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Auf die gelben Gummistiefel nicht vergessen drucken

Lesezeit: 1:30

Gott sei Dank. Die Spitzenpolitiker haben eine neue Wahlkampf-Bühne. Reihenweise treten sie nun zum Gewitterschauen an.

Jeder Anfänger bei den zahllosen PR-Agenturen und Wahlkampf-Spindoktoren hat mit Sicherheit in den letzten Stunden den betreuten Parteien diesen Ratschlag offeriert. Blöd nur für Christian Kern, dass ihm auch mit der diesbezüglichen Ankündigung Sebastian Kurz eine halbe Stunde zuvorgekommen ist. Vielleicht wirft er jetzt gleich wieder das nächste Beraterteam hinaus.

Diese Auftritte werden jedenfalls ganz bestimmt die Unwetter eindämmen. Und Steuergelder locker machen für alle jene, die sich nicht ausreichend versichert haben. Worauf sich dann natürlich noch weniger Menschen versichern werden.

Die sommerlichen Unwetter sorgen schon seit langem für politisches Schaulaufen. Man denke an Viktor Klimas stets im Kofferraum mitgeführte gelbe Gummistiefel oder an das Platzen der Koalition nach dem Hochwasser 2002.

Der ORF wird mit Sicherheit auch heuer breit berichten. Und Peter Pilz bastelt schon an einer Anzeige gegen die Unwetter. Er rätselt nur noch über die Zustelladresse. Vielleicht: Heiliger Petrus, c/o Papa Francesco, Piazza San Pietro, Roma?

PS: Sollte sich jemand wundern, warum Sommer-Unwetter immer viel mehr Politiker-Adabei-Getue auslösen als Lawinen&Co im Winter, obwohl diese doch viel mehr Opfer fordern und mehr Täler von der Umwelt abschließen als schlechtes Wetter im Sommer, dann gibt’s eine logische Antwort: Im Sommer ist medial nichts los, sodass man mit dem betroffenen Anschauen von Vermurungen viel leichter in Fernsehen und Zeitungen kommt. Im Winter helfen solche Auftritte hingegen nur, wenn man sie in die Weihnachtstage platzieren kann.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 11:26

    Ich übe jetzt das Zustehen:
    Ich hole mir jetzt die Gummistiefel, die mir zustehen. Dann fahre ich nach Tirol und in die Steiermark, klopfe den mir zustehenden Geschädigten auf die Schultern, verspreche ihnen Geld, das mir nicht gehört, aber den Geschädigten zusteht, fahre wieder nach Hause und hole mein Bier, das mir zusteht aus dem Kühlschrank.

    Am Abend schaue ich mir dann den Baumumarmer im Glashaus vor dem Parlament an. Danach gehe ich kurz zum Stammtisch, nicht ohne vorher dem mir zustehenden Rumänen, der seit Monaten vor dem Lokal bettelt, einen ihm zustehenden Euro zu geben.

    Es ist schön, in einem uns zustehenden Land zu leben samt ihren uns zustehenden Politikern. Jetzt fehlt nur noch ein Parlament zu wählen und auf eine uns zustehende Regierung zu hoffen. Sollte alles beim Alten bleiben, dann stünde uns Deppen wirklich nichts anderes zu.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 14:18

    Also, ich werde nie verstehen können, was dem (dummen) Wahlvolk daran so imponiert, wenn ein Politiker zu einer Katastrophenstelle eilt und dort mit entsprechender Betroffenheitsmiene hohle Phrasen drischt. Zudem wird er mit dem Dienstauto hinchauffiert! Das ist eine derart minimale Leistung, wenn man da überhaupt von Leistung sprechen kann. Er wird ja dafür fürstlich bezahlt.

    Diese läppischen Gummistiefel-Aktionen sind reine Augenauswischerei---und dennoch gibt es so viele dumme Leute, die darauf hereinfallen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 14:40

    Aber lieber Herr Dr. Unterberger, wir befinden uns doch bereits mitten im NR-Wahlkampf. Da sind doch solche Aktivitäten wie auch leere Versprechungen üblich.

    Dazu ein passender Witz:
    Kern*) erleidet einen tödlichen Verkehrsunfall. An der Himmelspforte wird er von Petrus begrüßt und ihm die Wahl gestellt, im Himmel oder der Hölle die kommende Zeit zu verbringen. Kern möchte beides ansehen, so fährt Petrus mit ihm zuerst in die Hölle.
    Dort ist Kern angenehm überrascht. Neben den vielen früheren Freunden findet er schöne Mädchen, Swimmingpool, Bar und tolle Musik u.a.m.
    Anschließend geht es wieder zurück in den Himmel und auch dort ist Kern von der Stille, den schwebenden Wolken und der sanften Musik angetan.

    Schließlich stellt Petrus die entscheidende Frage: Sie haben nun die Wahl, Herr Bundeskanzler: hier oder doch unten? Kern entscheidet sich nach kurzer Überlegung doch für unten. Nach neuerlicher Liftfahrt tritt er in die Hölle ein, die Türe schließt sofort und Kern ist maßlos entäuscht. Hitze, Feuer, Arbeit, Wasser bis zum Hals, alles anders als zuerst gesehen.
    Sofort reklamiert er bei Petrus, worauf dieser antwortet:
    Lieber Herr Kern, sie hatten doch die Wahl, wie in der Politik:
    Vor der Wahl ist immer anders als nach der Wahl.

    *) hier könnte auch Merkel oder andere Politikernamen eingesetzt werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 15:22

    Kann dieses sinnlose Verhalten durch die Lebenserfahrung der Stadtmenschen geschaffen worden sein?

    Während die Feuerwehr bei den drastischen Unglücksfällen hilft, steht unsereins beim Äste und Bäume wegräumen oder geht in strömenden Regen auf (touristische) Almhütten, welche keine befahrbare Forststraße mehr haben.
    Dabei ist die Einsatzleitung gefragt, wer kann wann und wo am meisten helfen? Daher trägt der Verantwortliche auch keine ‚gelben Gummistiefel‘ sondern ein normales Arbeitsgewand, seine Aufgabe ist ja nicht knietief im Schlamm zu stehen!

    Abgesehen davon, in solchen Fällen tragen die vor Ort arbeitenden Helfer Berg-, Sicherheits- oder Forstarbeiterschuhe! Aber gut, viele Stadtkinder sind ja auch überrascht, daß die Rindviecher nicht lila sind.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 13:30

    Politiker sind Huren - zu Wahlkampfzeiten müssen sie schleimen und dann kommen sie sich wieder ein paar Jahre lang vor wie der Kaiser. Machen sie zuviel Blödsinn, falls sie überhaupt etwas tun, werden sie knapp vor der Wahl bei der Asfinag, EU oder Goldman Sachs entsorgt und dann kommt der nächste Schleimer. Händeschüttelnd, Zuckerlverteilend, vomhimmeldasblaueversprechend, volksnah... tingeln sie mit ihrem Wanderbordell durchs Land...

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 15:46

    Wäre mein Haus verschüttet und käme so ein Politiker vorbei in gelben Gummistiefeln, dann würde ich ihn fragen, ob er helfen will. Wenn die Antwort ja ist, dann würde ich ihm eine Schaufel in die Hand drücken und ihn auffordern zu arbeiten, bis das Schlimmste beseitigt ist.

    Ich fürchte nur, viele von dieser Sorte würden mein Haus dann meiden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2017 14:03

    Die meisten Politiker sind hinterfotzige Arschkriecher. Kaum sind diese Elenden gewählt, kosten sie ihre Macht bis zur Neige aus, und hoffen das wir dummes Wählervolk ihre Untaten bis zu nächsten Wahl vergessen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSiegfried Hermann
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2017 13:48

    Ja, ja,

    den kennen wir doch hier in D, den Flutkanzler, gelle!?

    Dumm und extrem peinlich nur,
    dass außer kriminelle Rocker mit der bekannten Mexi-Kutte ohne große Worte und PR SOFORT im tiefsten Schlamm ANGEPACKT haben und malochten wie die Stiere.
    ABER
    ++KEIN++ "Migrant-"Flüchtling-Asyl-Schutzsuchender" gesehen worden ist, der ++freiwillig++ mit angepackt hat..... aber 25 Mio !!! von denen sich die Bäuche von DEUTSCHEN Steuergeldern voll stopfen lassen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfredl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2017 15:50

    Der arme Kern wollt ja eh anpacken, aber wenn der nur eine falsche Bewegung macht, platzt ihm sein um drei Nummern zu kleiner Schwuchtelanzug.

