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Sebastian Kurz, ein erstaunliches Phänomen drucken

Lesezeit: 9:00

Unglaublich, welche Ausstrahlung Sebastian Kurz derzeit ausübt, und wie diese Ausstrahlung von Monat zu Monat wächst. Nicht nur innerösterreichisch, sondern zunehmend auch europäisch. Obwohl er vorerst nur Außenminister ist, übertrifft der ÖVP-Obmann an Wirkung jetzt schon fast alle Nachkriegspolitiker, lediglich die Bundeskanzler Raab, Kreisky und Schüssel haben da in den letzten 72 Jahren in der gleichen Kategorie gespielt.

Das zeigen alle Berichte, wie Kurz derzeit österreichweit Plätze und Säle füllt. Das zeigen die Fernseh-Einschaltquoten, die sofort in die Höhe schnalzen, wenn Kurz auf dem Programm steht.

Noch erstaunlicher ist die Wirkung des Mannes im Ausland. Das zeigte mir dieser Tage ein scheinbar kleines, aber bezeichnendes Detail:

Beim Fernseh-Zappen bin ich auf Phoenix in eine Direktübertragung einer CSU-Veranstaltung aus dem (mir bisher unbekannten) niederbayrischen Landkreis Kelheim geraten. In einem Bierzelt waren 6000 Menschen versammelt, um den neualten CSU-Star und Nicht-mehr-Doktor Karl-Theodor zu Guttenberg zu hören. 6000 sind übrigens fast doppelt so viel, wie in Graz SPÖ-Vorsitzender Christian Kern bei seiner nationalen(!) Wahlkampferöffnung in hatte. Während Guttenberg viel Zeit dafür aufwendete, um über Donald Trump zu schimpfen (was die Zuhörer nur mäßig begeisterte), war das eigentlich Sensationelle der davor redende Gastgeber, der dortige Landrat Martin Neumeyer. Nachdem er erwartbarer Weise auf die bevorstehende deutsche Bundestagswahl hingewiesen hat, sagte er unmittelbar danach den aus dem Mund eines Bayern fast unfassbaren Satz: "Die wichtigste Wahl für Europa ist aber drei Wochen danach die Wahl von Sebastian Kurz in Österreich." Lauter Jubel.

Do legst di nieda, müsste man fast auf Bayrisch sagen. Nicht die eigene Wahl, die im mächtigsten Land Europas, ist die wichtigste, sondern die von Kurz in Österreich. Das erinnert schon an die deutsche Euphorie zehn Jahre davor rund um Barack Obama. Das muss aber natürlich auch ein Warnsignal sein, dass auf so hoch gespannte Erwartungen nur ein Absturz kommen kann.

Aus solchen Sätzen spricht jetzt jedenfalls der kaum verhehlte Frust, dass es für die bürgerlichen, die konservativen Wähler – also die Mehrheit! – in Deutschland kein befriedigendes oder gar begeisterndes Angebot gibt. Das macht die Hoffnungen, ja geradezu messianische Erwartungen umso größer, die in den jungen Mann aus Österreich gesetzt werden.

Worauf genau aber beruht diese Euphorie?

Dafür gibt es zwei Fundamente. Das eine ist die Person Kurz, das zweite ist die Politik, die der ÖVP-Mann in Zeiten wie diesen eingeschlagen hat. Dazu einige Stichwörter:

Die Person Sebastian Kurz

  1. Er ist ein höflicher und wohlerzogener Bürgersohn, was mehr denn je positiv wirkt.
  2. Er scheint selbstsicher und frei von Nervosität in sich zu ruhen – ohne aber die besserwisserische Von-oben-herab-Präpotenz und aufgesetzte Leutseligkeit anderer Politiker auszustrahlen.
  3. Er sieht attraktiv und gepflegt aus, ohne in die Kategorie Schönling zu fallen.
  4. Er erweckt immer den Eindruck – im Vieraugengespräch wie auch bei Massenversammlungen – eines konzentrierten Interesses am jeweiligen Gegenüber und will diesen nie belehren.
  5. Bisher ist es keinem einzigen Schmutzkübelversuch gelungen, ihm persönlich etwas Negatives anzuhängen, sei es aus dem Privatleben, sei es aus der Performance als Politiker.
  6. Er kann recht gut reden, ohne marktschreierisch, demagogisch oder untergriffig zu wirken. Und auch ohne langweilig zu werden wie Angela Merkel.
  7. Er hat sich bisher in allen Themenbereichen als sorgfältig vorbereitet erwiesen, wie ein Student vor der Prüfung.
  8. Er ist durch seine Geradlinigkeit ein positiver Kontrast zum ständig zwischen linkem und rechtem Parteiflügel hin und her schwankenden SPÖ-Obmann, der außerdem fast jeden möglichen taktischen Fehler begangen hat, der oberlehrerhaft wirkt, der international noch überhaupt keine Fußspuren gesetzt hat und der sich überdies grob fahrlässig mit einem seit langem unter Kriminalitätsverdacht stehenden Berater eingelassen hat.
  9. Während der SPÖ-Obmann vor Journalisten offen über Kurz schimpft ("Vollholler"), hat dieser jedes persönlich böse Wort über politische Konkurrenten vermieden.
  10. Kurz strahlt persönliche Koalitionsfähigkeit nach fast allen Richtungen aus. Lediglich mit Christian Kern wird es nicht gehen. Aber sowohl Richtung Doskozil wie Strache wie Strolz sind durch sein verbindliches Auftreten keinerlei Brücken verbrannt. Kurz dürfte wohl auch mit den Grünen in beiderlei Gestalt können (sofern eine davon überhaupt ein relevantes Wahlergebnis erreicht). Während Kern eigentlich nur noch bei einer rot-pink-grünen Mehrheit Regierungschef werden kann. Aber die ist so unwahrscheinlich geworden wie der Zusammenfall von Weihnachten und Neujahr.
  11. Kurz scheint vor allem auf ältere Wählerinnen wie der ideale Schwiegersohn zu wirken – selbst wenn sie keine Tochter haben. Oder vielleicht gerade dann.
  12. Bisher scheint ihm sein Erfolg jedenfalls noch nicht zu Kopf gestiegen zu sein wie jenen beiden Nachkriegspolitikern, die im etwa gleichen Alter zu Superstars geworden sind: Das waren die Herren Androsch und Grasser. Beide haben wohl gerade auf Grund ihrer Jugend so leichtfertig agiert, dass sie schließlich vor dem Strafrichter gelandet sind (Grasser freilich noch ohne Verurteilung – die hat ja bisher immer nur in den linken Wochenzeitschriften stattgefunden).

Die politischen Eckpositionen

Auch auf sachpolitischer Ebene ist die Liste der für Kurz sprechenden Punkte eindrucksvoll:

  1. Kurz hat sich trotz seiner Jugend bisher schon in zwei Regierungsämtern bewährt.
      • Als Integrations-Staatssekretär, wo er bei Amtsantritt medial noch vernichtet worden war, hat er am Ende von allen Seiten Weihrauch bekommen – auch wenn das Islamgesetz nur ein halber Erfolg geworden ist (aber daran dürfte der islamfreundliche Koalitionspartner hauptschuld gewesen sein).
      • Und als Außenminister hat er erstens international eine gute wie eifrige Figur gemacht. Und zweitens hat er dabei mit der von ihm orchestrierten Balkansperre überhaupt sein Meisterstück geliefert. Diese war ja anfangs ebenfalls rundum überaus kritisch kommentiert worden. Heute hingegen wird nur noch versucht, sein Verdienst daran zu relativieren: Das sei gar nicht Kurz gewesen, sondern Ungarn (was aber schlicht ein Unsinn ist, bei aller Wertschätzung für die ungarische Politik. Denn auch nach Bau des ungarischen Zauns ist der Flüchtlingstreck ja weitergegangen, einfach an Ungarn vorbei via Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien. Kurz war der einzige, der erkannt hat: Man muss Mazedonien ins Boot holen, was die europäischen Linken lange verhindert haben, indem sie die damalige Regierung des Landes wild als undemokratisch beschimpft haben).
  2. Kurz hat es als erster und bis heute fast einziger Politiker seines Lagers gewagt, Angela Merkel und ihrem Kurs kritisch und standhaft entgegenzutreten, während etwa der bayrische CSU-Chef Seehofer gegenüber Merkel einen völlig unglaubwürdigen Zickzackkurs verfolgt hat.
  3. Kurz hat als weitaus erstes Regierungsmitglied die für die Menschen heute eindeutig dominierenden Themen Migration, Islamisierung und Kriminalität mit einer klaren und kantigen Linie besetzt, die sich völlig von der naiven Gutmenschpolitik der letzten Jahre unterscheidet.
  4. Er hat sich dabei auch nicht durch die übliche linke Agitation abschrecken lassen, dass eine solche Politik ein Skandal wäre, weil das ja Positionen der FPÖ wären, was sie völlig indiskutabel mache.
      • Kurz hat durch diese klare Kursänderung vielmehr viele über den Kurs der ÖVP enttäuschte Wähler wieder von den Freiheitlichen zurückgewinnen können.
      • Er hat damit aber auch viele Linkswähler gewinnen können, die mit dem von Rot (mit Ausnahme des Burgenlands) und Grün verfolgten Welcome-Kurs schon lange unzufrieden gewesen sind, die aber angesichts der jahrzehntelangen Diffamierungen vor einem direkten Wechsel zur FPÖ zurückgescheut sind.
  5. Kurz hat auch sonst viele von der ÖVP in den letzten Jahren in ihrem Modernisierungsfimmel fast aufgegebene konservative Positionen neu besetzt (soweit sie nicht schon per Gesetz aufgegeben waren): vom klaren Ja zum Gymnasium bis zum Nein zur Homosexuellen-Ehe.
  6. Kurz hat nicht nur bei der Balkansperre, sondern auch in vielen anderen Fragen an Glaubwürdigkeit gewonnen, weil sich immer dasselbe abgespielt hat: Zuerst fallen alle über ihn her, dann wird seine Linie nach und nach von anderen Politikern in Österreich und dann in Europa übernommen.
      • Sperre der Mittelmeerroute und australische Lösung (der französische Präsident Macron nähert sich derzeit ebenso wie Italien dieser Position Schritt für Schritt an, auch wenn sie noch nicht diese Ausdrücke verwenden);
      • Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei (am deutschen Wahlkampfende ist plötzlich auch die SPD dieser Meinung);
      • Weniger Leistungen für Flüchtlinge (plötzlich ist auch der deutsche Innenminister De Maiziere dafür).
  7. Kurz hat sich die ÖVP in einem Ausmaß gefügig gemacht, wie es mit Ausnahme der Zeit vor den Wahlen 1956, 1966, 2002 und 2006 in 72 Jahren noch nie einem ÖVP-Chef auch nur annähernd gelungen war. Dabei führt der 30-Jährige die ÖVP in absolutem Alleingang, ganz ohne "Team", was wahrscheinlich noch überhaupt nie so der Fall gewesen ist. Journalisten scheitern dennoch – oder gerade deshalb – seit Wochen daran, auch nur irgendeinem Schwarzen einen kritischen Halbsatz über Kurz zu entlocken.
  8. Kurz hat auf seine Liste die interessantesten Quereinsteiger und Parteiwechsler der letzten Jahrzehnte versammeln können. Das gilt vor allem für die Namen Moser, Dönmez und Taschner.
  9. Kurz hat es schließlich bisher vermeiden können, der üblichen SPÖ-Angriffslinie gegen die ÖVP ("Rentenklau", "nur für die Reichen") irgendeine konkrete Flanke zu bieten. 

Die Schwachpunkte

Auch die gibt es – und der erste besteht genau in dem gerade Gesagten:

  • Dieses Mittun bei roter Soziallizitation ist zwar taktisch in Hinblick auf den Wahltag wahrscheinlich geschickt, ist aber schlicht schlecht fürs Land. Denn er hat ja bei allen Soziallizitations-Unsinnigkeiten der SPÖ wie etwa einer außertourlichen Rentenerhöhung oder dem Verzicht auf den Pflegeregress mitgemacht.
  • Er hat bisher jenes Feld noch nicht glaubwürdig besetzen können, für das die ÖVP immer am meisten gestanden ist: Das ist die Zuschreibung eines vernünftigen Umgangs mit Wirtschaft und Staatsfinanzen. Sein Glück: Auch keiner anderen Partei wird das zugeschrieben (selbst die Neos reden lieber nur ständig – und recht diffus – von Bildung und darüber, warum rechtlich alles Mögliche nicht geht, aber fast nie von Wirtschaft).
  • Kurz hat sich nicht getraut, die ganze ÖVP zu einem kompletten Vorzugsstimmenmodell zu zwingen.
  • Er hat seine mutige (und richtige) frühere Forderung nach direkter Demokratie zumindest vorerst entsorgt.
  • Er hat sich außer von der Ministerin Karmasin noch nicht von den anderen ÖVP-Schwachpunkten im Kabinett getrennt (vor allem der Justizminister zählt dazu).
  • Er kneift bei den Punkten Kammer-Zwangsmitgliedschaften und ORF-Zwangsgebühren.
  • Kurz hat als Konzession an die linke Political Correctness das formalistische und qualitätsferne Reißverschlusssystem (Mann-Frau) auf den ÖVP-Listen eingeführt. Das hat jetzt etwa in Niederösterreich zu der absurden Situation geführt, dass Finanzminister Schelling auf der Landesliste (hinter dem Niederösterreichmatador Sobotka und einer unbekannt gebliebenen bisherigen Abgeordneten) nur auf einem unsicheren, also von starken ÖVP-Gewinnen abhängigen, dritten Platz steht. Das ist kontraproduktiv und nicht klug (auch wenn Schelling durch sein allzu kooperatives Mittun beim Mitterlehner-Faymann-Kurs etwas beschädigt ist).

Aber nichts von diesen Negativa scheint Kurz irgendetwas anhaben zu können. Und auch die fast täglichen Versuche der anderen Parteien, ihn mit ständig neuen Argumenten anzugreifen, haben Kurz bisher nicht beschädigen können. Ja, sie haben ihm im Gegenteil sogar eine zusätzliche Aura der Souveränität und als wichtigsten Mittelpunkt des Wahlkampfes verliehen. Die Angreifer werden das wohl auch nicht mehr schaffen – es sei denn, Kurz würde etwa bei einem Einbruch in einen Supermarkt erwischt.

Aber ebenso gewiss ist, dass nach dem Wahltag auch für Kurz die Mühen der Ebenen und der Realität kommen werden, die Konfrontation mit den vielen unvereinbaren Versprechungen und Erwartungen, mit den vielen Lobbys und egoistischen Gruppeninteressen, mit Länder-Egoismus und Sozialpartner-Ansprüchen. Und dass er am eigenen Leib erfahren wird, dass die ÖVP psychisch immer eine sehr labile Partei ist, die stets zwischen himmelhochjauchzend und zutodebetrübt pendelt.

