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Der Wahlkampf, die OSZE und neue sozialdemokratische Patzer drucken

Lesezeit: 4:00

Es wäre gut, wenn die Nationalratswahlen weit schneller als geplant stattfinden würden. Denn seit vielen Wochen überlagert ein jetzt schon untergriffig gewordener Wahlkampf wirklich jedes andere Thema. Das konnte man auch rund um das soeben abgelaufene Ministertreffen der OSZE im niederösterreichischen Mauerbach ablesen. Hätte sich Österreich etwa an Großbritannien ein Vorbild genommen, dann wären die Wahlen schon mehrere Wochen und nicht erst fast ein halbes Jahr nach der Festlegung darauf abgehalten worden. Wir müssen das hingegen noch weitere drei Monate aushalten.

Die parteipolitische Überlagerung des OSZE-Treffens ist an mehreren Indizien festmachbar (obwohl die OSZE seit vielen Jahren keinen einzigen Parteipolitiker interessiert hat):

Der deutsche Außenminister Gabriel – ein Sozialdemokrat – schwänzte das Treffen. Ebenso die EU-Außenkommissarin – ebenfalls eine Sozialdemokratin. Dabei sind solche Treffen für Außenminister eigentlich Pflichttermine. Wer die politischen Spielchen kennt, weiß, dass das keine Zufälle sind. Und der weiß auch, dass Sozialdemokraten international auch in schlechten Zeiten zusammenhalten. Da will man offenbar nicht einen Termin unter Leitung des ÖVP-Obmannes aufwerten.

Nie werden wir natürlich erfahren, ob es diesbezüglich auch diskrete Anrufe aus dem Büro des SPÖ-Vorsitzenden gegeben hat. Mies ist das Verhalten von Gabriel und Mogherini jedenfalls auch dann, wenn die beiden ganz eigenständig gehandelt haben sollten (beziehungsweise "krank" geworden sind). Und sei es nur,  wenn beide von sich aus über die beharrliche Kritik von Sebastian Kurz an ihrer Immigranten-Welcome-Linie verärgert sind und ihn deshalb meiden.

Die außenpolitische Sprecherin der SPÖ, eine bisher völlig unbekannte Christine Muttonen – höchstwahrscheinlich eine Quotenfrau –, hat in den Tagen vor dem Ministertreffen Kurz plötzlich schwer angeschüttet. Er kümmere sich zu wenig um die OSZE (obwohl er dafür intensiv herumgereist ist). Offenbar kann Kurz derzeit nicht einmal aufs Klo gehen, ohne dass die SPÖ dies anrüchig fände.

Solcherart einen nationalen Wahlkampf in internationale Gremien zu tragen, gehört sich zwar überhaupt nicht. Aber die Anti-Kurz-Attacke schien ein aufgelegter Elfer für die SPÖ zu sein, da derzeit aus diversen Gründen gleich vier wichtige OSZE-Funktionen unbesetzt sind und da ja jede einzelne Neubesetzung eine extrem schwierige Einstimmigkeit unter allen 57 Mitgliedsstaaten erfordert. Da schienen eine Blamage für Kurz und ein kleiner Punktegewinn für die Sozialdemokraten fast vorprogrammiert.

Doch völlig überraschend konnte Kurz nach dem Mauerbacher Treffen einen Konsens zumindest aller hier versammelten Minister über alle vier von ihm vorgeschlagenen Neubesetzungen verkünden. Das ist ein neuer großer Erfolg für ihn. Und es wäre eine zusätzliche Blamage für die Sozialdemokratie, wenn Gabriel jetzt noch nachträglich die Sache unter irgendeinem Vorwand blockieren würde. Sind doch überdies zwei der vier Neuen deklarierte Sozialisten.

Noch interessanter ist, was oder genauer wer Kurz den Weg zum Erfolg geöffnet hat: Das war nämlich eindeutig der russische Außenminister Lawrow. Dabei hat dieser wie viele seiner Vorgänger das Image, – nicht nur in der OSZE – ständig ein Minister Njet zu sein. Aber jetzt hat er die Chance genutzt, in Mauerbach – in Abwesenheit anderer wichtiger Minister – als der einzig wichtige Weltpolitiker und zugleich freundliche Konsensbringer dazustehen.

Für dieses Verhalten Lawrows gibt es darüber hinaus zwei verschiedene Erklärungsstränge, die auch beide parallel zutreffen können:

Einerseits scheint das erste Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Trump vor wenigen Tagen in Hamburg eine ost-westliche Tauwetterphase eingeläutet zu haben, die viel intensiver ist als bisher gedacht. Dieses Tauwetter äußert sich nun auch in anderen Fragen als einem begrenzten Waffenstillstand in Syrien. Das wäre für die Welt überaus erfreulich (und macht die verbissene Kampagne von Medien und Opposition in den USA gegen jeden amerikanisch-russischen Kontakt umso dümmer und geschmackloser).

Andererseits könnte Lawrow auch durchaus eine kleine Wahlhilfe für Kurz beabsichtigt haben, indem man diesem einen politischen Erfolg zuschanzt. Ohne dass das jemals gesagt worden wäre, dürfte Moskau nämlich ein Wechsel im Wiener Kanzleramt von Rot auf Schwarz durchaus genehm sein. Man denke nur an den sich derzeit zeigenden Hass der amerikanischen Sozialdemokraten – also der US-Demokraten – auf Moskau, der heute größer ist als zu Zeiten, wo in Russland noch die brutale Diktatur des real existierenden Sozialismus geherrscht hat. Da ist den Russen derzeit überall ein rechter Politiker lieber.

Das ist verständlich. Das darf freilich nicht dazu führen, dass man vergisst, dass Russland zwar keineswegs mehr der mörderische Gulag-Staat von einst, aber deswegen noch lange kein demokratischer Rechtsstaat ist. Und vor allem, dass Russland mehrere Territorien anderer Länder einfach mit seiner überlegenen Waffengewalt erobert hat und besetzt hält.

Wer sich wirklich über eine solche Wahlhilfe für Kurz ärgern muss, sind freilich die Freiheitlichen. Haben sie doch erst vor wenigen Monaten einen Freundschaftsvertrag mit der russischen Staatspartei abgeschlossen. Dieser aber scheint jetzt in Moskau niemanden mehr zu interessieren.

Das beweist wieder einmal die alte Weisheit: In der Politik gibt es keine Freundschaften, sondern nur Interessen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 12:08

    Ein guter und treffender Artikel!
    Er wäre noch besser, würde A.U. die Textblöcke der Atlantikbrücke weglassen.

    " Das darf freilich nicht dazu führen, dass man vergisst, dass Russland zwar keineswegs mehr der mörderische Gulag-Staat von einst, aber deswegen noch lange kein demokratischer Rechtsstaat ist. Und vor allem, dass Russland mehrere Territorien anderer Länder einfach mit seiner überlegenen Waffengewalt erobert hat und besetzt hält."

    Hm. Woher will A.U. wissen, daß Russland "kein demokratischer Rechtsstaat ist"?
    Hat er jemals in einem solchen gelebt? In der Schweiz vielleicht?
    Diese Republik ist weder demokratisch, noch ein Rechtsstaat.

    Ungehindert dürfen zigtausende, die illegalerweise die österr. Staatsbürgerschaft haben, an Wahlen teilnehmen und Leistungen dieses Staates abziehen. Gesetze garantieren dem Staatsbürger Rechte, aber Behörden agieren gegen Gesetze und Richter setzen Recht. Direkte Demokratie ist de facto nicht existent. Sehr demokratisch das!

    In keinem anderen Land können Häuser - bloß weil darin angeblich eine historisch unerwünschte Person geboren wurde - enteignet werden. Kinder zu tausenden geschändet, aber keine Täter ermittelt. Und so weiter. Von der permanenten Täterschutzjustiz sprechen wir erst gar nicht! Ein Muster an Rechtsstaatlichkeit in jeder Hinsicht!

    Ja und welche "Territorien anderer Länder" hat denn Russland besetzt?
    Mir fallen grad keine ein.
    Aber der Yankeedreck sitzt im Irak und Syrien. Gegen jedes Völkerrecht.
    Stehen russische Armeen in der EU?
    Nein, aber US-Armeen schon. Dagegen wäre ja nichts einzuwenden, wenn im Sinne der materiellen und rechtlichen Reziprozität z.B. eine deutsche Armee in den USA stationiert wäre.

    Ich sehe Russland auch mit Vorsicht. Die haben im letzten Jahrhundert zweimal gegen uns Krieg geführt. (Ja, ich weiß schon, der Zar hat uns nicht die Mörder des Thronfolgers geschickt und nicht gegen uns mobil gemacht und und Stalin wollte Deutschland ja nur befreien...sie brauchen mir nicht zu antworten!)
    Völker haben keine Freunde, Völker haben Interessen. Aber man sollte versuchen, andere wenigstens nicht zum Feind zu haben und unter den Völkern diejenigen zu stärken, mit denen ein friedliches Zusammenleben zu erwarten ist.
    Der Putin ist der beste Russe für uns seit hundert Jahren. Ein besonnener Staatsmann.
    Nicht vergessen: Die Auswahl an Zaren ist eine weit gespannte. Reicht von Iwan dem Grausamen bis zu einem Stalin und von einem Peter dem Großen bis zu einem Säufer Jelzin.

    Um ein altes Bonmot zu zitieren: "Welches Schweinderl hätten's denn gern?"

    Bitte ein wenig weniger "atlantic brothers" wenn's geht!

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 12:29

    Russland war nicht der mörderische Gulag-Staat. Das war die marxistisch-leninistisch-stalinistische Sowjetunion.
    Noch lange kein demokratischer Rechtsstaat? Ein demokratischer Rechtsstaat wie Österreich, wie Deutschland?
    Wenn ich mir die zehntausenden ungesühnten Mordversuche an Polizisten in Hamburg in Erinnerung rufe, dann fällt mir dazu nicht irgendwas mit Rechtsstaat ein. Oder beim Maas oder beim unmöglich gemachten Spenden an die Identitären.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 01:22

    Kurz ist zweifellos ein kluger und charismatischer Politiker. Für mich ist es aber trotzdem nicht einfach, ihm meine Stimme zu schenken. Aus folgenden Gründen:

    - die ÖVP, der Kurz ja angehört, hat die fragwürdige Flüchtlingspolitik überhaupt erst ermöglicht und - nicht nur das - auch gestützt.
    - Kurz hat Angela Merkel sinngemäß als vorbildliche Politikerin bezeichnet (bei Anne Will)
    - Kurz hat das Islamgesetz mitzuverantworten, das die IGGIÖ unverhältnismäßig aufwertet
    - Kurz hat als Außenminister keine Rücknahmeabkommen mit diversen Ländern vereinbart (wie das Spanien getan hat)
    - Kurz tritt für Resettlementprogramme ein, also groß angelegte Übersiedlungen von Menschen nach Europa

    All das stört mich schon. In diesen Fragen hat die FPÖ immer eine klarere Haltung vertreten.

