Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Hat die ÖVP noch einen Obmann? drucken

Lesezeit: 7:30

So etwas darf politischen Profis nicht passieren. Da produziert das ÖVP-Generalsekretariat eine ungewöhnliche Broschüre mit teils berechtigten, teils absurden Angriffen auf den Koalitionspartner – aber bis auf ein paar gewundene Worte des Generalsekretärs identifiziert sich niemand mit ihr.

In so einer Lage wäre ein Parteichef gefordert. Er muss bei jedem Wetter an der Spitze stehen. Aber Reinhold Mitterlehner ist wieder einmal nicht vorhanden. Längst hat man das Gefühl, es freut ihn schon seit Jahr und Tag nicht mehr, Bundesparteiobmann zu sein. Er will lieber heim ins Mühlviertel, so wie am 1. Mai ein Altersheim besuchen und sonst unsichtbar bleiben.

Was hätte er denn tun sollen, werden manche fragen. Nun, da gibt es genau zwei Möglichkeiten.

Die erste geht davon aus, dass der ÖVP-Generalsekretär die Broschüre hinter dem Rücken des Parteiobmanns bei den jammervollen, aber teuren PR-Menschen in Auftrag gegeben hat, welche die ÖVP unter Vertrag genommen hatte, welche geistig und kreativ irgendwo in den 70er Jahren steckengeblieben sind. In diesem Fall müsste sich Mitterlehner umgehend einen neuen Generalsekretär suchen.

Die zweite Alternative geht davon aus, dass Mitterlehner die Broschüre sehr wohl abgesegnet hat. Dann hat er zwar einen Fehler gemacht. Aber dann muss er sich dennoch in einer Vorwärtsstrategie mit der Broschüre und ihren ja überwiegend durchaus legitimen Texten identifizieren. Öffentlich, überzeugt, und ohne das übliche Herumknödeln. Er muss das auch unabhängig davon tun, dass sich die meisten VP-Landesparteien wieder einmal feige in die Büsche geflüchtet haben, sobald der mediale Medienwind eingesetzt hat.

Eine Partei kann jedoch nicht gleichzeitig in zwei völlig verschiedene Richtungen fahren: einmal innigstes Mauscheln mit der SPÖ, um ein grottenschlechtes Arbeitsprogramm zu erstellen, und ein andermal eine massive Attacke auf sie, aber ohne jeden rhetorischen Begleitschutz.

Mitterlehner sollte nach England schauen. Dort ist der Premierminister und Konservativenchef sofort zurückgetreten, als er merkte, dass sich der Zug in eine andere Richtung in Bewegung setzt als jene, in die er selber fahren wollte. Hingegen ist ein Parteichef, der sich in einer grundlegenden Strategiefrage schweigend versteckt, wirklich das Gegenteil von Leadership.

Der ÖVP-Obmann könnte sich aber auch an der SPÖ ein Vorbild nehmen. Dort ist die Politik der Partei die des Parteichefs. Und die des Parteichefs die der Partei.

Aber ist die Broschüre nicht wirklich missglückt? Vor allem von der äußeren Aufmachung her ist sie das sicher. Ihre vor einer Generation geistig steckengebliebenen Schöpfer beweisen durch das Coverbild eines SPÖ-Vorsitzenden mit Hammer und Sichel, dass sie überhaupt keine politische Ahnung haben.

Denn weder Rotgrün noch der SPÖ-Chef sind Kommunisten, wie diese Darstellung zu suggerieren versucht. Es gibt weder Anzeichen, dass sie Millionen Menschen ermorden wollen, noch dass sie hunderte Millionen hinter einem Eisernen Vorhang einsperren wollen, noch dass sie alles verstaatlichen oder alle anderen Parteien verbieten wollen. Im Grund ist daher dieser Cover eine genauso üble Verharmlosung des Kommunismus, wie es der Vergleich des Bundespräsidenten zwischen islamistischen Kopftüchern und Judenstern in Hinblick auf den Nationalsozialismus gewesen ist.

Da wie dort: Blanke historische Ahnungslosigkeit. Der einzige Unterschied ist allerdings die Reaktion der jeweiligen Parteigänger.

  • Auf der einen Seite finden sich nämlich die linkslastigen Medien (also fast alle), welche die Van-der-Bellen-Dummheiten zuerst total ignoriert, dann nur teilweise berichtet und blitzschnell unter den Teppich gekehrt haben; sowie die Grünen, wo sich kein einziger befragter Politiker ein Wort der Kritik am einstigen Parteiobmann entlocken hat lassen.
  • Das Gegenexempel ist auf der anderen Seite die Volkspartei, wo sich vor allem die Landespolitiker eilfertig an die Spitze der Kritiker der eigenen Bundespartei gestellt und wichtigmacherisch verkündet haben, dass sie diese Broschüre nicht weiterleiten würden. Wobei sie gar nicht mitgekriegt haben, dass die knieschlotternde Bundespartei diese gar nicht mehr ausliefert.