In diesen Wochen ist sie jedenfalls über allen Wolken beim Kurz-Zujauchzen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 11:01

    Ja, da muss ich dem Blogautor Recht geben!
    Dieser Kurz ist sowas von erfolgreich gewesen bisher!
    Der Messias ist er, ganz gewiss!

    Als Integrations-Staatssekretär hat er dafür gesorgt, daß der Islam zu Österreich gehört.
    Spannende Berichterstattung - vom Ehrenmord unter paläolithischen Lemuren bis zum drive-by-Shooting, vom Messerstechen bis zum Kopftreten - inklusive.
    (Solange dabei keine Autochtonen zu schaden kommen, interessiert es mich wie ich ehrlicherweise zugebe aber nicht.)

    Eer reiht sich da passend in die Reihe von piefkinesischen Lichtgestalten, wie dieser Göring-Eckardt, die da neulich in Kurz'scher Manier von sich gab, warum sie den Islam so liebt:

    „Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, und natürlich gehören Muslime zu Deutschland. Und ich finde, darüber können wir ganz schön froh sein. Es wäre sehr langweilig, wenn wir nur mit uns zu tun hätten.“

    Ein Kurz-Zitat quasi. Kein Wunder, daß er laut A.U. mit jeder Art von Grün kann.
    Mit ihm wird es noch bunter, als es schon ist.

    Und die Sozi-Justiz, aufgebaut und indoktriniert von diesem Brandstetter wird weiter nach Belieben schalten und walten und Verbrecher hätscheln, Kinderschänder pardonnieren aber politische Gegner verfolgen.

    Die totale Überwachung ist ja eine ÖVP-Idee.
    Wie auch die Ansiedlung linker Spitzelvereine a la ZARA in Ministerien.

    Die Balkanroute hat er nicht geschlossen. Das war Orban. Den er dann noch rotzfrech angepisst hat und kein Wort der Entschuldigung für die Frechheiten irgendwelcher roter und schwarzer Wühlratten gefunden hat, die die Unbgarn beschimpft haben.

    Die Migranten sind nach seiner Ansicht auch viel gebildeter als die Einheimischen.
    die Arbeit der diversen Spezialisten kömnnen wir täglich in der Zeitung lesen, wenn es überhaupt berichtet wird.

    Die Mitarbeit an Gesetzesbruch, Verschwendung von Volksvermögen usw. rechnen wir ihm auch hoch an. Er hat ALLLES mitgetragen, kein Wort dagegen gesagt, wenn sich das Weibchen Mitterlehner wiedre und wieder dem roten Großbock hingegeben hat.

    Hinter ihm ist noch immer die kryptomarxistische ÖVP, die für Verlotterung der Justiz, Genderei (Bundeshymne), Abschaffung des Gymnasiums (ja, die ÖVP hat im Parlament nachweislich gegen die Beibehaltung gestimmt) ohne daß sich deren Parteiprogramm irgendwie geändert hätte!

    KURZ:
    ALLES ein Popanz und eine Lüge, wie man sie von der ÖVP seit Jahrzehnten kennt. Ein Drittel der Wähler wird darauf hereinfallen.

    Das Erwachen in der neuen GroKo mit Kurz und Doskozil wird böse werden.
    Wieder wird keinem linken Verein die Subvention gestrichen, wieder wird die Antifa nicht zur terroristischen Organisation erklärt werden, weiter wird eingebürgert und islamisiert werden wie bisher.

    Alle Jubelpropaganda für diese Gestalten verfängt bei mir nicht.
    Mein Gedächtnis ist lang, meine Festplatten sind groß.

    Ich vergesse und verzeihe nichts.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 04:05

    Bei solchen Kurz-Festspielen erlaube ich mir, der verehrten Leserschaft einen Vergleich zu servieren, der mir schon lange auf der Zunge liegt. Vorausschickend und vereinfachend unterstelle ich einmal ganz frech, dass die Mehrheit der Leser irgendwann einmal Waehler der Volkspartei waren (wohl kaum Sozialisten und auch wenige der damaligen 5 Prozent Partei FPOE).
    Mein Vergleich geht so: der Waehler ist die Ehefrau, die OEVP der Ehemann. Vor langer Zeit lebte man einigermassen zufrieden zusammen. Der Gatte hatte ein paar Macken und man war nicht mit allem immer einverstanden, aber es lief summa summarum ganz gut. Dann begann sich der Ehemann zu veraendern. Vielleicht war es eine Midlife-Crisis. Er begann „modern“zu werden und hatte den Zeitgeist entdeckt. Er traf sich jetzt immer oefter mit neuen Freunden, die ihn mehr und mehr unter ihren Einfluss brachten. Vieles, was bisher gut war, bezeichnete er jetzt als spiessig oder konservativ (mit negativem Beigeschmack natuerlich). Frueher oder spaeter fand die Frau heraus, dass es nicht nur bei Freundschaften blieb. Der Ehemann hatte eindeutig eine Affaere. Er kleidete sich anders, liess sich die Haare faerben und ein Flinserl stechen. Er hing in linken Szenetreffs herum, nahm Drogen und verhielt sich genaus so wie jene, die er jahrelang kritisiert hatte.
    Zuerst reagierte die Frau verletzt und zog sich zurueck, in der Hoffnung, der Mann wuerde wieder zur Vernunft kommen. Und wirklich, alle 4-5 Jahre stand er wieder mit einem Schmuckstueck oder Blumen vor der Tuer und gelobte reuuig Besserung. Geruehrt verzieh die Ehefrau alles und glaubte wieder an ihr altes Glueck. Leider hielt dies nicht lange. Sobald der Ehemann sich sicher fuehlte, die bessere Haelfte wieder „im Sack“zu haben, ging die Sache wieder von vorne los, und meistens noch schlimmer als vorher.
    Irgendwann reichte es der Frau und sie setzte den Mann vor die Tuer. Dann begann der Nachbar, ihr den Hof zu machen. Das war ein geradliniger Typ, Marke Naturbursche, der auch einmal gerne Tracht trug. Er war zwar nicht Akademiker und auch sonst nicht immer Stammgast in den hoechsten Salons, aber er erwies sich als ehrlich und vor allem seinen Prinzipien treu. Die Frau begann eine Beziehung mit dem Nachbarn und obwohl auch hier nicht alles Eitel Wonne war – er hatte einige seltsame Freunde – erwies er sich als absolut treu und verlaesslich ueber viele Jahre.
    Und wieder gingen vier Jahre ins Land und siehe da: der alte Ehemann klopfte wiederum an die Tuer. Er sah jetzt wieder ganz anders aus. Anstatt der langen gefaerbten Haare, dem Flinserl und dem linken Schlabberlook wirkte er fast wieder wie frueher: Seitenscheitel, adretter (slimfit) Anzug. Er beteuerte, diesmal wirklich wieder der Alte zu sein. Er wuerde wieder auf den rechten Pfad zurueckkehren. Bis auf weiteres muesste er zwar noch ein Zeiterl so tun, also ob er auch noch ein bisschen Modern waere, aber nur, um seine alten Freunde nicht zu sehr zu brueskieren. Aber das wuerde schon wieder, wenn sie ihm wieder vertraute.
    Die Frau war in einem Dilemma: sie wuerde dem Ehemann ja so gerne glauben, aber die vielen Enttaeuschungen konnte sie nicht so schnell vergessen. Was, wenn sie ihn wieder ins Haus liesse, und dann ginge das wieder von vorne los? Und ueberhaupt: wie soll sie das dem Nachbarn erklaeren? Er hatte sie ueber viele Jahre loyal unterstuetzt, selbst gegen groebste Anfeindungen der anderen Leute im Ort. Er hatte sie nie hintergangen oder im Stich gelassen und war sich ueber alle Jahre selbst treu geblieben.
    Also, was tun? Der alten Liebe wieder eine Chance geben? Dem Nachbarn den Laufpass geben? Hoffen, dass die alte Beziehung wieder zusammenwachsen kann? Die Anwort muss sich wohl jeder selbst geben.
    Persoenlich halte ich es fuer ehrenwerter, den Nachbarn fuer seine Treue und Prinzipien zu belohnen und nicht 5 Minuten vor 12 auf die Strasse zu setzen. Der Ehemann muesste zuerst einmal nachhaltige Laeuterung beweisen.
    PS:
    Darueberhinaus sehe ich persoenlich Kurz in den Medien ein bisschen wie Trump letztes Jahr. Ich wuerde/werde beide nicht waehlen, aber es ist einfach herrlich, die linken Journalisten leiden zu sehen. So war es bei der Hochrechnung des sich abzeichnenden Wahlsieges von Trump, auf allen Sendern von ZDF bis ORF. So wird es hoffentlich auch im Oktober im ORF sein. Und solange Blau und Schwarz eine solide Mehrheit haben, UND zusammenfinden, soll es mir recht sein und das Land hat vielleicht noch eine Chance.

  3. Ausgezeichneter KommentatorTiroler Madl
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 12:45

    Ich bin wirklich sehr beeindruckt vom großen Talent von Sebastian Kurz, von seiner Höflichkeit und seinen Manieren, seiner Sachlichkeit und seinem professionellen Umgang mit politischen Mitbewerbern und Journalisten. Ich stimme im Allermeisten mit seiner Linie überein, doch das, was mich stört, ist genau das, was mich schon die vergangenen Jahre an der ÖVP gestört hat, dieses "Politisch-korrekt-sein-Wollen" mit Reißverschluss und Homo-Adoption. Den größten Schaden hat Österreich meiner Meinung nach nicht in wirtschaftlicher Hinsicht unter der rot-schwarzen Koalition genommen, sondern dadurch, dass alle gesellschaftspolitisch relevanen Ressorts und Themen kampflos der SPÖ überlassen wurden. Da kann ich keine Trendwende erkennen, deshalb werde ich nicht Kurz wählen, sondern die FPÖ, und für eine blau-schwarze oder schwarz-blaue Regierung beten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 07:53

    Genau deshalb werde ich die FPÖ wählen.

    1. Ich will keine SPÖ/FPÖ Koalition.
    2. Wenn die SPÖ stärker ist als die FPÖ hat sie eine Kanzleroption.
    3. Die SPÖ würde niemals in eine FPÖ-geführte Regierung gehen.
    4. Daher muß die FPÖ stärker sein als die SPÖ.
    5. Kurz gewinnt auch ohne meine Stimme.
    6. Er wird es nicht wagen, nochmals mit der SPÖ zu koalieren.

    Daher ist es vernünftig, will man eine SPÖ-Regierungsbeteiligung verhindern, die FPÖ zu wählen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 03:34

    Die Kurz-Kritiker – ob SPÖ, Grüne oder FPÖ – behaupten alle dasselbe: Zuerst hat er wie die Linken geredet, dann wie die Rechten. M.a.W: Kurz kopiert nur und ist deshalb nicht authentisch. Diese Behauptung verwehrt den Kritikern den Blick auf den vermutlich größten Erfolg von Kurz:
    Die ÖVP – bzw. die Liste Kurz – steht zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder für etwas; sie ist nicht mehr das wenig attraktive, nicht näher bestimmbare Etwas aus miteinander streitenden Bünden und Ländern, das bei den letzten Wahlkämpfen nicht einmal dazu in der Lage war, sich selbst zu definieren.
    Seit Kurz die ÖVP übernommen hat, führt er einen geradlinigen Wahlkampf, dessen Botschaft kohärent ist mit seiner bisherigen Politik und mit seinem Auftreten. Leistung, weniger Bürokratie, freies Unternehmertum, moderne Bildung, verstärkter Fokus auf die Kernaufgaben des Staates und der EU (etwa Sicherheit, Schutz der Außengrenzen etc.) – das sind nur einige der Inhalte.
    Viele Menschen erleben Kurz als besonders authentisch und die ÖVP erstmals wieder als inhaltlich definierbar. Deshalb prallt an ihnen die Kritik an Kurz meistens ab.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 10:09

    Man darf nicht vergessen, dass Kurz die Denunziantenanlaufstelle ZARA quasi geadelt hat (siehe k.u.k. Hoflieferant), als er sich von ihr eine Rassismeldestelle im eigenen Ministerium einrichten ließ. Reichte es nicht, dass wir das DÖW ertragen müssen? Dieser Knilch ist mit allen politischen Wassern gewachsen. Damit liegt er mit der Roten Zaraduzda auf einer Linie. Der nächsten Schwarz-Rotzigen Koalition steht nichts im Wege.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 03:44

    Für Max Weber bedeutet Macht vor allem eins: die Chance "den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen". Das heißt: Gerade die Fähigkeit, sich gegen den Widerstand des Gegners durchzusetzen, stellt die eigene Macht unter Beweis.
    Dass sich Kurz als Integrationsstaatssekretär gegen die vernichtende Kritik in den Medien durchgesetzt hat, dass er wider Erwarten auch als Außenminister eine gute Figur gemacht hat, dass er gegen den Widerstand aus Brüssel, Berlin etc. die Balkan-Route geschlossen hat, dass er sich in der ZiB gegen Armin Wolf behaupten konnte, dass er das Australien-Modell gegen alle Kritik propagieren konnte und dass er sich zu guter Letzt in der ÖVP durchgesetzt hat – all das ist vereint ein Riesen-Plus-Punkt, den kaum ein anderer Politiker einholen kann.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAloha
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 13:27

    Wählt kurz, oder wählt die FPÖ, wenn ihr kurz nicht mögt. Aber wählt!! Und treibt unmotivierte Sympathisanten ins Wahllokal. Ich wette, jeder hier kennt mindestens eine Person, die in Frage käme.

    So eine Chance auf eine breite Schwarz-blaue mehrheit kommt so schnell nicht wieder. Ich denke es ist die letzte Gelegenheit, die Verfehlungen in der Migrationspolitik halbwegs zu reparieren.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2017 08:25

    Ich warte seit 1975 auf jemanden, der die mörderische Fristenlösung abschafft. Sebastian Kurz wird das wohl auch nicht machen.

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  1. gs (kein Partner)
    25. September 2017 07:54

    Also, einen Schüssel in einem Atemzug mit Kreisky zu nennen ist mehr als ein starkes Stück !

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    21. September 2017 21:35

    Sagte ich es doch bereits, Dr. Andreas Unterberger als zukünftiger kuttenschwarzer Regierungssprecher geadelt, oder sollte man eher sagen "bezahlt"? Eine kerzerlutschende Lobpreisung für den berufslosen Dampf- und Nachplauderer, das Grasserimitat Kurz. Schmerzt beinahe körperlich diese götzenhafte Anbetung.
    Und da soll sich einer wundern daß es so ist, wie es eben ist.
    Mich wundert es bereits die längste Zeit, warum in diesem Blog eine relative Meinungsfreiheit geduldet wird. Die Propaganda wird subtil unters Volk gebracht, da war der Wertkonservative selig schon ein derberes Kaliber. Die paar Euros an Bloggebühren scheinen den Aufwand zu relativieren.

