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Ein erstaunlich brauchbares Schulkapitel drucken

Lesezeit: 5:00

Schwarz und Blau haben nun erstmals etwas zusammengebracht. Das für den Koalitionspakt ausgearbeitete Bildungskapitel kann sich sehen lassen, auch wenn manches seltsam unklar formuliert ist und alles noch der genauen Ausformulierung in Gesetzen bedarf.

Nicht ernstzunehmen sind die Reaktionen der SPÖ, die ja total widersprüchlich sind. Dort behauptet die bisherige Bildungsministerin einerseits, das Paket sei "inhaltsleer", und ganz ähnlich Parteichef Kern, Schwarz-Blau hätten überhaupt keine eigene Idee. Dort schreien aber andererseits die Wiener Genossen so empört auf, dass man erwarten kann, dass sie aktive Sabotage betreiben werden.

Am köstlichsten ist der Wiener Linksstadtrat Csernohorszky, der verlangt, man solle doch die Lehrer fragen, ob sie für die Rückkehr der Ziffernnoten seien. Das ist wirklich grotesk, haben doch gerade die Sozialisten in den letzten zehn Jahren wirklich alle Schulverschlechterungsreformen gegen den erklärten Willen der Lehrer durchgedrückt, und auch gegen den von Eltern und Schülervertretern.

Gewiss, vor einem endgültigen Urteil sollte man auf die genauen Gesetze warten. Aber die Absichtserklärungen sind überwiegend gut und wichtig. Vor allem, weil erstmals seit langem – seit Jahrzehnten! – ganz klar die Tendenz erkennbar ist, es gehe um Leistung und Ergebnisse und nicht darum, Schule immer noch leichter zu machen, das Niveau immer noch mehr zu senken, damit nur ja niemand "zurückbleibt". Die auffallendsten positiven Eckpunkte:

  1. Die Schuldirektoren erhalten die Kompetenz, sich von schlechten Lehrern zu trennen. Das ist sensationell und dient vor allem den Schülern, freilich nicht der Gewerkschaft.
  2. Statt neun Schuljahre einfach abzusitzen, müssen auch bloße Pflichtschüler Minimalziele im Lesen, Schreiben und Rechnen erfüllen, bevor die Schulpflicht als erfüllt gilt. Also: Nicht mehr die Jahre sind die Pflicht, sondern die Erreichung eines inhaltlichen Bildungsziels. Das ist super, auch wenn die genaue Definition noch viel Schweiß kosten wird. Denn endlich wird die Schule auf ihren wahren Zweck zurückgeführt. Und man kann sich gerade bei desinteressierten Schülern einen Motivationsschub erwarten, wollen doch die meisten normalerweise nicht ewig in der Schule hängenbleiben.
  3. Eltern, die überhaupt nicht mit der Schule kooperieren, müssen mit finanziellen Konsequenzen rechnen. Auch das wird bei vielen der bildungsfernen Familien ein deutlich erhöhtes Interesse auslösen, von denen sich ja viele bisher oft überhaupt nicht um die Schule gekümmert haben.
  4. Kinder im Kindergartenalter werden auf ihren Sprachstand getestet und müssen, wenn dieser nicht ausreichend ist, jedenfalls zwei Kindergarten- beziehungsweise Vorschuljahre absolvieren.
  5. Schüler, die nicht ausreichend Deutsch sprechen – das sind österreichweit 40.000! –, müssen vor dem Wechsel in den regulären Unterricht in eigene Deutschklassen gehen. Sollte das wirklich konsequent umgesetzt werden, werden gleich mehrere Ziele erreicht:
    1. Diesen Schülern wird viel intensiver als derzeit die primäre Aufgabe klargemacht: die Sprache. Ohne die geht gar nichts.
    2. In solchen Sprachklassen, wo es ein oder zwei Jahre um nichts anderes geht als eben um Sprache, kann diese viel intensiver als derzeit in ein paar Förderstunden vermittelt werden.
    3. Die Bedrohung, dass Kinder zuerst in eine Deutschklasse gehen müssen, wird wohl auch in den türkischen Familien registriert werden. Dort hören ja derzeit viele Kinder auch in der dritten Migranten-Generation vor Schule und Kindergarten fast nie ein deutsches Wort. Diesen Familien wird damit viel deutlicher als heute klargemacht, worauf es primär ankommt, wenn sie ihre Kinder lieben. Und das tun sie durchaus – nur hat ihnen das bisherige Schulsystem das eben nie klar genug vermittelt.
    4. Lehrer können sich im Unterricht in den Normalklassen wieder auf die eigentlichen Inhalte konzentrieren (was bei bildungsfernen Schülermassen aus der Dritten Welt auch ohne Sprachprobleme schwer genug ist).
    5. Es gibt viel weniger Kinder, die teilnahmslos – oder dann sehr oft störend – in der Klasse sitzen, weil sie ja gar nicht voll mitkriegen, was da vor sich geht.
    6. Die bildungsambitionierten Schüler werden nicht mehr durch die ununterbrochen im Unterricht auftretenden Sprachprobleme gebremst, sie werden also viel erfolgreicher beim Erreichen der Bildungsziele sein.
    7. Das linke Argument ist schlicht dumm, dass die Kinder dadurch an der Integration gehindert werden: Denn in Wahrheit ist Integration erst dann überhaupt möglich, wenn es eine brauchbare sprachliche Grundlage gibt.
  6. Besonders sensationell: Schulen sollen sich ihre Schüler verstärkt selbst aussuchen können. Dieser vielleicht wichtigste Schritt zur Autonomie wird allerdings durch seltsam verwaschene Formulierungen möglicherweise wieder stark relativiert: Damit seien keine Aufnahmsprüfungen gemeint (obwohl die eigentlich das Objektivste wären!). Es gehe vielmehr um eine "temporäre Möglichkeit von Eingangsverfahren". Wie bitte? Was soll denn diese Schwampfformulierung heißen? Vielleicht sollten auch Autoren von Regierungsprogrammen Deutsch lernen – dazu gehört nämlich auch die Fähigkeit, klar und verständlich zu formulieren. Das klingt nach einem typisch politischen Formelkompromiss ohne echten Konsens.
  7. In den Volksschulen kehren die Ziffernnoten zurück – wobei jeder Lehrer weiter verbale Beurteilungen abgeben kann. Kinder und Eltern wollen mehrheitlich eine solche Vergleichbarkeit des Schulerfolgs.
  8. Wer sich von Religion abmeldet, muss an einem Ethikunterricht teilnehmen (kann also nicht mehr ins Kaffeehaus gehen).
  9. Wenn es ernst gemeint ist, dann wird auch das angekündigte Ausmisten von Erlässen und ähnlichem Juristenkram unglaublich viel Erleichterung und Effizienzerhöhung bringen.

Was fehlt?

  • Eine klarere Trennung zwischen dem, wofür die Länder verantwortlich sind, und dem, was der Bund tut.
  • De Herstellung einer Querverbindung zwischen den Finanzmitteln, die eine Schule bekommt, und ihren Ergebnissen, wozu einerseits echte Spitzenleistungen, andererseits aber auch das erfolgreiche Voranbringen benachteiligter Schüler gehören können.
  • Eine intensivere Befassung mit dem islamischen Religionsunterricht, damit dort nichts Grundrechts- und Verfassungsfeindliches gelehrt werden darf.
  • Den auf Linkskurs segelnden Landeshauptleuten in Tirol und Vorarlberg wurde nicht die Möglichkeit genommen, Gesamtschulregionen einzuführen (was allerdings eher eine theoretische Möglichkeit sein dürfte).

Aber trotz aller kritischen Anmerkungen und trotz eines eher suboptimalen Teilnehmerkreises der Gespräche ist das vorgelegte Paket in Summe deutlich mehr, als man sich erwarten konnte.

Jetzt darf man geradezu gespannt sein, was Schwarz und Blau zur Verbesserung der schlimmen Situation an den Unis einfällt. Immerhin haben da die sonst nicht sehr produktiven Rektoren schon ein paar brauchbare Ideen vorgelegt, die man aufgreifen sollte. Freilich muss es bei Unis, Fachhochschulen und beim ganzen tertiären Sektor um noch viel mehr gehen, damit das ständige Absinken gestoppt werden kann.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 08:20

    Also ich hätte da schon noch ein wichtiges Anliegen:
    WEG MIT DEM GENDERQUATSCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 08:18

    Seinerzeit als Assistent an der Uni, die Prüfungen an diesem Institut galten als "die Hürde" in dieser Studienrichtung - und das waren sie auch, war es immer wieder beeindruckend zu sehen wie einzelne junge Menschen in dieser Stresssituation zu wahren Titanen herangewachsen sind. Beim Grossteil konnte man am Ende der ersten Seite den Zusammenbruch des Schriftbildes erkennen, danach ein zielloses Wechseln zwischen den Beispielen - die man immer wieder neu anfängt, oft nie fertig kriegt.

    Ich erinnere mich an einen Studenten der zum 3ten Mal angetreten ist, der nie wirklich aufgefallen ist und der als einziger von 14 alles korrekt gerechnet hat, dann gab es noch 2 befriedigend und vom grossen Rest mussten wir auf Anordnung des Professors viele auf genügend hochsetzen. Der eine ist bei dieser Prüfung geradezu über sich selbst hinausgewachsen.

    Ich erinnere mich an eine andere Prüfung bei der einer der Studenten für dieses Problem einen völlig neuen Lösungsweg gefunden hat (weit abseits dessen was ich selbst gedacht habe), und das in einer zeitlichen Stresssituation und nicht in einer Musestunde daheim im Zimmer.

    Das waren im Schnitt zwischen 4 - 6 % der Studenten, von dieser Sorte dürften es gerne mehr werden.

    Vor 7 Jahren beim Vortrag einer Lehrerin von einer Wiener Alternativschule gab sie als Ziel an: "Wir wollen glückliche Kinder". Das will ich auch, aber nicht in dem man sie unter einer Käseglocke hochzieht und jegliche "Belastung" oder Stress von Ihnen fern hält. Es ist nicht jedem ein Leben als parasitärer Apparatschik vergönnt und manch einer findet so etwas auch gar nicht lebenswert. Die Schule sollte auf spätere Stressituationen vorbereiten, die Kinder sollten lernen mit so etwas umzugehen, als eine Situation anzunehmen in der man zeigen kann was man kann. Das geht weit über die finnischen "Pisa-Äffchen" hinaus, die dortigen Schüler sind primär auf diesen Test dressiert.

    Eine Prüfung - und ohne Noten ist sie wertlos - kann eine Möglichkeit sein die Grenzen seines Geistes zu erkennen oder diese zu verschieben. Das kommt immer auch auf den Pädagogen an, aber jungen Menschen die Möglichkeit zu nehmen ihre Grenzen zu erkennen erachte ich als ein zutiefst unmenschliches Schulsystem.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 07:52

    Es wird zu einer immensen Verbesserung führen, wenn alle Kinder die Unterrichtssprache beherrschen und wenn Pflichtschulabgänger darauf geprüft werden, ob sie die Basics gelernt haben. Das widerum wird sich am Ende auch auf die Unis auswirken.

    Die Leistungsgruppen und vor allem die Sonderschule soll es weiterhin geben; denn nur so liegt für schwächere Schüler die Latte nicht zu hoch und sie schaffen auch den Stoff, wenngleich in abgespeckter Form, aber zumind. können sie Lesen und Schreiben!

    Das Kind einer Bekannten hat eine Montessori-Schule besucht und wurde verbal beurteilt. Da stand dann z.B. "hat immer mitgemacht" - ich meinte dazu, das ist bestenfalls ein Vierer. Darauf ist man mir mit dem Arsch ins Gesicht geflogen.. Als er in die Unterstufe kam und dort dann richtige Noten erhielt, hatte er zumeist nur Fünfer, blieb auch sitzen. Dann beschwerte er sich bei seinen Eltern, dass man ihm die Volksschule viel zu leicht gemacht, wodurch er wenig gelernt hätte, jetzt müsse er alles nachholen, was er damals versäumt hat usw. Da dachte ich, schau-schau, dumm ist er ja nicht, aber auf diese Weise kann man eben auch kluge Kinder zu schlechten Schülern machen...

    Noten sind schon gut; sie spornen auch an und sie sind ein Frühwarnsystem, rechtzeitig zu reagieren. Es muss nicht jedes Kind ein Doktor werden. Viel wäre darum auch gesellschaftspolitisch in der Richtung zu tun, dass auch Lehr- und Handwerksberufe wieder angesehener werden. Jeder Meister ist einem Akademiker gleich und jeder Geselle gleich einem Maturanten!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 10:56

    1. Die Indoktrination durch die 68er mit ihrer "Antiautoritären Erziehung" (u.a. Kuschelkurs in allen Schulen!)

    2. Das Unterrichtsministerium nach Piffl-Percevic in linker Hand! Damals begann der Absturz...

    3. Der Tsunami an Kindern kulturfremder und bildungsferner Zuwanderer in österr. Schulen---und da wiederum das knechtische Eingehen auf alle widersinnigen Forderungen der Mohammedaner

    ...all das und noch viel mehr hat sich äußerst schlecht auf die Schulen ausgewirkt.

    Wenn dann noch ein linxlinker Wiener Schulpolitiker befürchtet, eine Schwarz-Blaue Koalition würde nur erreichen, daß die Schwachen [im Geiste!] noch schwächer und die gescheiten Kinder noch gescheiter würden, muß man schon am Verstand und am wirklich guten Willen dieses Schwadroneurs zweifeln!

    Ach, die gescheiten Kinder könnten noch gescheiter werden---was für ein Horror für einen ausgewachsenen Linken! DAS nämlich ist das LINKE ZIEL: Alle gleich dumm zu halten.

    Ach ja, nur so nebenbei: Frühere Lehrer, also die Absolventen eines Pädagogiums, hatten fünf Jahre intensiven LATEIN-Unterricht und waren dadurch auch in der deutschen Grammatik sattelfest! Latein ist da sehr förderlich! Wenn ich heute Lehrer/Professoren sprechen höre---vor allem die Wiener!---dann stellt es mir die Haare auf! Kein Wunder, wenn dieses Unvermögen auf die Schulkinder abfärbt.

    Ja, und dann gehört die hirnrissige Verhunzung der deutschen Sprache durch die Genderei gestrichen---das geht aber nur mit den Deutschen zusammen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 06:00

    Persönlich war ich geradezu entsetzt, als ich von jungen Menschen vernahm, daß die bekannten Gedichte, wie Bürgschaft, Lied von der Glocke, Ring des Polykrates, Erlkönig, etc. aktuell offenbar nicht mehr auswendig zu lernender Lehrstoff sind.

    Sollten diese Juwelen unserer deutschen Kultur tatsächlich generell am Abstellgleis positioniert worden sein, sähe ich dies als desaströse Verfehlung, induziert von linkslastigen Kulturzerstörungsambitionen, welche umgehend rückgängig zu machen wären.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 07:30

    Ja, Deutsch!

    Insbesondere gehört der Fähigkeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet, sich SCHRIFTLICH klar und korrekt ausdrücken zu können. Ich meine dabei nicht unsere Migranten, sondern die autochtone Spitze: denn das, was von den jüngsten Matura-Jahrgängen an Uni/FH in Form von Seminar- und Bachelor-Arbeiten abgeliefert wird, ist schlicht erschreckend. Von erratischer Beistrichsetzung und den vielen Rechtschreibfehlern einmal abgesehen, ist insbesondere ein völliger Mangel an Stringenz, an sinnvoller innerer Satz- bzw. Absatzgliederung festzuhalten. Das Gedanken-Chaos im Hirn ist zu offensichtlich.

    Die Lektüre solch schwammigen Gebrabbels voller Allgemeinplätze wird zur reinen Qual. Ich überlege bereits, solche Arbeiten auszugsweise den betreffenden Deutsch-Professorinnen sowie den letzten vier Bildungsministerinnen zukommen zu lassen. Wenn in Sachen linker Bildungsexperimente nicht ASAP Reißleine gezogen wird, verlieren wir eine komplette Generation.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2017 09:23

    Ein großes Lustgefühl habe ich, das alle linksdrehenden Medien samt den Linksparteien und den versieften Grünlehrern, Gift und Galle speien. Mit der neuen Koalition werden wir, so glaube ich, noch viel Freude haben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2017 07:00

    Wenn man die lobenswert umfangreichen Reparaturbestrebungen der neuen Regierung betrachtet erkennt man erst die Geisteskrankheit, die in der rot-grünen Junta geherrscht hat. Erschreckend !!!

    Ich hätte den Vorschlag, Steinhof wieder zu aktivieren und die Mitglieder der alten Regierung durch unter zu bringen, bevor sie noch mehr Schaden anrichten. Wir waren eh schon kurz vor einem Totalschaden der Republik.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2017 12:22

    ***Unfassbar: GEZ pfändet die Rente einer 77-Jährigen ohne Fernseher und Radio***
    w w w . e p o c h t i m e s . d e/politik/deutschland/unfassbar-gez-pfaendet-die-rente-einer-77-jaehrigen-ohne-fernseher-und-radio-a2282431.html

    Solche Zeiten sehe ich auch auf uns zukommen, denn die "NEUE KOALITION"
    macht keine Anstalten den ORF zu zertrümmern - es bleibt alles beim Alten........

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  1. fxs (kein Partner)
    02. Dezember 2017 22:23

    "Die Herstellung einer Querverbindung zwischen den Finanzmitteln, die eine Schule bekommt, und ihren Ergebnissen,"
    Das ist eine Forderung, deren Erfüllung schon einmal grauslich gescheitert ist. Unter Maggi Thatcher wurde in England genau diese realisiert, was dazu führte, dass etwas schwächere Schulen qualitativ völlig abstürzten, da sie natürlich mit reduzierten Finanzmitteln nicht in der Lage waren, sich qualitativ zu verbessern.
    Generell ist die Frage zu stellen, was sind die "Ergebnisse einer Schule"? Abschneiden bei diversen Standardtests kann es wohl nicht sein, da dann ja Schulen mit Problemschülern von vorne herein zu Schulen mit "schlechten Ergebnissen" werden.

  2. carlo sociale (kein Partner)
    02. Dezember 2017 21:39

    Ein brauchbares Schulkapitel wird es erst, wenn die Zentralmatura abgeschafft und die Einführung der NOST (Neue Oberstufe) gestoppt ist.

  3. McErdal (kein Partner)
    01. Dezember 2017 19:26

    ********UR- LOGEN PLÄNE VON INSIDERN AUFGEDECKT******
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?v=VfO7vezPphQ

  4. McErdal (kein Partner)
    01. Dezember 2017 18:52

    ****EU-Kommission bekennt endlich Farbe über ihren Euromediterranen Prozess/Mittelmeer-Union: Freie Einwanderung aus Türkei und Afrika, oder Europa sei verloren!!***
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g /2017/12/01/eu-kommission-bekennt-endlich-farbe-ueber-ihren-euromediterranen-prozess-mittelmeer-union-freie-einwanderung-aus-tuerkei-und-afrika-oder-europa-sei-verloren/

  5. McErdal (kein Partner)
    01. Dezember 2017 18:47

    ***UNO-Flüchtlingshilfswerk will Umsiedlung von Libyen nach Europa****
    w w w . e p o c h t i m e s . d e /politik/welt/unhcr-will-umsiedlung-von-libyen-nach-europa-a2282048.html

    Welche Wiederansiedlung ??

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    01. Dezember 2017 14:45

    Nix is (noch) fix! Ich trau dem Frieden und damit den Schwarzen nicht. Papier ist geduldig und erst an den Taten und Ergebnissen kann man messen und urteilen.
    Genausowenig wie ich der Klasnic traue. Dieser schwarzen Quotenfrau hat man einfach ein neu geschaffenes Pöstchen zugeschustert, deren Opfer, die sie nun "vertritt", sind Opfer, die es ohne diese verbrecherischen Politiker gar nicht gäbe!

  7. Anmerkung (kein Partner)
    01. Dezember 2017 13:28

    Die Linken haben bisher alles dafür getan, dass fremde Zuzügler hierzulande in Parallelgesellschaften leben und an den eigenen Sprachen festhalten können. Logischerweise laufen die Linken jetzt auch Sturm dagegen, dass Zuzüglerkinder in Extra-Schulklassen flächendeckend Deutsch lernen würden. Es könnte denen ja gelingen, auf eigene Beine zu kommen und nicht mehr von staatlichen Sozialhilfezahlungen abhängig zu sein. Womit sie auch nicht mehr als Abhängige rot wählen müssten.

    Damit droht auch aufzufliegen, wie perfid die linke Methode ist, die Faulheit von Zuzüglern dazu zu nutzen, dass diese ihre Kinder althergebracht erziehen und somit aktiv vom Erlernen der hiesigen Sprache abhalten.

  8. McErdal (kein Partner)
    01. Dezember 2017 12:26

    ***IS-Gruppierung ruft Islamisten zu Attacken auf westliche Kinder auf***
    w w w . u n z e n s u r i e r t . a t/content/0025666-Gruppierung-ruft-Islamisten-zu-Attacken-auf-westliche-Kinder-auf

    Wie gedenkt die künftige Regierung uns und unsere Kinder zu schützen ???
    Mit frommen Worten?

  9. McErdal (kein Partner)
    01. Dezember 2017 12:22

    ***Unfassbar: GEZ pfändet die Rente einer 77-Jährigen ohne Fernseher und Radio***
    w w w . e p o c h t i m e s . d e/politik/deutschland/unfassbar-gez-pfaendet-die-rente-einer-77-jaehrigen-ohne-fernseher-und-radio-a2282431.html

    Solche Zeiten sehe ich auch auf uns zukommen, denn die "NEUE KOALITION"
    macht keine Anstalten den ORF zu zertrümmern - es bleibt alles beim Alten........

  10. Zraxl (kein Partner)
    01. Dezember 2017 10:25

    Als religiöser Mensch, glaube ich selbstverständlich nicht an Ethik.
    (Man kann nahezu jede Maxime eines Handelns zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung machen - Hitler, Mao Tsedong, Kim Jong Un und viele andere seien meine Zeugen. Man darf nur nie einen Krieg verlieren, sonst ist man natürlich ein Schwein. Kant schau oba.)

    Dass ein Direktor nach Gutdünken Lehrer hinausschmeißen darf ist gut und schön, führt aber notwendig zu einer Lakaienkultur in der Lehrerschaft. Eine echte Verbesserung im Schulsystem würde erst dann auftreten, wenn Schulen mit unmöglichem Direktor auch bankrott gehen könnten.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. Dezember 2017 12:04

      Mit Verlaub, Zraxl, das ist falsch. Jede Führung wählt die Mitarbeiter selbst aus, das ist ein wesentlicher Bestandteil der Führung. Führung fängt überhaupt mir der Auswahl der Mitarbeiter an.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Dezember 2017 12:40

      Seine Durchlaucht haben mich missverstanden. Selbstverständlich muss Führung auch die Personalhoheit umfassen.
      Ein geeigneter Direktor sucht geeignete Lehrer aus und produziert im Rahmen der Gegebenheiten eine gute Schule. Freilich können auch die Gegebenheiten widrig sein, man denke an eine Mittelbegrenzung, den politischen Zwang, ungeeignete Schüler aufzunehmen und mit positiven Zensuren durch das Curriculum zu tragen, oder bauliche Gegebenheiten, die jeder Beschreibung spotten.
      Es gibt aber auch ungeeignete Direktoren, deren einzige Qualifikation im Intrigieren besteht. Leider gibt es gegen solche Direktoren kein Regulativ.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 14:16

      @Zraxl, einmal abgesehen davon, dass Sie in den Kant-Kessel gefallen sein müssen wie Asterix in den Zaubertrank und jetzt glauben, die Ethik erschöpfe sich in schottischen Denkgirlanden, verwechseln Sie da Ethik und Vernunft. Als religiöser Mensch glauben Sie nicht nicht an die Ethik, sondern nicht an die Vernunft.

      Auf den ersten Blick nicht so schlecht; man denke etwa an Luthers "Lob" der Vernunft.

      Auf den zweiten Blick allerdings sollten Sie eine Kleinigkeit beachten. Wenn Ihre Religiosität die christliche ist, finden Sie an prominenter Stelle die Formulierung "Am Anfang war das Wort".

      Mit diesem "Wort" landen Sie auch vom Glauben her letztlich in der Vernunft- und Ethik-Problematik.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Dezember 2017 14:42

      @Anmerkung, meine Aussage war etwas kriegerisch, stark verkürzt und deshalb leicht missverständlich.
      Mein Zweifel besteht darin, ob man eine Ethik, ohne die eine Gesellschaft m.E. nicht funktionieren kann, tatsächlich OHNE Zuhilfenahme einer Religion aufsetzen kann. Wenn man dieses versucht, landet man m.E. sehr schnell in verschiedensten, einander widersprechenden Parallelethiken, von denen keine mehr einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben kann. Man versuche bitte, mit einer Gruppe die zu je einem Viertel aus Christen, Sozialdarwinisten, Voodooanhängern und Marxisten besteht, allgemein verbindliche ethische Grundsätze festzumachen. Viel Spass.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. Dezember 2017 15:55

      Verehrter Zraxl, das habe ich tatsächlich anders gelesen. Dass es unfähige Schuldirektoren gibt und weiterhin geben wird lässt sich nicht verhindern. Lawrence J Peter hat das in seinem Peter-Prinzip launig und treffend beschrieben, es ist ein Naturgesetz.

      Am besten wäre, Führungspositionen zu verlosen, und wer sich bewirbt, den gleich dauerhaft auszuschließen. Der Zufall würde immer für eine gewissen Menge an Fähigen sorgen. Üblicherweise füllen sich Führungspositionen in starren Hierarchien automatisch mit Unfähigen an. Ab einer gewissen Lebensdauer der Hierarchie sind nur mehr Unfähige oben.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 16:07

      @Zraxl, entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort (die Gelegenheit, auf YouTube von "O ruddier than the cherry" eine Fassung nach der anderen genießen zu können, hat vom Tagebuch abgelenkt).

      Aus Ihrer Darlegung lässt sich aber ohnehin ableiten, dass mit einer Verlagerung auf die Glaubensebene das Problem nur verschoben, nicht ausgeräumt wird. Sie hoffen zwar, mit der Verankerung im Glauben die Konfliktgefahr unter Ethikauffassungen bannen zu können, aber diese Hoffnung zerbricht sowohl angesichts der Geschichte als auch der Nachrichten.

      Denn dann schlagen eben Katholiken und Protestanten, Sunniten und Schiiten, Mohammedaner (Rohingya) und Buddhisten usw. einander die Schädel ein.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Dezember 2017 20:06

      Durchlaucht, das Grundproblem sehe ich in der Größe bzw. der Monopolstellung der Schulen. Wenn eine Firma einen blöden Chef hat, geht die Firma ein und der Mitbewerb besetzt die Position und übernimmt im Idealfall sogar die Mitarbeiter. Bei einem Monopolbetrieb hilft vermutlich wirklich nur die Besetzung nach dem Würfelspiel um wenigstens ein paar brauchbare Filialen zu sichern.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Dezember 2017 20:35

      @Anmerkung, jetzt sind wir schon fast konform. Fast.
      Das in der Geschichte sichtbare Problem entsteht immer dann, wenn nicht kompatible Systeme miteinander zu tun haben. Die Lösung dafür sind getrennte, einigermaßen homogene Staatsgebilde, die sich durch militärische Mittel gegenseitig an einer Invasion hindern. Multikulti hat noch nie irgendwo funktioniert. (Singapur ist eine Diktatur und zwangsweise homogenisiert)

      Rauferein zwischen Katholiken und Protestanten und zwischen Sunniten und Schiiten waren und sind NICHT durch Inkompatibilität der Ethiken verursacht, sondern gründen im Streben nach wirtschaflicher oder politischer Macht.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Dezember 2017 20:37

      Der Unterschied zwischen religiös und nicht religiös motivierten Ethiken betrifft letzten Endes nur die Verbindlichkeit für den Einzelnen. Es ist ein Unterschied, ob ich nicht stehlen soll - obwohl mich niemand sieht-, weil ich sonst in die Hölle komme, oder weil, wenn andere Menschen es wissen würden, diese mich als unsozial betrachten würden.

      (Vergessen Sie das Kohlberg'sche Modell, denn die dort bezeichneten Stufen unterscheiden sich letztlich nur in der Art der Pönalisierung von Missverhalten. Seine Formulierung einer transzendentalen Begründung ist ohnehin ausschließlich im religiösen Bereich zu verorten.)

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. Dezember 2017 21:56

      Verehrter Zraxl, das mit dem Auslosen mag satirsch erscheinen, wurde aber in Amerika schon tatsächlich laut gedacht. Natürlich ist jedes an sich schon lächerliche Assessment besser als das Parteibuch, aber jeder Mensch steigt eben so lange auf, bis er Peters Plateau erreicht hat, also den Nachweis seiner Inkompetenz. In starren Hierarchien ist das unabwendbar.

      Auslosen wäre gut, so wie die Imperatoren im alten Rom ja praktisch auch ausgelost wurden, je nachdem, welche Legion ihren Befehlshaber nach oben brachte. Es hat über tausend Jahre funktioniert.

      Alternativ könnte man Direktoren wählen lassen, von den Eltern. Vielleicht die beste Lösung.

    • Anmerkung (kein Partner)
      02. Dezember 2017 01:58

      Herr @Prinz, mit Bezug auf Ihr Schlusswort wäre zu überlegen, ob nicht das Hauptproblem die Einmischung des Staates in Schulangelegenheiten ist und ob nicht bessere Lösungen gefunden werden könnten, wenn man das Schulwesen aus der Staatssphäre herauslösen und in die Hände interessierter Eltern legen würde. Selbstverständlich verbunden mit einer Reduktion der Abgabenbelastung im Ausmaß dessen, was der Staat derzeit für Schule und Bildung ausgibt.

      Die rasant um sich greifende Unfähigkeit zum Lesen, Schreiben und Rechnen zeigt ja, dass der Staat als Ausbildungsgarant sowieso schon zusammengebrochen ist, in gleicher Weise, wie er auch als Garant seiner Grenzen nunmehr den Löffel abgegeben hat.

    • Anmerkung (kein Partner)
      02. Dezember 2017 02:00

      @Zraxl, Sie müssen schon ein sonniges Gemüt haben, um den Dreißigjährigen Krieg, diesen Gipfelpunkt dreister Überheblichkeit der Christen (woraufhin sie dann auch verdientermaßen eins auf die Mütze bekommen haben), als "Rauferei" bezeichnen zu können.

      Die Frage ist, wie Sie Ihren realistischen Standpunkt (militärische Abschreckung) mit Ihrem Theoretisieren - etwa dem Allgemeingültigkeitsanspruch ethischer Forderungen - unter einen Hut bringen.

      Übrigens, wenn Kohlberg Ihnen missfällt, könnten Sie es ja mit Kohlenberger versuchen und neumodische Psycho-Kasperliaden (von denen besonders "Flüchtlinge" profitieren) gegen eine Welt von Duns Scotus bis hin zum Poststrukturalismus austauschen.

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Dezember 2017 12:02

      Durchlaucht, eventuell könnte man für die Schulorganisation auch auf die Rezeptur des Hl. Benedikt von Nursia zurückgreifen, der seine Klöster als kleine, weitestgehend autonome Gemeinschaften gesehen hat. Der Abt wurde durch Wahl des Kapitels bestimmt. Immerhin scheint dieses Modell seit mehr als eineinhalbtausend Jahren zu funktionieren.

      Warum also nicht einfach die Lehrerschaft den Direktor wählen lassen?

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Dezember 2017 12:27

      @Anmerkung
      Der Dreißigjährige Krieg war ein politischer Krieg zwischen dem Kaiserreich einerseits und den Seefahrern andererseits. Wenn man so will, war das eine Neuauflage des Englisch-Spanischen Kriegs unter Einbindung der Hollender, Schweden, und von deutschen Fürstentümern. Letzten Endes haben sich dann viele autonome Kriegsheere gebildet, die raubend und mordend durch die Lande gezogen sind.
      Die Vorstellung, dass der (evangelische) Landesfürst oberster Herr über die beschlagnahmten Kirchengüter ist, war eine starke Motivation zur Evangelisierung.

      Um theologische oder moralische Vorstellungen ging es dabei nicht. Die Ikonoklasterei war bestenfalls ein Mittel zur Fanatisierung des Volkes

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Dezember 2017 12:59

      Wie bringt man zwei inkompatible Ethiksysteme zum friedlichen Zusammenleben? Die Antwort ist: gar nicht!
      Entweder leben die Anhänger beider Systeme in unterschiedlichen Gebieten (und mit einer hohen (militärischen) Mauer dazwischen), oder die Anhänger eines Systems werden die anderen unterdrücken (versklaven), oder es gibt Bürgerkrieg.

      Im Koran ist das m.W. sogar festgeschrieben: Solange man in der Minderheit ist, muss man sich anpassen, wenn man in der Mehrheit ist, wird die Scharia installiert.

      Im Sozialismus gilt die Forderung nach Toleranz, solange man in der Minderheit ist, heißt es: Keinen Millimeter den Extremisten (also den Nichtsozialisten)!

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Dezember 2017 13:01

      Korrektur letzter Absatz:

      Im Sozialismus gilt die Forderung nach Toleranz, solange man in der Minderheit ist, sobald man in der Mehrheit ist heißt es: Keinen Millimeter den Extremisten (also den Nichtsozialisten)!

    • Anmerkung (kein Partner)
      03. Dezember 2017 11:24

      Der Dreißigjährige Krieg war die Folge davon, dass die Christenspaltung auch die Politik bestimmen konnte. Die Christen hatten im Mittelalter so viel Macht an sich reißen können, dass einzelne von ihnen sich hemmungslose "Ego-Trips" anmaßten, als gäbe es kein Morgen.

      Daher sind Ausflüchte entbehrlich, die auf Ablenkungsmanövern kirchenfreundlicher Historiker beruhen, welche voreingenommen alle möglichen damaligen Geschehnisse als "Ursachen" zusammenkratzen wie Eichhörnchen die Nüsse vor dem Winter, ja notfalls sogar Krethi und Plethi für die Exzesse der Christen in deren Kriegen verantwortlich machen würden.

      Braucht man diese Ausflüchte, um als Christ noch in den Spiegel schauen zu können?

  11. unbedeutend (kein Partner)
    01. Dezember 2017 08:57

    Beim Ethikunterricht wäre nur wichtig zu sehen, welche Ethik dort vermittelt wird.
    Wenn dort nur linke Ideologie, Abtreibungsmord und Genderunsinn vermittelt wird, kann man auf diesen "Ethik"-Unterricht gerne verzichten.

  12. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    01. Dezember 2017 08:40

    Nicht ernstzunehmen sind die Reaktionen der SPÖ...

    Sehr ernst zu nehmen, denn es zeigt, dass endlich etwas wirkungsvolles passiert. Das ist ein gutes Zeichen. bisher hat ja der bloße Gedanke an rotes Geplärr bei den Schwarzen zur Schockstarre geführt.

    Wer nicht von sich aus versteht, dass man die Landessprache beherrschen muss, will gar keinen Job. So jemand will nur arbeitsloses Einkommen. Bisher hat das funktioniert. Das Gegenteil muss funktionieren - so jemand muss es deutlich schlechter haben. Abgesehen davon gibt es keinen Grund, illegalen Zuwanderern den Aufentahlt attraktiv zu machen.

  13. Knut (kein Partner)
    01. Dezember 2017 07:00

    Wenn man die lobenswert umfangreichen Reparaturbestrebungen der neuen Regierung betrachtet erkennt man erst die Geisteskrankheit, die in der rot-grünen Junta geherrscht hat. Erschreckend !!!

    Ich hätte den Vorschlag, Steinhof wieder zu aktivieren und die Mitglieder der alten Regierung durch unter zu bringen, bevor sie noch mehr Schaden anrichten. Wir waren eh schon kurz vor einem Totalschaden der Republik.

  14. Brigitte Kashofer
    30. November 2017 22:59

    Fragt sich nur, ob sich die Direktoren dann wirklich von "schlechten Lehrern" trennen oder nicht doch eher von aufmüpfigen? Immerhin sind die Direktorenposten parteipolitisch besetzt.
    Auf jeden Fall sollten da Eltern und Schüler mitreden.
    Seit vielen Jahren gibt es für Migrantenkinder schon ab der Volksschule Unterricht in ihrer Muttersprache. Dabei werden die Kinder aus dem Regelunterricht genommen und in Kleinstgruppen unterrichtet - auf Steuerzahlerkosten! Auch das gehört dringend abgestellt.
    Ich fürchte aber, dass die Verhandler das gar nicht wissen.
    Dass es wieder einheitliche Zeugnisnoten geben soll, finde ich besonders wichtig. Immerhin ist ein Zeugnis ein Dokument, das österreichweit gilt. Es sollte daher vergleichbar und aussagekräftig sein.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. Dezember 2017 08:42

      In jeder Firma wählt die Geschäftsleitung die Mitarbeiter selbst aus. Deswegen sind nicht alle Geschäftsleitungen gut, aber es ist der richtige Weg.

  15. Undine
    30. November 2017 14:39

    1992 hat Jörg HAIDER, bzw. die FPÖ 12 Punkte ausgearbeitet, die 1993 zum Volksbegehren "Österreich zuerst!" gelangten. Punkt 6 und Punkt 7 betreffen die Schulen, bzw. das Ausländerproblem in den Schulen:

    Ziel des Begehrens war die Umsetzung folgender zwölf Punkte:

    1. Verfassungsbestimmung: „Österreich ist kein Einwanderungsland“

    2. Einwanderungsstop bis zur befriedigenden Lösung der illegalen Ausländerfrage, bis zur Beseitigung der Wohnungsnot und Senkung der Arbeitslosenrate auf 5 Prozent.

    3. Ausweispflicht für Ausländische Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, wobei aus diesem Ausweis die Arbeitsgenehmigung und die Anmeldung zur Krankenversicherung hervorzugehen hat.

    4. Aufstocken der Exekutive (Fremdenpolizei, Kriminalpolizei), so wie deren bessere Bezahlung und Ausstattung zur Erfassung der illegalen Ausländer und zur wirkungsvolleren Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere des organisierten Verbrechens.

    5. Sofortige Schaffung eines ständigen Grenzschutzes (Zoll, Gendarmerie) statt Bundesheereinsatz.

    6. Entspannung der Schulsituation durch Begrenzung des Anteils von Schülern mit fremder Muttersprache in Pflicht- und Berufsschulklassen mit höchstens 30 Prozent; bei einem mehr als 30-prozentigen Anteil von fremdsprachigen Kindern Einrichtung von Ausländer-Regelklassen.

    7. Entspannung der Schulsituation durch Teilnahme am Regelunterricht nur bei ausreichenden Deutschkenntnissen (Vorbereitungsklassen).

    8. Kein Ausländerwahlrecht bei allgemeinen Wahlen.

    9. Keine vorzeitige Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft.

    10. Rigorose Maßnahmen gegen illegale gewerbliche Tätigkeiten (wie z. B. in Ausländervereinen und -klubs) und gegen Mißbrauch von Sozialleistungen.

    11. Sofortige Ausweisung und Aufenthaltsverbot für ausländische Straftäter.

    12. Errichtung einer Osteuropa-Stiftung zur Verhinderung von Wanderungsbewegungen.

    Der ORF ist damals Monate lang Sturm gelaufen! Heute müßte man Jörg HAIDER auf Knien danken für seine Weitsicht---aber gerade deshalb wurde ja in einem unvorstellbaren Ausmaß GEHETZT!

    • glockenblumen
      30. November 2017 15:43

      **********************************!

    • pressburger
      30. November 2017 18:27

      Viele Hunde, sind..............

    • Herbert Richter (kein Partner)
      01. Dezember 2017 14:33

      Und weil er dies forderte, wurde er phaetonisiert!
      Ob die Sozis dabei auch von irgendwelchen .........steins beraten wurden? Gegen ein "Bombenhonorar" von ca. 500.000,00 Euronen natürlich!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. Dezember 2017 21:58

      Kein Ausländerwahlrecht bei allgemeinen Wahlen?

      Liebe Undine, was hat ein Ausländer überhaupt zu wählen? Ich käme als Gast in einem anderen Land nie auf den Gedanken.

  16. Rudolf Wirthig
    30. November 2017 10:21

    Die Einführung von Deutschklassen ist nach all den Jahren der vertrödelten Zeit mit der ins Abseits führenden Neuen Mittelschule und Gesamtschule die erste wirklich nennenswerte Schulreform.

  17. Normalsterblicher
    29. November 2017 22:13

    Also dass es in den Sprachklassen um nichts anderes gehen soll als um die Sprache, finde ich nicht so gescheit, geht doch Sprache immer mit Inhalten einher, sodass man zugleich auch - zumindest - ein wenig sonstigen Lehrstoff vermitteln könnte. Es wird doch damit kein Germanistik-Lehrgang angedacht sein!

  18. Ambra
    29. November 2017 22:05

    Ich habe gejubelt als ich die Meldungen über die Pläne hörte ! Es ist die große Chance, daß nicht mehr nur von oben nach unten nivelliert werden und daß Leistung wieder gefragt sein wird ! Der Unterschied zwischen den Generationen war in den vergangenen Jahren immer auffälliger geworden im Sinne von "je jünger desto ahnungsloser" und daran sind nicht die Jungen schuld, sondern was man ihnen mit den verschiedenen Schulversuchen antat. Ein besonderes Bravo dafür, daß wieder benotet werden soll !

    Sehr unterhaltsam finde ich wieder einmal die Berichterstattung des ORF - interessant, welche "Experten" dieser immer aus der Versenkung holt und wie merkwürdig, daß diese wie die Interviewten auf der Straße dies alles nur kritisieren.
    Die Unterhaltung wird hier schnell zur Farce und zum großen Ärgernis....

    • Undine
      29. November 2017 23:22

      @Ambra

      Ich hab' mich auch sehr gefreut über die Pläne von Schwarz und Blau zum Thema Bildung! Deshalb ist es auch so immens wichtig, daß diese Koalition zustande kommt! Vielleicht findet überhaupt ein Umdenken statt! Hätten weiterhin die Roten und die Grünen (obwohl diese nie in der Regierung waren, haben sie bestimmt, wohin die Reise zu gehen hat!) das Bildungswesen in ihren dreckigen Händen gehabt, hätte das bedeutet, daß es kein Entrinnen mehr gibt: Der österreichische Nachwuchs wird vom Krabbelalter an unter linxlinker Ägide KOLLEKTIV ERZOGEN:
      ELTERN haben immer weniger Einfluß auf ihre Kinder, weil die Kinder von heute praktisch nur noch zuhause schlafen!

  19. machmuss verschiebnix
    29. November 2017 20:56

    OT: aber hochinteressant:

    habe mehrere Links dazu gesehen - es dürfte wirklich stimmen,
    am Wochenende haben 2200 Marines das CIA Headquarter gestürmt ! ! !
    Hier wird die Begründung gegeben, daß man dem CIA die
    "Operation Muckingbird" abgewöhnen will - diese Operation steht
    für die Machenschaften mit den Mainstream-Medien ....

    Aber im 2. Link unten heißt es daß es auch Massen-Festnahmen gab,
    was wiederum mit den Informationen von Robert David Steele zusammen
    paßt ! Da kann man nur hoffen, daß es stimmt und daß Trump es wirklich
    schafft, diesen Augias-Stall auszumisten ! ! ! !

    » Marines in full combat gear arrived in Langley yesterday with V-22 Osprey’s and stormed into the CIA headquarters.
    Several individuals running CIA operations were arrested on the spot.
    1,800 Sealed Indictments and counting, not even close to the actual amount.
    Meetings are taking place day to day on when the right time is to begin the transition.
    The new monetary system and all of it’s counter-parts including the RV is ready for activation.
    The new Republic Government is fully operational.
    We are on the verge of the transition. «

    https://www.disclosurenews.it/en/transition-marines-in-langley/

    • Dr. Faust
      29. November 2017 21:16

      Let' hope it is true and Trump will be successfull!

    • machmuss verschiebnix
      29. November 2017 21:27

      Vormalige Aussage von Robert David Steele:

      On 26th of may Robert David Steele (and Phil Biney) sent a letter
      to Jeff Sessions (Anm. Generalbundesanwalt der Vereinigten Staaten )
      to inform him, how he can get hand on the information of the NSA,
      to put a special task-force in. Admiral Rodgers has done something
      special, had create a mapping of formerly unprocessed NSA-Data.
      No doubt, that Donald Trump has got everything, to start a
      counter-coup (within next 90 days).

      Paßt zusammen, mit dem Navy-Seals Eindatz in Langeley, in der
      offiziellen Presse scheint noch nichts auf, wird vermutlich wieder
      als Verschwörungs-Theorie abgetan ...

    • machmuss verschiebnix
      29. November 2017 22:12

      korr: Phil Biney
      richtig: William Binney

  20. Brigitte Imb
    29. November 2017 19:36

    Jawohl, wenn wir im Bildungswesen wieder in die Steinzeit - wie die Linken das ehemals bewährte Noten- u. Leistungssystem von 1 bis 5 bezeichnen -, zurückkehren, dann gibt es doch etwas Hoffnung den zunehmenden Analphabetismus zurückzudrängen, bzw. zu bekämpfen. (Bis halt wieder Linkszerstörer am Ruder sind....)

    • otti
      29. November 2017 21:36

      liebste Brigitte:
      ich tät ja gerne wissen, wer hier 1 Sternderl gedrückt hat.

      Von mir bekommst Du wie immer 3 !

      Und volle Zustimmung !

    • Brigitte Imb
      30. November 2017 10:29

      Danke otti.

      Ein Stern kann auch schön leuchten. ;-)

  21. otti
    29. November 2017 18:28

    es paßt nur bedingt hierher - aber ich hab es gerade bekommen:
    Nobelpreisträger Imre Kertèsz:
    "Europa wird untergehen, weil es seine eigenen Feinde heranzüchtet"

    mit 15 Jahren in Ausschwitz interniert.
    am 31.3. 2016 gestorben.

    (ich kann den Link nicht herunterladen)

  22. Politicus1
    29. November 2017 17:23

    Die Lückenpresse, allen voran die APA, überstürzen sich mit stündlichen Meldungen über Ablehnungen der türkisblauen Bildungsvorhaben.
    Lückenpresse deshalb, weil so getan wird, als würden 'Unabhängige' ihren Protest kundtun.
    Z.B. der Obmann der Wiener Elternvereine an den Pflichtschulen ist vor allem SPÖ-Bezirksrat - aber das wird verschwiegen.
    Wenn der SPÖ-Bildungsstadtrat etwas von sich gibt, dann wird daraus gleich ein 'WIEN lehnt ab' gemacht ...

    Anscheinend glaubt die Lückenpresse jetzt die Oppositionsrolle spielen zu müssen, weil die GrünInnen weg sind und Herr Kern Opposition erst lernen muss.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 18:06

      Die Presse hat sich schon einen Sturm der Entrüstung zugezogen, weil sie diese Geschichte mit "Eltern kritisieren "Schritt ins pädagogische Mittelalter"" titeln. Fast alle User-Kommentare machen darauf aufmerksam, dass es sich um einen SPÖ-Politiker handelt, der da seine Meinung als "Elternvertreter" abgegeben hat und dass dies nichts mit der Meinung aller Eltern zu tun habe...
      https://diepresse.com/home/bildung/schule/5329774/Eltern-kritisieren-Schritt-ins-paedagogische-Mittelalter

      Das sind Fake News. Man müsste die Medien wegen sowas mal anzeigen, denn das ist eine LÜGE.

    • Brigitte Imb
      29. November 2017 19:50

      Dazu kommt das Bifie auflösen zu wollen........das verursacht sicher bei vielen dort Versorgten krampfartige Schmerzen, sowie durchdrehende Hirnwindungen.

  23. Corto Maltese
    29. November 2017 13:39

    Was ich am System nicht verstehe:

    Was passiert mit den Kindern/Jugendlichen die den Lernerfolg nicht erbringen der notwendig ist, weil sie nicht können oder auch nicht wollen und mit den Kindern, die keine Schule (temporär) annimmt:
    1.) Ein ganzes Leben lang auf der Eselsbank auf Staatskosten?
    2.) Ewige Ehrenrunden in der Deutschklasse, weil Hottentottendeutsch noch nicht korrekt ist?
    3.) Eine Pariaschule für die unerwünschten?

    Wie kann das funktionieren? Wann gibt man auf und sagt, der/die packt es nicht?

    Nicht erwähnt wurde von A.U. die Ganztagesschule mit verschränkten Unterricht, die ich für extrem wichtig halte. Ich befürchte aber, dass diese am Widerstand der Lehrer scheitern wird. Im Protramm ist es einmal enthalten.

    • simplicissimus
      29. November 2017 14:23

      Das ist ein absolutes Minderheitenprogramm, denn es gibt Volks, Haupt- Mittel- und Sonderschule bzw gab es. Frueher kamen die Schueler auch durch die Schule, da gab es auch Regeln.
      Machen Sie doch einen Vorschlag, Corto Maltese.
      Derzeit ist Programm, alle durchkommen zu lassen, was die Leistung drueckt.
      Jetzt gibt es wieder ein leistungsbetonteres Programm, an dem eine kleine Minderheit scheitern wird. Aber sogar in afrikanischen Laendern suedlich der Sahara kann man Lesen, Schreiben und einfaches Rechnen fast jedem beibringen. Das muss auch in Oe gelingen.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 14:43

      Zu meiner Zeit - Ende der 60-er, Anfang der 70-er - gingen sehr schlechte Schüler z.B. 8 Jahre lang in die Volksschule. Mit mir hat eine angefangen, die nie aus der Volksschule herauskam, weil sie immer sitzengeblieben ist. Dann gab es die Option der Sonderschule - aber ich glaube, erst ab der 5. Klasse, in der Volksschule noch nicht. Schlechte Schüler sind im C-Zug gelandet, noch schlechtere in der Sonderschule - die waren aber schon mehr oder weniger "behindert". Dort wurden sie aber so gefördert, dass sie zufriedene Menschen wurden. Sie haben viel gesungen, gebastelt usw. Die waren sicher nicht unglücklich und schließlich konnten sie auch lesen und schreiben...

    • Corto Maltese
      29. November 2017 16:15

      @simplicissimus, @flotte lotte Was flotte Lotte sagt scheint mir sinnvoll. Vielleicht müssen wir jene, bei denen auch die Leistungspflicht nicht fruchtet, und mir ist klar dass dies (hoffentlich) eine kleine Minderheit ist, ab einem bestimmten Zeitpunkt in eine Sonderschule geben, speziell fördern und dann irgendwann aussondern (weil ewig können sie ja auch nicht in der Sonderschule bleiben). Ich weiß allerdings nicht, ob es die Sonderschulen heute noch gibt. Ich war der Meinung, dass diese abgeschafft wurden.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 16:21

      Was heißt "aussondern"? Nach Erreichen der Schulpflicht - also nach 9 Jahren - sind sie frei. Dann können sie einer Arbeit nachgehen, einen Lehrberuf ergreifen usw. Auch steht ihnen immer noch der sog. Zweite Bildungsweg (und auch der 3. etc.) offen..., aber immer nur dann, wenn sie die nötige Leistung erbringen.

    • Erich Bauer
      29. November 2017 17:00

      Da die Menschen nicht GLEICH sind, sind auch die Schicksale verschieden. Was @Corto Maltese da anspricht und voller Verzweiflung nach "Lösungen" sucht und darüberhinaus vermisst, dass ANDERE auch keine "Lösung" parat haben, ist - ich würde mal ganz frech sagen - NATUR. Nebenbei bemerkt, wozu sollen ALLE Kleinen für "Genderstudies" fit gemacht werden?

      Ich könnte mir sogar vorstellen, dass in nicht allzulanger Zeit, die von Sozialingenieuren mit Sorgenfalten betrachteten KLEINEN-PARIAS, möglicherweise sogar "erwünschter" sind, als die "Orchideenaufzucht". Dass also - ich sag mal - ein geschickter "Fensterputzer" seinen Unterhalt sogar besser bestreiten kann, als die damaligen PRIMUSSE...

    • Politicus1
      29. November 2017 17:43

      Flotte Lotte:
      zu Ihrem "Nach Erreichen der Schulpflicht - also nach 9 Jahren - sind sie frei."

      Das soll es eben nicht mehr geben.
      Die Bildungspflicht wird die Schulpflicht als reines Absitzen ersetzen. Bis zum 18. Lebensjahr besteht Bildungspflicht, d.h. Lesen, Schreiben und Rechnen muss beherrscht werden, sonst gibt es keine Freigabe in die Notstandshilfe oder fürs AMS.

    • Erich Bauer
      29. November 2017 17:55

      Okay... und die "Schülerbeihilfe" gibts dann bis 30. Wenn dann Schreiben und Lesen noch immer nicht klappt, eine Schreib- und Lesebeihilfe bis 40. Ab dann würde man dann in die wesentlich attraktiverer "Minderheitensicherung" fallen... bis zur Pension.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 18:01

      Polilticus, weiß ich ja, s. meine sonstigen Beiträge. Doch ging ich davon aus, dass Schüler mit einer BESONDEREN Förderung die Grundlagen beherrschten... Also, mir ist nicht bekannt, dass früher einmal soviel Analphabeten aus unseren Schulen hervorgegangen sind wie heute und zwar auch nicht bei den wirklich schwer Beeinträchtigten! Ich hoffe, Sie verstehen das...

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 18:03

      Aber selbstverständlich müssen jene, die es immer noch nicht können, nachsitzen und noch einmal besonders gefördert werden. Allerdings gibt es ja auch geistig Behinderte, bei diesen wird man es irgendwann aufgeben müssen...

    • Politicus1
      29. November 2017 18:12

      Flotte Lotte:
      Ja, früher ...
      Glauben Sie wirklich, dass HEUTE zehntausende Asiaten und Afrikaner zu uns kommen, vom Wunsch beseelt, hier Deutsch und Rechnen zu lernen?

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 18:15

      Nööö ;) drum muss man sie ja zwingen - früher hätte das eben gar nicht geklappt..

    • Erich Bauer
      29. November 2017 18:21

      Zu @Erich Bauer (17:00)

      Selbstverständlich nenne sich die Beihilfen für die "Orchideen" dann natürlich anders... der Kreativität sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

      Die KLEINEN-PARIAS muss man natürlich mit Beihilfen ruhig halten, weil sie die Mainstream-Propaganda nicht lesen können und daher ein Unsicherheitsfaktor sind. Dieses Problem gibts bei der ORCHIDEENAUFZUCHT nicht! Allerdings sind sie für ÜBERHAUPT keinen produktiven Prozess geeignet. Die Beihilfen erstrecken sich dann naturgemäß in "Wärmestuben", in denen sie halt "Geschäfte mit der Sonne" abschließen... Was natürlich alles aufs selbe rauskommt...

    • Erich Bauer
      29. November 2017 18:24

      Die ziemlich größten Industrien in Österreich gehören heute schon den Chinesen... Wenn mir das Land schon bald gehört, verlange ich, dass diese Luschen MEINE Sprache sprechen...

    • Corto Maltese
      29. November 2017 20:52

      Vermutlich muss man bei einigen harten Nüssen irgendwann aufgeben und sie aus der Lernpflicht entlassen, weil diese Koryphäen sonst noch mit 30 Jahren die Schulbank drücken und die Eltern Familienbeihilfe beziehen. @ Flotte Lotte das meine ich mit Aussondern. Von der Schulbank in die Mindestsicherung! @ Erich Bauer Sie haben mein Dilemma wohl erkannt.

  24. Rau
  25. Undine
    29. November 2017 12:10

    Wer jetzt im MJ den NEOS - Chef zum Bildungsthema gehört hat, wird froh sein, daß dieser nichts zu sagen haben wird!

  26. Dr. Faust
    29. November 2017 12:00

    Extrem wichtige Ziele für den Wiederaufbau des Schulwesens:

    - Die systematische Verdummung bezüglich der Wahl des eigenen Geschlechtes und entsprechende "meinungsbildende" Unterrichtsinhalte muss durch Androhung schwerer dienstrechtlicher Konsequenzen verunmöglicht werden. Das bedeutet nicht, dass nicht auch irgendwo im Unterricht Platz dafür sein kann, für die in Wirklichkeit sehr wenigen, intrinsisch in der sexuellen Orientierung verwirrten (aberranten) Menschen Toleranz zu vermitteln, aber nicht im Sinne einer permissiven Kultur.

    - Für tatsächlich Minderbegabte, aber eben nicht für lediglich lernschwache Schüler sollten spezielle, auch pädagogisch zugeschnittene Unterrichtsprogramme in Sonderschulen umgesetzt werden.

    - Körperlich Behinderte sollten, wo irgendwie machbar, in Normalklassen integriert werden.

    - Die disziplinarischen Möglichkeiten der Lehrer sollten massiv gestärkt werden; auch gegen unkooperative Eltern.

    - Aufgrund der zunehmenden Fälle von Gewalt und Gewaltdrohungen insbesondere von Eltern mit mohamedanischen Wurzeln solle eine spezialisierte Polizeieinheit geschaffen werden.

    - Legistische Maßnahmen zur Abschaffung des Proporzes müssen gesetzt werden und, sobald möglich, verfassungsrechtlich abgesichert werden.

