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Er lügt fast so oft, wie er den Mund aufmacht drucken

Lesezeit: 2:00

So gut wie jeder Auftritt des Noch-SPÖ-Vorsitzenden bringt eine weitere Unwahrheit. In einem Ausmaß, das das in der Politik leider Übliche noch weit übersteigt.

Das hat er soeben wieder beim EU-Gipfel gezeigt. Dort hat er wörtlich gesagt: "Österreich wird Kontinuität haben, was die Zuverlässigkeit als europäischer Partner betrifft. Das ist allen klar hier." Netter Satz. Nur war das der gleiche Kern, der drei Wochen davor beim vorigen EU-Gipfel wörtlich die "Besorgnis" bei anderen Gipfelteilnehmern über die FPÖ verkündet hat. Wörtlich: "Die gelten als krass antieuropäisch."

Ganz eindeutig: Eine dieser beiden Aussagen muss eine Lüge sein, ist doch die FPÖ höchstwahrscheinlich Mitglied der nächsten Bundesregierung und kann denkunmöglich von den EU-Partnern gleichzeitig als "krass antieuropäisch" und zuverlässiger "europäischer Partner" eingestuft worden sein. Auch ein totaler Sinneswandel ist auszuschließen.

Der Mann dreht und wendet aber auch sonst die Wahrheit, wie er sie braucht. So füllen die Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Beschönigungen, Verdrehungen Kerns etwa allein rund um den von ihm im vollen Wissen, für welchen Dreck der Mann berüchtigt ist, engagierten Herrn Silberstein ganze Bücher. Das meiste davon ist ja auch hier angesprochen worden.

Ebenso verlogen ist, dass Kern seit der Wahl nichts mehr von seiner Ankündigung wissen will, dass er als Zweiter definitiv in Opposition geht. Und dass der Erste jedenfalls Bundeskanzler werden soll. Das hat er bei seinem famosen TV-Interview mit Freund Tarek Leitner definitiv gesagt.

Zitat etwa laut "Presse": "Eine klare Ansage hatte Kern zu Ende des Gesprächs parat. Der Erste nach der Wahl solle die Regierung anführen. "Für mich ist das ganz klar", sagte Kern. Wer Erster werde, solle den Bundeskanzler stellen. Und wenn die SPÖ nur Zweiter werde, dann werde er in Opposition gehen."

Oder laut "Standard": "Bundeskanzler Christian Kern kündigte am Montag im ORF-"Sommergespräch" an, in Opposition zu gehen, sollte die SPÖ Zweiter werden."

Oder in orf.at: "Sollte die SPÖ bei der Nationalratswahl nicht Erster werden, will Bundeskanzler und SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kern in Opposition gehen, sagt er im Interview auf Radio NÖ."

Es ist absolut unerträglich, wenn Kern jetzt so tut, dass ihn alle missverstanden hätten und er dabei das Gegenteil des Berichteten gesagt hätte. Ganz abgesehen davon, dass keiner dieser Berichte von Kern oder der SPÖ dementiert worden ist.

Begreift die Partei nicht, wie sehr sie auch selbst unter einem solchen Vorsitzenden moralisch immer weiter verkommt, wie sehr ihre ganze Reputation beim Teufel ist?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 02:15

    "Quid est veritas?"

    Diese Frage sollten wir stellen, wenn es um die Frage des Lügens geht. Gestellt hat sie Pontius Pilatus. Marmorplatten aus seinem Palast hat Kaiser Karl der Große für seinen Kaisersessel in der Pfalzkapelle in Aachen, heute der Dom, verwendet. Auf diesem geistigen Fundament, auf Jesus Christus, seinem Leiden und der Auferstehung hat Kaiser Karl das heutige Europa aufgebaut. Quid est veritas?

    Jesus Christus hat diese Frage beantwortet. Im Kaisersessel von Aachen steckt nicht nur die Frage, sondern auch die Antwort. In Joh 14, 5-6 heißt es: "Dicit ei Thomas: Domine, nescimus quo vadis et quomodo possumus viam scire. Dicit ei Iesus: ego sum via et veritas et vita. Nemo venit ad Patrem nisi per me." Quid est veritas? Das ist das Fundament Europas!

    Die revolutioären Bewegungen, die sich alle von der französischen Revolution herleiten, haben einen anderen Begriff von Wahrheit: Wahrheit ist, was dem politischen Ziel nützlich ist. Ihr Symbol ist nicht das Kreuz, sondern die Guillotine. Die EU ist auf der Guillotine aufgebaut, und Kern gehört einer Bewegung an, die sich aus dieser Revolution herleitet.

    Wenn man die Frage des Lügens und der Wahrheit aus dieser Perspektive betrachtet, ist nichts mehr verwunderlich. Alles wächst organisch und ergibt sich zwangsläufig so, wie es ist. So ist die sozialpopulistische SPÖ, und sie war nie anders. Ihr liegt nicht Joh 14, 6 zu Grunde.

    Wahrheit und Lüge sind Fragen des Maßes, des Maßstabs, der Definition. Quid est veritas?

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 01:21

    Herr Kern hat auch gelogen, als er die Rolle von Herrn Silberstein heruntergespielt hat. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass er mit Silberstein regelmäßig konferiert hatte. Auch die Sache mit den schmutzigen Facebook-Seiten muss er gewusst haben. Es ist absolut unglaubwürdig, dass er angeblich nichts wusste.

    Was war mit der CETA-Zustimmung? Das war ja auch so eine verkorkste Tour. Weitere Beispiele müssen nicht genannt werden, sie sind bekannt.

    Was den Parteitagsbeschluss der SPÖ betrifft, mit der FPÖ nicht zu koalieren, so hat er den in der Öffentlichkeit auch krampfartig umredet. Entweder er sagt, es gibt den Parteitagsbeschluss, und der gilt, oder er sagt, er pfeift auf den Beschluss. Herumschwurbeln kann eben auch eine Form kreativer Faktendeformierung sein.

