Der Mann, die Frau und das Inter drucken

Lesezeit: 4:00

 

Deutschland wurde in diesem Jahr zum Weltmittelpunkt aller Geschlechter- und Ehe-Fragen. Unser nördlicher Nachbar, von uns auch gern Großer Bruder genannt, bekam heuer im Sommer vom Gesetzgeber die "Ehe für alle" verordnet. Als Draufgabe hat das Deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe soeben entschieden, dass der Bundestag bis Ende 2018 die gesetzlichen Grundlagen für die Zulassung eines sogenannten "Dritten Geschlechts" neben Mann und Frau schaffen muss.

Dieses dritte Geschlecht soll zukünftig "Inter" oder "Divers" heißen. Der Hintergrund der bereits jetzt heftig umstrittenen Entscheidung: Ein deutscher intersexueller Mensch hat Klage erhoben, weil er sich durch die aktuelle Gesetzeslage in seinen Persönlichkeitsrechten eingeschränkt sieht. Die beiden Geschlechter "Mann" und "Frau" würden seine Grundrechte insofern einengen, als er sich weder als das eine noch als das andere fühle, argumentierte der zukünftige Inter. Das Verfassungsgericht hat dieser Klage stattgegeben.

Biologische Grundlagen und politische Konsequenzen

Dazu sind einige Anmerkungen aus biologisch-medizinischer wie politischer Sicht nötig. Zunächst ist es wichtig, dass die Intersexualität nicht mit der Transsexualität verwechselt wird. Erstere ist chromosomal bedingt, zweitere durch die geschlechtsspezifischen Wünsche der jeweiligen Person. 

Biologisch betrachtet wird der Mensch durch die Geschlechts-Chromosomen X und Y zu Mann oder Frau. Hat ein Mensch beide X-Chromosomen, ist er eine Frau (XX). Besitzt er die Kombination XY, dann ist er ein Mann. Darüber hinaus gibt es angeborene Aberrationen im Chromosomen-Satz mit überzähligen oder fehlenden X-Chromosomen bzw. gestörten Y-Chromosomenbildungen. Die bekanntesten dieser medizinisch definierten Erscheinungsbilder sind das Klinfelter-, das Turner- und das Swyer-Syndrom. 

Weder noch

Richtigerweise muss man sagen, dass Menschen mit diesen Syndromen aus medizinischer und genetischer Sicht weder Männer noch Frauen sind. Die Richter haben in ihrem Spruch offensichtlich auf diese natürliche Gegebenheit abgestellt und vermeint, dass man einen Menschen, der weder Mann noch Frau ist, nicht dazu zwingen könne, sich zu einem dieser Geschlechter zu bekennen.

So weit, so schlecht. Der nur auf den ersten Blick nachvollziehbare richterliche Entscheid zieht nämlich einen ganzen Rattenschwanz von weiteren Fragen und mit Sicherheit auch weitere Klagen nach sich. Die Verfassungsrichter haben sich auf eine "Slippery Slope" begeben und mit ihrem Spruch die Fundamente der soziokulturellen Ordnung zur Disposition gestellt. Mit ständig neuen Verschlimmbesserungen der Geschlechterfrage ist deshalb zu rechnen.

Nach der Biologie kommt die Soziologie

Mit welcher Begründung wird man nun Transsexuelle vom Wechsel der geschlechtlichen Identität und von einer eventuell gewünschten unkomplizierten und raschen Änderung im Personenstandsregister ausschließen? Im Sinne der Grundrechte und Gleichbehandlung ist dies in Deutschland ab jetzt in Wirklichkeit unmöglich.

Gesetzt den Fall, ein transsexueller Mensch fühlt sich heute als Frau, ist aber chromosomal ein Mann und leidet unter dieser Situation so sehr, dass er medizinische Behandlung (Antidepressiva, Hormone, Operationen etc.) braucht und schon vor jeglicher Behandlung unbedingt als Mann registriert sein möchte.

Wie kann ihm der Gesetzgeber die einfache Änderung des Eintrags verweigern, wenn er dies dem zukünftigen biologischen "Inter" aber gestattet? Und wie kann der Gesetzgeber eine neuerliche Änderung des Eintrags verbieten, falls der transsexuelle Mensch nach ein paar Jahren doch wieder ein Mann sein will? Derzeit müssen Transsexuelle für eine Änderung im Personenstandregister relativ aufwendige juristische Verfahren durchlaufen – angesichts der Entscheidung aus Karlsruhe wird das jetzt zur Zumutung und zur Diskriminierung.

