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Die Logik des Christian Kern drucken

Lesezeit: 3:00

Seit sich der SPÖ-Chef in den Wahlkampf gestürzt hat, zeigt er fast täglich seine große geistige Distanz zur Logik, zeigt er fast täglich das Fehlen jedes wirtschaftlichen Verständnisses.

Das machte er auch wieder beim Besuch eines Pharma-Großhändlers in Wien deutlich. Dort erfuhr er vom Vorstandschef, dass man massiv auf Automatisierung umstelle; dass die Hälfte der Arbeit bereits automatisiert sei. Das ist gut so, das ist notwendig, muss man hinzufügen. Denn gerade in letzter Zeit sind gerade viele Großhandelsfirmen von Österreich nach Osteuropa abgewandert. Da ist es allemal besser, wenn zumindest jene Maschinen in Österreich stehen, welche die Menschen ersetzen. Denn dann bleibt immerhin ein steuerzahlendes Unternehmen im Land.

Aber wie kommentiert der unglückselige Kern das bei seinem Besuch in der Firma? Er sieht in deren Maßnahmen ein Argument für die von der SPÖ propagierte Wertschöpfungsabgabe (Maschinensteuer). Denn diese würde dem Großhändler eine "massive Entlastung bringen"!

Ja, genau das hat er gesagt.

  1. Kern will also exakt das zusätzlich besteuern, was eine Firma tut, und wagt es dann noch zu sagen, dass das Unternehmen dadurch eine Entlastung hätte. Seine krause Begründung: Die verbliebenen Arbeitskräfte würden dann weniger Steuern zahlen. Und er ist dann offenbar ganz erstaunt, dass der Geschäftsführer der Firma das gar nicht so sieht, weil das der Firma ja nichts hilft.
  2. Kern wäre wohl ebenso erstaunt, wenn er nach Einführung einer solchen Maschinensteuer entdecken müsste, dass noch mehr österreichische Firmen noch mehr Investitionen von Österreich ins Ausland verlagert hätten. Sie tun dies ja jetzt schon in bedrohlicher Menge vor allem Richtung Osteuropa.
    - Wo niemand daran denkt, Investitionen extra zu besteuern.
    - Wo das generelle Steuerniveau deutlich niedriger ist.
    - Wo inzwischen die Infrastruktur längst perfekt funktioniert.
    - Und wo die Löhne noch immer deutlich niedriger sind.
  3. Kern verschweigt auch, dass in Österreich noch jede Steuererhöhung, jede neue Steuer zumindest zum Teil zu mehr Ausgaben, und nie zur Gänze zur Senkung anderer Steuern genutzt worden ist.
  4. Kern sagt mit der Behauptung, dass die Personalkosten sinken würden, aber noch etwas völlig Realitätsfremdes: Er tut so, als ob die Gewerkschaft bereit wäre, einer Lohnkürzung zuzustimmen, weil (im Gegenzug für die Einführung der Maschinensteuer) die Lohnsteuern auf niedrige und mittlere Einkommen ein wenig gesenkt werden könnten. Diesen Zusammenhang müsste er erst einmal seinen ÖGB-Genossen beibringen. Denn die haben in den letzten zwei Jahrhunderten noch nie einer Lohnkürzung zugestimmt, geschweige denn wegen einer Steuerkürzung.
  5. Kern begreift auch nicht, dass eine Maschinensteuer zwar Investition in Österreich bestrafen würde, aber wieder kein Geld von Firmen hereinbrächte, die von (Server-)Standorten im Ausland aus in Österreich nur rein digitale Geschäfte machen. Er trifft damit vielmehr wieder nur die in Österreich tätigen Klein- und Mittelbetriebe, die nicht so leicht abwandern können. Die nur zusperren können.

Der derzeitige SPÖ-Chef strapaziert mit solchen absurden Argumentationsketten die Logik so arg, dass man immer öfter die Frage nach seiner Intelligenz stellen muss. Die Frage, ob er eine Ahnung von Wirtschaft hat, stellt sich ohnedies niemand mehr.

PS: Noch ein Hinweis für alle jene, die meinen, dass eine Steuer auf "Wertschöpfung" ja eigentlich doch irgendwie gerecht klingt: Ja eh. Aber solche Steuern gibt es ja längst. Sie heißen Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Kapitalertragssteuer. Je höher die Wertschöpfung eines Unternehmens, umso höher sind all diese Steuern. Und haben in Österreich ohnedies schon fast Weltrekordniveau.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 01:17

    Klärt niemand im Lande der vielen Klugen, Experten, Alleswisser die veröffentlichte Meinung auf, was da der HBK für Unsinn verzapft? Der ORF wird es nicht tun, denn dem steht die Angst um seine Zukunft bis zum Hals, um nicht kräftigere Vergleiche zu schreiben.
    Hoffentlich sind im Lande ausreichend normal geistig Begabte vorhanden und der HBK geht im Herbst zur ÖBB oder zu einer Pizzeria in den Dienst. Vielleicht doch eher in der Modebranche? Oder in einem Remake von Casablanca, bei dem G'schau?

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 11:13

    Traurig aber wahr: Heute in der Sonntagskronenzeitung, Kern-Interview, wörtliches Zitat:
    "Bei drei Millionen Erbschaften pro Jahr sehen wir da Ansätze für eine Besteuerung."

    Liest man richtig? Ist's ein Druckfehler? Oder hat er's gesagt? Dann sind wir in etwa drei Jahren ausgestorben. Tatsächlich dürften etwa hunderttausend Österreicher pro Jahr sterben (1/80stel). Wenn aber Kern die Zahl der Erben meinte, dann müsste jeder Erblasser 30 Erben haben, damit die 3.000.000 Fälle erreicht werden.

    Die Erklärung wird einfacher sein: Irgend ein innerer Feind unter den Beratern Kerns wird ihm die Zahl aufgeschrieben haben, und er betets halt nach. Die Frage nach der Intelligenz und Kompetenz als Kanzler hat sich längst erübrigt. Bedrückend, dass eine Doris Bures so recht hatte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 09:09

    Schon der kommunistische Slogan, wir sollten uns nehmen, was ins zusteht, ist verräterischer als alles andere, was die immer dunkelroter werdenden Roten absondern. Jeder produziert nach seinen Kräften und konsumiert nach seinen Bedürfnissen. Das ist Kommunismus. Die Sache hat nur einen Haken: Sie funktioniert nicht und wird nie funktionieren.

    Gentechnik, Automatisierung, Unterhaltungselektronik, überhaupt die rasante Entwicklung der Wissenschaften und der Industrie machen vielen Zeitgenossen Angst. Aber es nützt nichts, wir müssen uns den Herausforderungen stellen, und wir können das auch, wenn wir nur wollen. Dazu benötigen wir mutige Politiker, die an morgen, nicht an gestern denken.

    Mit Retrokanzlern, die ihre Rezepte aus den Mottenkisten des 19. Jahrhunderts holen, kommen wir nur bis Venezuela. Weiter nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNordkette
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 12:42

    Hinsichtlich der galoppierenden Inflation (Entwicklung der Mieten, Wohn- und Lebenshaltungskosten), also der Industrieinflation, gibt es schon längst seit Einführung der inflationären Weichwährung Euro eine Lohnkürzung. Besonders hart jedenfalls für den (noch) leistungsbereiten Mittelstand. Nach 30 Jahren ÖVP-Sozialismus (von den anderen Linksparteien erwarte ich mir ja nichts für dieses Land) gemeinsam mit den Sozialisten kann immer nur rezitiert werden: Immer weniger Nettozahler müssen immer mehr Nettoempfänger in der Hängematte schultern. Zuwanderung in dieses Land aus der Dritten-Welt findet ausschließlich in den Sozialstaat statt. Die Islamisierung schreitet auf ein fast unerträgliches Maß und wenn Österreich auf 10 Millionen Einwohner steigen wird, wird auch dieses Land für den Tourismus und die Wirtschaft nicht mehr wiederzuerkennen sein.

    Kärnten, Wien und Niederösterreich sind praktisch pleite. Die Finanzen in der Steiermark, dem Burgenland und Salzburg sind in arger Schieflage. Noch geordnet sind nur mehr OÖ, Tirol und Vorarlberg. Dieses Land befindet sich mit Beteiligung der "bürgerlichen" ÖVP in einer derart prekären Lage, dass immer noch mehr Steuern und Abgaben zu immer weiteren Schulden führen. Der Staat ist auch der größte Preistreiber. Wer sich anstrengt wird bestraft. Anstatt für Millionäre und Wohlhabende den roten Teppich auszubreiten (kommt in dieses Land investiert und lasst euch nieder) werden Investoren vertrieben (Reichenhetze). Jene, die das Land verlassen werden mit Zuwanderern aus der Dritten-Welt ersetzt. Das Universitäts- und Bildungsniveau ist auf Abstieg gestellt; mehr als 30 Prozent der Pflichtschulabgänger können nach neun Schuljahren weder schreiben, lesen noch rechnen. 70 bis 75 Prozent der Migranten, die eine Lehre beginnen, brechen diese dann wieder ab. Endstation: Mindestsicherung, Gemeindewohnung und eine Kinderschar, die auch den BMW zu finanzieren haben.