Dabei würde es inhaltlich unglaublich viel hergeben, wenn sich die ÖVP endlich einmal kritisch, konsequent und abgestimmt mit dem befassen würde, was Rotgrün wirklich an üblen Perspektiven bedeutet. So wie sich diese beiden Parteien heute in Österreich präsentieren. Aber das ist kein tödlicher Sichel-und-Hammer-Kommunismus, sondern ein lähmender Sozialdemokratismus mit all seinen die Zukunft dieses Landes belastenden Aspekten, der von Schweden bis Griechenland noch überall zur Katastrophe geführt hat:

  • Mit seiner Familienfeindlichkeit,
  • mit seiner Ablehnung von Eigenverantwortung,
  • mit seiner Verachtung für Law and Order,
  • mit seinem exzedierenden und nachhaltig unfinanzierbaren Wohlfahrtsstaat,
  • mit seiner Leistungsfeindlichkeit,
  • mit seiner Ablehnung für Freihandelsabkommen,
  • mit seinem Genderismus,
  • mit seiner Political Correctness,
  • mit seiner Schuld an der Wiener Korruption,
  • mit seiner schamlosen Medienbestechung,
  • mit seinem Hang zu lähmender Überregulierung,
  • mit seiner Unterstützung für eine europäische „Sozialunion“ (welche die EU noch teurer machen würde),
  • mit seiner Ablehnung für jeden echten Patriotismus,
  • mit seinem Hass auf alle Unternehmer und Selbstständigen,
  • mit seinem langen Jubel und lautem „Welcome“ für die Massenmigration,
  • mit seinem Bremsen für alle wirksamen Regeln zur Bekämpfung des Islamismus,
  • mit den alle Arbeitnehmer (sofern sie nicht pfuschen) schwer belastenden Lohnnebenkosten, bis hin zum versteckten aber teuren Zwangsbeitrag für die Arbeiterkammer,
  • mit seiner Verantwortung für den Zustand von ORF und ÖBB,
  • mit seiner Gleichmacherei,
  • mit seinem Kampf gegen Privatisierungen,
  • mit seiner Verteidigung der stillen Progression,
  • mit seinem Eintreten für immer noch mehr Steuern auf immer noch mehr Dinge,
  • mit seinem ständigen Drängen auf noch mehr Defizite,
  • mit seinem Drang zur Einschränkung der Meinungsfreiheit,
  • mit seinen Versuchen, die Wahlfreiheit von Frauen und Schülern noch mehr zu beschränken.

All das könnte und müsste man glasklar anprangern. Wenn man politisch zu denken verstünde. Und wenn, ja wenn nicht in vielen dieser Punkte auch die ÖVP den koalitionären Helfershelfer für den Sozialdemokratismus gespielt hätte, oder etwa beim Strafrecht sogar dessen Vorreiter ist.

Ist aber trotz des widersprüchlichen wie feigen Verhaltens der ÖVP die massive Reaktion der Medien nicht maßlos übertrieben? Natürlich ist sie das. Aber sie war erwartbar.

Denn erstens ist der Cover der ÖVP-Broschüre ein solcher Fehler, den auch jeder durchschnittliche österreichische Journalist intellektuell begreift. Und zweitens waren die Medien in ihrer ideologischen Orientierung ja schon geradezu gierig darauf aus, von den schweren Pannen der Linksparteien möglichst rasch wieder abzulenken. Von Van der Bellens Dummheiten, vom Atomkrieg in der Wiener SPÖ, von der brutalen Geschäftemacherei durch die Hochhaus-Verschandelung des Konzerthaus-Viertels samt Verhöhnung einer „verbindlichen“ Urabstimmung, von der Tatsache, dass Christian Kern seit Amtsantritt nur inhaltsfreien Image-Wahlkampf macht.

Da sollte man sich halt nicht so einen schlimmen Doppelfehler wie diesen Hammer-und-Sichel-Cover und das ständige Wegtauchen des Parteichefs (der sich übrigens auch schon zweimal einen überforderten Generalsekretär ausgesucht hat) leisten.

PS: Übrigens: Wer Politik nicht als inhaltliche Gestaltung der Geschicke dieses Landes, sondern nur als Watschentanz zur Belustigung der Ränge versteht, der muss vor der SPÖ den Hut ziehen. Es war erste Klasse, wie die SPÖ elegant-souverän auf diese Broschüre reagiert hat, wie sie nun sogar das Kern-Bild vom ÖVP-Cover selbst verwendet. Ohne dass irgendjemand in der ÖVP eine einzige flapsige Antwort dazu einfiele.

