Denk ich an Hamburg in der Nacht... drucken

Lesezeit: 2:00

…, dann…

  1. kommt mir der hervorragende Hamburger Polizeisprecher Timo Zill in den Sinn. Unaufgeregt, kompetent, sachlich, erklärend, berichtend. Einfach super.
  2. frage ich mich, ob normal denkende Menschen jetzt wirklich noch einen Euro für Greenpeace spenden können. Ein Greenpeace-Schiff hat sich an den anarchischen Protesten beteiligt und 22 Schwimmer in der Elbe abgesetzt, die in den gesperrten Bereich eindrangen.
  3. warte ich noch immer darauf, dass sich unsere GrünInnen, die linksrotgrüne ÖH etc. mit aller Deutlichkeit vom Schwarzen Block distanzieren, der bei uns am Stephansplatz tatkräftig gegen einen Ball in der Hofburg randaliert hat.
  4. beweist mir die "Rote Flora" in Hamburg, dass es eine völlig falsche Kultur- und Jugendpolitik ist, linksextreme Anarchisten mit öffentlicher Unterstützung gewähren zu lassen. Die Früchte dieser Politik bekamen die Hamburger jetzt serviert. Hoffentlich haben unsere grünroten Stadträtinnen sich das alles im Fernsehen angeschaut.
  5. sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Und gegen Live-Fernsehbilder kommt auch ein ORF-Korrespondent nicht an, der meinte, dass ungeschicktes Verhalten der Polizei die Randale provoziert habe.
  6. halte ich es zwar für richtig, dass sich sogenannte "Staatsverweigerer" und "Reichsbürger" vor Gericht zu verantworten haben. Aber ich frage mich, weshalb die sich außerhalb unserer Rechtsordnungen stellenden "Linksautonomen" nicht dieselbe Behandlung erfahren. Warum dürfen sich Linksextremisten außerhalb unserer Gesetze und Vorschriften stellen? Es darf in Österreich keinen autonomen, rechtsfreien Bereich geben – auch nicht in einem Haus!
  7. frage ich mich mich, ob die Wiener Polizei überhaupt eine entsprechende Zahl von Wasserwerfern bereit hätte, um solche Randale zu bekämpfen.
  8. finde ich es gut, dass es unter Nachbarn und EU-Staaten funktioniert hat, dass österreichische Polizisten in Hamburg helfend zur Stelle waren. Dem am Kopf verletzten österreichischen Polizisten wünsche ich baldige und umfassende Genesung.
  9. hoffe ich, dass viele Österreicher bis zum 15. Oktober nachdenken, ob Parteien, die bei jeder Gelegenheit auf der Seite anarchischer Demonstrationsfreiheit stehen, eine Stimme in der Wahlurne verdienen.

Dr. Günter Frühwirth ist Jurist und begeisterter Bahnfahrer. Die gesellschaftspolitische Entwicklung Österreichs verfolgt er mit aktivem Interesse.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 14:57

    Ich verstehe nicht, warum die Polizei nicht von der Schusswaffe Gebrauch macht. Im Falle von Brandschatzung und Plünderung wäre das durch die Nothilfe gesetzlich gedeckt. Den SA Verbänden hätte es damals auch gut getan.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 12:22

    Man muss dies anders sehen, diese rot/grünen Chaoten sind die Lebensversicherung der Herrschenden Klasse, deshalb werden die auch gesponsert.
    Wenn der Sozialismus wie immer beim Scheitern ist, dann kann man sich nicht mehr so ‚genau‘ an Recht und Ordnung halten, es könnten sogar die linxlinken Richterinnen umfallen, die Polizei sowieso. Dann hat man immer noch Prügelkommandos, welche die steuerzahlenden Bürger unter der Knute halten.

    Aktuell sehen Sie diese Entwicklung in Venezuela, Bolivien und Ecuador. Zum Niederknüppeln der (demokratischen) Demonstranten und unterdrücken der Parlamentsmehrheit sind diese Chaoten gut zu gebrauchen. In Österreich sind solche staatsnahen Milizen eher klein, in Deutschland deutlich größer.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 13:23

    Danke Herr Dr. Frühwirth für Ihre klaren Worte! ************************
    Da kann ich 100%ig zustimmen.

    Dazu eine Stellungnahme, der ich ebenso 100%ig zustimme:

    https://www.youtube.com/watch?v=IcvxfAuzeIc

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 17:27

    Schwarzblöckler haben ihr schwarzen Kostüme ausgezogen und sich bunt gekleidet unter die Demonstranten gemischt. Erinnert irgendwie an Partisanen ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2017 20:30

    Minister Sobotka versucht ja schon lange, die Demonstrationsfreiheit, die immer häufiger für Gewaltorgien missbraucht wird, einzuschränken. Hoffentlich kommt er diesmal damit durch. Ich finde überhaupt, man sollte auf Grund der häufigen Ausschreitungen jede Demonstration verbieten. Hat eine Demonstration jemals etwas bewirkt außer Verkehrsstaus und teuren Polizeieinsatz? Ist jemals irgendein Anliegen durch eine Demo durchgesetzt worden? - Na eben.

alle Kommentare drucken

  1. pro veritate (kein Partner)
    15. Juli 2017 09:47

    Kaum auszudenken - oder vielmehr lebhaft vorstellbar - wie seitens von Politik, Medien und Justiz reagiert worden wäre, hätten "rechte" Aktivisten auch nur ansatzweise in dieser Art agiert. Das sattsam bekannte "Messen mit zweierlei Maß" hat sich hier wieder einmal klar bewiesen. Nur wer ein ganz dickes Brett vor dem Kopf hat - oder um es "wissenschaftlich" zu formulieren - wer von massiver "kognitiver Dissonanz" befallen ist, wird bis heute nicht wahrnehmen können/wollen, was sich tatsächlich abspielt. Die "Hamburger Aktivisten" unterscheiden sich im Prinzip überhaupt nicht von Leuten, die in den 30-er Jahren so manches kurz und klein geschlagen haben. Auch diese ließ man von oben gewähren.