    Schüssel hat sich seinerzeit auch in seiner Ankündigung, dass er als Dritter nicht zur Verfügung steht, vergaloppiert, aber das war sein einziger großer Ausrutscher. Kern labert ja seit Monaten herum und weiß heute nicht mehr, was er gestern gesagt hat. Der HBK ist diesbezüglich ein Serientäter, wie es ihn noch nie gab.

    Da lassen wir Herrn Kerns Beteuerung, er habe einmal in der freien Wirtschaft gearbeitet, geradezu als mäßige Übertreibung durchgehen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 01:12

    Die Sozialistische Partei Österreichs (den Einschub "-demokratisch" nach "sozial" hat sie längst verwirkt) begreift überhaupt nichts, das heisst, sie will nichts begreifen, weil, frei nach Christian....nein, Morgenstern, eben nicht sein kann was nicht sein darf. Und da betreibt man eben krasse Realitätsverweigerung, unterstützt von bezahlten Desperado-Demonstranten (ich weiss zwar nicht, was heute Abend in der Wiener Innenstadt wirklich los war, aber die dutzendweise mit Blaulicht und Sirenengeheul herumrasenden Polizeiautos waren weder zu übersehen noch zu überhören. Und wahrscheinlich war Auslöser des Großeinsatzes ja doch nur eine Generalprobe für die Neuauflage der idiotischen "Donnerstag- Demonstationen" blamablen Angedenkens. Jetzt müssten die vernünftigen Kräfte in der SPÖ (sollte es solche überhaupt noch geben) ihre jungen Blödmänner und -weiber an die Kandare nehmen und sie verpflichten, den kontraproduktiven Humbug zu unterlassen. Und wenn das - was leider zu befürchten ist - nicht wirken sollte, wäre der Wiener Polizeipräsident gefordert. Er ist zwar Sozialist (oder doch noch einer der wenigen Sozialdemokraten?), aber für die Sicherheit und Lebensqualität aller Wiener verantwortlich. Und, im Gegensatz zu dem, was die linksgebürsteten Medien immer wieder schreiben oder brabbeln: Nach dem österreichischen Demonstrationsrecht brauchen Demonstrationen zwar nicht genehmigt werden, die Polizei kann sie allerdings durchaus untersagen, wenn sie es denn wirklich will, und untersagte Demonstrationen, die es trotzdem versuchen, auflösen. Herr Dr. Pürstl, wenn Sie kein sozialistischer Parteisoldat, sondern ein echter Demokrat sind, bitte handeln Sie.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 07:18

    Das Auffliegen der Silberstein (Kriminal?) 'Akte' hat die Genossen etwas aus dem 'Konzept' gebracht, und Kern hatte nie eines, außer 'Plan A' ohne jegliche Realität, also auch nur eine Propagandahülse.

    Dafür beginnen die 'Genossen' Gewerkschafter bereits zu drohen, wenn ihnen die Arbeiterkammer abhanden zu kommen droht, genauer gesagt, die Arbeiterkammer auf ihre Leistungen, die jedenfalls sehr positiv sind, wenn es das Service für Arbeitnehmer betrifft, die als Mitglieder diesen Service ganz sicher gut anlegen, alles andere ideologisch Manipulative aber ist verzichtbar und auch der politische Overhead.

    Kern ist für mich eine tragische, SPÖ gemachte, Figur, der, wie hier berichtet, in seinem Leben bisher nur 'Vollholler' produziert, egal wo, so auch bei den ÖBB, wo ihn die Skandale einzuholen beginnen. Da war ja Faymann noch eine 'Lichtgestalt' gegen Kern.

    SPÖ gemacht heißt so viel wie, stets das zu sagen, was gerade anliegt opportunistisch und populistisch, propagandistisch und plakativ und Lüge, Widerspruch, alles halt, was vor Gericht nicht halten kann, geht da. Lüge, Hetze, Missbrauch sind ja das 'Kerngeschäft' der SPÖ.

    Ja, es gibt kein Halten, es wird hemmungslos gelogen, ein echter Sozi eben.

    Nun in Zeiten, wo es sich sogar bis in die SPÖ durchgesprochen hat, die Grünen mussten das bereits fühlen, dass es keine Nazis mehr gibt, also auch diese Masche endgültig vorbei sein wird, auch keine Antieuropäer, aber kritische Europäer, und sie erkennen muss, dass sie falsch liegt, da hilft eben auch kein Lügen mehr.

    Mit Wohlwollen höre ich die FPÖ Pressekonfernz über die neue Sachlichkeit, die sie durchsetzen wollen, eben Verschweizerung, wie es Dr. Unterberger nennt, und darüber hinaus von dem privaten Treffen zwischen Strache und Kurz, für mich nur logisch. Ich halte das für ein gutes Gespann, Korrektheit und Erfahrung bei beiden. Irgendwie haben die Österreicher doch in die richtige Richtung gewählt.

    Wenn die SPÖ sich zerfleischt oder da so herumlügt, dass der dümmste 'Antifa'-Demoprofi das sieht, dass da eine Ideologie (= ...) ins Wanken kommt und (hoffentlich) zu Ende geht und die Österreicher erlöst, dann soll es den Andersdenkenden nur recht sein.

    Wollen wir positiv in die Zukunft blicken, wie Herr Hofer gesagt hat, es gibt viel Arbeit.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 05:54

    Die SPOe hat eine Reputation als Manipulations-, Diffamierungs- und Halbwahrheitspartei (sehr sehr diplomatisch ausgedrueckt) und unser hochverehrter Herr BK vertritt diese aeusserst wuerdig.

    Aber koennte er diesmal ausnahmsweise sich nicht selbst widersprechen?
    Dann naemlich, wenn er wuesste, dass es wieder eine GROKO gibt?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 00:38

    A.U.: "Begreift die Partei nicht, wie sehr sie auch selbst unter einem solchen Vorsitzenden moralisch immer weiter verkommt, wie sehr ihre ganze Reputation beim Teufel ist?"

    Nein, sie begreift es offenbar nicht. Wenn sogar ein Androsch jetzt voll auf Linie Kern+Foglar daherkommt - dann ist Häupl vielleicht der Einzige. Bezeichnend!

    Mein Tip: Wrabetz wird bald umschwenken...

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2017 13:35

    Die grösste Frechheit ist doch sich so hinzustellen, als ob diese üble Wahlkampfstrategie ihn auch getroffen hätte. Ursache und Wirkung versuchen einfach umzudrehen bzw zu vernebeln. Da gehört schon etwas dazu. Zum Glück hat er die über 4% vom Pilz nicht bekommen, dann wär es noch schlimmer

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 10:39

    Kern und seine SPÖ versuchen Silberstein als "Unfall" zu verkaufen. In Wahrheit ist der Wendehals Kern die IDEALE Ergänzung zum Dirty Campaigner!

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 07:26

    Der Mann ist politisch erledigt, das merkt man an seinen Aussagen und seinen verstörten Auftritten, der Lack ist ab.
    Und ob eine Partei moralisch noch weiter verkommen kann als die SPÖ, ist fraglich, haben die Genossen doch immer nur bei den anderen hohe moralische Ansprüche gestellt.
    Interessant wird sein, wo dieser selbsternannte "Spitzenmanager" unterkommen wird.

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  1. AppolloniO (kein Partner)
    22. Oktober 2017 10:39

    Kern und seine SPÖ versuchen Silberstein als "Unfall" zu verkaufen. In Wahrheit ist der Wendehals Kern die IDEALE Ergänzung zum Dirty Campaigner!

  2. Diederich Heßling (kein Partner)
    22. Oktober 2017 09:39

    Wie heißt es doch so schön im Volksmund: Wie der Herr, so's Gescherr! Aber man bedenke, Herr Silberstein war hierbei "nur" das Gescherr!!!

  3. Der Realist (kein Partner)
    22. Oktober 2017 07:26

    Der Mann ist politisch erledigt, das merkt man an seinen Aussagen und seinen verstörten Auftritten, der Lack ist ab.
    Und ob eine Partei moralisch noch weiter verkommen kann als die SPÖ, ist fraglich, haben die Genossen doch immer nur bei den anderen hohe moralische Ansprüche gestellt.
    Interessant wird sein, wo dieser selbsternannte "Spitzenmanager" unterkommen wird.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 07:50

      Vielleicht geht er zu Young & Rubicam... oder nach Brüssel, denn er ist gut mit "Sorosch" befreundet...

  4. Sopherl (kein Partner)
    21. Oktober 2017 09:02

    Kerns Plan A, Seite 203:

    Die stimmenstärkste Partei erhält den Auftrag zur Regierungsbildung. Der Wahlsieger stellt den Bundeskanzler/die Bundeskanzlerin. Die Wählerstimmen sind für uns eine klare Entscheidung und Auftrag genug. Und ehrlich: Der zweite Platz ist der erste Verlierer. Und unser Land ist zu wertvoll, um von VerliererInnen regiert zu werden.

    DAS SEHE ICH AUCH SO. WIR WOLLEN VON KEINEM VERLIERER REGIERT WERDEN.

  5. Ingrid Bittner
    20. Oktober 2017 23:28

    Chefredakteur der "Wiener Zeitung" abberufen « DiePresse.com
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/5306947/Chefredakteur-der-Wiener-Zeitung-abberufen
    Kein politischer Anlass? Wer's glaubt.
    Da lügt offenbar auch eine seite - nur welche??

    • Der Realist (kein Partner)
      22. Oktober 2017 07:35

      Herr Göweil war ja auch ein braver linker Trommler, seine Artikel stets sehr selektiv, übertroffen wird er diesbezüglich nur von einem miesen Schreiberling eines selbsternannten "Qualitätsblattes", eh schon längst pensionsreif, sondert er noch immer mit Schaum vor dem Mund seinen geistigen Schleim ab, das Wahlergebnis hat ihm wieder neue Krankheitsschübe verpasst.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 07:46

      Möglich ist, dass der Posten noch VOR Türkis-Blau neu besetzt wird; denn so ein CR-Vertrag läuft ja für 5 Jahre...

    • Hal al Nutschal (kein Partner)
      22. Oktober 2017 11:20

      Man gebe nur "Göweil" und "Toulouse" in die Suchmaschine ein ...

  6. steinmein
    20. Oktober 2017 18:20

    Wer von Lüge spricht,versteht nicht die Absicht des Herrn Kern, eine situationselastische
    Redewendung zu gebrauchen. Die Unterscheidung von Teil und Gegenteil ist ihm nicht geläufig, da hat die niedere Erziehung (Herkunft) anscheinend versagt.
    Egal, was nützt ist in der SP erlaubt! Daher kann man auch die Großmutter verkaufen, wenn es erforderlich wäre den Machterhalt zu bewahren.

  7. Brigitte Imb
    20. Oktober 2017 18:12

    Kern ist ein Ungustl der besonderen Art, ohne Prinzipien, ohne Meinung, ohne Rückgrat. Ein gebotoxter, marionettenhafter Wurm.

    https://www.unzensuriert.at/content/0025325-Tuerkische-und-serbokroatische-Magazine-mit-Kern-Titelbild-Kaufhaus-entdeckt

  8. Undine
    20. Oktober 2017 16:51

    Auf der Suche nach Hans WEIGELS "Wenn ich ein Kommunist wäre" stolperte ich gleich über eine Seite, die mir wieder einmal bewies, welch schlichten Geistes doch die Antifanten sind:

    https://www.facebook.com/permalink.php?id=689272091216469&story_fbid=758025391007805

    Hans WEIGELS Text ist im Internet UNAUFFINDBAR! Wer hat es gespeichert? Es ist nämlich ---gerade nach der SPÖ-KERN-SILBERSTEIN-SAUEREI!--- aktueller denn je!

