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Wie die Parteien nach links oder rechts gewandert sind drucken

Lesezeit: 5:30

Die Österreicher erkennen oft viel klarer den Standort der politischen Parteien und ihre ideologischen Bewegungen nach links oder rechts als Medien und sogenannte Experten, die immer nur viele einzelne Bäume, aber nie den ganzen Wald und vor allem dessen langfristige Entwicklung sehen. Das zeigen Untersuchungen, die seit 1979 vom renommierten IMAS-Institut regelmäßig vorgenommen werden, die aber bisher nie in ihrer Gesamtheit veröffentlicht worden sind, sondern immer nur als Momentaufnahmen. Aber erst die langfristigen Zeitreihen machen die tektonischen Veränderungen deutlich.

IMAS stellt regelmäßig 1000 Österreichern die vom langjährigen Chef Andreas Kirschhofer entwickelte Frage: "Politische Parteien werden manchmal danach beurteilt, ob sie links, in der Mitte oder rechts stehen. Hier ist ein Bandmaß mit einer Einteilung von ganz links bis ganz rechts. Könnten Sie danach bitte die österreichischen Parteien einordnen?  Wo würden Sie die SPÖ, ÖVP, FPÖ (.......... etc) einstufen?"

Dazu wird dann gleich die zweite Frage gestellt: "Wie würden Sie Ihren eigenen politischen Standort beschreiben, wo auf diesem Bandmaß würden Sie sich selbst einstufen?"

Dieses "Bandmaß" ist eine Punkteskala von Null bis Hundert, auf der Null ganz links, und Hundert ganz rechts bedeutet, 50 dementsprechend genau die Mitte.

Die Ergebnisse sind erstaunlich. Sie zeigen nämlich in der repräsentativen Fremdwahrnehmung eine Reihe von Dingen, die den Parteien oft selbst nicht bewusst sind. Fix scheint nur die Eigensicht der Österreicher: Sie positionieren sich mit erstaunlicher Konstanz über die Jahre im Schnitt immer zwischen 49 und 52, also sehr genau in der Mitte.

Die Parteien werden hingegen In der Langfristbeobachtung als sehr bewegliche Ziele wahrgenommen. Lediglich die leichte Linksverschiebung, welche die Österreicher bei der SPÖ konstatieren, ist nicht sonderlich signifikant, bei allen anderen Parteien ist die Entwicklung zwischen 1979 und 2017 hingegen sehr aussagekräftig. Die zehn wichtigsten Erkenntnisse aus den Daten der unten stehenden Zeitreihe:

  1. ÖVP und FPÖ haben in dieser Zeit komplett den Platz getauscht.
  2. Die ÖVP war in den 70er und 80er Jahren als deutlich rechts stehend empfunden worden (sogar weiter rechts, als die Österreicher damals die SPÖ Richtung links verortet haben). Heute wird die ÖVP hingegen nur ganz leicht rechts der Mitte gesehen. Sie steht dieser Mitte auch weitaus näher als alle anderen Parteien, und damit auch dem Platz, wo sich die Österreicher im Schnitt selber sehen. Derzeit wird die Volkspartei auf dem Links-Rechts-Bandmaß von den Österreichern bei 51 positioniert. Einst hatte sie ziemlich "rechte" Werte zwischen 64 und 70.
  3. Dieser gemessene ÖVP-Gang nach links lässt sich auch in vielen politischen Inhalten tatsächlich nachweisen. Es ist allerdings durchaus fraglich, ob diese Verschiebung parteistrategisch richtig gewesen ist. Diese Zweifel gründen vor allem auf den Wahlergebnissen: Während die Partei in den Zeiten, wo sie als deutlich rechts wahrgenommen worden war, immer Wahlergebnisse von über 40 Prozent erreicht hatte, hat sie zuletzt – obwohl am Höhepunkt des vielbejubelten Kurz-Erfolgs! – nicht einmal 32 Prozent erzielt. Das heißt: Der offensichtliche Profilverlust der ÖVP im Laufe der Jahre Richtung des inhaltsfreien Niemandslandes "Mitte" hat auch zu einem langfristigen Wählerverlust geführt.
  4. Fast gegengleich ging es bei den Freiheitlichen: Als die FPÖ einst nur leicht rechts der Mitte wahrgenommen worden war (ihre Werte oszillierten damals zwischen 53 und 57), hatte sie bloß einstellige Prozent-Erfolge bei den Wahlen. Heute wird die Partei von mehr als einem Viertel der Österreicher gewählt – wird aber mit einem Bandmaß-Ergebnis von 73 als deutlich rechts wahrgenommen.
  5. Bei der FPÖ widerspricht diese Außensicht als einziger Partei wohl jedenfalls objektiv vorliegenden Fakten. Denn zu Zeiten ihrer "Mitte"-Bewertung waren in der Partei noch eindeutig die ehemaligen Nazis dominierend, an der Spitze stand sogar ein hoher EX-SS-Offizier. Derlei Tendenzen gibt es heute in der FPÖ-Führung nicht: Kaum tauchen bei einem Funktionär viele Jahre zurückliegende neonazistische oder antisemitische Jugendverirrungen auf, muss er schon das Amt zurücklegen. Auch waren die Freiheitlichen damals deutschnational, heute sind sie im gesamten Auftreten österreichischnational. Das deutschnationale Denken der FPÖ und die hohe Zahl an "Ehemaligen" sind damals aber politisch und medial nur wenig thematisiert worden. Vor allem die Kreisky-SPÖ hatte wenig Interesse an einer solchen Thematisierung: Hatte sie doch selber den Schulterschluss mit den Ehemaligen gesucht und eine Rekordzahl an Ex-NSDAP-Mitgliedern in ihre Regierung berufen.
  6. Noch viel erstaunlicher ist die Entwicklung der Grünen. Einst sah man sie nur wenige Punkte links der Mitte. Sie galten damit für die Österreicher fast als eine bürgerliche Partei. Heute werden sie bei 19 eingestuft – ein dramatisches Ergebnis: Noch nie ist eine Partei auch nur annähernd als so radikal gesehen worden!
  7. Im Vergleich gelten die Freiheitlichen also auch heute lange nicht als so rechtsradikal, wie die Grünen linksradikal sind (würde die FPÖ nämlich so weit rechts gesehen wie die Grünen links, dann würden sie mit 81 gemessen!).
  8. Die Liste Pilz wird mit einem Wert von 25 als kaum weniger linksaußen gesehen denn die Grünen selber. Dieser Wert ist nach den 19 der Grünen selbst quer durch die Parteien und Zeiten immer noch der zweitradikalste Wert, der je gemessen worden ist.
  9. Sehr zum Nachdenken sollten die IMAS-Ergebnisse den Neos geben. Denn ihr Wert (36) ist praktisch ident mit dem der SPÖ (35). Haben sich die Neos ursprünglich wirklich so verwechslungsfähig mit der Sozialdemokratie positionieren wollen? Gewiss, Hauptsponsor Haselsteiner hat sicher seine Freude damit. Gewiss: Die gegenwärtige Mehrfachkrise von Rot, Grün und Pilz öffnet den Neos kurzfristig interessant scheinende Perspektiven, die auch schon bei manchen einschlägige Gier ausgelöst haben. Aber als im klassischen Sinn liberale Partei können sie sich mit Sicherheit nicht mehr bezeichnen, es sei denn, sie verwenden die amerikanische und nicht europäische Bedeutung für "liberal", wo dieses Wort schlicht "sozialistisch" bedeutet, was aber in amerikanischen Ohren zu arg klingt.
  10. Zu guter Letzt eine interessante Analyse von Kirschhofer zum Ergebnis der ständigen Selbsteinschätzung der Österreicher genau in der Mitte: Er gibt zu bedenken, "dass nach demoskopischer Erfahrung die meisten Menschen eine notorische Scheu haben, sich als extrem zu outen. Es ist daher anzunehmen, dass die Wähler in Wirklichkeit um ein Stückchen weiter rechts stehen, als sie sich im Interview deklarieren." Für diese Interpretation spricht auch der Umstand, dass die links der Mitte verorteten Parteien bei der letzten Wahl in Summe sehr schlecht abgeschnitten haben.