    Alle Vorschläge zielen letztlich immer darauf ab, jene noch mehr zu bestrafen und bei jenen zu kürzen (kommunistische Diebstahlsbande), die das System noch am Leben erhalten und mit ihren Abgaben und Steuern alles bezahlen. Die Bestrafung folgt zusätzlich, denn wer für seine Kinder noch eine halbwegs gute Schulbildung will, schickt sie in Privatschulen. Ich kenne bereits Menschen, die auf das Auto verzichten, nur um eben noch das Schulgeld unterzubringen. In den öffentlichen Spitälern und Ambulanzen sind die Betten voll belegt, die neuen Einwanderer beschlagnahmen auch hier die Infrastruktur. Also muss auch noch eine private Zusatzversicherung herhalten! Unter dem politischen Kampfbegriff "sozial Schwache" werden die Leistungsverweigerer belohnt und die sich anstrengen bestraft. Irgendwer muss ja für diesen Wahnsinn die Zeche zahlen!

    Nein, so wird das nichts mehr werden. Diese Politik, dieser Staat versagt auf allen Ebenen. Und bevor nicht die illegale Massenzuwanderung (komplette Schließung aller Grenzen, Abschiebungen im Stundentakt, Reform des Staatsbürger- und Fremdengesetzes, Sozialleistungen nur mehr begrenzt) eingedämmt wird, brauchen wir uns in Wahrheit über andere Themen gar nicht mehr zu unterhalten. Dieses Land wird das die nächsten fünf Jahre nicht mehr machen.

    Es bleibt nur mehr zu hoffen: Heilige Mutter Gottes in Mariazell schütze uns vor diesen Politikern und diesen Bischöfen! Es ist zum Schreien...

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 09:56

    Herr Kickl hat es gesagt: Kern ist in der SPÖ große geworden unter Gewerkschaftern, hat mit der Realität wenig, aber mit der Ideologie sehr viel zu tun gehabt. Er ist dort groß geworden, wo man mit Hammer und Sichel zu Mittag isst.

    Ich halte Herrn Kern nicht für geeignet als Bundeskanzler für Österreich zu arbeiten, denn wenn die linke Ideologie auf die Realität trifft, dann kommt das heraus, was er da daher labert.

    Absurd, genauso weit weg, wie er und seine Partei von der Realität sind, genauso weit weg ist er meiner Meinung nach vom Kanzleramt und so sollte es auch sein.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 08:52

    Kleine Ergänzung: es stimmt zwar, dass die Wertschöpfung besteuert wird. Und es stimmt auch, dass der Großteil durch Est, KöSt und KEst erfolgt.

    Die wahre Wertschöpfungssteuer hat A.U. jedoch vergessen - die "mehr Wert"-Steuer oder Umsatzsteuer, wie sie im Gesetz heißt. Der Mehrwert wird somit bereits zwei mal besteuert: einmal über die USt und einmal über KöSt, ESt/Lohnsteuer bzw. KESt.

    Ich frage mich, was sie Sozis aller Couleur noch besteuern wollen? Etwa die Absetzbarkeit von Abschreibungen und Zinsen verbieten?

    Ganz besonders lächerlich wird es, wenn die Sozialisten aller Couleur, die mehr und mehr stockenden Investitionen durch "großzügige" Investitionsförderungen anzukurbeln versuchen.

    Sie nehmen es zuerst den Unternehmen, um es dann mit großem Getöse wieder zitzerlweise zurück zu geben. Unterm Strich ein Lose-Lose-Situation, die nichts als teure Bürokratie und ein paar Aufträge für Steuerberater bringt.

    Dass ein Weniger (Steuergesetze, Bürokratie) mehr ist (Investitionen, Arbeitsplätze), werden die Sozialklempner niemals verstehen. Sie haben dem über Jahrzehnte selbst verursachten Regulierungs-Wildwuchs immer noch Gesetz um Gesetz, Förderung um Förderung aufgepropft, um die negativen Folgen ihrer alten Eingriffe zu lindern. Und sie schaffen damit bloß neue Probleme, Ungerechtigkeiten, Verzerrungen.

    Wird der Gewerkschaftspudel Kern (erstmals) zum Kanzler gewählt, dann gute Nacht Österreich

  7. Ausgezeichneter KommentatorR?bezahl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2017 04:33

    Solche Firmen sind doppelt und dreifach wertvoll - wenn sie ihren Standort erhalten!

    Allein die Hunderten Verteiler und Zuliefere, die jeden Tag davon leben. Und dann wiederum die Kfz- Betreiebe und - Werkstätten usw.
    Ich schätze das sind insgesamt mehrere tausende Arbeitsplätze, von Menschen!
    Um gekehrt wären das Arbeitslose, so das Wer in Bratislava stünde!
    DAS ist der volkswirtschaftliche Wert!

    Kern und die SPÖ sind krypto- Sozialisten! Nahe den Kommunisten!
    SPÖ steht endgültig für den Niedergang von Österreich in Kultur und Wirtschaft!
    Und, all meine direkten Erfahrungen mit Gewerkschaftern und Basis dieser Partei lehrt mich, dass das überzeugte Lehrmeinung und ehrlicher Glauben dieser Leute ist!
    Alles über 20% für diese Partei ist eine Katastrophe für Österreich! Insgeheim hoffe ich auf eine Halbierung , oder noch geringere Zustimmung...
    Man wird ja noch träumen dürfen...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2017 07:36

    Um es kurz auf den Punkt zu bringen:

    Wir leben in einem Sklavensystem, wo der arbeitende Teil des Volkes (egal ob Arbeitnehmer oder Unternehmer) durch Mehrfachsteuern wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wird. Dieses "Ausnehmen" kommt aber von der Art und Weise der Durchführung (Drohung mit Freiheitsentzug + Pfändung) eher einem Raub gleich und kann meiner Meinung nach gesetzlich so nicht gedeckt sein.

    Einen großen Teil des Geldes benötigt der rotlinke Machthaber zur Aufrechterhaltung seines "sozialen" Machtsystems - also zur großzügisten Entlohnung aller nötigen und unnötigen Systempöstchen, dann für seine arbeitsunfähige/willige Wählerschaft und für Sozialflüchtlinge aus der ganzen Welt

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2017 16:42

    2013 veröffentlichte Prof. David Graeber seinen Artikel "On the phenomen of bullshit jobs", dem er mit die Prophezeihung von John Maynard Keynes von 1930 zu Grunde legt, in der Keynes raussagte, dass, auf Grund der Automatisierung um etwa das Jahr 2000 herum die wöchentliche Arbeitszeit in den Industriestaaten 15 Stunden betragen würde. Dieses Prophezeihung ist nicht eingetreten und Graeber untersucht die Frage "WARUM". Er stellt fest, dass 2000 tatsächlich nur 29% der Beschäftigten in Berufen arbeiten, die es 1930 schon gab. Alle anderen arbeiten in "Neuen Berufen". Diese "Neuen Berufe" wurden geschaffen, zum Teil am Markt, zum wesentlichen Teil jedoch jedoch durch staatlich Maßnahmen.

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  1. heartofstone (kein Partner)
    15. August 2017 22:25

    Ich behaupte einmal frech, dass bei Sozialisten im Allgemeinen und bei Kern im Speziellen das Rückenmark die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen übernommen hat. Eigentlich gehört diese "Gattung" namens Sozialisten samt und sonders unter Sachwalterschaft gestellt und vom aktiven wie passivem Wahlrecht ausgeschlossen.

    Gegenstimmen?

  2. fxs (kein Partner)
    15. August 2017 16:42

    2013 veröffentlichte Prof. David Graeber seinen Artikel "On the phenomen of bullshit jobs", dem er mit die Prophezeihung von John Maynard Keynes von 1930 zu Grunde legt, in der Keynes raussagte, dass, auf Grund der Automatisierung um etwa das Jahr 2000 herum die wöchentliche Arbeitszeit in den Industriestaaten 15 Stunden betragen würde. Dieses Prophezeihung ist nicht eingetreten und Graeber untersucht die Frage "WARUM". Er stellt fest, dass 2000 tatsächlich nur 29% der Beschäftigten in Berufen arbeiten, die es 1930 schon gab. Alle anderen arbeiten in "Neuen Berufen". Diese "Neuen Berufe" wurden geschaffen, zum Teil am Markt, zum wesentlichen Teil jedoch jedoch durch staatlich Maßnahmen.