  9. Rau
    20. Oktober 2017 13:35

    Die grösste Frechheit ist doch sich so hinzustellen, als ob diese üble Wahlkampfstrategie ihn auch getroffen hätte. Ursache und Wirkung versuchen einfach umzudrehen bzw zu vernebeln. Da gehört schon etwas dazu. Zum Glück hat er die über 4% vom Pilz nicht bekommen, dann wär es noch schlimmer

  10. Waltraut Kupf
    20. Oktober 2017 13:03

    Straches vermeintlich komfortable Position hat in Wahrheit die Option zwischen Pest, Cholera und Aids. Rot-Blau würde dem Anspruch, als soziale Heimatpartei zu fungieren, im Hinblick auf das Soziale entgegenkommen, der Anspruch als Heimatpartei würde aber weder mit Rot noch mit Schwarz abgedeckt werden, da beide EU-hörig sind und mithin den internationalistischen Zentralstaat direkt oder indirekt betreiben. Die einen tun das auf der Basis des anachronistischen Phantoms der sozialistischen Internationale, die anderen auf der Basis der neoliberalen und wenig sozialen Wirtschaft; beide haben sich aber bereits auf die letztere Variante verständigt, Slim-fit und Nadelstreif inklusive.

    Die soziale Heimatpartei muß sich also bei beiden Varianten verbiegen und ist mit sich selbst nicht mehr identisch. Bleibt noch die Opposition, die aber insoferne ein No-go ist, als die FPÖ dann überhaupt einpacken könnte. Den Leuten dauert die Oppositionsrolle jetzt schon zu lange, man will auch endlich Taten sehen. Der Abstieg wäre also vermutlich vorprogrammiert.

    Entscheidend wird wohl sein, ob Kurz nun tatsächlich die Absicht hätte, quasi "allein gegen die Mafia", gegen die Bevölkerungsdurchmischer, Abtreiber, Euthanasierer, Goldenes-Kalb-Anbeter, vorgeblich für den Frieden kämpfender Kriegstreiber , Aushungerer der Dritten Welt, Importeure von Arbeitssklaven, Zerstörer kultureller Werte, Zerstörer der Religionen unter dem Vorwand der Toleranz usw. usw. aufzutreten. Wenn seine Hintermänner auf internationaler Ebene die Oberhand behalten (wovon auszugehen ist), dann "Ade, du mein lieb´Heimatland".

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2017 17:56

      MM darf nur T/B kommen, sonst zerbröselt es die Blauen. Außer T/R, dann bekommen die Blauen beim nächsten Mal die Absolute.

    • logiker2
      20. Oktober 2017 20:02

      Bravo Waltraut Kupf, die ganzen Jubler über bereits T/S, unterschätzen offensichtlich die EU und internationalen Erwartungen an Kurz und ÖVP (Österreichs Verräter Partei), den mit dem EU Beitritt hat Österreich seine Souveränität aufgegeben, daher werden wir schon längst fremdbestimmt. VdB´s Inthronisierung war ja nicht ein österr. Unfall, sondern eine zumindest auf EU Ebene gelenkte Wahlentscheidung. Dort wo es möglich ist, werden nur mehr Strohmänner installiert, um das verbrecherische Elitenprojekt EU, genannt Friedensprojekt, durchzuziehen. Und bei aller Wertschätzung unseres Blogmasters, Kurz ist ein Strohmann.

    • logiker2
      20. Oktober 2017 20:12

      Der Auftrag, welche Regierung in Österreich erwünscht ist, wurde schon länger vergeben, und VdB nicht umsonst installiert. Wie sie richtig erwähnen, der Feldzug der EU Mafia gilt weiterhin, keine Regierungsbeteiligung von EU kritischen Parteien sondern nur Mitarbeiter am Projekt. Nachdem die Wahlentscheidung nicht wirklich Klarheit schafft (ich hätte mir den eindeutigen Sieg für die FPÖ gewünscht) bleibt wieder nur 5 Jahre zuzusehen wie dieses einst tolle Land vor die Hunde geht.

    • Waltraut Kupf
      21. Oktober 2017 00:51

      @logiker2: ich frage mich, wer eigentlich die immerhin 33 Prozent der Bevölkerung vertritt, die seinerzeit bei der Abstimmung zum EU-Beitritt mit Nein gestimmt haben. Das wäre Barbara Rosenkranz gewesen, der man seinerzeit in den Rücken gefallen ist, die wirklich eigenständig und mutig ist und - wahrscheinlich gerade deshalb - chancenlos. Ich muß gestehen, daß ich sie aus rein strategischen Gründen auch nicht gewählt habe. Man kann nur hoffen, daß der für meine Begriffe viel zu EU-affine Strache nicht etwa eine Präambel unterschreiben wird. Er hat zwar angekündigt, daß das für ihn nicht in Frage käme, aber in Zeiten wie diesen ist auf nichts mehr Verlaß.

    • logiker2
      21. Oktober 2017 08:12

      @Waltraut Kupf, Verlierer werden nicht vertreten, sie haben sich mit der Mehrheitsentscheidung abzufinden, außer es sind Linke, dann muß auf die Minderheit besonders Rücksicht genommen werden (zB. Schwule usw.). Sollte die FPÖ tatsächlich in die Regierung gelangen, wird das EU Verhalten natürlich spannend zu beobachten sein, sie wissen bezüglich Koalitionszwänge usw.

    • Waltraut Kupf
      21. Oktober 2017 22:06

      @ logiker2: Daß nach dem (herbeigelogenen) Mehrheitswillen der Bevölkerung der Beitritt stattfinden mußte, ist schon klar. Aber es gibt ja normalerweise in Parlamenten auch Parteien, die etwas anderes als den Mehrheitswillen vertreten, und die können immerhin weiter für die vielleicht spätere Akzeptanz ihrer Meinung werben. In Sachen EU hagelt ein Propagandafeuer auf die Skeptiker herunter, dem alle erliegen mit Ausnahme derjenigen, die auch die Zwischentöne wahrnehmen und die Resultate analysieren. Dem Vernehmen nach soll es mittelfristig unter Strafe gestellt werden, Kritik an der EU zu üben. Des EU-Kaisers neue Kleider sollten schleunigst als Schwindel enttarnt werden.

  11. Waltraut Kupf
    20. Oktober 2017 12:35

    Strache hat in einem Gespräch bei Fellner auf oe24.TV um die Antwort auf die Frage betreffend die angestrebte Ablöse von Wrabetz gedrückt. Er will sicherheitshalber die Genossen noch nicht ganz verprellen.