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  1. fredl (kein Partner)
    10. August 2017 15:50

    Der arme Kern wollt ja eh anpacken, aber wenn der nur eine falsche Bewegung macht, platzt ihm sein um drei Nummern zu kleiner Schwuchtelanzug.

  2. Siegfried Hermann (kein Partner)
    10. August 2017 13:48

    Ja, ja,

    den kennen wir doch hier in D, den Flutkanzler, gelle!?

    Dumm und extrem peinlich nur,
    dass außer kriminelle Rocker mit der bekannten Mexi-Kutte ohne große Worte und PR SOFORT im tiefsten Schlamm ANGEPACKT haben und malochten wie die Stiere.
    ABER
    ++KEIN++ "Migrant-"Flüchtling-Asyl-Schutzsuchender" gesehen worden ist, der ++freiwillig++ mit angepackt hat..... aber 25 Mio !!! von denen sich die Bäuche von DEUTSCHEN Steuergeldern voll stopfen lassen.

    • Siegfried Hermann (kein Partner)
      10. August 2017 13:59

      Teil 2

      Bei der letzten Flut vor Dresden vor einigen Jahren, haben dann die Bunten Begrüßungsklatscher geglaubt gelernt zu haben.

      Die haben aus "Flüchtlingsheimen" EINEN Bus voll BEZAHLTER PR-"Schutzsuchender" an die die Deiche gekarrt. Die wussten so rein gar nicht was sie dort machen sollten und nur WIDERWILLIG jeden Handgriff mit Händen und Füssen erklärt bekommen mussten.
      Nachdem das rote Lämpchen aus war, waren die schneller vom Deich als das PR-Team und die bunten guudmenschen-Politiker.

      Wiederum dumm, dass einige gelinkte Deutsche in dem Moment das smart zückten und veröffentlichten.

      Frei nach der alten Deutschen Volksweisheit:

      Mit der Flut kommt der wahre Charakter!

  3. antony (kein Partner)
    09. August 2017 23:33

    Jaja, deutsche Politiker haben damit scheinbar Wahlen gewonnen!?

  4. mentor (kein Partner)
  5. Der Realist (kein Partner)
    09. August 2017 15:00

    Interessant wäre einmal eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zu diesem Thema, interessant deshalb, weil ich mir die Frage stelle, ob auch nur einer der Diskutanten die Sinnlosigkeit solcher peinlicher Auftritte erkennt. Oder ist nach Unfällen oder Flugzeugabstürzen, nach dem Auftauchen hochrangiger Politiker am Ort des Geschehens auch nur einer der tödlich Verunglückten jemals wieder lebendig geworden?
    Nach Unwetterschäden sind die Politiker ja mit Versprechen schnell zur Stelle, da heißt es stets die Regierung stellt Millionen zur Verfügung, das ist altbekannte Roßtäuscherei, den mittlerweile wissen es auch die Dümmsten der Dummen, dass es letzlich Steuergeld ist.

  6. McErdal (kein Partner)
    09. August 2017 15:00

    **Kurier fällt auf Soros-Finte herein: „Tunesische Fischer“ blockieren C-Star **
    So soll es ausschauen........

    u n z e n s u r i e r t . a t/content/0024652-Kurier-faellt-auf-Soros-Finte-herein-Tunesische-Fischer-blockieren-C-Star
    Wie ist es möglich, dass einfache Fischer diese Mission stoppen?

    Ganz einfach – indem sie von Akteuren der "Open Society Foundation" von George Soros überhaupt erst darauf gebracht und gut instruiert worden sind. Wie das kritische Medienportal JournalistenWatch am 8. August berichtete, unterhält die Open Society in Tunesien ein Regionalbüro, um „unabhängigen Journalismus“ zu fördern sowie enge Verbindungen zur Gewerkschaft "Union Générale Tunisienne du Travail",

  7. keinVPsuderant
    07. August 2017 23:16

    Immerhin, Kurz hat keine Kamera(Leute) mitgeschleppt, bei Kern waren sie "zufällig" wieder dabei, wie bei Pizza, Wurstsemmerl oder seinen sonstigen
    "Wohltaten"!

    • franz-josef
      08. August 2017 08:58

      Man muß sich das einmal vorstellen - Glauben die Spinner und Spinnerinnen alias Strategen und Strateginnen (uff---) tatsächlich, daß RotWähler niemals hinterfragen, wie so ein überraschender Auftritt mit aber so was auch von grad vorbeikommenden Kamerateams zustandekommt?
      Die alternative Antwort fällt mir nun eben nicht ein, dafür das Gerichtsurteil über Dr.Zakrajsek (hab ich gestern hier im Blog eingestellt zur erfrischenden Kenntnisnahme )

  8. Undine
    07. August 2017 21:37

    OT---aber sehr zu empfehlende Videos über die FLÜCHTLINGS-LÜGE:

    "JF-TV:Die Flüchtlingslüge Teil 2"

    https://www.youtube.com/watch?v=8mUfpq_ERfU

    "JF-TV: Die Flüchtlingslüge Teil 1"

    https://www.youtube.com/watch?v=RRyjfYIGtZw

  9. Brigitte Imb
    07. August 2017 20:54

    OT - Mondfinsternis schauen!

    Ist eh nur ein sehr kleiner Teil "verhüllt".

  10. Pennpatrik
    07. August 2017 17:30

    "Jedem das Seine" von den Nationalsozialisten erinnert worin an "Hol Dir, was Dir zusteht"?

    • Flotte Lotte
      07. August 2017 18:00

      Mir stünde ja auch viel mehr zu, als ich gekriegt hab'. Ich glaub', ich hol mir noch was... ;)

    • Pennpatrik
      07. August 2017 19:07

      @Flotte Lotte
      Das eine ist über einem KZ Eingang gestanden.

    • Flotte Lotte
      07. August 2017 20:29

      Ach, ich dachte, das wäre im Sinne von "Jeder nach seiner Fasson" gemeint gewesen bzw. so "jeder auf seine Art".. Dabei war das zynisch gemeint.

      Na-geh! Jetzt kann ich den Spruch gar nicht mehr verwenden... es ist wirklich so, jedes Wissen raubt an Menschn die Unschuld.

  11. Josef Maierhofer
    07. August 2017 15:46

    Wäre mein Haus verschüttet und käme so ein Politiker vorbei in gelben Gummistiefeln, dann würde ich ihn fragen, ob er helfen will. Wenn die Antwort ja ist, dann würde ich ihm eine Schaufel in die Hand drücken und ihn auffordern zu arbeiten, bis das Schlimmste beseitigt ist.

    Ich fürchte nur, viele von dieser Sorte würden mein Haus dann meiden.

    • dssm
      07. August 2017 17:03

      @Josef Maierhofer
      Da ist wieder diese Denkfehler der ‚gelben Gummistiefel‘ drin, hier halt die Schaufel, wir Landbewohner wohnen nicht mehr auf den Bäumen! Gefragt sind Helfer, welche mit Werkzeug umgehen können und dieses am Besten dabei haben. Also Motorsäge, guter Akku(!)winkelschleifer, Generator plus Pumpe oder gar gröberes Gerät, wie Traktor, Bagger usw.
      Natürlich auch ein geländegängier Pick-up mit Wechselrichter und einem Fahrer der auch damit jenseits der Strasse fahren kann.
      Gefragt sind natürlich nur Leute die auch Schutzkleidung tragen, sonst müssen die Helfer gleich noch mehr Leute versorgen.

      Welchem Politiker trauen Sie die richtige Bedienung der Technik zu?

    • Josef Maierhofer
      07. August 2017 20:17

      @ dssm

      Es muss auch geschaufelt werden. Dieses Werkzeug benützen diese Leute ja auch bei Eröffnungen von Baustellen , etc., warum kann man bei Not damit nicht auch helfen ?

      Ob er mit Pumpen sich auskennt, etc., das müsste man fragen.

      Was mich stört, ist die Penetranz und Verhöhnung, die man mit solchen 'Paradebesuchen' gegenüber den Opfern entgegen bringt, so nach dem Muster, ich bin (nicht wirklich) da, um Dir zu helfen, sondern ich bin nur dafür da, Dich zu benutzen für meine Werbung, ob ich Dir helfen kann, das weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht, denn Du bist bei der falschen Partei ...

    • dssm
      07. August 2017 21:30

      @Josef Maierhofer
      Schaufeln sind nett, nachher! Aber glauben Sie mir, es ist hundert mal besser eine Verklausung zu lösen, als dann die Mure zu erleben. Es ist auch hundert mal besser, eine Strasse wieder frei zu machen um mit dem schweren Gerät vor Ort zu sein. Auch seitlich vorbeifahren zu können, wieder um mit gutem Werkzeug an mehreren Stellen zu arbeiten, ist wichtig. All dies passiert nicht mit Schaufeln.