    Schattenseiten gibt es allerdings auf bei der FPÖ. Hier ist es die fehlende klare Linie in der Wirtschaftspolitik, die zwischen linkspopulistischen und durchaus liberalen Ansätzen in bemerkenswerter Weise schwankt. Hoch anzurechnen ist der FPÖ allerdings das Eintreten für direkte Demokratie, obwohl man nicht weiß, ob sich die FPÖ nach der Wahl auch noch dafür interessieren wird.

    Könnte ich bei der Nationalratswahl meine Stimme teilen, würde ich Kurz mit der ÖVP eine halbe Stimme für Wirtschaftspolitik und der FPÖ eine halbe Stimme für die konsequente Migrationspolitik geben. Vielleicht sollte man sich einmal ein Wahlrecht überlegen, das dem Souverän eine derart differenzierte Stimmabgabe ermöglicht, aber das ist ein anderes Thema.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 08:37

    Mogherini gehört zu den Kommunisten die Renzi unter dem Deckmantel der SD in Schlüsselpositionen gebracht hat. Im Auftrag des Kommunisten und Stalinpreisträgers Napolitano, unter wohlwollender Assistenz der Kommunistin Merkel durch Ausschaltung der antkommunistischen Mehrheit Italiens die dieses Spiel ja seit langem kennt. Einmal Kommunist, immer Kommunist. (Man kann auch mit Sensenmann Bolschewik) sagen.
    Finanziert durch das fabianische Großkapital von westlichen Oligarchen und natürlich Soros der offen für den "Weltkommunismus" eintritt und dieses mit seinen persönlichen 30 Milliarden $ (!) finanziert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 11:14

    Der Schlüssel zur (aussenpolitischen) Kompetenz von Kurz heißt Dr Michael Linhart. Ein Name den man sich merken sollte. Vor etwa drei Jahren hatte ich Gelegenheit, seinem Vortrag zu lauschen und ihn in einen interessanten Diskurs zu verwickeln. Ich weiß nicht, warum es den F so schwer fällt, sich Sachkompetenz von - ihnen couleurmäßig vielleicht nicht nahestehenden, aber fachlich exzellenten Spitzenbeamten einzuholen, aber bei den Verrats- und Verräterneurosen wildgewordener mittlerer und kleiner Parteifunktionäre, die ich seinerzeit nach Denuntiatiuonen kommunistischer Journalisten am eigenen Leib zu erdulden hatte, bis ich beschlossen habe, die mit Schaum vor dem Mund gegen mich rasenden sogenannten Parteifreunde hinter mir zu lassen wundert mich das nicht.
    Ja, El Capitan, da muß ich Ihnen recht geben: Kurz macht sein Ding. Und niemand, außer sie sich selbst, hinderte die F in den letzten Jahren daran, es ihm gleichzutun. Nun, die Würfel rollen. Am Wahlabend, werden sie gefallen sein.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 08:27

    Was habe ich versäumt? Welche Territorien hat Russland mit Waffengewalt erobert, und hält diese besetzt? Wenn die Krim gemeint ist, war das immer russisches Gebiet (seit Katherina ll, 1783) das von Chruschtschow gegen einen langfristigen Pachtvertrag an die Ukraine verschenkt wurde (die Ukraine war ja bekanntlicherweise ein Teil der UdSSR).
    Was Kurz betrifft würde ich zur Vorsicht raten. Zu viele widersprüchliche Äußerungen haben wir von ihm vernommen. Das der Durchschnitt der Schatzsucher gebildeter ist als der durchschnittliche Österreicher, tut weh. Vor allem weil ein Großteil der Ankommenden Analphabeten sind.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2017 14:18

    An die FPÖ gerichtet---dieser Satz von @Sensenmann um 12:35 sollte unbedingt BEHERZIGT werden:

    "Die FPÖ täte gut daran zu zeigen, WAS auf dem Spiel steht, wenn es 5 Jahre so weiter geht und daß nur sie was ändert. Den Strache zu plakatieren ist da etwas zu wenig!"

    Ja, die FPÖ muß OFFEN und MUTIG AUSSPRECHEN, was uns einheimischen Österreichern dadurch droht, daß ROTE (und deren GRÜNE Einflüsterer!) und SCHWARZE bisher nicht nur JEDE unverschämte FORDERUNG der MOSLEMS erfüllt haben, sondern in vorauseilendem Gehorsam dem Islam und seiner Verbreitung auch noch jede Rutsche legen!

    Österreich VERLIERT vollkommen seine IDENTITÄT!

    Die Straßen sind voll von schwangeren Kopftuchfrauen, die neben dem Kind im Kinderwagen noch zwei weitere Kinder mit sich führen---die WIR alle FINANZIEREN und die in einigen Jahren voll und ganz über uns bestimmen werden.

    DAS muß die FPÖ offen aussprechen---auch bei heftigstem GEGENWIND!

    Bei der Wahl im Oktober öffnet sich für EINEN TAG die Möglichkeit, die WEICHEN neu zu stellen, damit der Zug eine andere, zum besseren Ziel führende Richtung einschlagen kann! Zeit wird's! Sie ist knapp bemessen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2017 10:39

    Christine Muttonen ist keineswegs unbekannt. Sie hat sich bereits vor einigen Jahren "hervorgetan", indem sie, ganz nach den Motto "Kauft nicht bei Juden", dazu aufgerufen hat, keine Produkte aus Israel zu kaufen, die in den "besetzten" Gebieten produziert wurden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2017 12:09

    Die halbe Welt wundert sich und ganz Österreich rätselt warum die Österr. so lange Zeit benötigen um von allen Parteien gewollte NR-Wahlen abzuhalten.

    Ganz einfach! SPÖVP haben sich bekanntlich diesen Staat aufgeteilt. Wissen Sie wie lange man braucht um möglichst viele Pfründe nach verlorenen Wahlen abzusichern?
    Da müssen die RotSchwarzen Doppelspitzen in den staatlich beeinflussten Firmen durch vorzeitige Vertragsverlängerung gesichert werden. Da müssen noch schnell Parteifreunde im Staatsdienst abgesichert oder neu untergebracht werden. Das alles benötigt natürlich viiiiel Zeit.

    Wundert sich noch wer?

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  1. BHB (kein Partner)
    14. Juli 2017 23:18

    Sowas gibs auch nur in Wien.
    Die Uni Wien ist sehr alt, existierte schon bevor die Osmanen Konstantinopel einnahmen
    Und nun sowas:
    krone.at/oesterreich/moschee-in-uni-naehe-mit-spendengeldern-finanziert-mehr-wohlgefuehl-story-578494

    Der Islam gedeiht nicht nur super in Wien, er macht,sich breiter als breit!

  2. McErdal (kein Partner)
    14. Juli 2017 14:50

    Blöder und widerlicher geht's nimmer!
    *********Nazi-Schiff will Flüchtlingsboote stoppen**********
    Selbstjustiz im Mittelmeer
    zu finden bei b l i c k . c h
    Ein Schiff der umstrittenen Identitären Bewegung hat sich auf den Weg zur libyschen Küste gemacht. Die rechtsextreme Gruppierung will dort die Rettung von Flüchtlingen verhindern. NGOs üben starke Kritik.
    Hier ist das Schiff von Martin Sellner und seinen MANNEN gemeint!

  3. McErdal (kein Partner)
    14. Juli 2017 14:40

    ************Georgia Guidestones gestohlen?*************
    auf n 8 c h t w a e c h t e r . i n f o
    Die Georgia Guidestones, ein Anfang der 1980er Jahre errichtetes mysteriöses Granitmonument, welches 10 Leitfäden in acht modernen Sprachen enthält, wurde laut Offiziellen des Elbert County Sheriffbüros gestohlen. Was die Ermittler ratlos macht ist, wie jemand die 200 Tonnen schweren Platten bewegt haben konnte, ohne das irgendwer dies bemerkte.
    »Jemand oder Etwas kam vergangene Nacht und nahm sie mit«, sagte der Sheriff von Elbert County, Shayne Heap, bei einer Pressekonferenz am frühen Morgen. »Diese Dinger sind wirklich schwer und es würde eine große Truppe und schwere Maschinen brauchen, um

  4. AppolloniO (kein Partner)
    14. Juli 2017 12:09

    Die halbe Welt wundert sich und ganz Österreich rätselt warum die Österr. so lange Zeit benötigen um von allen Parteien gewollte NR-Wahlen abzuhalten.

    Ganz einfach! SPÖVP haben sich bekanntlich diesen Staat aufgeteilt. Wissen Sie wie lange man braucht um möglichst viele Pfründe nach verlorenen Wahlen abzusichern?
    Da müssen die RotSchwarzen Doppelspitzen in den staatlich beeinflussten Firmen durch vorzeitige Vertragsverlängerung gesichert werden. Da müssen noch schnell Parteifreunde im Staatsdienst abgesichert oder neu untergebracht werden. Das alles benötigt natürlich viiiiel Zeit.

    Wundert sich noch wer?

  5. Torres (kein Partner)
    14. Juli 2017 10:39

    Christine Muttonen ist keineswegs unbekannt. Sie hat sich bereits vor einigen Jahren "hervorgetan", indem sie, ganz nach den Motto "Kauft nicht bei Juden", dazu aufgerufen hat, keine Produkte aus Israel zu kaufen, die in den "besetzten" Gebieten produziert wurden.

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    14. Juli 2017 10:15

    Wenn die Sozis dem Kurz die Show überlassen geht das wahrscheinlich nicht anders. Politisch sind sie fertig, sonst würden sie Politik nicht an Spinn-Docs outsourcen. Hoffentlich gibt es bei uns die längst fällige Redimensionierung dieser überkommenen Partei, die einmal eine Arbeiterpartei war.

    Bei den Freiheitlichen fragt man sich aber wirklich, wann die aus der Hängematte heraus steigen wollen. Inzwischen verhalten sie sich wie die övp damals unter Schüssel. Aus Selbstgefälligkeit direkt in den Abgrund.

  7. fredl (kein Partner)
    14. Juli 2017 09:13

    Oder Donezk? Die Waffengewalt gegen die russische Bevölkerung ging eindeutig von den ukrainischen Faschisten aus, unterstützt von dieser unsäglichen Kreatur namens Soros. Die russische Bevölkerung wurde von höchsten ukrainischen Regierungsstellen als Ungeziefer, das ausgemerzt werden muss, bezeichnet, und in Gebieten mit 98% russsischer Bevölkerung sollte Russisch als Amtssprache verboten werden. Putin kam seinem Volk in höchster Not zuhilfe und sonst gar nichts. Uns würde niemand helfen, schon gar nicht irgendein EU-Wurm. Sorry, aber bei obigem A.U.-Schriftl handelt es sich um plumpe Kurz-Propaganda. Seltsames Werk!

