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Die Quereinsteiger und ihre Probleme drucken

Lesezeit: 6:30

Fast schien es zuletzt schon so, als wollte Sebastian Kurz fürs nächste Parlament einen Kinderkreuzzug der ÖVP organisieren. So sehr dominierten seine Alterskollegen bei den anfangs bekannt gewordenen Kandidaten des ÖVP-Chefs. So, als ob Erfahrungslosigkeit und Jugend alleine ein ausreichendes Asset wären. Aber jetzt hat er mit dem Mathematiker und Autor Rudolf Taschner wirklich einen Volltreffer erzielt.

Taschner ist zweifellos eine der klügsten Köpfe in der österreichischen Szene. Er ist ein klarer Konservativer mit präzisen Vorstellungen zu Bildungs- wie Wissenschaftsthemen und intellektuell fast in jeder Diskussion überlegen. Er hat sich etwa in Sachen Mariahilferstraße auch ganz anders positioniert als die ÖVP.

Gegen ihn schaut die SPÖ-Kandidatenriege nun ziemlich alt aus. Christian Kern scheint offenbar wirklich nur auf sein gegenwärtiges Ministerteam zu setzen. Hält er das wirklich für toll? Oder hat er einfach niemand Attraktiven gefunden – weder in der Partei noch außerhalb?

Freilich: Die wirklich eindrucksvollen Persönlichkeiten in diesem Land sind sehr, sehr rar geworden. Und von denen haben die meisten wenig Lust, in die Politik zu gehen. Nicht nur, weil man etwa als Wirtschafts-Boss viel besser verdienen kann. Sondern auch weil man die persönliche Perspektivenlosigkeit in der Politik fürchten muss.

Andererseits sind alle jene, die den Abgeordneten-Gehalt dringend brauchen, und die sich daher ringsum aufdrängen, wirklich verzichtbar. Genauso wenig attraktiv sind all jene derzeit im Parlament sitzenden Abgeordneten, die im letzten Augenblick vor dem Wahltag zu anderen Parteien/Listen/Bewegungen wechseln, weil sie von ihren bisherigen Parteien nicht mehr aufgestellt werden.

Bei Peter Pilz hat das große Gewiesel, das ORF und andere Linksmedien um ihn, um seine Mitkandidaten aus den Hinterbänken von Grün und Rot sowie um den (als einzigen recht spannenden) Rechtsanwalt und Quereinsteiger Alfred Noll machen, ein klares Motiv. Die linken Medien spüren, dass Rot wie Grün vor der größten Niederlage ihrer Geschichte stehen. Daher setzen sie nun sehr auf Pilz, damit die bisherigen, aber nun tief frustrierten Rotgrün-Wähler doch noch eine linke Alternative haben. Das ist für die Linke umso dringender, als ja auch die Neos, auf die Kern als Reserve gehofft hat, nicht gerade vor einem Erfolg stehen dürften.

Insgesamt ist die Situation jedenfalls fatal: Im bisherigen Parlament findet man fast keine personelle Qualität. Und außerhalb haben die Parteien bisher nur drei interessante Köpfe gefunden, die auf ihren unterschiedlichen Gebieten bisher einen guten Eindruck gemacht und Leistung erbracht haben. Eben Taschner, Noll und Irmgard Griss.

Freilich ist bei keinem sicher, ja nicht einmal wahrscheinlich, dass der Wechsel in die Politik zum großen Erfolg wird. Dass er (oder sie) sich wirklich bewährt. Denn in der beinharten politischen Arena zu agieren, ist etwas ganz anderes, denn außerhalb als unabhängiger Intellektueller zu brillieren.

Dort draußen kann man auch ungewöhnliche kreative Gedanken äußern. Dort draußen agiert man in einer weitgehend zivilisierten Zone. Dort wird man von den Medien ständig hofiert, weil sie froh sein müssen, wenn es wenigstens hie und da eine spannende Persönlichkeit gibt. Dort hat keine Partei Grund, sie persönlich zu attackieren – meist hoffen die Parteien sogar, von einer externen Autorität in einigen Sachfragen unterstützt zu werden.

Aber sobald man in die Politik wechselt, wird jede Äußerung sofort von den anderen Parteien wie auch den Medien genauestens und unbarmherzig abgeklopft. In der Politik gibt es plötzlich fast keine Chance, von irgendjemandem außerhalb der eigenen Partei gelobt zu werden. Selbst sämtliche früheren Äußerungen und Texte eines Quereinsteigers werden sofort herausgeholt und kritisch durchleuchtet, ob sie nicht in irgendeiner Frage der Linie der nunmehrigen Partei/Liste/Bewegung widersprechen (da gibt es übrigens bei Taschner weitaus am meisten zu durchleuchten, hat er doch die meisten und besten Bücher und Texte geschrieben, hat er doch die meisten Vorträge gehalten).

Keiner von ihnen hat schon vor der Politik jene dicke Haut entwickelt, an der die vielen plötzlichen Attacken und Untergriffe abperlen würden. Ebenso hat kein Quereinsteiger im Hirn die vielen Rotlichter aufgebaut: Das darfst du nicht sagen. Darüber darfst du nicht einmal laut nachdenken. Da hat sich der Chef anders festgelegt. Den darfst du nicht loben.

Diese Rotlichter entwickeln sich nur im jahrelangen politischen Abhärtungskampf. Wie die Beispiele dieser Chefs und die Unterschiede zwischen ihnen zeigen:

  • Diese Abhärtung und Lernerfahrung hat etwa Kurz schon hinter sich. Trotz seiner Jugend hat er schon zehn Jahre intensive politische Erfahrung. Und das gibt zusammen mit seiner Intelligenz und gutem Auftreten eine ideale Mischung.
  • Auch Peter Pilz beherrscht als längstdienender Routinier das politische Handwerk perfekt.
  • Ebenso tut das H.C.Strache – auch wenn man bei ihm merkt, dass er sich ein wenig im luftleeren Raum bewegt, seit er nicht mehr der tägliche Buhmann der politmedialen Szene ist (weil deren Aggressionen ganz auf Kurz umgelenkt worden sind).
  • Matthias Strolz hingegen hat zwar viel gelernt. Aber er verwechselt nach wie vor die Aufgabe eines Politikers mit der Rolle des Trainers in einer esoterischen Selbsterfahrungsgruppe, wo man Aristoteles zitieren kann.
  • Zweifellos am wenigsten Erfahrung und Handwerkskönnen bringt Christian Kern ein. Als Folge passieren ihm ununterbrochen Fehler. Als Folge lässt er sich dauernd von neuen Beratern dauernd in eine neue Richtung inszenieren.
  • Die Grünen entziehen sich der Beurteilung, weil man bei denen derzeit nicht einmal weiß, wen man beurteilen soll.

Da die allermeisten Quereinsteiger die vielen Schwierigkeiten zumindest ahnen, sind sie schon bei ihrem Amtsantritt verunsichert und nervös. Gerade noch völlig eigenständige und respektierte Persönlichkeiten, werden sie binnen weniger Stunden zum bloßen Teil einer Masse, wo nur der Mann an der Spitze den Ton angibt, wo es für eigenständige Selbstdenker in Wahrheit keinen Platz gibt. Das Quereinsteigen funktioniert interessanterweise viel eher noch in einem Ministeramt als in einer Parlamentsfraktion. Vor allem in Regierungsparteien geht das kaum, während ein Minister gestalten kann.

Siehe Franz und Vetter

An dieser Problematik sind auch die zwei einzigen interessanten Quereinsteiger der letzten Wahl weitgehend gescheitert, nämlich Marcus Franz und Georg Vetter. Ursprünglich von Frank Stronach in die Politik geholt, haben sie zwar bald erkannt, dass mit dem unberechenbaren und in fast allen Sachfragen ahnungslosen Austrokanadier Politik nicht möglich ist, wenn man den aufrechten Gang bewahren und die eigene Intelligenz nicht ausschalten will.

Aber auch nach dem Wechsel in den ÖVP-Parlamentsklub stießen die beiden auf kein Verständnis für eigenständige Persönlichkeiten mit Format. Franz wurde unter Mitterlehner bald wieder hinausgeworfen, nur weil er einen kritischen Satz über Angela Merkel gesagt hat. Und Vetter wurde unter Kurz weitgehend kaltgestellt. Er war für den Eurofighter-Ausschuss nominiert, wurde aber dann als Folge parteiinterner Intrigen wieder hinausgeworfen, obwohl er ein brillantes Buch zur Eurofighter-Affäre verfasst hat, das die wohl einzig richtige Analyse zum skurrilen Spiel von SPÖ und Peter Pilz rund um ständige inhaltsleere Strafanzeigen und U-Ausschüsse darstellt.

Dabei würden beide den von der ÖVP in den letzten Jahren so vernachlässigten, aber sehr großen konservativen und den kleineren wirtschaftsliberalen Teil der Österreicher repräsentieren.

Das Schicksal der beiden ähnelt vielen Dutzend anderen Quereinsteigern bei allen Parteien in den letzten Jahrzehnten. Man denke etwa an Hans Peter Martin (vom Journalisten zur SPÖ) oder an Veit Schalle (vom Billa-Chef zum BZÖ). Der eine gescheitert, der andere irrelevant geworden. Die fast durchwegs negativen Beispiele schrecken viele ab, die ebenfalls als Quereinsteiger angesprochen worden sind. Sie ahnen: Du bist als solcher meistens nur ein Star für 24 Stunden. Dann aber hast du nur noch die Aufgabe, den Chef zum Leuchten zu bringen. Eigenes Leuchten ist nicht gestattet.

Dabei bräuchte das österreichische Parlament dringend eine intellektuelle Frischzellenkur.