Die Standorte der Parteien im Laufe der Jahre

Repräsentative Erhebungen von IMAS messen jeweils die Meinungen der Österreicher, wie sie die einzelnen Parteien auf einer Skala von 0 (politisch ganz links) bis 100 (politisch ganz rechts) einordnen:

 

 

SPÖ

ÖVP

FPÖ

Grüne

BZÖ

NEOS

Liste Pilz

Eigener
Standort

1979

September

40

64

55

-

-

-

-

-

1982

April

40

70

57

46

-

-

-

-

1983

April

41

65

54

43

-

-

-

-

1988

April

48

60

53

35

-

-

-

-

1994

November

44

54

67

37

-

-

-

52

1996

Juli

43

55

66

35

-

-

-

52

2006

Juni

44

58

67

32

60

-

-

51

2007

August

43

56

66

33

62

-

-

51

2008

März

39

48

68

32

67

-

-

51

2009

August

40

52

68

31

64

-

-

49

2010

Februar

41

57

73

27

68

-

-

51

2011

Oktober

42

54

73

29

69

-

-

50

2017

September

35

51

73

19

-

36

25

50

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWalter Klemmer
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 07:41

    Die umfragen sind durch die medien mitgeprägt.
    Die realität:
    Grüne: 0 , da krieg gegen die eigene bevölkerung, recht und gesetzlosigkeit.
    Spö: 10, da kriminell die steuern der bürger staatsfremden nachgeworfen werden. Wirtschaft wird durch überzogene steuern und sozialabgaben und sozialmissbrauch abgewürgt und damit ist der arbeiter nach den spö-versprechungen von geld ohne arbeit und der 20stundenwoche arbeitslos.
    Neos 10: kein profil,oder zerstörung von bestehendem
    ÖVP: 35 ideologisch von links unterlaufen, ein steuer und abgaben förderungskünstler, der den beamtenapperat aufbläht, dass sogar die roten staunen.
    FPÖ: 49
    Fakt ist, es gibt in österreich keine rechten parteien:
    Rechts:ende der sozialen hängematte, wo die fleißigen gezwungen werden, die faulen durchzufüttern.
    Fürsorge und pflege sind allein familienangelegenheit, die diese selbst zu organisieren hat.
    Gesundheitswesen: jeder zahlt seinen arzt selber.

    Es ist ja eh alles sozialistisch vom staat (wenigen fleißigen über bürokratenhände) bezahlt. Die familie wird so verachtet, dass sie für unfähig gehalten wird, für etwas zu sorgen.
    Der sozialismus der in wahrheit der selbstmord der menschheit ist, weil er die familie zerstört und die wirtschaft bis zu deren tod parasitiert, der bestimmt das denken aller parteien.

    Ja die linken haben das denken der ganzen welt vergiftet

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 09:06

    Die vergleichende Umfrage ist ja recht interessant, allerdings befuerchte ich, dass die ganze Skala in den Jahrzehnten unmerklich betraechtlich nach links verrutscht ist.
    Man sollte einmal vergleichen, welche Weltanschauung 1979 einen Waehler als Mitte definiert hat, und welche heute. Bin ueberzeugt, dass sich die Werte in dem Zeitraum massiv veraendert haben.
    Mittlerweile bin ich zu der Meinung gelangt, auch die NSDAP war eine extremistische sozialistische Partei, die allerdings, wenn man rechts und links auf einer Kugel anordnen moechte, durch ihren Nationalismus und Elitarismus ein gewisses Stueck ins extreme rechte Feld hineinragt.
    Gleich rechts der Mitte, weit vor allem Extremismus allerdings orte ich durchwegs positive Eigenschaften:

    Leistungsbereitschaft
    Eigenverantwortung
    Pflichtbewusstsein
    Individuelle Freiheit
    Fairness
    Zukunftsbewusstsein
    Familiensinn
    Gleichheit vor dem Gesetz

    Etwas weiter rechts:

    Heimatliebe
    Law and Order

    Und noch weiter rechts:

    Nationalismus

    Wie sieht es dagegen Links aus:

    Altruismus
    Verantwortung der Gemeinschaft
    Regelwerk vor Individualismus

    Etwas weiter links:

    Internationalismus
    Gleichmacherei durch Ungleichbehandlung

    Und noch weiter links:

    Kommunismus

    Heute liegt der Mittelpunkt der Skala eher bei Verantwortung der Gemeinschaft, ist gegenueber frueher also ein huebsches Stueck nach links gerutscht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 06:51

    ......eine - nicht nur zum Thema passende - lesenswerte Lektüre:

    mit dem Titel "Linke & Rechte":
    Ein ideengeschichtlicher Kompass für die ideologischen Minenfelder der Neuzeit
    von Rahim Taghizadegan.

    (rein persönlich, tendiere ich eher zu jenen Parteien, von welchen ich vorangig Schutz & Sicherheit vor Raub u. Diebesbanden und nicht nur Daten- u. Nichtraucherschutz erhoffe.)

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 08:58

    Das alte Problem von lechts und rinks. Was ist denn nun rechts und links? Gerade die Regierung Klaus, wenn man dieser Befragung trauen darf, dann also eine geradezu rechtsradikale Regierung, hat viel bewegt und zwar in dem Segment, das man heute als links bezeichnet, man denke nur an Universitätsöffnung und Wirtschaftspolitik. Die nachfolgende Regierung der SPÖ hat längerfristig die Wirtschaft wieder geöffnet (das würde heute wohl Raubtierkapitalismus heißen), die SPÖ ist aber damals scheinbar eine linke Partei gewesen. Oder wie jetzt?

    Das Ergebnis sollte man daher anders lesen! Die Leute wollen keine Änderung, das ist alles. Die breite Masse lebt nun einmal sehr gut vom aktuellen System; egal ob NGO-Mitarbeiter in der Sozialindustrie, Beamter, Angestellter in der staatsnahen Wirtschaft, Pendant zu den Beamten in der verbliebenen freien Wirtschaft, Berater/Selbständiger, welcher nur aufgrund von staatlichem Drangsal existiert, Politiker, Kammer- und Parteifunktionär und wohl noch viele weitere, welche eine Sozialwohnung, eine marktferne Miete, Sozialleistungen, Förderungen, Gratis-(was auch immer) bekommen. Die meisten Österreicher werden sich da gleich mehrfach finden! Alle diese Menschen wollen, daß alles beim Alten bleibt, daher sind die rund um “50“.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 08:44

    Der 'Ösi'-Mensch.