PPS: Hätte die ÖVP wenigstens ein bisschen Geschick für Taktik und politische Finessen, hätte sie etwas bessere PR-Berater, hätte sie irgendeine Ahnung, wer ihre (letzten) Wähler sind, dann hätte sie auch den wirklichen Fehler an Kerns Pizza-Boten-Selbstinszenierung deutlich thematisiert. Das ist nämlich die Peinlichkeit, wen Kern damit erklärtermaßen als „Mittelschicht“ ansprechen wollte. Bei allem Respekt vor Pizzaboten, von denen mindestens die Hälfte keine Österreicher sind: Aber kein einziger Angehöriger der wirklichen Mittelschicht identifiziert sich mit einem Pizzaboten (es sei denn, man definiert Mittelschicht so, dass 80 Prozent des Landes zur Oberschicht gehören würden). Nur die SPÖ tut das. Sie hat sich damit neuerlich als Interessenvertretung jener positioniert, die eher keine Steuern zahlen, die eher nicht den Weg der Bildungsanstrengung und Ausbildung gegangen sind, die eher nicht Österreichs internationale Wettbewerbsfähigkeit wiederbeleben.

PPPS: Könnte die ÖVP taktisch denken, würde sie jetzt übrigens auch die Broschüre, statt sie zu verräumen, an alle Haushalte verschicken. Denn der missglückte Cover ist nun dank der ORF-Kampagne ohnedies schon allseits bekannt, der bisher weithin unbekannte Rest des Inhalts würde aber nun riesige Aufmerksamkeit finden. Und durchaus vielen zu denken geben. Motto: „Da haben sie aber eigentlich doch recht.“ Wie beim Ringsport, wo man auch die Energie des Gegners im eigenen Interesse einzusetzen versucht.

PPPPS: Absolut faszinierend ist der Rollentausch in der Koalition: Die SPÖ will seit Ende des Winters plötzlich keine vorgezogenen Neuwahlen, obwohl sie das ein Jahr lang wollte. Dazu sind – siehe Wiener Rathaus – die Aussichten für die SPÖ inzwischen zu schlecht. In der ÖVP wollen das hingegen immer mehr – bis auf Mitterlehner, der sie ebenfalls fürchten muss. Für sich selbst. Als Ergebnis wird es wohl keine Vorverlegung geben.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 08:34

    Andreas Unterbergers, übrigens seit vielen vielen Jahren - lange schon vor diesem Tagebuch - laufenden Bemühungen, der sogenannten Volkspartei politisches Denken, einen weltanschaulich konsequenten Auftritt zu verschaffen, sind geradezu rührend. Die bringen das nicht. Die sind eine Ansammlung von Kleingeistern (Ausnahmen wie Pühringer bestätigen dabei nur die Regel) - zumeist kleinbürgerlicher oder bäuerlicher Provenienz - die sich, ohne die geringste Ahnung von Geschichte, Zeitgeschichte und internationaler Politik zu haben zusammengeschlossen haben, um sich die Verdienstmöglichkeiten, Posten und Pöstchen im Staat mit den Roten aufzuteilen. Lokale Kaziken dominieren, Geistlosigkeit ist Trumpf - ab und zu ein Weinkönigin ficken, und halt an jeder Ecke Abkassieren. Glaubt Andreas Unterberger im Ernst, er erreicht diese Leute mit einer politischen Botschaft ?

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 08:58

    Die Hammer-und-Sichel-Broschüre ist tatsächlich daneben. das war ein Missgriff.

    Viel passender wäre ein Symbol gewesen, dass die kleinkarierte Verbots- und Regulierungswut der Roten und Grünen karikiert hätte. Michael Ritsch, der ehemalige SPÖ-Vorsitzende in Vorarlberg hat es vorgemacht: Ein Gartenzwerg.

    Die SPÖ und die Grünen haben längst etwas Gartenzwergiges, etwas Kleinkariertes, etwas Verbiesertes, eventuell auch etwas Inquisitorisches. Sie wirken auf mich wie kleine neidische Kinder in einem Sandkasten oder wie Möchtegern-Blockwarte.

    Eigentlich sind die Roten und die Grünen zu Kabarettparteien verkommen. Sie erinnern mich an Gerhard Polt. Bei dem muss man auch immer lachen, aber schon nach kurzer Zeit bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 12:33

    Ja so sollte es die ÖVP machen (Zitat Unterberger):
    "...PPPS: Könnte die ÖVP taktisch denken, würde sie jetzt übrigens auch die Broschüre, statt sie zu verräumen, an alle Haushalte verschicken. Denn der missglückte Cover ist nun dank der ORF-Kampagne ohnedies schon allseits bekannt, der bisher weithin unbekannte Rest des Inhalts würde aber nun riesige Aufmerksamkeit finden. Und durchaus vielen zu denken geben. Motto: „Da haben sie aber eigentlich doch recht.“ Wie beim Ringsport, wo man auch die Energie des Gegners im eigenen Interesse einzusetzen versucht. "

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 10:16

    Bitte wieso sollte sich eine schwarze Sozi-Blase damit "kritisch, konsequent und abgestimmt mit dem befassen, was Rotgrün wirklich an üblen Perspektiven bedeutet"???

    Die WISSEN das doch, denn die ÖVP HAT DIESE ZUSTÄNDE VORSÄTZLICH HERBEIGEFÜHRT!
    Den Teufel werden die was kritisieren, was aus ihrem Herzen kommt!

