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Herr Kern, da haben Sie völlig recht (ein bisschen spät halt)! drucken

Lesezeit: 8:00

Es ist menschlich voll in Ordnung, wenn ein Sohn seinem groggy in den Seilen hängenden Vater beizuspringen versucht. Niko Kern hat bei seinem Rettungsversuch zumindest in einem Punkt auch inhaltlich recht, nämlich wenn er zur Unterstützung dieses Vaters schreibt: "Es reicht, liebe Raubritterjournaille!" Jetzt sollte die SPÖ aber auch die konkreten Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen. Denn niemand anderer als sie selbst war es, die überhaupt die Entstehung dieses Journalismus so stark gefördert, ja ermöglicht hat. Doch freilich: Nach der Wahl wird wohl in der SPÖ niemand mehr auch nur eine Sekunde lang etwas beachten, was jemand gesagt hat, der den Namen Kern trägt.

Was – wenn auch nur in dieser Hinsicht – sehr schade ist.

Denn den Zustand der Medien in diesem Land offen anzusprechen ist wichtig, richtig und aus dem Mund eines Sozialdemokraten besonders wertvoll. War es doch weit vor allen anderen Parteien die SPÖ, die dieses mediale Raubrittertum jahrelang gepflegt und gefüttert hat. Sie hat Hunderte Millionen aus – uns allen mühsam abgepressten – Steuergeldern zur Bestechung der medialen Raubritter ausgegeben. Sie ist hauptschuld an diesem Zustand.

Sie tat das im Glauben, wenn man nur genug Schutzgeld zahlt, dass man dann vor den Raubritter-Attacken geschützt wäre. Jedoch war der Glaube, dass diese Schutzgelder auch wirklich schützen, ein Irrtum. Denn seit die Raubritter spüren, dass die Sozialdemokratie zu einem lahmen Ackergaul verkommen ist, haben sie sich blitzschnell umorientiert. Sie wollen ja weiter kassieren, und jetzt in der ÖVP den Eindruck erwecken, dass auch ihr die Raubritter helfen können. Ob das auf das nötige finanzielle Echo trifft, wird zwar erst die Zukunft zeigen. Aber man versucht es halt jedenfalls. Scheint doch in der ÖVP seit längerem niemand eine Ahnung von der Medienwelt zu haben.

Dabei ist Tatsache, dass sich die ÖVP vier Mal so anständig verhält wie die SPÖ. Oder umgekehrt formuliert: Sie macht sich nur zu einem Viertel so schmutzig wie die SPÖ. Das zeigt anschaulich die (von eher linken, aber unabhängigen Journalisten betriebene) Webseite "dossier". Dort wird die Steuergeldverschwendung der letzten Wochen als "Pferderennen" zwischen den einzelnen Ministerien graphisch dargestellt. In diesem Rennen liegt jedes einzelne SPÖ-Ministerium vor denen der ÖVP, hat also mehr inseriert als jedes schwarze Ministerium. Aber eben: Ein bisschen macht halt auch die ÖVP bei der Bestechungsschweinerei mit.

Besonders lobenswert in ihrer Anzeigen-Zurückhaltung verhalten sich Justiz-, Außen- und Landwirtschaftsminister. Am übelsten treibt es hingegen ausgerechnet das Verteidigungsministerium des Herrn Doskozil. Das dürfte im übrigen auch mit erklären, warum Doskozil als Person eine gar so gute Presse hat, obwohl er – abgesehen von seiner richtigen Einstellung in Sachen Migration – ja durchaus viele Fehler gemacht hat (siehe die unkoordinierte Androhung, Panzer an den Brenner zu schicken, was er nach zwei Tagen wieder zurücknehmen musste; siehe die völlig substanzlose Strafanzeige gegen die Eurofighter-Produzenten; siehe die skurrile Androhung, jetzt an Stelle der Eurofighter andere Flugzeuge zu kaufen; siehe das nach zwei Tagen wieder zurückgenommene Verlangen, so wie Ungarn einen verbindlichen EU-Ratsbeschluss ignorieren zu wollen).

Dieses "Pferderennen" zeigt aber nur ein kleines Detail der Medienbestechung. Würde man es auch auf Länder und Gemeinden und über einen längeren Zeitraum ausdehnen, dann wäre der Spitzenreiter weit außerhalb des Bildschirms zu finden, nämlich erst beim übernächsten Nachbarhaus. Dieser Spitzenreiter, also der weitaus größte Bestecher ist die Gemeinde Wien. Sie hat diese kriminelle Medienbestechung überhaupt erfunden, die dann von einem gewissen Werner Faymann auf die Bundesebene mitgenommen worden ist.

Zurück zu Niko Kern. Er hat recht, wenn er diese Vorgänge als Raubrittertum bezeichnet. Das dahinter stehende Bestechungsschema ist in der Tat beschämend für eine reife Demokratie. Solche Vorgänge mögen in Rumänien, Bulgarien oder Russland üblich sein, für Österreich sind sie unerträglich.

Umso trauriger ist, dass es selbst in diesen drei genannten Ländern mehr mutige Menschen als in Österreich gibt, die unverdrossen (und dort auch unter persönlichen Risiken) gegen die organisierte Korruption kämpfen. Hierzulande sieht man hingegen: Seit auch andere österreichische Medien als die Boulevardpresse ein wenig von dem Schutzgeld profitieren, ist es bei ihnen sofort still um das Thema geworden. Bei ihnen ist das Schutzgeld zum Schweigegeld geworden.

Aber auch die Oppositionsparteien trauen sich nicht, diese Form der Korruption stark zu thematisieren. Sie fürchten wiederum die Rache der Medien (und die Grünen in Wien machen sogar hemmungslos mit), als ob die klassischen Medien in Zeiten des Internets noch immer ein unbezwinglicher Drache wären, dem man ständig submissest Tribut zu zahlen hat.

Aber dennoch lasse ich mir die Hoffnung nicht austreiben, dass zumindest nach den Wahlen eine kleine Möglichkeit besteht, dass das Parlament das alles endlich radikal abstellt. Dass nicht dann etwa Schwarz und Blau ungeniert sagen: Jetzt bestechen halt wir die Medien.