Fast der einzige Abgeordnete, der innerhalb seiner Fraktion eine eigenständig-dissidente Linie durchgezogen hat, war der sehr links stehende SPÖ-Rechtsanwalt Jarolim. Er hat bis zuletzt mit Erfolg eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze verhindert. Er hat damit freilich die (zumindest kurzzeitige) Idee von Kern zertrümmert, die SPÖ mit Verteidigungsminister Doskozil plötzlich zur Sicherheitspartei zu machen. Freilich ist Jarolim zum Unterschied von Quereinsteigern in der Partei verankert; und er vertritt überdies ganz die Linie der parteiintern noch relativ starken Wiener Sozialdemokratie.

Aber wer steht hinter Taschner, Noll oder Griss?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 08:13

    Eine richtige Darstellung des Quereinsteigers Kern:
    Ich hol mir, was mir zusteht!

    Endlich sagt es einer. Ich hol mir, was mir zusteht. Ich hol mir, was mir dieser Staat während der ganzen Jahre meines Berufslebens weggenommen hat ohne mir dafür etwas zu geben. Ich habe Millionen an Steuern bezahlt, einkassiert, abgeführt. Ich habe ständig mehr als sechs hochkarätige Arbeitsplätze geschaffen, auch für meine Angestellten immer brav alle Abgaben geleistet. Auch das waren Millionen. Und ich habe meine Pensionsbeiträge bezahlt und darf jetzt für meine Pension, die ich mir selber angespart habe, noch einmal Einkommensteuer bezahlen.
    Ich hol mir was mir zusteht. Möchte ich, kriege es aber nicht mehr. Denn das Geld ist weg. Meine Millionen sind verschwunden und die meiner Mitarbeiter auch. Dieses Geld hat mein eigener Staat verjuxt, es Leuten in den Rachen geschoben, die dafür nichts geleistet haben oder es ganz einfach in den Untiefen der völlig unnötigen Verwaltung versenkt oder es an Schmarotzer ausgeteilt. Österreich ertrinkt in seinen Schulden, für die wir irgendwann bluten müssen. Egal. Ach ja und nach Brüssel ist auch einiges geschickt worden. Nettozahler sind wir ja, das heißt, daß wir weniger zurückbekommen als wir dort einzahlen.
    Unsere Infrastruktur ist am Hund und was man baut, müssen wir neben unseren Steuern nochmals extra bezahlen. Autobahnpickerl zum Beispiel, denn die Autobahn habe ich mit meiner Kfz-Steuer und mit meiner Mineralölsteuer schon mehr als hundertmal finanziert.
    Unsere Sicherheit gibt es nicht mehr. Das Bundesheer ist weitgehend ruiniert, die Polizei pfeift auf dem letzten Loch und darf gegen Straftäter nichts unternehmen. Und von der Justiz schreibe ich lieber nichts, sonst stehe ich wieder von dem Kadi oder der Kadin, was, wie man weiß, weit schlimmer ist.
    Jetzt kommt einer daher und sagt, ich möge mir holen was mir zusteht. Das ist eine Verhöhnung, eine unglaubliche Frechheit. Die Nadelstreif-Bonzen würden schön schauen, käme ich wirklich auf diese Idee, die ja nur so dahingesagt aber nicht ernst gemeint ist. Denn dieser Slogan ist ja nur für Trotteln, die am 15. Oktober die wählen sollen, die ihnen versprechen, sie dürften sich dann was holen aber nach dem 15.10. draufkommen werden, daß das alles nicht stimmt.
    Wenn man es genau nimmt, darf ich mir ja nicht einmal das holen, was mir wirklich zusteht: Nämlich das Recht der freien Rede, das Recht der Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit.
    Denn die gibt es auch nicht mehr in unserem Land, wo ich mir nur mehr holen darf, was mir einige Politiker erlauben. Freiheit aber nicht.

    Dr. Georg Zakrajsek

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 08:36

    Griss wird überschätzt, Taschner nicht. Letzterer hat eine große Aufgabe vor sich: Die Reparatur der Schulen, die von drei roten Tussen beinahe ruiniert worden wären.

    Hier wird sich sehr schnell der marodierende ORF auf ihn einschießen, aber das kann ihm egal sein. Drei Viertel der Bevölkerung wünscht sich eine bessere Schule, der Rest ist die linke kiffende Freibiergesellschaft, die sich holt, was ihr zusteht.

    Sie werden ihre Prügel beziehen, die Quereinsteiger, aber einige werden das aushalten. Bei Taschner ist das intensiv zu wünschen.

    Entscheidend ist am Ende nur eins: Dass wir nach dem Niedergang der Linken wieder frei atmen können. Wer braucht im 21. Jahrhundert eine Heilslehre aus dem 19. Jahrhundert?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 09:25

    OT (oder nicht ganz, wenn man über "beste Köpfe" diskutiert:

    Was hat die WKÖ geritten, eine derartige Kampagne gegen Putin zu fahren? Nebenbei auffällig ist, daß auch auf dem linxlinken Gmx versucht wird, mit aufwendigen Bildern und schmähenden Texten Putin heruntezumachen (was angesichts des durchtrainierten Mannes eindeutig in die äh Hosen geht)
    Scheinbar ist wieder einmal eine Globalattacke von Linx gegen alles, was nicht mitheult, angesagt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 09:16

    http://www.krone.at/welt/neues-video-so-wird-unsere-eu-grenze-ueberrannt-migranten-ansturm-story-582664

    Sind die Quereinsteiger denn fähig, bzw. überhaupt willens etwas DAGEGEN zu tun??? So wie es aussieht, nicht! Eher scheint es, als forcierten sie diese Katastrophe!

    Nirgends steht geschrieben, daß man sein Land solchen Horden überlassen muß, geschweige denn, die überhaupt hereinläßt.
    Ganz im Gegenteil: man müßte die Grenzen seines Landes ganz entschieden - notfalls auch mit Waffengewalt - verteidigen. Heißt es nicht so in der Angelobung der Soldaten?

    Was muß der Rest der Weilt über Europa lachen... Kein Wunder daß wir verachtet werden, wenn wir kampflos zusehen, wie unsere Heimat überrannt und eingenommen wird, alles auf Geheiß einer Nomenklatura, die vor Verrat und Niedertracht nur so strotzt!
    Das gemeine Volk kann nur hilflos zusehen, wie sich Blockwart- und Denunziantentum genau so rasant ausbreiten wie die Invasoren, die illegal mit Hilfe von Schlepperorganisationen, NGOs und gewissenloser Politiker nach Europa strömen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 11:43

    Als Quereinsteiger wollte man mich auch einmal vor vielen Jahren. Ich habe geantwortet, ich wäre für die Politik nicht geeignet, was ja stimmt. Die damalige Frage von Busek, Sie müssen sich ja nur auf Ihr Fachgebiet konzentrieren. Meine Antwort, nein, wenn ich für eine Partei arbeite, bin ich auch für alle Missstände dort mitverantwortlich.

    Ich erinnere an den Kaspar Naze aus dem Bregenzer Wald, der innerhalb weniger Jahre aufgerieben wurde.

    Bewirken können Quereinsteiger meist wenig bis nichts, sie werden, wie alles in dieser Selbstbedienungsgesellschaft, kanalisiert und aufgerieben, oder gleich ausgeschaltet, auch Dr. Unterberger hat das geschrieben.

    Dennoch ist es in der repräsentativen Demokratie so, dass man bloß Parteien wählen kann und die wenigen vifen 'Wohlstandsschafe' können sogar Vorzugsstimmen vergeben. Wahlbetrug beiseite gelassen, um es mit der schwedischen Popgruppe ABBA zu sagen, 'the winner takes it all'. Der Sieger nimmt bei uns unsere Stimme und missbraucht sie für seine Klientel und sich. Wie das Amen im Gebet wird im Jänner wieder eine saftige Erhöhung der Politikergehälter stattfinden und natürlich wird sich die Gewinnerklientel selbst bedienen. Die Kriminaltaten in diesem Zusammenhang werden weiterhin unter dem Teppich bleiben.

    So, wählt man nun die FPÖ, die direkte Demokratie verspricht, dann haben wir die Linksszene auf der Straße, die steht zwar sonst auch immer dort, dann aber vermutlich täglich. Würde, angenommen hypothetisch, die FPÖ nach all den Ausschreitungen direkt demokratisch eine Volksbefragung durchführen und das Demonstrationsrecht zur Diskussion stellen, ich bin mir ziemlich sicher, dass eine ganz große Mehrheit der Österreicher für ein gesittetes Demonstrationsrecht eintritt und die Veranstalter für die Schäden haftbar werden. Das nur als Beispiel von vielen möglichen.

    Wie anders wäre dann plötzlich die Selbstbedienerszene, wenn Eigenverantwortung sichtbar zu übernehmen wäre. Wie sehr würde das Raunzen wegfallen, wenn man weiß, wenn es um Richtungsfragen geht, dann darf ich zur Sache mitstimmen. Wie gut ist das in der Schweiz eingespielt. Die Leute dort klagen manchmal über zu viele Abstimmengen, andere, vor allem die Linken, wollen mehr in der Hoffnung endlich einmal ihre Ideologie anzubringen.

    Ich habe da einmal geschrieben, mit der FPÖ in der 2/3 Mehrheit könnte man ein Umdenken einleiten, wenn sie es gut machen, kann es sogar weitergehen. Also luftleer scheint mir Strache nicht, eher realistisch, weil die FPÖ nicht propagandistisch tönt, sondern halt bei ihren jahrzehntelangen Forderungen bleibt, die allesamt bisher von den Regierungsparteien im Parlament zum Schaden von Österreich partout (Ideologie = Idiotie) abgelehnt wurden, obwohl manche Anträge wortgetreu etwa z.B. ÖVP Anträge waren zur wichtigen Zuwanderungsfrage, dann hat aber die ÖVP aus 'Koalitionstreue' (Selbstdienungsclubtreue) die eigenen Anträge abgelehnt.