  8. fredl (kein Partner)
    14. Juli 2017 08:59

    Mit Verlaub, diese Theorien samt Erklärungsansätzen sind nach meiner Meinung völlig an den Haaren herbeigezogen. Der Herr A.U. glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich der Herr Gabriel, die komische EU-Kommisarin, der Lawrow und das komplette OSZE-Treffen um unseren Maturanten dreht. Die pfeifen auf den Kurz, die haben andere Beweggründe für ihre Entscheidungen als das Wohl unseres Bübleins. Noch zwei Seltsamkeiten im Artikel: Wenn lt. Herrn A.U. Russland keine Demokratie ist, was bitte ist dann die EU? Und was meint Herr A.U. mit "mit Waffengewalt Territorien anderer Länder erobert"? Die Krim? Also bitte! Die Krim ist mindestens so russisch wie der Papst katholisch!

  9. Anmerkung (kein Partner)
    14. Juli 2017 05:12

    Apropos Frau Muttonen:
    Sie ist ja nicht nur als Außenpolitikerin bekannt. Noch berühmter ist sie eigentlich als Kulturpolitikerin. Über ihre Aktivitäten für den Kinderaktionskünstler Otto Mühl etwa war im "Standard" v. 2.3.2004 zu lesen:

    "Im Wiener MAK wird morgen die Ausstellung 'Otto Muehl. Leben / Kunst / Werk. Aktion Utopie Malerei 1960-2004' eröffnet (...)
    'Die Ausstellung soll stattfinden': Die Kultursprecherin der SPÖ, Christine Muttonen, hat sich gegen die von der FPÖ geforderte Absage ausgesprochen. 'Die Straftaten Otto Muehls sind die eine Seite, die Kunst eine andere. Das darf man nicht vermischen, und ich sehe auch keinen Grund, diese zwei Seiten zu vermischen', so Muttonen".

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. Juli 2017 10:16

      Grübel, grübel. Dann müsste das auch für Leni Riefenstahl gelten, die nebenbei nicht als Kinderschänderin bekannt war?

    • Undine
      14. Juli 2017 10:47

      @Prinz Eugen von Savoyen

      ...ja, müßte!

      Die "Memoiren der Leni Riefenstahl" sind sehr empfehlenswert!

      PS: In der heutigen Zeit scheint der Hang zur Kinderschänderei--- und viele andere Perversitäten--- sogar sehr förderlich für die Karriere als Künstler zu sein---auf jeden Fall in D und Ö!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. Juli 2017 12:10

      Undine, dass man dem Mühl nach einer rechtskräftigen Verurteilung eine Plattform in der Hochkultur gegeben hat zeigt nur, wie verrottet die alle sind.

  10. Undine
    12. Juli 2017 21:40

    Auch DAS muß Wahlkampf-Thema sein! Die Österreicher müssen endlich aufwachen:

    "Identitäre Bewegung kündigt weiteren „Widerstand gegen Menschenschmuggel“ im Mittelmeer an (VIDEO)"

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/identitaere-bewegung-kuendigt-weiteren-widerstand-gegen-menschenschmuggel-im-mittelmeer-an-video-a2119851.html

  11. Bob
    12. Juli 2017 15:33

    Sind wir wirklich schon so faul und degeneriert, das wir und nicht einmal unserer Haut wehren?
    https://www.unzensuriert.at/content/0024433-Grossbritannien-Moslemischer-Radiosender-sendet-Gewaltaufrufe-gegen-Unglaeubige
    25 Stunden lang kann ein Sender zu Morden aufrufen?

  12. Undine
    12. Juli 2017 14:18

    An die FPÖ gerichtet---dieser Satz von @Sensenmann um 12:35 sollte unbedingt BEHERZIGT werden:

    "Die FPÖ täte gut daran zu zeigen, WAS auf dem Spiel steht, wenn es 5 Jahre so weiter geht und daß nur sie was ändert. Den Strache zu plakatieren ist da etwas zu wenig!"

    Ja, die FPÖ muß OFFEN und MUTIG AUSSPRECHEN, was uns einheimischen Österreichern dadurch droht, daß ROTE (und deren GRÜNE Einflüsterer!) und SCHWARZE bisher nicht nur JEDE unverschämte FORDERUNG der MOSLEMS erfüllt haben, sondern in vorauseilendem Gehorsam dem Islam und seiner Verbreitung auch noch jede Rutsche legen!

    Österreich VERLIERT vollkommen seine IDENTITÄT!

    Die Straßen sind voll von schwangeren Kopftuchfrauen, die neben dem Kind im Kinderwagen noch zwei weitere Kinder mit sich führen---die WIR alle FINANZIEREN und die in einigen Jahren voll und ganz über uns bestimmen werden.

    DAS muß die FPÖ offen aussprechen---auch bei heftigstem GEGENWIND!

    Bei der Wahl im Oktober öffnet sich für EINEN TAG die Möglichkeit, die WEICHEN neu zu stellen, damit der Zug eine andere, zum besseren Ziel führende Richtung einschlagen kann! Zeit wird's! Sie ist knapp bemessen!

    • glockenblumen
      12. Juli 2017 14:59

      *********************************

    • Franz77
      12. Juli 2017 15:59

      Ich bete dafür.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 21:40

      Liebe Undine!
      WIR wissen, WIE knapp die Zeit ist!
      Leider ist der massa damnata das alles nicht bewußt!
      Und von der FPÖ erwarte ich kaum etwas.
      Wo bleibt angesichts der Hamburger Taten der offene Antrag, die Antifa zur terroristischen Vereinigung zu erklären?
      Wo ist der Angriff auf die Sozi-Justiz?

      Ich fürchte, da diese Weicheier mit meiner Stimme einfach weitermachen wie bisher.
      Aber wie gesagt: EINE Chance bekommen sie noch.
      Die letzte.

  13. franz-josef
    12. Juli 2017 12:40

    OT
    Die Online Krone bringt heute einen etwas wehleidigen Bericht über den globalen Wohltäter Soros, der in Ungarn ja nun wirklich schlecht behandelt wird :)
    Und einen Artikel mit mißverständlicher Überschrift über die Mittelmeer-Aktion der Identitären.

    Denken erlaubt (noch)

    Die Kommentare unter beiden Artikeln sind lesenswert und spiegeln die Realität wider, im Gegensatz zum Inhalt der Artikel. Daß so viele Leute inzwischen wissen was wahr und was erlogen/gefärbt ist, wundert mich doch ein wenig.

    • glockenblumen
    • glockenblumen
    • Sensenmann
      12. Juli 2017 21:57

      Nun ja. die gezeigten Zustände sind ja offenbar nicht sonderlich bemerkenswert. Die Mehrheit findet es eben ganz in Ordnung, daß fremde Eindringlinge den eigenen Menschen vorgezogen werden.
      Wäre es anders, hätte ja in Deutschland die AfD die Absolute und hier in Blödsterreich - wo es keinen Deut anders ist - die FPÖ.

      Aber wie man sieht: 52% hierzulande finden das schon in Ordnung.

      Das zum besseren Verstehen, warum bei mir einer von den 52% keinen Auftrag, keine Arbeit und keine Hilfe bekommt.

    • fredl (kein Partner)
      14. Juli 2017 09:42

      Seh ich auch so. Die Artikel deuten an, die Kommentare vervollständigen. Es scheint in einer Meinungs- und allgemeinen Diktatur inzwischen die einzige Möglichkeit zu sein, um ein großes Publikum mit der Wahrheit zu erreichen. krone-online spielt in Ö eine wichtige und nicht zu unterschätzende Rolle gegen das Mainstream-Lügenmonopol. Würde der Journalist anstatt der Poster diese Wahrheiten schreiben, wäre die Krone dank Presserat, NGOs, Sorosknechten und anderem Abschaum in kürzester Zeit erledigt. Die Herren und Damen Journalisten machen das teilweise recht geschickt, kommt mir vor. P.S.: Der Atlantikbrückenblödsinn bei A.U. erinnert mich inzwischen an die Absonderungen des Frey vom Standard

  14. Leopold Franz
    12. Juli 2017 12:29

    Russland war nicht der mörderische Gulag-Staat. Das war die marxistisch-leninistisch-stalinistische Sowjetunion.
    Noch lange kein demokratischer Rechtsstaat? Ein demokratischer Rechtsstaat wie Österreich, wie Deutschland?
    Wenn ich mir die zehntausenden ungesühnten Mordversuche an Polizisten in Hamburg in Erinnerung rufe, dann fällt mir dazu nicht irgendwas mit Rechtsstaat ein. Oder beim Maas oder beim unmöglich gemachten Spenden an die Identitären.

    • Riese35
      13. Juli 2017 07:42

      >> "marxistisch-leninistisch-stalinistische Sowjetunion":

      Ideen und Führung waren kaum russisch. Schon die drei von Ihnen genannten:
      a) Marx war Deutscher
      b) Uljanows Mutter war deutsch-jüdischer Abstammung, sein Vater mongolisch-kalmückischer Abstammung, ein Großteil der Vorbereitungen zur Revolution fand in der Schweiz und in österr. Galizien (Poronin) statt, wo er mit den westlich-revolutionären Ideen in Kontakt kam
      c) Dschugaschwili war Georgier

      Und Bronstein, einer der führenden Köpfe war jüdischer Abstammung aus der Ukraine.

    • Riese35
      13. Juli 2017 07:45

      Warum schiebt man alles Schlechte immer auf "die Russen"? Das ist genaus so verwerflich, wie man Österreich dafür verantwortlich macht, daß Hitler an Österreichs Grenze geboren wurde, obwohl Österreich das einzige Land war, das von Beginn an gegen den Nationalsozialismus gekämpft hat und dessen Regierungschef im Kampfe dagegen gefallen ist. Und es ist genau so verwerfich, wie man einst die Juden pauschal für alles Übel verantwortlich gemacht hat.

  15. Sensenmann
    12. Juli 2017 12:08

    Ein guter und treffender Artikel!
    Er wäre noch besser, würde A.U. die Textblöcke der Atlantikbrücke weglassen.

    " Das darf freilich nicht dazu führen, dass man vergisst, dass Russland zwar keineswegs mehr der mörderische Gulag-Staat von einst, aber deswegen noch lange kein demokratischer Rechtsstaat ist. Und vor allem, dass Russland mehrere Territorien anderer Länder einfach mit seiner überlegenen Waffengewalt erobert hat und besetzt hält."

    Hm. Woher will A.U. wissen, daß Russland "kein demokratischer Rechtsstaat ist"?
    Hat er jemals in einem solchen gelebt? In der Schweiz vielleicht?
    Diese Republik ist weder demokratisch, noch ein Rechtsstaat.