Und Conchita lächelt

Diese Fragen klingen noch hypothetisch, sind aber der Klärung zuzuführen, weil diese Dinge regelhaft einen immer stärkeren Spin bekommen und die hinreichend bekannten Lobbys daran arbeiten, die menschliche Geschlechtlichkeit bis zur Unkenntlichkeit zu diversifizieren. Es sei daran erinnert, dass es zur Zeit etwa 60 Möglichkeiten gibt, sein soziales Geschlecht zu definieren.

Das Ziel der einschlägig agierenden Lobbys ist es, einerseits maximale sexuelle Vielfalt herzustellen, aber andererseits die totale Gleichheit zu fordern. Die Gallionsfigur dieser widersprüchlichen Philosophie kommt aus Österreich: Es ist Conchita Wurst. Am Ende soll alles egal, also wurscht sein.

Die Richter im Dilemma

Vom Politischen zurück zum Juristischen: Warum sollte man zukünftig eine x-beliebige Auswahl des sozialen Geschlechts (vulgo Gender) und ein breiter gefächertes Personenstandsregister verbieten, wenn man es dem chromosomal nicht exakt Zuordenbaren gestattet, seine eigene Definition zu bekommen? Die subjektive Situation ist ja für alle, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau fühlen oder die Rolle wechseln wollen, immer dieselbe: Man fühlt sich in seinen Grundrechten eingeengt, weil man die eng gehaltene geschlechtliche Definition vom Gesetzgeber zwangsweise verordnet bekommt.

Die deutschen Verfassungsjuristen rudern in Wirklichkeit in einem Dilemma herum. Sie werden weiterhin ständig neue Regulierungen und Gesetze veranlassen müssen, um all die Leute, die sich subjektiv in ihren geschlechtsbezogenen Grundrechten verletzt fühlen, zu beruhigen und zu befriedigen. Und es werden immer neue Facetten der Diskriminierung auftauchen. 

Die Einführung des "Dritten Geschlechts" ist wie fast alles, was in den letzten Jahren in Deutschland passiert ist, eine fortgesetzte Kapitulation vor der eigenen dunklen Geschichte des Dritten Reichs. Deutschland will als späte Antwort auf seine Historie alles besonders gut machen – und bestätigt damit in haarsträubender Weise immer wieder den alten Spruch: "Gut gemeint ist das Gegenteil von gut".

Dr. Marcus Franz ist Facharzt für innere Medizin und Nationalrats-Abgeordneter aD

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 09:04

    eine derart degenerierte Gesellschaft, die Naturgesetze leugnet und die Differenzierung "Mann/Frau" als "in den Persönlichkeitsrechten eingeschränkt" findet, ist zum Untergang verurteilt.
    Das hat alles nichts mit Persönlichkeitsrechten zu tun, sondern eher mit psychischen Störungen, die in Behandlung gehören und mit denen der Betroffene halt leben muß so wie auch einer mit einer physischen - oft gar malignen - Erkrankung leben muß.

    Natürlich ist es bedauerlich als Hermaphrodit geboren zu werden, doch meine ich, daß aufmerksame Eltern im Kindesalter erkennen können, in welche Richtung sich das Kind gezogen fühlt, sodaß es entsprechend - unter medizinischer wie auch psychischer Betreuung - aufwachsen kann, ohne daß sich das Kind wie ein Blatt im Wind fühlen muß.
    Es geht doch darum, gefestigte Persönlichkeiten zu erziehen, die ihr Leben selbständig, ohne sich ständig zurückgesetzt zu fühlen, leben können, und nicht gebeutelte Seelen, die niemals ihren Platz finden.

    Daß für sowas Gerichte bemüht und Gesetze beschlossen werden müssen, läßt tief in die (gender-)verkommene Seele der zuständigen Politik blicken.
    Es hat immer schon solche Menschen gegeben, die halt ein bisserl exotisch für die anderen rüberkommen, aber deswegen nicht ausgeschlossen wurden, und es schon gar keiner extra Gesetze bedurfte.

    Wenn sie sich doch auch so vehement für die von der Natur gewollte, traditionelle Familie kümmern würden...

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 18:48

    Ich halte es für sehr diskriminierend, daß man bei der Größenangabe im Reisepaß nicht seine soziale Größe angeben darf. Eine Frau, die z.B. immer Stöckelschuhe mit 15cm Absatz trägt, kann es nur als diskriminierend empfinden, wenn im Reisepaß 15cm gegenüber ihrer stets sozial erlebten Größe fehlen.

    Ich gestehe, ich bin ein Feminist: Es gehören endlich Quoten für Frauen hinsichtlich ihrer Körpergröße eingeführt! Die Diskriminierung von Frauen gegenüber Männern hinsichtlich der Körpergröße gehört abgestellt und endlich ein Gesetz zur Gleichstellung hinsichtlich Körpergröße verabschiedet.