  12. Ingrid Bittner
    20. Oktober 2017 10:57

    Ich versuch's noch einmal, meine Bemerkung richtig zu platzieren:
    heisst es denn nicht: im Wein liegt die Wahrheit?

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 10:58

      Hätte zu Wolfgang Bauer und seiner Bemerkung mit Häupl gehört, keine Ahnung warum's nicht funktioniert hat.

  13. Ingrid Bittner
    20. Oktober 2017 10:56

    Heisst es denn nicht: im Wein liegt die Wahrheit???

  14. Leopold Franz
    20. Oktober 2017 10:33

    Die bis jetzt ungeahndeten und mit Stimmenzuwachs sogar belohnten Silbersteinlügen von Kern und seiner Entourage sind das eine demokratiepolitische Problem des Landes. Das andere sind die Medien. Wenn irgendwann vielleicht einmal die Silbersteinpapiere und -mails von unseren unbestechlichen Aufdeckerzeitungen veröffentlicht werden sollten, werden wir mM sehen, was hier alles verschwiegen worden ist. Aus manchen geheimnisvollen und wohl unvorsichtig geäußerten Nebensätzen und teilweise abgedrückten screenshots von mails lässt sich schon jetzt ein Bild zusammenfügen, wonach alle diese Herrschaften von Anfang an, vom Zeitpunkt des Erhalts der mails, über alle Facetten dieser Lügenkampagne informiert waren. Wie es auch die türkisen Retter schon vorher wussten.

  15. hm...
    20. Oktober 2017 09:20

    einen Vorteil hätte der Mann - beim Juncker wäre er gut aufgehoben *g*

  16. dssm
    20. Oktober 2017 09:19

    Kern ist nicht der Vorsitzende von ÖVP oder FPÖ, wo es Wähler mit Anstand und Ehrlichkeit gibt, nein er ist Vorsitzender der SPÖ, einem Haufen fauler Sozialisten, die auf Kosten anderer gut leben wollen, egal ob dabei die Wahrheit verdreht wird oder man zu List und Tücke greifen muss, Hauptsache der Rubel rollt. Ganz im Gegenteil, ein zu ehrlicher Proponent würde schlicht hinausgeworfen, denn mit welchen ernsthaften Argumenten wollen die Faulen und Nichtsnutzigen an das ehrlich erworbene Gelder der Anderen kommen um in Saus und Braus leben zu können? Die Zeiten jener grundanständigen Arbeiterführer sind jedenfalls längst vorbei, nicht zuletzt weil die verbliebenen Arbeiter angewidert zur FPÖ gewechselt sind.

  17. WFL
    20. Oktober 2017 08:58

    Das ist nur mehr das verzweifelte Um-sich-Schlagen eines brutal Gescheiterten.
    Und es zeigt einmal mehr das Scheitern des Quereinsteiger-Gedankens.

    Kern war ein toller Intrigant, zugegeben:
    Wie er - als ÖBB-Chef (!) - Faymann systematisch aus dem Sattel hob, auf dem letzten Meter noch den Mitintriganten Zeiler ausbremste und sich den Bundeskanzler-Posten holte:
    Auf seine Art beeindruckend.

    Aber ein toller Intrigant ist noch lange kein toller König.
    Und in Kurz hat er jetzt seinen absoluten Meister gefunden....

  18. Bob
    20. Oktober 2017 08:56

    Der Koran schreibt vor Andersgläubige zu belügen wenn es dem eigenen Glauben dient. Basierend auf diesen Grundsatz gehen die Sozi vor, und Meister dieses Faches ist Kern. Dazu kommt das er sein Geschwurbel so kompliziert und geschliffen vorträgt, das kein Sozi es verstehen kann.

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 10:35

      Sehr richtig, seine Reden hören sich ganz gut an, sind aber, wenn man aufpasst, sicher für viele Menschen nicht wirklich verständlich.
      Was allerdings alle verstehen müssten: jeder dritte Satz fängt mit "es ist mir besonders wichtig, dass..." an und das ist doch klar und deutlich.

  19. Das Pingerle
    20. Oktober 2017 08:33

    Gusenbauer sah skurril aus. Man dachte sich, so jemand soll SPÖ-Bundeskanzler sein? Unglaublich!

    Dann kam Faymann. Und es wurde tatsächlich schlimmer. Eines allerdings hielt ich ihm immer zu Gute: der wusste wenigstens selbst, dass er nicht sehr schlau war.

    Und zum Schluss der, eigentlich DAS Letzte: Kern.

    Kein Wunder, dass diese Partei nur noch für Nettoempfänger attraktiv ist.

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 10:36

      Jetzt wär noch interessant, wieviel mehr Geld hat Kern monatlich für die Visagisten verbraten? Faymann war ja da sehr großzügig. Beim Gusenbauer hätte ein solcher nichts genützt, vielleicht hat der gar keine beschäftigt.

  20. Politicus1
    20. Oktober 2017 07:23

    Wie oft sind Politiker zum Kadi gelaufen, wenn nur einer sie einen Lügner genannt hat?
    Ist Kern schon einmal zum Kadi gelaufen, obwohl ihn tagtäglich mehr als viele einen Lügner nennen?
    Es wird schon einen Grund haben, dass er das nicht tut ...

  21. Josef Maierhofer
    20. Oktober 2017 07:18

    Das Auffliegen der Silberstein (Kriminal?) 'Akte' hat die Genossen etwas aus dem 'Konzept' gebracht, und Kern hatte nie eines, außer 'Plan A' ohne jegliche Realität, also auch nur eine Propagandahülse.

    Dafür beginnen die 'Genossen' Gewerkschafter bereits zu drohen, wenn ihnen die Arbeiterkammer abhanden zu kommen droht, genauer gesagt, die Arbeiterkammer auf ihre Leistungen, die jedenfalls sehr positiv sind, wenn es das Service für Arbeitnehmer betrifft, die als Mitglieder diesen Service ganz sicher gut anlegen, alles andere ideologisch Manipulative aber ist verzichtbar und auch der politische Overhead.

