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Die Datenleckerei drucken

Lesezeit: 5:30

Wieder einmal schlagen einige Medien die große Aufmerksamkeitstrommel ob der Dinge, die sie durch ein "Datenleck" erfahren haben. Datenleck – was ist das eigentlich? Tropfen da etwa Daten aus einem undichten Fass heraus? Da ist vieles sehr merkwürdig – vor allem aber auch das Verhalten dieser Medien (mit nachträglicher Ergänzung).

Eigentlich sollte ja in Rechtsstaaten jeder Informierte, der selbst kein Delikt begangen hat, genaue und rasche Auskunft darüber geben, wie es zu einem Leck gekommen ist. Das ist ja auch die Pflicht eines jeden, der etwa etwas zum Zustandekommen des Lecks in einem Öltanker zu sagen hat. Er kann sich mit Sicherheit nicht hinter ein "Redaktionsgeheimnis" zurückziehen.

Wer hingegen nur das ausfließende Öl einsammelt, aber nicht sofort alles relevante Wissen den Behörden meldet, ist ein unguter Hamsterer, eventuell auch Hehler. Wenn die Wissensträger jede Auskunft über die Herkunft verweigern, führt das unweigerlich zu unangenehmen Vermutungen. Zum Beispiel zu der, dass das Leck nicht durch Rost oder Fahrlässigkeit entstanden ist, wie es normalerweise bei Lecks der Fall ist. Zum Beispiel zu der Vermutung, dass das Leck, durch das 13 Millionen Dokumente geflossen sind, durch einen massiven Datendiebstahl entstanden ist. Mit oder ohne Mittäter in der bestohlenen Firma, mit oder ohne Bestechung solcher Firmenangehöriger.

Besonders erstaunlich ist, dass sich jetzt ausgerechnet Linksmedien wie "Falter", ORF, "Le Monde", Guardian" oder "Süddeutsche" reihenweise über das Datenleck freuen und aufgeregt mit den Flügeln flattern, aber nichts tun, um das Leck zu stopfen und mitzuhelfen, seine Ursache aufzuklären. Denn das sind genau dieselben Medien, die sich sonst am lautesten über jede kleinste Verletzung des Datenschutzes erregen, wenn etwa eine Firma bloß die Daten ihrer Kunden unerlaubt gespeichert hat. Die sich auch oft über angebliche (oder wirkliche) russische Hacker und Datendiebe erregt haben.

Gehören diese Medien am Ende in die gleiche Heuchler-Kategorie wie Peter Pilz, der unmoralische Moralist? Pilz hat übrigens nicht nur in seinem Verhalten gegenüber Frauen verlogene Doppelstandards praktiziert. Er hat sich auch immer wieder berühmt, auf geheimnisvollen Wegen an ganz geheime Staatspapiere gekommen zu sein. Sein Verhalten hat seit Jahren zehn Kilometer gegen den Wind nach Bruch des Amtsgeheimnisses gestunken. Das ist freilich merkwürdigerweise von der Staatsanwaltschaft nie ernsthaft untersucht worden. Wird sie deshalb auch nie Fragen zu dem merkwürdigen "Leck" stellen, das zu "Falter" und Genossen führt?

Das wäre umso legitimer, als sich die das Leck bejubelnden Medien bisher nur der Unmenge an Daten rühmten, das Zustandekommen des Lecks mit Schweigen übergingen und noch kein einziges Delikt nannten, das sie durch ihr problematisches Vorgehen aufgedeckt hätten.

Denn Schiffe an Russen zu vermieten, ist weder unmoralisch noch fällt es derzeit unter irgendwelche Sanktionsbeschlüsse. Denn die Tatsache, dass der (aus ganz anderen Gründen suspekte) Herr Flöttl, einige Gesellschaften im Ausland besessen hat, ist leider noch gar kein Beweis dafür, wohin  die Millionen der Gewerkschaftsbank gekommen sind. Denn der Vorwurf der "Steuervermeidung" zeigt ja kein Delikt, sondern ein völlig legitimes Verhalten jedes Steuerpflichtigen, der darüber nachdenkt, wie er seine Steuerpflicht legal reduzieren kann. Das macht auch jeder der Tausenden Steuerberater in Österreich für seine Kunden.

Es ist auch noch kein Delikt, wenn global tätige Firmen global über Wege der Steuervermeidung nachdenken und diese gehen. Das ärgert zwar sicher Durchschnittsverdiener. Das ärgert verständlicherweise auch die EU-Finanzminister, die gerne mehr Steuern von diesen Firmen kassiert hätten. Aber sie haben noch keinen Weg gefunden, die Gewinne dieser Konzerne in ihre Kassen umzuleiten. Denn diese verletzen kein Recht.

Die Frage ist auch fast unlösbar, wie etwa Österreich den Gewinn aus einem multinationalen Geschäft besteuern könnte, das über zahllose Grenzen läuft. Das zeigt etwa folgendes, gar nicht so weit hergeholtes Beispiel:

Ein Österreicher auf Reise in Italien kauft über sein amerikanisch-chinesisches iPad und die italienische Telekomleitung eines Hongkong-Konzerns auf der deutschen Plattform eines multinationalen Konzerns, der an Börsen in drei Ländern notiert, mit europäischer Hauptniederlassung in Irland, dessen taiwanesisch gebaute Server in Island stehen, ein koreanisches Produkt, in dem Bestandteile aus mindestens zwei Dutzend weiterer Länder enthalten sind, das letztlich ein ungarischer Bote eines niederländischen Lieferdienstes von einer deutschen Auslieferungsstelle an eine Wiener Adresse zustellt? Als Österreicher hätte man sicher viel Sympathie, wenn Österreich da den Gewinn aus diesem Geschäft besteuern würde; Dutzende andere Länder würden das aber gar nicht toll finden und ihrerseits Österreich mit Klagen eindecken.

Wenn man sich in Österreich allzu sehr entrüstet, dass hierzulande bei einem solchen Geschäft keine Gewinnsteuern abkassiert werden können, sollte man sich bewusst sein, dass auch Österreich gerne und üppig Gewinne aus grenzüberschreitenden Geschäften kassiert hat und kassiert. Durch die begünstigte Gruppenbesteuerung von im Ausland erzielten Gewinnen, wenn die Zentrale in Österreich liegt. Durch die in Österreich erfolgende Besteuerung von Banken oder Handelsfirmen (etwa für Lebensmittel, Möbel und Heimwerkerbedarf), die in Mittelosteuropa große Umsätze machen.

Das alles ist juristisch und steuerrechtlich unendlich schwierig. Eindeutig ist nur eines: Das gibt jedenfalls niemandem das juristische oder moralische Recht, die Computer einer internationalen Anwaltskanzlei zu "lecken", die in zehn Ländern tätig ist und bei der offenbar weit mehr als 400 Mitarbeiter Zugang zu den Daten hatten. Von denen vielleicht nicht alle den vorgeschriebenen Ethos einer Anwaltskanzlei haben, das Anwaltsgeheimnis so zu hüten, wie ein Priester das Amtsgeheimnis oder ein Arzt das ärztliche.

PS: Eigentlich müsste ja auch eine Medienaufsichtsbehörde umgehend prüfen, ob ein von Zwangsgebühren lebender Sender nicht auch insofern ein wenig gegen das Gesetz verstößt, als bei der Leckerei Gebührengelder nicht für den gesetzlich vorgesehenen Zweck verwendet werden.

PPS: Besonders mies ist das Verhalten des ORF, wenn er jetzt geschäftsschädigend gegen jene Firma hetzt, die Schwedenbomben herstellt. Diese kann nämlich nur deshalb weiterproduzieren und in Österreich Arbeitsplätze sichern, weil sie in der Insolvenz vor einigen Jahren durch ausländische Kapitalgeber gerettet worden ist. Jetzt aber stellt es der ORF als besonders schlimm hin, dass seither quasi eine Urgroßmutter der Schwedenbomben auf einer karibischen Insel sitzt. Na und, kann man da nur sagen? Seien wir doch über die Rettung froh und hetzen nicht dagegen! Übrigens: Mir schmecken Schwedenbomben gar nicht, aber es ist wirklich ein ganz mieses Verhalten einer Linksaußenredaktion, anderen den Appetit darauf zu verderben.

Zwei nachträgliche Ergänzungen:

A) Ein wenig überraschend, aber jedenfalls ehrenhaft ist, dass der "Standard" da bei der hemmnungslosen Verwertung von Daten mit dunkler Vorgeschichte nicht mitgemacht hat.

B) Diese massenhafte Datenbeschaffung wirft auch ein besonders düsteres Licht auf jene, die sich in Österreich in den letzten Monaten so sehr gegen das von der Polizei erbetene Sicherheitsgesetz gestellt haben. Das ist jetzt besonders absurd. Denn Medien dürfen sich offensichtlich elektronische Daten auf jedem beliebigen Weg beschaffen, ohne dass jemand kritische Fragen zu stellen wagt, und ohne eben, dass da bisher irgend etwas Kriminelles aufgetaucht wäre. Die Behörden hingegen dürfen selbst im Kampf gegen schwerste Kriminalität und selbst nach richterlicher Genehmigung weiterhin nicht zu solchen Methoden greifen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 06:50

    Mit meinen ORF-Gebühren finanziere ich also die 'öffentlich-rechtliche' Hausaufgabe von ORF-Mitarbeitern, die Eigentümerstruktur einer an sich österreichiischen Süsswarenfirma penibelst zu dokumentieren, kann mir aber als österreichischer Fussballfan Spiele der österr. Bundesliga in Hinkunft nur noch auf ausländischen Bezahlsendern ansehen!
    Herr Kurz, Herr Strache: räumen sie in diesem roten Stadel auf! Aber ordentlich!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 10:47

    Steuervermeidung ist erste Bürgerpflicht.
    Man finanziert und alimentiert ein feindliches Besatzungsregime nur soweit man unbedingt muss und es nicht vermeiden kann.

    Daß dieser Flöttl mit dem abgestürzten Computer durchgekommen ist, ist schon bemerkenswert. Wenn man nun den veruntreuten Milliarden auf die Schliche kommen sollte, wird es besonders spannend.

    Das ganze ist eine Justizposse, eines Dreckstaates durchaus würdig.
    Wer das bezweifelt, der soll doch einmal versuchen, sich seiner Stuerpflicht zu entziehen mkt der Begründung, der Computer sei leider abgestürzt!

    Ach ja, die Sozi-Staatsanwaltschaft verzichtete gegen Flöttl damals auf Rechtsmittel nach seinem wunderbaren Freispruch.
    Sie ist weisungsgebunden.
    Justizministerin war diese Karl.
    Noch Fragen?

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 08:44

    Flattax maximal 25 % inkl. SV. So einfach. Jeder zahlt Steuern und SV selbst. Kinderermäßigung bis Befreiung für kinderreiche Familien. Sozialleistungen ausschließlich für Personen, die hier bereits 5 Jahre leben, und vor allem arbeiten und solange Beiträge bezahlt haben.

    Dafür keine Finanzadministration, Steuerberater, SV-Bürokratie. Arbeitgeber müssen nicht mehr als Zwangsabgabenbüttel agieren und dafür Personal und Ressourcen bereitstellen. Dies sind in Summe Hunderttausende, die sich eine andere, für die Gesellschaft produktive Arbeit suchen müssen.

    Dafür keine Förderungen, von Kindergeld bis Perversionen wie Wärmedämmung und E-Bike. Sind noch einmal ein paar Hundertausende Beamte weniger.
    Und für die paar wirklichen unvermeidlichen Härtefälle wie Behinderte werden wir vorsorgen.

    Staat schlank, pur, transparent.

    Natürlich tiefgreifende Reform des Parteien-Feudalsystems "parlamentarische Demokratie".

    Einziges Problem: dieses System bietet keine Versorgungspöstchen, Hintertürchen und Vermeidungsstrategien, in deren Genuß nur der kommt, der über Beziehungen verfügt und sich die parasitäre Armada an Rechts- und Steuerbveratern leisten kann.