    • fxs (kein Partner)
      15. August 2017 16:48

      Staatliche Maßnahmen zur Erhöhung der Komplexität des täglichen Lebens.
      -Ein kompliziertes Rechtssystrems schaftt Bedarf Juristen im Gerich, Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen
      -Ein kompliziertes Steuersystem schafft Artsplätze beim Finanzamt, bei Steuerberatern und in Firmenabteilunfgen.
      -Ein neu geschaffenes Umweltrecht schafft Arbeitsplätze bei Behörden und Umweltbweratwern.
      - und so weiter.
      Wenn also ein Politiker verspricht "Arbeitsplätze zu schaffen" halte ich das für eine gefährliche Drohung.

  3. fredl (kein Partner)
    15. August 2017 13:27

    Woher soll er denn wissen, wie ein Unternehmen oder ein Staat funktionieren? Nach einem Orchideenstudium kroch er stracks unter die Alimentendecke von Verbund und ÖBB. Null Ahnung von Wirtschaft oder Unternehmensführung, der selbsternannte "Menetscha". Nach dem 15. Oktober wechselt er vermutlich zu Siemens und wird ins Kuratorium des sozialistischen Proletenvereins Rapid Wien gewählt (nebst anderen Proleten wie Brauner oder Rudolf Edlinger). Apropos Rapid, eines muss man denen zugestehen: Sie haben ein einheitliches Auftreten, vom Präsidium und Verwaltungsrat abwärts über den spuckenden Trainer, seltsame Spieler, irre Ordner bis zu den "Fans". Primitive Proleten auf allen Ebenen.

    • fredl (kein Partner)
      15. August 2017 13:37

      Und die anderen sind schuld, weil sie nicht Meister werden. Der wahre Grund, warum sowohl die Admira und auch Altach am Saisonende trotz eines vielfach geringeren Budgets wieder vor Rapid stehen werden, ist, dass diese Vereine durchstrukturiert arbeiten und nicht ein einziger Saustall sind, so wie "die Rapid". Aber sie glauben, sie sind der Rekordmeister und ein Weltklub. Selbst in der österreichischen Operettenliga sind sie nicht einmal Durchschnitt. Der Sozi ist nur dann gut, wenn er was stehlen kann. Wenn es um harte Abeit geht, bleibt er auf der Strecke, und schuld sind die Anderen.

  4. McErdal (kein Partner)
    15. August 2017 12:10

    **Aufgedeckt: Absicht zum Völkermord an Weissen | White Genocide 2016 **
    y o u t u b e . c o m/watch?v=yvcLSFKdojU

  5. Schwerelos (kein Partner)
    15. August 2017 11:25

    "Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, ....aber keine Bildung den natürlichen Verstand."

    (Arthur Schopenhauer)

  6. AppolloniO (kein Partner)
    15. August 2017 11:17

    Das Unglück für Österreich ist das ökonomische Trio Infernale der Roten.
    1. Die Gewerkschaft. Einfach fordern ohne Rücksicht auf Folgen oder Machbarkeit.
    Ganz früher war das anders.
    2. Die AK. Sie soll als "Denkfabrik" die Forderungen des ÖGB wirtschaftlich unter-
    mauern. Schon Direktor Mumm hat sich damit lächerlich gemacht. Unter dem
    Chef Kaske ist nichts besser geworden,
    3. Die SPÖ. Eh klar, sie soll die ÖGB-Forderungen und der AK-Weisheiten in der
    Gesellschaft durchboxen. Notfalls gegen sie.

    Einzige Chance: Wählt sie weg von den Futtertrögen.

  7. McErdal (kein Partner)
    15. August 2017 10:49

    *Tal Silberstein und die Casinos Austria: Welche Rolle spielte Kurz' ÖVP-Stellvertreterin?*
    u n z e n s u r i e r t . a t/content/0024704-Tal-Silberstein-und-die-Casinos-Austria-Welche-Rolle-spielte-Kurz-OeVP

  8. McErdal (kein Partner)
    15. August 2017 09:55

    *Merkel immer krimineller CDU Wahlprogramm fordert offiziell Bevoelkerungsaustausch*
    a n o n y m o u s n e w s . r u/2017/08/15/merkel-immer-krimineller-cdu-wahlprogramm-fordert-offiziell-bevoelkerungsaustausch/

  9. McErdal (kein Partner)
    15. August 2017 09:48

    Wer hat schon sowas menschenverachtendes gehört? Ein Nobelpreisträger und - wen wundert's, natürlich auch Karlspreisträger.....
    Wenn ein Weißer das sagen würde, wäre er schon hinter Gitter....
    v o l k s b e t r u g p u n k t n e t . f i l e s.wordpress.com/2016/03/vejrhavaebk.jpg

    Noch Fragen zur Flutung ?

  10. McErdal (kein Partner)
    15. August 2017 09:32

    **Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz & Hasan Vural Basin Toplantisi - 23.08.2013 ****
    y o u t u b e . c o m/watch?v=uualjwCQYWc

    SO EINE ZUKUNFT WILL ICH NICHT !!!

  11. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    15. August 2017 09:27

    Wer halbwegs bei Sinnen ist konnte den Kern doch gleich richtig einschätzen. Was kann der schon? Doch gar nichts.

    Dennoch ist er der beste SP-Obmann im richtigen Augenblick. Keiner braucht diese Partei ausser deren Funktionären. Im Publikum sehen das sehr viele.

    Ein Alptraum ist die Vorstellung, dass die Sozen den allseits beliebten Doskozil an die Spitze setzen. Der würde dieser Grufti-Partei ein Image geben, das sie wählbar machen könnte. Dahinter blieben dieselben Betonköpfe und refjutschi welkom-Plärrer.

  12. Knut (kein Partner)
    15. August 2017 07:36

    Um es kurz auf den Punkt zu bringen:

    Wir leben in einem Sklavensystem, wo der arbeitende Teil des Volkes (egal ob Arbeitnehmer oder Unternehmer) durch Mehrfachsteuern wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wird. Dieses "Ausnehmen" kommt aber von der Art und Weise der Durchführung (Drohung mit Freiheitsentzug + Pfändung) eher einem Raub gleich und kann meiner Meinung nach gesetzlich so nicht gedeckt sein.

    Einen großen Teil des Geldes benötigt der rotlinke Machthaber zur Aufrechterhaltung seines "sozialen" Machtsystems - also zur großzügisten Entlohnung aller nötigen und unnötigen Systempöstchen, dann für seine arbeitsunfähige/willige Wählerschaft und für Sozialflüchtlinge aus der ganzen Welt

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      15. August 2017 13:04

      Wir leben in der "MATRIX" und nur wenige erkennen dies.

  13. socrates
    13. August 2017 19:52

    Ö.T. In der heutigen Krone stehen die Einwanderungsgesetze der USA. Die könnten wir jederzeit übernehmen. Unsere linken Tintenstrolche hüten sich darüber zu schreiben. Bei uns sind die NGOs vom Mietrechtsgesetz und einigen anderen Gesetzen befreit und cashen steuerfrei ab.

  14. Ausgebeuteter
    13. August 2017 19:31

    Nein Herr Bundeskanzler Kern, ich lasse mich nichtweiter imkern, werde nicht von Ihrer Kernkraft - inspiriert von Ihren (Kern)spindoktoren - nickern oder bunkern, auch nicht pokern, sondern aktiv ackern, damit sie ab 15.10. nicht weiter Österreich verhökern.

  15. haro
    13. August 2017 18:07

    Die SPÖ und mit ihr Kern hat ein sehr großes Problem. Sie weiß nicht, wie sie sich darstellen soll.
    Eigentlich sind diese Linken die geborenen Heuchler .
    Die Funktionäre sind Kapitalisten die mit teuren Maßanzügen für dumme Wähler Sprüche klopfen wie "holt euch was euch zusteht" . Mit keinem Sterbenswörtchen werden ihre Reichtümer, ihr Immobilienbesitz in den Medien publik gemacht (bei Jörg Haider war sein Besitz "Bärental" ständiges Thema in den Tageszeitungen, auch bei KHG war jeder Cent in seiner Tasche erwähnenswert ...) . Ganz wie Orwell in "Farm der Tiere" oder auch Jan Fleischhauer "Unter Linken" beschrieben haben.
    Gleichzeitig wollen Linke für Feminismus eintreten und den Islam huldigen. Ein Ding der Unmöglichkeit.
    Kern zeigte bereits mit seiner eingesetzten Staatssekretärin D. und die SPÖ generell mit ihren islamischen Funktionären und ihrem Unwillen die Masseneinwanderung und Islamisierung zu stoppen wohin sie unser Land führen (und wohin sie einige Bezirke Wiens bereits geführt haben). Ob aus Dummheit, Verantwortungslosigkeit oder schlicht weil es ihnen egal ist wie die Zukunft unserer Kinder aussieht oder aus einem unermeßlichen Macht- und Geldstreben bzw. einer Mischung aus allem Aufgezählten ist letztlich unerheblich. Es ist ein Schaden für unser Österreich der nicht wiedergutzumachen ist.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 19:27

      Es geht nie um die Menschen. Es geht um die "Baddei" und deren Überleben. Wenn 100% Mohammedaner sind, ist es immer noch die SPÖ.