  3. Tulbinger (kein Partner)
    21. September 2017 18:04

    Schade dass der Wertkonservative selig nicht mehr den Höhenflug seiner ÖVP erleben durfte.

  4. Johann Krendl (kein Partner)
    21. September 2017 13:52

    Im Gegensatz zu Andreas Unterberger haben viele der Kommentatoren auf dieser Seite erkannt, daß Kurz wophl der Wunderwuzzi der Medien und der Meinungsforscher ist, aber in Wahrheit aus der Mitte der ÖVP kommt und für das österreichische Schlamassel voll mitverantwortlich ist.
    Wie Macron eine letzte Hoffnung für das weiterwursteln der alten Garden. Die Verankerung in den ÖVP Basislagern scheint abhanden gekommen zu sein. Soweit ich in Niederösterreich unterwegs war, es gibt kein von den Ortsgruppen aufgestelltes Kurz Plakat. Die "kleinen"Funktionäre versagen ihm schon jetzt die Gefolgschaft. Ich glaube und hoffe, daß sich der Kurz Hype als Rohrkrepierer entpuppt die der deutsche Schulz Hype

  5. keinVPsuderant
    21. September 2017 13:29

    Ginge es nach den Grauslichkeiten, die hier Kurz unterstellt werden und der aggressiven Spache, die hier von blauen Fans gepflogen wird, musst Liebling HC die Absolute bekommen, denn ROT/links/grün wollen sie gar nicht und Kurz verabscheuen sie. Wer soll dann mit dem tollen Burschen HC regieren???

    • fritzi (kein Partner)
      21. September 2017 19:02

      niemand
      es wird wieder rot-schwarz
      dafür werden leute wie sie sorgen

      bitte, gerne

  6. McErdal (kein Partner)
    21. September 2017 12:44

    ***Herbert Kickl - WAHL 17: Das Werben um die Wählergunst (Zusammenfassung) - 20.9.2017***
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=vyKalcCr0Po

  7. McErdal (kein Partner)
    21. September 2017 12:17

    ***SCHICKSALS-WAHL- NACHDENKEN + MERKEL ABWÄHLEN*****
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=tjQAmpQ4jvI

  8. McErdal (kein Partner)
    21. September 2017 11:45

    ****Akif Pirincci vor Gericht: Er bezeichnete Flüchtlinge als „Invasoren“ und warnte vor einer „Umvolkung“****
    w w w . e p o c h t i m e s . d e/politik/deutschland/akif-pirincci-vor-gericht-er-bezeichnete-fluechtlinge-als-invasoren-und-warnte-vor-einer-umvolkung-a2221657.html
    Auszugsweise:
    Pirincci bezeichnete Flüchtlinge als „Invasoren“ sowie „künftige Schlachter“ Deutschlands und nannte Politiker „Gauleiter gegen das eigene Volk“. Zuvor hatte er auf seiner eigenen Website angekündigt, er werde in Dresden „einen hübschen Text vorlesen, der in Sachen Wutrede in diesem Lande Maßstäbe setzen wird“.

  9. McErdal (kein Partner)
    21. September 2017 09:46

    *** Morgan Freeman stellt Russland als Kriegsfeind dar******
    a l l e s - s c h a l l u n d r a u c h . b l o g s p o t . c o.at/2017/09/morgan-freeman-stellt-russland-als.html
    Aus dem Artikel zitiert:
    Was sage ich dazu? Was ich zu allen Sauspielern sage, die meinen mit ihrem Bekanntheitsgrad sich in die Politik einmischen zu dürfen, nur weil sie eine Rolle in Filmen spielen und dafür völlig überrissen bezahlt werden.

    HALTET EURER LÜGENMAUL!!!

    Und Morgan Freeman soll sich für diesen verlogenen

  10. pro veritate (kein Partner)
    21. September 2017 09:43

    Ist es tatsächlich denkbar, dass Sebastian Kurz so viel reale Macht hat, um die ÖVP im Wesentlichen auf "seinem" Kurs alleine steuern zu können? Nach aller Logik und Erfahrung ist eindeutig dazu zu sagen: Nein! Er ist vielmehr als - durchaus herzeigbares, glaubwürdig erscheinendes, intelligentes, reformwilliges - Aushängeschild einer Partei - und des weiteren eines größeren "Netzwerkes" - zu sehen, das aber sehr wohl ein genau vorgegebene Rollenerwartung zu erfüllen hat! Und es gibt neben so manchem, in dem man ihm zustimmt, auch Dinge bzw. Äußerungen seinerseits, die kritisch aufhorchen lassen und verraten, in wessen Dienst er steht bzw. zumindest zu stehen scheint:

    • pro veritate (kein Partner)
      21. September 2017 09:49

      Es sind die "EU-Zentralisierer", "Globalisten" usw.! Von einer Wahl seiner neuen "Bewegung" ist aus meiner Sicht daher eindeutig abzuraten. Für mich gibt es - ohne allerdings eine konkrete Partei zu erwähnen - maximal zwei wahlwerbende Gruppen, denen man mit einigermaßen gutem Gefühl die Stimme anvertrauen kann. Wobei wieder an den Satz zu erinnern ist (sinngemäß): "Würden Wahlen etwas bewirken, sie wären längst verboten!"

    • Erythrozyt (kein Partner)
      21. September 2017 14:00

      ABER IMMER NOCH BESSER ALS KERN1

  11. cmh (kein Partner)
    21. September 2017 09:38

    Genial fand ich, den schwachen Brandstetter zum Vizekanzler zu machen.

    Denn

    dann hatte er weniger Zeit für sein Ministerium;
    dürfen tut er ja auch nicht das, was ein Parteiobmann als Vizekanzler darf;
    die SPÖ hat bei Branstetter eine gewisse Beißhemmung, weil der nur ein Dummy ist.

    Also ein guter Taktiker kann auch mit einem schwachen Minister etwas anfangen.

  12. einstensHotzenplotz2 (kein Partner)
    21. September 2017 09:37

    Na ja, Herr Unterberger ist halt ein, wenn auch kritischer, Kurz-Fan. Das ist halt so.
    NUR: In der Islam-Frage ist Kurz ein Weichei. Wenn der islam auch schon in der guten alten k.u.k.-Monarchie anerkannt war - nun, man hatte eben auch die guten, treuen Bosnier, die überwiegend Moslems waren. Heute hat Kurzens "Der Islam gehört zu Österreich" einen gefährlichen Beiklang. Muezzin, ick hör dir schon vom Stephansdom rufen! WEITER: Daß die Bayern auf Kurz derartige überhöhte Hoffnungen setzen, hat damit zu tun, daß Seehofer, auf den man so große Hoffnungen bzgl. der Migration setzte, die konservativen CSUler tief enttäuscht. Sie werden es vermutlich auch von Kurz sein.

  13. unbedeutend (kein Partner)
    21. September 2017 08:25

    Ich warte seit 1975 auf jemanden, der die mörderische Fristenlösung abschafft. Sebastian Kurz wird das wohl auch nicht machen.

    • pro veritate (kein Partner)
      22. September 2017 07:53

      @Erythrozyt
      Stattgegegeben! -
      Auch ein Bundeskanzler Kurz würde an der Fristenlösung mit Sicherheit nicht rütteln. Es ist nämlich vor allem das "geistige Gefängnis des Liberalismus" (letztlich aber eines versteckten, mitunter aber durchaus offen hervortretenden Totalitarismus), der es verhindert, dass eine qualifizierte Zahl von Politikern bereit und in der Lage wäre - auch vor allem argumentativ - diesem großen Übel entgegenzutreten. Man braucht schon einiges an Betroffenheit, Mut, Hausverstand und (menschlicher, christlicher) Überzeugung, um die falschen Argumente dieser Ideologie offen beim Namen zu nennen. Und daran krankt es in unseren Tagen in erster Linie.

    • pro veritate (kein Partner)
      22. September 2017 07:59

      Wird nämlich in diesem Punkt etwa ein Vergleich mit anderem als "unwert" bezeichneten Leben herangezogen, fällt das "Licht des logischen Denkens" bei vielen Zeitgenossen schlagartig aus - auch gerade weil einer solchen Gegenüberstellung argumentativ nichts entgegengesetzt werden könnte. -
      "Die Probleme beginnen im Kopf, aber nur dort können sie wieder gelöst werden!"

  14. Brigitte Imb
    20. September 2017 00:30

    Tschechien und Ungarn bewaffnen ihre Bürger

    Es sollte uns durchaus auch bedenklich stimmen – vor allem die Gründe dafür -, dass die Regierung in Tschechien mit einer Verfassungsänderung die Rechtsgrundlage für eine Bewaffnung ihrer Bürger geschaffen hat (PI-NEWS berichtete) und Ungarn 197 zusätzliche Schießstände für die Bevölkerung errichtet.

    Warum ist das so? Es existieren offenbar Geheimdienstanalysen, die ein solches Vorgehen als geboten erscheinen lassen. So warnte der ungarische Geheimdienstmitarbeiter Laszlo Földi, Ende Juli zur besten Sendezeit im staatlichen ungarischen Fernsehen, vor zehntausenden Migranten, die – finanziert mit Ölgeld – einen Bürgerkrieg in Deutschland vorbereiten. Er gehe davon aus, dass sie aus den sogenannten “No-Go-Areas“ heraus losschlagen und ihr Kampfgebiet sukzessive erweitern würden. Gleichzeitig würden islamische Parteien gegründet, die dann auch politisch die Macht in Deutschland übernehmen würden.

    An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Ungarn in der Flüchtlingskrise bisher immer als Quelle zuverlässiger und korrekter Informationen, die von der Rest-EU gerne verschwiegen worden wären, erwiesen hat.

    http://www.pi-news.net/buergerkriegsgefahr-in-deutschland-teil-ii-sind-wir-vorbereitet/

    • Undine
      20. September 2017 21:16

      Vielen Dank für den Link! Da stellen sich die Nackenhaare auf!

    • SchauGenau (kein Partner)
      21. September 2017 09:06

      Da passt gut dazu, daß die ÖVP geschlossen für die, das Waffenrecht für Legalwaffenbesitzer weiter verschärfende, EU-Richtlinie gestimmt hat.

      Und daß der Soberl die Entwicklung in Tschechien scharf verurteilt und als "Anschlag auf das staatliche Gewaltmonopol" bezeichnet hat.

      In den täglichen Nachrichten kann man lesen, wie toll das "staatliche Gewaltmonopol" die Bürger schützt!
      Und am Beispiel Kataloniens, wie es demokratische Willensäußerungen behandelt - der Vergleich macht sie sicher.

  15. kritikos
    19. September 2017 23:19

    Hoffentlich jauchzen sie (ÖVP-Granden) ihm auch nach der Wahl zu. Wenn ÖVP auch weiter existieren will, dann nur mit weitestgehend bevollmächtigten Kurz. Also geben wir ihm die Stimme, in Erinnerung an frühere Stimmabgaben, wie ein Partner in anderen Worten geschrieben hat.

  16. Brigitte Imb
    19. September 2017 22:52

    OT - Ein Patriot

    "KÖLN. Der Wirtschaftswissenschaftler Max Otte hat Angela Merkels (CDU) Bundesregierung vorgeworfen, Deutschland zu ruinieren. Am CDU-Parteiprogramm habe er nichts auszusetzen, die gelebte Praxis sei jedoch „grausam“, sagte Otte dem Internetportal wallstreet:online.

    „Niemals hätte ich gedacht, daß eine CDU-Regierung unser Land dermaßen schädigen könnte.“ Merkel reiße Deutschland „sehenden Auges in den Strudel“. Die Einwanderungspolitik habe ihm als CDU-Mitglied bewogen, dieses Mal sein Kreuz bei der AfD zu machen.

    „Die Zuwanderung, wie sie jetzt betrieben wird, ist katastrophal. Sie wird unser Land zerstören“, kritisierte Otte. Bereits jetzt gäbe es sogenannte No-Go-Areas und einen ersten Fall, in dem ein Moslem in Deutschland mehrere Frauen haben dürfe. Hinzu kämen mehr als 1.000 registrierte Kinderehen.

    Otte befürchtet Nachteile wegen Outing"

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/merkels-zuwanderungspolitik-wird-deutschland-zerstoeren/

  17. machmuss verschiebnix
    19. September 2017 22:05

    Jahrelang hatten die Linken versucht, KHG fertig zu machen, damit
    ihm nur ja kein Einstieg in die Politik mehr gelingen möge. Während
    dessen ist ihnen einer von "drinnen" über den Kopf gewachsen :)

    Und ja, Kurz ist ein Ausnahmetalent, aber nach der Wahl werden
    ihm wieder die nichtmal garnicht nachgiebigen "Ausnahmebetonköpfe"
    seiner eigenen Partei im Weg stehen - und zwar in ALLE RICHTUNGEN ! ! !

  18. Brigitte Imb
    19. September 2017 21:45

    Trump: „Unsere Hoffnung liegt in einer Welt stolzer, unabhängiger Nationen, die diese Welt zu einem besseren Ort machen.“ An die Vertreter der Staatengemeinschaft gerichtet, fragte Trump: „Sind wir noch Patrioten? Lieben wir unsere Länder genug, um ihre Souveränität zu schützen?“

    D A N K E !!!! Diese Sätze alleine sind ausreichen, da braucht man sich die Rede eigentlich gar nicht mehr anhören.

    Daran sollte Kurz anknüpfen.

    https://jungefreiheit.de/?p=192190

  19. Franz77
    • Brigitte Imb
      19. September 2017 19:59

      Ich hätt´s mir behalten. Bin ja auch eine Unmenschin. :-)))

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 20:03

      Noch etwas.

      Der messserstechende, schutzsuchende Schwestermörder ist amtsbekannt. Hätte niemand für möglich gehalten, zumal er ein Anhänger der "Friedensreligion" ist.

      http://www.krone.at/wien/afghane-der-schwester-toetete-war-amtsbekannt-hehlerei-und-betrug-story-589454

    • Undine
      19. September 2017 20:23

      @Franz77

      Und was folgern wir aus dieser Geschichte? Holt noch viel, viel mehr Ausländer zu uns, damit wir alle unsere verlorenen Sachen wieder zurückbekommen, weil die Ausländer ja ALLE sooo ehrlich sind!