    Also, keine Umveteilung von unten nach oben. Wobei es längst korrekt heißen muß: vom Mittelstand nach oben.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 09:31

    OT. Lehrer sollen Migranten gleichgestellt sein. Dann können die Liberalen nicht mehr über die Pensionen lästern! Im Politischen Unterricht erfährt der SchülerIn wie er zu 80,000.000€ Abfindung kommt ohne je gearbeitet zu haben.
    .Ein Asylberechtigter kommt mit Ehefrau und fünf Kindern mit Mindestsicherung (844 Euro pro Erwachsenem), Kindergeld und weiteren Zusatzleistungen auf 3300 Euro netto.
    Zu einer eben vermittelten Wohnung erhalten Asylberechtigte noch 1500 Euro "Möbel-Geld" für die Einrichtung. Manche können dafür keine einzige Rechnung vorlegen.
    Nicht-Österreicher weisen sich in den Sozialzentren mit gelochten (also abgelaufenen) Pässen oder mit eindeutig gefälschten Papieren aus. Die Beamten sollen aber, so der Whistleblower aus dem Magistrat, in diesen Fällen "keinesfalls die Polizei informieren".
    Niemand kontrolliert, wie viele Kinder, für die Kindergeld bezogen wird, tatsächlich bei den Nicht-Österreichern in Wien leben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 07:28

    Das fand ich schon bei den Panama-Papers komisch - lauter linke Medien, versucht wurde damals, Putin etwas ans Zeug zu flicken - linke Medien können ja bekanntlich aus fast nichts etwas ganz Großes konstruieren, weil ihnen niemand widerspricht; für PC-Scheinheilige gelten keine Gesetze. Auch damals war das nur eine angebliche "Smoking Gun" (wie sie PP oft präsentierte - und dann wars doch nix). Auch damals wurde nicht verraten, woher die Daten kamen.

    Man versteht es nicht. Möglicherweise wird damit Erpressung versucht? Man zeigt sozusagen, dass man da etwas hat, wenn aber gezahlt wird (in welcher Form auch immer) behält man den Rest für sich?

    Jedenfalls sollte der ORF endlich privatisiert werden. Der gehört ja schon zum Soros-Clinton-Netzwerk, wie er sich gibt... ähm..

    Ich mag übrigens Schwedenbomben, am liebsten die mit Kokosflocken :)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 09:15

    Leider reiht sich die dereinst konservative Presse in die Riege der Linksmedien nahtlos ein.

    Es wäre schön, wenn es in Österreich wieder eine konservative Tageszeitung gäbe, die diesen Namen verdient.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2017 07:32

    Ein sehr guter Artikel.

    Gesetzlich korrekte Steuervermeidung ist kein Betrug.

    Verdrehung der Tatsachen, Geheimnisverrat, Lügen, etc. aber sind sehr wohl Delikte. Da reihen sich die linken Medien, auch in Österreich würdig ein, die dann ohne Beweis Vermutungen anstellen und zwar in ganz bestimmte Richtungen, nämlich die der linken Ideologie (= ...) genehmen.

    Eh klar, Trump und Russland muss vorkommen, eh klar, die BAWAG, ein 'Schmuckstück' linker 'Dodelhaftigkeit' und des Missbrauchs, bzw. der Unterwanderung der Justiz, die einem Herrn Wolfgang Flöttl den 'Täterschutz' zugesagt hat und der selbst, so ein Pech, den einzigen(???) Computer nicht mehr zum Laufen brachte. Nach dann hätte man halt die Disk in einen anderen Computer ausgelesen ... ... dann hätte man erkannt, dass dieser ohnehin eine leere Attrappe war.

    Nein, bei mir ziehen solche 'Aufdeckungen' so viel, so viel sie wert sind, nämlich linken Dreck.

    So alle paar Monate werden die linken Schmutzkübel Medien mit 'Stoff' (wie bei Rauschgiftsüchtigen) versorgt, damit man besser von der Realität, und die ist nicht mehr lustig, ablenken kann.

    Ohne das geprüft zu haben vermute ich, dass die aufgezählten Medien alle zum 'Soros Clan' gehören.

    Nur keine Wahrheit nur keine Realität.

    Ja, und die 'Datenlecks', für mich ganz sicher eingeschleuste Täter, die gefeiert werden und nicht gefeuert und angeklagt.

    Weit haben wir es mit den Linken gebracht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2017 18:24

    ****Reconquista Germania:Mythos Fremdenfeindlichkeit****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=CXcdnmg7yTo

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2017 17:11

    ***Europa ohne Europäer?****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=SchHKOebZnA

    Martin bringt's wieder mal auf den Punkt.......

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  1. McErdal (kein Partner)
    08. November 2017 18:24

    ****Reconquista Germania:Mythos Fremdenfeindlichkeit****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=CXcdnmg7yTo

  2. McErdal (kein Partner)
    08. November 2017 17:11

    ***Europa ohne Europäer?****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=SchHKOebZnA

    Martin bringt's wieder mal auf den Punkt.......

  3. AppolloniO (kein Partner)
    08. November 2017 11:38

    Zur nachträglichen Ergänzung A.
    Die von Oscar Bronner vorgegebene Meinung ist ziemlich konträr zu meiner eigenen.
    Aber man muss anerkennen, dass die Standard-Redakteure immer geradlinig zu ihrem (Irr)weg gestanden sind.
    Ganz im Gegenteil zu ORF und letztens auch Die Presse. Schamlos jubeln uns die unter dem Titel "unabhängig" die allergemeinste Meinungsmache unter.

  4. Ökonomie-Vergelter
    08. November 2017 11:31

    Freak77,

    Profit ist nur ein anderes Wort für Überschuss. Niemand außerhalb öffentlich-rechtlicher Anstellungsverhältnisse kann überleben, ohne einen Überschuss zu erzielen - weder Bauer noch Gewerbetreibender. Diese müssen sich oft Tag und Nacht den Kopf zerbrechen, wie sie ihren Betrieb am Leben halten können.

    Kapitalismus ist eine Marktordnung mit der Zielsetzung, auf der Grundlage einer transzendenten Kostenwahrheit, wie sie sich auch aus der Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage und damit der Wertschätzung der Marktteilnehmer ergibt, Überschuss und damit Profit zu erzielen. Im Unterschied zur Planwirtschaft geht es hierbei also nicht nur um eine einfache Kalkulation des Ressourceneinsatzes.

    "Der" Kapitalismus giert nach Profiten, wie die Katze nach Mäusen jagt, und genau das ist auch seine soziale Aufgabe. Denn was Wohlstand schafft ist intrinsisch "sozial", nämlich der Gemeinschaft dienend.

    Wenn Apple aufgrund irrationaler oder verspielter Konsumentenmotive enorme Gewinnspannen einheimst, so kann man das zwar bedauerlich finden, zumal den vwl Rationalisierungs-, will heißen Effizienzschub die PC-Windows-Architektur gebracht hat (was die politische Ökonomie gnadenlos rückgängig machen möchte). Jedoch gibt hier der Konsument freiwillig Geld aus, und zwar aus Mitteln eines anderswo generierten Überschusses.

    Sie werden mir doch nicht eintrichtern wollen, dass der Mensch nicht bloß Materielles im Auge behalten sollte? Das wäre doch zu banal. Aber wie gesagt: Der Mensch ist das eine, "der" Kapitalismus als Marktordnung wieder was anderes, denn hier geht es um die Gewinnermittlung, so wie den Buchhalter die Genauigkeit, den Polizisten die öffentliche Ordnung, den Richtern die Rechtspflege ... (usw) ein Anliegen ist.

    Und gestatten Sie gefälligst den Bürgern, selber zu bestimmen, welchen Mitmenschen sie sich am Nächsten wähnen.


    p.s. Ich bin beeindruckt, dass Sie erstmals unter meinem Haupteintrag geantwortet haben, andererseits haben Sie dieses Subforum derart strebsam mit überlangen Moralappellen zugepflastert, dass ich mich daran nicht gebunden fühle.

    • Ökonomie-Vergelter
      08. November 2017 14:54

      Nachtrag:

      Um durch Gegenüberstellung den Vorzug einer kapitalistischen ggü einer planwirtschaftlichen Marktordnung besser zu verdeutlichen, sei hier die Situation in einer Endzeitdiktatur geschildert, die a la Orwell Überwachungsausrüstung in jeder Wohnung vorschreibt:

      Die Produktion der Kontrollapparatur würde zwar volkswirtschaftliches Vermögen schaffen und daher zum BIP beitragen, aber trotzdem keinen Wohlstand schaffen, weil damit keine individuellen (Wunsch-)Vorstellungen breiter Massen befriedigt werden.

      Die Bedeutung des subjektiven Moments sollte daher nicht unterschätzt werden.

  5. McErdal (kein Partner)
    08. November 2017 10:19

    ***Wehe dem – der nicht nach „Rothschild’s Pfeife“ tanzt! Muammar Gaddafi***
    l u p o c a t t i v o b l o g . c o m/2013/09/16/wehe-dem-der-nicht-nach-rothschilds-pfeife-tanzt-muammar-gaddafi/
    Unglaublich, wie gemein der zu seinem Volk war - z.B.
    1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

    2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

    3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

    4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen.
    Rest im Artikel....

  6. fxs (kein Partner)
    08. November 2017 09:36

    Da ja ORF und Falter stolz vermelden bei dieser "Investigativplattform" mitgearbeitet zu haben, interresiert mich, ob die Staatsanwaltschaft schon Erhebungen nach §202a StGB eingeleitet hat.

  7. Anmerkung (kein Partner)
    08. November 2017 04:41

    Eine angebotene Leckerei bekommt derjenige, dem sie am meisten wert ist. Und weltweit freier Kapitalverkehr kann ohne Weltstaat nicht "sauber" sein.

    Datendiebstahl "gesellschaftsfähig" gemacht zu haben, geht auf das Konto deutscher Behörden, seit diese 2006 ("Steuersünder-CD") am spendabelsten auftraten.

    Wenn andere Interessenten höhere Angebote legen (etwa Medien, wenn sie sich zusammentun) und die öffentliche Hand nicht mehr mitbieten kann, wird man dieser als direktem "Fresskonkurrenten" nichts gratis weitergeben.

    Apropos Pilz: Für seine Liste wird ja ein neuer Parteiname gesucht. Hat schon jemand, des hohen Erkennungswerts wegen, den Namensbestandteil "Wüstling" in Erwägung gezogen?

  8. Ökonomie-Vergelter
    07. November 2017 09:42

    @ Freak77:

    "@Ökonomie-Vergelter: FALSCH - setzen:

    Herr Oberlehrer,

    "Was ich ursprünglich schrieb, all diese Punkte ist exakt das Substat des nackten Kapitalismus, also das was übrig bleibt wenn man den "sozialen Mantel" der durch die Gesetzgebung (das Angestelltengesetz das ASVG & v.a.) in den meisten zivilisierten Ländern gegeben wurde, [...] weggibt."

    Ihnen ist aber schon klar, dass es sich hierbei um einen Etikettierungsstreit handelt, nämlich um simple Retourkutschen ohne gedanklichen Einsatz? - Denn wer den Kapitalismus verteufelt, muss für die Planwirtschaft sein, die übrigens auch bei uns immer mehr auswuchert - man nehme nur die Staatsquote und rechne noch das hinzu, was der Staat durch gesetzliche Auflagen auslagert bzw anderen aufbürdet (etwa Steuerberatung, obligatorische Geldwäschekontrolle durch die Banken, KESt-Bürokratie gleichfalls zulasten der Banken, Gleichbehandlungsbürokratie etc), dann kommt man schon auf - schätzomativ - bis zu 80 %.

    Tatsächlich gibt es so etwas wie eine erzwungene Solidarität nicht, es handelt sich dabei um etwas Individuelles, nämlich eine Gesinnungssache. Ein solcher Zwang ist asozial!. Nur im Kapitalismus sind die Menschen frei sich jenen zuzuwenden, denen sie sich im Herzen und im Geiste verbunden fühlen. Ein Gebot zur Barmherzigkeit/Mitmenschlichkeit sei unbestritten, das schließt aber etliches nicht ein, was heutzutage als sozial bzw solidarisch empfunden wird. Nur ein Beispiel: Ausgleichszulagen- oder Mindestsicherungsbeziehern wird meines Wissens die GIS-Gebühr erlassen, ein kleiner Gewerbetreibender (sehen Sie sich nur die Einkommensberichte des Rechnungshofes an!) wird sich demgegenüber evtl gezwungen sehen, auf das Fernsehen gänzlich zu verzichten (ich persönlich finde, dass nahezu das gesamte TV-Angebot ohnehin verzichtbar ist, aber darum geht es jetzt nicht).

    Ihre Betonung der Notwendigkeit der Bewahrung der Sozialgesetzgebung ist zwar verständlich, aber zu kurz gegriffen. Denn diese Sozialgesetzgebung ist wertlos ohne kapitalistische Grundlage. In Venezuela gibt es nicht einmal Klopapier.

    Das humanste Vorsorgesystem hat die kapitalistische Schweiz, wo alle, auch die Reichsten, einen fixen, dafür aber niedrigen Prozentsatz für die "Volkspension" einzahlen (genauer: es gibt zwar eine Höchstbemessung, aber viel höher als bei uns), und Betriebs- und vor allem Eigenvorsorge als gleichwertige "Säulen" anerkannt werden. Kein Sozialversicherungsangestellter verdient sich dort auf Kosten der eine natürliche Nachfrage bedienenden Erwerbstätigen dumm und dämlich.

    Und die VR China lässt sicherlich niemanden verhungern, hat sie sich doch aus einem kommunistischen System heraus entwickelt und ist sich der sozialen Sprengsätze infolge des Misch-Systems bewusst.

    • Freak77
      07. November 2017 10:14

      @ Ökonomie-Vergelter

      Vieles, sehr vieles was Sie hier schreiben ist grundrichtig und zu unterstreichen.

      Dass die Schweiz super ist und VR China am aufsteigenden Ast ist: Ja, Zustimmung.

      Vor allem schreiben Sie sehr richtig dass man mit Zwang nicht weit hüpfen kann in einem Gemeinwesen.

      Ein Zwang zur edlen, menschenfreundlichen Gesinnung? naja, naja.

      Menschenfreundliche Gesinnung ist zu begrüßen - aber ein jeder Zwang hat einmal ein Ende.

      Sie tun so als ob der Kapitalismus das idealste und wunderbarste Wirtschaftssystem wäre das es geben kann - das ist ein Fehler.

      Wobei man genau sein muss: Bisher, in der jahrtausendelangen Menschheitsgeschichte kennen wir nichts anderes.

    • Freak77
      07. November 2017 10:19

      Daher respektiere ich Ihre Ansicht - aber Sie müssen aufpassen sich nicht selber etwas vor zu machen.

      Vielleicht reden wir aneinander vorbei - ich beziehe mich auf den Gewinnorientierten, Profitorientierten Kapitalismus, der weltweit anerkannt ist.

      Es KANN keine Lösung für die Wirtschafts- und Finanzproblem der Welt (bzw. Europas) sein nur stur den Gewinn & den Profit ein zu fordern & dabei jedes geistige Prinzip ignorant beiseite zu wischen:

      Das Gebot der christl. Nächstenliebe, der christl. Solidarität, das christliche Nachhaltigkeitsprinzip: Auch in 100 Jahren wollen unsere Nachkommen noch die Natur erleben usw.

    • Freak77
      07. November 2017 10:34

      Um es mit meiner Religion auszudrücken: Der Christ liebt Gott, den Vater Himmel mit ganzem Herzen & ganzer Seele.

      Der Christ kann/darf aber nicht 2 Herren dienen:

      "Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder er wird einen hassen und den andern lieben, oder wird einem anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon" (Mt.6:24)

      Was ist aber die Quintessenz des puren, nackten Kaptitalismus (ohne "sozialen Schutzmantel")? - Das Gebot: "Liebe & verehre aus ganzem Herzen den Mammon."

      Passen Sie bitte auf dass Sie sich selber nichts Ungutes antun mit Ihrem blinden & übertriebenen Glauben an den Kapitalismus.

    • Freak77
      07. November 2017 10:39

      Es ist der Papst Franziskus, das Oberhaupt der Röm.-Kath. Kirche das diese geistigen Prinzipien sehr gut verstanden hat und immer wieder ausdrückt:

      der pure Kapitalismus ist nichts anderes als Materialismus und ist böse.

      Daher ist eine jede blinde, unkritische Verehrung des Kapitalismus e. Fehler!

      Die Lösung ist der geistig-moralische Ansatz (freiwillig) Solidarität zu üben gemäß: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Es ist kein anderes Gebot größer denn diese." Markus 12:31

    • Ökonomie-Vergelter
  9. Haider
    06. November 2017 21:28

    Ich kann mir nicht helfen. Das Ganze erinnert mich an "Haltet den Dieb".
    Mächtige jammern, daß sie beim Betrügen erwischt wurden.
    Auf der einen Seite wird eine linke Vernaderungsplattform (wie z.B. Zara, DÖW) nach der anderen gegründet/gesponsert/hochgejubelt, auf der anderen werden echte Kriminelle geschützt, verteidigt und bemitleidet. Nicht nur "Wien ist anders", es ist schon ganz Österreich!

  10. Freak77
    06. November 2017 21:24

    Apropos weil Dr. Unterberger oben etwas abschätzig schreibt: Linksmedien wie "Falter", ORF, "Le Monde", Guardian" oder "Süddeutsche"

    Da ist dazu zu sagen: Man kann es drehen und wenden wie man will:

    Ob einem die sogenannten "Linksmedien" - er meint wohl diejenigen Medien die im Großen und Ganzen eher Sozialdemokratie-freundlich eingestellt sind - gefallen oder nicht.

    Aber genau diejenigen sind die Spezialisten wenn es um das Aufdecken von Schwachstellen und Korruptionsblasen im weltweiten Finanz- und Wirtschaftssystem geht:

    Dieses weltweite Finanz- & Wirtschaftssystem ist alles andere als irgendwie sauber, es gleicht eher in vielen Punkten einem Dschungel - und es ist genau so schmutzig wie die weltweite Politik: Es geht um Macht und Geld - das ist eng miteinander vermischt. Der Anstand bleibt oftmals außen vor.

    Der Punkt ist: Die Leute die aus der Sozialdemokratie kommen - viele von ihnen aber nicht alle - und ihre Medien:

    Sie haben Übung darin und machen es seit Jahrzehnten: Sie nehmen sich kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht die Schwachstellen des marktwirtschaftlich-kapitalistischen Wirtschaftssystems auf zu decken!

    Ja es stimmt schon: Dieses Wirtschaftssystem ist das erfolgreichste bisher, und hat die "Planwirtschaft" eindeutig besiegt. Dennoch muss das gegenwärtige weltumspannende Finanz- und Wirtschaftssystem andauernd kritisch beobachtet & kritisch begleitet werden:

    Denn im Zeitalter der Globalisierung und des Internets (= ist voneinander nicht zu trennen), im Zeitalter von Digitalisierung und Automatisierung tritt die Situation ein wie ich sie hier auf dieser Seite schon beschrieben habe:

    Beratungsfirmen wie etwa Appleby spezialisieren sich darauf das Geld von Superreichen wie etwa die Englische Königin, Politiker wie Wibur Ross, Geschäftsleute wie Paul Gauselmann vor den Steuerbehörden zu schützen und über komplizierte Netzwerke von Briefkastenfirmen & ählichen Konstruktionen über etliche Staatsgrenzen hinweg zu verstecken um:

    anders als "ganz normale Staatsbürger" - eben Null Steuern zu bezahlen.

    Da sind die sogenannten "Linksmedien" um Eckhäuser besser als die sogenannten "bürgerlichen Medien" (das sind alles Begriffe die hauptsächlich auf die Vergangenheit bzw. historische Herkunft abzielen)

    Weil: Die Sozialdemokraten haben den geübten Blick und die Szenarien schon gedanklich durchgespielt: Es ist so wie es ist:

    Das vom Kapitalismus geprägte weltweite Wirtschaftssystem läuft konsequent darauf hinaus die allerniedrigsten & allerbösesten Neigungen zu verwirklichen:

    - "Bereichere Dich auf Kosten anderer Menschen"

    - "Zwinge andere dazu Dir das Geld zu überlassen"

    - "Lasse andere sich für dich verschulden damit sie dir Zins und Zinseszins bezahlen müssen"

    - "Schöpfe die Frucht der Arbeit und Anstrengung von anderen Menschen für deinen eigenen Vorteil ab"

    - "Zwinge andere dazu von Dir abhängig zu sein"

    - "Zwinge andere dazu für Dich zu arbeiten"

    Eines von vielen Begleiterscheinungen des heutigen Internet-Kapitalismus sind die Steuervermeidungs-Paradiese:

    Die weltweiten Steuervermeidungs-Oasen sind die Parasiten der zivilisierten Menschheit: Sie saugen unrechtmäßig das Geld aus den normalen Ländern heraus: Indem sie auch hier wiederum die niedrigsten Instinkte der Menschen ansprechen:

    Den Geldbesitzern wird eingeredet:

    "Sei doch nicht blöd: Verstecke Dein Geld bei uns - niemand wird etwas erfahren. Du wärst schön dumm wenn Du Dich vorzugsschülermäßig an all die Gesetze halten würdest: Nutze doch die Schlupflöcher.

    Glaubst Du denn die anderen Reichen auf der Welt sind so dumm wie Du: Die haben es sich alle gerichtet, die zahlen alle keine Steuern, die sind um vieles schlauer wie die kleinen Leute, die Angestellten, die Schlosser, die Montagearbeiter, die Fließbandarbeiter, die Busfahrer, die Fremdenführer die Lehrer usw.

    Du willst doch erfolgreich sein und etwas Besonderes: Zahle doch keine Steuern - sei doch anders und sei smart!"


    Im Unterschied zu vielen sog. "bürgerlichen" Medien und Journalisten & da ist auch Dr. Unterberger dazu zu rechnen - haben diese sogenannten "Linksmedien" da einen sehr sehr klaren, ungetrübten Blick und sprechen mutig und couragiert auch die Dinge offen beim Namen aus, was mittel- und langfristig ungemein wertvoll ist:

    Betrug ist nun einmal Betrug - da hilft das ganze Herumreden nichts. Es ist sogar dann Betrug wenn es überhaupt keinen Paragraphen diesbezüglich gibt. Die ganze Worklauberei und das Worte-im-Mund-Umdrehen nützt da nichts, daher:

    Vielen Dank: "Falter", ORF, "Le Monde", Guardian", "Süddeutsche" und viele andere Medien für Eure Arbeit!

    Vielen Dank dem 'International Consortium of Investigative Journalists' (ICIJ) für die schwierige, geduldige Aufdeckerarbeit!

    Und vielen Dank allen anderen Journalisten und Medien die sich dem so wichtigen Thema jetzt auf allen möglichen Kanälen widmen - das ist enorm wichtig!


    Siehe zum Thema auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Paradise_Papers

    • Haider
      06. November 2017 21:37

      Also ich habe den Staat noch NIE betrogen (als Beamter hätte ich auch nie eine Chance dazu gehabt). Aber deshalb finde ich Steinewerfer, Drogendealer, Kinderschänder noch lange nicht als staatstragende Eliten.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. November 2017 22:31

      Sie beschrieben hiermit perfekt den Kanon planwirtschaftlicher Ordnungen, nicht aber des Kapitalismus:

      - "Bereichere Dich auf Kosten anderer Menschen"

      - "Zwinge andere dazu Dir das Geld zu überlassen"

      - [...]

      - "Schöpfe die Frucht der Arbeit und Anstrengung von anderen Menschen für deinen eigenen Vorteil ab"

      - "Zwinge andere dazu von Dir abhängig zu sein"

      - "Zwinge andere dazu für Dich zu arbeiten"

      Lediglich im ausgelassenen Punkt gilt in der Planwirtschaft was anderes: ...

    • Ökonomie-Vergelter
      06. November 2017 22:39

      ...

      Lediglich im ausgelassenen Punkt gilt in der Planwirtschaft was anderes:

      Statt

      - "Lasse andere sich für dich verschulden damit sie dir Zins und Zinseszins bezahlen müssen"

      heißt es nämlich in der Planwirtschaft::

      - "Hol Dir, was Dir zusteht, auch wenn das nicht viel ist, weil alles von allen finanziert werden muss und keiner Reserven dafür bereitstellt, dass Leistungen konsumiert werden, noch bevor diese selbst erwirtschaftet werden konnten."

    • Freak77
      07. November 2017 00:36

      @Ökonomie-Vergelter: FALSCH - setzen:

      Was ich ursprünglich schrieb, all diese Punkte ist exakt das Substat des nackten Kapitalismus, also das was übrig bleibt wenn man den "sozialen Mantel" der durch die Gesetzgebung (das Angestelltengesetz das ASVG & v.a.) in den meisten zivilisierten Ländern gegeben wurde, wenn man diesen sozialen Mantel eines Tages weggibt.

      Die Planwirtschaft - da kennen wir historisch ja nur die NS-Planwirtschaft von den Nazis & die kommunistische Planwirtschaft - die möchte ich völlig beiseite legen und nicht mehr darüber reden. Diese Planwirtschaft - diese Praxis ist für mich disqualifiziert.

    • Freak77
      07. November 2017 00:40

      Diesen Spruch v. d. SPÖ: "Hol dir was dir zusteht" - den schmeisse ich sofort auf den Misthaufen!

      Was ich betonen will: Wir müssen total aufpassen dass unsere sorgsame Sozialgesetzgebung nicht ganz einfach von der gewaltigen Gier-Energie des weltweiten Finanzkapitalismus derdrückt & zermerschert wird.

      In China & in Singapur müssen Sie wahrscheinlich betteln gehen oder verhungern wenn sie zu krank zum Arbeiten sind, wenn Sie sich nicht vorher gut privat versichert haben.

      Ein "Liebe deinen Nächste wie dich selbst" gibt es im nackten Kapitalismus überhaupt nicht!

    • Ökonomie-Vergelter
  11. machmuss verschiebnix
    06. November 2017 20:56

    OT: Wer braucht das ?@!

    » Der Verein „Schwules Netzwerk e. V.“ ist ein politischer Interessenverband mit dem Ziel, durch Aktionen und Lobbyarbeit homosexuelle Partikularinteressen durchzusetzen. Konkret wird so durch eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte, das weisen auch die Jahresberichte des „Schwules Netzwerk NRW e. V.“ aus, ein geschlossenes homosexuellen Lebensmilieu innerhalb der Mehrheitsgesellschaft etabliert. «

    http://citizengo.org/de/ed/112021-schlau-nrw-hat-schulen-nichts-verloren

  12. Riese35
    06. November 2017 20:50

    OT: Die nächsten Pfründner zittern:

    http://orf.at/stories/2413728/

    Recht so. Ich hoffe nur, daß man seitens ÖVP und FPÖ darauf nicht eingeht. Neben einer "Kulturszene", "Kunstschaffenden" und "Liedermachern" gibt es nämlich auch echte Künstler, die bis jetzt vollkommen leer ausgegangen sind und von ersteren genau so gemieden wurden wie eine Barbara Rosenkranz oder eine Birgit Kelle von den Feministinnen und Frauenrechtlerinnen.

    • Undine
      06. November 2017 22:42

      Das freut mich, wenn die Staatskünstler, die meisten von ihnen Künstleroide, zittern!
      Ich hoffe auch, daß ÖVP (?) und FPÖ hart bleiben!

    • Riese35
      06. November 2017 23:21

      @Undine: Ich hoffe, aber ich fürchte, das Gegenteil wird passieren. Bis jetzt hat sich noch niemand von FPÖ oder ÖVP für diesen Bereich interessiert, und letzten Endes wird dann ein sich aufdrängender, im Geiste Grüner dafür willkommen sein, da eine neue Regierung dann von dieser Seite weniger Zores zu befürchten glaubt.

  13. Ökonomie-Vergelter
    06. November 2017 19:00

    Ja, Freak77, wir wissen ja alle, dass manche Leute in Nobelgeschäften in der City für einen einfachen Herrengürtel hunderte Euros hinlegen, und dass hier der Aufschlag - selbst bei ansehnlicher Qualität - mehrere hundert Prozent ausmachen kann.

    Mit anderen Worten schlägt APPLE ebenso, wie man an den Erfolgszahlen ersehen kann, viele hunderte Euros auf die Gestehungskosten drauf, weil es eben Leute gibt, die demonstrieren wollen,

    - dass sie es sich leisten können,

    - dass sie nicht mit Office-Programmen zur Datenverwaltung und fürs Text Publishing arbeiten müssen, und

    - sich auch nicht mit halbwegs anspruchsvoller Graphik-Software befassen wollen,

    wobei ihnen die IT-Technik, Fertigkeiten der Computerverwaltung und das beschränkte Installationsangebot selbstverständlich am A... vorbeigehen.

    Da gibt es also nichts zu hinterfragen: der Konsument erspart sich hier durch geringere Steuern kaum etwas, das wird eingeräumt. Der Haken dabei ist nur Folgendes: Produkte mit vergleichbarem Image- bzw Markenwert sind die Ausnahme, Windows-basierte Plattformen diverser Anbieter, die ja ebenfalls in Asien gefertigt werden, aber die Regel.

    Das, worauf Scharfmacher wie Sie aber hinarbeiten, beläuft sich auf neue Gesetze mit dem Potential zur Doppelbesteuerung, und solche Gesetze haben dann einfach für alle Anbieter zu gelten, nicht nur für Apple.

    Daher bleibe ich dabei: Von niedrigen Steuern profitiert der Konsument (- wenn auch nur dort, wo Wettbewerb und Preisbewusstsein herrschen).

    Und Ihre übriges Gezeter zugunsten des "kleinen, hier brav Steuer zahlenden Gewerbetreibenden" können Sie sich ersparen: Da Sie ja mein Posting, dem Sie Vorwerfbares entnommen zu haben glauben, gelesen haben müssen, sollten Sie auch wissen, dass APPLE in den USA mit seinem Welteinkommen besteuert wird, und Apples Wert basiert auf Marken- und Urheberrechten für eigenwillige, aber dafür einzigartige Lösungen. All dies wurde in den USA generiert.

    Und die VR China ist auf Überholspur und wird irgendwann in den nächsten paar Monaten Wirtschaftsmacht Nr 1, trotz der vielgeschmähten Ausbeutung chinesischer Arbeitskräfte.

    -------------[bezieht sich auf:]

    www.andreas-unterberger.at/2017/11/die-datenleckerei/#comment-521996

  14. Freak77
    06. November 2017 18:37

    Ein Artikel der die weltweite Finanzproblematik präzise beschreibt:

    Jakob Augstein im Spiegel:

    Die neuen Daten-Enthüllungen zeigen wieder einmal: Wer reich ist und nicht teilen will, der muss gar keine Gesetze brechen. Die Gesetze sind ja für ihn gemacht. Steuern zahlen nur Idioten und Arme.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paradise-papers-zur-hoelle-mit-den-reichen-kolumne-a-1176640.html


    .. Die Zahlen sind einschüchternd: 13,4 Millionen Dokumente, auf denen beinahe 400 Journalisten monatelang herumgekaut haben, bis die Auswertungen der Paradise Papers reif für eine Veröffentlichung waren.

    Die Quelle wird nicht genannt, Datendiebstahl, Whistleblower, Cyberangriff? 120 Politiker tauchen darin auf, 50 Länder, deutsche Firmen wie Siemens und Allianz, Kabinettsmitglieder von Donald Trump, Superreiche wie der greise Glücksspielbaron Paul Gauselmann oder die bei Steuerfahndern schon vorher einschlägig bekannte Familie Engelhorn. ....


    Man muss dankbar sein, sehr dankbar dass sich internationale Journalisten investigativ hingesetzt haben um diese riesigen Finanzverschiebungen auf zu decken - eine zahlenmäßig kleine Minderheit von einigen Tausend wissenden Personen - die halt wissen wie es geht -

    verschoben im allergrösstem Stil steuerpflichtige Gelder rund um den Globus und entzogen somit ganzen Volkswirtschaften dringendst benötigte Steuereinnahmen - ein Skandal der sich gewaschen hat!!!

    Aber:
    Nach den derzeitigen Gesetzen alles ganz legal offenbar. Diese Leute sind fein heraußen anscheinend, irgendwelche Paragraphen gibt es beinahe keine gegen die sie verstießen. Diese seltsamen "Eliten" haben die Gesetze für sich selber geschaffen.

    Aus österr. Sicht ist es zumindest ein gewisser Trost, dass durch die Paradise-Papers nun ans Licht kommt:

    Die Wahrheit ist offenbar, dass das Geld von der BAWAG, diese vielen Milliarden - dieses Geld ist gar nicht spurlos verschwunden!!!

    Sondern es wurde offenbar durch Jahre hindurch gut in der Karibik versteckt! Das Geld ist noch da und gehört jetzt dem Herrn Wolfgang Flöttl, er kann darüber verfügen. Er der vor 5 Jahren in freigesprochen wurde. Er hat offenbar den "goldenen Schnitt" gemacht:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5315155/Paradise-Papers_Es-kann-Umleitung-des-BawagVermoegens-gewesen-sein

  15. Freak77
    06. November 2017 18:14

    Ich habe hier auf dieser Seite gelesen - von Ökonomie-Vergelter, der behauptet:

    "Und von niedrigen Konzernbesteuerungen profitiert der Konsument, von hohen Steuern der staatliche Apparat."

    Diese Behauptung ist sehr zu hinterfragen:

    Zunächst mal: Von niedrigen Konzernbesteuerungen profitieren in erster Linie:

    Die Besitzer des Konzerns, die Shareholder, Aktienbesitzer, der Vorstand des Konzerns, das hohe & mittlere Management des Konzerns, mit viel Glück vielleicht auch die normalen Angestellten des Konzerns und ganz zum Schluss - mit sehr sehr viel Glück:

    der Konsument der sich z.B. ein Notebook der Firma Apple kauft.

    Übrigens: ein neues Notebook von Apple kostet das 4 bis 8-fache eines Windows-Notebooks mit vergleichbarer Leistung u. vergleichbarer Software! Weil es hunderte Firmen auf der Windows-Ebene gibt aber eben exklusiv nur 1 Firma (Apple = Mac) in der abgeschotten, abgeschlossenen Apple-Mac-Welt (Betriebssystem MacOS)

    Übrigens: Es ist erst e. paar Jahre her, da gab es bei Foxconn, also der Vertragsfirma von Apple wo in China (in Shenzen) die Apple-Geräte hergestellt werden eine Selbstmordserie.

    Ganz klares Indiz: Die Beschäftigten in Shenzen wurden/werden von früh bis spät, von Montag bis Sonntag bis aufs Blut ausgepresst um 1A-Qualitäts-Geräte her zu stellen:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/china-selbstmordserie-in-der-ipad-fabrik-1597149.html

    Gesunde Arbeitsplätze? Genügend Licht? Arbeitspausen? Frische Luft? Genügend Trinken und Essen? Genügend Ausgleichsbewegung? Genügend und faire Bezahlung für die Beschäftigten in Shenzen? -- eher Fehlanzeige! eher nicht so super - schließlich ist man in der VR China wo der Lebensstandard soso ist.

    Aber wer wird denn schon so neugierig sein und nach Shenzen schauen wenn er sein neuestes In-Notebook von Apple um € 2.900,- kauft?