  16. Nordkette
    13. August 2017 12:42

    Hinsichtlich der galoppierenden Inflation (Entwicklung der Mieten, Wohn- und Lebenshaltungskosten), also der Industrieinflation, gibt es schon längst seit Einführung der inflationären Weichwährung Euro eine Lohnkürzung. Besonders hart jedenfalls für den (noch) leistungsbereiten Mittelstand. Nach 30 Jahren ÖVP-Sozialismus (von den anderen Linksparteien erwarte ich mir ja nichts für dieses Land) gemeinsam mit den Sozialisten kann immer nur rezitiert werden: Immer weniger Nettozahler müssen immer mehr Nettoempfänger in der Hängematte schultern. Zuwanderung in dieses Land aus der Dritten-Welt findet ausschließlich in den Sozialstaat statt. Die Islamisierung schreitet auf ein fast unerträgliches Maß und wenn Österreich auf 10 Millionen Einwohner steigen wird, wird auch dieses Land für den Tourismus und die Wirtschaft nicht mehr wiederzuerkennen sein.

    Kärnten, Wien und Niederösterreich sind praktisch pleite. Die Finanzen in der Steiermark, dem Burgenland und Salzburg sind in arger Schieflage. Noch geordnet sind nur mehr OÖ, Tirol und Vorarlberg. Dieses Land befindet sich mit Beteiligung der "bürgerlichen" ÖVP in einer derart prekären Lage, dass immer noch mehr Steuern und Abgaben zu immer weiteren Schulden führen. Der Staat ist auch der größte Preistreiber. Wer sich anstrengt wird bestraft. Anstatt für Millionäre und Wohlhabende den roten Teppich auszubreiten (kommt in dieses Land investiert und lasst euch nieder) werden Investoren vertrieben (Reichenhetze). Jene, die das Land verlassen werden mit Zuwanderern aus der Dritten-Welt ersetzt. Das Universitäts- und Bildungsniveau ist auf Abstieg gestellt; mehr als 30 Prozent der Pflichtschulabgänger können nach neun Schuljahren weder schreiben, lesen noch rechnen. 70 bis 75 Prozent der Migranten, die eine Lehre beginnen, brechen diese dann wieder ab. Endstation: Mindestsicherung, Gemeindewohnung und eine Kinderschar, die auch den BMW zu finanzieren haben.

    Alle Vorschläge zielen letztlich immer darauf ab, jene noch mehr zu bestrafen und bei jenen zu kürzen (kommunistische Diebstahlsbande), die das System noch am Leben erhalten und mit ihren Abgaben und Steuern alles bezahlen. Die Bestrafung folgt zusätzlich, denn wer für seine Kinder noch eine halbwegs gute Schulbildung will, schickt sie in Privatschulen. Ich kenne bereits Menschen, die auf das Auto verzichten, nur um eben noch das Schulgeld unterzubringen. In den öffentlichen Spitälern und Ambulanzen sind die Betten voll belegt, die neuen Einwanderer beschlagnahmen auch hier die Infrastruktur. Also muss auch noch eine private Zusatzversicherung herhalten! Unter dem politischen Kampfbegriff "sozial Schwache" werden die Leistungsverweigerer belohnt und die sich anstrengen bestraft. Irgendwer muss ja für diesen Wahnsinn die Zeche zahlen!

    Nein, so wird das nichts mehr werden. Diese Politik, dieser Staat versagt auf allen Ebenen. Und bevor nicht die illegale Massenzuwanderung (komplette Schließung aller Grenzen, Abschiebungen im Stundentakt, Reform des Staatsbürger- und Fremdengesetzes, Sozialleistungen nur mehr begrenzt) eingedämmt wird, brauchen wir uns in Wahrheit über andere Themen gar nicht mehr zu unterhalten. Dieses Land wird das die nächsten fünf Jahre nicht mehr machen.

    Es bleibt nur mehr zu hoffen: Heilige Mutter Gottes in Mariazell schütze uns vor diesen Politikern und diesen Bischöfen! Es ist zum Schreien...

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:23

      Wen werden die Österreicher wählen?
      Den Repräsentanten der Österreichischen Verräter Partei.
      In Deutschland die CDU.
      Etwas anderes als Beten bleibt uns nicht.

    • carambolage
      13. August 2017 21:15

      @Nordkette
      Voll auf den Punkt gebracht**********

    • oberösi
      14. August 2017 00:06

      @ Nordkette
      volle Zustimmung.
      Und KEINE Rettung in Sicht. Glaubt denn wer, die FP würde auch nur einen Moment zögern, im ruinösen Wettbewerb um das Stimmvieh SP und Grüne nicht schamlos zu überbieten?

    • Anton aus Wien (kein Partner)
      15. August 2017 07:15

      Schreien wird leider nicht helfen, point of no return is schon überschritten

  17. Ökonomie-Vergelter
    13. August 2017 12:00

    Ich erlaube mir, es noch kürzer als in den geschätzten Beiträgen von "R?bezahl" und "Teifl Eini!" auszudrücken zu versuchen:

    Eine Maschinensteuer bezweckt, den der Standorterhaltung dienenden Investitionsbeitrag zur Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu neutralisieren.

    Eine damit angestrebte stärkere Inanspruchnahme menschlicher Arbeitskraft würde aber nicht einmal dann, wenn sich infolge weltweiter Einführung die Frage des Standorterhalts nicht stellte, zu einem Ergebnis iSd "Erfinder" führen.

    Nicht nur wären dann Maschinen für Wirtschaftstreibende als auch Konsumenten viel unerschwinglicher, weil in deren Preis der Anspruch auf Lebenserhalt von viel mehr und länger dafür arbeitenden "Werktätigen" inkludiert wäre,
    sondern ist auch unvorstellbar, dass irgendjemand darauf versessen wäre, etwa als Wäscherin in einer Putzerei zu arbeiten (- aber vielleicht hofft BK Kern ja auf Meinungsumschwung, wenn er mit gutem Beispiel vorangeht!?)

    • simplicissimus
      13. August 2017 12:35

      ****************!
      Die WaschweiberInnen, pardon WaescherInnen, das ist gut!

  18. Undine
    13. August 2017 11:44

    KERN ist ein begnadeter DAMPF-PLAUDERER! Er leiert mit stets gleichbleibender Miene seine Rede herunter. Er wäre nicht einmal ein guter Staubsaugervertreter.

    Ich weiß nicht, wie hoch die Anforderungen auf der Uni waren, wo er seinen Magister gemacht hat---ich vermute, daß die Hürden sehr leicht zu nehmen waren; er bewegte sich dort vermutlich ausschließlich unter Linken.

    Nach den Schilderungen von A.U. hat man das Gefühl, Kern weiß nicht, wovon er spricht---und diese Vermutung dürfte zutreffen.

    Kern plaudert Dampf und sonst nichts, aber die Genossen verlangen nicht viel mehr. Ich würde gerne einmal eine Diskussion mit ihm hören, in der nicht seine Parteifreunde das Sagen haben, sondern Leute, die von der Materie etwas verstehen und zudem KEINEN ORF-Moderator, der verpflichtet ist, Kern zu schonen.

    • Gandalf
      13. August 2017 14:13

      Ja, der Herr Kern ist ein Dampfplauderer; allerdings gibt es bei den ÖBB schon lange keinen Dampfbetrieb mehr. Aber vielleicht kommt gerade von dort sein nostalgisches Bedürfnis nach einer Maschinensteuer: Führen wir also in Gottes Namen eine Dampfmaschinensteuer ein, damit er eine Freude hat. Und weh tät' es auch keinem.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:25

      Spitzname: "Heißluftgebläse".