    Kern ist für mich eine tragische, SPÖ gemachte, Figur, der, wie hier berichtet, in seinem Leben bisher nur 'Vollholler' produziert, egal wo, so auch bei den ÖBB, wo ihn die Skandale einzuholen beginnen. Da war ja Faymann noch eine 'Lichtgestalt' gegen Kern.

    SPÖ gemacht heißt so viel wie, stets das zu sagen, was gerade anliegt opportunistisch und populistisch, propagandistisch und plakativ und Lüge, Widerspruch, alles halt, was vor Gericht nicht halten kann, geht da. Lüge, Hetze, Missbrauch sind ja das 'Kerngeschäft' der SPÖ.

    Ja, es gibt kein Halten, es wird hemmungslos gelogen, ein echter Sozi eben.

    Nun in Zeiten, wo es sich sogar bis in die SPÖ durchgesprochen hat, die Grünen mussten das bereits fühlen, dass es keine Nazis mehr gibt, also auch diese Masche endgültig vorbei sein wird, auch keine Antieuropäer, aber kritische Europäer, und sie erkennen muss, dass sie falsch liegt, da hilft eben auch kein Lügen mehr.

    Mit Wohlwollen höre ich die FPÖ Pressekonfernz über die neue Sachlichkeit, die sie durchsetzen wollen, eben Verschweizerung, wie es Dr. Unterberger nennt, und darüber hinaus von dem privaten Treffen zwischen Strache und Kurz, für mich nur logisch. Ich halte das für ein gutes Gespann, Korrektheit und Erfahrung bei beiden. Irgendwie haben die Österreicher doch in die richtige Richtung gewählt.

    Wenn die SPÖ sich zerfleischt oder da so herumlügt, dass der dümmste 'Antifa'-Demoprofi das sieht, dass da eine Ideologie (= ...) ins Wanken kommt und (hoffentlich) zu Ende geht und die Österreicher erlöst, dann soll es den Andersdenkenden nur recht sein.

    Wollen wir positiv in die Zukunft blicken, wie Herr Hofer gesagt hat, es gibt viel Arbeit.

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2017 09:26

      PS:
      Zu den ersten neuen Gesetzen sollte auch die Haftung der Veranstalter von Demos für Schäden, die von den Teilnehmern angerichtet werden.

  22. simplicissimus
    20. Oktober 2017 05:54

    Die SPOe hat eine Reputation als Manipulations-, Diffamierungs- und Halbwahrheitspartei (sehr sehr diplomatisch ausgedrueckt) und unser hochverehrter Herr BK vertritt diese aeusserst wuerdig.

    Aber koennte er diesmal ausnahmsweise sich nicht selbst widersprechen?
    Dann naemlich, wenn er wuesste, dass es wieder eine GROKO gibt?

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 22:59

      Ich frag mich manchmal, ob unser Herr Nochbundeskanzler nicht vielleicht doch krank im Kopf ist. Weil so wie der immer sich selbst widerspricht, das kann doch nicht normal sein.
      Da ist ja der Veltlinermichl wirklich ein Sir dagegen, wenn der was sagt, dann bleibt's, egal, wie gescheit oder blöd seine Red war, er bleibt dabei. Vielleicht ist das noch ein Rest seiner burschenschaftlichen Erziehung. Treu zu sein, auch sich Bei Kern vermute ich, der hört sich einfach gerne plappern, weil er so schön sprechen kann, spricht er halt, ob es zu dem passt, was er am Vortag gesagt hat oder nicht, das ist ja nicht so wichtig.

  23. Riese35
    20. Oktober 2017 02:15

    "Quid est veritas?"

    Diese Frage sollten wir stellen, wenn es um die Frage des Lügens geht. Gestellt hat sie Pontius Pilatus. Marmorplatten aus seinem Palast hat Kaiser Karl der Große für seinen Kaisersessel in der Pfalzkapelle in Aachen, heute der Dom, verwendet. Auf diesem geistigen Fundament, auf Jesus Christus, seinem Leiden und der Auferstehung hat Kaiser Karl das heutige Europa aufgebaut. Quid est veritas?

    Jesus Christus hat diese Frage beantwortet. Im Kaisersessel von Aachen steckt nicht nur die Frage, sondern auch die Antwort. In Joh 14, 5-6 heißt es: "Dicit ei Thomas: Domine, nescimus quo vadis et quomodo possumus viam scire. Dicit ei Iesus: ego sum via et veritas et vita. Nemo venit ad Patrem nisi per me." Quid est veritas? Das ist das Fundament Europas!

    Die revolutioären Bewegungen, die sich alle von der französischen Revolution herleiten, haben einen anderen Begriff von Wahrheit: Wahrheit ist, was dem politischen Ziel nützlich ist. Ihr Symbol ist nicht das Kreuz, sondern die Guillotine. Die EU ist auf der Guillotine aufgebaut, und Kern gehört einer Bewegung an, die sich aus dieser Revolution herleitet.

    Wenn man die Frage des Lügens und der Wahrheit aus dieser Perspektive betrachtet, ist nichts mehr verwunderlich. Alles wächst organisch und ergibt sich zwangsläufig so, wie es ist. So ist die sozialpopulistische SPÖ, und sie war nie anders. Ihr liegt nicht Joh 14, 6 zu Grunde.

    Wahrheit und Lüge sind Fragen des Maßes, des Maßstabs, der Definition. Quid est veritas?

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2017 04:24

      @Riese35,

      **********

      Wie bereits anderswo erwähnt: Ich bezeichne mich (nicht zuunrecht wie ich glaube) als ehrliche "Haut" ;-), lügen würde ich nur vor Gericht. Die Zeiten - besser die Politiker samt ihre politischen Justiz -, haben mich das gelehrt.

    • Rübezahl
      20. Oktober 2017 04:41

      Danke Riese für diesen Beitrag!!!

