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Fiaker, Taxis, Uber drucken

Lesezeit: 2:30

 "Deregulierung!" Diese Forderung fällt bei jeder zweiten klugen Diskussion, so wie sie auch im Wahlkampf oft zu hören gewesen ist. Sie spricht in der Tat eines der zentralen Probleme Österreichs an. Nur: Hinter jeder unsinnigen Regel verbergen sich massive Interessen.

Diese Interessen zeigt man am besten an konkreten Beispielen auf. Siehe etwa die der Taxi-Innung. Seit langem ärgert man sich über die sinnlose Verteuerung von Taxifahrten zwischen Wien und dem Flughafen, weil die Fahrer den jeweiligen Rückweg immer leer antreten müssen. Denn in Schwechat dürfen nur Niederösterreicher Fahrgäste aufnehmen und in Wien nur Wiener. Absurd. Teuer. Umweltbelastend. Aber Rechtslage.

Ähnlich blöd wirkt die heimische Rechtsordnung gegen die weltweit erfolgreiche neue Konkurrenz Uber. Das Oberlandesgericht Wien zumindest hat jetzt aus dem Gesetz herausgelesen, dass ein Uber-Auto nur dann Fahrgäste aufnehmen darf, wenn es physisch jedes Mal von der jeweiligen Mietwagenzentrale losfährt und nicht von dort, wo jeweils ein Auto gerade in der Nähe des Fahrgastes ist. Absurd. Teuer. Umweltbelastend. Aber laut diesem Urteil der Gesetzeslage entsprechend.

Diese zwei Regeln ergeben absolut keinen Sinn, außer dem des Schutzes einer geschützten Werkstätte, also der Besitzer einer Taxikonzession. Sie gehen jeweils massiv zu Lasten der Konsumenten. Das bedeutet am Ende immer auch: zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Wenn Österreich solche Aversionen gegen Innovationen hat, müsste logischerweise eigentlich die Rückkehr zur einstigen Fiaker-Exklusivität im Gesetz stehen.

Ich habe es selbst zweimal mit Uber versucht und mehrere gravierende Vorteile erlebt, aber auch einen dicken Minuspunkt.

Positiv:

  1. Man erfährt schon bei Bestellung und Zieleingabe genau, was die Reise kostet.
  2. Der Preis wird direkt abgebucht,
  3. sodass man auch kein Kleingeld bei der Hand haben muss (Taxi-Motto: "100 Euro wechsle ich nicht.").
  4. Man bestellt per App und hängt daher nie lange in der Leitung.
  5. Man sieht auf der App ständig, wo das geholte Auto gerade ist.
  6. Die Autos sind sauber.
  7. Man muss dem Fahrer das Ziel nicht mühsam verdeutlichen (oder: "Du sagen, ich fahren" mitmachen), sondern dieser fährt einfach gemäß seinem GPS-Display.
  8. Vor allem aber: Es kostet rund die Hälfte. 

Dass die Uber-Fahrer noch weniger Deutsch können als Taxler, ist hinnehmbar. Dennoch war ich nach den beiden Fahrten traumatisiert. Der (tschetschenische) Fahrer fuhr plötzlich bei Rot in die Kreuzung hinein, bis ich "Stopp" brüllte, weil die danebenhaltende Kolonne Grün bekommen hat und losgefahren ist. Der (schwarzafrikanische) Fahrer wiederum überquerte ungehemmt Kreuzungen mit deutlich sichtbaren Stopp-Tafeln.

Seither bin ich etwas geschockt und fahre vorerst wieder Taxi. Aber diese Erlebnisse haben mit jenen geschilderten Schikanen in den Gesetzen absolut nichts zu tun. Und jeder weiß, wie sehr sich auch bei den Taxlern im Lauf der Jahre vieles verschlechtert hat …

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 09:32

    Diese ganzen ‚neuen‘ Serviceunternehmen haben eines gemeinsam, sie scheren sich einen Dreck um die lokale Überregulierung, deshalb sind die auch so viel kostengünstiger. Der Schmäh geht natürlich nur, wenn diese Unternehmen ihren Hauptsitz in den USA haben, denn einen lokalen Unternehmer würden die Behörden sofort tot machen. Wir erleben also, wie aufgrund unserer Überregulierung die Gewinne in das Ausland gehen, während die einheimischen Sozialabgaben und Bürokratiejobs wegfallen. Da während des Wahlkampfes keine einzige Partei einen realistischen Plan für das Zurückfahren von Regulierungen und Lohnnebenkosten hatte, wird diese ‚Arbeitsteilung‘ zwischen den USA und Österreich (oder Europa) also weitergehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 06:50

    Es gab Zeiten, da wussten die Taxifahrer was in der Oper gespielt wird und wer singen wird! Im Ernst!
    Und jetzt all diese Geschichten. Eine Mischung von fremder Übernahme und bornierter Vorschriften und Beamten- und Hofratmentalität.
    Übrigens ist das Taxigeschäft fest in türkischer Hand. Ich meine damit auch die Interessenorganisation!
    Schauen Sie sich einmal die inoffizielle Taxizentrale auf der A4 an, dem McDreck!
    Apropos Beamtenmentalität: AM Flughafen sind sogar die Einsteigmöglichkeiten für Wiener und Schwechater streng getrennt. Da kann es schon sein, dass Sie nach einem Flug kilometerweit (!) durch Gänge irren müssen, nur weil der Taxler einer anderen Organisation angehört. Da nützt es auch nicht, dass er eh das Gepäck zieht und trägt...(wie großzügig)

    Um diese Antipoden (Mein Eingangsstatement und die G'schichten der aggressiven fremden Taxilenker) noch einmal zu bemühen:
    DAS ist bereits ein Teil der Eroberung unseres Landes! Wir sind bestenfalls geduldet! Und nur mehr zum Geld abliefern gut genug!
    Nirgends ist das greifbarer als in diesem Bereich!
    Bitte fahren Sie ihre Töchter nur privat durch Wien!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 08:40

    Eine Frage zwischen Preis und Qualität.

    Ja, es kostet die Hälfte, ja, die Bezahlung geht bequem, ja man kommt von A nach B, irgendwie, das wie aber hängt mit Qualität zusammen.

    Offenbar sind Taxifahrer jetzt nicht mehr die unsrigen, sondern ungebildete, gefährliche, unvorbereitete, nicht Deutsch sprechende, sehr oft auch nicht Steuerzahlende, wenn es ohne Rechnung geht (sehr oft bei transportierten Landsleuten).

    Schlimm wird es, wie von Dr. Unterberger angedeutet, bei Unfällen, Schäden, wie dann die Haftungen und Versicherungen aussehen.

    Zu Hause fühle ich mich nicht, wenn der Fahrer weder Deutsch kann noch irgendwas versteht. Immerhin sollte die Taxlerprüfung das gewährleisten, dass das alles stimmt.

    Wenn es also immer mehr amerikanische Verhältnisse gibt, wo man nicht mehr weiß, was zwischen A und B passiert, passieren kann, dann habe ich da mein eigenes Rezept: Ich kenne 2 Taxifahrer und deren hauptsächliche Fahrzeiten, die kommen verlässlich, wenn man sie direkt anruft. Der eine hat fast nur noch solche Kunden und an Taxistandplätzen ist er höchst selten. Diesen kann man vertrauen, auch ihre Preise sind moderat und sie halten auch die Gesetze ein, zahlen ihre Innung, zahlen ihre Steuer, zahlen ihre Versicherung und sie sprechen Deutsch und sind nicht so Dumpfbacken, wie so manch einer der 'neuen Sorte' und sie halten die Verkehrsregeln ein und kennen alle Straßen auswendig (ohne GPS).

    Ich frage mich auch, wie solche neuerdings oft anzutreffenden Negativerscheinungen durch die Taxiprüfung kommen, aber offenbar sitzen in der Innung inzwischen die ausländischen 'Prüfer'.

    Dann noch UBER, da sind ja nicht einmal Taxifahrer nötig.

    Ja, es ist die Frage zwischen Preis (Quantität) und Qualität.

    Ja, wir sind inzwischen Fremde im eigenen Land, die Eingebürgerten, Zugereisten und Illegalen zusammengerechnet. Wenn da nicht massiv gegengesteuert wird und österreichische Qualität bei der Integration vermittelt wird, dann geht Österreich unter. Zu Hause sollten doch hier Österreicher sein und integrierte Österreicher, und die Qualität sollten wir vorgeben, so meine Meinung. Wenn aber andere die 'Qualität' vorgeben, dann sind wir nicht mehr Herr im eigenen Haus.

    Das haben wir den Linken zu verdanken.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 11:57

    Meine letzte Erfahrung mit einem Wiener Taxler---natürlich mit Migrationshintergrund!---war sauschlecht! Der Mann fuhr einfach an dem Haus, bei dem ich aussteigen wollte, (ich hatte es ihm deutlich genug gesagt!) aus mir unerklärlichen Gründen einfach VORBEI!
    Dann blieb er fast 200m weiter mitten auf der Fahrbahn stehen, es bildete sich eine Schlange hinter uns, es wurde gehupt---und ich zahlte in der Hektik einen weit überhöhten Preis---er hatte mich mit dem Wechselgeld betrogen! Dann konnte ich mit meinem Gepäck zurückmarschieren.
    Sollte ich in Wien jemals wieder ein Taxi nehmen, würde ich einen "echten" Österreicher als Chauffeur fordern.

    In Wien wäre es nötig, ein Taxiunternehmen zu gründen, das NUR Österreicher OHNE Migrationshintergrund beschäftigt. Ja, ich weiß, das ist "rassistisch", aber wenn sich manche "Rassen" so mies verhalten, wäre Bedarf an einem solchen Unternehmen. Ich möchte auch nicht von einem Wiener Taxler kutschiert werden, der sich weigert, Besucher des "Akademiker-Balls" zu fahren, denn DAS ist gegen eine Minderheit gerichtet und für mich untragbar.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 05:48

    Ich steige nach einer Reihe von unangenehmen Erfahrungen nicht mehr so gern in ein Taxi ein.
    Einmal wurde durch den Mitarbeiter des Flughafentaxis die Abholzeit falsch aufgenommen, trotz klarer Wiederholung der richtigen Zeit und Hinweis auf die richtige Zeit kam das Taxi am Morgen zur falschen Zeit und der Flugwurde verpasst. Der Fahrer, der zwar an dem Fehler nicht schuld war, gab sich keinerlei Muehe, etwas Zeit gutzumachen, fuhr aufreizend langsam und gab den guten Rat, doch frueher aufzustehen.
    Ein anderes Mal das oben beschriebene Szenario "Du sagen, ich fahren". Nach einem Nachtflug mit darauffolgenden Geschaeftstreffen in Schwechat angekommen, wurde dem offensichtlich vollkommen ortsunkundigen osteuropaeischen Taxler als erste Fahrtetappe Westwien - U-Bahn Huetteldorf angegeben und nach einem kurzen Schlummer fand man sich in Floridsdorf. Der zugegebenermassen leicht unwirsch angesprochene Taxler, warum er nicht einmal Hauptrichtungen zu fahren imstande sei, reagierte sehr aggressiv und drohte mit dem Rauswurf mitsamt Gepaeck.
    Uber habe ich noch nie probiert.
    Ich ziehe eigenes Auto oder Leihwagen vor. Oft kommt auch ein Leihwagen billiger.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 20:12

    Also diesmal paßt's überhaupt nicht, aber dennoch kann ich zwei Meldungen nicht für mich behalten:
    Die Europäische Kommission hat die Slowakei aufgefordert, ihre Gedenkmünzen neu zu gestalten, indem sie die christlichen Heiligen Cyrill und Method beseitige.
    Und zweitens:
    Wäre es nicht so traurig, müßte man lachen. Eine couragierte Berlinerin stellte sich einem Nordafrikaner (Nafri) beim Fahrraddiebstahl in den Weg. Darauf schrie der Schwarze: „Nazi!“ und schon bedrohten die umstehenden Gutmenschen -> die Frau.