    - Die Freude am Unterricht muss wieder möglich sein. Leistungsbereitschaft von Lehrern muss durch Anreize honoriert werden.

    - Als ungeeignet erkannte Lehrpersonen müssen aus dem Unterrichtsdienst ausgeschieden werden können.

    • Undine
      29. November 2017 21:54

      @Dr. Faust

      *****************!
      Leider werden sich, wie auch bisher, viele rote/grüne Direktoren veranlaßt sehen, der FPÖ nahestehende Lehrkräfte als "ungeeignet" anzusehen. Sie werden danach trachten, sie loszuwerden---ohne ihre Qualitäten als Lehrer zu berücksichtigen.

    • Dr. Faust
      29. November 2017 22:01

      @Undine

      Ja, die Schaffung der Möglichkeit, ungeeignete Lehrer aus dem Lehrbetrieb abzuziehen, könnte auch parteipolitisch instrumentalisiert werden. Ein Problem!

  27. Bob
  28. Undine
    29. November 2017 10:56

    1. Die Indoktrination durch die 68er mit ihrer "Antiautoritären Erziehung" (u.a. Kuschelkurs in allen Schulen!)

    2. Das Unterrichtsministerium nach Piffl-Percevic in linker Hand! Damals begann der Absturz...

    3. Der Tsunami an Kindern kulturfremder und bildungsferner Zuwanderer in österr. Schulen---und da wiederum das knechtische Eingehen auf alle widersinnigen Forderungen der Mohammedaner

    ...all das und noch viel mehr hat sich äußerst schlecht auf die Schulen ausgewirkt.

    Wenn dann noch ein linxlinker Wiener Schulpolitiker befürchtet, eine Schwarz-Blaue Koalition würde nur erreichen, daß die Schwachen [im Geiste!] noch schwächer und die gescheiten Kinder noch gescheiter würden, muß man schon am Verstand und am wirklich guten Willen dieses Schwadroneurs zweifeln!

    Ach, die gescheiten Kinder könnten noch gescheiter werden---was für ein Horror für einen ausgewachsenen Linken! DAS nämlich ist das LINKE ZIEL: Alle gleich dumm zu halten.

    Ach ja, nur so nebenbei: Frühere Lehrer, also die Absolventen eines Pädagogiums, hatten fünf Jahre intensiven LATEIN-Unterricht und waren dadurch auch in der deutschen Grammatik sattelfest! Latein ist da sehr förderlich! Wenn ich heute Lehrer/Professoren sprechen höre---vor allem die Wiener!---dann stellt es mir die Haare auf! Kein Wunder, wenn dieses Unvermögen auf die Schulkinder abfärbt.

    Ja, und dann gehört die hirnrissige Verhunzung der deutschen Sprache durch die Genderei gestrichen---das geht aber nur mit den Deutschen zusammen!

    • glockenblumen
      29. November 2017 15:58

      @ Undine

      Sie sprechen mir aus der Seele! ****************************

    • Haider
      29. November 2017 18:14

      Den Passus mit Latein bitte doppelt unterstreichen. Latein-Unterricht fördert auch das logische Denken, so wie Mathematik; aber weder noch ist halt doch ein bißchen wenig. Wenn man nicht einmal weiß wonach man fragen soll, nützt das ganze Googeln nichts.

    • Brigitte Imb
      29. November 2017 20:41

      Mein Mann meint, er habe die deutsche Grammatik erst durch das Erlernen von Latein verstanden. Er wuchs in der BRD auf und dort war damals in manchen (od. allen?) Gymnasien Latein ab der ersten Klasse Pflicht.
      Seit ich mich erinnern kann versuchen die Linken eine humanistische Bildung zu verhindern, wohl weil sie selber zu dumm od. zu faul sind eine solche zu erlangen, obwohl sie wissen wie wichtig anundfürsich dieser Zweig ist. Reiner ideologischer und gieriger Machtzweck dienen als Motivation. Wie niederträchtig.

    • Undine
      29. November 2017 22:00

      Wer weiß, vielleicht erlebt ja Latein eine Renaissance!
      Es wäre sehr wichtig!

    • Undine
      29. November 2017 23:01

      Es wurmt mich fürchterlich, daß ich nicht auch Griechisch gelernt habe! So behelfe ich mir halt mit der allmählichen Erweiterung des Wortschatzes. Besonders hilfreich und ein Quell der Freude ist ein Buch aus der ehemaligen DDR aus dem Jahr 1982:
      "Latein und Griechisch im deutschen Wortschatz - Lehn- und Fremdwörter altsprachlicher Herkunft"!

    • Torres (kein Partner)
      01. Dezember 2017 12:47

      Von 1995 bis 2007 (also immerhin fast 12 Jahre lang) war das Unterrichtsministerium nicht in "linker Hand", sondern unter Ministerin Elisabeth Geherer von der ÖVP. Besonders erwähnenswerte Leistungen hat sie allerdings auch nicht hinterlassen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 13:31

      Wer sich für das Erlernen von Latein und Griechisch nach dem Aussterben dieser Sprachen starkmacht, der sollte aufpassen, dass er sich nicht mit der Forderung konfrontiert sieht, sich in die Technik der Höhlenmalerei von Lascaux einüben zu müssen. Eine skurrile Vorliebe fürs Antike kann nämlich allemal noch Steigerungen erfahren.

      Seltsam ist ja insbesondere, dass Lateinfreunde, die so gerne von Logik in dieser Sprache schwärmen, keine Antwort auf den Seufzer eines Lateinschülers haben, der glaubt, eine Konjugation richtig vorgenommen zu haben, und sich dann sagen lassen muss: Ätsch, falsch, Ausnahme!

      Logikfreunde sollten lieber Grundkurse in Aussagen- und Prädikatenlogik belegen.

  29. Josef Maierhofer
    29. November 2017 10:40

    Ich hoffe sehr, das das auch, zumindest das Verhandelte, sofort umgesetzt wird.

    Schwammige Formulierungen wird es bei dem Zeitdruck immer geben müssen, die Realität wird zeigen, was man da noch alles gemeinsam ergänzen kann. Ich denke, jetzt geht es darum, einmal zu beginnen.

    Mir gefällt das zielorientierte Leistungssystem, das ich selbst als Unterrichtender auch gepflegt habe, mir gefällt die Verantwortlichkeit aller Beteiligten und mir gefällt und mir gefällt der Mindeststandard für den Schuleintritt und die Zielorientierung für den Abschluss.

    Dr. Unterberger hat es geschrieben, über Kompetenzen (und Rationalisierungen) föderal und im Verwaltungsbereich kommt nichts vor. Wenn wir einen schlankeren Staat wollen, ließe sich sich auch im Schulverwaltungsbereich Vieles vereinfachen und einsparen. Da stinkt für mich die ÖVP heraus.

    Ich hoffe sehr, dass sich trotzdem was in Österreich zu bewegen beginnt am Schulsektor und die Länder von sich aus von ihren destruktiven hohen Ross herabsteigen und sich flexibel und kooperativ zeigen und, speziell auch bei jeder Art von Verwaltung, auch einsehen, dass gespart werden muss.

    Wir können nur miteinander was erreichen.

    Schüler. Lehrer, Eltern: Note 1
    Verwaltung und Föderalismus (bei Schulverwaltung) Note 5
    Schulstoff: nicht beurteilt, da nicht vorgetragen

    Sagen wir halt: positiv, Dr. Unterberger hat gemeint, brauchbar.

  30. eudaimon
    29. November 2017 10:30

    "Non scholae sed vitae discimus" -im Leben wird man immer gemessen,gewogen
    und ständig eingeschätzt! Gerade eine funktionierende Demokratie braucht die
    Evaluierung auf allen Ebenen ,um mündige Bürger für die notwendigen Plebiszite
    heranzubilden ,damit sie auch sinnerfassend Dinge entscheiden können!
    Die Methoden dazu haben wir ja mitgemacht in den letzten Jahrzehnt mit dem Resultat ,dass Dtrittklässler kein Wort Deutsch sprechen und auch nix verstehen
    obwohl eine Zertifizierung dahingehend vorliegt - Achlelzucken bei den Lehrern!
    Die Weigerung der pc.ideologisierten Bildungsministerin hat eher das unterste Gleiche als Bildungs-und Erziehungsziel im Auge als die Zukunft unserer Kinder;
    Förderung von "babylonischen" internationalen sozialistischen Gesellschaften
    haben offenbar die geistige und materielle Besitzlosigkeit als Grundvoraussetzung
    fürs Glücklichsein erkoren! Arbeit ,Fleiß und Schweiß gehören zu einem sinnerfüllten
    Leben - aber unerlässlich für eine Solidargemeinschaft ist auch Lob und Gewinn
    gerecht leistungsgemäß angepasst!

  31. steinmein
    29. November 2017 10:27

    Auch ich gehöre einer Generation an, die sich mit Balladen plagten. Durch Drill des Grundsätzlichen ( Einmaleins, notwendiger arithm. Formeln u.ä.) und logisches Verstehen ist dies in meinem Langzeitgedächtnis noch immer vorhanden. Ich kann auch noch rechnen und schreiben v.a. ohne Strom . Der gute alte Rechenschieber ist zur Gedächtnisübung noch immer zeitweilig in Gebrauch.

    • Rübezahl
      29. November 2017 11:39

      Der Rechenschieber war wirklich ein tolles Lehr- und Rechenmittel!
      Ich bekam dadurch ein Gefühl für Größenordnungen!

  32. Sensenmann
    29. November 2017 10:05

    Schulkapitel gut abgeschlossen.
    Note 2 - würde ich sagen.

    Als nächster schritt muss es der Sozi-Dreckjustiz an den Kragen gehen.
    Ansonsten haben wir demnächst den Grad an Minderwertigkeit erreicht, wie ihn die Piefkei hat!

    Dort sperrt man 89jährige wegen falscher Ansichten über historische Vorgänge 14 Monate ein.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/volksverhetzung-ursula-haverbeck-holocaust-haftstrafe
    Also ein klassisches "Gedankenverbrechen" Orwell'scher Art.

    ...während Vergewaltiger frei gehen. Dem Opfer sagt man, es müsse für das Urteil Verständnis haben!

    Hier die gesamte Minderwertigkeit piefkinesischer Justiz in einem Artikel als Warnung!
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-rottweil-maedchen-vergewaltigt-bewaehrung.1d311fec-3041-4ffc-bc03-774c83de12c8.html

    Unnötig zu sagen, dass der Täter irgend ein Viehstück lemuroider Art war.

    Wenn wir diese Zustände hier nicht weiter einreißen lassen wollen, als wir sie nicht ohnehin schon haben, muss auch in der Justiz scharf reingefahren werden.
    Ein Richterbestellungs, -dienst- und -haftungsgesetz wird die Täter im Talar schon botmäßig machen!

    Der mutige Ansatz in der Bildungspolitik (bei dem gleich alle Soziweiber zu kreischen und alle grünen Rattler zu hyperventilieren anfingen) lässt hoffen!

    • glockenblumen
      29. November 2017 10:17

      Wenn's aber jetzt doch "zurück in die Steinzeit geht" (@Hammerschmid)

      Seltsamerweise haben die Steinzeitlehrmethoden fähige, gestandene Menschen hervorgebracht, die es im Leben zu etwas gebracht haben, ganz im Gegensatz zu der nunmehrigen Weicheier-Kuschel-Schulpolitik, wo alle wenn sie nur schief angesehen werden, psychische Betreuung brauchen.
      Wir haben gelernt mit Enttäuschungen umzugehen, mal nicht der Beste zu sein usw., aber genau das war der Ansporn! Anstatt plärrend zum Psycho-Doktor oder Anwalt zu rennen..........

    • Cotopaxi
      29. November 2017 10:56

      Die Steinzeitlehrmethoden haben es immerhin ermöglicht, dass das sozial benachteiligte Arbeiterkind Hammerschmid ein Gymnasium besuchen und studieren konnte.

    • simplicissimus
      29. November 2017 12:14

      Eine Perfidie liegt allein schon in dem Ausdruck "Leugnen". Leugnen kann man dochn nur etwas, was man selber begangen oder selber miterlebt hat. Also 100% darum Bescheid weiss. Fuer den dies nicht zutrifft, fuer den muss Meinungsfreiheit gelten, etwas in Frage stellen zu duerfen. Das soll kein Strafdelikt sein!
      Ich persoenlich glaube zwar, dass in der Nazizeit diese Verbrechen passiert sind, aber jemanden einzulochen, der sich weigert, das zu glauben, ist nicht richtig.

      Ja, und gewisse Gewaltakte erfahren Kuscheljustiz. Es haengt immer davon ab, wer wem was antut, diesen eindruck gewinnt man.

      Jaemmerliche Justiz. Geschnitzt durch jaemmerliche Politiker.

    • otti
      29. November 2017 14:24

      glockenblumen:
      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      3x3 Sternderl dafür !

    • glockenblumen
      29. November 2017 15:18

      Danke lieber @otti :-)

    • Wyatt
      29. November 2017 18:56

      @ simplicissimus, allein für "Leugnen":
      *****
      *****
      *****
      genau.... Leugnen kann man dochn nur etwas, was man selber begangen oder selber miterlebt hat.

      Man kann auch nicht Leugnen, wie längerfristig in Zukunft das Wetter und die Tempraturverhältnisse auf unserem Planeten sich ändern oder wandeln werden. Oder?

    • simplicissimus
      29. November 2017 20:00

      Wyatt, nach Auffassung unserer weisen und gerechten Linxen schon. :-)

    • dssm
      29. November 2017 23:21

      @Sensenmann
      Nein, die Reihenfolge bleibt! ORF!!! Und gekaufte Medien!!!
      Erst wenn dort Ruhe herrscht, dann kann man andere, den linx/grünen Fanatikern unliebe Themen, umsetzen, ansonsten werden wir ständig mit traurigen Einzelfällen drangsaliert.
      Und nach den Medien müssen die NGO finanziell ausgeblutet werden, denn sonst gibt es ständig Querschüsse von Leuten, welche dafür bezahlt werden ‚unsere‘ Regierung zu drangsalieren.

      Und dann kann man in Ruhe, von Bildung über Zuwanderung bis zu Pensionen, die Themen abhandeln.
      Jede andere Reihenfolge ist mutig, aber nicht zielführend.