      Ich kann schon seit Jahren nicht mehr verstehen, warum die französische Revolution so in den Vordergrund gerückt wird!
      Eine Mordbande!
      ABschaum, der die nichts erobert hat (Die Waffen wurden ausgehändigt) aber dafür zig tausende MEnschen, Bürger, abschlachtete. Säue in Kirchen fütterte..
      Nein. DAS ist nicht das Fundament Europas.

      Und wieder: Keienr sagt irgend etwas dagegen!!

    • simplicissimus
      20. Oktober 2017 07:04

      Nicht so ehrlich, Brigitte Imb! :-)

    • A.K.
      20. Oktober 2017 11:09

      @Riese35:
      **********************************
      @Riese35:
      Da viele heutzutage als Fremdsprache günstigstenfalls Englisch können und sonst eventuell nur die Französische Revolution vermerkt haben: Als Komfortangebot die Übersetzung Ihrer lat. Zitate:
      Frage des Ponitus Pilatus: „Was ist Wahrheit?
      Antwort laut Joh 14, 5-6:
      Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
      Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

    • Kyrios Doulos
      20. Oktober 2017 20:01

      Unglaublich gut und wertvoll, Ihr Beitrag, Riese35! Danke!
      Ego sum via e tveritas et vita. Diese Worte stehen (in lateinischer Sprache) in großen Lettern weithin sichtbar und lesbar eingemeißelt an der Basilika in Budapest.
      Der Weg Ungarns, mit einer Verfassung mit explizit christlichem Fundamentum, ist ein anderer. Sichtbar und beeindruckend. Und bekämpft von den aktuellen EU Granden revolutionärer Herkunft. Ihr Geist ist der diabolische Geist der Lüge. Vom selben Geist ist auch der ISlam erfüllt. Und beiden ist das Eine gemeinsam: sie sind Antichristen.

    • Undine
      20. Oktober 2017 23:17

      @Riese35

      ******************************!

    • Zraxl (kein Partner)
      22. Oktober 2017 10:05

      @Riese35: Ein brillanter Text.

  24. El Capitan
    20. Oktober 2017 01:21

    Herr Kern hat auch gelogen, als er die Rolle von Herrn Silberstein heruntergespielt hat. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass er mit Silberstein regelmäßig konferiert hatte. Auch die Sache mit den schmutzigen Facebook-Seiten muss er gewusst haben. Es ist absolut unglaubwürdig, dass er angeblich nichts wusste.

    Was war mit der CETA-Zustimmung? Das war ja auch so eine verkorkste Tour. Weitere Beispiele müssen nicht genannt werden, sie sind bekannt.

    Was den Parteitagsbeschluss der SPÖ betrifft, mit der FPÖ nicht zu koalieren, so hat er den in der Öffentlichkeit auch krampfartig umredet. Entweder er sagt, es gibt den Parteitagsbeschluss, und der gilt, oder er sagt, er pfeift auf den Beschluss. Herumschwurbeln kann eben auch eine Form kreativer Faktendeformierung sein.

    Schüssel hat sich seinerzeit auch in seiner Ankündigung, dass er als Dritter nicht zur Verfügung steht, vergaloppiert, aber das war sein einziger großer Ausrutscher. Kern labert ja seit Monaten herum und weiß heute nicht mehr, was er gestern gesagt hat. Der HBK ist diesbezüglich ein Serientäter, wie es ihn noch nie gab.

    Da lassen wir Herrn Kerns Beteuerung, er habe einmal in der freien Wirtschaft gearbeitet, geradezu als mäßige Übertreibung durchgehen.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2017 04:45

      Kerns freie Wirtschaft..........samt seiner Arbeit.......kann doch selbst beim besten Willen nur mit maßlos übertriebener Tol(l)eranz und dem Zudrücken aller Hühneraugen durchgehen.

      Schade daß ich keine Hühner habe, denen ich den Sketch erzählen könnte, die würden den Stall, ja die ganze Siedlung, zum Lachen bringen.

      Einfach nur noch als grauslich kann man die Poitik beschreiben (dazu soll durchaus auch die "Abbusselung" Kurz´von Juncker dazuzählen). Pfründe und Macht um jede poltisch notwendige Lüge, um jedes Gramm Alkohol und für die Demokratie, die das doofe rechte Volk immer wieder gefährdet.

      Unbeschreiblich, wie ich diese Kaste mittlerweile verachte. Leider hilft mir das nicht weiter

    • Wyatt
      20. Oktober 2017 05:43

      Brigitte,
      wie wahr!
      *****************

    • Charlesmagne
      20. Oktober 2017 09:00

      War der Hauptgrund, warum Kurz unwählbar war. Aber er hat seine Absicht wenigstens nicht hinter einer Lüge oder Halbwahrheit verborgen. Fast jede öffentliche Stellungnahme von ihm endete etwa so: eine Koalition ist nur mit einem europafreundlichen (sprich: brüsselbuckelbereiten) Partner vorstellbar.

    • schreyvogel
      20. Oktober 2017 10:41

      @Brigitte Imb
      Das war echt lustig, wie gewandt Kurz die feuchten Küsse Junckers knapp neben ihrem Ziel ins Leere treffen ließ.
      Juncker ist peinlich!

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 10:45

      Also was die Junckersche Abbusselei betrifft, da darf ich gar nicht daran denken.
      Womöglich hat er grad davor noch ein Vierterl gekippt, dann kommt der gute Atem noch dazu - so eine Nähe, grauslich.
      Und dass sich Strache von Juncker abbusseln lassen würde, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und ich mag auch nicht.

    • Undine
      20. Oktober 2017 23:25

      Juncker hat bei diesem einseitigen Kußversuch gewirkt, als hätte er einen in der Krone! Diesem Mann muß ja der Alkohol aus jeder Pore austreten!