    Ungehindert dürfen zigtausende, die illegalerweise die österr. Staatsbürgerschaft haben, an Wahlen teilnehmen und Leistungen dieses Staates abziehen. Gesetze garantieren dem Staatsbürger Rechte, aber Behörden agieren gegen Gesetze und Richter setzen Recht. Direkte Demokratie ist de facto nicht existent. Sehr demokratisch das!

    In keinem anderen Land können Häuser - bloß weil darin angeblich eine historisch unerwünschte Person geboren wurde - enteignet werden. Kinder zu tausenden geschändet, aber keine Täter ermittelt. Und so weiter. Von der permanenten Täterschutzjustiz sprechen wir erst gar nicht! Ein Muster an Rechtsstaatlichkeit in jeder Hinsicht!

    Ja und welche "Territorien anderer Länder" hat denn Russland besetzt?
    Mir fallen grad keine ein.
    Aber der Yankeedreck sitzt im Irak und Syrien. Gegen jedes Völkerrecht.
    Stehen russische Armeen in der EU?
    Nein, aber US-Armeen schon. Dagegen wäre ja nichts einzuwenden, wenn im Sinne der materiellen und rechtlichen Reziprozität z.B. eine deutsche Armee in den USA stationiert wäre.

    Ich sehe Russland auch mit Vorsicht. Die haben im letzten Jahrhundert zweimal gegen uns Krieg geführt. (Ja, ich weiß schon, der Zar hat uns nicht die Mörder des Thronfolgers geschickt und nicht gegen uns mobil gemacht und und Stalin wollte Deutschland ja nur befreien...sie brauchen mir nicht zu antworten!)
    Völker haben keine Freunde, Völker haben Interessen. Aber man sollte versuchen, andere wenigstens nicht zum Feind zu haben und unter den Völkern diejenigen zu stärken, mit denen ein friedliches Zusammenleben zu erwarten ist.
    Der Putin ist der beste Russe für uns seit hundert Jahren. Ein besonnener Staatsmann.
    Nicht vergessen: Die Auswahl an Zaren ist eine weit gespannte. Reicht von Iwan dem Grausamen bis zu einem Stalin und von einem Peter dem Großen bis zu einem Säufer Jelzin.

    Um ein altes Bonmot zu zitieren: "Welches Schweinderl hätten's denn gern?"

    Bitte ein wenig weniger "atlantic brothers" wenn's geht!

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 12:23

      Ruiniert haben uns die "atlantic brothers" im und nach dem Ersten Weltkrieg, denen schulden wir keinen Dank. Ohne deren Einmischung waere ein massvoller Friede zustandegekommen, ein Hitler uns erspart geblieben und der Kommunismus eingedaemmt worden.Ein Deutsch-oesterreichisches Mitteleuropa waere zu einer friedlichen Supermacht aufgestiegen, die eine vernuenftige Balance der Kraefte bewirkt haette.
      Davon bin ich ueberzeugt.
      Die "atlantic brothers" haben Europa destabilisiert, zuerst 1918, dann mit der pc.

    • Undine
      12. Juli 2017 13:40

      @Sensenmann

      @simplicissimus

      ******************************
      ******************************!

    • Corto Maltese
      12. Juli 2017 14:24

      @simplicissimus Wie hätte denn ein deutsch-österreichisches Mitteleuropa jemals zu einer "Supermacht" aufsteigen sollen. Welche Nationen hätte denn diese Supermacht vereint? Die Tschechen? Die wollten ja vorher schon nicht mehr! Die Ungarn? Die haben 1867 alle Deutschen - wie meine Großeltern - gezwungen sich magyarisieren zu lassen. In den Schulen durfte nur ungarisch gelehrt werden. Niemand in Europa hätte das zugelassen oder gebraucht. Wir dürfen die europäischen Irrungen nicht immer den Amerikanern zuschieben. Historisch ist wohl Amerika eines der verträglicheren Weltreiche. Ich würde das amerikanische Fahrwasser dem russischen jederzeit vorziehen. Leider will Trump nur mehr den Leithammel spielen wenn Europa zahlt, sehr viel Tribut zahlt! Mutti Merkel, die Totengräberin Europas wird schließlich zahlen.

    • Corto Maltese
      12. Juli 2017 14:36

      @sensenmann Schon dachte ich der Sensenmann trägt einen Schuss Vernunft in sich als Sie fabulierten, dass Sie Russland vorsichtig beurteilen, aber dann kam die Begründung, weil die zweimal gegen "uns" Krieg geführt haben. Einmal ist "uns" ein monarchistischer Vielvölkerkerker geführt von aristokratischen Idioten, das zweite mal das Naziregime, das unsere Leute in Stalingrad verheizte. Einmal waren "die Russen" ein Volk im Würgegriff einer Dynastie, das zweite mal im Würgegriff eines Massenmörder Diktators. Die Begründung ist wieder ganz Sensenmann! Sense und Simpli: Historiker unter sich.

    • glockenblumen
      12. Juli 2017 14:59

      @ Sensenmann

      **************************************!

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 14:59

      Werter Corto Maltese, besser die Wirklichkeit simpel erkannt als Schlagworte wie "Vielvoelkerkerker" nachzuplappern. Mir wurde zB in Lvov von Westukrainern erklaert, dass ein Verbleib bei Oesterreich besser gewesen waere als der folgende Kommunismus. Die Ungarn haben sich nach dem Ausgleich nicht mehr so unwohl gefuehlt, betroffen waren eher die Tschechen, fuer deren Ausgleich sich der Thronfolger eingesetzt hatte, der ermordet wurde. Bei einem Sieg der Mittelmaechte waere Oesterreich-Ungarn noch lange nicht auseinandergefallen. Fast alle Truppen der "Eingekerkerten" kaempften fast die ganze Zeit ueber tapfer fuer die "aristokratischen Idioten".

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 15:07

      Im Gegensatz zu den heutigen proletarischen Idioten, die aufs Flaggerl gaggerln und sich liebend gerne vergewaltigen lassen.
      Das Naziregime war indirekte Folge der zerstoererischen "Friedensvertraege", denn Oe und D wurden nachhaltig ohne jedwede Ruecksichtnahme zerrissen und ruiniert. Dank der lieben Amis.
      Oesterreich waere naeher an Deutschland gerueckt, wahrscheinlich waere es spaeter einmal auseinandergefallen, aber nicht zu dem heutigen Schrumpfzwerg verkommen.
      D und Oe haetten den Kommunismus nicht nach Osteuropa gelassen und ein Hitler waere uns erspart geblieben. Das kann jemand, der die Geschichte nur eindimensional sieht, natuerlich nicht verstehen.

    • Gandalf
      12. Juli 2017 16:05

      @sensenmann, simplicissimus:
      Bravo! Sowohl der Beitrag selbst als auch der Kommentar und die wunderbar treffende Antwort von simplicissimus auf zwei unmassgebliche, lächerlich seichte und vorurteilsbeladene Subkommentierungen (des selben "Autors") treffen den Nagel auf den Kopf. Zu letzteren könnte man vielleicht mit Josef Weinheber ergänzen: "...und jener Nörgler schmäht uns, der's nicht verstehen kann".

    • Undine
      12. Juli 2017 17:01

      @Gandalf

      Das kommt heraus bei sog. Historikern wie Oliver RATHKOLB und CO. Da wird fein säuberlich die gründlich zurechtfrisierte Geschichtsversion der Sieger an den Schulen, an den Universitäten gelehrt. Die Lehrer und Professoren sind ANTIFA-GESTÄHLT; nach dem Unterricht zerfetzen die Schüler und SchülerINNEN, solcherart aufmunitioniert, FPÖ-Plakate!
      Sie wissen es nicht anders, und daß das so bleibt, dafür sorgt u.a. der ORF!

    • Rau
      12. Juli 2017 17:49

      Vor allem gilt das nur unter Putin. Unter Jelzin war Russland natürlich ein vorbildlicher Rechtstaat. Zwar haben sich Oligarchen nach Lust und Laune am Reichtum des Landes bedient, das Staatswesen darnieder, die Menschen hatten nichts zu beissen aber immerhin war alles legal

    • Rau
      12. Juli 2017 17:52

      Seit Putin bevölkern Wintertouristen aus Russland unsere Skipisten (zumindest bis zu den Sanktionen), aber wenns dem Volk gut geht, ist das mit Rechtstaatlichkeit nicht mehr zu vereinbaren

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 19:43

      @Rau
      Ja, der Musterdemokrat Jelzin ist den Russen in bester Erinnerung.
      Unter ihm sind rund 6 Millionen Russen krepiert. Erfroren, verhungert, an banalen Infektionen eingegangen, weil es keine Medikamente gab.
      Während sich die Oligarchen mit dem Vermögen der KPdSU aus dem Staub gemacht haben.

      Der gute Demokrat hat in 8 Jahren das geschafft, wofür ein Stalin 10 gebraucht hat.

      Im Westen nennt man das "Eine soziale Krise, die sich unter anderem in einer deutlichen Verringerung der Lebenserwartung sowohl der Männer als auch Frauen während seiner Amtszeit widerspiegelte."

      Das versoffene Schwein ist natürlich die Lichtgestalt der Demokröten und der besonnene Putin ist der ganz, ganz pöhse Iwan

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:02

      @Corto Maltese: >> "Die haben 1867 alle Deutschen - wie meine Großeltern - gezwungen sich magyarisieren zu lassen."

      Dasselbe kann ich von meinen Vorfahren berichten. Und trotzdem sahen sie in der k.u.k. österr.-ung. Monarchie keinen Völkerkerker, sondern das Gegenteil. Ich kann mich noch gut an Erzählungen erinnern, daß das damalige Ungarn bzw. unsere Monarchie unter den Habsburgern als Vorbild für das friedliche Zusammenleben der Völker in Europa hätte dienen können. Bis an ihr Lebensende blieben sie kaisertreu.

      Sicher gab es da oder dort auch Kritik. Unter serbischer Herrschaft fiel der Druck zur Angleichung weg, war manches besser. Aber insgesamt hingen sie mit am alten Österreich.

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:03

      @Sensenmann und @simplicissimus:

      ******************************!
      ******************************!
      ******************************!

    • fredl (kein Partner)
      14. Juli 2017 10:18

      @ corto maltese, was du da über die Magyarisierung in Ungarn schreibst, stimmt so nicht ganz! Deutsch wurde in den Schulen bis in die späten 1930er Jahre neben Ungarisch gelehrt. Dass Ungarisch die Hauptsprache war, ist wohl auch klar. Bei meinen Großeltern wurde zuhause Deutsch gesprochen (die Alten konnten gar kein Ungarisch), Ungarisch in Wort und Schrift wurde in der Schule gelernt und Deutsch in Schrift lernten die Kinder auch in der Schule. Die Großeltern waren trotz bäuerlichem, bildungsfernen Umfeld lupenrein zweisprachig. Erst die Kommunisten beendeten das friedliche Nebeneinander von Ungarn und Deutschen. Wirbel gabs nur mit den Zigeunern.

