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Eine Wahl, bei der gleich vier historische Sensationen möglich sind drucken

Lesezeit: 5:00

Studiert man die (seriösen) Meinungsumfragen genau, dann scheint bei den Oktoberwahlen gleich eine vierfache Sensation möglich zu sein.

Die erste Sensation: Schafft die ÖVP etwas, was sie noch nie geschafft hat?

Wobei nur die erste Sensation praktisch schon von allen erwartet wird – nämlich ein Sieg der derzeit ja bei allen Umfragen deutlich führenden ÖVP.

Ein solcher Sieg, so weit entfernt er auch ist, hätte aber auch eine wirklich historische Dimension, die noch kaum jemandem bewusst ist: Denn in der gesamten österreichischen Parteiengeschichte hat die ÖVP noch nie eine Wahl gegen einen gewählten sozialistischen Bundeskanzler gewonnen. Wolfgang Schüssel hat das Kanzleramt ja aus der dritten Position heraus erobert. Und sonst hat die ÖVP immer nur dann gewonnen, wenn sie davor schon selbst den Kanzler gestellt hat.

Ein ÖVP-Sieg wäre auch deshalb so sensationell, weil ja die SPÖ ihre Machtposition derzeit so heftig missbraucht wie noch nie. Weil sie den ORF als einseitiges Propagandainstrument einsetzt, wie das noch nie seit dem ORF-Gesetz 1967 der Fall gewesen ist. Weil sie auch den gesamten (in hohem Ausmaß ja subventionsabhängigen) Kultursektor in hohem Ausmaß instrumentalisiert.

Das würde eine Niederlage der SPÖ im Oktober trotz allem erstaunlich machen. Das würde dann im übrigen auch in der SPÖ den parteiinternen Atomkrieg ausbrechen lassen. Christian Kern wäre dann wohl bald Geschichte, und der linke Flügel rund um die Frauengarde im Wiener Rathaus und der rechte rund um die Burgenland-Fraktion würden einander so heftig bekriegen, dass man selbst einen Zerfall der Partei nicht ganz ausschließen kann.

Das wäre übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Von Frankreich bis Italien, von den Niederlanden bis Griechenland, von Ungarn bis Spanien: Fast überall haben neue, fast aus dem Nichts entstandene Bewegungen die alte Sozialdemokratie zertrümmert und links (etwa in Griechenland) oder rechts (etwa in Italien und Frankreich) als Häufchen Elend liegengelassen.

Zweite Sensation: ÖVP erobert Frauen und Pensionisten

Die zweite Sensation hat sich etwa nach dem Puls-4-Sommergespräch von Sebastian Kurz gezeigt. Der (den Schwarzen gewiss nicht nahestehende) Privatsender hat danach – wie auch zuvor bei den Parteichefs Kern und Strache – eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Dabei hat Kurz nicht nur bei allen Fragen und in allen Untergruppen weit besser abgeschnitten als die beiden anderen Kanzlerkandidaten. Noch viel sensationeller ist, dass Kurz von den Frauen noch deutlich besser beurteilt wird (67 Prozent von ihnen fanden ihn "insgesamt überzeugend") als von den Männern (58 Prozent tun dies); und von den Pensionisten (72 Prozent) noch besser als von den Jungwählern (59 Prozent).

Das ist vor allem deshalb so erstaunlich, weil beide Gruppen in den letzten Jahren Schwachstellen der ÖVP gewesen sind. Die Pensionisten waren überhaupt die treueste (und fast letzte) Bastion der SPÖ. Und auch die Frauen waren auf der Linken seit längerem etwas stärker repräsentiert als auf der Rechten.

Beides hat Kurz offenbar umgedreht. Was auch immer die Ursache sein mag. Wirkt Kurz emotional, obwohl er eigentlich sehr nüchtern agiert? Ist es seine angenehme und höfliche, aber doch selbstsichere und überzeugende Art, die besonders bei weiblichen und älteren Wählern gut ankommt, die in ihm den idealsten Schwiegersohn der Nation zu sehen scheinen? Ist es seine konsequente Haltung in Sachen Flüchtlings-Stopp, der Frauen und Pensionisten besonders wichtig ist?

Das Ergebnis bleibt jedenfalls sensationell. Dabei hat Kurz in dem ganzen TV-Gespräch keinen einzigen Satz des politikerüblichen Feminismus-Gequatsches von sich gegeben. Er hat ganz im Gegenteil sogar das ÖVP-System der Vorzugsstimmen betont und gelobt, obwohl dieses ja von den ÖVP-Frauen eher skeptisch gesehen wird, weil dadurch das formalistische Reißverschlusssystem ausgehebelt werden kann.

Dritte Sensation: vom Sechs- zum Dreiparteien-Parlament?

Die dritte nach dem jetzigen Wissensstand durchaus mögliche Sensation wäre, dass aus einem Sechs-Parteien-Parlament ein Drei-Parteien-Parlament werden könnte. Das Team Stronach scheidet jedenfalls aus. Und Grüne wie Neos liegen bei den aktuellsten Umfragen nur noch an oder knapp über der Vierprozentgrenze. Das tut auch Peter Pilz, trotz des Hypes, den Kronenzeitung und alle Linksmedien bis auf den ORF rund um ihn und seine an Irmgard Griss erinnernde Inszenierung – er kandidiert, er kandidiert nicht, er kandidiert – entfacht haben.

Es ist daher durchaus möglich, dass am Wahlabend alle Kleinen draußen sind, weil sich eben alles auf ein Kanzlerduell hin entwickelt. Das wäre zumindest bei den Neos schade, denn so links und weltfremd verbissen sie gesellschaftspolitisch (vom Feminismus bis zur Schwulenehe) wie auch beim Thema Migration sind, so positiv wären sie doch als wirtschaftsliberale Stimme im Parlament.

Hingegen sind die Grünen mit und ohne Pilz verzichtbar. Vom Thema Heumarkt-Hochhaus bis zum Thema Migrations-Förderer sind sie ja zu einem der übelsten Elemente der Politik geworden.

Das Ausscheiden aller Kleinparteien wäre freilich nur dann möglich, wenn Pilz wirklich kandidiert. Daher wäre seine Kandidatur eigentlich im Interesse der ÖVP. Offen mag bleiben, ob dieses Interesse auch so weit geht, dass die ÖVP auch ein paar nahestehende Sponsoren für Pilz zu motivieren versucht.

Das wäre gar nicht so absurd. Denn umgekehrt hat ja auch die SPÖ ein paar Wochen lang versucht, mit "guten" Argumenten das Team Stronach zum Kandidieren zu bewegen. Dieses wäre zwar trotz Hilfe nichts ins Parlament gekommen, hätte aber doch ÖVP und FPÖ auf der politischen Rechten ein paar Prozent abgenommen.

Vierte Sensation: rechte Verfassungsmehrheit

Mit einem Ausscheiden aller drei Kleinparteien wäre die Bahn frei für die vierte, die allergrößte Sensation: Das wäre eine potenzielle Verfassungsmehrheit für Schwarz-Blau. Denn die SPÖ liegt bei den Umfragen (sobald sie diese nicht selbst macht) immer weit hinter der ÖVP und meist, wenn auch knapp, hinter der FPÖ.

Eine solche Verfassungsmehrheit könnte viele der schlimmsten Baumängel dieser Republik beheben. Sofern sich nicht diese beiden Parteien bald wieder zerstreiten und diese einmalige Chance verstreichen lassen, die wohl nie mehr wiederkehren wird.

Gewiss: Absolut nichts ist fix. Und drei Monate vor der Wahl kann sich noch sehr viel ändern. Insbesondere im Schmutzkübel der SPÖ ist mit Sicherheit noch jede Menge Schlamm vorhanden, der vielleicht doch noch Auswirkungen hat. Bisher hingegen haben ja die gegen die ÖVP geschleuderten Packungen meist die SPÖ selbst beschmutzt.

Dabei fällt auf, dass diesmal die FPÖ fast nie Ziel von SPÖ-Attacken ist. Darin dürfte weniger die Vorwirkung einer insgeheim schon ausgemachten Rot-Blau-Koalition zu sehen sein als vielmehr der Umstand, dass diesmal alles Richtung ÖVP läuft und nicht mehr Richtung FPÖ wie in den letzten Jahren. Daher attackieren jetzt alle die ÖVP ...

Nichts ist fix. Aber alles scheint derzeit möglich. Selbst bis vor kurzem noch völlig Undenkbares.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 11:37

    Jeder Mann, der sich redlich bemüht, hat eine Chance verdient - soferne seine Ziele ehrenhaft sind. Das gilt für Kurz, wie für Strache. Die Kritiker an Kurz hier im Blog übersehen gerne, daß die F - noch vor Kurz, aber auch nach seiner Kür - deutlich zu erkennen gab, wie schwer sich diese Partei damit tut, den Sozialismus an seinen Wurzeln zu packen und auszureissen. Wir erinnernuns an die 'Jobgarantie' von HC für die roten Wiener Landesbeamten (mehrheitlich eine unsägliche Brut von verkommenen Systemschranzen), das dröhnende Schweigen über die roten Exzesse in Justiz und Publizistik, in der Kulturszene und dergleichen mehr. Wer also Kurz daran misst, was der Mann sich an Entgleisungen vor seiner Obmannschaft geleistet hat, wird gerechterweise in die andere Wagschale Mißgriffe vergleichbaren Zuschnitts seitens der F zu legen haben. Und seien diese auch als Unterlassungen manifest geworden.

    Wenn Soldaten einen Auftrag erhalten, gibt es einen - nicht unzutreffenden - Spruch, der nahe an der Wirklichkeit steht: EINER allein ist ein Feigling, zwei zusammen sind EIN Held. Die vom Blogautor - wie wir ihn kennen nun stets mit etwas VP Lastigkeit , aber seis drum - zu Recht aangemahnte Forderung, die politische Linke aus den Machtpositionen zu vertreiben (und ich ergänze: mit Feuer und Schwert) ist als strategische Zielsetzung aber die richtige Vorgabe.
    Darum sollte die Diskussion hier nicht von Neid geprägt sein, wie er erkennbar durchleuchtet, wenn einige der sehr verehrten Mitposter hier sich über Kurz auslassen, vielmehr sollte der Gemeinsamkeit eine Chance geboten werden, diese linksversifften degenerierte Marxistenbande endlich in den Müllraum - nötigenfalls sortengetrennt - zu verschieben. Nicht vergessen, NIEMALS VERGESSEN, die Sozialisten sind unser Unglück. Die rote Muttersu säugt Tag und Nacht an ihren Zietzen und hegt die Antifa NAchbrut, sie stützt die Lügenpresse und die Hetzkampagnen gegen Andersdenkende, sie sorgt dafür daß ihre Zöglinge an den Schaltstellen der Macht die Grenzen offen halten für die steinzeitliche Horde, die uns gerade flutet - ALLES DAS bringt rote Regierungsbeteiligung. Dem sollten anständige Leute, wo auch immer sie im Einzelfall stehen mögen, ein Ende bereiten. Man wird sehen, ob die beiden Kandidaten zu dieser Charakter- und Verstandesleistung fähig sind. Und nicht vergessen, Rücken an Rücken stehen um sich denselben freizuhalten - gemeinsam - können sie ein Held sein. Was sie sonst sind, sehen wir ohnehin alle Tage. Glück auf!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorstefania
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 08:05

    Da ich überzeugt bin, dass Kurz derzeit nicht zu schlagen ist werde ich blau wählen.
    1.) weil Kurz tatsächlich mit den Ideen der FPÖ punktet
    2.)um eine Wiederholung von diesmal Schwarz-Rot möglichst hintan zu halten.
    Deshalb sollte man die FPÖ stärken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 07:22

    Der Wahlkampf wird mit Sicherheit noch spannend werden.

    * Sebastian Kurz war gestern auf Puls 4 brillant wie noch nie,
    * Frau Milborn war angriffig aber bei weitem nicht so dumpf und untergriffig wie Lou „Geierblick“ Dittelbacher im ORF,
    * Die Umfragen nach der Puls 4-Sendung waren für Kurz sensationell.

    Zu allem Überdruss blitzte bei Kurz eine sarkastische Seite auf, als er die unnötige und kindische Anti-Kurz-Internetseite der SPÖ als „mir zur Ehre“ bezeichnete.

    Die roten Spinnerdoktoren müssen jetzt aus der Reserve kommen. Fußballspieler wissen, dass eine Betonverteidigung nichts nützt, wenn man im Rückstand liegt. Sie müssen zum Angriff übergehen und da sind Fehler möglich, vor allem wenn die Nerven blank liegen.

    Apropos ORF: So wie es eine win-win-Situation gibt, so gibt es auch das Gegenteil. Wrabetz hat den ORF extrem unsympathisch gemacht, was eine jetzt schon unsympathisch wirkende SPÖ weiter nach unten ziehen kann.

    Was die FPÖ-Wahlkämpfer – auch hier auf diesem Blog – betrifft, so mag das „Verräterpartei“-Gesudere verständlich sein, aber es nützt nichts. Jammern erzeugt nichts außer Mitleid. Wir alle wissen, welche Fehler die ÖVP gemacht hat. Geschenkt! Aber jetzt geht es um viel. Jetzt endlich können wir diese unsäglichen Roten von der Macht entfernen. Die FPÖ hätte das alleine nie geschafft.

    Rituelles Jammern mag ja irgendwie befreiend sein. Hilfreich ist es nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 17:44

    Wir brauchen noch eine 5. und 6. Sensation. Die Schwarzen müssen sich mit den Blauen zu einer patriotischen Allianz zusammenraufen, und dann eine Politik nach dem Vorbild Viktor Orbans machen.

    Wenn wir gerade beim Träumen sind, die ÖVP könnte den Part der Entbürokratisierung der Wirtschaft und des ausgeglichenen Budgets übernehmen, und die FPÖ die berechtigte Globalisierungskritik nach dem Vorbild von Donald Trump. Selbverständlich gehört dem ORF das Geld abgedreht, und die linsklinken Vereindln, Blattln und NGOs komplett von allen Förderungen befreit.