  25. Gandalf
    20. Oktober 2017 01:12

    Die Sozialistische Partei Österreichs (den Einschub "-demokratisch" nach "sozial" hat sie längst verwirkt) begreift überhaupt nichts, das heisst, sie will nichts begreifen, weil, frei nach Christian....nein, Morgenstern, eben nicht sein kann was nicht sein darf. Und da betreibt man eben krasse Realitätsverweigerung, unterstützt von bezahlten Desperado-Demonstranten (ich weiss zwar nicht, was heute Abend in der Wiener Innenstadt wirklich los war, aber die dutzendweise mit Blaulicht und Sirenengeheul herumrasenden Polizeiautos waren weder zu übersehen noch zu überhören. Und wahrscheinlich war Auslöser des Großeinsatzes ja doch nur eine Generalprobe für die Neuauflage der idiotischen "Donnerstag- Demonstationen" blamablen Angedenkens. Jetzt müssten die vernünftigen Kräfte in der SPÖ (sollte es solche überhaupt noch geben) ihre jungen Blödmänner und -weiber an die Kandare nehmen und sie verpflichten, den kontraproduktiven Humbug zu unterlassen. Und wenn das - was leider zu befürchten ist - nicht wirken sollte, wäre der Wiener Polizeipräsident gefordert. Er ist zwar Sozialist (oder doch noch einer der wenigen Sozialdemokraten?), aber für die Sicherheit und Lebensqualität aller Wiener verantwortlich. Und, im Gegensatz zu dem, was die linksgebürsteten Medien immer wieder schreiben oder brabbeln: Nach dem österreichischen Demonstrationsrecht brauchen Demonstrationen zwar nicht genehmigt werden, die Polizei kann sie allerdings durchaus untersagen, wenn sie es denn wirklich will, und untersagte Demonstrationen, die es trotzdem versuchen, auflösen. Herr Dr. Pürstl, wenn Sie kein sozialistischer Parteisoldat, sondern ein echter Demokrat sind, bitte handeln Sie.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2017 04:54

      Hmmm, der Pürstel hat´s schwör im Moment........Häupl, Kern(?), Ludwig, Schieder, Kurz, Soberl, Dosko, Strache.............
      So wie meine Reihenfolge wirr ist, so fühlt sich auch der Hr. Dr. P., er weiß nicht wer sein künftiger Brötchengeber sein wird und tut sich schwer bei der Spieleausrichtung.

    • Charlesmagne
      20. Oktober 2017 08:50

      Den Einschub hatte sie ja vor 1991 auch nicht. Wollte durch die Einfügung wohl vermeiden als das gesehen zu werden, was sie vorher und auch danach immer war: eine sozialistische Partei.

    • Charlesmagne
      20. Oktober 2017 08:53

      Kürzlich wurde eine nichtangemeldete Kurdendemo in Graz von der Polizei aufgelöst.
      Also, möglich ist es schon, wenn man (so) will.

    • lilibellt
      20. Oktober 2017 10:57

      ******
      https://youtu.be/XUB676RxPyE?t=543 (The Greatest Trial in History | Bishop Fulton.J.Sheen)
      Pilatus, der in der Schule der Philosophie gelernt hat, dass es so etwas wie absolute Wahrheit nicht gibt, maximal Zweckdienlichkeit und Nützlichkeit, spottet: „Was ist Wahrheit?“ und wendet sich ab.

      „Gott ist tot“. Der daraus unweigerlich resultierende Nihilismus, vor dem Nietzsche – meines Erachtens – gewarnt hat, hat das 20. Jahrhundert dominiert und Logos durch Ideologie ersetzt. Politiker sind keine Heilsbringer, sondern Interessensvertreter. Politik und die in ihr inherente Lüge ist ein Mittel zum Zweck, also in ihrer Natur utilitaristisch, und nicht Religionsersatz.

    • lilibellt
      20. Oktober 2017 11:10

      sorry, obiger Kommentar gehört zu @Riese35

    • Ingrid Bittner
      20. Oktober 2017 22:54

      @Charlesmagne: eine Kurdendemo auflösen ist für mich das Buckeln vor der Türkei. Mit den Türken will man es sich doch nicht verscherzen.

  26. lilibellt
    • Riese35
      20. Oktober 2017 01:41

      Ganz genau. Diese Ankündigungen würde ich nicht so herausstreichen. Wenn wir die wirklich ernst nähmen, könnten wir das Parlament zu einem Republiksmuseum umfunktionieren, denn die Menge aller ehrlichen Politiker ist die leere Menge.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2017 04:55

      Auch die V-Kuh kündigte Opposition an. Bedauerlicherweise hat sie dann doch wieder darauf vergessen.

    • differenzierte Sicht
      20. Oktober 2017 07:21

      Nicht mit Schüssel vergleichen! Der wurde von Rot dringend gebeten, doch nicht in Opposition zu gehen, weil sie ohne ÖVP keinen Kanzler stellen hätten können (blau haben sie ja ausgeschlossen). SCHÜSSEL sagte sich, wenn ich schon gebeten werde, nicht in Opposition zu gehen, mach ich gleich den Kanzler! So war’s dann.

    • otti
      20. Oktober 2017 07:49

      lilibellt: mit wieviel Stimmen Unterschied hat damals Schüssel Platz 2 verpaßt ?

    • lilibellt
      20. Oktober 2017 11:23

      @otti:
      Hätten die Grünen die 4% Hürde nur um 1.000 statt um 10.000 Stimmen verpasst, dürften Sie dann Ihrer Ansicht nach ins Parlament einziehen?
      Zur Klarstellung: Ich bin der Meinung, dass Schüssel richtig gehandelt hat. Genauso bin ich jetzt aber auch nicht moralisch entrüstet, wenn Kern dasselbe macht. Alle anderen Kritikpunkte sind ja davon unberührt.

    • otti
      20. Oktober 2017 18:02

      lilibellt:

      OK !

  27. Wolfgang Bauer
    20. Oktober 2017 00:38

    A.U.: "Begreift die Partei nicht, wie sehr sie auch selbst unter einem solchen Vorsitzenden moralisch immer weiter verkommt, wie sehr ihre ganze Reputation beim Teufel ist?"

    Nein, sie begreift es offenbar nicht. Wenn sogar ein Androsch jetzt voll auf Linie Kern+Foglar daherkommt - dann ist Häupl vielleicht der Einzige. Bezeichnend!

    Mein Tip: Wrabetz wird bald umschwenken...





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