  16. Helmut Oswald
    12. Juli 2017 11:14

    Der Schlüssel zur (aussenpolitischen) Kompetenz von Kurz heißt Dr Michael Linhart. Ein Name den man sich merken sollte. Vor etwa drei Jahren hatte ich Gelegenheit, seinem Vortrag zu lauschen und ihn in einen interessanten Diskurs zu verwickeln. Ich weiß nicht, warum es den F so schwer fällt, sich Sachkompetenz von - ihnen couleurmäßig vielleicht nicht nahestehenden, aber fachlich exzellenten Spitzenbeamten einzuholen, aber bei den Verrats- und Verräterneurosen wildgewordener mittlerer und kleiner Parteifunktionäre, die ich seinerzeit nach Denuntiatiuonen kommunistischer Journalisten am eigenen Leib zu erdulden hatte, bis ich beschlossen habe, die mit Schaum vor dem Mund gegen mich rasenden sogenannten Parteifreunde hinter mir zu lassen wundert mich das nicht.
    Ja, El Capitan, da muß ich Ihnen recht geben: Kurz macht sein Ding. Und niemand, außer sie sich selbst, hinderte die F in den letzten Jahren daran, es ihm gleichzutun. Nun, die Würfel rollen. Am Wahlabend, werden sie gefallen sein.

  17. Sandwalk
    12. Juli 2017 11:04

    Kurz kann einer Wahlkampflinie folgen, Strache auch. Die Sozialisten können das nicht, daher unterlaufen ihnen ein Fehler nach dem anderen. Die Spindoktoren der SPÖ sind sich nämlich nicht einig.

    Die einen fahren die Anpatzerstrategie, aber ein Hoffnungstürchen für eine schwarzrote Koalition müssen sie doch offenhalten. Also Anpatzen light.
    Die anderen fahren einen strammen Anti-FPÖ-Kurs, aber auch den müssen sie schaumgebremst fahren. Vielleicht geht sich ja doch ein Machterhalt mit den Blauen aus. FPÖ-bashing light;
    Wieder andere fahren den Gewerkschaftskurs und verwenden dabei nur hie und da Wörter, die nicht „Gerechtigkeit“ lauten. Somit Linkskurs light;
    Dann wäre dann noch der so genannte Plan A, den die verschreckten Roten bereits selbst unterlaufen haben, also A light;

    Die Roten sind nicht zu beneiden, aber das geht mir - von allen Problemen, die es überhaupt gibt – am weitesten achtern vorbei. Wenn den Spindoktoren das Pulver ausgegangen ist, haben sie immer noch die Artillerie am Küniglberg. Die werden bis zum letzten Atemzug ihre Granaten gegen türkis und blau abfeuern. Das geht mir zwar nicht achtern vorbei, aber ich genieße die tragigkomische Seite dieses Wahlkampfes, geht es doch um die Jobs der ORF-Wahlkämpfer.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 12:13

      Ach die Roten.

      Ab in die Muschel, Spuelung betaetigen, dann ist mir lighter.
      Hoffentlich geht der Wunsch in Erfuellung.

    • Undine
      12. Juli 2017 13:43

      @Sandwalk

      Sehr gut analysiert!*********************************!

  18. Erich Bauer
    12. Juli 2017 10:58

    Ein „Sniper“ aus der ÖVP…

    https://de.sputniknews.com/politik/20170711316554702-wien-schlaegt-minister-die-tuer-zu/

    Für nicht besonders glücklich hält Norbert Freiherr van Handel es, dem türkischen Wirtschaftsminister die Einreise zu einem Auftritt vor seinen Landsleuten in Österreich zu verweigern.

    Van Handel, Mitglied in der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), vermutet, dass sich Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) einen Popularitätsgewinn durch die Maßnahme erhoffen:

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 12:15

      Der Herr van Handel soll sich sein Gelaber sparen.
      Die Türken waren immer frech, anmaßend und von grenzenloser Selbstüberschätzung. Nachgeben ist für sie Schwäche.
      Sie waren es über Jahrhunderte gewohnt, den Europäern zu befehlen, sie verfallen dank der in unseren Ländern angesiedelten fünften Kolonne wieder in das alte Schema.

      Das kann man ihnen nicht früh genug abdrehen. Das ist eine Aktion des Kurz, die ich voll in Ordnung finde.

      Meinetwegen können die in die Steinzeit zurückfallen, den Arsch fünfmal am Tag heben, den Muezzin heulen lassen und ihr sonderbaren Gebräuche ausüben.
      Aber bei sich zu Hause und nicht hier!

    • schreyvogel
      12. Juli 2017 12:31

      Prinzipiell herrscht bei uns Meinungs- und Redefreiheit.

      Aber nur prinzipiell. Wenn uns eine Meinung oder eine Rede nicht passt, dann finden wir einen Weg, sie zu untersagen. Z.B. wegen Sicherheitsbedenken, oder durch (missbräuchliche?) Verweigerung der Einreise. Sind wir nicht schlau?

      Warum verweigern wir unsren türkischen Landsleuten die Möglichkeit, Redner aus ihrem Herkunftsland zuzuhören? Hat man je etwas gehört, dass diese Hass gegen Österreich predigen, oder zu Aufstand und Terror aufrufen? Wenn es wirklich darum ginge, würde man genug inländische Sprecher finden. Ganz offenbar geht es nur um das Wahlverhalten türkischer Staatsbürger bei türkischen Wahlen.

    • schreyvogel
      12. Juli 2017 12:32

      Zudem ist es unklug, die Türkei zu verärgern. Die Türkei ist viel größer und mächtiger als Österreich. Sie kooperiert ganz gut in der Flüchtlingsproblematik. Wir würden dumm ausschauen, wenn sie plötzlich wieder die Schleusen öffnete.

      Dieses Forum berühmt sich, absolut liberal zu sein. Also bleiben wir dabei und lassen wir türkische Regierungsmitglieder einreisen, wann immer sie wollen.

    • Franz77
      12. Juli 2017 16:31

      Sensenmann ich bin voll auf Ihrer Seite. Wir brauchen keine Türken.

    • HDW
      12. Juli 2017 19:54

      @Sensenmann
      Kurz, prägnant und völlig richtig. Wobei ich finde, dass sich besonders die türkischen Frauen durch diese Verhalten hervortun.
      Dennoch, unter all den muslimischen Minderleistern hatten die Osmanen doch den wichtigsten Beitrag zur laizistischen Zähmung des Islam gebracht, nämlich den Kemalismus. Wenn man diese Militärs nur wieder hervorholen könnte, Barack Husseini ist ja jetzt abgetreten und die FDJ Sumse wird auch irgendwann Geschichte sein. Ein neuerlicher Putsch würde nicht mehr verraten.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 22:01

      Ja schon. Nur leider sind das Türken. Die bringen nichts auf die Reihe und können nicht einmal putschen!
      Angesichts eines SPz mit 30mm MK in den eigenen Reihen sich entwaffnen und halb totschlagen lassen zeigt ja schon, was solche Soldaten wert sind.
      Sollen sie eben vermuseln, das interessiert mich nicht. Aber ich folge der alten grünen Weisheit: Jeder in seinem Biotop.

      Und das ist in der Türkei oder meinethalben in der Tartarei, aber nicht hier.

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:23

      Die türkische Politik ist eine Politik der Eroberung. Das war sie immer. Wehret den Anfängen, kann ich nur sagen.

      Wenn Erdogan nach Wien kommt und hier seine eingesickerten Landsleute pauschal als "Nachfolger Kara Mustafas" bezeichnet, dann ist das eine Kriegserklärung.

      Leider hat man heute das Gefühl, daß unsere zeitgenössischen Historiker ihre Ausbildung auf der Erdogan-Universität erhalten haben. Grundtenor der letzten ORF-Dokumentation über Istanbul: die Christen hätten es verwüstet, die Osmanen hätten mit ihrer Eroberung 1453 den Frieden gebracht.

      Also auf in eine glückliche Zukunft, wenn uns Erdogan in Wien die "Frieden" bringt und der Stephansdom zur Kara Mustafa Moschee wird.

  19. Ozeangleicher Leeeerer
    12. Juli 2017 10:48

    Ich hatte mich schon gewundert, warum gestern im ORF Radio (ich glaube es war FM4) die Absage der Außenminister von Deutschland, Frankreich und den USA erwähnt wurde. Irgendwie hatte ich einen Spin gegen Kurz bereits vermutet. Der Artikel erklärt's...

  20. A.K.
    12. Juli 2017 10:33

    Ich würde gerne eine ähnliche Notiz, wie „Der Wahlkampf, die OSZE und neue sozialdemokratische Patzer“, in einer Druckausgabe von der „Die Presse“ lesen und/oder als Kommentar zur OSZE im ORF hören.
    Daher: Bravo zu Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Der Wahlkampf, die OSZE und neue sozialdemokratische Patzer“!

  21. socrates
    12. Juli 2017 10:29

    Am Klo ist fast jeder anrüchig. Das zeigt nur welch Geistes Kind die Quote Muttonen ist. Arm!
    Auch wenn es der Blogautor noch so ungern hört, der US Gesandte Saakasvili der begann den Krieg http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/untersuchungskommission-georgien-hat-den-krieg-begonnen-1854145.html
    Die Ukraine war immer russisch, die Golanhöhen waren immer syrisch, die Juden bauen im Palestinensergebiet ganze Städte und die US Flughäfen in Syrien. Doppelstaatsbürgerschaft sind der Tod der Medien, denn sie entlarven die Lügner.
    Russland war immer positiv zu Österreich, seit Stalin bei uns studiert hat und mit Renner befreundet war.

    • socrates
      12. Juli 2017 10:31

      Doppepstandards sind der Tod der Medien

    • dssm
      12. Juli 2017 11:02

      @socrates
      Die gleiche Antwort wie für @Bob, zwischen völkerrechtlich korrekt und, in diesem Falle, lebensnotwendig, ist nun einmal ein Unterschied.
      Der Golan gehört völkerrechtlich zu Syrien. Ohne Golan ist Israel in einer extrem miesen strategischen Situation. Wie löst man so etwas, vielleicht mit internationalen Friedenstruppen, welche in Bosnien beim Abschlachten der Zivilisten zugeschaut haben?

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 12:21

      Richtig. Israel hat den Golan erobert. So ist der Lauf der Geschichte seit Anbeginn.
      Erobertes Land gehört dem Eroberer. Das Völkerrecht ist nur soviel wert, wie die Divisionen, die dahinter stehen.
      Auf die UNO-Truppen zu bauen ist nur lächerlich. die haben noch nirgendwo was bewirkt.
      Was Israel und seine Nachbarn betrifft: Semiten unter sich. Man soll sie lassen.
      Über unsere Ostgebiete und deren Besiedlung regt sich ja auch niemand auf.