    Dabei ist auch noch zu sagen, Wohlstand gibt es ohnehin nur noch für Klientel und Privilegierte.

    Nachdem nun, mit kurzer Unterbrechung, fast 50 Jahre nicht regiert wurde sondern Selbstbedienung betrieben wurde und unglücklicher weise in der Unterrbrechungszeit auch die BZÖ 'Buberlpartie 1.0' (und Maderlpartie um Riess - Passer) die gleiche Selbstbedienung betrieben hat, wird das heutzutage als Argument gebracht gegen die heutige FPÖ, die sich ja von dieser Partei um Haider abgespalten hat, obwohl vieles davon natürlich geblieben ist, also nachdem nun 50 Jahre Selbstbedienung betrieben wurde und Österreich stetig in den Untergang geführt wurde, wacht so manches Wahlschaf auf, weil der Muezzin ruft statt dass die Kirchnglocken läuten, weil Vergewaltigung nicht mehr bestraft wird, weil die Einheimischen benachteiligt und ausgeraubt werden vom Staat, vom Gesetz, von den Zuwanderern, ist natürlich die Gefahr, dass ein potenter Quereinsteiger wie ein Messias gefeiert wird schon auch gegeben, aber nicht bei den trägen österreichischen Wahlschafen.

    Die Wahlschafe werden Kurz wählen, die FPÖ wird stark werden, aber nicht stark genug. Es ist zu entscheiden, ob eine halbe Sache gemacht wird oder eine ganze.

    Die Selbstbedienungsparteien garantieren für den Staus Quo und damit für den Untergang, wie in Ungarn, gehören die eine Zeit lang zur Gänze weg von der Macht, vermutlich sogar für mehrere Perioden, bis es soweit ist, dass die Österreicher wieder einander in die Augen schauen können.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 07:30

    Die Quereinsteigerkatastrophe Kern wird im Oktober wohl entsorgt werden und Vranitzky-Boy Drozda, der überraschend alle Skandale unbeschädigt überstanden hat, wird die Roten in die Opposition führen. Dort gibt`s allerdings nicht viel zum Verteilen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 12:01

    OT
    https://www.wochenblick.at/eu-will-buergern-zugriff-auf-ihr-geld-verwehren/
    ein. 4.8.2017
    (auszugsweise kopiert)
    Man wolle damit einen Bankenrun verhindern, der schon beginne, wenn nur das Gerücht entstehe, dass es Probleme gebe, berichtet u.a. die internationale Nachrichtenagentur „Reuters“. Auslöser dafür ist der Zusammenbruch der spanischen „Banca Popular“, die in diesem Jahr genau deshalb in den Ruin schlitterte.
    Kontosperre bis zu 20 Tage

    Der schon länger diskutierte Vorschlag wurde – unter dem EU-Vorsitz Estlands – jetzt verschärft. Im Gegensatz zu vorher und entgegen geltendem EU-Recht – sollen auch Sparguthaben in die Sperre einbezogen werden. Im Estnischen Papier heißt es: es wäre ein gangbarer Weg, Aufsichtsbehörden das Recht einzuräumen, Konten bei „kranken“ Banken einzufrieren. Dringend benötigtes Geld könne zwar abgehoben werden, aber mit einem Limit, hieß es weiter. Die Kontosperre könne zwischen 5 und 20 Tage dauern.
    Deutschland in vorauseilendem Gehorsam dafür

    In einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission vom letzten November waren die laut EU-Recht „gesicherten Sparguthaben“ von unter 100.000 Euro von der Kontosperre noch ausgenommen. Damals begründete die EU-Kommission diese Ausnahme mit einer „möglichen negativen Auswirkung auf das Vertrauen in den Markt“. Laut aktuellem EU-Recht darf die Kontosperre bei schwächelnden Banken auch nur 2 Tage dauern.

    Deutschland signalisierte bereits Unterstützung für den neuen Vorschlag. Das deutsche Gesetz erlaubt nämlich bereits eine zeitweilige Aussetzung von Bankauszahlungen, wenn eine nationale Bank in Zahlungsschwierigkeiten ist. Viele EU-Mitgliedstaaten sind gegen diese Verschärfung der geltenden Regeln, wie im estnischen Papier vorgeschlagen

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2017 20:25

    Taschner als Leiter eines neuen Superministeriums für Bildung und Wissenschaft, das hätte was, das würde ich wählen (mit gesetzlich verankerter 2% Forschungsquote, ein Muss für ein Land wie Österreich).
    Eine fantastische Gelegenheit für Österreich, die nur Realität werden wird, wenn die ÖVP mit der FPÖ und nicht mit der SPÖ in einer Koalition ist. Dies ist so und das wissen auch alle.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2017 18:39

    leider gibt es bei uns keine trump-typen, denen mediale heruntermachungen so wurscht sind, dass sie sich die abgefahrensten frisuren machen lassen - nur um die totale wurschtigkeit zu signalisieren.
    nein, in österreich kuschen alle, sobald der sozialistisch-gutmenschInnen-Komplex die reude kriegt. keiner da, der den mainstream-medialen rufmördern den finger zeigt. leider.

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  1. fewe (kein Partner)
    13. August 2017 07:47

    SPÖ und ÖVP sind ehrlich, indem sie ein Kasperltheater inszenzieren, das es auch ist. In Österreich wird nichts Wesentliches entschieden. Was nicht von der EU kommt, kommt von Soros & Co.

    Die Polizei darf nicht ernsthaft aktiv werden, das Bundesheer ist von Doppelstaatsbürgern unterwandert, Gelder werden bevorzugt für die Islamisierung Österreichs verwendet, Grenzen dürfen nicht geschützt werden, die Zuwanderung läuft auf Hochtouren.

    Migranten werden beharrlich als "Flüchtlinge" bezeichnet, wodurch sie privilegiert automatisch nach 6 Jahren die Staatsbürgerschaft haben.

    In allerspätestens zehn oder schon fünf Jahren ist Kopftuch Pflicht - sofern man nicht als Hure bespuckt werden will.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    11. August 2017 18:39

    leider gibt es bei uns keine trump-typen, denen mediale heruntermachungen so wurscht sind, dass sie sich die abgefahrensten frisuren machen lassen - nur um die totale wurschtigkeit zu signalisieren.
    nein, in österreich kuschen alle, sobald der sozialistisch-gutmenschInnen-Komplex die reude kriegt. keiner da, der den mainstream-medialen rufmördern den finger zeigt. leider.

  3. McErdal (kein Partner)
    11. August 2017 16:33

    ***Merkel: "Verkraften doppelt so viele Flüchtlinge"*****
    k r o n e . a t/welt/merkel-verkraften-doppelt-so-viele-fluechtlinge-40000-dauerplaetze-story-583121

    Weisser Genozid: Völkermord An Weissen Beabsichtigt | Tl. 1

    v i m e o . c o m /172199710

  4. Siegfried Hermann (kein Partner)
    11. August 2017 12:09

    Deutschland deja vu!
    Vom Bund bis zur kommunalen Ebene nur unsägliche Fahrradfahrer u. aalglatte Schleimspuraktivisten unterwegs u. zwar bei allen Farben, die unsere politische "Kultur" heutzutage so bietet.
    Selbst in der AfD ist man vor solchen "Eliten" nicht sicher.

    btw
    Glaubt ihr wirklich in Österreich das " Freie Wahlen" den politischen Ausdruck und Auftrag des österreichischen Volkes wiederspiegelt!!!???

    Allein, wenn hier, 15 min VOR Schließung der Wahllokale das Ergebnis bis auf die Prozentstelle verkündet wird und das seit Helmut Schmidt Zeiten, kann was nicht stimmen.
    Wie 7of9 zu sagen pflegte:Alles irrelevant!

    Anm.
    Umfragen u. Werbung am Wahltag in D sind gesetzlich verboten!

  5. AppolloniO (kein Partner)
    11. August 2017 11:26

    Quereinsteiger haben`s schwer. Wirklich?
    Schaut man sich die Profi-Politiker an, gibt es genau soviele die gescheitert sind. Aber für Hinterbänkler interessiert sich keiner.
    Wenn man schon die negativen analysiert, sollte man das auch mit Positiv- Beispielen machen. Z.B. Ursula Stenzel. Vom ORF abgeworben hat sie Schüssels ÖVP gewaltigen Auftrieb gegeben, nicht nur bei der EU-Wahl. Sie war auch eine der ganz wenigen, die daheim ihre Stimmabgabe zu erläutern (verkaufen!) versuchte.
    Auch später als Bezirksvorsitzende war sie immer der notwendige Stachel im Fleisch -und nicht nur der Opposition.
    Also wenn schon diskutieren, dann bitte ausgewogen.

  6. Torres (kein Partner)
    11. August 2017 10:34

    Der von Unterberger so hochgelobte Kurz hat also Georg Vetter kaltgestellt und aus dem Eurofighter-U-Ausschuss hinausgeworfen, obwohl er wohl am meisten zur Aufklärung hätte beitragen können. Dafür hat er Justizminister Brandstetter, der hauptsächlich Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit auf den Weg gebracht hat, zum Vizekanzler aufgewertet. Warum sollte man eigentilich die"neue" Kurz-ÖVP wählen? Die türkise Farbe allein wird es doch wohl nicht sein.