      @Brigitte Imb

      Wenn der afghanische HELD verurteilt werden würde, bekäme er ganz schön viele Jahre Häfen aufgebrummt. Der ehrenrettende Jungmörder wird aber für den grausamen Mord an seiner Schwester NICHT verurteilt werden, denn erstens ist er ja noch so jung, zweitens stammt er aus einer Kultur, die ihn für diese Heldentat belohnen würde. Er wird also von einem Geschwader an Psychologen und Psychiatern jahrelang BETREUT werden und bald ein freier Mann sein. Die Behandlungskosten, die beim Fenster hinausgeworfen sind, berappen natürlich nicht die Moslems, sondern WIR!

      Der gesamte afghanische Familienclan gehört umgehend ausgewiesen und nicht von uns depperten Österreichern fürstlich alimentiert!

    • Brigitte Imb
  20. Brigitte Imb
    19. September 2017 19:49

    Entschuldigung, noch ein OT

    Doskozil läßt uns vorrechnen wie profitabel die Heeresinvestitionen seien. Von 2,3 Milliarden Euro generiert das Heer für das Jahr 2017 satte 19 Milliarden Euro.

    Gut so. Daß das Heer aufgerüstet gehört, das kann selbst für einen Laien wie ich es bin nicht die Frage sein. Aber ohne nachrechnen zu wollen und dem Minister diesbezüglich zu vertrauen, tut sich mir die Frage auf: Welchen Nutzen könnten wir ohne "Bereicherung" lukrieren/zeitigen ?

    http://www.krone.at/oesterreich/heer-investitionen-bringen-19-milliarden-euro-verteidigungs-studie-story-589427

  21. Brigitte Imb
    19. September 2017 19:30

    OT - Die Chance, daß 2 Kleine rausfallen lebt.

    je 4% für Neos und Pilz. Das Luna mit 8% finde ich absolut überbewertet.

    https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?cid=0

  22. Brigitte Imb
    19. September 2017 17:28

    Kurz ist sicher seit langer Zeit das Beste, was an Politikern hervorkam. Dennoch, ich traue ihm nicht.
    Wie ich bereits einmal erwähnte, er müßte erst einmal Abbitte leisten um für mich wirklich glaubhaft zu erscheinen.

    Der Islam gehört nicht zu Österreich und die neuen "Kolonisten" sind zu 90% Analphabeten und nicht besser gebildet als die Österreicher.

    Solange diese Korrekturen von ihm nicht geleistet werden: NJET zu türkis (diese Farbe steht mir außerdem nicht).

    Und noch ein OT

    Man kann das Hosenflattern der Sozen schon riechen, sie wollen sich in Wien von den Grünen lossagen. SPÖ:Wir widersagen dem grünen Teufel. *ggg*

    http://www.krone.at/wien/spoe-politiker-schluss-mit-rot-gruen-in-wien-um-wahl-zu-retten-story-589439

  23. Haider
    19. September 2017 17:28

    Nirgendwo liest man, daß im Ministerrat EINSTIMMIGKEIT herrschen muß, sonst geht gar nichts. Also MUSS Kurz allen Grauslichkeiten der letzten sieben Jahre zugestimmt haben. Oder kam jetzt kurz vor der Wahl als deus ex machina die Erleuchtung? Ich fürchte, es ist weniger die "Erleuchtung" als ganz einfach der übliche "Schmäh" eines Wahlwerbers.

  24. Flotte Lotte
    19. September 2017 17:05

    Meine kompetente Meinung dazu: Kurz hat seltsame Ohren, nicht nur, dass sie abstehen. Karl Heinz hat mir viel besser gefallen...

    Offenbar geht das Establishment auf Kurz nicht so los wie auf den armen KHG. Was das wohl bedeuten mag?

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 18:56

      Naja, für die Ohren kann er nix dafür.......

      Mir gefällt v.a. seine Frisur nicht, aber das soll dann doch eher eine Nebensächlichkeit bleiben. (Die war aber beim KHG ab Fiona ebensowenig genial. Nun trägt er die Haare wieder kürzer.)

      Grasser ist und war bestimmt kein "Lamperl", aber es ist schon sagenhaft was dem widerfährt. Ich bin neugierig wie lange er noch herhalten muß. Die Sozen graben den in 20 Jahren wahrscheinlich noch aus und stellen ihn hin als wäre ER der Satan und nicht sie selber, die Sozen.

    • Flotte Lotte
      19. September 2017 19:11

      Grasser war extrem beliebt, ebenso wie Kurz jetzt. Er war der Hauptgrund für den Erdrutschsieg der ÖVP nach Knittelfeld. Die Volkspartei erzielte damals fast 43 Prozent und die Koaltion Schwarz-Blau verlor nach den Neuwahlen insg. nur 2%. Dadurch, dass Schüssel Grasser in sein Team holen konnten, kamen auch die Stimmen der Freiheitlichen zu Schüssel - ca. 16%. Seither wird Grasser angegriffen und zwar von allen Seiten. Grasser war (und ist es wohl noch) sehr gefährlich, nämlich insofern, als er eine eigene Partei gründen könnte, um jene Wechselwähler von damals noch einmal anzusprechen.

      Was die Äußerlichkeiten betrifft, wollte ich mich ein bisserl an den Stil der Beurteilung anpassen :)

    • Flotte Lotte
      19. September 2017 19:15

      Die haben das studiert und jetzt ist es Kurz, der das vorgaukelt. Er ist aber nicht echt. Wir wissen das ja. Grasser hingegen war echt.

      Sie wollen nur die Stimmen. Und das war's dann.

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 19:24

      Ich erinnere mich noch ganz genau an den Hype, der in der Bevölkerung um Grasser tobte, wie etwa: 'Wenn es Schüssel gelingt Grasser zu holen, dann kriegt er die Absolute'.

      Die Roten wußten ganz genau um den Intellekt und die Ausstrahlung von Grasser Bescheid. Daß KHG auch rechnen kann, kam ihnen zusätzlich in die Quere.
      Wir wissen was die Roten in ihrer Verzweiflung vor der Oppositionsbank angerichtet haben und wir können sicher sein, daß sich dieses Szenario im Bedarfsfall wiederholen wird.

    • machmuss verschiebnix
      20. September 2017 20:09

      Brigitte Imb, wenn es in 20 Jahren die Sozen immer noch gibt,
      dann kann es Österreich nicht mehr geben !

      Die Jungen - die fleißigen unter ihnen - werden abwandern, denn
      die kriegen überall auf der Welt was besseres . Hierbleiben werden
      nur die schleißigen Sozialhilfe-Empfänger und Rot-Wähler .

      Ganz abgesehen davon, daß in 20 Jahren sowieso ein "anderes Lied"
      gespielt wird.

    • Brigitte Imb
      21. September 2017 01:26

      Die Sozen sind nicht so einfach auszurotten , da müssen Sie - falls das jemals gelingt - noch einge Dekaden drauflegen.
      ...und dann beginnt der "Film" wieder frisch abzuspulen. Das Lied dazu wird angepaßt.

  25. Romana
    19. September 2017 15:43

    Dieser Werbetext für Sebastian Kurz ist in mehreren Punkten hinterfragenswert. Die Ausführungen über seine Person klingen wie einem Empfehlungsschreiben entnommen (höflich, wohlerzogen..), wobei Äußerlichkeiten wie Attraktivität und gepflegtes Aussehen eine große Rolle spielen. Auch die Aufzählung seiner „politischen Eckpositionen“ kann nicht unwidersprochen bleiben:
    „Kurz hat sich...in zwei Regierungsämtern bewährt“: Er hat diese Ämter innegehabt, aber außer eine gute Figur zu machen, nichts zustande gebracht.
    „Kurz hat es als erster und bis heute fast einziger Politiker seines Lagers gewagt, Angela Merkel und ihrem Kurs kritisch und standhaft entgegenzutreten“: Er hat mit Faymann die Willkommenskultur v. Merkel mitgetragen.
    „Themen Migration, Islamisierung und Kriminalität mit einer klaren und kantigen Linie besetzt“:
    Erst auf Grund des wachsenden Unmuts in der Bevölkerung wurden die Wortmeldungen kantiger, denen aber keine Taten folgten.
    „Konservative Positionen neu besetzt“: Konservativ war die ÖVP vor Kurz, es war geradezu ihr Markenzeichen, konservativ zu sein.
    „hat sich die ÖVP …. gefügig gemacht“: Das kann nur jemandem gefallen, der die ÖVP hasst und ist sicherlich kein sympathischer Zug.
    „die interessantesten Quereinsteiger und Parteiwechsler“: Leider wurden bewährte Regierungsmitglieder, gestandene ÖVP-Politiker und erfahrene Parlamentarier gegen politisch unerfahrene Neulinge ausgetauscht.
    Resumé: Das Messias-Syndrom grassiert auch in diesem Forum und führt sogar zu der voreiligen Annahme, der viel Gepriesene werde bei der Wahl den Sieg davontragen. Es hat sich aber schon oft erwiesen, dass es erstens anders kommt, und zweitens, als man denkt.

    • Bob
      19. September 2017 16:37

      Das ist ein Grund warum ich nicht mehr darüber schreiben mag!***********************************+

    • Undine
      19. September 2017 16:52

      @Romana

      Perfekte Charakterisierung von KURZ und seinen "Taten" nach Abnehmen der rosaroten Brille!

      ************************************************************!

    • Flotte Lotte
      19. September 2017 17:06

      *beifallklatsch" Romana!

    • glockenblumen
      19. September 2017 19:24

      @ Romana

      ************************************
      Die schöne Maske wird nach der Wahl abgleiten.....
      aber die Österreicher fallen immer wieder darauf herein

    • logiker2
      19. September 2017 20:33

      ****************!
      @Glockenblume, darum wird er auch zurecht Östertrottel genannt. Zahlreiche Bekannte haben vor dem Erscheinen des Messias noch versichert diesmal FPÖ zu wählen. Nun sind einige bereits umgefallen, weil er ja so nett und charmant ist. Wie einfach es eigentlich ist, eine Österreich Verräter Partei wieder an die Macht zu bringen bzw. zu halten.
      PS: das Zutodebetrübt wird sich bald nach der Wahl einstellen, denn es sind wieder 5 Jahre Zeit, Österreich wie D, gemäss EU Agenda den Todesstoss zu versetzen.

  26. Chivasso
    19. September 2017 15:33

    Wie in diesem Forum bereits mehrfach dargelegt, trägt die ÖVP ein großes Maß an Schuld für die aktuellen Zustände in unserem Österreich. Selbst ein Herr Kurz kann sich da - trotz seines vermeintlichen Glanzes - nicht aus der Verantwortung nehmen. Diese neu eingefärbte Schwalbe macht eben noch keinen Sommer. Für mich gilt: Nein zur ÖVP. Ich habe ein Gedächtnis wie ein weißer Elefant.

    • Undine
      19. September 2017 20:47

      @Chivasso

      Mir ist heute beim Lesen des AU-Kommentars fast ein bisserl übel geworden von dem vielen Weihrauch! ;-)

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 20:54

      Seind´S net so goaschtig und gönnen Sie doch dem Hrn. Dr. Unterberger seine Freude am Basti, den wir drei bestimmt nicht wählen werden.

  27. oberösi
    19. September 2017 14:25

    AU schreibt: "...übertrifft der ÖVP-Obmann an Wirkung jetzt schon fast alle Nachkriegspolitiker, lediglich die Bundeskanzler Raab, Kreisky und Schüssel haben da in den letzten 72 Jahren in der gleichen Kategorie".

    Vergeßt mir Sinowatz, den "traurigen pannonischen Steppentapir" (Copyright Reinhard Tramontana) nicht, immerhin Hauptverantwortlicher der mit dem israelischen Geheimdienst und den Intersozen eingefädelten Waldheim-Intrige, der Sanktionen und Historikerkommission...

  28. Undine
    19. September 2017 13:48

    Also, daß der rabiate JUNGMÖRDER ein ASYL-BERECHTIGTER (!!!) Afghane ist, der mit dem schon vor einer Woche prophylaktisch erworbenen Messer (als junger Moslem hat man "allzeit bereit" zu sein) die FAMILIEN-EHRE wieder hergestellt hat---Liebe zur Tochter, zur Schwester nach europäischem Empfinden ist wohl in mohammedanischen Familienclans drittrangig)---ist ja mit einem Tag Verheimlichung heraußen.

    Müssen WIR mehr oder weniger christlich erzogenen Österreicher uns denn wirklich damit ABFINDEN, daß wir von Steinzeitkulturen überschwemmt werden, deren FAMILIEN-EHRE so leicht GEKRÄNKT ist, daß sie nur mit einem Messer, das man einem jungen Mädchen x-mal in den Körper rammt, wieder hergestellt werden kann?

    In seinen Kreisen gilt der abscheuliche Mörder, der Wiederhersteller der FamilienEHRE (an dieser Art von EHRE finden die Antifanten vermutlich nichts zu kritisieren!) als HELD! Daran werden auch noch so viele Kurse nichts ändern.

    Herr KURZ, stellen Sie Ihre Macht, die Ihnen als Politiker gegeben ist, und Ihr diplomatisches Geschick unter Beweis und klären sie diese mohammedanischen Steinzeitmenschen auf, daß sie sich ihre FAMILIEN-EHRE an den Hut stecken können und am besten das Gastland, mit dessen Sitten sich diese Leute nicht anfreunden können, so schnell wie möglich zu verlassen.

    Herr KURZ, der ISLAM gehört NICHT zu Österreich!
    Herr KURZ, der RAMADAN gehört nicht zu Ö, auch nicht das grausame SCHÄCHTEN der Tiere!
    Sparen Sie sich, bitte, Ihre ANBIEDERUNGEN an die MOHAMMEDANER---Sie schaden damit nur uns Einheimischen, und das wollen Sie doch hoffentlich nicht. Sprechen Sie klare Worte und handeln Sie---FÜR uns einheimische Österreicher!

    • oberösi
    • Romana
      19. September 2017 14:55

      Herr Kurz wird niemanden aufklären, denn Herr Kurz weilt im Ausland. Zu brenzligen Situationen äußert er sich prinzipiell nicht, sondern genießt "die Aura der Souveränität"(O-Ton A. Unterberger) als Mittelpunkt des Wahlkampfes, und gibt bestenfalls hochgestochene Gemeinplätze von sich.

    • Undine
      19. September 2017 15:05

      KURZ ist ein Islam-Versteher.

    • Bob
      19. September 2017 16:40

      Undine*****************************************************************************************************************************************************************************************************************

    • Chivasso
      19. September 2017 17:19

      Ich ziehe meinen Hut vor diesen Ausführungen.
      Vielen Dank!