    • socrates
      12. Juli 2017 13:05

      dssm
      Wer die Golanhöhen beherrscht, beherrscht auch Damaskus. In Syrien sind unter dem Schutz der Alliierten mehr Leute abgeschlachtet worden als dort leben. Für Syrien und Israel sind die Golanhöhen gleich wichtig. Israel kämpft in Syrien in bereitet Assad schlaflose Nächte.

    • socrates
      12. Juli 2017 13:07

      Sensenmann
      Wenn das eroberte dem Sieger gehört, brauchen unsere Medien nicht von Moral zu reden!

    • dssm
      12. Juli 2017 13:44

      @Sensenmann
      Genau so ist es!

  22. Josef Maierhofer
    12. Juli 2017 09:54

    Ja, die russische Demokratie ist anders als bei uns, es ist für die dortigen Menschen, sie gehen ja zur Wahl, wie wir, und haben dann nichts mehr zu sagen, wie wir auch derzeit.

    Ich glaube auch, dass Herr Kurz sehr bemüht ist, und natürlich kommen ihm die russischen Interessen entgegen. Ich glaube nicht, dass die FPÖ deswegen enttäuscht ist, sie war ja dort gar nicht anwesend, oder zumindest nicht in leitender Funktion. Sie arbeiten als Partei mit der russischen Schwesterpartei zusammen, so wie mit den Südtirolern, mit den Franzosen, mit den Polen, mit den Niederländern, mit den Deutschen.

    Die SPÖ aber wurde trotz ihrer Tricks ausgetrickst, hat sie sich auch verdient, vor allem die fehlende EU-Abgesandte und der fehlende Deutsche, wenn es stimmt, dass die das absichtlich getan haben.

    Ich kann nur der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Linken samt ihren Methoden ins Out gedrängt werden, abgewählt werden und ihre Verbrecher verfolgt und verurteilt werden statt geschützt.

    • Rübezahl
      12. Juli 2017 11:02

      Diese Ihre Träume sind auch die meinen.
      Jedoch wache ich immer wieder in einer anderern Realität auf.

  23. Ausgebeuteter
    12. Juli 2017 09:50

    Mangels anderer Gelegenheit möchte ich hier den werten AU-Bloglesern eine treffende Beschreibung der kürzlich aktiven Chaoten in Hamburg zur Kenntnis bringen:

    http://www.imagenetz.de/f7897da3b/Hamburg-VID-20170711-WA0000.mp4.html (5 MB - Dauer 1:41 Min.)
    Autor unbekannt.

    • glockenblumen
      12. Juli 2017 10:36

      Kann den Link leider nicht öffnen.

      meinen Sie diese Beschreibung?

      https://www.youtube.com/watch?v=IcvxfAuzeIc

      Ich finde, der Mann bringt es perfekt auf den Punkt!

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 12:27

      Bringt es auf den Punkt.
      Die Antifa-Terroristen gehören allerdings nicht in die geschlossene Anstalt.
      12 Stunden harte körperliche Arbeit täglich. Dazu derbes Roggenbrot und klares Wasser.
      Zu tun gibt es genug. Wird zeit, anzufangen!

    • Ausgebeuteter
      12. Juli 2017 14:25

      @glockenblumen:
      danke für den besseren link.

  24. Politicus1
    12. Juli 2017 09:41

    Wer wird KURZ in den kommenden TV-Diskussionen auf Augenhöhe begegnen können?
    Kern sicher nicht.
    Strolz sicher nicht (eigentlich sollte ja jetzt Haselsteiner statt Strolz dort sitzen)
    Lunacek sicher nicht.

    Für mich kommen nur Krickl und Pilz in Frage. Nicht so sehr wegen deren inhaltlichen Kompetenzen, sondern wegen ihrer Redegewandtheit und dem Schuss 'Schmäh', den es in solchen Auftritten braucht.

    • Erich Bauer
      12. Juli 2017 09:56

      Weder Kickl noch Pilz sind allgemeine Sympathieträger.

      Da Kickl (inkl. FPÖ)auch nur mit plakativen Lösungsvorschlägen aufwarten kann, wird er Kurz mit diesen öden "Copyright"-Verletzungen daherkommen. Und das ist sowas von blöd...

      Pilz (rüstiger Penionsanwärter) beweist mit diesem noch laufenden UA, dass er halt gerne leeres Stroh drischt. Seine Zeit ist vorbei. Und die Zeit für diesen jungen Mann kommt noch...

    • Rau
      12. Juli 2017 09:59

      Mit Strache könnte es wirklich eigenartig werden. Der böse gegen den guten Populisten.

    • Erich Bauer
      12. Juli 2017 10:05

      The good (Kurz)
      The bad (Strache) and
      The ugly (Kern)

    • haro
      12. Juli 2017 12:34

      Der kluge Kickl -der von Linken genauso gehasst wird wie Kurz- wird hoffentlich nicht beim linken Kurz-Bashing mitmachen sondern die Gemeinsamkeiten betonen.
      Leute wie Kickl und Kurz braucht unser noch christlich geprägtes Österreich.

    • Undine
      12. Juli 2017 13:54

      Ich finde KICKL ganz hervorragend! Es ist immer ein Genuß, ihm zuzuhören; was er sagt, hat Hand und Fuß. Und es fehlt ihm zum Glück das Denunzianten-Gen und die ausgeprägte Bösartigkeit des Rumpelstilzchens PILZ.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 22:06

      Ich habe Kickl auch bei einem Vortrag gehört und war überrascht. Der Mann ist im Wollen und Wesen fest, in der rede gewandt und weiß, wo oben und unten ist.

      Wenn die FPÖ schon mit diesem Strache antreten muss (anstatt mit Hofer, der weit besser Chancen hätte) kann man nur hoffen, daß sich dieser an Kickls Anweisungen hält, denn der ist ihm an Wissen und Bildung haushoch überlegen.

  25. dssm
    12. Juli 2017 09:15

    Wenn wir schon bei Außenpolitik sind, dann eine Anregung. Wir alle haben den Wahlkrampf in den Niederlanden verfolgt, zuerst war Wilders, mit zugegebenermaßen sehr radikalen Ideen, weit in Front, dann hat aber der Ministerpräsident urplötzlich ebenso auf radikal gemacht, während der vorangegangenen Legislaturperiode war davon jedenfalls noch nichts zu sehen. Herr Rutte hat türkische Minister ausgewiesen, eine radikale Ausweisungspolitik vertreten, Reduktion der Sozialleistungen für neue Migranten usw. usf.
    Herr Rutte hat dann die Wahl ganz gut überstanden, Wilders hat zwar gut zugelegt, der Erdrutschsieg war es aber nicht.

    Da Rutte bis jetzt eine Übergangsregierung führt, wären zahlreiche Gelegenheiten gewesen den starken Mann beim Thema Migration zu zeigen. Bisher Null, obwohl er, wenn seine Partei das Wahlkampfgetöse ernst nehmen sollte, eine parlamentarische Mehrheit hätte. Obwohl es vielleicht nochmals Wahlen gibt, wo er dann auf ‚Erfolge‘ pochen könnte.
    Nochmals: Null!!!

    Wir sollten vielleicht das Wahlkrampfspektakel nicht so ernst nehmen, also Panzer am Brenner und türkische Minister ausweisen oder ‚Lager‘ in Afrika, sondern schauen was die Parteien denn während der Legislaturperiode so vertreten und gemacht haben.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 09:34

      FPOe waehlen, natuerlich. Kurz wird auch ohne unsere Stimmen Nummer eins.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 09:36

      Die FPOe erleidet ein aehnliches Schicksal wie Wilders und Le Pen.
      Die Stimmung in Europa ist noch nicht so weit, aber sie verschiebt sich.
      Scheinreformierer werden liefern muessen, sonst sind sie wahrscheinlich das letzte Mal am Ruder.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 12:35

      Die Soros-Truppen SOLLEN ja gar nicht liefern. Sie sollen nur den Plänen zu Schaffung der "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse" mehr Zeit verschaffen. denn jedes Jahr wird eine Million fremdvölkische nach Europa geschleust.
      Was Österreich angeht haben die Wähler durch Zustimmung zum alten Ökobolschewiken gezeigt, daß sie das wollen.
      Sie werden es auch bei der NR-Wahl zeigen.
      In 5 Jahren ist die Geschichte vollends unumkehrbar.
      Aber das interessiert den Östertrottel nicht.
      Die FPÖ täte gut daran zu zeigen, WAS auf dem Spiel steht, wenn es 5 Jahre so weiter geht und daß nur sie was ändert. Den Strache zu plakatieren ist da etwas zu wenig!

    • Undine
      12. Juli 2017 13:57

      @Sensenmann

      "Die FPÖ täte gut daran zu zeigen, WAS auf dem Spiel steht, wenn es 5 Jahre so weiter geht und daß nur sie was ändert. Den Strache zu plakatieren ist da etwas zu wenig!"

      Dieser Satz wird hoffentlich von den FPÖ-Parteimanagern gelesen und beherzigt!

  26. Ausgebeuteter
    12. Juli 2017 09:09

    Man darf nicht übersehen, dass auch das Treffen in Mauerbach zum Showbusiness der Politik gehört. Die in der Öffentlichkeit auftretenden Kräfte haben - jeder für sich - einen Stab von Beratern im Hintergrund. Sebastian Kurz hat dazu derzeit eben gute Leute, während z.B. die Berater von Christian Kern verzweifelt nach einer Strategie suchen, um seinen Abwärtstrend zu stoppen.

  27. El Capitan
    12. Juli 2017 08:51

    Kleiner Tipp an die Sozialdemokraten und ein bisserl auch an die Freiheitlichen:

    Kurz macht sein Ding. Er gibt Themen vor, bereitet sich vor live-Sendungen sehr gut vor und bleibt in allen Situationen höflich.

    Das Hecheln hinter Kurz und das Anpatzen bis hin zum "... aber die ÖVP hat doch auch ... und das kann man nicht verzeihen ..." bringen nichts, nichts, nichts und nochmals nichts. Das interessiert die Leute nicht, am allerwenigsten die Wechselwähler, und nur um die geht es.

    Kurz' Strategie funktioniert, das sieht man doch, und Jammern und Anpatzen funktionieren eben _nicht_.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 08:56

      3 Sternderln Herr Kapitaen, aber um Himmels Willen keine guten Tips an die Sozis! :-)

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 08:58

      ... keine Tipps und auch keine tips ...

    • El Capitan
      12. Juli 2017 09:06

      Der "Kapitän" hat nichts mit einem Kapitän, sehr viel aber mit einem Berg in einem Nationalpark zu tun. ;-)

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 09:28

      Yosemite Valley, also klettern, nicht segeln?
      Nicht Mast- und Schot-, aber Hals- und Beinbruch? Auch gut!