    Österreich wäre nach wie vor zu retten. Mit einer Nullzuwanderungspolitik und der Beendigung der Aufenthaltserlaubnis für alle ausländischen Kriminellen, Terroristen, Islamisten, Sozialbetrüger und Integrationsverweigerer könnte Österreich innerhalb von 10 Jahren wieder eine Überlebensperspektive haben. Dann noch ein paar Schadensfälle von 50 Jahren linsklinker Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturpolitik repariert, und Österreich wäre bald wieder eine Insel der Seligen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 06:29

    Eine wahrliche Sensation wäre wenn die österreichische Verräterpartei, die seit 30 Jahren ununterbrochen in der Regierung sitzt und das ganze Schlamassel mitzuverantworten hat, nur den Spitzenkandidaten auswechselt un dafür vom Wähler mit dem ersten Platz belohnt wird.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 14:54

    Ich mag die Diskussion heute!

    Aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: ROTGRUEN MUSS WEG!

    Das ist das Hauptziel. Dann ist Bahn frei fuer Verbesserungen. Es liegt dann an Schwarzblau das auch umzusetzen. Mit Rotgruen sind keine positiven Aenderungen moeglich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 10:40

    Da Herr Unterberger immer wieder die „wirtschaftsliberale Stimme“ der Neos lobt, gleichzeitig aber die „weltfremde“ Gesellschaftspolitik kritisiert, will ich da einmal eine allgemeine Denkanregung geben.

    Es gibt nämlich keine wirtschaftsliberale Stimme, welche an anderer Stelle interventionistisch ist. Denn jede gesellschaftliche Intervention kostet Freiheit und Geld, egal ob man Frauen fördern möchte, am Liebsten die ganze Welt als ‚Flüchtlinge‘ willkommen heißen will oder sonst etwas ‚Gutes‘ den Menschen aufzwingen tut, immer wird die Vertragsfreiheit der Bürger eingeschränkt. Wirtschaftsliberale wollen aber das Gegenteil! Ebenso wird immer mit Kosten zu rechnen sein, entweder direkt für Sozialtransfers, wobei hier sicherlich die ‚Flüchtlinge‘ einen neuen Rekord darstellen, oder indirekt durch Kosten für schlechtes, weil durch Quoten und Vorschriften bedingtes, Personal.

    Die Politik der Neos führt zwingend zu mehr Staat, weniger Freiheit, mehr Steuern und Vorschriften. Alles Dinge die die Innovations- und Arbeitskraft der Wirtschaft lähmen, daher sind die Neos niemals wirtschaftsliberal!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2017 10:30

    Einfach nur zum Speiben! Schließen der diversen Route? Ausflüchte, nur Ausflüchte.
    Einfach Österreichs Grenzen dichtmachen, geht, wenn man möchte sehr einfach. Jegliche Förderung abstellen. Jeden Neger, jeden Pigmentierten, jedes Kopftuch kontrollieren, Illegale sofort internieren, der Ösitrottel kann ja auch nicht 3 Minuten gratis parken oder um 10 kmh zu schnell fahren, ohne sofort ausgenommen zu werden. Jede Kollaboration diverser Österreichhasser mit den Invasoren unter strengste Strafe stellen. Doppelstaatsbürger inkl. Sippe ausweisen. Zugezogene nach 10 jähriger Erwerbstätigkeit, Unbescholtenheit dem Ösi sozial gleichstellen, ebenso erst dann Kindergeld (wenn nicht überhaupt abschaffen

  2. Ausgezeichneter KommentatorKing Crimson
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juli 2017 08:13

    Das sehe ich auch so!

    Man stelle sich nur mal vor, viele einst von der ÖVP zur FPÖ abgewanderten Wähler wählen nun wieder die ÖVP in der Annahme die ÖVP sei mit Kurz nun eine bürgerliche, patriotische Partei, und die so geschwächte FPÖ wird somit von der SPÖ überholt! Das Ergebnis: eine ÖVP-SPÖ Koalition! Also alles wie gehabt und nochmals 5 Jahre dasselbe!

    Spätestens dann kommt das böse Erwachen und der inszenierte mediale Hype um Kurz bekommt einen Sinn!

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  1. Gelegentlicher Leser (kein Partner)
    18. Juli 2017 20:43

    Der Meister hier ist ja doch nur ein VP-Parteigänger.

    Kohl hatte bei der letzten Wahl 11,1% - leicht zu merken - lauter Einsen - daran ist Kurz zu messen.

    Die Stimmung im Land ist doch, dass SP + VP so um die zwanzig Jahre in Opposition gehören.

    Solange die wirtschaftliche Sphäre um so vieles produktiver und attraktiver als die politische Sphäre ist - werden der Politik die Talente fehlen.

    Feuchte Augen bekommen weil Kurz einen geraden Satz heraus bringt ist ein wenig lächerlich - setzt man bei jedem besseren Projektmanager der auch am internationalen Parkett agiert stillschweigend voraus.

  2. Anonymer AU-Kritiker (kein Partner)
    15. Juli 2017 15:58

    Dass die Neos wirtschaftsliberal eingestellt wären, möchte ich Ihnen absprechen.
    In Wien haben die Neos, respektive eine Bezirksgruppe davon, sich für das Parkpickerl stark gemacht und somit die sozialistische Misswirtschaft zu Lasten einer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vielfalt in Wien gefördert.

    Begründet wurde das damit, dass wegen der Ansiedlung respektive Erweiterung eines Großbetriebes eines Pharmakonzerns und der damit verbundenen Bauphase kurzzeitig die Parkplatznot ansteigen würde. Welchen Nutzen dabei ein Parkpickerl brächte, bleibt offen. Der Konzern wird die Gebühren aus der Portokassa zahlen. Die alteingesessenen KMUs hingegen nicht. Irgendwie Logikliberal.

  3. MM (kein Partner)
    15. Juli 2017 09:35

    "...gegen einen gewählten sozialistischen Bundeskanzler gewonnen..."

    Kern wurde nie gewählt!

    • BHB (kein Partner)
      17. Juli 2017 01:31

      Danke dachte ich auch. P.s.: Faymann und Vranitzky waren die letzten.Sozi Kanzler die eine volle Periode gewählt als rote Kanzler zu Ende brachten. Sozusagen.Faymanns einzige historisch relevante Leistung für die Sizis. Studiengebühren.kommen schon wieder, aber mir ists egal. Damit enden die Numerus Clausus Studententsunamis.

  4. BHB (kein Partner)
    15. Juli 2017 01:02

    Natürlich wünschen sich viele von uns ein Revival von 1999. Aber für mich ist diese Wahl nicht besonders, nicht anders als andere Wahlen.
    Gut wir haben einen Kern, einen.Kurz.und Strache halt. Aber siegen.tut die FPÖ seit den letzten Jahren nur in Umdragen. Am Wahltag gibts vielleich hohe Zustimmung aber bis auf die erste Präsidentschaftsrunde konnte Platz 1 nicht erzielt werden.
    Weder.Kern.noch Kurz haben den Titel Bundeskanzler verdient. Beide sind erst seit 1 Jagr bzw. ,7 Jahren im politischen Ring. Und keiner von.beiden bringt etwa das Know-How eines Donald J. Trump mit. Einzig 2 charitmatische Typen.

    Ferner haben beide nur Programme von andeten.Parteien.kopiert.ob FPÖ(Asyl),BZÖ /Team.Stronach/NEOS die rotschwarze.Steuerrwform.ist allerding ein Witz.
    Und selbst das Bildungsreförmchen wäre eher grün als GroKo.

  5. Wolfgang Sandmair (kein Partner)
    14. Juli 2017 11:04

    Ich glaube an die 5. Überraschung !!! !!
    Es vereinigen sich die Kleinparteien zu EINER WÄHLBAREN PARTEI mit VORZUGSSTIMMEN erfolgt Reihung und Gewichtung = immer TRANSPARENT und OFFEN KOSTENLOS ONLINE mit OFFENEN FINANZEN ab dem 1. Euro !!! !! Spenden sind WILLKOMMEN aber NICHT NOTWENDIG = UNbestechlich 4 EVER + UNabhängig von A bis Z => REGIONAL vor GLOBAL sichert heimische ARBEITSPLÄTZE => BIO + REGIONAL schützt die Umwelt GLOBAL = WENIGER TRANSPORT + FAIRE BESTEUERUNG von TRANSPORT + FAIRE KONZERNBESTEUERUNG pro STANDORT statt GRUPPENBESTEUERUNG = SteuerFLUCHT !!! !!
    ALLE meine Zukunftspläne TEILE ICH auf meinem YouTubeKanal und auf 10 Facebook Seiten täglich + OFFEN + UNzensuriert + UNabhängig von A - Z

    Liebe Grüße,
    Wolfgang Sandmair,
    Alias Unplugged+1+Stein

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    14. Juli 2017 10:30

    Einfach nur zum Speiben! Schließen der diversen Route? Ausflüchte, nur Ausflüchte.
    Einfach Österreichs Grenzen dichtmachen, geht, wenn man möchte sehr einfach. Jegliche Förderung abstellen. Jeden Neger, jeden Pigmentierten, jedes Kopftuch kontrollieren, Illegale sofort internieren, der Ösitrottel kann ja auch nicht 3 Minuten gratis parken oder um 10 kmh zu schnell fahren, ohne sofort ausgenommen zu werden. Jede Kollaboration diverser Österreichhasser mit den Invasoren unter strengste Strafe stellen. Doppelstaatsbürger inkl. Sippe ausweisen. Zugezogene nach 10 jähriger Erwerbstätigkeit, Unbescholtenheit dem Ösi sozial gleichstellen, ebenso erst dann Kindergeld (wenn nicht überhaupt abschaffen

  7. Herbert Richter (kein Partner)
    14. Juli 2017 10:14

    Köstlich diese Selbstentlarvung der sternderlgeilen Gscheithaferln. Faseln von verbrecherischer Manipulation und gneißen nicht, mit welchen simplen, naiven, ja dodelhaften Tricks sie selbst in wenigen Monaten auf's Kreuz gelegt werden. Da kommt ein berufsloser Parteienreiter und Dampfplauderer, zugegeben das kann er, der Verräterpartei daher, lügt, das sich die "CO2 geschädigten" Bäume biegen - tat, nebbich, Jahre vorher nur Gegenteiliges, schon ist der Heiland der unbelehrbaren Kuttenprunzer abermals herabgestiegen um in den Augen der Verführten alles zu retten. Am meisten wundere ich mich über die Nibelungentreue des Dr.
    Ihr seid einfach nicht zu retten! Was fallen will, soll man stoßen

    • Anmerkung (kein Partner)
      14. Juli 2017 18:43

      @Herbert Richter, Sie leben offensichtlich in einer Wohngemeinschaft, und da fragt man sich: Bewohnen Sie in Ihrem Wolkenkuckucksheim eigentlich den Raum unmittelbar neben den Willkommensklatschern? Oder liegen deren Gemächer doch etwas weiter von Ihnen entfernt?

      Denn die Realitätsferne als Kriterium für die Aufnahme in diese Wohngemeinschaft teilen Sie ja hundertprozentig mit denen, die glauben, Österreich könnte ein einziger großer Staat der internationalistischen Gutheit werden und alle, alle Mühseligen und Beladenen der ganzen Welt zu sich einladen.

      Was Ihrer Realitätsferne gleichkommt, in der Sie glauben, Österreich könnte mit rein esoterischen Kräften aus Ihrem Heim gerettet werden.

  8. fewe (kein Partner)
    14. Juli 2017 04:53

    Eine sehr interessante Analyse. Dass die kleinen Parteien möglicherweise alle verschwinden könnten sehe ich auch so. Unberechenbar ist derzeit wohl, wieviel Griss mobilisieren kann. Ich glaube, das kann man nicht vorhersehen. Wenn es nur eine der zwei kleineren Parteien in den NR schafft, glaube ich eher, dass das die Neos sind.

    Rein gefühlsmäßig glaube ich, dass Kurz stark überbewertet wird und die FPÖ evtl. sogar die Absolute bekommen könnte.

    ÖVP Liste Kurz ist seltsam: Man wählt die ÖVP-Liste für den NR und bekommt außer Kurz garantiert keinen ÖVP-Politiker und auch in einer ÖVP-Regierung evtl. nicht. Im Grunde ist das eine arglistige Täuschung und das wird nicht nur mir auffallen.

  9. Anmerkung (kein Partner)
    14. Juli 2017 03:07

    Die FPÖ kann Österreich jetzt am meisten helfen, wenn ihre Mandatare es schaffen, konsequent von dem Motto Abstand zu nehmen, das einst Frank Zappa in diese Worte fasste: "We're only in it for the money."

    Wenn nämlich die FPÖ-Leute sich die Gier danach, auf teuren Mitregierungsposten gut zu verdienen, verkneifen könnten, dann wäre der Weg frei für eine Minderheitsregierung unter Kanzler Kurz, die von der FPÖ unterstützt wird, ohne dass eine Koalition gebildet wird.

    Dies gäbe der FPÖ die besten Kontrollmöglichkeiten, um die neue ÖVP auf Kurs zu halten. Deren erneutes Abdriften nach links wäre mit dem Verlust der Unterstützung verbunden, wenn nicht gar Auslöser einer SPÖ-FPÖ-Koalition.

    • fewe (kein Partner)
      14. Juli 2017 05:23

      Das sehe ich nicht so. Wenn die FPÖ entsprechend viele Stimmen bekommt, dann wollen deren Wähler ja, dass sie sich an der Regierung beteiligen und nicht weiterhin in der Opposition bleiben. Wenn die FPÖ also die Chance hat, dann soll sie zeigen, was sie kann und ob sie auch tut, wovon sie immer redet.

    • Anmerkung (kein Partner)
      14. Juli 2017 07:44

      Die meisten Wähler der FPÖ wollen, dass Österreich von den Folgen der rot-schwarzen Attacken auf diesen Staat in den letzten Jahrzehnten, insbesondere den rechtlichen Fesseln, befreit und wieder ein selbstbestimmtes Land wird.

      Welche Partei aufräumt, ist ihnen umso gleichgültiger, je ferner sie selbst der Politik stehen.

      Da die ÖVP sich große Teile Österreichs unter den Nagel gerissen hat, hat sie auch mehr Einflussmöglichkeiten. Wichtig ist nur, sie in die richtige Richtung zu drängen und für sie, falls sie rückfällig wird, eine "Peitsche" zu haben.

      Mit Ihrem Irrtum stehen Sie nicht allein da. Systemparteigänger leiden oft unter einem Nützlichkeits- und Machtmaximierungs-Tunnelblick.

  10. bill47 (kein Partner)
    13. Juli 2017 23:07

    Als Konservativer bin ich immer noch offen.
    Kurz hat sich programmatisch, abgesehen von der Migrationsfrage nicht festgelegt. Allerdings hat er natürlich gehandelt, und da stört mich:
    1. Das als durchaus feministisch zu sehende "Reißverschluss-System" bei Erstellung von Kandidatenlisten.
    2. Die Einsetzung des für Verschärfung der Zensur und anderer problematischer Gesetzesänderungen verantwortlichen Justizministers als Vizekanzler, und die Zustimmung zur Verschärfung der Zensur im abtretenden Parlament.
    Bei der FPÖ, die ursprünglich durch Übernahme von konservativen Positionen von der ÖVP gepunktet hat, stört, dass sie diese sofort aufgibt, wenn sie Migranten vertreten werden.

    • fewe (kein Partner)
      14. Juli 2017 05:01

      Interessant betreffend das Reissverschlußsystem ist ja die Sorge der Frauen, dass das durch die Vorzugsstimmen für sie nachteilig werden wird. Die wissen also, dass ihr Geschlecht wohl die Haupt-Qualifikation für die Position auf der Liste ist. Tüchtige Leute würden eigentlich die Vorzugsstimmen als neutrale Bewertung der Leistung resp. Leistungserwartung sehen.

      Leider zeigen die Grünen und die Roten, dass deren Frauen tendenziell - in anderen Parteien ist es eigentlich nicht so - auffällig ungeeignet sind.

  11. Knut (kein Partner)
    13. Juli 2017 17:51

    Ich blick da nicht mehr durch. Zuletzt gab es doch nur Rächts (FPÖ - war gleich Pfuigack) und der Rest war Links (SPÖ, ÖVP, Grüne, Neos - also Gut).

    Wo bitte wird jetzt der Graben gezogen? Gibt es wieder eine Mitte? Und warum propagieren ÖVP und SPÖ plötzlich Ideen von der FPÖ, die zuvor als mehr oder weniger rechtsradikal galten? Da kennt sich doch keine Sau mehr aus.

    Aber warten wir ab - die richtig hinterfotzigen Aktionen werden von Links unter der Federführung vom tiefroten Staatsfunk und mit Hilfe der räudigen Hofberichterstattung wohl erst kurz vor der Wahl kommen. Die können doch nicht zulassen, dass sie abkacken. Aber das wird nix mehr nützen.

    Wir durchschauen das Spiel !!

  12. mac le more (kein Partner)
    13. Juli 2017 14:09

    es ist erstaunlich wie manche hier naiv sind und glauben, daß eine övp, die noch vor einigen monaten einen grünen rattler im wahlkampf unterstützt hat (busek, karas, fischler, mitterlehner, usw) plötzlich eine "rechte regierung" bilden soll.
    wie kann eine verlogene linke övp eine rechte regierung bilden?
    wir werden wieder eine linke regierung bekomen nur mit umgekehrten vorzeichen (schwarz - rot). kurz ist ein blender und opportunist, der nicht den mut hat mit einer fpö zu koalaieren.
    ich will euch aber eure feuchten träume trotzdem nicht zerstören.

  13. xxx (kein Partner)
    13. Juli 2017 13:36

    bitte na echt die österreicher sind schon so bekn**** das sie ein bübli wählen das noch nicht einmal irgendwas erreicht oder geleistet hat - real. einfach nur krank dem bübli würd ich unter scharfer aufsicht vielleicht 3 tage eine würstelbude als kanzler leiten lassen das wars dann auch schon.

  14. Torres (kein Partner)
    13. Juli 2017 11:27

    "... hat die ÖVP noch nie eine Wahl gegen einen gewählten sozialistischen Bundeskanzler gewonnen" - das wäre ja auch diesmal nicht anders, oder könnte der Herr Unterberger mir vielleicht erklären, wer den derzeitigen Bundeskanzler Kern gewählt hat?
    Weiters würde es mich interessieren, wo Unterberger die "konsequente Haltung" von Kurz beim Flüchtlingsstopp sieht; gerade eben hat Kern vorgeschlagen, die Migration aus Afrika bis 2020(!!!) zu stoppen - und Kurz hat diesem großartigen Plan zugestimmt.

  15. monofavoriten (kein Partner)
    13. Juli 2017 11:27

    die roten können sich auf kurz einschießen, für die fpö ist jetzt eine überparteiliche plattform zuständig.

    • mac le more (kein Partner)
      13. Juli 2017 14:04

      ja so überparteilich wie der grüne rattler mit den ruinen im maul, der am liebsten alle frauen in österreich bekopftucht sehen möchte.

  16. fredl (kein Partner)
    13. Juli 2017 09:28

    Wär Veränderung will, bitte NICHT diese ÖVP wählen! So blöd kann man doch gar nicht sein, dass man von der Verhinderer- und Regulierungspartei Nummer 1 Veränderungen erwartet. Die haben doch Jahrzehnte hindurch samt ihrer Zwillingspartei SPÖ ihre vollkommene Inkompetenz hinreichend bewiesen. Vielleicht ist die Dummheit großer Wählerschichten aber inzwischen die gereifte Frucht der ÖVP-Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte. Ich wär ja dafür, Personen, die nach 9 Schuljahren die deutsche Sprache weder mündlich, geschweige denn schriftlich, noch das kleine Einmaleins beherrschen, prinzipiell vom Wahlrecht auszuschließen. Für den Staplerschein zu blöd, aber uneingeschränktes Wahlrecht !

    • Rau
      13. Juli 2017 11:53

      Die Kärntner Grünen haben es ja vorgemacht, wie sie sich Demokratie vorstellen. Kurzerhand alles was einen Griffel halten kann zu Mitgliedern erklären und abstimmen lassen, nach Unterweisung. So wurde man dann eine Vorsitzende los

    • franz-josef
      13. Juli 2017 21:41

      "einen Griffel halten" - das wär zu intellektuell gewesen. Nein.

      Alles, was ein Knöpferl drücken kann. Das war´s.

  17. fredl (kein Partner)
    13. Juli 2017 09:11

    Die ÖVP soll wegen Kurz eine neue Bewegung sein? Sehr witzig. Dann ist die SPÖ ja auch eine neue Bewegung wegen Kern und die Grünen sind eine neue Bewegung wegen der Lunacek. Richtig oder falsch? Gemeinhin nennt man dieses Vorgehen nicht das Gründen einer neuen Bewegung sondern alten Wein in neue Schläuche füllen.

    • franz-josef
      13. Juli 2017 21:44

      Und wenn ich schon "Bewegung" hör, dann hab ich bereits genug.Bewegung? Marce? MoveOn? Nein, danke.
      Ich würde nie den Bewegungs-Erfinder&Finanzierer - Hedgefonds-Globalisierer-Investor-Wohltäter mit seinen tausend Think Tanks, Foundations und Organizations wählen, und wenn er sich noch so gut camoufliert und versteckt.

    • franz-josef
      13. Juli 2017 21:54

      Marché.
      (Der beharrliche Kater)

  18. Johann Krendl (kein Partner)
    13. Juli 2017 08:48

    Ich verstehe eigentlich nicht ganz, warum Andreas Unterberger, der in vielen Dingen ein traditionell bürgerliches Weltbild vertritt, so stur an der ÖVP und den USA festhält, obwohl von beiden Seiten in all den Jahren nur die Abschaffung aller traditioneller Werte vorangetrieben worden ist. Und gerade Kurz war 6 Jahre lang Minister einer absolut linken Regierung, die alles das gemacht hat, wogegen er heute zu sein vorgibt. Für mich ist er mit seiner ganzen umgefärbten ÖVP unglaubwürdig. Eine 2/3 tel Mehrheit der FPÖ das Optimum für Österreich. HC Strache wird eine Koalition mit einer der Selbstbedienungsparteien nur dann eingehen, wenn die Einführung von mehr direkter Demokratie möglich ist.

  19. King Crimson (kein Partner)
    13. Juli 2017 08:13

    Das sehe ich auch so!

    Man stelle sich nur mal vor, viele einst von der ÖVP zur FPÖ abgewanderten Wähler wählen nun wieder die ÖVP in der Annahme die ÖVP sei mit Kurz nun eine bürgerliche, patriotische Partei, und die so geschwächte FPÖ wird somit von der SPÖ überholt! Das Ergebnis: eine ÖVP-SPÖ Koalition! Also alles wie gehabt und nochmals 5 Jahre dasselbe!

    Spätestens dann kommt das böse Erwachen und der inszenierte mediale Hype um Kurz bekommt einen Sinn!

  20. Rosi
    12. Juli 2017 10:16

    So sehr ich die Begeisterung von Hrn.Dr.Unterberger nachvollziehen kann, bin ich doch mit diesem Tagebucheintrag nicht sehr glücklich.
    Es ist noch viel zu früh, um auch nur in andeutungsweisen Jubel auszubrechen, so fähig und sympathisch Kurz auch ist - oder gerade deshalb. Es ist noch eine ganze Weile bis zur Wahl, und abgesehen davon, daß seine rechten und linken Wahlgegner fieberhaft nach Möglichkeiten suchen, um ihn 'mit Dreck zu beschmeißen' und auch teils den Vorteil haben, die Medien hinter-sich-gefüttert zu haben, kann auch sogar noch unmittelbar vor der Wahl etwas schiefgehen, was mit Kurz nichts zu tun haben muß, aber seine Chancen reduzieren kann - siehe das brennende Hochhaus und Theresa May. (OK - selbst wenn jemandem dieses Beispiel nicht sehr gut gefällt - es gibt vielleicht bessere - aber Sie verstehen, was ich meine, nehme ich an.)
    Also Jubel und begeisterte Analysen gerne - aber bitte nach der Wahl :-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • fredl (kein Partner)
      13. Juli 2017 09:34

      Was der Plan A bis Z-Kern bei der SPÖ, ist der bla bla-Kurz bei der ÖVP. Unmengen an leeren Worthülsen ohne jegliche Handlungen. Aber die rosi ist ihm ganz schön auf den Leim gegangen, was ich recht amüsant finde.

    • fredl (kein Partner)
      13. Juli 2017 09:45

      @ rosi, rosi, den Integrationszirkus solltest auch noch mal reflektieren! Die Integrationsfähigkeit von Moslems ist ein Propagandaprodukt, es sei denn, für dich bedeutet es schon Integration, wenn die Moslems bis zum Erreichen einer kritischen Menge halbwegs stillhalten und erst dann das Kalifat samt Scharia ausrufen.

  21. Waltraut Kupf
    12. Juli 2017 01:15

    Die Begeisterung für Kurz ist fast schon vergleichbar mit jener der Unterarmschwenker auf der Donauinsel. Das Ganze ist eine Inszenierung, die nur diesmal intelligenter gemacht ist als bei allen schon bei früheren Wahlen hervorgezauberten Kandidaten, welche die FPÖ verhindern sollten.

    Eine ÖVP wäre für mich dann wählbar (und war es auch im Jahre Schnee), wenn sie Anzeichen zeigen würde, das christliche Abendland zu retten, das vorgeburtliche Umbringen der eigenen Kinder abzulehnen und sozial gerecht zu sein. Das würde implizieren, daß man die EU, eine Kreatur des Antichrist, ablehnt. Davon kann keine wie immer geartete Rede sein. Eine kleine Hommage an den Feminismus in Form des Reißverschlußprinzip wird abgegeben, damit die Frauen auch glücklich sind. Die mutmaßliche Fälschung des Islamkindergarten-Reports dürfte auch kein Ruhmesblatt sein. Zwar ist die Haltung gegenüber der Türkei löblich, sie wird aber sofort durch Johannes Hahn neutralisiert, detto ein gewisser Respekt vor Rußland, der ihm aber alsbald wieder abgekauft werden wird; die Schließung der Mittelmeerroute wird voraussichtlich nicht durchgeführt werden, und die Steuersenkung von 14 Mrd. schaue ich mir an.

    Zwar gibt es an der FPÖ auch allerlei auszusetzen, sie ist aber jedenfalls kein Instrument der internationalen Eliten, sondern das genaue Gegenteil. Viel Feind´, viel Ehr´.

    • Flotte Lotte
      12. Juli 2017 06:09

      Sehr gut, vielen Dank!

    • Almut
      12. Juli 2017 07:03

      *********************************************!
      Richtig - das ganze ist eine "FPÖ-Verhinderungsinszenierung", sehr professionell gemacht und sie scheint offensichtlich zu funktionieren und ja auch für mich gibt es an der FPÖ einiges auszusetzen aber in der gegenwärtigen gefährlichen Situation ist sie die einzig wählbare Partei.

    • Franz77
      12. Juli 2017 08:00

      Richtig Waltraud. Auch der Baby-Mord muss ein Thema sein. Während Kulturferne sich vervielfachen wird der eigene Nachwuchs abgemurkst. Diese "Ärzte" werden ganz unten in der Hölle schmoren.

    • Undine
      12. Juli 2017 08:08

      @Waltraut Kupf

      ******************************!

      "die Schließung der Mittelmeerroute wird voraussichtlich nicht durchgeführt werden"

      Die Schließung der BALKANROUTE, bereits lange von der FPÖ gefordert, hätte KURZ wahrscheinlich nie erreicht, hätte nicht zuvor ORBAN entschlossen die Bedingungen geschaffen.

      Die Schließung der Mittelmeerroute gelänge einem BERLUSCONI, der aber wurde von den üblichen Königsmachern VERHINDERT.

    • Freidenker (kein Partner)
      13. Juli 2017 14:49

      @Waltraud Kupf:
      Der Islamkindergarten-Report wurde mitnichten "mutmaßlich gefälscht"! Diese Behauptung ist von Prof. Aslan bereits wiederholt zurückgewiesen worden. Somit fallen Sie auf die Propaganda jener herein, die Sie in Ihren sonstigen Ausführungen zu Recht kritisieren.

  22. Haider
    11. Juli 2017 18:34

    Herr Dr. AU mußte gleich das vierte Wort seines Beitrages in Klammer setzen: "seriös" im Zusammenhang mit Meinungsumfragen. So wie es keine weißen Rappen gibt, so wenig sind veröffentlichte Meinungsumfragen seriös oder Parteipolitiker einer objektiven Wahrheit verpflichtet. Dies macht allerdings nichts aus: man muß es als Bürger nur immer bedenken!

  23. Patriot
    11. Juli 2017 17:44

    Wir brauchen noch eine 5. und 6. Sensation. Die Schwarzen müssen sich mit den Blauen zu einer patriotischen Allianz zusammenraufen, und dann eine Politik nach dem Vorbild Viktor Orbans machen.