    • franz-josef
      11. August 2017 11:05

      Wiederhole mich bewußt: wer weiß schon, wie viele Mihigru-türken zwischen "türkisch" und "türkis" unterscheiden können.
      Und sich freuen, einen smarten türk-.....Politiker wählen zu können.
      Auch wenn die Farbwahlmöglichkeiten sehr beschränkt waren und sind: daß es ausgerechnet türkis geworden ist, sollte man zumindest am Rand im Auge behalten.

  7. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    11. August 2017 05:15

    Irre ich mich, oder hat Taschner dereinst nicht die Meinung vertreten, eine Begrenzung der Klassenschülerzahlen sei nicht nötig?
    Weik es ja wirklich unerheblich ist, ob sich ein Lehrer zwanzig oder vierzig individuellen Schülern widmen muss!
    Taschner ist ein Propagandist des in den Abgrund driftenden Bildungssystems, dass aufgrund der unqualifizierten Migration zunehmend an Finanzierungsgrenzen stösst!
    Genau deshal wurde er vom Systemerhalter Kurz präsentiert!

    • fewe (kein Partner)
      13. August 2017 07:56

      In meiner Schulzeit gab es pro Klasse bis zu knapp 40 Schüler und nie mehr als eine Lehrperson. Das ist also kein Problem.

      Das Problem ist, dass Sonderschüler und Schüler ohne Deutschkenntnisse für die normale Schule zugelassen werden und Kritik an den Leistungen der Schüler quasi verboten ist.

  8. Undine
    09. August 2017 22:59

    OT---aber so lange es solche Frauen wie Birgit KELLE gibt, kann man noch hoffen---ein unglaublich erfrischendes Video mit dieser erfreulichen jungen Frau, die sich öffentlich zu sagen traut (ja, DAZU gehört heutzutage MUT, man glaubt es nicht!!!), daß sie einfach gerne Mutter ist:

    "Gaga für Alle (JF TV Im Fokus mit Birgit Kelle)"

    https://www.youtube.com/watch?v=qzmsISCzTVo

    • franz-josef
      10. August 2017 08:28

      Daß ganz normale Frauen ohne Wenn und Aber, einfach höchst erfreulich weiblich, mit allem, was von Natur aus vorgesehen ist inklusive Mütterlichkeit, nun schon Mut brauchen, sich so zu präsentieren, zeigt deutlich den Verfaulungsgrad dieser linken, künstlich hochgezwirbelten Gesellschaft.

    • glockenblumen
      10. August 2017 08:37

      Birgit Kelle ist eine großartige FRAU, intelligent, fesch, klug, mutig, mütterlich, eine Frau die weiß, wie man Frau ist!
      Ganz im Gegensatz zu den degenerierten Frauinnen.....

  9. Undine
    09. August 2017 21:33

    OT---aber allmonatlich flattert mir erfreulicherweise der Newsletter der Ungarischen Botschaft ins Haus. Unser BK Kern scheint mit der Geschichte der Beziehung zu unseren Nachbarn kein bißchen vertraut zu sein, sonst würde er nicht solche Peinlichkeiten von Stapel lassen; aber lesen Sie selbst:

    "Ungarischer Außenminister: Kein anderes Land ist mit Österreich so solidarisch wie Ungarn

    Außenminister Péter Szijjártó reagierte am 26. Juli auf die Aussagen des Bundeskanzlers Christian Kern, der in einem FAZ-Interview eine Kürzung von EU-Unterstützungsgeldern forderte, wenn Ungarn und Polen die europäischen Grundsätze einhalten. Szijjártó sagte bei einer Pressekonferenz in Budapest mit Verweis auf die Flüchtlingsquoten, dass man in der EU jene Länder bestrafen wolle, die keine illegalen Einwanderer aufnehmen wollten. Mit juristischen und finanziellen Drohungen werde heute gegen diese in Europa krieg geführt, so der Außenminister. Es gebe einen „Soros-Plan” darüber, wie die europäischen Länder dazu bewegt werden könnten, Migranten aufzunehmen, erklärte Szijjártó. Kern habe sich mit seinen jüngsten Aussagen „auf die Seite jener linksliberaler Politiker gestellt, die diesen Plan ausführen wollen“. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie existiere nicht mehr, über das Schicksal der Ungarn werde nicht mehr in Wien entschieden, erinnerte der Außenminister. Er hat den österreichischen Kanzler darum gebeten, nicht über Ungarns EU-Mitteln zu spekulieren.

    Auf Kerns Aussagen über mangelnde Solidarität reagierte Szijjártó: „Kein anderes Land ist mit Österreich so solidarisch wie Ungarn, da sein Grenzzaun nicht nur Ungarn, sondern auch Österreich schützt.”

    Anschließend hat er die EU darum gebeten, sich nicht wie Mutter Teresa zu benehmen, da es hier nicht um humanitäre Hilfe gehe, sondern um eine Förderung, die mit Ungarns Wirtschaftskooperation verbunden sei."

    Lernen Sie Geschichte, Herr KERN!

    • franz-josef
      09. August 2017 22:20

      " Es gebe einen „Soros-Plan” darüber, wie die europäischen Länder dazu bewegt werden könnten, Migranten aufzunehmen, erklärte Szijjártó. Kern habe sich mit seinen jüngsten Aussagen „auf die Seite jener linksliberaler Politiker gestellt, die diesen Plan ausführen wollen“.

      Erstaunlich, wie die Ungarn unbefangen sagen dürfen, was Sache ist. Und daß einem das beim Durchlesen oder Zuhören auffällt, beweist, wie weit wir schon von solch vor zwei, drei Jahren hier noch gänzlich normal gewesener Situation entfernt sind.

    • glockenblumen
      10. August 2017 08:38

      @ Undine @franz-josef

      *********************************************************!

  10. kremser (kein Partner)
    09. August 2017 20:25

    Taschner als Leiter eines neuen Superministeriums für Bildung und Wissenschaft, das hätte was, das würde ich wählen (mit gesetzlich verankerter 2% Forschungsquote, ein Muss für ein Land wie Österreich).
    Eine fantastische Gelegenheit für Österreich, die nur Realität werden wird, wenn die ÖVP mit der FPÖ und nicht mit der SPÖ in einer Koalition ist. Dies ist so und das wissen auch alle.

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. August 2017 12:13

      Taschner und 2% Forschungsquote könnte auch mir gefallen.
      Aber sie wird nicht kommen. Dauert es doch 10 Jahre und länger bis so etwas zum tragen kommt. Wer erinnert sich dann noch an den Initiator?
      Aber Arbeitsplätze kaufen, da sieht man gleich den Abfall von Arbeitslosigkeit von 0,1Prozent - für 1-2 Jahre. Deshalb fordert der Laut ORF so ökonomisch versierte Rote Robin Hood schon jetzt die Verlängerung der Aktion.

  11. Politicus1
    09. August 2017 18:04

    Prof. Taschner wird als Mathematikprofessor im Parlament dringend gebraucht.
    Da rechnete heute eine sogenannte 'Medien- Servicestelle Neue Österreicher/innen (MSNÖ)' den Anteil der 15-18 Jährigen unter den Geflüchteten in der Grundversorgung wie folgt:
    "Rund 69.600 Asylwerber befinden sich momentan in der Grundversorgung in Österreich. Mit 7,6 Prozent sind davon 18.000 zwischen 15 und 18 Jahre alt."

    Klingt ganz gut - nur 7,6% jugendliche Grundversorgte.
    ABER: 18.000 von 69.600 sind eben nicht 7,6%, sondern fast 25%!

    Die MSNÖ Fachleute sollten sich also schnell für eine - oder auch zwei - Mathestunden beim Prof. Taschner anmelden ...

    • simplicissimus
      09. August 2017 20:55

      Die meinen wahrscheinlich 7,8% von ALLEN Grundversorgten.
      Mit der Statistik zu luegen ohne zu luegen ist ganz einfach, nur eine Darstellungssache.
      Ich nenne es mit der Wahrheit zu luegen.

    • simplicissimus
  12. Politicus1
    09. August 2017 15:04

    Die Schrecksekunde ist vorbei und schon entlädt sich der Grüne Schuldirektor Walser mit all seinem Geschütz auf Taschner.

    Das allein beweist, dass KURZ mit Taschner eine gute Entscheidung getroffen hat.

  13. Arbeiter
    09. August 2017 13:59

    Was haben wir denn konkret gegen die bewährten Kräfte aus dem Apparat? Wie die hier nicht einmal gebäscht werden, nur ignoriert, rührt mich schon fast.

  14. franz-josef
    09. August 2017 12:40

    Letztlich wird alles getan werden, damit die Umvolkungsagenda auf Schiene bleibt, Quereinsteiger-Professoren hin, -Sportler her:

    .."...Aber das Schlimmste kommt noch: „Wir wissen das auch aus Gesprächen hier mit einigen Flüchtlingen, daß vor Libyen und an den anderen Orten von denen man nach Europa kommen will, sich jetzt Hunderttausende, wenn nicht Millionen, sammeln. Hier spricht jeder darüber, aber kein Vorgesetzter macht das offen zum Thema, es heißt nur, wir sollten vorbereitet sein, dass wieder ‚mehr kommen‘. Diese Menschenmassen warten offenbar nur noch auf ein Signal, auf den Wahlsieg von Angela Merkel – wenn sie die Wahl im September gewinnt, dann überrollen sie uns, sie warten nur noch auf dieses Signal, dann gibt es kein Halten mehr, nirgends, das erwartet hier jeder…."
    Aus einem Bericht auf http://www.journalistenwatch.com/2017/08/09/wenn-merkel-die-wahl-gewinnt-sind-wir-alle-verloren-eine-insidern-aus-der-migrationsbehoerde-packt-aus/

  15. schreyvogel
    09. August 2017 12:05

    Taschner versteht sehr viel von Mathematik. Ich habe es bedauert, dass er in seinen "Die Presse"-Kolumnen seit längerem vom Thema Mathematik zum Thema Politik gewechselt hat.
    Anscheinend unterliegen viele Koryphäen eines bestimmten Gebiets nach einiger Zeit der Selbst-Täuschung, inzwischen in allen Gebieten Koryphäe geworden zu sein.
    Schade.