    Er steht 'in der Mitte' Bronner und Qualtinger 'wann mi des Reisebüro net vermittelt hätt' ..., was sich dahinter verbirgt, sind wohl tief im Österreichertum zu finden.

    Seit sich die Österreicher wegen Selbstbedienung, etc., bzw. heutzutage bereits für das Überleben, an Parteien binden oder sogar sich als zugehörig (selten) deklarieren, stehen sie natürlich in der Mitte, wie Herr Kirschhofer richtig anmerkt, also seit die Parteizugehörigkeit für viele wichtig wurde, werden nicht mehr Regierungen gewählt, sondern Parteien.

    Das ist für mich, genau betrachtet, das Problem Österreichs, weil zu viele, wie die Schweine, zum Futtertrog laufen.

    Die Regierung, die denen Manieren, sprich Anstand und Mut zur Eigenverantwortung und Selbstverteidigung beibringen kann, die hat Österreich gerettet.

    Ich selbst habe FPÖ gewählt, sehe mich selbst natürlich auch in der Mitte und stufe diese Partei, betrachte ich die Menschen, die zu solchen Schlussveranstaltungen kommen, wo ich ich auch einmal war, keineswegs als rechts und auch die ganze Partei nicht sonderlich rechts, nachdem dort ewig gestriges gesetzeskonform ausgeschlossen wird, nicht so bei der SPÖ z,B,, da werden sogar Verbrecher geschützt von der Partei, wie Wilhelminenberg, 3000 Opfer, 0 Täter. Die FPÖ Menschen würde ich als die klassischen Sozialisten und die klassischen Arbeiter, Kleinunternehmer, die klassischen Aktiven bezeichnen und eigentlich eher links, aber eigenverantwortlich, die sich den Luxus einer Parteimitgliedschaft vom Mund absparen, aber nicht, weil sie sich damit bedienen wollen, sondern aus Überzeugung, dass dieser Weg der richtige ist. Ich selbst bin auch vor allem in den brennenden Fragen überzeugt, dass die FPÖ die einzige Partei seit etwa 30 Jahren das Richtige sagt und fordert.

    Ich betrachte natürlich auch die SPÖ als sehr links.

    Vernunft und Eigenverantwortung ist das, was wir brauchen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Faust
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 13:06

    OT bezüglich SPÖ

    Die Schieder-Partie aggiert massiv in den Medien und droht den Krieg gegen die angebl. soziale Kälte der zukünft. Regierung zu eröffnen. Ein Rumpelstilzchen-Tanz, der auf die wahlberechtigten Mitglieder in Wien abziehlt. Ob die wirklich so dumm sind, sich von der Schiederkleptokratie vergattern zu lassen, bleibt abzuwarten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2017 08:41

    Toll, dass es so langjährige Aufzeichnungen gibt, danke.

    In Deutschland wird es ähnlich laufen. Interessant wäre, wo man Merkel bzw. die CDU einstufte, sicher ultralinks. Doch hat man dort keine FPÖ, die all die Themen aufgreift, die von den ehemals Konservativen vernachlässigt werden. Die AfD ist noch sehr unreif, aber das wird schon bis zur nächsten Wahl, so es eine solche und Deutschland dann noch gibt. Denn Merkels Werk, die totale Vernichtung alles Deutschen, ist ja fast vollbracht.

    Im Tierreich gibt es die Analogie - also unterschiedliche Arten entwickeln sich zu ähnlichen Tieren, weil sie gleiche Nischen füllen - etwa die Beuteltiere in Australien - da gab es sogar einen Beutelwolf, der aber von den Dingos dann zu Tode konkurrenziert wurde - oder die berühmten Galapagos- bzw. Darwinfinken. So etwas geschieht offenpar auch mit den Parteien...

    Dies hieße dann auch, der Bedarf an FPÖ-ähnlichen Parteien ist recht groß, denn bekanntlich hat ja auch Kurz mit dem FPÖ-Programm gepunktet. Ohne Kurz hätte es die VP zerbröselt, sie hätte wohl bestenfalls 10% erreicht.

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  1. Auerbach (kein Partner)
    24. November 2017 11:12

    Das ganze "links-rechts" Gerede erfreut die noch nie so mächtig gewesenen
    Super-Reichen (ca. 0,2 %) der Welt sowie die wahrscheinlich tausend Mal so finanzstarken Kartelle (im Verhältnis zu Österreich) - die Österreichs kleinstrukturierte Wirtschaft als
    "Zwischen-durch-Jause" mittels CETA und weiterer "Freihandels-Verträge"
    verschlingen werden - während - wie Dr. Helmut Schmidt - der ehem. dt. Bundeskanzler - kurz vor seinem Tod sagte - die Menschen es noch nicht mal kapiert haben, dass
    der globalisierte Hochgeschwindigkeitszug mit 400 km/h durch unser Land durchgebraust ist, und Jahre nach seinem Durchknallen unsere dörflichen Strukturen sowie die regionalen Jobs für immer zerstören w

  2. monofavoriten (kein Partner)
    22. November 2017 13:28

    das renomierte institut? i peitsch mi´!

    die sollten wissen, dass nach jahrzehnten der rechts-dämonisierung keine 5% der befragten den mumm hätten, sich selbst als rechts zu bezeichnen, sondern, um nicht womöglich anzuecken, von sich behaupten, in der mitte angesiedelt zu sein. gut, schön langsam ist die nazi-keule morsch geworden und mehr und mehr leute haben auch mittlerweile begriffen, dass die nsdap eine LINKS-partei war und somit rechts gar nicht pfui gack sein kann. nur für transferleistungsbezieher bzw. handaufhalter.

  3. fxs (kein Partner)
    21. November 2017 22:29

    Ich glaube interessanter als diese "Fremdbeurteilungen" wäre ein Vergleich der Parteiprogramme der einzelnen Parteien hinsichtlich der weltanschaulichen Positionen über die Jahre hinweg. Wahrscheinlich käme man drauf, dass der Aufstieg der FPÖ damit zusammenhängt, dass die "Großparteien" Positionen aufgegeben haben und die FPÖ diese kampflos als die ihren übernehmen konnte. Die Wähler blieben bei ihren Positionen und wählen halt die, die sie heute vertreten. Die FPÖ hat das Glück, dass niemand die von ihr aufgegebenen Positionen übernehmen kann, ohne Probleme mit der ebenso weltanschaulich gewanderten Justiz zu bekommen.

  4. Anmerkung (kein Partner)
    21. November 2017 15:18

    Die noch im 19. Jahrhundert üblich gewordenen Fehlzuordnungen im Rechts/Links-Schema (Traditionsbewahrer/Umstürzler, Sesshafte/Nomaden usw.) beruhen auf der marxistischen Ideologie und deren primitiver Postulierung zweier gegensätzlicher "Klassen". Seither wird, ebenso banal wie falsch, einfach die eine "Klasse" der linken Seite, die andere "Klasse" der rechten Seite zugeordnet.

    Dieser Unsinn hat bis heute zur Folge, dass sich in rechten Parteien massenhaft Linke tummeln, nur weil sie unternehmerisch tätig sind und daher meinen, sie seien dieser Richtung zugehörig. Der Unsinn wird oft noch dort gesteigert, wo Christen, also die ältesten aller "Kommunisten", sich als Rechte missverstehen.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    21. November 2017 11:54

    Unterbergers Analyse und die empfohlene Analyse "Linke&Rechte" machen einiges klarer. Nämlich warum alle Parteien (außer FPÖ) versuchen das Rechts-Links-Schema in Abrede zu stellen. Denn: gibt`s kein Rechts und Links, gibt`s auch keine (in den Abgrund führende) Mitte.
    Beweis: Scheitern von Jamaika in D. Alle vier verhandelnden Parteien waren bemüht sich in der "Mitte" zu verorten. Und bei dieser Nähe soll man keine Übereinstimmungen finden?
    Schade, dass man nicht auch die Parteien nach ihrer Selbsteinschätzung befragte.

  6. UFisch (kein Partner)
    21. November 2017 10:46

    Sagt nicht zuletzt etwas über den Einfluss der Medien aus, zumindest bei der FPÖ, denn seit Haider wurde die bisherigen FP- Führungsriege als linksliberal eingestuft (Steger, Frischenschlager usw.), die neue FP-Riege um Haider zu Rechtsrechten gestempelt. Als sich davon Heide Schmidt abspaltete wurde auch die ehemalige Generalsekretärin unter Haider zur Linksliberalen. D.h. die Bewertung erfolgte durch die SP und deren linken Medien waren die Herolde für diese Beurteilung.

    Der damalige Vizekanzler Steger ist heute wieder im Auftrag der FPÖ unterwegs, das rechtsrechte Image der FPÖ wird aber von den linken Medien weiter gepflegt, solange bis wieder einmal die SPÖ mit ihr eine Koalition eingeht, wie sie dies inoffiziell unter Kreisky tat (denn ohne FPÖ-Mithilfe hätte es keine Minderheitsregierung und dann keine Absolute für die SPÖ gegeben) und innden 80ern eine offizielle Koalition unter Sinowatz und Vranitzky.

  7. McErdal (kein Partner)
    21. November 2017 10:39

    *********StG-77-Gutachten: Waffe repetiert bei Aufprall*********
    w w w . k r o n e . a t/599686

    Das ist gequirlte SCH......

    @ BOB was meinen sie als Fachmann dazu ????

  8. McErdal (kein Partner)
    21. November 2017 10:27

    ***#76 - Und sie übergeben die Macht dem Tier | EU Politiker geben auf****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=X_icd40tDRI

    Wir brauchen über keine Parteien mehr diskutieren - dort spielt die Musik......schon vergessen - oder wollt Ihr das nicht wissen - helfen wird es keinesfalls, wenn man die Augen verschließ!

  9. McErdal (kein Partner)
    21. November 2017 05:04

    ****"Implantat entsperrt mein Handy"******
    e p a p e r . h e u t e . a t/#/documents/171121_HEU/8

    ********SOVIEL BLÖDHEIT MACHT SPRACHLOS !************

  10. fewe (kein Partner)
    21. November 2017 04:01

    Ich kann mit dem links-rechts nichts anfangen. In Wirklichkeit geht es eh nur um oben-unten. Aber es ist so lustig, wenn man die Leute gegeneinander aufhetzt und davon ablenkt.

    Ich bin für ein normales System: Jeder ist in allererster Linie für sich selbst verantwortlich und hat für sich zu sorgen. Und alle jene, die das trotz Bemühen, selbst nicht schaffen, sollen großzügig von der Allgemeinheit getragen werden. Nicht mit Almosen versorgt und eben nur dann, wenn sie wirklich selbst dazu nicht in der Lage sind. Alle anderen können selbst dafür sorgen, "menschenwürdig" leben zu können.

    Ganz einfach. Dazu braucht man keine großartigen Ideologien.

  11. Brigitte Kashofer
    19. November 2017 21:38

    Wenn man hier nicht zwischen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Standpunkten unterscheidet, ist die Erhebung nicht aussagekräftig.
    Nach meiner Meinung ist die
    ÖVP wirtschafts- und gesellschaftspolitisch rechts einzuordnen, die
    SPÖ wirtschafts- und gesellschaftspolitisch links, die
    FPÖ wirtschaftspolitisch links und gesellschaftspolitisch rechts, die
    Grünen wirtschafts- gesellschaftspolitisch links und die
    NEOS wirtschaftspolitisch rechts und gesellschaftspolitisch links.

  12. Undine
    19. November 2017 21:13

    OT---aber soeben gelesen:

    "Es gibt nicht zwei Sorten von Anständigkeit, und was ein anständiger Mensch nicht darf, das darf auch ein anständiger Staat nicht. Verstößt der Staat gegen diesen einfachsten Satz, so gibt er ein schlechtes Beispiel."

    Theodor FONTANE (1819 bis 1998)

  13. Flotte Lotte
    19. November 2017 19:24

    Der Grund, weshalb alle Parteien mehr oder weniger sozialistisch sein müssen, ist, dass sie gewählt werden wollen...

    • Normalsterblicher
      20. November 2017 09:01

      Sicher, und zwar weil die "Meinungsmacher" für eine kollektivistische Grundstimmung und eine betriebs- wie auch volkswirtschaftliche Verblödung sorgen.

  14. machmuss verschiebnix
    19. November 2017 18:26

    OT: viele erstaunliche Details aus dem Mund von Robert Steele

    Robert Steele:
    ...we cannnot overstress the importance of NSA and of all the data
    that NSA already got ... it's already there, Trump just got to use
    it, and all those people (pedophiles) will be toast . . .

    ... 70 percent of all CIA-personal should be shot down (sic)

    ... the USA cant win a war - Iranians can re-program US-Misiles, while
    these are in aproach and redirect them to whereever they like ...

    ... we do have a 50 million dollar law-suite out,
    we have all information, identities we got it all (hash-tag unrig)
    against 3 people and 400 people beneath them ...

    .. and many more amazing details ...

    ... wird erst richtig interessant ab 11:00
    http://www.beatsloop.com/video/9puSV26D5Sc

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 19:20

      …wenn Robert Steele ( co-founder of "Marine Corps Intelligence Command" )
      SO über "seinen" CIA spricht, dann kann man wohl nicht mehr daran
      zweifeln, diese Organisation agiert als militärischer Arm für gewisse
      schwerkriminelle Akteure in der US-Hochfinanz.