    Wenn wir gerade beim Träumen sind, die ÖVP könnte den Part der Entbürokratisierung der Wirtschaft und des ausgeglichenen Budgets übernehmen, und die FPÖ die berechtigte Globalisierungskritik nach dem Vorbild von Donald Trump. Selbverständlich gehört dem ORF das Geld abgedreht, und die linsklinken Vereindln, Blattln und NGOs komplett von allen Förderungen befreit.

    Österreich wäre nach wie vor zu retten. Mit einer Nullzuwanderungspolitik und der Beendigung der Aufenthaltserlaubnis für alle ausländischen Kriminellen, Terroristen, Islamisten, Sozialbetrüger und Integrationsverweigerer könnte Österreich innerhalb von 10 Jahren wieder eine Überlebensperspektive haben. Dann noch ein paar Schadensfälle von 50 Jahren linsklinker Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturpolitik repariert, und Österreich wäre bald wieder eine Insel der Seligen!

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 17:55

      Einem solchen Zusammenschluss, einer solchen Symbiose gehört dann auch die STRASSE. Und das wäre der Sieg...

    • Haider
      11. Juli 2017 18:40

      Die Linke zeigte in Hamburg wieder einmal ihre wahre Frazze. Und welche Konsequenz zieht die Politik? KEINE!

    • Cotopaxi
      11. Juli 2017 19:29

      Doch! Der Kampf gegen Rechts wird intensiviert.

    • Gerald Fauland (kein Partner)
      13. Juli 2017 08:00

      Wow....was für ein Traum!
      Was für ein Traum!

    • Paradigmenwechsel (kein Partner)
      13. Juli 2017 19:37

      Ja, mit den von Ihnen aufgezählten Maßnahmen wäre (Konjunktiv) Österreich noch zu retten - alleine, nichts von diesen unseren Tagträumen wird leider je so eintreten!
      Seine Hoffnungen auf eine Entbürokratisierung der Wirtschaft durch die Liste Kurz zu setzen, ist mit Verlaub, schon sehr naiv, haben doch die zu Türkis mutierten Schwarzen der Wirtschaft die größten Fesseln selbst angelegt.
      Auch die von uns herbeigesehnte Nullzuwanderungspolitik wird's nicht spielen: ein Kurz denkt nicht im Mindesten daran, wenn er schon jetzt mit seinem Resettlement-Programm von Negern wirbt.
      Was den Wahlausgang im Herbst betrifft, tendiere ich zum Worst-Case-Szenario.
      Der Zug ist längst abgefahren!

    • Anonymes EX-ÖVP-Mitglied (kein Partner)
      15. Juli 2017 16:14

      Dass die ÖVP sich von ihrem mittlerweile linken Weltbild verabschieden kann, ist auszuschließen. Zu sehr hat sie sich seit der Waldheim-Affäre zunächst den Linken angebiedert, hat in der Zeit der Klima-Regierungen an Profil verloren, hat sich zu sehr unter Schüssel als die „Mitte“ zu präsentieren versucht, um damit internationalen Erpressungsversuchen zu trotzen. Wer nun meint, die FPÖ hätte sich als Partei des kleinen Mannes auch zu sehr in grundlinken Gedanken verloren, und sei somit quasi neben der SPÖ die zweite Arbeiterpartei, kann insofern beruhigt sein, als alle Parteien inklusive der Grünen und der Neos im Grunde heute und auch morgen für ein Europa der Konzerne arbeiten.

  24. Erich Bauer
    11. Juli 2017 17:33

    Viele Forumsteilnehmer ergehen sich in Modelle "taktischer" Wahlentscheidung. Ich finde, man sollte diese Entscheidung in der Wahlzelle einfach aus dem unmittelbaren "Bauchgefühl" heraus treffen: Kurz oder Strache. Man kann auch versuchen, in der Wahlzelle sich an das "kollektive Unterbewusstsein" anzuzapfen. Das kann natürlich schon etwas dauern... Auch wenn man sich dabei den Unmut der wartenden Wahlwilligen zuziehen mag.

    Wenn Sebastian Kurz "in der Zeit" ist, wird er ohnehin gewinnen... und zwar ziemlich klar. So wie Donald Trump...

    • Patriot
      11. Juli 2017 17:46

      Wenn Kurz sicher vor der SPÖ liegt, wähle ich FPÖ. Wenn sich die SPÖ tatsächlich an Kurz heranlügt und heranmanipuliert, würde ich eventuell Kurz wählen.

  25. bagaude
    11. Juli 2017 17:31

    JA,JA, wenn es korrekte Wahlen denn geben würde! Die letzten Wahlen ob Stadt ob Land waren mehrfach manipuliert -vorbereitet und so wird es weiter brutal eine
    relativ linke Mehrheit geben! Die Häupel-Brigade schreckt vor nichts zurück -
    Österreich war einmal !! Da lob ich mir die Türken , die zu 10.000tausenden gegen
    den Manipulator friedlich zu Felde ziehen - bei uns (schon mehrfach angedroht)
    würde die Republik brennen anno 34 iger (der "rote"Knopf) !
    Mit und ohne Ausländern werden die saturierten roten Proglottiden die Öffentlichkeit mit ihrer Hetzpresse ins ÖDR-Gatter treiben und dann ...............REGIEREN wie in
    rumänisch-Venezuela !

    • Helmut Oswald
      12. Juli 2017 01:07

      Bitte, bitte, bitte , ich flehe sie an .... bitte, DRÜCKEN SIE DEN ROTEN KNOPF. Bitte.

  26. haro
    11. Juli 2017 16:14

    Eine Verfassungsmehrheit für Schwarz-Blau wäre sehr zu begrüßen.
    Es gab schon eine Mehrheit der rechten Wähler, aber gerne hat sich die ÖVP immer wieder selbst für die Linke entschieden (sogar für Grüne). Man denke nur an die letzte Wahl. Die ÖVP unterstützte in keiner Weise den rechten Kandidaten sondern eher den linken der dann auch -meiner Meinung nach- mithilfe vieler "getürkter" Stimmen gewonnen hat.
    Hoffentlich begreifen die linken Wähler -besonders die Pensionisten- dass die Linken unser schönes Österreich islamisieren und zugrunde richten und denken um und wählen rechts zum Wohle unseres Vaterlandes !

  27. Erich Bauer
    11. Juli 2017 16:07

    https://de.sputniknews.com/politik/20170711316549597-linke-gewalt-hetzjagd-denunziation/

    Nach der Wahl, wenn Rot/Grün tatsächlich weg sein sollte, werden wir wohl die Handschuhe ausziehen MÜSSEN!

  28. Erich Bauer
    11. Juli 2017 15:23

    Ich habe mir jetzt das Puls4-Interview angesehen. Allerdings nur bis zur Hälfte. Länger habe ich diese Interviewer-Quote nicht ausgehalten.

    Die 16 min. „Manöverkritik“ hab ich mir dann schon gegeben. Ich war gefesselt von der „profil“-Quote. Sie war ja regelrecht vom „rhetorischen Talent“ des Herrn Kurz entzückt. Fast bei jedem Satz billigte sie ihm das zu. Allerdings… okay, ich habe das Interview nur bis zur Hälfte ausgehalten. Was ich bis dahin von Kurz gesehen und gehört habe, war eine detaillierte INHALTLICHE Auseinandersetzung mit den Fragen der Puls4-Quote. Die „profil“-Quote scheint keine Ahnung über den Begriff und das Wesen von „Rhetorik“ zu haben. Oder, sie meint, dass die Zuseher davon keine Ahnung haben, um auf diese Weise die INHALT-Konter von Kurz auszublenden und den Zusehern vorzuenthalten… Die INHALTE waren ihr nicht ganz wurscht. Liebe „profil“-Quote, wenn INHALTE ausgesprochen werden, und dabei weder GESTOTTERT noch allzu FLÜSSIG geredet wird, hat das mit der der „Kunst der Rhetorik“ nix zu tun…

    Einmal mehr hab ich jedenfalls die Bestätigung bekommen, dass „profil“ eine LINKE-Wix-Vorlage für Liebhaber dieser Betätigung ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=QXNPE3hTwSg
    Sebastian KURZ bei Puls 4 im SOMMERGESPRÄCH die ANALYSE

    • Normalsterblicher
      11. Juli 2017 23:53

      Frau Milborn hat ganz gut mit ihren Fragen die Position des etablierte Polit-Establishment widerspiegelt, was Kurz erst die Möglichkeit gegeben hat, gekonnt zu antworten. Ich fand sie nicht unerträglich. Nur die ANALYSE nach dem Sommergespräch habe ich mir nach 10 Minuten geschenkt, wo die Profil-Frau offenbar verbissen lamentierte, dass Kurz sich nicht auf Diskussionen über das Seerecht und das internationale Flüchtlingsrecht (als Völkerrecht) eingelassen hat, was von ihr als "Ausweichen" quittiert wurde. Tatsächlich hat Kurz klar gesagt, dass man mit einer Änderung der EU-Flüchtlingskonventionen schon viel erreichen kann. Außerdem hat er, was sehr wohl des Seerecht betreffen dürfte, ...

    • Normalsterblicher
      11. Juli 2017 23:54

      Außerdem hat er, was sehr wohl des Seerecht betreffen dürfte, beschrieben, wie die Flüchtlingsboote der Schlepper eine Stunde vor der libyschen Küste "umgeschlagen" werden und hernach 10 Stunden nach Italien transportiert wird.

    • Normalsterblicher
      12. Juli 2017 09:59

      Oi jegerle, das war kurz vorm Schlafengehen, ich korrigiere:

      "... des Polit-Establishments ..." [kein Pleonasmus]

      "... sehr wohl das Seerecht betreffen dürfte ..."

  29. simplicissimus
    11. Juli 2017 14:54

    Ich mag die Diskussion heute!

    Aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: ROTGRUEN MUSS WEG!

    Das ist das Hauptziel. Dann ist Bahn frei fuer Verbesserungen. Es liegt dann an Schwarzblau das auch umzusetzen. Mit Rotgruen sind keine positiven Aenderungen moeglich.

  30. Rau
    11. Juli 2017 14:39

    Jede neue Regierung, die als erste Amtshandlung nicht den Pfusch, der in den letzten Woche mit Hilfe der ÖVP alt beschlossen wurde, sofort wieder rückgängig macht, gehört eigentlich sofort wieder abgewählt. Denn egal, wie sie sich bezeichnet, es ist nicht einmal neuer Wein in neuen Schläuchen, sondern derselbe Wein in denselben alten Schläuchen. Das steht leider als das wahrscheinlichste Ergebnis zu befürchten.

  31. glockenblumen
  32. Brigitte Imb
    11. Juli 2017 13:40

    Kurz wird mit ziemlicher Sicherheit gewinnen, sei´s drum. Das Wichtigste wird aber sein, daß die ROTEN vom Trog entfernt werden. Tut Kurz dies nicht, dann wissen wir zwar bestens über ihn Bescheid, hätten aber das ganz arge Nachsehen.

    Wie lange hat denn der Pilz Pezi noch Zeit um sein Antreten kundzutun? Nachdem wir das wissen, darf neu spekuliert werden. (Wenn er nicht antritt, dann wurde er wahrscheinlich von den Roten "ausbezahlt".)

  33. Undine
    11. Juli 2017 13:38

    OT---aber dieses Video ist wirklich sehenswert und erhellend:

    "G20 - Warum der Krawall staatlich bezahlt war"

    https://www.youtube.com/watch?v=e2krHFDrxGI

  34. Leopold Franz
    11. Juli 2017 12:21

    Eine Zweidrittelmehrheit kann einem schon zum Träumen anregen, versuchen wir aber einmal am Boden zu bleiben. Zunächst müssen wir abwarten, was die Wirtschaftsprogramme bringen. Das von den Freiheitlichen war ja schon für Juni angekündigt worden. Das schwarze Programm wird zum großen Teil wahrscheinlich von der WKÖ gestaltet werden, bei der Gewerbeordnung war das eine gefährliche Drohung.
    Schauen wir einmal, ob die Programme kompatibel sein werden. Nur wenn hier eine große Flexibilität bei der Arbeitszeit kommen kann und auch eine gröbere Senkung der Lohnnebenkosten, kann der wirtschaftliche Aufschwung einen gesellschaftspolitischen Umschwung tragen. Ob Kurz den auch mitträgt?
    In den freiheitlich geführten Ministerien werden die roten Beamten wie gehabt die Blauen vorführen. An unglaubliche Geschichten aus dem Kabinett der ehrgeizigen Ministerin Forstinger kann ich mich noch gut erinnern.
    Ja und dann die Straße. Bei den von Kurz geplanten massiven Kürzungen der Subventionen werden etliche Antifa in verschiedenen Willkommens-, Kultur- oder so vereinen, vor allem in Wien, aus ihren Nestchen fallen. Das heißt weitere Hausbesetzungen, Krawalle, Klein Hamburg.
    Und was machen wir mit den Antifa aus dem ORF? OK, ich hör schon auf zu träumen.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 14:37

      Gute Fragen.
      Aber bitte schreiben Sie antiFa, charakterisiert die Gestalten besser.

  35. pc-think
    11. Juli 2017 12:09

    Schwarze absolute Mehheit, rechte zwei Drittel-Mehrheit, Grün fliegt aus Parlament, ÖVP personell erneuert mit anschließender Harmonie ... Leute, kommt wieder runter!

  36. Helmut Oswald
    11. Juli 2017 11:37

    Jeder Mann, der sich redlich bemüht, hat eine Chance verdient - soferne seine Ziele ehrenhaft sind. Das gilt für Kurz, wie für Strache. Die Kritiker an Kurz hier im Blog übersehen gerne, daß die F - noch vor Kurz, aber auch nach seiner Kür - deutlich zu erkennen gab, wie schwer sich diese Partei damit tut, den Sozialismus an seinen Wurzeln zu packen und auszureissen. Wir erinnernuns an die 'Jobgarantie' von HC für die roten Wiener Landesbeamten (mehrheitlich eine unsägliche Brut von verkommenen Systemschranzen), das dröhnende Schweigen über die roten Exzesse in Justiz und Publizistik, in der Kulturszene und dergleichen mehr. Wer also Kurz daran misst, was der Mann sich an Entgleisungen vor seiner Obmannschaft geleistet hat, wird gerechterweise in die andere Wagschale Mißgriffe vergleichbaren Zuschnitts seitens der F zu legen haben. Und seien diese auch als Unterlassungen manifest geworden.