      Natürlich ist es eine gute Beschäftigungstherapie für Geschädigte, wenn die herumschaufeln. Das hat aber nichts mit der realen Arbeit zu tun, das soll die Leute nur aktiv halten, damit die Arbeitenden nicht gestört werden und die Rettung Zeit für die wirklich drastischen Fälle hat.

    • Josef Maierhofer
      08. August 2017 14:14

      @ dssm

      Schlamm kann man pumpen, Sand im Keller wird man schaufeln müssen, denn dorthin passt kein schweres Gerät.

      Zwei meiner Geschwister hatten im vorigen Jahr überflutete Häuser.

      Die Straße war schnell frei, die Keller schnell abgepumpt, der Rest ging nicht so schnell, da war dann die Schaufel gefragt.

  12. Pennpatrik
    07. August 2017 15:22

    Grundsätzlich:
    Wenn großes, unverschuldetes Unglück über die Menschen hereinbricht, ist es wichtig, dass die Repräsentanten des Staates vor Ort zu den Menschen kommen.
    Bürgermeister, Landeshauptmänner und evtl. Kanzler.
    Der Innen- und Verteidigungsminister ist vielleicht auch gefragt.
    Das sollte außer Streit stehen.

    • Politicus1
      07. August 2017 16:55

      sehe ich auch so.
      Ich finde das heutige Tagebuch geht zu streng mit unseren Politikern um.
      Es zeigt eine gewisse Anteilnahme, die Bevölkerung repräsentierend.

      Die Frage des nicht ausreichenden Versicherungsschutzes ist mMn. ein anderes Kapitel.

      Auch finde ich nicht, dass derzeit in Ö. medial Sommerflaute herrscht.

  13. dssm
    07. August 2017 15:22

    Kann dieses sinnlose Verhalten durch die Lebenserfahrung der Stadtmenschen geschaffen worden sein?

    Während die Feuerwehr bei den drastischen Unglücksfällen hilft, steht unsereins beim Äste und Bäume wegräumen oder geht in strömenden Regen auf (touristische) Almhütten, welche keine befahrbare Forststraße mehr haben.
    Dabei ist die Einsatzleitung gefragt, wer kann wann und wo am meisten helfen? Daher trägt der Verantwortliche auch keine ‚gelben Gummistiefel‘ sondern ein normales Arbeitsgewand, seine Aufgabe ist ja nicht knietief im Schlamm zu stehen!

    Abgesehen davon, in solchen Fällen tragen die vor Ort arbeitenden Helfer Berg-, Sicherheits- oder Forstarbeiterschuhe! Aber gut, viele Stadtkinder sind ja auch überrascht, daß die Rindviecher nicht lila sind.

    • brechstange
      08. August 2017 09:27

      Arbeiten muss gelernt sein und Sich-Schmutzig-Machen muss wieder als positiv gesehen werden. Viele "Stadtkinder" können nicht mal eine Schaufel halten, geschweige denn haben sie sowas vorrätig. Das Perfide daran ist, dass eigentlich "Stadtkinder" so von wichtiger Lebenserfahrung ferngehalten werden. Die Erfahrung "Anpacken und was zu schaffen" darf den Jungen nicht genommen werden. Als Ersatz werden oft Haustiere und Sportvereine geboten, doch mit der Realität hält beides nicht mit.

    • franz-josef
      09. August 2017 14:35

      Sehe ich ebenso. Arbeiten, für dir neben dem Kopf auch Händ`und Füß`benötigt werden, die während der Durchführung auch Anpassungen, Änderungen verlangen, die nur mit Durchhalten undn Aushalten vs gschwinder Bedürfnisbefriedigung zu schaffen sind - und todmüde aber hochzufrieden auf das geschaffene Werk zu blicken... solche Erfahrungen sind durch Filmgucken und zB XBox Spielen nicht zu ersetzen. Dazu brauchte es andere Umgebungen, die allerdings v.a. in den Städten mit ihren Spielkäfigen überhaupt nicht mehr zur Verfügung stehen.

  14. Ausgebeuteter
    07. August 2017 14:40

    Aber lieber Herr Dr. Unterberger, wir befinden uns doch bereits mitten im NR-Wahlkampf. Da sind doch solche Aktivitäten wie auch leere Versprechungen üblich.

    Dazu ein passender Witz:
    Kern*) erleidet einen tödlichen Verkehrsunfall. An der Himmelspforte wird er von Petrus begrüßt und ihm die Wahl gestellt, im Himmel oder der Hölle die kommende Zeit zu verbringen. Kern möchte beides ansehen, so fährt Petrus mit ihm zuerst in die Hölle.
    Dort ist Kern angenehm überrascht. Neben den vielen früheren Freunden findet er schöne Mädchen, Swimmingpool, Bar und tolle Musik u.a.m.
    Anschließend geht es wieder zurück in den Himmel und auch dort ist Kern von der Stille, den schwebenden Wolken und der sanften Musik angetan.

    Schließlich stellt Petrus die entscheidende Frage: Sie haben nun die Wahl, Herr Bundeskanzler: hier oder doch unten? Kern entscheidet sich nach kurzer Überlegung doch für unten. Nach neuerlicher Liftfahrt tritt er in die Hölle ein, die Türe schließt sofort und Kern ist maßlos entäuscht. Hitze, Feuer, Arbeit, Wasser bis zum Hals, alles anders als zuerst gesehen.
    Sofort reklamiert er bei Petrus, worauf dieser antwortet:
    Lieber Herr Kern, sie hatten doch die Wahl, wie in der Politik:
    Vor der Wahl ist immer anders als nach der Wahl.

    *) hier könnte auch Merkel oder andere Politikernamen eingesetzt werden.

  15. Undine
    07. August 2017 14:18

    Also, ich werde nie verstehen können, was dem (dummen) Wahlvolk daran so imponiert, wenn ein Politiker zu einer Katastrophenstelle eilt und dort mit entsprechender Betroffenheitsmiene hohle Phrasen drischt. Zudem wird er mit dem Dienstauto hinchauffiert! Das ist eine derart minimale Leistung, wenn man da überhaupt von Leistung sprechen kann. Er wird ja dafür fürstlich bezahlt.

    Diese läppischen Gummistiefel-Aktionen sind reine Augenauswischerei---und dennoch gibt es so viele dumme Leute, die darauf hereinfallen.

    • franz-josef
      07. August 2017 15:09

      sind wohl dieselben, die auch auf den aufgelegten PizzaSchmäh hereinfallen.

      Hingegen kamen mir die vom BK überraschend mit Mineral und Wurstsemmeln beschenkten Bauarbeiter nicht so wirklich strahlend glücklich vor. Die Mienen waren klar zurückhaltend.
      Eh nachvollziehbar - die können sich nur den Sonnenbrand holen, nicht eine Rundum-Pamperung fürs Nixtun.

    • Undine
      07. August 2017 20:36

      Der bisher peinlichste und verlogenste Auftritt von Politikern fand anläßlich des islamischen Terrorattentats auf das Büro der linken "Charlie Hebdo"-Karikaturisten in Paris statt.

  16. Bob
    07. August 2017 14:03

    Die meisten Politiker sind hinterfotzige Arschkriecher. Kaum sind diese Elenden gewählt, kosten sie ihre Macht bis zur Neige aus, und hoffen das wir dummes Wählervolk ihre Untaten bis zu nächsten Wahl vergessen.

  17. Flotte Lotte
    07. August 2017 13:30

    Politiker sind Huren - zu Wahlkampfzeiten müssen sie schleimen und dann kommen sie sich wieder ein paar Jahre lang vor wie der Kaiser. Machen sie zuviel Blödsinn, falls sie überhaupt etwas tun, werden sie knapp vor der Wahl bei der Asfinag, EU oder Goldman Sachs entsorgt und dann kommt der nächste Schleimer. Händeschüttelnd, Zuckerlverteilend, vomhimmeldasblaueversprechend, volksnah... tingeln sie mit ihrem Wanderbordell durchs Land...

    • Bob
      07. August 2017 13:59

      Liebe Lotte beleidigen Sie mir nicht die Huren:-)

    • dssm
      07. August 2017 15:27

      @Flotte Lotte
      Ich wäre mit der Wortwahl vorsichtiger. Denn denken wir andersherum. Jeder Kaufmann und Handwerker liefert dem Kunden genau das ab, was dieser Kunde sich wünscht, andernfalls wird er bald pleite sein. Natürlich kann man dem Kunden Argumente für und gegen einen Wunsch geben, aber am Ende sollte man sich den Wünschen des Kunden fügen oder man war die längste Zeit Kaufmann.