    Und jetzt sage noch irgendein Träumer, die Europäische Kultur gehe nicht den Bach hinunter!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2017 13:55

    Faymann sollte "Taxibeauftragter" werden........

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorThomas F.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Oktober 2017 10:30

    Soviel ich weiß, kann man bei Uber und Lyft nach der Fahrt eine Bewertung des Fahrers abgeben. Damit sollten sich mit der Zeit auch die Qualitätsprobleme mit der Fahrweise geben, wenn vertrauensunwürdige Fahrer ein Problem mit ihrem 'Rating' bekommen.

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  1. Thomas F. (kein Partner)
    31. Oktober 2017 10:30

    Soviel ich weiß, kann man bei Uber und Lyft nach der Fahrt eine Bewertung des Fahrers abgeben. Damit sollten sich mit der Zeit auch die Qualitätsprobleme mit der Fahrweise geben, wenn vertrauensunwürdige Fahrer ein Problem mit ihrem 'Rating' bekommen.

  2. Undine
    29. Oktober 2017 23:24

    Also, heute war "Im Zentrum" ein wahres Vergnügen: Lothar HÖBELT setzte bereits zu Beginn der Sendung MENASSE mit wenigen Worten SCHACHMATT---und mit jedem Satz, bzw. mit jeder hohlen, hilflosen Phrase, mit der dieser linxlinke Schaumschläger sich zu Wort meldete, geriet er immer weiter von seinem gewohnten linken Fahrwasser in einen fürchterlichen Strudel.

    MENASSE war die reinste LACHNUMMER. Auch die NZZ-Journalistin, auf deren Beistand er offensichtlich gehofft hatte, brachte ihm rein gar nichts---im Gegenteil! Den präpotenten Menasse so kleinlaut zu erleben war eine Genugtuung. Ich glaube, er spürt, daß eine andere Zeit angebrochen ist---und das ist gut so.

    • Gandalf
      30. Oktober 2017 00:05

      @ Undine:
      Hundertprozentige Zustimmung! Höbelt war einsame Klasse, und auch Liessmann konnte sich heute besser entfalten als unlängst bei der Frau Lulu in der ZIB 2. Und der lächerliche Menasse war endlich das, was er immer sein sollte: "schmähstad"; weil er eben ausser sozialistisch- kommunistischem Politsprech nichts herausbringt. Woher sollte er auch mehr können? Vom Doktor Kreisky, der ihm das Studium erst ermöglichte, wie er einmal verkündete? Nun, so schaut es offenbar aus, wenn einer studiert hat, der mit dem, das er dort gehört hat, aber auch wirklich nichts Vernünftiges anfangen kann (wenn er es denn überhaupt verstanden hat).

  3. Sensenmann
    29. Oktober 2017 22:27

    Die Frage ist ausschließlich: Auf welcher Rechtsgrundlage halten sich der angesprochene Tscheteschene und der Neger hier auf?
    Asyl kann es ja nicht sein, denn wir grenzen weder an Affrika noch an Tschetschenien.
    In letzterem herrschen auch weder Krieg noch Not.

    Uber-Taxler sind auch kein qualifizierter Beruf, den man händeringend per irgendeiner "Card" suchen muss.

    Lasst Uber fahren aber schafft endlich die hier ohne Rechtsgrundlage aufhältigen Fremdvölkischen aus!
    Und bestraft die Beamten, die widerrechtlich hier einen Aufenthaltstitel vergeben haben!

    Und vor allem: Dreht der Justiz ihre permanente Rechtsbeugung ab!

    Schauen wir, ob die neue Regierung was zusammenbringt oder ob sie wieder so sch.-bl. ist wie letztes Mal, wo soviel eingebürgert wurde wie nie zuvor...

  4. Haider
    29. Oktober 2017 20:12

    Also diesmal paßt's überhaupt nicht, aber dennoch kann ich zwei Meldungen nicht für mich behalten:
    Die Europäische Kommission hat die Slowakei aufgefordert, ihre Gedenkmünzen neu zu gestalten, indem sie die christlichen Heiligen Cyrill und Method beseitige.
    Und zweitens:
    Wäre es nicht so traurig, müßte man lachen. Eine couragierte Berlinerin stellte sich einem Nordafrikaner (Nafri) beim Fahrraddiebstahl in den Weg. Darauf schrie der Schwarze: „Nazi!“ und schon bedrohten die umstehenden Gutmenschen -> die Frau.

    Und jetzt sage noch irgendein Träumer, die Europäische Kultur gehe nicht den Bach hinunter!

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 22:31

      Wenn man die Piefkei oder das bolschewistische Raubtier zu Brüssel als Hüterd er europäischen Kultur sieht, dann schon.

      Aber die Piefkei wird Probleme bekommen, gegen die alles bisher dagewesene ein Kindergeburtstag sein wird (aber da selbst gewählt, wird er ein wohlverdientes Purgatorium werden) und das bolschewistische raubtier werden die Völker in seiner Höhle zertreten oder aushungern.

      Ich hoffe die Slowakei schafft dem jeweiligen Politruk der EUdSSR das Götzzitat.

  5. Haider
    29. Oktober 2017 18:10

    Gibt es bei der Weitergabe einer Taxikonzession eigentlich immer noch die horrenden illegalen Ablösen? Ich kannte jemanden, der zwei ererbte Taxikonzessionen verkaufte und sein ganzes weiteres Leben als "Privatier" (in der ausgehenden Monarchie waren das sehr oft Hausherrn) sehr leicht davon finanzierte.