    So lange die durchschnittliche Körpergröße von Frauen kleiner als die von Männern ist, muß eine positive Diskriminierung verpflichtend sein, und Frauen müssen so mittels "High Heels" ihre soziale Körpergröße erhöhen und eintragen lassen können.

    Ebenfalls diskriminierend ist, daß im Personenstandsregister, in der Geburtsurkunde und im Reisepaß das natürliche Geburtsdatum eingetragen ist, und nicht das soziale. Was macht man mit Personen, die sich z.B. jünger fühlen als sie natürlich sind? Wäre ich z.B. eine 70-jährige Frau, die sich wie 35 fühlt, würde ich sofort aus Gründen des Diskriminierungsverbots auf Anerkennung meines sozialen Alters von 35 Jahren und Eintragung im Personenstandsregister klagen.

    Ich halte es auch für diskriminierend, daß im Reisepaß ein Paßbild von mir aufscheint. Ich konnte mir ja mein Gesicht nicht aussuchen, und jemand der das im Dokument sieht, könnte auf Grund von Vorurteilen unberechtigte Rückschlüsse daraus ziehen, z.B. daß ich ein Zigeuner wäre, oder wenn jemand mit ähnlichen Gesichtszügen zur Fahndung ausgeschrieben ist, könnte ich fälschlicherweise für diese Person gehalten werden. Das ist extrem diskriminierend!

    Ich halte es auch für sehr diskriminierend, daß man im Reisepaß nicht zusätzlich zur Größe auch frei aussuchen und angeben kann, von wo bis wohin diese Größe gemessen wird. Denn wie soll sonst im Reisepaß die Größe einer beidseitig beinamputierten Person eingetragen werden. Solche Personen gibt es wirklich, und diese werden heute diskriminiert!

    Und wie sehr werden erst Personen auf diese Weise diskriminiert, die ohne Kopf umherlaufen! Auch die gibt es wirklich! Tatsache! Vor allem unter den Politikern und in Brüssel!

  3. Ausgezeichneter KommentatorStaatssekret
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 09:22

    Ad Conchita: also ich persönlich fühle mich außerordentlich sexuell belästigt, wenn mir die Wurst von den Plakatwänden entgegengrinst.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 08:17

    Sehr guter Beitrag, danke.

    Es gab immer schon Zwitter. Diese Menschen mussten als Kinder oft ein anderes Geschlecht sein als sie waren - z.B. der bekannte Schirennläufer Erik Schinegger, der als Erika die Rennen gewann.

    Doch dann gibt es alle möglichen Störungen auf diesem Gebiet, die nicht körperlich, sondern psychisch sind. Das ist meine Ansicht: Wenn ein Mann gerne eine Frau sein möchte (und natürlich auch umgekehrt), dann hat er einen Klopfer und aus! Es gibt in den Klappsmühlen ja auch die Typen, die sich für Napoleon oder Jesus halten - in diese Kategorie gehören auch Leute wie die "Dame mit Bart" (die früher auf Jahrmärkten ausgestellt wurde)..

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 23:58

    Eine gute Seite hat die Sache aber doch: Probleme mit Frauenquote oder Gehaltsdifferenzen zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern einer Firma gehören der Vergangenheit an, denn bei Bedarf erklären sich eben sämtliche Mitarbeiter zu Frauen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorblaue Blume
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 10:57

    Das wäre mir neu, dass es genetisch betrachtet neben Männern und Frauen noch etwas weiteres gäbe. Chromosomale Abweichungen wie z.B. das Klinefelter-Syndrom – XXY – werden ja wohl mit guten Gründen als zusätzliches X-Chromosom bei Männern betrachtet und nicht als die Chromosomenausstattung eines Zwischenwesens.

    Ich bin da zugegebenermaßen keine Expertin (werde aber vermutlich wieder mal die eine oder andere Nacht mit der Klärung der Frage verbringen), aber ich habe bis zu diesem Artikel stets das Gegenteil gehört, dass es nämlich, biologisch betrachtet, nur zwei Geschlechter gibt. Dass diverse genetische Anomalien geschlechtlich eine andere Erscheinung verursachen, ändert an dieser Tatsache ja nichts.

    Ich lass mich aber eines Besseren belehren.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2017 09:50

    Letztendlich dient die Unterteilung der Gesellschaft in immer zahlreichere Minderheiten, die man dann gegenseitig ausspielt dazu, die bourgeoise Gesellschaft mit der Familie als Keimzentrum zu zerstören. Das ist die zentrale Agenda der radikalen politischen Linken und es ist traurig, dass die Gerichtshöfe dieser wahnwitzigen Gesellschaftszerstörung Vorschub leisten.