    Wer wissen will, wie es in solchen failed states zugeht, die den ganzen Soziwahn zulassen, Sozi-Justiz und Sozi-Bullen gewähren lassen, der lese das, aber GENAU!

    https://cernunninsel.wordpress.com/2017/02/12/der-multikulturalismus-hat-die-britische-polizei-zerstoert/

    Nicht daß es mir nicht große Freude machen würde, zu sehen, wie das perfide Albion jeden Tag mehr leidet, verlottert, und zu Grunde geht an seiner eigenen Minderwertigkeit und Perfidie (Na, liebe Briten: Hat es sich gelohnt, daß Danzig polnisch ist?), aber dieser Weg ist das, was uns hier genau so blüht, wenn wir nicht das Ruder herumreißen.

    180°!

    Schaut euch inzwischen unsere Sozi-Bullen an. Mit Bärten um sich an die Scharia-Polizei anzupassen, die sie bald sein wollen, dann seht ihr wie unweit wir noch von den britischen Zuständen entfernt sind. Auch hier hat man die Anforderungen gesenkt und will mehr Fremdvölkische haben.
    Österr. Staatsbürgerschaft gar nicht nötig. Man geht ja nicht einmal gegen die Scheinstaatsbürger vor. Klar jetzt, warum?

    Und warum vor Allem? Weil es die Mehrheit so will und weil es angeblich "Konservative" - in Wahrheit Kryptobolschewiken übelster Sorte wie man an ihren Worten und Werken, an ihren Gesetzen und ihren Zielen täglich sehen kann - seit Jahrzehnten so zulassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 10:10

    Die 'neue Bildungsgeneration' wirkt. Mit Linksdrall ausgebildet (statt ohne Politik) sind die Proponenten in der ÖVP nicht mehr imstande, selbst zu denken und zu verstehen.

    Dabei bräuchten sie doch nur noch Dr. Unterberger lesen, da steht ja alles, was zum guten Teil (bis auf das Coverbild) die Werbeagentur auch angeführt hatte.

    Hilflose 'Potschochter' würde ein geborener Niederösterreicher sagen.

    Ein zusätzliches Hindernis ist der 'Wohlstandsdusel' und das Festkrallen an den Privilegien, wie halt der Fisch vom Kopf stinkt.

    Statt dass Herr Mitterlehner einmal in seinem Politikerleben Mumm zeigt und trotzdem Dr. Unterbergers Rat befolgt, denkt er an sich selbst und lässt Österreich 'angelehnt', das berührt ihn nicht. Brutal und verschwenderisch (Einstampfen einer an sich guten Broschüre) eigentlich gegen Österreich, oder ?

    Die einzig richtige Ansage wäre, Koalitionsende.

    Zur Frage, wo ist der Obmann, der weiß noch immer nicht, was die ÖVP will, 'nur keine Wellen', sonst ist mein 'Jobberl' (Tschapperl, wer so was glaubt, dass es Sicherheit gäbe) gefährdet.

    Wie so oft, wird die ÖVP den Rat ihres Gönners Dr. Unterberger nicht befolgen, so fürchte ich.

    Es liegt wirklich an der Bildung, es sitzen dort lauter Ungebildete oder Verbildete und es herrscht dort, wie sehr verbreitet auch in der Bevölkerung (auch die wurde verbildet), völlige Ahnungslosigkeit.

    Auf in die Hölle (c Helmut Oswald), Hollodaro !

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 08:37

    Ich finde das Verhalten von den ÖVP Parteigenossen widerlich. Ich stelle das als absoluter Parteienfeind fest, denn ich bin ein Anhänger der Demokratie, und nicht der Parteiendiktatur. Aber wenn ich schon in einem Verein von angeblich Gleichgesinnten bin, habe ich die Meinung des Vereins nach außen hin zu vertreten, und sich nicht feige hinter den Medien zu verstecken. Aber was ist vom Django schon zu erwarten, außer es geht um seine Eitelkeit.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2017 07:29

    Ich kenne leider nur den Cover der Broschuere.
    In erster Instanz kommt schon Schadenfreude auf, wenn die SPOe einmal so holzhammerartig verunglimpft wird, wie sie selbst mit der FPOe verfaehrt.

    Aber AU hat recht, wenn er diese Art des unter die Guertellinie zielenden Populismus prinzipiell verurteilt und sich eine sachliche Auseinandersetzung wuenscht, in der endlich die oben genannten unsaeglichen Verfehlungen dieser - neomurxistischen (das darf man wohl sagen) - Partei mit den richtigen schonungslosen Worten angeprangert und zerpflueckt werden.

    Die FPOe tut das teilweise, die VP kaum. Liegt das daran, dass die VP all diesen ruinoesen Quatsch viel zu lange mitgetragen hat und deshalb ploetzlich meint, nur mehr den Holzhammer uebrig zu haben?

alle Kommentare drucken

  1. monofavoriten (kein Partner)
    06. Mai 2017 21:36

    die sovjetunion war nie kommunistisch, einfach bloß absolut sozialistisch. der unterschied zur europäischen union und in weiterer folge der zu errichtenden weltregierung ist simpel: im sovjetsystem war der staat konzern, jetzt lenken konzerne den staat. das sovjetsystem war einfach zu teuer.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    06. Mai 2017 09:08

    Sobald welche versuchen, etwas 'zu verhindern', sind sie am Weg nach unten. Dass die vpler das nach den sozen das nun auch tun ist nur das Zugeben der Talfahrt. Die feigen Landesbosse passen dazu.