  16. franz-josef
    09. August 2017 12:01

    OT
    https://www.wochenblick.at/eu-will-buergern-zugriff-auf-ihr-geld-verwehren/
    ein. 4.8.2017
    (auszugsweise kopiert)
    Man wolle damit einen Bankenrun verhindern, der schon beginne, wenn nur das Gerücht entstehe, dass es Probleme gebe, berichtet u.a. die internationale Nachrichtenagentur „Reuters“. Auslöser dafür ist der Zusammenbruch der spanischen „Banca Popular“, die in diesem Jahr genau deshalb in den Ruin schlitterte.
    Kontosperre bis zu 20 Tage

    Der schon länger diskutierte Vorschlag wurde – unter dem EU-Vorsitz Estlands – jetzt verschärft. Im Gegensatz zu vorher und entgegen geltendem EU-Recht – sollen auch Sparguthaben in die Sperre einbezogen werden. Im Estnischen Papier heißt es: es wäre ein gangbarer Weg, Aufsichtsbehörden das Recht einzuräumen, Konten bei „kranken“ Banken einzufrieren. Dringend benötigtes Geld könne zwar abgehoben werden, aber mit einem Limit, hieß es weiter. Die Kontosperre könne zwischen 5 und 20 Tage dauern.
    Deutschland in vorauseilendem Gehorsam dafür

    In einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission vom letzten November waren die laut EU-Recht „gesicherten Sparguthaben“ von unter 100.000 Euro von der Kontosperre noch ausgenommen. Damals begründete die EU-Kommission diese Ausnahme mit einer „möglichen negativen Auswirkung auf das Vertrauen in den Markt“. Laut aktuellem EU-Recht darf die Kontosperre bei schwächelnden Banken auch nur 2 Tage dauern.

    Deutschland signalisierte bereits Unterstützung für den neuen Vorschlag. Das deutsche Gesetz erlaubt nämlich bereits eine zeitweilige Aussetzung von Bankauszahlungen, wenn eine nationale Bank in Zahlungsschwierigkeiten ist. Viele EU-Mitgliedstaaten sind gegen diese Verschärfung der geltenden Regeln, wie im estnischen Papier vorgeschlagen

    • glockenblumen
      09. August 2017 14:45

      @ franz-josef

      Ungeheuerlich ist das Ganze!
      man stelle sich vor, die Bank hat eine Forderung an Otto Normalverbraucher...
      Es scheint wirklich besser, sein Geld abzuheben, anderweitig anzulegen oder sicher zu vergraben...

      Die EU ist das Schlimmste, was Europa je passieren konnte! Ein heimtückischer Moloch, der seine eigenen Kinder ohne jegliches Gewissen auffrißt.
      Es haben sich hauptsächlich Kontroll- und Verbot-Heinis und -innen etabliert, die parasitär auf Kosten der Steuerzahler wie die Maden im Speck leben und infamst gegen die Völker Europas agitieren! :-((

    • franz-josef
      09. August 2017 21:37

      Schon richtig, ungeheuerlich ist das, was so langsam hinter den Kulissen vorbereitet wird. Die Jungen, so merke ich, halten es gleich gar nicht für möglich - ein Dasein ohne vom Bankomat zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgespucktes Geld ist unserer Jugend gänzlich unbekannt und nicht ernstlich vorstellbar.

      Naja, hoffen wir, daß es nicht so schlimm kommt, wie es aussieht.

    • G?nter Pollak
      10. August 2017 06:43

      Die Nachfrage nach Schliessfächern wird steigen ...

    • franz-josef
      10. August 2017 08:29

      und nach Gartengrundstücken, Schaufeln und Fertigrollrasen :))

  17. Josef Maierhofer
    09. August 2017 11:43

    Als Quereinsteiger wollte man mich auch einmal vor vielen Jahren. Ich habe geantwortet, ich wäre für die Politik nicht geeignet, was ja stimmt. Die damalige Frage von Busek, Sie müssen sich ja nur auf Ihr Fachgebiet konzentrieren. Meine Antwort, nein, wenn ich für eine Partei arbeite, bin ich auch für alle Missstände dort mitverantwortlich.

    Ich erinnere an den Kaspar Naze aus dem Bregenzer Wald, der innerhalb weniger Jahre aufgerieben wurde.

    Bewirken können Quereinsteiger meist wenig bis nichts, sie werden, wie alles in dieser Selbstbedienungsgesellschaft, kanalisiert und aufgerieben, oder gleich ausgeschaltet, auch Dr. Unterberger hat das geschrieben.

    Dennoch ist es in der repräsentativen Demokratie so, dass man bloß Parteien wählen kann und die wenigen vifen 'Wohlstandsschafe' können sogar Vorzugsstimmen vergeben. Wahlbetrug beiseite gelassen, um es mit der schwedischen Popgruppe ABBA zu sagen, 'the winner takes it all'. Der Sieger nimmt bei uns unsere Stimme und missbraucht sie für seine Klientel und sich. Wie das Amen im Gebet wird im Jänner wieder eine saftige Erhöhung der Politikergehälter stattfinden und natürlich wird sich die Gewinnerklientel selbst bedienen. Die Kriminaltaten in diesem Zusammenhang werden weiterhin unter dem Teppich bleiben.

    So, wählt man nun die FPÖ, die direkte Demokratie verspricht, dann haben wir die Linksszene auf der Straße, die steht zwar sonst auch immer dort, dann aber vermutlich täglich. Würde, angenommen hypothetisch, die FPÖ nach all den Ausschreitungen direkt demokratisch eine Volksbefragung durchführen und das Demonstrationsrecht zur Diskussion stellen, ich bin mir ziemlich sicher, dass eine ganz große Mehrheit der Österreicher für ein gesittetes Demonstrationsrecht eintritt und die Veranstalter für die Schäden haftbar werden. Das nur als Beispiel von vielen möglichen.

    Wie anders wäre dann plötzlich die Selbstbedienerszene, wenn Eigenverantwortung sichtbar zu übernehmen wäre. Wie sehr würde das Raunzen wegfallen, wenn man weiß, wenn es um Richtungsfragen geht, dann darf ich zur Sache mitstimmen. Wie gut ist das in der Schweiz eingespielt. Die Leute dort klagen manchmal über zu viele Abstimmengen, andere, vor allem die Linken, wollen mehr in der Hoffnung endlich einmal ihre Ideologie anzubringen.

    Ich habe da einmal geschrieben, mit der FPÖ in der 2/3 Mehrheit könnte man ein Umdenken einleiten, wenn sie es gut machen, kann es sogar weitergehen. Also luftleer scheint mir Strache nicht, eher realistisch, weil die FPÖ nicht propagandistisch tönt, sondern halt bei ihren jahrzehntelangen Forderungen bleibt, die allesamt bisher von den Regierungsparteien im Parlament zum Schaden von Österreich partout (Ideologie = Idiotie) abgelehnt wurden, obwohl manche Anträge wortgetreu etwa z.B. ÖVP Anträge waren zur wichtigen Zuwanderungsfrage, dann hat aber die ÖVP aus 'Koalitionstreue' (Selbstdienungsclubtreue) die eigenen Anträge abgelehnt.

    Dabei ist auch noch zu sagen, Wohlstand gibt es ohnehin nur noch für Klientel und Privilegierte.

    Nachdem nun, mit kurzer Unterbrechung, fast 50 Jahre nicht regiert wurde sondern Selbstbedienung betrieben wurde und unglücklicher weise in der Unterrbrechungszeit auch die BZÖ 'Buberlpartie 1.0' (und Maderlpartie um Riess - Passer) die gleiche Selbstbedienung betrieben hat, wird das heutzutage als Argument gebracht gegen die heutige FPÖ, die sich ja von dieser Partei um Haider abgespalten hat, obwohl vieles davon natürlich geblieben ist, also nachdem nun 50 Jahre Selbstbedienung betrieben wurde und Österreich stetig in den Untergang geführt wurde, wacht so manches Wahlschaf auf, weil der Muezzin ruft statt dass die Kirchnglocken läuten, weil Vergewaltigung nicht mehr bestraft wird, weil die Einheimischen benachteiligt und ausgeraubt werden vom Staat, vom Gesetz, von den Zuwanderern, ist natürlich die Gefahr, dass ein potenter Quereinsteiger wie ein Messias gefeiert wird schon auch gegeben, aber nicht bei den trägen österreichischen Wahlschafen.

    Die Wahlschafe werden Kurz wählen, die FPÖ wird stark werden, aber nicht stark genug. Es ist zu entscheiden, ob eine halbe Sache gemacht wird oder eine ganze.

    Die Selbstbedienungsparteien garantieren für den Staus Quo und damit für den Untergang, wie in Ungarn, gehören die eine Zeit lang zur Gänze weg von der Macht, vermutlich sogar für mehrere Perioden, bis es soweit ist, dass die Österreicher wieder einander in die Augen schauen können.