    Das ist auch der tiefere Grund dafür, weswegen die politische Linke samt den verbandelten NGOs die Minderheitenrechte wie eine Monstranz vor sich hertragen. Die Fragmentation der Gesellschaft in zahlreiche Minderheiten, denen man dann noch einredet, angeblich furchtbar benachteiligt zu sein, ist ein probates Mittel zur Erreichung dieser fraglichen Ziele.

    Die politische Linke hat es schon als gegeben angenommen, dass unser Nachwuchs nicht ausreicht, um die Zukunft unserer Gesellschaft zu sichern. An diesem Zustand hat die politische Linke erheblichen Anteil. Die "Welcome-Kultur", die ebenfalls in erster Linie von der politischen Linken getragen ist, ist nur eine Weiterführung dieses verderblichen Gedankens.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbill47
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2017 10:41

    Wer ist eigentlich dafür zuständig, zu verhindern, dass der Verfasungsgerichtshof die Verfassung bricht?

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  1. Hegelianer (kein Partner)
    15. November 2017 00:36

    Ich finde diesen Beitrag - eines Mediziners! - gerade im biologisch-medizinischen Teil enttäuschend: Der Eindruck kann entstehen, das Turner- oder das Klinefelter-Syndrom hätten mit Intersexualität zu tun. Dies ist mitnichten der Fall - Turner-Personen etwa sind im Phänotyp klar FRAUEN, und wohl keine würde "inter" sein wollen. Das gonadale Geschlecht hingegen wird völlig übersprungen, als ob Intersexualität nur dann vorliege, wenn weder XX noch XY gegeben ist. Hermaphroditen sind aber chromosomal "eindeutig", nicht aber in der hormonellen Entwicklung und im daraus resultierenden Phänotyp (meist: hypertrophe Klitoris auf Kosten der Vagina usw.).

    • Hegelianer (kein Partner)
      15. November 2017 00:38

      Fortsetzung: Das Anliegen, Transsexuellen oder gar "Protest-Trans-/Intersexuellen" kein drittes Geschlecht einzuräumen, ist berechtigt. Dazu aber die tatsächliche (medizinisch-biologische) Intersexualität zu verleugnen bzw. dorthin zu verschieben, wo sie nicht zu finden ist (Turner-Syndrom & Co.) - und dadurch tendenziell ins Lächerliche zu ziehen - ist entbehrlich und eines Sachkundigen unwürdig.

  2. bill47 (kein Partner)
    12. November 2017 10:41

    Wer ist eigentlich dafür zuständig, zu verhindern, dass der Verfasungsgerichtshof die Verfassung bricht?

  3. Konfrater
    10. November 2017 21:00

    ad. Flotte Lotte: Es gibt menschliche Zwitter, die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane haben, Erich Schinegger aber war kein Zwitter, sondern von Geburt an ein Mann, dessen primäre Geschlechtsorgane in den Körper eingewachsen waren - was durch eine relativ einfache Operation behoben werden konnte. Dass er als Frau definiert wurde, war darauf zurückzuführen, dass der Arzt, der das Kind nach der Geburt untersuchte, diesen Umstand nicht erkannt hat. Schinegger hat übrigens später erzählt, dass er sich sexuell immer vom weiblichen Geschlecht angezogen gefühlt hat. Anders gesagt: Er widerlegt im Prinzip die Auffassung, dass das Geschlecht primär sozial definiert sei.

    Was die Entscheidung in Deutschland betrifft: Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis in allen öffentlichen Gebäuden eigene Toiletten und Umkleideräume für "Inters" verpflichtend vorgeschrieben werden. Und Inter-Quoten in allen nur denkbaren Bereichen sowieso …

    Glückliches Deutschland, das so offensichtlich gar keine anderen Probleme hat … ;-)

  4. dssm
    10. November 2017 15:57

    Da kommt mir ganz urplötzlich der römische Kaiser in das Gedächtnis, welcher sein Pferd zum Senator machte. Und dies war ja leider kein Einzelfall.

    Offensichtlich verlieren die Mächtigen jeden Bezug zum normalen Leben. Je grösser die Macht, desto schneller der Verlust des Realitätssinnes.

    Dies würde aber bedeuten, unser lieber Herr L. Kohr hatte einfach recht. Lasst uns die EU zurückfahren, die Nationalstaaten verkleinern und dem Subsidiaritätsprinzip neue Geltung verschaffen!