  2. Westbahn-Multi-Kurti (kein Partner)
    13. Juli 2017 14:59

    ich schließe mich Herrn Dr. Günter Frühwirth zu 100 % an!

  3. Romana
    11. Juli 2017 20:30

    Minister Sobotka versucht ja schon lange, die Demonstrationsfreiheit, die immer häufiger für Gewaltorgien missbraucht wird, einzuschränken. Hoffentlich kommt er diesmal damit durch. Ich finde überhaupt, man sollte auf Grund der häufigen Ausschreitungen jede Demonstration verbieten. Hat eine Demonstration jemals etwas bewirkt außer Verkehrsstaus und teuren Polizeieinsatz? Ist jemals irgendein Anliegen durch eine Demo durchgesetzt worden? - Na eben.

  4. Politicus1
    11. Juli 2017 17:27

    Schwarzblöckler haben ihr schwarzen Kostüme ausgezogen und sich bunt gekleidet unter die Demonstranten gemischt. Erinnert irgendwie an Partisanen ...

  5. Bob
    11. Juli 2017 14:57

    Ich verstehe nicht, warum die Polizei nicht von der Schusswaffe Gebrauch macht. Im Falle von Brandschatzung und Plünderung wäre das durch die Nothilfe gesetzlich gedeckt. Den SA Verbänden hätte es damals auch gut getan.

    • Cotopaxi
      11. Juli 2017 16:02

      Laut einer Meldung hatte die Polizei einmal von der Schußwaffe Gebrauch gemacht. Das dürfte jedoch eine linke Fakenews gewesen sein, um den Landfriedensbruch weiter anzuheizen.

      Übrigens gibt es dieses Delikt in D nicht und deswegen fordern unsere Linken seine Abschaffung.

    • Politicus1
      11. Juli 2017 17:25

      der Pressesprecher der Hamburger Polizei hatte einen Warnschuss einer angegriffenen Polizistin bestätigt.

      Polizisten des SEK waren mit automatischen Waffenausgerüstet, als sie Häuser und Dächer von den Verbrechern räumten.

    • elfenzauberin
      11. Juli 2017 21:24

      Es würde absolut reichen, wenn die Polizei Gummischrot einsetzte, wie die Schweizer das machen. Damit hält man eine randalierende Horde leicht auf Distanz, wie man hier sehen kann:

      https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/gummischrot-gegen-antifa-demo-in-bern

    • Torres (kein Partner)
      13. Juli 2017 11:37

      Das verstehe ich auch nicht. Und ich vermute auch, dass die bereits verhafteten (und angeblich identifizierten und daher noch zu verhaftenden) Täter nicht wegen Mordversuch und Brandstiftung (Werfen von Steinplatten und Molotowcocktails auf Polizisten) angeklagt werden, wie man das in einem Rechtsstaat erwarten würde, sondern bestenfalls irgendeine bedingte Haftstrafe von ein paar Monaten bekommen. Da dürfen sich die deutschen Politiker nicht wundern, wenn es das nächste Mal genauso zugeht. Besonders jämmerlich ist übrigens Innenminister de Maizière gestern im deutschen Fernsehen aufgetreten.

  6. glockenblumen
    11. Juli 2017 13:23

    Danke Herr Dr. Frühwirth für Ihre klaren Worte! ************************
    Da kann ich 100%ig zustimmen.

    Dazu eine Stellungnahme, der ich ebenso 100%ig zustimme:

    https://www.youtube.com/watch?v=IcvxfAuzeIc

  7. dssm
    11. Juli 2017 12:22

    Man muss dies anders sehen, diese rot/grünen Chaoten sind die Lebensversicherung der Herrschenden Klasse, deshalb werden die auch gesponsert.
    Wenn der Sozialismus wie immer beim Scheitern ist, dann kann man sich nicht mehr so ‚genau‘ an Recht und Ordnung halten, es könnten sogar die linxlinken Richterinnen umfallen, die Polizei sowieso. Dann hat man immer noch Prügelkommandos, welche die steuerzahlenden Bürger unter der Knute halten.

    Aktuell sehen Sie diese Entwicklung in Venezuela, Bolivien und Ecuador. Zum Niederknüppeln der (demokratischen) Demonstranten und unterdrücken der Parlamentsmehrheit sind diese Chaoten gut zu gebrauchen. In Österreich sind solche staatsnahen Milizen eher klein, in Deutschland deutlich größer.

    • riri
      11. Juli 2017 17:21

      Im Bedarfsfall werden schon Gruppen vom 'Schwarzen Block' angefordert, um die erforderliche Mannstärke für die verschiedenen Aktionen sicher zu stellen.
      Die Importeure werden nie zur Rechenschaft gezogen. Was beweist, es ist so gewollt.

    • franz-josef
      12. Juli 2017 00:44

      hatten wir ja schon. Hier in Wien. In Bussen herbeigekarrte Vermummte, die eine Zeitstechuhr bedienen mußten, beim Aussteigen aus dem Bus, weil sie Stundenlohn bekamen, plus eine Flasche Bier und eine Leberkässemmel - so stand es in einem linken Medium zu lesen.
      Der Aufwand und Import dieser Pudelhaubenträger wurde wegen des Akademikerballs getrieben.
      Es lebe die Meinungsfreiheit. Mir scheint, sie ächzt nur mehr in ihrem Winkerl.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden