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Österreich, Deutschland und Mitteleuropa: Vergebene Chancen drucken

Lesezeit: 6:00

Wenn fast alle 27 EU-Mitglieder den Sitz zweier nach dem Brexit zur Wanderung gezwungener EU-Agenturen selbst haben wollen, dann ist es nicht sonderlich überraschend, dass Wien dabei nicht zum Zuge kommt. Dennoch stößt bei dieser Entscheidung gleich mehrerlei Seltsames auf – aber auch, was die künftige österreichische Außenpolitik dringend lernen sollte.

Rund um die nun gefallene Entscheidung fällt auf, wie wenig österreichisches Engagement es dabei gegeben hat. Die Bewerbung ist weitgehend auf Beamtenebene abgehandelt worden und hat eher nur pro-forma-Charakter gehabt. Weder der Noch-Bürgermeister, noch der Noch-Bundeskanzler, noch der Noch-Außenminister haben sich da erkennbar engagiert. Offenbar haben sie alle geahnt, dass da kaum Lorbeeren zu holen sein werden. Also hat man es gleich bleiben gelassen und lediglich den um sein eigenes Amt bangenden Finanzminister und eine wenig Sympathie ausstrahlende Wiener Stadträtin ausgeschickt.

Überraschend ist, dass zumindest vorerst gegenseitige Vorwürfe der Noch-Koalitionspartner ausgeblieben sind. Offenbar haben sie aber alle derzeit andere Sorgen als das übliche Gekläff: "Die anderen sind schuld".

Viel gravierender ist, dass seit langem auch sonst nichts Internationales von Belang mehr nach Wien übersiedelt ist. Die einstigen Vorteile des neutralen Standortes ziehen seit der Wende im Osten nicht mehr. Davor war Wien als Standort sehr beliebt, auf den sich Ost und West am leichtesten einigen konnten. Heute ist Wien hingegen nur noch in der Eigenpropaganda attraktiv. Heute werden im Ausland primär die Nachteile Wiens gesehen, von der internationalen Diplomatie wie auch von der multinationalen Wirtschaft. Diese zieht daher lieber an Standorte wie Prag oder Warschau, wenn sie neue Europazentralen aufbaut.

  • Dort ist die Steuerlast viel geringer (was jedem der involvierten Spitzenmanager persönlich sehr wichtig ist, auch wenn sie nie laut über eigene Interessen sprechen).
  • Dort ist das vor Ort anzuheuernde Personal viel billiger (was man sehr genau weiß, aber ebenfalls kaum anspricht).
  • Dort herrscht Aufbruchsgeist (was man zwar nicht messen kann, was man aber spürt).
  • Und dort gibt es keine Probleme mit Drittwelt-Migranten (worüber man aus Political Correctness erst recht nicht spricht).

In der EU hat man sich aber nicht für Reformstaaten, sondern für Paris und Amsterdam entschieden, also zwei Städte aus der Gruppe der allerersten sechs Mitgliedsländer. Auch Mailand und Frankfurt, die ebenfalls sehr gut im Rennen waren, liegen in diesen sechs Ur-EU-Staaten. Lediglich die irische Hauptstadt Dublin gehört zu einem der 21 später Gekommenen.

Das zeigt einen offensichtlich klaren Vorteil der Altmitglieder: Sie wissen noch immer am besten, wie man auf dem Basar, der die EU nun einmal ist, Mehrheiten für sich zimmert. Es ist irgendwie erstaunlich, dass das die anderen noch immer nicht gelernt haben, obwohl etwa Österreich schon seit bald 23 Jahren Mitglied ist.

Das bescheidene Ergebnis der Abstimmung über die beiden EU-Agenturen sollte jedenfalls klarmachen, dass Österreichs Außenpolitik dringenden Handlungsbedarf hat. Dabei geht es nicht nur darum, endlich wieder einen Regierungschef mit Profil im Europäischen Rat zu haben, was die beiden letzten ja in keiner Weise waren. Dabei geht es vor allem auch darum, dass sich Österreich Freunde und Partner suchen muss. Was es aus Dummheit oder Arroganz bisher unterlassen hat (Wir sind ja eh die Tollsten).

Österreich war bisher in seiner außenpolitischen Beziehungspflege viel zu sehr großmachtorientiert. Bis 1989 war das durch den alles dominierenden Ost-West-Konflikt und im Schatten des Staatsvertrags auch notwendig und richtig. Nachher war dann der deutsche Nachbar der richtige große Bruder, um Österreich in die EU (damals EG) zu hieven. Der austrophile Helmut Kohl war dabei sehr hilfreich. Er hatte auch viel Gespür für die Sensibilitäten kleiner Länder.

Mit Gerhard Schröder und Angela Merkel war das dann aber total zu Ende. Beide sahen und sehen Deutschland als Europas dominierende Großmacht, die in der EU maximal auf Frankreich Rücksicht zu nehmen hat. Für Österreich blieb da eher nur die Rolle einer Kolonie, die man zu bestrafen hat, wenn sie nicht pariert, wie etwa 2000, und die man nur dann nett behandelt, wenn sie sich wie Werner Faymann bis Anfang 2016 wie Merkels gehorsamer Pudel verhalten. Dass Österreich eigenständig denkt und handelt, wie es das dann 2016 – zum Glück – bei der Balkansperre getan hat, ist nicht vorgesehen. Aber zugegeben: Merkel hat heute auch wenig übrig für die beiden großen angelsächsischen Länder. Für sie gibt es neben Frankreich nur Russland und China. Was soll da Österreich?

Unter Merkels Nachfolger dürfte sich das deutsch-österreichische Verhältnis zwar wieder verbessern. Dennoch sollte die neue Regierung in Wien erkennen: Für Deutschland werden wir nie ein wirklich gleichwertiger Partner sein. Wir spielen halt in der Unterliga.

Was an sich kein Problem ist. Siehe andere kleine und mittelgroße EU-Länder: Sie agieren ständig in regionalen Zusammenarbeitsgruppen. Das tun vor allem die Benelux-Länder und die Skandinavier (wo übrigens auch Neutrale und Nato-Länder eng zusammenarbeiten, auch sicherheitspolitisch).

Österreichs Region ist natürlich Mitteleuropa, also der Raum mit den Nachbarländern Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien, aber auch mit Kroatien und dem prinzipiell österreichfreundlichen Polen, das ja zuletzt großes Desinteresse in Deutschland und Frankreich an seinen Großmachtallüren entdecken musste.

Es ist einfach nur dumm und rückständig, wenn man in Österreich noch immer hochmütig auf diese Länder herabblickt, wie es manche Linke tun. Prag, Budapest, Bratislava boomen unglaublich, die Arbeitslosigkeit ist niedriger als in Österreich, und die noch deutlich tieferen Gehälter werden rapid höher. Österreichs Wirtschaft von den Banken bis zum Handel ist mit diesem Raum enorm verquickt, aber es gibt vor allem aus Tschechien auch zunehmend Wirtschaftsaktivitäten Richtung Österreich.

Sie alle haben von Sozialismus mehr als genug. Was naturgemäß Österreichs restliche Linke stört.

Die Tatsache, dass diese Länder noch Netto-Empfänger von EU-Hilfe sind, spricht schon gar nicht gegen eine viel engere Kooperation. In Österreich hat man ja auch das Burgenland nicht ausgeschlossen, als dieses längere Zeit Ziel-1-Gebiet der EU-Hilfe war, sondern sich darüber gefreut und über gemeinsame Projekte nachgedacht, mit denen man an EU-Geld kommen kann.

Österreich sollte dringend eine viel engere Kooperation mit diesen Ländern suchen. Das ist ganz unabhängig davon möglich und sinnvoll, wie sich die formelle Visegrad-Achse zwischen vier dieser Nachbarländer weiterentwickelt.

Eine Kooperation bedeutet aber natürlich gleiche Augenhöhe, auf gut lateinisch ein "Do ut des". Ich gebe, damit auch du gibst.

Daher wäre es etwa Österreich als Vorleistung eines Zusammenrückens gut angestanden, sich jetzt bei der Agentur-Vergabe energisch hinter die Kandidatur Bratislavas zu stellen, statt einen chancenlosen Alleingang zu versuchen. Die slowakische Hauptstadt war ja auch ohne Österreich ganz gut im Rennen. Hätte sie den Zuschlag bekommen, wäre auf Grund der Nähe zu Österreich zweifellos auch ein Randnutzen für die Alpenrepublik abgefallen, so liegt zufällig das Wiener Bio-Forschungs-Zentrum genau Richtung Bratislava. Und vor allem könnte Österreich dann beim nächsten Mal auch seinerseits auf Unterstützung rechnen.

Das Funktionieren solcher Deals ist jedenfalls unter Nachbarn leichter möglich, als wenn Österreich primär auf Malta, Dänemark oder Zypern setzen wollte. Voraussetzung ist freilich auch, dass Österreich mit den üblen Beschimpfungen für seine Nachbarländer aufhört, die die zwei SPÖ-Kanzler der letzten Jahre in ihrem überheblichen Provinzialismus ausgestoßen haben. Aber für ein solches Ende scheint Sebastian Kurz eine gute Garantie zu sein, der ja mit Viktor Orbán ganz gut kann.