  5. Nestor 1937
    10. November 2017 13:06

    Meine Mutter, noch in normalen Zeiten unter Franz Josef geboren, sagte uns Kindern immer:

    "Es gibt Männer und Frauen. Alles andere sind krankhafte Missbildungen. Diese Menschen haben es schwer, weil sie damit leben müssen".

    Ist es nicht so?

  6. bagaude
    10. November 2017 09:43

    Die akademischen Grade sind in der linken Gendersociety verpönt -aber ein
    frei auszusuchendes soziales Geschlecht muss behördlich einzutragen sein !!
    Religionszugehörigkeit - unwichtig - aber Unisex wichtig!!

  7. Normalsterblicher
    10. November 2017 06:51

    Wenn wir vom Geschlecht reden, dann kann damit sprachlogisch nur die biologische Rolle angesprochen sein, die ein Individuum im allgegenwärtigen Überlebensmechanismus der Fortpflanzung spielt. Da gibt es eben nur die zeugende (besamende) oder die empfangende (austragende) Seite.
    Bei Zwittern handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, was infolge der Beeinträchtigung der biologischen Fortpflanzungsfunktion und der Seltenheit offensichtlich ist.

    Dass die Zwittrigkeit auf die Psyche abfärben kann, ist das eine. Dass aber jemand vermeint, für die Unversehrtheit der eigenen Identität einen passenden Eintrag im Personenstandsregister zu benötigen, ist wieder was anderes, nämlich eine GEISTESKRANKHEIT, wie die "flotte Lotte" bereits zutreffend zum Ausdruck brachte.

    Einem geistig gesunden Menschen kann die geschlechtliche Einordnung im Personenstandsregister "schnuppe" bzw "conchita" sein!

    • Normalsterblicher
      10. November 2017 08:32

      ich ergänze:

      ... nicht zuletzt deshalb, weil es sich bei der Eintragung im Register bekanntermaßen um objektive physikalische Merkmale, im Kontrast zu irgendwelchen Präferenzen, handelt!

    • Riese35
      10. November 2017 08:49

      @Normalsterblicher: Wenn ein Mann kastriert ist und ihm die männlichen Geschlechtsmerkmale fehlen, oder wenn er (oder auch sie) sich stets mit ausgestopftem Busen in der Öffentlichkeit zeigt, dann sind das genau so objektiv physikalische Merkmale wie wenn eine Frau stets mit Stöckelschuhen mit 15 cm Absatz umherläuft und damit objektiv physikalisch meßbar eine um 15 cm größere Körpergröße aufweist. Das sind nicht irgendwelche Präferenzen, sondern objektive physikalische Merkmale in unserer sozialen Umgebung.

      Dem Diskriminierungsverbot entsprechend müßten all diese Fälle gleich behandelt werden. Also her mit der sozialen Körpergröße und her mit dem sozialen Alter ink. Eintragung!

      *********!

    • Normalsterblicher
      10. November 2017 20:48

      Riese35,

      ihr Einwand wird insofern abgewiesen, als das Tragen von Stöckelschuhen nichts an der Körpergröße ändert, sofern selbige nichts bereits wie Bockshufe angewachsen sind. ;-)

      Lediglich im Falle der Kastration ließe ich mit mir reden: denn wenn aufgrund der Registereintragung ein männlicher Phänotyp in Aussicht gestellt wird, erwiese sich dies im Falle einer Fahndung oder auch nur einer behördlich veranlassten Aufsuchung am Wohnsitz als nicht sinnvoll.

  8. Brigitte Kashofer
    09. November 2017 23:58

    Eine gute Seite hat die Sache aber doch: Probleme mit Frauenquote oder Gehaltsdifferenzen zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern einer Firma gehören der Vergangenheit an, denn bei Bedarf erklären sich eben sämtliche Mitarbeiter zu Frauen.

  9. Riese35
    09. November 2017 18:48

    Ich halte es für sehr diskriminierend, daß man bei der Größenangabe im Reisepaß nicht seine soziale Größe angeben darf. Eine Frau, die z.B. immer Stöckelschuhe mit 15cm Absatz trägt, kann es nur als diskriminierend empfinden, wenn im Reisepaß 15cm gegenüber ihrer stets sozial erlebten Größe fehlen.

    Ich gestehe, ich bin ein Feminist: Es gehören endlich Quoten für Frauen hinsichtlich ihrer Körpergröße eingeführt! Die Diskriminierung von Frauen gegenüber Männern hinsichtlich der Körpergröße gehört abgestellt und endlich ein Gesetz zur Gleichstellung hinsichtlich Körpergröße verabschiedet.

    So lange die durchschnittliche Körpergröße von Frauen kleiner als die von Männern ist, muß eine positive Diskriminierung verpflichtend sein, und Frauen müssen so mittels "High Heels" ihre soziale Körpergröße erhöhen und eintragen lassen können.

    Ebenfalls diskriminierend ist, daß im Personenstandsregister, in der Geburtsurkunde und im Reisepaß das natürliche Geburtsdatum eingetragen ist, und nicht das soziale. Was macht man mit Personen, die sich z.B. jünger fühlen als sie natürlich sind? Wäre ich z.B. eine 70-jährige Frau, die sich wie 35 fühlt, würde ich sofort aus Gründen des Diskriminierungsverbots auf Anerkennung meines sozialen Alters von 35 Jahren und Eintragung im Personenstandsregister klagen.

    Ich halte es auch für diskriminierend, daß im Reisepaß ein Paßbild von mir aufscheint. Ich konnte mir ja mein Gesicht nicht aussuchen, und jemand der das im Dokument sieht, könnte auf Grund von Vorurteilen unberechtigte Rückschlüsse daraus ziehen, z.B. daß ich ein Zigeuner wäre, oder wenn jemand mit ähnlichen Gesichtszügen zur Fahndung ausgeschrieben ist, könnte ich fälschlicherweise für diese Person gehalten werden. Das ist extrem diskriminierend!

    Ich halte es auch für sehr diskriminierend, daß man im Reisepaß nicht zusätzlich zur Größe auch frei aussuchen und angeben kann, von wo bis wohin diese Größe gemessen wird. Denn wie soll sonst im Reisepaß die Größe einer beidseitig beinamputierten Person eingetragen werden. Solche Personen gibt es wirklich, und diese werden heute diskriminiert!

    Und wie sehr werden erst Personen auf diese Weise diskriminiert, die ohne Kopf umherlaufen! Auch die gibt es wirklich! Tatsache! Vor allem unter den Politikern und in Brüssel!

    • Polyphem
      10. November 2017 18:08

      Ich wollte schon als 20jähriger 65 sein! Sofort wäre mir eine Alterspension zugestanden!!

  10. John Baxter Smith
    09. November 2017 16:36

    Nur 1 Tag hat es gedauert und das Thema "Inter" ist schon in Österreich angekommen:

    Die Volksanwaltschaft (Kräuter) prescht vor:

    http://derstandard.at/2000067487203/Volksanwaltschaft-fuer-Anerkennung-von-drittem-Geschlecht

  11. Peregrinus
    09. November 2017 15:33

    Ich auch. - Aber wir sind ja schon so weit, dass sich der Pfarrer seiner Heimatgemeinde über die (den, inter?) Wurst freut. Quo vadis ecclesia catholica?

  12. Konrad Loräntz
    09. November 2017 13:18

    Das Schlimme dabei ist: Den tatsächlich Betroffenen hilft das wohl im täglichen Leben gar nix.

    Das Gute: ich male mir schon in den schönsten Bildern aus, wie ich mich in Bälde in der Damen-Umkleide räkeln werde. Oder kann ich mir dort mein Geschlecht doch nicht aussuchen ?

  13. blaue Blume
    09. November 2017 10:57

    Das wäre mir neu, dass es genetisch betrachtet neben Männern und Frauen noch etwas weiteres gäbe. Chromosomale Abweichungen wie z.B. das Klinefelter-Syndrom – XXY – werden ja wohl mit guten Gründen als zusätzliches X-Chromosom bei Männern betrachtet und nicht als die Chromosomenausstattung eines Zwischenwesens.

    Ich bin da zugegebenermaßen keine Expertin (werde aber vermutlich wieder mal die eine oder andere Nacht mit der Klärung der Frage verbringen), aber ich habe bis zu diesem Artikel stets das Gegenteil gehört, dass es nämlich, biologisch betrachtet, nur zwei Geschlechter gibt. Dass diverse genetische Anomalien geschlechtlich eine andere Erscheinung verursachen, ändert an dieser Tatsache ja nichts.

    Ich lass mich aber eines Besseren belehren.

  14. elfenzauberin
    09. November 2017 09:50

    Letztendlich dient die Unterteilung der Gesellschaft in immer zahlreichere Minderheiten, die man dann gegenseitig ausspielt dazu, die bourgeoise Gesellschaft mit der Familie als Keimzentrum zu zerstören. Das ist die zentrale Agenda der radikalen politischen Linken und es ist traurig, dass die Gerichtshöfe dieser wahnwitzigen Gesellschaftszerstörung Vorschub leisten.

    Das ist auch der tiefere Grund dafür, weswegen die politische Linke samt den verbandelten NGOs die Minderheitenrechte wie eine Monstranz vor sich hertragen. Die Fragmentation der Gesellschaft in zahlreiche Minderheiten, denen man dann noch einredet, angeblich furchtbar benachteiligt zu sein, ist ein probates Mittel zur Erreichung dieser fraglichen Ziele.

    Die politische Linke hat es schon als gegeben angenommen, dass unser Nachwuchs nicht ausreicht, um die Zukunft unserer Gesellschaft zu sichern. An diesem Zustand hat die politische Linke erheblichen Anteil. Die "Welcome-Kultur", die ebenfalls in erster Linie von der politischen Linken getragen ist, ist nur eine Weiterführung dieses verderblichen Gedankens.

  15. Bob
    09. November 2017 09:41

    Das Narrenschiff wird zur Flotte. Ärgerlich ist das man durch diese Idioten ständig mitbelästigt wird.

  16. Politicus1
    09. November 2017 09:34

    Als nächster Schritt muss zwangsläufung eine Untergruppierung bei Männern und Frauen kommen:
    Männlich - a)männlich-hetero, b)männlich-männlich
    Weiblich - a)weiblich-hetero, b)weiblich-weiblich

  17. Staatssekret
    09. November 2017 09:22

    Ad Conchita: also ich persönlich fühle mich außerordentlich sexuell belästigt, wenn mir die Wurst von den Plakatwänden entgegengrinst.

  18. Politicus1
    09. November 2017 09:18

    Ich frage mich, wie sich Standesbeamte verhalten sollen.
    Ein Mensch mit deutlichem Vollbart beantragt, dass seine Geburtsurkunde von männlich auf inter umgeschrieben werden soll.
    Wie kann der Standesbeamte das überprüfen? Ärztliches Gutachten? Chromosomenuntersuchung?

    Nach einiger Zeit fühlt sich dieser Mensch wieder deutlich als Mann, physisch, sexuell ..
    Er/Sie geht erneut zum Standesamt ...

    Noch eines: wie wünschen Inter angesprochen zu werden? Mit Herr, mit Frau, ?

    Wie schaut es mit der Wehrpflicht aus?
    Verlangt das Höchstgericht in den Modehäusern jetzt konsequenterweise neben der Herren - und Damenabteilung auch eine Interabteilung? (InterSPAR bekommt plötzlich eine ganz neue Bedetung!)

  19. glockenblumen
    09. November 2017 09:04

    eine derart degenerierte Gesellschaft, die Naturgesetze leugnet und die Differenzierung "Mann/Frau" als "in den Persönlichkeitsrechten eingeschränkt" findet, ist zum Untergang verurteilt.
    Das hat alles nichts mit Persönlichkeitsrechten zu tun, sondern eher mit psychischen Störungen, die in Behandlung gehören und mit denen der Betroffene halt leben muß so wie auch einer mit einer physischen - oft gar malignen - Erkrankung leben muß.

    Natürlich ist es bedauerlich als Hermaphrodit geboren zu werden, doch meine ich, daß aufmerksame Eltern im Kindesalter erkennen können, in welche Richtung sich das Kind gezogen fühlt, sodaß es entsprechend - unter medizinischer wie auch psychischer Betreuung - aufwachsen kann, ohne daß sich das Kind wie ein Blatt im Wind fühlen muß.
    Es geht doch darum, gefestigte Persönlichkeiten zu erziehen, die ihr Leben selbständig, ohne sich ständig zurückgesetzt zu fühlen, leben können, und nicht gebeutelte Seelen, die niemals ihren Platz finden.

    Daß für sowas Gerichte bemüht und Gesetze beschlossen werden müssen, läßt tief in die (gender-)verkommene Seele der zuständigen Politik blicken.
    Es hat immer schon solche Menschen gegeben, die halt ein bisserl exotisch für die anderen rüberkommen, aber deswegen nicht ausgeschlossen wurden, und es schon gar keiner extra Gesetze bedurfte.

    Wenn sie sich doch auch so vehement für die von der Natur gewollte, traditionelle Familie kümmern würden...

  20. John Baxter Smith
    09. November 2017 08:55

    Dem Kommentar von Dr. Franz stimme ich zu.

    In Deutschland wird es wegen dieses Höchstgerichtsurteils jetzt ununterbrochen im Wochen- u. Monatsrhythmus weitere Verfassungs-Eingaben geben. Und die Höchstgerichte werden in einem ununterbrochenen Rattenschwanz in der genau gleichen Materie weiter beschäftigt werden.

    Das Tor zur Geschlechter-Chaos ist geöffnet.

    Und in Österreich sollte man auch bedenken:

    Bisher ist noch eine jede politische Frage und politisch-juristische Problem von Deutschland nach Österreich eins zu eins herübergeschwappt!

