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Jerusalem: Das kann nicht die Lösung sein drucken

Lesezeit: 5:30

Die amerikanische Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels kann nicht die Lösung des größten Problems der Weltpolitik sein. Aber genauso wenig kann eine Lösung darin bestehen, dass man einfach die jahrzehntelange Verweigerungshaltung der Araber gegenüber jedem Lösungsversuch auch weitere Jahrzehnte einfach hinnimmt, dass man aus Angst vor islamischer Aggressivität dauerhaft wie gelähmt bleibt.

Denn Tatsache ist, dass der einstige Palästinenserführer Arafat einst eine so gut wie fertige Friedenslösung vom Tisch gewischt hat. Tatsache ist, dass die arabische Welt letztlich immer nur mit Njet, Trotz und Terror auf jeden Friedensversuch reagiert hat. Tatsache ist, dass die Araber sich seit Jahrzehnten in keinem Krieg als kompromissfähig und lösungsbereit gezeigt haben, dass sie leider immer nur komplette Niederlagen akzeptiert haben. Tatsache ist aber zugleich auch, dass die sich immer mehr vertiefende Spaltung der islamischen Welt derzeit jede Vereinbarungslösung als unrealistisch erscheinen lässt.

Schon der rein innerislamische Jemen-Krieg, der seit einigen Monaten das weitaus blutigste und grausamste Geschehen auf dem Planeten ist, macht deutlich, wie unversöhnlich und unlösbar selbst rein innerislamische Fronten sind, obwohl dort Israel, die USA oder sonstige Ungläubige gar nicht im Spiel sind.

In diesem innerislamischen Krieg steht auf der einen Seite der sunnitische Block unter Führung des saudischen Geldes mit den meisten Golfstaaten, Ägypten, Jordanien und den Maghreb-Staaten im Gefolge. Auf der anderen Seite ist der lange isoliert gewesene schiitische Iran im Aufwind, der von Syrien bis Irak eindeutig große Erfolge (wenn auch mit russischer Unterstützung) erzielt hat. Dazwischen werden einige andere islamische Staaten aufgerieben, wie etwa der zwischen Schiiten und Sunniten tief gespaltene Libanon, wie etwa die Türkei, die derzeit zwischen allen Stühlen sitzt (und sich in ihrer Isolation derzeit ausgerechnet an den Erbfeind Griechenland anzunähern versucht). Die Türkei ist zwar eigentlich rein sunnitisch, hat aber im Syrienkrieg auf die falsche Seite gesetzt und lange die IS-Extremisten unterstützt.

Es wäre aber dennoch unsinnig und unhistorisch, die islamische, die arabische Welt einfach abzuschreiben. Wie Christopher Clark in seinen "Schlafwandlern" richtig analysiert: Die Implosion des Osmanischen Reiches und die Gier anderer Mächte von Italien über Frankreich bis Serbien, sich auf dessen Kosten auszubreiten, waren die wohl wichtigsten Ursachen des ersten Weltkriegs. Dieser wiederum ist kausal für alle weiteren Katastrophen des 20. Jahrhunderts, also für all seine Kriege (zu denen ja nicht nur die beiden Weltkriege, sondern auch die vielen Balkan- und Nahostkriege gehören) und für die beiden großen massenmörderischen Totalitarismen. Zu denen muss man im 21. Jahrhundert als dritten Totalitarismus im übrigen den – vor hundert Jahren ebenfalls nichtexistent gewesenen – extremistischen Islamismus rechnen, der vom "Islamischen Staat" über Al-Kaida bis zu vielen radikalen Predigern in europäischen Moscheen reicht.

Aus dieser Geschichte sollten wir lernen, wie brandgefährlich es ist, die immanente Schwäche islamischer Staaten allzu hemmungslos auszunutzen.

Der saudi-arabisch-ägyptische Block, der zuletzt eindeutig auf westlicher Seite gestanden ist – und daher auch relativ friedlich gegenüber Israel war! –, kann zweifellos nicht die endgültige und totale Eingemeindung Jerusalems in Israel hinnehmen, wenn er nicht in den eigenen Ländern revolutionäre Eruptionen riskieren will. Eine neue Feindschaft der gemäßigteren sunnitischen Diktatoren kann daher auch nicht im langfristigen Interesse Israels liegen. Genausowenig wie es aber auch für Israel undenkbar und unakzeptabel ist, dass Jerusalem oder Ostjerusalem zur Hauptstadt eines palästinensischen Staates werden sollte, wie es die offizielle islamische Doktrin ist.

Dazu kommt, dass Jerusalem auch für Christen eine heilige Stadt ist – wenngleich das heute keine Kriegsgefahr mehr bedeutet wie im Mittelalter, als jahrhundertelang christliche Kreuzzüge die Stadt von den Moslems zurückerobern wollten.

Wie aber sollten zumindest in der Theorie die Grundzüge eines Friedens aussehen, der am ehesten die Chance auf Nachhaltigkeit hat? Was kann die zumindest relativ beste Perspektive auf Frieden bringen? Die sinnvollsten Eckpunkte sind im Grund klar, auch wenn sie derzeit von keiner Seite akzeptiert werden:

  1. Es gibt kein Rückkehrrecht der Nachfahren von in den 40er Jahren vertriebenen/weggezogenen Araber nach Israel.
  2. Israel erhält des international verbriefte Recht, entlang der 1967er Grenze eine möglichst effiziente Mauer und darüber hinaus militärische Sicherheitspositionen zu errichten, um möglichst hohen Schutz vor den wohl noch lange nicht ausrottbaren islamischen Terroristen zu haben.
  3. Östlich dieser alten Grenze wird ein palästinensischer Staat mit voller Souveränität, aber völkerrechtlich streng limitierter und kontrollierter militärischer Stärke errichtet, unter dessen Souveränität auch die jüdischen Siedlungen stehen werden, so wie jetzt schon etliche Araber einen israelischen Pass haben.
  4. Das Stadtgebiet von Jerusalem wird internationalisiert und unter eine von UNO-Blauhelmen gesicherte Stadtregierung gestellt.
  5. In dieser Stadt wird allen drei Weltreligionen ein bis ins Detail geregelter Zugang zu ihren heiligen Stätten gesichert.

Gewiss: Von Frieden entlang solcher Grundprinzipien zu träumen, kann man auch als naiv bezeichnen: Stellt doch jede Seite weit darüber hinausgehende Ansprüche. Sind doch die Friedenswilligen auf israelischer wie arabischer Seite sogar eindeutig im Rückzug. Ist doch der besonders aggressiv antiisraelisch eingestellte Mullah-Iran durch die Erfolge im Syrien/Irak-Krieg derzeit besonders selbstbewusst unterwegs.

Aber gewiss ist ebenso, dass letztlich die einzige Alternative zu einem Nahostfrieden zwischen Israel und den Arabern, der wohl nur entlang dieser Linien möglich ist, ewiges Blutvergießen und damit immer wieder auch Krieg heißt. Daher wäre es wohl jedenfalls besser gewesen, Trump hätte sich für ein solches (oder ein anderes praktikables) Friedenskonzept ausgesprochen statt eine zusammenhanglose Einzelaktion zu unternehmen – ganz unabhängig davon, ob die Araber jetzt als Reaktion wieder eine aggressive Intifada beginnen oder nicht. Man soll sich nämlich auch keinesfalls erpressen lassen.

Aber wer nicht will, dass es immer wieder neuen Krieg gibt, für den kann es nur die Position des Rechts und der Versöhnung als einzige Alternative zur Gewalt geben, also auch wenn die Gewalt oft jahrzehntelang zu obsiegen scheint.

Und das Recht ist klar: Jede Verletzung der nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Weltordnung durch Gewalt ist prinzipiell und dauerhaft abzulehnen. Das heißt: die dauerhafte Besetzung der Westbank durch Israel verletzt genauso klar das Recht wie die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei, wie die georgischer Territorien durch Russland, wie die ukrainischer Territorien durch Russland, wie die Tibets durch China.

Wobei Israel freilich zumindest ein starkes Argument auf seiner Seite hat: Es ist 1967 aus dieser Westbank heraus angegriffen worden, was eine Legitimation zum Gegenschlag gegeben hat, während die anderen erwähnten Mächte glatte Eroberungen gemacht haben.

Argumentation, die auf Besitzansprüche aus Zeiten vor dem zweiten Weltkrieg oder gar auf biblische Zeiten verweisen, sind aber jedenfalls reinstes Gift. Denn dann könnte wohl fast jeder Quadratmeter der bewohnbaren Zonen der Erde von sehr vielen Völkern beansprucht werden. Dann gäbe es immer Krieg und Faustrecht. Man denke nur, wer irgendwann einmal etwa über Wien geherrscht hat: die Römer, die Bayern, die Ungarn, die Tschechen, die Hitler-Deutschen ...

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 02:39

    'Und das Recht ist klar: Jede Verletzung der nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Weltordnung durch Gewalt ist prinzipiell und dauerhaft abzulehnen. Das heißt: die dauerhafte Besetzung der Westbank durch Israel verletzt genauso klar das Recht wie die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei, wie die georgischer Territorien durch Russland, wie die ukrainischer Territorien durch Russland, wie die Tibets durch China.'

    Also wenn irgendetwas unklar ist, dann ist es das Recht der nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Weltordnung. Diese Weltordnung entstand auf der Basis von Gewalt, Willkürherrschaft, Massenmord, ethnischer Vertreibung, Völkermord und Landraub - vorzugsweise an den besiegten Nationen, aber nicht nur - und politischer Opportunität zugunsten jener Mächte, die sich als Siegermächte bezeichneten. Sie verdient nicht eine Sekunde lang irgendeine moralisch-ethisch-rechtliche Überhöhung. Der einzige Grund sie anzuerkennen war die Erschöpfung der Besiegten, übrigens auch der Sieger (worüber wenig öffentlich bekannt zu sein scheint) sowie die pragmatische Einsicht, daß das Töten ein Ende haben musste, auch weil seine Fortführung ohne weiteren politischen Zweck gewesen wäre. Daß, je nach Region und Kontinent, weitere vier bis acht Jahre die Massenabschlachtung des wehrlosen Zivils durch die Sieger folgte, wird im Zuge der großen Märchenerzählung rund um diesen Krieg natürlich regelmäßig unterschlagen, falls es denn doch Erwähnung findet, klein geredet oder mit Begründungen zu rechtfertigen versucht, die eine Zumutung für jeden ziviliserten Verstand darstellen.

    Was aber heutzutage niemanden erstaunt, weil in Zeiten einer Politik, die den allgemeinen Volkstod und die Islamisierung Europas gezielt betreibt, nahezu jeder Irrsinn politisch argumentierbar wurde, wie etwa auch schon unter dem Stalinismus oder - damit auch der Nicht-Totatlitarismus nicht mit unverdientem Heiligenschein aus der Debatte geht - in Zeiten, in denen ein Churchill und ein Roosevelt den Morgenthau-Plan abzeichneten. Unterberger kann nicht so ignorant sein, nicht zu wissen, daß, gemessen an den Maßstäben von Nürnberg, alle, die demokratischen Alliiierten-Regierungen eingeschlossen, die sich an der Umsetzung der in Yalta und Potsdam beschlossenen Politiken beteiligten, von Intention wie Ergebnis her, neben den in Nürnberg gehenkten politischen Verbrechern mithängen mussten. Was für ein Glück für sie, daß sie niemand angeklagt hat.

    Und weil das so ist, aber NICHT NUR, weil das so ist, ist diese nach dem zweiten Weltkrieg geschaffene Ordnung (selbstverständlich) schon mehrfach geändert worden. Es ist zutiefst unhistorisch und entspricht wohl mehr einem naiven Kinderglauben, eine, noch dazu mit diesen Methoden und auf den seinerzeitigen einseitigen Interessen entsprechenden Grundlagen errichtete Ordnung besäße so etwas wie einen Anspruch auf Ewigkeitscharakter. Nichts, was Menschen schaffen, ist nicht wieder veränderbar. Und es gäbe hier tausend und mehr gute Gründe zu benennen, warum diese Ordnungsveränderungen erforderlich gewesen sind und auch künftig erforderlich sein werden.

    Israels Hauptstadt heißt Jerusalem. Alles andere ist Mumpitz. So wie die deutsche Hauptstadt - wegen 1866 leider nicht Wien - aber jedenfalls Berlin heisst. Ganz egal, welche Grenzen sonst Deutschland hat und ob es nun fertig oder noch in Veränderung begriffen ist. Tel Aviv war - cum grano salis - das Gleiche wie Bonn. Eine zeitlich begrenzte Ausweichlösung, dem Pragmatismus und den Erfordernissen der Epoche geschuldet. Der Mann hat das Geschwurbel beendet und Klarheit hergestellt. Dafür wurde er gewählt.

    Und mit Verlaub - auf die Gefühle von Moslems Rücksicht zu nehmen ist ebenso entbehrlich wie verzichtbar. Dafür ist seit dem Bataclan zuviel anderes passiert.
    Anderes, als kompromisslose Härte wird von den Führungschichten dieser Steinzeitzivilisation ohnehin nicht verstanden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 01:37

    1) Die Araber sagen La und nicht njet...
    2) Der Nebensatz "dass sie leider immer nur komplette Niederlagen akzeptiert haben" beinhaltet die ganze "Weisheit" im militärischen Umgang mit eben diesen Völkern im Kreig.. Sie werden NIE aufgeben. Lieber sterben sie. Das kann man auch bei jedem Selbstmordattentat sehen! Jede Verhandlung ist Schwäche.
    Außer es geht um Waren im Souk!
    3) Israel wird NIE den Blauhelmen Jerusalem überantworten. Da kennen Sie die vorherrschende Meinung der Israelis nicht. Völlig undenkbar. Die Grenze von 1967? Auch falsch! Der Golan wurde 1973 besetzt. Der kann schon alleine aus militärischen Gründen gar nicht mehr hergegeben werden. (alleine die massiven Bunker und Anlagen in dem Bereich...)
    4) Jerusalem war das Symbol für die Truppen, aber nicht der Hauptzweck der Kriege der Christen gegen die Mohamedaner. Die Kriege dienten eher als Notwehr, um Europa gegen die weitere gewaltsame Islamisierung abzuwehren, nachdem der Norden Afrikas und später der Süden Iberiens maurisch wurde.. Genau DAS was wir jetzt völlig verspielt haben. Mutwillig und mutlos. Kraftlos. Siehe auch Pkt 2 ! Die Mohamedaner haben bereits in Europa gewonnen. Zur weiteren Täuschung gibt es noch eine moderate Strömung die verhandelt und Gremien beschickt, bis... wir alle als Kufare hinknien werden müssen und die Halskette mit dem Kreuz plötzlich keinen Halt mehr findet...

  3. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 06:06

    Mein Gott, das Land ist nur 22.300 Quadratkilometer groß und damit nicht größer als Niederösterreich und Burgenland zusammen. Die arabisch sprechenden Staaten haben über 10 Millionen Quadratkilometer zur Verfügung! Wir mussten nach dem verlorenen WKII über 14 Mio. Vertriebene aufnehmen. Kann sich die arabische Welt nicht überwinden ihre eigenen palästinenschischen Glaubensbrüder aufzunehmen? Auch nicht die superreichen Golfstaaten? Damit wäre endlich Frieden hergestellt, aber nein, nachdem alle Christen und andere Ungläubigen zwangskonvertiert, vertrieben oder ermordet wurden fallen sie alle übereinander her um die jeweilige reine Lehre durchzusetzen. Die Moslems verstehen nur eine Sprache und die baut auf militärischer Stärke auf.

    PS: die Syrer mussten ja bis zu uns fliehen, Saudi-Arabien sah sich offensichtlich außerstande diese Menschen aufzunehmen, steuert aber Geld für Hetz-Moscheen bei.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 08:36

    Wenn wir schon dabei sind: Wien den Wienern!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 13:11

    OT

    ein weiterer Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt vereitelt...
    Welche Erklärung den dezerebrierten Gutis wohl dazu wieder einfallen wird?

    http://www.krone.at/602529

    Hauptsache man verbietet noch mehr christliches Brauchtum (siehe Nikolaus, Weihnachten, Christkindlmarkt, Adventgestecke an der Haustür.....) damit solche Kreaturen nicht gereizt werden.
    ich sage: wem etwas hier nicht paßt, wem das Christentum mit seinen Bräuchen nicht paßt, der soll auf der Stelle dahin verschwinden, wo er hergekommen ist und dort seine Gepflogenheiten leben.
    Bei uns hat man sich anzupassen, genauso wie wir uns anzupassen haben, wenn wir in andere Länder reisen, oder gar dortbleiben!
    Und alle, die das hintertreiben, das eigene Land beschmutzen, die eigene Identität verleugnen, können gerne mitreisen und ein Leben nach ihrer Fasson leben. :-(
    Es ist genug!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 01:10

    ... zum letzten Satz, wer über Wien geherrscht hat, hat unser AU die RotgrünInnerInnen vergessen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2017 08:56

    Existiert auf dieser Welt eine vergleichbare Situation, wo aus religiösen Gründen eine Stadt auf einem souveränen Territorium geteilt werden soll?

    Und ich wiederhole mich: Würde es die Türkei gestatten Ephesus, den Geburtsort Marias, als "Heiligtum" für Christen anzuerkennen?
    Eben.
    Darum, Jerusalem den Juden. Für Moslems die Kaaba.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIS goes Europe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2017 11:02

    AU: "Die Türkei ... hat aber im Syrienkrieg auf die falsche Seite gesetzt und lange die IS-Extremisten unterstützt."

    Stand die Türkei damit nicht auf der Seite Israels?

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2017 18:06

    Scharmützel im Vorfeld. Die Finanzsteins in den USA wollen den Krieg und sie werden ihn bekommen.
    Der Libanon scheint vergessen zu sein! Nur extrem naive denken, daß dieser Krieg wegen Christen und Muselmanen geführt wurde und wird.
    Und wenn es einen Unrechtstaat gibt, dann ist es Israel. Aber wie sagte die alte Rothschild - wenn meine Brut Krieg will, dann werden wir Krieg haben.

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  1. andreas.sarkis (kein Partner)
    11. Dezember 2017 18:33

    Der falsch verstandene Schritt:

    Selbstverständlich ist die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels keine Lösung. Eine solche wäre es nur, wenn sich endlich auch die EU-Staaten entschließen könnten, ihren heftig gelebten Antisemitismus abzulegen und Jerusalem ebenfalls anzuerkennen.

    Jerusalem war nie die Hauptstadt eines arabisch-palästinensischen Gebietes. Ostjerusalem war erst 1948 von Jordanien erobert worden, Israel hatte es 1967 zurückerobert.

    Das Zweistaaten-Märchen ist das Hauptproblem. Die Araber verstehen darunter zwei ARABISCHE Staaten, Jordanien und Palästina. Israel ist nicht vorgesehen.

  2. fewe (kein Partner)
    10. Dezember 2017 01:41

    Ob Trumps Handeln richtig war, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht war es auch nötig, einmal irgendwelche Fakten zu schaffen um dieses Thema zu beenden - wenngleich es vorläufig blutige Folgen haben dürfte in dieser Region.

    Eines erwarte ich allerdings: In den nächsten Wochen werden die kindlichen Hetzereien gegen Trump aufhören und fortan scheint aus seinem Popo nur noch die Sonne. Denn mit Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt von Israel war er superbrav.

  3. McErdal (kein Partner)
    09. Dezember 2017 20:00

    ****Warum Pharisäer/Talmudisten/Judaisten Christus und seine Nachfolger hassen: Sie sind für jüdische Vorherrschaft und Weltregierung ein Hindernis***
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g /2017/11/19/warum-pharisaeer-talmudisten-judaisten-christus-und-seine-nachfolger-hassen-sie-sind-fuer-juedische-vorherrschaft-und-weltregierung-ein-hindernis/

  4. Herbert Richter (kein Partner)
    09. Dezember 2017 18:06

    Scharmützel im Vorfeld. Die Finanzsteins in den USA wollen den Krieg und sie werden ihn bekommen.
    Der Libanon scheint vergessen zu sein! Nur extrem naive denken, daß dieser Krieg wegen Christen und Muselmanen geführt wurde und wird.
    Und wenn es einen Unrechtstaat gibt, dann ist es Israel. Aber wie sagte die alte Rothschild - wenn meine Brut Krieg will, dann werden wir Krieg haben.

  5. McErdal (kein Partner)
    09. Dezember 2017 15:02

    ****Schulz gibt es endlich zu – Deutschland soll bis 2025 abgeschafft werden****
    p o l i t i k s t u b e . c o m/meuthen-schulz-gibt-es-endlich-zu-deutschland-soll-bis-2025-abgeschafft-werden/

  6. pc-think
    09. Dezember 2017 14:53

    "Die Türkei ist zwar eigentlich rein sunnitisch, hat aber im Syrienkrieg auf die falsche Seite gesetzt und lange die IS-Extremisten unterstützt."
    Ganz verstehe ich diesen Satz nicht, weil der IS ja auch rein sunnitisch ist. Es handelt sich dabei um jene Sunniten, die von George Bush im Irak aus der Macht gedrängt und weitgehend vertrieben wurden.
    Erdogan hätte auf die richtige Seite gesetzt, wenn er die alewitische (also eher schiitische) Regierung unterstützt hätte. Da jedoch sowohl Obama als auch Hollande und Steinmeier erklärten, sich eine Zukunft mit Assad nicht vorstellen zu können, rechnete Erdogan eher mit einem sunnitischen Sieg und verhielt sich entsprechend. Aber der klarsichtige Putin machte allen einen Strich durch die Rechnung und verhalf der syrischen Regierung zum Sieg in Syrien.
    Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, weil Israel die daraus resultierende schiitische Achse Iran-Hitzbollah vehement ablehnt. Und Israel pflegt sich in den USA durchzusetzen. Da kommt noch was.

  7. McErdal (kein Partner)
    09. Dezember 2017 13:18

    *****AfD deckt auf: Zehntausende Flüchtlinge auf Staatskosten eingeflogen!****
    w w w . u n z e n s u r i e r t . d e /content/0025714-AfD-deckt-auf-Zehntausende-Fluechtlinge-auf-Staatskosten-eingeflogen

    ********WELCHE FLÜCHTLINGE?*******

  8. McErdal (kein Partner)
    09. Dezember 2017 11:34

    ***The Balfour declaration - "Lord" Rothschild explains - BALFOUR 100*****
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?time_continue=9&v=8UyKzNNSlOM

  9. Zraxl (kein Partner)
    09. Dezember 2017 11:05

    Zum Ausbruch des 1. Weltkriegs gibt es einen sehr interessanten Vortrag von Lothar Höbelt auf youtube: /watch?v=loyIM5Qp_cg
    Die Araber spielen da mirscheints keine so große Rolle.

  10. IS goes Europe (kein Partner)
    09. Dezember 2017 11:02

    AU: "Die Türkei ... hat aber im Syrienkrieg auf die falsche Seite gesetzt und lange die IS-Extremisten unterstützt."

    Stand die Türkei damit nicht auf der Seite Israels?

    • NATO - ISIS (kein Partner)
      09. Dezember 2017 14:12

      Die Türkei hat im Angriffskrieg gegen Syrien die IS-Extremisten unterstützt, weil die Türkei ein NATO-Mitglied ist. Die NATO hat es so gewollt!

  11. Torres (kein Partner)
    09. Dezember 2017 10:57

    1. Jerusalem als Hauptstadt Israels haben bereits Clinton, Bush und Obama bezeichnet; Bush hat sogar die Übersiedlung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem angekündigt. Dass jetzt ausschließlich Trump dafür geprügelt wird, noch dazu, wo er das in seinem Wahlkampf angekündigt hat, zeigt nur die Verkommenheit europäischer Politiker, die offenbar - aus eigener Erfahrung - Wahlkampfversprechen nur als unverbildliche Spaßveranstaltungen betrachten.
    2. Angesichts der Fahnenverbrennungen durch gewalttätige Araber Trump als "Brandstifter" zu bezeichnen, wie das linke Medien tun (ORF, Arte), ist an Absurdität nicht mehr zu übertreffen. "Lügenmedien" ist da ein Euphemismus.

  12. unbedeutend (kein Partner)
    09. Dezember 2017 10:14

    Zur Intensität der innerislamischen Konflikte:
    "Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet ..." (Sure 9,111)
    Und bezüglich des Landes Israel / Palästina die Worte Allahs zum Volk Israel in Sure 5,21: "O mein Volk, betretet das heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret (ihm) nicht den Rücken; denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren."

  13. Anmerkung (kein Partner)
    09. Dezember 2017 05:43

    Je länger die Europäer bei sich zu Hause konfrontiert sind mit den "Segnungen" einer großen mohammedanischen Nachbarschaft, desto deutlicher wird ihnen die Lage in Nahost vor Augen treten. Damit wird auch ihre Neigung wachsen, in der Anerkennung Jerusalems dem Vorbild von Präsident Trump zu folgen.

    Warum brauchen die ach so gescheiten Europäer diese Lektion? Warum sind sie von sich aus zu blöd dazu, diese Nachbarschaft richtig einzuschätzen, ohne sich zuerst wie Kleinkinder die Finger zu verbrennen?

    Sie dürfen sich bei Schwarz und Rot für die "nächstenliebende", "menschenrechtliche" Gehirnwäsche bedanken. Die "Friedenserziehung" hat sie auf die Stufe von Kleinkindern hinuntergedrückt.

  14. schreyvogel
    08. Dezember 2017 12:43

    Jetzt wissen wir es ganz genau: Die Trennlinie zwischen Recht und Unrecht ist der zweite Weltkrieg (A.U.).

    Alles was vorher geschah, wie der Raub Palästinas durch die Zionisten, dient der Stabilität und ist daher nicht anzugreifen!

    Alles was nachher dort geschah, ist als Terrorismus gegen die Existenzberechtigung des Staates der Zionisten zu 100% abzulehnen.

    Und: 'Israels Hauptstadt heißt Jerusalem. Alles andere ist Mumpitz.' (Helmut Oswald)

    Ich weiß ja, warum ich bei diesem Blog abonniert bleibe.

    • ludus
      08. Dezember 2017 18:17

      Ich fände es am besten, die Juden und die Palästinenser würden sich, wenn sie schon nicht miteinander auskommen, gegenseitig die Schädel einschlagen und den Rest der Welt in Ruhe lassen!

  15. pressburger
    07. Dezember 2017 20:18

    In White House Daily, 6.12.2017, Stellungnahmen von President Trump zu Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt von Israel :
    "In 1995, Congress adopted the Jerusalem Embassy Act, urging the federal government to relocate the American Embassy to Jerusalem and to recognize that that city - and so importantly - to Israel`s capital. This act passed Congress by an overwhelming bipartisan majority and was reaffirmed by a unanimous vote of the Senate only six months ago."
    Also nichts neues, keine Trump Erfindung.

  16. Bob
    07. Dezember 2017 16:35

    Ist Schulz übergeschnappt?
    http://www.krone.at/602569
    Glauben die Piefke das sie der Mittelpunkt des Universums sind?

  17. Erich Bauer
    07. Dezember 2017 16:24

    Die Merkel-EU könnte doch die Gaza-HAMAS nach Europa einladen. Und die Flinten-Uschi einen "Halbmond"-Zug mit "Germans to the Front"-Anfeuerungen zur Befreiung Jerusalems organisieren.

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/61805-27-straftaeter-und-gefaehrder-abschiebung-protest/

  18. Bob
  19. Bob
    07. Dezember 2017 13:55

    Die Verlegung einer Botschaft in die Hauptstadt kann doch nicht so eine Krise auslösen!

  20. Undine
    07. Dezember 2017 13:33

    Ob die Entscheidung Trumps richtig oder falsch ist, kann ich nicht beurteilen; zudem hege ich weder für die einen, noch für die anderen Bewohner des einstigen Heiligen Landes besondere Sympathien. Aber eines steht für mich fest: Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels wird uns mehr denn je islamische Terrorattentate bescheren. Die Bereitwilligkeit der Moslems, Unschuldige zu töten, ist permanent vorhanden.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 14:57

      Genau deswegen halte ich die Jerusalemgeschichte fuer redundant. Es gibt viel wichtigere Massnahmen, die zu setzen waeren. Terrortote wegen einer Botschaftsuebersiedlung in Kauf zu nehmen steht sich kaum dafuer.

  21. glockenblumen
    07. Dezember 2017 13:11

    OT

    ein weiterer Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt vereitelt...
    Welche Erklärung den dezerebrierten Gutis wohl dazu wieder einfallen wird?

    http://www.krone.at/602529

    Hauptsache man verbietet noch mehr christliches Brauchtum (siehe Nikolaus, Weihnachten, Christkindlmarkt, Adventgestecke an der Haustür.....) damit solche Kreaturen nicht gereizt werden.
    ich sage: wem etwas hier nicht paßt, wem das Christentum mit seinen Bräuchen nicht paßt, der soll auf der Stelle dahin verschwinden, wo er hergekommen ist und dort seine Gepflogenheiten leben.
    Bei uns hat man sich anzupassen, genauso wie wir uns anzupassen haben, wenn wir in andere Länder reisen, oder gar dortbleiben!
    Und alle, die das hintertreiben, das eigene Land beschmutzen, die eigene Identität verleugnen, können gerne mitreisen und ein Leben nach ihrer Fasson leben. :-(
    Es ist genug!!!

    • Undine
      07. Dezember 2017 13:25

      @glockenblumen

      *************************************!
      Tja, @glockenblumen, ist doch ganz einfach: keine Christkindlmärkte---keine islamischen Terroranschläge gegen diese Märkte. Keine Christbäume, keine Weihnachtsfeiern, keine Weihnachtslieder, kein Nikolaus, keine (Kirchturm-)Kreuze usw., Kopftücher für alle Frauen, offizielle Erklärung, daß in Österreich die Scharia gibt---und schon haben wir unsere Ruhe.....

    • glockenblumen
      07. Dezember 2017 13:34

      @ Undine

      ich bin dafür, daß wir unsere Ruhe wieder haben indem alle - und ich meine ALLE - die etwas an Österreich, seinem Volk, seinem Brauchtum, seiner christlichen Prägung auszusetzen haben, bzw. sogar das Gastrecht auf das Schlimmste mißbrauchen, aus diesem unserem schönen Land ohne Verzug verschwinden!
      Alle Leistungen - die ihnen sowieso nicht zustehen - auf der Stelle streichen und raus mit solch impertinent fordernden Unruhe- und Terrorstiftern!

    • logiker2
      07. Dezember 2017 17:57

      @Glockenblumen,******************* wer die Hilfsbereitschaft mißbraucht ( sie ist großzügig genug ) verwirkt seinen Anspruch darauf, daher Ausreise wohin er/sie auch immer will.

  22. Erich Bauer
    07. Dezember 2017 12:52

    Präsident Trump und Präsident Putin werden sich bald die Bälle abwechselnd zuwerfen. Zwischen den beiden laufen die Araber (Sunniten/Schiiten) hin und her... in die jeweilige Wurfrichtung. Schaut gut aus.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 13:05

      Das ist eine sehr optimistische Sicht der Dinge.
      Ich hoffe, Du hast recht.
      Nur im Rahmen einer Abstimmung der grossen Maechte koennte die Jerusalemanerkennung Sinn machen.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 13:32

      Bereits 1952 wurde Jerusalem als Hauptstadt Israels von der Staatengemeinschaft anerkannt.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 14:10

      Die russische Administration ist ziemlich schlau. Man weiß dort ganz genau, dass ein Palästinenser-Staat eine sorgfältig gehegte Illusion ist. Die Karotte vor und für den Esel, wenn man so will. Und, die Palästinenser gehen ihnen genauso hinten vorbei, wie den Arabern. Wenn im Nahost (das ist Israel) irgendwie etwas Sache werden kann, dann wird das zwischen USA und RF ausgehandelt.

      Briten und Franzosen haben jedenfalls nix mehr zu melden. Und Merkel… schaut stumm um den ganz Tisch herum. Ist wahrscheinlich auch besser so.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 14:45

      Wenn die Anerkennung 1952 bereits erfolgt ist, wozu das Tamtam? Ein hoeherer Plan von Trump-Putin oder Ablenkung durch Trump, dass der Irre in Nordkorea vorfuehrt???

      Das, was die Welt nun als erstes und vordergruendig ernten wird, sind neue Terrortote:

      http://www.krone.at/602510

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 14:55

      ... dass der Irre in Nordkorea ihn (Trump) vorfuehrt?

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 14:58

      Moslems machen immer "TamTam". Und wenn's sonst nix finden, dann gibt's "TamTam" gegen Gipfelkreuze. Es passt den Moslems halt nicht dass die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt wird.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 15:28

      Ich meine, dass Trump das Tamtam macht, was zwar keine Aggressionen der Moslems rechtfertigt, aber doch leicht vorhersehbare Anschlaege ausloesen wird. Das ist die Sache nicht wert, denn in Wirklichkeit ist es ziemlich wurscht, wo die Botschaft steht und gibt nur Anlass zur Aufregung.
      Wenn ich den Moslems zeigen wollte, wo wirklich der Hammer ist, wuerde ich zB eine juristische Pruefung anordnen, ob der Koran mit dem US-Rechtssystem kompatibel ist (nach sorgfaeltiger vorheriger geheimer Pruefung, ob dies der Fall ist). Meinungs- und Religionsfreiheit, ja. Aufruf zu Mord an anderen Religioesen? Religioeses Recht ueber Staatsrecht? Usw. Das waere etwas, wofuer sich ein Tamtam lohnte.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 15:47

      @"...ob der Koran mit dem US-Rechtssystem kompatibel ist..."

      Könnte doch auch der österreichische Verfassungsgerichtshof prüfen.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 15:57

      Da widerspreche ich nicht.
      Unten schreibt Helmut Oswald etwas ueber Angriff.
      Eine eingehende Befassung mit Kompatibilitaet des Islam waere

      EIN KONZENTRIERTER ANGRIFF
      EIN GEZIELT GESCHWUNGENER WIRKUNGSVOLLER HAMMER
      EINE RECHTSSTAATLICHE VERTEIDIGUNG

      Die Botschaft ist nur ein symbolischer Nadelstich, der weiteren Aufruhr in einem Gebiet mit hoffnungslos verfahrener Situation ausloest.
      Nur wenn eine neue effektive Strategie von Putin und Trump dahintersteckte, die in Schritten durchgefuehrt wuerde, machte es Sinn.

      Das kann ich derzeit nicht erkennen.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 16:58

      Ich glaube nicht, dass diese „Intifada" so richtig hochgeht. Natürlich wird man wild herumhüpfen, herumschreien und Fahnen verbrennen. Aber, das ist halt Folklore.

      Die Palästinenser wissen, dass das mit der Intifada nicht funktioniert. Die Araber wissen, dass die Investoren in ihren Ländern ihnen dann den "Schluck" abdrehen... Die wirtschaftliche Verzahnung mit dem „Satan“ ist schon viel zu weit fortgeschritten.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 18:09

      Kann durchaus auch nur ein Strohfeuer werden.
      Strohfeuer nach Nadelstich ...

    • logiker2
      07. Dezember 2017 18:14

      @Erich Bauer, den derzeitigen VFGH ist besser nichts mehr prüfen lassen, sie wissen was rauskommt.

  23. Ausgebeuteter
    07. Dezember 2017 11:48

    Jerusalem ist und bleibt die Hauptstadt Israels. Diese Tatsache müssten nicht nur die arabischen Staaten, sondern auch die wankelmütigen Europäer anerkennen. Eine mögliche Botschaftsverlegung von Tel Aviv nach Jerusalem ändert nichts an obiger Feststellung.

    Die Palestinenser (welche intern oft zerstritten sind) und ihre freundschaftlich verbundenen muslimischen Staaten sollten diese Fakten doch endlich anerkennen. Eine Rückkehr nach Ostjerusalem ist für die Palestinenser unrealistisch, genauso wie Schlesien und Pommern für Deutschland nur mehr Geschichte ist. Dass ein friedliches Zusammenleben zwischen Juden und Moslems möglich ist, beweisen die vielen Araber, welche zufrieden in Israel leben und großteils auch die israelische Staatsbürgerschaft besitzen. Auch im von Israel kontrolliertem Westjordanland erkennen die gemäßigten Araber, dass es besser ist, mit den Israelis zu kooperieren, anstatt den Gewaltaufrufen der Brüder aus dem Gazastreifen zu folgen.

    Noch etwas: In Jerusalem wurde immer Geschichte geschrieben und dies wird auch weiterhin der Fall sein. Dabei zieht im Hintergrund auch der Gott der Juden und Christen sowie derer "abgefallenen Glaubenssrichtung Islam" die Fäden.

  24. Undine
    07. Dezember 2017 11:21

    Es ist wie ein Fluch und ein Hohn zugleich, daß ausgerechnet von dort, also vom "Heiligen Land" aus, wo nach der Bibel "alles" begonnen hatte, immer Unruhen ausgegangen sind und immer weiter ausgehen werden. Diese Region ist das größte und gefährlichste Pulverfaß der Erde, ein ewiger Spaltpilz! Weil die Götter- und Heldensagen (copyright: @Sensenmann) eines kleinen Volkes für bare Münze genommen werden (müssen), wird dort nie Friede einkehren, wird die Welt nie wirklich zur Ruhe kommen.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 11:39

      .. und genau deshalb sollte man sich nicht einmischen, da kann man nur verlieren. Alles, was passieren wird, sind hoechstens ein paar Anschlaege mehr, fuer die die Linksmedien Trump verantwortlich machen werden, und dann hat sich's.
      Es ist im Gesamten gesehen eine Nebenfront wo's kaum was zu gewinnen gibt.

  25. simplicissimus
    07. Dezember 2017 09:55

    Wer hier jemals behauptet hat, dass der Blog ohne andere Meinungen fad und inzuechtig waere, der beteilige sich nun an dieser Diskussion!

    Das Thema Israel hat es aber auch in sich!

  26. pressburger
    07. Dezember 2017 09:51

    Zu Geschichte kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ob der Zerfall des Osmanischen Reiches die Ursache für den 1. Weltkrieg war, ist mehr als fraglich. Wenn es eine Ursache gegeben hat, war das die Revanche Frankreich für die Annektierung Elsas-Lothringens nach 1871. Es hat nicht eine Ursache gegeben. Es gibt keine Monokausalität, auch nicht eine auschliesliche Schuld. Die Geschichte schreiben immer die Sieger. Aber Geschichte bleibt Geschichte, sie kann sich gegen diverse Interpretationen nicht wehren.
    Die Existenz des Staates Israel ist eine Tatsache. Bei der Gründung des Staates Israel ist es nicht immer völkerrechtlich korrekt zugegangen. Die Welt ist im Jahr 2017, und nicht 1947. Es gibt die Macht der Tatsachen. Die Polen bekommen den Osten ihres Landes nicht zurück, die Deutschen können Irreführend von Sachsen und Mecklenburg behaupten, dass es der Osten Deutschlands ist. Auch Strache wird nichts an der Tatsache ändern, dass die Region Bozen italienisch bleibt und Vorarlberg wird, zum grössten Bedauern der Vorarlberger, österreichisch bleiben müssen und nicht zum Schweizer Kanton mutieren.
    Der sog. bisherige Friedensprozess unter Beteiligung Israels, der Palästinenser und der USA, hat keinen Frieden gebracht, sondern die Konflikte im besten Falle übertüncht, tatsächlich verschärft. Der Schachzug von Trump ist strategisch, im Sinne der Spieltheorie, absolut richtig. Trump provoziert einen Konflikt, übernimmt die Initiative und könnte die Spielregeln ändern. Ohne Konflikt keine Lösung. Watzlawick, hat vor immer mehr von dem gleichen gewarnt. Die Palästineser werden durch diese Veränderung gezwungen werden, die Realität anzuerkennen. Die Realität ist, dass die Palästineser ausser der EU, keinen eigentlichen Verbündeten haben.
    Die EU würde sie aber in einen Konflikt fallen lassen. Alle arabischen Staaten haben bis jetzt, nichts unternommen um die Palästinenser wirklich zu unterstützen. Die bisherigen Vermittler von der US Seite haben die Palästinenser im Irrglauben gelassen, dass sie ihre Ziele erreichen könnten. Alle, die USA, die EU waren zu feige den Palästinensern eindeutig zu sagen, dass ihre Ziele irreal sind.
    Zu wünschen wäre, dass es Trump gelingt, den Konflikt durch die Einführung der Priorität der Tatsachen, zu lösen.

  27. dssm
    07. Dezember 2017 09:17

    Herr Unterberger, lassen Sie einfach die Gegend in Zukunft unerwähnt!
    Jemen ohne Israel und Amerikaner? Die sagen aber selber etwas anderes!
    Türkei ein rein sunnitischer Staat? Schon einmal etwas von Alewiten gehört?

    Und wie Versöhnung mit Arabern gehen soll, muss auch erst einmal abseits von gutmenschlichen Gedanken, in einer realen Welt, erklärt werden. Die Araber sind nämlich faul, faul und nochmals faul! (Oder unfähig?). Während die Juden und Christen blühende Landschaften erzeugt haben, sitzen die Araber immer noch in Armut herum. Wie man eine geborene Unterschicht, welche nicht den leisesten Willen zu harter Arbeit bisher gezeigt hat, davon abhält, sich „zu nehmen was ihnen zusteht“, bedarf doch einer intensiveren Ausführung – denn ich wüsste nicht wie das gehen soll. Oder kennt Herr Unterberger faule, dumme Menschen, welche diese Defizite offen zugeben und sich entsprechend als Bittsteller verhalten?

    • Leopold Franz
      07. Dezember 2017 10:56

      Das sehe ich auch so, ein bewaffneter Konflikt in dieser Gegend ohne Amerikaner und Israelis ist nicht denkbar. Die Interessen sind zu groß für eine neutrale Haltung.
      Der Konflikt zwischen den sunnitischen Wahabiten und den Schiiten geht zurück in das 19. Jahrhundert, als die Saudis Grabmäler schiitischer Imame und auch das des Hussein, des Sohnes des Gründers Ali, des Schwiegersohnes Mohammeds, in Kerbala zerstörten. Eine Versöhnung unter den beiden Religionen ist für mich derzeit nicht denkbar.
      https://www.unzensuriert.at/content/0025570-Geburt-Saudi-Arabiens-Der-Wahhabismus-Ein-Pakt-der-Wueste

    • dssm
      07. Dezember 2017 11:36

      @Leopold Franz
      Der Konflikt geht auf die Abbasiden zurück, als jene den heutigen Islam geschaffen haben, als eine Religion der Mächtigen, da kam es zur Trennung und zwar entlang der uralten Einflusszonen der Perser und Römer. Eine Vereinigung ist nahezu undenkbar, denn die jeweils andere Gruppe wird allerhand mythischer Verbrechen beschuldigt und deshalb wird alle paar Jahre eine heilige Stätte der Ketzer verunstaltet, womit die jeweils andere Seite wieder einen Grund hat Unfrieden zu stiften. Saudi-Arabien reiht sich da nur in eine lange Reihe einschlägiger Konflikte ein und immer wenn es innenpolitisch nicht so gut läuft, dann wird dieser endlose Orlog wieder frisch mit Blut gefüttert.

    • Leopold Franz
      08. Dezember 2017 19:14

      Eine sehr interessante Information, vor allem zu den Einflusszonen, danke. Ich habe mir kürzlich ein Buch über die Entstehung des Islam gekauft, bin aber noch nicht durch.
      Gestern hatte ich die Wahabiten im Sinn, die ja derzeit die arabische Halbinsel aber auch den muslimischen Teil des Balkan, dort vor allem Bosnien, radikalisiert haben.

  28. Undine
    07. Dezember 2017 09:06

    A.U. schreibt:

    "Die Implosion des Osmanischen Reiches und die Gier anderer Mächte von Italien über Frankreich bis Serbien, sich auf dessen Kosten auszubreiten, waren die wohl wichtigsten Ursachen des ersten Weltkriegs. Dieser wiederum ist kausal für alle weiteren Katastrophen des 20. Jahrhunderts..."

    Der Vollständigkeit halber---als stets verschwiegene Hauptursache des 1. Weltkrieges---sei die GRÜNDUNG des Staates ISRAEL genannt.

    Benjamin FREEDMAN (Friedman) schildert in seinem Vortrag in Washington 1961 haarklein, wie es dazu gekommen ist, daß der Krieg, der 1914 begann, deshalb zum Weltkrieg ausartete, weil der Eintritt der USA der Preis dafür war, daß im ehemaligen Palästina ISRAEL GEGRÜNDET werden konnte:

    https://www.youtube.com/watch?v=9wK0oC9S_aU&t=2021s

    Derselbe Inhalt, deutsche Untertitel! Wenn man den Ton wegnimmt, kann man sich auf die Untertitel konzentrieren, und das ist sehr wichtig!

    "Benjamin Freedman Rede über die SCHULDFRAGE der Weltkriege deutsche Übersetzung"

    https://www.youtube.com/watch?v=vCknm48eyek

    • dssm
      07. Dezember 2017 09:21

      @Undine
      Erster Weltkrieg und Israel?!?!?
      Da gab es genügend andere Spannungsfelder zwischen den Großmächten, die haben alle nur auf den berühmten Ersten Schuss gewartet, vor allem die Briten aus wirtschaftlichen Überlegungen, die Franzosen um 'Rache' zu üben und die Österreicher um eine Staatspleite im Frieden zu vermeiden.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 09:26

      Werde es mir ansehen, Undine, nur beeinflusste der (spaete) Eintritt der USA den AUSGANG des WK 1, jedoch nicht den AUSBRUCH. Da sehe ich doch andere Ursachen als wesentlicher. Die USA konnten sich auch keine Verlierernationen England und Frankreich leisten, da wurde zuviel Geld geliehen. Der Eintritt der USA ist kaum monokausal zu erklaeren.

    • Undine
      07. Dezember 2017 09:31

      @dssm

      Bevor ich dieses aufschlußreiche Video gesehen hatte, wäre ich auch nie auf diese Idee gekommen! Lieber @dssm, sehen Sie sich dieses Video sine ira et studio an, und Sie werden eines Besseren belehrt. Benjamin Freedman hatte nicht den geringsten Grund, nicht objektiv zu berichten. Hut ab vor diesem Mann!

    • Franz77
      07. Dezember 2017 09:36

      Danke für den Link!!!

    • Undine
      07. Dezember 2017 09:43

      @simpilcissimus

      Benjamin Freedman erklärt genau DAS!

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 18:07

      Hochinteressant, Undine.
      Das Palaestina-Versprechen war eine entscheidende Ursache fuer den US-Kriegseintritt und damit fuer den Ausgang, hatte jedoch nichts oder wenig mit den Ursachen fuer den Ausbruch des Krieges zu tun.
      Letztendlich aendert dass allerdings nichts daran, dass Deutschland und Oesterreich-Ungarn schaebigst nach dem WK 1 behandelt wurden. Und die USA massgeblichen Anteil hatten.
      Wenn es durch juedischen Verrat geschah, wie Freedmann berichtet, dann umso trauriger. Was soll man dazu noch sagen ...

    • Undine
      07. Dezember 2017 23:51

      @simplicissimus

      "...entscheidende Ursache fuer den US-Kriegseintritt und damit fuer den Ausgang, hatte jedoch nichts oder wenig mit den Ursachen fuer den Ausbruch des Krieges zu tun."

      Das stimmt natürlich! Ich habe das oben nicht gut ausgedrückt. Aber Benjamin Friedman erklärt alles sehr verständlich. Das Erschütternde für mich ist, daß den exorbitant hohen "Preis" für das kleine Land, um das es ging, so viele Millionen Menschen mit ihrem Leben bezahlen mußten, denn ohne diesen Kuhhandel hätte es WKII nicht gegeben.

    • Undine
      08. Dezember 2017 00:00

      @dssm und @simplicissimus

      Anläßlich des Abschiedsbanketts der französischen Manöver im Sommer 1912 (!) brachte der russische Großfürst NIKOLAJ NIKOLAJEWITSCH als Ehrengast unter dem Beifallsklatschen der Generäle den Trinkspruch aus:

      "Auf unseren künftigen SIEG - Auf Wiedersehen in BERLIN, Messieurs!"

      Der Krieg lag also damals schon längst in der Luft, nur der "auslösende Grund" fehlte noch; nach knapp zwei Jahren wurde er in Sarajewo geliefert.

    • simplicissimus
      08. Dezember 2017 05:27

      Undine, wer Clark aufmerksam gelesen hat, wird sehen,. dass Frankreich Russland gegen D und OeU aufhusste und eigentlich Kriegstreiber Nummer 1 war, auch wenn sich Clark Muehe gibt, die Schuld moeglichst gleich aufzuteilen. Reine Verschlafenheit war es sicher nicht, der Titel passt nicht wirklich. Ich verurteile auch den wenig gerechtfertigten Eingriff der Amerikaner und jedem, der sonst dahinter steckt. Die Vergewaltigung von D und OeU war weit entfernt vom Umgang den europaeische Nationen nach Niederlagen in den vergangenen 200 Jahren miteinander gepflegt hatten.

  29. Brigitte Imb
    07. Dezember 2017 08:56

    Existiert auf dieser Welt eine vergleichbare Situation, wo aus religiösen Gründen eine Stadt auf einem souveränen Territorium geteilt werden soll?

    Und ich wiederhole mich: Würde es die Türkei gestatten Ephesus, den Geburtsort Marias, als "Heiligtum" für Christen anzuerkennen?
    Eben.
    Darum, Jerusalem den Juden. Für Moslems die Kaaba.

    • pica
      07. Dezember 2017 09:41

      Auch die Wiederholung macht es nicht besser! Ephesos ist der angebliche STERBEort Mariens.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 10:39

      Der Geburtsort Marias ist an der Stelle, wo heute in Jerusalem die St. Anna Kirche steht. GENAU an dieser Stelle steht eine Verehrungsstatue... Als man mir das "verklickerte" musste ich einfach schnell raus zum Kirchenplatz. Ein schwarzer Kater umschmeichelte mich und ließ sich von mir füttern...

    • Brigitte Imb
      07. Dezember 2017 11:05

      Ja sei´s drum, ich habe es 2x anders verklickert bekommen. ;-)

  30. Erich Bauer
    07. Dezember 2017 08:48

    Nach dem 2. ökumenischen Konzil (381) wurde es verabsäumt die (christlichen) Arianer mit Stumpf und Stiel auszurotten. Aus den Arianern krochen dann die Moslems hervor...

    • Konrad Loräntz
      07. Dezember 2017 11:11

      interessant. Gibt es dazu weiterführende Quellen ?

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 11:13

      Einfach nur Religionsgeschichte.

    • unbedeutend (kein Partner)
      09. Dezember 2017 10:04

      Genau das ist ein sehr wesentlicher Unterschied zwischen Christentum und Islam: Christen rotten Andersgläubige nicht "mit Stumpf und Stiel" aus. Und das ist auch gut so.

  31. Bob
    07. Dezember 2017 08:36

    Wenn wir schon dabei sind: Wien den Wienern!

  32. Erich Bauer
    07. Dezember 2017 08:24

    Interessant, was so ein Kurzbesuch von Präsident Trump bei den Saudis ausgelöst hat. Kurz danach wurden massenhaft "Prinzelinen" aus ihren komfortablen "Zelten" rausgeholt. Was war wirklich der Grund? Gibt es da Zusammenhänge? Wird Präsident Trump von den "Clinton"-Scharwenzlern fahrlässig unterschätzt? (Was ich nicht so recht glauben kann) Was den "Clinton"-Scharwenzlern gelang, ist die flächendeckende Trump-Unteschätzung in Old Europe...

    Bin neugierig wann die Saudis mit den "Prinzen" eine Freitag-Enthauptung-Show veranstalten...

    • Rupert Wenger
      07. Dezember 2017 10:33

      Präsident Trump wird unterschätzt! Glauben sie es ruhig! Wenn man alle Parteien in Nahen Osten Revue passieren lässt (Sunna, Shia, Türkei, Russland, Saudi-Arabien, Ägypten,Iran, Palästinenser beider religiöser Richtungen, und vielleicht noch einige mittelgroße Staaten) und nach derzeitigem Stand nach Nähe zu USA/Russland, Sunna/Shia, ordnet, zeichnen sich mehrere Konstellationen ab, die bisher undenkbar waren. Allerdings darf man militärische Auseinandersetzungen nicht a priori ausschließen, sondern nach Lösungen minimaler Auswirkungen suchen. Mir scheint, nein, ich bin mir sicher, Präsident Trump könnte eine erfolgversprechende Strategie fahren.

  33. El Capitan
    07. Dezember 2017 08:16

    Wer etwas über Israel wissen will, sollte hinfahren und mit dem Menschen reden, nicht aber sich aus Zeitungen und TV informieren. Niemand bei uns berichtet beispielsweise darüber, dass es auf dem Golan ein Militärhospital gibt, in dem Syrer kostenlos behandelt werden.

    Viele Araber haben es sich in Israel häuslich eingerichtet. In Nazareth, der Stadt mit dem höchsten Araberanteil, ist nur eine Minderheit "kampfbereit". Sie sprayen Parolen an Wände, fahren mit der Vespa und gehen abends in die Disco. Aus. Punkt.

    Die Moslems können es sich nicht leisten, Israel zu vernichten. Sie brauchen Israel als symbolischen Gegner und Feind. Ohne Israel hätten die Moslems längst den 3. Weltkrieg gestartet: Untereinander!

    Den Zustand des Islam erkennt man am Gaza-Streifen. Niemand hindert Ägypten, Gaza zu versorgen. Nein, das tun sie nicht. Das überlassen sie Israel.

    Es gäbe noch viele Punkte aufzuzählen. Das Problem des 21. Jahrhunderts ist weniger Israel als der Islamismus und seine kritiklosen Unterstützer bei uns.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 08:32

      Gut beobachtet. Araber sind/waren in Israel als billige Arbeitskraefte geduldet/gern gesehen. Deswegen geht es ihnen auch nicht schlecht dort. Extremisten gibt es aber auf beiden Seiten auch genug.
      Ich bin dafuer, europaeische Probleme mit Moslems in Europa zu loesen und sich nicht in Israel einzumischen, das bringt nix.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 08:43

      Es brächte sehr wohl etwas, wenn Europa die Hauptstadt Jerusalem anerkennt und unterstützt. Passiert aber nicht. Daher werden die Moslems in Europa so richtig ermuntert. Bald werden sie fordern, dass Deutschland in den Krieg gegen Israel zieht.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 09:02

      Man muss ja nicht immer haargenau derselben Meinung sein, Erich!

    • oberösi
      07. Dezember 2017 13:14

      @ el Capitan

      "Die Moslems können es sich nicht leisten, Israel zu vernichten. Sie brauchen Israel als symbolischen Gegner und Feind." Ansonsten würden sie permanent über sich selbst herfallen.
      Genau dieses Argument habe ich vor Jahren bei einer Versammlung der Österreichisch-Arabischen Gesellschaft (SAAR) vorgebracht. Jöö, war da die Freude groß...

  34. Ausgebeuteter
    07. Dezember 2017 08:13

    Jerusalem ist schon lange die Hauptstadt von Israel, dort ist auch die Regierung und das Parlament angesiedelt. Bisher hatten alle Länder mit diplomatischen Vertretungen Ihre Botschaften weiterhin in Tel Aviv und nur manche Generalkonsulate in der Hauptstadt. Daher müssen die Botschaftsangehörigen zu Kontakten mit der Regierung immer nach Jerusalem pendeln. Jedes Land wartete daher auf die erste Großmacht, welche mit einer Botschaftsverlegung beginnt. Scheinbar sind die "Ostküstenjuden" in den USA nun hinter Trumps Plan, diesen Schritt zu wagen.

    Hat Herr Unterberger bei der Erwähnung im Punkt 3 den Gazastreifen mit fast 2 Millionen Einwohnern bei seinen Zukunftsperspektiven vergessen? Im besetzten Westjordanien (Westbank) leben fast 3 Millionen Leute. Dem gegenüber hat Israel fast 9 Millionen Einwohner.

    Die Botschaftsverlegung ist eigentlich nur ein symbolische Geste, das Gebiet rund um Jerusalem ist und bleibt weiterhin ein Pulverfass.

    • Dr. Faust
      07. Dezember 2017 10:32

      Wie wäre es, wenn die USA die Botschaft mach Jerusalem verlegen und "Botschaft der Vereinigten Staaten für Israel und Palästina" nennen würden?

  35. simplicissimus
    07. Dezember 2017 08:00

    Trump scheint nach der Entscheidung des Obersten Gerichts, ein partielles Einreiseverbot fuer Muslime anzuerkennen, seine Chance zu wittern, internationale (vermeintliche?) Lorbeeren zu wittern, nachdem ihn der Irre aus Nordkorea wie einen Papiertiger aussehen hat lassen.
    Solange Kim Raketen nur in die Luft schiesst und haemlich grinsend Trump als Rumpelstilzchen vorfuehrt, verlieren Trump und die USA Glaubwuerdigkeit, denn ausser Sanktionen ist kaum etwas Sinnvolles zu machen. Ein Blitzkrieg gegen Nordkorea ginge nur mit Einverstaendnis von China und Russland, um einen moeglichen Weltkrieg zu vermeiden und eine chirurgische Operation zur Eliminierung des Verbrechers ist riskant und koennte bei Scheitern in der Zerstoerung von Suedkorea enden.
    So koennte sich Trump aus dieser unangenehmen Pattsituation vermeintlich leichteren Aufgaben zugewendet haben. Jerusalem fuer die Juden, ich habe ja nichts dagegen, aber dann muessten zur Befriedung die Araber daraus verschwinden. Solange man alle Religionen drinnen laesst, gaert das Problem ungeloest weiter.

    Ich wuensche Trump alles Gute, das Impeachment ist missglueckt, jetzt ist Zeit fuer Erweiterung einer Politik der Vernunft. Ob dieses Ziel aber erreicht werden kann, indem man Muslime motiviert Bomben wegen einer uebersiedelnden Botschaft zu schmeissen, bezweifle ich. Die mediale Welt wird dies Trump in die Schuhe schieben und viele Menschen werden sich davon beeindrucken lassen, dann es ist etwas anderes als schief sitzende Krawatten oder ein paar Machosprueche.

    Das Ziel ist das Ziel und nur der Weg, der dorthin am rasch und wenig verlustreich fuehrt ist richtig.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 08:36

      Das Ziel ist das Ziel und nur der Weg, der dorthin rasch und wenig verlustreich fuehrt ist richtig.

  36. Josef Maierhofer
    07. Dezember 2017 07:46

    Israel hat sich verteidigt, und effizient.

    Mit den Arabern gibt es keine Verträge, die halten so was auch nicht ein.

    Der Jemenkrieg wurde von den Amerikanern befeuert, Donald Trump selbst hat im Auftrag der amerikanischen Waffenlobbys den 180 Milliarden schweren Waffendeal geschlossen. Die Waffen landeten beim IS und werden derzeit im Jemen eingesetzt.

    Israel hat durch die Expansionsbewegungen (Außensiedlungen) selbst den Krieg auch befeuert.

    Jerusalem lässt sich von außen nicht lösen, ist meine Meinung, auch nicht mit Alleingängen und Anerkennungen, etc.

    Wie ist es derzeit ? Kommen doch derzeit alle an ihre heiligen Stätten ? Ist da nicht der einzige Garant Israel dafür ?

    Ich sehe für einen Verhandlungsfrieden keine Chance.

  37. Bürgermeister
    07. Dezember 2017 07:30

    Wie viele Christen, Hinduisten, Buddhisten, Juden und sonstige Religionen findet man denn heute im nahen Osten bzw. in Gebieten die mehrheitlich von Moslems beherrscht werden? Wie viele gibt es noch in der Türkei, in Tunesien, usw. und wie viele waren es vor 100 Jahren? Schon einmal eine "Demonstration" vor einer christlichen Kirche in der Türkei erlebt?
    Diese Gewaltphilosophie breitet sich aus wie ein Krebsgeschwür. An ihren geografischen Grenzen (Nigeria, Nordindien) herrschen Terror und Gewalt, im Inneren dieser Herrschaftsgebiete herrschen wirtschaftliche Stagnation und geistige Lethargie - das einzige Lebenszweck reduziert sich darauf andere Religionen (übrigens auch agnostische Weltanschauungen) zu vernichten. Selbst "Glaubensbrüder" - auch wenn sie nur in kleinen Details abweichen werden gnadenlos verfolgt.

    Israel hat die einzige Antwort gefunden, wie man mit solchen Menschen zusammenleben kann (und es funktioniert seit Jahrzehnten). Auch in Myanmar ist mittlerweile klar, dass zurückweichen und beschwichtigen keine dauerhafte Lösung bringt. Stärke ist das einzige was ein Moslem versteht, Trump auf dem richtigen Weg.

  38. simplicissimus
    07. Dezember 2017 06:37

    Zu dem Thema gibt es genau soviel Meinungen, wie es Kommentatoren gibt.
    Auch ich bin in den meisten Punkten einer anderen Ansicht.

    Beginnen wir beim Ersten Weltkrieg. Implizit - nach Clark - waren die Franzosen die groessten Kriegstreiber, aber nicht nur wegen der Aussicht auf neue Besitzungen im Nahen Osten, sondern vor allem aus Revanchegeluesten gegenueber dem Deutschen Reich und Eindaemmung dessen Macht. Weiters der Panslawismus, der sich eindeutig gegen die Oest.-Ung. Monarchie richtete. Der Zugang zum Bosporus war wichtig und Italien liebaeugelte eher mit ehem. venezianischen Besitzungen an der Adriakueste.
    England fuehlte sich durch das deutsche Flottenprogramm gestoert.
    Die Gier nach tuerkischen Besitzungen sehe ich eher als zusaetzliche Motivation der kriegstreibenden Entente.

    Die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, halte ich fuer taktisch voellig falsch, hier kann Trump nur Aerger ernten und nichts gewinnen (es sei denn irgendwelche obskure Silbersteine haetten ihm Milliarden oder voelliges Stillhalten der Dems versprochen). Sie wird das erste Ziel von Attacken sein und es waere ratsam, sie nur mit Marines und Seals zu besetzen. Die armen Diplomaten.
    Es waere besser gewesen, diese Stadt mit dieser komplizierten religioesen Geschichte aus dem Ausland so neutral wie moeglich zu behandeln.

    Auch glaube ich nicht an eine friedliche Loesung, solange Juden und Araber verzahnt wohnen und einmal in Israel, auf der anderen Seite in arabischem Gebiet leben. Das funktioniert nicht. Ich hatte einmal Gelegenheit nach Jerusalem zu kommen und auch mit angepassten Arabern und Israelis zu sprechen. Leider gibt es immer noch viel zu viele extrem eingestellte Zeitgenossen auf beiden Seiten, was auch der life miterlebte Abschuss einer Rakete aus dem Gazastreifen verdeutlichte.
    Die einzige Loesung, die ich mir vorstellen koennte, waere die Siedlungen vollkommen zu entflechten, Israelis nach Israel zu bringen, Araber auf die andere Seite, AUSNAHMSLOS, ob gerecht oder nicht, und einen epischen Wall um Israel zu errichten. Vorher wird dort kein Friede einkehren, auch nach Entflechtung lange nicht, aber zumindest gaebe es keine inneren Probleme mehr.

    Trump hat sich hier patschert verhalten, zu den ellenlangen Problemen, die ihn quaelen, halst er sich ein Weiteres auf.

  39. Tegernseer
    07. Dezember 2017 06:06

    Mein Gott, das Land ist nur 22.300 Quadratkilometer groß und damit nicht größer als Niederösterreich und Burgenland zusammen. Die arabisch sprechenden Staaten haben über 10 Millionen Quadratkilometer zur Verfügung! Wir mussten nach dem verlorenen WKII über 14 Mio. Vertriebene aufnehmen. Kann sich die arabische Welt nicht überwinden ihre eigenen palästinenschischen Glaubensbrüder aufzunehmen? Auch nicht die superreichen Golfstaaten? Damit wäre endlich Frieden hergestellt, aber nein, nachdem alle Christen und andere Ungläubigen zwangskonvertiert, vertrieben oder ermordet wurden fallen sie alle übereinander her um die jeweilige reine Lehre durchzusetzen. Die Moslems verstehen nur eine Sprache und die baut auf militärischer Stärke auf.

    PS: die Syrer mussten ja bis zu uns fliehen, Saudi-Arabien sah sich offensichtlich außerstande diese Menschen aufzunehmen, steuert aber Geld für Hetz-Moscheen bei.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 06:38

      Das ist nach arabisch-islamischer Sichtweise leider vollkommen irrelevant.

    • Undine
      07. Dezember 2017 11:02

      @Tegernseer

      Zum PS: Ja, die Syrer mußten zu uns fliehen, weil für die geplante Islamisierung des christlich geprägten Abendlandes Europa zunächst destabilisiert werden muß! Deshalb hat "man" die Syrer auf den langen, langen Weg nach Europa geschickt und nicht den wesentlich kürzeren nach Saudiarabien zu ihren Glaubensbrüdern, deren Sprache und Sitten ein Zusammenleben leichter möglich gemacht hätten als die in Europa. Daß sich unter die echten Syrer hunderttausende andere Mohammedaner mischten, steht auf einem anderen Blatt. Eine Erklärung dafür könnte garantiert Herr Soros abgeben.

  40. Helmut Oswald
    07. Dezember 2017 02:39

    'Und das Recht ist klar: Jede Verletzung der nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Weltordnung durch Gewalt ist prinzipiell und dauerhaft abzulehnen. Das heißt: die dauerhafte Besetzung der Westbank durch Israel verletzt genauso klar das Recht wie die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei, wie die georgischer Territorien durch Russland, wie die ukrainischer Territorien durch Russland, wie die Tibets durch China.'

    Also wenn irgendetwas unklar ist, dann ist es das Recht der nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Weltordnung. Diese Weltordnung entstand auf der Basis von Gewalt, Willkürherrschaft, Massenmord, ethnischer Vertreibung, Völkermord und Landraub - vorzugsweise an den besiegten Nationen, aber nicht nur - und politischer Opportunität zugunsten jener Mächte, die sich als Siegermächte bezeichneten. Sie verdient nicht eine Sekunde lang irgendeine moralisch-ethisch-rechtliche Überhöhung. Der einzige Grund sie anzuerkennen war die Erschöpfung der Besiegten, übrigens auch der Sieger (worüber wenig öffentlich bekannt zu sein scheint) sowie die pragmatische Einsicht, daß das Töten ein Ende haben musste, auch weil seine Fortführung ohne weiteren politischen Zweck gewesen wäre. Daß, je nach Region und Kontinent, weitere vier bis acht Jahre die Massenabschlachtung des wehrlosen Zivils durch die Sieger folgte, wird im Zuge der großen Märchenerzählung rund um diesen Krieg natürlich regelmäßig unterschlagen, falls es denn doch Erwähnung findet, klein geredet oder mit Begründungen zu rechtfertigen versucht, die eine Zumutung für jeden ziviliserten Verstand darstellen.

    Was aber heutzutage niemanden erstaunt, weil in Zeiten einer Politik, die den allgemeinen Volkstod und die Islamisierung Europas gezielt betreibt, nahezu jeder Irrsinn politisch argumentierbar wurde, wie etwa auch schon unter dem Stalinismus oder - damit auch der Nicht-Totatlitarismus nicht mit unverdientem Heiligenschein aus der Debatte geht - in Zeiten, in denen ein Churchill und ein Roosevelt den Morgenthau-Plan abzeichneten. Unterberger kann nicht so ignorant sein, nicht zu wissen, daß, gemessen an den Maßstäben von Nürnberg, alle, die demokratischen Alliiierten-Regierungen eingeschlossen, die sich an der Umsetzung der in Yalta und Potsdam beschlossenen Politiken beteiligten, von Intention wie Ergebnis her, neben den in Nürnberg gehenkten politischen Verbrechern mithängen mussten. Was für ein Glück für sie, daß sie niemand angeklagt hat.

    Und weil das so ist, aber NICHT NUR, weil das so ist, ist diese nach dem zweiten Weltkrieg geschaffene Ordnung (selbstverständlich) schon mehrfach geändert worden. Es ist zutiefst unhistorisch und entspricht wohl mehr einem naiven Kinderglauben, eine, noch dazu mit diesen Methoden und auf den seinerzeitigen einseitigen Interessen entsprechenden Grundlagen errichtete Ordnung besäße so etwas wie einen Anspruch auf Ewigkeitscharakter. Nichts, was Menschen schaffen, ist nicht wieder veränderbar. Und es gäbe hier tausend und mehr gute Gründe zu benennen, warum diese Ordnungsveränderungen erforderlich gewesen sind und auch künftig erforderlich sein werden.

    Israels Hauptstadt heißt Jerusalem. Alles andere ist Mumpitz. So wie die deutsche Hauptstadt - wegen 1866 leider nicht Wien - aber jedenfalls Berlin heisst. Ganz egal, welche Grenzen sonst Deutschland hat und ob es nun fertig oder noch in Veränderung begriffen ist. Tel Aviv war - cum grano salis - das Gleiche wie Bonn. Eine zeitlich begrenzte Ausweichlösung, dem Pragmatismus und den Erfordernissen der Epoche geschuldet. Der Mann hat das Geschwurbel beendet und Klarheit hergestellt. Dafür wurde er gewählt.

    Und mit Verlaub - auf die Gefühle von Moslems Rücksicht zu nehmen ist ebenso entbehrlich wie verzichtbar. Dafür ist seit dem Bataclan zuviel anderes passiert.
    Anderes, als kompromisslose Härte wird von den Führungschichten dieser Steinzeitzivilisation ohnehin nicht verstanden.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 06:54

      Wenn der Westen die - empfundene oder de facto ausgeuebte - Kriegserklaerung des militanten Islam annimmt, dann soll er auch konsequent handeln, das hiesse zB im Extremfall:

      - Koran und dessen Verkuendung verbieten
      - auslaendische Moslems raus
      - Kriegserklaerung an alle Laender, die islamischen Terror unterstuetzen

      Dazu ist Trump (derzeit?) nicht in der Lage.
      Man koennte ja zu solchen Schluessen kommen wenn man radikal bzw entschlossen genug denkt, geschaetzer Helmut Oswald, aber Strategie bedeutet auch taktisch das Richtige zu machen, um langfristig erfolgreich zu sein.

      "Wer alles defendieren will, defendiret gar nichts".

      Du verstehst sicher, was ich meine.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 07:37

      @"...Israels Hauptstadt heißt Jerusalem. Alles andere ist Mumpitz..."

      Was für eine wohltuende Erklärung! Absolute Zustimmung.