Vielleicht geschieht also jetzt, was längst geschehen hätte können. Und sollen.

PS: Dringend nötig wäre eine regionale Kooperation auch für die Balkanländer – aber das ist primär einmal deren Problem nach hundert Jahren mehr oder weniger aggressiv ausgetragener Konflikte.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 01:56

    "Österreich sollte dringend eine viel engere Kooperation mit diesen Ländern suchen. Das ist ganz unabhängig davon möglich und sinnvoll, wie sich die formelle Visegrad-Achse zwischen vier dieser Nachbarländer weiterentwickelt."

    Dem ist nichts hinzu zu fügen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 10:37

    Na Gottseidank haben wir keine der EUdSSR-Politkommissariate bekommen!
    Kosten ohne Ende und eine Bande von Schmarotzern, die steuerfreie Gehälter beziehen, unverschämte Gebühren kassieren und dabei jeden Nagel den sie in die Wnad schlagen für 10 Jahre von Österreich bezahlt bekommen.
    Das Sozigeschwätz von der "Umwegrentabilität" - die noch keines Sterblichen Auge je erblickt hat - kann ich schon nicht mehr hören!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 09:20

    Man gehe durch Wiens Bezirke außerhalb des Gürtels, und man sieht den Grund das nicht einmal ein Hundeverein Interesse hat in solch eine Gegend zu ziehen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 07:05

    Die provinzielle Ueberheblichkeit der Linken?
    Sie sind halt zum arroganten Establishment geworden, die Progressiven.
    Aus allen Enden und Poren sprudelt das, von alimentierten NGOs ueber den intellektuellen Uniprofessor, den Medienvertretern hin bis zur Parteispitze.
    Macht korrumpiert, daher gehoeren regierende Parteien immer wieder abgewaehlt, dass sollte der Waehler beruecksichtigen und sich nicht zu sehr von defamierender Propaganda der Systemmedien beeinflussen lassen.

    Ein Alpen-Donau-Karpatenverbund auf Augenhoehe mit Augenmass, warum nicht? War ja schon ueber Jahrhunderte ein stabilisierender Faktor in Europa.
    Und ohne Sozialismus und antiFaschismus, bitte. Hundert Jahre davon reichen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 09:16

    Die Frage wird sein, ob die Visegrad Staaten das wollen. Die beiden letzten roten Kanzler haben hier dermaßen viel politisches Porzellan zerschlagen und dermaßen vor allem die ungarischen und polnischen Regierungspolitiker persönlich beleidigt, dass eine Annäherung und ein Vertrauensaufbau nur langsam und mit entsprechendem Geschick möglich sein werden. Bei den Tschechen mit der tiefverwurzelten Abneigung Österreichs und seiner Interessen sowieso. Und in Pressburg ist die gute Chance mit der üblichen wiener Überheblichkeit verspielt worden.
    Strategisch wäre ein solider Visegrad Machtblock mit Österreich in der EU natürlich sinnvoll. Sonst haben wir ja derzeit keine Unterstützer, wie früher zB Helmut Kohl.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 08:22

    Österreich ist seit dem EU-Beitritt kein neutraler Standort mehr. Anbiedern reicht nicht.
    Außerdem war die Anwesenheit unserer Kapazunder bei den EU-Ratssitzungen mehr als bescheiden. Wir haben Opportunisten und Überforderte an höchsten Stellen, gut mit Steuergeld ausgestattet, haben sie die Möglichkeit die Menschen zu manipulieren.
    Alleine das Lob Kerns für Macrons Imperialismus sollte zu denken geben, auch Kurz kriecht Macron zu Kreuze. Selbstbewusstsein schaut anders aus.

    P.S.: Wer hat Kurz ermächtigt, den Beitritt zur europäischen Verteidigungsunion zu unterschreiben?

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2017 08:04

    Gut so, das erleichtert den Austritt aus diesem teuflischen Dreckshaufen. Wir sollten nach und nach auch alle anderen EU Institurionen aussiedeln und auf eine Wirtschaftsgemeinschaft hinsteuern.

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  1. fxs (kein Partner)
    25. November 2017 20:02

    Da ja gerade alle über die Paradis-Paper reden und sich über die Steuervermeidung von Konzernen empören, stellt sich schon die Frage, inwieweit die Verlagerung von EU-Agenturen, mit steuerprivilegierten Mitarbeitern nach Österreich wünschenswert ist. Die Steuerprivilegien der EU-Institutionen scheinen im Gegensatz zu Steueroasen ja kein Thema zu sein.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    23. November 2017 22:19

    Die "europäische Integration", derzeit "EU" genannt, hat zwei Funktionen: Friedenssicherung und Wirtschaftszusammenarbeit. Aber schon beim zweiten Punkt beginnt der Streit darüber, ob die Zusammenarbeit für alle vorteilhaft sei oder ob manche mehr, manche weniger davon hätten.

    Daher hat diese "Integration" beschränkt zu bleiben auf die Funktion, den potenziellen Kriegsmachern Fesseln anzulegen. Alle wissen, dass das nur Deutschland und Frankreich sind, also braucht auch die "Integration" nicht mehr als diese zwei Mitglieder zu umfassen.

    Groteske am Rande: Während in den USA Trump die staatliche Einwanderungslotterie anprangert, entscheidet das linke Europa per Los über Standorte.

  3. fred vom jupiter (kein Partner)
    23. November 2017 19:02

    Die Entscheidung ist vermutlich auch deshalb für Holland und Frankreich gefallen, weil viel mehr als Deutschland, Frankreich und Benelux auf Dauer nicht übrigbleiben wird von diesem EU-Saustall.

  4. McErdal (kein Partner)
    23. November 2017 18:38

    **Bundeswehr soll Migrantenarmee werden – Möglichst viele Muslime in Deutschland unter Waffen***
    c o n s e r v o . w o r d p r e s s . c o m/2017/11/22/bundeswehr-soll-migrantenarmee-werden-moeglichst-viele-muslime-in-deutschland-unter-waffen/

  5. McErdal (kein Partner)
    23. November 2017 18:18

    ******Traurig: Erste Schulklasse in Kärnten ohne deutsche Kinder*******
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g/2017/11/23/traurig-erste-schulklasse-in-kaernten-ohne-deutsche-kinder/

    Man sieht der weiße Genozid schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran.........

  6. McErdal (kein Partner)
    23. November 2017 18:07

    ******FN-Chefin geht gegen „Banken-Fatwa“ vor – HSBC schließt Le Pens Konto nach 25 Jahren******
    w w w . e p o c h t i m e s . d e/politik/europa/fn-chefin-geht-gegen-banken-fatwa-vor-hsbc-schliesst-le-pens-konto-nach-25-jahren-a2274854.html

    ******DIE "DEMOKRATIE" ZEIGT IHR WAHRES GESICHT!*******

  7. langzeitbeamter (kein Partner)
    23. November 2017 15:37

    O.T.
    (oder auch nicht)
    Gestern im Rahmen der Wiener Juristischen Gesellschaft einen Vortrag Holzingers gehört, in dem er nicht nur die österreichische Verfassungsgerichtsbarkeit als Vorbild für Europa und fast sogar die ganze Welt herausstellte (er führte an, dass es 1920 so etwas anderswo in Europa gar nicht gab und heute lediglich Vatikan und Belarus keine besitzen), in der Folge immer wieder auf Menschenrechte und Gleichheitsgrundsatz verwies, die es - auch im Falle es unzweckmäßig erscheinen möge - zu verteidigen gelte
    und dann auf Polen verwies, das 1982 sogar unter dem Kommunismus einen geschaffen habe. Aber das war doch nach Jaruzelskis Kriegsrechtsverkünd. 13. 12. 1981?

    • langzeitbeamter (kein Partner)
      23. November 2017 15:51

      vorletzte Zeile eine...(Verfassungsgerichtsbarkeit) sollte es natürlich heißen.
      Ansonsten verwies er ausdrücklich auf Böckenförde und sein Theorem über die Werte, die der Rechtsstaat ja gar nicht garantien könne. Ja, welche Werte denn nun?

    • langzeitbeamter (kein Partner)
      23. November 2017 16:28

      ...und gerade sehe ich noch etwas:
      FAZ heute nachmittags, Gastkommentar Vosskuhle:
      "Ein Populist ist kein ungeschminkter Demokrat, er ist ein Gegner der Demokratie".

  8. cmh (kein Partner)
    23. November 2017 10:00

    Was Österreich am meisten schadet ist diese Mentalität, die meint, mit allen gut Freund sein zu müssen, weil dann alle anderen auch gut Freund mit dem lieben, netten, kleinen Österreich sein wird.

    Das war nach dem Ersten WK nach innen gut, nach dem dem Zeiten WK nach außen, ist aber mittlerweile zu dem seit Kern sprichwörtlichem Holler geworden. Denn eigentlich ist und war Österreich nie beliebt: weder bei den Deutschen, noch bei den Franzosen, den Italienern, noch bei den Türken. Den Briten sind wir bestenfalls egal.

    Einzig die Türken dürften dazu allerdings ausreichenden Grund haben.

    Aber ist der Ruf einmal ruiniert, lebt sich's bekanntlich gänzlich ungeniert.