    • dssm
      09. August 2017 12:24

      Die FPÖ muss drastische Forderungen bei Koalitionsverhandlungen stellen, denn Nach der Wahl ist Vor der Wahl.
      Diese Forderungen müssen fertig formuliert sein, sonst wird das zwar im Koalitionspapier stehen, dann aber zwecks Umsetzung an Kommissionen abgeschoben.
      Nimmt der mögliche Koalitionspartern an, so wird sofort etwas umgesetzt, die FPÖ ist die Macherpartei.
      Nimmt kein Partner an, so ist die FPÖ zwar Oppostition, aber die nächste SPÖVP Regierung wird weiter Wähler verjagen.

    • Josef Maierhofer
      09. August 2017 19:37

      @ dssm

      Die Forderungen der FPÖ sind, manche schon mehrere Male, im Parlament beantragt worden.

      Klar müssen die Forderungen Inhalt eines Koalitionspaketes sein, sollte ja ein leichtes sein, fordern doch nun schon alle das gleiche, bloß, umgesetzt wird es nur bei der FPÖ, siehe Burgenland, siehe Oberösterreich.

      Ich fürchte Rot - Schwarz wird weiter Wähler verjagen bis es Österreich nicht mehr gibt.

  18. Nestor 1937
    09. August 2017 10:44

    Christian Kern hat doch immer den gleichen Berater -
    und der heißt ......... Tal Silberstein!

    • Undine
      09. August 2017 21:39

      Nanu, ist der langjährige Spindoktor und Schmutzkübel-Beschaffer, der Stan Greenberg von Übersee, nicht mehr aktuell in der SPÖ?

    • Nestor 1937
      14. August 2017 14:54

      Vielleicht wird für die SPÖ der Greenberg wieder aktuell, weil sie seit heute den Tal Silberstein rausgeworfen hat.

      Oder nur in Ehren verabschiedet, wer weiß das schon?

  19. tampa
    09. August 2017 09:26

    Es fließt noch viel Niedertracht die Donau runter bis die Wahlen perfekt parteikonform" überraschend" einen Sieg der SPÖ bringen!!Häupel ist einer ,der vor
    nichts zurückschreckt und schon gar nicht vor irgendwelchen Wahlbeobachtern -
    wetten die nächste Regierung ist ROT - wie gehabt !! Alles auf Schiene :ORF, Printmedien, EU-Monster ,Zuwandererbonus ,Staatskünstler und sonstige
    Experten... Denn sonst "brennt" die Republik !!!

    • franz-josef
      09. August 2017 09:44

      Zum vorhersehbaren Wahlergebnis:

      "Indymedia links unten "lesen: Die begnadeten, hochintelligenten Strategen haben sich nach unserer endlich gelungenen BP Wahl geradezu rumpelstilzchenhaft über ihre angebl. erfolgreiche Mithilfe gefreut.
      Man sollte die Säcke (nicht die Indimedias sind gemeint, sondern jene mit den Wahlkarten) unbedingt von einem Rottweiler bewachen lassen, die Kleber fürs Kuvert vorher vor Zeugen ausprobieren, Briefwahl und illegale Doppelstaatsbürger nicht zulassen. Und noch so einiges vorsehen.

    • Wyatt
      09. August 2017 13:37

      franz-josef,
      ....und die "Wahlcomputer" vom Kaspersky online, zeitgleich überwachen lassen.
      (Trump scheint in dieser Richtung ja gute Erfahrung gemacht zu haben, leider aber auch den Vorwurf - mit den Russen zu packeln - sich eingehandelt.)

    • franz-josef
      09. August 2017 14:05

      Wyatt - Ganz Ihrer Meinung. Und was den Nutznießern/Auftraggebern zur Diffamierung einfällt - Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter. Und diese Art Hunde, die natürlich nichts mit der wunderbaren Vierbeiner-Spezies gemein hat, keift ja sowieso dauernd.
      Also - "what shall´s" :)

  20. franz-josef
    09. August 2017 09:25

    OT (oder nicht ganz, wenn man über "beste Köpfe" diskutiert:

    Was hat die WKÖ geritten, eine derartige Kampagne gegen Putin zu fahren? Nebenbei auffällig ist, daß auch auf dem linxlinken Gmx versucht wird, mit aufwendigen Bildern und schmähenden Texten Putin heruntezumachen (was angesichts des durchtrainierten Mannes eindeutig in die äh Hosen geht)
    Scheinbar ist wieder einmal eine Globalattacke von Linx gegen alles, was nicht mitheult, angesagt.

  21. Ingrid Bittner
    09. August 2017 09:22

    Quereinsteiger, darüber lässt sich trefflich streiten, weil einerseits tut frischer Wind vielleicht gut, andererseits werden sie so schnell verblasen, dass man gar nicht mit dem Nachschauen hinkommt.
    Herr Prof. Taschner ist eine gefestigte Persönlichkeit, der mit seiner Meinung nie hinter dem Berg gehalten hat und jetzt soll er sich der Parteidiktatur beugen? Kann ich mir nicht vorstellen, dass er plötzlich beim Klimawandel umschwenkt. Solange es den Fraktionszwang gibt und die Parlamentarier so abstimmen müssen, wie ihnen vorgegeben wird, solange wird der frische Wind der Quereinsteiger nichts bringen.
    Im Gegensatz dazu, Kira Grünberg, sicher ein furchtbares Schicksal, aber ohne jede berufliche Erfahrung, egal wo und wie, sie wurde auch vor ihrem Unfall vom Staat erhalten, wie soll die bitte die Probleme der arbeitenden Bevölkerung verstehen?? z. B., von anderen Problemen ganz zu schweigen. Es kann auch als Behindertensprecherin nicht ihre einzige Aufgabe sein, die Fördertöpfe zu koordinieren und kanalisieren, so wie sie sich das vorstellt.
    Die zitzerlweise Vorstellung der Kandidaten der ÖVP hat auch was von Show. Und die wird schön langsam uninteressant. Eine Partei kann nur im Team erfolgreich sein und nicht mit einzelnen Stars. Und immer ist Kurz der strahlende Held, von Sachpolitik hört man gar nichts mehr. Ist ja auch nicht so wichtig. Einerseits die Auftritte mit den Neuen und zwischendurch einmal kurz bei den
    Unwettergeschädigten vorbeigeschaut und blöd gemeldet, damit hat sich die Sache.
    Dass die SPÖ keine attraktiven Kandidaten vorstellt, liegt meiner Meinung nach daran, dass Kern keinen Schöneren und Besseren neben sich dulden würde. Daher wird auch nicht ernsthaft gesucht. Und ausserdem die SPÖ ist in sich so verwurschtelt, wer will sich mit Absicht in das Wespennest hineinbegeben?
    Eine Quotenfrau reicht.

    • Normalsterblicher
      09. August 2017 11:06

      Das sehe ich nicht ganz so pessimistisch, denn ausgereifte Persönlichkeiten, die auf Funktionärsbezüge nicht angewiesen sind, können es auf einen Versuch ankommen lassen und schlimmstenfalls als wilde Abgeordnete agieren. Dafür sollte man freilich seine außerpolitische Berufslaufbahn schon weitgehend hinter sich gebracht haben, so dass man seinen Steckenpferden nachgehen kann.

    • Ingrid Bittner
      09. August 2017 11:30

      @Normalsterblicher: und wie wird man wilder Abgeordneter?? Indem man sich von einer Partei auf einen guten Listenplatz setzen lässt - so man kann - und dann das Handtuch wirft. Also das ist doch das Letzte, wenn man mit Absicht so handelt, oder?

    • Normalsterblicher
      10. August 2017 23:38

      Man kann sich auch mit der Partei, die einen aufgestellt hat, überwerfen ohne dies beabsichtigt zu haben, etwa wenn man sieht, dass man sich mit seinen eigenen Vorstellungen bei der Partei X nicht einbringen kann.

  22. glockenblumen
    09. August 2017 09:16

    http://www.krone.at/welt/neues-video-so-wird-unsere-eu-grenze-ueberrannt-migranten-ansturm-story-582664

    Sind die Quereinsteiger denn fähig, bzw. überhaupt willens etwas DAGEGEN zu tun??? So wie es aussieht, nicht! Eher scheint es, als forcierten sie diese Katastrophe!

    Nirgends steht geschrieben, daß man sein Land solchen Horden überlassen muß, geschweige denn, die überhaupt hereinläßt.
    Ganz im Gegenteil: man müßte die Grenzen seines Landes ganz entschieden - notfalls auch mit Waffengewalt - verteidigen. Heißt es nicht so in der Angelobung der Soldaten?

    Was muß der Rest der Weilt über Europa lachen... Kein Wunder daß wir verachtet werden, wenn wir kampflos zusehen, wie unsere Heimat überrannt und eingenommen wird, alles auf Geheiß einer Nomenklatura, die vor Verrat und Niedertracht nur so strotzt!
    Das gemeine Volk kann nur hilflos zusehen, wie sich Blockwart- und Denunziantentum genau so rasant ausbreiten wie die Invasoren, die illegal mit Hilfe von Schlepperorganisationen, NGOs und gewissenloser Politiker nach Europa strömen.

    • franz-josef
      09. August 2017 10:56

      Ich bin auch zuerst erschrocken. Aber: keiner der glänzenden nahaufgenommenen Leiber weist Kratzer oder Stacheldrahtverletzungen auf. Der Ceuta Zaun war vor kurzem auf Videos zu sehen. Da kann man nicht unversehrt durch oder drüber.
      Mir scheint, die wilde Action wurde woanders gefilmt, vl in Calais?, und die Bedrohung genützt, um in den Bürgern den Wunsch nach einem zentralgelenkten EU-Heer zu verstärken. So herum würden diese (auch überraschend veröffentlichten) Bilder Sinn ergeben.

    • Wyatt
      09. August 2017 13:26

      franz-josef,
      es geschieht nichts, was nicht vom "System" gewollt oder beabsichtigt ist. (Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass die kommenden Wahlen und danch, auch nur das Geringste zum Guten wenden können.)