Ein solches Ende der Medienbestechung wäre mit einem einzigen Paragraphen des Strafgesetzes erzielbar, der noch konkreter verdeutlicht, was eigentlich schon jetzt strafbar wäre, was aber die Staatsanwälte bisher hartnäckig ignorieren. Mit diesem Paragraphen würde man zugleich auch die Medienbestechung auf Landes- und Gemeindeebene stoppen.

Dabei wären durchaus auch Mechanismen möglich, um in jenen wenigen Fällen, wo eine regierungsamtliche Information wirklich sinnvoll oder notwendig ist, diese weiterhin möglich zu machen (mittels Unterwerfung aller Inserate unter das Vergabegesetz und mittels inhaltlicher Prüfung der Notwendigkeit jedes einzelnen Sujets durch ein unabhängiges Gremium etwa aus Richtern und Rechnungshof). Diese echten Informationsbedürfnisse machen aber nur ein Zehntel der gegenwärtigen Medienbestechung aus, wie der Vergleich mit Deutschland zeigt.

Noch einmal zu Niko Kern. So recht er mit den Attacken auf das mediale Raubrittertum hat, so peinlich ist dennoch für seinen Vater der gewählte Anlass. Denn gerade die im vollen Wortlaut erfolgte Veröffentlichung des Dokuments über Christian Kern in  "Österreich", die den Sohn so empört, ist kein Akt von Raubrittertum oder Medienbestechung, sondern klassischer Journalismus – auch wenn ein anonymes Papier an sich nicht sonderlich überzubewerten ist.

Also ist gerade der Anlass völlig falsch, moralistisch über "Österreich" die Nase zu rümpfen.

Und natürlich lässt sich in jeder Partei jemand finden, der über den eigenen Parteichef Gift und Galle verspritzt. Man denke etwa nur daran, was der ehemalige ÖVP-Obmann Busek und ihm nahestehende Journalistinnen über all seine Nachfolger schon Unfreundliches ausgestreut haben ...

Für Kern ist es freilich persönlich schmerzhaft, dass dieses Papier eindeutig von einem SPÖ-Insider verfasst worden sein muss. Das beweisen viele Details (ob der Autor nun Gusenbauer geheißen hat oder nicht). Die Charakterisierung der Person Kern trifft präziser zu als das meiste, was bisher in den klassischen Medien über ihn zu lesen war. Und überdies bestätigt gerade Kerns massiv überschießende Reaktion auf die Veröffentlichung des Papiers ja haargenau, dass Kern wirklich ein Glaskinn hat, dass er eine eitle und unsichere Prinzessin ist, dass er Kritik nicht aushält usw.

Besonders verheerend war Kerns öffentliche Reaktion auf dieses Papier: "Habts mich gern." Er zeigte damit Nerven – und sich damit als wenig belastbar in Krisensituationen.

Am allerschlimmsten ist aber, nicht nur für Kern, sondern für die ganze Medienlandschaft, was "Österreich" – völlig undementiert – berichtet hat. Das Blatt habe einen empörten Anruf aus dem Büro Kerns mit folgendem Inhalt erhalten:

Mehrere Zeitungen hätten das Prinzessinnen-Papier bekommen, dem Kanzlerbüro sei es aber gelungen, den Abdruck zu verhindern: "Nur ihr habts das abgedruckt und machts uns den Wahlkampf kaputt."

Was ist das für ein Land geworden, in dem sich Zeitungen von einer Partei an der Veröffentlichung eines interessanten Papiers hindern lassen? In dem eine Partei eine Zeitung mit dem Verlangen auch nur anzurufen wagt, ein Papier nicht zu veröffentlichen, das keinerlei nationale Interessen berührt, sondern nur deswegen, weil es schlecht für den Wahlkampf wäre?

Gegen diesen Skandal verblasst alles andere, was sich Kern vorhalten lassen muss.

Die SPÖ hat freilich nicht nur Schuld auf sich geladen, weil sie selbst die medialen Raubritter groß gemacht hat, und weil sie so skandalös wie dumm auf diese Veröffentlichung reagiert hat. Kern hat auch deshalb Mitschuld, weil er sich selbst ständig auf jenes widerliche Niveau begeben hat, das der Sohn nun so bilanziert: "Revolverblätter" hätten mit unserer politischen Landschaft "Schundluder" getrieben (womit er wohl "Schindluder" meint).

Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

  • Es war Kern selbst, der sich als "Pizzabote" inszeniert hat (und dazu noch zu behaupten gewagt hat, das sei der "Mittelstand");
  • Es war Kern, der im Kanzleramt Fußball gespielt hat;
  • Es war Kern, der (so wie allerdings auch etliche andere Parteichefs) zum Unterschied von Sebastian Kurz den Medien eigene Kindheitsfotos zur Verfügung gestellt hat;
  • Es war Kern, der sich, so wie die anderen Parteichefs, einem – diskutablen, aber im Grund nicht unseriösen – Persönlichkeitstest der "Krone" gestellt hat, der aber dann mitten im Test plötzlich erneut die Nerven weggeschmissen und den "lächerlichen Gag" abgebrochen hat;
  • Es war Kern, der sich auf das unerträglich peinliche Niveau von Auftritten mit den Kabarettisten Stermann und Niavarani begeben hat, in dem er sich unter anderem einen "Mordstrumm Arsch" empfehlen ließ.

Wer mit Hunden zu Bett geht, muss halt damit rechnen, mit Flöhen aufwachen.

PS: Trotz allem, was man Christian Kern vorhalten kann und muss, es ist infam, wenn jetzt alle in seiner Partei so tun, als könne Kern mit den letzten TV-Diskussionen den roten Karren noch aus dem Dreck ziehen. Selbst wenn Kern ein toller Diskutant wäre (bei seinen bisherigen Auftritten - etwa zuletzt mit Frau Lunacek - war er freilich eher nur ein Schlafmittel), wäre das unmöglich. Denn mit TV-Diskussionen gewinnt man im Gegensatz zum vorigen Jahrhundert keine Wahlen mehr. Sitzt doch nur noch eine einstellige Prozentzahl der Wahlberechtigten überhaupt vor dem Fernseher. Und von denen besteht der allergrößte Teil aus besonders entschlossenen Parteigängern des einen oder anderen, die sich mit Sicherheit nicht umdrehen lassen. SPÖ-Exponenten, die das behaupten, haben nur eines im Sinn: Jetzt schon einen Schuldigen für den erwarteten Wahlausgang zum Abschuss preiszugeben.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorGOTOVO!
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 01:50

    Ich mache mir über Kanzler Kern gar keine großen Gedanken mehr, in wenigen Wochen wird der mimosenhafte Selbstdarsteller nicht einmal mehr eine Randnotiz der österreichischen Zeitgeschichte sein. Sein vollbärtiger Sohn ist mir nicht einmal eine Randnotiz wert. Ob gleich, nein, Kern wird als der Mann in die Geschichte eingehen, der die Sozialdemokratie zertrümmert hat und zum ersten Mal in der Geschichte der zweiten Republik der SPÖ den dritten Platz beschert hat! Ist ja was!