    Österreich darf sich

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2017 10:07

      daher nicht auf irgendeinen dieser Nationalstaaten verlassen - schon gar nicht auf Deutschland - sondern es muss einen eigenen Anspruch entwickeln und mit Kraft gegen die zu erwartenden Widerstände vertreten. Bündnispartner sind dabei vor allem die Staaten in NO bis SO. (Wobei den präpotenteren unter meinen Landsleuten und allen, die jetzt wieder Restauration kläffen, gesagt sein, dass die Betonung auf "Partner" zu liegen hat.)

      Aber die Ausrichtung Österreichs ist nun einmal gegen Osten, auch wenn alle meinen, sie wären Deutsche.

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      23. November 2017 19:21

      Viele Österreicher haben deutsche Wurzeln, haben sich mentalitätsmäßig aber auch einiges von den südlichen Nachbarn angeeignet. Der stramme Norddeutsche ist zum Beispiel für den deutschen Südsteirer ein Alien, wohingegen es mit Slowenen und Ungarn doch einiges an Gemeinsamkeiten gibt, mehr als den gemeinsame Lebensraum. Und was bringt mir das eigentlich, wenn ich bei irgenwelchen Franzen oder anatolischen Schafhirten beliebt bin?

  9. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    23. November 2017 08:42

    Einen Grund wird es ja gehabt haben, dass die Donaumonarchie zerfallen ist. Drei unfähige Habsburger hintereinander waren schlimm, aber sie brauchten schon die abgehobene Wiener Bürokratie dazu. Heute wird sie von den Sozis repräsentiert, welche die Nachbarn beschimpfen.

    Wien war 1918 schon zu groß für 'das, was übrig bleibt'. Ein wirtschaftliches Zugpferd ist es nie geworden, nur ein Kostenfaktor.

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2017 10:21

      Vielleich wäre Bruce Willis ein geeigneter Kaiser für dieses Staatgebilde gewesen.

      Aber viel eher dürften Sie die Problematik und die Schwierigkeiten eher unterschätzen, der sich diese drei gegenüber sehen mussten.

      Dass die heutgen Sozen aber das "goidene Weanerherz" aktuell verkörpern, da gebe ich Ihnen recht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 10:35

      Lieber cmh, in meiner Bibliothek macht Geschichte den größten Teil aus, und der bewegt sich oberhalb des Niveaus von orf etc. Wenn man sich die Geschichte der Habsburger nach Joseph II anschaut, o weh. Da war das Duo infernal Karl I/II und Metternich nur der Anfang.

      Auch die japanische Delegation anlässlich der Meiji-Restauration war über Kakanien nicht erbaut, abzuschauen fanden sie hier nichts. Das Teil ist zu Recht verfallen.

      Vielleicht führen wir die Goldene Kaisersemmel am blauen Band ein, made in China natürlich.

  10. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    23. November 2017 02:59

    Tja, wer war denn die letzten Jahre Außenministe?! Unser türkiser Wunderwuzzi!
    Aber wenn sich die FPÖ um Kontakte zu den Visegradstaaten bemüht, wird das von den Mainstream-Medien sofort als Anti-EU-Haltung qualifiziert. Lustig, weil diese Staaten bekanntlich EU-Mitglieder sind! Und wenn die FPÖ sich um gute Kontakte mit Rußland bemüht, wird das auch von unserem USA-hörigen Blog-Vater verunglimpft! Dann wundert man sich, wenn das Brüssler Machtkartell in seiner mafiösen Struktur sich gegenseitig die Vergünstigungen zuschiebt! Nur die Deutschen, die für alles blechen, sind bei wirtschaftlich günstigen Entscheidungen außen vor und jammern, dass sie auf die " Gosch`n" gefallen sind!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 08:44

      Das ist wieder ein anderer Aspekt, werter Herr Doktor. Aus einer untergeordeneten Position, und mehr ist ein Minister in der Regierung nicht, kann man nicht viel bewirken.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 08:46

      Wenn die Deutschen blechen, ist auch das ein anderer Aspekt. Früher schickten sie ihre Divisionen ins Ausland, heute kommen sie mit dem Scheck. Sie zahlen gerne, aus Gschaftlhuberei. Das ist ein Bestandteil ihrer Seele.

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      23. November 2017 19:35

      Ökonomisch ist Deutschland zumindest seit einigen Jahren der Hauptprofiteur von EU und Euro. Die Leidtragenden sind die Menschen in Griechenlann, Spanien, Portugal und Italien, die überhaupt keine Chance haben gegen ein superproduktives Deutschland zu bestehen. Und die ärmsten Hunde überhaupt sind die deutschen Arbeiter, die teilweise für Hungerlöhne in hinterfragenswürdigen Dienstverhältnissen molochen. Weg mit dem Euro, weg mit dieser scheiss EU und Europa könnte wieder aufblühen! Es wäre so schön und einfach!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 20:07

      Sehr richtig, fred. Weiters die deutschen Sparere, denen das Geld weggeschmolzen wird. Die tun mir aber nicht sehr leid, denn zu den Weltmeistern im Vergangenheitsbewältigen gehören sie auch.

  11. Haider
    21. November 2017 22:53

    Da schwabbern uns die Wr. Rot-Grünen mit selbst-getürkten Umfragen vor, wie unendlich beliebt Wien weltweit z.B. als Tagungsort wäre und dann landen wir in der Realität am vorletzten Platz. Geht's peinlicher?
    Da paßt das Verhalten unseres obersten Repräsentanten, des Nikotinkaktus van der Bellen, punktgenau. Er sieht in der Vernaderung Österreichs seine Hauptaufgabe.

  12. Patriot
    21. November 2017 22:23

    Weil grad Fussball ist, und es zum Thema passt:

    Eine Visegrad-Fussball-Liga wäre doch eine gute Idee. Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen mit jeweils 4 Mannschaften in einer 20er Liga, plus einer 2. Liga aus ebenfalls jeweils 4 Mannschaften. Könnte rein von der Größenordnung eine gute Liga nach den 5 großen Ligen in Europa werden, bzw vielleicht sogar besser als etwa Frankreich oder Italien, weil dort auch viele Nasenbohrer-Mannschaften mitspielen, wie auch in Deutschland und Spanien.

    Und vor jedem Spiel schön die Bundeshymne abspielen, so wie es beispielsweise in den USA vor jedem NFL-Game zelebriert wird. Wäre gut für unseren Fussball, man würde die Nachbarn besser kennen lernen, "Europa" würde gestärkt werden, weil das alles europäische Kultur befördert. Glaube allerdings nicht, dass den Linken so etwas gefallen würde, weil so etwas könnte ein Erfolg werden, und noch dazu womöglich zu mehr gesundem Patriotismus führen!

    • riri
      21. November 2017 22:38

      1927 wurde der Mitropacup gegründet, alles schon da gewesen. Österreich war mit sehr erfolgreichen Teams vertreten.

    • Ambra
      21. November 2017 22:41

      Patriot: sehr gute Idee !! Aber bitte die Hymne ohne die Töchter !!!

    • Patriot
      21. November 2017 22:55

      @riri
      Um so besser!

    • Patriot
      21. November 2017 22:57

      Ich wüsste auch schon einen Namen:

      Die PATRIOTENLIGA!!!

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      23. November 2017 04:33

      @ Patriot:

      Österreich und Fussball?

      Sie phantasieren ja, damit können Sie doch niemand aus dem Schlaf reißen!

      Dieser mau, mies, prekär und gammeliger Ballsport zeigt seit Jahrzehnten Paralellen zu den Minderleistern in der Politik!

      Viele Einkünfte und wenig Performanz!

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2017 10:24

      Machen Sie doch einmal Urlaub in Tschechien, der Slowakei oder Polen und was werden Sie sehen: alles nur keine Urlauber aus Österreich. Es ist also noch ein weiter Weg zu gehen.

  13. Ambra
    21. November 2017 22:22

    Danke für diesen hervorragenden und so richtigen Artikel ! Ich habe in der ersten Hälfte der 70er Jahre erkannt, daß man einen Eisernen Vorhang mit Musik oder Sport gut durchbrechen kann und da ich in der (klassischen)Musik als Managerin weltweit tätig war und für Spitzenkünstler und mit Spitzenorchestern arbeitete, beschloß ich, auch hinter dem Eisernen Vorhang zu arbeiten, wo es hervorragende Orchester und ein sehr gutes, begeisterungsfähiges Publikum gab. Und viele prominente Künstler ließen sich davon überzeugen, daß es eine kulturpolitische Aufgabe sei, hinter den eisernen Vorhang zu gehen und dort aufzutreten. Niemand von uns verdiente dort Geld, denn einerseits waren die Honorare nicht hoch, andererseits durfte das Geld teilweise oder ganz, je nachdem, nicht ausgeführt werden.
    Aber es war ein unglaubliches Erlebnis, zu spüren, wie stark der kulturelle und menschliche Zusammenhang zwischen diesen Ländern und Österreich zu spüren war und bis heute zu spüren ist. Wir gewannen viele Freunde, die versteckt in der Opposition waren und diese Freundschaften bestehen bis heute.