    • McErdal (kein Partner)
      15. August 2017 09:11

      @ Undine
      Aus Ihrem Posting zitiert:
      KERN ist ein begnadeter DAMPF-PLAUDERER! Er leiert mit stets gleichbleibender Miene seine Rede herunter. Er wäre nicht einmal ein guter Staubsaugervertreter.@
      DAS VERBINDET IHN MIT KURZ - DER IST AUCH EIN GUTER HEISSLUFTPRODUZENT!
      Frage: ist Österreich eine Nation der Ballonfahrer oder was??

  19. riri
    13. August 2017 11:18

    Eine spezielle Art der Maschinensteuer existiert bereits, das Vorsteuerabzugsverbot bei Kauf eines PKW. Das sind 20% Maschinensteuer.
    Enormes Kapital geht hier von den Unternehmen an den Staat.

    Leitl sagt, es ist mir noch nicht gelungen, hier eine Einigung mit dem Sozialpartner zu erzielen (sonst auch bei allen anderen Fragen).
    Auf in die Slowakei, dort gibt es diese Besteuerung nicht, und die Abschreibung ist für 4 Jahre bemessen, in Österreich 8 Jahre.

  20. Wolfgang Bauer
    13. August 2017 11:13

    Traurig aber wahr: Heute in der Sonntagskronenzeitung, Kern-Interview, wörtliches Zitat:
    "Bei drei Millionen Erbschaften pro Jahr sehen wir da Ansätze für eine Besteuerung."

    Liest man richtig? Ist's ein Druckfehler? Oder hat er's gesagt? Dann sind wir in etwa drei Jahren ausgestorben. Tatsächlich dürften etwa hunderttausend Österreicher pro Jahr sterben (1/80stel). Wenn aber Kern die Zahl der Erben meinte, dann müsste jeder Erblasser 30 Erben haben, damit die 3.000.000 Fälle erreicht werden.

    Die Erklärung wird einfacher sein: Irgend ein innerer Feind unter den Beratern Kerns wird ihm die Zahl aufgeschrieben haben, und er betets halt nach. Die Frage nach der Intelligenz und Kompetenz als Kanzler hat sich längst erübrigt. Bedrückend, dass eine Doris Bures so recht hatte.

    • glockenblumen
      13. August 2017 11:55

      Wenn er könnte wie er wollte, würde er noch aus einem Stein Blut pressen!
      Wie halt alle Linken......... arbeiten und schaffen sollen die anderen, davon profitieren wollen sie selber!

      zu den angeblichen 3 Mio Erbschaften erübrigt sich jedes Wort...........
      er scheint wirklich wie ein Papagei nur alles nachzuplappern was ihm vorgegeben ist

  21. Corto Maltese
    13. August 2017 10:46

    Die Wertschöpfungsabgabe ist ja nichts anderes als eine Gewinnsteuer, die wir in Form der KöSt ja haben. Die 25% waren mit Bedacht gewählt, weil wir mit unseren ursprünglich 34% von den Osteuropäern aus dem Wettbewerb um die Headquarters gedrängt wurden.

    Was der Autor aber nicht erwähnt ist, dass die Automatisierungswelle unseren Arbeitsprozess massiv verändert und wir daher die Diskussion beginnen müssen, wie wir Arbeit und deren Gewinne weiterhin fair verteilen. Wenn wir hier versagen droht uns ein Comeback des Feudalismus. Aber dumme Sprüche, wie "Hol Dir, was Dir zusteht, sind nicht hilfreich,

    • Ingrid Bittner
      13. August 2017 11:02

      Beim "Holen" sind die Sozialisten gut - deshalb verteidigen sie ja auch mit Zähnen und Klauen ihre Funktionärsposten etc.
      Allein wenn ich an die kolportierten 600.000 Euro Anwaltskosten für Bgmstr. Schaden in Salzburg denke, wird mir schlecht. Wie kommen die Steuerzahler dazu, das zu berappen. Aber auch der Bürgermeister "holt sich, was ihm zusteht".

    • simplicissimus
      13. August 2017 11:02

      Werter Corto Maltese, wenn eine gesamte Branche durch Maschinen effizienter und wettbewerbsfaehiger wird, dann ist eine Maschinensteuer absolut sinnlos und kontraproduktiv. Denn man konserviert alte und ineffiziente Strukturen und geraet langfristig in einen boesen Rueckstand. Die Profitabilitaet der gesamten Branche wird sich durch den Wettbewerb, basierend auf Maschinen, einpendeln. Da muss man sich schon was anderes einfallen lassen, um Arbeitslosigkeit zu bekaempfen. Zb selber Maschinen produzieren (siehe differenzierte Sicht) und das Umfeld fuer weitere technologisch hochstehende Unternehmen attraktiv zu machen.
      Die existierenden Steuern schoepfen mehr als genug ab.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:31

      Wer die KÖST erwähnt, muss auch KEST dazusagen (und umgekehrt).
      Gewinne werden mit 25% besteuert (KÖST). Wenn ich den Gewinn entnehme, zahle ich 27,5% KEST.
      Die KÖST ist ja nur ein Teil der Besteuerung, damit die Sozialisten sagen können, dass Kapitalgewinne nur mit 27% besteuert werden (eine typische Propagandalüge).
      In Wirklichkeit sind es ca. 45%, die fallweise von zwei unterschiedlichen Juristischen Personen bezahlt werden.

    • Corto Maltese
      13. August 2017 16:26

      @ simplicissmus Aus den von Ihnen angeführten Gründen bin ich gegen eine Wertschöpfungsbesteuerung und weil es im Effekt eine Anhebung der Köst bedeutet. Aber gleichzeitig dürfen wir uns der Diskussion nicht verschließen wie wir zukünftig Arbeit gerecht verteilen und alle, auch jene Arbeiter, die durch Maschinen ersetzt wurden, hinkünftig in die Gesellschaft miteinbinden. Wir wollen doch alle nicht zu feudalen Gesellschaftsmodellen des 17. Jhdts zurückkehren.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 22:41

      @corto maltese
      Ich glaube nicht, dass es um eine Erhöhung der KÖST geht. Die wollen die Abschreibungen besteuern. Die Investitionen.
      Die KÖST wird normalerweise nur bei Gewinnen bezahlt (auch hier gibt es schon Ausnahmen), Steuern auf die AfA werden aber immer bezahlt, auch wenn keine Gewinne gemacht werden (wird deshalb auch einige Betriebe umbringen).
      Das ist eine Substanzbesteuerung.
      Aber etwas anderes als die Substanz ist ja nicht mehr da.
      Wie sie über die 0%-Zinsen an die Substanz der Sparer gehen.

      Wir erwirtschaften nicht mehr genug Geld, um den Moloch zu erhalten, daher muss er uns die Substanz wegnehmen (auch die Erbschaftssteuer ist eine Substanzsteuer, die Grundsteuer oder KFZ)

  22. Kyrios Doulos
    13. August 2017 10:12

    Unter Faymann dachte ich, tiefer geht's nimmer.

    Der Kern ist noch um eine Stufe tiefer. Nicht umsonst heißt es ja "Diktatur der Proletariats."

    Wobei ich zur Ehrenrettung des echten Proletariats sage: Echte Proletarier haben einen Hausverstand und das Herz am rechten Fleck (daß sie die kommunistischen Lügen glauben, ist schlimm genug, das ist echt doch eine Frage des Intellekts).

    Kern hat nicht einmal Hausverstand (siehe das von A.U. Ausgeführte), und sein Herz schlägt in erster Linie egomanisch für sich selbst (dann vielleicht für die Partei, dann vielleicht für Österreich).

    Das einzige, was er kann, ist: sich gut anziehen und als Geschwätzwissenschafter kann er brauchbar reden. Mangels Logik nützt das aber auch nicht viel.

    Durch Intrigen und Putsch ist der Usurpator unser BK geworden. Bleibt zu hoffen, daß das Volk Kern wieder wegbefördert - eh sicher auf einen Posten, wo er wieder mehr Geld verdienen, uns aber nicht mehr nerven wird.