    Es ist nur eine Frage der Zeit, vielleicht eine Frage von nur ein paar Wochen wo wir in Österreich vor genau dem gleichen Dilemma stehen werden.

    Es galt u. gilt immer der Grundsatz: Alles was in Deutschland politisch-juristisch-medial hochkocht wird eins zu eins auch in Ö. hochkochen, mit e. ganz kleinen winzigen Zeitverschiebung.

  21. steinmein
    09. November 2017 08:36

    Österreichbezogen: Benötigten wir im Wählerverzeichnis jetzt eine dritte Spalte, wenn zwei schon überflüssig sind.Der männliche Wähler bekommt ein blaues Stricherl, die weiblich ein rotes. Welche Farbe hat ein indifferentes ? Welchen Vornamen würden diese Menschen auswählen dürfen? Gäbe es eine einmalige Festlegung, um der Frage Wehrdienst, Witwen- oder Witwerpension auszuweichen?
    Wann fühlt sich einer wirklich als anderes Geschlecht bei eindeutiger biologischer Zuordnung? Fühle ich mich weil Mann als Lesbe, weil ich meine Frau liebe????

    Die Menschheit wird durch diese Clique nicht nur nicht schlechter ausgebildet, sondern zunehmend verwirrt und verblödet. Ich denke da an die Frau Doktorin. Das Doktor?? Die Manipulation und Umorientierung ist voll im Gange. Alles unnötig wie ein Kropf!
    Ich fürchte, die Aliens sind bereits unter uns.

  22. Flotte Lotte
    09. November 2017 08:17

    Sehr guter Beitrag, danke.

    Es gab immer schon Zwitter. Diese Menschen mussten als Kinder oft ein anderes Geschlecht sein als sie waren - z.B. der bekannte Schirennläufer Erik Schinegger, der als Erika die Rennen gewann.

    Doch dann gibt es alle möglichen Störungen auf diesem Gebiet, die nicht körperlich, sondern psychisch sind. Das ist meine Ansicht: Wenn ein Mann gerne eine Frau sein möchte (und natürlich auch umgekehrt), dann hat er einen Klopfer und aus! Es gibt in den Klappsmühlen ja auch die Typen, die sich für Napoleon oder Jesus halten - in diese Kategorie gehören auch Leute wie die "Dame mit Bart" (die früher auf Jahrmärkten ausgestellt wurde)..

    • steinmein
      09. November 2017 08:45

      Liebe Lotte, nicht zu vergessen einen Julian Sch.
      "Dame" mit Bart ist für mich "a lauwarme ( haße) Dürre" , die irregeführt wurde.
      Nächster Punkt: Wie soll man an einem Säugling (oder einer Säuglingin) erkennen, in welche Richtung er (sie) sich entwickeln wird??
      Heutzutage ist die Anlaßgesetzgebung gang und gäbe, weil man an der Absurdität einen allgemeingültigen Zustand schaffen will. Das nennt sich dann umfassend Minderheitsrecht.
      Zum Glück ist der Oberste im Staat durch den Bart anscheinend eindeutig definiert.

    • Flotte Lotte
      09. November 2017 17:32

      Ich meine, man kann das schon feststellen, ob ein Säugling so ein Zwitter ist - dann sollte man das Geschlecht offen lassen und das Kind wird sich dann entsprechend entwickeln und schließlich selbst entscheiden.

      Die Einführung eines dritten Geschlechts halte ich für keine gute Sache, denn wo soll es enden?

      Die "Dame mit Bart" ist bestenfalls eine Kuriosität...

    • Riese35
      09. November 2017 18:17

      @Flotte Lotte: ********************************!

      Ja, so einfach und klar ist das.

    • Günther (kein Partner)
      12. November 2017 09:00

      Meines Wissens nach gibt es keine echten Zwitter bei Menschen. Ein Mädchen mit XO Chromosomensatz ist ein Mädchen, und ein Junge mit Chromosomensatz XXY ist äußerlich ein Knabe.
      Wenn das Geschlecht äußerlich nicht eindeutig bestimmbar ist, liegt eine hormonelle Störung vor , die behandelbar ist ( chirurgisch, hormonell) . Das Geschlecht ist jedoch eindeutig genetisch mittel Wangenabstrich feststellbar.

  23. de Voltaire
    09. November 2017 08:02

    Eine recht umfassende (laien)juristische Sichtweise auf diese Entscheidung (nicht auf den medizinischen Aspekt) findet man hier:
    http://www.danisch.de/blog/2017/11/08/verfassungsgericht-strohdoof/
    (nicht vom Titel irreführen lassen)





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