    Wenn Soldaten einen Auftrag erhalten, gibt es einen - nicht unzutreffenden - Spruch, der nahe an der Wirklichkeit steht: EINER allein ist ein Feigling, zwei zusammen sind EIN Held. Die vom Blogautor - wie wir ihn kennen nun stets mit etwas VP Lastigkeit , aber seis drum - zu Recht aangemahnte Forderung, die politische Linke aus den Machtpositionen zu vertreiben (und ich ergänze: mit Feuer und Schwert) ist als strategische Zielsetzung aber die richtige Vorgabe.
    Darum sollte die Diskussion hier nicht von Neid geprägt sein, wie er erkennbar durchleuchtet, wenn einige der sehr verehrten Mitposter hier sich über Kurz auslassen, vielmehr sollte der Gemeinsamkeit eine Chance geboten werden, diese linksversifften degenerierte Marxistenbande endlich in den Müllraum - nötigenfalls sortengetrennt - zu verschieben. Nicht vergessen, NIEMALS VERGESSEN, die Sozialisten sind unser Unglück. Die rote Muttersu säugt Tag und Nacht an ihren Zietzen und hegt die Antifa NAchbrut, sie stützt die Lügenpresse und die Hetzkampagnen gegen Andersdenkende, sie sorgt dafür daß ihre Zöglinge an den Schaltstellen der Macht die Grenzen offen halten für die steinzeitliche Horde, die uns gerade flutet - ALLES DAS bringt rote Regierungsbeteiligung. Dem sollten anständige Leute, wo auch immer sie im Einzelfall stehen mögen, ein Ende bereiten. Man wird sehen, ob die beiden Kandidaten zu dieser Charakter- und Verstandesleistung fähig sind. Und nicht vergessen, Rücken an Rücken stehen um sich denselben freizuhalten - gemeinsam - können sie ein Held sein. Was sie sonst sind, sehen wir ohnehin alle Tage. Glück auf!

    • Riese35
    • simplicissimus
      11. Juli 2017 12:53

      BRAVO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Patriot
      11. Juli 2017 17:49

      ******
      diese linksversifften degenerierte Marxistenbande endlich in den Müllraum - nötigenfalls sortengetrennt - zu verschieben.

      Die Roten zum Alteisen, die Grünen in den Sondermüll, die Neos zu den leeren Batterien, und für Pilz und seine kommunistischen Genossen werden wir vermutlich ein paar Kammerjäger brauchen!!!

    • Tegernseer
      11. Juli 2017 18:32

      Nein Helmut Oswald, wenn sich rot/schwarz wieder ausgeht, dann wird es gemacht. Dafür sorgen Deutschland, die EU- Bürokraten, die vereinigte österreichische Links- und Lügenpresse und nicht zuletzt unser senile BP der sogar den Österreicherinnen ein Kopftuch verpassen würde. Andererseits gibt es keine Gefahr, dass Strache angelobt werden würde. Die ÖVP muss aber kleiner bleiben damit sie nicht wieder vom rechten Weg abkommt.

    • Helmut Oswald
      11. Juli 2017 20:57

      @Tegernseer : die VP muß auf jeden Fall kleiner bleiben, schon wegen der jahrzehntelangen Packelei mit dem Sozialismus. Aber wenn sich die F nun den Roten in die Arme wirft, dann sage ich Ihnen, ist sie für mich gestorben.

    • machmuss verschiebnix
      11. Juli 2017 21:26

      Das Taktieren und flirten mit den Roten, finde ich aber genial von Strache,
      denn damit könnte es ihm noch vor der Wahl gelingen, diese Bande zu
      "sprengen" . Und egal, wie die Roten reagieren, es wird für sie selber
      FALSCH sein .

    • Undine
      11. Juli 2017 21:42

      @Patriot

      *****************!

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 10:55

      @Helmut Oswald
      Genau so ist das und genau so muss das! **********************!

      Aber wehe der FPÖ, sollte sie mit dem Marxismus paktieren!
      Ich bin auch dafür, die FPÖ so stark wie nur irgend möglich zu machen, aber mir gehen Details bei denen schwer auf die Nerven:
      Das zitierte "dröhnende Schweigen" zu allen marxistischen Verbrechen. das Paktieren dieses wieder aus Ruinen auferstandenen Steger mit dem bolschewistischen Rotfunk, anstatt selbigen zu zerschlagen, eine ekelhafte Polizei- und Justizhörigkeit, die durch nichts zu rechtfertigen ist.
      Kurzum der fehlende Wille, etwas zu verändern und den Marxismus mit Stumpf und Stiel auszureißen.
      Ev. kann man sie ja zum Jagen tragen. 1 Chance noch!

    • mac le more (kein Partner)
      13. Juli 2017 14:12

      sollte sich strache mit der roten khmer ins bett legen dann wird das der todesstoß für die fpö sein. strache hätte längst hofer den vortritt lassen sollen.

  37. franz-josef
    11. Juli 2017 11:27

    Ich würde mich so gerne von Kurz überzeugen lassen.

    Bloß - es gibt so kleine Schlaglichter, die genau das aufleuchten lassen, was mich im Zweifel an seiner Souveränität, seiner ipersönlichen Führungsqualität sprich Unabhängigkeit bestärkt.

    Da ist einmal diese Mitgliedschaft im oben schon erwähnten Foreign Relation Council, von Soros unterstützt, derselbe sitzt samt Sohn auch im ungarischen Ableger höchstpersönlich. Auch Schüssel, Plassnik, Busek, und viele weitere füllen die Mitgliederliste dieses Councils (die Frage ist wohl berechtigt, welche Interessen der global allgegenwärtige Herr Soros mit diesem Council verfolgt).

    Und da ist dieses verräterische Wort "Bewegung", das im Soros´schen Netzwerk immer gerne benutzt wird, wenn etwas nicht Gewachsenes sondern zu Implementierendes auf Schiene gesetzt werden soll: MoveOn in den USA. Marché in Frankreich. Hören sie der Frau Milborn zu: sie betont gleich zu Beginn, Kurz habe eine "Bewegung" gegründet, und das dazu eingespielte Video mit seinem Sprecher gibt eine Sequenz wieder, in der fortlaufend aneinandergereiht das Wort "Bewegung" zu hören ist, ohne daß im Zusammenhang eine Notwendigkeit dafür zu erkennen ist.

    Meine Erfahrung und Ausbildung besagt, daß sich bei solchen nicht erklärbaren Auffälligkeiten ein (noch) nicht erkennbarer Grund hiefür findet.

    Kurz hat eine neue Volkspartei ohne "Österreich" Bezug gegründet, und seine Berater haben es klugerweise bis jetzt vermieden, diese als neue "Bewegung" explizit zu verkaufen. Dies geschieht dennoch, scheinbar so nebenbei, implizit, mehr oder weniger subtil, wenn man aber darauf achtet, dann durchaus auffällig werdend.

    Milborn gehört wohl nicht gerade dem konservativen oder gar rechten Lager an, um es vorsichtig zu formulieren. "Bewegung" zu betonen, war ihr offenbar ein Anliegen.
    Vielleicht angeordnet - die Auswahl der eingespielten Videosequenz läßt doch einige Überlegungen in dieser Richtung zu.

    Das alles sind keine Argumente gegen das Wählen des eloquenten jungen Mannes bezw seiner neuen Volkspartei. Ich beschreibe hier nur, was mich nachdenklich macht.

    • Undine
      11. Juli 2017 13:53

      Da stimme ich Ihnen gerne zu! Die Aussagen von Kurz zum Islam würden mich zusätzlich abhalten, ihm meine Stimme zu geben, denn eine EINDEUTIGE, KRITISCHE bis ABLEHNENDE HALTUNG zum ISLAM ist für uns und unsere Nachkommen das Um und Auf---da geht's ums Überleben Österreichs!---und diese eindeutige Haltung kommt nicht von Kurz, sondern von der FPÖ.

    • franz-josef
      11. Juli 2017 19:00

      Die zwei unseligen Islam-Sprüch`stehen ganz klar im Raum, da gibt es nichts daran zu deuteln. Ich gehe NICHT einig mit Herrn Kurz, wenn er meint, der Islam gehöre zu Österreich und sehe und höre auch nichts von dem durchschnittlichen Österreicher an Intellekt, Bildung und Ausbildung überlegenen Einwanderern. Liegt auf einer Ebene mit der Hymne des Herrn Zetsche (Daimler) an die Neueinwanderer, in welcher er die kommenden bestausgebildeten, hochmotivierten jungen Männer besingt. Nein, "besAng", denn inzwischen ist er in die Realität zurückgekehrt. Wie Kurz. Jubel vorbei.
      Suspekt bleibt mir die ohne Notwendigkeit im AM untergebrachte Zara. Wer hat das eingefädelt? Und in wessen Interesse?

    • machmuss verschiebnix
      11. Juli 2017 21:30

      Kurz ist zweifellos ein schlauer Bursche, aber ich bin einfach zu oft
      auf die Kanzler-Wechsel mit dem Neuanfang der Schwarzen
      hereingefallen !
      Es gibt von mir keinen Vertrauensvorschuß mehr , erst liefern,
      erst die Republik erneuern und die Sozis auf soweit dezimieren,
      daß sie mit dem Bus heimfahren können :))

    • franz-josef
      12. Juli 2017 00:50

      ..."...daß sie mit dem Bus heimfahren können"...

      :)))))

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 11:05

      100% Zustimmung! Dieser Kurz hat nichts geleistet, aber dem Islam und der EUdSSR gehuldigt und ist nach eigenen Worten mit dem unrasierten Alten (ja, der mit den Ruinen im Maul) der das Idol und der Präsident von 52% der Wähler ist) VOLL einverstanden.

      Eine klassische Soros-Kreatur, wie die ganze Blase, die ihn nach oben hievt. Im Sturm der Zeiten, der uns erwartet, eine völlig untaugliche Wahl.
      Ich halte auch diesen Strache für schwach und einen politischen Zauderer, aber hinter dem stehen wenigstens ein paar Männer und Frauen, die Mumm haben und ihn schon antreiben werden.
      Hinter Kurz steht die Junta die wir jetzt schon haben.
      Aber der Ösi liebt den Zusammenbruch über die Zeiten fort...

    • mac le more (kein Partner)
      13. Juli 2017 14:32

      ja sensenmann der letzte satz bringt es auf den punkt. der östertrottel liebt den verrat und die lüge.
      auch dieses mal wird der östertrottel dem marxismus den after küssen und sich später beschweren daß so rein gar nichts mehr im staate ösistan weiter geht. ein paar mal kann er es noch so machen, danach werden die bückbeter mit ihrer sharia die kontrolle übernehmen.

    • Anonymer ÖVP-Kritiker (kein Partner)
      15. Juli 2017 16:24

      War es nicht Andreas Kohl der vor etwa zwei Jahren anlässlich eines Fastenbrechens mit einer Rede vor der „Muslimischen Jugend“ auffiel: „Ihr seid die Zukunft Österreichs.“
      So stark kann selbst ein Sebastian Kurz nicht sein, dass er gegen den in der Präsidentenwahl im ersten Durchgang episch gescheiterten Freidenker der Partei in diesem Punkt ankäme. Zu sehr ist die Partei schon dem System angepasst, um in diesem Spannungsfeld noch die Kurve zu kratzen. Vor allem würde man etliche potentielle heutige Wähler mit einer klaren Positionierung wieder jenen zutreiben, die sie damals eingeladen haben. Und Feminismus kauft der ÖVP auch niemand ab - dazu ist Kurz zu männlich ;-)

  38. dssm
    11. Juli 2017 10:40

    Da Herr Unterberger immer wieder die „wirtschaftsliberale Stimme“ der Neos lobt, gleichzeitig aber die „weltfremde“ Gesellschaftspolitik kritisiert, will ich da einmal eine allgemeine Denkanregung geben.

    Es gibt nämlich keine wirtschaftsliberale Stimme, welche an anderer Stelle interventionistisch ist. Denn jede gesellschaftliche Intervention kostet Freiheit und Geld, egal ob man Frauen fördern möchte, am Liebsten die ganze Welt als ‚Flüchtlinge‘ willkommen heißen will oder sonst etwas ‚Gutes‘ den Menschen aufzwingen tut, immer wird die Vertragsfreiheit der Bürger eingeschränkt. Wirtschaftsliberale wollen aber das Gegenteil! Ebenso wird immer mit Kosten zu rechnen sein, entweder direkt für Sozialtransfers, wobei hier sicherlich die ‚Flüchtlinge‘ einen neuen Rekord darstellen, oder indirekt durch Kosten für schlechtes, weil durch Quoten und Vorschriften bedingtes, Personal.

    Die Politik der Neos führt zwingend zu mehr Staat, weniger Freiheit, mehr Steuern und Vorschriften. Alles Dinge die die Innovations- und Arbeitskraft der Wirtschaft lähmen, daher sind die Neos niemals wirtschaftsliberal!

    • Almut
      11. Juli 2017 11:22

      Als Anhängerin der Österreichischen Schule sehe ich das genauso.

    • Riese35
      11. Juli 2017 12:06

      ************************!

      Allein die "Homoehe" und die Neudefinition von "Ehe", bei denen Ungleiches gleich gestellt wird, verschlingen Unsummen z.B. an Pensionsansprüchen. Ebenso die überall beigestellten "Politoffiziere" vulgo "Gender- und Gleichstellungsbeauftragte". Die Quoten, denen auch Kurz anhängt. Das zieht sich wie ein roter Faden von den Universitäten bis in die Betriebe. AU hat das unlängst ganz richtig geschrieben: Wirtschaftliche Anerkennung verdient einzig das Großziehen unseres Nachwuchses. Und ich ergänze: nicht durch Direktzahlungen, sondern durch Steuerbegünstigung, Freibeträge. Ich habe nur dann in einen Vorteil, wenn ich zuerst auch etwas leiste.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 11:11

      Danke! Besser kann man diese Leute nicht charakterisieren!
      Sie haben sich vollständig entlarvt, als sie den alten Ökobolschewiken hofiert haben.
      Wofür DER und seine Ökobolschewiken stehen, weiß jedes Kind, aber er war ganz offenbar auf der ECHTEN Linie der NEOS, sonst hätten sie ihn ja nicht unterstützt!

  39. Almut
    11. Juli 2017 09:50

    Als Mitglied des Council on Foreign Relations wird Kurz die Agenda des Establishments durchführen - die Replacement Migration der UN (deutsch Umvolkung). Bisher waren ja seine seine "Taten" die Invasion zu stoppen nur verbaler Natur (das nennt man dann Wahlkampf). Wenn Kurz die ÖVP zur stärksten Partei macht, dann hat das Establishment erreicht was es wollte - FPÖ verhindern, wie in Frankreich durch Macron erfolgreich Le Pen verhindert wurde.
    Ich würde mich ja gerne eines Besseren belehren lassen, allein mir fehlt der Glaube.