    Aber zum eigentlichen Kern (wie lustig!) des Themas:
    Wie ist diese ungeheure Übermacht aller linken Mainstream-Medien, egal ob Print- oder elektronische, entstanden, und wie kann man das Problem lösen? Wie schon in früheren Beiträgen erwähnt, hat es die 68er-Generation geschafft, sich umfassend in allen Institutionen einzunisten. Und wir, die "Nichtlinken", haben dies zugelassen. Die einst ultralinken Studenten der 68er sind nun eben zum großen Teil die Professoren, die an den Unis lehren, die Richter und viele Andere. Eine gewisse Ausgewogenheit zwischen links und rechts ist völlig verloren gegangen, der linke Mainstream hat in Form der selbst definierten "Political Correctness" komplett die Meinungshoheit in höchst militanter Form übernommen.

    Es gibt meiner Ansicht nach nur eine kurzfristige und eine langfristige Strategie dagegen.
    1. Kurzfristig muss der Kampf gegen die linken Mainstream-Medien aufgenommen werden, indem man ihnen mit einer anderen Regierungsmehrheit, die sich ja Gott sei Dank abzeichnet, die finanzielle Grundlage entzieht (eine Zwei-Drittel-Mehrheit wird es wohl leider nicht geben, da wäre alles einfacher).
    2. Ich habe gelernt, dass man Ratten am besten damit bekämpft, in dem man ihnen die Nahrungsgrundlage entzieht, was schwierig genug ist. Somit wäre die wichtigste Aufgabe: radikale Bekämpfung der in der heutigen Zeit nicht mehr nachvollziehbaren mittelalterlichen Zehent-Abgaben des ORF, damit muss dieser auf eigenen finanziellen Beinen stehen und das schau ich mir an!
    3. Einstellung der gesamten Presseförderung für Printmedien. Na, das wäre lustig!
    4. Der Kampf um die Meinungsfreiheit, indem man jedweden Zensurversuch im Keime erstickt.
    5. Intensiver Kampf gegen die "Political Correctness" ist ebenso dringend geboten.

    Die langfristige Strategie wäre es, die 68er wieder aus den Institutionen werfen, was sehr langwierig und schwierig werden wird, man sollte dieses Ziel aber nicht aus den Augen verlieren.

    Möge das Vorhaben gelingen! Mitte Oktober wäre der erste Schritt zu setzen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 04:38

    Der Journalismus in Österreich ist – von einigen wenigen Kommentatoren wie etwa Christian Ortner in der Presse abgesehen – ganz unten angekommen. Würden diese Journalisten ihr Niveau erkennbar anheben, dann kämen sie vom Kanal- ins Kellerniveau. Straßenniveau ist zurzeit nicht drin, geschweige denn erster Stock.

    Ganz schlimm hat es die Nachrichtensendungen des ORF erwischt, aber das weiß ja eh schon jeder. Es nützt nichts: Der ORF muss radikal entwrabetzt werden und die gesamte Medienförderung muss völlig neu organisiert werden. Mit den Schutzgeldzahlungen muss Schluss gemacht werden. Ein für allemal.

    Die Sozialisten werden zurzeit überall in Europa bis auf die Grundmauern abgefackelt. Das wird auch in Österreich passieren. Spät aber doch und vor allem ist es unbedingt notwendig, weil Herr Kern ein Nervenflatterer ist, der nichts aushält.

    Immer wenn ich Herrn Kern im ORF auftauchen sehe, muss ich an die Werbung denken: „Ich lache, ich niese, ich habe Blasenschwäche“. Ein Bundeskanzler als einnässendes Symbol für eine untergehende Partei und einen auf Kanalniveau agierenden Journalismus.

    Die nächste Regierung hat grausam viel Reformarbeit vor sich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 00:58

    immer langsam mit den jungen Pferden:

    "Wenig später präzisierte die SPÖ, dass bezüglich der Inserate nur die Wahlkampfaktivitäten betroffen seien - nicht umfasst seien Werbeeinschaltungen des Kanzleramts."

    http://www.krone.at/politik/keine-interviews-kern-boykottiert-oesterreich-verleumdung-story-590492

    Pack bleibt Pack
    und dieses System ist noch mindestens 10 Jahre nicht am Ende!

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 09:11

    Irgendwie tut mir der Kern leid, er hat sein ganzes Leben niemals eine Begegnung mit Eigenverantwortung und Leistung gemacht und nun weiß er voraussichtlich nicht einmal mehr sicher ob er Mann oder Frau ist.
    Das ist der Nachteil von solchen Parteikarrieren. Ein lockeres Studium, dabei in der Parteijugend aktiv, ein wenig Sekretär bei einem Politiker, womit Seilschaften entstehen, ein toll bezahlter Job in einem staatsnahen Unternehmen und dann ‚Chef‘ eines staatliches Unternehmens, seine Qualifikation für diese gut bezahlten Jobs war stets das Parteibuch und sonst nichts. Wie er in den von ihm (mit)geführten Unternehmen zu Entscheidungen kam ist einfach: Das hat Gewerkschaft und Partei vorgegeben, für eine ausgeglichene Bilanz war der Steuerzahler zuständig.

    Da ist bei dem armen Wurm der Eindruck entstanden, er ist ein Superheld, schließlich lief ja alles wie am Schnürchen. Der dachte wirklich, wenn man den Parteivorsitz hat, dann ist das auch so eine leichte Übung, weil er es einfach nicht besser wusste. Wirklich ein armer Kerl, ein unschönes Ende, das für ihn schon rein altersbedingt nicht leicht zu verarbeiten sein wird.