    Wenn es aber etwas gibt, was weiter von der Realität entfernt ist als eine Marketingabteilung, dann kenne ich es noch nicht. Dort sitzen dieselben Dünnbrettbohrer_*innen wie im Journalismus. Politik dorthin auszulagern? Oh je.

  3. Normalsterblicher
    05. Mai 2017 13:31

    AU schreibt:

    "Denn weder Rotgrün noch der SPÖ-Chef sind Kommunisten, wie diese Darstellung zu suggerieren versucht. Es gibt weder Anzeichen, dass sie Millionen Menschen ermorden wollen, noch dass sie hunderte Millionen hinter einem Eisernen Vorhang einsperren wollen, noch dass sie alles verstaatlichen oder alle anderen Parteien verbieten wollen."

    Also Herr Unterberger, Ihr Wort in Gottes Ohr, aber Sie sollten auch Sterblichen näher erklären können, weshalb

    - das Zurückdrängen der Familienlebens (= staatl. Vereinnahmung des Nachwuchses von der Wiege an),

    - das Zurückdrängen der persönl./privaten Entscheidungskompetenz,

    - das Abhängigmachen der Pulikationsplattformen,

    - die beständig höhere Staatsquote auch dank "kalter" Progression,

    - die spürbar beabsichtigte beständige Ausweitung von Meinungsdelikten,

    - die gezielte und prangerartig betriebene Verfolgung v. Repräsentanten anderer Lager durch jahrzehntelange staatsanwaltliche Untersuchungen trotz "dünner Suppe"

    - das gezielte "An-die-Wand-Fahren" des Geldmarktsystems durch ständig wachsende Verschuldung,

    - ...

    -------------------

    ... NICHT zur Vereinigung aller (Publikations- und) Produktionsmittel in einer Hand, nämlich der Partei- und zugleich Staatsmacht, führen sollte.(?)

    • riri
      05. Mai 2017 15:46

      Unterberger schreibt von hunderten Millionen, die gibt es in Österreich nicht, außerdem haben die Rotgrünen Kommunisten bei uns andere Ziele.
      Die politische Lage heute ähnelt doch der Zeit ab Mitte der 1920er Jahre, eine Minderheit ist bestrebt, das Volk gerade noch etwas über dem Existenzminimum leben zu lassen. Während sich die Minderheit sagenhafte Vermögen aneignet.
      Klar muss man da die Meinungsfreiheit einschränken.
      Viele Normalsterbliche denken so.

  4. Bob
    04. Mai 2017 16:12

    Um die Frage von AU, hat die ÖVP noch einen Obmann, kann man getrost anschließen; hat die ÖVP überhaupt einen vernünftigen in dieser unseligen Regierung? Besonders hervorheben darf man den Finanzminister. Ein Mann der aus der Privatwirtschaft kommt, und eigentlich Bescheid wissen sollte über die primitivsten finanziellen Aufgaben. Denkste, er ruiniert noch die letzten Aufrechten mit der Registrierkassenverordnung. Ein Teil der Selbstständigen haben auf Grund des riesigen Aufwandes und Schwierigkeiten dieses EDV Monsters, das Handtuch geworfen.
    Die einzigen die daran verdienen sind die Kassenhersteller.
    https://www.unzensuriert.at/content/0023921-Registrierkassa-brachte-nur-300-statt-900-Millionen-Euro
    An Hand dieses Desasters kann man ermessen, welche Geistesriesen wir in den Führungsebenen durchfüttern.

  5. riri
    04. Mai 2017 14:28

    Die Broschüre war kein Missgriff, sondern endlich einmal eine Aufklärung über die wahre Ideologie und Misswirtschaft der SPÖ und GRÜNEN. Weitere sollten folgen, sozusagen ein 'Newsletter' an alle Österreicher, um glasklar aufzuzeigen, welches weitere Desaster von diesen Parteien zu erwarten ist.
    Schwerer Fehler war die interne Zusendung, Verbreitung an die Bevölkerung ist notwendig.
    Initiator dieser Broschüre war Reinhold Lopatka, einer der wenigen ÖVPler, der Norbert Hofer unterstützt hat. Mitterlehner und Konsorten den VDB. Alles klar!
    Es gilt, endlich Blau/Schwarz zu ermöglichen.

  6. dssm
    04. Mai 2017 13:55

    Irgendwie ist dieser Beitrag nicht stimmig. Denn Kommunismus ist das Endziel jedes Sozialismus, also muss Kern, so er denn ein Sozialist ist, auch ein Kommunist sein.