  6. socrates
    29. Oktober 2017 17:24

    Die Zeitungskolporteure sollten steuerlich erfasst werden, also wechselten sie Namen und Nationalität, nannten sie sich Abu Seit, Hinter der Cheopspyramide 23. Alle Liberalen, denen das gefällt, jammern über die teueren Pensionen, denn die Mindestsicherung bleibt ihnen.
    Das System funktioniert weiter. Früher führen wir für spannende Autofahrten nach Kairo, z.B. mit dem Autobus gegen die Richtung im Kreisverkehr, jetzt brauchen wir das nicht mehr.

  7. Flotte Lotte
    29. Oktober 2017 17:15

    @Fiaker - jetzt in ORF III spielns grad "Taxi".. is oba eh boid aus :)

  8. glockenblumen
    29. Oktober 2017 14:14

    OT

    ein "- jähriger", diesmal 66, tötet zwei Menschen in Graz- Umgebung:

    http://www.krone.at/595793

  9. Brigitte Imb
    29. Oktober 2017 13:55

    Faymann sollte "Taxibeauftragter" werden........

    • Gandalf
      29. Oktober 2017 14:29

      Grossartige Idee! Und für die Funktion des "Bahnbeauftagten" wird es ja auch bald einen ebenso hochqualifizierten Aspiranten geben...

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 17:29

      Aber bitte nur ehrenamtlich...

  10. Chivasso
    29. Oktober 2017 12:26

    Der Aussage von Dr. Unterberger „Dass die Uber-Fahrer noch weniger Deutsch können als Taxler, ist hinnehmbar.“ kann ich keinesfalls zustimmen. Akzeptierte der Forumsautor auch Dienstleistungen auf anderen Gebieten von Protagonisten, mit denen keine Kommunikation möglich ist? Im Übrigen gehörte der schwarzafrikanischer Fahrer, der alle Vorranggebote missachtete, angezeigt und aus dem Verkehr gezogen. Sein Verhalten ist fahrlässig. Solche „Eliten“ braucht unser Land. Nicht alle Leistungen, die billig sind, gestalten sich – über die Zeitachse betrachtet – als Vorteil für die gesellschaftliche Entwicklung eines Landes.

  11. Undine
    29. Oktober 2017 11:57

    Meine letzte Erfahrung mit einem Wiener Taxler---natürlich mit Migrationshintergrund!---war sauschlecht! Der Mann fuhr einfach an dem Haus, bei dem ich aussteigen wollte, (ich hatte es ihm deutlich genug gesagt!) aus mir unerklärlichen Gründen einfach VORBEI!
    Dann blieb er fast 200m weiter mitten auf der Fahrbahn stehen, es bildete sich eine Schlange hinter uns, es wurde gehupt---und ich zahlte in der Hektik einen weit überhöhten Preis---er hatte mich mit dem Wechselgeld betrogen! Dann konnte ich mit meinem Gepäck zurückmarschieren.
    Sollte ich in Wien jemals wieder ein Taxi nehmen, würde ich einen "echten" Österreicher als Chauffeur fordern.

    In Wien wäre es nötig, ein Taxiunternehmen zu gründen, das NUR Österreicher OHNE Migrationshintergrund beschäftigt. Ja, ich weiß, das ist "rassistisch", aber wenn sich manche "Rassen" so mies verhalten, wäre Bedarf an einem solchen Unternehmen. Ich möchte auch nicht von einem Wiener Taxler kutschiert werden, der sich weigert, Besucher des "Akademiker-Balls" zu fahren, denn DAS ist gegen eine Minderheit gerichtet und für mich untragbar.

    • glockenblumen
      29. Oktober 2017 14:05

      *******************************!

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 17:21

      Ich habe da schon mal einen persischen Fahrer gehabt, der sehr gesprächig war, ein Philosoph und politisch sehr versiert. Als er merkte, dass mit mir zu reden ist, hat er permanent über die Ausländer geschimpft... das war lustig, ich habe dazu aber nichts Konkretes gesagt.

      Also sowas habe ich auch mal erlebt, dass er die Adresse nicht rechtzeitig getroffen hat, dann ist er aber eilig dorthin, um mich vor der Tür aussteigen zu lassen. Ein anderes Mal hatte ich es eilig, Termin in der Stadt, da meinte der Fahrer, wenn ich hier über die Geleise querte und dort in die Gasse ginge, wäre ich rascher dort; er müsse noch einen großen Umweg fahren. Ich bedankte mich, zahlte rasch, und machte es so.

    • Haider
      29. Oktober 2017 18:19

      ad Flotte Lotte:
      Daß Ausländer über Ausländer schimpfen ist durchaus nicht so unüblich. Arbeitende, angepaßte und höfliche Ausländer hassen ihre schatzsuchenden Kollegen meist mehr wie wir.

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 18:22

      Haider - ganz genau so, es hat ihn sehr gestört, dass sie so faul wären und den Staat ausnützten..

  12. Jedi
    29. Oktober 2017 10:29

    Man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten. Überschießende Regulierungen gehören abgeschafft, sinnvolle Regeln müssen hingegen konsequent durchgesetzt werden. Am Beispiel des Taxigewerbes: Praktisch auf der ganzen Welt ist dieses Gewerbe mehr oder weniger streng reguliert, selbst in den angeblich so liberalen angelsächsischen Ländern. Und das mit gutem Grund. Die Aufrechterhaltung eines Mindeststandards an Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit und technischem Zustand der Fahrzeuge sowie nachvollziehbare Tarife liegen nicht nur im Interesse aller Fahrgäste, sondern sind auch wichtig für einen funktionierenden Fremdenverkehr. AU irrt, wenn er meint, das Ignorieren der Straßenverkehrsordnung seiner Uber Fahrer hätte nichts mit geltenden Regulierungen zu tun. Taxifahrer müssen bei derartigen Übertretungen um ihre Konzession fürchten, außerdem werden sie nach tatsächlich gefahrener Zeit und nicht pauschal bezahlt - sie haben daher keinen Anreiz, bei Rot über die Kreuzung zu fahren. Die hier von vielen angesprochenen Missstände im Taxigewerbe kommen nicht von einem Zuviel an Regulierung, sondern von einer zu laschen Durchsetzung bestehender Vorschriften, sonst wäre es nicht möglich ohne ausreichende Orts- oder Deutschkenntnisse eine Taxilenkerberechtigung zu haben. Trotzdem fühle ich mich in einem offiziellen Wiener Taxi wesentlich sicherer als bei einem von niemandem kontrollierten Gelegenheitsfahrer. Wer übrigens meint, dass man sich mit Geschäftsmodellen wie Uber oder airbnb nur im ach so überregulierten Österreich schwertut, sollte einmal diese Stichworte gemeinsam mit "rechtlichen Schwierigkeiten" googeln.