  33. Leopold Franz
    29. November 2017 09:46

    In Wien wird das alles nichts mehr nützen. Die Analphabeten vom Khaiberpass mit ihrer Kinderschar werden weiter die höhere Mindestsicherung kassieren und mit den Kindern paschtu reden. Die Czernohorszkys werden aktiv gegen Schwarzblau sabotieren. Woher sollen dann die Legionen von belastungsresistenten Vorschul- und Volksschullehrerinnen kommen?
    Am Land funktioniert das sowieso noch und mit einer guten Volkschullehrerin ist die gute Basis gelegt. Obwohl ich noch nichts davon gelesen habe, rechne ich mit einem Ende des finanziellen Aushungerns der Gymnasien. Dort bieten neben den grünen Klassenkämpfern und innen in zB Geschichte vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern wie ich sehe schon jetzt oder noch manche weiße Männer guten bis außergewöhnlich guten und interessanten Unterricht an.

  34. pressburger
    29. November 2017 09:41

    Sollte dieses Vorhaben realisiert werden, ist es positiv zu bewerten. Zu befürchten ist, dass sich die Linke mit ihre Obstruktionismus doch wieder durchsetzt. Leistung,
    Bildung - das ist doch etwas entsetzliches. Wo bleibt der hochgehaltene Egalitarismus ?

  35. Stern
    29. November 2017 09:35

    So sehe ich das auch.
    Allerdings: Eine großes Problem - die Parteibuch-Wirtschaft - bleibt auch noch auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte ein unlösbares Problem. Sind doch (fast) alle österr. Schuldirektoren parteipolitisch besetzt worden (bei manchen war sogar die partei-polit. Tätigkeit Voraussetzung für den Posten); genau diese von der Partei abhängigen Direktoren werden aber nach wie vor die Bewertung, Auswahl, Kündigung der Lehrer sowie alle anderen Entscheidungen vornehmen - und zwar unter partei-politischen Vorgaben. Ein riesiges Reservoir für Obstruktion (siehe Standard-Kolumnist Rauscher: "Überleben in der Wende" 20.10.17)

    • Rübezahl
      29. November 2017 11:44

      Die Gefahr besteht, dass es zu reinen Politschulen kommen wird, wo andersdenkende Lehrer hinausgeworfen werden.
      Die Ablösung von Direktoren wäre auch ein Thema..

  36. Ausgebeuteter
    29. November 2017 09:28

    Es ist eine Tragödie, wenn man die vielen Schulversuche der diversen Ministerverantwortlichen in den letzten Jahrzehnten verfolgt.
    Wann kehrt da endlich wieder Ruhe ein?

  37. Bob
    29. November 2017 09:23

    Ein großes Lustgefühl habe ich, das alle linksdrehenden Medien samt den Linksparteien und den versieften Grünlehrern, Gift und Galle speien. Mit der neuen Koalition werden wir, so glaube ich, noch viel Freude haben.

    • Sensenmann
      29. November 2017 10:08

      Das wollen wir doch hoffen. mann muss nur die diversen schwarzen Köter (als Steigerungsform von Kot) kurz halten. Im Sinne des Wortes...

    • Undine
    • Rübezahl
      29. November 2017 11:45

      hoffentlich. ABer im Ernst: es ist die LETZTE HOFFNUNG FÜR ÖSTERREICH!

      bevor es zum sozialistische Europa, gefolgt vom gesamteuropäischen Kalifat kommt..

  38. Bob
    29. November 2017 09:12

    Abgesehen davon das von der Jugend keine Bücher gelesen werden können, ist auch ihr Schriftbild unter aller Sau. Wir hatten in der Volkschule noch den Gegenstand Schönschreiben. Heute wird auf die Form keinen Wert gelegt. Wildes Gekritzel ist die Folge.

    • glockenblumen
      29. November 2017 09:16

      *****************************!
      "Schönschreiben" hatte ich auch noch!!
      und die Hefte hatten noch keine Ränder, diese mußten wir selbst ziehen und in den Rand eine Zierleiste malen!
      Die Hausübungen wurden nach ARBEIT und FORM benotet.
      Wenn beides perfekt war bekam man sogar einen römischen Einser, das war eine ganz besondere Auszeichnung!

    • dssm
      29. November 2017 23:15

      @Bob
      Ohne Computer wäre ich Analphabet! Ich kann meine eigene Schrift nicht lesen, ich bin nämlich in jener letzten Generation, welche von links auf rechts zwangsweise umgelernt wurde.
      Für meine heutige Arbeit aber genial, denn ich löte einen 0804 per Hand ein ohne lange denken zu müssen, einfach weil ich zwei ‚gute‘ Hände habe, das spart viel Zeit bei den seriennahen Prototypen.
      Man sieht, manchmal führt Zwang am Ende zu brauchbaren Ergebnissen. Und eine schöne Schrift ist offensichtlich weniger wichtig.

  39. M.S.
    29. November 2017 09:11

    Seit Jahren kritisieren seriöse, nicht ideologisch verblendete Wissenschafter, Kinderpsychologen, Neurologen, Pädagogen (z.B. der bekannte Michael Winterhoff) die katastrophalen Folgen der derzeitigen "Bildungspolitik". Was zu tun wäre, füllen ganze Bibliotheken. Man müsste sie halt lesen- vor allem auch als Minister. Dann käme es nicht mehr zu Wortspenden wie: "Mein Ziel ist, dass die Kinder keine Schultaschen mehr tragen, und zu Hause nicht mehr lernen müssen."
    Die katastrophalen Folgen der letzten Jahre müssen die Kinder, die dieser verantwortungslosen Demontierung des Schulwesens ausgesetzt waren, jetzt ausbaden. Wieviele Chancen wohl dadurch vermasselt wurden?

    • glockenblumen
      29. November 2017 09:23

      ..."zu Hause nicht mehr lernen müssen..."
      was für ein katastrophaler Schwachsinn!!!

      "Sei strebsam!
      Täglich bringt der Fortschritt Neues,
      Laß dir's zeigen, lerne draus!
      Ausgelernt hat nur der Stümper
      niemals lernt der Meister aus!"

      diese Zeilen schrieb mir mein Volksschuldirektor ins Stammbuch...

    • otti
      29. November 2017 09:37

      glockenblumen:

      den Stammbucheintrag übernommen !

    • Undine
      29. November 2017 11:47

      @M.S.

      ******************************!
      Danke auch für die Erwähnung von WINTERHOFF!

      Sein Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden - oder die ABSCHAFFUNG der KINDHEIT" müßten alle Eltern, alle Lehrer und ein künftiger Unterrichtsminister lesen!

      WIR, obwohl Kriegskinder, und auch unsere Kinder durften einfach so lange wie nur möglich unbefangene, von Erwachsenen-Sorgen unbeschwerte KINDER SEIN ---im Gleichklang mit der körperlichen und geistigen Reife!

  40. dssm
    29. November 2017 08:54

    Die wohl zukünftige Regierung bewegt sich in Richtung Wähler, aber weg von den Nettozahlern. Ich weiß nicht ob das intelligent ist!

    Denn die Migrationsprobleme löst man am Einfachsten mit Ausschaffen. Danach sind hoffentlich so wenige Kinder mit Migrationshintergrund da, daß sich Deutsch als Sprache automatisch umsetzt. Schafft man nicht aus, so müssen die Steuern steigen, einfach weil die Zuwanderer niemals in großer Anzahl bei den Leistungsträgern ankommen werden; sprich der Sozial-, der Überwachungs- und der Steuerstaat weiter wachsen und wachsen wird und die Nettozahler, oder jene die planen mit Eigenverantwortung und Leistung etwas zu erreichen, ohnehin auswandern müssen, da kann ihnen das Schulsystem reichlich am Allerwertesten vorbeigehen.

    Die Schulgesetzgebung kann den Nettozahlern ohnehin egal sein, die schicken ihre Kinder auf Privatschulen, wo die Eltern den Bildungsweg vorgeben. Wer glaubt durch eine Schulreform gute Lehrer zu bekommen, und das ist wichtiger als das Notensystem, der irrt; einfach einmal mit ein paar Grundschullehrerinnen reden, Männer gibt es da ja ohnehin keine mehr.

  41. El Capitan
    29. November 2017 08:27

    Die Eltern bzw. die Erziehungsbetechtigten in die Pflicht zu nehmen, ist ein politischer Dammbruch.
    BRAVO! Endlich wird dort angesetzt, wo es am meisten gefehlt hat.

    Die Entlassung von Lehrern, die es nicht können, ist die zweite große Maßnahme. Problemlehrer, ihre Häufigkeit liegt im einstelligen Prozentbereich ruinieren den Ruf fast aller anderen Lehrer. Hier wird die Lehrgewerkschaft einsichtig sein müssen.

    Das Gesamtpaket schaut vorerst gut aus, warten wir ab, was daraus wird. Wenn nun auch noch umgesetzt wird, was mir ein Verhandler nebenbei geflüstert hat, dass die Genderei allmählich aber nachhaltig zurückgefahren wird, dann haben wir das erste große Leuchtturmprojekt der neuen Regierung.

    Ich habe die Hoffnung auf eine Reduzierung der Volksmanipulation durch den Mainstreamjournalismus nie aufgegeben. Jetzt kommt wieder Farbe ins Gesicht würde der Doktor sagen.

    • dssm
      29. November 2017 08:56

      @El Capitan
      Schlechte Lehrer entlassen - gut so! Aber wo nehmen wir den guten Ersatz her?

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 09:06

      In der Übergangsphase aus den regulären Fakultäten - also z.B. Biologie, Germanistik usw. - nur ja keine Lehramtsabsolventen mehr! Die Ausbildung zum Lehrer ist bei uns sehr schlecht, sie muss viel schwieriger werden - die Lehrer haben die Besten in ihrem Fach zu sein - bei uns ist es umgekehrt! Dann sollte das Lehrergehalt höher liegen und dann ist der Lehrer wieder ein sehr angesehener Beruf! Bitte, das muss es sein. Diese Menschen erziehen unsere Kinder. Dafür ist das Beste gerade gut genug!

    • El Capitan
      29. November 2017 09:11

      Der Lehrernachwuchs ist ein Problem. Das ist offensichtlich. Meine Hoffnung liegt darin, dass eine bessere Schule wieder mehr junge Menschen motiviert, diesen enorm wichtigen Beruf zu ergreifen.

  42. cato uticensis
    29. November 2017 08:24

    Na, von der Schule haben die Damen und Herrn hier im Forum nicht allzuviel Ahnung; scheint ein sich für elitär haltender Kreis von Akademikern/Maturanten zu sein, welcher in den 60er Jahren maturiert hat. Lyrikverständnis: Balladen auswendig lernen. Ach wie schade! Nie ein Gedicht gelesen und genossen? Welch ein Bildungsversäumnis, Gedichte und Lyrik insgesamt nur in Verbindung mit Auswendiglernen zu kennen! Wie man heute heranwachsenden Kindern Literatur näherbringen kann, scheint hier ebensowenig ein Thema zu sein wie die letzten Reformideen von Rot/Schwarz, welche schon in der Umsetzungsphase sind und desaströse Folgen haben können. Schon mal etwas von der NOST gehört und dem dort stattfindenden Dauerprüfen und Fokussieren auf die nicht beherrschten Kompetenzen? Da ist dann nix mit "Verstärken der Stärken"! Es würde dem Niveau hier gut tun, wenn sich die Forumsblogger auch mal mit in der Schule beschäftigten Personen unterhielten!

    Zu den von AU aufgelisteten Mängeln des Pakets: Das erfolgsbezogene Entlohnen von Lehrkräften und oder Schulen, wie als Punkt 2 vorgeschlagen, ist in der Erziehungswissenschaft oft diskutiert und in zahlreichen Ländern auch versucht worden: die Ergebnisse sind sehr oft kontraproduktiv und fördern gerade nicht Schulentwicklung und Anheben der Schulqualität, sondern Fokussieren auf direkt messbares, Günstlingswirtschaft, Sammeln von nicht relevanten Zusatzausbildungen etc. Es gab in Skandinavien solche Versuche, die an manchen Standorten mit Problemschülern das sehr rasche Abwandern der Lehrer nach sich zogen, weil diese nicht als die Schuldigen am Niveau der "Brennpunktschule"dastehen wollten.
    Viel wichtiger für die Schulentwicklung sind Autonomie der Leitung in zentralen Personalfragen und die Schule - Eltern Kommunikation.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 08:31

      Sie meinen, wichtig für die Schule (natürlich nicht die Kinder) wäre, dass sie einen roten Direktor haben, der sich die Lehrer selbst aussuchen darf. Und ganz wichtig ist auch die Kommunikation mit den Eltern, um herauszufinden, wo sie politisch stehen, damit man beim Kind Gegenmaßnahmen setzen kann... nicht?

    • dssm
      29. November 2017 09:03

      @cato uticensis
      *****
      Entscheidend ist eine gut Beherrschung der Sprache, denn ohne Sprache keine Naturwissenschaften. Nur eine exakte Sprache erlaubt es naturwissenschaftliche Probleme anzugehen und aus der Ecke kommt unser Wohlstand!
      Lyrik mag dazu beitragen, ich halte dies allerdings zusammen mit dem Auswendiglernen für weniger hilfreich, damit erzeugt man Verwaltungsjuristen, keine innovativen Handwerker und Techniker.

    • M.S.
      29. November 2017 09:34

      Auswendig lernen ist, neben dem Ziel einer guten Sprachbeherrschung, nach den Erkenntnissen der Neurowissenschaft vor allem für die Entwicklung des kindlichen Gehirns sehr wichtig. Ebenso das Erlernen einer fremden Sprache, besonders von Latein. "Zu wos brauch ma des", zeigt also, auf welchem Niveau die Schulpolitik angekommen ist

    • teifl eini!
      29. November 2017 10:51

      @ cato uticensis

      Lyrik ist sicherlich ein Baustein, eine Sprache umfassend zu beherrschen; geschenkt.

      Der wichtigere Baustein ist jedoch das Klardeutsch (Wolf Schneider hat dazu einiges veröffentlicht). Das braucht es in den Wissenschaften, der Lehre, den Medien und der Unternehmenswelt und nicht das gegenderte Wolkenschloss-Deutsch, das an die Leerformeln, die heiße Luft politisch korrekter Parteiaussendungen erinnert.

      Mein persönlicher Eindruck ist, dass bloß gelernt wird, um den heißen Brei herum zu schwadronieren, anstatt die Dinge beim Namen zu nennen. Es dominiert die Angst vor den Inquisitoren der P.C. Freies, selbständiges Denken? Fehlanzeige.