    • riri
      19. September 2017 18:35

      Undine@ Ihre Empfehlungen an Herrn Kurz werden nicht gehört werden. In der Diskussionsrunde zur Wahl 2017 gestern auf Oe24 bestätigte und verteidigte seine Generalsekretärin Frau Köstinger die schon bekannten Aussagen von Kurz (hervorgerufen durch den Angriff von Kickl auf die ÖVP zur Migration):

      der Islam gehört zu Österreich.
      Das Islamgesetz ist perfekt gemacht.
      Es sind nur Fachkräfte gekommen, siehe Firma Infineon.
      Und zum Abschluss: die Gekommenen sind tatsächlich im Durchschnitt gebildeter als die Österreicher.

      Also, in der Islamfrage wird sich bei Kurz nichts ändern.

    • glockenblumen
      19. September 2017 19:24

      @ Undine

      *************************************!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. September 2017 21:52

      Undine und Sensenmann an die Macht!

  29. Aloha (kein Partner)
    19. September 2017 13:27

    Wählt kurz, oder wählt die FPÖ, wenn ihr kurz nicht mögt. Aber wählt!! Und treibt unmotivierte Sympathisanten ins Wahllokal. Ich wette, jeder hier kennt mindestens eine Person, die in Frage käme.

    So eine Chance auf eine breite Schwarz-blaue mehrheit kommt so schnell nicht wieder. Ich denke es ist die letzte Gelegenheit, die Verfehlungen in der Migrationspolitik halbwegs zu reparieren.

    • oberösi
    • Sandwalk
      19. September 2017 18:03

      Richtig! Das herzzerreißende Gejammere, dass Kurz ein "Mohammedanerversteher" ist, kann ich nicht mehr lesen oder hören. Da krieg ich ja Wimmer am Hintern.

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 20:48

      @Aloha,

      ***********

      kurz*um, zweimal Kleinschreibung deute ich als Absicht, die möglicherweise verkannt wird. ;-)

    • Rau
      20. September 2017 07:00

      Der Kurz ist mir höchst sympathisch! Nur wählen kann man ihn nicht. Wie die Merkel steht er für nichts, sondern hält sich alles offen. Daher weiss man am Ende nicht, was man bekommt, wenn man Kurz wählt!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. September 2017 21:55

      Mit den schwarzen Kuttenprunzern wurden die meisten Migrierer eingebürgert. Was muß man nehmen um trotzdem eine ÖVerräterPartie zu lobpreisen?

  30. Undine
    19. September 2017 13:21

    Die ÖVP ist schon lange in allerhöchster Not---und dann meinte man, endlich den MESSIAS an der Angel zu haben. Man ließ ihn nicht einmal sein Studium abschließen, so sehr war Not am Mann. Dieses Manko wird ihm immer nachhängen. Die schwarzen Lemuren müssen nun (zumindest bis zur Wahl) den Mund halten. Bin schon neugierig, wenn BUSEK die Klappe aufreißt...

    MMn wird KURZ bald verheizt sein, denn die Erwartungen wird er nicht erfüllen können. Aber bis das ruchbar wird, ist alles wieder beim alten.

  31. Tiroler Madl
    19. September 2017 12:45

    Ich bin wirklich sehr beeindruckt vom großen Talent von Sebastian Kurz, von seiner Höflichkeit und seinen Manieren, seiner Sachlichkeit und seinem professionellen Umgang mit politischen Mitbewerbern und Journalisten. Ich stimme im Allermeisten mit seiner Linie überein, doch das, was mich stört, ist genau das, was mich schon die vergangenen Jahre an der ÖVP gestört hat, dieses "Politisch-korrekt-sein-Wollen" mit Reißverschluss und Homo-Adoption. Den größten Schaden hat Österreich meiner Meinung nach nicht in wirtschaftlicher Hinsicht unter der rot-schwarzen Koalition genommen, sondern dadurch, dass alle gesellschaftspolitisch relevanen Ressorts und Themen kampflos der SPÖ überlassen wurden. Da kann ich keine Trendwende erkennen, deshalb werde ich nicht Kurz wählen, sondern die FPÖ, und für eine blau-schwarze oder schwarz-blaue Regierung beten.

  32. otti
    19. September 2017 12:09

    ich kann mich der Kurzkritik der meisten Kommentatoren hier nicht anschließen.

    meine Frage: wer hat denn, national wie international , wohl die besten/meisten Möglichkeiten zumindest einen T e i l unserer (!) Werte (in diesem Blog einmal) durchzusetzen ?

    Von seiner Personalbesetzung einmal begonnen.

    Mich stören auch die sog. "Messias-Vergleiche" u.v.a.m.

    In unserer Ehe haben wir daher eine Vorgangsweise gefunden:
    einer wählt Strache - einer wählt Kurz - und heruntermachen tun wir b e i d e NICHT!

    • Rau
      19. September 2017 12:27

      Warum sollte eine FPÖ kein internationalen Kontakte knüpfen können. Um das zu machen muss auch Kurz nicht Kanzler werden. Aussenminister kann er bleiben, solange er in einer Regierung ist. Das sind keine Argumente für Kurz. Das sind Scheinargumente, die mit der Wahl gar nichts zu tun haben

    • otti
      19. September 2017 19:48

      Rau:

      aber vielleicht sollten wenigstens WIR hier erkennen, daß ALLE anderen Alternativen mit all ihren Auswirkungen nicht erstrebenswert sind !

      Aber natürlich: die liberal-konservativen-bürgerlichen finden ihren größten Genuß darin, sich selbst ständig zu stöpseln.

      Genau D A S ist der Unterschied zu den grün/links/linken Diktatoren !
      D I E halten zusammen.
      Und werden jeden Pavian wählen - hauptsache, sein Hintern ist ROT !

    • Rau
      20. September 2017 07:05

      Trotzdem hätt ich gern Argumente. Das mit Auslandkontakten ist keines. Das Ansehen Österreichs in der Welt auch nicht. Mit dem Schmäh bearbeitet man uns schon lange genug.

    • glockenblumen
      20. September 2017 08:16

      Ich kann Herrn Kurz nicht wählen, nachdem er gesagt hat, daß der Islam zu Österreich gehört und die illegalen Zuwanderer wären viel gebildeter als der Österreicher.
      Ich möchte einen Vertreter, der ZU Österreich und seinem Volk steht und das schützt, indem er Grenzen suffizient sichert, so einen wie Herrn Orban!

    • logiker2
      20. September 2017 09:14

      @Glockenblume, richtig, die ÖVP ist heute eine linksversiffte EU hörige Partei, darum wird bei Kurz auch Österreich gar nicht mehr erwähnt. Er stimmt ja mit mit der Anschauung des Ökokommunisten in der Hofburg zu 100 % überein.

  33. Politicus1
    19. September 2017 12:01

    Das Tagebuch beweist wieder einmal seine demokratische Grundhaltung. Viele der hier gebrachten Gastkommentare würden im STANDARD oder in der PRESSE das Tageslicht nicht erblicken - sozusagen in der Redaktion abgetrieben werden.
    Schon gar nicht, die hie und da verzweifelt wirkenden Versuche der Strache-Anhänger, keine Wähler von Blau nach Türkis zu verlieren.

    • Rau
      19. September 2017 12:44

      Strache Anhänger? Der ist gut!
      Wusste nicht, dass eine türkis/blaue Koalition zur Wahl steht.
      Die ÖVP ändert kurzfristig sogar ihre Farbe, betreibt damit gleichsam Selbstverleugnung, weil sie eine gewaltige Abfuhr befürchtet, und Sie reden von einer Angst der Blauen. Wenn sie da Angst vermuten, dann müsste man im Falle der ÖVP aber von massiver Panik sprechen ;)

  34. annona
    19. September 2017 11:36

    Die runderneuerten Altparteien werden mit ihren designten Programmen den
    offenen Bürger wieder ins bewährte System packen , weil die vielen Vorteile eines
    Wohlfahrtsstaates nicht wirklich ohne die beiden ALTEN gehen wird!
    Ein Kurz macht noch keinen Demokratiesommer und ein Kern schon überhaut nicht !
    Tausende Parteigünstlinge sind quasi abhängig ,die Medien abhängig , die Unis
    sowieso linkslastig ,die Bauern brauchen immer mehr "Unterstützung" , die
    negativ Steuerbezieher , die Rezeptbefreiten und dann noch die Invasoren im
    Islamlook - alle wollen dass es so bleibt , um noch mehr Österreich in Geiselhaft
    nehmen zu können - die EU nicht vergessen wünscht sich das auch!!
    Neue Masken spielen auf bewährten Instrumenten das alte Lied..............

  35. W. Mandl
    19. September 2017 11:01

    AU schreibt:
    "6.Er kann recht gut reden, ohne marktschreierisch, demagogisch oder untergriffig zu wirken...."

    Ergänzend: Sebastian Kurz beherrscht vor allem die Kunst, sich klar, prägnant und verständlich auszudrücken. Man versteht, was er sagen will. Das ist eine der wichtigsten Kompetenz (Kommunikationskompetenz), die ein Politiker haben muss.

  36. Sensenmann
    19. September 2017 11:01

    Ja, da muss ich dem Blogautor Recht geben!
    Dieser Kurz ist sowas von erfolgreich gewesen bisher!
    Der Messias ist er, ganz gewiss!

    Als Integrations-Staatssekretär hat er dafür gesorgt, daß der Islam zu Österreich gehört.
    Spannende Berichterstattung - vom Ehrenmord unter paläolithischen Lemuren bis zum drive-by-Shooting, vom Messerstechen bis zum Kopftreten - inklusive.
    (Solange dabei keine Autochtonen zu schaden kommen, interessiert es mich wie ich ehrlicherweise zugebe aber nicht.)

    Eer reiht sich da passend in die Reihe von piefkinesischen Lichtgestalten, wie dieser Göring-Eckardt, die da neulich in Kurz'scher Manier von sich gab, warum sie den Islam so liebt:

    „Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, und natürlich gehören Muslime zu Deutschland. Und ich finde, darüber können wir ganz schön froh sein. Es wäre sehr langweilig, wenn wir nur mit uns zu tun hätten.“

    Ein Kurz-Zitat quasi. Kein Wunder, daß er laut A.U. mit jeder Art von Grün kann.
    Mit ihm wird es noch bunter, als es schon ist.

    Und die Sozi-Justiz, aufgebaut und indoktriniert von diesem Brandstetter wird weiter nach Belieben schalten und walten und Verbrecher hätscheln, Kinderschänder pardonnieren aber politische Gegner verfolgen.

    Die totale Überwachung ist ja eine ÖVP-Idee.
    Wie auch die Ansiedlung linker Spitzelvereine a la ZARA in Ministerien.

    Die Balkanroute hat er nicht geschlossen. Das war Orban. Den er dann noch rotzfrech angepisst hat und kein Wort der Entschuldigung für die Frechheiten irgendwelcher roter und schwarzer Wühlratten gefunden hat, die die Unbgarn beschimpft haben.

    Die Migranten sind nach seiner Ansicht auch viel gebildeter als die Einheimischen.
    die Arbeit der diversen Spezialisten kömnnen wir täglich in der Zeitung lesen, wenn es überhaupt berichtet wird.

    Die Mitarbeit an Gesetzesbruch, Verschwendung von Volksvermögen usw. rechnen wir ihm auch hoch an. Er hat ALLLES mitgetragen, kein Wort dagegen gesagt, wenn sich das Weibchen Mitterlehner wiedre und wieder dem roten Großbock hingegeben hat.

    Hinter ihm ist noch immer die kryptomarxistische ÖVP, die für Verlotterung der Justiz, Genderei (Bundeshymne), Abschaffung des Gymnasiums (ja, die ÖVP hat im Parlament nachweislich gegen die Beibehaltung gestimmt) ohne daß sich deren Parteiprogramm irgendwie geändert hätte!

    KURZ:
    ALLES ein Popanz und eine Lüge, wie man sie von der ÖVP seit Jahrzehnten kennt. Ein Drittel der Wähler wird darauf hereinfallen.

    Das Erwachen in der neuen GroKo mit Kurz und Doskozil wird böse werden.
    Wieder wird keinem linken Verein die Subvention gestrichen, wieder wird die Antifa nicht zur terroristischen Organisation erklärt werden, weiter wird eingebürgert und islamisiert werden wie bisher.

    Alle Jubelpropaganda für diese Gestalten verfängt bei mir nicht.
    Mein Gedächtnis ist lang, meine Festplatten sind groß.

    Ich vergesse und verzeihe nichts.

    • Cotopaxi
      19. September 2017 11:21

      "Das Erwachen in der neuen GroKo mit Kurz und Doskozil wird böse werden."

      Das sehe ich genauso.

    • Bob
      19. September 2017 11:23

      Sie sprechen mir aus der Seele*******************************************************************************************+

    • Politicus1
      19. September 2017 11:56

      wann und wie hat KURZ den Orban angepatzt?
      Bitte Fakten.

    • Almut
      19. September 2017 11:57

      @ Sensenmann
      ********************************************!
      "ALLES ein Popanz und eine Lüge . . .Ein Drittel der Wähler wird darauf hereinfallen":
      Da sieht man wieder, wie leicht es ist die Leute an der Nase herumzuführen.

    • logiker2
      19. September 2017 12:31

      @Sensenmann,*******************! Vergessen sollte man auch nicht den Ökokommunisten in der Hofburg, der in seiner Alterssenilität noch allerlei Schaden anrichten kann um eine blaue Regierungsbeteiligung zu verhindern und nicht zu vergessen, wenn alle Stricke reissen, eine Wahlwiederholung wegen....... Das schwarze Innenressort hat da ja schon Erfahrung.

    • differenzierte Sicht
      19. September 2017 18:14

      Wenn man das hier liest, erkennt man erst, was Polemik wirklich kann. Ist das das Werkzeug, mit dem die Blauen regieren wollen. Ich hoffe, es sind nur die HC-Fans - angeleitet von Kickl - so, sonst würde es eine einzige Katastrophe!

    • differenzierte Sicht
      19. September 2017 18:22

      .... und @Sensenmann, Ihre Festplatte hat gewaltige Sprünge oder sie kann die blauen Fehlleistungen/Fehlbesetzungen/... nicht abspeichern.

