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Eine Wahl, sechs Mythen rund um sie und zwei Verfassungssensationen drucken

Lesezeit: 7:00

Selten sind unmittelbar nach einer Wahl so viele Mythen entstanden und sofort verbreitet worden. Es scheint wieder einmal so zu sein: Es ist nicht wichtig, WAS ist und war, sondern nur, was die Publizistik und Geschichtsschreibung draus macht. Die sechs unglaublichsten Mythen rund um die Wahl und zwei sensationelle Folgen des jetzt nun definitiv feststehenden Ausscheidens der Grünen für die künftige Verfassungslage.

Sie kommen aus vielerlei Ecken.

1. Das war der ärgste Wahlkampf aller Zeiten

Das war er ganz eindeutig nicht. Ganz im Gegenteil. Der Wahlkampf kam weitgehend ohne Störaktionen und Handgreiflichkeiten aus, wie wir sie aus anderen Wahlkämpfen, etwa dem jüngsten in Deutschland kennen. Es gab auch weniger denn je direkte Diffamierungen oder Erklärungen, die darauf hinauslaufen, dass andere Parteien prinzipiell stinken – also unberührbar und eigentlich zu verbieten seien. Es haben sich auch fast alle Parteien peinlich bemüht, Kontakt zu Extremisten zu meiden.

Die einzige Ausnahme war der Wahlkampf der SPÖ. Dieser – und nur dieser – zählt zum Tiefsten, was die österreichische Nachkriegspolitik zu bieten hat. Das ist die ganz persönliche schwere Verantwortung des Christian Kern (nicht bloß ein "Fehler", wie Kern nun zu verniedlichen versucht). Dieser SPÖ-Wahlkampf gehört in eine Reihe mit den ganz großen Skandalen der Nachkriegszeit – die übrigens allesamt ebenfalls durch die SPÖ hauptverschuldet worden sind, für die sich die Partei nie ordentlich entschuldigt hat. Ebensowenig wie sie das jetzt offenbar zu tun gewillt ist:

  • die Verfolgung und Inhaftierung Franz Olahs,
  • die politische Hilfe mehrerer SPÖ-Minister für den Massenmörder Proksch,
  • die Waldheim-Kampagne,
  • die Erfindung einer illegalen Pflegerin von Wolfgang Schüssel
  • und die Hunderte Millionen umfassende Medienbestechung vor allem (aber nicht nur) durch die Gemeinde Wien.

Die SPÖ hat diesmal gleich vierfach gegen alle moralisch und demokratisch akzeptablen Standards verstoßen:

  • Indem sie neuerlich, bewusst und gezielt den für extrem inkorrekte Methoden bekannten Schmutzkübelschleuderer Silberstein um teures Steuergeld engagierte;
  • indem sie bis fast zuletzt durch den von ihr engagierten Agenten Puller gefälschte internet-Seiten in die Welt setzen und ohne jeden Beweis Bestechungsversuche behaupten ließ;
  • indem der SPÖ-Redenschreiber Fußi eine Dolmetscherin persönlich bedrohte;
  • indem sich Parteichef Kern selbst noch am Vorabend der Wahl bei der türkischen Diktatorenpartei AKP und der in vielen Ländern verbotenen Islamistengruppierung Milli Görüs anbiederte.

2. Dirty Campaigning lohnt sich nicht und wird vom Wähler bestraft

Schön wäre es, würde dieser Satz stimmen. Aber die SPÖ hat genausoviel Prozente wie bei der letzten Wahl erzielt. Sie ist also zumindest nicht erkennbar bestraft worden. Sie wird daher auch nicht die ethisch gebotenen Konsequenzen ziehen.

Sie hat das vor allem dadurch geschafft, dass viele einstige Grün-Wähler jetzt für die SPÖ gestimmt haben. Was bedrückend ist: Denn die Grünen sind bei allem, was man ihnen inhaltlich vorwerfen kann und muss, in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch. Was müssen das für Wähler sein, die sich bei früheren Wahlen mit den grünen Positionen identifizieren konnten, die aber ausgerechnet jetzt zur SPÖ gewechselt sind!

Ziemlich unappetitliche jedenfalls.

3. Die zwischen Wien und dem Burgenland unterschiedlichen SPÖ-Wahlergebnisse zeigen eine klare Botschaft: Nein zum Rechtskurs

Auch das stimmt nicht. Das unterschiedliche Ergebnis zwischen Wien und Burgenland hängt vielmehr eindeutig mit einem anderen Faktor zusammen, und nur mit diesem: In Wien und anderen Städten sind viele frühere Grünwähler aus der linken Studenten- und Kultursubventions-Szene zur SPÖ gewechselt. Im Burgenland gibt es hingegen fast gar keine Grünwähler, die wechseln hätten können.

4. ÖVP und FPÖ haben Ängste vor Ausländern und Flüchtlingen erzeugt

Das ist ein besonders infamer Mythos, der da jetzt von der Linken wieder einmal ausgestreut wird. Er zeigt auch die völlige Lernunfähigkeit und -unwilligkeit der Linken. Sie hat offenbar jeden Kontakt mit den Menschen außerhalb ihrer kleinen, angeblich intellektuellen Bobo-Blase verloren.

Denn diese Ängste vor dem Hereinströmen von illegalen Massen, vor einer rapide fortschreitenden und immer radikaler werdenden Islamisierung, vor der raschen Zunahme bestimmter Kriminalitätsformen, vor der massiven Dauer-Belastung der öffentlichen Haushalte durch den Zuzug von Wohlfahrtsstaats-Profiteuren, die der Arbeitsmarkt in keiner Weise benötigt, sind keine erfundenen und geschürten. Sie sind sehr real existierende.

Wenn Rot und Grün weiterhin diese Mär verbreiten, werden sie noch weiter Wähler verlieren.

5. Sebastian Kurz hat nach einem sensationellen Wahlkampf ein "unendlich" tolles Ergebnis erzielt

Nein, das hat er nicht, auch wenn er es selbst sagt, bei allem Respekt für seine Leistung. Weniger als 32 Prozent ist ein geringerer Wähleranteil, als ihn Angela Merkel mit 33 Prozent bei der letzten – für die CDU/CSU eigentlich verheerenden! – Bundestagswahl erzielt hat. Und noch viel weniger als die des (inhaltlich in allen Fragen überzeugenden, aber keineswegs charismatisch wirkenden) Wolfgang Schüssel 2002 mit 42 Prozent gewesen sind. Trotz der wirklich eindrucksvollen persönlichen Begabung von Kurz sind andere Defizite der jetzigen ÖVP nicht übersehbar, etwa beim Personal rings um ihn:

  • wo die Generalsekretärin eher den Eindruck eines herzig-begeisterten Kurz-Groupies als einer großen Strategin oder einer inhaltlich fundierten Politikerin macht;
  • wo im Wahlkampf – nach der Nominierung einiger interessant scheinender, aber auch einiger peinlicher aus dem Seitenblicke-Milieu kommender Quereinsteiger – keine einzige VP-Persönlichkeit noch positiv auffiel;
  • wo der angeblich ins Auge gefasste neue Fraktionschef bei seinen öffentlichen Auftritten schlicht katastrophal war;
  • und wo jeder öffentlich auftretende ÖVP-Exponent sich sofort um eigene Meinungen und inhaltliche Aussagen drückte, sobald es zu irgendeiner Frage keine bekannte Kurz-Meinung gegeben hat.

Um wirklich dauerhaft erfolgreich zu sein, ist ein Ein-Mann-Team halt ein wenig zu wenig. Im Vergleich dazu war die FPÖ als einzige Konkurrenz zu Kurz rechts der Mitte besser aufgestellt: Sie hat zwar bei weitem keinen so charismatischen Spitzenkandidaten. Sie hat aber zwei herzeigbare, wahlkampferprobte und miteinander anscheinend harmonierende Spitzenleute sowie dazu einen (wenn auch optisch nicht sehr attraktiven) intellektuell brillanten Strategen.

6. Jetzt droht wieder das, was Österreich schon 2000 bis 2007 passiert ist

Es ist zwar in der Tat Schwarz-Blau möglich. Aber das ist keine Drohung, sondern eine gute Aussicht. Das damalige Schwarz-Blau war im Vergleich eindeutig die erfolgreichste Zeit für Österreich in den letzten Jahrzehnten: Das Land rückte in praktisch allen Vergleichsstatistiken steil nach vorn oder überhaupt an die europäische Spitze (Arbeitslosigkeit, Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Verschuldung usw.) – während das Land heute inzwischen wirklich überall weit zurückgefallen ist.

"Schwarz-Blau" ist also nur für die SPÖ eine Drohung, weil sie damals von allen Futtertrögen plötzlich abgeschnitten worden ist.

Dass Schwarz-Blau dennoch heute keine sonderlich gute Presse hat, hängt mit einem ganz anderen Faktor zusammen - niemand tritt an, diese Zeit zu verteidigen. Denn:

  • Wolfgang Schüssel hat aus Loyalität zu seinen Nachfolgern seit 2008 kein einziges innenpolitisches Interview mehr gegeben.
  • Seine Nachfolger in der Parteiführung (vor allem Pröll und Mitterlehner) glaubten, sich als Gegen-ÖVP zur Schüssel-ÖVP profilieren zu müssen.
  • Die heutige FPÖ hat die damalige Koalition selbst in die Luft gesprengt, daher keinerlei Ambitionen, etwas an ihr gut zu finden.
  • Susanne Riess(-Passer) ist heute Spitzenmanagerin und will daher keine politischen Aussagen machen.
  • Karl-Heinz Grasser und Peter Westenthaler wurden und werden von der Justiz seit Jahren verfolgt, ohne dass es bis heute ein rechtskräftiges Urteil gäbe. Wobei es viele Indizien gibt, dass dabei eine ideologische Schlagseite mehrerer Justiz-Akteure mit im Spiel war.
  • Medien sind extrem leicht beeinflussbar und nur selten zu unabhängiger Faktensuche bereit und imstande.
  • Die sogenannte Kulturszene ist sowieso seit Jahren massiv linkslastig und hetzt daher prinzipiell blindwütig gegen Schwaz-Blau.

Die zwei großen Verfassungssensationen

Die vielleicht wichtigste Folge des Wahlergebnisses haben die Österreicher noch gar nicht mitgekriegt: Das ist eine Folge des nach der in der Nacht erfolgten Wahlkartenauszählung nun endgültigen Ausscheidens der Grünen aus dem Parlament: Erstmals in der Geschichte Österreichs haben Rot und Grün keine Möglichkeit, eine Verfassungsänderung zu blockieren. Das eröffnet nun wirklich tolle Möglichkeiten für echte Veränderungen und Reformen - vorausgesetzt Schwarz und Blau können sich mit den Neos einigen und ihnen entsprechende Gegenleistungen anbieten (womit natürlich Sachentscheidungen und keine Bestechung gemeint sind). Jetzt darf man wirklich gespannt sein, ob sie die Gunst der Stunde nutzen oder wieder versemmeln werden.
Fast genauso bedeutend und folgenschwer: Die ÖVP hat jetzt so viele Mandate, dass selbst alle vier anderen Parteien zusammen gegen sie keine Verfassungsänderung durchbringen können. Das verbessert die Position der Schwarzen jetzt noch mehr, auch in Hinblick auf Koalitionsbildungen. 