    Aber Ökonomie-Vergelter behauptet einfach drauf los: "Von niedrigen Konzernbesteuerungen profitiert der Konsument" - Da kann ich nur sagen: Versuchen Sie doch ein bisschen über diese ständig gedroschenen, verallgemeinernden Stehsätze nach zu denken und ein bisschen auch die größeren Zusammenhänge zu sehen!

    Und weiters: "von hohen Steuern profitiert der staatliche Apparat" - dieser Satz ist so ein 'Einfahrer' und eine Täuschung bzw. Selbsttäuschung:

    Es redet niemand von "hohen Steuern" - sondern es wird ständig nur von "fairen Steuern" geredet.

    Ich möchte den Ökonomie-Vergelter fragen: Was ist so fair daran dass der Einpersonen-Betrieb in Niederösterreich, der Tischlermeister der noch einen Gesellen beschäftigt Länge mal Breite in Österreich seine Steuern brav zahlt - wenn andererseits

    Apple, Amazon, Google, Starbucks, Nike und wie die multinationalen Konzerne alle heissen -

    wenn die über die Cayman-inseln, Irland, Singapur, Luxemburg, Schweiz, Guernsey, Jersey, britische Jungferninseln, Bermuda, undsoweiter undsofort

    - ihre Steuern an irgendeinen Fiskus auf nahe Null reduzieren (also an keinen Staat & an keinen Finanzminister der Welt zahlen sie etwas)

    Weil die Länder: Cayman, Irland, Singapur, usw. wissen: Wir brauchen doch bloß eine Menge von Multis anlocken, und von jedem von denen nur 0,00001% Steuern verlangen, dann haben wir in der Summe mehr Einnahmen als wenn wir 10 große Firmen mit 1% besteuern.

    Das ist ein ganz einfaches Rechenbeispiel aus der 1. Klasse.

    Das heißt: Die weltweiten Finanzgewaltigen: die riesigen internationalen Pensionsfonds, Hedgefonds, die Multis, - die spielen die Nationen und Völker gegeneinander aus:


    Ein Steuer-nach-unten-Lizitieren wird angeheizt: Was bedeutet dass der Druck auf die normalen Steuerzahler:

    die kleinen Bürger, der Busfahrer, Supermarktkassierin, normale Angestellte, Lehrer, Kindergärtnerinnen, usw: Der Druck dass diese kleinen Bürger umso mehr dazu aufgefordert werden dass sie die Lücke die Apple und Co. reißen auffüllen: Dieser Druck steigt!!!

    Der Herr Johann Normalverbraucher kann nicht so wie der Herr Wolfgang Flöttl jeder zeit zwischen New York und Karibik hin- und herpendeln und sich allen Verpflichtungen entziehen: Vielmehr muss Herr Johann Normalverbraucher in Österreich allen seinen Verpflichtungen steuerlicherseits nachkommen, natürlich auch dann wenn er ein Ein-Personen-Unternehmer ist.

    Und warum profitiern nicht alle Bürger von hohen Steuereinnahmen: sind dann nicht genügend Mittel da damit die Straßen, die Schulen, die Kindergärten, sämtliche Behörden, der Regierungsapparat, die Polizei, die Armee mit hoher Qualität arbeite können und der ganze Staat wie geölt funktionieren kann?

    Aber da kommt halt zum Tragen: Wer braucht denn schon einen funktionierenden Staat?

    Die Reichen eher nicht: Das Kind in die Privatschule, und dann nach England nach Oxford auf die Universität, man wohnt in einer gated-community, man hat seine Leibwächter, seine privaten Wachen und Beschützer und natürlich die besten Finanzberater und die besten Anwälte bzw. ganze Anwalt-Teams wenn irgendetwas sein sollte. Also wozu braucht so ein Mensch einen Staat?

    Wozu also irgendeine Art von Solidarität mit dem Rest der Menschheit zeigen?

    Einen Staat brauchen eher die armen Menschen & der untere Mittelstand die sich Privatschulen und Top-Berater und das ganze Rundherum nicht leisten können.

    Also nochmal (siehe oben) zur Verdeutlichung: "hohe (bzw. faire) Steuern" die von multinationalen Konzernen eingehoben werden dienen dem Staatsganzen also dem Staatsvolk!

    • elfenzauberin
      07. November 2017 02:27

      Sie sitzen einem kolossalen Irrtum auf. Steuern sind für Unternehmer nichts anderes als Durchlaufposten. Jede Abgabe oder Steuer wird in einem Unternehmen dem Produktpreis aufgeschlagen. Wenn man logisch denkt, gibt es gar keine andere Möglichkeit, denn ein Unternehmen ist keine caritative Vereinigung, sondern dem Gewinn verpflichtet.

      Wenn nun Steuern 1:1 auf den Produktpreis umgelegt werden, dann ist die logische Folge ein höherer Produktpreis. Umgekehrt führen Steuererniedrigungen in einem funktionierenden Markt zu einem geringeren Produktpreis, was für den Konsumenten vorteilhaft ist.

      Und ja, es stimmt wohl! Die Angestellten in den Firmen, so sie in Österreich arbeiten, zahlen hier Steuern in der vollen Länge. Doch letzen Endes stammt das Geld des Angestellten auch nur von der Firma, in der er arbeitet. Auch die Lohnnebenkosten sind aus der Sicht des Unternehmers nur Durchlaufposten, die ebenfalls auf den Produktpreis umgeschlagen werden. In letzter Konsequenz ist es völlig egal, ob der Angestellte oder die Firma die Steuern abführen, denn das Geld stammt IMMER vom wertschöpfenden Unternehmen.

  16. Undine
    06. November 2017 14:40

    OT---aber wenn zwei so unterschiedliche Männer von Rang--- der eine, BASSAM TIBI, mit syrischen, der andere, MYRON WEINER, mit jüdischen Wurzeln (also garantiert keine NAZIS in einem NAZI-BLATT!) in der BASLER ZEITUNG über die katastrophale Migrationspolitik in Europa schreiben, dann sollte man das mehr als ernst nehmen!

    "WANN WACHT EUROPA AUF?"

    "Es gibt einen Zusammenhang von Zuwanderung und Sicherheit, von Islam und Terror, auch wenn es viele abstreiten."

    https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/wann-wacht-europa-auf/story/10117527

    BASSAM TIBI spricht schonungslos aus, was zwar denkende Europäer längst befürchten, aber nicht laut sagen dürfen; er zitiert die internationale Forschung der "Migration and Security Studies" und das Standardwerk von MYRON WEINER, "The Global Migration Crisis".

    Eigentlich müßte man erwarten dürfen, daß ein christlich geprägter Europäer von Rang solch offene Worte findet und in der Öffentlichkeit auch sagen, bzw. schreiben darf!

  17. Freak77
    06. November 2017 14:29

    Die weltweite Finanz-Mafia kann auch ganz böse sein in einzelnen Fällen:

    "Die Journalistin Daphne Caruana Galizia hat unbequeme Fragen gestellt. Und damit möglicherweise mit ihrem Leben bezahlt."

    Mord im Steuervermeidungsparadies:

    siehe: http://www.br.de/nachrichten/journalistenmord-im-steuerparadies100.html

    Und in welchem Zusammenhang hat Frau Galizia Fragen gestellt?

    Ach ja richtig: Sie wollte etliche Malverstionen der Maltesischen Regierungspartei rund um die Panama Papers aufdecken:

    Caruana Galizia hatte unter anderem einen Skandal um die sogenannten Panama Papers aufgedeckt. Dabei beschuldigte sie auch Mitarbeiter und die Ehefrau von Premierminister Muscat, Übersee-Briefkastenfirmen zu betreiben.


    Siehe: http://www.salzburg24.at/tausende-demonstrierten-nach-mord-an-journalistin-auf-malta/5118770

    Frau Galizia hatte keine Chance - in den letzten Stunden ihres Lebens bemerkte sie dass sie keine Chance mehr hat länger am Leben zu bleiben - die Bombe wurde mit Hilfe eines Handys gezündet:

    http://derstandard.at/2000066321993/Journalistinnenmord-auf-Malta-Bombe-wohl-mit-Handy-gezuendet

    • Freak77
      06. November 2017 14:35

      Die einen profitieren durch Steuerbetrug, die anderen müssen durch Autobomben sterben.

      Ein Sittenbild der heutigen Polit- und Finanzwelt!

      Welcher Aufdeckerjournalist wird als nächster tot im Straßengraben liegen?

      Die Dummen sind in jedem Fall die kleinen Staatsbürger die dumm genug sind nur immer im selben Heimatland zu bleiben, jeden Groschen Steuer brav bezahlen und die noch immer keine Briefkastenfirma irgendwo in Übersee haben.

      Die Kleinen müssen jeden Groschen Steuer abführen - die Großen werden von Dr. Unterberger beklatscht & gefeiert wenn sie zig Milliarden Euro rund um den Erdball verschieben um Steuern in aller größtem Stil zu vermeiden (= betrügen).

    • blem-blem
      06. November 2017 15:12

      Welch grandioser moralischer Entrüstungsschrei über die Panama Papers- Kreise!

      Das Mordmotiv könnte jedoch auch auf etwas so Banalem wie dem Treibstoffschmuggel-Geschäft beruhen; das wäre dann gleich vier Etagen unter dem "hehren" Angriffsziel und somit "stinklangweilig":

      derstandard.at/2000066617338/Medien-Spur-nach-Mord-an-maltesischer-Journalistin-fuehrt-zu-Schmugglern?ref=rec

      www.theguardian.com/world/2017/oct/24/death-malta-journalist-linked-fuel-smuggling-network-says-italian-prosecutor

  18. Gandalf
    06. November 2017 13:27

    Gut, das Redaktionsgeheimnis ist (einfach-) gesetzlich geschützt, und auch "Schur(k)nalisten" können und dürfen sich darauf berufen, recte: ihre an oder jenseits der Grenze der Legalität liegenden Aktivitäten dahinter verstecken.
    Bis vor relativ kurzer Zeit gab es in Österreich ein weiteres gesetzlich, in diesem Fall sogar im Verfassungsrang, geschütztes Geheimnis, nämlich das Bankgeheimnis. Jahrzehntelang unbestritten, der persönlichen Freiheit der Bürger, dem Wirtschaftsstandort Österreich und dem Vertrauen in die Redlichkeit des Staates äusserst dienlich. Und: wo ist diese "heilige Kuh" jetzt? Tot, geschlachtet auf Befehl des obersten Sowjet in Brüssel, Schall und Rauch. Im Kontonummern- Register des Finanzministeriums scheinen nun nicht nur sämtliche Konten (auch Sparbücher!) jedes Bürgers auf, die noch existieren - nein, auch solche, die schon längst geschlossen und daher Geschichte sind (ich bin überzeugt, dass sich viele Österreicher dieses brutalen Eingriffes in ihre Privatsphäre überhaupt noch nicht bewusst sind - leider).
    Aber zurück zur eigentlichen Frage: Wann wird, zumindest der Fairness wegen, auch das jegliche Daten- und Verleumdungshehlerei schützende Redaktionsgeheimnis aufgehoben? Zeit wäre es. Denn: warum sollte ein verantwortungsvoller Journalist nicht Auskunft über seine Informationsquelle(n) geben können und dürfen? Und verantwortungslose Journalisten - die gibt's doch gar nicht...oder flattern da doch ein paar Falter mit oder ohne Profil herum?

    • Corto Maltese
      06. November 2017 17:47

      Was wollen Sie denn der elitären Bagage hier eigentlich hineinsagen? Redaktionsgeheimnis oder doch Bankgeheimnis? Bankgeheimnis eine "heilige Kuh" oder doch etwas positives? Was ist denn eine "Verleumdungshehlerei"? Ist diese ihrem genius confusus entwichen?

    • Gandalf
      06. November 2017 20:33

      ....und jener Nörgler schmäht uns, der's nicht begreifen kann.