    Abgesehen davon, nicht alle Kommunisten haben Massenmorde begangen und die wirtschaftlichen Freiheiten während der ‚Neuen Ökonomischen Politik‘ waren wohl weit grösser als unsere aktuellen Freiheiten in Österreich. Ebenso ist die wirtschaftliche Freiheit in China oder Vietnam wohl deutlich grösser als in Österreich, dort herrschen aber Kommunisten. So gesehen sind Kern und Mitterlehner sogar radikalere Kommunisten.

    • Bob
      04. Mai 2017 16:15

      *********************************

    • Undine
      04. Mai 2017 21:48

      @dssm

      Sie haben völlig recht, wenn Sie sagen: "Nicht alle Kommunisten haben Massenmorde begangen". Da muß man aber gleich dazusagen: "Nicht alle Nazis haben Massenmorde begangen".

    • riri
      04. Mai 2017 22:31

      Im Wettbewerb der Massenmörder steht Stalin an der Spitze, und das noch dazu nicht in Kriegszeiten.

  7. A.K.
    04. Mai 2017 12:33

    Ja so sollte es die ÖVP machen (Zitat Unterberger):
    "...PPPS: Könnte die ÖVP taktisch denken, würde sie jetzt übrigens auch die Broschüre, statt sie zu verräumen, an alle Haushalte verschicken. Denn der missglückte Cover ist nun dank der ORF-Kampagne ohnedies schon allseits bekannt, der bisher weithin unbekannte Rest des Inhalts würde aber nun riesige Aufmerksamkeit finden. Und durchaus vielen zu denken geben. Motto: „Da haben sie aber eigentlich doch recht.“ Wie beim Ringsport, wo man auch die Energie des Gegners im eigenen Interesse einzusetzen versucht. "

  8. Specht
    04. Mai 2017 12:13

    Das mag schon sein, dass ein plumpes Hammer+Sichel Symbol daneben ist und auch sonst der Schriftzug. Aber trotzdem, Retro oder nicht, ist der Graphiker genial in der Umsetzung von Kern. Da wählt er die angesagte Farbe Ochsenblut und wie es die Nazis schon erkannten die Powermischung von rot-weiß-schwarz. Kern kann sich für das beste Portrait (ever) nur bedanken. Das wäre für mich ein Grund die Broschüre zu verhindern, denn sie ist ein Sympathieträger für Kern. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so bestimmt, fest und sympathisch wie auf diesem Siebdruck wird es Kern in natura nicht schaffen.

  9. Ausgebeuteter
    04. Mai 2017 11:28

    Es kommt die Zeit, wo die Leute nicht mehr im Kadavergehorsam einer (der früheren geliebten) Partei folgen, sondern es geht um Persönlichkeiten und deren Aussagen. Aus diesem Grund ist auch das Bündedenken in der Volkspartei nicht mehr zielführend. Die ehem. "Landesfürsten" von NÖ und OÖ haben rechtzeitig erkennt, wann es am besten ist, zu verschwinden. Hier "am Land" werden viele Bürgermeister nicht wegen ihrer Parteizugehörigkeit, sondern wegen deren Persönlichkeit gewählt.
    Der Bundes-ÖVP wird dringend empfohlen, eine neue und unverbrauchte Person an die Spitze zu bringen, wenn sie nicht in ähnliche Schwierigkeiten kommen will, wie die Wiener SP mit dem Sesselkleber Häupl.

  10. Sensenmann
    04. Mai 2017 10:16

    Bitte wieso sollte sich eine schwarze Sozi-Blase damit "kritisch, konsequent und abgestimmt mit dem befassen, was Rotgrün wirklich an üblen Perspektiven bedeutet"???

    Die WISSEN das doch, denn die ÖVP HAT DIESE ZUSTÄNDE VORSÄTZLICH HERBEIGEFÜHRT!
    Den Teufel werden die was kritisieren, was aus ihrem Herzen kommt!

    Wer wissen will, wie es in solchen failed states zugeht, die den ganzen Soziwahn zulassen, Sozi-Justiz und Sozi-Bullen gewähren lassen, der lese das, aber GENAU!

    https://cernunninsel.wordpress.com/2017/02/12/der-multikulturalismus-hat-die-britische-polizei-zerstoert/

    Nicht daß es mir nicht große Freude machen würde, zu sehen, wie das perfide Albion jeden Tag mehr leidet, verlottert, und zu Grunde geht an seiner eigenen Minderwertigkeit und Perfidie (Na, liebe Briten: Hat es sich gelohnt, daß Danzig polnisch ist?), aber dieser Weg ist das, was uns hier genau so blüht, wenn wir nicht das Ruder herumreißen.

    180°!

    Schaut euch inzwischen unsere Sozi-Bullen an. Mit Bärten um sich an die Scharia-Polizei anzupassen, die sie bald sein wollen, dann seht ihr wie unweit wir noch von den britischen Zuständen entfernt sind. Auch hier hat man die Anforderungen gesenkt und will mehr Fremdvölkische haben.
    Österr. Staatsbürgerschaft gar nicht nötig. Man geht ja nicht einmal gegen die Scheinstaatsbürger vor. Klar jetzt, warum?

