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Digitalisierung: Das Teufelswort drucken

Lesezeit: 2:30

Von Deutschland bis Österreich dominiert das Schlagwort derzeit Koalitionsgespräche, Wahlprogramme, Interessenverbände. Und doch werden so verschiedene Dinge darunter verstanden, dass man nur den Kopf schütteln kann. Noch schlimmer: Manches, was mit "Digitalisierung" gemeint wird, ist richtig und sinnvoll, hinter vielen anderen Interpretationen verstecken sich hingegen absolute Retro-Gedanken.

Sinnvoll und notwendig ist es etwa, wenn man unter Digitalisierung den Ausbau der Versorgung mit schnellem Internet selbst in entlegenen Dörfern meint. Dadurch kann man Landflucht bremsen. Dadurch könnten viele sogar ihren Arbeitsplatz wieder aufs Land verlegen. Wobei es technisch eher fragwürdig ist, wenn man jedes Haus mühsam verkabelt. Das wurde durch Technologien wie 3G, 5G, WLAN ziemlich überflüssig. Diese sind freilich bei uns durch Esoteriker lange behindert worden, die sich vor geheimnisvollen Strahlen gefürchtet haben.

Noch kontraproduktiver war die Rolle von Gewerkschaftern, aber auch manchen Wirtschaftsbranchen: Sie haben gemeint, der Ruf "Digitalisierung!" bedeute Hilfe und Abwehr gegen die elektronische Konkurrenz, bedeute Subventionen für alte Industrien. Sie waren mit ihren Forderungen durchaus erfolgreich. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die EU sieht einen ermäßigten Mehrwertsteuer-Satz für Bücher vor – jedoch nur, solange diese in Papier erscheinen. Wer aber die gleichen Bücher elektronisch, als digitalisiertes E-Book erwirbt, muss mit dem vollen Steuersatz belegt werden, obwohl das viel umweltfreundlicher ist. Das hat der EU-Gerichtshof erst unlängst so bestätigt.

In vielen Branchen haben Europas Staaten Altes um viel Steuergeld geschützt, statt Neues zu ermöglichen, statt dem Neuen wenigstens ein ebenes Spielfeld zu ermöglichen. Und wo die Staaten nicht durch Subventionen in den Wettbewerb eingreifen, tun sie das durch eine gigantische Überregulierung. Man denke etwa an jene Gesetze und Verordnungen, die dem "Datenschutz" dienen sollen. Sie behindern vor allem die Digitalisierung in Europa.

Es ist daher kein Wunder, dass Europa heute von alten Industrien beherrscht wird, dass hingegen alles, was mit Elektronik, Computer, Internet, Mobil-Telefonen zu tun hat, komplett in der Hand amerikanischer und asiatischer Konzerne gelandet ist. Das ist sowohl für die Wirtschaft wie auch die Jobs in Europa schlecht.

Aber auch in Amerika wächst seit Trump die Angst, dass "Digitalisierung" künftige Massenarbeitslosigkeit bedeutet. Das ist dort ebenso wie in Europa Unsinn. Man denke nur, welch riesigen Bedarf es in all den neuen Berufen gibt, die mit Elektronik, Internet, Programmieren zu tun haben. Wichtiger als Jammern und Festhalten an alten Berufsbildern wäre daher, in breiter Front auf diese Tätigkeiten umzuschulen, die wir so dringend brauchen. Ganz abgesehen von dem wachsenden Bedarf in völlig undigitalisierten Berufen rund um Pflege, Bildung und soziale Aufgaben.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 06:44

    Die bisherige Beitragslosigkeit hier im Blog weist nicht nur auf das Alter der Poster hin, sondern auch darauf, dass Digitalisierung eben kein europaeisches Thema ist. Europa altert und damit der Fortschritt.
    Aber es wird schon noch der eine oder andere gute Beitrag kommen.

    Der Zukunft kann man nicht entrinnen: Kinder gehoeren her, Jugend, und Ausrichtung der Politik und Gesetzgebung an der Zukunft, an Neuem, an der Jugend.
    Zum Teufel mit dem Egoismus, dem Materialismus, der vermeintlichen Selbstverwirklichung, die das Kinder kriegen unterbinden.
    Zum Teufel mit der falschen "Befreiung" der Frau und der Zerstoerung der Familien.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 08:56

    Bei den Begriffen Digitalisierung, M2M, Industrie 4.0 u.a. darf man nicht vergessen, dass Leute ohne Schul- bzw. Berufsausbildung sowie ohne Bereitschaft zum LLL (lebenslanges Lernen für Umschulungen) künftig keine Chance haben werden, am Arbeitsmarkt unterzukommen. Die Zeiten, wo ein Herr Ritter von Ghega zum Bau der Semmeringbahn einfach ein paar tausend Italiener mit Schaufel und Spitzhacke ausstattete, sind endgültig vorbei.
    Ob unser Sozialsystem ausreicht, die vielen arbeitsunwilligen Analphabeten aus Afrika und Asien laufend zu alimentieren?

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 08:29

    Natürlich sind die Wünsche der Menschen unendlich, was in einer endlichen Welt ein unendliches Potential an Arbeit heißt. Jede von Computern übernommene oder erleichterte Arbeit, würde in der Theorie zu neuen Produkten und Arbeitsplätzen führen. Das ist so noch nie passiert!

    In Realität sehen wir einen stagnierenden Wohlstand, die Spitze war wohl in den 70er oder 80ern erreicht. Leider wurden nämlich die frei werdenden Arbeitsplätze durch Bürokratie ersetzt. Man denke nur an die unendlichen Regulierungen, alles und jedes muß dokumentiert, zertifiziert, geprüft und nochmals geprüft sein. Langfristig noch schlimmer ist der Aufbau einer gigantischen Sozialindustrie, denn um diese mit Arbeitsmaterial zu versorgen wurden Legionen an Südländern importiert, bei welchen das Wort ‚Digitalisierung‘ bestenfalls als Witz zu verstehen ist.

    Wir erleben eine gefährliche Zuspitzung, immer weniger Menschen müssen immer mehr am Leben erhalten. Diese Wenigen fühlen sich natürlich ungerecht behandelt, denn sie müssen arbeiten, Verantwortung tragen und dann viele Abgaben zahlen; die Juristen, Betriebswirte, Soziologen und sonstigen Absolventen von ‚weichen Wissenschaften‘ kassieren dafür und sind vielfach noch in einer Position wo sie die Arbeitenden persönlich drangsalieren können.

    Wer wissen will wo wir stehen, der frage einmal wie der Wirtschaftskammer viele Mitglieder die in den beratenden Berufen vor dreißig Jahren hatten. Oder gar bei der Rechtsanwaltskammer! Da sind die Juristen und Betriebswirte in den Betrieben, NGOs und Ämtern noch gar nicht gezählt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 08:17

    Der Marxist sagt 'modern' und meint Steinzeit und ist darin erzkonservativ.

    Der Marxist sagt 'Datenschutz' und meint Offenlegung für Andersdenkende.

    Der Marxist sagt 'drohende Arbeitslosigkeit' und drückt sich, oder fürchtet sich, vor der Arbeit.

    Der Marxist fürchtet sich vor wirklicher Veränderung und jeglicher Verantwortung.

    Der Marxist ist feig und anonym. (Jan Fleischhacker, 'Unter Linken')

    Der Marxist sagt 'Antifaschist' und ist aber selbst der größte Faschist gegen Andersdenkende.

    Der Marxist ist gegen die Menschen und damit gegen sich bis hin zur Selbstvernichtung und Bevölkerungsaustausch, er nennt das 'gut'.

    Der Marxist ist ideologisch und blind und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Der Marxist ist eine schwere Gesellschaftskrankheit.

    Der Marxist hat all unsere Probleme geschaffen.

    Nun ist natürlich die Digitalisierung ein Segen bei Gebrauch und ein Schaden bei Missbrauch. Der Marxist steht auf der Seite des Missbrauchs von Lüge, Hetze, Korruption bis in die Tiefen des Wilhelminenbergs, aber nie auf der Seite von wirklicher Innovation und das Sprichwort gilt, wie der Schelm denkt, so ist er, er steht für Missbrauch.

    Ganz viele wissen gar nicht, was mit Digitalisierung gemeint ist, es scheitert schon an einer Transparenzdatenbank über staatliche Förderungen mit den Marxisten.

    Und dazu zähle ich die bei den Grünen, Roten Schwarzen und Blauen vorhandenen Marxisten. Genau betrachtet hat jeder von uns auch ein bisschen so was von Gerechtigkeit, Gutmenschlichkeit, etc. in sich und hat mehr oder weniger Mut zu Neuem.

    Ja, es ist immer wichtig, 'was gemeint' ist und 'was Fakt ist'.

    Nicht einmal die Wissenschaft ist sich darüber einig, seit es auch dort nur mehr um Geld und kurzfristiges 'Abcashen' geht. Solange das so ist, so lange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange Studenten in die 'Wärmestube' drängen, solange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange es keine Freiheit in allen Belangen bei uns gibt, solange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange ein Parteibuch und eine Meinung für das Überleben, für das Leben, für das Recht (Justiz ist ja auch unterwandert), etc. wichtig ist, solange ist keine Verbesserung zu erwarten.

    Und solange die ÖVP die Pfründe vor die notwendige Erneuerung stellt, solange wird es KEINE Veränderung geben, auch nicht bei Digitalisierung.

    Schade, die Marxisten sind in allen Parteien in der Übermacht, eventuell nicht bei der FPÖ, weil die keine Pfründe verteidigt, aber mit der ÖVP ist leider, trotz Beliebtheit von Herrn Kurz, trotz seiner anfangs kühnen Worte, etc. nichts mehr anzufangen, es schlägt dort die EU (Titel 'proeuropäisch', also für Preisgabe der Heimat an fremde, wirklich uns fremde Mächte), die Mitgliedschaft von Herrn Kurz beim Soros Club, die ÖVP Lemuren, die aus ihren Löchern kriechen zum Absahnen, man hat ja 'gewonnen', es schlägt dort die Quote (Frauenquote, koste es, was es wolle), etc. durch und macht alle Wahlankündigungen der ÖVP zunichte, wobei ich noch fürchte, dass dort auch inzwischen sozialistische Methoden angewendet werden, nämlich ein Vielfaches zu fordern um die Verhandlungsziele zu erreichen, und das gegen Ehrliche.

    Die Marxisten sind in der Überzahl, solange es noch Egoismus geben kann, sprich solange noch etwas brennen kann. Danach gibt es nur noch verbrannte Erde ... (hirmverbrannte).

    Leider sehr pessimistisch (würde der Tulbinger Kogel sagen).

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 08:32

    Schon 2013 stellten wir politisch die Forderung auf, dass die digitale Infrastruktur eine Lösungsansatz gegen Landflucht darstellt. Da hat man sich arg auf den Mund gebissen, um keine Bühne zu geben.

    Digitalisierung kann Freiheit bringen, kann aber auch abhängig machen. Dieser Spagat ist aufzulösen. Man denke an die Bestrebungen Chinas, die Menschen über Credits zu steuern. Liebäugelt damit auch die EU?
    Nudgingabteilungen wurden bereits von Mahrer gefordert. Versuche dazu eingerichtet. Vom deutschen Bundeskanzleramt wurde eine solche bereits eingerichtet. Dazu gibt es eine Anfrage von Waltraud Dietrich, Team Stronach, an Mahrer. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich Anfrage und Beantwortung zusenden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 09:42

    Ich verstehe unter Digitalisierung in erster Linie die öffentlich Machung der Staatlichen geheim gehaltenen Daten. In einer Demokratie, so sie eine ist, soll jeder Bürger die Möglichkeit haben Nachschau zu halten, und das unentgeltlich. Schließlich finanziert er das ganze System mit seinen Steuern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2017 09:12

    Neu Techniken und Wissenschaften, die wirtschaftlichen Gewinn versprechen, setzen sich immer durch. Darum waren und sind Quantenphysik, Halbleitertechnik, Elektronik, Gentechnik, Metallurgie und andere so erfolgreich. So etwas lässt sich nicht aufhalten.

    Linke Sozialingenieure glauben, man könne den Fortschritt gewissermaßen demokratisch eindämmen oder gar verhindern. Gar nichts können sie. Politologen, Soziologen und Publizisten können gar nichts steuern außer die Gedanken der Menschen für gewisse Zeit manipulieren.

    Der Fortschritt läuft an den Gesellschaftsbastlern vorbei. Wir können Technik gesetzlich halbwegs regulieren. Das ist notwendig. Postmoderne Träumereien sind etwas für Konstantin Wecker, die Grünen und den Falter.

    Manchmal frage ich mich, ob die Intelligenteren unter den Linken manchmak merken, wie sinnlos ihre Existenz ist.

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  1. fewe (kein Partner)
    06. Dezember 2017 15:06

    Den Computer kann man durchaus als Teufelszeug sehen.

    Ich selbst nutze Computer beruflich, seitdem es das gibt und mache so heute die frühere Arbeit von mehr als 20 Leuten allein.

    Außer neue Geschäfts- oder Produktideen oder sonstige kreative Leistung, kann der Computer fast alles machen. Wenn nicht heute, so aber jedenfalls in absehbarer Zeit.

    Das Problem ist, dass wir alle davon leben, eine Leistung zu erbringen, die wir jemand anderem verkaufen können und davon unseren Lebensunterhalt bestreiten können.

    Diese Arbeiten werden zunehmend von Computern erledigt. Ich sehe aber keine neuen Konzepte dafür, womit man Geld verdienen könnte. Zumindest nicht für die breite Masse.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. Dezember 2017 21:50

      Den VR-Chinesen hat diese Phantasielosigkeit des Westens und dessen einseitige Fixierung auf akademische Spezialausbildung samt Bürokratie-Ausbau den ersten Rang als Wirtschaftsmacht eingebracht.

  2. fewe (kein Partner)
    06. Dezember 2017 13:47

    ich widerspreche hier. Das, was heute über Mobiltelefonnetze für Internet-Verbindungen möglich ist, ist normalerweise ausreichend.

    Die Ängste der Maschinenstürmer waren bislang unzutreffend. Aber das galt eben nur so lange, so lange noch ein Mensch an der Maschine steht, der dadurch so seine Produktiivität steigern kann. Mittlerweile kann alles an Routinetätigkeit, die an einem Ort ausgeführt wird, durch Maschinen ersetzt werden. Siehe Banken. Das sind also auch qualifizierte Tätigkeiten.

    Auf 20 oder 30 Arbeitsplätzen, die in den nächsten Jahren mühelos automatisiert werden, kommt vielleicht 1 neuer.

    Womit die Menschen künftig ihren Lebensunterhalt verdienen ist mir ein Rätsel.

  3. Ökonomie-Vergelter
    06. Dezember 2017 10:50

    Die politische Ökonomie bedient mancherlei Interessen, aber der größten Gruppe, jener der Konsumenten, dient sie nicht. In diesem Fall werden die Maschinenstürmer bedient, was dazu führt dass entweder Komfort- , Effizienz- und Erschwinglichkeitsinteressen der Konsumenten unter den Tisch fallen, oder zumindest die Wirtschaftsgebarung des jeweils heimischen Standortes ins Hintertreffen gerät.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 14:55

      Den unbändigen Konsum, der in den letzten Jahren entwickelt worden ist, wird man einfach nicht mehr brauchen. Den hatte man ja nur gebraucht, weil davon Leute, die die Produkte hergestellt hatten leben konnten. Wenn die Produkte ausschließlich von Maschinen hergestellt werden, fällt das ja weg.

      Maschinen konsumieren auch nicht.

      Woher die breite Masse der phantasielosen Leute - die auch durchaus eine gute Ausbildung oder Bildung haben können - das Geld bekommt um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, wird die größere Frage für die Zukunft sein, denke ich.

      Die allermeisten Tätigkeiten - auch hoch qualifizierte - funktionieren nach festen Vorgaben. Das kann eine Maschine auch.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. Dezember 2017 21:41

      Also das mit der arbeiternehmerlosen Ökonomie ist ein Schreckgespenst, das schon die Maschinenstürmer anno dazumal hegten und pflegten. Es wird rund um die automatisierte Produktion immer Arbeitnehmerbedarf geben, solange sich die Roboter nicht gänzlich selbst "reproduzieren".

      Für jeden kleinen Handgriff oder jede Nebenfunktion die Automatisierung einzuführen, wäre nicht nur ein zu kostspieliges Unterfangen, sondern auch ein energetisches Problem.

      Auch der 3D-Druck ("Industrie 4.0") verdrängt das Fließband nicht bei Serienanfertigungen, sondern nur bei Speziallösungen.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. Dezember 2017 21:44

      Im Übrigen bin ich sehr dafür, dem einzelnen Bürger die Entscheidung darüber zu belassen, was an Konsum "zu brauchen" ist - selbst wenn ich den einen oder anderen Konsum im Einzelfall persönlich für Schwachsinn hielte.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 23:55

      So ganz stimmt das heute eben nicht mehr. Ich habe eine Fernseherfabrik gesehen, da wird vorne das Rohmaterial reingeschüttet und am Ende kommen die verpackten Fernseher heraus. Da macht kein Mensch was. Nur ein paar Leute, die das überwachen.

      Zum Vergleich: Im Grundig-Werk in Wien hatten zulettz etwa 1500 Leute gearbeitet, davor mehr als 3000.

      Das Fließband, an dem Menschen stehen gibt es eben auch kaum noch bei modernster Fertigung.

      Es ist eben schon so weit.

      Die Roboter müssen freilich gebaut werden, aber das ist ja extrem wenig im Vergleich dazu, was die produzieren bis an ihnen wieder ein Service nötig ist.

    • Ökonomie-Vergelter
      07. Dezember 2017 09:47

      Sie machen hier einen Kenntnis- bzw Erfahrungsvorsprung geltend, den ich nicht für plausibel halte:

      Denn wenn es wirklich so wäre - vlt wäre ein eindringlicheres Nachforschen _in_ der Produktionshalle und nicht nur beim Ein- und Ausgang geboten gewesen ? - dann hätten die Asiaten, die so ca 99 % aller Freizeit-Konsumartikel herstellen, ein enormes Arbeitslosenproblem, allen voran die VR-China.

  4. Erwin Tripes (kein Partner)
    06. Dezember 2017 10:39

    Die Ärztekammer, die AUVA, die WHO, etc., für eine Gesundheitsvorsorge, warnend gegen E-Smog , gehören also zu den Esoterikern?
    Aus einem Widerspruch der Ärztekammer zur Vornorm ÖVE/ÖNORM E 8850:
    „5. Aktuelle Untersuchungen des REFLEX Projektes zeigen bei verschiedenen Zellen
    im Frequenzbereich des Mobilfunks unter anderem Einzel-
    und Doppelstrangbrüche der Chromosomen, also gentoxische Effekte. Diese Ergebnisse werden durch Tierversuche (in vivo) bestätigt und unterstützt.
    Na ja, AU muß es wohl wissen....

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 13:54

      Ja, es gibt auch einen recht eindrucksvollen Versuch von Auswirkungen von WLAN auf Mehlwürmer. Darüber gibt es ein Video bei Youtube.

      Meine Beobachtung ist, dass es Menschen gibt, die darauf empfindlich sind und die meisten nicht.

      Beispielsweise in der Kleingartensiedlung am Bisamberg war die STrahlung vom Sender so stark, dass die Leute nur ein Kabel auf das Dach legen brauchen und damit eine Glühlampe betreiben können. Es scheint aber kaum jemandem dort geschadet zu haben. Mit Kochtöpfen konnte man sogar das Radioprogramm hören.

      Der dortige MW-Sender ist mittlerweile ausßer Betrieb, weil es in Österreich keine MW-Programme mehr gibt.

  5. McErdal (kein Partner)
    06. Dezember 2017 08:55

    *****Zivilisation im Zusammenbruch - Polizei kollabiert******
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?v=cSJy96byShI
    Klaus Jäger bringt's auf den Punkt........anhören - es zahlt sich aus.....

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    06. Dezember 2017 08:04

    Unausgesprochen die diktatorische Urgewalt unserer Politriegen, die durch die Digitalisierung erst ermöglicht wird. Dem totalen Überwachungs- und Kontrollstaat sind durch die günstige Datenspeicherung und Quervernetzung Tür und Tor geöffnet. Diesen digiglasklaren Menschen zu bekämpfen, scheint mir ein wichtiges Gebot zu sein. Der Datenschutz unserer Zeit gewährt keinen Schutz.
    Eine immense Gefahr bedeutet auch die Möglichkeit zur unkontrollierbaren Manipulation der elektronischen Daten des Individuums.
    Diesen Spagat gilt es zu erkennen und zu bewältigen, sonst werden wir in absehbarer Zeit chipgesteuert kontrolliert ob wir die Höchgeschwindigkeit auch brav einhalten.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 14:02

      Das ist aber längst möglich über Mobiltelefon - zumindest.

      Man hat die Leute dazu gebracht, das Mobiltelefon ständig bei sich zu haben. Das ist so gut wie ein implantierter Chip. Zudem mit Abhöreinrichtung und Kameras auf beiden Seiten der Handys. Da ist mehr möglich als in der DDR nach aufweniger Installation von Wanzen und Kameras. Bei jedem, jederzeit und egal, wo er sich gerade aufhält.

      Das GSM-Mobiltelefon hat im Standard enthalten eine Funktion, die das unmerkliche Fernaktivieren einer Abhörfunktion auch dann ermöglicht, wenn das Handy ausgeschaltet ist. GSM gibt es seit mehr als 20 Jahren. Wie weit das alles genutzt wird, wird wohl nicht veröffentlicht.

  7. McErdal (kein Partner)
    06. Dezember 2017 07:28

    ******Kindergarten erklärt Nikolaus für tot*******
    w w w . k r o n e . a t/602287

    Mein Gott, welche Arschlöscher..........

  8. McErdal (kein Partner)
    06. Dezember 2017 07:15

    **********Ewald Stadler - EU will Pädophilie legalisieren*********
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?v=BCeJB8uWPR8

    Egal was man sonst vielleicht von Ihm hält.......

    • Herbert Richter (kein Partner)
      06. Dezember 2017 08:10

      "Egal was man vielleicht sonst von ihm hält"
      Unbequem, weil er die Mißstände ungeschminkt auf's Tablett bringt und das Übel benennt?
      Weil er auf politkorrektes Dampfplaudern verzichtet?

    • McErdal (kein Partner)
      06. Dezember 2017 08:28

      @ Herbert Richter

      Hier mißverstehen sie mich. Ich habe kein Problem mit dem "Dobermann" der FPÖ,
      wie er mal genannt wurde. Ich meinte was allgemein so von Ihm gesagt wird!
      Er nimmt sich kein Blatt vor den Mund - was für mich erfrischend ist!
      Auf die übliche Verlogenheit kann ich gerne......

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 14:06

      Jedenfalls bereitet man die Kinder durch Frühsexualisierung in Kindergarten und Schule schon darauf vor, was von ihnen erwartet wird, wenn so ein lieber Onkel oder Tante mit einschlägigen Bedürfnissen auf sie zukommt.

  9. McErdal (kein Partner)
    06. Dezember 2017 07:07

    *************Österreicher sind Deutsche***********
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?v=re5CpNJw-pI

    Alexander Nikolai

  10. Anonymer Informatiker (kein Partner)
    06. Dezember 2017 03:46

    Der Mangel an Fortschritt in der IT-Branche liegt auch an der Unfähigkeit hiesiger Manager und Unternehmer. Aus Erfahrung sprechend: in Europa ist man als Ingenieur in der IT-Branche immer nur ein Kostenfaktor, und der Arsch vom Dienst. Sprich: einer von den Proleten, die man sich notgedrungen hält, um Produkte auf den Markt zu bringen. Völlig undenkbar, dass man diese Leute auch nur ansatzweise so gut behandelt, wie man es mit den "Managern" tut. Gerade in der IT-Branche ist das "Management" meist ein eitles Pack aus Nichtskönnern, das die eigentlichen Macher unten zu halten versucht. (forts.)

    • Anonymer Informatiker (kein Partner)
      06. Dezember 2017 03:47

      Im krassen Gegensatz dazu verdienen die hochrangigen Ingenieure in typischen Firmen im Silicon Valley fantastisch gut: teilweise, je nach Wichtigkeit, besser als das Management! Und werden sehr gut behandelt. Und da wundern wir uns noch, dass die Innovationen nicht aus AT oder DE kommen, sondern von drüben? Es gibt eine höchst enden wollende Menge an Leuten, mit denen zusammen man so etwas wie Facebook hochziehen kann, rein vom technischen her. Und die gehen schnurstracks dorthin, wo die Bedingungen stimmen. (forts.)

    • Anonymer Informatiker (kein Partner)
      06. Dezember 2017 03:48

      Die einzige diesbezügliche Ausnahme hier in AT sind Klein- und Mittelbetriebe: bei denen sehen die Eigentümer manchmal ein, dass gute Leute rar, mobil und flexibel sind. Und zahlen entsprechend. Aber in Großfirmen ist das meist ein absolutes Trauerspiel.

      Kurz zusammengefasst: es liegt nicht nur an der Politik. Die Industrie hat da auch ein gerüttelt Maß an Schuld.

  11. exp(i*pi)+1=0
    05. Dezember 2017 12:17

    Claude Shannon (1916 bis 2001 Medford, Mi, USA), studierte an der University of Michigan Elektrotechnik- und Mathematik. 1936 wechselte er nach Abschluss in Mathematik und Elektrotechnik an das MIT. 1940 Doktortitel in Mathematik. 1948 veröffentlichte er die bahnbrechende Arbeit „A Mathematical Theory of Communication“. In dieser, seiner INFORMATIONTHEORIE, behandelte er das Problem, unter welchen Bedingungen eine von einem Sender kodierte und durch einen gestörten Kommunikationskanal übermittelte Information am Zielort wiederhergestellt, also ohne Informationsverlust dekodiert werden kann. Dabei konnte er den aus der Physik bekannten Begriff der Entropie erfolgreich in der Informationstheorie anwenden.
    Seine Überlegungen zur maximalen Datenrate, zusammen mit Harry Nyquist, führten zu einer Theorie der Kanalkapazität und zur Erkenntnis optimale Verhältnisse in der digitalen Signalübertragung vorzufinden. Dafür ist die digitale Signaldarstellung Voraussetzung. Sie geschieht in drei Schritten: Erzeugung einer Abtastfolge durch Abtastung (siehe Abtasttheorem, Nyquist) des ursprünglich analogen zu charakterisierenden Signales, danach Quantisierung dieser Abtastwerte, d.h. Zuordnung einer Zahlenfolge charakteristischer Ja/Nein-Entscheidungen – Bits- ob der einzelne Abtastwert in ein betrachtetes Intervall beginnend von einen Höchstwert, dessen Hälfte, einem Viertel, etc. einzuordnen ist. Danach Signalverarbeitung dieser Zahlen(folge). Geschieht die Signalverarbeitung innerhalb des Zeitraumes bis zum nächstfolgenden Abtastwert, dann ist dies Echtzeitverarbeitung.
    Der „Siegeszug der Digitalisierung“ beruht auf der „Konvergenz“ im Begriff „Signal“ – ob Bild-, Audio-, Steuerungs- oder Meß- Signal, sobald dafür eine digitale Signaldarstellung vorhanden ist, da dann einheitliche Verarbeitungsmethoden (Computer!) der das Signal beschreibenden Zahlenfolge möglich gemacht sind.

  12. Dr. Faust
    04. Dezember 2017 12:42

    OT Zur direkten Demokratie (DD)

    Den Systempolitikern von Kern über Fischer bis Kohl - ob Kurz und Strache dazugehören muss sich erst weisen - ist die direkte Demokratie ein Dorn im Auge. Sie wissen genau, dass bei den grossen Fragen die breite Bevökerung fast überall anders denkt und entscheiden würde, als sie. Und das wäre fast bei allen Fragestellungen der richtige Weg. Deswegen winden sich die Systempolitiker in der Argumentation. Sie können ja nicht sagen, dass sie wissen, dass das Volk, die eigenen Bürger, ihre politischen Ziele nicht mittragen. Beispiele wären die Migration, Islamisierung durch Migration, die Frage der angeblichen Rettung der Sozialsysteme durch Migration, Abschaffung der nationalen Souveränität mit der fortschreitenden Übertragung der Entscheidungen an eine brüsseler Entscheidungselite, politische Bündnisse und Kriegspolitik (Nato, USA, Ukraine, Syrien, arabischer Frühling), sowie eine Reihe von marxistischen Ideen.

    Die Spieltheorie zeigt, dass die Mehrheit bei Sachfragen fast immer recht hat (richtig entscheidet). Ja, das ist schwer zu glauben, aber wissenschaftlich eindeutig belegt. 

    Wenn es um politische Entscheidungen geht, ist zu beachten, dass Einzelpersonen immer entsprechend ihrer eigenen Interessenslage, also egoistisch, abstimmen. Das ist aber teilweise auch ein grosser Vorteil, da es ja um das Interesse des Wahlvolkes geht. 

    Somit ist die Forderung eines Herrn Fischer, es müssten mindestens 50% der Wahlberechtigten eine Stimme abgeben, ein Argument zur Verhinderung der DD, die die Sozialisten fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

    Das Gegenargument muss lauten: Falsch Herr Fischer, es geht nicht darum, wie viele Menschen abstimmen, es geht darum, dass das Wahlvolk, die Östrrreicher, abstimmen können.

    • Torres (kein Partner)
      06. Dezember 2017 10:45

      Kohl ist vor einem halben Jahr gestorben, und da war er schon längst nicht mehr Bundeskanzler; ob er für die direkte Demokratie war oder nicht, ist nicht bekannt. Ich wüsste allerdings nicht, was er mit der aktuellen Diskussion über dieses Thema in Österreich zu tun hat.

  13. Bürgermeister
    04. Dezember 2017 10:47

    Das Thema würde ich nicht so pessimistisch sehen - es kann eben nicht die ganze Welt Software, Elektronik, Mobiltelefone und sonstiges produzieren. Die USA haben zwischen 1970 und 1980 komplett den Anschluss an die klassischen Industrien verloren - das war zum Teil gewollt, da die Wachstumsraten überschaubar waren. Heute KANN man in den USA nur mehr von dem Teil produzieren der noch übrig ist, hauptsächlich Software (oder kauft jemand amerikanische Autos?). Die Elektronik ging über Japan in den asiatischen Raum.

    Das Grundproblem: Wenn einmal etwas weg ist, dann kommt es nicht wieder zurück. Das Beharrungsvermögen der Gewerkschaften hat sich hier durchaus als segensreich erwiesen (nicht immer).

    Die europäische Maschinen- und Anlagenindustrien müssen sich weltweit nicht verstecken und bei den vernetzten Maschinenparks mischt man ganz vorne mit. Ob die Chips dafür aus China und die Software dafür aus den USA kommt ist unerheblich (auch wenn es eine Chance wäre, so etwas in Europa zu produzieren). Die Produktivitätsfortschritte lassen sich damit in den Fabriken erzielen die solche Technologien einsetzen - diese Fabriken müssen sie erstmal haben.

    Die Bezeichnung "alte Industrien" gab es im Jahr 2000 bei der Internetblase auch schon, sie ist abwertend und entspricht dem "modernen" Zeitgeist. Damals schrie alles nach "mehr Dienstleistungen" - wie man bald sehen wird, wird bei Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenzen diese Sparte am stärksten leiden.
    Noch hat man diese Industrien hier in Europa und ich hoffe, dass man sie weiterhin hier halten kann und sich nicht auf die Produktion von biologisch produzierten und barbarisch geschlachteten Schafs- und Ziegenfleisch zu konzentrieren. Der Bedarf dafür wird in den nächsten Jahrzehnten überproportional wachsen.

    • Rau
      04. Dezember 2017 13:44

      ****************

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 14:32

      Ich sehe das duchaus noch erheblich pessimistischer als der Blogbetreiber.

      Österreich hat das Glück, einen starken Fremdenverkehr und Gastronomie zu haben. Das lässt sich kaum weiter als bisher schon automatisieren und ist eher hinsichtlich Arbeitsplätzen noch ausbaufähig. Es kann auch nicht in andere Länder ausgelagert werden.

      Ansonsten wird man bald nur noch Leute brauchen, denen etwas wirklich Neues einfällt. Neue Produkte und Leute, die diese bis zur Produktionsreife entwickeln.

      Alles andere lässt sich automatisieren. Auch die Medizin und auch die Pflege wird sich auf das reduzieren, wofür menschliche Ansprache nötig ist.

      Zukunftsberufe wären dann gerade noch solche wie Installateur.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 14:43

      Weiter: Auch in der IT wird nicht mehr viel zu machen sein. Das sieht man beispielsweise bei Apps für Smartphones. Programmieren ist so einfach und eine Fertigkeit, die Viele schon beherrschen wie das Zubereiten eines Schnitzels.

      Auch bei IT wird man nur Leute brauchen, denen ein neues Verfahren einfällt, eine neue Anwendung. Das Programmieren als Solches ist schon heute kein Kunststück mehr.

      Man hatte auch bei Computern jahrzehntelang jene ausgelacht, die davon gesprochen hatten, dass Papier obsolet wird. Drei Jahrzehnte lang wurde durch Computer sogar mehr Papier verbraucht. Seit fünf Jahren ist es aber so weit.

      Die Maschinenstürmer von einst bekommen in den nächsten Jahren recht.

  14. Anonymer Feigling
    04. Dezember 2017 10:31

    OT:
    Ich persönlich bin ein bisschen überrascht, dass unser Blog-Meister heute dieses Thema anschneidet. Da ich mir gestern "Im Zentrum" über das Thema "Direkte Demokratie" angesehen habe, habe ich mir heute früh eher einen Kommentar dazu erwartet.

    Interessant war zu sehen, welche vermeintliche Ex-Politiker und Demokraten jetzt gegen die DD wettern.

    Da war der Heinzi Fischer, ja genau der, der am Bahnhof begeistert geklatscht und den ankommenden Negern die Hand geschüttelt hat.
    Er ist u. a. für ein Quorum von 50 %! D. h. wenn nicht mehr als 50 % der Wahlberechtigten abstimmen, ist das Ergebnis ungültig. Bei einem so hohen Quorum kann de facto eine Minderheit durch Boykott und Fernbleiben ein Befürwortung verhindern. (Ist vor Kurzem in Ungarn geschehen!)

    Der zweite alte Mann und DD-Gegner war Andreas Khol. Er ist um einen Hauch besser und fordert nur 40 %.
    Als Petra Steger geantwortet hat, sie können sich ein Quorum so um die 4 % (!) vorstellen, hat das nur Kopfschütteln bei ihn hervorgerufen.

    Und dann noch die Themen, die diese "Demokraten" von einer Abstimmung ausschliessen wollen. Die Steger dagegen: Man soll über alles abstimmen, worüber auch im Parlament abgestimmt wird.

    Also die junge Steger war um Längen fitter als die alten Greise!

    • Dr. Faust
      04. Dezember 2017 12:39

      Den Systempolitikern von Kern über Fischer bis Kohl - ob Kurz und Strache dazugehören muss sich erst weisen - ist die direkte Demokratie ein Dorn im Auge. Sie wissen genau, dass bei den grossen Fragen die breite Bevökerung fast überall anders denkt und entscheiden würde, als sie. Und das wäre fast bei allen Fragestellungen der richtige Weg. Deswegen winden sich die Systempolitiker in der Argumentation. Sie können ja nicht sagen, dass sie wissen, dass das Volk, die eigenen Bürger, ihre politischen Ziele nicht mittragen. Beispiele wären die Migration, Islamisierung durch Migration, die Frage der angeblichen Rettung der Sozialsysteme durch Migration, Abschaffung der nationalen Souveränität mit der fortschreitenden Übertragung der Entscheidungen an eine brüsseler Entscheidungselite, politische Bündnisse und Kriegspolitik (Nato, USA, Ukraine, Syrien, arabischer Frühling), sowie eine Reihe von marxistischen Ideen.

      Die Spieltheorie zeigt, dass die Mehrheit bei Sachfragen fast immer recht hat (richtig entscheidet). Ja, das ist schwer zu glauben, aber wissenschaftlich eindeutig belegt.

      Wenn es um politische Entscheidungen geht, ist zu beachten, dass Einzelpersonen immer entsprechend ihrer eigenen Interessenslage, also egoistisch, abstimmen. Das ist aber teilweise auch ein grosser Vorteil, da es ja um das Interesse des Wahlvolkes geht.

      Somit ist die Forderung eines Herrn Fischer, es müssten mindestens 50% der Wahlberechtigten eine Stimme abgeben, ein Argument zur Verhinderung der DD, die die Sozialisten fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

      Das Gegenargument muss lauten: Falsch Herr Fischer, es geht nicht darum, wie viele Menschen abstimmen, es geht darum, dass das Wahlvolk, die Östrrreicher, abstimmen können.

  15. socrates
    04. Dezember 2017 09:49

    Trump hat mit der Digitalisierung rein gar nichts zu tun, aber wenn die Leitmedien, die nichts davon verstehen, darüber schimpfen sollen, geht Putin nicht und so wird es Trump. Die Digitalisierung wird von der Macht behindert, sonst wäre die Aufdeckung der Paradies Papers ein Klacks und Alle müßten Steuern zahlen. Plötzlich wäre klar wem was gehört und wer verantwortlich ist für die meisten Katastrophen.
    Die Digitalisierung des Verkehrs wird hochgelobt. Wenn ein Unfall passiert, wer ist schuld und zahlt? Über Syrien hört man nichts mehr. Zur Ablenkung ist die Digitalisierung gut geeignet!

  16. Bob
    04. Dezember 2017 09:42

    Ich verstehe unter Digitalisierung in erster Linie die öffentlich Machung der Staatlichen geheim gehaltenen Daten. In einer Demokratie, so sie eine ist, soll jeder Bürger die Möglichkeit haben Nachschau zu halten, und das unentgeltlich. Schließlich finanziert er das ganze System mit seinen Steuern.

  17. Undine
    04. Dezember 2017 09:31

    Ich weiß schon, daß meine Überlegung sehr laienhaft ist, aber Digitalisierung geht nicht ohne Strom und ohne Satelliten. Zudem können Computer durch Hacker empfindlich gestört werden. Was ist, wenn ein längerer Stromausfall stattfindet? Bei Tag kann ich dann ein Buch zur Hand nehmen, wenn's dunkel ist, kann ich eine Kerze oder eine Taschenlampe zum Lesen verwenden---aber ich kann LESEN, während der Computer lahmgelegt ist.

    Es dürfte etwa 40 Jahre her sein, da war am Stefanitag wegen ungewöhnlich starken Schneefalls fast den ganzen Tag Stromausfall. Wir hatten zwar den Öltank voll, aber die Heizung funktionierte dennoch nicht, weil die Pumpe ohne Strom nicht arbeitete. Zum Glück hatten wir einen offenen Kamin, in dem wir den ganzen langen Tag ein ordentliches Feuer unterhielten und uns um den Kamin scharten. Noch besser wäre in so einem Fall ein Kachelofen gewesen.
    Ohne Strom geht heutzutage gar nix---weder die Heizung noch der Computer und tausend andere lebenswichtige Dinge!

    • Anonymer Feigling
      04. Dezember 2017 10:56

      Die Zukunft der Digitalisierung heißt da:
      - Robustheit
      - Sicherheit
      - Low Power Consumption
      - totale Vernetzung = Internet of Things
      - e.t.c

      Da gibt es noch viel zu tun und es wird noch richtig spannend.

      Ich persönlich träume von digitalen Wahlurnen.
      17 Uhr Wahlschuß --> Knopferl drücken --> Endergebnis

      Unmöglich ist nichts! Die meisten Problem gibt es nur in den Köpfen der Unwissenden.

    • Dr. Faust
      04. Dezember 2017 11:59

      Ja Undine, irgendwann kommt die Zeit, sei es aufgrund einer Naturkathastrophe, (Bürger)krieg oder Terrorismus, wo zumindest örtlich lokalisiert die Zivilisation zusammenbricht. Dann werden für den Einzelnen eine Reihe von (zunehmend nicht mehr vorhandenen) Fähigkeiten wichtig sein. Auch die Ausstattung des Hauses kann hier essentiell sein (Schutz vor der "Golden hord", Heizung ohne Elektrizität, Vorräte, Fähigkeit zu Jagen).

      So sehr A.U. mit seiner Forderung nach Digitalisierung und Industrie 4.0 recht hat, so wenig freue ich mich auf die Welt, wo die Massen, da in der Arbeitswelt überflüssig, verdummen und die Arbeitet so hochspezialisiert sind, dass es einer Verdummung gleich kommt, da ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten in der "natürlichen Welt" nicht gefragt sind. Wenn ich einem Hufschmied, Bäcker, Drechsler oder Bauer bei der Arbeit zusehe, kommt Freude auf. Diese Zeiten sind wohl zunehmend vorbei.

    • Anonymer Feigling
      04. Dezember 2017 12:36

      @ Dr. Faust
      >> Wenn ich einem Hufschmied, Bäcker, Drechsler oder Bauer bei der Arbeit zusehe, kommt Freude auf

      Ich schaue mir auf Youtube sehr gerne Videos an, wo Männer aus einem kleinen Haufen Eisenerz und einem selbstgebauten Minihochofen ihr eigenes Eisen schmelzen, es dann zig-mal klopfen und falten und zuletzt ihr haarscharfes Samuraischwert daraus schmieden.

      Einfach herrlich, wie einfach Technik sein kann!

    • Dr. Faust
      04. Dezember 2017 13:05

      Anonymer Feigling, ja, das geht mir auch so. Das hat mit Erde und Erdung zu tun.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 16:05

      @Anonymer Feigling: Ich bin gegen computergestützte Wahlen. Die einzige Möglichkeit einer anonymen Wahl, bei der garantiert niemand zuschaut und daher Einfluss nehmen kann und die optimal Manipulierungssicher ist, ist die Wahl so wie sie bei uns in den Wahllokalen abläuft.

      Das Wahlergebnis kann man auch da innerhalb einer halben Stunde für ganz Österreich beisammen haben. Per Telefon durchgegeben von den einzelnen Sprengeln zu den Bezirken und von diesen dann weiter. Das dauert nicht länger als eine halbe Stunde. Wenn man will.

  18. El Capitan
    04. Dezember 2017 09:12

    Neu Techniken und Wissenschaften, die wirtschaftlichen Gewinn versprechen, setzen sich immer durch. Darum waren und sind Quantenphysik, Halbleitertechnik, Elektronik, Gentechnik, Metallurgie und andere so erfolgreich. So etwas lässt sich nicht aufhalten.

    Linke Sozialingenieure glauben, man könne den Fortschritt gewissermaßen demokratisch eindämmen oder gar verhindern. Gar nichts können sie. Politologen, Soziologen und Publizisten können gar nichts steuern außer die Gedanken der Menschen für gewisse Zeit manipulieren.

    Der Fortschritt läuft an den Gesellschaftsbastlern vorbei. Wir können Technik gesetzlich halbwegs regulieren. Das ist notwendig. Postmoderne Träumereien sind etwas für Konstantin Wecker, die Grünen und den Falter.

    Manchmal frage ich mich, ob die Intelligenteren unter den Linken manchmak merken, wie sinnlos ihre Existenz ist.

  19. Ausgebeuteter
    04. Dezember 2017 08:56

    Bei den Begriffen Digitalisierung, M2M, Industrie 4.0 u.a. darf man nicht vergessen, dass Leute ohne Schul- bzw. Berufsausbildung sowie ohne Bereitschaft zum LLL (lebenslanges Lernen für Umschulungen) künftig keine Chance haben werden, am Arbeitsmarkt unterzukommen. Die Zeiten, wo ein Herr Ritter von Ghega zum Bau der Semmeringbahn einfach ein paar tausend Italiener mit Schaufel und Spitzhacke ausstattete, sind endgültig vorbei.
    Ob unser Sozialsystem ausreicht, die vielen arbeitsunwilligen Analphabeten aus Afrika und Asien laufend zu alimentieren?

    • dssm
      04. Dezember 2017 17:18

      @Ausgebeuteter
      Die Jungend wäre von den Anlagen her auch nicht dümmer als wir, aber die Lehrer sind so weit daneben, da sehe ich schwarz für den Technikernachwuchs. Ich musste vor Kurzem erleben, wie ein Mitarbeiter von mir bei einer Hochschul-Arbeit gezwungen wurde, Durchschnittswerte von Durchschnittswerten zu bilden! Der Professor hat wohl beim Simpson-Paradoxon geschlafen? Wenn man sich dann diese Lehrkräfte näher ansieht, so sind das alles gescheiterte Existenzen. Es stellt sich aber die Frage, reichen die paar Abgänger der Eliteschulen um unser System am Laufen zu halten?

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 15:31

      Allein das, was man irgendwo lernen kann, kann der Computer auch - oder wird es bald können. Damit wird man in Zukunft auch nicht mehr weiter kommen als heute schon ein Hilfsarbeiter.

      Man wird neue Ideen haben müssen und das kann man nirgends lernen. Erst recht nicht in einer AMS-Umschulung.

      Ausländer, die hier nicht gebraucht werden muss man halt wieder loswerden. In keinem normalen Land behält man solche Leute.

  20. otti
    04. Dezember 2017 08:45

    sich ihren ganzen Schmarrn sparen. Es bleibt wie`s ist !

    Das Thema war die direkte Demokratie.

  21. brechstange
    04. Dezember 2017 08:32

    Schon 2013 stellten wir politisch die Forderung auf, dass die digitale Infrastruktur eine Lösungsansatz gegen Landflucht darstellt. Da hat man sich arg auf den Mund gebissen, um keine Bühne zu geben.

    Digitalisierung kann Freiheit bringen, kann aber auch abhängig machen. Dieser Spagat ist aufzulösen. Man denke an die Bestrebungen Chinas, die Menschen über Credits zu steuern. Liebäugelt damit auch die EU?
    Nudgingabteilungen wurden bereits von Mahrer gefordert. Versuche dazu eingerichtet. Vom deutschen Bundeskanzleramt wurde eine solche bereits eingerichtet. Dazu gibt es eine Anfrage von Waltraud Dietrich, Team Stronach, an Mahrer. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich Anfrage und Beantwortung zusenden.

  22. dssm
    04. Dezember 2017 08:29

    Natürlich sind die Wünsche der Menschen unendlich, was in einer endlichen Welt ein unendliches Potential an Arbeit heißt. Jede von Computern übernommene oder erleichterte Arbeit, würde in der Theorie zu neuen Produkten und Arbeitsplätzen führen. Das ist so noch nie passiert!

    In Realität sehen wir einen stagnierenden Wohlstand, die Spitze war wohl in den 70er oder 80ern erreicht. Leider wurden nämlich die frei werdenden Arbeitsplätze durch Bürokratie ersetzt. Man denke nur an die unendlichen Regulierungen, alles und jedes muß dokumentiert, zertifiziert, geprüft und nochmals geprüft sein. Langfristig noch schlimmer ist der Aufbau einer gigantischen Sozialindustrie, denn um diese mit Arbeitsmaterial zu versorgen wurden Legionen an Südländern importiert, bei welchen das Wort ‚Digitalisierung‘ bestenfalls als Witz zu verstehen ist.

    Wir erleben eine gefährliche Zuspitzung, immer weniger Menschen müssen immer mehr am Leben erhalten. Diese Wenigen fühlen sich natürlich ungerecht behandelt, denn sie müssen arbeiten, Verantwortung tragen und dann viele Abgaben zahlen; die Juristen, Betriebswirte, Soziologen und sonstigen Absolventen von ‚weichen Wissenschaften‘ kassieren dafür und sind vielfach noch in einer Position wo sie die Arbeitenden persönlich drangsalieren können.

    Wer wissen will wo wir stehen, der frage einmal wie der Wirtschaftskammer viele Mitglieder die in den beratenden Berufen vor dreißig Jahren hatten. Oder gar bei der Rechtsanwaltskammer! Da sind die Juristen und Betriebswirte in den Betrieben, NGOs und Ämtern noch gar nicht gezählt.

    • brechstange
      04. Dezember 2017 08:55

      Auch in Griechenland wurden produktive private Arbeitsplätze in staatlich bürokratische umgewandelt. Jeder sieht, wo das endet, aber wir machen frisch und munter weiter, muss doch eigenes Klientel versorgt werden.

    • simplicissimus
      04. Dezember 2017 09:14

      "Wir erleben eine gefährliche Zuspitzung, immer weniger Menschen müssen immer mehr am Leben erhalten. Diese Wenigen fühlen sich natürlich ungerecht behandelt, denn sie müssen arbeiten, Verantwortung tragen und dann viele Abgaben zahlen"

      Das ist genau der Punkt.
      Ich habe das bereits vor 20 Jahren gesagt, als GF einer Konzernfirma, staendig unter Druck zu rationalisieren, Leute zu kuendigen und Produktionen zu verlagern.

      Es wird den Unternehmen einfach zuviel aufgeladen, das ist in lohnkostenintensiven Laendern auf Dauer toedlich.

  23. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2017 08:17

    Der Marxist sagt 'modern' und meint Steinzeit und ist darin erzkonservativ.

    Der Marxist sagt 'Datenschutz' und meint Offenlegung für Andersdenkende.

    Der Marxist sagt 'drohende Arbeitslosigkeit' und drückt sich, oder fürchtet sich, vor der Arbeit.

    Der Marxist fürchtet sich vor wirklicher Veränderung und jeglicher Verantwortung.

    Der Marxist ist feig und anonym. (Jan Fleischhacker, 'Unter Linken')

    Der Marxist sagt 'Antifaschist' und ist aber selbst der größte Faschist gegen Andersdenkende.

    Der Marxist ist gegen die Menschen und damit gegen sich bis hin zur Selbstvernichtung und Bevölkerungsaustausch, er nennt das 'gut'.

    Der Marxist ist ideologisch und blind und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Der Marxist ist eine schwere Gesellschaftskrankheit.

    Der Marxist hat all unsere Probleme geschaffen.

    Nun ist natürlich die Digitalisierung ein Segen bei Gebrauch und ein Schaden bei Missbrauch. Der Marxist steht auf der Seite des Missbrauchs von Lüge, Hetze, Korruption bis in die Tiefen des Wilhelminenbergs, aber nie auf der Seite von wirklicher Innovation und das Sprichwort gilt, wie der Schelm denkt, so ist er, er steht für Missbrauch.

    Ganz viele wissen gar nicht, was mit Digitalisierung gemeint ist, es scheitert schon an einer Transparenzdatenbank über staatliche Förderungen mit den Marxisten.

    Und dazu zähle ich die bei den Grünen, Roten Schwarzen und Blauen vorhandenen Marxisten. Genau betrachtet hat jeder von uns auch ein bisschen so was von Gerechtigkeit, Gutmenschlichkeit, etc. in sich und hat mehr oder weniger Mut zu Neuem.

    Ja, es ist immer wichtig, 'was gemeint' ist und 'was Fakt ist'.

    Nicht einmal die Wissenschaft ist sich darüber einig, seit es auch dort nur mehr um Geld und kurzfristiges 'Abcashen' geht. Solange das so ist, so lange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange Studenten in die 'Wärmestube' drängen, solange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange es keine Freiheit in allen Belangen bei uns gibt, solange ist keine Verbesserung zu erwarten, solange ein Parteibuch und eine Meinung für das Überleben, für das Leben, für das Recht (Justiz ist ja auch unterwandert), etc. wichtig ist, solange ist keine Verbesserung zu erwarten.

    Und solange die ÖVP die Pfründe vor die notwendige Erneuerung stellt, solange wird es KEINE Veränderung geben, auch nicht bei Digitalisierung.

    Schade, die Marxisten sind in allen Parteien in der Übermacht, eventuell nicht bei der FPÖ, weil die keine Pfründe verteidigt, aber mit der ÖVP ist leider, trotz Beliebtheit von Herrn Kurz, trotz seiner anfangs kühnen Worte, etc. nichts mehr anzufangen, es schlägt dort die EU (Titel 'proeuropäisch', also für Preisgabe der Heimat an fremde, wirklich uns fremde Mächte), die Mitgliedschaft von Herrn Kurz beim Soros Club, die ÖVP Lemuren, die aus ihren Löchern kriechen zum Absahnen, man hat ja 'gewonnen', es schlägt dort die Quote (Frauenquote, koste es, was es wolle), etc. durch und macht alle Wahlankündigungen der ÖVP zunichte, wobei ich noch fürchte, dass dort auch inzwischen sozialistische Methoden angewendet werden, nämlich ein Vielfaches zu fordern um die Verhandlungsziele zu erreichen, und das gegen Ehrliche.