      Jerusalem den Juden/Christen, "Konstantinopel" den christlich Orthodoxen. So soll es sein, so muss es sein... und so wird es kommen.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 07:40

      @simplicissimus,

      der US-Kongress fordert schon seit Jahrzehnten diesen Schritt. Den Moslems muss klar gemacht werden, wo der Hammer hängt.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 08:05

      Geschaetzter Erich, Jerusalem den Israelis, das ist konsequent und ich haett nix dagegen. Emotional voellig richtig. Aber auch nur ein halber Schritt. Ich glaub halt, dass Trump sich verzettelt und seinen uebelwollenden Gegnern unnoetige weitere Angriffsflaechen bietet. Ich glaube nicht, dass man Muslime in Europa oder den USA ueber den Umweg Israel disziplinieren kann, da gehoeren andere Massnahmen her.
      Weiteres dazu in meinen obigen Stellungnahmen.

      Aber wir werden sehen.

    • Erich Bauer
      07. Dezember 2017 08:37

      @simplicissimus,

      den Moslems muss auch in Europa klar gemacht werden WO der Hammer hängt. Natürlich müssen das die Europäer selbst machen.

      Präsident Trump hat aber auch in den USA ein Zeichen mit diesem Schritt gesetzt. Auch die US-Moslems sollen wissen, dass sie den "White Trash" nicht zu sehr reizen dürfen...

    • Helmut Oswald
      07. Dezember 2017 09:15

      @ simplicissimus - ich weiß nicht, ob es so etwas wie den 'Westen' gibt, ich weiß nicht, ob ich ihm zugehörig sein will, da wir - stets und immer schnell Eingekreisten - nun doch schon seit zehn Jahrhunderten mit dem Fluch der Mitte geschlagen sind. Vielleicht uns aber auch die Stärke der Mitte bewußt sein können. Aber einer jener alten Sätze aus dem Überlieferungschatz unserer Nation weiß ich - ist unabdinger und zeitlos gültig. Er stammt von Gerhard v. Scharnhorst und es sind nur vier Worte: 'Ohne Angriff, kein Sieg'.

      Wer glaubt, hier etwas defendieren zu wollen, irrt. Es gilt, einen Angriff vorzutragen.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 09:36

      Fridericus hat einen Schwerpunkt gebildet, angegriffen und gesiegt, indem er nicht alles verteidigt hat, symbolhaft umgelegt auf Trump: der Knabe soll sich nicht an Nebenfronten verzetteln, die ihn Substanz kotzen.

      Klotzen, nicht kleckern waere eine andere symbolische Meldung dazu.

      Einem angelsaechsischen Westen fuehle ich mich auch nicht zugehoerig, ein im ersten WK siegreiches deutsch-oesterreichisches Mitteleuropa (ein "milder" Sieg aus einer Art Pattsituation heraus) haette das Gleichgewicht der Kraefte in der Welt wesentlich weniger gestoert als der destruktive Eingriff der USA und der katastrophale WK 2 sowie das Ueberhandnehmen

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 09:44

      des Kommunismus waere der Welt wahrscheinlich erspart geblieben. Es waeren zwar alle Laender dann pleite gewesen, aber auf vergleichbarem Niveau ohne die Vergewaltigung von Deutschland und Oesterreich.

      Es stimmt, ein starkes Mitteleuropa geht ab. Es war und ist aber zu schwach, ueberall nur anzugreifen ohne die limitierten Kraefte ausreichend buendeln zu koennen und staendig gegen eine erdrueckende Uebermacht von Feinden zu stehen.

      England hat ueber Jahrhunderte erfolgreich demonstriert, dass wirkungsvolle Strategie das Motto "Viel Feind - viel Ehr" vermeidet, wo es kann.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 09:58

      Beim "kotzen" war ich offensichtlich gedanklich schon beim "klotzen" statt noch beim "kosten" ...

    • Undine
      07. Dezember 2017 10:42

      @Helmut Oswald

      Wie immer hervorragend!**************************************+!

    • Riese35
      07. Dezember 2017 16:37

      @simplicissimus: >> "Einem angelsächsischen Westen fühle ich mich auch nicht zugehörig, ... Es stimmt, ein starkes Mitteleuropa geht ab."

      ************************************!

      Genau so empfinde ich unsere Lage. Ich sage, dort die Inseln und Halbinseln mit ihrem Zentralismus und übertriebenen Missionierungswahn, hier im Herzen Europas aber die Vielfalt mit Föderalismus und der jahrhundertealten Tradition, einen Ausgleich finden zu müssen, und der damit einhergehenden Erfordernis, seine Nachbarn zu respektieren. Nicht umsonst war das alte Reich föderal aufgebaut. Berlin als Hauptstadt ist geradezu der Kontrapunkt zum alten Reich. Und Merkel ist die Personifizierung dieser Ideologie.

    • Sensenmann
      07. Dezember 2017 20:03

      @Helmut Oswald **********!
      Das Einzige das die Museln an Jerusalem bindet ist ein Märchen von einem bekifften Karawanenräuber der auf einem geflügelten Pferd dorthin gekommen sein will.
      A matte Sache als Begründung eines Rechtsanspruchs.

      Ich bewundere die Israelis für ihre Geduld. Ich hätte das Rattennest Gaza als erstes ausgebrannt und dafür gesorgt, daß der Himmel mit frischen Seelen bestückt wird...

  41. Dr. Faust
    07. Dezember 2017 01:40

    Der Vorschlag von A.U. zeigt einen Weg vorwärts auf.

    Ein Einspruch: "... Denn Tatsache ist, dass der einstige Palästinenserführer Arafat einst eine so gut wie fertige Friedenslösung vom Tisch gewischt hat. ..."

    Jassir Arafat war ein ernsthafter Partner der USA und der Israelis und wollte den Friedensabschluss erreichen, der aber von isralelische Seite mit allen Mitteln untergraben wurde. Der Punkt des Verzichtes auf Ost-Jerusalem als Preis für einen Friedensvertag war absolut unrealistisch und dem palistinensischen Volk gegenüber nicht durchsetzbar. Das von den Israelis zugestandene Land wäre durch extraterritoriale israelische Strassen zerschnitten gewesen und die Westbank sollte teilweise (ca. 10% davon) bei Israel verbleiben. Letztendlich wurde Arafat mit radioaktiven Polonium vergiftet.

    • Dr. Faust
      07. Dezember 2017 01:50

      Übrigens war Arafat Angänger eines sehr gemäßigen Islams.

      Aus Wikipedia: "...Im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses erkannte die Fatah 1993 unter ihrem Vorsitzenden Jassir Arafat das Existenzrecht Israels an, bekannte sich zum Friedensprozess und schwor dem Terrorismus als politischem Mittel ab. ..."

      Das sind politische Errungenschaften, die gewürdigt werden sollten.

    • Dr. Faust
      07. Dezember 2017 01:52

      Soll heißen: "Übrigens war Arafat Anhänger eines sehr gemäßigen Islams."

  42. Rübezahl
    07. Dezember 2017 01:37

    1) Die Araber sagen La und nicht njet...
    2) Der Nebensatz "dass sie leider immer nur komplette Niederlagen akzeptiert haben" beinhaltet die ganze "Weisheit" im militärischen Umgang mit eben diesen Völkern im Kreig.. Sie werden NIE aufgeben. Lieber sterben sie. Das kann man auch bei jedem Selbstmordattentat sehen! Jede Verhandlung ist Schwäche.
    Außer es geht um Waren im Souk!
    3) Israel wird NIE den Blauhelmen Jerusalem überantworten. Da kennen Sie die vorherrschende Meinung der Israelis nicht. Völlig undenkbar. Die Grenze von 1967? Auch falsch! Der Golan wurde 1973 besetzt. Der kann schon alleine aus militärischen Gründen gar nicht mehr hergegeben werden. (alleine die massiven Bunker und Anlagen in dem Bereich...)
    4) Jerusalem war das Symbol für die Truppen, aber nicht der Hauptzweck der Kriege der Christen gegen die Mohamedaner. Die Kriege dienten eher als Notwehr, um Europa gegen die weitere gewaltsame Islamisierung abzuwehren, nachdem der Norden Afrikas und später der Süden Iberiens maurisch wurde.. Genau DAS was wir jetzt völlig verspielt haben. Mutwillig und mutlos. Kraftlos. Siehe auch Pkt 2 ! Die Mohamedaner haben bereits in Europa gewonnen. Zur weiteren Täuschung gibt es noch eine moderate Strömung die verhandelt und Gremien beschickt, bis... wir alle als Kufare hinknien werden müssen und die Halskette mit dem Kreuz plötzlich keinen Halt mehr findet...

    • Riese35
    • Riese35
    • simplicissimus
    • Riese35
      07. Dezember 2017 10:25

      @simplicissimus: Sie haben auch das Problem, daß dieser Blog noch immer kein UTF-8 bzw. Unicode versteht und bei einem auf 256 Zeichen beschränkten Zeichensatz das Ain nicht wiedergegeben werden kann. In der internationalen Transliteration wird es ja mit einem hochgestellten c wiedergegeben, aber selbst dieses funktioniert hier nicht. Es tut weh, daß statt der eingegebenen arabischen Schriftzeichen nur lauter Fragezeichen wiedergegeben werden.

      Wäre vermutlich nur ein Konfigurationsparameter, damit das mit UTF-8 funktioniert.

    • simplicissimus
      07. Dezember 2017 13:03

      Sieht so aus Riese35.

  43. Franz77
    07. Dezember 2017 01:10

    ... zum letzten Satz, wer über Wien geherrscht hat, hat unser AU die RotgrünInnerInnen vergessen.

  44. Franz77
    07. Dezember 2017 01:08

    Ich weiß nur eines, immer wenn Friedensverhandlungen vor dem Abschluss standen, hat es gekracht. Immer waren es die Palis ... so blöd kann keiner sein. Möchte nicht wissen, wieviele Anschläge unter "falscher Flagge" getätigt wurden. Oder traut jemand dem Mossad? Buchtipps: Viktor Ostrovsky, selber einst Mossadler. Spannend und erschreckend.

    • Wafthrudnir
      07. Dezember 2017 10:38

      Die Zahl der Entitäten soll nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden. Wozu den Mossad bemühen, wenn die immanente Gewalttätigkeit als Erklärung ausreicht?
      Machen wir die Probe auf‘s Exempel: wo kracht es häufiger: dort, wo Israel Interessen hat, seien sie berechtigt oder nicht, oder dort, wo viele Mohammedaner leben?





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