  28. HDW
    12. Juli 2017 08:37

    Mogherini gehört zu den Kommunisten die Renzi unter dem Deckmantel der SD in Schlüsselpositionen gebracht hat. Im Auftrag des Kommunisten und Stalinpreisträgers Napolitano, unter wohlwollender Assistenz der Kommunistin Merkel durch Ausschaltung der antkommunistischen Mehrheit Italiens die dieses Spiel ja seit langem kennt. Einmal Kommunist, immer Kommunist. (Man kann auch mit Sensenmann Bolschewik) sagen.
    Finanziert durch das fabianische Großkapital von westlichen Oligarchen und natürlich Soros der offen für den "Weltkommunismus" eintritt und dieses mit seinen persönlichen 30 Milliarden $ (!) finanziert.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 22:13

      Danke! Sie nennen Roß und Reiter!
      Es ist immer wieder erstaunlich, was für Gestalten die einzelnen Staaten in den Saustall der EUdSSR ausspeien, damit sie sich dort erst recht entfalten können.
      Man muß die Italiener gar nicht dafür tadeln, wenn man sieht, welche Gestalten Deutschland ausgekotzt hat (wie diesen Kim Jong Chultz, den Prototypen des widerlichen Politruks) oder gar Blödsterreich, das die Gefilde der EUdSSR mit Gestalten vom Schlage eines Karas - eines ausgesuchten Kryptobolschewiken - bereichert hat.

      Einziger Trost: Diese Super-Sowjetunion ist am verrecken und es ist ein Pläsier, ihrem Todestanz zuzusehen. Alleine das lächerliche Gepluster gegen die Briten ist schon ein Genuss..

  29. Bob
    12. Juli 2017 08:27

    Was habe ich versäumt? Welche Territorien hat Russland mit Waffengewalt erobert, und hält diese besetzt? Wenn die Krim gemeint ist, war das immer russisches Gebiet (seit Katherina ll, 1783) das von Chruschtschow gegen einen langfristigen Pachtvertrag an die Ukraine verschenkt wurde (die Ukraine war ja bekanntlicherweise ein Teil der UdSSR).
    Was Kurz betrifft würde ich zur Vorsicht raten. Zu viele widersprüchliche Äußerungen haben wir von ihm vernommen. Das der Durchschnitt der Schatzsucher gebildeter ist als der durchschnittliche Österreicher, tut weh. Vor allem weil ein Großteil der Ankommenden Analphabeten sind.

    • Flotte Lotte
      12. Juli 2017 08:46

      Auch erfolgte eine Volksabstimmung auf der Krim. Die Bevölkerung dort ist überwiegend russischer Abstammung.
      https://derstandard.at/jetzt/livebericht/1392688396034/nachlese-liveticker-krim-95-prozent-fuer-eingliederung-in-die-russische-foederation

      Was Kurz betrifft, so ist er in erster Linie EU-Bückling, was den wesentlichen Unterschied zur FPÖ ausmacht - nicht ohne Grund war einer seiner ersten Gratulanten Karas.

    • Cotopaxi
      12. Juli 2017 09:19

      Und nicht vergessen darf man, dass nach dem Sturz des gewählten, also legitimen, Präsidenten die erste Aktion der neuen Regierung und des Parlaments war, Russisch als 2. Staatssprache abzuschaffen. Das ließ Schlimmes erahnen für die Russen der Ukraine.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 09:31

      Die Krim IST russisch und nicht ukrainisch, definitiv.

    • Erich Bauer
      12. Juli 2017 09:37

      Ohne die vom "Westen" unterstützen Nazi-Banden und Nazi-Söldner wäre die Ukraine schon längst in seine ethnischen Bestandteile zerfallen... was aber ohnehin noch bevorsteht.

    • dssm
      12. Juli 2017 10:41

      @Bob, zwischen völkerrechtlich korrekt und menschlich richtig ist nun einmal ein Unterschied. Zweifelsohne war es für die russischsprachige Mehrheit der Krim ein Segen zu Russland zu kommen. Aber!!! Russland hat unter Jelzin einen internationalen Vertrag rund um die Atomwaffen unterschrieben, wo die territoriale Integrität der Ukraine garantiert(!) wird. Und Verträge sind nun einmal einzuhalten.
      Dieser Rechtsmakel wird den Russen bis zum Zerbrechen der Ukraine anhaften.

    • dssm
      12. Juli 2017 10:47

      @Erich Bauer
      Einem so geschundenen Volk wie den Galiziern (heute West-Ukrainer) auch noch die Nazikeule überzubraten ist nicht unbedingt die feine Art.
      Die Menschen dieser Region haben unter Polen und später Sowjets grauenhaft gelitten. Bis 1953 herrschte dort Bürgerkrieg, der erst nach dem Tode Stalins durch eine Generalamnestie beendet werden konnte. Freilich, jeder Westukrainer war weiterhin ‚Konterrevolutionär‘, also benachteiligt bei Bildung, Arbeit, Wohnraum usw.
      Wenn diese Menschen ein ‚Nazi‘-Symbol tragen, dann um an ihren mutigen Widerstand zu erinnern. Die einschlägigen Parteien sind jedenfalls national, christlich, konservativ aber keinesfalls Sozialisten!

    • Erich Bauer
      12. Juli 2017 11:17

      @dssm,

      wenn die "offizielle" Ukraine die russischen Bevölkerungsteile niederbrennen, ja sogar mit Atomwaffen ausrotten wollte, und im Grunde noch immer will, kann man nur froh sein, dass das "Budapester MEMORANDUM" die Entwaffnung dieser IRREN von diesen Waffen vorgesehen hat... Ein Umstand, den auch unser Blogmaster (nicht nur er) nach dem Maidan-Putsch sehr bedauert hat. Dass die "offizielle" Ukraine einen regelrechten "Rassenkrieg" gegen russisch-Ukrainer betreibt, sollte niemand entgangen sein.

    • simplicissimus
      12. Juli 2017 12:02

      War zwar vor recht langer Zeit ein Jahr lang in der Ukraine, kann aber bestaetigen, dass es zwischen (West)Ukrainern, also echten Ukrainern mit ihrer eigenen Sprache und Russen Spannungen gibt. Die Russen sind in der Minderheit ausser auf der Krim, recht stark sind sie noch in Odessa und der Ostukraine.
      Westukrainer, die bei der Monarchie waren (Lemberg, heute Lvov), sind ein eigenes Voelkchen.
      Die Ukraine ist heterogen.

    • dssm
      12. Juli 2017 13:50

      Wenn man dann noch berücksichtigt, daß das heutige Russland (in welcher geographischen Ausdehnung auch immer) rund um Kiew sowohl religiös, politisch als auch wirtschaftlich entstanden ist, versteht man die Nutznießer der aktuellen Situation, denn wenn die Russen zumindest die Mitte und den Osten ‚fressen‘ (also heimholen) so sind die Oligarchen Geschichte (wohl zum Segen der einfachen Menschen).
      Es ist wie mit den linx/grünen Gutmenschen bei uns. Wenn sich das staatliche Umfeld ändert, dann sind die alle einkommenslos, also klammern sie sich an ihre Pfründe, voller Hass auf alles Neue.

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:40

      Nach dem Mongolensturm um 1240 breitete sich über den westlichen Teil das Großfürstentum Litauen bzw. in Personalunion und dann später in Realunion die alte Rzeczpospolita aus, deren letzte Reste mit der 3. polnischen Teilung verschwanden. Mit der Gründung der Rzeczpospolita nach dem Aussterben der Jagellonen 1469 kam es 1496 zur Kirchenunion von Brest. Dieser Staat umfaßte neben Polen einen Großteil der heutigen Ukraine, reichte bis ans Schwarze Meer und inkludierte Kiew. Diese jahrhundertealte Geschichte prägt die Ukraine heute noch.

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:45

      Die heutigen Konflikte mit Rußland finden fast genau an der jahrhundertealten Ostgrenze der einstigen Rzeczpospolita statt. Weder die Krim noch die heutige Ostukraine gehörten zur Rzeczpospolita. Diese Grenze ist eine Kultur- und Sprachgrenze. Sowohl die heutige Ostukraine als auch die Krim sind - sprachlich-kulturell - russisch.

      Wir haben ein Beispiel, wie man solche Konflikte löst: Tschechien und die Slowakei. Heute sind beides blühende Staaten. Eine solche friedliche Entwicklung für die Ukraine wurde von der Ukraine und den USA verbockt.

    • simplicissimus
      13. Juli 2017 12:51

      Grossartig Riese35!

    • Riese35
      13. Juli 2017 23:51

      Sehe gerade, ich habe 1469 und 1496 geschrieben. Diese Ereignisse fanden natürlich 100 Jahre später statt, also 1569 und 1596.

  30. simplicissimus
    12. Juli 2017 07:38

    Der FPOe ist es trotz aller richtiger gesellschaftspolitischer Positionen leider bis heute nicht gelungen aus der Schmuddelecke rauszukommen und den Durchbruch zu einer breiten Bewegung, einer echten Aufbruchspartei zu schaffen. Zu perfide, zu maechtig ist das mediale Schmutzkuebelsystem der rotegruenen Nomenklatura.
    Das staendig grosser werdende Potential an unzufriedenen Waehlern, die ueber das katastrophale Verhalten der Linken und buergerlich-Linken nur mehr den Kopf schuetteln, wandert daher zu einem jungen Hoffnungstraeger ab, der zwar aus dem Establishment stammt und mit den Woelfen mitheulte (mitheulen musste um raufzukommen?), aber durch klare Sprache und Positionierung zu ueberzeugen vermag. Er macht es taktisch geschickt, weder verscherzt er es voellig mit dem Establishment, noch zeigt er Anstalten, mit dem Irrsinn in wesentlichen Punkten mitzumachen, sondern ihn zu bremsen.
    Er wirkt wie der brave Schwiegersohn auf die wahlentscheidenden Pensionisten und die besonders wahlentscheidenen Frauen laufen ihm ebenfalls zu (ich glaube mit oder ohne Reissverschluss).
    Man kann ihm vorwerfen, dass er noch nicht viel umgesetzt hat, man kann ihn fuer eine Marionette von Soros halten, aendern wird das 3 Monate vor der Wahl nichts mehr. Man wird sehen, was er als Bundeskanzler tut.
    Die FPOe ist gut beraten weitere SPOe-Waehler zu uebernehmen und mit Kurz ein gutes Einvernehmen zu suchen. Sie wird hoffentlich vor der SPOe landen. Dass Kurz ihr die Themenfuehrerschaft weggenommen hat, ist ein haeufiges Erfinderschicksal, hier muss sie sich vorlaeufig damit abfinden und versuchen, sich intensiver und konstruktiver zu profilieren. Warum nicht auch ueber arbeitsschaffende Wirtschaftspolitik?
    Zum Migrationsthema: Die massenhafte Zuwanderung ungebildeter, kulturell unpassender illegaler Migranten muss gestoppt und weitgehend umgekehrt werden, daran besteht kein Zweifel. Dem Wahnsinn muss durch eine extrem kinderfreundliche Familienpolitik fuer eigenen Kinder entgegengetreten werden. Der zersetzenden pc- und Buntheitspolitik ein Ehrenplatz am WC verschafft werden, ohne deswegen Leute mit gewissen Ausrichtungen zu diskriminieren.
    Bis jedoch die Geburtenrate wieder anspringt, ist man gut beraten eine streng selektive Zuwanderung zu foerdern, die die Faehigkeiten und Kapazitaeten der Bevoelkerung aufwertet.
    Eine OeVP - FPOe Koalition ist theoretisch dazu in der Lage, ob es dann passiert haengt von den agierenden Personen ab.