    • glockenblumen
      19. September 2017 19:26

      @ Sensenmann

      wieder mal voll auf den Nagel getroffen! **********************

    • Sensenmann
      19. September 2017 21:39

      Kleiner Nachtrag.
      13.09.2016 - Kurz: Orban ist nicht Teil der europäischen Lösung - er ist Teil des Problems. (NDR)
      Damals trug er die offenen Grenzen mit, faselte vom Islam, der zu Östereich gehörte usw.
      Dann bemerkte er, daß das nicht so gut ankommt.
      Wenige Monate später Kehrtwende. Er lobt Orban für den Schutz der Schengengrenze!
      Spielt den Grenzsicherer, fast genau so gut wie der alte Bolschewik den Naturburschen)

      Ist aber "zu rechts". Er wird scheinbar zurückgepfiffen. (Soros und CFR?)
      Heute legt er Orban nahe, doch vor dem EuGh zu Kreuze zu kriechen, aber will Grenzen sichern:
      https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/kurz-ruft-ungarn-zu-respekt-gegen-eugh-urteil-auf/ar-AAsdFce

    • Sensenmann
      19. September 2017 21:44

      Und während seiner Eskapaden passiert in Österreich das hier

      https://extremism.gwu.edu/sites/extremism.gwu.edu/files/MB%20in%20Austria-%20Print.pdf

      ganz ungeniert. Natürlich nach segensreicher Tätigkeit als Integrationswurschtel und Hand in Hand mit dem Soberl.
      Klar, der Islam gehört eben zu Österreich und wer den paläolithischen Lemuren, die ihrem blutsaufenden Wüstendämon Tiere und - hier gerade noch nicht, sonst aber gerne - Menschen opfern, ein frohes Schlachtfest wünscht, der KANN ja nichts dagegen haben.

      Ein Januskopf. Ein ÖVPler.
      Hinterfotzig, verschlagen und tückisch.

      An ihren Taten sollt ihr sie erkennen...

    • Zssz
      19. September 2017 23:57

      Sensenmann
      Was für eine eine bemitleidenswerte, traurige Person Sie sein müssen. Nichts im Hirn.

    • Almut
      20. September 2017 07:44

      @ Zssz, differenzierte Sicht
      Außer Beleidigungen haben Sie keine sachlichen Argumente: das ist Polemik (Definition lt. Duden: persönlicher Angriff ohne sachliche Argumente)

      @ Politicus1
      Sensenmann kann seine Behauptungen immer belegen!

    • Romana
      20. September 2017 09:22

      Sensenmann nennt das Kind beim Namen. Unbarmherzig, aber richtig!

    • differenzierte Sicht
      20. September 2017 13:17

      @Almut, wen hab ich hier beleidigt?

    • McErdal (kein Partner)
      21. September 2017 09:40

      @ Sensenmann
      Sie sprechen mir aus dem Herzen! Sein sogenanntes Charisma scheint das SOROS Geld zu sein! Wie sonst sollte man den völlig hirnbrannten Hype der Medien um Ihn erklären können??? A.U. scheint auch an Realitätsverweigerung zu leiden, er blendet völlig aus, daß "unser Bürschen" scheinbar sehr dem SOROS verpflichtet ist - bzw. der IHN sehr gut motivieren kann - hm? Man denke nur an die SOROS Denkfabrik ECFR, wo er Mitglied ist!
      Haben alle Poster hier seine Zeiten im Parlament vergessen ? Ich habe Ihn oft gesehen,
      er ist das jüngste Regierungsmitglied - der WETTERHAHN in Person!!!!

    • Erythrozyt (kein Partner)
      21. September 2017 14:03

      Schön und gut, aber er ist immer noch besser als Kern. Und Strache eignet sich nicht als Bundeskanzler.
      In jedem Fall werden die Sozen aufschreien, demonstrieren und um ihre Pfründe schreiend, zerstörend kämpfen.
      Und vorne die Pizzaprinzessin!

    • Depressiver (kein Partner)
      21. September 2017 14:45

      Zur Zeit haben wir die Pest/Cholera Koalition. Mit dem "Phänomen" Kurz an der Spitze dann die Cholera/Pest Koalition. Dank angeblich "Verantwortungsbewusster" auch"gutmenschlicher" Wähler. Woher nimmt man derartige Unverfrorenheit in der "Überzeugung"? Oder ist es wirklich so unfassbare Blödheit?

    • Franz Huber (kein Partner)
      21. September 2017 15:50

      Lieber Sensenmann,

      Sie sollten Ihre Kurz Phobie untersuchen lassen. Ihre andauernden Ressentiments sind ja nicht mehr normal!
      Glauben Sie wirklich HC wird eine Absolute schaffen? Sie können der Realität ins Auge schauen, es wird ein Kurzsieg werden und ich hoffe dass es mit der FP eine 2/3 wird damit aufgeräumt werden kann!q7b6hq

    • antony (kein Partner)
      21. September 2017 20:18

      @Sensenmann**********************************************************
      sehr gut!!!

    • McErdal (kein Partner)
      21. September 2017 20:31

      An alle KURZ Fans hier:
      Auch Macron wurde so hochgejubelt von den Medien - aber nach der Wahl war das "ERWACHEN" sehr schnell da......der LACK ist ab.......es gibt Menschen, die so etwas brauchen weil sie nicht lernfähig sind !

  37. HDW
    19. September 2017 10:38

    Die geradezu hündische Anbiederung der C Parteikader, in der BRDDR an Merkel und in der Volksrepublik Ö. an Kurz, erschliesst sich mir aus deren Geschichte der ersten Hälfte des 20.Jahrhundert. Nicht sehr erfreulich.
    Im übrigen versucht AU Marketing als Substanz darzustellen, nur an den rhetorischen Fähigkeiten einer Person, die z.B. den Verfassungsrang der Nebenregierung und deren Dominanz im Paramnt noch nie konkret in Frage gestellt hat.

  38. Cotopaxi
    19. September 2017 10:09

    Man darf nicht vergessen, dass Kurz die Denunziantenanlaufstelle ZARA quasi geadelt hat (siehe k.u.k. Hoflieferant), als er sich von ihr eine Rassismeldestelle im eigenen Ministerium einrichten ließ. Reichte es nicht, dass wir das DÖW ertragen müssen? Dieser Knilch ist mit allen politischen Wassern gewachsen. Damit liegt er mit der Roten Zaraduzda auf einer Linie. Der nächsten Schwarz-Rotzigen Koalition steht nichts im Wege.

    • Undine
      19. September 2017 10:30

      Absolute Zustimmung!***************!

    • Johann Sebastian
      19. September 2017 10:43

      Guter Punkt. Es sind diese zwei Gesichter, die mich so stoeren. Einerseits (siehe oben) Bollwerk gegen die Homo-Ehe. Andererseits hat er kein Problem mit der (meiner Meinung nach viel schlimmeren) Adoption. Irgendwie kommt mir vor, dass er es allen recht machen will. Und auf der rechten, konservativen Seite wird das dann immer entschuldigt mit: Vor der Wahl muss man mitziehen (Pensionen zB), um den Roten keine Angriffsflaeche zu bieten. Oder: das kann man nicht mehr zurecknehmen (Genderei, Quoten) etc, weil das wirkt reaktionaer. Usw.

    • Cotopaxi
      19. September 2017 10:46

      Man sollte Parteien und Politiker nicht danach wählen, was sie für die Zukunft versprechen, sondern für das, was sie in der Vergangenheit geleistet haben.

    • Sensenmann
      19. September 2017 11:03

      @Cotopaxi

      Genau DAS! Versprechungen sind billig, Taten aber bleiben.

    • Cotopaxi
      19. September 2017 11:19

      Mit ZARA und bestimmten Aussagen hat sich Kurz ein paar starke Stücke geleistet.

    • Almut
      19. September 2017 11:48

      *********************************
      Ebenso, absolute Zustimmung!

    • logiker2
      19. September 2017 12:18

      @Cotopaxi*******************! Einfach schon belustigend aber auch erschütternd, wie euphorisch Menschen auf schöne bzw. neue Verpackungen reagieren. Offensichtlich auch unser geschätzter Blogmaster. So eine Wahlwerbung bringt nicht mal die ÖVP Zentrale zustande.

    • Franz77
      19. September 2017 12:36

      "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".

    • Rau
      19. September 2017 12:55

      An ihren Früchten erkennt man sie doch längst. Das dumme ist nur, dass bei dem Wähler Erkenntnis nix fruchtet

    • Wyatt
      19. September 2017 14:53

      @ Cotopaxi
      ******
      ******
      ******
      nochmals:

      Man sollte Parteien und Politiker nicht danach wählen, was sie für die Zukunft versprechen, sondern für das, was sie in der Vergangenheit geleistet - und vor allem sich geleistet und der eigenen Bevölkerung zugemutet haben.

    • carambolage
      19. September 2017 19:07

      Sicher machte auch Kurz Fehler, aber er war trotzdem hervorragender Minister der Juniorpartner-Partei, nicht der Regierungschef.
      Die ÖVP war doch mit den Großkoalitionären in der Partei doch schon so heruntergewirtschaftet, dass es schlimmer nicht mehr geht.
      Ich glaube es ist nicht so wichtig ob man die FPÖ oder die ÖVP wählt, Hauptsache diese beiden Parteien können eine Regierung und können für Österreich den letzten, lebenswichtigen Turnaround herbeiführen.
      Gehässigkeiten bringen da natürlich nichts, mit Strache alleine geht's auch nicht!

  39. Undine
    19. September 2017 09:55

    Nachdem die etablierten Großparteien nach ständigen Wahlverlusten am Ende ihres Lateins angelangt sind, setzen sie europaweit auf einen MESSIAS. In F heißt der Messias MACRON, in Ö ist es KURZ. Der Überschwang mag bis zur Wahl anhalten, aber dann ist er bald vorbei. Bei MACRON dürfte die Begeisterung bereits stark abgeklungen und der Ernüchterung gewichen sein.
    Das haben halt die Wunderwuzzis so an sich: Sie schlüpfen allesamt wieder in das gewohnte Alltagsgewand---die Fäden werden anderswo gezogen. Aber als LOCKVÖGEL sind diese scheinbar "neuen, frischen, unverbrauchten" Gesichter allemal gut.
    Herr SOROS und sein Sohn werden problemlos von KERN auf KURZ wechseln und gewinnen.

  40. Undine
    19. September 2017 09:34

    OT---aber den Vogel abgeschossen um die beste Formel zur rückstandlosen Ausrottung des eigenen Volkes hat man im bekannt links-fortschrittlichen Schweden gefunden---auf der Universität LUND:

    KINDER-VERZICHT! Denn Kinder stellen die "größte menschgemachte Umweltbelastung" dar!

    Hmm, aber wie wollen die Schweden diesen Gipfel an neugewonnener Weisheit den "mohammedanischen Mitbürgern", vor allem denen aus Afrika klarmachen, deren Hauptbeschäftigung das Zeugen möglichst vieler Kinder zu sein scheint?
    Und was wird ERDOGAN von dieser Idee halten, der doch für mindestens fünf Kinder pro muselmanischer Familie plädiert?

    'Studie hetzt gegen Familien: Wer Kinder bekommt, ist "Umweltsünder"'

    https://www.unzensuriert.at/content/0024478-Studie-hetzt-gegen-Familien-Wer-Kinder-bekommt-ist-Umweltsuender

    • SchauGenau (kein Partner)
      21. September 2017 09:15

      Liebe Undine, Ihr Entsetzen über die Studie kann ich nicht teilen. Nicht einmal im unzensuriert-Bericht ist davon die Rede, daß das nicht allgemein, also auf die ganze Menschheit bezogen ist.
      Und es ist Tatsache, daß die Umweltbelastung/Ressourcenverbrauch durch einen Menschen mit seinem Tod aufhört.
      Und die ungebremste Zunahme der Menschheit ist einfach das größte Problem und die größte Bedrohung, gerade auch für uns und unseren Lebensstil.
      Nicht nur wegen der Umweltprobleme sondern vor allem wegen der sozialen Probleme, die durch den Kampf um Lebensraum und Ressourcen, unausbleiblich sein werden.

      Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Weniger Kinder oder sparsamere Lebensweise.

  41. dssm
    19. September 2017 09:23

    So recht Herr Unterberger hat, so nachdenklich stimmt mich das. Denn wenn Kurz als eloquenter Star eines Wahlkrampfes wirklich das Ruder herumreißen kann, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis in einer anderen Partei ein ähnlich vorzeigbarer Kandidat aufgestellt wird. Ich habe fast den Eindruck, selbst die KPÖ könnte mit so einem Kandidaten wieder in den Nationalrat kommen. Realistisch betrachtet gibt es kaum ein Wahlprogramm, halt viele schöne Ansagen, aber dermaßen unkonkret, da kann nachher fast alles kommen. Sowohl SPÖ als auch FPÖ sind da konkreter, was aber anscheinenden egal ist.

    Das Problem hier ist meiner Meinung nach die viel zu große Struktur, denn in einer überschaubaren Gemeinde, da hilft alles Aussehen und die beste Eloquenz rein gar nichts, weil man sieht ja was dahinter steckt. Bei Kurz ist es schwer zu beurteilen, ob die Schließung der Balkanroute von seinen leitenden Beamten oder von ihm angestoßen und durchgezogen wurde.

    Auch das ‚australische Modell‘ nehme ich ihm nicht ab, denn wer ernsthaft etwas umsetzen will, der definiert erst einmal das wie. Und da habe ich noch nichts vernommen. Es wird also ein Kandidat der Sieger werden, welcher weder zu Kammern, ORF, Ausschaffung der Migranten, NGO-Wahnsinn, Pensionssystem, Förderirrsinn, Föderalismusreform (…) auch rein gar nichts konkret Greifbares gesagt hat.
    Toll – ich soll also ein nettes Gesicht wählen? Mir wäre ein greifbares Programm lieber!

    • Undine
      19. September 2017 10:52

      @dssm

      ***************************!
      KURZ hätte längst die Möglichkeiten gehabt, seine Ideen durchzusetzen. Die schöne Verpackung wird bald wertlos, wenn man entdeckt, daß der Inhalt des Päckchens leeres Stroh ist.

    • Bob
      19. September 2017 11:13

      *********************************

    • Rau
      19. September 2017 11:54

      Richtig. Die Grossauftritte vor internationalen Gremien, wie jetzt bei der UN Vollversammlung lösen hier kein einziges Problem, bedienen aber die Grossmannsucht der ÖVP (alt/neu/runderneuert).
      Mittlerweile ist weithin bekannt, dass gerade die UN verantwortlich für die Massenwanderung nach Europa ist, weil bereits 2014 die Mittel für genau das, was jetzt gefordert wird, nämlich Flüchtlingslager und Hilfe vor Ort, damals im Libanon und der Türkei, gestrichen wurden.

    • dssm
      19. September 2017 13:04

      @Undine
      Mit dem leeren Päckchen werden Sie schon recht haben!
      Erstens weil ja nichts konkretisiert wird.
      Zweitens haben wir ja von der ÖVP erlebt wohin Wahlversprechen führen („Entfesselung der Wirtschaft“). Wobei ich Spindelegger diesen Spruch eher abgekauft habe, mir schien zumindest, der Kandidat zeigte hier sein wahres Gesicht. Bei Kurz habe ich dieses Gefühl nie.

      Andererseits, wenn Kurz wirklich diesen Wandel vom Saulus zum Paulus gemacht hätte, also das halbe FPÖ-Programm übernommen hat, so könnte dies auch Lernfähigkeit zeigen, eine Eigenschaft die bei unseren faktenresistenten Obertanen eher selten vorkommt. Die Zukunft wird es uns weisen.

    • Wyatt
      19. September 2017 14:29

      @ dssm
      *******
      *******
      *******
      .......und so wirds kommen: "Es wird also ein Kandidat der Sieger werden, welcher weder zu Kammern, ORF, Ausschaffung der Migranten, NGO-Wahnsinn, Pensionssystem, Förderirrsinn, Föderalismusreform (…) auch rein gar nichts konkret Greifbares gesagt hat!"

    • Riese35
      19. September 2017 19:04

      @dssm: ***************************************************!

      Und dann bin ich gar nicht sicher, ob Kurz (oder jemand anderer aus seinem Team der neuen "Rising Stars") nicht bei der erstbesten Gelegenheit, wenn seine Vorhaben auf Widerstand stoßen, das Handtuch schmeißt, so wie es einst Spindelegger getan hat. Unser Wahlsystem ist so aufgebaut, daß man Parteilisten wählt, und nicht den Bundeskanzler.

      Ich werde daher meine Wahlentscheidung nicht an einem einzelnen Rising Star aufbauen, sondern am ganzen Apparat, der da zur Wahl steht; und auch nicht auf einem geduldigen Papier, sondern an den Früchten (Taten), die man erkennen kann.

  42. Arbeiter
    19. September 2017 09:22

    Anschließend an die treffende Gescihichte von Johann Sebastian: damit man der ÖVP das Neue abnimmt, braucht es zuerst eine deutliche Distanzierung vom Alten und Entschuldigung für das Alte, tätige Reue und Buße.

  43. Bob
    19. September 2017 09:13

    Liebe Leute, ich bin es Leid immer wieder dasselbe zu schreiben.

    • Johann Sebastian
      19. September 2017 10:11

      Touche. Hoffentlich ist der Wahlkampf bald vorueber.......

    • Riese35
      19. September 2017 19:08

      @Bob: ***************! Wie immer, kurz und bündig alles Wesentliche gesagt!

      Wir könnten die Argumente durchnumerieren und dann in den Debatten ganz einfach nur mehr die jeweiligen Nummern anführen. ;-)

  44. Josef Maierhofer
    19. September 2017 08:52

    Sebastian Kurz ist sicher von Dr. Schüssel gut beraten.

    Ad Positiva:

    Als Integrationsstaatssekretär und Integrationsminister hat Kurz den heutigen Zustand mit herbeigeführt. Als Ausrede wird immer die Koalition dienen, was eben auf die SPÖ und die Grünen und die Pilz Kommunisten und die NEOS hauptsächlich zurückfällt und auf die Feigheit der ÖVP, da geglaubt zu haben, mitmachen zu müssen, schließlich ging es ja um die Pfründe der Selbstbedienung und Selbstbedienungsklientel.

    Dass er persönlich pro Gymnasium ist, mag schon sein, aber es ist das Umfallen der ÖVP im Liegen, das er mit zu verantworten hat.

    Die ÖVP hat Kurz überhaupt nicht vergattert, sie ist jetzt nur ruhig bis zur Wahl, offiziell medial passiert ja in Österreich im Augenblick NICHTS bis zur Wahl, danach kommen dann die Belastungslawinen der Selbstbedienung.

    Ad Negativa:

    Ich würde auch noch die Aversion gegen die Aufhebung des Kammerzwanges anführen.

    Ja, so ist es wohl, wo Kurz draufsteht, ist ÖVP drin. Diese Bürde muss er tragen durch sein Amt und daran sind die Obleute vor ihm allesamt gescheitert, auch letztlich Dr. Schüssel selbst.

    Das österreichische Wahlschaf wird medial mit 'Antifa' und 'AntiNazi' gemästet und so ist es im Blut der 'Ösis' (mit weichem 's', außer bei der Selbstbedienung) und das Ventil heißt jetzt Kurz (der österreichische Macron), die Hoffnung des Establishments.

    Grundlegend wird sich durch Kurz in der österreichischen Gesellschaft wenig bis nichts ändern, denn immerhin hat er ja die halbe 'Selbstbedienertruppe', die ÖVP, am Buckel, mit Schwarz Rot dann wieder die ganze. Österreich würde ein generelles Umdenken benötigen, nicht die Fortführung des Status Quo, denn die von Dr. Unterberger angeführten positiven Punkte sind zwar in die richtige Richtung, aber haben zum Status Quo geführt und werden nicht zu einem guten Ende führen.

    Eine 2/3 Mehrheit der ÖVP würde zu einer Verdoppelung der Selbstbedienung dieses 'Selbstbediener-Parteiballastes' führen, eine 2/3 Mehrheit der SPÖ würde den Untergang Österreichs bedeuten, eine 2/3 Mehrheit der FPÖ würde (mit der direkten Demokratie als Bedingung) im jetzigen Augenblick und in der jetzigen Situation Vernunft bedeuten, nicht zuletzt, weil der gesamte Selbstbedienungsballast dann weggelegt werden könnte, mit Schwarz - Blau würde direkte Demokratie Einzug halten müssen, darum werden wir mit Schwarz - Rot rechnen müssen.

    Kurz ist hier ähnlich wie Macron in Frankreich, der Blitzableiter der Hoffnungen der Menschen in die traurige (fremdbestimmte) Realität.

    Denn mit der ÖVP am Buckel stellt sich immer die Frage, was kann uns das 'Land' geben, statt, was können wir dem Land geben, darüber wird Sebastian Kurz noch lange grübeln müssen, auch Dr. Schüssel weiß das, was ihm widerfahren ist.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  45. Politicus1
    19. September 2017 08:50

    KURZ und gut:
    KURZ IST GUT.

  46. Franz77
    19. September 2017 08:47

    Obacht! Sebastian Kurz ist Mitglied im European Council of Foreign Relations, einer Organisation die von George Soros finanziell unterstüzt wird und in welcher dieser umstrittene Herr Soros sowie sein Sohn ebenso ihre Sitze haben, denen man nicht weniger als die Destabilisierung Europas durch die Flutung mit arabischen Wirtschaftsmigranten vorwirft. Quelle: http://info-direkt.eu/2017/05/13/sebastian-kurz-ist-euch-klar-mit-wem-ihr-euch-ins-bett-legen-wollt/

  47. Ausgebeuteter
    19. September 2017 08:05

    Für mich sind alle übrigen Mächtigen in der Volksparatei auffallend still. Ich gehe davon aus, dass sie mit Kurz als Aushängeschild die (relative) Mehrheit gewinnen wollen und anschließend sich wieder mit diversen Bünde- und Länderinteressen melden und diese auch durchsetzen wollen. Denn da gilt es einige Positionen und Ämter zu verteidigen.

  48. keinVPsuderant
    19. September 2017 07:58

    Den ersten groben Fehler könnte er machen, wenn seine Altparlamentarier der linken Mietzinsobergrenze zustimmen und er das nicht verhindern kann. Es war das Zustimmen zum Pflegeregress schon problematisch!

  49. Pennpatrik
    19. September 2017 07:53

    Genau deshalb werde ich die FPÖ wählen.

    1. Ich will keine SPÖ/FPÖ Koalition.
    2. Wenn die SPÖ stärker ist als die FPÖ hat sie eine Kanzleroption.
    3. Die SPÖ würde niemals in eine FPÖ-geführte Regierung gehen.
    4. Daher muß die FPÖ stärker sein als die SPÖ.
    5. Kurz gewinnt auch ohne meine Stimme.
    6. Er wird es nicht wagen, nochmals mit der SPÖ zu koalieren.

    Daher ist es vernünftig, will man eine SPÖ-Regierungsbeteiligung verhindern, die FPÖ zu wählen.

    • differenzierte Sicht
      19. September 2017 08:03

      Wenn alle so denken, ist Kurz Geschichte und wir bekommen Rot-Blau oder das Chaos.

    • Riese35
      19. September 2017 09:31

      @Pennpatrik: Einverstanden mit Zif. 1-5. Vor allem Zif. 4! Bei Zif. 6 wäre ich mir nicht so sicher.

      @differenzierte Sicht: Erstens denken nicht alle so, und selbst wenn, wäre Kurz gut beraten, sich auch einmal mit einem Vizekanzler zufrieden zu geben, nach all dem, was uns die ÖVP eingebrockt hat, und sich in Taten und nicht nur Worten zu beweisen. Ich jedenfalls gebe meine Stimme nicht jemanden, der in Quoten denkt, die Homoadoption bejubelt, und den Islam als zu Österreich gehörig bezeichnet. (@Pennpatrik: wäre Zif. 7 in Ihrer Liste)

    • Riese35
      19. September 2017 09:38

      @differenzierte Sicht : Sollte die ÖVP Kurz nach der Wahl abschießen, weil er nicht die erhofften Prozente gebracht hat, dann kann die ÖVP bei den folgenden Wahlen um den Einzug ins Parlament kämpfen. Das sind die Alternativen, die die ÖVP hat.

      Und sollte es wirklich zu einer Rot-Blauen Koalition kommen, dann nur deshalb, weil die ÖVP die FPÖ aus Machtgier und wegen parteiinterner Quertreiber, die in den Startlöchern sitzen (z.B. Karas), dorthin getrieben hat. Von den im Wahlkampf genannten Sachpositionen her dürfte es ja mit FPÖ-ÖVP kaum Sand im Getriebe geben.

      Sollte es tatsächlich so kommen, ist wahrscheinlich Blau-Rot noch das geringere Übel.

    • Riese35
      19. September 2017 09:41

      @differenzierte Sicht: Das Chaos, das Sie an die Wand malen, haben wir jetzt eine Dekade mit Rot-Schwarz erlebt. Dann kann es mit Blau-Rot auch nicht mehr schlimmer werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings umso geringer, je stärker die FPÖ ist, denn sonst wird das Chaos der letzten Dekade fortgesetzt.

    • logiker2
      19. September 2017 10:45

      @Pennpatrik, Riese35, ****************! sehe ich genau so.

    • Sandwalk
      19. September 2017 11:41

      Wenn die FPÖ clever ist, bleibt Strache nach den Wahlen Clubobmann und Hofer wird Vize. _Das_ wäre die optimale Lösung.

      Was den Satz betrifft, "Kurz gewinnt sowieso", so ist das gefährlich. Zurzeit hat noch niemand gewonnen. Abgerechnet wird erst am 15. Oktober.

    • Pennpatrik
      19. September 2017 12:34

      Danke!
      Zur Ziffer 7: Ich habe versucht, ohne persönliche Präferenzen einfach einen Sachverhalt darzustellen.
      Ich nehme Kurz zwar sein Engagement ab, nicht aber, dass er der ÖVP einen Kurswechsel verpasst. Genderei, Reißverschluss, also Feminismus, Zwangskammern und ZwangsGIS werden bleiben, außer die FPÖ kann da etwas massiv einbringen.
      Die EU-Hörigkeit wird bleiben, der Kurs in Richtung DDR wird sich fortsetzen (ich vermute, dass er einen solchen Kurs bestreiten würde).

    • Riese35
      19. September 2017 19:17

      @Sandwalk: ******************! (natürlich auch Pennpatrik)

      Das mit den Rollen Hofers und Straches sehe ich genau so. Und diesbezüglich denken viele so wie wir. Die FPÖ könnte nur gewinnen, zum Wohle meines Vaterlandes und meiner Heimat Österreich.

  50. Tegernseer
    19. September 2017 07:25

    Kurz wird die Wahl gewinnen und trotzdem werden wir keine bürgerliche Koalition bekommen! Warum?

    1. Den Wahlumfragen ist nicht zu trauen. Die österreichischen Wähler haben sich erst vor kurzem in einem zwar unbedeutenden, aber dennoch als Richtungswahl geltenden Urnengang sehr deutlich für den markant links auftretenden Kandidaten van der Bellen entschieden. Dieses Ergebnis kann zwar gedreht werden, aber nach so kurzer Zeit, ohne besondere zusätzliche Vorkommnisse (damals war die Asylkrise noch viel aktueller) nicht so deutlich wie prognostiziert.

    2. Österreicher sind harmoniesüchtig. Dazu ein Zitat des von mir sehr geschätzten @Rau vom 28. August 2017: "Kurz wird nicht wegen der Asylkrise gewählt oder, weil er verspricht das zu beenden. Kurz wird gewählt, weil, ähnlich wie in Frankreich, ein Gefühl erzeugt wird, dass andernfalls eine Katastrophe hereinbricht, bei der kein Stein auf den andern bleibt. Und der Österreicher will eines nicht, nämlich, dass er sich nach der Wahl "...nicht wundern muss". Die Umfragen stimmen - Kurz wird wahrscheinlich erster."

    3. Kurz ist nicht Schüssel. Kurz ist ein sympathischer, junger Mann, ein Sunnyboy, der sehr anpassungsfähig ist und viel Elan ausstrahlt. Ein Typ Schwiegersohn, den sich fast jede Mutter für ihre Tochter wünscht. Allerdings musste er auch noch nie ertragen, dass man ihn z.B. im Supermarkt anpöbelt oder bespuckt oder medial eine Hexenjagd gegen ihn veranstaltet wie dies bei freiheitlichen Politikern oft der Fall ist. Ob Kurz also nach der Wahl dem medialen Druck, dem deutschen Nachbarn, der EU-Auto/Klepto/Xenokratie (wer erinnert sich nicht noch an die peinlichen, durchgestrichenen Mascherl-Badges?) und schließlich auch Teilen der eigenen Partei standhalten wird, die allesamt eine Koalition mit den Freiheitlichen unbedingt verhindern wollen, darf stark bezweifelt werden. Wenn dann noch die linken Horden wie anno dazumal ausrücken, mit Eiern, Tomaten und anderen Gegenständen herumwerfen, herumbrüllen und bei den Sondierungsgesprächen ein demütigendes Spießrutenlaufen veranstalten, dann wird Kurz einknicken und einen passenden Grund finden, warum es mit den Freiheitlichen doch nicht gehen wird. Eine schwarz-rote Koalition ist eine viel wahrscheinlichere Variante.

    Um einen bemerkenswerten Gedanken von @Josef Maierhofer aufzugreifen: man sollte für eine 2/3 Mehrheit der FPÖ beten, denn nur so könnten notwendige und tiefgreifende Reformen angegangen werden. Vor allem könnten dann Auswüchse wie das Zensurgesetz rückabgewickelt oder die Migrations- und Asylgesetze derart überarbeitet und präzisiert werden, dass den Staatsanwälten und Richtern keine Möglichkeit mehr bleibt durch eigenwillige Interpretationen humanitäre Bleiberechte für Asyldarsteller zu erwirken. Eine solche Mehrheit ist aber ebenso illusorisch wie eine Absolute mit der ebenfalls noch wichtige Akzente gesetzt werden könnten. Nicht einmal für eine 1/3-Mehrheit wird es reichen, um wenigstens die schädlichsten, künftigen Verfassungsmanipulationen hintanzuhalten. Finis Austria.