    • cato uticensis
      29. November 2017 13:00

      @ flotte lotte: Mir bleibt verborgen, wo sie aus meinem Text herauslesen, dass ich für rote Direktoren eintreten würde (es gibt parteipolitisch besetzte Direktionsnieten in Rot UND Schwarz) und dass ich einer rot grünen Beeinflussung der Schüler das Wort reden würde. Dass in vielen moralischen Fragen große Teile der Lehrerschaft linke oder grüne Positionen vertreten, ist Tatsache, leider. Die konservativen Kräfte in Österreich, und dies war ja bis vor nicht allzulanger Zeit die ÖVP, haben die kulturelle Auseinandersetzung mit linken Themen nicht geführt, das war vielen Schwarzen egal. Dies rächt sich mit einer gewissen Zeitverzögerung in der Zusammensetzung der Lehrerschaft.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 14:48

      cato, na, direkt gesagt hätten Sie es ja nicht, aber es ist die Folge der "Autonomie der Schulleitung" - sollten Sie kein Roter sein, so wundert mich gar nichts mehr. Kein Wunder, dass euch die Roten ständig über den Tisch gezogen haben!

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 13:32

      Kompliment, @Flotte Lotte, da ist Ihnen auf engstem Raum ein detektivisches Kabinettstück gelungen.

  43. Flotte Lotte
    29. November 2017 08:22

    MUSIK
    Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich, der meiner Ansicht nach allerhöchste Priorität hat: Deutsche und österr. Volkslieder singen - mind. 2 Musikstunden pro Woche. Musik stellt Synapsen her und zudem schafft sie Identität, sie stärkt das Selbstbewusstsein und vertreibt negative Gedanken, gibt Kraft, verbindet.
    Dieses Buch ist neu aufzulegen..
    http://www.ungelesen.at/files/covers/web_87_komm_sing_mit_cover.jpg

  44. Klimaleugner
    29. November 2017 08:20

    Also ich hätte da schon noch ein wichtiges Anliegen:
    WEG MIT DEM GENDERQUATSCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Franz77
    • simplicissimus
    • machmuss verschiebnix
      29. November 2017 20:26

      Huch - ein Genderleugner +++***********************+++

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 13:34

      In einer Zeit, in der man sich überschlägt mit Bemühungen um Effizienzsteigerungen, erfolgt gleichzeitig ein Großangriff auf die Effizienz des Grundlegenden des Denkens schlechthin, die Sprache. Die mit der Genderei erreichte Schädigung der sprachlichen Aussagekraft geht mit einem Verlust an Wirksamkeit einher, der jeden Schadenfreudigen aufjubeln lässt, weil in großer Menge neuer und völlig unnötiger Ballast in die Sprache hineingezerrt wird.

      Wenn etwa eine Genderkampfemanze "die Österreicherinnen" sagt, ist nicht mehr klar, ob sie damit, dem alteingeführtem Sprachverständnis nach, die weiblichen Landeszugehörigen meint - oder aber "die Österreicher" im Sinn der Vor-Gender-Zeit, also alle.

  45. Bürgermeister
    29. November 2017 08:18

    Seinerzeit als Assistent an der Uni, die Prüfungen an diesem Institut galten als "die Hürde" in dieser Studienrichtung - und das waren sie auch, war es immer wieder beeindruckend zu sehen wie einzelne junge Menschen in dieser Stresssituation zu wahren Titanen herangewachsen sind. Beim Grossteil konnte man am Ende der ersten Seite den Zusammenbruch des Schriftbildes erkennen, danach ein zielloses Wechseln zwischen den Beispielen - die man immer wieder neu anfängt, oft nie fertig kriegt.

    Ich erinnere mich an einen Studenten der zum 3ten Mal angetreten ist, der nie wirklich aufgefallen ist und der als einziger von 14 alles korrekt gerechnet hat, dann gab es noch 2 befriedigend und vom grossen Rest mussten wir auf Anordnung des Professors viele auf genügend hochsetzen. Der eine ist bei dieser Prüfung geradezu über sich selbst hinausgewachsen.

    Ich erinnere mich an eine andere Prüfung bei der einer der Studenten für dieses Problem einen völlig neuen Lösungsweg gefunden hat (weit abseits dessen was ich selbst gedacht habe), und das in einer zeitlichen Stresssituation und nicht in einer Musestunde daheim im Zimmer.

    Das waren im Schnitt zwischen 4 - 6 % der Studenten, von dieser Sorte dürften es gerne mehr werden.

    Vor 7 Jahren beim Vortrag einer Lehrerin von einer Wiener Alternativschule gab sie als Ziel an: "Wir wollen glückliche Kinder". Das will ich auch, aber nicht in dem man sie unter einer Käseglocke hochzieht und jegliche "Belastung" oder Stress von Ihnen fern hält. Es ist nicht jedem ein Leben als parasitärer Apparatschik vergönnt und manch einer findet so etwas auch gar nicht lebenswert. Die Schule sollte auf spätere Stressituationen vorbereiten, die Kinder sollten lernen mit so etwas umzugehen, als eine Situation anzunehmen in der man zeigen kann was man kann. Das geht weit über die finnischen "Pisa-Äffchen" hinaus, die dortigen Schüler sind primär auf diesen Test dressiert.

    Eine Prüfung - und ohne Noten ist sie wertlos - kann eine Möglichkeit sein die Grenzen seines Geistes zu erkennen oder diese zu verschieben. Das kommt immer auch auf den Pädagogen an, aber jungen Menschen die Möglichkeit zu nehmen ihre Grenzen zu erkennen erachte ich als ein zutiefst unmenschliches Schulsystem.

    • Klimaleugner
      29. November 2017 11:43

      Vielen Dank , ich bin total Ihrer Meinung und hoffe, dass in allen Schultypen wieder Absolventen ausgebildet werden, die den Anforderungen, die das spätere Leben mit sich bringt, eher gewachsen sind.

    • kritikos
      29. November 2017 22:33

      Herr Bürgermeister, wo immer Sie ein solcher sind, ich danke Ihnen für Ihren Beitrag ganz intensiv!

    • Rübezahl
      30. November 2017 00:37

      Diese Ihre Zahl ist für mich Bestätigung meiner eigenen Beobachtungen. 4-6% sind wirklich exzeptionell!
      DAs wird nie anders sein!

      ABER

      Nur bei entsprechender Forderung können sie ihr Talent voll entwickeln.
      DAS ist der Vorteil und der Grund warum man Leistung forcieren muss.
      JA auch zum Aussieben der nicht so guten Schüler, aber viel mehr zum Bilden von echten Eliten!
      Nur diese bringen uns weiter!
      Wenn von den 4-6% nun auch 4% wirtschaftliches Talent haben, dann sind diese 0,2% diejenigen, die das Sagen in einer Gemeinschaft haben sollten!

  46. Flotte Lotte
    29. November 2017 07:52

    Es wird zu einer immensen Verbesserung führen, wenn alle Kinder die Unterrichtssprache beherrschen und wenn Pflichtschulabgänger darauf geprüft werden, ob sie die Basics gelernt haben. Das widerum wird sich am Ende auch auf die Unis auswirken.

    Die Leistungsgruppen und vor allem die Sonderschule soll es weiterhin geben; denn nur so liegt für schwächere Schüler die Latte nicht zu hoch und sie schaffen auch den Stoff, wenngleich in abgespeckter Form, aber zumind. können sie Lesen und Schreiben!

    Das Kind einer Bekannten hat eine Montessori-Schule besucht und wurde verbal beurteilt. Da stand dann z.B. "hat immer mitgemacht" - ich meinte dazu, das ist bestenfalls ein Vierer. Darauf ist man mir mit dem Arsch ins Gesicht geflogen.. Als er in die Unterstufe kam und dort dann richtige Noten erhielt, hatte er zumeist nur Fünfer, blieb auch sitzen. Dann beschwerte er sich bei seinen Eltern, dass man ihm die Volksschule viel zu leicht gemacht, wodurch er wenig gelernt hätte, jetzt müsse er alles nachholen, was er damals versäumt hat usw. Da dachte ich, schau-schau, dumm ist er ja nicht, aber auf diese Weise kann man eben auch kluge Kinder zu schlechten Schülern machen...

    Noten sind schon gut; sie spornen auch an und sie sind ein Frühwarnsystem, rechtzeitig zu reagieren. Es muss nicht jedes Kind ein Doktor werden. Viel wäre darum auch gesellschaftspolitisch in der Richtung zu tun, dass auch Lehr- und Handwerksberufe wieder angesehener werden. Jeder Meister ist einem Akademiker gleich und jeder Geselle gleich einem Maturanten!

    • glockenblumen
      29. November 2017 08:16

      Genau so ist es: das Schulsystem war einmal gut!
      Nämlich: Hauptschule mit A- und B-Zug, Gymnasium, Sonderschulen, Leistungsgruppen.
      jeder wurde seiner Fähigkeit entsprechend gelehrt, konnte danach einen adäquaten Beruf ergreifen, für sich selbst sorgen, ohne dem Staat zur Last zu fallen.
      Denn genau darum ging es: selbständig und unabhängig zu sein - ohne Fleiß kein Preis!!
      Heute scheint es nur wichtig, ein Bachelor oder Master (und wenn es für's Namentanzen ist) zu sein. Wenn ich diese Bezeichnungen schon höre.....

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 08:25

      Sie sprechen mir aus der Seele, Glockenblume. "Damals" haben wir nicht einmal etwas lernen müssen, weil die Hausübungen und der Unterricht genügten. Nachhilfe war fremd.

    • glockenblumen
      29. November 2017 08:39

      bei Fehlverhalten gab's halt Strafaufgaben - und nicht zuwenig.....
      wie haben wir das bloß überlebt ;-)

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 08:48

      Naja, an Strafen erinnere ich mich nicht, in der Volksschule vielleicht - da war mein Held ein schlimmer Bub, der oft wegen seiner Faxen im Winkerl hat stehen müssen, wo er dann weiter Blödsinn getrieben hat. Er war aber sehr intelligent. Unsere Lehrer haben ihn ja auch sehr gemocht... :)

      Mir hat man in Deutsch eine Strafe aufgebrummt, weil ich furchtbar schiach geschrieben und blöde Fehler gemacht habe, ansonsten war mein Stil schon sehr gut. Unser Deutschlehrer war sehr engagiert. Also sollte ich aus dem Schulwörterbuch hinten aus dem Grammatikteil immer was abschreiben und zwar schön - etliche Wochen lang. Das führte dazu, dass ich eine wunderschöne Schrift entwickelte und zudem keine Probleme mehr mit der Rechtschreibung hatte - das obige "widerum" schreibt man mit langem I ;)

    • Mylan
      29. November 2017 08:51

      Sie haben recht. Das Handwerk wird durch den Akademisierungswahn entwertet. Das ist schwachsinnig. Unser Bildungssystem lief ganz wunderbar, wir hatten immer eine sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Aber weil Organisationen wie die OECD Unvergleichbares unbedingt vergleichbar machen wollen, werden erfolgreiche Systeme zerstört.
      Wir sollten uns auf unsere Stärken besinnen anstatt die Schwächen von anderen zu übernehmen.

    • differenzierte Sicht
      29. November 2017 10:03

      Die Richtung stimmt! Klar muss uns trotzdem sein, was es für ein Kind bedeutet, ab dem 6. Lebensjahr als u.U. Dodel mir Vierern und Fünfern amtlich ausgewiesen zu werden. Ist natürlich für die Einserschüler/Eltern kein Problem! Daher bitte weiternin behutsam mit den Seelen unserer keinen Kinder umgehen und mit Bedacht an eine gerechte Benotung heranführen. Verbale positive Zusätze über die bestimmt vorhandenen Stärken solcher Kinder, kann da viel helfen.

    • HDW
      29. November 2017 10:59

      @differenzierte Sicht
      In meiner Erinnerung gabs ab dem 6.bis10. Lj. keine Vierer und Fünfer, sondern meist "lauter Einser" und wenn dann nur wenige Zweier. Beim 3er winkte die Sonderschule mit meist engagierten Lehrerinnen die doch noch die betreffenden Kinder weiterbrachten. Eine Gesamtschule mit durchlässigem A, B und C Zug durch Aufnahmsprüfung in der Nachfolge der Bürgerschule, wäre an sozialer Inklusion genug, gefolgt von hervorragenden dualen Berufsbildenden Schulen. Die Aufnahmetestverfahren der Meduni als Modell der Zugangsbeschränkung für alle Fakultäten. "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" als Maxime des positiven Leistungsstress, nmM.

    • differenzierte Sicht
      29. November 2017 13:14

      Für die Sonderschule musste das Kind zuerst eine VS-Klasse wiederholt haben, das jedoch keinesfalls mit einem Dreier. Ausnahme, das Kind war entspechend geistig behindert, dann kam es gar nicht in die VS. Dann gibt es noch ein Problem; nur weil ein Kind z.B. in Mathematik Sonderschulbedarf hat, ist es nicht notwendig, dieses in eine Sonderschule zu schicken. Es kann integriert - durch eine Sonderschulleherin in diesem Fach unterrichtet - in einer VS bleiben, wird jedoch nach dem Sonderschullehrplan benotet, kann also auch eine gute Note im Zeugnis bekommen. Es scheint jedoch auf, dass es in diesem Fall nach dem ASO Lehrplan benotet wurde. AUCH so ein Kind hat dadurch ein notwendiges Erfolgserlebnis.

    • Flotte Lotte
      29. November 2017 14:36

      Diffi, warum soll man das Kind belügen? Damit es meint, es wäre eh gut und müsse sich nicht mehr anstrengen? Oder soll es wissen, dass es nach der Sonderschulmethode beurteilt wurde? Dürfen die Mitschüler das auch wissen? Dann hat es noch größeren Spott - wie kommt sich ein Schüler vor, der nach Normalmethode ebenso ein Gut hat? Verarscht, oder?

      1+1=2 - dabei wollen wir bleiben, besonders in der Schule. Kinder, die in Mathe nicht gut sind, haben sich von jeher damit getröstet, dass sie dafür gut singen können oder turnen oder in Englisch besser sind etc. Es gibt eben unterschiedliche Talente und die Gesellschaft, also wir, wir brauchen ALLE, denn wir haben die Arbeitsteilung erfunden, die uns besonders effizient macht. Wir brauchen nicht lauter Doktoren, die möglicherweise sogar Analphabeten sind, weil man sie in der Schule nicht kränken wollte. Aber man muss den Kindern wohl klar machen, dass alle gleich wichtig sind. Das sollte doch zu schaffen sein.

      Wer seine echte Note sieht, den könnte ja auch der Ehrgeiz packen, es besser zu machen!

    • glockenblumen
      29. November 2017 15:22

      @ Flotte Lotte

      So ist es! *************

    • differenzierte Sicht
      29. November 2017 19:14

      Flotte und Glocke, so ist es NICHT! Jahrzehnte VS Lehrer, jahrelang VS-Direktor für rund 400 Kinder, 800 Eltern und 1.600 Großeltern/Jahr. Vater von 4 Kindern und Großvater von 12 Enkerl. Es ist im Schulbereich wie beim Fußball, 7 Millionen Fachleute :-((!
      Wie anfangs gesagt, die Richtung stimmt und es gilt trotzdem manches zu bedenken - differenziert zu betrachten-, wenn es letztlich wirklich sehr gut werden soll.
      Ich wäre über vieles froh gewesen, was jetzt (wieder) kommen soll. Aber tatsächliche pädag."Errungenschaften" dürfen/sollen bleiben und weiterentwickelt werden.

    • HDW
      29. November 2017 21:42

      @differenzierte Sicht
      Die Erfahrung der Experten die auch die endlosen Schulversuche begleiteten in Ehren, Fussball spielen die sieben Millionen ja nicht selber, die österreichische Schule müssen aber alle durchleiden. Ich die in den fünfziger Jahren, meine Kinder in den siebzigern und deren Kinder haben gerade begonnen. Prägend sind diese Lebensjahre für jeden Menschen, mindestens um sich eine Meinung über "den Marsch durch die Institution Schule" zur "kulturellen Hegemonie" zu bilden. Besonders wenn man durch Auslandskontakt Schulentwicklung auch in der Schweiz und Norditalien beobachten konnte.

    • Riese35
      29. November 2017 21:57

      @differenzierte Sicht:

      >> "Daher bitte weiternin behutsam mit den Seelen unserer keinen Kinder umgehen und mit Bedacht an eine gerechte Benotung heranführen."

      Vollkommen einverstanden.

      >> "Klar muss uns trotzdem sein, was es für ein Kind bedeutet, ab dem 6. Lebensjahr
      als u.U. Dodel mir Vierern und Fünfern amtlich ausgewiesen zu werden."

      Auch das Scheitern will gelernt sein. Wenn man es nicht von Anfang an lernt, kann man später nicht damit umgehen, und an irgendetwas scheitert einmal jeder. Das beginnt schon lange vor der Volksschule. Ich finde es daher auch überhaupt nicht gut, wenn Eltern ihre Kinder so sehr behüten, daß sie nicht lernen können, auch mit dem Scheitern umzugehen.

    • glockenblumen
      30. November 2017 10:13

      @ differenzierte Sicht

      es geht nicht darum, Kinderseelen zu beuteln oder einen Klassendodel zu haben.
      Denn wenn es soweit kommt, sollte ein Lehrer wissen was zu tun ist, um solchem Treiben Einhalt zu gebieten.
      Es geht darum, aus Kindern Menschen zu machen, die mit Mißerfolgen umgehen können, ohne gleich in suizidale Absichten zu verfallen, sondern ganz im Gegenteil, einen Nutzen aus dem Scheitern ziehen und es das nächste Mal besser machen.
      Dazu bedarf es freilich feinfühliger Eltern und Pädagogen, die aber auch ganz klare Grenzen und Konsequenzen setzen müssen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 13:37

      @differenzierte Sicht, Sie bleiben mit Ihren Problemlösungsüberlegungen schon auf den ersten Metern stecken. Wenn Sie die Sache weiterdenken könnten, dann würde Ihnen bald klarwerden, dass nicht die amtliche Ausweisung eines dodelhaften Zustandes das Problem ist, sondern die Entstehung von Ämtern überhaupt.

      Zur Entstehung von Ämtern aber hat es nur kommen können, weil eine völlig lebewesenfremde Lebensform auf diesem Planeten hat Fuß fassen können, nämlich die Lebensform der Zivilisation.

      Wenn Sie es also vermeiden wollen, dass eine Minderheit von Kindern stigmatisiert werden könnte, dann müssen Sie unverzüglich darangehen, die Abschaffung der Zivilisation in die Wege zu leiten.

  47. teifl eini!
    29. November 2017 07:30

    Ja, Deutsch!

    Insbesondere gehört der Fähigkeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet, sich SCHRIFTLICH klar und korrekt ausdrücken zu können. Ich meine dabei nicht unsere Migranten, sondern die autochtone Spitze: denn das, was von den jüngsten Matura-Jahrgängen an Uni/FH in Form von Seminar- und Bachelor-Arbeiten abgeliefert wird, ist schlicht erschreckend. Von erratischer Beistrichsetzung und den vielen Rechtschreibfehlern einmal abgesehen, ist insbesondere ein völliger Mangel an Stringenz, an sinnvoller innerer Satz- bzw. Absatzgliederung festzuhalten. Das Gedanken-Chaos im Hirn ist zu offensichtlich.

    Die Lektüre solch schwammigen Gebrabbels voller Allgemeinplätze wird zur reinen Qual. Ich überlege bereits, solche Arbeiten auszugsweise den betreffenden Deutsch-Professorinnen sowie den letzten vier Bildungsministerinnen zukommen zu lassen. Wenn in Sachen linker Bildungsexperimente nicht ASAP Reißleine gezogen wird, verlieren wir eine komplette Generation.

    • dssm
      29. November 2017 09:10

      @teifl eini!
      Diese Generation haben wir schon verloren – unwiederbringlich!
      Die 4-6% von denen @Bürgermeister spricht, die wären Idioten wenn sie blieben, denn ausser Steuern und Vorschriften hat Österreich denen nichts zu bieten, eine schöne Natur genießt man im Alter, in der Jugend möchte dieser Teil der Menschen aufbauen, leisten, sich beweisen – alles Dinge die hierzulande extrem schwer möglich sind.

    • Riese35
      29. November 2017 13:42

      @teifl eini!

      Was Sie beanstanden, spielt doch eh keine Rolle. Wichtigster Punkt bei Diplomarbeiten und Dissertationen: sie sind gedschendert. Sonst müssen sie zurückgeschmissen werden.

      Noch habe ich keine Zuversicht, daß eine neue Regierung damit aufräumen wird. Dafür müßte sie die Probleme viel mehr an der Wurzel angehen. Und das geht zurück bis in die sog. "Grundrechtecharta".

    • Normalsterblicher
      29. November 2017 22:07

      Drei Sterne von mir, trotz des fehlenden "h" in autocht(h)on. Ein lässlicher Fehltritt - werden Bürger doch durch akademisches Gebrabbel, wie es mitunter sogar in Gesetzen Eingang findet, immer mehr gequält!

  48. Anonymer Feigling
    29. November 2017 07:18

    Ich vermisse Folgendes: – Sitzenbleiben ab der 1. Schulstufe ab einem Fünfer – Auswendiglernen von Gedichten ab der 1. Schulstufe – Ausnahmeprüfungen – morgendliches Singen der Bundeshymne – Entgenderung der Schulsprache

    Lustig habe ich empfunden, wie Kurz davon gesprochen hat, die Anzahl der Erlässe zu reduzieren. Allein seit August seien 5 neue Erlässe erschienen bezüglich der Gendersprache. Und im Satz darauf hat er 3x (!!!) kräftig gegendert und von "Lehrern und Lehrerinnen", von "Schülern und Schülerinnen" und von "Direktoren und Direktorinnen" gesprochen.

    Ich musste da herzhaft lachen. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis dieser antrainierte Genderwahn wieder auch den Köpfen kommt.

    • FranzAnton
      29. November 2017 08:07

      Naja, ginge's nach unseren marxistischen Geistesriesen, müßte zumindest ein weiters Geschlecht eingeführt werden, also zusätzlich zu männlich und weiblich z.B. "wasanderslich" - wir können also schon froh sein, wenn uns das erspart bleibt.

    • glockenblumen
      29. November 2017 08:09

      ******************************!
      dieses volksverblödende Gender gehört auf den Misthaufen der Geschichte, am besten zuunterst, damit es dort verrottet!!!

    • Polyphem
      29. November 2017 09:29

      Die Bundeshymmne sollte aber korrekd, dh in der ursprünglichen Form gesungen werden.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 14:59

      @Polyphem, wenn jemand Ihres Namens die Hymne anspricht, dann zeigt sich umso deutlicher, wie dringlich eine Änderung des traurigen Zustandes mit der jetzigen Hymne ist.

      Denn zu Ihrem Namen stellt sich unweigerlich der Gedanke ein, wie großartig etwa auch Ihre Arie "O ruddier than the cherry" sich als Hymne machen könnte.

      Dies wäre übrigens auch in einer anderen Hinsicht eine durchaus wünschenswerte Entwicklung, denn wenn schon die Deutschen ihre Hymne aus Österreich "organisiert" haben, dann sollte im Gegenzug Österreich nicht davor zurückschrecken, sich bei Händel zu bedienen, zumal bei diesem als "Engländer" auch der von manchen so ersehnten Internationalität Genüge getan wäre.

  49. simplicissimus
    29. November 2017 06:01

    Bravo, weiter so!!!

  50. FranzAnton
    29. November 2017 06:00

    Persönlich war ich geradezu entsetzt, als ich von jungen Menschen vernahm, daß die bekannten Gedichte, wie Bürgschaft, Lied von der Glocke, Ring des Polykrates, Erlkönig, etc. aktuell offenbar nicht mehr auswendig zu lernender Lehrstoff sind.

    Sollten diese Juwelen unserer deutschen Kultur tatsächlich generell am Abstellgleis positioniert worden sein, sähe ich dies als desaströse Verfehlung, induziert von linkslastigen Kulturzerstörungsambitionen, welche umgehend rückgängig zu machen wären.

    • Anonymer Feigling
      29. November 2017 07:30

      Mit einem sehr ultralinken Arbeitskollegen habe ich neulich über das Auswendiglernen gesprochen und das einzige, was er dazu hervorgebracht hat, war die Parodie von der Glocke:

      „Loch in Erde,
      Bronze rin
      Glocke fertig,
      bim bim bim“

      Die klassische Kultur wird von den Linken verachtet. Blut auf eine Leinwand zu spritzen wird dagegen bejubelt.
      Kein Wunder, dass VdB als Linker nur "Hänschen Klein" aufsagen konnte und bei seiner Antrittsrede in Brüssel "Hans im Glück" zitierte. Seitdem wird VdB auch Präsident Hänschen Klein genannt.

    • Wyatt
      29. November 2017 07:32

      ……….was bitteschön hat "Auswendiglernen" mit Bildung zu tun? Beweist das Nach- und Runterplappern von auswendig Gelerntem auch, dass man dies ganz allgemein gedacht auch vom Inhalt her verstanden hat?

    • teifl eini!
      29. November 2017 07:35

      Der Erlkönig?? Die Glocke???

      Ich persönlich wäre schon froh, wenn sie den letzten Tweet auswendig aufsagen könnten.

      Die Kombination aus Smartphone und linker Bildungspolitik führt gerade zum Bildungs-Super-GAU.

    • teifl eini!
      29. November 2017 07:41

      @ Wyatt.

      ja genau, auswendig lernen. Es bringt erwiesenermaßen etwas, wenn man in der Lage ist, ein langes, schwieriges Gedicht zu memorieren. Gerade unserer Generation Google würde dies unfassbar gut tun.

    • Anonymer Feigling
      29. November 2017 07:58

      @ Wyatt

      1.
      Auswendig lernen tut weh! Das stimmt. Und deshalb wurde es von den Linken abgeschafft, passt wohl nicht zum Wohlfühlpaket "Schule".

      2.
      Auswendig gelernt wird so oder so. Und ich finde, dass es besser ist, die Kinder lernen Gedichte auswendig und nicht Mathematik und Physik. Letzteres sollte sie verstehen lernen.

      3.
      Auswendig lernen trainiert das Gedächtnis.
      Berühmt war Schliemann, Ausgraber von Troja. Er lernte jeden Tag eine Stunde auswendig. Er soll in dieser Stunde 50 Seiten Prosa gelernt haben (Die wenigsten können 50 Seiten in der Stunde lesen, geschweige inhaltlich sich einigermaßen merken.)

    • Anonymer Feigling
      29. November 2017 07:58

      Als es dazu kam, mit den türkischen Behörden wegen der Ausgrabungen zu verhandeln, da lernte er "halt mal kurz" Türkisch in 6 Wochen, natürlich verhandlungsfähig.

      4.
      Ich selbst musste in der Schule das Gedicht John Maynard lernen.
      Jahrzehnte später konnte ich die ersten Zeilen in abgewandelter Form in meinem Buch als Einleitung verwenden.
      Man soll nie sagen: "Wozu brauch' ich das?"

    • glockenblumen
      29. November 2017 08:05

      Mit dem Bildungsniveau geht es steil bergab, seit die Linken das Ruder in der Hand haben.
      eine 17.jährige fragte mich: " was ist denn Himalaya?"
      Kollegen zwischen 20 und 30 haben noch nie etwas von Schildbürgern gehört, geschweige denn von den grandiosen Balladen unserer großen Meister.
      Aber am Wischomat kennen sie sich vorzüglich aus, der weiß auch alles, man braucht nicht einmal mehr ein Buch aufzuschlagen.
      Und genau das fehlt diesen Generationen: Das Lesen, statt TV und virtueller Welt, Briefe und Karten schreiben, statt WhatsApp senden.
      Leider sind viele Eltern dahingehend alles andere als Vorbilder...

    • teifl eini!
      29. November 2017 10:30

      @ glockenblumen ******

      Gebe Ihnen ganz recht: in Sachen Allgemeinbildung sieht es düster aus. Dabei wären die Schildbürger oder ein Till Eulenspiegel wunderbar aufklärerische Märchen, die recht schnell den Vergleich mit der sozialistischen Schlaraffenland-Politik (noch so eine Geschichte) provozieren.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Dezember 2017 13:41

      Seit der deutsche Wahnsinn gemäß dem Motto "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" überbordend geworden ist, und dies nicht nur in einem altsozialistischen System wie dem Nationalsozialismus, sondern auch in einem neukommunistischen System wie Merkels CDU-Staat, ist es die erste und dringlichste Aufgabe, die Gehirne möglichst dicht abzuschotten gegenüber alledem, was in früheren Zeiten aus deutschen Gehirnen hervorgequollen ist und bis in die Gegenwart nicht den verdienten Weg in den Orkus gefunden hat.

      Besonders hartnäckige Exemplare dieser Art, etwa die hier genannten "Bürgschaft, Lied von der Glocke, Ring des Polykrates, Erlkönig etc.", bedürfen daher insbesondere der Quarantäne.





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