    • otti
      06. November 2017 20:43

      an Gandalf: 5 Sternderl für "Schur(k)nalisten".
      10 Sternderl für die Info, daß auch längst geschlossene (!) Konten gespeichert sind. Kann uns gläsernen Lohnsteuerzahlern zwar wurscht sein. Unerhört aber trotzdem. Soweit 1x zum rückwirkenden Vertrauen von "Verfassungsrang".
      Die Daten-und Verleumdungshehlerei - geschützt durch das Redaktionsgeheimnis - paßt diesen Halunken natürlich ins Konzept !

      an Corto Maltese: sofern ich ihren Beitrag 1x halbwegs enträtseln kann, bleiben nur mehr ?????
      Aber ERSPAREN sie sich doch den letzten Satz !!!

  19. Ausgebeuteter
    06. November 2017 12:56

    Zum "Giftpilz":
    seine heutige Aussage erinnert mich an Jörg Haiders "Rücktritt vom Rücktritt" bzw. "Bin schon weg", "Bin schon wieder da".

    • Rau
      06. November 2017 13:32

      Nur bei Haider war das ein künstliches Medientheater. Pilz hat sein Mandat zurückgelegt und sich gänzlich damit verabschiedet. Haider ist in die Landespolitik gegangen und war nie weg!

    • Corto Maltese
      06. November 2017 17:06

      @Ausgebeuteter Haider und Pilz haben sehr viel gemeinsam. Haider allerdings begrapschte keine Damen.

  20. Corto Maltese
    06. November 2017 11:55

    Aus - teilweise verständlicher - Abneigung vor gewissen Medien, die "aufgeregt mit den Flügeln flattern" stellt sich AU immer wieder ins Eck der Schmuddelkinder:

    1.) Es ist doch klar, dass der größte Teil der Gelder, die off-shore veranlagt werden, aus Steuerhinterziehungen stammen. Es ist eine bewusste Irreführung uns vor zu machen, dass es hier ausschließlich um zulässige Steuervermeidung geht.
    2.) Auch legale Steuervermeidung darf durch die Öffentlichkeit hinterfragt werden, um sich als Konsument überlegen zu können, ob ich lieber beim Buchhändler an der Ecke einkaufe, der in Österreich Steuern zahlt oder bei Amazon. Meine Erfahrung ist, dass globale Unternehmen über alles gerne reden (über Social Responsibility, über Nachhaltigkeit über Gendering), außer darüber, wo sie wieviel Steuer zahlen.
    3.) Es ist notwendig und richtig Manager und Politiker in Österreich kritisch zu durchleuchten, wenn diese Gelder off-shore veranlagt haben. Woher kommt das Geld, warum macht jemand soetwas? Steht das wie bei Meischberger möglicherweise in Beziehung zu strafrechtlichen Delikten. Aber das hat wieder mit der Schüssel Ära zu tun, über das sprechen wir daher lieber nicht!

    Es ist auch zulässig danach zu fragen, woher Daten kommen und ob ein strafrechtlich relevanter Vorgang vorliegt. Aber wie im Fall Kurz und Silberstein, vom Blogmaster richtig erkannt, darf die Frage der Datenbeschaffung nicht die Frage überlagern, ob hier überhaupt moralisch oder politisch problematische Sachverhalte gegeben sind. AU dreht seine Ansicht je nachdem wer betroffen ist. Bei den Paradise Papers steht plötzlich der Leak im Vordergrund, hingegen war bei den Silberstein Facebook Seiten die Datenbeschaffung "nur ein Ablenkungsmanöver" von einer Schweinerei. Bitte immer mit dem selben Maß messen!

    • Normalsterblicher
      06. November 2017 12:21

      Sie irren in mehrfacher Hinsicht, Corto!

      Erstens fungieren im Rahmen eines weltweiten Konzerns einzelne Gesellschaften oft als Finanzdienstleister für den gesamten Verbund, wo also die Finanzgebarung gebündelt wird.

      Zweitens handelt es sich um Steuerhinterziehung nur dann, wenn etwas vor dem Fiskus verborgen gehalten wurde. Dass die Journalisten diesbezüglich Abgleiche vorgenommen haben, ist wohl nicht anzunehmen.

      Drittens wäre selbst im Falle der Hinterziehung die Verfolgung des Betrugs Aufgabe der Finanzverwaltung, ggf mittels Anzeige durch die Journalisten bei gleichzeitigem Stillschweigen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

      Viertens ...

    • Normalsterblicher
      06. November 2017 12:24

      ...

      Viertens möchte der Unionsgesetzgeber durch die neue DatenschutzgrundVO das Führen von Adressen schon härter bestrafen als Finanzbetrug. Soviel nur zur Gleichwertigkeit bzw Nachrangigkeit der deliktischen Tatbestände "Privatsphärenverstoß" vs Gaunerei.

    • Corto Maltese
      06. November 2017 13:12

      Aber ja doch, ich irre mich in mehrfacher Hinsicht:

      All die - öffentlich, gewordenen - Selbstanzeigen in Zusammenhang mit off-shore Geschäften, beweisen lediglich, dass hier legale Steueroptimierung betrieben wurde. Ulli Hoeness hat 40 Mio, die off-shore in der Schweiz lagen zu Unrecht nachversteuert. Herbert Stepic, der Raiffeisen General, hat Selbstanzeige aus Vorsicht gemacht. Offshore-Geschäfte sind grundsätzlich legale Steuervermeidung. Hinundwieder vergisst man halt einfach: Wie Meischberger, daher Selbstanzeige, macht nichts. All diese Fälle wurden nicht durch die Finanz sondern Medien ins Rollen gebracht, zT hat sich der Staat geweigert geleakte Daten zu übernehmen (DE).

    • Normalsterblicher
      06. November 2017 13:34

      Es kommt darauf an, ob es sich um natürliche Personen oder um Gesellschaften handelt, denn bei letzteren gilt eine Besteuerungszuständigkeit des Sitzstaates bzw jenes des Verwaltungssitzes abzüglich - bei Befreiungsmethode - jener Einkünfte, die Betriebsstätten zugeordnet werden können/müssen.

      Das ist etwas anderes als Schweizer Zinsen auf das Privatvermögen eines Hoeness, der in der BRD Wohnsitze hat und daher hier nach dem Welteinkommen besteuert gehört.

      Und wieder etwas anderes ist es, wenn ein Herzogtum der Queen, sozusagen also eine Gebietskörperschaft, Geld woanders investiert (so wortwörtlich WIKI).

    • Rau
      06. November 2017 13:41

      Das Verwirrspiel um Natürliche Personen, Juristische Personen, einmal so und einmal anders, je nachdem was Vorteile bringt, wäre auch einmal einen aufklärenden Artikel wert

    • Normalsterblicher
      06. November 2017 14:05

      Im Übrigen ist das Hinterziehungsschlupfloch Schweiz schon längst - wasserdicht - geschlossen, so dass es insofern keiner Datenschutzverletzungen mehr bedarf.

      Es darf vom Gesetzgeber erwartet werden, dass er auch in anderen Fällen präventiv handelt, auch wenn es ihm "Grütze" abverlangt.

    • Corto Maltese
      06. November 2017 17:04

      @Normalsterblicher Es gibt viele Österreicher, die eine Doppelstaatsbürgerschaft haben und daher in der Schweiz bei Kontoeröffnung nicht den österreichischen Pass vorgelegt haben. Dann wird der Kontohalter nicht als Österreicher erkannt. Gehen Sie bitte, und ich sehe Sie haben beruflich mit Steuern zu tun, davon aus, dass das gar nicht so wenige sind. Was mich so stört ist, dass Lohnsteuerpflichtige niemals diese Möglichkeit zur "Steueroptimierung" haben, daher überwiegend unsere Infrastruktur bezahlen und zum Allgemeinwohl beitragen, während andere sich als Philantropen gebärden, menschenfreundlich schwafeln, aber wenn es an die Kohle geht, ist der Spass vorbei.

    • elfenzauberin
      07. November 2017 02:10

      Mit Steuergeldern wird aber nur zu einem kleinen Teil die Infrastruktur bezahlt. Der Löwenanteil fliesst in Form von Förderungen zu Günstlingen, dient zur Erhaltung von Tintenburgen und zum Teil wird sogar politische Agitation mit Steuergeldern betrieben. Erinnern wir uns nur an die jetzt still?é?é?te Website stoppt-die-Rechten.

      Steuervermeidung ist erste Bürgerpflicht eines verantwortlichen Staatsbürgers. Er verhindert durch Steuervermeidung im Rahmen seiner Möglichkeiten die missbräuchliche Verwendung seines Geldes.

  21. Flotte Lotte
    06. November 2017 11:02

    Darum geht es:

    Der Handelsminister Wilbur Ross hat angeblich Geschäfte mit Russen gemacht. Das Clinton-Soros-Netzwerk (wozu auch die selbsternannten "investigativen Journalisten" gehören) versucht immer noch verzweifelt, eine Wahlmanipulation durch die Russen zu konstruieren. Hat die Welt je schlechtere Verlierer gesehen und ärgerer Antidemokraten als dieses Geflecht?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/paradise-papers-datenleck-belastet-trump-minister-trudeau-und-die-queen-a-1176585.html

    Ich vermute, dass der Sonderermittler mit den Papieren allein nichts anfangen kann, aber die suppenkochenden Medien, wie oben genannt, vermögen daraus evtl. Dreck zu kochen, der dann hängen bleibt.

    Was für ein Gesindel! Alle miteinander!

  22. Sensenmann
    06. November 2017 10:47

    Steuervermeidung ist erste Bürgerpflicht.
    Man finanziert und alimentiert ein feindliches Besatzungsregime nur soweit man unbedingt muss und es nicht vermeiden kann.

    Daß dieser Flöttl mit dem abgestürzten Computer durchgekommen ist, ist schon bemerkenswert. Wenn man nun den veruntreuten Milliarden auf die Schliche kommen sollte, wird es besonders spannend.

    Das ganze ist eine Justizposse, eines Dreckstaates durchaus würdig.
    Wer das bezweifelt, der soll doch einmal versuchen, sich seiner Stuerpflicht zu entziehen mkt der Begründung, der Computer sei leider abgestürzt!

    Ach ja, die Sozi-Staatsanwaltschaft verzichtete gegen Flöttl damals auf Rechtsmittel nach seinem wunderbaren Freispruch.
    Sie ist weisungsgebunden.
    Justizministerin war diese Karl.
    Noch Fragen?

    • Riese35
      06. November 2017 11:21

      ******************************************!

      Ganz richtig, Steuervermeidung ist erste Bürgerpflicht. Das ist nicht per se illegal.

      Aber wahrscheinlich versuchen die Medien diese Geschäfte nun als verwerflich, illegal und strafbar darzustellen, um den Fokus von den eigentlichen Problemen abzulenken. Für Österreich wären das zweifelsohne die Tätigkeiten von Flöttl. Flöttl auf einer Ebene mit der englischen Königin!

      Nicht die Tätigkeiten der Steuervermeidung an sich sind das Problem, aber möglicherweise die Verheimlichung und das Beiseiteschaffen von Vermögen in einem gerichtlichen Strafverfahren. Über diesen Umweg beginnt es nun wieder an einer ganz anderen Stelle zu stinken.

    • logiker2
      06. November 2017 12:44

      wahrscheinlich will man einfach von der Steuerverluderung ablenken.

    • Torres (kein Partner)
      08. November 2017 12:03

      Man sollte auch nicht vergessen, dass im Zuge dieses Prozesses (gegen Elsner) bekannt wurde, dass Ex-Kanzler Vranitzky für "Beratung über den Euro" in Form von zwei Telefongesprächen 100.000 Schilling von Flöttl kassiert hat, was wohl nicht einmal ein Volksschüler geglaubt hat. Weiter geforscht in dieser Angelegenheit wurde aber nicht. Es wurde auch nicht gefragt, ob Vranitzky diese Summe versteuert hat.

  23. Bob
    06. November 2017 10:35

    OT
    Dieser Mann leidet unter massiven Realitätsverlust:
    https://www.unzensuriert.at/content/0025467-Aerger-ueber-Wahlniederlage-Kern-nennt-unzensuriert-Enthuellungen-Sudelgeschichten
    Bei den linken Parasiten haben grundsätzlich die Anderen schuld.
    Der Grundsatz der Sozi ist den Mitmenschen das Leben durch Bevormundung und Regeln so schwer wie möglich zu machen, aber selbst steht man über jeden Gesetz.
    Schuldeinsicht gibt es nicht.
    Warum sollte das in der Finanzwelt anders sein? Den kleinen Unternehmer quält und kontrolliert man, die großen läßt man ziehen, aber sudert dann wegen der entgangenen Steuern. Wer hat den diese beschissenen Gesetze verbrochen?

  24. socrates
    06. November 2017 09:31

    OT. Lehrer sollen Migranten gleichgestellt sein. Dann können die Liberalen nicht mehr über die Pensionen lästern! Im Politischen Unterricht erfährt der SchülerIn wie er zu 80,000.000€ Abfindung kommt ohne je gearbeitet zu haben.
    .Ein Asylberechtigter kommt mit Ehefrau und fünf Kindern mit Mindestsicherung (844 Euro pro Erwachsenem), Kindergeld und weiteren Zusatzleistungen auf 3300 Euro netto.
    Zu einer eben vermittelten Wohnung erhalten Asylberechtigte noch 1500 Euro "Möbel-Geld" für die Einrichtung. Manche können dafür keine einzige Rechnung vorlegen.
    Nicht-Österreicher weisen sich in den Sozialzentren mit gelochten (also abgelaufenen) Pässen oder mit eindeutig gefälschten Papieren aus. Die Beamten sollen aber, so der Whistleblower aus dem Magistrat, in diesen Fällen "keinesfalls die Polizei informieren".
    Niemand kontrolliert, wie viele Kinder, für die Kindergeld bezogen wird, tatsächlich bei den Nicht-Österreichern in Wien leben.

  25. Bob
    06. November 2017 09:18

    Normalerweise sollte dort Steuer bezahlt werden, wo der Gewinn erwirtschaftet worden ist. Aber es sind mit jedem Staat möglich,Vereinbarungen zu treffen, die mit bestehenden Gesetzen wenig bis nichts zu tun haben.

  26. elfenzauberin
    06. November 2017 09:15

    Leider reiht sich die dereinst konservative Presse in die Riege der Linksmedien nahtlos ein.

    Es wäre schön, wenn es in Österreich wieder eine konservative Tageszeitung gäbe, die diesen Namen verdient.

    • logiker2
      06. November 2017 11:03

      die werden von den Bestechungsförderungen und Inseratenbestechungen ausgenommen. Derzeit (bis zur Entsozifizierung) sind nur Blogs in diese Richtung möglich. Vielleicht wird es mit S/B wieder möglich.

    • Josef Maierhofer
      06. November 2017 19:11

      Die gibt es eben nur bei Dr. Unterberger.

      Und die Leserzahl kann durchaus mit den anderen Medien mithalten.

  27. Ausgebeuteter
    06. November 2017 09:06

    Zum ORF:
    Am Künigelberg hat man nun die große Sorge, dass Radio und Fernsehen durch andere digitale Medien stark an Bedeutung verlieren. Wenn - vor allem die jüngeren Generationen - sich täglich stundenlang mit dem Smartphone beschäftigen, dann bedeutet dies, dass sie nicht die Angebote vom ORF in Anspruch nehmen können oder wollen. Dies ist auch der Grund, warum Wrabetz & Co ständig den Gesetzgeber bombardieren, damit der ORF verstärkt in das Online-Geschäft einsteigen darf.

    Ich meine, die Zwangsgebühren gehören ersatzlos gestrichen, denn der ursprüngliche Bildungsauftrag wird ohnehin nicht mehr erfüllt. Damit muss der ORF in Zukunft - wie jedes andere Unternehmen - schauen, wie er erfolgreich über die Runden kommt.

  28. oberösi
    06. November 2017 08:44

    Flattax maximal 25 % inkl. SV. So einfach. Jeder zahlt Steuern und SV selbst. Kinderermäßigung bis Befreiung für kinderreiche Familien. Sozialleistungen ausschließlich für Personen, die hier bereits 5 Jahre leben, und vor allem arbeiten und solange Beiträge bezahlt haben.

    Dafür keine Finanzadministration, Steuerberater, SV-Bürokratie. Arbeitgeber müssen nicht mehr als Zwangsabgabenbüttel agieren und dafür Personal und Ressourcen bereitstellen. Dies sind in Summe Hunderttausende, die sich eine andere, für die Gesellschaft produktive Arbeit suchen müssen.

    Dafür keine Förderungen, von Kindergeld bis Perversionen wie Wärmedämmung und E-Bike. Sind noch einmal ein paar Hundertausende Beamte weniger.
    Und für die paar wirklichen unvermeidlichen Härtefälle wie Behinderte werden wir vorsorgen.

    Staat schlank, pur, transparent.

    Natürlich tiefgreifende Reform des Parteien-Feudalsystems "parlamentarische Demokratie".

    Einziges Problem: dieses System bietet keine Versorgungspöstchen, Hintertürchen und Vermeidungsstrategien, in deren Genuß nur der kommt, der über Beziehungen verfügt und sich die parasitäre Armada an Rechts- und Steuerbveratern leisten kann.

    Also, keine Umveteilung von unten nach oben. Wobei es längst korrekt heißen muß: vom Mittelstand nach oben.

    • Flotte Lotte
      06. November 2017 08:49

      Ja, der Mittelstand ist nicht nur die Melkkuh, sondern auch das Schlachtvieh...

      Superbeitrag, Oberösi, ach, wär das schön... doch da gingen so viele "Betroffene" auf die Straße.. was glauben Sie, wieviel Arme wir dann plötzlich hätten? Ich denke, wohl 2/3 der Erwerbstätigen Bevölkerung...mindesens!

    • Sensenmann
      06. November 2017 10:34

      So hat das Programm zu lauten.
      Aber das wird nix. Schwarz (oder Türkis(sch)?) lebt davon, die FPö sit zu feig, sowas zu fordern, obwohl eine einfache Flattax enorm zweckmäßig wäre.

    • Corto Maltese
      06. November 2017 12:24

      @oberösi Das ist nicht sehr durchdacht was sie da sagen: Eine Frau in Österreich, die drei Kinder aufgezogen hat und heute über 70 Jahre ist verdient im Schnitt 1000 EUR/m Pension. Steuer: 250 EUR/m. Einer der 100.000/m verdient, würde 25.000 EUR bezahlen. Klingt viel. Aber jetzt denken sie einmal darüber nach welchen Wert die 25.000 EUR für jemanden hat, dem 75.000 EUR zum Leben bleibt im Vergleich zu jemandem der 750 EUR zum Leben hat. Deswegen trägt in unserem Steuersystem jeder nach seiner Leistungsfühigkeit bei. Die Pensionistin zahlt keine Steuer, der Millionär liefert 55% ab. Ihr System trifft die ärmere Schicht härter als die Millionäre. So entsteht eine Neo-Aristokratie!

    • Rau
      06. November 2017 12:37

      oberösi schrieb doch maximal 25%. Das legt doch ohnehin nahe, dass auch hier Abfederungen vorgesehen sind, wenn ich das richtig verstehe

    • Corto Maltese
      06. November 2017 17:54

      @Rau Also doch keine Flattax, sondern "abgefedert"? Na wenn er das gemeint hat, soll er gleich schreiben, er will eine Reduktion der Spitzensteuersätze. So schlank kann der Staat aber gar nicht werden, dass sich das ausgeht. Im Moment zahlen die Steuerzahler mit Spitzensteuersatz 2/3 unseres Einkommensteueraufkommens. Mit 25% hätte er diese Milliarden gerade halbiert. Da wird der autochthone Österreicher schön blöd schauen, wenn er seinen Blasmusikverein, seinen Schützenverein, seine Goldhauben nicht mehr subventioniert bekommt. Ist doch Illusion!

    • Rau
      06. November 2017 21:55

      Jaja, der böse Autochthone mit seinen Vereinen und seinen Traditionen, der richtet das Land noch zu Grunde

  29. Leopold Franz
    06. November 2017 08:25

    Die Falters und Pressen berufen sich einfach auf das Redaktionsgeheimnis und schon können der Amtsmissbrauch, der Betrug, die Verleumdung, die Hetze, die sexuelle Belästigung nicht mehr verfolgt werden.
    Die Gleichbehandlungsanwaltschaft erklärt einfach die Vorwürfe einer grünen Anzeigerin für glaubhaft und Glawischnikow verweigert dem Angezeigten die vollständige Information über die angezeigten Vorwürfe. Der Falter hat den Bericht der Gleichbehandlungsanwaltschaft.
    Bei der Silbersteingeschichte glaube ich nach wie vor, dass einige Zeitungen bereits seit Jahresbeginn die meisten Informationen hatten.
    Die sogenannten Aufdeckermedien recherchieren nicht mehr, sie schreiben zugespielte Dokumente ab. Wenn es in den linken Kram passt und lehnen sich zurück.

  30. de Voltaire
    06. November 2017 07:59

    @Freak77:

    "Die Schmarotzer sollen es ein bißchen schwieriger haben sich in Europa heimisch zu fühlen."

    D'accord. Ich glaube trotzdem nicht, dass wir gleicher Meinung sind.

  31. Rau
  32. Josef Maierhofer
    06. November 2017 07:32

    Ein sehr guter Artikel.

    Gesetzlich korrekte Steuervermeidung ist kein Betrug.

    Verdrehung der Tatsachen, Geheimnisverrat, Lügen, etc. aber sind sehr wohl Delikte. Da reihen sich die linken Medien, auch in Österreich würdig ein, die dann ohne Beweis Vermutungen anstellen und zwar in ganz bestimmte Richtungen, nämlich die der linken Ideologie (= ...) genehmen.

    Eh klar, Trump und Russland muss vorkommen, eh klar, die BAWAG, ein 'Schmuckstück' linker 'Dodelhaftigkeit' und des Missbrauchs, bzw. der Unterwanderung der Justiz, die einem Herrn Wolfgang Flöttl den 'Täterschutz' zugesagt hat und der selbst, so ein Pech, den einzigen(???) Computer nicht mehr zum Laufen brachte. Nach dann hätte man halt die Disk in einen anderen Computer ausgelesen ... ... dann hätte man erkannt, dass dieser ohnehin eine leere Attrappe war.

    Nein, bei mir ziehen solche 'Aufdeckungen' so viel, so viel sie wert sind, nämlich linken Dreck.

    So alle paar Monate werden die linken Schmutzkübel Medien mit 'Stoff' (wie bei Rauschgiftsüchtigen) versorgt, damit man besser von der Realität, und die ist nicht mehr lustig, ablenken kann.

    Ohne das geprüft zu haben vermute ich, dass die aufgezählten Medien alle zum 'Soros Clan' gehören.

    Nur keine Wahrheit nur keine Realität.

    Ja, und die 'Datenlecks', für mich ganz sicher eingeschleuste Täter, die gefeiert werden und nicht gefeuert und angeklagt.

    Weit haben wir es mit den Linken gebracht.

    • Rau
      06. November 2017 08:09

      Steuervermeidung ist an sich ein Delikt, weil man eben vom Gesetz her steuerpflichtig ist. Legale Wege zur Steuervermeidung klingt eher nach einem Widerspruch in sich selbst.

    • logiker2
      06. November 2017 08:37

      ich lasse mir die Steuervermeidung durch einen Steuerberater erarbeiten, so wie es die Steuerabgreifer durch Berater von Caritas und Co , Sozialämter bis hinauf ins Sozialressort, machen.

    • Josef Maierhofer
      06. November 2017 10:09

      @ Rau

      Aber ich kann doch nicht ein Delikt setzen, wenn ich nicht in Österreich steuerpflichtig bin.

    • Josef Maierhofer
      06. November 2017 10:13

      @ logiker2

      Ganz genau, Ich habe noch nie einen linken Verein, sei es Arbeiterkammer, sei es ÖBB, etc. hier korrekte Steuern zahlen gesehen, die haben alle Schlupflöcher voll ausgenützt, korrekte Steuern zahlen hier nur die KMUs und hier ansässigen Privatfirmen.