    Und warum vor Allem? Weil es die Mehrheit so will und weil es angeblich "Konservative" - in Wahrheit Kryptobolschewiken übelster Sorte wie man an ihren Worten und Werken, an ihren Gesetzen und ihren Zielen täglich sehen kann - seit Jahrzehnten so zulassen.

  11. Josef Maierhofer
    04. Mai 2017 10:10

    Die 'neue Bildungsgeneration' wirkt. Mit Linksdrall ausgebildet (statt ohne Politik) sind die Proponenten in der ÖVP nicht mehr imstande, selbst zu denken und zu verstehen.

    Dabei bräuchten sie doch nur noch Dr. Unterberger lesen, da steht ja alles, was zum guten Teil (bis auf das Coverbild) die Werbeagentur auch angeführt hatte.

    Hilflose 'Potschochter' würde ein geborener Niederösterreicher sagen.

    Ein zusätzliches Hindernis ist der 'Wohlstandsdusel' und das Festkrallen an den Privilegien, wie halt der Fisch vom Kopf stinkt.

    Statt dass Herr Mitterlehner einmal in seinem Politikerleben Mumm zeigt und trotzdem Dr. Unterbergers Rat befolgt, denkt er an sich selbst und lässt Österreich 'angelehnt', das berührt ihn nicht. Brutal und verschwenderisch (Einstampfen einer an sich guten Broschüre) eigentlich gegen Österreich, oder ?

    Die einzig richtige Ansage wäre, Koalitionsende.

    Zur Frage, wo ist der Obmann, der weiß noch immer nicht, was die ÖVP will, 'nur keine Wellen', sonst ist mein 'Jobberl' (Tschapperl, wer so was glaubt, dass es Sicherheit gäbe) gefährdet.

    Wie so oft, wird die ÖVP den Rat ihres Gönners Dr. Unterberger nicht befolgen, so fürchte ich.

    Es liegt wirklich an der Bildung, es sitzen dort lauter Ungebildete oder Verbildete und es herrscht dort, wie sehr verbreitet auch in der Bevölkerung (auch die wurde verbildet), völlige Ahnungslosigkeit.

    Auf in die Hölle (c Helmut Oswald), Hollodaro !

  12. Leopold Franz
    04. Mai 2017 09:14

    Solche Broschüren sind keine Selbstläufer. Da brauchten die Herrschaften zunächst mediale Unterstützung, die es von den linken Medien offensichtlich nicht gibt. Vielleicht tut sich noch was im wohl den Schwarzen zuzurechnenden Kurier-Raiffeisenkonzern oder beim schwarzlinkskatholischen Styria Verlag. Rechnen würde ich nicht damit.
    Dann brauchte es noch die Unterstützung der starken schwarzen Landesorganisationen, die es auch nicht gibt.
    Mitterlehner beschäftigt sich inzwischen mit Ortszusammenlegungsvarianten seines Heimatortes und geht zum Kirchenwirten auf eine Halbe.

  13. El Capitan
    04. Mai 2017 08:58

    Die Hammer-und-Sichel-Broschüre ist tatsächlich daneben. das war ein Missgriff.

    Viel passender wäre ein Symbol gewesen, dass die kleinkarierte Verbots- und Regulierungswut der Roten und Grünen karikiert hätte. Michael Ritsch, der ehemalige SPÖ-Vorsitzende in Vorarlberg hat es vorgemacht: Ein Gartenzwerg.

    Die SPÖ und die Grünen haben längst etwas Gartenzwergiges, etwas Kleinkariertes, etwas Verbiesertes, eventuell auch etwas Inquisitorisches. Sie wirken auf mich wie kleine neidische Kinder in einem Sandkasten oder wie Möchtegern-Blockwarte.

    Eigentlich sind die Roten und die Grünen zu Kabarettparteien verkommen. Sie erinnern mich an Gerhard Polt. Bei dem muss man auch immer lachen, aber schon nach kurzer Zeit bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

    • simplicissimus
      04. Mai 2017 11:29

      Gartenzwerg ist zu niedlich. Es stimmt zwar, dass Rotgruen zu Kabarettparteien verkommen sind, aber zu diabolischen. Der Schaden den sie anrichten ist mittlerweile so gross, dass man nicht mehr ueber ihre Daemlichkeit lachen kann und soll.

      Da muss was Staerkeres her.

    • Sensenmann
      04. Mai 2017 11:34

      JA, ein Missgriff war sie, die Broschüre. Unglaubwürdig, weil die ÖVP selbst die Umwandlung dieses Staates in eine DDR 2.0 seit Jahrzehnten betreibt und weil sie natürlich daher nicht weit genug geht.

      Sozialismus ist das permanente Verbrechen. Manchmal wollen Sozis "Reiche schlachten" oder "Die FPÖ als Ganzes ermorden."