PS: Am Rande sei noch ein besonders freudiger Aspekt des Wahltags erwähnt: Robert Menasse hat angedroht, das Land zu verlassen. Klingt gut, auch wenn er es natürlich nicht tun wird.

PPS: Am Rande sei noch ein besonders trauriger Aspekt des Wahltags erwähnt. Der Pilz-Abgeordnete Noll spricht nicht von "Deutschland", sondern der "BRD". Und das ist nun einmal eine rein altkommunistische Diktion, die seit dem Ende der DDR praktisch verschwunden ist. Man sieht, aus welchem Stall auch die restliche Truppe des (Ex-?)Trotzkisten Pilz stammt.

PPPS: Kein Mythos ist das in der Nacht zum Dienstag fast ausgezählte Wahlkartenergebnis: Die FPÖ sinkt endgültig und definitiv auf Platz drei. 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatordo ut des
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 03:12

    Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung sollte eine ORF-Reform an Haupt und Gliedern sein. Die an DDR-Verhältnisse erinnernde - aktuell linke politische - Gehirnwäsche sollte in Richtung sachlicher Berichterstattung reformiert werden.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 06:26

    "Denn die Grünen sind bei allem, was man ihnen inhaltlich vorwerfen kann und muss, in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch."

    Also, zumindest ich sehe das doch etwas differenzierter. Dies mag zwar auf einzelne ihrer Wähler zutreffen, aber keinesfalls auf jene, die zumindest alle undemokratischen, teils gewalttätigen Aktionen, die die Grünen ideell und auch finanziell unterstützten, augenzwinkernd geduldet oder gar gewollt haben. Wie z.B. die organisierten Autobusfahrten für die gewaltbereiten Antifanten zu diversen FP-Veranstaltungen, Burschenschafterbällen oder Treffen national gesinnter Bürgerlicher und Politiker.

    Dadurch, daß sie permanent die gerade angesagten angeblichen Bedrohung nutzten, um in den Schlagzeilen zu sein, wie Klimakatastrophe, Atomangst, angebliche Diskriminierung von LGBT* etc., erweckten sie immer den Anschein der Besorgtheit, um "unsere" künftigen Generationen oder was weiß ich was. Was bei einer nicht unwesentlichen Wählerschaft und unkritischen Öffentlichkeit jahrzehntelang als "anständig" verfing.

    Gerade dies war das Gefährliche an ihnen, daß viele Österreicher, die Medien sowieso, bei aller Kritik an einzelnen extremen Positionen überzeugt waren, daß Grüne Politik grundsätzlich aus manchmal vielleicht naiver, aber immer aus wahrhafter "Anständigkeit" und humanitärer Gesinnung handeln würde.

    Mit den Grünen scheidet die einzige bisher im Parlament vertretene zutiefst undemokratische Partei, eine im Kern marxistisch-totalitäre Gesinnung aus, die zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Schlagworte Toleranz und Vielfalt auf ihren Bannern trug, diese Banner aber jedes Mal verläßlich dazu nutzte, um auf Andersdenkende einzuprügeln, und dies nicht nur im übertragenen Sinn. Deren Ideologie jedem Österreicher 30 Jahre lang vom Kindergarten an über Schulen bis zu den Universitäten eingetrichtert wurde. Und in diesen 30 Jahren unermeßlichen gesellschaftlichen Schaden angerichtet hat, deren nachhaltige Folgen, deren alles zersetzender Kulturmarxismus noch lange nachwirken werden. Wie die nachhaltige Diskreditierung der Begriffe Heimat, Familie, Tradition, Religion.
    Daß unser VerwGH kürzlich einem Somalier aus Klimagründen Asyl zugesprochen hat, ist da nur ein kleines Beispiel, aber ein außerordentlich fatales aufgrund seines präjudiziellen Potentials.

    Wer ihnen nun aus "demokratiepolitischen" Überlegungen eine Träne nachweint, da sie offenbar trotz aller Kritik eine so große Bereicherung für unsere Politik gewesen wären, wie z.B. der unsägliche kleine Herr Nowak bereits am Wahlabend auf servus.tv meinte, hat entweder das Wesen dieser zutiefst totalitären Kaderpartei nie verstanden. Oder ist selbst ein Scharlatan.

    Oder nur abgrundtief dumm und eitel.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWelf
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 09:29

    "An den Taten sollst Du sie messen"

    ORF-Zerschlagung - JETZT!!

    Oder zumindest eine ordentliche Reform, damit aus dem Rot-Funk wieder ein ernst zu nehmender Sender wird, der dem Öffentlichkeitsauftrag nachkommt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 08:59

    Ich kann den Ausdruck Rechtsruck aus dem In-und Ausland schon nicht mehr hören. Wenn man sich vom linksradikalen abwendet, kann das nur eine Wende zur Normalität sein. Ich kann mir kaum vorstellen, das die Österreichischen Bürger Lügen und kriminelle Handlungen in diesen Ausmaß befürworten, den die SPÖ und ihr Häuptling vorgeben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 06:23

    Das Wichtigste zuerts:

    "Jetzt darf man wirklich gespannt sein, ob sie die Gunst der Stunde nutzen oder wieder versemmeln werden."

    OeVP und FPOe: NICHT VERSEMMELN!
    Hoert Ihr: DIE CHANCE NICHT VERSEMMELN!!!

    Da kann schon ein paar Kerzen in der Kirche anstecken, auch wenn man Atheist ist.

    Die guten Nachrichten sind die Gruenen und Herrn Menasse wuensche ich gute Reise. Man ist ja fast versucht, fuer die Fahrkarte zu sammeln.

    Schwarzblau wuensche ich Mut vor der linken weltweiten Schmutzkuebelkampagne.
    Aber die Linksfaschisten haben einen viel schwereren Stand heute. Die Waehler wissen ueber deren destruktive Politik immer besser Bescheid und es gibt Trump, Orban und andere rechte Regierungen. In CNN hat einer der beredeten "Experten" schon zugegeben, dass sich der Mainstream langsam aendert.

    Dass Kurz weniger als Mutti und deutlich weniger als Schuessel bekommen hat, hat einen starken Grund: Die FPOe mausert sich langsam zu einer staatstragenden Partei und der uebliche linke Verleumdungsschmutz broeselt ab, er wird immer weniger geglaubt.

    Was traurig ob der Einstellung der Oesterreicher stimmt, ist das gleichbleibende Ergebnis der Sozi: Das von Gruen gewechselte WaehlerIn ist allerdings hauptsaechlich weniger charakterlich unappetitlich, wie AU meint, sondern eher unendlich naiv, waehnt es sich doch weiterhin in einem heldenhaften Abwehrkampf gegen das abgrundtief boese Raechts.

    Gut waere, wenn Kern bleibt, das sichert eine hoppatatschige SP.

    Ob der Trojaner Strolz dann und wann ins Boot geholt werden kann, wird man sehen, zu hoffen waere es.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 08:56

    Das Versprechen von Herrn Menasse, auszuwandern, macht diese Tage noch schöner. Ich wiederhole daher meine Frage von gestern: Gibt's schon ein Spendenkonto für seine Reisespesen? Ihn möglichst weit weg von Österreich zu wissen wäre mir schon ein paar Euro wert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 09:49

    @A.U. schreibt:

    "Denn die Grünen sind bei allem, was man ihnen inhaltlich vorwerfen kann und muss, in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch."

    Das sehe ich ganz anders! Wer sich selbst---wie die Grünen--- als moralinsaure Tugendwächter, besser gesagt, als TUGEND-TERRORISTEN aufspielt und mit Heiligenschein und erhobenem Zeigefinger versehen ganz gezielt nichts Geringeres im Schilde führt, als die "Gesellschaft" nach marxistischem Vorbild und Gedankengut grundlegend zu verändern, der ist sehr wohl in moralischer Hinsicht problematisch.

    Die GRÜNDUNGS-VÄTER und-MÜTTER sollte man unter die Lupe nehmen, denn die sind, bzw. waren lupenreine Kommunisten, die sich mit der Farbe GRÜN einen Tarnanstrich verpaßten. Sie sind in Wahrheit die Vollstrecker der Lehren der 68er, deren Anführer/Rädelsführer Daniel COHN-BENDIT war. An den Grünen finde ich kein Fünkchen positiv.

    Es gab zu Beginn einmal eine durchaus interessante, auch für Bürgerliche wählbare "rechte" Grüngruppierung; die wurde aber schnell abgewürgt.

    Die GRÜNEN SIND MORALISCH VERWERFLICH!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2017 10:36

    Herrn Menasse könnte man Berlin, Frankfurt, London vielleicht noch Paris empfehlen. In diesen Städten ist die gesellschaftliche Entwicklung schon wesentlich weiter fortgeschritten und kommt auch dem Idealbild seiner Gesellschaft schon sehr nahe. Als Schriftsteller könnte er sich ja für einige Jahrzehnte in diesen Gegenden intellektuell befruchten lassen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRado
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2017 10:21

    Lese ich da "Die Grünen sind ... in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch... "?
    Man lernt doch nie aus!

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  1. cmh (kein Partner)
    19. Oktober 2017 12:00

    Die Grünen !???

    Man schaue nur der Lesbe Lunacek in das überhebliche Runzelgesicht! Dieses ist paradigmatisch das Antlitz der Welt aus grüner Sicht. Was soll daran lebens-, schützens- und erhaltenswert sein?

    Die Grünen? Einfach nur Nekros mit Grünspan.

  2. Rado (kein Partner)
    19. Oktober 2017 10:21

    Lese ich da "Die Grünen sind ... in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch... "?
    Man lernt doch nie aus!

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    19. Oktober 2017 09:57

    Kurz: "Die Regierung wird eine proeuropäische sein"........!
    Da habt ihr Schwurbler nun euren Reserve Macron, in die Fußstapfen des Reserve Napoleon Schüssel tretend, beide als Volksverräter und Büttel der zionistischen Hegemonie vor dem Herrn, die zum Endsieg über das geographische Europa der Nationen und der weißen Menschenrasse schreitet.
    Haßtiraden gegen die Linken, jedoch selbst geprägt von grenzdebiler Naivität, einem schaumschlagenden Milchbubi, der noch nie auch nur einen Cent parteifrei "verdient" hat, außer einem medial gefälligem Habitus nichts, aber auch schon gar nichts offeriert, mit wehenden Fahnen (Kutten) in das todbringende Messer der NWO Atkantikbrücke zu laufen.

  4. Nilpf (kein Partner)
    19. Oktober 2017 09:31

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass der Feind eigentlich immer die ÖVP war.
    Man hat die FPÖ als Nazipartei dargestellt, damit die ÖVP nicht mit ihr koalieren kann. Jetzt wo seit dem Auftauchen von Kurz diese Koalition doch nicht mehr auszuschließen ist, ist die FPÖ doch nicht mehr so böse und hat sich so stark geändert (OT BP Fischer)...
    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es immer darum ging einen ÖVP-Kanzler zu verhindern und die Medien sind willfährige Diener....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      19. Oktober 2017 10:12

      Da stehen die schwarzen Brüder den Linken um nichts nach. Erzgauner seit der Krainer- und Niederlbrut, bis zum Österreichverkäufer Schüssel, dieser Mascherlgauner in Napoleonmanier, der dem Autoverkäufer Grasser (Kurzverschnitt) ein unablehnbares Angebot gemacht hat und beide sich inkl. ihrer gesamten Kuttenprunzerpartie so richtig frisch gemacht haben. In diesem Blog haben jedoch nichtssagende Schwiegersohnbubis ohne Nichts wasserwandelnden Messiasstatus, naivdümmlicher geht es nicht mehr, da ist mir ein vernagelter Sozi am Ar.... noch lieber.
      Hätte ich nur Sensenmanns Hoffnung auf Nürnberg 2!