      Den großen Gewinn aber machen Amazon & Co, bei denen ist das kein Delikt, denn die gehören ja 'Uncle Sam' ...

      Die Verlogenheit ist da gewaltig, überall.

  33. Flotte Lotte
    06. November 2017 07:28

    Das fand ich schon bei den Panama-Papers komisch - lauter linke Medien, versucht wurde damals, Putin etwas ans Zeug zu flicken - linke Medien können ja bekanntlich aus fast nichts etwas ganz Großes konstruieren, weil ihnen niemand widerspricht; für PC-Scheinheilige gelten keine Gesetze. Auch damals war das nur eine angebliche "Smoking Gun" (wie sie PP oft präsentierte - und dann wars doch nix). Auch damals wurde nicht verraten, woher die Daten kamen.

    Man versteht es nicht. Möglicherweise wird damit Erpressung versucht? Man zeigt sozusagen, dass man da etwas hat, wenn aber gezahlt wird (in welcher Form auch immer) behält man den Rest für sich?

    Jedenfalls sollte der ORF endlich privatisiert werden. Der gehört ja schon zum Soros-Clinton-Netzwerk, wie er sich gibt... ähm..

    Ich mag übrigens Schwedenbomben, am liebsten die mit Kokosflocken :)

    • Riese35
      06. November 2017 08:01

      Nein, nicht privatisieren. Dann ändert sich gar nichts, außer daß die öffentliche Förderung für den Soros-Sender wegfällt. Auflösen!

    • Flotte Lotte
      06. November 2017 08:20

      Ja-schon, aber ich bemühe mich halt um halbwegs realistische Ideen ;)

      Wenn ich zaubern könnte, würde ich den Saustall einfach verschwindibussen...

    • Normalsterblicher
      06. November 2017 08:38

      @ die Flotte:

      Erpressungsabsicht dürfte eher nicht anzunehmen sein.

      Vielmehr geht es um eine systematische Hetze gegen die pösen "Großen" außerhalb des geschützten Bereiches, angeblich zum Wohle der schnuckeligen "Kleinen".

      Und ja, natürlich geht es insb darum, die Globalisierer reinzuwaschen, also Wirtschaftswissenschafter und WTO/OECD-Beamte samt nachgeordneten Politikern, die vor bald 30 Jahren die Grenzenlosigkeit eingeläutet haben, die sich jetzt gar nicht so gut macht (- angeblich NUR wegen der bösen steuerumgehenden Großkapitalisten).

    • Flotte Lotte
      06. November 2017 08:53

      Man kann auch andere Dinge erpressen, nicht nur Geld, wie ich schon geschrieben habe. Es kann auch eine bestimmte Politik sein... oder einfach nur zum Schutz vor "Auflösung" (s. Riese) etc.

  34. logiker2
    06. November 2017 07:23

    wie nennt man eigentlich einen Staat, der geleckte (gestohlene) Daten kauft ? Nach meinem Verständnis lupenreine Hellerei, auch wenn er es nicht wußte, dass sie gestohlen sind.

  35. Politicus1
    06. November 2017 06:50

    Mit meinen ORF-Gebühren finanziere ich also die 'öffentlich-rechtliche' Hausaufgabe von ORF-Mitarbeitern, die Eigentümerstruktur einer an sich österreichiischen Süsswarenfirma penibelst zu dokumentieren, kann mir aber als österreichischer Fussballfan Spiele der österr. Bundesliga in Hinkunft nur noch auf ausländischen Bezahlsendern ansehen!
    Herr Kurz, Herr Strache: räumen sie in diesem roten Stadel auf! Aber ordentlich!

  36. Freak77
    06. November 2017 06:20

    "Es ist auch noch kein Delikt, wenn global tätige Firmen global über Wege der Steuervermeidung nachdenken und diese gehen. Das ärgert zwar sicher Durchschnittsverdiener. Das ärgert verständlicherweise auch die EU-Finanzminister, die gerne mehr Steuern von diesen Firmen kassiert hätten. Aber sie haben noch keinen Weg gefunden, die Gewinne dieser Konzerne in ihre Kassen umzuleiten. Denn diese verletzen kein Recht."

    Warum drückt sich Dr. Unterberger so ausweichend aus? Warum schreibt Dr. Unterberger:

    "über Wege der Steuervermeidung nachdenken und diese gehen." - also genaugenommen: "... gehen Wege der Steuervermeidung ..."

    Was in Wahrheit bedeutet - ohne es so geschwollen und ausweichend auszudrücken: Apple, Google, Amazon usw. nutzen alle Schlupflöcher auf der ganzen Welt, von der Karibik über Mauritius bis Singapur damit sie:

    - Kleine bzw. mittelständische Firmen in Europa und weltweit (die eben nicht weltweit agieren)
    - und indirekt die Bürger in allen entwickelten Ländern der Welt (die eben nicht ausweichen können und Steuern zaheln müssen)
    - und die Staaten dieser Bürger

    finanziell aussagen und somit über kurz oder lang finanziell ruinieren.

    Warum drückt sich Unterberger herum und schreibt nicht klipp und klar was Sache ist, nämlich: ".. wenn global tätige Firmen Steuerbetrug in zig-Milliardenhöhre betreiben ... "

    Dr. Unterberger wird doch um Gottes Willen kein Freund von globalen Steuerbetrügern sein, oder?


    Der Herr Wolfgang Flöttl, der einmal Privatkonkurus anmeldete hat in der Karibik Finanzfirmen geschlossen und dann wieder geöffnet je nachdem wie er es brauchte - zu beliebigen Zeitpunkten.

    Wolfgang Flöttl war so raffiniert dass es ihm sogar gelang während des aufwändigen BAWAG-Prozesses seine beträchtlichen Gelder vor den Behörden zu verstecken.

    Wolfgang Flöttl hat es begriffen: Global agieren - und gleichzeitig überall und auch nirgends zu sein: Dann kommst Du bei den Behörden und mit den Steuerverpflichtungen am besten durch.

    Was für ein tüchtiger Mensch Wolfgang Flöttl ist doch ist: In welchen Wohnungen residiert er heute? Mit welchen Autos fährt er heute? Welche Urlaube macht er heute? - vor kurzem war er noch Pleitengeier und Angeklagter vor Gericht?

    Genau so wie es Apple macht und Google: Agieren Global und können sich gleichzeitig überall von der Steuer wegducken!

    Weil das weltweite Finanzsystem ist so etwas von supergut - bitte da läuft alles bestens und da braucht überhaupt nichts aufgedeckt zu werden - da hauen wir halt lieber wie Dr. Unterberger auf die Aufdecker mit Holzprügeln drauf.

    Die Wahrheit ist, diese Steuervermeidungsoasen: Bermudas, britische Jungferninseln, Jersey, und wie sie rund um den Erdball alle heissen:

    Deren Bürger und Staatsoberhäupter sind froh wenn sie nach Europa fahren können und hier geregelte Verhältnisse vorfinden: Straßen, einen Rechtsstaat, frei zugängl. Universitäten usw. - alles aus Steuern finanziert. Teilwweise schicken sie ihre Kinder in die ganz normalen steuerfinanzierten Staaten für ein Studium oder genießen die Urlaube hier.

    Die Bürger der britischen Jungferninseln saugen unsere potenziellen Steuereinnahmen (des Staats Österreich) weg und sind selber froh dass Nationen wie USA, GB, sowie Bündnisse wie NATO für die globale Sicherheit sorgen - auch in ihren Regionen: Wie sind diese Armeen finanziert? - Richtig mit Steuern aus den normalen Staaten USA, GB, Europa usw.

    Was auf jeden Fall kommen muss: Die entwickelten, normalen Staaten in Europa und sonst wo auf der Welt sollten sich die Visabestimmungen gegenüber der Elite von diesen Steuervermeidungsparadiesen ansehen und eventuell verschärfen: Die Schmarotzer sollen es ein bißchen schwieriger haben sich in Europa heimisch zu fühlen.

    Eine Frage an das werte Leserpublikum:

    Auf meinen Sparbüchern auf österr. Banken in Österreich muss ich 25% Kapitalertragssteuer zahlen: Wer kann mir helfen damit ich die 25% Kapitalertragssteuer los werde?

    Ich möchte das Geld von den österr. Banken heraus nehmen und statt dessen in eine Briefkastenfirma auf den brit. Jungferninseln, auf die Isle of Man, auf Gibraltar oder auf Mauritius - ist eh egal wo - investieren und ich möchte mich somit für die österr. Behörden und Steuerbehörden unsichtbar machen:

    Wer weiß wie es geht - wer kann mir helfen und gibt mir Tipps?

    Dass es möglich ist zeigen uns ja die Steuer- und Behördenvermeidungsstars Flöttl, Apple, Google usw vor: Es ist möglich!! Aber wie kann ich als normaler Staatsbürger das auch zu meinem ganz persönlichen Vorteil machen?

    Ihre Tipps bitte an meine Mailadresse senden: steuervorteil-4365a69xy@yahoo.net senden.

    Danke im Voraus.

    • Rau
      06. November 2017 07:18

      Ich glaube das Thema wurde einmal bei der "Anstalt" (Kabarett) abgehandelt. Man transferiert das Geld auf ein Bank und nimmt bei sich selbst einen Kredit. Kredite sind steuerfrei oder so ähnlich ,) Kann mich nicht mehr so genau dran erinnern

    • Rau
      06. November 2017 07:21

      KESt wurde auf 27% erhöht

    • Pennpatrik
      06. November 2017 07:42

      Tja - antworten auf ein anonymes E-Mailkonto.

      Da haben Sie sich wohl selbst die Antwort gegeben, wer solche Dinge macht und warum.
      Auch, daß es vollkommen legal sein kann.

    • de Voltaire
      06. November 2017 07:57

      @Freak77:
      Der Unterschied zwischen "Betrug" und "verletzen kein Recht" ist Ihnen nicht so ganz klar, oder?

    • Rau
      06. November 2017 07:57

      Kest ist nebenbei eine der Sozi Frechheiten die endlich weggehört. Trifft zielsicher die Falschen, wie bei allem, was da auf den Weg gebracht wurde, wie etwa diese seltsame Famynn'sche Finanztransaktionssteuer

    • logiker2
      06. November 2017 08:00

      die 27% KEST vermeiden sie indem sie die Sparbücher (Enteignungseinlage) auflösen.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. November 2017 08:00

      @Freak77, vorerst nur in aller Kürze:

      Der Teufel steckt im Detail! Jeder kleine Unternehmer nutzt Steuersparmöglichkeiten, die ihm das Gesetz explizit oder auch nur implizit (durch Steuerlücken) einräumt. Apple und Google umgehen keine Steuern, denn die USA besteuern das Welteinkommen (bei Anrechnung ausländischer Steuern). Es gibt zwar für Gelder, die nicht in die USA rückgeführt werden, einen Steueraufschub, doch müssen für die latente Besteuerung derartiger Mittel in der Bilanz Rücklagen (Reserven) gebildet werden, was bedeutet dass diese Gelder nicht frei verfügbar sind.

      Und von niedrigen Konzernbesteuerungen profitiert der Konsument, von hohen Steuern der staatliche Apparat.

    • Rau
      06. November 2017 08:01

      Der weiss nicht einmal, wie hoch diese Steuer ist!?! Sehr bedenklich

    • Ökonomie-Vergelter
      06. November 2017 08:09

      @Rau:

      27,5 Prozent, nicht bloß 27 % (außer für festverzinsliche Veranlagungen außerhalb von Fonds, vulgo: Sparbuchzinsen).

      Mit anderen Worten sind Beteiligungserträge schon mit insgesamt knapp 46 % belastet, rechnet man die KöSt als Vorsteuer hinzu.

      Soll aber nur bis 2020 laufen, dann wieder 25 % (- wenn es wahr ist)!

    • Rau




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