    Und die Medien verhalten sich nur marktwirtschaftlich, denn ein so bedeutender Kunde wie die Parteien, welche staatliches Geld für ihre Zwecke ausgeben, hat nun einmal Sonderrechte. Das ist aus Sicht der Geschäftsführung nur logisch, wenn die sich jetzt drehen, so ist dies auch nur dem Markt geschuldet, denn die wollen die zukünftigen Träger der Spendierhosen nicht verärgern. Es liegt am Wähler dies zu ändern! Dazu braucht es keine neuen Gesetze, sondern es müssen nur die bestehenden auch angewendet werden, denn auch das schönste neue Gesetz bleibt zahnlos, wenn unsere Justiz sich verweigert, es braucht also einen aktiven Justizminister!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 08:52

    Kern ist für mich 'von einem anderen Stern', ein 'parteigestrickter' 'Supersozi' mit einer 'parteigestrickten' Karriere, mit einen Parteibonzengehalt, ohne Ahnung von Realität, bloß mit Parteiseminarfloskeln und Parteithemen.

    So was tritt an, um sich zum Bundeskanzler Österreichs wählen zu lassen.

    Er hat das Pech, dass Tal Silberstein aus dem Beraterteam ausgeschieden ist, der wäre brutal genug gewesen, auch das noch alles zu übertünchen.

    Wollen wir solch hilflose Parteiabhängige einer hilflosen, aber brutalen Selbstbedienerpartei wählen ? Ich wähle ihn sicher nicht und schon gar nicht seine Partei.

    Für mich ist das das Paradebeispiel österreichischer Verkommenheit.

    'Auf einem Gummi-Gummi Berg, das stand ein Gummi-Gummi Zwerg, der aß ein Gummi-Gummi Brot, dann war er Gummi-Gummi tot.'

    Trotzdem besteht die Gefahr, dass die SPÖ erster wird, ist sie doch zu einer Ausländerpartei mutiert, hat also (wie auch die ÖVP) das 'Einbürgerungswahlschaf' gemästet und gefüttert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 07:35

    Für die Herren Kern gibt es halt unterschiedliche Raubritterjournaillen.
    Da sind auf der einen Seite die Guten, die da heißen FALTER und PROFIL. Denen wird für ihre ausgezeichnete Arbeit und der Aufdeckung riesiger Skandale mithilfe von manchmal anscheinend direkt aus der Staatsanwaltschaft zugespielten 'Geheimakten' Beifall gezollt. Vor allem wenn es um Personen wie KH Grasser, Schüssel geht.

    Aber wenn einmal - ich kenne so einen Fall wirklich nur einmalig - ein anderer Journalist an sich lächerliche (weil keinerlei strafrechtliche Relevanz) Interna aus dem roten Lager nicht verschweigt, dann ist in der Hölle des Löwens der Teufel los.

    Und ein Bundeskanzler außerhalb Nordkoreas kann es nicht fassen, dass seine Adlaten so etwas nicht verhindern konnten. Da wurde in der SPÖ schlechte Medienpolitik gemacht. Es ist nicht gelungen, in allen Redaktionen Wrabetz-Klons unter zu bringen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2017 09:24

    Daß jemand in seinem Umfeld Christian so wahrgenommen hat ist vorstellbar.

    Aber daß dieser "loyale" Genosse dies ausgerechnet für diesen SCHMUDDELIGEN SPÖ-BERATER SILBERSTEIN NIEDERSCHRIEB gewährt uns tiefe Einblicke in die ABGRÜNDE MENSCHLICHER VERKOMMENHEIT IN DER LÖWELGASSE. Und daß dies eine dieser miesen Figuren im Wahlkampf der Presse zuspielte ist bezeichnend.

    Ihr Millionen redlicher Mitbürger aus traditionellen "Sozifanilien" WACHT AUF !

    ° Euer Familienleben entspricht in vorbildlicher Weise bester abendländischer Tradition. Viele von Euch sind sogar praktizierende Katholiken.

    ° Ihr seid auf Euren Arbeitsplätzen wichtige Säulen unseres Wohlstandes!

    ° Ihr leistet in Gemeinderäten, bei Samariterbund oder Rotem Kreuz und in vielen Vereinen, oft sogar als Funktionäre, wertvolle ehrenamtliche Leistung für die Gesellschaft.

    AN EURER POLITISCHEN SPITZE GÄRT EIN MARXISTISCHER SUMPF UND MENSCHLICHE NIEDERTRACHT, WELCHE GAR NICHTS MIT EUREN GESUNDEN WERTVORSTELLUNGEN ZU TUN HAT ! ! !


    Wendet Euch von den Verrätern Eurer Ideale ab!

    DER WAHLTAG IST ZAHLTAG

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2017 07:54

    In zwei Wochen wird die "Prinzessin" aus dem Sattel fallen, geritten hat sie ohnehin nur mehr ein totes Pferd. Wie schamlos die Sozialisten die letzten Jahrzehnte agierten, sich aber stets als die Hüter von Moral und Anstand präsentierten, dafür muss irgendwann die Rechnung präsentiert werden, ich hoffe der 15. Oktober ist endgültig Zahltag.
    Kern präsentiert sich jetzt landauf landab als der große Wirtschaftsmann, ihm und nur ihm ist der kurzfristige Aufschwung zu verdanken, dass die Arbeitslosenzahlen im Sommer auch die letzten Jahre niedriger waren als in den Wintermonaten, wird natürlich nicht erwähnt.
    Eines haben die roten Gfrießer schon verstanden, sich die Medien zu unterwerfen.

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  1. Torres (kein Partner)
    29. September 2017 11:18

    In Erwartung neuer Machtverhältnisse wechseln Zeitungen lt. Unterberger angeblich schon teilweise die Seite. Der ORF tut das jedenfalls nicht: Nach der Konfrontation Kurz-Lunacek machte ja - wie nach jeder deratigen Veranstaltung - die linksextreme ORF-Journalistin Ulla Kramar-Schmid einen sogenannten "Faktencheck". Und was fand sie heraus? Klar, Kurz hat falsche Statistiken präsentiert, Lunacek hate immer recht.

  2. Tagebuchleserin (kein Partner)
    29. September 2017 08:43

    "Prinzessinnen-Papier":

    Damit baut die Kern/SPÖ schon jetzt an der zukünftigen Dolchstoßlegende, denn die SPÖ wird die Wahl verlieren, womöglich nur den 3. Platz machen und schuld am Abschneiden der SPÖ hat dann der oe24.at -Fellner mit seiner Veröffentlichung:

    "Mehrere Zeitungen hätten das Prinzessinnen-Papier bekommen, dem Kanzlerbüro sei es aber gelungen, den Abdruck zu verhindern: "Nur ihr habts das abgedruckt und machts uns den Wahlkampf kaputt."

    Schon für die SPÖ-Funktionäre wird Fellner den Sündenbock abgeben müssen - Die normalen Wähler*innen glauben das so uns so nicht mehr.

  3. Der Realist (kein Partner)
    29. September 2017 07:54

    In zwei Wochen wird die "Prinzessin" aus dem Sattel fallen, geritten hat sie ohnehin nur mehr ein totes Pferd. Wie schamlos die Sozialisten die letzten Jahrzehnte agierten, sich aber stets als die Hüter von Moral und Anstand präsentierten, dafür muss irgendwann die Rechnung präsentiert werden, ich hoffe der 15. Oktober ist endgültig Zahltag.
    Kern präsentiert sich jetzt landauf landab als der große Wirtschaftsmann, ihm und nur ihm ist der kurzfristige Aufschwung zu verdanken, dass die Arbeitslosenzahlen im Sommer auch die letzten Jahre niedriger waren als in den Wintermonaten, wird natürlich nicht erwähnt.
    Eines haben die roten Gfrießer schon verstanden, sich die Medien zu unterwerfen.

  4. WFL
    27. September 2017 15:30

    Ist der Kern-Sohn dieser 29-jähirge "Student" mit der 30.000,- EUR-Uhr?
    De scheint auch 32 Semester zu brauchen, wie sein alter Herr.....

    • Brigitte Imb
      27. September 2017 18:05

      Die Uhr war doch geliehen, einfach so zur Gaudi. Das versteht doch der kleine Mann und die noch kleinere - weil ungerächt behandelte - Weibin.

  5. Helmut Oswald
    27. September 2017 14:53

    Der große Terror frisst seine Kinder. Gut so.

  6. Brigitte Imb
    27. September 2017 13:05

    "Fellner" legt nach.

    " Uns wirft der Kanzler „einen Angriff auf die politische Kultur im Land“ vor. Und sein Herr Sohn, der – als Leuchtturm der „politischen Kultur“ à la Kern – schon Sebastian Kurz mit Idi Amin verglichen hat, bezichtigt uns sogar des „Raubritterjournalismus“.

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/Der-Kanzler-und-die-angespannten-Nerven/301287408

    P.s.: Ich vermute (wie schon irgendwo kolportiert wurde), daß die Prinzessin das "Schloß" noch vor der Wahl verlassen wird.

  7. Ingrid Bittner
    27. September 2017 09:28

    Mehrmals war zu lesen, Kern schaltet keine Inserate mehr, das Bundeskanzleramt schon. Also wer ist dort jetzt der Chef? Sieht sich Kern schon in der Versenkung verschwunden oder wie?? Was nach ihm vom Kanzleramt an Inseraten geschaltet wird oder nicht, das kann doch er überhaupt nicht beurteilen oder anordnen. Das wäre das eine.
    Das nächste, was mir eigenartig aufgestossen ist, war die Aussage des Kanzlers, dass er keine Lust hat, am Wochenende seinen Söhnen zu erklären, dass das alles nicht stimmt, was über ihn geschrieben wird.
    Das find ich in zweierlei Hinsicht mehr als eigenartig. Sein Früchtchen Niko äussert sich ja immer ungefragt zu den Aktivitäten seines Vaters, und das nicht gerade mit der feinen Klinge und dem will er erklären, was stimmt und was nicht?
    Komisch. So erwachsenen Burschen muss man nichts mehr erklären, es sei denn, sie sind irgendwie nicht ganz auf der Höhe.
    Mir würde es mehr weh tun, meinem kleinen Mädchen erklären zu müssen, was da so ablauft. Die Kleine hat er vergessen, aber so klein ist dieses Mädel nun auch nicht mehr, dass sie nicht mitbekommt, was sich um ihren Vater so tut.
    Ein Sozialist, der nur von den Söhnen redet, die Tochter aber verschweigt, wie passt das???

    • Rübezahl
      27. September 2017 09:49

      ist schon auf Islamkultur eingestellt. Irgendwo muss ja die Schnittmenge zwischen Sozialismus und Islam sein..

  8. Pumuckl
    27. September 2017 09:24

    Daß jemand in seinem Umfeld Christian so wahrgenommen hat ist vorstellbar.

    Aber daß dieser "loyale" Genosse dies ausgerechnet für diesen SCHMUDDELIGEN SPÖ-BERATER SILBERSTEIN NIEDERSCHRIEB gewährt uns tiefe Einblicke in die ABGRÜNDE MENSCHLICHER VERKOMMENHEIT IN DER LÖWELGASSE. Und daß dies eine dieser miesen Figuren im Wahlkampf der Presse zuspielte ist bezeichnend.

    Ihr Millionen redlicher Mitbürger aus traditionellen "Sozifanilien" WACHT AUF !

    ° Euer Familienleben entspricht in vorbildlicher Weise bester abendländischer Tradition. Viele von Euch sind sogar praktizierende Katholiken.

    ° Ihr seid auf Euren Arbeitsplätzen wichtige Säulen unseres Wohlstandes!

    ° Ihr leistet in Gemeinderäten, bei Samariterbund oder Rotem Kreuz und in vielen Vereinen, oft sogar als Funktionäre, wertvolle ehrenamtliche Leistung für die Gesellschaft.

    AN EURER POLITISCHEN SPITZE GÄRT EIN MARXISTISCHER SUMPF UND MENSCHLICHE NIEDERTRACHT, WELCHE GAR NICHTS MIT EUREN GESUNDEN WERTVORSTELLUNGEN ZU TUN HAT ! ! !


    Wendet Euch von den Verrätern Eurer Ideale ab!

    DER WAHLTAG IST ZAHLTAG

    • Pumuckl
      27. September 2017 09:38

      KOMPLETTERE ESEL ALS DIESE ARBEITER GIBT ES WOHL NICHT.

      (Karl Marx über die Menschen, die seine Revolution verwirklichen sollten, 1852)

      DER MARXISMUS WAR ALS BETRUG AN DEN ARBEITERN ERDACHT ! ! !