    Die Marxisten sind in der Überzahl, solange es noch Egoismus geben kann, sprich solange noch etwas brennen kann. Danach gibt es nur noch verbrannte Erde ... (hirmverbrannte).

    Leider sehr pessimistisch (würde der Tulbinger Kogel sagen).

  24. Pennpatrik
    04. Dezember 2017 06:45

    Ich hätte gern eine Erklärung dafür, warum die Arbeitslosigkeit in Ländern mit hoher Digitalisierung niedrig ist und umgekehrt bei niedriger Digitalisierung hoch.
    Die Praxis zeigt wieder einmal das Auseinanderklaffen von Realität und marxistische Weltbetrachtung.

    Die Zwangmitgliedsorganisationen lassen in ihrem Kampf gegen die Digitalisierung wieder einmal nichts aus, um uns zu schaden.

    • dssm
      04. Dezember 2017 08:37

      @Pennpatrik.
      Wer viel "Digitalisiert" hat viel Produktion zum Verteilen und kann daher unendliche viele Bürokraten und Gutmenschen in durchaus nettem Wohlstand erhalten. Die Digitalisierung findet bei uns ebenso statt, nur sind wir halt die 'Negerlein', welche die Wunderwerke aus Amerika oder Asien serviert bekommen.

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2017 15:56

      Es sind Länder mit Innovationen und mit innovativen Unternehmern. Daraus resultieren mehr Arbeitsplätze und auch die höhere Digitalisierung.

      Ohne Digitalisierung gäbe es da allerdings noch mehr Arbeitsplätze.

      Aber ohne Innovationen gibt es halt überhaupt wenig Arbeit.

      Ob es in einem Land Wohlstand und Arbeitsplätze gibt hängt im Wesentlichen von nur ein paar Erfindern und wagemutigen Unternehmern mit guten Ideen ab.

      Beispielsweise die USA wären ohne Leute wie Edison, Ford, Jobs und Bill Gates ein armes Agrarland. Ob mit oder ohne Digitalisierung.

      Aus Österreich werden solche Leute - außer jene im Fremdenverkehr - seit Jahrzehnten erfolgreich vertrieben.

  25. simplicissimus
    04. Dezember 2017 06:44

    Die bisherige Beitragslosigkeit hier im Blog weist nicht nur auf das Alter der Poster hin, sondern auch darauf, dass Digitalisierung eben kein europaeisches Thema ist. Europa altert und damit der Fortschritt.
    Aber es wird schon noch der eine oder andere gute Beitrag kommen.

    Der Zukunft kann man nicht entrinnen: Kinder gehoeren her, Jugend, und Ausrichtung der Politik und Gesetzgebung an der Zukunft, an Neuem, an der Jugend.
    Zum Teufel mit dem Egoismus, dem Materialismus, der vermeintlichen Selbstverwirklichung, die das Kinder kriegen unterbinden.
    Zum Teufel mit der falschen "Befreiung" der Frau und der Zerstoerung der Familien.

    • HDW
      04. Dezember 2017 07:35

      Ich habe einige Sprachen versucht im Selbststudium zu erwerben und die Erfahrung gemacht, dass es trotz der scheinbaren Bequemlichkeit mit digitaler Medien schlecht geht. Das wiederholbare Nachschlagen in gedruckten Medien scheint mir beim Lernvorgang eine besondere Nachhaltigkeit zu entwickeln, im Vergleich zur virtuellen Flüchtigkeit der digitalen Sebstlernhilfen.

    • simplicissimus
      04. Dezember 2017 08:20

      HDW, selbstverstaendlich hat digitale Anwendung auch ihre Schwaechen und Grenzen.

    • dssm
      04. Dezember 2017 08:34

      @simplicissimus
      Ich glaube Herr AU wollt mit Digitalisierung vor allem Produktionsprozesse ansprechen. Er meinte mehr den Konstrukteur, welcher auf seiner Almhütte eine Zeichnung macht, das elektronisch an eine Maschine schickt, dort ein Algorithmus die nötigen Teile aus dem Lager holt und Bestellungen automatisch auslöst, dann eine Maschine das produziert, während der Marketingmensch am Strand von Bali die Verkaufsstrategie erstellt.
      Daher sind die Erfahrungen von @HDW wohl nicht Teil der "Digitalisierung".

    • otti
      04. Dezember 2017 08:42

      Bingo - Bingo - Bingo

      hat wer gestern abend "im Zentrum" gesehen/gehört ? Abgesehen davon, daß mir die Reiterer Grüne berührend tief auf die Nerven geht, war DAS zu spüren, was ich aus Deinem Beitrag, geschätzter simplicissimus, herausspüre.
      2 junge, dynamische, über weite Strecken - sofern nicht im besten Satz von der Reiterer unterbrochen - (vor allem die Tochter von Herrn Steger) treffsichere Menschen, versus Fischer und Kohl. (die mir beide auch bis kurz vor Schluß gut gefallen haben.)
      Der l e t z t e Satz von Fischer war`s: (nicht ganz wörtlich) "..mach ma a Abstimmung über a Abstimmung über die Verfassung. Dann wird die Verfassung natürlich bestätigt.
      Damit können`s sie

    • otti
      04. Dezember 2017 08:54

      ...dann können`s sich ihren ganzen Schmarrn sparen.

      Und alles bleibt wie`s ist.

      Das Thema war die direkte Demokratie !

    • simplicissimus
      04. Dezember 2017 09:26

      Sehe ich auch so, dssm und, mein Gott, waere ich gern ein Konstrukteur auf einer Almhuette, der ungestoert seine konstruktive Arbeit machen kann!
      Statt dessen muss ich mich taeglich mit absolut schwachsinnigen Sch...problemen herumschlagen, die haeufig so leicht haetten vermieden werden koennen.
      Aber so ist das in einem produzierenden Unternehmen.

      Habe Im Zentrum nicht gesehen, aber Leuten wie Fischer oder Khol braucht man wohl nicht mehr zuhoeren. Das sind bereits abgelaufenen Auslaufmodelle, davon haben wir genug in Oesistan.

    • Riese35
      04. Dezember 2017 11:02

      @otti: >> "... Fischer und Kohl. (die mir beide auch bis kurz vor Schluß gut gefallen haben.)"

      Meinten Sie das wirkich auf Fischer und Kohl bezogen? Die ganze Zeit ging es ihnen doch nur darum, daß das Volk keinesfalls über wichtige Angelegenheiten zur Abstimmung gerufen wird, daß die EU und jeder Schwachsinn, der von Brüssel kommt, in Stein gemeißelt und sacrosankt ist.

      @simplicissimus: *******************************!
      Besonders der 2. Absatz.

    • dssm
      04. Dezember 2017 17:03

      @simplicissimus
      Meist bin ich auch Kindergärtner, aber manchmal muss man einfach Dinge fertigbekommen. Und wenn ich ein Layout zum Bestücker schicke, dann ist es für jede Änderung zu spät, nur wenige Branchen haben dieses Problem. Daher hat jeder Verständnis wenn man ein paar Tage 'abtaucht', in der Früh eine kleine Bergtour oder ein paar Schwammerl suchen, Mittag gut kochen, Abends ohne Ablenkung ins Bett und dazwischen die nötigen Arbeiten machen. Am Ende des Tages fragt niemand warum und wieso, sondern nur ob es geht.

    • HDW
      04. Dezember 2017 21:16

      @dssm
      Ich bezog mich auf Hypertext als digitale Anwendung des Selbstlernens versus kognitiven Lernens.
      Natürlich nur eine quantite negligable gegenüber der übermächtigen Robotik.
      Aber bezüglich dem Fetisch Digitalisierung in der VS Gratiscomputer zu verteilen, doch als allgemeine Erfahrung erwähnenswert.





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