    Man sollte in Österreich viel mehr an die gemeinsame Vergangenheit mit diesen Ländern denken und daß viele - besonders Wiener - Wurzeln dort haben. Bis heute fühle ich mich zuhause, wenn ich nach Prag oder Bratislava, Zagreb, Laibach oder Budapest etc komme.

    Dr. Unterbergers Gedankengang und jener anderer Blogger hier, daß Österreich sich dieser Zusammengehörigkeit unseres kulturellen Raumes viel mehr bewußt sein
    sollte, sollte von uns allen weitergegeben werden. Österreich hätte dabei nur zu gewinnen. Ich denke und hoffe, daß Sebastian Kurz auf diesem Wege ist.

    Übrigens gründete vor einigen Jahren ein aus Bratislava stammender Dirigent, Jack Martin Händler, ein Orchester namens Bruno Walter Symphoniker, das aus Musikern aus Bratislava, Budapest, Wien und fallweise auch Prag besteht. Dieses Orchester führte erst vergangenen Sonntag im Wiener Musikverein die 9.Beethoven auf, in Gedenken an die "Samtene Revolution" und hat das Ziel. auf den kulturellen Zusammenhang zwischen unseren Ländern und Städten hinzuweisen.

    • Undine
      21. November 2017 22:51

      @Ambra

      ***************************************!
      Nichts verbindet Menschen aus aller Welt besser als klassische Musik! Wir hatten sonntags sehr oft Hausmusik; mein Mann spielte Bratsche, die 1. Geigerin und der Cellist waren Tschechen vom Bruckner-Orchester, der 2. Geiger ein Kollege meines Mannes. Oft spielte auch ein japanisches Musikerpaar vom Bruckner-Orchester mit. Mein Anteil war profaner Natur---ich sorgte für das leibliche Wohl; nach stundenlangem Spiel waren alle sehr hungrig! ;-)

    • Riese35
      22. November 2017 00:45

      ********************************************************!
      ***********************************!
      ***********************************!
      ***********************************!
      ***********************************!

      Die Musik ist nur ein Beispiel, zwar ein exzellentes, aber es verbindet uns viel mehr. Sie beschreiben aus Ihrer Perspektive sehr schön, was auch ich zum Teil - auf etwas andere Weise - erleben durfte. Leider hat ein Großteil unserer Bevölkerung damals keinen Fuß über diese damalige Grenze gesetzt. Diese Erfahrung fehlt hier leider vielen.

      Ich würde in Österreich auch mit einer Sprach- und Kulturoffensive in diese Richtung starten.

    • Flotte Lotte
      22. November 2017 07:22

      Ambra, wunderbar, danke! Ich erinnere mich an die Zeit des kalten Krieges, wo wir mal in diesen Ländern waren (der Grund war abenteuerlich und hätte wohl in einen James-Bond-Film gepasst) - alle konnten Deutsch. Einmal fragten wir nach dem Weg und wurden dann gefragt, woher wir kämen. Als wir "Österreich" sagten, kam großer Beifall und der Mann begann auf den Kommunismus zu schimpfen und klopfte sich gleichzeitig auf den Hintern, denn dafür wäre er.

      Musik verbindet Menschen. Dabei wird weltweit gleich empfunden. Als nächstes verbindet auch das Kulinarische - gerne bewirten einen die Leute und wollen voll stolz zeigen, was sie haben und was ihre Spezialitäten sind und dann die Kultur, wo es viele Gemeinsamkeiten gibt - durch die Habsburger.

    • Ambra
      22. November 2017 22:07

      Riese 35 : Sie haben völlig recht - auf der einen Seite gab es den eisernen Vorhang, auf der anderen bei uns leider eine mentale Sperre. Wenn ich damals gefragt wurde, was ich am nächsten Tag mache und ich sagte "ich fahre nach Bratislava" war pures Erstaunen "Wooooo fahren Sie hin" - als hätte ich vom Mond gesprochen. Ich meinte dann nur "wissen Sie , unsere Großeltern erzählen, daß man zur Jause nach Bratislava/Preßburg fuhr...." Aber wenn ich sagte, daß ich am nächsten Tag nach New York fliege, war dies das Normalste der Welt - als wäre es ein Vorort von Wien......

    • Ambra
      22. November 2017 22:11

      Liebe Undine: ja, nichts verbindet so wie Musik ! Lebten Sie in Linz ? Wir sind zwar Wiener, waren aber einige Jahre in Linz und dies war meine Mittelschulzeit. Und meine Mutter spielte damals Hausmusik ebenfalls mit einigen Musikern des Bruckner-Orchesters !! Das war zwischen 1949 und 1958 bzw 1962

  14. Franz77
    21. November 2017 22:10

    Mir kommt gerade das Kotzen. Harald Stefan (nie gehört vorher) von der FPÖ will Abstimmungen über die EU (es ging um Direkte Demokratie) verhindern. Verdammte Scheisse! Bitte sagt mir, dass ich mich verhört habe!

  15. Undine
    21. November 2017 20:13

    OT---aber sehr erheiternd zu sehen, wie kopflos die Linken in Deutschland rotieren angesichts des "RECHTSRUCKS in Österreich" und wie "Linke unter sich" ihre linken Wunschträume offenbaren! Die Angst, die Vorherrschaft zu verlieren, muß gräßlich sein!

    "Wahl 17 | ???? Rechtsruck in Österreich - Gefahr für Europa?"

    https://www.youtube.com/watch?v=bEeECQALqU8

    • Franz77
      21. November 2017 22:40

      Europa ist für das Pack die EU. Die EU hat gleich viel mit Europa zu tun wie mein Hund mit einem Mondkalb.

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      23. November 2017 19:48

      Richtig, @franz77. Europa ist ein Kontinent, ein Jupitermond oder eine griechische Göttin aber keinesfalls dieser linkslinke Drecksverein EU. Aber die urbane rotgrüne, im Kaffeehaus Standard lesende Hochhauselite kann ja auch eine Ente nicht von einer Gans und eine Goas nicht von einem Schof unterscheiden.

  16. logiker2
    21. November 2017 18:49

    OT: vielleicht gibt es doch auch für D noch Hoffnung, ich bete zum Christengott, dass er das chrisliche Abendland doch nicht aufgibt:

    http://www.pi-news.net/herrlich-wie-die-afd-den-mueden-reichstag-wieder-munter-macht/

    • Franz77
      21. November 2017 22:41

      Ist ein meinem Abendgebet eingeschlossen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 08:56

      Es ist sinnlos, von den Göttern zu erwarten, was man selbst zu leisten vermag...

      ..meinte Epikur.

  17. Flotte Lotte
    21. November 2017 18:28

    OT - jetzt reicht's aber dann langsam.
    https://diepresse.com/home/innenpolitik/5325104/Was-Van-der-Bellen-im-Imperial-von-sich-gab

    Was sich VdB da erlaubt, mit EU-Botschaftern über unsere Parteien und besonders über den zuküftigen Bundeskanzler zu hussen, ist eine Frechheit. Das geht doch nicht. Das ist nicht unser Präsident! Er soll zurücktreten und dann sollte man mit den Habsburgern reden...

    • Gandalf
      21. November 2017 19:24

      Meinetwegen auch die Habsburger; aber jedenfalls sollte DIESER Herr Van der Bellen nicht derjenige sein, der die neue Regierung beeinflussen und angeloben darf. Selbst in den primitivsten Sportdisziplinen gibt es Ausschlussgründe für Schiedsrichter oder auch sonstige Funktionäre. Da die Bundesverfassung meines Wissens den Fall eines offensichtlich unfähigen, ungeeigneten und/oder seines Amtes unwürdigen Präsidenten nicht vorsieht, wäre jetzt die Kreativität der Verfassungsrechtler gefragt; vielleicht könnte auch Simbabwe als Vorbild dienen?

    • Flotte Lotte
      21. November 2017 19:51

      Der ORF behauptet, es gäbe eine Zeugen, der estnische Botschafter, der VdB reinwaschen möchte, die Presse hingegen kann weitere Botschafter anführen, die das alles gehört haben wollen. Soll es die Regierungsverhandlungen stören? Auf diesen Gedanken kam ich, als ich Kickls Reaktion las. Man will sich offenbar durch nichts provozieren lassen, bis die Angelobung absolviert ist. Gut, aber im Anschluss sollte es eine Volksabstimmung geben - in die Hofburg gehört der Kaiser. Ein Habsburger hätte sich so ein primitives Bassena-Geschwätz bestimmt nicht erlaubt!
      Lt. ORF:
      "Kickl nimmt Van der Bellen in Schutz
      FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl reagierte gelassen auf das angebliche Protokoll. Kickl zeigte sich mit dem Dementi der Präsidentschaftskanzlei zufrieden und vermutete Gegner von Schwarz-Blau hinter der Aktion. "Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Vergangenheit weiß man in Österreich, dass solche Spiele über die Bande des Auslands immer eine Art Spezialität der SPÖ waren“, so Kickl in einer Aussendung: „Offenbar geht dort nach wie vor der Ungeist eines Herrn Silberstein um, wenn man nicht einmal davor zurückschreckt, selbst die Hofburg zu instrumentalisieren. Wir lassen jedenfalls unsere Arbeit für die in Österreich notwendigen Veränderungen durch solche Manöver nicht stören."