    • Rübezahl
      27. September 2017 09:50

      Sie irren sich. Die echten Arbeiter sind schon lange nicht mehr im roten Lager. Ausgenommen die Gewerkschafter, also die Betriebsräte.

    • Pumuckl
      27. September 2017 10:46

      @ Rübezahl

      Viele Nachkommen, der von Betrüger Karl Marx hinters Licht geführten Arbeiter, erlangten Bildung.
      Manche stiegen ins Topmanagement angesehener Firmen auf und sehen sich, als eher unpolitische Menschen, ihren Vorfahren verpflichtet dieser SPÖ die Treue zu halten.

      Man suggeriert ihnen sie hätten ihren Aufstieg dem Marxismus zu danken.

      Die wertvollen Menschen gilt es zu gewinnen!

  9. dssm
    27. September 2017 09:11

    Irgendwie tut mir der Kern leid, er hat sein ganzes Leben niemals eine Begegnung mit Eigenverantwortung und Leistung gemacht und nun weiß er voraussichtlich nicht einmal mehr sicher ob er Mann oder Frau ist.
    Das ist der Nachteil von solchen Parteikarrieren. Ein lockeres Studium, dabei in der Parteijugend aktiv, ein wenig Sekretär bei einem Politiker, womit Seilschaften entstehen, ein toll bezahlter Job in einem staatsnahen Unternehmen und dann ‚Chef‘ eines staatliches Unternehmens, seine Qualifikation für diese gut bezahlten Jobs war stets das Parteibuch und sonst nichts. Wie er in den von ihm (mit)geführten Unternehmen zu Entscheidungen kam ist einfach: Das hat Gewerkschaft und Partei vorgegeben, für eine ausgeglichene Bilanz war der Steuerzahler zuständig.

    Da ist bei dem armen Wurm der Eindruck entstanden, er ist ein Superheld, schließlich lief ja alles wie am Schnürchen. Der dachte wirklich, wenn man den Parteivorsitz hat, dann ist das auch so eine leichte Übung, weil er es einfach nicht besser wusste. Wirklich ein armer Kerl, ein unschönes Ende, das für ihn schon rein altersbedingt nicht leicht zu verarbeiten sein wird.

    Und die Medien verhalten sich nur marktwirtschaftlich, denn ein so bedeutender Kunde wie die Parteien, welche staatliches Geld für ihre Zwecke ausgeben, hat nun einmal Sonderrechte. Das ist aus Sicht der Geschäftsführung nur logisch, wenn die sich jetzt drehen, so ist dies auch nur dem Markt geschuldet, denn die wollen die zukünftigen Träger der Spendierhosen nicht verärgern. Es liegt am Wähler dies zu ändern! Dazu braucht es keine neuen Gesetze, sondern es müssen nur die bestehenden auch angewendet werden, denn auch das schönste neue Gesetz bleibt zahnlos, wenn unsere Justiz sich verweigert, es braucht also einen aktiven Justizminister!

  10. Bern
    27. September 2017 09:00

    Herr Kern führte bei den ÖBB die ganzen Werbebudgets der Bereiche zusammen und hatte dadurch das größte Werbebudget Österreichs!

    Das wurde zur Vermarktung seiner Person verwendete und nicht für die Interessen der ÖBB!
    Zu dieser Zeit konnte er den Journalisten seine Heldendaten diktieren und sie lagen ihm speichelleckend zu Füßen….

    … Herr Kern glaubte es geht so weiter im Bundeskanzleramt.

    Lernen im Beruf kann große Schmerzen verursachen. Dabei müsste diese Situation schon die zentrale Erkenntnis seiner Universitätsausbildung gewesen sein….

  11. Josef Maierhofer
    27. September 2017 08:52

    Kern ist für mich 'von einem anderen Stern', ein 'parteigestrickter' 'Supersozi' mit einer 'parteigestrickten' Karriere, mit einen Parteibonzengehalt, ohne Ahnung von Realität, bloß mit Parteiseminarfloskeln und Parteithemen.

    So was tritt an, um sich zum Bundeskanzler Österreichs wählen zu lassen.

    Er hat das Pech, dass Tal Silberstein aus dem Beraterteam ausgeschieden ist, der wäre brutal genug gewesen, auch das noch alles zu übertünchen.

    Wollen wir solch hilflose Parteiabhängige einer hilflosen, aber brutalen Selbstbedienerpartei wählen ? Ich wähle ihn sicher nicht und schon gar nicht seine Partei.

    Für mich ist das das Paradebeispiel österreichischer Verkommenheit.

    'Auf einem Gummi-Gummi Berg, das stand ein Gummi-Gummi Zwerg, der aß ein Gummi-Gummi Brot, dann war er Gummi-Gummi tot.'

    Trotzdem besteht die Gefahr, dass die SPÖ erster wird, ist sie doch zu einer Ausländerpartei mutiert, hat also (wie auch die ÖVP) das 'Einbürgerungswahlschaf' gemästet und gefüttert.

    • Ingrid Bittner
      27. September 2017 09:32

      "Ich wähle ihn nicht" - Gott sei's gedankt, dass es nicht möglich ist, den Kanzler direkt zu wählen, nicht wahr?

    • Josef Maierhofer
      27. September 2017 09:45

      @ Ingrid Bittner

      Ich wähle auch seine Partei nicht,

      Aber, wäre die SPÖ erster, dann wäre er Kanzler und die linke Selbstbedienung ginge weiter, statt stillzustehen.

      Kurz wird ja ihr Beschützer sein.

  12. Kyrios Doulos
    27. September 2017 08:48

    Erinnerungen:
    Faymann und Ostermayer - wieviel Schutzgeld die mit unserm Geld bezahlt haben.
    Faymann und Ostermayer - wie oft die sozialistische Staatsanwaltschaft sie geschützt hat.
    ORF - legales Schutzgeldsystem. Das sind die Geschütztesten und Infamesten.
    Ich schreibe - weil ich ohnmächtig bin, ist das das Einzige, das ich tun kann, immer wissend, daß es nichts bringt - als Verwedungszweck "Schutzgeld - legale Mafia", wenn ich an die Wirtschaftskammer abliefere.
    Wir sind ein durch und durch korruptes Land, das ist ein System. Die Geschichte von Kern und Österreich ist insofern lustig, als sie zeigt, daß die Mafiapaten auch mal zu spüren bekommen, welche Folgen ihr System zeitigt. Diese kleine Schadenfreude tut ein bißchen gut. Weil man ja ohnmächtig ist.
    Kurz hat zwar eine neue Farbe, aber an diesem korrupten System will er nichts ändern.
    Gegen GIS und Zwangskammerzwangsmitgliedschaft ist nur die FPÖ.