    • Ingrid Bittner
      13. August 2017 11:07

      @Kyrios Doulos: gut anziehen! Meinen sie das ernst??
      Man kann auch mit Kleidung, wenn sie noch so schön ist, wem beleidigen.
      Wenn ich mir die Fotos anschau, die anlässlich der Besichtigung der letzten Unwetterschäden durch den verehrten Hr. Bundeskanzler geschossen wurden,
      kommt mir das Grauen. Die sind ein Affront für alle, die dort arbeiten, verdreckt von oben bis unten, bei den Gummelstiefeln rinnt oben der Schlamm hinein, etc.etc. und der Hr. Bundeskanzler erscheint mit Slimfit-Anzug, Krawatte und hochglänzenden schwarzen Slippern. Ist das ein Anblick! Zum Fremdschämen.
      Da hat es der Viktor Klima noch anders gemacht, der hatte wenigstens immer dekorative gelbe Gummelstiefl und Regenja

    • Gandalf
      13. August 2017 14:55

      Na ja, geholfen haben dem gottlob weder Stiefel noch Jacke, sondern ein paar gutwillige Freunderln, die ihm einen hochdotierten Job in Übersee - weit weg von Österrreich - verschafft haben. Das wär ja auch noch das beste für den Herrn Kern, Stiefel hin, Slippers her.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:37

      Diese Röhrlhosen gefallen Ihnen? ;-)

    • Florin
      14. August 2017 08:41

      Diese "Slimfit-Outfits" sehen meiner Meinung nach aus wie die oft zitierten ausgewachsenen Konfirmanten -Anzüge ;)

  23. dssm
    13. August 2017 10:00

    Maschinensteuern gab es schon oft, diese sind immer an der Unfähigkeit der Politiker gescheitert. Da Kern ja, wie die NZZ so amüsant feststellte nicht einmal den Unterschied zwischen Unternehmer und Geschäftsführer kennt, ahne ich nichts Gutes rund um seine Vorschläge.

    Jede Steuer welche Unternehmen im internationalen Wettbewerb trifft verzerrt die Wettbewerbsfähigkeit. Aus Sicht einer Geschäftsführung sind Steuern ein Aufwand wie jeder andere. Also wird eine gute Geschäftsführung den Steueraufwand, so wie jeden anderen Aufwand, zu minimieren trachten. So weit die Theorie, welche aber in Österreich keine Bedeutung mehr hat.

    Hierzulande wandern die jungen und leistungsbereiten Leute nach der Ausbildung ab, mehrere Mitblogger können da einschlägiges von ihren Kindern berichten, die meisten Start-ups greifen nur Förderungen ab und verschwinden dann still und leise.

    Die bestehenden Betrieb teilen sich in drei Gruppen: Die staatsnahen, die Zombies und die wenigen guten. Über erstere muss man nichts mehr sagen, denn Sozialismus hat noch nie funktioniert.

    Die Mehrheit der im Land verbliebenen KMUs sind längst Zombies, die EZB und die völlig unfähige Regierung tragen dabei mehr Schuld an dieser Misere als die beteiligten Unternehmer. Jedenfalls sind die Zombies nicht mehr in der Lage wertsteigernd zu investieren, höchstens erhaltende Tätigkeiten werden gemacht. Egal welche Steuererhöhung, für Unternehmen die nur noch auf den gnädigen Tot warten spielt das keine Rolle mehr.

    Dann haben wir die wenigen guten Unternehmen, die teilen sich in Hobbyunternehmer und jene die gehen. Die Hobbyunternehmer haben (fast) alle Mitarbeiter abgebaut, keine großen Ziele mehr, nutzen das unverschuldete Kapital nur mehr für stressfreie Aufträge und leben persönlich davon gut, eine Maschinensteuer bringt bei denen rein gar nichts, sollte eine steuerpflichtige Maschine sich im Kapitalstock befinden, so wird diese halt verkauft (oder verschrottet).

    Jene die gehen (oder schon gegangen sind) trifft es sowieso nicht, denn die wohnen noch im schönen Österreich, was ja auch zunehmend zäh wird, man denke nur an die Kulturbereicherer, haben aber Produktionskapazitäten im Ausland. Jede in Frage kommende Maschine würde sofort in den ausländischen Standort verfrachtet, Resultat wieder Null.

    Ist der unverdiente Tourismusboom (weil halt Türkei oder Ägypten ausfallen) beendet, kracht es in Handwerk und Tourismus, dann sehen wir wo Österreich wirklich steht, eine Maschinensteuer ist dann auch schon egal.

    • Riese35
      13. August 2017 16:06

      Kern kann die Maschinensteuer ruhig einführen. Denn wir holen uns, was uns zusteht. Zuerst die Waffen, und dann das Geld. 'Fachkräfte' mancher Herkunft machen das jetzt schon. Dort traut sich kein Steuerbeamter oder Polizist mehr hinein,

      Mit 'wir holen uns, was uns zusteht' hat Kern einen Volltreffer gelandet. Jeder in meinem Bekanntenkreis hält Kern für einen Redakteur der Tagespresse. ;-)

    • Ingrid Bittner
      13. August 2017 16:43

      @dssm: den Artikel in der NZZ zu den Wirtschaftskenntnissen unsere Bundeskanzlers hätte ich gerne zur Gänze nachgelesen. Haben Sie vielleicht einen link?? Ich wurde leider nicht fündig.

    • dssm
    • Mentor (kein Partner)
      15. August 2017 08:11

      Der Link von ddsm führt zu einem Afrika Korrespondenten der NZZ.
      Besser hier:
      w w w.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/reformstau-in-oesterreich-ernuechterung-ueber-wiens-hoffnungstraeger-ld.92010
      Der Artikel von Matthias Benz stammt von Juni 2016.

    • Ingrid Bittner
      15. August 2017 14:55

      @dssm: Ganz herzlichen Dank für den link!!!

  24. Josef Maierhofer
    13. August 2017 09:56

    Herr Kickl hat es gesagt: Kern ist in der SPÖ große geworden unter Gewerkschaftern, hat mit der Realität wenig, aber mit der Ideologie sehr viel zu tun gehabt. Er ist dort groß geworden, wo man mit Hammer und Sichel zu Mittag isst.

    Ich halte Herrn Kern nicht für geeignet als Bundeskanzler für Österreich zu arbeiten, denn wenn die linke Ideologie auf die Realität trifft, dann kommt das heraus, was er da daher labert.

    Absurd, genauso weit weg, wie er und seine Partei von der Realität sind, genauso weit weg ist er meiner Meinung nach vom Kanzleramt und so sollte es auch sein.

  25. 11er
    13. August 2017 09:24

    Unser gechätzter Blogmaster macht heute das, was viele Landsleute am Sonntag tun:

    Er läßt sich ein kernweiches Ei auf der Zunge zergehen.

  26. El Capitan
    13. August 2017 09:09

    Schon der kommunistische Slogan, wir sollten uns nehmen, was ins zusteht, ist verräterischer als alles andere, was die immer dunkelroter werdenden Roten absondern. Jeder produziert nach seinen Kräften und konsumiert nach seinen Bedürfnissen. Das ist Kommunismus. Die Sache hat nur einen Haken: Sie funktioniert nicht und wird nie funktionieren.

    Gentechnik, Automatisierung, Unterhaltungselektronik, überhaupt die rasante Entwicklung der Wissenschaften und der Industrie machen vielen Zeitgenossen Angst. Aber es nützt nichts, wir müssen uns den Herausforderungen stellen, und wir können das auch, wenn wir nur wollen. Dazu benötigen wir mutige Politiker, die an morgen, nicht an gestern denken.

    Mit Retrokanzlern, die ihre Rezepte aus den Mottenkisten des 19. Jahrhunderts holen, kommen wir nur bis Venezuela. Weiter nicht.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:47

      Ich finde den Slogan toll!
      Mir steht vor allem einmal eine Senkung der Steuer- und Abgabenquote zu. Ich habe mein Geld ja nicht gestohlen.

  27. teifl eini!
    13. August 2017 08:52

    Kleine Ergänzung: es stimmt zwar, dass die Wertschöpfung besteuert wird. Und es stimmt auch, dass der Großteil durch Est, KöSt und KEst erfolgt.

    Die wahre Wertschöpfungssteuer hat A.U. jedoch vergessen - die "mehr Wert"-Steuer oder Umsatzsteuer, wie sie im Gesetz heißt. Der Mehrwert wird somit bereits zwei mal besteuert: einmal über die USt und einmal über KöSt, ESt/Lohnsteuer bzw. KESt.

    Ich frage mich, was sie Sozis aller Couleur noch besteuern wollen? Etwa die Absetzbarkeit von Abschreibungen und Zinsen verbieten?

    Ganz besonders lächerlich wird es, wenn die Sozialisten aller Couleur, die mehr und mehr stockenden Investitionen durch "großzügige" Investitionsförderungen anzukurbeln versuchen.

    Sie nehmen es zuerst den Unternehmen, um es dann mit großem Getöse wieder zitzerlweise zurück zu geben. Unterm Strich ein Lose-Lose-Situation, die nichts als teure Bürokratie und ein paar Aufträge für Steuerberater bringt.

    Dass ein Weniger (Steuergesetze, Bürokratie) mehr ist (Investitionen, Arbeitsplätze), werden die Sozialklempner niemals verstehen. Sie haben dem über Jahrzehnte selbst verursachten Regulierungs-Wildwuchs immer noch Gesetz um Gesetz, Förderung um Förderung aufgepropft, um die negativen Folgen ihrer alten Eingriffe zu lindern. Und sie schaffen damit bloß neue Probleme, Ungerechtigkeiten, Verzerrungen.

    Wird der Gewerkschaftspudel Kern (erstmals) zum Kanzler gewählt, dann gute Nacht Österreich

    • dssm
      13. August 2017 10:33

      @teifl eini!
      So recht Sie längerfristig haben, aber was tun dann die ganzen BWL- und Juristereiabsolventen?
      Dazu wieder mein Hinweis auf die Differenz zwischen ausbezahltem Lohn und zu bezahlender Betrag, wenn genau diese Leistung von einem Betrieb bezogen wird.
      Die Differenz ist, je nach Branche, zwischen 6:1 bis 13:1, da die Abgabenlast ‚nur‘ rund 50% ist und die Unternehmensgewinne bescheiden sind, muss der Rest wohl der Aufwand zum Erfüllen der staatlichen Auflagen sein.
      Bei diesen Verhältniszahlen sind die ‚Arbeits‘kosten für nicht wirtschaftlich bedingte Leistungen offensichtlich viel höher als jene der betrieblich bedingten.

    • teifl eini!
      13. August 2017 14:39

      Gute Frage! Die kommen jetzt schon nicht unter, sofern sie nicht auf Steuerrecht, Controlling oder Rechnungswesen spezialisiert sind.

      In Sachen Steuerrecht muss man sich allerdings keine Sorgen machen, dafür sorgen EU und OECD. Stichwort BEPS.

      Wir würden mehr Unternehmer brauchen, keine überqualifizierten Systemerhalter und Staatsdiener.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:50

      Herrlich! Ist Ihnen womöglich garnicht aufgefallen!
      Sie stellen völlige Absurditäten in den Raum:
      "Ich frage mich, was sie Sozis aller Couleur noch besteuern wollen? Etwa die Absetzbarkeit von Abschreibungen und Zinsen verbieten?"
      Ja - darum gehts ja: Die Besteuerung der Abschreibungen. Das ist die Maschinensteuer.

      Das ist so absurd und dumm, dass das den Unternehmern in diesem Land seit Dallinger noch nicht aufgefallen ist.

    • teifl eini!
      14. August 2017 08:40

      @ Pennpatrik
      naja, die SPÖ-Vorschläge drehten sich um einige Komponenten mehr als bloß die Abschreibung. Die Schizophrenie ist ja, dass man gleichzeitig über Investitionsbegünstigungen wie die vorzeitige bzw. degressive Abschreibung diskutiert.

  28. Tegernseer
    13. August 2017 08:32

    Das Kern-Hirn funktioniert ungefähr so: "piep piep ... böse Maschine, nimmst den Menschen die Arbeit weg ... piep piep ... muss was dagegen tun , dagegen kämpfen ... piep piep .... nur was????? ... piep piep .... jetzt hab ichs: Maschinensteuer ... piep piep ..."

    Kern ist ein intellektueller Tiefflieger gegen den sogar Sinowatz noch wie ein Physik- Nobelpreisträger gewirkt hätte.

    • Bob
      13. August 2017 09:05

      Wo bleibt bei Kern der Intellekt?

    • Ingrid Bittner
      13. August 2017 11:10

      @Tegernseer: bei Sinowatz hatte man wenigstens das Gefühl, der ist ehrlich, auch in seiner Sprache.
      Bei Kern ist alles so aufgesetzt und eingelernt.

  29. Bob
    13. August 2017 08:20

    Der Sozialismus ist eine Gehirnkrankheit. Das Bazillenträger wie Kern andere ansteckt mit seinen dummen aber wohlgeformten Sprüchen, ist zu befürchten.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:51

      Sensenmann hätte dazugeschrieben:
      Der Sozialismus ist eine Krankheit. Angewandter Sozialismus ein Verbrechen.

  30. Flotte Lotte
    13. August 2017 08:05

    Bei einer vernünftigen Maschinensteuer - damit ist wohl nicht die Kern'sche gemeint - geht es nicht um ein Pendant zur Einkommen- bzw. Lohnsteuer, sondern um SV-Abgaben. Abgaben also für die Pensionen, Krankenkassen und Arbeitslosen, Mindestsicherungen im wesentlichen. Denn diese Sozialversicherungsbeiträge fehlen, wenn menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt wird - die Menschen indes sind ja immer noch da und ihr Arbeitslosengeld etc. wird nicht durch die Körperschaftssteuer der Firmen zu begleichen sein.

    Natürlich fehlt auch die Lohnsteuer der wegrationalisierten Mitarbeiter, denn vom Gewinn, den das Unternehmen erwirtschaftet, muss es sowieso Steuern zahlen, egal ob es Maschinen oder Menschen für sich arbeiten lässt. Doch soll diese der Betrieb meinetwegen einstreifen. Es muss ja auch für die Maschinen etwas bezahlen bzw. investieren.

    DOCH das Unternehmen erspart sich durch die Maschinen enorme Personalkosten; denn wie wohlinformierte Kreise wissen, gibt es neben dem Gehalt eines Mitarbeiters (ein Fantasienetto von einem Fantasiebrutto) und dem Dienstnehmeranteil DN (der einigen, nicht allen, als "Lohnabzug" bekannt sein drüfte) noch den DG, der ca. genauso hoch ist wie der DN und fast niemandem mehr was sagt, ist allerdings Gehaltsbestandteil... er dient der Verschleierung der wahren Abgaben. Es ist also der Gewinn für das Unternehmen erklecklich. Jeder Mitarbeiter kostet dem Unternehmen mind. doppelt soviel, wie er netto verdient.

    Ich bin für eine Maschinensteuer und zwar in Höhe der nach Kollektivvertrag der jeweiligen Branche üblichen SV-Beiträge des ersetzten Mitarbeiters.

    Gegen das Abwandern der Branche in Lohndumpingländer könnte man auch vorgehen - z.B. mit Schutzzöllen gegen derart produzierte Güter.

    • differenzierte Sicht
      13. August 2017 08:33

      Maschinen stellen sich nicht von selbst her, die werden von Menschen geplant und erbaut. Das sind ebenfalls Arbeitsplätze, nur halt intelligente! In Summe hat der Staat keine Steuerausfälle, jedenfalls nicht so, wie Kern sich das vorstellt. Ein Zurück zu den Maschinenstürmern vergangener Zeiten ist lächerlich! Digitalisierung schafft ebenfalls intelligente Arbeitsplätze. Ich hoffe nicht, dass ÖBB-Kern den Heizern der Dampfloks nachtrauert!

    • teifl eini!
      13. August 2017 09:05

      Wie wäre es, mal mit den Ausgaben anzufangen und dort zu reformieren. Derzeit sind weder das Pensions-, noch das Gesundheitssystem nachhaltig aufgestellt. Aber man tut so (insbesondere die Gewerkschaften und ein Minister Stöger), als wäre alles im grünen Bereich.

      Und lässt ungehindert 10.000e in unser Land, in unsere Systeme herein, die künftig genau zu jenen Schichten gehören werden, deren Hilfsjobs durch Digitalisierung und Automatisierung ersetzt werden. Künftige Mindestsicherungsbezieher also, die "versorgt" werden müssen. DAHER braucht es neue Steuern und Abgaben. Insoweit sind die Sozialisten schlüssig.

    • simplicissimus
      13. August 2017 09:33

      Werte Flotte Lotte, wenn eine gesamte Branche durch Maschinen effizienter und wettbewerbsfaehiger wird, dann sind eine Maschinensteuer und Schutzzoelle absolut sinnlos und kontraproduktiv. Dann man konserviert alte und ineffiziente Strukturen und geraet langfristig in einen boesen Rueckstand. Da muss man sich schon was anderes einfallen lassen, um Arbeitslosigkeit zu bekaempfen. Zb selber Maschinen produzieren (siehe differenzierte Sicht) und das Umfeld fuer weitere technologisch hochstehende Unternehmen attraktiv zu machen.

    • dssm
      13. August 2017 10:19

      @Flotte Lotte
      Warum nicht einfacher? Wir brauchen rund 72Mrd für das Budget und nochmal 60Mrd für die Sozialversicherungen (dazu noch ein paar Phantastillionen, welche jedes Jahr neue Schulden gemacht werden).
      Warum lösen wir nicht die Sozialversicherungen auf, streichen die Lohn- und Einkommenssteuern und erheben nur eine Mehrwertsteuer von rund 50%, dann haben wir die gleichen Mittel und es ist egal wie und vor allem: WO(!!!) die Wertschöpfung entstanden ist. Wobei die Mehrwertssteuer auf Lebensmittel ja geringer, auf Luxusgüter höher sein kann (ist aber auch schon der erste Schritt zu mehr Bürokratie).

      p.s. Was tun die ganzen Bürokraten und ihre Pendants in der Wirtschaft dann?