  5. Norbert Mühlhauser
    18. Oktober 2017 07:31

    PPS: Am Rande sei noch ein besonders trauriger Aspekt des Wahltags erwähnt. Der Pilz-Abgeordnete Noll spricht nicht von "Deutschland", sondern der "BRD". Und das ist nun einmal eine rein altkommunistische Diktion, die seit dem Ende der DDR praktisch verschwunden ist. Man sieht, aus welchem Stall auch die restliche Truppe des (Ex-?)Trotzkisten Pilz stammt.

    Sg Herr Unterberger,

    bei allem Respekt, aber ihr Abgleiten ins Profiling zwecks Aufspüren kommunistischer Widerstandsnester behagt mir nicht.

    Weshalb sollte die Verwendung eines Akronyms eine verdächtige Gesinnung indizieren? Als völkerrechtliches Subjekt führt Deutschland immer noch die Bezeichnung "Bundesrepublik Deutschland", somit kurz "BRD".

    Ich weigere mich auch in diesem Fall auf zeitgeistige Empfindsamkeiten einzugehen, und werde weiterhin dort, wo sich eine Kurzbezeichnung aufdrängt, BRD sagen, so wie ich auch gegebenenfalls vom VK bzw UK spreche. Das KFZ-Kürzel "DE" klingt doch nach nichts!

    Im Übrigen kann sogar ich als geächteter Anarcho-Kapitalist Herrn Pilz ein sympathischeres, überlegteres Auftreten bescheinigen als so manchen Politikern anderer Spektren (- habe ihn aber nicht gewählt).

    • SchauGenau (kein Partner)
      19. Oktober 2017 08:43

      Herr Mühlhauser,

      ich bin ganz Ihrer Meinung, man sollte nicht die linke Unsitte übernehmen, in jedes Wort, welches früher in einem anderen Kontext gebraucht wurde, sofort eine eindeutige, überholte oder gar bösartige Gesinnung hineinzuinterpretieren.

      Übrigens, auch hier irrt Herr AU: " Der Wahlkampf kam weitgehend ohne Störaktionen und Handgreiflichkeiten aus", immerhin gab's ja Schlägereien, wenn auch nur unter den Roten :-))

  6. Haider
    17. Oktober 2017 21:34

    Ich erinnere mich noch gut, als ein Herr Niedermeyer (Chef eines österreichweiten Elektronikhandelsunternehmens) versprach auszuwandern, falls Haider gewinnen sollte. Haider gewann. Niedermeier blieb, ging aber mit seiner Firma flöten. Demokratie hat auch Positives!

  7. Undine
    17. Oktober 2017 20:08

    Der Versuch, alles richtig PC-konform zu "gendern" macht aus mittelmäßig Begabten Dumme! Heute in der ZiB1 hat sich also der einstige oberste Polizist Wiens, der Herr SCHNABL---das ist derjenige, der stolz in einem ORF-Interview verkündet hat, seine Tochter spaziere bei der "Donnerstags-Demonstration mit!---ja, dieser feine Herr Schnabl, den sich Mikl-Leitner nach St.Pölten geholt hatte, hat es heute ganz besonders gut gemeint mit den Frauen: Er sprach von Mitgliedern und MitgliederINNEN!

    • logiker2
      17. Oktober 2017 20:15

      Ich bin schon lange der Meinung, dass die Degeneration sich von oben nach unten ausbreitet: verblödete Politiker, verblödetes Volk usw.

    • Cotopaxi
      18. Oktober 2017 07:08

      Auch einstige Womanizer werden alt und verblöden......;-)

    • Torres (kein Partner)
      19. Oktober 2017 12:47

      Habe ich auch gehört und mich entsprechend amüsiert. Weniger amüsant ist allerdings die Tatsache, dass Typen mit einem derart eingeschränkten geistigen Horizont für unsere Sicherheit verantwortlich sind,.

  8. machmuss verschiebnix
    17. Oktober 2017 19:11

    Gibt's nicht da irgendwo in Aspern draußen eine Pferderennbahn ?
    Die könnte man doch für die Linken Demos freigeben, dort können
    diese Hirnis Tag und Nacht im Kreis laufen [kudder]

  9. Bob
    17. Oktober 2017 14:57

    Jetzt können sich die Grünen endlich mit den roten Krawallos den Demonstrationen widmen.

    • haro
      17. Oktober 2017 17:09

      Kommt drauf an, ob ihnen noch jemand zumindest die Anfahrtskosten bezahlen kann ... :)

    • Undine
      17. Oktober 2017 20:11

      Oh, da sollten wir doch sammeln, damit diese Leutchen nicht auf ihre Hauptvergnügungen verzichten müssen!

    • Undine
      17. Oktober 2017 23:19

      Also, wenn die GRÜNEN einen Schuldenberg von sage und schreibe 50 Millionen € abtragen müssen---oder greifen ihnen die SOZIS aus Dankbarkeit wg. der "Wahlhilfe" ordentlich unter die Arme?---dann können vielleicht wieder einmal die BURSCHENSCHAFTLER in Ruhe und ohne Sorge, von dem üblichen linken Gesindel attackiert zu werden, ihren schönen großen BALL besuchen!
      Auch die Polizei hätte viel weniger zu tun, und wir Steuerzahler würden uns eine Menge Geld ersparen für den Polizeiaufwand und für die Schäden, die die grünen Randalierer anrichten, denn für diese gewaltigen Schäden kommen leider nicht die Verursacher auf bei uns in Bagdad.

    • logiker2
      18. Oktober 2017 07:21

      @Undine, freuen sie sich nicht zu früh, es gibt noch genug rotes Gesindel mit diesem Demokratieverständnis.

  10. M.S.
    17. Oktober 2017 14:12

    Ich erinnere mich, dass vor nicht allzu langer Zeit ein Türke eine neue Partei für zugewanderte Muslime gründen wollte und mit dieser bereits bei der jetzigen Nationalratswahl antreten wollte. Bald danach hörte man davon nichts mehr. Wenn man bedenkt, dass durch diese Partei die SPÖ wohl viele Stimmen verloren hätte, wäre doch interessant zu wissen, weshalb daraus nichts geworden ist. Irgend wie kommt mir das verdächtig vor.

    • Undine
      17. Oktober 2017 15:55

      @M.S.

      Ihr Verdacht ist mehr als berechtigt! Ich hab' mich auch gewundert.

    • Cotopaxi
      17. Oktober 2017 16:41

      Die Türken sind soeben dabei, die Wiener SPÖ von innen her zu übernehmen. Das ist bequemer, als eine eigene Partei zu gründen, da es der "Wirt" nicht merken will. ;-)

    • haro
      17. Oktober 2017 17:03

      @Cotopaxi
      *************
      zuerst Parteiübernahme dann Landnahme...
      hoffentlich wird türkis-blau Maßnahmen setzen und diesen Albtraum beenden.
      Neben vielen GrünInnen wird sich auch Frau Munar einen neuen Job suchen müssen .
      Freude kommt auf

    • Undine
      17. Oktober 2017 18:28

      @M.S.

      Und noch etwas: Weitere Linksparteien sehen die Sozis gar nicht gerne---sie wollen ja keine einzige Stimme freiwillig an einen Linksableger verlieren--- dagegen fördern sie mit Wonne jede Menge kleiner Rechtsparteien.

  11. Josef Maierhofer
    17. Oktober 2017 12:43

    Danke für den Artikel !

    Klar für mich wäre es schöner gewesen (und für ganz Österreich), hätten ÖVP und FPÖ selbst eine 2/3 Mehrheit geschafft.

    Bezüglich Wirtschaftsfragen sehe ich da kein Problem mit den NEOS, bei Gesellschaftsfragen sieht es schon anders aus. Ich weiß nicht, ob da die NEOS nicht auch bei den Linken andocken.

    'Spannend' werden die Gespräche zwischen Kern und Strache für die SPÖ, die meiner Meinung nach (hoffentlich) eher Bla-Bla sein werden.

    Ich hoffe jedenfalls, dass wir rasch eine arbeitende Regierung haben werden, die das wichtigste zuerst anpackt, die Zuwanderung, die Kriminalität, die Grenzen dicht und den unseligen ORF in die Selbständigkeit entlässt, die Medienbestechung eindämmt und die Meinungsfreiheit wieder herstellt und die unselige Gender - P,C. Praxis wieder einstellt und für Vernunft sorgt.

    Verwaltungsreform, Halbierung des 'Förderdschungels', Föderalsimusbegradigung, Schulreform und Schulvielfalt (sehr vordringlich !), die Träger dieses Unsinns scheinen ja jetzt weg von der Macht zu sein.

    Viel Arbeit wartet, packen wier es an, meine Damen und Herren von der Politik !

  12. logiker2
    17. Oktober 2017 11:48

    schade dass die Korruptionsstaatsanwaltschaft die soziale Wirtschaftskompetenz erst jetzt entdeckt hat. Aber egal, auf dieWahlentscheidung der Roten hätte es ohnehin keinen Einfluß gehabt, denn ein wenig oder etwas mehr Kriminalität kommt es eben nicht an.

    http://www.krone.at/593816

  13. tampa
    17. Oktober 2017 11:46

    Keine Sorge um die Grünen, denn diese werden bestens vertreten von NEOS nach
    deutlicher Linksansage von Strolz und außerdem von den Sozis sicher noch am Leben gehalten für die intellektuelle Drecksarbeit in ORF, Justiz ,Kulturdeviationen
    bis Klimademos ,Genderismus - Extremismen in Sprache und Sex und was ihnen sonst noch im Drogenparadies einfällt-einschließlich Österreichhetze.

  14. Undine
    17. Oktober 2017 11:18

    A.U. schreibt:

    "Am Rande sei noch ein besonders trauriger Aspekt des Wahltags erwähnt. Der Pilz-Abgeordnete Noll spricht nicht von "Deutschland", sondern der "BRD". Und das ist nun einmal eine rein altkommunistische Diktion, die seit dem Ende der DDR praktisch verschwunden ist. Man sieht, aus welchem Stall auch die restliche Truppe des (Ex-?)Trotzkisten Pilz stammt."

    Ja, der Haß auf alles, was "deutsch" ist, sitzt tief in manchen Österreichern---er war ja auch einer der Hauptpunkte in der Umerziehung nach 1945 und gipfelte in der engstirnigen, bösartigen Narretei, daß wir Schulkinder dank des Unterrichtsministers HURDES unsere Muttersprache sozusagen VERLEUGNEN mußten: Der Unterrichtsgegenstand durfte nicht DEUTSCH heißen, sondern "UNTERRICHTS-SPRACHE" (HURDISTANISCH!)!