    • Franz77
    • Riese35
      11. Juli 2017 10:38

      Richtig, genau so sehe ich das. Nicht daß nicht - hoffentlich - das Potential besteht, daß es anders, d.h. in unserem Sinne kommen könnte. Wir müssen aber Wahlkampfrhetorik von Taten unterscheiden. Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl. Nach der Wahl kommt es nicht auf Worte und Glauben an, sondern welche Geschütze wie in Stellung gebracht wurden. Wir müssen jetzt so die Geschütze in Stellung bringen, daß Kurz nicht anders kann, als sein Wort einzulösen. Und das heißt, FPÖ wählen. Es gibt vieles, was mir an der FPÖ nicht gefällt, ich sehe aber weit und breit keine bessere Alternative.

    • Riese35
      11. Juli 2017 10:39

      Kurz ist ein Segen mit viel Potential, den wir aber mit Vorsicht konsumieren müssen. Das, was er sagt, kann er nur mit einer starken FPÖ im Hintergrund umsetzen.

    • Riese35
      11. Juli 2017 10:46

      @Franz77: Es ist ja interessant, wie die Privatisierung heute auch die Monopolisierung vorantreibt, wobei diese "privaten" Institutionen am Ende dann eine größere Macht und Monopolstellung als Regierungen und öffentliche Institutionen besitzen. Der Unterschied ist nur, daß staatliche Institutionen doch noch einer gewissen Kontrolle unterliegen, diese "privaten" Monopolorganisationen sich aber de facto jeder Kontrolle entzogen haben und fast vollkommen im Geheimen agieren.

      Die Frage darf schon lange nicht mehr Staat oder privat lauten, sondern Monopol versus Vielfalt. Die Monopolisierung im "privaten" Sektor ist erschreckend.

    • Almut
      11. Juli 2017 10:48

      Nachtrag:
      die ersten 14 Minuten:
      https://www.youtube.com/watch?v=ngrp1Aipkis

      @Franz77 - danke für den Link!

    • Flotte Lotte
      11. Juli 2017 10:49

      Almut, vollkommen richtig. Es ist allerdings erschreckend, wenn es wirklich so viele gibt, die das nicht kapieren. Ich kann das gar nicht glauben!

    • Flotte Lotte
      11. Juli 2017 11:01

      Das Video ist erschütternd! Das System kann sich nur noch mit Zensur aufrecht halten.

    • Undine
      11. Juli 2017 11:07

      @Franz77

      Danke für den Link!

      Bestürzend:

      "Zum Project Syndicate gehören im deutschen und niederländischen Sprachraum folgende Medien:

      Deutschland: Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Capital, Internationale Politik und Gesellschaft, Allianz International Pensions-Magazin

      Österreich: Der Standard, Die Presse, Wirtschaftsblatt, Börsen-Kurier und Fondsprofessionell.com"

      Und überall hat SOROS seine dreckigen Finger im Spiel!

    • Undine
      11. Juli 2017 11:10

      Und die üblichen Verdächtigen sind immer dabei:

      "Prominente Autoren

      Prominente Autoren, die für Project Syndicate schreiben und deren Kommentare zeitgleich weltweit verbreitet werden (bereits verstorbene Autoren werden auch genannt): Ban Ki-moon, Ian Buruma, Jimmy Carter, Ralf Dahrendorf, Uffe Ellemann-Jensen, Joschka Fischer, Timothy Garton Ash, Michail Gorbatschow, Václav Havel, Bjørn Lomborg, Dominique Moïsi, Joseph Nye, Chris Patten, Michel Rocard, Nouriel Roubini, Jeffrey Sachs, George Soros, Joseph Stiglitz und Julija Tymoschenko, Yanis Varoufakis, Bernard-Henri Levy, Peter Singer, Eric Schmidt, Tony Blair, Christine Lagarde, Javier Solana, Zbigniew Brzezinski, Richard Holbrooke,

    • Undine
      11. Juli 2017 11:11

      ...Umberto Eco, Nadine Gordimer, Arundhati Roy, Emma Bonino, Desmond Tutu, Naomi Wolf, Morgan Tsvangiarai, Bill Gates

    • Justus
      11. Juli 2017 12:09

      Waren die Befürchtungen unserer Eltern-, Großeltern- und Urgroßeltern-Generation doch nicht so unrealistisch? Je mehr Erfahrungen ich über Soros und Co. sammle, umso mehr Verständnis für die Ängste unserer Vorfahren erlange ich und kann ihre damalige Einstellung nicht tadeln.

    • franz-josef
      11. Juli 2017 20:50

      http://www.pi-news.net/hamburg-soros-war-mit-dabei
      als Sponsor der linken militanten Gruppe "Refuse Fascism"

      Von ALSTER | Überall dort, wo linke Gewalt ausbricht, findet man George Soros‘ Fingerabdrücke. Der radikale linke Multi-Milliardär (geschätztes Vermögen: 24,9 Milliarden US-Dollar) steckt hinter einer weiteren militanten Protestgruppe, die sich gegen den G20-Gipfel richtete. „Refuse Fascism“ ist eine von Soros finanzierte amerikanische militante Gruppe, die in Hamburg..... (siehe PI Link)

      Derlei muß ich mindestens am Rande bei den Wahlen mitbedenken. Soros bei Kern, Kurz im Soros-Council, Lunacek auf Soros trusted allies Liste, wem kann man noch trauen?

  40. Franz77
    11. Juli 2017 09:47

    Eine wahre Sensation wäre es, wenn die Wahl tatsächlich etwas verändern würde. Hoffen darf man ja. Ein bissi, ja nicht zu viel, dann muß man nicht enttäuscht sein.

  41. Josef Maierhofer
    11. Juli 2017 09:24

    Die Kleinparteien von Grün bis NEOS brauchen wir nicht.

    Der Herr Kurz soll das Kanzleramt antreten, mit der FPÖ als 2/3 Partner, träumen wird man ja noch dürfen.

    Das wäre tatsächlich auch eine Chance, aber deutlich weniger als eine 2/3 Mehrheit der FPÖ, denn bei denen steht direkte Demokratie am Menüzettel. Da hätten auch die Österreicher noch eine Chance die Geschicke Österreichs mit zu lenken.

    Ich denke auch, es ist Zeit, die SPÖ nach fast 50 Jahren an der Macht als Missbrauchs- und Selbstbedienerpartei abzulösen. Für mich persönlich wäre auch eine ÖVP abzulösen, denn dort tummeln sich ebenso die Selbstbediener.

    Jede Koalition ist nur eine halbe Sache. Das heißt für Schwarz - Blau, es bleiben die Selbstbediener der ÖVP bei ihren Pfründen.

    Gut, in der Migrationsfrage sollte Einigkeit bestehen, ebenso bei Sicherheit, Exekutive, Militär und Grenzschutz, bei EU Kritik sehe ich schon kleine Unterschiede, bei Sozialpolitik (die FPÖ ist die soziale Heimatpartei im Gegensatz zur sozialistischen Partei) wird der Kompromiss sehr schwer, bei Budgetpolitik werden beide versagen, sicher weniger als die SPÖ, aber doch auch, leider, weil ja die Hälfte des proportionalen Selbstbedienervereines noch an der Macht wäre, bei Justiz müssten all die Fehler der Prölls ausgebessert werden, es kann nicht sein, dass dort die rote Brut weiterbrütet, zu guter Letzt ist UHBP inkompatibel (er benützt ja jetzt doch das Präsidentenschlössl in der Steiermark), inkompatibel, wie es Herr Klestil einst war.

    Ja, Schwarz-Blau wäre wohl besser, als Rot-Schwarz mit 'more of the same', aber wegen der Selbstbedienerpartie leider nur eine halbe Sache, besser wäre 2/3 FPÖ in der augenblicklichen Situation.

    • Bob
      11. Juli 2017 09:41

      *****************************************

    • Franz77
      11. Juli 2017 09:48

      Bin gespannt welche Schweinereien gegenüber der FPÖ noch ausgegraben werden.

    • Franz77
      11. Juli 2017 09:48

      "Ausgegraben" ist falsch, ich meinte "erfunden".

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 10:01

      2/3 FPÖ... Wird's leider nicht spielen. Die Strippenzieher hätten jedenfalls gar nix dagegen. Das wäre nämlich DIE Gelegenheit den Sack zuzumachen. Der Schuldige stünde natürlich schon bereit...

      Um nicht das ganze Desaster auf die Birne geknallt zu bekommen, müsste die 2/3FPÖ die Strippenzieher-Befehle gehorsam, vorauseilend und vor allem akribisch ausführen... Und das würden sie.

    • Josef Maierhofer
      11. Juli 2017 14:38

      @ Erich Bauer

      Wir wissen, Österreich ist zum Untergang verurteilt, USA gewollt. Aber die Zeit bis dahin ist nur noch kurz. Denn alle tun, was die 'anderen' die Amilobbys wollen und nicht, was das Volk will, ja, das war einmal.

      Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • glockenblumen
      11. Juli 2017 14:39

      @ Josef Maierhofer

      ***************************

  42. Undine
    11. Juli 2017 09:05

    Da sich die SPÖ nur noch mit den von Spindoktor Stan GREENBERG---und neuerdings Tal SILBERSTEIN, falls der nicht "sitzt"!--- mit falschen Anschuldigungen gefüllten Schmutzkübeln, die regelmäßig am Donnerstag vor jeder Wahl auf FPÖ und ÖVP ausgeschüttet werden, mühsam am Leben erhalten kann, fehlt jetzt nur noch, daß sich der Bundeskanzler hinstellt und dreist von allen anderen Parteien fordert, einen FAIREN WAHLKAMPF zu bestreiten.
    Dann kann man nämlich in aller Ruhe seine Schmutzkübel über FPÖ und ÖVP ausschütten, denn innerhalb von zwei, drei Tagen ist es nicht möglich---dafür sorgt schon der ORF!---die falschen Anschuldigungen zu widerlegen. Wahrscheinlich klappt diese rote Perfidie noch einmal.

  43. Brockhaus
    11. Juli 2017 08:51

    Ich hoffe sehr die vier Szenarien treffen zu, gleich ob schwarz-blau oder blau-schwarz.
    Denn es gibt genug und werden immer mehr, die das mit aller Gewalt und teils mit unfairen Mitteln verhindern wollen. Allen voran Haselsteiner und Konsorten und die Zecke (Lunacek) die sich ja offen dazu bekennen und was aber viele aus Scham sicher nicht tun!

  44. Bob
    11. Juli 2017 08:49

    Kurz ist ein hervorragender Redner, und ein Ideenräuber der FPÖ . Aber was solls, wenns hilft.

  45. Frühwirth
    11. Juli 2017 08:40

    Hier sind die Ergebnisse der Zuseherauswertung:
    http://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/PULS-4-Sommergespraeche/Sommergespraech-mit-Kurz-Die-Analyse

    Absolut sensationell: Kurz hat 2/3 der Neos-Wähler, 59% der FPÖ-Wähler und 49%(!) der GrünanhängerInnen überzeugt.

  46. Erich Bauer
    11. Juli 2017 08:16

    Ich schwanke noch immer zwischen Nichtwählen, Blauwählen, Kurzwählen...

    Könnte sein, dass dieser Herbst tatsächlich so etwas wie die letzte Chance für die Vernunft ist. Nichtwählen ist im "Ranking" bei mir wieder runter gefallen.

    H.C.? Ich traue ihm nicht wirklich zu, dass er Regierungspolitik mit Gelassenheit und nötigem Durchsetzungsvermögen bestreiten kann. Für eine alleinige politische Führungsrolle fehlt der Strache FPÖ jeglicher Hintergrund. Seine neue "Seriosität mit Brille" wirkt sehr - für jeden sichtbar - aufgesetzt. Eine Option gegen Links (Rot/Grün) ist er allemal. Allerdings, wenn er mit den Roten... dann sind viele seiner Wähler so richtig die Angeschmierten.

    Kurz? Ich selber habe noch keinen seiner "Auftritte" gesehen. Aber, die Beurteilungen der Forumsmitglieder lassen Hoffnung aufkommen. Warum? Noch nie hat ein Kollektiv (Partei) eine Änderung, einen Paradigmenwechsel herbeigeführt. So etwas kann nur durch eine Einzelperson - die aufsteht - geschehen. Das ist ein "mystischer" Prozess. Vielleicht hat er das...

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 08:32

      Wir waehlen halt wieder einmal das kleinste Uebel.
      Aber diesmal besteht die Hoffnung, wenigstens die unsaegliche SPOe gleich zusammen mit den Gruenen loszuwerden.
      Wenn man jetzt (besser) Blau oder Schwarz waehlt, kann man nix schlechter machen.

      Vielleicht die letzte demokratische Hoffnung vor dem Finanz- und Gesellschaftskollaps.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 08:34

      ... und ja, die Moeglichkeit besteht, dass Kurz das "Mystische" hat. Obwohl ihn viele als Systemmarionette sehen.
      Aber die Wahrheit werden wir erst nachher wissen.
      Im Moment kostet es nur ein Kreuz an der richtigen Stelle.

    • Bob
      11. Juli 2017 09:35

      Erich Bauer
      Sie haben zwar noch keinen Kurz Auftritt gesehen, aber Sie trauen sich ein Urteil zu?

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 09:38

      Wie ich schon geschrieben habe, ich traue dem Urteil von Forumsmitglieder...

    • Franz77
      11. Juli 2017 09:43

      Wer Kurz wählt, wählt Soros.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 10:43

      Franz77, kein Problem, Sie waehlen eben Blau. Wie ich.
      Ich bin auch ueberzeigt, dass Kurz ein trojanisches Pferd sein kann. Aber es ist nicht wirklich klar, ob fuer oder gegen das System, wir werden sehen, aendern koennen wir das jetzt ohnehin nicht mehr.

    • brechstange
  47. Frühwirth
    11. Juli 2017 08:16

    Wer das Gespräch Milliborn - KURZ gestern auf Puls4 nicht gesehen hat, möge sich es bitte hier ansehen.
    Dieser Polittalk macht klar, wieso und warum KURZ den Mitbewerbern haushoch überlegen ist.
    http://www.sendungverpasst.at/content/pro-contra-puls-4-newstalk-219

    Frau Milliborn war manchmal in einer ähnlich verzweifelten Situation, wie schon vor ihr die 'unabhängige' ORF-Dame Dittlbacher ...