    Hat irgendwer eine bessere realistische Alternative?
    Trotz allem berechtigten Zorn ueber vergangene schwere Fehler und Verraetereien:
    Fuer die Zukunft ist das Schnee von gestern, nur was aus einer voellig verfahrenen Situation heraus nun richtig gemacht wird, zaehlt. In unserem ureigensten Interesse.
    Spaeter kann man dann sicherlich noch den einen oder anderen zur Rechenschaft fuer nachweisbare schwere Vergehen ziehen. Zu ueberlegen waere aber auch eine Generalamnestie fuer Gesellschaftssuender, solange sie sich vom Saulus zum Paulus wandeln.

    DIE HAUPTZIELRICHTUNG MUSS DER STOPP DES ZERFALLS SEIN!

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 11:43

      So ist es!
      Aber der FPÖ fehlt der Wille zur Macht!
      Nur bleibt uns nicht Anderes übrig, als sie zu wählen und dann mit der Peitsche anzutreiben, daß sie liefert!
      Mir sind die Verbrechen der sch.-bl. -Regierung unseligen Angedenkens noch zu gegenwärtig.
      Es fand KEINE Zerschlagung der marxistischen Strukturen statt, die Linke erhielt weiter ihre Subventionen, die Schule wurde weiter versozt, nie zuvor wurde mehr eingebürgert. Nochmal brauch ich das nicht!

      Aber man kann in Zeiten wie diesen nur so rechts wie möglich wählen, alles andere ist nicht in der Lage, den Staat wieder gerade zu rücken. Orban zeigt in Ungarn, wie man das macht!

    • Riese35
      13. Juli 2017 08:58

      @sensenmann: Bei allem einverstanden, nur muß man den Kampf führen. Letzten Endes wird man ihm nicht ausweichen können. Und dabei geht es um die Gesellschaftspolitik, die auch die entscheidende Grundlage für jede nachhaltige Wirtschaftspolitik ist.

      Wenn Kurz einen Reißverschluß einführt, zeigt das, daß er die Laus in den Pelz setzt, daß er es zuläßt, daß jede sinnvolle Maßnahme konterkariert wird, daß er der Maurerpartie nicht auf die Zehen steigen will, daß er dem Kampfe ausweichen will. Das kann einige Zeit gut gehen, letztlich bringt es aber nicht die notwendige Wende.

    • Riese35
      13. Juli 2017 09:05

      Kurz ist gut, einverstanden, aber man wird ihn wie die FPÖ vor sich hertreiben müssen und das einfordern müssen, was er jetzt alles verspricht, und man wird ihm in entscheidenden Punkten wie dem Reißverschluß massiv widersprechen müssen. Es ist eine Illusion, wenn man glaubt, daß eine Stimme für Kurz eine solche Entwicklung begünstigt. Kurz braucht, um seine Versprechen umsetzen zu können, eine starke FPÖ. Es reicht nicht, wenn unser kleiner Kreis selbstzufrieden FPÖ wählt. Ich wünsche mir auch eine FPÖ-ÖVP-Koalition. Aber dazu braucht es eine starke FPÖ, und nur eine solche Koalition kann beide gegeseitig anspornen und vor sich hertreiben.

    • Riese35
      13. Juli 2017 09:08

      Wir müssen aufpassen und es **ALLEN** klar machen, daß eine Euphorie (Kurz-Euphorie) schnell in Übermut umschlägt und nur der Maurerpartie hilft, die es darauf angelegt hat, Kurz unter ihre Kontrolle zu bringen wie ein kräftiges Zugpferd vor einem Wagen.

      Kurz ist ein Segen, aber nur dann, wenn wir auf dem Boden der Realität bleiben. Und das heißt eine starke FPÖ.

  31. Tegernseer
    12. Juli 2017 06:42

    "Wer sich wirklich über eine solche Wahlhilfe für Kurz ärgern muss, sind freilich die Freiheitlichen. Haben sie doch erst vor wenigen Monaten einen Freundschaftsvertrag mit der russischen Staatspartei abgeschlossen. Dieser aber scheint jetzt in Moskau niemanden mehr zu interessieren."

    Haha - die Freiheitlichen werden das verkraften, sind sie doch noch vor einem guten halben Jahr von der ÖVP diesbezüglich als "grob daneben" bis "außenpolitische Geisterfahrer" gebrandmarkt worden. Wiederum ein Beispiel für die Wendehalsigkeit der österreichischen Verräterpartei.

    • keinVPsuderant
      12. Juli 2017 10:36

      Schönes Vokabel, "Verräterpartei", wenn ich das noch öfter lese, könnte ich es fast noch glauben. Aber eines stimmt schon: Umgefallen sind manche Vorgänger von Kurz tatsächlich, welchen Kuhandel sie dafür auch eingegangen sind.

    • dssm
      12. Juli 2017 10:51

      @keinVPsuderant
      Gerade ist Leitl wieder umgefallen! Die Sozis bekommen ihren Mindestlohn, eine Katastrophe für die einfachen Jobs in der Gastronomie, aber das Gegengeschäft Arbeitszeitflexibilisierung ist gestorben. Nebenbei, das war ja Teil des Wahlprogramms der ÖVP bei der letzten Nationalratswahl.

    • Sensenmann
      12. Juli 2017 11:45

      In Mexico gibt es die Partei der institutionalisierten Revolution.

      Wir haben in der ÖVP die Partei des institutionalisierten Verrates.

    • Cotopaxi
      12. Juli 2017 15:24

      @ Sensenmann

      Und diese mexikanische Partei (PRI) hat sogar die Gründung einer Grünen Partei in die Wege geleitet, um die Kontrolle über unzufriedene und grün angehauchte Ex-PRIler zu behalten.

    • keinVPsuderant
      14. Juli 2017 17:37

      Leitl ist Geschichte, wie andere Ungustl - Dank sei KURZ!!! In diesem Fall wären - im "freien Spiel der Kräfte" - 1700 € ohne ÖVP im Parlament noch schnell beschlossen worden (2008 lässt grüßen). Diesen Unfug wollte Leitl verhindern.

  32. elfenzauberin
    12. Juli 2017 01:22

    Kurz ist zweifellos ein kluger und charismatischer Politiker. Für mich ist es aber trotzdem nicht einfach, ihm meine Stimme zu schenken. Aus folgenden Gründen:

    - die ÖVP, der Kurz ja angehört, hat die fragwürdige Flüchtlingspolitik überhaupt erst ermöglicht und - nicht nur das - auch gestützt.
    - Kurz hat Angela Merkel sinngemäß als vorbildliche Politikerin bezeichnet (bei Anne Will)
    - Kurz hat das Islamgesetz mitzuverantworten, das die IGGIÖ unverhältnismäßig aufwertet
    - Kurz hat als Außenminister keine Rücknahmeabkommen mit diversen Ländern vereinbart (wie das Spanien getan hat)
    - Kurz tritt für Resettlementprogramme ein, also groß angelegte Übersiedlungen von Menschen nach Europa

    All das stört mich schon. In diesen Fragen hat die FPÖ immer eine klarere Haltung vertreten.

    Schattenseiten gibt es allerdings auf bei der FPÖ. Hier ist es die fehlende klare Linie in der Wirtschaftspolitik, die zwischen linkspopulistischen und durchaus liberalen Ansätzen in bemerkenswerter Weise schwankt. Hoch anzurechnen ist der FPÖ allerdings das Eintreten für direkte Demokratie, obwohl man nicht weiß, ob sich die FPÖ nach der Wahl auch noch dafür interessieren wird.

    Könnte ich bei der Nationalratswahl meine Stimme teilen, würde ich Kurz mit der ÖVP eine halbe Stimme für Wirtschaftspolitik und der FPÖ eine halbe Stimme für die konsequente Migrationspolitik geben. Vielleicht sollte man sich einmal ein Wahlrecht überlegen, das dem Souverän eine derart differenzierte Stimmabgabe ermöglicht, aber das ist ein anderes Thema.

    • Politicus1
      12. Juli 2017 09:35

      Zweitstimme wie in Deutschland?

    • elfenzauberin
      12. Juli 2017 10:54

      @Politicus1

      Es gäbe sehr viele Möglichkeiten, eine Zweitstimme wäre eine davon. Eine weitere Möglichkeit wäre, wie von mir angedeutet, eine Stimme zu splitten. Oder wie wäre es, dem Souverän auch eine Negativstimme zu geben, dass man also die Partei "wählen" kann, die man am allerwenigsten im Parlament sehen will.

      Es sei auch auf das Problem hingewiesen, dass mit dem derzeitigen Wahlrecht jede Stimme gleich viel zählt, gleich ob es sich um eine Stimme eines Transfersleistungsempfängers oder eines Industriellen handelt. Unzweifelhaft trägt Letzterer mehr zum Staat bei als Ersterer.

    • Torres (kein Partner)
      14. Juli 2017 10:11

      Noch etwas stört mich massiv an Kurz: Er hat den Justizminister Brandstetter zum Vizekanzler "aufgewertet". Das ist derselbe Brandstetter, der durch seine Gesetze gegen "Verhetzung", "Hasspostings" usw. die Meinungsfreiheit in Österreich (nach deutschem Muster) praktisch abgeschafft hat. Schon allein deswegen werde ich Kurz ganz sicher nicht wählen.

  33. kritikos
    12. Juli 2017 01:22

    Den Minister Lawrow hat selbst der ORF in der ZIB mehrfach hervorgehoben. Und Kurz natürlich auch, und natürlich die größtmögliche Sicherheitsstrategie. Gut so. Wendet sich der ORF klammheimlich?
    Dass den Linken langsam die Luft ausgeht, selbst bei ihren Schmutzkübel-Aktionen gegen Kurz, ist umso erfreulicher, aber es sind leider, wie AU hinweist, noch drei Monate durchzustehen. Kurz hat sich in der OSCE sehr stark eingesetzt und man hat davon auch berichtet, weshalb den Sozis halt auch hier die Munition fehlt.
    Und warum wird Strache nicht mit Kübeln überschüttet? Warum hört man von ihm so wenig, weniger als von den farbwechselnden Chamäleons genannt Neos? Eine Analyse durch Dr. Unterberger wäre sehr erwünscht.





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