    Wir Österreicher verleugneten also brav und folgsam, pflichtschuldig, ja, unterwürfig, jede Gemeinsamkeit mit unseren Brüdern und bemühten uns zwanghaft, alles Deutsche zu beschimpfen, schlecht zu machen. Mit Deutschen-Bashing konnte man gewissermaßen GUT-PUNKTE SAMMELN!

    ANTI-GERMANISMUS war höchste PFLICHT geworden!

    Dieser befohlene Haß auf unsere Nachbarn auf der anderen Seite des Inns verlor sich so nach und nach, weil man erkannte, daß er künstlich aufgebauscht und nur künstlich am Leben erhalten worden war.

    Nach dem Untergang des Arbeiterparadieses DDR, als deren Gegenstück die Bezeichnung BRD mehr als willkommen gewesen war, wollten sich viele nicht von diesem traurigen Relikt aus kommunistischer Vorzeit trennen.
    Man denke nur an die zutage tretende innere Einstellung eines Herrn VRANITZKY (sein Vater war Kommunist gewesen, daher auch die einschlägige Sozialisierung des kleinen Franz!), die ihn veranlaßte, als die Anzeichen im Frühsommer 1989 auf Sturm standen, in PANIK zu RETTEN, was noch zu retten war! Und da war er nicht faul! Er reiste auf Staatskosten dahin und dorthin. GsD war all seine Mühe vergeblich!

    Es dauerte sehr, sehr lange, bis aus den Köpfen der Ewiggestrigen die BRD zu "Deutschland" mutierte. Manche in der Wolle gefärbte Ewiggestrige wollen, indem sie heute noch BRD sagen, die für sie unangenehme Veränderung leugnen, bannen, bzw. stoppen. Wie armselig!

    • steinmein
      17. Oktober 2017 18:24

      Ich glaube, dass der begriff Unterrichtssprache eher dem bedürfnuis entsprang, nicht mit den Besatzungsmächten anzuecken. Man war ja selbst Opfer.

    • Undine
      17. Oktober 2017 18:44

      @steinmein

      Ergoogeltes:

      "Unterricht in Hurdestanisch"

      FAZ über den komplizierten Umgang mit dem muttersprachlichen Unterricht an österreichischen Schulen in der Nachkriegszeit

      Die "Entdeutschung" Österreichs durch Ernst FISCHER (KPÖ) und Felix HURDES (ÖVP, ab 1949) erntete beißenden Spott:"Hurdestanisch" lernten die Kinder in der Schule, aus Österreich sollte offenbar HURDESTAN werden.
      [...]
      Vielleicht war die Idee, wenn man den Schülern eintrichtere, sie lernten `Unterrichtssprache´, würden sie später vor `Deutsch´ als Namen ihrer Sprache zurückscheuen. Minister Ernst KOLB änderte den Namen des Fachs im August 1952 auf "Deutsche Unterrichtssprache," drei Jahre später strich Minister DRIMMEL

    • Undine
      17. Oktober 2017 18:50

      ...DRIMMEL die "Unterrichtssprache" ganz. Aus "Hurdestanisch" war wieder "Deutsch" geworden."

      Auch DAFÜR posthum dem großen, hochgebildeten Mann herzlichen Dank!

    • Undine
      17. Oktober 2017 19:05

      @steinmein

      Sie fragten am 9. 10. ganz verblüfft: "Was, einen Bruder gibt's von diesem Typen [Michael Landau] auch noch":
      Am Abend des Wahl-Sonntags konnte man in der ORF-Berichterstattung diesen grünen Bruder ---Daniel LANDAU--- sehen und hören!

  15. Sensenmann
    17. Oktober 2017 10:53

    Beweist eben nur, daß 63% der ÖVPler eben doch schwarze Sozis sind und sonst nichts. alleine, daß es Verschiebungen von Grün zu Schwarz gegeben haben soll, ist ja schon unglaublich. Normalerweise dürfte ein konservativer und bodenständiger Wähler niemals auch nur erwägen, doe Ökobolschewiken zu wählen. man sieht also, was hinter dieser ÖVP steckt.
    Jetzt bin ich gespannt, ob sie liefert.

    • Erich Bauer
      17. Oktober 2017 11:28

      Man muss Pilz zugute halten, dass er möglicherweise so wie ein "Augenöffner" fungierte. Die "Bobos" einerseits und die "Katholikinnen" andererseits fanden einfach das "GRÜN-Design" nicht mehr so fesch, chic und elegant... Einfach nicht mehr sexy. Man konnte sich mit GRÜN nicht mehr als persönliches Gesamtkunstwerk darstellen...

      Die "Bobos" fühlten sich in dem, von den SOZEN bereitgestellten, Beiwagerl nicht mehr wohl. Die "Katholikinnen" begannen an dem GRÜN-Humanitätsgeschwurbel verschwuchtelter Pfaffen zu zweifeln...

      Was immer der Beweggrund war, mir ist´s recht. Das schönste am Wahlergebnis ist bislang der Exodus der GRÜNEN. Das ist mal ein guter Anfang.

    • G?nter Pollak
      17. Oktober 2017 12:53

      Vor einiger Zeit, pflegten viele Kinder aus ÖVP-Familien grün zu wählen.

      In jüngerer Vergangenheit wählten sie Neos.

      Seit Kurz wählen sie wieder ÖVP.

      Ich dachte, das sei allgemein bekannt ...

    • logiker2
      17. Oktober 2017 13:00

      wie wäre sonst VdB BP geworden, wenn er nicht die ÖVP Verräter gehabt hätte. Wie man sieht waren die Neukommunisten gar nicht so stark, sonst wären sie jetzt nicht rausgeflogen.

    • Erich Bauer
    • Erich Bauer
      17. Oktober 2017 13:33

      @G?nter Pollak,

      Sie sagen es... Die Kinder aus ÖVP-Familien "wählen" gefälliges Design.

    • dssm
      17. Oktober 2017 13:38

      @Sensenmann
      Ich mache es wieder wie üblich, erst einmal das Geschehene akzeptieren und dann zwar keine Vorschusslorbeeren verteilen, aber man sollte Kurz und wohl auch Strache erst einmal die berühmten einhundert Tage geben. Danach aber hat zu gelten: Ein neuer Besen kehrt gut! Und Dreck gibt es ja wohl genug im Land.

      Bisher bin ich damit „gut“ gefahren, wie sich vielleicht der eine oder andere erinnert habe ich dies beim Wechsel auf Spindelegger oder auf Mitterlehner auch getan, auch Schelling habe ich erst einmal nicht sofort kritisiert und versucht positive Wesenszüge zu finden. Dafür haben mir die genannten die Steuern erhöht und mehr Bürokratie beschert.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 20:13

      Na ja, der Werdegang wertkonservativer ÖVP-Familien schaut anders aus.

      Vater von Oktober 1989 bis Jänner 1991 Landesparteiobman der ÖVP Wien. Schon davor von Juni 1979 bis April 1990 sowie von November 1990 bis Dezember 1991 Wiener Gemeinderat und im Landtag für die ÖVP. Von 1986 bis 1990 Vizepräsident des Wiener Stadtschulrates für die ÖVP.

      Tochter zuerst bei den Grünen, jetzt bei der KPÖ.

      Nix NEOS, nix Kurz.

    • Undine
      18. Oktober 2017 15:56

      @Riese35

      Von wem ist da die Rede?

    • Anmerkung (kein Partner)
      19. Oktober 2017 07:10

      @Undine, Sie brauchen nur hier im Tagebuch nachzusehen:
      "Der Beton bleibt", 11. Oktober 2015, 17:01 | Autor: Andreas Unterberger.

      Dort finden Sie einen Beitrag von "Observerin (kein Partner), 14. Oktober 2015 08:48".

    • Undine
      19. Oktober 2017 13:58

      @Anmerkung

      Herzlichsten Dank!

  16. kremser (kein Partner)
    17. Oktober 2017 10:36

    Herrn Menasse könnte man Berlin, Frankfurt, London vielleicht noch Paris empfehlen. In diesen Städten ist die gesellschaftliche Entwicklung schon wesentlich weiter fortgeschritten und kommt auch dem Idealbild seiner Gesellschaft schon sehr nahe. Als Schriftsteller könnte er sich ja für einige Jahrzehnte in diesen Gegenden intellektuell befruchten lassen.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 21:52

      Wieso europäische Großstädte? Menasse soll sich doch in Afrika od. in einem nahöstlichen Islamstaat ansiedeln. Dort könnte er auch gute Erfahrungen sammeln und sozial geräächt vorkämpfen.

    • Konrad Loräntz
      17. Oktober 2017 22:10

      gerade in seinem Alter ist man ja noch bereit für neue Herausforderung, z.B. die Schriftsteller für Analphabeten zu werden.

    • Zöbinger (kein Partner)
      19. Oktober 2017 10:49

      @undine Der in Rede stehende damalige Wiener ÖVP-Obmann war Dr. Wolfgang Petrik!

    • Torres (kein Partner)
      19. Oktober 2017 12:40

      Sie haben Hamburg vergessen.

    • Undine
      19. Oktober 2017 13:55

      @Zöbinger

      Vielen Dank!

  17. Erich Bauer
    17. Oktober 2017 10:06

    Sebastian Kurz befindet sich in einer sehr komfortablen Position. Zumal die FPÖ Dritter geworden ist. Entweder die Roten unterwerfen sich den "Schwarzen", oder sie sind dann für Schwarz/Blau verantwortlich...

  18. Undine
    17. Oktober 2017 09:49

    @A.U. schreibt:

    "Denn die Grünen sind bei allem, was man ihnen inhaltlich vorwerfen kann und muss, in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch."

    Das sehe ich ganz anders! Wer sich selbst---wie die Grünen--- als moralinsaure Tugendwächter, besser gesagt, als TUGEND-TERRORISTEN aufspielt und mit Heiligenschein und erhobenem Zeigefinger versehen ganz gezielt nichts Geringeres im Schilde führt, als die "Gesellschaft" nach marxistischem Vorbild und Gedankengut grundlegend zu verändern, der ist sehr wohl in moralischer Hinsicht problematisch.

    Die GRÜNDUNGS-VÄTER und-MÜTTER sollte man unter die Lupe nehmen, denn die sind, bzw. waren lupenreine Kommunisten, die sich mit der Farbe GRÜN einen Tarnanstrich verpaßten. Sie sind in Wahrheit die Vollstrecker der Lehren der 68er, deren Anführer/Rädelsführer Daniel COHN-BENDIT war. An den Grünen finde ich kein Fünkchen positiv.

    Es gab zu Beginn einmal eine durchaus interessante, auch für Bürgerliche wählbare "rechte" Grüngruppierung; die wurde aber schnell abgewürgt.

    Die GRÜNEN SIND MORALISCH VERWERFLICH!

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 21:34

      Die GrünInnen sind zum Glück vorerst im NR Geschichte.
      ABER, Pilz (der das Versorgungspöstchen noch dringend braucht) wird höchstwahscheinlich bei der nächsten NR Wahl nicht mehr kandidieren, und damit droht uns natürlich die grüne Pest wieder im Parlament. Die alles andere als moralisch sauber ist.

  19. dssm
    17. Oktober 2017 09:29

    Immerhin eine Sache kann man ganz klar beantworten, warum die bisher grün wählenden Gutmenschen nun die SPÖ gewählt haben; also gerade jene Dauermoralisierer, haben den moralisch
    letzten Dreck gewählt.

    Es geht um Geld und um sonst gar nichts. Jeder Wechselwähler hatte sicher Angst, daß mit Kurz eine deutliche Mehrheit gegen Rot/Grün entstehen könnte, am Ende eine, welche die Verfassung ändern kann. Und wie der Schelm denkt, so ist er! Denn dieses linx/grüne Gesindel ist ja moralisch vollkommen verkommen und ist es gewohnt von anderer Leute Arbeit zu leben, also haben die kein Problem Pfründe anderer Parteien in ihr Fahrwasser umzuleiten. Und genau davor haben die Angst bekommen, sehr schnelle könnten Luxuspensionen und -gehälter, spottbillige, aber gut gelegene ‚Sozial‘Wohnungen, entzogen werden. Auch die NGO Gutmenschen müssen sich fürchten, denn macht ein Kurz ernst, und die FPÖ wird als Vater strenger Regeln für Migranten kaum dagegen sein, so verlassen bald viele Betreuungsobjekte das Land. NGO-Jobs sind zwar schlecht bezahlt, aber für Leute ohne konkrete Berufsausbildung die einzige Chance am Arbeitsmarkt.

    • Sensenmann
      17. Oktober 2017 10:54

      ***********************************! So und nicht anders ist es! Chapeau!!

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 11:20

      Dann haben die GruenwaelerInnen aber nicht weit gedacht, denn durch das Ausscheiden von Gruen ist die 2/3 Mehrheit fuer Schwarzblau naeher gekommen, als durch ein Drinbleiben von Gruen.
      Allerdings reichen die 32 plus 26% nicht, dass haette mindestens 34+28 bei gleichzeitig ausgeschiedenen Gruenen sein muessen. auf Kosten der SPOe.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 11:33

      @simplicissimus: Aber mit den NEOS geht es sich aus. Bei wirtschaftlichen Fragen könnte das durchaus von Fall zu Fall interessant sein. Die Frage ist nur, wie sehr die dahinterstehende Macht der "Sozialpartner" dem einen Strich durch die Rechnung macht.

    • HDW
      17. Oktober 2017 13:43

      @dssm
      Sehr schöne Beschreibung der "strukturellen Korruption" der BoboGrünen in den gentrifizierten Bezirken Wiens und perfekte Beschreibung der Nomenklatura dieses moralisch definitiv verkommenen Stadtstaates. (sehr oft gerade Nachkommen der widerlichsten Ariseure in der Nazizeit)

    • Leopold Franz
      17. Oktober 2017 16:06

      Zu den unzähligen, ich fürchte hunderttausenden, subventionierten gutmenschlichen Vereinsmitgliedern drängen jetzt noch tausende oder zehntausend arbeitslose Grüne an die Tröge. Im Falle von Subventionskürzungen empfehle ich eine spürbare Aufstockung der Polizei, weil subventionslose Gutmenschen sehr zornig werden können.
      Als eine der ersten Maßnahmen sollte Schwarzblau den Vertrag mit dem Meinungsüberprüfungsamt ZARA auflösen und aus dem wohl losbrechenden Sturm lernen.

  20. Welf
    17. Oktober 2017 09:29

    "An den Taten sollst Du sie messen"

    ORF-Zerschlagung - JETZT!!

    Oder zumindest eine ordentliche Reform, damit aus dem Rot-Funk wieder ein ernst zu nehmender Sender wird, der dem Öffentlichkeitsauftrag nachkommt.

    • dssm
      17. Oktober 2017 09:30

      @Welf
      Wie viele Reformversuche hat es gegeben?
      Und ist ein einziger davon, in unserem Sinne, erfolgreich gewesen?

    • Charlesmagne
      17. Oktober 2017 10:48

      Eine, zumindest, Halbierung der GIS Gebühren wäre ja schon ein erster Schritt der versprochenen Entlastung des Steuerzahlers.

    • Welf
      17. Oktober 2017 11:14

      @dssm
      deswegen habe ich "ordentlich" geschrieben. Aber ich bin bei Ihnen, dass eine weitere Reform zu nichts führen wird.

      Bleibt nur noch die Zerschlagung! Wäre mir ohnehin am liebsten.

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 11:14

      Privatisierung oder Liquidierung.

    • M.S.
      17. Oktober 2017 13:18

      @dssm

      Ein Reformversuch war gelungen und brachte die kurze Hoffnung auf eine dauerhafte Sanierung des ORF, nämlich in den späten sechsziger Jahren nach einem Volksbegehren unter dem damaligen Bundeskanzler Klaus.
      Daraus wurde allerdings nichts, da kurz danach eine der ersten Maßnahmen nach der Angelobung der Regierung Kreisky, die Rückname, der Reform erfolgte.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 13:59

      @simplicissimus: Nein, nicht Privatisierung, sondern Liquidierung. Was bringt es, wenn dann der ORF vom Soros gekauft wird?

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 14:57

      Liquidierung ist besser, ja.

    • Leopold Franz
      17. Oktober 2017 15:43

      Von Herrn Blümel, offensichtlich der türkise ORF Zuständige, las ich kurz vor der Wahl, dass nur an eine Änderung des Stiftungsrates und des Publikumsrates gedacht wird. Von Zerschlagung kann keine Rede sein, die arrangieren sich wieder und schicken wahrscheinlich nur den Wrabetz in die hochdotierte Wüste.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 23:22

      Blümel kommt aus einem absolut konservativen Haus und hat eine humanistische Bildung.
      Ähnlich wie bei einer meiner Töchter, die eine zeitlang die selbe kath. Privatschule Schule wie Blümel besucht hat, scheint die linke Indoktrinierung dennoch gegriffen zu haben.
      Frustrierend.

  21. Rupert Wenger
  22. Ausgebeuteter
    17. Oktober 2017 09:05

    Hier in der Ferne habe ich nur bedingt Zugang zu österr. Medien, trotzdem Dank einer miserablen Internetverbindung zum AU-Tagebuch. Im TV ist mir aufgefallen, dass sowohl ARD als auch ZDF immer von der (rechts)populistischen FPÖ schreiben und reden. Also sind auch diese Redaktionen sehr nach links orientiert.

  23. Romana
    17. Oktober 2017 09:05

    "Eindrucksvolle persönliche Begabung" von Kurz - Auch das ist ein Mythos, den bisher noch keiner belegen konnte. Dieser Mythos und sein jugendliches Charisma haben ihm den Wahlsieg gebracht. Jetzt muss er beweisen, dass er auch tragfähige Konzepte hat, die er bisher schuldig geblieben ist, und dass er intelligent und weitsichtig Regierungsverhandlungen führen kann.

    • blaue Blume
      17. Oktober 2017 14:08

      Mit der politischen Begabung von Sebastian Kurz ist es m.E. genauso weit her wie mit der musikalischen Begabung von Justin Bieber, Britney Spears und Konsorten.
      Alles Kids, die zum Zweck von Gewinnmaximierung und Massenführung früh ausgewählt wurden, um mithilfe von Marktforschung, Psycho-Know-How und PR-Strategen Personae zu kreieren, die dem Massengeschmack entgegenkommen.

      Sebastian Kurz ist nur ein Think-Tank-Produkt.

    • Romana
      17. Oktober 2017 17:12

      Blaue Blume: Das ist eine gute Erklärung für das Phänomen Sebastian Kurz.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:04

      Meine Tochter kennt Kurz ein wenig aus der Studentenzeit und hat auch sonst etwas Einblick. Sie hält ihn für sehr intelligent, konnte allerdings sein "Geilomobil" nicht gut verstehen. Ev. jugendlicher Leichtsinn, fehlende Erfahrung und falsche Berater.

      Egal, er muß nun liefen. Basta. Sonst war´s das mit dem Basti.

  24. Bob
    17. Oktober 2017 08:59

    Ich kann den Ausdruck Rechtsruck aus dem In-und Ausland schon nicht mehr hören. Wenn man sich vom linksradikalen abwendet, kann das nur eine Wende zur Normalität sein. Ich kann mir kaum vorstellen, das die Österreichischen Bürger Lügen und kriminelle Handlungen in diesen Ausmaß befürworten, den die SPÖ und ihr Häuptling vorgeben.

    • Charlesmagne
      17. Oktober 2017 10:45

      Ich denke drei Viertel der SPÖ Wähler haben vom Wahlkampf mangels intellektueller Ausstattung nicht viel oder überhaupt nichts mitgekriegt. Es trieb sie nur die pure Existenzangst, da sie wohl wissen, dass die SPÖ der Hahn ist aus der Mindestsicherung und Posten auch für absolut Unfähige, jedoch verlässliche Parteifreunde, fließt.

  25. Gandalf
    17. Oktober 2017 08:56

    Das Versprechen von Herrn Menasse, auszuwandern, macht diese Tage noch schöner. Ich wiederhole daher meine Frage von gestern: Gibt's schon ein Spendenkonto für seine Reisespesen? Ihn möglichst weit weg von Österreich zu wissen wäre mir schon ein paar Euro wert.

    • Bob
      17. Oktober 2017 09:00

      Er soll die Jelinek mitnehmen!

    • otti
      17. Oktober 2017 10:04

      ich beteilige mich mit jedem Betrag an seinen Fahrtspesen. One way !

      Von mir aus auch nach Nordkorea.

      PS: mit Freunden gibt es Donnerstag abend eine ordentliche Punsch-Party.
      Zum "Begräbnis" der Grünen.
      Da werden dann endlich einmal alle > 70 gröhlend durch den Ort streunen !

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 11:12

      Ticket nach Nordkorea oder Simbabwe, da schliess ich mich den Spendern an!

    • Riese35
      17. Oktober 2017 12:30

      Brauchen die in Pjöngjang nicht noch an der dortigen Oper einen Leiter mit Erfahrung an Tonträgern für klassische Musik? Oder Schriftsteller mit Erfahrung bei koreanischen Übersetzungen? Und andere Medienspezialisten, z.B. vom Küniglberg?

      Wir brauchen keine Einzelfahrkarten, sondern mehrere Sonderzüge der Transsibirischen Eisenbahn.

      Ich verstehe nicht, daß niemand von den Wahlgewinnern Interesse am Kultur- und Unterrichtsministerium zeigt. Dort gehört ein durchschlagskräftiger Kapazunder wie z.B. Kickl hin, und nicht eine Quotenfrau. Oder wenn die ÖVP dort einen Marco d'Aviano hinsetzt, braucht es dort unbedingt auch einen Prinzen Eugen.

    • Mentor (kein Partner)
      19. Oktober 2017 09:15

      Ich befürchte der Mann schafft es nur bis in die Schweiz. Seine Auftritte beim abgetretenen-SRF Chef und Edellinken Roger de Weck ( Sternstunde Philosophie) sind mir in unguter Erinnerung.

  26. Politicus1
    17. Oktober 2017 08:26

    ad 4.): Angst vor Ausländern und Flüchtlingen wurde nicht erzeugt. Diese Angst war und ist längst da! Und zwar berechtigt. Man braucht nur täglich einen Blick in die Zeitungen zu werfen und man weiß, was es geschlagen hat.
    Diese Gewalttaten sind real und nicht künstlich erzeugt ...

    ad 5.): Ob Frau Köstinger eine Generalsekretärin ist, die dem Parteiobmann das Bellen erspart, wird sich erst weisen. Ein Withalm oder ein Michl Graff ist sie bestimmt nicht. Aber vielleicht ist sie auch eher dazu berufen, die Interna der Parteizentrale auf Vordermann zu bringen (Stichwort: Medienpolitik, Organisation in den Städten).

    Bei den Quereinsteigern stimme ich Dr. Unterberger zu. Aber auch da gilt es einmal abzuwarten, was die ersten Sitzungen im Parlament bringen werden. Wenn sich Prof. Taschner zu Schul- und Bildungsfragen oder die Opernball-Lady zu Kulturthemen äußern werden.

    Wen Dr. Unterberger als künftigen Klubobmann der ÖVP sieht, erkenne ich nicht.
    Aber es freut mich, dass der alte Fuchs Lopatka seine Wiederwahl mit Vorzugsstimmen geschafft hat.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:19

      Lobatka ist ja auch nichts weiter als ein Systemling, der ohne Partei nicht mehr fußfassen könnte, geschweigedenn finanziell ausgesorgt hätte.

      Aber klar, nachdem unser Wahlsystem so gestaltet ist, seien ihm die Vorzugsstimmen gegönnt. Is´ja eh scho´ wurscht.

      P.s.: Dafür ist das Caperl so traurig und er will freiwillig mitwirken............34 Jahre "Parteisold" sind ihm zuwenig. Schau´n wir mal wie es diesmal läuft, nach d. letzten NR Wahl u. Verlustigkeit des Postens des Clubobmannes, wurde sein "Sold" durch die Parteiakademie mit 6000€ ausgeglichen.

      Ein echter Paradeschmarotzer.

  27. Abaelaard
    17. Oktober 2017 08:03

    Also ich glaube daß man nach dieser Wahl deren Ergebnis man vor Jahresfrist noch für unmöglich gehalten hätte nicht unbedingt anfangen sollte nun Läuse im Pelz zu suchen.

    Daß die FP Dritte geworden ist hat sie sich selbst zuzuschreiben, durch das ständige herunterleiern der Anti-Kurz Sprüche hat sie für sich nichts besser gemacht sondern möglicherweise FP-Wähler anderen Parteien zugetrieben.
    Für Kurz wird wichtig sein nun die richtige Koalition zu finden ( Schwarz-Blau ) und kraftvoll die wirtschaftlichen und vor allen auch die gesellschaftlichen Missstände aufzuräumen. Versagt er hier braucht er in 5 Jahren gar nicht mehr anzutreten.

    • Flotte Lotte
      17. Oktober 2017 08:10

      Oft liest man, wenn sie jetzt nicht das und das machen, wenn die ÖVP wieder mit den Roten etc., dann werden sie beim nächsten Mahl nicht mehr gewählt... nun, das ist falsch. Und wenn es ganz schlimm ist, was sie angestellt haben, dann präsentieren sie knapp vor der Wahl ein neues Pupperl...

    • Flotte Lotte
      17. Oktober 2017 08:11

      hoppsa Mahl = Mal :)

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:25

      Oh, da ist am "Mahl" durchaus was dran, denn es geht ihnen ja hauptsächlich ums Runterfressen von den Fleißigen. Eine Legislaturperiode ist doch nichts anderes als ein langjähriges Festmahl für viele, oft unfähige, Politiker.

  28. FranzAnton
    17. Oktober 2017 07:39

    Danke für Ihre hochinteressante Zusammenschau der Wählerintentionen, @lillibelt! Sie ist gewiß ebenso bemerkenswert wie überraschend; für Sebastian K., Hoffnungsträger aller Linksaversen, gilt es während der nächsten 5 Jahre wohl, das Meisterstück intelligenter Politik für Österreich und EU mit dem Meisterstück einer soliden Vermittlung realitätsbezogener Sicht auf die politischen Hintergründe und Intentionen der verschiedenen Parteien zu verbinden!
    Hilfreich hiefür können insbesondere die direktdemokratischen Ambitionen von H.C. und N. Hofer wirken, weil Direktdemokratie ausführliche Diskussionen im Vorfeld von Volksabstimmungen verlangt/provoziert!

  29. Flotte Lotte
    17. Oktober 2017 07:23

    Ausgezeichnete Analyse von A.U., danke...

    Pardon, aber ich bringe ein OT, das ich mir nicht verkneifen kann -
    Merkels Fingernägel.. :)
    http://www.zuwanderung.net/2016/10/26/merkels-fingernaegel-nehmt-diese-frau-mal-genauer-unter-die-lupe/

    gefunden auf:
    http://www.pi-news.net/merkel-bis-zum-bitteren-ende/

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 07:30

      Merkel bis zum abgekauten Germoney.
      Wie wahr.

    • Flotte Lotte
      17. Oktober 2017 07:43

      Mit der stimmt ganz gewiss was nicht. Wie so etwas möglich ist, dass sich so eine Person so lange hält? Und dieser Seehofer ist ja auch ein Schwachmat sondergleichen...

    • logiker2
    • Sensenmann
      17. Oktober 2017 11:00

      Diese watschelnde, zuzelnde Sprechpuppengestalt ist eine würdige Repräsentantin des heutigen Deutschland.

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte....
      http://www.pi-news.net/wp-content/uploads/gloria_merkel.jpg

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:38

      Jaaa, cool @Sensi, Germoneys next Topmodell. Merkel.
      Was für ein Augenschmaus Gloria daneben ist, die ja um unendliche sechs Jahre jünger als Merkel ist. ;-)

      Merkel ist unappetitlich. Äußerlichkeiten spielen dabei (als Politikerin) nur deswegen eine Rolle, weil sie moralisch ekelhaft auftritt.

      P.s.: Deutschland "Küstenbarby" erscheint hingegen äußerlich sehr attraktiv, moralisch ist sie ebenso angebrannt wie ihre Chefin.

  30. Cotopaxi
    17. Oktober 2017 07:04

    Ich sehe Kern als wahren Wahlsieger, schließlich hat er bei seinem ersten Antreten trotz der Silberstein-Affäre den Prozentanteil der letzten NR-Wahl gehalten. Das prognostizierte Abrutschen unter 20 % habe ich nie geglaubt, denn bei Gefahr haben die Linken Wähler immer noch gewusst, wer zu wählen ist.
    Allerdings ist für die SPÖ ein Wahlerfolg ohne ihre eingebürgerten Araber, Türken, Afrikaner und sonstige Orientalen nicht mehr denkbar, das wird sich zukünftig auch bei den Kandidaten-Listen deutlich zeigen müssen. Hat nicht z.B. ein Herr Al-Rawi (angeblicher Verbindungsmann zu den Moslem-Brüder) in bestimmten Teilen Wiens mehr Vorzugsstimmen erhalten als ein Herr Kern? Außerdem soll man die Frage jetzt nach der Wahl nicht unter den Tisch fallen lassen, wer von den zur Wahl gegangenen Türken wirklich die österreichische Staatsbürgerschaft besaß?

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 07:24

      So gesehen haben sie recht!
      Der Migrationseffekt wirkt und Linx kann sich nach wie vor jede Schweinerei leisten. Wenigstens ist die Parias-Beschmutzung der FPOe nicht mehr so wirksam.

    • Charlesmagne
      17. Oktober 2017 10:18

      Wird sich aber in absehbarer Zeit ändern. Auch ein Al-Rawi wird bei der Gründung einer Mohammedanerpartei nicht wirklich hinderlich, wenn nicht sogar förderlich sei. Dann ist es für rot aus mit lustig.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 10:34

      @Charlesmagne: Ja, in 4 Jahren ist die sozialpopulistische SPÖ Geschichte. Auffangbecken für die Wähler wird die neu gegründete Recep Mustafa Austrogan-Pascha Partei sein.

    • haro
      17. Oktober 2017 17:33

      @Cotopaxi
      So ist es. Daher hätte eine türkis-blaue Regierung in ihrem ureigensten Interesse die dringende Aufgabe, weitere Masseneinbürgerungen von SPÖ-Wählern zu verhindern.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:49

      Falls "sie" - die Türkisen - es diesmal noch nicht checken, wird der Schock nach der nächsten Wahl groß sein. Das kann aber ohnehin bei einer T/B Koalition nicht passieren, auch nicht bei einer R/B, nur bei T/R.

      Wollen wir nun weiterhoffen - 100 Tage -, daß Positives für das autochthone Volk herauskommt.

  31. oberösi
    17. Oktober 2017 06:26

    "Denn die Grünen sind bei allem, was man ihnen inhaltlich vorwerfen kann und muss, in moralischer Hinsicht in keiner Weise problematisch."

    Also, zumindest ich sehe das doch etwas differenzierter. Dies mag zwar auf einzelne ihrer Wähler zutreffen, aber keinesfalls auf jene, die zumindest alle undemokratischen, teils gewalttätigen Aktionen, die die Grünen ideell und auch finanziell unterstützten, augenzwinkernd geduldet oder gar gewollt haben. Wie z.B. die organisierten Autobusfahrten für die gewaltbereiten Antifanten zu diversen FP-Veranstaltungen, Burschenschafterbällen oder Treffen national gesinnter Bürgerlicher und Politiker.

    Dadurch, daß sie permanent die gerade angesagten angeblichen Bedrohung nutzten, um in den Schlagzeilen zu sein, wie Klimakatastrophe, Atomangst, angebliche Diskriminierung von LGBT* etc., erweckten sie immer den Anschein der Besorgtheit, um "unsere" künftigen Generationen oder was weiß ich was. Was bei einer nicht unwesentlichen Wählerschaft und unkritischen Öffentlichkeit jahrzehntelang als "anständig" verfing.

    Gerade dies war das Gefährliche an ihnen, daß viele Österreicher, die Medien sowieso, bei aller Kritik an einzelnen extremen Positionen überzeugt waren, daß Grüne Politik grundsätzlich aus manchmal vielleicht naiver, aber immer aus wahrhafter "Anständigkeit" und humanitärer Gesinnung handeln würde.

    Mit den Grünen scheidet die einzige bisher im Parlament vertretene zutiefst undemokratische Partei, eine im Kern marxistisch-totalitäre Gesinnung aus, die zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Schlagworte Toleranz und Vielfalt auf ihren Bannern trug, diese Banner aber jedes Mal verläßlich dazu nutzte, um auf Andersdenkende einzuprügeln, und dies nicht nur im übertragenen Sinn. Deren Ideologie jedem Österreicher 30 Jahre lang vom Kindergarten an über Schulen bis zu den Universitäten eingetrichtert wurde. Und in diesen 30 Jahren unermeßlichen gesellschaftlichen Schaden angerichtet hat, deren nachhaltige Folgen, deren alles zersetzender Kulturmarxismus noch lange nachwirken werden. Wie die nachhaltige Diskreditierung der Begriffe Heimat, Familie, Tradition, Religion.
    Daß unser VerwGH kürzlich einem Somalier aus Klimagründen Asyl zugesprochen hat, ist da nur ein kleines Beispiel, aber ein außerordentlich fatales aufgrund seines präjudiziellen Potentials.

    Wer ihnen nun aus "demokratiepolitischen" Überlegungen eine Träne nachweint, da sie offenbar trotz aller Kritik eine so große Bereicherung für unsere Politik gewesen wären, wie z.B. der unsägliche kleine Herr Nowak bereits am Wahlabend auf servus.tv meinte, hat entweder das Wesen dieser zutiefst totalitären Kaderpartei nie verstanden. Oder ist selbst ein Scharlatan.

    Oder nur abgrundtief dumm und eitel.

    • Wyatt
      17. Oktober 2017 07:12

      …..ob die Grünen als "Grüne" oder als "Liste Pilz" im Parlament vertreten sind ist "Conchita", ihre Stör- u. Verhinderungs NGO's - mit permanenten Wirken zum Nachteil aller - sind ohnedies fixer Bestandteil unserer Gesellschaft.

    • Flotte Lotte
      17. Oktober 2017 07:32

      Ja, die Grünen sind überall überpräsentiert - besonders auch beim ORF. Mal sehen, ob nicht noch bis Donnerstag ein "Wunder" geschieht. Dass die Grünen dennoch in allen Institutionen den Ton angeben werden - sie sind ja DIE P.C.-Partei - wird sich wohl nicht so bald ändern.

      Ich sehe in ihrem Verschwinden aber auch, dass die Österreicher offenbar nichts vom menschenverursachten Klimawandel halten. Gscheit...

    • logiker2
      17. Oktober 2017 08:37

      warum sollte das Verschwinden des Bösen aus dem Parlament schlecht sein. Die Neukommunisten mit dem grünen Tarngewand haben seit dem Entstehen der 68er genug Gesellschaftsverbrechen begangen, bis zur heutigen Pornografisierung/Sexualisierung der Kinder. Derartige Anhänger des Kommunismus und Frankfurter Schule hätten in einer gesunden Gesellschaft ohnehin nichts verloren. Pilz hat es (als Politprofi) mit der vorgetäuschten Wende, bedauerlicherweise wieder geschafft. Zumindest sind sie einmal in etwa halbiert.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 08:40

      @oberösi: ******************!

      Das Problem gibt es aber auch ohne Grüne im Parlament, denn quer durch die gesamten Medien bedeutet "rechts" automatisch schlecht und "links" gut. Das erkennt man an deren Formulierungen und Bewertungen. Und mit im Bunde die gesamte Nomenklatura in Brüssel. Von gegenseitigem Respekt keine Spur. Der politische Gegner wird - zumindest unterschwellig - ***immer*** diffamiert und ausgegrenzt, seine Ansichten mindestens ins Lächerliche gezogen.

      Daß die "erfahrene" Lunacek ins Europaparlament zurückkehrt und dort weiter "wirken" kann, wird von den Medien durchgehend begrüßt. Demokratiepolitisch müßte sie nach so einem Resultat nach St. Helena verbannt werden.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 08:47

      In diese Reihe paßt ja der nichtssagende Ausdruck "proeuropäisch" sehr gut hinein. Damit wird jjetzt bereits unterschwellig die Verhinderung einer möglichen Koalition ÖVP mit FPÖ vorbereitet. Die "Orbanisierung" Österreichs ist für Medien wie Nomenklatura ein rotes Tuch. Selbst wenn Kurz will, werden in diesem Punkt die Gechütze gegen ihn aufgefahren. Im "schlimmsten" Fall wird er einfach hinter den Kulissen auf dem diplomatischen Parkett ausgegrenzt werden, wird er keine Termine bekommen etc. Explizite Sanktionen sind nicht mehr notwendig, das Erpressernetz ist heute hinreichend engmaschig gezogen, daß derselbe Effekt ohne formelle, öffentlichkeitswirksame Methoden erreicht werden kann.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 08:55

      Es spitzt sich bereits alles auf den einen Punkt "proeuropäisch" zu. Das Äquivalent vor 18 Jahren waren die Sanktionen. Kurz steht unter Druck, vor allem auch damit, daß Österreich den Vorsitz übernehmen wird. Da ***MUSS*** sich Österreich systemkonform verhalten. Da darf es zu gut gemeinten Ratschlägen aus Frankreich und Brüssel keinen Widerspruch geben. Da will man dort die FPÖ mit am Tisch nicht sehen. Und das Europaparlament funktioniert wie weiland die Duma der Sowjetunion: echte inhaltliche Debatten gibt es dort nicht. Die politische Linie wird vom Politbüro vorgegeben. Man kann zwar noch seine Meinung äußern, das war's dann aber auch schon. Eine inhaltiche Debatte ist nicht erwünscht.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 09:01

      Eine mögliche ÖVP/FPÖ-Koalition spießt sich einzig an dieser Frage, und Kurz hat diesbezüglich keinen Bewegungsspielraum. Zu so einer Koalition wird es nur kommen, wenn einer der beiden Punkte erfüllt ist:
      a) die FPÖ fällt europapolitisch um
      b) Kurz nimmt den Kampf gegen Brüssel auf.

      In erstem Fall kann man die FPÖ vergessen. In zweiterem Fall muß sich Kurz in eine Reihe wie Orban und Szydlo einreihen und sich den Vorwurf der Orbanisierung gefallen lassen. Die dritte, theoretisch mögliche Variante halte ich für vollkommen ausgeschlossen: c) daß in Brüssel Vernunft einkehrt.

      Ich möchte Variante lit. b noch nicht ganz ausschließen. Bis jetzt ist Kurz mit dem Kopf durch die Wand gerannt.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 09:01

      Aber eine ÖVP/FPÖ-Koalition ist nach derzeitigem Informationsstand fast völlig auszuschließen.

    • HDW
      17. Oktober 2017 09:07

      Der Hr.Nowak ist nicht naiv, sondern indirektes Sprachrohr der IKG. Schließlich hat sich ja der Neomarxismus schon in den zwanziger Jahren aus diesen Kreisen entwickelt, wenn erst später in Frankfurt zu sich, und nach dem WKII wieder zurück und auch über uns gekommen.
      Er könnte sich seinem Genossen Menasse anschliessen den Kinder - Agitationsverein ZOOM bitte auch gleich mitnehmen.

    • logiker2
      17. Oktober 2017 09:12

      @Riese35, sehe ich auch so. Nachdem Kurz mit VdB ja zu 100% übereinstimmt wird er der "Empfehlung" im Interresse des sozialen Friedens und Solitarität mit der Friedensunion zwecks Weiterentwicklung wohl nachkommen (müssen).

    • Riese35
      17. Oktober 2017 10:03

      @logiker2: Die Frage ist, wohin der Führer schaut. Auffällig war das in der Fernsehkonfrontation Klaus - Kreisky 1970. Während Klaus sich Kreisky zugewandt hat und mit ihm debattiert hat - der Fernsehzuschauer war der unbeteiligte Beobachter -, hat Kreisky Klaus fast vollständig ignoriert und sich mit seinen Antworten und Stellungnahmen dem Fernsehzuschauer zugewandt und in die Kamera geblickt.

      Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben und Kurz ist für Überraschungen fähig. Die Frage aber ist, wohin Kurz blickt: auf seine Wähler oder nach Brüssel. Wenn er nach Brüssel blickt, wird er sein angekündigtes Programm aufgeben müssen und wird ähnlich bald Geschichte sein wie weiland Spindelegger.

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 11:06

      Ich hoffe, dass Kurz sich nicht vor dem Vorwurf der Orbanisierung scheut. Die wesentlichen Massnahmen von Orban sind das, wofuer Kurz hauptsaechlich gewaehlt wurde.
      Wenn Kurz nicht den Kampf gegen Bruessel aufnimmt, im Sinn von Reformierung, dann ist er unten durch. Bei mir und vielen anderen.
      Dann kommt Strache naechstes Mal, oder - Gott bewahre - eine erneuerte SPOe.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 12:59

      @simplicissimus: Für mich ist "Orbanisierung" kein Schimpfwort, sondern etwas Erstrebenswertes, zumindest als Lösungsansatz für aktuelle Probleme, und natürlich angepaßt auf die österreichische Situation. Ich und die Wähler erwarten sich, daß die gewählten Programme umgesetzt werden, und nicht daß man vor einer lautstarken Minderheit, seien es herangekarrte "Aktivisten" auf der Straße, künstlich durch Fördergeld gezüchtete Meinungs- und "Kulturschaffende" oder Schreibtischrevoluzer in Brüssel, in die Knie geht.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 13:04

      Ich wünsche mir eine Zusammenarbeit mit Visegrad. In diesen Ländern ist mehr vom alten Österreich und von einem offenen, proeuropäischen Horizont erhalten als in der heutigen Republik Österreich oder in Brüssel. Ich weiß nicht, ob Kurz eine dieser Sprachen so wie einst unsere kaiserliche Familie gelernt hat, sodaß er sich selbst ein Bild davon machen kann. Bei der Secundogenitur ist das jedenfalls noch der Fall.

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 15:44

      Riese35, sehe ich genauso.

  32. simplicissimus
    17. Oktober 2017 06:23

    Das Wichtigste zuerts:

    "Jetzt darf man wirklich gespannt sein, ob sie die Gunst der Stunde nutzen oder wieder versemmeln werden."

    OeVP und FPOe: NICHT VERSEMMELN!
    Hoert Ihr: DIE CHANCE NICHT VERSEMMELN!!!

    Da kann schon ein paar Kerzen in der Kirche anstecken, auch wenn man Atheist ist.

    Die guten Nachrichten sind die Gruenen und Herrn Menasse wuensche ich gute Reise. Man ist ja fast versucht, fuer die Fahrkarte zu sammeln.

    Schwarzblau wuensche ich Mut vor der linken weltweiten Schmutzkuebelkampagne.
    Aber die Linksfaschisten haben einen viel schwereren Stand heute. Die Waehler wissen ueber deren destruktive Politik immer besser Bescheid und es gibt Trump, Orban und andere rechte Regierungen. In CNN hat einer der beredeten "Experten" schon zugegeben, dass sich der Mainstream langsam aendert.

    Dass Kurz weniger als Mutti und deutlich weniger als Schuessel bekommen hat, hat einen starken Grund: Die FPOe mausert sich langsam zu einer staatstragenden Partei und der uebliche linke Verleumdungsschmutz broeselt ab, er wird immer weniger geglaubt.

    Was traurig ob der Einstellung der Oesterreicher stimmt, ist das gleichbleibende Ergebnis der Sozi: Das von Gruen gewechselte WaehlerIn ist allerdings hauptsaechlich weniger charakterlich unappetitlich, wie AU meint, sondern eher unendlich naiv, waehnt es sich doch weiterhin in einem heldenhaften Abwehrkampf gegen das abgrundtief boese Raechts.

    Gut waere, wenn Kern bleibt, das sichert eine hoppatatschige SP.

    Ob der Trojaner Strolz dann und wann ins Boot geholt werden kann, wird man sehen, zu hoffen waere es.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 09:42

      Die Koalition wird nicht in Österreich bestimmt, sondern in Brüssel und von Brüssels Verbindungsmann VdB. Die Entscheidungskriterien spitzen sich auf einen einzigen Punkt zu: Österreichs Vorsitz. Alle innenpolitischen Kriterien, die jetzt medial im Vordergrund stehen, sind irrelevant und legen nur eine falsche Fährte über die Debatte. Die Entscheidung fällt beim Thema "proeuropäisch".

      Die Reihung der Alternativen vom Unwahrscheinlichen zum Wahrscheinlichen:

      1. ÖVP/FPÖ-Koalition. Brüssel kommt zur Besinnung und respektiert demokratische Wahlergebnisse: 0,00000001%

      2. ÖVP/FPÖ-Koalition. Kurz nimmt den Kampf gegen Widerstand aus Brüssel auf und läßt sich der "Orbansierung bezichtigen: 3%

    • Riese35
      17. Oktober 2017 09:45

      3. ÖVP/FPÖ-Koalition. Die FPÖ fällt um, ordnet sich den Zentralisierungsbestrebungen auf EU-Ebene unter und wirkt an der Errichtung des Zentralstaats mit: 30%

      4. SPÖ/FPÖ-Koalition. Die FPÖ fällt um, ordnet sich den Zentralisierungsbestrebungen auf EU-Ebene unter und wirkt an der Errichtung des Zentralstaats mit: 50%

      5. ÖVP/SPÖ-Koalition. Fortsetzung der Tragödie mit umgekehrten Rollen. Kern wußte es, wir hätten uns die Wahlen sparen können. 99%

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 10:47

      Riese35, bitte nicht schon wieder mir den Tag verderben!

      :-) :-) :-)

      Ich tippe auf Variante 3, die mir wahrscheinlichste. Nur, dass die FPOe zwar Eu-kritisch bleiben wird, aber nicht an der Errichtung des Zentralstaates mitwirken wird. Das wird's nicht spielen, glaube ich, das zerfleddert zu viele Laender in unterschiedliche Richtungen.

      Sollte 4) oder 5) kommen, werde auch ich an Verschwoerungstheorien zu glauben beginnen.

    • lilibellt
      17. Oktober 2017 11:14

      @Riese35 ************

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 22:59

      Wenn die FPÖ mit der SPÖ koaliert hat sie nach der kommenden NRW "fertig".

      Klar, alles ist möglich, aber wenn die FPÖ so bescheuert ist und mit der SPÖ eine Koalition eingeht, hat sie jegliche Glaubwürdigkeit bei bürgerlich denkenden Menschen verloren und sie werden wieder auf ein unwichtiges, politisches Maß von den Wählern zurückgestutzt werden.

  33. elfenzauberin
    17. Oktober 2017 05:19

    "Wer einmal schon für Adolf war,
    wählt Adolf auch in diesem Jahr."

    Das war der Wahlkampfslogan der SPÖ im Jahre 1957 für den Kandidaten Adolf Schärf, der pikanterweise mit dem anderen Adolf das Geburtsdatum teilt - beide sind am 20. April geboren.

    Der wie eine Monstranz vor sich hergetragene Antifaschismus der SPÖ ist nichts anderes als Staffage und entpuppt sich bei näheren Hinsehen als das glatte Gegenteil. Denn auch die als Bollwerk gegen den Faschismus hochverehrten Schutzbündler in den 30-iger Jahren waren sicher keine lupenreine Demokraten, sondern eher Gestalten, die einer "Diktatur des Proletariats" einiges abgewinnen konnten.

    • simplicissimus
    • HDW
      17. Oktober 2017 10:18

      Und damals lebten Opfer wie Täter der Vertreibung und Arisierungen noch! Eben das tatlose "goldene Wiener Herz" der Bassenaproleten. Als "Feindbild Jud" in der roten Partei hat das noch der Vater der ORF Herzerlvoyeurin Spira, Leopold S., kommunistischer Pareikader, beschrieben.

    • Riese35
      17. Oktober 2017 10:32

      Was heißt "die einer 'Diktatur des Proletariats' einiges abgewinnen konnten." Das war Parteiprogramm.

      Und heute ist es Antisemitismus, der sogar beauftragt und bezahlt wird, und man versucht es jemandem anderen unterzuschieben.

      Aber trotz alledem: die sozialpopulistische SPÖ ist zu 150% "proeuropäisch"! Darauf kommt es an.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2017 23:03

      @HDW,

      ************

      Hervorragend, Ihr Wissen zu den div. Sauereien. Danke auch, daß Sie immer wieder sehr pointiert darüber mitteilen.

  34. Pumuckl
    17. Oktober 2017 03:35

    Zu "1. Das war der ärgste Wahlkampf . . ." - ° Die Erfindung einer illegalen Pflegerin von Wolfgang Schüssel.

    Dr. Schüssel hatte damals auf diesen kleinlichen Vorwurf der SPÖ, nach meiner Erinnerung, sehr geschickt mit der Zurückweisung seiner Verantwortung für PFLEGEKRÄFTE IN SEINER ANGEHEIRATETEN VERWANDTSCHAFT* reagiert.

    Diese Wahl hatte Dr. Schüssel verloren, weil seine verkrustete, satte ÖVP versäumt hatte, den zeitnahen BAWAG-Skandal ganz legitim, aber wahlentscheidend auszuschlachten.

    Gemessen an dem nachhaltigen Sturm der Empörung, welche dem, von der SPÖ
    bei Silberstein bestellten, Dirty Campaigning gebührt, war die PFEGEKRAFT IN DER ANGEHEIRATETEN VERWANDTSCHAFT* VON DR. SCHÜSSEL EIN FURZ IM WALDE.

    Dr. Unterbergers Vergleich von dem, Schüssel unterstellten, "Pflegeskandal" mit dem, von Noch-Kanzler Kern und seiner SPÖ bei Silberstein für Steuergeld bestellten, DRECKIGEM WAHLKAMPF ist völlig unpassend.

    Aber der SPÖ und Noch-Kanzler Kern gebührt für den Wahlkampfdreck den sie am Stechen haben, über Jahre ein SILBERSTEINIGER POLITISCHER WEG !


    * So Schüssel wörtlich.

  35. do ut des
    17. Oktober 2017 03:12

    Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung sollte eine ORF-Reform an Haupt und Gliedern sein. Die an DDR-Verhältnisse erinnernde - aktuell linke politische - Gehirnwäsche sollte in Richtung sachlicher Berichterstattung reformiert werden.

  36. lilibellt
    17. Oktober 2017 01:07

    3. WAHLVERHALTEN NACH ALTER (2017/2013)?
    Unter 29 Jahre: ÖVP (28%/21%), SPÖ (17%/20%), FPÖ (30%/22%)
    30-59 Jahre: ÖVP (31%/22%), SPÖ (27%/25%), FPÖ (28%/24%)
    Ab 60 Jahre: ÖVP (36%/30%), SPÖ (34%/33%), FPÖ (19%/18%)

    Die ÖVP ist 2017 am breitesten aufgestellt, wobei gegenüber 2013 vor allem bei den unter 60-Jährigen stark dazugewonnen wurde (Spitzenkandidat? Siehe Punkt 2).
    Die SPÖ konnte gegenüber 2013 bei den über 30-Jährigen leicht dazugewinnen, hat aber bei den Jungen verloren. Absolut erstaunlich und kontra-intuitiv. Diese Entwicklung verläuft gegenläufig zu der Zunahme der Österreicher mit Migrationshintergrund gerade in diesem demographischen Segment.
    Die FPÖ mit einem ohne Verluste austauschbaren Spitzenkandidaten ist bei den Jungen unter 29 die stärkste Partei. SPÖ und Grüne zusammen kommen bei den unter 29-Jährigen nur auf 24%, die FPÖ aber auf 30%, Tendenz stark steigend (22% 2017).

    • simplicissimus
      17. Oktober 2017 06:29

      Sehr gute Analysen!
      Stimmt vorsichtig hoffnungsvoll fuer die Zukunft.
      Daempfer ist die starke Ausrichtung der OeVP-Waehler nach linx. Noch immer!

  37. lilibellt
    17. Oktober 2017 01:06

    2. HAUPTGRUND DAFÜR, DIE JEWEILIGE PARTEI ZU WÄHLEN?
    ÖVP-Wähler: Spitzenkandidat (42%), Inhalt (15%)
    SPÖ-Wähler: Spitzenkandidat (20%), Inhalt (22%)
    FPÖ-Wähler: Spitzenkandidat (7%), Inhalt (34%)

    Meine Überlegung dazu ist, dass die ÖVP somit eigentlich das instabilste Ergebnis erzielt hat. Sollte Herr Kurz nicht liefern, dann ist die ÖVP wahrscheinlich schneller wieder auf 20% als sie schauen kann. Bitte verzeihen Sie mir die leicht ätzende Anmerkung, dass man daran wieder schön ablesen kann, wie unemotional und faktenorientiert Akademiker und Bessergebildete ihre Wahlentscheidung treffen.
    Die SPÖ hat die „beste Melange“. Das tut richtig weh zu schreiben, aber Wahrheit ist Wahrheit.
    Die „ungebildeten, nicht abgeholten“ FPÖ-Wähler – man höre und staune – scheinen sich keinen „starken Mann“ zu wünschen, sondern ihr Wahlverhalten ist INHALTSLASTIG. (Ich war von Anfang der Meinung, dass Strache Hofer den Vortritt hätte lassen sollen, aber es ist verständlich, dass Strache, nachdem er in Schweißarbeit die FPÖ rekonsolidiert hat, auch den Lohn dafür einfahren will.)

  38. lilibellt
    17. Oktober 2017 01:06

    Ich würde gerne noch ergänzen, da es bei der SORA-Wahlanalyse mehrere besonders interessante Auswertungen, die ich in den Medien und auch hier noch nicht oder nicht in der Interpretation kommentiert gesehen habe:
    1. WELCHE PARTEI SOLL IN DER NÄCHSTEN REGIERUNG SEIN (KOALITIONSFRAGE)?
    ÖVP-Wähler: 63% (SPÖ,Grüne,Neos,Pilz) zu 40% (FPÖ)
    SPÖ-Wählern: 75% (Grüne,Neos,Pilz) zu 48% (ÖVP,FPÖ)
    FPÖ-Wählern: 17% (SPÖ,Neos,Pilz) zu 60% (ÖVP)

    Dass die ÖVP-Wähler sich eine rechts-konservative Regierung wünschen, wie die Medien jetzt schreiben, kann ich daraus nicht herauslesen. Hier besteht eindeutig ein Überhang zu Gunsten eines gesellschaftspolitisch linksgerichteten Koalitionspartners, auch wenn man die Schwankungsbreiten berücksichtigt. Hat mich selber sehr überrascht.
    Bei den SPÖ-Wählern hält sich die Begeisterung für die FPÖ in Grenzen, und vice versa. Auch hier hat es mich erstaunt, wie gering die Unterstützung bei den eigenen Wählern va. bei der FPÖ für diese Koalitionsform ist.
    Bei den FPÖ-Wählern allein besteht eine Präferenz für eine schwarz blaue Koalition. Also auch hier scheinen die Analysen, dass die FPÖ sich quasi ihren Koalitionspartner aussuchen kann, nicht ganz die Stimmungslage der Wähler widerzuspiegeln.





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