    • Normalsterblicher
      21. November 2017 19:56

      Tatsächlich - der Vergleich macht sicher! Lieber einen Habsburger als vdB!

    • Gandalf
      21. November 2017 20:20

      @ Flotte Lotte:
      Wie ich schon geschrieben habe, hätte ich nichts gegen einen Habsburger an der Staatsspitze. Aber so ein Primitiv - Schnitzer, wie ihn der Herr van der Bellen produziert hat, wäre nicht nur einem Habsburger natürlich nie unterlaufen, sondern auch kaum einem anderen vernünftigen österreichischen Staatsbürger, der zum Bundespräsidenten gewählt worden wäre. Recht geschieht vor allem jenen gar nicht so wenigen ÖVP- Sympathisanten, die den Alten gewählt haben. Jetzt sehen sie, was sie da für eine hässliche Katze im Sack gekauft haben.

    • Flotte Lotte
      21. November 2017 20:29

      Gandalf, ich weiß ned, obs das sehn, weil des hätt ma eh vorher auch schon gwusst.. dass aber so viele Hofer als das größere Übel angesehen haben, kann ich nach wie vor nicht recht glauben. Ich vertrete ja viel eher die These, dass es auch bei der Wahlwiederholung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Die Briefwahl sollte abgeschafft werden.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 05:05

      Und da wundere sich einer, daß es sein kann, wie es ist!!!
      Lieber Gott laß Hirn regnen!
      Die Habsburger sind die Büttel der EU!
      Den Inzest Otto schon vergessen oder einfach nur zu "idealisiert"?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      23. November 2017 09:02

      Dass sich der vdb derart dämlich verhalten kann hätte man vorher nicht geglaubt. Ein Aufsichtsratvorsitzender, der öffentlich das Management einer Firma diskutiert, wo er Aufsichtsrat ist? Die Vorstellung ist grotesk, so ein Idiot würde nie ein Mandat bekommen.

      Noch grotesker ist die Habsburgverehrung. Die braucht hier (fast) keiner mehr, die Kaisersemmel reicht vollauf.

      Das nutzlose Amt endlich abzuschaffen ist der richtige Weg.

  18. Bürgermeister
    21. November 2017 18:12

    Die Brückenkopf-Funktion hat Wien schon seit einigen Jahren nicht mehr, da geht man direkt nach Prag oder Budapest oder noch weiter. Die ganze Stadt ist an der Schwelle zur failed city (noch kauft man sich die Ruhe), Berlin hat diesen Schritt schon hinter sich.

    Es wird künftig viel schwieriger werden derartige Städte zu regieren, nach ersten no-go-areas und ohne starkes wirtschaftliches Rückgrat (wie z.B. München oder Stuttgart) wird die Stadt mittelfristig wohl von libanesischen, arabischen und türkischen Verbrechersippen "verwaltet".

    Der mediale und politische Zirkus den man wegen der Absiedlung des Umweltbundesamtes gemacht hat übertrifft die Anstrengungen um diese EU-Argenturen um ein vielfaches.

    Mein Vorschlag: es werden sämtliche Bundesbehörden in andere österreichische Städte abgesiedelt - ich wüsste in der heutigen Zeit keinen Grund, warum so etwas nicht mögilch sien sollte (weiterer Vorteil: in Wien entstehen neue Unterbringungsmöglichkeiten für Neuankömmlinge) .

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 05:22

      In Wean die Tschuschenclans nicht vergessen!
      Mit dem illegalen Schießmaterial der Ygos gewinnen die Tschuschen jeden Krieg gegen Polizei plus Bundesheer.
      Und die Tschuschen müssen keinen Schießprügel einen Meter tief werfen, um zu repetieren.
      Wenn die etwas werfen, sind es Handgranaten!
      Apropos Tschuschen. Wo u. wann wurden u. werden die Muselkriegsverbrecher und die westlichen Bombenwerfer "verurteilt"? Übrigens: Ich sch....ß auf jeden alliierten Richter!!

  19. Konfrater
    21. November 2017 16:35

    Natürlich wären die Visegrad-Staaten (plus Kroatien, bei Slowenien wäre ich mir aufgrund der dortigen innenpolitischen Verhältnisse nicht so sicher) die gegebenen Kooperationspartner für Österreich; zu hoffen ist, dass die ständigen Stänkereien der SPÖ-Kanzlerdarsteller dort nicht allzu viel angerichtet haben. Immerhin hat man auch in diesen Staaten vermerkt, dass in Österreich eine neue Regierung gebildet wird. Und mit linken Großmäulern haben diese Länder ja alle eigene negative Erfahrungen gemacht.

    Polen und Ungarn werden derzeit von der linksgestrickten EU übel gefoult (Tschechien möglicherweise demnächst, wenn die neue Regierung dort steht). Es würde der österreichischen Politik gut anstehen, hier ein zumindest symbolisches Zeichen dagegen zu setzen und würde in den betreffenden Staaten sicher positiv aufgenommen werden. Und - übel gefoult sind wir im Jahr 2000 ja auch geworden (auch wenn Klugscheißer darauf insistieren, dass nicht die EU, sondern die einzelnen EU-Staaten die Sanktionen verhängt haben - als ob das irgend einen Unterscheid machen würde).

    Aber die EU? Und die österreichischen Medien? Fraglich, ob die neue Regierung den Mut aufbringt, hier im Interesse Österreichs klare Positionen zu beziehen.

    Auf die betreffenden EU-Agenturen können wir dagegen problemlos verzichten ... (wobei bemerkenswert ist, dass der so offensichtliche Wettbewerbsnachteil der extrem hohen Steuern auf hohe Gehälter in den österreichischen Medien so gar nicht erwähnt wurde).

    Jedenfalls: Wieder ein exzellenter Unterberger-Kommentar! Danke!

    • Ambra
      21. November 2017 22:27

      Konfrater: ********! Ich hoffe sehr, daß die neue Regierung diesen Mut haben wird !!

  20. Undine
    21. November 2017 13:31

    Ach, wie liebend gerne und mit welch patziger Genugtuung hätte man heute die Schuld an der Mißachtung Wiens als neuem Standplatz für die jüngsten BREXIT-Opfer, nämlich zweier heimatlos gewordener EU-Agenturen, dem sog. "RECHTSRUCK" in Österreich angelastet und mit erhobenem Zeigefinger laut mahnend verkündet! Leider war das nicht möglich, denn sonst hätte man für all die anderen Metropolen, die auch leer ausgegangen sind, auch Schuldige konstruieren müssen!

    Der pöhse "Rechtsruck" in Österreich war's also offensichtlich nicht, der die "lukrativen" (für wen eigentlich lukrativ?) EU-Agenturen davon abgehalten hat, sich in Wien eine neue Heimat zu suchen; irgendwie schade für VdB und Co.! VdB hätte doch seine bekümmerte, bedeutungsvolle und staatsmännische Miene aufsetzen und mahnende Worte brabbeln können. Der Fettnäpfchenhüpfer der Nation ist schon irgendwie arm dran!

    • Dr. Faust
      21. November 2017 17:41

      Die Ansiedelung der EU-Behörden in Wien hätte die Immobilienpreise in Toplagen sicher deutlich angeheizt.

  21. Erich Bauer
    21. November 2017 13:29

    Merkel, die letzte Führerin der freien Welt, steht mit CSU, FDP und GRÜNE auf einer hohen Brücke. 70 Meter geht’s da runter. Unten ein Fluss.

    Und die Führerin der freien Welt hat gesagt: „He, wenn ihr da runterspringt, macht es doch, das ist so ein geiles Gefühl, und unten ist ganz weiches Wasser. 70 Meter, das ist nicht schlimm. Springt da runter, das tut euch gut. Das gibt ein Heldengefühl und ihr seid dann die Besten. Ihr seid dann AUCH Führer der freien Welt. SPRINGT DOCH EINFACH MAL DA RUNTER! Die SPD ist doch auch gesprungen, das tat ihnen doch gut.“

    Dann sagen die GRÜNEN zueinander: „Ja komm, komm, spring!“ Und die CSU auch: „Ja, kommt, kommt, springen wir. Wenn die die Führerin der freien Welt das sagt, dann springen wir da runter!“

    Und dann wollten sie schon springen, die CSU und die GRÜNEN, dann hat die Führerin der freien Welt gesagt: „Aber wenn ihr springt, dann springt ihr alle zu Dritt! Das ist total geil. Und meine Medien werden euch dann nur loben. Die finden das auch total geil.“

    Und die FDP hat gesagt: „Nee, ich spring nicht, das ist mir zu hoch, da klatsch ich auf. Die SPD seh’ ich ja gar nicht mehr, ist auch gar nicht mehr aufgetaucht…“

    Der FDP kam bei der Aufforderung der Führerin der freien Welt das Gruseln und sie hat sich gefragt, wie kriegen wir die weg? „Hallo, Alliierte! Ihr wolltet doch Deutschland „demokratisieren“! Schafft die Führerin der freien Welt endlich weg! Wir hatten das schon mal.“

    Die FDP hatte dieses Erweckungserlebnis. Und vielleicht dämmert es in weiterer Folge auch noch mehr Menschen. Man muss einfach jetzt bald ein geeignetes Werkzeug finden… oder sogar erfinden. Vielleicht eine „Führerin der freien Welt-ZANGE“, um sie aus ihrer Haut zu ziehen…

  22. Undine
    21. November 2017 11:37

    So viel zu Paris und dem Wunsch von Ansiedlungswilligen: "keine Probleme mit Drittwelt-Migranten"! Paris ist Wien schon ein ordentliches Stückchen "voraus":

    "Frankreich: Muslime rein, Juden raus
    von Giulio Meotti • 21. November 2017

    https://de.gatestoneinstitute.org/11406/frankreich-muslime-juden

    In unseren (und vermutlich auch in den deutschen!) Medien wird darüber lieber nicht berichtet, will man doch Antisemitismus lieber mit Ö und D in Verbindung bringen!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 12:02

      Böse Zunge würde konstatieren: "Vom Regen in die Traufe"!