    • franz-josef
      11. Juli 2017 12:05

      Nun, Frau Milborns Präferenz darf als bekannt gelten - ist jedenfalls mein Eindruck aus den Medien. Dazu fällt mir ein,es wurde ihr seinerzeit die Aufgabe zuteil, als Ghostwriterin das Kampusch-Buch zu schreiben. Hat sie auch erfolgreich durchgezogen.

    • Politicus1
      11. Juli 2017 15:44

      franz-josef:
      ihr Kampuschbuch ist zwar auch voll von einigen Widersprüchen, aber es war bestimmt hilfreich, den 'Einzeltäter' zu festigen.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 16:00

      Ein "Auftragsbuch" halt. Der "Plot" war strikt vorgegeben. Kann man fast jedem zutrauen, diese "Szenenvorgaben" mit Buchstaben auszufüllen.

    • franz-josef
    • franz-josef
      11. Juli 2017 19:32

      Das schmissige Yep :) gehörte zu einer unter der Katerpfote am Keyboard untergegangenen Antwort an Politicus, die Zustimmung signalisieren sollte.
      Die vereinten roten Bemühungen waren erfolgreich.

      Erich Bauer: es ging mir nicht darum, das Märchenbuch (so wurde es damals in den Medien-Foren oft bezeichnet) zu belobigen. Eher darum, Verbindungsfäden zu suchen, womit wir wieder in der Gegenwart wären.

      ---

  48. stefania
    11. Juli 2017 08:05

    Da ich überzeugt bin, dass Kurz derzeit nicht zu schlagen ist werde ich blau wählen.
    1.) weil Kurz tatsächlich mit den Ideen der FPÖ punktet
    2.)um eine Wiederholung von diesmal Schwarz-Rot möglichst hintan zu halten.
    Deshalb sollte man die FPÖ stärken.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 09:05

      Sehe ich genauso.

    • Bob
      11. Juli 2017 09:08

      *******************************

    • Franz77
    • differenzierte Sicht
      11. Juli 2017 11:01

      Da übersieht man, dass in Wirklichkeit ROT-BLAU in Vorbereitung ist. Schwarz-Blau gibts nur, wenn Kurz tatsächlich 1. wird. Schwarz-Rot (oder umgekehrt) wird es nicht geben!

    • Rau
      11. Juli 2017 13:17

      Schwarz Rot gibt es sobald es sich ausgeht und ganz sicher, wenn Kurz nicht Kanzler wird, dann bleibt alles beim Alten. Kurz geht sicher nicht als Vizekanzler in die nächste Regierung (sagt er ja selber), die ÖVP schon - mit einem anderen.
      An Kurz halten sie nur fest, wenn sie erster werden. Und genau aus dem Grund ist diese "Neue ÖVP" ein Schwindel, weil diese Bewegung bei einem anderen Wahlergebnis als einem Sieg sofort wieder Geschichte ist. Das ist doch kein Fundament für Vertrauen und auch nicht wirklich ein seriöses Angebot an den Wähler.

      Kurz riskiert auch nicht wirklich etwas. Gehts schief, bleibt er wo er ist und wird auch mit einer ÖVP alt gut leben können.

    • Rau
      11. Juli 2017 13:24

      Die FPÖ ist mit Strache nur in der Opposition richtig aufgehoben, idealer Weise gestärkt

    • Aristoteles
      11. Juli 2017 13:35

      *********************************************************************

    • keinVPsuderant
      11. Juli 2017 14:35

      @rau, das sind gesteuerte Horrormärchen, weshalb soll die ÖVP NOCHMALS mit der SPÖ in eine Koalition gehen???? Früher - "SPÖ-kein Bündnis mit den Blauen"- konnte man die ÖVP mit dem Staatstragend-Schmäh quasi noch zwingen, Verantwortung zu übernehmen, - Ausnahme Schüssel - weil für die Mehrheitspartei keine Regierung ohne ÖVP bilden konnte. Aber diesmal ist der SPÖ-FPÖ Pakt eine ausgemachte Sache. Und das umso mehr, als die FPÖ fürchtet, in einer Koalition mit der ÖVP wieder völlig zurbröselt zu werden. Ich hoffe sehr, Kurz überholt die SPÖ, dann wäre diese - für mich - Schreckensallianz gebannt.

    • glockenblumen
      11. Juli 2017 14:38

      @ stefania

      Richtig! **************

    • Rau
      11. Juli 2017 15:00

      Dass Kurz nicht als Vizekanzler zur Verfügung steht ist kein Märchen. Und was bleibt dann für eine Option meinetwegen um Rot/Blau zu verhindern? Wobei die FPÖ für mich dann entgültig gestorben wäre. Für Kurz gibt es eben nur ein Szenario. Und diese Macron Strategie ist nicht wirklich eine Ansage für die Zukunft - oder?

    • Rau
      11. Juli 2017 15:01

      keine Ansage für die Zukunft

    • Infophil
      11. Juli 2017 15:15

      Es gibt nur eine Bürgerpartei und das ist die FPÖ.

    • moderatus
      11. Juli 2017 17:14

      auch ich schätze die Gefahr von Blau/Rot höher ein, als Schwarz/Rot, denn die Roten werden der FPÖ ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen können, um um jeden (jeden!) Preis an der Macht zu bleiben. Daher Kurz an erste Stelle! Sonst hätte Kurz die Koalition ja nicht aufkündigen müssen.

    • Brigitte Imb
      11. Juli 2017 19:42

      Darum wäre es ein Segen, würde Pilz antreten.

  49. Almaviva
    11. Juli 2017 07:45

    Sehr geehrter Hr. Dr. Unterberger,

    auch heuer wird die ÖVP nicht gegen einen gewählten sozialistischen Bundeskanzler gewinnen. Hr. Kern mag zwar amtierender Kanzler sein, gewählt wurde er jedoch noch nie.

    Es ist zu hoffen, dass er als kürzdienendster Kanzler der 2. Republik in die Geschichte eingehen wird.

  50. El Capitan
    11. Juli 2017 07:22

    Der Wahlkampf wird mit Sicherheit noch spannend werden.

    * Sebastian Kurz war gestern auf Puls 4 brillant wie noch nie,
    * Frau Milborn war angriffig aber bei weitem nicht so dumpf und untergriffig wie Lou „Geierblick“ Dittelbacher im ORF,
    * Die Umfragen nach der Puls 4-Sendung waren für Kurz sensationell.

    Zu allem Überdruss blitzte bei Kurz eine sarkastische Seite auf, als er die unnötige und kindische Anti-Kurz-Internetseite der SPÖ als „mir zur Ehre“ bezeichnete.

    Die roten Spinnerdoktoren müssen jetzt aus der Reserve kommen. Fußballspieler wissen, dass eine Betonverteidigung nichts nützt, wenn man im Rückstand liegt. Sie müssen zum Angriff übergehen und da sind Fehler möglich, vor allem wenn die Nerven blank liegen.

    Apropos ORF: So wie es eine win-win-Situation gibt, so gibt es auch das Gegenteil. Wrabetz hat den ORF extrem unsympathisch gemacht, was eine jetzt schon unsympathisch wirkende SPÖ weiter nach unten ziehen kann.

    Was die FPÖ-Wahlkämpfer – auch hier auf diesem Blog – betrifft, so mag das „Verräterpartei“-Gesudere verständlich sein, aber es nützt nichts. Jammern erzeugt nichts außer Mitleid. Wir alle wissen, welche Fehler die ÖVP gemacht hat. Geschenkt! Aber jetzt geht es um viel. Jetzt endlich können wir diese unsäglichen Roten von der Macht entfernen. Die FPÖ hätte das alleine nie geschafft.

    Rituelles Jammern mag ja irgendwie befreiend sein. Hilfreich ist es nicht.

    • Tegernseer
      11. Juli 2017 10:12

      ...sprach der ewig treu-schwarze Capitan. 30 Jahre Zeit gehabt, nur unter Schuessel (von der eigenen Partei vertrieben) mit den Blauen was erreicht, das Land dem Untergang geweiht, die Parolen der Blauen uebernommen, die ein Jahr vorher noch als Hetze gegolten haben, Masseneinwanderung zugelassen, Nationalhymne vermurkst, Registrierkassenpflicht, Genderwahnsinn zugelassen, vdB auf den Schild gehoben.... wenn man hier weiter darueber nachdenkt wird einem nur noch schlecht!

    • differenzierte Sicht
      11. Juli 2017 11:19

      @Tegernseer, nur blöd, dass diese Sprüche in fast allen Foren (aus den Wahlkampfunterlagen, -Vorlagen der FPÖ - fleißig rauskopiert) verbreitet werden und so verzweifelt versucht wird, diese unter die Leute zu bringen. NUR es kratzt lediglich treue Hardcore-Blaue.

    • Rau
      11. Juli 2017 13:33

      Tatsachen lassen sich eben auch unter differnzierter Sicht nicht aus der Welt schaffen. Da bleibt eben nur den Boten anzupatzen, um von der Botschaft abzulenken. Das ist aber eher der Versuch der Verschleierung als der einer differenzierten Betrachtung

    • Brickerl (kein Partner)
      11. Juli 2017 14:44

      Ich werde kurz ankreuzen. Wählen Sie schwarz oder blau, egal. aber wählen Sie!
      Und motivieren Sie noch 2-3 Leute, es Ihnen gleichzutun. Das ist DIE Gelegenheit, links auf die Oppositionsbank zu verbannen. viele Chancen werden nicht mehr kommen, bis es zu spät ist.

    • Romana
      11. Juli 2017 15:30

      Was war auf Puls 4 so brilliant an S. Kurz? er durfte sich ausführlich über die Balkanroute und die Mittelmeerroute verbreiten, die keine Angriffsflächen bieten. Zu Gender-Pflicht Giechenland-Zahlungen, der nicht stattfindenden Migrantenabschiebung oder über seine Haltung zu Merkel, Putin oder Trump musste er nicht Stellung nehmen und wurde überhaupt nicht gefordert. Da ist leicht charmant sein!

    • Rau
      11. Juli 2017 16:32

      Kurz wird mit Samthandschuhen angefasst. Das bisserl Querschiessen von SPÖ und leider auch FPÖ trifft die beiden eher selber. Da spielt es keine Rolle, wenn Kurz mit alten Haider Ideen hausieren geht (Zusammenlegung der Krankenversicherungsanstalten im OE 24 talk). Auch der Fellner war samtweich zum Strahlemann. Der steht wie die Merkel über dem ganzen. Ein seltsames Schauspiel in dem entscheidende Fragen weit aussen vor bleiben. Aber vielleicht kommt in der heissen Phase des Wahlkampfes noch mehr

  51. W. Mandl
    11. Juli 2017 06:43

    Die wirtschaftspolitischen Absichten der NEOs klingen in der Tat nicht unvernünftig.
    Allerdings:
    1. In einer Koalition mit SPÖ und Grünen könnten sie davon nichts, gar nichts, umsetzen.
    2. Die gesellschaftspolitischen Positionen der NEOs sind weit links und für mich unwählbar.
    3. Der Hass eines Haselsteiner (und sein dafür eingesetztes Geld) gegen alles rechts der Mitte ist untragbar.
    4. Einen SPÖ-Kanzler kann man nur abwählen, wenn die Kurz-ÖVP deutlich Erster wird.
    5. Ob die FPÖ in diesem Szenario zweiter oder dritter wird, ist relativ egal.

    Daraus folgt: Meine Stimme bekommt Sebastian Kurz.

    • Riese35
      11. Juli 2017 07:46

      Punkt 4 ist Unsinn. Genau das Gegenteil ist der Fall. Schüssel ist der Beweis. Wäre Schüssel nicht Dritter geworden, hätte es nie eine FPÖ-ÖVP-Koalition gegeben. Eine starke ÖVP bedeutet auch einen starken Maurereinfluß. Mock ist daran gescheitert. Wenn die Kurz-ÖVP deutlich Erster wird, haben wir eher noch eine Koalition mit NEOS und Grünen, falls sich das ausgeht. Das ist das Letzte, was ich will.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 10:36

      Schwarz-Gruen-Pink BRRRR. Bitte Riese35 malen Sie nicht den Beelzebub an die Wand!

    • keinVPsuderant
      11. Juli 2017 14:44

      @Riese35, man kann ja Kurz - wenn man unbedingt will - alles unterstellen, aber DUMMHEIT bestimmt nicht. Mit den Grünen eine Koalition wäre mehr als Dummheit!

    • Riese35
      11. Juli 2017 19:30

      @keinVPsuderant: Mit den Grünen eine Koalition wäre mehr als Dummheit. Das stimmt. Aber vielleicht läßt man dann Kurz keine andere Option. Das ist keine Frage von Klugheit oder Dummheit, sondern eine Frage von Macht und Durchsetzungsfähigkeit. Ich denke in anderen Kategorien und beurteile nicht Kurz, sondern sein Umfeld. Wie ich schon sagte, auch Mock wollte, ist aber an seinem Umfeld gescheitert. Dummheit konnte man Mock jedenfalls nicht unterstellen.

  52. simplicissimus
    11. Juli 2017 06:33

    Kurz wird die Wahl gewinnen, daran besteht kein Zweifel. Zu laecherlich macht sich Kern und von HC hoert man einfach zuwenig Ueberzeigendes, aus welchem Grund auch immer.
    Ich hoffe, dass die Kleinparteien ALLE rausfliegen, auch die Neos, denn was man bei der Gesellschaftspolitik versaut, kann man bei der Wirtschaftspolitik kaum gut machen.

    Und ja, eine schwarzblaue Zweidrittelmehrheit waere hervorragend. Es laege dann an Kurz, diese in eine Regierung zu bringen und die gewonnene Macht dann richtig einzusetzen. Es wird der Gradmesser sein, ob Kurz ein Sorosstrohmann, ein feminisierter Gutmensch oder doch ein eigenstaendiger konservativer Politiker ist, der das Steuer herumreisst.

    Es kommt mir vor wie die letzte demokratische Chance, auch wenn viele Kurz misstrauen. Aber DAS ist realistischerweise ALTERNATIVLOS.

    Und nicht vergessen: Die 67% Frauen entscheiden die Wahl!

    • Flotte Lotte
      11. Juli 2017 07:00

      Kurz hat das "Österreichische" aus dem Parteinamen gestrichen.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 07:11

      Ich werde Blau waehlen, Kurz bekommt ohnehin genug Zulauf.
      Alles andere muss man abwarten, wir koennen es derzeit nicht aendern.

