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Die Wahrheit über Österreichs Pensionen drucken

Lesezeit: 2:30

"Österreichs Rente auch in Deutschland? Bloß nicht!" Das war die für Österreich lehrreichste Schlagzeile aus dem noch nicht allzulang zurückliegenden deutschen Wahlkampf. Sie war im Mittelinks-Blatt "Süddeutsche Zeitung" zu lesen und enthielt grundlegende Wahrheiten – die in Österreich aber generell verdrängt und geleugnet werden. Nicht nur im Wahlkampf.

Die Zeitung analysierte die in Deutschland immer wieder erhobene Forderung, dort ein mit Österreich, wo es ja um mehr als 200 Euro pro Kopf höhere Pensionen gibt, vergleichbares System einzuführen. Und kam dabei zum vernichtenden Schluss: "Das Ganze wäre eine gigantische Umverteilung von den heute gut verdienenden Jungen zu den Alten, armen wie reichen."

Das erkennen auch immer mehr gut ausgebildete junge Österreicher und wandern alljährlich zu Zehntausenden ins Ausland, weil sie dort besser verdienen, weil sie dort weniger Abgaben und Steuern zahlen. Deshalb entsteht in Österreich auch eine immer größere Lücke gerade bei den wichtigsten Berufen.

Bei Ärzten ist der wachsende Mangel auch schon ins öffentliche Bewusstsein gerückt; 40 Prozent aller fertig werdenden Jungmediziner gehen alljährlich ins Ausland und kehren höchstens im Pensionsalter zurück. Ebenso herrscht bei vielen technischen Berufen – vom Facharbeiter bis zum Akademiker – eine ungedeckte Nachfrage. Aber auch bei den im Schnitt ja deutlich überalterten Lehrern baut sich ein ähnliches Defizit auf. Werden doch auch sie schon europaweit gesucht.

Dennoch sagt den Österreichern niemand, dass das sehr viel mit ihrem üppigen Pensionssystem zu tun hat. Die Parteien überbieten sich vielmehr in eskalierenden Forderungen, wer noch mehr für die Pensionisten tut. Deshalb sollten wirklich diese Sätze aus der "Süddeutschen" zur Pflichtlektüre aller Politiker werden. Eine ausländische Stimme findet vielleicht eher Glaubwürdigkeit:

"Der Preis, den die Österreicher für ihre hohen Renten zahlen, ist eine der höchsten Abgabenquoten der Welt. Zusätzlich werden sie als Steuerzahler herangezogen: 14 Prozent des Bundeshaushaltes (in Deutschland: 10,3 Prozent) gehen an die Pensionskasse: Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist dies das Fünffache dessen, was die Wiener Regierung für Universitäten ausgibt. Und weil der Steueranteil immer mehr steigt, halten die meisten Experten, darunter die des Internationalen Währungsfonds, das österreichische System für nicht nachhaltig."

Jedes Wort richtig. Unrichtig ist nur der folgende Satz: "Deshalb debattiert das Nachbarland über Pensionsreformen in Permanenz." Denn in Wirklichkeit passiert genau das Gegenteil von echten Reformen. Allein 2017 gab es:

  • Einen zusätzlichen Pensionshunderter für jeden;
  • eine über das Gesetz hinausgehende Erhöhung der Klein- und Mittelpensionen;
  • den Verzicht auf den "Pflegeregress" (der bisher Wohlhabende zur Beteiligung an den Kosten der eigenen Pflege gezwungen hat);
  • und die Garantie, das niedrige Frauenpensionsalter keinesfalls schneller anzuheben.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorde Voltaire
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 07:20

     "Das Ganze wäre eine gigantische Umverteilung von den heute gut verdienenden Jungen zu den Alten, armen wie reichen."

    Richtig, und doch greift es zu kurz. Es ist nämlich auch eine gigantische Umverteilung von Eltern zu Kinderlosen. Darum haben wir ja auch viel zu wenig Kinder, und diese wenigen "wandern alljährlich zu Zehntausenden ins Ausland". Was uns und unserer Gesellschaft schließlich beides in absehbarer Zeit das Genick brechen wird.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 03:43

    Wenn ich mir vorstelle, daß nächste Woche viele junge, gut Ausgebildete, akademisch Gebildete in der Überzeugung, das Gute zu tun, Grün/Neos/Rot wählen, hält sich mein Mitleid mit ihnen in Grenzen. Ein wachsender Teil dieser Leute gehört zudem zur staats- und systemnahen Gruppe der Nettostaatsempfänger. Offensichtlich muß diese Klientel die Folgen des Pensions-Crashes am eigenen Leibe erleben, um in ihrer schafsdämlich-politkorrekten Staatsgläubigkeit erschüttert zu werden.

    Es fällt mir auch beim besten Willen keine Partei ein, der ich zutrauen würde, das Thema wirklich ernsthaft anzugehen. Schon gar nicht den roten, grünen oder blauen Sozialisten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 03:08

    Vranitzky, der Bankier als edelproletarisches Bildungswunder, hat kurz vor seinem Abgang nochmals der von den Hyänen des Kapitalismus geschändeten Arbeiterklasse versprochen, daß ihre Pensionen sicher seien. Nun, diese Lüge hat seinerzeit Pretterebner, Lucona Aufdecker und Zeit seines Lebens aufrechter Feind des Sozialismus, zum Anlaß genommen, das auf den sogenannten 'Pensionistenbrief' des Kanzlers bezugnehmende Wahlplakat der SPÖ an die realpolitische Wirklichkeit im Land Österreich anzupassen und brachte sein Mitteilungsorgan (ein Druckwerk der 80er und 90er Jahre vergleichbarer Ausrichtung wie dieser von uns sehr geschätzte Blog) mit launiger Abbildung desselben Plakates heraus. Nur die Textierung war von ihm leicht modifiziert worden. Sie lautete ' Ich werde mich als Bundesklanzler persönlich dafür einsetzen, daß mir niemand meine 1,5 Euro Pension jemals wegnimmt. ' Diese durchaus glaubhafte Umtextung des Vranitzky Plakates löste bei den Genossen offenbar akute Schmerzschübe aus und der Antifa Kanzler verklagte Pretterebner auf etwa 5 Millionen, was diesem zunächst hohe Prozesskosten verursachte. Als die - überteuerte weil durch den willkürlich hochgetriebenen Streitwert naturgemäß kostenseitig stark fordernde Klagssumme mangels erfolgreicher Prozessführung - Vranitkys Klage wurde jedenfalls kostenpflichtig abgewiesen - dem Kläger zugewiesen wurde, ließ der sich über die Begleichung mehrere Jahre Zeit bis zu seiner Leistung. Und setzte damit den begabten Aufdecker auch nochmals wirtschaftlich unter Druck. Ob Kern auch nach Briefeschreiben zumute ist ?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 02:51

    der grösste Skandal dabei ist,dass es den leuten nach wie vor leicht gemacht wird,letztlich bei voller Gesundheit in frühpension zu gehen.das ist politischer wille der spö.ich kenne unzählige Beispiele aus dem Bekanntenkreis aber v.a. auch beruflich wo das so ist.
    krasses Beispiel:53-jähriger bawag-mitarbeiter,als diese noch der Gewerkschaft gehörte,ging pumperlgesund in Pension wegen burnout,das der nie hatte.kaum war er in Pension,wurde ihm ein konsulentenvertrag angeboten.
    auf meine einwände als bekannter antwortete er,er hätte ja sonst sein haus nicht fertigbauen können.
    mit 64 sind noch 8% in Beschäftigung!!
    die gemeinde wien,im besitz der spö,schickt ihre beamten nach wie vor mit 56 ohne abzüge in Pension.
    es ist die spö die mafiaartig,wie ein maligner Tumor alle Strukturen durchzieht und beherrscht.warum? siehe oben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 07:53

    Die links-linke Alpen-Prawda als mitte-links einzustufen ist schon einmal zuviel an Lobhudelei. Davon abgesehen kommt es einem politischen Selbstmord gleich, hier regulierend einzugreifen. Interessanterweise kämpfen neben Kronen-Zeitung und den Gewerkschaften vor allem jüngere Menschen an vorderster Front, wenn eine Regierung Renten-Strukturreformen implementieren möchte. Diese bittere Erfahrung hatte damals auch die Regierung Schüssel machen müssen. Das Staatsvolk ist mehrheitlich zu dumm um die Zusammenhänge zu erkennen. Ein Viertel der Medizinstudenten kommt aus Deutschland. Die werden von Österreich gratis ausgebildet, damit sie in der Heimat viel besser verdienen können. Auf die Idee einer verpflichtenden Verweildauer im Inland kommt wohl niemand. Nein, dieses System lässt sich nicht reformieren, es muss und wird zusammenbrechen. Je früher desto besser.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 11:39

    Wie pervers muss eine Gesellschaft sein, die mit den Pensionen so ein großes Problem hat und dann auch noch hunderttausende Betreuungsobjekte für die höheren Töchter importiert? Wäre es nicht sinnvoller, diese höheren Töchter würden Kinder bekommen und diese dann betreuen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2017 06:06

    Naja, auch etwas, was Schwarz-Blau schon richten hätte wollen, aber durch das laute Geplärr der Privilegierten übertönt wurde, besonders der ÖGB entblödete sich nicht, FÜR die Privilegien zu demonstrieren, denn den einfachen ASVG-Pensionisten hätte ja nichts geschehen sollen; sie sind ja nicht das Problem, sondern es wäre um eine Angleichung an das ASVG-System für alle gegangen. Dann hat man stets geklagt, Schwarz-Blau wolle das Antrittsalter erhöhen, wie brutal. Doch hat man es bis heute nicht geschafft, dass sich das tatsächliche Antrittsalter dem gesetzlichen, das nicht geändert wurde, anpasst.

    Schwarz-Blau ist es immerhin gelungen, die Frühpension stufenweise abzuschaffen (die Abschläge wurden erhöht) und der Berechnungszeitraum wurde ausgedehnt, auch die Beamtenpensionen wurden angegriffen. Doch wurden die Beamtenpensionen bis heute nicht angeglichen, sie zählen immer noch zu den Privilegierten: http://www.heute.at/politik/news/story/Beamte-cashen-bis-zu-200-000-Euro-Pension-46476335

    Kurzum. meine Meinung, lassts doch die armen kleinen Pensionisten endlich in Ruhe und schafft die Luxuspensionen ab (man denkt dabei nicht nur an Politiker, sondern natürlich an ÖBBler ORFler und andere "Geschützte").

    Es sollte eine Höchstpension von 2.000,- Euro eingeführt werden. Wer mehr haben möchte, soll sich privat zusätzlich versichern. So eine Zusatzversicherung sollte aber auch der Staat, die Pensionsversicherungen, anbieten. Ebenso sollte der Staat via Pensionsversicherungen eine sog. "Sofortrente" ermöglichen, bei der man einen angesparten Betrag einzahlt und dafür dann eine lebenslangte Rente erhält. So etwas gibt es z.B. in Deutschland, sicher auch bei uns, aber nur mit Banken. Doch der Staat wäre ja vertrauenswürdiger und es wäre eine Möglichkeit, marode Kassen zu sanieren...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2017 09:20

    Die ganze Pensionsproblematik hat auch einiges mit der Fristenlösung zu tun. Wenn man alle Beitragszahler bereits vor ihrer Geburt umbringt, fehlen die halt später.

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  1. raindancer (kein Partner)
    12. Oktober 2017 19:46

    was nie angesprochen wird ist die ungedeckelte Beamtenpension, das ist eines der grössten Diebstähle an den ASVGlern überhaupt.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    10. Oktober 2017 16:58

    Zum gestrigen Todesschuss in der Wiener Kaserne:
    Stell dir vor es ist Krieg und Österreichs Multikulti-Heer tritt an: Vor dem ersten Feindkontakt muss man Angst haben, dass es nicht heißt: Türken gegen Kurden, Sunniten gegen Schiiten, Serben gegen Albaner, Tschetschenen gegen Afghanen etc. Unsere echten Feinde lachen sich ein Loch in den Bauch.

  3. fxs (kein Partner)
    10. Oktober 2017 16:02

    Und nicht vergessen!
    Das Pensionssystem wird von -pikanterweise oft staats- und gemeindenahnen- Unternehrmen ausgeplündert. Arbeitsfähigen und meist auch arbeitswillige Menschen werden -oft gegen deren lautstark verkündeten Willen- in die Frühpension verabschiedet, wenn, zum Zweck des Verkaufs die Bilanzsumme geschönt werden soll, oder wenn im Rahmen von Reorganisationen "ein paar Leute übrigbleiben. Aktuell berühmt in diesem Zusammenhang ist die Firmen der Stadt Wien , die Wiener Stadtwerke. Aber auch bei Privatisierung der VOESt, der POST und anderer ehemals staatseigenber Betriebe wurden teuer "Altverträge" ins Pensionssystem abgeschoben. Informationen, was das gekostet hat und kostet?

  4. ärgerlich (kein Partner)
    10. Oktober 2017 10:08

    Solange die Parteien und die Menschen nicht den Mut haben zu sagen, dass die Altersversorgung immer auch Eigeninitiative, Vorsorge und Verantwortung verlangt, wird sie immer schlechter werden. Man sehe sich nur die Alterspyramide und das frühe Pensionierungsdatum an.

  5. cmh (kein Partner)
    10. Oktober 2017 09:39

    Gerade diese MAchinationen um das Pensionssystem, bei der doch tatsächlich und ernsthaft von den diversen Regierungsfunktionären geglaubt wird, ein bisserl Knete würde Wahlen entscheiden und die Tatsache (Stichwort PEnsionistenbrief des roten Vranz) dass diese nicht unbegründet ist, lassen mich an der Möglichkeit einer "direkten Demokratie" - zumindest mit diesem Personal - mehr als zweifeln!

    Wenn überhaupt direkte Demokratie, dann müsste man zuerst die Demokraten dazu erziehen. Das geht nicht ohne rotfaschistische Methoden, mögen auch die Ziele andere sein. Was die Verfechter der dD ja bekanntlich auch nicht wollen (können).

  6. unbedeutend (kein Partner)
    10. Oktober 2017 09:20

    Die ganze Pensionsproblematik hat auch einiges mit der Fristenlösung zu tun. Wenn man alle Beitragszahler bereits vor ihrer Geburt umbringt, fehlen die halt später.

    • cmh (kein Partner)
      10. Oktober 2017 09:43

      Nur ein rotfemistischer Vollkoffer wird die Richtigkeit dieses Satzes nicht erkennen (wollen).

      Die Wünsche des Feminsmus sind ja überhaupt in den zwei "C" zusammengefasst:

      carrier and contraception (Harvey C- Mansfield)

  7. Mario (kein Partner)
  8. Arbeiter
    09. Oktober 2017 16:42

    Gerade die SZ betreibt nachhaltig übelste Propaganda für Österreichs Linksgrüne und gegen Österreichs Konservative.

  9. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    09. Oktober 2017 10:16

    Dr. Unterberger schreibt „Die Wahrheit über Österreichs Pensionen“. Dazu eine kleine Richtigstellung: In Österreich gibt es tatsächlich „Luxuspensionen“ auf Kosten der Allgemeinheit, aber nur für eine Gruppe mit Pensionsprivilegien. Dazu gehören u.a.. Menschen, die sozusagen in „geschützten Werkstätten“ – als Beamte, bei der Gemeinde Wien, den Ländern, bei der Nationalbank, etc. tätig waren
    Hingegen haben Menschen, die in den Aufbaujahren nach dem 2. Weltkrieg die Hauptlast trugen, also z.B. Privatangestellte, nur die schlechten ASVG-Pensionen; sie erleb(t)en beim Pensionsantritt einen deutlichen Absturz ihres Einkommens.
    Um dies zu verhindern, wurden ursprünglich bei vielen Firmen den Mitarbeitern Zusatzpensionen auf Kosten des täglichen Einkommens zugesagt, die als Ergänzung zur geringen ASVG-Pension dienen und gleichzeitig eine starke Firmenbindung und Loyalität der Mitarbeiter sichern sollten. Auf Weitblick ausgerichtete Mitarbeiter verzichteten damals auf einen Teil ihres Einkommens – verglichen mit Firmen ohne solche Firmenpension – um vorausschauend für das Alter anzusparen.
    Ende der 1990-Jahre wurden Pensionskassen eingeführt und der Übertritt von der bisherigen Firmenpension in das neue System „Pensionskassen“ verlangt. Dabei wurden den Mitarbeitern weiterhin gleiche - oder sogar zukünftig steigende - Pensionen schriftlich zugesagt. Tatsächlich gestattete aber das neue Pensionskassengesetz den Firmen viel zu optimistische Annahmen über die Performance betreffend die, für zukünftige Pensionen angelegten, Gelder. Es war den Firmen einfach möglich, zu wenig in den „Topf“ einzuzahlen, man hatte ja mit dem Pensionskassengesetz bisher keine Erfahrung. Somit sind für Tausende, der in die Pensionskassen übergeführten Ansprüche, zu Gunsten der Firmen, aber allein zur Lasten der Mitarbeiter, inzwischen Verluste bei den Firmenpensionen von 50 und mehr Prozent eingetreten. Die Politik und Finanzmarktaufsicht schweigt dazu und hat bisher tatenlos zugeschaut; Zur Tarnung des Unrechts spricht man fallweise über Luxuspensionen, aber nicht über diesen groben Verstoß gegen Treu und Glauben.

  10. machmuss verschiebnix
  11. machmuss verschiebnix
    08. Oktober 2017 19:41

    OT:

    Nord-Korea wird nervös - nicht gut - aber lt. RT machte Rußland einen
    Raketen-Test mit einer Rakete, die 8 Miniatur-Atomspreng-Köpfe tragen
    kann.
    Warum werden die Russen nervös ? Nehme an, daß sie das Theater
    um Nord-Korea richtig einschätzen und es den Amis eigentlich darum
    geht, einen Angriff auf Rußland solange zu verschleiern, bis er nicht
    mehr abzuwehren ist ?@!

    http://www.express.co.uk/news/world/863788/North-Korea-news-latest-World-War-3-Donald-Trump-twitter-resign-nuclear-war-Kim-Jong-Un

  12. glockenblumen
    08. Oktober 2017 18:23

    OT

    Da hat aber jemand ganz allergisch auf den algerisch-französischen "Burka-Millionär" reagiert und ihm ein paar aufs Goscherl gegeben:

    http://www.krone.at/592476

  13. Brigitte Imb
    08. Oktober 2017 17:52

    Kann mich bitte jemand aufklären ob es sinnvoll ist noch 13 Monate auf die Langzeitversichertenpension draufzulegen, um dadurch 198,76€ brutto mehr Pension pro Monat zu bekommen? (Im Familienbetrieb.)

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2017 18:14

      @Brigitte Imb,

      wenn Sie es "durchdrücken" können - will sagen, wenn es Ihnen
      kein "Burn-Out" verursacht , dann würde ich ja sagen. Wenn
      Sie es so sehen - Sie strampeln jetzt schon ein Leben lang im
      Hamsterrad, dann könnten Sie doch die 13 Monate auch noch
      drüber "humpeln" :)

      Daß die Regierung dann die Pension kürzen wird ? Weiß man
      nicht, aber ich glaube S.Kurz wird ganz andere Sorgen bekommen.
      Der wird sich der zusätzlichen Forderungen kaum erwehren können !

      Wir könnten jetzt Wetten abschließen, wie lange seine Regierungszeit
      sein wird, bis er sagt "es reicht" und losgeht um seine eigene Partei
      zu gründen ! ! ! ! !

    • Brigitte Imb
      08. Oktober 2017 19:21

      Machmuss,

      danke derweil. Die Idee mit dem "Burn-out ist nicht zu verachten. ;-)

  14. caruso
    08. Oktober 2017 17:39

    Tu felix Vindobona:

    Pflegezentrum schließt: Keine Verwendung für 20 Mitarbeiter beim KAV

    Wien – Das in die Jahre gekommene Pflegezentrum des Wiener Otto-Wagner-Spitals (OWS) auf der Baumgartner Höhe entspricht nach Ansicht der Stadt nicht mehr den infrastrukturellen Ansprüchen des neuen Geriatriekonzepts. Es wird daher – wie mittelfristig das gesamte OWS – abgesiedelt. Für das Pflegezentrum steht der zeitliche Ablauf bereits fest: Der klinische Betrieb der Einrichtung wird bis Ende des ersten Halbjahres 2018 eingestellt. Die rund 100 Bewohner des Pflegezentrums werden laut Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in modernere Einrichtungen übersiedelt. - derstandard.at/2000065486388/Pflegezentrum-schliesst-KAV-sieht-keine-Verwendung-fuer-20-Mitarbeiter

    http://derstandard.at/2000065486388/Pflegezentrum-schliesst-KAV-sieht-keine-Verwendung-fuer-20-Mitarbeiter

    https://www.youtube.com/watch?v=865Sn8JrMvY

  15. machmuss verschiebnix
    08. Oktober 2017 17:24

    OT: aber ein kleiner Lichtblick - AFD bekommt prominenten Zuwachs:


    Beatrix von Storch: Abschied aus der EFDD-Fraktion:

    » Vielleich ist Ihnen nicht entgangen, dass ich bei der Bundestagswahl am 24. September als Berliner Spitzenkandidatin der AfD in den Deutschen Bundestag gewählt worden bin. Meine Zeit im EU-Parlament neigt sich dem Ende zu. Deshalb erhalten Sie zwar heute meinen letzten Bericht aus Straßburg, aber dafür demnächst meinen Bericht aus dem Bundestag. «

    • steinmein
      09. Oktober 2017 14:06

      Kommt die Frau Luna auch auf den Gedanken , keine Doppelverdienerin werden zu wollen? Oder ist Straßburg die Lebensversicherung mit Pensionsanspruch für den Partnerin?

  16. Brigitte Imb
    08. Oktober 2017 17:21

    OT

    Ein weiteres Mosaiksteinchen im Flutilantenkrimi und Sozialbetrugstsunami.

    http://www.krone.at/592236

  17. socrates
    08. Oktober 2017 16:53

    NZZ; Lehrer arbeiten immer mehr und verdienen immer weniger
    Zu grosse Klassen, nervige Eltern und Zusatzaufgaben neben dem Unterricht: Seit Jahren jammern die Lehrer über ihre Arbeitsbedingungen. Jetzt stimmen auch die Gymilehrer in das Klagelied ein.
    Angelika Hardegger
    Die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen gewährleisteten nicht mehr, dass Lehrer motiviert und begeistert seien – dass sie also «gute Lehrpersonen» seien, die jedem Kind die nötige Zeit widmen könnten: Das schreibt der Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und -lehrer (VSG) in einer Mitteilung, die am Dienstag publiziert wurde.
    Der VSG stützt seine Warnung auf zwei Studien aus Eigenproduktion, gemäss denen sich die Arbeitsbedingungen der Gymnasiallehrer in den vergangenen 15 Jahren «deutlich verschlechtert» haben.
    Happige Lohneinbussen
    Auf der Basis einer Lohndatenerhebung des Dachverbands der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) rechnet der VSG etwa vor, dass die Einstiegslöhne der Gymnasiallehrer zwischen 1993 und 2015 um durchschnittlich 5 Prozent gesunken sind. Im 11. Dienstjahr verdienen Lehrpersonen laut der Studie heute 4,3 Prozent weniger als noch 1993, während der Maximallohn im nationalen Durchschnitt leicht angestiegen ist. Auf ein ganzes Arbeitsleben hochgerechnet geht die Studie davon aus, dass der Lohn der Gymi- und Fachmittelschullehrer im gesamtschweizerischen Durchschnitt um 3 bis 6 Prozent gesunken ist. In 12 Kantonen müssten Lehrer aufgrund der Lohnentwicklung der vergangenen Jahre gar mit Einbussen bei den Lebenslöhnen von 250 000 bis 875 000 Franken rechnen, schreiben die Studienautoren.

    Es brauche jetzt «dringend» Korrekturen an den Arbeitsbedingungen und an den Lohnsystemen, damit der Beruf des Gymnasial- oder Fachmittelschullehrers attraktiv bleibe, so das Fazit der Studie, denn viele Kantone hätten ihre Leistungen jüngst auf Kosten der Lehrerschaft abgebaut, zum Beispiel durch Pensenerhöhungen, Lohnkürzungen oder Zwangsferien. Der VGS fordert deshalb unter anderem, dass die Schülerzahl pro Klasse und das Unterrichtspensum der Lehrer verringert und diese von Zusatzaufgaben ausserhalb des Unterrichts entlastet werden.

    • socrates
      08. Oktober 2017 17:01

      Die Liberalen wissen wie es geht: Angebot und Nachfrage regelt den Markt, aber nur, wenn es sie nichts kostet. Ansonsten stellen sie fest, daß weniger Zahlen weniger bringt und greifen zum Gesetz.
      Ein Doppelstandard!

    • socrates
      08. Oktober 2017 20:50

      Wenn den Lehrern noch die Pension gestrichen wird, ist das Bildungsprojekte gelöst.

  18. Gandalf
    08. Oktober 2017 15:16

    O.T.:
    Wer die Mühe auf sich genommen hat, die heutige Doppel-Pressestunde im ORF zu beobachten, konnte feststellen:
    Kurz: Ein kluger Mann mit genauen Vorstellungen für die Zukunft - "sollte er gewählt werden", mit viel Hirn und Begeisterung für sein und damit unser Land. So darf und soll der zukünftige Bundeskanzler Österreichs ausschauen.
    Kern: Ein Nervenbündel im Valium- Rausch, wie immer blöd grinsend (was offenbar überlegen wirken soll, aber nur mehr peinlich ist), der Klassenkampfparolen aus der Zeit unserer Grossväter drosch und ansonsten lediglich Luftblasen hervorbrachte wie einer, der Angst hat, in der Jauche, die er selbst bestellt und ausgeschüttet hat, zu ertrinken; das ist ja übrigens, wie es derzeit aussieht, gar nicht so weit von der Realität entfernt. Fazit: So darf und kann der zukünftige Bundeskanzler unseres Landes aber unter gar keinen Umständen ausschauen.

  19. Bob
    08. Oktober 2017 14:41

    Wem nach den heutigen ORF Sendungen "Pressestunde" noch immer nicht graust, darf sich das Gesudere noch eine Woche lang zu Gemüte führen. Mittlerweile versuche ich schon als Gesellschaftsspiel die Lügen mitzuzählen.

    • steinmein
      09. Oktober 2017 14:12

      Mir vergeht schon der Appetit, wenn ich die (meisten)ORF-Moderatoren betrachte und um deren persönliche Einstellung weiß. Nicht, dass sie keine eigenen Ansichten haben dürften, aber müssen sie das auch noch zur Schau tragen? Trau, schau wem, eine rot-inzestöse Gesellschaft mit dem Adjektiv unabhängig.

  20. Brigitte Imb
    08. Oktober 2017 13:51

    OT - Teufel und Faust besoffen am Würstelstand

    Einschließlich Neo-Nazi.....

    Igitt, ich weiß warum ich nicht ins Theater gehe.

    http://tirol.orf.at/news/stories/2870943/

  21. Undine
    08. Oktober 2017 13:30

    OT---aber sehr bedenklich, daß die Befragten nicht das Kind beim Namen nennen, sondern VERLOGEN um den heißen Brei herumreden! Schließlich sind die SCHMUTZKÜBEL-Kampagnen bei sämtlichen Wahlen, an die sich die meisten hier im Blog erinnern, eine DOMÄNE der SOZIALISTEN / der LINKEN! Man denke nur an die an Niedertracht nicht zu überbietende HATZ auf Kurt WALDHEIM!

    Und ausgerechnet die Linken, zu denen auch der alte Ökobolschewik, dieses Chamäleon auf zwei Beinen, in der Hofburg zählt, FORDERN regelmäßig einen für alle Parteien verpflichtenden "fairen Wahlkampf" --- in dem sicheren Wissen, daß die Drecksarbeit für die Linken dank SILBERSTEIN längst voll im Gange ist. Geht's noch heuchlerischer? Was für ein Kasperltheater!

    "Diese Schlammschlacht schadet ganz Österreich!"

    http://www.krone.at/592371

    PS: Kann der Jammerlappen Landau wirklich so weltfremd sein? Er ist vermutlich eher wie sein Bruder, ein grüner Lehrer, orientiert, denke ich.

  22. dssm
    08. Oktober 2017 11:39

    Wie pervers muss eine Gesellschaft sein, die mit den Pensionen so ein großes Problem hat und dann auch noch hunderttausende Betreuungsobjekte für die höheren Töchter importiert? Wäre es nicht sinnvoller, diese höheren Töchter würden Kinder bekommen und diese dann betreuen?

    • Sensenmann
      08. Oktober 2017 13:52

      Aber woher denn?
      Denen ist doch langweilig, daher braucht es den edlen Wilden, den man betreuen kann um sich so richtig gut zu fühlen.

    • Majordomus
      08. Oktober 2017 15:16

      Dabei gäbe es jede Menge Bedarf an Fachkräften in der Pflege. Doch das ist wohl zu wenig exotisch?! Es ist sicher gleich viel interessanter, wenn die Arbeit mit einer Prise AIDS, Hepatitis oder Scabies gewürzt ist. Von den Sprachschwierigkeiten gar nicht zu sprechen. Es macht sich doch beim Cocktail in der Schicki-Micki-Bar bestimmt besser, wenn man mit ein paar Brocken frisch gelerntem Urdu oder Swahili angeben kann...

    • logiker2
      08. Oktober 2017 20:19

      @alle ********************

    • blaue Blume
      10. Oktober 2017 00:03

      Du meine Güte! Was für eine Nazi-Idee! Ich glaub, ich muss Sie melden. :)

  23. Rübezahl
    08. Oktober 2017 11:10

    Das erste Mal, dass ich über Stermann und Grissemann schmunzeln konnte! Irgend etwas verändert sich auch in mir...

    von Min 2:02 bis 5:30 durchaus nett - aber auch schön doppel-bis dreifachbödig.. nett

    https://www.youtube.com/watch?v=04Zn3l1pZqI

  24. hellusier
    08. Oktober 2017 10:42

    Auch an die" Renten "nach dem Sonderunterstützungsgesetz der Fr.Minister Rehor 1973 -Stahl-Bergbau -Superkonditionen +Betriebspension +Abfertigung+ab 50a
    bei voller Gesundheit als Arbeitsloser deklariert , aber mit Brutto für Netto bis zum
    60-62 a Gehalt bezogen! Alles Halb bzw-Ganz-Verstaatlichte Betriebe! Kein Neid
    aber Ungferechtigkeit gegenüber den damals NIX verdienenden Beamten( ohne betriebliche Sozial -Leistungen noch dazu für Kind und Kegel !) auch wenn sie Akademiker waren verdienten sie denengegenüber schlechter als ein Arbeiter in solchen Betrieben...Aber sie waren damals noch zufrieden heute nicht mehr.

  25. Franz77
    08. Oktober 2017 10:37

    Danke Rübezahl, das erhellt die ganze Debatte!

  26. socrates
    08. Oktober 2017 10:18

    Vor 45 Jahren war unser Bildungssystem eines der besten. Jetzt, nach einigen Reformen, gehört es zu.den schlechtesten Systemen. Wieviel haben wir uns dabei erspart?
    Vor 45 Jahren waren unsere Zeitungen Spitze. Jetzt haben sie die Glaubwürdigkeit verloren.

    • Rübezahl
      08. Oktober 2017 11:26

      Es ist deutlich teurer geworden...

      Sozialismus wirkt!

    • steinmein
      09. Oktober 2017 14:19

      Die Eliten wurden zum Feindbild, die Gleichmacherei zur Maxime, was ein Abgleiten nach unten ( doppel: Ab für abwärts) bewirkte. Nur ist der Niveau-und Charakterverlust bei den Betreibern als erstes verspürbar. "Non olet" ist zum Leitspruch für die geistig Unter-prviligierten geworden, die nun meinen, dass es noch immer "zu holen" gilt.

  27. Bob
    08. Oktober 2017 10:01

    Ich bin glücklicher Pensionist, der zusätzlich mit 70 Jahren noch als Selbständiger tätig ist, und habe durch die Pensionserhöhung € 21 mehr Pension. Das finde ich Super: jetzt darf ich mir als chronisch Kranker die Medikamente bis September selbst finanzieren. Ein bekannter Beamtenpensionist hat eine Mehrbetrag von € 450.- zu bejubeln, trotz geringerer prozentueller Erhöhung.
    Das die Lebenserhaltungskosten für jeden gleich teurer geworden sind, ist für unser Pensionssystem gleichgültig. Alles sozial ausgewogen. :-((((

    • phaidros, mit gutem Grund
      08. Oktober 2017 10:31

      Eine monatliche Pensionserhöhung von 450,- Euro für Beamte halte ich für nicht glaubhaft. Bitte um Überprüfung.

    • Bob
      08. Oktober 2017 12:49

      Es sind 150 €. Habe leider die Taste ober der 1 erwischt.

    • phaidros, mit gutem Grund
      08. Oktober 2017 15:00

      Das wäre bei Pensionserhöhung von 1,6 % eine bisherige Nettopension von 9375,- Euro. Kann das zutreffend sein?

    • phaidros, mit gutem Grund
      08. Oktober 2017 15:01

      Natürlich brutto und nicht netto.

    • Bob
    • steinmein
      09. Oktober 2017 14:29

      Abgesehen von der Einseitigkeit, aber eine Krähe hackt doch.....

      Lieber BOB ! Das ist ja die Kernsche Gerechtigkeit. Lange Zeit die Umwelt als Unternehmer abgezockt, muß sich doch soviel angehäuft haben, dass der Lebensabend paradiesisch sein muß. Und chronisch krank kann nur einer werden, der zuviel geschuftet hat. Da muß mit dem Wegnehmen angefangen werden! ( Weit weg von lustig).

  28. socrates
    08. Oktober 2017 09:48

    Bei Ärzten ist der wachsende Mangel auch schon ins öffentliche Bewusstsein gerückt; 40 Prozent aller fertig werdenden Jungmediziner gehen alljährlich ins Ausland und kehren höchstens im Pensionsalter zurück. Ebenso herrscht bei vielen technischen Berufen – vom Facharbeiter bis zum Akademiker – eine ungedeckte Nachfrage. Aber auch bei den im Schnitt ja deutlich überalterten Lehrern baut sich ein ähnliches Defizit auf. Werden doch auch sie schon europaweit gesucht.
    Dennoch sagt den Österreichern niemand, dass das sehr viel mit ihrem üppigen Pensionssystem zu tun
    Was hat das österreichische Pensionssystem damit zu tun daß die Leistungsträgers fortgehen? Wenn es den Lehrern in Österreich so gut geht, warum gehen sie fort?
    Jeder Ösi soll einem Migranten gleich gestellt sein, er bekommt eine neue Superwohnung mit Geld und Rechtsschutz.

  29. Pennpatrik
    08. Oktober 2017 09:43

    Der Staat soll allen Bürgern dieselbe Mindestpenstion unter denselben versicherungsmathematischen Bedingungen auszahlen. Private Zusatzpenstionen sollten hoheitlichen, staatlichen oder halbstaatlichen Unternehmen verboten werden.
    Das soll steuerfinanziert werden.

    Jeder Bürger hat sich darüberhinaus selbst zu versichern.

    Damit wäre die Diskusstion über ein Pensionssystem beendet. Der Staat sorgt dafür, dass jeder im Alter wohnen kann und genug zu essen hat, um den Rest muss sich jeder Bürger selbst kümmern, womit es auch keine Angriffe auf Parteien, auf "den Staat" oder sonstwas mehr gäbe.

    • dssm
      08. Oktober 2017 11:45

      @Pennpatrik
      Selber versichern ist schwierig geworden, denn durch die endlose Gelddruckerei und die Nullzinsen haben wir eine Blase bei den Anlagewerten, man kauft also massiv überteuert ein und wird dann im Alter ohne Erträge da stehen.
      Oder anders gesagt, weil die Pensionen so viel kosten, müssen die Steuern hoch, die Zinsen bei Null sein und der Staat über die Notenpresse finanziert werden – alles zu Lasten der jüngeren Generation. Die Masse unserer Bürger sind einfach ein mieses Gesindel, welches für das eigene Wohl die Kinder verhungern lässt – solchen Leuten das Wahlrecht zu geben war ein grober Fehler.

  30. Josef Maierhofer
    08. Oktober 2017 09:23

    Da muss sich noch viel ändern bei uns. Das Umdenken muss erst jemand einleiten.

    Das 'Wahlschaf' fragt nicht, wer hat die vernünftigsten Lösungen, nein, es fragt, wer verspricht mir mehr.

    Das macht den Unterschied zwischen Aufstieg und Abstieg.

  31. Almut
    08. Oktober 2017 09:11

    OT:
    Weitere Analyse von Wolfgang Eggert: Das Islamisierungskomplott Teil 3:
    https://www.youtube.com/watch?v=Y08yviNClsk
    Hervorragende Analyse, unbedingt anhören!

    • lilibellt
      08. Oktober 2017 11:52

      Danke für den Link, fantastisch! Auch wenn man einige Dinge bereits wusste, handelt es sich bei diesem Beitrag um eine exzellente Zusammenfassung.
      Und wenn man sich dann vorstellt, dass es ja neben den "known unknowns" auch noch "unknown unknowns" gibt (wie uns Rumsfeld freundlicherweise mit auf den Weg gegeben hat), kann einem angst und bange werden.

  32. Tegernseer
    08. Oktober 2017 07:53

    Die links-linke Alpen-Prawda als mitte-links einzustufen ist schon einmal zuviel an Lobhudelei. Davon abgesehen kommt es einem politischen Selbstmord gleich, hier regulierend einzugreifen. Interessanterweise kämpfen neben Kronen-Zeitung und den Gewerkschaften vor allem jüngere Menschen an vorderster Front, wenn eine Regierung Renten-Strukturreformen implementieren möchte. Diese bittere Erfahrung hatte damals auch die Regierung Schüssel machen müssen. Das Staatsvolk ist mehrheitlich zu dumm um die Zusammenhänge zu erkennen. Ein Viertel der Medizinstudenten kommt aus Deutschland. Die werden von Österreich gratis ausgebildet, damit sie in der Heimat viel besser verdienen können. Auf die Idee einer verpflichtenden Verweildauer im Inland kommt wohl niemand. Nein, dieses System lässt sich nicht reformieren, es muss und wird zusammenbrechen. Je früher desto besser.

  33. Helmut Gugerbauer
    08. Oktober 2017 07:29

    Der Vorschlag des Autors, den Süddeutsche-Artikel zur Pflichtlektüre für Politiker zu machen, ist glaub ich überflüssig - die meisten wissen's ja eh. Sie setzen es bloß nicht um, weil die Wähler sie dann gnadenlos abwählen würden. Eine Pensionsreform vor dem Crash scheint eher unrealistisch zu sein.

  34. de Voltaire
    08. Oktober 2017 07:20

     "Das Ganze wäre eine gigantische Umverteilung von den heute gut verdienenden Jungen zu den Alten, armen wie reichen."

    Richtig, und doch greift es zu kurz. Es ist nämlich auch eine gigantische Umverteilung von Eltern zu Kinderlosen. Darum haben wir ja auch viel zu wenig Kinder, und diese wenigen "wandern alljährlich zu Zehntausenden ins Ausland". Was uns und unserer Gesellschaft schließlich beides in absehbarer Zeit das Genick brechen wird.

    • Nestor 1937
      08. Oktober 2017 10:33

      Diesen grundlegenden Aspekt übersehen fast alle Kommentatoren!

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2017 13:08

      Schon klar, das ganze System Österreich ist schließlich darauf ausglegt,
      daß ein möglichst hoher Anteil des Erwitschafteten Vermögens durch
      die Hand des Fiskus läuft - wo dann eben viel davon kleben bleibt, viel
      zuviel ! ! !

    • Helmut Oswald
      08. Oktober 2017 13:11

      @ de Voltaire , Nestor , machmuss - Sozialismus eben - das Lebenskonzept der Minderwertigkeit, des Selbsthasses und der Raffgier der Leistungsvermeider.

    • oberösi
      08. Oktober 2017 15:05

      @ de Voltaire
      auf den Punkt gebracht!

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2017 15:40


      Auswandern ist "abstimmen mit den Füßen"

      UND es ist vom Standpunkt eines gutausgebildeten Jugendlichen,
      die einzig richtige Schlußfolgerung, auf die Unreformierbarkeit vom
      System-Österreich ! ! ! ! ! !

      So talentiert S.Kurz auch sein mag, sein Talent ist hier in Ösistan
      vergeudet -
      er wird nichts ausrichten können, gegen die
      Betonköpfe, die sich im "Wohlfahrtsstaat" einzementiert haben
      und jeden Versuch einer Reform mit der Nazikeule erschlagen . . .

    • wolfgang ullram (kein Partner)
      11. Oktober 2017 07:47

      kinder an sich helfen nicht bei der pensions sicherung. kinder die soviel verdienen, dass sie beiträge einzahlen....nur "ich geh ams" bringt nix, das betrifft in erster linie die zuwanderer die keine jobs über der hilfsarbeiter kategorie kriegen. nachdem das märchen mit den syrischen raketentechnikern und nobelpreisträgern ja geplatzt ist, ist nur kinder reinschaffen wirklich nicht pensionssichernd. es müssen kinder mit arbeitsplätzen sein die qualifiziert sind, mehr als mindestlohn zu kriegen.und da schauts in zukunft schlecht aus. weniger arbeitsplätze wegen automatisiereung und digitalisierung, fakt. nur arbeitslose kinder reinschaufeln bringen für die pensionierung nix.

  35. Flotte Lotte
    08. Oktober 2017 06:06

    Naja, auch etwas, was Schwarz-Blau schon richten hätte wollen, aber durch das laute Geplärr der Privilegierten übertönt wurde, besonders der ÖGB entblödete sich nicht, FÜR die Privilegien zu demonstrieren, denn den einfachen ASVG-Pensionisten hätte ja nichts geschehen sollen; sie sind ja nicht das Problem, sondern es wäre um eine Angleichung an das ASVG-System für alle gegangen. Dann hat man stets geklagt, Schwarz-Blau wolle das Antrittsalter erhöhen, wie brutal. Doch hat man es bis heute nicht geschafft, dass sich das tatsächliche Antrittsalter dem gesetzlichen, das nicht geändert wurde, anpasst.

    Schwarz-Blau ist es immerhin gelungen, die Frühpension stufenweise abzuschaffen (die Abschläge wurden erhöht) und der Berechnungszeitraum wurde ausgedehnt, auch die Beamtenpensionen wurden angegriffen. Doch wurden die Beamtenpensionen bis heute nicht angeglichen, sie zählen immer noch zu den Privilegierten: http://www.heute.at/politik/news/story/Beamte-cashen-bis-zu-200-000-Euro-Pension-46476335

    Kurzum. meine Meinung, lassts doch die armen kleinen Pensionisten endlich in Ruhe und schafft die Luxuspensionen ab (man denkt dabei nicht nur an Politiker, sondern natürlich an ÖBBler ORFler und andere "Geschützte").

    Es sollte eine Höchstpension von 2.000,- Euro eingeführt werden. Wer mehr haben möchte, soll sich privat zusätzlich versichern. So eine Zusatzversicherung sollte aber auch der Staat, die Pensionsversicherungen, anbieten. Ebenso sollte der Staat via Pensionsversicherungen eine sog. "Sofortrente" ermöglichen, bei der man einen angesparten Betrag einzahlt und dafür dann eine lebenslangte Rente erhält. So etwas gibt es z.B. in Deutschland, sicher auch bei uns, aber nur mit Banken. Doch der Staat wäre ja vertrauenswürdiger und es wäre eine Möglichkeit, marode Kassen zu sanieren...

    • Pennpatrik
      08. Oktober 2017 09:45

      "... besonders der ÖGB entblödete sich nicht, ..."
      Da würden die ÖGBler wohl um ihre Pensionsprivilegien umfallen.

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2017 13:04

      S.Kurz:
      "Die, die das abwickeln, dürfen nicht ungeschoren davonkommen" . . .

      Es ist die Partei, die hinter sowas steht, der Einzelne mag es wohl
      veranlaßt haben, aber er tut das niemals ohne Rückhalt (der ihm
      jetzt trotzdem fehlt) .

      Es muß ein Gesetz geben, welches solche Parteien aus dem
      Parlament aussperrt ! ! ! !

  36. oberösi
    08. Oktober 2017 03:43

    Wenn ich mir vorstelle, daß nächste Woche viele junge, gut Ausgebildete, akademisch Gebildete in der Überzeugung, das Gute zu tun, Grün/Neos/Rot wählen, hält sich mein Mitleid mit ihnen in Grenzen. Ein wachsender Teil dieser Leute gehört zudem zur staats- und systemnahen Gruppe der Nettostaatsempfänger. Offensichtlich muß diese Klientel die Folgen des Pensions-Crashes am eigenen Leibe erleben, um in ihrer schafsdämlich-politkorrekten Staatsgläubigkeit erschüttert zu werden.

    Es fällt mir auch beim besten Willen keine Partei ein, der ich zutrauen würde, das Thema wirklich ernsthaft anzugehen. Schon gar nicht den roten, grünen oder blauen Sozialisten.

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2017 13:15

      Seit die NEOS den Parteiaustritt von Christoph Vavrik "angestrengt"
      hatten, gibt es keinen Hoffnungs-Schimmer mehr, für eine positive
      Entwicklung der NEOS.

  37. Helmut Oswald
    08. Oktober 2017 03:08

    Vranitzky, der Bankier als edelproletarisches Bildungswunder, hat kurz vor seinem Abgang nochmals der von den Hyänen des Kapitalismus geschändeten Arbeiterklasse versprochen, daß ihre Pensionen sicher seien. Nun, diese Lüge hat seinerzeit Pretterebner, Lucona Aufdecker und Zeit seines Lebens aufrechter Feind des Sozialismus, zum Anlaß genommen, das auf den sogenannten 'Pensionistenbrief' des Kanzlers bezugnehmende Wahlplakat der SPÖ an die realpolitische Wirklichkeit im Land Österreich anzupassen und brachte sein Mitteilungsorgan (ein Druckwerk der 80er und 90er Jahre vergleichbarer Ausrichtung wie dieser von uns sehr geschätzte Blog) mit launiger Abbildung desselben Plakates heraus. Nur die Textierung war von ihm leicht modifiziert worden. Sie lautete ' Ich werde mich als Bundesklanzler persönlich dafür einsetzen, daß mir niemand meine 1,5 Euro Pension jemals wegnimmt. ' Diese durchaus glaubhafte Umtextung des Vranitzky Plakates löste bei den Genossen offenbar akute Schmerzschübe aus und der Antifa Kanzler verklagte Pretterebner auf etwa 5 Millionen, was diesem zunächst hohe Prozesskosten verursachte. Als die - überteuerte weil durch den willkürlich hochgetriebenen Streitwert naturgemäß kostenseitig stark fordernde Klagssumme mangels erfolgreicher Prozessführung - Vranitkys Klage wurde jedenfalls kostenpflichtig abgewiesen - dem Kläger zugewiesen wurde, ließ der sich über die Begleichung mehrere Jahre Zeit bis zu seiner Leistung. Und setzte damit den begabten Aufdecker auch nochmals wirtschaftlich unter Druck. Ob Kern auch nach Briefeschreiben zumute ist ?

  38. byrig
    08. Oktober 2017 02:51

    der grösste Skandal dabei ist,dass es den leuten nach wie vor leicht gemacht wird,letztlich bei voller Gesundheit in frühpension zu gehen.das ist politischer wille der spö.ich kenne unzählige Beispiele aus dem Bekanntenkreis aber v.a. auch beruflich wo das so ist.
    krasses Beispiel:53-jähriger bawag-mitarbeiter,als diese noch der Gewerkschaft gehörte,ging pumperlgesund in Pension wegen burnout,das der nie hatte.kaum war er in Pension,wurde ihm ein konsulentenvertrag angeboten.
    auf meine einwände als bekannter antwortete er,er hätte ja sonst sein haus nicht fertigbauen können.
    mit 64 sind noch 8% in Beschäftigung!!
    die gemeinde wien,im besitz der spö,schickt ihre beamten nach wie vor mit 56 ohne abzüge in Pension.
    es ist die spö die mafiaartig,wie ein maligner Tumor alle Strukturen durchzieht und beherrscht.warum? siehe oben.

  39. carambolage
    08. Oktober 2017 02:35

    Sind nicht auch die Luxus-Beamtenpensionen, die kaum durch Beitragszahlungen gedeckt sind, ein großes Problem?

    • Rübezahl
      08. Oktober 2017 06:27

      Es sind keine Pensionen!
      Die sind weiter "angestellt" Daher kommen auch die hohen Bezüge!
      Sie sind nur im Ruhestand - theoretisch wieder aktivierbar...

      Das Problem ist also, dass, einmal im Ruhestand, ein neuer die Arbeit tun muss.
      Also arbeiten ca 40-50% der beamten nicht, da sie im Ruhestand sind.
      Das ist das Konstrukt und das ist das Problem.

      Andererseits verdienten sie - früher - oft deutlich weniger als die ASVG-Angestellten und waren sicher, nicht gekündigt zu werden. Das nahmen sie in kauf und verwenden das noch heute als Argument, warum sie keine/ kaum Abschläge haben.

      Daher gibt es heute kaum mehr neue Anstellungen und Definitivstellungen - so viel ich weiß, aber was weiß man...

    • carambolage
      08. Oktober 2017 08:51

      Danke Rübezahl für aufklärenden Worte.
      Umso mehr bin ich überzeugt, dass (anachronistische) Privilegien immer zur Disposition gestellt werden sollten.

    • Brigitte Imb
      08. Oktober 2017 15:31

      "Die Tätigkeit wird ruhend gestellt"..od. so ähnlich heißt das, die Beamten werden NICHT in den Ruhestand versetzt.





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