  23. Sensenmann
    21. November 2017 10:37

    Na Gottseidank haben wir keine der EUdSSR-Politkommissariate bekommen!
    Kosten ohne Ende und eine Bande von Schmarotzern, die steuerfreie Gehälter beziehen, unverschämte Gebühren kassieren und dabei jeden Nagel den sie in die Wnad schlagen für 10 Jahre von Österreich bezahlt bekommen.
    Das Sozigeschwätz von der "Umwegrentabilität" - die noch keines Sterblichen Auge je erblickt hat - kann ich schon nicht mehr hören!

    • Erich Bauer
      21. November 2017 11:03

      Seh' ich auch so. Einerseits will man die EU "draußen" haben und andererseits ist man beleidigt, wenn ein Beamtenkobel sich unserer "schönen Stadt" verweigert...

    • Franz77
      21. November 2017 12:38

      Wir sollten uns in Richtung Osten/Rußland orientieren.

    • Gandalf
      21. November 2017 13:15

      @ Sensenmann, Erich Bauer:
      Als Bewohner des ersten Wiener Gemeindebezirkes kann ich Ihnen nur vollinhaltlich zustimmen. Es genügt, wenn die schon jetzt anwesenden, wahrscheinlich meist unnötigen Beamten der OSZE und anderer, in der Innenstadt domizilierender, überflüssiger "Agenturen" vor allem zu Mittag die wenigen noch guten Restaurants blockieren und ihre meist in primitivem "Brüssel- Englisch" laut gebrüllten uninteressanten Unterhaltungen allen aufdrängen, vor allem armen Eingeborenen, die versuchen, in ihren ehemaligen Stammlokalen ewas zu Essen zu bekommen. Was oft nicht zustande kommt, denn: Wir, also auch unsere Gastronomie, sind ja soo international, und: wer zahlt, bestimmt.

    • Cotopaxi
      21. November 2017 15:28

      Haben wir in Wien nicht die sogenannte EU-Menschenrechtsagentur. Von der war in letzter Zeit nicht viel zu hören, was gewiss kein Nachteil ist, hätten wir die nicht gegen irgendetwas Sinnvolles eintauschen können?

    • Normalsterblicher
      21. November 2017 22:12

      Die EU-Menschenrechtsagentur hat Österreich damals aufgebrummt bekommen, damit selbige die Umtriebe der "verdächtigen" schwarz-blau Regierung unter Schüssel aus nächster Nähe beäugen kann.

      Wenn ich mich recht entsinne, hatte eine Vertreterin dieser Agentur auch prompt ventiliert, wie sehr sie sich in Ö bedroht fühlt.

      - Noch Fragen?

    • riri
      21. November 2017 23:36

      Zubin Mehta, bei einem Konzert am Wiener Rathausplatz während der Sanktionszeit wegen der schwarz-blauen Schüssel Regierung, mit einer kurzen Rede an die Besucher:

      'Verehrte Gäste, ich bin Inder, viele Mitglieder dieses Orchesters kommen aus allen Erdteilen, und wie ich sehe, ist dieser Platz von Besuchern aus dem Ausland ganz eingenommen. Wir können in dieser Stadt Musik machen, und Sie, Sie können ungehindert daran teilnehmen. Was kann also in diesem Land so schrecklich sein?'

      Natürlich kein Wort davon in den Medien.

  24. hellusier
    21. November 2017 10:20

    Die Westlastigkeit des EU-Bootes mit linken Ruderern hat Österreich einfach 1:1 übernommen , wobei man sich sklavisch an Merkel orientierte- den Osten unterschätzte- aber den Islam in allen die Richtungsentscheidungen miteinschloss
    dank SPÖ/OVP und den Grünen-Österreich Hassern( VdB,Vasilakuh,Luna).
    Häupel nahm inzwischen die" Neuen Wiener SPÖ "-Wähler auf Lager , um sie zu
    gegebener Stunde an den Anti-Demos teilhaben zu lassen -das Ganze gespickt mit
    Antifa bringt dann das "Gackerl" schon zum stinken nach Sozi Art , dass dann keiner mehr Österreich will-gell!?

  25. Bob
    21. November 2017 09:20

    Man gehe durch Wiens Bezirke außerhalb des Gürtels, und man sieht den Grund das nicht einmal ein Hundeverein Interesse hat in solch eine Gegend zu ziehen.

    • Ambra
      21. November 2017 22:30

      Bob: nicht nur außerhalb des Gürtels !

    • AppolloniO (kein Partner)
      23. November 2017 11:38

      Ich sehe die Problemzonen "links und rechts" vom Gürtel. Denn ganz draußen, am Stadtrand, also fast schon in NÖ, lässt es sich wieder gut leben.

  26. Leopold Franz
    21. November 2017 09:16

    Die Frage wird sein, ob die Visegrad Staaten das wollen. Die beiden letzten roten Kanzler haben hier dermaßen viel politisches Porzellan zerschlagen und dermaßen vor allem die ungarischen und polnischen Regierungspolitiker persönlich beleidigt, dass eine Annäherung und ein Vertrauensaufbau nur langsam und mit entsprechendem Geschick möglich sein werden. Bei den Tschechen mit der tiefverwurzelten Abneigung Österreichs und seiner Interessen sowieso. Und in Pressburg ist die gute Chance mit der üblichen wiener Überheblichkeit verspielt worden.
    Strategisch wäre ein solider Visegrad Machtblock mit Österreich in der EU natürlich sinnvoll. Sonst haben wir ja derzeit keine Unterstützer, wie früher zB Helmut Kohl.

    • Undine
      21. November 2017 10:31

      ...und danke für Preßburg!**********!

    • Leopold Franz
      21. November 2017 17:05

      Gerne geschehen Undine. Doppel s ist angeblich die neue deutsche Variante, ß die alte Variante.

    • Undine
      21. November 2017 17:45

      "SZ" wäre eigentlich der richtige Ersatz für das "ß"---bei der Kurrentschrift leicht zu erkennen, wie sich das ß aus dem "langen" s und dem z zusammensetzt; aber die kann keiner mehr! Schade!

    • oberösi
      21. November 2017 17:59

      Vor allem sollte man das Argument Nettoempfänger relativieren: jeder Euro, der dort hinfließt, kommt sofort wieder zurück auf die Konten vor allem deutscher Unternehmen, aber auch die österreichischen liegen nicht schlecht im Trend.

      DE importiert nach Osteuropa bereits mehr als doppelt so viel wie nach China/Ostasien. Zudem trägt das relativ hohe Lohnniveau in Westfirmen in Osteuropa dazu bei, daß die Schere zur Normalbevölkerung" immer größer wird, mit allen dazu gehörigen sozialen Verwerfungen und Problemen, siehe Gesundheitswesen. Einheimische Firmen bekommen nur mehr schwer qualifizierte Handwerker, die arbeiten längst alle in Westeuropa/Westfirmen.

    • Ambra
      21. November 2017 22:33

      Leopold Franz: ich arbeitete beruflich und ich war auch privat seit anfangs der 70er Jahre bis heute regelmäßig in Prag und Bratislava / Preßburg (um Undine Freude zu bereiten), aber ich habe niemals eine "tiefverwurzelte Abneigung" gegen Österreich verspürt, sondern das Gegenteil : ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl bis heute.

    • Undine
      21. November 2017 22:43

      Danke liebe @Ambra! ;-)

  27. Rau
    21. November 2017 08:53

    Die Deutschen stehen im Moment auf uns. Die interessiert die momentane Schwarz Blaue Regierungsbildung bei uns mehr, als ihr eigenes Chaos rund um Merkel. Dort drohen Neuwahlen. Ich kann nur positives feststellen. Das Verhältnis zur EU ist eine andere Geschichte, wo Österreich ganz klar Kante zeigen muss.

    • Ingrid Bittner
      21. November 2017 13:29

      Die Deutschen? Ich würde meinen, genau betrachtet die Bayern. Na ja, die standen uns ja immer schon nahe oder wir ihnen.

    • Freidenker (kein Partner)
      23. November 2017 09:46

      Ja so verbunden, dass sich Ihre geschätzten Bayern 1805 unter ihren Kurfürsten MaxIV mit dem Franzosen-Herrscher Napoleon verbündeten, gegen ihre "nahestehenden" Österreicher Krieg führten und die Grafschaft Tirol zu einem Teil Südbayerns mit all ihren unangenehmen Folgen wurde.