    • franz-josef
      09. August 2017 14:09

      Nein, es wird sich so wie bisher auch weiterhin nichts ändern. Nur zeitweise markige Sprüche, damit die leichtgläubige Bevölkerung den Eindruck von "jetzt wachen die Politiker endlich auf..." behalten kann.
      Nichts wird gestoppt.
      Hab schon mehrmals geschrieben und wiederhole: die "Illegalität" wird in "Legalität" umgedeutet werden, dann kommtn halt Millionen Umetikettierte.
      Inzwischen darf das Illegalen-Import-Kriminal-Team noch ein bißl Geld verdienen.

    • franz-josef
      09. August 2017 19:43

      Wenn man Ceuta googelt, erfährt man von dem 8 km langen und 7 m hohen Doppel-Zaun aus sog. razor bestücktem Draht.

      Außer eine blutigen Schramme an einem Kopf und einem Stüc k rausgerissenen Fetzens an einer Hose sind sämtliche erfreut brüllenden Schwarzen gänzlich unversehrt.

    • Undine
      09. August 2017 23:19

      Entsetzlich, diese wilden Horden!

      Richard Coudenhove-Kalergis Vorstellung von der künftigen eurasisch-negroiden Mischrasse wird 100 Jahre nach seiner Niederschrift wird eifrig in die Tat umgesetzt.
      Lauter junge kräftige dunkelhäutige Männer mit vermutlich sehr niedrigem IQ, die in Scharen nach Europa stürmen, werden das Ihre dazu beitragen. Die künftigen, von Coudenhove-Kalergi gewünschten Herren über dieses neue Europa sind längst bereit zur Übernahme.

    • franz-josef
      10. August 2017 08:37

      Nun, die Horden sind tatsächlich fürchterlich anzuschauen (wenngleich das geradezu beseligte Glücksgesicht eines in Großaufnahme kurz auftauchenden jungen Mannes trotz allen Entsetzens geradezu rührend anmutet, für einen Moment wenigstens).

      Was ich aber für noch wesentlich schlimmer halte:

      - Wieso "darf/soll" die OnlineKrone dieses am Tag vorher noch im alternativen www kursierende Video ganz offiziell zeigen? Nein,Mut ist es nicht.
      - Wieso sind diese freudig erregten Schwarzen samt und sonders unverletzt, weder Körper noch Bekleidung tragen Spuren von der Überwindung zweier sieben Meter hohen Drahtzäune mit rasierklingengleichen Stacheln

      Also: was ist die zu transportierende Botschaft?

  23. dssm
    09. August 2017 09:13

    Unsere Form der Demokratie ist nicht nachhaltig, denn es handeln nicht Menschen deren Interessen denen des Landes entsprechen und die automatisch, wenn sie ihre persönlichen Ziele verfolgen dem Land dienen.

    Der Fehler liegt wie immer im Sozialismus, denn die ‚einfachen‘ Leute haben nicht die Mittel um sich jahrelang und vor allem unbezahlt um Politik, Militär und Verwaltung zu kümmern. Einer nicht recht definierten Gerechtigkeit folgend, werden dann bezahlte Stellen für diese Leute geschaffen. Die Interessen eines ‚einfachen‘ Bürgers sind aber nicht mit jenen des Landes identisch! Denn kaum an den Schalthebeln der Macht, schon will er diese Macht für mehr persönliches Gehalt, mehr Spesen, einen Job für den Neffen usw. gebrauchen. Da er nun aber wiedergewählt werden will, sonst ist ja das selber erhöhte Gehalt weg, muss er auch den potentiellen Wählern Honig ums Maul schmieren. Anstatt einer soliden und vor allem langfristigen Wirtschafts- und Aussenpolitik, kommen Partikularinteressen in den Entscheidungsprozess.

    Daher hat Herr AU vollkommen recht, Quereinsteiger gehen unter! Wahlrecht nur für Nettozahler (wobei manche erstaunt sein dürften, auf welcher Seite sie sich wiederfinden). Damit sind sowohl Kandidaten als auch Wähler daran interessiert das Land voranzubringen. Oder wie es schon oft in der Geschichte hieß: Keine Steuern ohne Mitsprache; was andersherum aber heißt, keine Mitsprache ohne Steuern!

    • oberösi
      09. August 2017 10:59

      Applaus für die Nettozahler. Und die nachfolgende, in Klammer gesetzte Anmerkung;-)

    • Wyatt
      09. August 2017 13:17

      dssm,
      wie recht Sie wieder eimal haben, erkennt man u.a. an dem - von einem, als "Partner" getarnten "Systemschreiberling" - vergebenen Halbsternder'l.

    • Rau
  24. Bob
    09. August 2017 08:52

    Ich hoffe das die vielen Neuparteien der FPÖ keine Stimmen kosten, wie sonst vor jeder Wahl, sondern Nichtwähler oder Wahlvertrossene zu Urne locken.

  25. Politicus1
    09. August 2017 08:40

    Manchmal lohnt es sich zu vergleichen.
    Z.B. eine Debatte im Deutschen Bundestag mit einer im österreichischen Nationalrat.
    Ich kann nur sagen, den Unterschied möchte ich Klavierspielen können. Dann hätte Rudi Buchbinder gegen mich keine Chance mehr.

    • Rau
      09. August 2017 10:15

      Herauskommen tut da wie dort nix. Vor allem, weil bei uns ohnehin alles nachgetanzt wird - zuletzt Ehe für alle und ein Gesetz gegen Hasspostings. Beides ging im Bundestag durch, bei uns wurde wenigstens ersteres zurückgewiesen.

      Von daher bleibts beim Klavierspielen eher beim Abspielen von Tonleitern, sogar zu Gunsten unseres Nationalrates.

      Für Unterschiede im Bereich des Könnens dieser jungen Dame habe ich auchj nach der Wahl wenig Hoffnung

      https://www.facebook.com/aleksandrapianist/videos/1069913429808340/

  26. El Capitan
    09. August 2017 08:36

    Griss wird überschätzt, Taschner nicht. Letzterer hat eine große Aufgabe vor sich: Die Reparatur der Schulen, die von drei roten Tussen beinahe ruiniert worden wären.

    Hier wird sich sehr schnell der marodierende ORF auf ihn einschießen, aber das kann ihm egal sein. Drei Viertel der Bevölkerung wünscht sich eine bessere Schule, der Rest ist die linke kiffende Freibiergesellschaft, die sich holt, was ihr zusteht.

    Sie werden ihre Prügel beziehen, die Quereinsteiger, aber einige werden das aushalten. Bei Taschner ist das intensiv zu wünschen.

    Entscheidend ist am Ende nur eins: Dass wir nach dem Niedergang der Linken wieder frei atmen können. Wer braucht im 21. Jahrhundert eine Heilslehre aus dem 19. Jahrhundert?

    • Cotopaxi
      09. August 2017 08:42

      Ich fürchte, am Schluss wird sich Taschner verbittert aus der Politik zurückziehen. Das Schwarze-Türkische System wird ihn bei erster Gelegenheit anlaufen lassen und ihm zeigen, was es von Quereinsteigern hält. Aber erst nach der Wahl, wenn er Stimmen gebracht hat. Ähnlich wird es Kurz ergehen.

    • dssm
      09. August 2017 09:18

      @El Capitan
      So gut wie immer wenn es um Prügel für 'unsere' Politiklieblinge geht, fällt der Name ORF.
      Warum um alles in der Welt gibt es keine klare Ansage von ÖVP/FPÖ zu einem Ende dieses unsäglichen Linxmediums?
      Gibt es vielleicht irgend ein ÖVP oder FPÖ Mitglied, welches hier Erhellendes beitragen könnte?

    • Ingrid Bittner
      09. August 2017 09:28

      @El Capitan: Griss wird überschätzt!! - Der Meinung bin ich schon lang. Nur weil sie beim ersten Durchgang der Bundespräsidentenwahl nicht so schlecht abgeschnitten hat, sagt das doch gar nichts. Was hat sie sonst zu bieten?? Ausser dass ihr wirres GErede, wie sie sich Politik vorstellt gut zum Hr. Strolz mit seinem Baumumarmen passt, nichts. Woher auch. Wenn man ein(Berufs) Leben lang erhöht am Richtertisch gesessen ist, muss das auf die Denkweise abfärben. Und das hat man ja oft genug gehört. Frauen in der Politik sollen sein, aber nicht mit 70 einsteigen!

    • Riese35
      09. August 2017 10:12

      @Cotopaxi: Dasselbe fürchte ich, und zwar für beide. Eine Führungsfigur ist schnell ausgewechselt. Wir wählen immer noch Parteilisten und keine Persönlichkeiten. Ich habe noch immer Spindelegger in Erinnerung: "Keine Homoadoption". Nach der Wahl ging dann alles sehr schnell. Karas und Konrad sind in den Startlöchern.

      Die Geschütze werden schon in Stellung gebracht, und eines dieser Geschütze ist der ORF. Ein anderes Geschütz sind die Quoten. Wie dssm schreibt, gibt es auf der Geschützseite keine Anzeichen, diese anders zu positionieren. Alles scheint sich im Moment nur auf der S5-Seite abzuspielen. Wir können nur hoffen, daß die Uhren im Hintergrund anders laufen.

  27. Bob
    09. August 2017 08:13

    Eine richtige Darstellung des Quereinsteigers Kern:
    Ich hol mir, was mir zusteht!

    Endlich sagt es einer. Ich hol mir, was mir zusteht. Ich hol mir, was mir dieser Staat während der ganzen Jahre meines Berufslebens weggenommen hat ohne mir dafür etwas zu geben. Ich habe Millionen an Steuern bezahlt, einkassiert, abgeführt. Ich habe ständig mehr als sechs hochkarätige Arbeitsplätze geschaffen, auch für meine Angestellten immer brav alle Abgaben geleistet. Auch das waren Millionen. Und ich habe meine Pensionsbeiträge bezahlt und darf jetzt für meine Pension, die ich mir selber angespart habe, noch einmal Einkommensteuer bezahlen.
    Ich hol mir was mir zusteht. Möchte ich, kriege es aber nicht mehr. Denn das Geld ist weg. Meine Millionen sind verschwunden und die meiner Mitarbeiter auch. Dieses Geld hat mein eigener Staat verjuxt, es Leuten in den Rachen geschoben, die dafür nichts geleistet haben oder es ganz einfach in den Untiefen der völlig unnötigen Verwaltung versenkt oder es an Schmarotzer ausgeteilt. Österreich ertrinkt in seinen Schulden, für die wir irgendwann bluten müssen. Egal. Ach ja und nach Brüssel ist auch einiges geschickt worden. Nettozahler sind wir ja, das heißt, daß wir weniger zurückbekommen als wir dort einzahlen.
    Unsere Infrastruktur ist am Hund und was man baut, müssen wir neben unseren Steuern nochmals extra bezahlen. Autobahnpickerl zum Beispiel, denn die Autobahn habe ich mit meiner Kfz-Steuer und mit meiner Mineralölsteuer schon mehr als hundertmal finanziert.
    Unsere Sicherheit gibt es nicht mehr. Das Bundesheer ist weitgehend ruiniert, die Polizei pfeift auf dem letzten Loch und darf gegen Straftäter nichts unternehmen. Und von der Justiz schreibe ich lieber nichts, sonst stehe ich wieder von dem Kadi oder der Kadin, was, wie man weiß, weit schlimmer ist.
    Jetzt kommt einer daher und sagt, ich möge mir holen was mir zusteht. Das ist eine Verhöhnung, eine unglaubliche Frechheit. Die Nadelstreif-Bonzen würden schön schauen, käme ich wirklich auf diese Idee, die ja nur so dahingesagt aber nicht ernst gemeint ist. Denn dieser Slogan ist ja nur für Trotteln, die am 15. Oktober die wählen sollen, die ihnen versprechen, sie dürften sich dann was holen aber nach dem 15.10. draufkommen werden, daß das alles nicht stimmt.
    Wenn man es genau nimmt, darf ich mir ja nicht einmal das holen, was mir wirklich zusteht: Nämlich das Recht der freien Rede, das Recht der Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit.
    Denn die gibt es auch nicht mehr in unserem Land, wo ich mir nur mehr holen darf, was mir einige Politiker erlauben. Freiheit aber nicht.

    Dr. Georg Zakrajsek

    • simplicissimus
      09. August 2017 08:32

      ****************!

    • Cato
      09. August 2017 09:25

      Alles richtig was Sie schreiben. Und fundamrental korrekturbedürftig.

    • franz-josef
      09. August 2017 14:11

      Das Urteil über die Meinungsfreiheit von Dr Zakrajsek ist auf seinem Blog "Querschüsse" im Original zu lesen.

    • franz-josef
      09. August 2017 14:20

      http://querschuesse.at/images/Urteil-LG-f.-Strafs.-Wien-20-07-17.pdf
      Daraus bloß zum Drüberstreuen: "Der verständige Durchschnittsleser gegenständlicher Website www.querschuesse.at ist ein politisch rechts orientierte Internetuser, welcher eine ablehnende Haltung zu Migranten, Flüchtlingen, insbesondere Muslime, und infolgedessen eine negative Einstellung zur österreichischen Flüchtlingspolitik, welche diesen Personen die Einreise nach Europa im Zuge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Sommer 2015 ermöglichte, hat."
      (Anm. die Frau Rat hat vergessen, auch Asylwerber und Schutzsuchende anzuführen, aber auch schon egal)
      -------------

    • franz-josef
      09. August 2017 14:21

      und

      "Eine Gefahr für die Freiheit der Meinungsäußerung ist der Zwang zur Political Correctness, ein gefährlicher Druck zu einer Konformität der Meinungsäußerung, der dieses Grundrecht nicht nur untergräbt, sondern zur Pflicht, der Mehrheitsmeinung zuzustimmen, verwandelt..."
      Aus einem Artikel von Dr. A.Ellinger in http://diekriminalisten.at/krb/show_art.asp?id=1975

    • Erich Bauer
      09. August 2017 17:27

      Die "Freiheit" ist in einer Demokratie das Allerletzte, was die Mehrheit will... Die FPÖ sollte sich aus marketingtechnischen Gründen endlich von der Bezeichnung "Freiheitlich" befreien. PÖ würde dem "Markt" völlig Genüge tun. Authentischer wär es auch noch dazu... Und für den Stimmenzuwachs wäre es ebenso förderlich.

      Die Allerwenigsten, die von "Freiheit" dahersabbern wollen diese ganz real... da sie gar nicht wissen was das ist und was es bedeuten könnte.

    • Haider
      09. August 2017 21:15

      Ich schätze, daß mindestens ein Drittel der im erwerbsfähigen Alter stehenden Österreicher keine Einkommen-/Lohnsteuer bezahlt. Aber jeder von ihnen soll sich - nach Ansicht der Linken - vom Staat holen was ihm "zusteht". Was ihm zusteht definieren natürllich die Holer/Nehmer (Robin Hood, Räuberhauptmann Grasl et al.).

  28. Leopold Franz
    09. August 2017 07:30

    Die Quereinsteigerkatastrophe Kern wird im Oktober wohl entsorgt werden und Vranitzky-Boy Drozda, der überraschend alle Skandale unbeschädigt überstanden hat, wird die Roten in die Opposition führen. Dort gibt`s allerdings nicht viel zum Verteilen.

  29. Ausgebeuteter
    09. August 2017 07:09

    Aus meiner Sicht gebe es genug kluge Köpfe in Österreich, welche sich aber von den etablierten Parteien nicht einspannen lassen wollen. Neben den finanziellen persönlichen Reduktionen müssten sie sich auch an Parteidisziplin und konservative, zum Teil rücksständige Parlaments- und Ministeriumgepflogenheiten anpassen. Und mit Recht tun sie sich das nicht an.

    Also bitte zuerst das System ändern, dann ist die Chance, exzellente Leute für eine bestimmte Zeit zu gewinnen, viel großer. Denn es gibt tatsächlich hervorragende Leute, welche für Österreich für eine limitierete Zeit ihr Wissen und Ehrgeiz für die Bevölkerung einsetzten würden und später wieder in ihren alten Berif zurückkehren wollen.

    Damit meine ich keine Kämmerer, Gewerkschafter, Beamte, Parteissoldaten, sondern Leute, welche nach guter Ausbildung große Erfolge in anderen Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaften, Kunstmanagement u.a.) nachweisen können. Die Fähigkeit der Menschenführung und des Durchsetzungsvermögens hat große Priorität, denn allen Leuten stehen ministeriumsintern auch langjährige Fachkräfte zur Verfügung. Die Beistellung von externen Beratern sollte auf ein Minimum reduziert werden, denn diese dienten bisher nur als Feigenblatt für die eigene Unfähigkeit und, dass man selbst keine Verantwortung übernehmen will.

    So eine Regierung kann man dann treffend Expertenkabinett und keine Sesselkleber nennen.

    • simplicissimus
      09. August 2017 07:11

      Das ist schon weitgehend richtig, aber warum sollten die Systemlinge an ihren eigenen Stuehlen saegen?
      Die Erneuerung muss und wird von aussen kommen.
      Von selbst.

  30. simplicissimus
    09. August 2017 06:51

    Ein Quereinsteiger muesste selber Chef werden, um gestalten zu koennen.
    Das hiesse nichts anderes als unbeugsamer Machtwille, Charisma, um wichtige Parteigaenger in seinen Bann zu ziehen, Charisma, um in der Oeffentlichkeit gut anzukommen, einen Riecher fuer Intrigen und keine Scheu, die Leute vor ihm offen oder leider auch intrigant aus dem Weg zu raeumen, wenn notwendig. Jedenfalls darf er sich durch die Mainstreammedien weder beeindrucken noch beeinflussen lassen, sondern muss eine nach aussen klar erkennbare Linie der Vernunft durchziehen.

    Eine Herkulesaufgabe, denn man muss sich einer ganzen existierenden Partei bemaechtigen, ohne zu straucheln.

    • dssm
      09. August 2017 09:21

      @simplicissimus
      Trump hat es gezeigt. Aber jetzt sind so gut wie alle Leute aus Verwaltung und Politik gegen ihn und er hat niemanden der seine Ideen und Anordnungen in der Praxis umsetzen will, ganz im Gegenteil, selbst die unmittelbar nächtsten Angestellen sabotieren ihn.

    • simplicissimus
      09. August 2017 12:58

      Das zeigt, wie schwer es ist.

  31. Walter Klemmer
    09. August 2017 06:30

    Der Parteienzirkus ist verzichtbar und wir zahlen unnötig viel Geld dafür.
    Wo ist unser König, der bei Gott darauf schwören muss, seinem Volk zu dienen.
    Weg mit dem Parlament und den König an eine gute Konstitution binden.
    Zu viele Köche verderben den Brei.
    Was ist das Parlament anderes als eine Regierungsverhinderung?
    Macht braucht Kontrolle?
    Ja, dazu reicht aber eine Konstitution und gute und wirklich unabhängige Polizei und Justiz. Keine Immunität für Politiker. Auch nicht für den König.





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