  15. machmuss verschiebnix
    19. November 2017 17:23

    OT: war mir nicht bekannt - vielleicht auch den Mitpostern nicht:

    JEFF SESSIONS HAS THE NAMES OF THE INTELLIGENCE COMMUNITY LEAKERS

    Joseph diGenova, the former U. S. attorney for the District of Columbia under Reagan, has spoken privately to his sources at the CIA who has confirmed that the names of the intelligence officials that have been leaking information to the Washington Post and the New York Times, illegally sharing classified information with the media, have been turned over to the Department of Justice, which is headed by none other than AG Jeff Sessions.

    http://allnewspipeline.com/Sessions_Has_Names_Of_Leakers.php

  16. machmuss verschiebnix
    19. November 2017 16:42

    OT:

    Am 9. Nov. hat Wikileaks wieder ein Release von gesichteten
    CIA-Dokumenten veröffentlicht ( VAULT 8 ):

    https://wikileaks.org/vault8/

  17. steinmein
    19. November 2017 15:29

    Schüssel hat als WB-Sekretär die erfolgreiche Bevölkerung, also den Mittelstand, als Motor der Wirtschaft. bezeichnet. Dies ist im wirtschaftlichen Sinne zu sehen.
    Die Roten haben den Mittelstand angegriffen, um sich durch scheinbare Änderung des Begriffes zu einer Partei der Mitte zu profilieren. Die ÖVP hat sich im Einhang (Appendix) mit der GrKo in diese scheinbare Mitte einbeziehen lassen und viele Grundätze scheibchenweise aufgegeben.(Salamitaktik der "Linken", auch Langzeiteffekt).
    Fakt ist, dass Leistung und Subsidiarität rechts angesiedelt sind und Zentralismus und Sozialismus das Spiegelbild darstellen. Nun sind die Begriffe rechts und links in ihrer Bedeutung verändert bzw verwaschen worden. Linksextrem steht für die Revoluzer im internationalen Verband, rechtsextrem für den totalen Liberalismus, beides agnostisch. Dass dieser mit dem Nationalsozialismus verglichen wird, zeigt nur die extreme Gegensätzlichkeit der Anschauungen, bzw die Angst vor dem Verlust der eigenen leicht erworbenen Pfründe. Der angebliche Neonazi - als Feindbild- hat mit einem Wiederentstehen eines "Reiches" bestenfalls damit zu tun, als eine Forderung nach dem gewünschten "law and order" besteht (kleiner Führer), und subsummiert auch den Großkapitalismus in den Händen der geschützten Rasse ( die ein Vorhandensein einer solchen strikt verleugnet).
    Somit stelle ich für mich fest, dass es zweierlei Hälften gibt: die einen, die geben und die anderen, die nehmen. Was da links oder rechts sein soll ist an sich reine Polemik, bestenfalls Sitzordnung .

    • Wyatt
      19. November 2017 18:03

      @steinmein,
      *******
      *******
      *******
      nochmals und auch für: ......."den Großkapitalismus in den Händen der geschützten Rasse ( die ein Vorhandensein einer solchen strikt verleugnet)."

    • Undine
      19. November 2017 18:35

      Schließe mich @Wyatts Lob an!***************!

  18. machmuss verschiebnix
    19. November 2017 14:22

    OT:

    Hier ein interessanter Beitrag:
    Donal Trump wurde schon ab April 1977 vom KGB überwacht, weil er
    Ivana Zelnickova geheiratet hatte In April 1977 .

    https://www.politico.com/magazine/story/2017/11/19/trump-first-moscow-trip-215842

  19. machmuss verschiebnix
    19. November 2017 13:38

    Zum Thema "politische Zuordnung"

    Hier der wahrscheinlich beste Quiz, zur Feststellung von politischer
    Ausrichtung - der "politische Kompass". Hier werden Links und Rechts
    ausschließlich für Economic-Left und Economic-Right verwendet, während
    für die soziale Ausrichtung eine senkrechte Achse - Authoritarian und
    Libertarian - verwendet wird. Als Ergebnis bekommt man eine viel
    aussagekräftigere Positionierung für den eigenen Standpunkt:

    https://www.politicalcompass.org/test/de

    Mein (Stand)Punkt war etwas oberhalb - im Maßsstab nicht beträchtlich - und
    etwa genausoweit rechts von der Koordinaten-Mitte.

    Hier der Einstieg zum "Political Compass" - unseren Parteien wird sowas
    eher weniger gefallen - speziell die Regulierungs-Fetischisten schneiden
    da gar nicht gut ab:

    https://www.politicalcompass.org/

    Zur Erklärung dieses Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=5u3UCz0TM5Q&feature=youtu.be

    Natürlich ist auch ein ulkiger Seitenhieb auf Trump dabei:
    https://www.youtube.com/watch?v=72uMyBIsBlQ&feature=youtu.be

    • Anonymer Feigling
      19. November 2017 14:39

      Danke für den Link!
      Ich hab's auch gleich mal ausprobiert und das hier ist herausgekommen:
      Economic Left/Right: 2.0
      Social Libertarian/Authoritarian: 0.05

      Aber so ernst darf man es nicht nehmen. Manche Fragen waren richtig provokant und darauf habe ich "extrem" reagiert.
      Außerdem gibt es nicht die Möglichkeit, mit "weiß nicht" zu antworten.

    • Sensenmann
      21. November 2017 11:16

      Danke für den Tipp.
      Eine lustige Übung.

      Economic Left/Right: 2.25
      Social Libertarian/Authoritarian: 1.74

      Muss am angelsächsischen Maßstab liegen...

    • Nietzsche (kein Partner)
      22. November 2017 08:43

      Supertest. Ich bin im zweiten unteren blauen Kastel, genau an der Grenze zum Libertarianism. Paßt!

  20. HDW
    19. November 2017 13:31

    Die Idee Komintern und ihre Geschichtstheorie der Kulturellen Hegemonie, entstand gleichzeitig mit dem Bolschewismus der Zimmerwalder Linken. Grünberg, Gramsci, R.Sorge, Wittfogel, Dimitroff u.s.w. Als Frankfurter Schule nach 1943 getarnt und in der Zeit des Freudiano-Marxismus der französischen Mandarine, als Thanatos der Geschichte (Shafarewitsch) denunziert. Geldgeber immer dieselben Rothschild, Weil, Helphand, Warburg, Wallenberg u.s.w. heute Soros und Attali mit ihren Agitatoren Macron und Merkel, diese scheut sogar vor der Kollaboration mit den Islamisten nicht zurück.
    Soweit die erfolgreiche Linksindoktrination der Nomenklatura im Westen.
    Wer aber steht dagegen? Eben die durch den bolschewistischen Furor vergewaltigten christlichen ehemaligen Ostblockstaaten (Visegrad und Russland) die immer schon am unter dem deutschen Weltschmerz zu leiden hatten (Ausser die DDR als protestantisch pietistischer Sektenkonstrukt)
    Und weiters nach obigem der gar nicht reiche "Borschtsch belt" der US, aus Queens und Midwest sowie Rabbiner wie Y.Mizrachi oder Y.Porat aus Israel und auch Usbekistan, sowie US affine israelische Blogger wie Caroline Glick. Die erkennen, dass die US Lefties und Soros mit ihrem Weltkommunismus wieder einmal starken Juden die sich selbst verteidigen in den Rücken fallen.
    (Alle Namen auf Youtube im Original zu finden, auf Wikpedia nur mehr englisch)

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. November 2017 08:48

      Weltendiktatur Endlösung in der Kurzfassung: Juden instrumentalisieren die Sozialisten, Sozialisten instrumentalisieren Muslime. Reinheitsgebot für Juden, Vermischungsgebot für alle restlichen Rassen.
      Ergebnis ist die NWO nach dem bekannten Motto: "Wenn meine Brut Krieg will, so gibt es Krieg!"

  21. Dr. Faust
    19. November 2017 13:06

    OT bezüglich SPÖ

    Die Schieder-Partie aggiert massiv in den Medien und droht den Krieg gegen die angebl. soziale Kälte der zukünft. Regierung zu eröffnen. Ein Rumpelstilzchen-Tanz, der auf die wahlberechtigten Mitglieder in Wien abziehlt. Ob die wirklich so dumm sind, sich von der Schiederkleptokratie vergattern zu lassen, bleibt abzuwarten.

    • oberösi
      19. November 2017 14:56

      Ja, die sind so dumm!
      Wien geht den Weg europäischer Großstädte: rechtsfreie Zonen, Parallelgesellschaften, Migrantengangs, machtlose, desillusionierte Polizei, dafür jede Menge Poller und Betonsperren.

    • Undine
      19. November 2017 15:36

      @beide

      ***************!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. November 2017 08:51

      Einspruch: Sie sind nicht dumm, sie tun nur das was ihnen befohlen!

    • Sensenmann
      21. November 2017 11:23

      Das wollen wir doch hoffen! Da der Sozi blöd wie das Vieh ist, wird er wie ein Hendl ins Feuer zurückrennen...das er selbst angezündet hat.
      Sie glauben nämlich daß sie nicht gewonnen haben, weil sie zu wenig bolschewikert waren!
      Bitte lassen wir sie in diesem Glauben den Weg der ökobolschewistischen Sekte gehen.

      Ich glaube, sie sind sogar zu blöd um Befehle auszuführen, die Denken erfordern.

      Der einzige Befehl, denn ein Sozi befolgen kann ist der, sich auf den Abort zu bewegen.
      Um es nicht gut wienerisch auszudrücken...
      Zum Rest seiner Tätrigkeit braucht er die Peitsche, wenn er spuren soll, da er eben blöd ist.

      Gebt sie ihm!

  22. oberösi
    19. November 2017 12:54

    Außerordentlich interessante Tabelle.
    So wie Simplicius bereits angemerkt hat: die "Mitte" ist seit 1979 um mindestens 15-20 Punkte nach links gerutscht, Beleg für den katastrophalen erzieherischen Effekt jahrzehntelanger Infantilisierung und Nudging durch einen immer anmaßenderen Staat und aktuell auch durch supranationale Strukturen, die es rund um die Uhr und bis in die letzten Winkel des Lebens hinein "gut" mit uns meinen mittels Überwachung, Kontrolle und immer dichter werdendes Regelwerk.

    Interessant auch für jeden einzelnen: die eigene Entwicklung anhand der Tabelle abzulesen, gestehe freimütig: wäre anhand der Tabelle von anarcho-studentischen 15- im Jahr 79 auf jetzt stabile 85+ gerutscht...

  23. Anonymer Feigling
    19. November 2017 11:37

    Meine Definition von Rechts und Links ist anders (und zugleich sehr einfach):

    In der Mitte steht der, der im Schnitt nichts in den Steuertopf hineinwirft.

    Wer ein bisschen in der Steuertopf hineinwirft, ist leicht rechts. Wer viel hineinwirft, ist rechts und wer extrem viel hineinwirft, ist rechtsextrem.

    Entsprechend umgekehrt ist es bei den Linken. Linksextrem sind daher jene, die sich auf Staatskosten durchfüttern lassen.

    Meine Definition korreliert auch stark mit den Einstellungen "Was kann ich für die Gesellschaft machen?" und "Was kann die Gesellschaft für mich tun?"

    Leider erfährt man nichts, was die Befragten unter Rechts und Links verstanden haben und aufgrund einer fehlenden Definition sind die Befragungen wohl wertlos.

    PS:
    NGOs sind alle linksextrem. Sie können nur existieren aufgrund von staatlichen Zuwendungen und Spenden. Sie produzieren und verkaufen nichts Sinnvolles. Der Großteil der Gelder geht für ihre eigenen Gehälter und für ihre Verwaltung drauf. Falls ihr Sinn in der Rettung der armen Negerkindlein besteht, da verschwindet der Rest der Spenden in Transportkosten und Bestechung der Stammeshäuptlinge. Zuletzt bleiben noch 5 % für die Schulen und Krankenhäuser, die sie angeblich bauen.

  24. Bob
    19. November 2017 09:11

    Da ich alle Sozi, auch die Nationalen als links einstufe, und eine Monarchie als rechts, ist diese Einstuferei ein Schmarren. Es hängt nämlich auch vom jeweiligen Sachproblem ab. Die Schmähungen wie rechtspopulistisch, rechtsextrem etc sind mir zutiefst zuwieder, und werden nur von sogenannten Linken gebraucht.

    • Rübezahl
      19. November 2017 09:27

      Das sehe ich gleich wie Sie.
      Daher bezeichne ich mich auch gerne als Monarchisten.
      Damit können die Links Rechts Dividierer nichts anfangen - und ich ohne eine Flasche auf den Kopf zu bekommen meine "rechte" Position formulieren..

      Die Bezeichnung rechts links geht meines Wissens nach auf den Nationalkonvent nach der französischen Revolution zurück. Damit ist alles gesagt!
      Wer will da schon links sein?
      Und für mich mehr als unverständlich der Hype um Napoleon und wie andere Usurpatoren in der Geschichte gesehen werden. Man darf Kriege einfach nicht verlieren! Schon bist ein Guter. Ein guter Linker...

      Meiner Meinung nach auch ein "schöner" Beleg für den Verfall des Wissenstransfers.

    • dssm
      19. November 2017 11:44

      @Bob
      Völlig richtig. Die ursprüngliche Sitzordnung in kontinentaleuropäische Parlamenten ist ja ganz anders als die links/rechts Sicht welche uns Herr Unterberger präsentiert.
      Ursprünglich saßen die Veränderer links und die Bewahrer rechts. Entsprechend saßen die Sozialisten und die Wirtschaftsliberalen, heute auch Raubtierkapitalisten genannt, links, während die Nationalen und Konservativen rechts saßen.
      Die Wirtschaftsliberalen wollen nach wie vor etwas ändern und die Nationalen auch, die sollten also links sitzen, die Sozialisten wollen eigentlich nur mehr bewahren, gehörten daher nach rechts.
      Bekanntlich saßen Bastiat und Zimmermann links.

    • simplicissimus
      19. November 2017 11:47

      Napoleon hat verloren, aber dank des franzoesischen Nationalismus wird er hochgejubelt.

    • simplicissimus
      19. November 2017 11:50

      Ja, dssm, so kann man es sehen, trotzdem spielt noch eine Rolle, WAS man veraendern oder bewahren will.
      Verhalten und Inhalte bilden eher eine Matrix, deshalb erscheint rinks und lechts so verwirrend.
      Ich gehe eher von den Inhalten aus, dann ist das Bild klarer.
      Nach Verhaltensweisen haben Sie recht.

    • fewe (kein Partner)
      21. November 2017 03:16

      Die Nationalsozialisten haben jedenfalls sich selbst als Linke bezeichnet. Ihre schärfsten Gegner/Feinde waren die Kommunisten und die Rechten (!). Es ist eigentlich eine propagandistische Meisterleistung, dass die Nazis heute rechts verortet werden. Aber eben nur Propaganda.

      Und wie man sieht haben SPÖ und vor allem die Grünen ein ziemlich ähnliches Ziel: Komplette Überwachung bis zur Sprachregelung mit gesellschaftliche Ächtung bis Strafbarkeit bei Abweichung.

  25. simplicissimus
    19. November 2017 09:06

    Die vergleichende Umfrage ist ja recht interessant, allerdings befuerchte ich, dass die ganze Skala in den Jahrzehnten unmerklich betraechtlich nach links verrutscht ist.
    Man sollte einmal vergleichen, welche Weltanschauung 1979 einen Waehler als Mitte definiert hat, und welche heute. Bin ueberzeugt, dass sich die Werte in dem Zeitraum massiv veraendert haben.
    Mittlerweile bin ich zu der Meinung gelangt, auch die NSDAP war eine extremistische sozialistische Partei, die allerdings, wenn man rechts und links auf einer Kugel anordnen moechte, durch ihren Nationalismus und Elitarismus ein gewisses Stueck ins extreme rechte Feld hineinragt.
    Gleich rechts der Mitte, weit vor allem Extremismus allerdings orte ich durchwegs positive Eigenschaften:

    Leistungsbereitschaft
    Eigenverantwortung
    Pflichtbewusstsein
    Individuelle Freiheit
    Fairness
    Zukunftsbewusstsein
    Familiensinn
    Gleichheit vor dem Gesetz

    Etwas weiter rechts:

    Heimatliebe
    Law and Order

    Und noch weiter rechts:

    Nationalismus

    Wie sieht es dagegen Links aus:

    Altruismus
    Verantwortung der Gemeinschaft
    Regelwerk vor Individualismus

    Etwas weiter links:

    Internationalismus
    Gleichmacherei durch Ungleichbehandlung

    Und noch weiter links:

    Kommunismus

    Heute liegt der Mittelpunkt der Skala eher bei Verantwortung der Gemeinschaft, ist gegenueber frueher also ein huebsches Stueck nach links gerutscht.

    • Rübezahl
      19. November 2017 09:29

      Das könnte man leicht überprüfen: Man lege ein FPÖ-Programm den US-Amerikanern vor und umgekehrt ein Demokratenprogramm einem "gelernten Österreicher"..
      Bin überzeugt, dass die Antworten demaskierend sind...
      (Ich schätze FPÖ sind Kommunisten und US-Demokraten ÖVPler aus dem Ständestaat...oder so...)

    • oberösi
      19. November 2017 13:01

      @simplicissiumus
      Altruismus wäre zu relativieren, wird er doch selbstredend von den Linken auf Kosten der Anderen gelebt.

    • Dr. Faust
      19. November 2017 13:15

      Ein guter Beitrag @Simpli

      !!!!!!!!!!

    • simplicissimus
      19. November 2017 13:39

      alteregoismus, oberoesi?
      Sie haben recht.

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 13:43

      @simplicissimus, klar ist das ganze Land "links-drehend" geworden
      +++****************+++

    • Undine
      19. November 2017 19:11

      @simplicissimus

      Mit dem "Altruismus" der Linken habe ich auch ein Problem, denn Geld, das Andere mit ihrer Hände Arbeit erwirtschaftet haben, wahllos großzügig zu verteilen, ist mMn DIEBSTAHL! Außerdem sind Linke nicht altruistisch, sondern werden von niedrigen Instinkten geleitet, wie etwa durch NEID!

      Ebenso wenig ist ein Vielfach-Milliardär wie SOROS/Schwartz ein Altruist---der vermutlich nur einen winzigen Bruchteil seines immensen Vermögens auf anständige Weise erworben hat!---, wenn er mit seinem Geld beispielsweise eine sog. Universität in Budapest "spendiert"! Er will ja damit etwas erzwingen---von Altruismus ist dieser Mann so weit entfernt wie der Mond von der Erde!

    • simplicissimus
      19. November 2017 20:13

      Ja Undine, zwar ist der Grundgedanke der Linken durchaus edel, aber er verfuehrt allzu leicht zu ueblen Missbrauch. was heute passiert. Ich haette auch schreiben koennen, Erzwungene destruktive Umverteilung oder so, aber ich dachte das waere in den folgenden Begriffen implizit enthalten.

  26. dssm
    19. November 2017 08:58

    Das alte Problem von lechts und rinks. Was ist denn nun rechts und links? Gerade die Regierung Klaus, wenn man dieser Befragung trauen darf, dann also eine geradezu rechtsradikale Regierung, hat viel bewegt und zwar in dem Segment, das man heute als links bezeichnet, man denke nur an Universitätsöffnung und Wirtschaftspolitik. Die nachfolgende Regierung der SPÖ hat längerfristig die Wirtschaft wieder geöffnet (das würde heute wohl Raubtierkapitalismus heißen), die SPÖ ist aber damals scheinbar eine linke Partei gewesen. Oder wie jetzt?

    Das Ergebnis sollte man daher anders lesen! Die Leute wollen keine Änderung, das ist alles. Die breite Masse lebt nun einmal sehr gut vom aktuellen System; egal ob NGO-Mitarbeiter in der Sozialindustrie, Beamter, Angestellter in der staatsnahen Wirtschaft, Pendant zu den Beamten in der verbliebenen freien Wirtschaft, Berater/Selbständiger, welcher nur aufgrund von staatlichem Drangsal existiert, Politiker, Kammer- und Parteifunktionär und wohl noch viele weitere, welche eine Sozialwohnung, eine marktferne Miete, Sozialleistungen, Förderungen, Gratis-(was auch immer) bekommen. Die meisten Österreicher werden sich da gleich mehrfach finden! Alle diese Menschen wollen, daß alles beim Alten bleibt, daher sind die rund um “50“.

  27. Josef Maierhofer
    19. November 2017 08:44

    Der 'Ösi'-Mensch.

    Er steht 'in der Mitte' Bronner und Qualtinger 'wann mi des Reisebüro net vermittelt hätt' ..., was sich dahinter verbirgt, sind wohl tief im Österreichertum zu finden.

    Seit sich die Österreicher wegen Selbstbedienung, etc., bzw. heutzutage bereits für das Überleben, an Parteien binden oder sogar sich als zugehörig (selten) deklarieren, stehen sie natürlich in der Mitte, wie Herr Kirschhofer richtig anmerkt, also seit die Parteizugehörigkeit für viele wichtig wurde, werden nicht mehr Regierungen gewählt, sondern Parteien.

    Das ist für mich, genau betrachtet, das Problem Österreichs, weil zu viele, wie die Schweine, zum Futtertrog laufen.

    Die Regierung, die denen Manieren, sprich Anstand und Mut zur Eigenverantwortung und Selbstverteidigung beibringen kann, die hat Österreich gerettet.

    Ich selbst habe FPÖ gewählt, sehe mich selbst natürlich auch in der Mitte und stufe diese Partei, betrachte ich die Menschen, die zu solchen Schlussveranstaltungen kommen, wo ich ich auch einmal war, keineswegs als rechts und auch die ganze Partei nicht sonderlich rechts, nachdem dort ewig gestriges gesetzeskonform ausgeschlossen wird, nicht so bei der SPÖ z,B,, da werden sogar Verbrecher geschützt von der Partei, wie Wilhelminenberg, 3000 Opfer, 0 Täter. Die FPÖ Menschen würde ich als die klassischen Sozialisten und die klassischen Arbeiter, Kleinunternehmer, die klassischen Aktiven bezeichnen und eigentlich eher links, aber eigenverantwortlich, die sich den Luxus einer Parteimitgliedschaft vom Mund absparen, aber nicht, weil sie sich damit bedienen wollen, sondern aus Überzeugung, dass dieser Weg der richtige ist. Ich selbst bin auch vor allem in den brennenden Fragen überzeugt, dass die FPÖ die einzige Partei seit etwa 30 Jahren das Richtige sagt und fordert.

    Ich betrachte natürlich auch die SPÖ als sehr links.

    Vernunft und Eigenverantwortung ist das, was wir brauchen.

    • Rübezahl
      19. November 2017 09:36

      Das Abtriften der SPÖ nach links ist Kommunismus. Dort treffen sie sich mit den Grünen. Der andere Flügel, die Arbeiter, sind die ehemaligen "normalen Linken"
      Ja. Die FPÖ ist eine sozialistische Partei, die ein eher national denkt.
      Die von Ihnen beschrieben Rettung Österreichs werden die moslemischen Regimenter zu verhindern wissen.. Nach den Kerzerlmarschierern, dann Antifa wird das die dritte Welle sein...

    • Josef Maierhofer
      19. November 2017 16:18

      @ Rübezahl

      Genau das haben uns aber die Kommunisten, wie Sie die nennen, eingebrockt.

      Darum verstehe ich nicht die Rücksicht, die ÖVP (und teilweise auf FPÖ) auf diese Staatsfeinde nehmen. Nur ja nicht die EU bloßstellen, nur ja nicht die Moslems beleidigen, die uns bekriegen und ununterbrochen beleidigen, nur ja nicht die 'Political Correctness' verletzen, nur ja nicht ... und die ganzen devotionalen Verbeugungen vor dem Herrn Dr. Van der Bellen ...

  28. Flotte Lotte
    19. November 2017 08:41

    Toll, dass es so langjährige Aufzeichnungen gibt, danke.

    In Deutschland wird es ähnlich laufen. Interessant wäre, wo man Merkel bzw. die CDU einstufte, sicher ultralinks. Doch hat man dort keine FPÖ, die all die Themen aufgreift, die von den ehemals Konservativen vernachlässigt werden. Die AfD ist noch sehr unreif, aber das wird schon bis zur nächsten Wahl, so es eine solche und Deutschland dann noch gibt. Denn Merkels Werk, die totale Vernichtung alles Deutschen, ist ja fast vollbracht.

    Im Tierreich gibt es die Analogie - also unterschiedliche Arten entwickeln sich zu ähnlichen Tieren, weil sie gleiche Nischen füllen - etwa die Beuteltiere in Australien - da gab es sogar einen Beutelwolf, der aber von den Dingos dann zu Tode konkurrenziert wurde - oder die berühmten Galapagos- bzw. Darwinfinken. So etwas geschieht offenpar auch mit den Parteien...

    Dies hieße dann auch, der Bedarf an FPÖ-ähnlichen Parteien ist recht groß, denn bekanntlich hat ja auch Kurz mit dem FPÖ-Programm gepunktet. Ohne Kurz hätte es die VP zerbröselt, sie hätte wohl bestenfalls 10% erreicht.

    • Flotte Lotte
      19. November 2017 08:51

      .. man kann auch sagen, gleiche Arten entwickeln sich zu unterschiedlichen Tieren, kommt aus selbe...

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 16:27

      Das hieße ja, auch für politische Parteien gilt: nur die angepaßten
      überleben ?@!

      Anders gesagt: absolutistisch-radikale Links-Grüne würden dann
      unter "Artenschutz" fallen :))

    • Flotte Lotte
      19. November 2017 17:45

      Ja...... die Linken werden wohl rechts werden oder verschwinden müssen.. ;)

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 19:50

      "rechts werden" - aus unserer Sicht also mitte-links :)

    • Flotte Lotte
      20. November 2017 03:04

      Sie haben den Durchblick ;)

  29. Walter Klemmer
    19. November 2017 07:41

    Die umfragen sind durch die medien mitgeprägt.
    Die realität:
    Grüne: 0 , da krieg gegen die eigene bevölkerung, recht und gesetzlosigkeit.
    Spö: 10, da kriminell die steuern der bürger staatsfremden nachgeworfen werden. Wirtschaft wird durch überzogene steuern und sozialabgaben und sozialmissbrauch abgewürgt und damit ist der arbeiter nach den spö-versprechungen von geld ohne arbeit und der 20stundenwoche arbeitslos.
    Neos 10: kein profil,oder zerstörung von bestehendem
    ÖVP: 35 ideologisch von links unterlaufen, ein steuer und abgaben förderungskünstler, der den beamtenapperat aufbläht, dass sogar die roten staunen.
    FPÖ: 49
    Fakt ist, es gibt in österreich keine rechten parteien:
    Rechts:ende der sozialen hängematte, wo die fleißigen gezwungen werden, die faulen durchzufüttern.
    Fürsorge und pflege sind allein familienangelegenheit, die diese selbst zu organisieren hat.
    Gesundheitswesen: jeder zahlt seinen arzt selber.

    Es ist ja eh alles sozialistisch vom staat (wenigen fleißigen über bürokratenhände) bezahlt. Die familie wird so verachtet, dass sie für unfähig gehalten wird, für etwas zu sorgen.
    Der sozialismus der in wahrheit der selbstmord der menschheit ist, weil er die familie zerstört und die wirtschaft bis zu deren tod parasitiert, der bestimmt das denken aller parteien.

    Ja die linken haben das denken der ganzen welt vergiftet

    • dssm
      19. November 2017 09:06

      @Walter Klemmer
      Wenn Lenin, Trozki, Hitler und Pol Pot die einzig existierenden Führer wären (Gott bewahre!), so wäre Lenin rechtsradikal (also so über 80), Hitler und Trozki wohl gemäßigte Mitte (also 60 und 40) und Pol Pot wäre dann linksradikal (20). Die Bevölkerung würde sich trotzdem bei 50 verorten.

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 12:13

      @Beide +++**********************************+++

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 12:32

      ... eigentlich müßte man die politische Welt auf einer Scheibe darstellen,

      Es gab sogar im Internet einen Quiz, über den ich zufällig gestolpert
      war, da wurden zahlreiche Fragen gestellt und am Ende erschien eine
      Scheibe mit einerm Punkt drin. Mein Punkt war etwas oberhalb - im
      Maßsstab nicht beträchtlich - und etwa genausoweit rechts von der
      Scheiben-Mitte.

      Leider finde ich diesen Link nicht mehr.

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2017 13:44

      Habe besagten Quiz jetzt gefunden (siehe Posting - derzeit - ganz oben)

  30. Wyatt
    19. November 2017 06:51

    ......eine - nicht nur zum Thema passende - lesenswerte Lektüre:

    mit dem Titel "Linke & Rechte":
    Ein ideengeschichtlicher Kompass für die ideologischen Minenfelder der Neuzeit
    von Rahim Taghizadegan.

    (rein persönlich, tendiere ich eher zu jenen Parteien, von welchen ich vorangig Schutz & Sicherheit vor Raub u. Diebesbanden und nicht nur Daten- u. Nichtraucherschutz erhoffe.)





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