      Unser berühmter Held Andreas Hofer wurde im Freiheitskampf gegen die Bayern erschossen. Endlich konnte Tirol im Sechsten Koalitionskrieg 1813/14 zurückerobert und im Kongress zu Wien von 1814 mit Österreich vereint werden.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 12:18

      Daß die Bayern den Ösis nahe stehen ist der Scherz des Tages! Arrogant, präpotent überheblich in ihrer Annahme "Mia San mia", da schneiden die Saupreißn noch besser ab.
      Zu feige und angepasst ihre eingefallenen Türken, die den Bayern jeden Tag mehr auf den Schädel scheißen, botmässig zu machen, aber gegen die Ösis reißen sie ihr großes Maul auf. Habe seit 30 Jahren ein Haus am Tegernsee (Bayern) und weiß wovon ich rede. Als Scheiß Ausländer beschimpfen diese Bayern nur die Ösis - bei Türken, Tschuschen, Tschechen und Polaken.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 12:24

      ziehen sie ihren nicht vorhandenen Schwanz ein. Scheint das CSU - Drehhofer - Söder Syndrom zu sein. Nicht zu vergessen, diese verkommene Aigner, die einem Millionär am Tegernsee für sein asiatisches Luxusbad eine halbe Million als "Förderung" überreicht.......! Ganz offen und offiziell.

    • Freidenker (kein Partner)
      23. November 2017 12:41

      Das sehe ich genauso wie Sie Herr H. Richter. Mir können die auch gestohlen bleiben, wenn ich nur an den Blender Seehofer denke.
      Sie sagens halt mit deftigeren Worten, Danke.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 15:15

      Sg. Freidenker, grober Klotz, grober Keil,)

  28. Josef Maierhofer
    21. November 2017 08:26

    Gut, unser Außenminister hieß Sebastian Kurz, aber der Bundeskanzler leider Christian Kern und der Bundespräsident Dr. Van der Bellen.

    Nachdem sich da nun was ändern wird, gibt es Hoffnung.

    Warum soll Österreich, wie eine bockige 'Linksziege' draußen stehen ? Bei der EU stehen wir draußen, bei den Visegrad Staaten stehen wir draußen, skurill.

    Die Neutralität ist auch jetzt noch wichtig für Österreich, und es würde uns gut anstehen, nicht bei Militärbündnissen mitzumachen. Halten wir es wie die Schweiz, dort ist man sogar ohne EU glücklicher und erfolgreicher als diese und vor allem erfolgreicher als wir.

    Die Visegrad Staaten sind militärisch mehrheitlich (oder alle) bei der NATO, aber wirtschaftlich sind sie unsere Nachbarn, auch Russland, das an Ungarn grenzt, ist unser Nachbar.

    Wie pervers sind da die vom amerikanischen Geldadel diktierten Sanktionen gegen Russland ? Österreich hat immerhin einen Staatsvertrag mit England, Frankreich, Russland und USA.

    Ja, richtig, es ist ein schweres Versäumnis des Bundeskanzlers, des Bundespräsidenten und des Wiener Bürgermeisters sich da nicht engagiert zu haben und auch die von Dr. Unterberger aufgezeigte, auf der Hand liegende, Unterstützung Bratislavas wurde verabsäumt, 'ist ja eh Wurst', aber für Conchita ist Wurst nicht Wurst, liebe WKO&Co. ....linker geht es nimmer, gell... ... dort bei den Visegrad Staaten sind ja lauter 'Rechtsextreme', aber erfolgreiche Staaten.

    Österreich von dieser dumpfen Ideologie (= ...) zu befreien ist die schwerste Aufgabe. Offenbar helfen die vielen linken Misserfolge, die wie bei Hitler als 'Erfolge' gefeiert werden (wer's glaubt, wird selig) nichts bei der Gewinnung von Einsichten. Ideologie ist blind.

    Wieder einmal was teilweise Hausgemachtes, offenbar.

    • Sensenmann
      21. November 2017 10:48

      Sehr gut! Nur EINES haben Sie scheinbar vergessen: Österreich ist nicht neutral.
      Die Österreicher haben mit verfassunggebender Mehrheit dafür gestimmt, die Kriege und Sanktionen der EU mitzutragen.
      Art 23j BV-G

      Deshalb war es in Ordnung, an einem europäischen Bündnis mitzuwirken.
      Ich bin allerdings nur dafür, wenn sich dieses vom Yankeedreck emanzipiert.

    • Josef Maierhofer
      21. November 2017 10:56

      @ Sensenmann

      Ja, aber ohne das Volk zu fragen wurde gesetzeswidrig die Verfassung geändert, denn bei Verfassungsänderungen wäre das Volk zu befragen gewesen, so auch bei ESM&Co.

      Zum Yankeedreck zähle ich auch unseren 'verfassunggebenden' Linksdreck, wenn wir schon bei dieser Wortwahl sind.

    • dssm
      21. November 2017 13:39

      @Sensenmann
      Wenn wir uns den östlichen EU-Staaten annähern, so ist da auch Polen (und das Baltikum) dabei, die sind stark pro-USA, da werden wir wohl mitmachen müssen. Die Alternative wäre, der ganze Raum beschließt gemeinsam massive Militärausgaben und in ein paar Jahren brauchen wir die USA als Schutzmacht (oder soll ich sagen Kolonialherren?) nicht mehr. Über die USA schimpfen bringt also nichts, denn in der realen Welt haben wir freiwillig auf alles über eine Militärkapelle hinausgehende Militär verzichtet, wir brauchen also den großen Bruder.

    • Ambra
      21. November 2017 22:37

      Josef Maierhofer: ********* !!!! Jedem Ihrer Worte ist zuzustimmen !!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 05:42

      @dssm, "wir brauchen den großen Bruder".
      Wenn wieder Bomben auf unsere Städte fallen, so sind es anglikanische Bomben und seien Sie auch nur "provoziert", siehe Jugoslawien. Von daher, unser einziger Feind W A R und I S T der "große Bruder" gelenkt durch den noch größeren ""Bruder""!

  29. brechstange
    21. November 2017 08:22

    Österreich ist seit dem EU-Beitritt kein neutraler Standort mehr. Anbiedern reicht nicht.
    Außerdem war die Anwesenheit unserer Kapazunder bei den EU-Ratssitzungen mehr als bescheiden. Wir haben Opportunisten und Überforderte an höchsten Stellen, gut mit Steuergeld ausgestattet, haben sie die Möglichkeit die Menschen zu manipulieren.
    Alleine das Lob Kerns für Macrons Imperialismus sollte zu denken geben, auch Kurz kriecht Macron zu Kreuze. Selbstbewusstsein schaut anders aus.

    P.S.: Wer hat Kurz ermächtigt, den Beitritt zur europäischen Verteidigungsunion zu unterschreiben?

    • Erich Bauer
      21. November 2017 08:28

      @P.S.:......................."

      2/3 der Wähler, die für den EU-Beitritt gestimmt haben.

    • Erich Bauer
      21. November 2017 08:34

      Korrektur: 2/3 der Wählerstimmen

    • brechstange
      21. November 2017 08:40

      Herr Bauer,

      2/3 der Wähler wurden damals getäuscht.

    • Erich Bauer
      21. November 2017 08:45

      Tja... Dummheit ist schlimmer als Bosheit.

    • Undine
      21. November 2017 10:42

      Aus purem Haß gegen Jörg HAIDER, der vor dem EU-Beitritt gewarnt hatte, hat man uns noch mehr mit Lügen bearbeitet, um ein JA zu erreichen. Zudem wurde an unser mangelndes Selbstbewußtsein appelliert, man freue sich schon so sehr auf das liebe Österreich als neues EU-Mitglied und es machte uns STOLZ, als NETTOZAHLER willkommen zu sein! Was für ein Schmäh! Unser gutes Geld wird vergeudet an Minderleister wie Griechenland.
      Ich fühle mich unschuldig, denn ich habe mit NEIN gegen den Anschluß an die EU gestimmt.

    • Sensenmann
      21. November 2017 10:52

      2/3 der Wähler haben für den Anschluß an die EUdSSR gestimmt.
      Was Kurz macht, ist demokratisch legitimiert.
      Genau so wie der permanente Niedergang des Landes in jeder Hinsicht seit EU Beitritt.
      Die MEhrheit will es eben so.
      Zuletzt haben 53% dafür gestimmt, daß nur ja bitteschön die Grenzen offen bleiben. Gerade und auch in Inssbruck, wo man von Nafri-Folklore gar nicht genug bekommen kann.

      Auch heute noch ist die überwiegende Mehrheit für die EUdSSR.
      All das ist traurig, aber wahr. Solange wir uns aber daran halten, Demokratie zu spielen, muss man es akzeptieren.

    • Rau
      21. November 2017 11:34

      Zuletzt haben fast 60% dagegengestimmt, dass die Grenzen offen bleiben. Die Nationalratswahlen sind schon wichtiger als diese Wahl des Hofburgbesetzers.