    • Normalsterblicher
      13. August 2017 13:09

      An die "Flotte":

      Ihr Konzept, mit der Maschinensteuer den Entgang von SV-Beiträge für Beschäftigte zu kompensieren, funktioniert aber nur dann, wenn sie zusätzlich zu bestehenden Abgabenlasten eingehoben wird und nicht anstelle der Lohnnebenkosten, wie es Kern vorschwebt. Damit wird aber wieder die Wettbewerbsfähigkeit der in Österreich getätigten Wertschöpfung durch höhere Preise infolge höherer Steuerbelastung gemindert.

      Abgesehen davon wird für die Erzeugung von Maschinen ja auch menschliche Arbeitskraft benötigt, solange Maschinen/Roboter sich nicht gänzlich eigenständig "fortpflanzen".

    • Pennpatrik
      13. August 2017 15:57

      Also eine Steuer auf Abschreibungen:
      Ein Auto ist eine Maschine. Noch dazu eine, die eine Menge Menschen wegrationalisiert hat (Chauffeur, Kutscher, Postkutschenstationsbetreuer, Pferdezucht, Pferdefütterer, Köche für Reisende ...).
      Die Heftmaschine rationalisiert kaum jemanden weg, außer ich mache Broschüren. Dann rationalisiert sie den Buchbinder. Also sollten nur große Heftmaschinen besteuert werden?
      Die Türklinke ist ein Grenzfall: Sie gehört zum Gebäude, hat aber eine mechanische Funktion.
      Der PC der Sekretärin. Früher, als man noch händisch schrieb, brauchte man mehr SekretärInnen, auch die Schreibmaschine ist eine Maschine.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 16:00

      Der Kopierer ist eine Maschine, der Drucker auch (denn in Verbindung mit dem Scanner, der auch eine Maschine ist, kann man kopieren).
      Das Gebäude ist keine Maschine. Wenn die Fassade schmucklos ist, hat sie allerdings die Arbeitsplätze der Stukkateure vernichtet.

      Wenn ein Unternehmen vor AFA 200.000 Gewinn macht und die AFA (die Kosten) 200.000 ausmacht, müsste von der AFA Steuer bezahlt werden. Von einem Unternehmen mit KEINEM GEWINN.
      Ja - die Ideen der Sozialisten sind ... da fehlen mir einfach die Worte.

    • Pennpatrik
      13. August 2017 16:05

      Wien hatte noch vor einigen Jahren (Zilk) 1,5 Millionen Einwohner und hat jetzt 2 Millionen. Also 1/3 mehr. Man merkts am öffentlichen und Individualverkehr, Wien bräuchte dringend eine Umfahrung. Man merkts an den Krankenhäusern, den Ordinationen, den Schulen, natürlich den Sozialleistungen.

      Man muss ja nicht Mathematik studieren, um zu bemerken, das 400.000 Zuwanderer jährlich (Schutzbefohlene zuzüglich Familiennachzug) bedeutet, dass wir jährlich eine Stadt wie Linz bauen müssen. MIT der GESAMTEN Infrastruktur. Was natürlich nicht möglich ist, weil z.B. ein Akademiker eine 20-jährige Ausbildung durchlaufen muss.

  31. Ausgebeuteter
    13. August 2017 07:53

    Für mich ist Kern ein armes Würstel. Er macht und sagt derzeit nur das, was ihm die Berater (auch Spindoctoren genannt) vorgeben. Denn die SPÖ befindet sich derzeit in einer Defensive und kämpft mit allen Mitteln, die abgewanderten Wähler bis zum 15.10. wieder zurückzugewinnen.
    Ich meine, dass Kern nicht so dumm ist zu glauben, was er derzeit von sich geben muss. Vielmehr summt er leise das bekannte Lied von Irvin Berlin vor sich:
    There's No Business Like Show Business.

    • franz-josef
      13. August 2017 09:27

      Kern ließ uns wissen, daß Politik zu 95 % inszeniert sei.
      Damit stellt er klar, daß Silberstein&Konsorten zu 95 % bestimmen, was er wie zu sagen und zu tun hat.
      Er erklärte damit, daß er zu einer Schauspielertruppe gehöre, daß er eine Rolle in einer Inszenierung zu spielen habe. Wer die Far Left seit vielen Jahren finanziert, weiß man inzwischen. Daß dessen Ziele Abtreibung, Homoförderung, Destabilisierung uvm enthalten, auch.

      Kern steht unter gewaltigem Druck m.E.

      Wer sagte, daß in der Politik nichts Zufall sei?

  32. R?bezahl
    13. August 2017 04:33

    Solche Firmen sind doppelt und dreifach wertvoll - wenn sie ihren Standort erhalten!

    Allein die Hunderten Verteiler und Zuliefere, die jeden Tag davon leben. Und dann wiederum die Kfz- Betreiebe und - Werkstätten usw.
    Ich schätze das sind insgesamt mehrere tausende Arbeitsplätze, von Menschen!
    Um gekehrt wären das Arbeitslose, so das Wer in Bratislava stünde!
    DAS ist der volkswirtschaftliche Wert!

    Kern und die SPÖ sind krypto- Sozialisten! Nahe den Kommunisten!
    SPÖ steht endgültig für den Niedergang von Österreich in Kultur und Wirtschaft!
    Und, all meine direkten Erfahrungen mit Gewerkschaftern und Basis dieser Partei lehrt mich, dass das überzeugte Lehrmeinung und ehrlicher Glauben dieser Leute ist!
    Alles über 20% für diese Partei ist eine Katastrophe für Österreich! Insgeheim hoffe ich auf eine Halbierung , oder noch geringere Zustimmung...
    Man wird ja noch träumen dürfen...

    • Pennpatrik
      13. August 2017 05:24

      Aber die Beamtengewerkschaft, die eine "nachhaltige" Lohnerhöhung fordert und für die überproportionalen Erhöhungen der letzten 20 Jahre verantwortlich ist, ist schwarz.

    • Cotopaxi
      13. August 2017 07:24

      Ohne die Schwarze Unterstützung im Parlament und in sonstigen Gremien wäre die Umsetzung der Roten Agenda nicht möglich.

  33. HDW
    13. August 2017 03:25

    Klingt ganz nach Robert Misik. Der glaubt ja immer noch Mao habe 70% richtig gemacht. Langsam glaube ich, dass der Sozialismus ein antheopologischer Defekt der Menschheit ist.

    • Sandwalk
      13. August 2017 09:53

      Der Sozialismus geht von der beliebigen Formbarkeit des Menschen und seiner Psyche aus - so wie alle Ideologien.

      Blöd ist halt, dass die Menschen frei sein wollen und nur ein paar Underdogs sowie wie ein "Klassenbewusstsein" haben.

      Und so bullshiten sich die Roten sinnentlehrt durch die Geschichte.

  34. kritikos
    13. August 2017 01:17

    Klärt niemand im Lande der vielen Klugen, Experten, Alleswisser die veröffentlichte Meinung auf, was da der HBK für Unsinn verzapft? Der ORF wird es nicht tun, denn dem steht die Angst um seine Zukunft bis zum Hals, um nicht kräftigere Vergleiche zu schreiben.
    Hoffentlich sind im Lande ausreichend normal geistig Begabte vorhanden und der HBK geht im Herbst zur ÖBB oder zu einer Pizzeria in den Dienst. Vielleicht doch eher in der Modebranche? Oder in einem Remake von Casablanca, bei dem G'schau?

    • El Capitan
      13. August 2017 09:24

      Macht mir den Misik nicht mies! Der ist mit seiner Retro-Ideologie so unfreiwillig komisch, dass er sogar Leute wie Nuhr, Polt, Monika Gruber und Thorsten Sträter toppt.

    • El Capitan
      13. August 2017 09:25

      Sorry, der Kommentar hätte zum HDW gehört.

    • glockenblumen
      13. August 2017 09:30

      Es gibt keinen Grund Humphrey Bogart zu beleidigen.... ;-)

    • kritikos
      14. August 2017 00:16

      @ Glockenblumen

      Sie haben recht, ich will Bogart keineswegs in eine Schale mit dem HBK werfen. Bogart war mir nicht so sympathisch, aber er hat eine ansehnliche Reihe von Männern dargestellt und das überzeugend. Also kein Vergleich!!

    • Boudica (kein Partner)
      15. August 2017 23:16

      Wohl eher Mr. Bean, der gerne bei Sex and the City mitspielen würde.





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