    • logiker2
      19. September 2017 10:52

      aber Kern hat doch versprochen dass die SPÖ in die Opposition geht wenn sie nicht Erster wird, oder zählen Versprechungen nichts ? (;

    • Sandwalk
      19. September 2017 11:38

      Van der Bellen wurde in Wahrheit gar nicht gewählt.

      Hofer wurde nach einem konzentrierten Medientrommelfeuer für aussätzig erklärt, das hat viele schlichte Denker stark beeinflusst, daher haben sie bei Smoky ein Kreuzerl gemacht.
      Jetzt haben wir eine ganz andere Situation. Kurz kann man nicht fertig machen, unmöglich.
      Leider ist es richtig, dass die SPÖ trotz allem in der Rapid-Viertelstunde immer aufgeholt hat.

    • Riese35
      19. September 2017 19:21

      @Sandwalk: Das sehe ich ganz genau so. Aber nicht nur wegen des Trommelfeuers und der Verleumdung durch Frau Gertrude, sondern auch wegen der "Briefwahl", bei der nicht nachvollziehbar ist, wer da seine Stimmen letzendlich abgegeben hat, da keine Unterschriftsprüfungen stattgefunden haben.

  51. Johann Sebastian
    19. September 2017 04:05

    Bei solchen Kurz-Festspielen erlaube ich mir, der verehrten Leserschaft einen Vergleich zu servieren, der mir schon lange auf der Zunge liegt. Vorausschickend und vereinfachend unterstelle ich einmal ganz frech, dass die Mehrheit der Leser irgendwann einmal Waehler der Volkspartei waren (wohl kaum Sozialisten und auch wenige der damaligen 5 Prozent Partei FPOE).
    Mein Vergleich geht so: der Waehler ist die Ehefrau, die OEVP der Ehemann. Vor langer Zeit lebte man einigermassen zufrieden zusammen. Der Gatte hatte ein paar Macken und man war nicht mit allem immer einverstanden, aber es lief summa summarum ganz gut. Dann begann sich der Ehemann zu veraendern. Vielleicht war es eine Midlife-Crisis. Er begann „modern“zu werden und hatte den Zeitgeist entdeckt. Er traf sich jetzt immer oefter mit neuen Freunden, die ihn mehr und mehr unter ihren Einfluss brachten. Vieles, was bisher gut war, bezeichnete er jetzt als spiessig oder konservativ (mit negativem Beigeschmack natuerlich). Frueher oder spaeter fand die Frau heraus, dass es nicht nur bei Freundschaften blieb. Der Ehemann hatte eindeutig eine Affaere. Er kleidete sich anders, liess sich die Haare faerben und ein Flinserl stechen. Er hing in linken Szenetreffs herum, nahm Drogen und verhielt sich genaus so wie jene, die er jahrelang kritisiert hatte.
    Zuerst reagierte die Frau verletzt und zog sich zurueck, in der Hoffnung, der Mann wuerde wieder zur Vernunft kommen. Und wirklich, alle 4-5 Jahre stand er wieder mit einem Schmuckstueck oder Blumen vor der Tuer und gelobte reuuig Besserung. Geruehrt verzieh die Ehefrau alles und glaubte wieder an ihr altes Glueck. Leider hielt dies nicht lange. Sobald der Ehemann sich sicher fuehlte, die bessere Haelfte wieder „im Sack“zu haben, ging die Sache wieder von vorne los, und meistens noch schlimmer als vorher.
    Irgendwann reichte es der Frau und sie setzte den Mann vor die Tuer. Dann begann der Nachbar, ihr den Hof zu machen. Das war ein geradliniger Typ, Marke Naturbursche, der auch einmal gerne Tracht trug. Er war zwar nicht Akademiker und auch sonst nicht immer Stammgast in den hoechsten Salons, aber er erwies sich als ehrlich und vor allem seinen Prinzipien treu. Die Frau begann eine Beziehung mit dem Nachbarn und obwohl auch hier nicht alles Eitel Wonne war – er hatte einige seltsame Freunde – erwies er sich als absolut treu und verlaesslich ueber viele Jahre.
    Und wieder gingen vier Jahre ins Land und siehe da: der alte Ehemann klopfte wiederum an die Tuer. Er sah jetzt wieder ganz anders aus. Anstatt der langen gefaerbten Haare, dem Flinserl und dem linken Schlabberlook wirkte er fast wieder wie frueher: Seitenscheitel, adretter (slimfit) Anzug. Er beteuerte, diesmal wirklich wieder der Alte zu sein. Er wuerde wieder auf den rechten Pfad zurueckkehren. Bis auf weiteres muesste er zwar noch ein Zeiterl so tun, also ob er auch noch ein bisschen Modern waere, aber nur, um seine alten Freunde nicht zu sehr zu brueskieren. Aber das wuerde schon wieder, wenn sie ihm wieder vertraute.
    Die Frau war in einem Dilemma: sie wuerde dem Ehemann ja so gerne glauben, aber die vielen Enttaeuschungen konnte sie nicht so schnell vergessen. Was, wenn sie ihn wieder ins Haus liesse, und dann ginge das wieder von vorne los? Und ueberhaupt: wie soll sie das dem Nachbarn erklaeren? Er hatte sie ueber viele Jahre loyal unterstuetzt, selbst gegen groebste Anfeindungen der anderen Leute im Ort. Er hatte sie nie hintergangen oder im Stich gelassen und war sich ueber alle Jahre selbst treu geblieben.
    Also, was tun? Der alten Liebe wieder eine Chance geben? Dem Nachbarn den Laufpass geben? Hoffen, dass die alte Beziehung wieder zusammenwachsen kann? Die Anwort muss sich wohl jeder selbst geben.
    Persoenlich halte ich es fuer ehrenwerter, den Nachbarn fuer seine Treue und Prinzipien zu belohnen und nicht 5 Minuten vor 12 auf die Strasse zu setzen. Der Ehemann muesste zuerst einmal nachhaltige Laeuterung beweisen.
    PS:
    Darueberhinaus sehe ich persoenlich Kurz in den Medien ein bisschen wie Trump letztes Jahr. Ich wuerde/werde beide nicht waehlen, aber es ist einfach herrlich, die linken Journalisten leiden zu sehen. So war es bei der Hochrechnung des sich abzeichnenden Wahlsieges von Trump, auf allen Sendern von ZDF bis ORF. So wird es hoffentlich auch im Oktober im ORF sein. Und solange Blau und Schwarz eine solide Mehrheit haben, UND zusammenfinden, soll es mir recht sein und das Land hat vielleicht noch eine Chance.

    • Weinkopf
      19. September 2017 11:07

      Großartig!
      Und um die Geschichte fortzusetzen (und ihr eine Richtung zu geben):
      Wie kann die gute Frau, nach all dem was schon passiert ist, für diesen prinzipien- und charakterlosen Kerl, der sie sooft nun schon hintergangen hat, auch nur in Erwägung ziehen, ihren treuen und ehrlichen neuen Partner zu verlassen? Der optische Glanz des neuen Erscheinungsbildes reicht für diese Entscheidung bei weitem nicht.

    • Sensenmann
      19. September 2017 11:13

      Eine schöne Darstellung der Tatsachen.
      Sie unterschätzen aber die Leidensfähigkeit der Frau!
      Der alte Hurenbock wird auf die Tränendrüse drücken und sie wird ihn wieder aufnehmen.
      Und wird wieder enttäuscht sein.

    • Brigitte Imb
      19. September 2017 18:30

      @Johann Sebastian,

      herrlich, Ihr Kommentar, danke. *****************

      @Sensenmann,

      richtig, man (in dem Fall Frau) rennt net gleich bei einem Seitensprung davon, sondern macht selber einen. :-)))

    • glockenblumen
      19. September 2017 19:28

      @ Johann Sebastian

      ****************************************!

    • DerVolkswirt
      19. September 2017 21:03

      sehr guter Vergleich. Musste auch oft schmunzeln :)

  52. Dennis
    19. September 2017 03:44

    Für Max Weber bedeutet Macht vor allem eins: die Chance "den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen". Das heißt: Gerade die Fähigkeit, sich gegen den Widerstand des Gegners durchzusetzen, stellt die eigene Macht unter Beweis.
    Dass sich Kurz als Integrationsstaatssekretär gegen die vernichtende Kritik in den Medien durchgesetzt hat, dass er wider Erwarten auch als Außenminister eine gute Figur gemacht hat, dass er gegen den Widerstand aus Brüssel, Berlin etc. die Balkan-Route geschlossen hat, dass er sich in der ZiB gegen Armin Wolf behaupten konnte, dass er das Australien-Modell gegen alle Kritik propagieren konnte und dass er sich zu guter Letzt in der ÖVP durchgesetzt hat – all das ist vereint ein Riesen-Plus-Punkt, den kaum ein anderer Politiker einholen kann.

  53. Dennis
    19. September 2017 03:34

    Die Kurz-Kritiker – ob SPÖ, Grüne oder FPÖ – behaupten alle dasselbe: Zuerst hat er wie die Linken geredet, dann wie die Rechten. M.a.W: Kurz kopiert nur und ist deshalb nicht authentisch. Diese Behauptung verwehrt den Kritikern den Blick auf den vermutlich größten Erfolg von Kurz:
    Die ÖVP – bzw. die Liste Kurz – steht zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder für etwas; sie ist nicht mehr das wenig attraktive, nicht näher bestimmbare Etwas aus miteinander streitenden Bünden und Ländern, das bei den letzten Wahlkämpfen nicht einmal dazu in der Lage war, sich selbst zu definieren.
    Seit Kurz die ÖVP übernommen hat, führt er einen geradlinigen Wahlkampf, dessen Botschaft kohärent ist mit seiner bisherigen Politik und mit seinem Auftreten. Leistung, weniger Bürokratie, freies Unternehmertum, moderne Bildung, verstärkter Fokus auf die Kernaufgaben des Staates und der EU (etwa Sicherheit, Schutz der Außengrenzen etc.) – das sind nur einige der Inhalte.
    Viele Menschen erleben Kurz als besonders authentisch und die ÖVP erstmals wieder als inhaltlich definierbar. Deshalb prallt an ihnen die Kritik an Kurz meistens ab.

    • Sensenmann
      19. September 2017 11:18

      Naja, ich habe nur noch nicht herausgefunden, WOFÜR dieser Kurz steht. Oder diese türkis(ch)e ÖVP.

      Also da wäre einmal das Faible für die Fremdvölkischen Eindringlinge, die ja gebildeter sind als die Einheimischen, der Islam, der zu Österreich gehört aber sonst haben wir ja noch nichts Konkretes. Ankündigungen, Unverbindlichkeiten. Aber die sind ja billig.

      Wer sieht die Zeichen an der Wand?

      Mene mene tekel uparsin!

    • Sandwalk
      19. September 2017 11:32

      *******
      Ich habe großes Verständnis für die Hardcore-Freiheitlichen, die nicht müde werden zu jammern, dass Kurz nur abgeschrieben hat. Er hat nicht abgeschrieben. Seine Ideen decken sich lediglich mit Programmbereichen der FPÖ.

      Am Nervigsten ist das Gejammere, dass man bei Kurz nicht weiß, woran man ist.
      Ich empfehle einmal, sein Programm zu lesen. Da steht iel drinnen, und nicht nur Details über die Migrantenfrage.
      Und ja, Kurz ist ein charismatischer Typ und Kern ein irrlichternder Parteichef, der nicht so recht weiß, welche Richtung er einschlagen soll. Das würde ich auch behaupten, wenn Kurz und Kern anderen Parteien angehörten.

    • Riese35
      19. September 2017 13:56

      >> "Viele Menschen erleben Kurz als besonders authentisch und die ÖVP erstmals wieder als inhaltlich definierbar. Deshalb prallt an ihnen die Kritik an Kurz meistens ab."

      Das haben Sie sehr gut auf den Punkt gebracht. Das sehe ich ganz genau so.

      Dennoch sehe ich am Inhalt, um den es in dieser Beurteilung geht, massive Probleme:

    • Riese35
      19. September 2017 14:05

      1. Reicht das "Erleben" schon? Sollten wir nicht mehr nach den Taten urteilen, und zwar im Gesamtkontext? Was von dem, was Kurz ankündigt, kann auch umgesetzt werden, und zwar mit so einer Mannschaft, wie sie in der ÖVP vorliegt? Mit einem Karas in Brüssel, der dagegenarbeitet? Und was, wenn Kurz plötzlich abtritt? Es ist eine Einzelperson. Spindelegger war auch kurz nach der Wahl weg, und dann kam die Homoadoption. Wir wählen Parteien, und nicht Personen! So ist das Wahlrecht. Nach der Wahl kann alles anders sein, und dann haben wir einen Karas.

    • Riese35
      19. September 2017 14:05

      2. Und wie sieht es mit so manchen "Taten" aus? Die sprechen bei Kurz teilweise eine ganz andere Sprache als das Wunschdenken vieler Wähler: Homoadoption, Quoten, Islam gehört zu Österreich, ZARA Verpetzungsstelle, Gender etc.

      3. Nur weil Kurz irgendwie authentisch und die ÖVP als definierbar erkannt wird, weigert sich der Wähler, abzuwägen und die Gegenprobe zu machen, die Sache von allen Seiten zu betrachten?

      Ich möchte die Authentizität und Definierbarkeit gar nicht in Abrede stellen oder schlechtreden, aber ist das wirklich alles? Scheuklappen auf und darauf noch stolz?! Zumindest sachlich müßte man Pro ***UND*** Kontra diskutieren können.

    • keinVPsuderant
      19. September 2017 14:45

      Manche tun hier grad so, als hätte Kurz die Jahre ganz alleine die Politik bestimmt und regiert, als wäre er der Parteiobmann der ÖVP gewesen, als hätte er nicht dem Regierung-Chaos ein jähes Ende gesetzt, als hätte er nicht die Partei mit Vehemenz umgekrempelt, nicht völlig neue Leute gebracht, als hätte er sich nicht mit Merkl und der EU angelegt, als hätte er nicht ein tolles Programm vorgelegt u.v.a.m.
      Was hat HC je umgesetzt, wo musste er beweisen was er tatsächlich kann, warum wischt man die blauen Versager aus Kärnten und der Schüssel-Haider-Zeit vom Tisch? Weshalb zeigt man nur auf die alten "Deppen" der Altövp? Diese "Deppen" gibts genug - auch jetzt - in der FPÖ.
      Ja, er ist bestimmt kein Zauberer/Wunderwuzzi, aber die Konkurrenz schon gar nicht! Und das erkennt die Bevölkerung, wie alle Umfragen zeigen.





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