  13. Bob
    27. September 2017 08:28

    Der Putsch des Herrn Kern ist vergleichbar mit einem halbtoten Wurm, der einen faulen Apfel erobert, und darauf noch stolz ist.

  14. Politicus1
    27. September 2017 08:22

    Kern sen. eilt von einer Blamage zur nächsten!
    Von mir aus soll die SPÖ keine Inserate mehr im ÖSTERREICH schalten. Kann ich verstehen, dass man den Hund, der einen gebissen hat nicht auch noch mit einer Extrawurst füttert.
    Aber so etwas verkündet bitte der Inseratenmacher in der Löwelstraße und nicht der Bundeskanzler und in seiner Empfindlichkeit selbst betroffene vorderster Wahlkämpfer der Partei!

    Damit bestätigt er doch nur das über ihn intern getroffene Psychogramm: empfindlich, niht belastbar, kein Vertrauen zu Mitarbeitern ...

  15. Leopold Franz
    27. September 2017 08:03

    Gestern abends sah ich mir eine Zeitlang eine ziemlich irre Art einer Diskussion zur Sache auf dem Fellner Sender Ö24 an. Die Herren Fussi und Misik attackierten Fellner mit seltsamen Wortkaskaden, der relativ gelassen blieb und sich immer wieder mit ähnlichen sich wiederholenden Argumenten rechtfertigte. Das alles passierte oft gleichzeitig, sodass man kaum ein Wort verstehen konnte. Frau Stenzel und ein mir unbekannter Kurz Berater sahen dem Treiben ungläubig und verwundert zu.
    Dass andere Zeitungen auf Zuruf des Kanzlers nichts über die Papiere schrieben, war nicht Thema solange ich schaute. Und ich wette, dass diese Ungeheuerlichkeit der Diskussion in diesem Blog vorbehalten bleibt.

    • Flotte Lotte
      27. September 2017 08:15

      Ja, das wird bestimmt nicht weiterverbreitet und zwar auch auf Zuruf..

    • Ingrid Bittner
      27. September 2017 13:59

      Das war eine wirklich lustige Sendung, so man durchhalten konnte. Aber das war schon Thema, dass auch alle anderen Zeitungen diese Papierln hatten und das eigentlich das Problem an der Sache ist oder war, dass da auf Zuruf offenbar einige den Schwanz eingezogen haben. Die beiden SPÖ-Vertreter mussten auch mehrmals zugeben, dass, na ja eh alles sattsam bekannt.
      Das beste war für mich der Sager der FRau STenzl: wenn einer seinen eigenen Wahlkampf nicht managen kann, wie soll er dann ein ganzes Land managen können - so in etwa. Wörtlich genau weiss ich es jetzt nun nicht mehr.

  16. Pennpatrik
    27. September 2017 07:54

    Der Grasser geht mir noch ab. Aber ich denke, dass auch das dem Kern schaden würde.

  17. Politicus1
    27. September 2017 07:35

    Für die Herren Kern gibt es halt unterschiedliche Raubritterjournaillen.
    Da sind auf der einen Seite die Guten, die da heißen FALTER und PROFIL. Denen wird für ihre ausgezeichnete Arbeit und der Aufdeckung riesiger Skandale mithilfe von manchmal anscheinend direkt aus der Staatsanwaltschaft zugespielten 'Geheimakten' Beifall gezollt. Vor allem wenn es um Personen wie KH Grasser, Schüssel geht.

    Aber wenn einmal - ich kenne so einen Fall wirklich nur einmalig - ein anderer Journalist an sich lächerliche (weil keinerlei strafrechtliche Relevanz) Interna aus dem roten Lager nicht verschweigt, dann ist in der Hölle des Löwens der Teufel los.

    Und ein Bundeskanzler außerhalb Nordkoreas kann es nicht fassen, dass seine Adlaten so etwas nicht verhindern konnten. Da wurde in der SPÖ schlechte Medienpolitik gemacht. Es ist nicht gelungen, in allen Redaktionen Wrabetz-Klons unter zu bringen.

  18. Erich Bauer
    27. September 2017 07:26

    Sie entlarven sich gegenseitig. Einer reißt dem anderen die Maske runter. "Systeme" zerstören sich fast immer selbst... von Innen heraus. Sie hängen in den Seilen. Kein Mitleid jetzt. Ein Trommelfeuer an Schlägen muss dem ein Ende machen.

  19. El Capitan
    27. September 2017 04:38

    Der Journalismus in Österreich ist – von einigen wenigen Kommentatoren wie etwa Christian Ortner in der Presse abgesehen – ganz unten angekommen. Würden diese Journalisten ihr Niveau erkennbar anheben, dann kämen sie vom Kanal- ins Kellerniveau. Straßenniveau ist zurzeit nicht drin, geschweige denn erster Stock.

    Ganz schlimm hat es die Nachrichtensendungen des ORF erwischt, aber das weiß ja eh schon jeder. Es nützt nichts: Der ORF muss radikal entwrabetzt werden und die gesamte Medienförderung muss völlig neu organisiert werden. Mit den Schutzgeldzahlungen muss Schluss gemacht werden. Ein für allemal.

    Die Sozialisten werden zurzeit überall in Europa bis auf die Grundmauern abgefackelt. Das wird auch in Österreich passieren. Spät aber doch und vor allem ist es unbedingt notwendig, weil Herr Kern ein Nervenflatterer ist, der nichts aushält.

    Immer wenn ich Herrn Kern im ORF auftauchen sehe, muss ich an die Werbung denken: „Ich lache, ich niese, ich habe Blasenschwäche“. Ein Bundeskanzler als einnässendes Symbol für eine untergehende Partei und einen auf Kanalniveau agierenden Journalismus.

    Die nächste Regierung hat grausam viel Reformarbeit vor sich.

    • logiker2
      27. September 2017 15:25

      die nächste Regierung "hätte", aber Schwarz/Rot wird ihr aufgebautes Parasiten und Schmarotzersystem doch nicht selbst zerstören. Ein wenig Kosmetik, mehr wird es nicht werden.

  20. GOTOVO!
    27. September 2017 01:50

    Ich mache mir über Kanzler Kern gar keine großen Gedanken mehr, in wenigen Wochen wird der mimosenhafte Selbstdarsteller nicht einmal mehr eine Randnotiz der österreichischen Zeitgeschichte sein. Sein vollbärtiger Sohn ist mir nicht einmal eine Randnotiz wert. Ob gleich, nein, Kern wird als der Mann in die Geschichte eingehen, der die Sozialdemokratie zertrümmert hat und zum ersten Mal in der Geschichte der zweiten Republik der SPÖ den dritten Platz beschert hat! Ist ja was!

    Aber zum eigentlichen Kern (wie lustig!) des Themas:
    Wie ist diese ungeheure Übermacht aller linken Mainstream-Medien, egal ob Print- oder elektronische, entstanden, und wie kann man das Problem lösen? Wie schon in früheren Beiträgen erwähnt, hat es die 68er-Generation geschafft, sich umfassend in allen Institutionen einzunisten. Und wir, die "Nichtlinken", haben dies zugelassen. Die einst ultralinken Studenten der 68er sind nun eben zum großen Teil die Professoren, die an den Unis lehren, die Richter und viele Andere. Eine gewisse Ausgewogenheit zwischen links und rechts ist völlig verloren gegangen, der linke Mainstream hat in Form der selbst definierten "Political Correctness" komplett die Meinungshoheit in höchst militanter Form übernommen.

    Es gibt meiner Ansicht nach nur eine kurzfristige und eine langfristige Strategie dagegen.
    1. Kurzfristig muss der Kampf gegen die linken Mainstream-Medien aufgenommen werden, indem man ihnen mit einer anderen Regierungsmehrheit, die sich ja Gott sei Dank abzeichnet, die finanzielle Grundlage entzieht (eine Zwei-Drittel-Mehrheit wird es wohl leider nicht geben, da wäre alles einfacher).
    2. Ich habe gelernt, dass man Ratten am besten damit bekämpft, in dem man ihnen die Nahrungsgrundlage entzieht, was schwierig genug ist. Somit wäre die wichtigste Aufgabe: radikale Bekämpfung der in der heutigen Zeit nicht mehr nachvollziehbaren mittelalterlichen Zehent-Abgaben des ORF, damit muss dieser auf eigenen finanziellen Beinen stehen und das schau ich mir an!
    3. Einstellung der gesamten Presseförderung für Printmedien. Na, das wäre lustig!
    4. Der Kampf um die Meinungsfreiheit, indem man jedweden Zensurversuch im Keime erstickt.
    5. Intensiver Kampf gegen die "Political Correctness" ist ebenso dringend geboten.

    Die langfristige Strategie wäre es, die 68er wieder aus den Institutionen werfen, was sehr langwierig und schwierig werden wird, man sollte dieses Ziel aber nicht aus den Augen verlieren.

    Möge das Vorhaben gelingen! Mitte Oktober wäre der erste Schritt zu setzen!

    • Pennpatrik
      27. September 2017 05:47

      Die 68er aus den Institutionen zu werfen ist, wie die Metastasen eines Krebs zu entfernen.

    • Kyrios Doulos
      27. September 2017 09:00

      GOTOVO:
      **********************
      **********************
      Danke!

    • M.S.
      27. September 2017 09:20

      "Wie schon in früheren Beiträgen erwähnt, hat es die 68er-Generation geschafft, sich umfassend in allen Institutionen einzunisten. Und wir, die "Nichtlinken", haben dies zugelassen. Die einst ultralinken Studenten der 68er sind nun eben zum großen Teil die Professoren, die an den Unis lehren, die Richter und viele Andere. Eine gewisse Ausgewogenheit zwischen links und rechts ist völlig verloren gegangen, der linke Mainstream hat in Form der selbst definierten "Political Correctness" komplett die Meinungshoheit in höchst militanter Form übernommen."

      Und genau das ist es, was man der ÖVP vorwerfen muss. Sie hat dies geschehen lassen und damit einen beträchtlichen Anteil an dieser Katastrophe.

    • Josef Maierhofer
      27. September 2017 09:42

      @ GOTOVO!

      Ja, Herr Orban arbeitet daran schon 2 Legislaturperioden, den Filz loszuwerden, den Stall auszumisten.

    • dssm
      27. September 2017 16:51

      @M.S.
      Wie tief wir im 68er Dreck stecken hat die Wahlanalyse aus Deutschland gezeigt, die jungen Leute wählen Merkel, weil die so gut ist und ansonsten Links, Linker, am Linkesten. Der Grund ist einfach, die haben alle noch nie gearbeitet und wenn dann als Praktikanten, daneben wurden sie in Schule und Studium einer extrem einseitigen Indoktrinierung unterworfen. Die Ausbildung beschränkt sich auf ‚multiple choice tests‘ und das korrekte Zitieren von Textstellen.
      Eigenverantwortung oder selber denken kennen die nicht, da erscheint die ressourcenverschlingende Politik nur allzu logisch.
      Das sind aber die Bürokraten von Morgen!

    • Günter Pollak
      27. September 2017 17:17

      Thilo Sarrazin hat zu diesem Thema auch ein Buch geschrieben: "Der neue Tugendterror" Einfach nachlesen, wie es in Deutschland aussieht.

      So extrem , dass sogar in diesem Land, eine Partei wie die AfD zur stärksten Oppositionspartei wurde. (Seit der Wahl ist die SPD stärkste Oppositionspartei. Aber welche von diesen Partei bei der nächsten Wahl stärker ist ...)

  21. Rübezahl
    27. September 2017 00:58

    immer langsam mit den jungen Pferden:

    "Wenig später präzisierte die SPÖ, dass bezüglich der Inserate nur die Wahlkampfaktivitäten betroffen seien - nicht umfasst seien Werbeeinschaltungen des Kanzleramts."

    http://www.krone.at/politik/keine-interviews-kern-boykottiert-oesterreich-verleumdung-story-590492

    Pack bleibt Pack
    und dieses System ist noch mindestens 10 Jahre nicht am Ende!





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