    • Riese35
      11. Juli 2017 07:20

      Ja, schwarzblau ist die einzige Chance. Kurz möge aber bitte nicht wie Schüssel den Ast absägen, auf dem er sitzt. Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl. Die Absolute wird sich nicht ausgehen, und wenn er dann die FPÖ zertrümmert, wird es ihm bald wie Schüssel ergehen.

      Kurz hat seine guten Seiten, aber in gesellschaftspolitischer Hinsicht steht er links: "was man bei der Gesellschaftspolitik versaut, kann man bei der Wirtschaftspolitik kaum gut machen."

    • Riese35
      11. Juli 2017 07:25

      Da ist das Reißverschlußsystem. Das kann alle guten Aktionen konterkarieren. Wird er Gudrun Kugler zum Familienminister machen? Wird sie die Kraft haben, gegen massiven Widerstand und Drohungen ihre Linie durchzusetzen? Hehre Ideale reichen nicht, man muß auch wissen, welche Waffen und wie man diese bei Widerstand in Stellung bringt.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 07:28

      Richtig Riese35 aber es aendert nichts an der Realitaet. Es ist die beste Alternative, die wir haben. Ausser nichtdemokratischen Alternativen.

    • Riese35
      11. Juli 2017 07:29

      Wen würde Kurz zum Unterrichtsminister machen, zum Kulturminister? Wenn er wie Schüssel das Kaliber einer Gehrer auf so einen Sessel setzt, dann ist Hopfen und Malz verloren. Gehrer hat gesellschaftspolitisch fast alles, was Schüssel Gutes geleistet hat, konterkariert. Sie hat die Basis für rote Gesellschaftspolitik geschaffen. Kurz hat völlig unnötigerweise die Möglichkeit der Gesamtschule geschaffen. Und große Zufriedenheit für die Homoadoption hat er auch ausgestrahlt.

      Gesellschaftspolitisch wird von ihm nichts zu erwarten sein. Er wird der schwarzen Maurerpartie nicht auf die Zehen steigen. Ihn jetzt mit einer Absoluten auszustatten, hieße trotz salbungsvoller Worte mehr vom jetzigen.

    • Riese35
      11. Juli 2017 07:40

      @simplicissimus: Ich formulierte noch eine Stufe vorsichtiger: Kurz ist nicht die beste Alternative, sondern die beste Hoffnung, um aus gesamtösterreichscher Perspektive der FPÖ zu einer gemeinsamen Mehrheit zu verhelfen.

      Ich sehe nur das Problem, daß sowohl Strache als auch Kurz ausgeprägte Alphatiere sind, die wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, sich selbst einer Sache wegen zurückzunehmen und ihr zu dienen: die Tugend des rechten Maßes. In einem Regierungsamt sähe ich Heimbucher oder Hofer lieber als Strache. Strache hat andere, ganz hervorragende Qualitäten, nämlich den Zusammenhalt der Partei ermöglichen. Das wird in einer Regierung schwierig genug sein.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 08:28

      Riese35, wieder einverstanden, ich haette die FPOe auch lieber oben, als die OeVP. Ich bin kein Kurz-Fan, aber wenn er wie gesagt weder eine Sorosmarionette noch ein totaler Feminist ist, dann ist es die einzige Hoffnung, ich nannte es halt beste Alternative. Unter Blinden ...

    • Dennis
      11. Juli 2017 09:25

      Unterschätzen Sie nicht die Wirtschaftspolitik. Bill Clinton's Satz "It's the economy, stupid!" ist ausnahmsweise intelligent. Ohne gute Wirtschaftspolitik geht gar nichts und genau daran scheitern sämtliche rechtspopulistische Parteien Europas. Ihnen fehlt es hier an Kompetenz. Die Wirtschafts- und Finanzpolitik ist etwas trockener und abstrakter, ihre Themen emotionalisieren oft nicht so wie die sichtbaren Flüchtlinge, Islamisten u.a., aber sie ist in Wahrheit fundamental, wenn man ein Land verändern will und wenn man sich die Basis für gutes Regieren schaffen will.

      Staaten sind schon wegen ihrer Wirtschaftspolitik entweder in den Abgrund gestürzt oder haben zum Höhenflug angesetzt.

    • Undine
      11. Juli 2017 09:34

      Man darf nicht vergessen, daß es Jörg HAIDER (die FPÖ wurde damals zweitstärkste Partei!) war, der SCHÜSSEL---die ÖVP war auf dem DRITTEN Platz gelandet!---zum KANZLER GEMACHT hat! Ohne HAIDER wäre die ÖVP weg vom Fenster gewesen!

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 10:27

      Dennis, auf den Einwand habe ich gewartet. Ich unterschaetze keineswegs die Wirtschaftspolitik, sie ist immens wichtig, genauso wie Gesellschaftspolitik. Bin selber Wirtschaftstreibender. Jedoch funktioniert Wirtschaft mit der falschen inneren Einstellung schlecht. Auch wenn das Umfeld sehr liberal und wirtschaftsfreundlich ist. Deswegen meine ich, dass Gesellschaftspolitik knapp vor Wirtschaftspolitik kommt. ZB eigene Kinder durch kulturell unpassende Menschen ersetzen zu wollen, oder die schrankenlose Alimentierungspolitik, das ist ruinous und kann durch bessere Wirtschaftspolitik hoechstens abgemildert werden.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 10:31

      Richtig Undine, ich haette auch gerne die FPOe vorne, aber das spielt's gegen Kurz einfach nicht, ganz egal ob uns das passt oder nicht. Ich hege jedenfalls die Hoffnung, dass Kurz sehr wohl ein trojanisches Pferd ist, aber nicht fuer sondern gegen das System. Lass mich ein bisschen simpel sein, die Enttaeuschung werd ich aushalten und aendern koennen wir es sowieso nicht. Die 67% der Frauen werden auch diese Wahl entscheiden.
      Schlimm waere es nur, wenn es Schwarzrot oder Blaurot gaebe.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 10:49

      FPÖ, AfD etc., haben eine Riesenproblem damit, dass sie keinerlei Netzwerke in der Finanzwirtschaft oder auch Industrie haben. Ihre "Netzwerke" beschränken sich auf Spendenbetteleien oder sonstige "Zuwendungen"... Wenn es bei einem z.B. Firmenbesuch gelingt, schreibt man sich das als "Erfolg" auf die Fahnen. Was es natürlich NICHT ist.

      Selbstverständlich werden diese Parteien freundlich und höflich empfangen. Ist man doch auf diesen Ebenen wohlerzogen. In Wahrheit aber nimmt man sie nicht wirklich ernst. Und sollten sie als politischer Verhandlungspartner auftreten, wird man mit ihnen Katz und Maus spielen und auch sonst alles mit ihnen machen was man schon immer wollte..

    • dssm
      11. Juli 2017 12:07

      @simplicissimus
      Von den Freiheitlichen („HC“) hört man wenig, das liegt aber sicherlich nicht an den mangelnden Themen, sondern den gekauften Medien.
      Allein der Vorschlag mit der Zwangsmitgliedschaft in Kammern ist revolutionär und hätte eine breite Diskussion der Pro und Contra verdient.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 13:06

      Sicher mindert die boeswillige Berichterstattung ueber Strache und das Ignorieren guter Auftritte die Chancen von Strache.
      Deswegen wird ja auch Kurz die Wahlen gewinnen und er hat ja offensichtlich auch mehrheitliche Unterstuetzung unserer Frauen.
      Der Nazimief, mit dem die SPOe die FPOe seit Jahrzehnten perfiderweise angepatzt hat, ist nicht so leicht wegzuwaschen.
      Das koennen wir kurzfristig nicht aendern.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2017 13:51

      Ich bin überzeugt, dass eine Vernetzung mit den Hauptstrom-Medien gar nicht mehr sooo notwendig ist. Die öden Hetz-Kampagnen gegen die FPÖ werden von den letzten "Durchblätterern" mit einem nonchalanten Achselzucken abgetan. Freilich indoktrinierte Links-Ideologie-Parteigänger können sich da noch einen runterholen. Ausschließlich für dieses Publikum gibt's diese "Porno"-Vorlagen...

      Man schlage den Laptop auf und gebe einfach nur "fpö youtube" ein und man kann alles abfragen - auch im O-Ton. Ich glaube, den "Linken" wird erstmals so richtig bewusst, dass die FPÖ ein politischer FAKTOR ist. Und Kurz ein FAKTOR werden wird.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 14:47

      Ich kenne eine Reihe Buergerlicher, die sehr wohl noch entsetzt aufjaulen, wenn man die FPOe nur erwaehnt, leider ...

  53. Tegernseer
    11. Juli 2017 06:29

    Eine wahrliche Sensation wäre wenn die österreichische Verräterpartei, die seit 30 Jahren ununterbrochen in der Regierung sitzt und das ganze Schlamassel mitzuverantworten hat, nur den Spitzenkandidaten auswechselt un dafür vom Wähler mit dem ersten Platz belohnt wird.

    • simplicissimus
      11. Juli 2017 06:35

      Ja, es saehe wie bitterer Hohn aus. Aber der Geschichte sind Verraeter wurscht, solange sie Erfolg haben.

    • Flotte Lotte
      11. Juli 2017 06:54

      Tegenseer - absolut auf den Punkt gebracht; denn das ist wirklich eine Frechheit!

    • Sandwalk
      11. Juli 2017 08:06

      Nicht nur der GRÖFAZ wusste es, auch viele Philosophen hatten in die Kerbe:

      Am Ende zählt nicht Recht oder Unrecht. In der Politik zählt nur der Sieg. Daher: Bitte mit dem Matschgern aufhören!

    • Cotopaxi
      11. Juli 2017 08:20

      Die Schwarzen Granden lassen Kurz vor der Wahl anscheinend freie Hand, weil er Stimmen bringt. Nach der Wahl werden sie schon dafür sorgen, dass es wieder Rot-Schwarz wird.

    • keinVPsuderant
      11. Juli 2017 08:45

      Hier wird gerne übersehen, dass nicht nur eine Person (Obmann) ausgetauscht wurde (was wir ja schon oft erlebt haben), sondern die Partei komplett umgekrempelt wurde und ein völlig neuer Stil eingezogen ist. Das wirkt und bleibt und die "frommen Wünsche", dass es einen Rückfall geben wird, sind Illusion! Gott sei Dank!

    • Cotopaxi
      11. Juli 2017 09:16

      Wurden etwa die Bünde aufgelöst und die Landesparteien entmachtet? Wurden die Karase und Buseks aus der Partei ausgeschlossen?

    • keinVPsuderant
      11. Juli 2017 09:30

      @Cotopaxi, die Bünde, die Landeshauptmänner, die Bürgermeister muss man nicht rauswerfen, die leisten - honoriert vom Wähler - gute bis beste Arbeit. Man muss nur ihren Einfluss, ihr Dreinreden in die Bundespartei ordentlich beschneiden, was bekanntlich geschehen ist. Denn diese können in ihrem Breich auch nach ihren Vorstellungen wirken, wie das nun Kurz mit seiner frischen Mannschaft kann. Karas, Busek und Konsorten haben auch schon kapiert, dass Schluss ist mit ihrer Politik von vorgestern!!!

    • Dennis
      11. Juli 2017 10:13

      Ich hau mich ab vor lachen, beim Durchlesen der trotzigen FPÖ-Kommentare.
      Erstens: Kurz fällt sehr viel ein, obwohl er mitregieren muss als Zweiter. Strache fällt nix, absolut nix ein.
      Zweitens: Kurz' Fähigkeit politische Mitbewerber zu respektieren – zumindest öffentlich – ist gerade das, was ihn von seinen Mitbewerbern unterscheidet, und das wünschen sich die Österreicher.
      Drittens: Statt die Stärken des Anderen anzuerkennen, gebärdet man sich wie ein schlechter Verlierer. Erbärmlich.

      Solange einem die Meinungsumfragen wohl gesonnen sind, ist man im Stimmungshoch. Und sobald nicht mehr, kommt dabei so etwas Peinliches heraus, wie "das ist wirklich eine Frechheit!" Ich hau mich ab...!

    • Rau
      12. Juli 2017 07:38

      Man muss wahrlich kein FPÖ Anhänger sein um diese Inszenierung zu durchschaun, nur absoluit verblödet, diese für bare Münze zu nehmen. Ich habe mir diese Puls4 Sendung angesehen. Absolut lachhaft der Einstieg dieses neuen Sprechers (Eine Bewegung die sich bewegt) Und wenn Sie im Hintergrund die Zuseher beachtet haben, dann war da heftiges Gelächter. Dazu Aussagen von Kurz wie Österreich kann nicht quasi das Weltsozialamt sein, dann wettert er gegen Sozialbetrug, Migranten, Mindestsicherung vs Mindestrenten... kurz purer Populismus, der ihm aber im Unterschied zu Strache nicht vorgeworfen wird. Eine wirklich amüsante Vorführung, die auch mich erheitert hat

  54. Ausgebeuteter
    11. Juli 2017 06:15

    Zu den vier skizzierten Varianten gilt der buddhistische Wunsch:
    Möge die Übung gelingen.
    Alles andere wäre worst case scenario.

    • Ausgebeuteter
      11. Juli 2017 06:17

      Aber in den kommenden Wochen werden die roten und grünen Schmutzkübel schon gefüllt und ÖVP wie FPÖ ordentlich angepatzt werden.

  55. Helmut Gugerbauer
    11. Juli 2017 04:14

    Dass diese Szenarien nicht mehr reine Utopie sind, zeigt sich ja an der kopflosen Panik von ORF&Co. Am meisten haben Linke wahrscheinlich vor einer rechten Verfassungsmehrheit Angst. Die könnte Vieles zertrümmern, von dem sie noch vor Kurzem überzeugt waren, sie hätten es auf Ewig einbetoniert. Der Wahlkampf wird noch grauslich werden...

  56. kritikos
    11. Juli 2017 01:48

    Also, die Neos nur wegen wirtschaftsliberaler Aussagen positiv zu beurteilen finde ich zwar bei AU, der für die liberale Wirtschaftseinstellung deutlich auftritt, nicht befremdlich, aber dass er die Homo-Ehe, Feminismus und Migration, eindeutig links, minimalisiert wundert mich. Aber, wie er selbst schreibt: Alles ist möglich.
    Ich hoffe mit aller Kraft, dass der Österreicher diesmal mehrheitlich die Kurz-ÖVP wählt, zumindest um die SPÖ hinaus zu boxen. Ach wie könnt' das schön sein, ein sauberes Österreich ...





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