    • Normalsterblicher
      29. Oktober 2017 22:15

      Also in der Stadt wäre mir als Fahrgast die Billigkeit wesentlich wichtiger als die Sicherheit, weil schwere Unfälle - wegen der kurzen Beschleunigungsstrecken - unwahrscheinlicher sind als ein Beinbruch beim Stiegensteigen.
      Und so blöd wird der Fahrer ja auch nicht sein, dass er nicht wüsste, dass ein verunfallter Passant den eigenen finanziellen Ruin - und das lebenslang - bedeuten kann.

  13. Flotte Lotte
    29. Oktober 2017 10:26

    I steh in da Ködn und woat auf a Taxi, oba es kummt ned..
    kummt ned - kummt ned..

  14. MV
    29. Oktober 2017 09:48

    Ich fahre nicht so oft Taxi, aber die letzten beiden Male habe ich durchaus schlechte Erfahrungen gemacht: kleine, alte Autos - innen schmutzig. Beide Male habe ich auch keine Rechnung erhalten - beim ersten Mal habe ich dann noch eine verlangt und widerwillig erhalten, beim zweiten Mal habe ich darauf verzichtet, da ich es eilig hatte. Also fahre ich gleich mit den Öffis, die sind zwar auch nicht immer sauber, Deutsch sprechen die Passagiere auch kaum noch .. also kein Unterschied zum Taxi mit Ausnahme des Preises.

    • Gandalf
      29. Oktober 2017 14:43

      Von wegen Deutsch in Öffis: als ich jüngst so gegen 22 Uhr mit der U6 von der Alser Strasse nach Floridsdorf fahren musste, waren die einzigen Worte in deutscher Sprache (die doch meines Wissens trotz Vassilakuh auch in Wien immer noch Landessprache ist?), die ich zu hören bekam, die Stationsdurchsagen aus dem Lautsprecher. So schaut's aus, und so klingt's, bei uns in Wean. Dos is' halt Greanerisch, holladarooo - --zum Kotzen.

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 22:43

      Den Wienern gefällt es aber ganz ausgezeichnet.
      Wie die Wahl beweist: 56,68% für linke Parteien.

      Wenn das keine demokratische Willenskundgebung ist für mehr Ausländer, mehr Steuern, mehr Schulden, mehr Verbrechen, mehr Islam und mehr offene Grenzen, was ist es dann?
      Noch dazu wo es sich beinahe 1:1 mit den Stimmen für den alten Ökobolschewiken deckt (65,68%), den haben aber auch noch ein paar Bobos gewählt, die diesmal den Basti netter fanden.
      Grosso modo aber wie immer.
      Alles so geliefert wie bestellt!

  15. Rau
    29. Oktober 2017 09:32

    OT: Ich glaube ich habe mich gerade verhört auf phönix TV. Vor hundert Jahren, so der Moderator, zetteln "radikale Sozialdemokraten" die Oktoberrevolution an?! Neue Sprachregelung, oder meint er damit eher linksradikale Antifa Horden ;) Das wär aber dann ein zu grosser Anachronismus.

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 10:34

      Das Wort "Sozialdemokrat" ist ja in neuerer Zeit erfunden worden, weil sie nicht mehr "Sozialisten" genannt werden wollten - "Kindesweglegung" :)
      Phoenix ist auch ein total linker Sender...

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 10:35

      Aber ich glaube fast, auf Kabel 1 sind die Nachrichten nicht so links :)

    • Rübezahl
      29. Oktober 2017 16:32

      @Lotte

      Das ist inkorrekt. Diese Bezeichnung gab es schon VOR 1900! Es gab viele Strömungen bis weit in die erste Republik hinein. Und auch viele Bezeichnungen. Oder Zusätze. Besonders jene mit Deutschösterreich ist auffallend.

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 17:08

      Rübezahl - mag nicht recherchieren; denn so wichtig ist es nicht - bloß hierzulande waren sie immer die "Sozialisten", bis sie so betont haben, dass sie ja "Sozialdemokraten" sind. Ja, das müsse sie schon dazu sagen, sonst meint am End jemand was anderes... möglicherweise haben sie sogar Wikipedia manipuliert?

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 22:47

      JA, das hörte ich in Ö 1 im Radio am Nachmittag auch!
      Die Rätediktatur in München war ein Projekt von Schriftstellern und ähnliches bolschewistisches blabla. Ich dachte erst es wäre eine Satire aud das DDR-Radio.
      Ich höre den Sozidrecksfunk ja normalerweise nicht, aber ich bastelte gerade an einem Autoradio und hatte zufällig Ö1 erwischt.

      Wenn ÖVP und FPÖ angesichts der "gmahten Wiesen" des epochalen Wahlergebnisses nicht mit dem Rotfunk Schlitten fahren, dann läuft etwas gewaltig schief!

  16. dssm
    29. Oktober 2017 09:32

    Diese ganzen ‚neuen‘ Serviceunternehmen haben eines gemeinsam, sie scheren sich einen Dreck um die lokale Überregulierung, deshalb sind die auch so viel kostengünstiger. Der Schmäh geht natürlich nur, wenn diese Unternehmen ihren Hauptsitz in den USA haben, denn einen lokalen Unternehmer würden die Behörden sofort tot machen. Wir erleben also, wie aufgrund unserer Überregulierung die Gewinne in das Ausland gehen, während die einheimischen Sozialabgaben und Bürokratiejobs wegfallen. Da während des Wahlkampfes keine einzige Partei einen realistischen Plan für das Zurückfahren von Regulierungen und Lohnnebenkosten hatte, wird diese ‚Arbeitsteilung‘ zwischen den USA und Österreich (oder Europa) also weitergehen.