      1994 hat man mit dem EU Beitritt keinesfalls für die Entwicklung gestimmt die wir jetzt haben. So einfach geht das nicht

    • Gandalf
      21. November 2017 13:22

      @ Rau:
      Einen Sonder- Sternenregen für die Wortschöpfung "Hofburgbesetzer". Super; besser kann man die seltsame Art und Weise, wie der Mann, der jetzt eben (leider) in der Hofburg sitzt, dorthin gelangt ist, nicht charakterisieren.

    • Ingrid Bittner
      21. November 2017 13:31

      Kerns Lob für Macron ist ja lustig. Macron rennen in Frankreich seine Anhänger und Mitstreiter in Scharen davon, aber unser Nochkanzler rennt ihm nach. Es verstehe einer die Gedankengänge des Herrn Kern.

    • Gandalf
      21. November 2017 14:46

      @ Ingrid Bittner:
      Finden Sie irgendeinen Gedankengang des Herrn Kern überhaupt noch verstehenswert? Der Mensch besteht doch nur aus Realitätsverweigerung und unangemessener Präpotenz, zusamengehalten von tausenden Milligramm Tranquillizern....So was kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 05:47

      Jedem Sauhaufen dem man irrtümlich und vermeintlich freiwillig beigetreten ist, kann man genauso auch wieder verlassen. Austreten jedoch bewußt!

  30. Politicus1
    21. November 2017 08:13

    Sowohl Paris als auch Amsterdam wurden letztendlich nicht duch Abstimmung gewählt, sondern hatten das Glück des Losentscheids.

    Das Argument 'keine Probleme mit Drittwelt-Migranten' hätte eigentlich Paris schon in der Vorrunde ausschalten müssen.

  31. Franz77
    21. November 2017 08:04

    Gut so, das erleichtert den Austritt aus diesem teuflischen Dreckshaufen. Wir sollten nach und nach auch alle anderen EU Institurionen aussiedeln und auf eine Wirtschaftsgemeinschaft hinsteuern.

  32. Erich Bauer
    21. November 2017 07:38

    Na, dann wäre ja eine Außenministerin als Expertin für Nahost, Arabien und profunde Kennerin der Moslem-Gebräuche genau die Richtige!

  33. logiker2
    21. November 2017 07:16

    bei solchen Kapazundern ist es schon mühselig genug Freundschaften aufzubauen :

    http://www.krone.at/599630

    • Franz77
      21. November 2017 08:06

      Lustig, nicht vergessen, dieses ungepflegte Wrack war Kandidat der ÖVP!!!

    • Dr. Faust
      21. November 2017 12:24

      VdB ist rücktrittsreif!

    • dssm
      21. November 2017 13:33

      @Dr. Faust
      Ist ein Rücktritt des BP überhaupt in der Verfassung vorgesehen?

    • Undine
      21. November 2017 13:48

      @logiker2

      Aber er ist doch sooooo "staatsmännisch", der VdB, im Gegensatz zu HOFER---so hat es zumindest VOR der Wahl zum BP geheißen! Von wegen "staatsmännisch", bzw. staatsfraulich/staatsweiblich/staatsweibisch (oder wie soll man diesen Begriff sonst richig gendern?!) ---einst ein gewichtiges Argument, um VdB den unentschlossenen Wählern schmackhaft zu machen.
      Jetzt haben wir ihn noch etliche Jährchen am Hals, den stammelnden staatsmännischen Fettnäpfchenhüpfer!

      VdB hat sich den "Goldenen Fettnapf" ehrlich verdient!

    • Dr. Faust
      21. November 2017 17:18

      @dssm

      Zurücktreten kann er auf eigenen Wunsch natürlich jederzeit.

      Bundsverfassung

      Artikel 60. (1) Der Bundespräsident wird vom Bundesvolk auf Grund des gleichen, unmittelbaren, persönlichen, freien und geheimen Wahlrechtes der zum Nationalrat wahlberechtigten Männer und Frauen gewählt; stellt sich nur ein Wahlwerber der Wahl, so ist die Wahl in Form einer Abstimmung durchzuführen. Art. 26 Abs. 5 bis 8 ist sinngemäß anzuwenden.

      (2) Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen für sich hat. Ergibt sich keine solche Mehrheit, so findet ein zweiter Wahlgang statt. Bei diesem können gültigerweise nur für einen der beiden Wahlwerber, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, Stimmen abgegeben werden.

      (3) Zum Bundespräsidenten kann nur gewählt werden, wer zum Nationalrat wählbar ist und am Wahltag das 35. Lebensjahr vollendet hat.

      (4) Das Ergebnis der Wahl des Bundespräsidenten ist vom Bundeskanzler amtlich kundzumachen.

      (5) Das Amt des Bundespräsidenten dauert sechs Jahre. Eine Wiederwahl für die unmittelbar folgende Funktionsperiode ist nur einmal zulässig.

      (6) Vor Ablauf der Funktionsperiode kann der Bundespräsident durch Volksabstimmung abgesetzt werden. Die Volksabstimmung ist durchzuführen, wenn die Bundesversammlung es verlangt. Die Bundesversammlung ist zu diesem Zweck vom Bundeskanzler einzuberufen, wenn der Nationalrat einen solchen Antrag beschlossen hat. Zum Beschluss des Nationalrates ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder und eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Durch einen derartigen Beschluss des Nationalrates ist der Bundespräsident an der ferneren Ausübung seines Amtes verhindert. Die Ablehnung der Absetzung durch die Volksabstimmung gilt als neue Wahl und hat die Auflösung des Nationalrates (Art. 29 Abs. 1) zur Folge. Auch in diesem Fall darf die gesamte Funktionsperiode des Bundespräsidenten nicht mehr als zwölf Jahre dauern.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. November 2017 05:51

      Wenn ein Papst zurücktreten kann, kann es der Gaggerlscheißer schon lange!

  34. simplicissimus
    21. November 2017 07:05

    Die provinzielle Ueberheblichkeit der Linken?
    Sie sind halt zum arroganten Establishment geworden, die Progressiven.
    Aus allen Enden und Poren sprudelt das, von alimentierten NGOs ueber den intellektuellen Uniprofessor, den Medienvertretern hin bis zur Parteispitze.
    Macht korrumpiert, daher gehoeren regierende Parteien immer wieder abgewaehlt, dass sollte der Waehler beruecksichtigen und sich nicht zu sehr von defamierender Propaganda der Systemmedien beeinflussen lassen.

    Ein Alpen-Donau-Karpatenverbund auf Augenhoehe mit Augenmass, warum nicht? War ja schon ueber Jahrhunderte ein stabilisierender Faktor in Europa.
    Und ohne Sozialismus und antiFaschismus, bitte. Hundert Jahre davon reichen.

    • Riese35
      21. November 2017 15:52

      ************************************************!

      >> "Ein Alpen-Donau-Karpatenverbund auf Augenhöhe mit Augenmaß"

      Genau das, auf Augenhöhe und ohne Bevormundung!

      Nationalismus und Rassismus sind Eigenschaften des "Westens", d.h. der Inseln und Halbinseln. Die waren immer überheblich, haben ihre Insel oder Halbinsel gegen den Nachbarn "abgesichert" und hatten ein krankhaft übersteigertes Sendungsbewußtsein.

    • Riese35
      21. November 2017 15:59

      Mit diesen Methoden ist Zentraleuropa mit einer Vielzahl an Kulturen und Nationalitäten einfach nicht zu befrieden. In der Voivodina z.B. hätte ein zusammenhängendes Gebiet eines solchen Nationalstaates eine maximale Ausdehung von 1 km: ein gigantischer Fleckerlteppich.

      In Zentraleuropa haben sich daher schon vor über 1000 Jahren ganz andere, föderale Ansätze entwickelt, die auf Ausgleich der Interessen gerichtet waren: das alte Reich.

    • Riese35
      21. November 2017 16:05

      Europa als einigendes Band kann es nur in dieser Form geben, oder es gibt es gar nicht. Einheit und Friede ist eine Sache des Herzens. Wenn die EU ihr Schwergewicht in Paris und Amsterdam sieht, geistig auf Inseln und Halbinseln lebt, von wo aus es den Rest in Überheblichkeit unterwerfen möchte, und niemand bereit ist, nach Zentraleuropa zu kommen, hier zu leben und die föderalen Erfordernisse und die Notwendigkeit eines Ausgleichs auf Augenhöhe zu erkennen, wird diese EU scheitern. Sie ist leider auf dem besten Wege dahin, und die Verlegung der EU-Agenturen hat diesen eingeengten, geistigen Horizont, wie er auf Inseln und Halbinseln gedeiht, nur wieder bestätigt.

  35. carambolage
    21. November 2017 01:56

    "Österreich sollte dringend eine viel engere Kooperation mit diesen Ländern suchen. Das ist ganz unabhängig davon möglich und sinnvoll, wie sich die formelle Visegrad-Achse zwischen vier dieser Nachbarländer weiterentwickelt."

    Dem ist nichts hinzu zu fügen.

    • Dr. Faust
      21. November 2017 12:11

      Neben den Visegradstaaten wären auch Kroatien und Slovenien potentielle befreundete Staaten. Beides kleine EU-Staaten, die Verbündete sein könnten.





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