      Ein Politiker tut es gleich. Er muss den Wählern genau das anbieten, was diese auch wählen wollen. Wollen die Wähler belogen und betrogen werden, so wird ein guter Politiker dies tun. Oder wenn die Wähler billige Ausreden für das eigene Versagen haben wollen, ein guter Politiker wird liefern!

    • Corto Maltese
      07. August 2017 15:37

      Lieber Bob, ob sich ihre gelegentliche Abendunterhaltung beleidigt fühlt oder nicht interessiert wirklich niemanden.

    • Flotte Lotte
      07. August 2017 18:01

      Lieber Bob, Sie haben recht :)

    • werauchimmer
      07. August 2017 18:20

      Das nennt man nicht Hurerei, sondern eine besondere psychologische Begabung zur mentalen Flexibilität, die zum Verschachern, ähem - soll heißen: zum Abgleich divergierender Interessen geeignet macht.

      Aus diesem Grund begnügt man sich schon seit Jahrzehnten mit Sprüchen der Spin-Doktoren, die Argumentation überlässt man den Interessenslagern und ihren Multiplikatoren. Allenfalls trägt ein Politiker ein oder zwei Studien, die ihm ins Ohr geblasen wurden, wie eine Monstranz vor sich her.

      Eigene kritische Auseinandersetzung mit der Sachlage? Fehlanzeige!

    • Flotte Lotte
      07. August 2017 20:02

      ... und knapp vor den 4-monatigen Sommerferien machen sie schnell noch eine Sitzung und beschließen div. Gesetze mittels aufzeigen wie in der Schule. Abgezählt wird das nicht, sondern die NR-Präsidentin schätzt es, indem sie den Blick kurz von ihrem Vorlesetext hebt ... und zu Weihnachten tuns auch 2 Monate lange nichts. Und das wäre eh das beste, wenn sie überhaupt nichts machten.

  18. El Capitan
    07. August 2017 11:26

    Ich übe jetzt das Zustehen:
    Ich hole mir jetzt die Gummistiefel, die mir zustehen. Dann fahre ich nach Tirol und in die Steiermark, klopfe den mir zustehenden Geschädigten auf die Schultern, verspreche ihnen Geld, das mir nicht gehört, aber den Geschädigten zusteht, fahre wieder nach Hause und hole mein Bier, das mir zusteht aus dem Kühlschrank.

    Am Abend schaue ich mir dann den Baumumarmer im Glashaus vor dem Parlament an. Danach gehe ich kurz zum Stammtisch, nicht ohne vorher dem mir zustehenden Rumänen, der seit Monaten vor dem Lokal bettelt, einen ihm zustehenden Euro zu geben.

    Es ist schön, in einem uns zustehenden Land zu leben samt ihren uns zustehenden Politikern. Jetzt fehlt nur noch ein Parlament zu wählen und auf eine uns zustehende Regierung zu hoffen. Sollte alles beim Alten bleiben, dann stünde uns Deppen wirklich nichts anderes zu.

    • kritikos
    • fredl (kein Partner)
      09. August 2017 14:55

      Ein Mafiaslogan von einer Verbrechervisage ......

    • Der Realist (kein Partner)
      09. August 2017 15:04

      SUPER!!!
      Aber glauben Sie wirklich dass uns dieses Land noch zusteht? Die Grüninnen,all die Willkommensklatscher und sonstigen Gutmenschen haben da bestimmt andere Vorstellungen.

    • Knut (kein Partner)
      11. August 2017 06:53

      IRRTUM

      Das Land Österreich steht uns nicht mehr zu sondern den Einwanderern. Wir sind nur die Zahlmeister.

      Und warum reden die Vollpfostenmedien eigentlich immer von Flüchtlingen? Kriegsflüchtlinge sind nur ein kleiner Teil der ganzen großen Wohlstandzuwanderung.

    • franz-josef
      11. August 2017 11:11

      Knut - Entweder sind die Politiker so dumm, daß sie ihre Ausdrucksweise nicht flexibel zu ändern vermögen, oder sie halten die Bevölkerung für so dumm, daß diese die fortgesetzte Lüge nicht bemerkt.

    • franz-josef
      11. August 2017 11:12

      Ach ja, und die Medien - die trompeten ja längst den Schwachsinn, der ihnen von der Politik übermittelt wird.





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