    • Riese35
      29. Oktober 2017 11:50

      Die von den Roten gewünschten Erbschafts- und Vermögenssteuern werden diesen Trend noch weiter verstärken. Die rot-schwarze Grunderwerbssteuer vom Schelling ist schon so etwas. Genau jene Betriebe, wo Rechte sehr eng mit Verantwortung verbunden sind, KMUs und Familienbetriebe, und mühsam erwirtschaftetes Privateigentum, das man selbst nutzt, werden bis zum Umfallen gemelkt. So wird verhindert oder zumindest sehr erschwert, sich eine solide Grundlage zu schaffen. Damit wird immer mehr auf den Markt geworfen werden müssen, das dann irgendwelche US-Heuschrecken nur aufklauben müssen. Die können sich dann leicht von diesen Melkvorgängen drücken und haben nur die Profitmaximierung im Sinn.

  17. Bob
    29. Oktober 2017 09:30

    Wie kommen die nicht deutsch sprechenden Taxler zu einer Taxifahrbewilligung? Da kann nur kriminelles Handeln dahinterstecken. Und niemand ist fähig diese Zustände zu kontrollieren?

    • Flotte Lotte
      29. Oktober 2017 10:35

      Wien ist anders...

    • logiker2
      29. Oktober 2017 10:54

      die werden bereits von der Türkengang vergeben.

    • Corto Maltese
      29. Oktober 2017 12:13

      Wien ist nicht anders. Der Fahrer hält ja nicht die Konzession, sondern der Unternehmer, der den afrikanischen Fahrer in der Regel geringfügig anstellt. Der Fahrer braucht nur einen Führerschein. Mir sind ausländische Fahrer lieber als inländische, den zweitere schimpfen nur wüst und stinken nach Zigaretten.

    • haro
      29. Oktober 2017 12:17

      Das frage ich mich auch schon seit langem. Und wie zum Führerschein ?
      Und wie zur österreichischen Staatsbürgerschaft oder zur illegalen Doppelstaatsbürgerschaft, und wie kommen Kriminelle oder unsere Werte verachtend zur Asyl- und Aufenthaltsberechtigung, zu Sozialgeld und diversen Förderungen....
      Da gehören viele Zustände kontrolliert.

    • Undine
      29. Oktober 2017 12:28

      @haro

      "Und wie zum Führerschein ?"

      Der DOLMETSCHER muß nur alle Fragen RICHTIG BEANTWORTEN---gleichgültig, was der PRÜFLING daherplappert!

    • Bob
      29. Oktober 2017 13:19

      Ein Taxilenker braucht sehr wohl eine Prüfung, in der gefragt wird wie er am Besten von Ort A zum Ort B kommt. Das hat mit einer Konzession nichts zu tun.

    • Corto Maltese
      29. Oktober 2017 14:02

      @Bob Dann macht halt das Navi diese geheimnisvolle Prüfung, die mit der Konzession nichts zu tun hat. Mir ist jeder ausländischer Taxilenker lieber, als einer der von der Mindestsicherung lebt.

    • haro
      29. Oktober 2017 16:21

      @ Corto Maltese
      "Mir ist jeder ausländischer Taxilenker lieber, als einer der von der Mindestsicherung lebt."
      Und deshalb sollen für Ausländer keine Regeln gelten ???

      "Der afrikanische Fahrer der in der Regel geringfügig angestellt ist " bezieht in der Regel auch zusätzliche Sozialleistungen wie eine Mindestsicherung... also nichts mit lieber als ...

      Im übrigen sollte es selbstverständlich sein, dass alle Taxifahrer in Österreich auch die deutsche Sprache beherrschen, einen Führerschein und eine Taxilenkerberechtigung nach unseren Regeln (durch Prüfungen) redlich erworben haben. Ein Leumundszeugnis wäre auch nicht schlecht (denken viele Frauen!).

    • Rau
      29. Oktober 2017 21:56

      Der Hr Malteser weiss offenbar nicht was "geringfügig angestellt" heisst. Das heisst natürlich nichts anderes, als das dem Unternehmer die Qualität seiner Dienstleistung egal ist, und alles einstellt, was ein Lenkrad greifen kann und das Gaspedal findet.

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 22:54

      Normale Zustände im roten Drecknest Wien.
      Wer es kennt, wundert sich über die Zustände schon lange nicht mehr.
      Da ist natürlich kein Sozi-Bulle weit und breit, der hier kontrolliert. Jeden Taxistandplatz einmal täglich durchprüfen und schon wird Ordnung einkehren.
      Aber das geht ja nicht!
      Denn leider sind unsere Sozi-Bullen mit Talibanbärten soo überlastet und im Burnout, dass sie kaum noch den Auslöser der Laserpistole drücken können! Da bleibt dann keine Energie, sich um illegal arbeitende Taxler, um Drogenneger und illegal Aufhältige zu kümmern.
      Muss man schon verstehen.

  18. Ausgebeuteter
    29. Oktober 2017 09:30

    Die Wiener Taxis haben leider ein anachronistisches System. Die über 5.000 Fahrzeuge (ohnehin viel zu viele!) stehen lieber lange auf Standplätzen herum, anstatt bei Durchfahrt durch Hauptstraßen winkende Leute aufzunehmen. Die an den Taxistandplätzen installierten Fixnetztelefone werden kaum mehr benützt und die dortigen Wartezeiten werden "indirekt" über die Fahrtarife verrechnet.

    Zum Thema Flughafen Schwechat: Lediglich bei bestellten Wiener Taxis dürfen diese Fahrgäste nach Wien transportieren, aber am besten ist es überhaupt, eine Pauschale zu vereinbaren. Am Flughafen Schwechat befinden sich hunderte Taxis von nur ganz wenigen Schwechater Unternehmen, also eine Art Monopol, um nicht das Wort Mafia zu gebrauchen. Aber auch die Wiener Taxis mit den bekannten Funkzentralen 40100, 31300, 60160 u.a. sind sehr konservativ und bedienen sich nur sehr bescheiden moderneren Methoden. Dafür unternehmen die Interessensvertretungen enorme Anstrengungen, um das vorsintflutige System zu verteidigen und neue Mitbewerber wie Uber zu verhindern.

    Höchste Zeit, dass da nun mit eisernem Besen diese Zustände beendet werden und damit mehr Wettbewerb und niedrigere Fahrpreise zu erreichen sind.

    P.S.: Ich habe neulich einen "offiziellen Wiener Taxifahrer" gesehen, welcher in seiner Freizeit für Uber fährt. Dies darf natürlich "seine" Funkzentrale nicht wissen.

    • Riese35
      29. Oktober 2017 11:53

      Wien ist anders. Mich wundert ja sehr, daß die Wiener Taxis nur einen Fahrer benötigen und nicht auch ein Heizer oder Pferdeknecht vorgeschrieben ist.

  19. Rau
    29. Oktober 2017 08:57

    Diese Uber Autos scheinen ja ein massives Sicherheitsrisiko zu sein. Da sollte vielleicht doch der Staat eingreifen. Man sollte nicht darauf warten, dass das vom freien Spiel der Kräfte im Strassenverkehr erledigt wird. Wieviele von diesen verkehrstechnisch tickenden Zeitbomben gibt es denn schon, und vor allem wo.

    PS
    Mit einem 100er in ein Taxi einsteigen, wenn das Schule macht, werden immer mehr Fahrgäste auch einen Umweg zu einer Bank in Kauf nehmen müssen. Die verrechnet dann auch noch Wechselgebühren ;)

    • dssm
      29. Oktober 2017 09:36

      @Rau
      Was heißt hier 'da sollte der Staat eingreifen'?!?!
      Dieser Drecksstaat soll gefälligst diese Neubürger genau so strafen wie uns Einheimische wenn wir im Straßenverkehr Blödsinn machen.
      Zu was ist denn dieser Staat überhaupt noch gut? Langsam denke ich, man muss die Polizei privatisieren, zumindest in Wien.

    • Rau
      29. Oktober 2017 09:45

      Dieser Drecksstaat sollte diesen "Fahrern" keine Bewilligung geben Leute herum zu chauffieren, wenn die offenbar nicht einmal die Strassenverkehrsordnung kennen.

    • logiker2
      29. Oktober 2017 10:55

      diese Bewilligungen vergibt der Türkenmichl.

  20. Josef Maierhofer
    29. Oktober 2017 08:40

    Eine Frage zwischen Preis und Qualität.

    Ja, es kostet die Hälfte, ja, die Bezahlung geht bequem, ja man kommt von A nach B, irgendwie, das wie aber hängt mit Qualität zusammen.

    Offenbar sind Taxifahrer jetzt nicht mehr die unsrigen, sondern ungebildete, gefährliche, unvorbereitete, nicht Deutsch sprechende, sehr oft auch nicht Steuerzahlende, wenn es ohne Rechnung geht (sehr oft bei transportierten Landsleuten).

    Schlimm wird es, wie von Dr. Unterberger angedeutet, bei Unfällen, Schäden, wie dann die Haftungen und Versicherungen aussehen.

    Zu Hause fühle ich mich nicht, wenn der Fahrer weder Deutsch kann noch irgendwas versteht. Immerhin sollte die Taxlerprüfung das gewährleisten, dass das alles stimmt.

    Wenn es also immer mehr amerikanische Verhältnisse gibt, wo man nicht mehr weiß, was zwischen A und B passiert, passieren kann, dann habe ich da mein eigenes Rezept: Ich kenne 2 Taxifahrer und deren hauptsächliche Fahrzeiten, die kommen verlässlich, wenn man sie direkt anruft. Der eine hat fast nur noch solche Kunden und an Taxistandplätzen ist er höchst selten. Diesen kann man vertrauen, auch ihre Preise sind moderat und sie halten auch die Gesetze ein, zahlen ihre Innung, zahlen ihre Steuer, zahlen ihre Versicherung und sie sprechen Deutsch und sind nicht so Dumpfbacken, wie so manch einer der 'neuen Sorte' und sie halten die Verkehrsregeln ein und kennen alle Straßen auswendig (ohne GPS).

    Ich frage mich auch, wie solche neuerdings oft anzutreffenden Negativerscheinungen durch die Taxiprüfung kommen, aber offenbar sitzen in der Innung inzwischen die ausländischen 'Prüfer'.

    Dann noch UBER, da sind ja nicht einmal Taxifahrer nötig.

    Ja, es ist die Frage zwischen Preis (Quantität) und Qualität.

    Ja, wir sind inzwischen Fremde im eigenen Land, die Eingebürgerten, Zugereisten und Illegalen zusammengerechnet. Wenn da nicht massiv gegengesteuert wird und österreichische Qualität bei der Integration vermittelt wird, dann geht Österreich unter. Zu Hause sollten doch hier Österreicher sein und integrierte Österreicher, und die Qualität sollten wir vorgeben, so meine Meinung. Wenn aber andere die 'Qualität' vorgeben, dann sind wir nicht mehr Herr im eigenen Haus.

    Das haben wir den Linken zu verdanken.

  21. Sukkum
    29. Oktober 2017 08:04

    Ähnlich geschützte Werkstätte sind die Rauchfangkehrer. Der einzige Unternehmer (mit Ausnahme des ORF) bei dem man Grundgebühren zahlen muss, für jeden Fang, den man hat und oft gar nie braucht. Da gibt es immer noch Landesgesetze wonach jeder Häuslbauer einen Rauchfang haben muss, auch wenn er alternativ heizt, nur um dem Rauchfangkehrer seine Gebühren zukommen zu lassen.
    Zweimal jährlich kommt er dann und frägt ob er kehren soll. Selbst wenn er nicht kehrt wird die Kehrgebühr fällig.

    So kommen im Jahr an die 60€ zusammen für einen Kamin mit 2 Fängen, wobei einer die Brennwert-Gasheizung bedient und gar nicht gekehrt werden kann. Der zweite Fang wird nicht benützt.

    Zur Beruhigung, das sind eher kleinere Beträge wenn man sich vor Augen führt dass jeder Beschäftigte in Österreich den Betrag von etwa 2.000€ im Jahr via Steuern und Subventionen an die ÖBB zahlen darf. Als Grundgebühr ohne dass man jemals damit fährt. Um dieses Geld könnte man eine Netzkarte für ganz Österreich kaufen.

    • Franz77
      29. Oktober 2017 09:39

      ORF nicht vergessen.

    • Rübezahl
      29. Oktober 2017 16:58

      Steht im Text und - man kann sich da abmelden. Beim Rauchfangkehrer wird's schwerer...

    • machmuss verschiebnix
      29. Oktober 2017 17:06

      Am ORF werden wir erkennen, ob es einen Wandel gibt, ob Kurz
      es wirklich geschaft hat . . . genaugenommen, am nicht mehr
      existieren des ORF (hoffentlich)

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 23:08

      2012 bekam ich ein Blatt, auf dem stand, was ich so wofür zahle. Da waren 4.382 für die Staatsschulden. 5.491 für Pensionen, und 2.884 für die Pensionen im öffentl. Dienst. Soziales und Gesundheit mußten mir 9.374 wert sein, die ÖBB 2.496. Mehr als Forschung und Wissenschaft, was mir mit 2.385 verrechnet wurde. Und so weiter. Die Dreckjustiz kostet mich 1.720, die Hoheitsverwaltung 2.607. Erziehung, Kunst und Kultur 4.715. Die Länder und Gemeinden lagen mir mit 12.148 auf der Tasche. Die Wirtschaft kostete auch: 1.609. Bisher dachte ich, daß Wirtschaft etwas einbringt, aber in Blödstereich kostet sie. Die Landwirtschaft erhielt 998 von mir und der Tourismus 1.165. Das Heer 1.109.

    • Sensenmann
      29. Oktober 2017 23:13

      Was für einen Dreckstaat ich für gut 55.468 Euros im Jahr bekommen habe und für immer mehr nun Jahr für Jahr bekomme, hat mich dazu bewogen, ernsthaft über Alternativen nachzudenken, die Kassen des roten Gesindels, das mir zum Dank für die Arbeit und das Geld noch die Vergewaltiger und Räuber auf den Leib hetzt und mich mit idiotischen Vorschriften und Regularien sekkiert fürderhin zu füllen.

      Ich glaube, ich hole mir demnächst, was mir zusteht...

  22. Rübezahl
    29. Oktober 2017 06:50

    Es gab Zeiten, da wussten die Taxifahrer was in der Oper gespielt wird und wer singen wird! Im Ernst!
    Und jetzt all diese Geschichten. Eine Mischung von fremder Übernahme und bornierter Vorschriften und Beamten- und Hofratmentalität.
    Übrigens ist das Taxigeschäft fest in türkischer Hand. Ich meine damit auch die Interessenorganisation!
    Schauen Sie sich einmal die inoffizielle Taxizentrale auf der A4 an, dem McDreck!
    Apropos Beamtenmentalität: AM Flughafen sind sogar die Einsteigmöglichkeiten für Wiener und Schwechater streng getrennt. Da kann es schon sein, dass Sie nach einem Flug kilometerweit (!) durch Gänge irren müssen, nur weil der Taxler einer anderen Organisation angehört. Da nützt es auch nicht, dass er eh das Gepäck zieht und trägt...(wie großzügig)

    Um diese Antipoden (Mein Eingangsstatement und die G'schichten der aggressiven fremden Taxilenker) noch einmal zu bemühen:
    DAS ist bereits ein Teil der Eroberung unseres Landes! Wir sind bestenfalls geduldet! Und nur mehr zum Geld abliefern gut genug!
    Nirgends ist das greifbarer als in diesem Bereich!
    Bitte fahren Sie ihre Töchter nur privat durch Wien!

  23. simplicissimus
    29. Oktober 2017 05:48

    Ich steige nach einer Reihe von unangenehmen Erfahrungen nicht mehr so gern in ein Taxi ein.
    Einmal wurde durch den Mitarbeiter des Flughafentaxis die Abholzeit falsch aufgenommen, trotz klarer Wiederholung der richtigen Zeit und Hinweis auf die richtige Zeit kam das Taxi am Morgen zur falschen Zeit und der Flugwurde verpasst. Der Fahrer, der zwar an dem Fehler nicht schuld war, gab sich keinerlei Muehe, etwas Zeit gutzumachen, fuhr aufreizend langsam und gab den guten Rat, doch frueher aufzustehen.
    Ein anderes Mal das oben beschriebene Szenario "Du sagen, ich fahren". Nach einem Nachtflug mit darauffolgenden Geschaeftstreffen in Schwechat angekommen, wurde dem offensichtlich vollkommen ortsunkundigen osteuropaeischen Taxler als erste Fahrtetappe Westwien - U-Bahn Huetteldorf angegeben und nach einem kurzen Schlummer fand man sich in Floridsdorf. Der zugegebenermassen leicht unwirsch angesprochene Taxler, warum er nicht einmal Hauptrichtungen zu fahren imstande sei, reagierte sehr aggressiv und drohte mit dem Rauswurf mitsamt Gepaeck.
    Uber habe ich noch nie probiert.
    Ich ziehe eigenes Auto oder Leihwagen vor. Oft kommt auch ein Leihwagen billiger.





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