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 15:59

      @Undine,

      damit hatten wir gestern schon unseren Spaß.

      Siehe hier:
      http://www.andreas-unterberger.at/

      Ingrid Bittner
      19. Dezember 2017 19:08

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 16:00

      Mist, das gestrige Thema anklicken.

    • Undine
      20. Dezember 2017 18:13

      Oh, hab's gerade nachgelesen! Da hab' ich ja allerhand versäumt! ;-)))

    • riri
      20. Dezember 2017 22:22

      Ohne notarieller Beglaubigung sind solche Unterschriften wertlos.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      22. Dezember 2017 09:29

      (Nicht nur) diese schwedischen Trampeln waren bereits vor 30 Jahren überglücklich wenn sie ein pigmentierter muslimischer Hengst bestieg und danach kräftig verdrosch, weil diese notgei......., vaginagesteuerten, mittlerweile sogar mit Wahlrecht ausgestatteten, Geschöpfe sich nicht mit einer Rolle als 3. oder 4. Frau abfinden wollten. Der schwedische Mann durfte dafür dem Weiblein in den Mantel helfen und deren Restaurantrechnung bezahlen - wenn er ebenso blöde war, wie die Weiber!

    • Torres (kein Partner)
      22. Dezember 2017 11:35

      Bemerkenswert, dass diesem Gesetz auch die (rechten) "Schwedendemokraten" zugestimmt haben, d.h., es handelt sich nicht ausschließlich um einen linken Irrsinn, sondern um eine gesamtschwedische Krankheit.

  8. Brigitte Imb
    20. Dezember 2017 12:19

    Schaut, schaut.....

    So sehen FPÖler, "die häßlichsten Menschen von Wien", aus. (© Christa Zögling/Profil)

    https://www.unzensuriert.at/content/0025804-Weitere-FPOe-Rochaden-Ricarda-Berger-wechselt-den-Nationalrat

  9. Bob
    20. Dezember 2017 11:31

    Danke für die wertvollen Tips, und vor allem Danke für das gewonnene Buch!

  10. brechstange
    20. Dezember 2017 09:39

    Schirmbeck ist sehr zu empfehlen.

  11. El Capitan
    20. Dezember 2017 08:49

    Danke für die Hinweise!
    Ich erlaube mir die Bemerkung, dass es auch in der alten Literatur viel Lesenswertes gibt wie etwa Rosegger oder Waggerl. Ich habe im Sommer im Keller gewütet und Altes entfernt. Zufällig fiel mir "Das Jahr des Herrn" von Waggerl in die Hände. Ich habe es mit großer Freude gelesen. Es geht hier nicht um eine bigotte Erzählung, sondern um den Ablauf eines Jahres als die Menschen noch tatsächlich arm waren.

    Auch "der Ruepp" von Ludwig Thema ist eine äußerst realistische Geschichte aus vergangenen Tagen. Hart, direkt, spannend, nachdenklich.

    Das ist natürlich eine subjektive Auswahl! Ich meine lediglich, dass wir in Zeiten des schulischen Niveauverlustes uns auch der alten Schätze bewusst sein sollten. Welches kleine Land der Welt hat solch eine Fülle an guten Schriftstellern, Malern, Komponisten und Philosophen hervorgebracht, ganz zu schweigen von den Wissenschaftlern, Technikern und Medizinern?

    Bin ich deshalb retro? Ja, ich bekenne mich dazu, weil man in einer Sackgasse, in die uns die Linken geführt haben, umdrehen muss, um wieder auf die Bundesstraße des menschlichen und künstlerischen Fortschritts zu kommen.

    • El Capitan
      20. Dezember 2017 09:47

      Ludwig Thoma! ;-)

    • Undine
      20. Dezember 2017 14:18

      @El Capitan

      Ihr Hinweis auf die wunderbaren Schätze unserer "alten" Literatur freut mich sehr---Rosegger und Waggerl werden heutzutage leider mit voller Absicht in Vergessenheit gedrängt; sie sind erkorene Feinde der Linken. Auch Adalbert Stifter, einer der ganz, ganz Großen, wird vom linken Mainstream geradezu boykottiert.
      Bei allen neuen Romanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe (aus der Stadtbücherei geliehen), trifft man auf Homosexuelle, die "natürlich" immer ganz besonders hervorragende Charaktere sind. Ekelhaft! Denen entgeht man überhaupt nicht mehr! Da lobe ich mir die frühere Literatur!

    • Undine
      20. Dezember 2017 14:24

      Lange Jahre hab' ich überhaupt nur Vorkriegsliteratur gelesen, weil es mich so angewidert hat, in JEDEM Buch über böse Nazis und gute, edle ..... zu lesen. Bei Trilogien, die im 19. Jhdt. ihren Anfang nahmen, konnte man als geübter Leser bereits im ersten Band erkennen, aus welcher Familie im dritten Band einmal ein böser Nazi heranwachsen würde und aus welcher der Altruist! Das war mir einfach zu dumm und zu durchsichtig geworden.
      Hoch lebe unsere wunderbare alte Literatur!

    • kritikos
      20. Dezember 2017 22:26

      Ich danke Ihnen sehr für den Hinweis auf frühere literarische Werke. Wir brauchen auch diese, um gegenwärtige Situationen etwas zurechtzuschieben.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      22. Dezember 2017 09:18

      Danke! Durch ihre Zeilen wurde ich an ein Jahrzehnte altes Weihnachtsgeschenk meiner Eltern, die gesammelten Werke Roseggers, erinnert. Die Erzählung von seinem Weg zur Christmette brachte mich wieder in die unbeschwerten Jahre meiner Jugend zurück und steigerte jedoch leider nochmals meine Wut auf die Volksverräter die uns mehr und mehr verarschen.

  12. Josef Maierhofer
    20. Dezember 2017 07:13

    Danke für die Tipps !

  13. Brigitte Imb
    20. Dezember 2017 02:28

    Gleich ein OT

    Die Regierung will die Arbeitslosenversicherung für Einkommensbezieher bis 1948€ (nehme an brutto) senken. Was tut die SPÖ (Gewerkschaft)? Die sonst immer die "Reichen" zu mehr Steuerleistung zwingen will. Sich beschweren über Wählertäuschung und daß 3,4 Mio. Österreicher nichts von der Entlastung spüren würden.

    Wow, die zittern alle um ihre (fragwürdige) Existenz. Der Hr.(?) Muchitsch ist also beleidigt, weil er keine Erleichterung der Arbeitslosenversicherungabeiträge erhält. Das nenne ich sozial(istisch)e Geräächtigkeit.
    Wieviel casht das Gewerkschafterschmarotzerli ab?

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Erster-Tag-fuer-neue-Regierung/313860309

    • Bob
      20. Dezember 2017 08:42

      In der ZIB2 schäumt ein hasserfüllter Armin Wolf, das Minderverdiener unter 1348 E brutto keine Steuer Zahlen, und somit nichts von dieser Regelung haben. Das ist die Logik eines Sozis.

    • Dr. Faust
      20. Dezember 2017 12:55

      @Bob

      Auf den Wolf wartet ein wichtiger Job im ORF-Archiv !

    • Kyrios Doulos
      20. Dezember 2017 22:45

      Armin Wolf: er war ganz traurig heute, daß der 1. und 3. neue Nationalratspräsident ihn nicht in der ZiB2 besuchen wollten, wo er sie doch ganz lieb wie der Wolf in Grimmens Rotkäppchen interviewen wollte.

      Ich hab' mir nur gedacht: Recht haben sie. Diesen hasstriefenden Linksideologen muß man alleine moderieren lassen.

      Ist ja auch ein Treppenwitz der Geschichte, daß da einer, der jeden Tag Gesetze bricht (ORF soll ausgewogen sein), die höchsten Vertreter der GesetzGEBUNG interviewen will.

  14. Brigitte Imb
    20. Dezember 2017 01:58

    Dzi?kuj?

    Das, das klingt sehr interessant.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 02:00

      Ach nein, die Google Kopie wurde nicht richtig übernommen. Sollte "(ich) danke" auf polnisch heißen.
      *dschiäkujä*

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 02:14

      Jössas, falsch gelangt ist das Posting auch noch, sollte unter @oberösi 1:51 Platz nehmen. Entschuldigung.

    • Riese35
      20. Dezember 2017 10:43

      Das kommt daher, daß dieser Blog die Texte leider nicht in Unicode, was eigentlich heutiger Standard ist, abspeichert und einen Steinzeitzeichensatz mit max. 256 Zeichen verwendet, der die meisten Schriftzeichen nicht abspeichern kann, so z.B. keine kyrillischen und keine griechischen Zeichen, aber auch nicht die lateinischen Zeichen für die Nasallaute, die die polnische Sprache als eine der wenigen modernen slawischen Sprachen noch vom Altslawischen bewahrt hat. Ich kämpfe hier ständig mit dem Problem des Zeichensatzes, denn damit lassen sich kaum fremdsprachige Zitate im Original wiedergeben.

    • Riese35
      20. Dezember 2017 10:50

      Das 'z' ist immer ein stimmhaftes S, während das 's' immer stimmlos ist.

      Steht auf diesen Zeichen ein Strich, dann wird das zu einem Laut etwa zwischen 'S' und 'Sch', den es im Deutschen nicht gibt (wird im Gegensatz zum 'Sch' mehr bei den Zähnen und der Zunge gebildet und weniger oder gar nicht mit den runden Lippen). S mit Stich ist wieder stimmlos, und z mit Strich stimmhaft.

      Folgt nach dem S mit Strich oder Z mit Strich ein Vokal, dann fällt der Strich weg und es wird nachfolgend ein nicht getrennt ausgesprochenes 'i' eingefügt. Das ist bei 'dzi...' der Fall. Das 'zi' repräsentiert also nicht ein 'sch', sondern diesen Zwischenzischlaut und noch dazu stimmhaft.

    • machmuss verschiebnix
      20. Dezember 2017 10:58

      ... und drum hört es sich - aus dem Mund einer polnischen Kollegin
      hört es sich - deutsch-phonetisch geschrieben - an wie:

      "sdenkwe bardso" - zumindest wenn sie mit Landsleuten telephoniert,
      wenn Sie es mir erklärt, dann kommt es plötzlich raus wie :
      "sdenkuje bardso"

    • Riese35
      20. Dezember 2017 11:01

      Unseren 'Sch'-Laut gibt es im Polnischen auch, sowohl stimmlos als auch stimmhaft. Stimmlos wird die Buchstabenkombination 'sz' geschrieben, stimmhaft ein 'z' mit einem Punkt. In Aufschriften sieht man vor allem, wenn Großbuchstaben verwendet werden, oft ein durchgestrichenes Z. Dieser 'sch'-Laut untercheidet sich aber immer vom 's'-mit-Strich-Laut, was für deutsche Ohren oft nur schwer herauszuhören ist.

    • Riese35
      20. Dezember 2017 11:03

      Statt eines 'z' mit Punkt steht auch gelegentlich die Buchstabenkombination 'rz', die denselben Laut darstellt (d.h. ein stimmhaftes 'sch' wie bei uns in Garage - bei uns schreibt man leider völlig unpassend ein 'g'). Die unterschiedliche Schreibung hat meist mit Wortstämmen und Deklination zu tun, wenn eine Lautverschiebung vom 'r' zum stimmhaften 'sch' stattfindet. Grob kann man sagen, wenn das stimmhafte 'sch' von einem R-Wortstamm kommt, schreibt man 'rz', anderenfalls 'z' mit Punkt.

    • Riese35
      20. Dezember 2017 11:13

      @machmuss verschiebnix:
      1) Mich irritiert Ihr 's' am Wortanfang. Der erste Laut ist unser 'd'. Dann kommt der Zischlaut 'z' mit Strich, der durch den nachfolgenden Vokal als 'zi' geschrieben wird.
      2) Es stimmt, was Sie schreiben: das nasale 'e' wird oft lautlich zu 'en' assimiliert.
      3) Ihre erste Form mit dem 'w' irritiert mich auch. Das 'uj' wird eigentlich immer ausgesprochen.
      4) Am Ende steht dann wieder ein nasales 'e' (1.P. Sg.). Mehrzahl z.B. 'dziekujemy'. 'dzie,kuje' mit einem nicht-nasalen 'e' ist 3.P. Eg., also er/sie/es dankt.
      5) 'bardzo' heißt 'sehr'. Also stimmhaftes 's'.

    • Riese35
      20. Dezember 2017 11:19

      Dem Deutschen mangelt es leider an einer Verschriftlichung der Unterschiede zwischen stimmhaften und stimmlosen Konsonanten. Deutsche Muttersprachler haben oft beim Erlernen slawischer Sprachen das Problem, stimmhafte und stimmlose Konsonanten durcheinanderzubringen, vor allem bei den Zischlauten.

      Die kyrillische Schrift hat gegenüber der lateinischen den großen Vorteil, daß bei der Verwendung in anderen Sprachen nicht so großer Unfug getrieben wurde wie z.B. bei der Schreibung im Französischen, und die Schreibung mit kyrillischen Buchstaben viel näher an der Aussprache ist als oft bei lateinischer Schreibung.

    • oberösi
      20. Dezember 2017 14:33

      @ Brigitte Imb
      Köszönöm jedenfalls aus Westungarn!

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 15:00

      @oberösi,

      danke.

      Sprechen Sie gar schon fließend ungarisch? (Bricht man sich da nicht die Zunge?) ;-)

    • oberösi
      20. Dezember 2017 16:07

      @ Brigitte Imb
      leider, stehe noch am Anfang. Allerdings ist die Sprache nicht so schwer, wie es im ersten Moment scheinen mag. Das Problem: meist sind die Leute, so wie ich, doch schon eher fortgeschrittenen Alters, da wird jede Sprache schwierig.

      Was aber als frisch zugezogener Reserve-Magyar nach kurzem schon zu merken ist: individuelle Freiheit, persönlicher Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung sind größer als in unseren fortgeschrittenen maternalistischen Demokraturen, die den Einzelnen mehr und mehr infantilisieren und bevormunden, die EU wirkt dabei als Brandbeschleuniger. Kurz gesagt: fühle mich in meine Vorkreisky-Kindheitsjahre in der oö Provinz zurückversetzt.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 16:17

      @oberösi,

      weiterhin viel Erfolg beim Erlernen des Magyarischen.

      Ich kenne auch ein kl. Dorf in Ungarn, 350 Seelen. Alle freundlich, jeder fleißig und hilft dem anderen. Anlässlich eines Festes wurden wir eingeladen und von den Menschen empfangen und bewirtet, als wären wir "Hohe Tiere".
      Und ohne gemeinsame hl. Messe geht gar nix, einschließlich ihrer Hymnen.
      Ein sehr aufrichtiges und aufrechtes Volk.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 16:20

      Apropos "Vorkreisky-Kindheitsjahre",

      da könnten wir ev. ziemlich gleichalt ausschauen. ;-)

    • oberösi
      21. Dezember 2017 00:04

      @ Brigitte Imb
      30.12.55 Hausruckviertel (immer schon ausgesprochen FP-affin), Wels war die Metropole
      der Mittelschulzeit

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2017 18:49

      @oberösi,

      Danke für Ihre Daten, soll ich nun auch mein judendliches Alter nennen? ;-)
      Ok.
      Etwa 3 einhalb Jahre später, auch am 30., aber dem 7.. Und das ganze im westlichen Mostviertel, nahe zu oö. Landesgrenze, Hausgeburt in Biberbach, in meinem Elternhaus. So, nun ist´ heraußen. ;-) Bin dort auf 1,7m herangewachsen, was sich nun schon - wahrscheinlich wegen des Wegzug´s vom Nabel der Welt - um 1cm verringert hat. :-)
      Die ländliche Gegend war damals knallschwarz, Industrieorte wie Böhlerwerk z.B., natürlich knallrot. Wenig blau.
      Metropolen waren Waidhofen Y., Amstetten und Steyr. Wien unerreichbar, Linz ein Tagesausflug.

      Na schau ma mal, wer uns aller zum Gebutstag gratulieren wird. ;-LG

  15. oberösi
    20. Dezember 2017 01:51

    Erlaube mir eine Ergänzung: Ryszard Legutko, Der Dämon der Demokratie, bei Karolinger (ein engagierter kleiner Wiener Verlag, der sich auch einiger Werke von Gómez Dávila angenommen hat).
    Sehr empfehlenswert. Legutko, Professor für Philosophie an der Uni Krakau, war Minister in Polen wie auch Mitglied des Europäischen Parlaments. Er weiß also, wovon er spricht. Und dies tut er in einer wohltuend klaren, einfachen Sprache ohne das gerade bei deutschen Philosophen übliche prätentiöse Geschwurbel, mit dem diese in der Regel den Mangel an originären Ideen verbergen.

    Dazu die Kurzrezension des Antaios Verlages: "Der Autor hat das kommunistische Polen erlebt und im Untergrund gegen das System gekämpft; er vergleicht es mit der liberalen Demokratie seines Landes und Europas und stellt fest, daß beide Systeme zunehmend gemeinsame Züge aufweisen. Wie im Marxismus, wächst in der westlichen Demokratie eine umfassende, beherrschende Ideologie heran, die unter dem Schleier der Toleranz immer weniger Abweichungen duldet. Legutko analysiert vergleichend in den Kapiteln Geschichte, Politik, Religion, Erziehung und Ideologie die Entwicklung."

    • G?nter Pollak
      20. Dezember 2017 05:08

      Dschinkuje barzow!

    • Kyrios Doulos
      20. Dezember 2017 22:51

      Danke für diesen Lesetip, oberösi!! Schon bestellt.

    • Kyrios Doulos
      20. Dezember 2017 22:54

      Zu früh geklickt vorhin.
      Ergänzung: Wir Ungarn assoziieren Brüssel mit Moskau, EU mit Comecon/Warschauer Pakt/UdSSR. Die historisch Gebildeten wissenderweise, die andern aber auch: instinktiv, aus der Beobachtung heraus. Deshalb bin ich neugierig auf die Belege, die der Pole Legutko uns zeigt.

    • Herzogberg (kein Partner)
      23. Dezember 2017 00:56

      Ausgezeichnetes Buch.

      Weiterer Buchtip aus dem Karolinger Verlag:

      Cajetan Felder: Erinnerungen eines Wiener Bürgermeisters.

      Felder war Bürgermeister in der liberalen Ära des letzten Drittels des 19 Jhdt.'s





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