      Das wünscht sich zumindest ein besonders bolschewikertes Exemplar aus dem Sozi-Sumpf zu Großkrut, ein gewisser Franz Wurmbauer.

      http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Nach-Hass-Posting-gegen-FPOe-SP-Mann-tritt-zurueck/280922936

      Man stelle sich vor, ein FPÖler hätte...

  14. Politicus1
    04. Mai 2017 08:49

    RETRO in der Politik geht gar nicht! Vor allem nicht in graphischer Umsetzung.

    Es gibt aber Hundertschaften von engagierten Funktionären und Mitarbeitern in der ÖVP auf den unteren und untersten Ebenen, die mit dieser Art einer Bundes-ÖVP aber schon gar nichts mehr am Hut haben.

    Oben zähle ich auch KURZ zu jenen, die nach vorne und nicht nch hinten schauen.

    Hoffentlich schaut er sich bald um und vereint die Vernünftigen in der Partei um sich in eine NEUE VOLKSPARTEI.

    • Sensenmann
      04. Mai 2017 10:32

      Irrtum! Der Kurz ist ein Produkt des Systems. Ahnungslos und unbeleckt, indoktriniert vom linken Geschwurbel erklärt er uns, wie toll die fremdvölkischen Asylforderer doch nicht ausgebildet seien.
      Viel intelligenter als die Österreicher.

      Der Mann schaut im Parlament zu, wie seine eigene Partei SEINE Vorschläge zur Handhabung der fremdvölkischen Invasion - eingebracht 1:1 von der FPÖ - ablehnt!

      Er hat nichteinmal die Härte, der ÖVP dann den Götz anzuschaffen und die Partei zu verlassen!

      Ein typisch schwarzes Klatschhäschen wie Piefke Gröhe, der noch blöd grinst, wenn die irre Kanzlerin mit Ekelblick die deutsche Fahne entsorgt.

      https://www.youtube.com/watch?v=q8PNgxbTE0o

      So sind sie halt

    • Politicus1
      04. Mai 2017 11:01

      Sensenmann:
      Wann hat KURZ gesagt, dass die Invasoren viel besser ausgebildet seien, als die Österreicher.
      Natürlich kann er als Nochnichtobmann nicht den Kurs der Partei bestimmen.

    • Sensenmann
      04. Mai 2017 11:42

      Google ist Ihr Freund. Einfach eingeben: "Zuwanderer gebildeter als Österreicher"

      Dann gibt es Links en masse.

      So u.a.:

      https://offenesparlament.at/gesetze/XXV/J_03605/

      Natürlich stützt sich unser Maturant dabei auf solchen Schwachsinn:
      http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Fluechtlinge-besser-gebildet-als-Oesterreicher/219515905

      oder:

      http://derstandard.at/2000028899170/AMS-Syrer-Iraker-Iraner-mit-hohem-Bildungsniveau

      Das Schlimme ist: Entgegen den Tatsachen GLAUBT der Bursche das auch noch und verteidigt diesen Blödsinn mit Elan!
      Ein würdiger Nachfolger dieses Mitterlehner, wahrlich!

    • Politicus1
      04. Mai 2017 13:16

      Sensenmann ...
      Ich geb's auf, wenn Sie KOPF nicht von KURZ unterscheiden können, dann ist mir um jeden Buchstaben leid ...

    • Sensenmann
      04. Mai 2017 15:16

      Irgendwas missverständlich gewesen?
      Bitte um Entschuldigung, aber der Link zum Parlament geht auf Kurz' Feststellung ein:

      „Auch Minister Kurz ging auf alle Anliegen ein. Zum Thema Integration meinte er unter anderem: 'Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.'“ („Bezirksblätter“, 7./8. Jän. 2015, S. 8-9)

      Die anderen verlinkten Artikel waren nur als Beispiel gedacht, welchen Blödsinn der Herr Maturant glaubt und verteidigt.
      Eben auch das Gewäsch dieses Kopf oder sonstiges Geschreibsel, dessen Inhalt ein Hohn auf jede Realität ist.

      Ansonsten verfeinern Sie die Google-Suche noch mit dem Wörtchen "Kurz".

    • franz-josef
      05. Mai 2017 00:24

      Auch ohne Google ist mir der Sager unseres Außenministers Kurz in Erinnerung. Er äußerte diese Überzeugung gleich am Anfan der Massenflutung. Nun, ich nehme an, er hat, weil jung und unverbraucht, inzwischen dazugelernt.

  15. Bob
    04. Mai 2017 08:37

    Ich finde das Verhalten von den ÖVP Parteigenossen widerlich. Ich stelle das als absoluter Parteienfeind fest, denn ich bin ein Anhänger der Demokratie, und nicht der Parteiendiktatur. Aber wenn ich schon in einem Verein von angeblich Gleichgesinnten bin, habe ich die Meinung des Vereins nach außen hin zu vertreten, und sich nicht feige hinter den Medien zu verstecken. Aber was ist vom Django schon zu erwarten, außer es geht um seine Eitelkeit.

  16. Helmut Oswald
    04. Mai 2017 08:34

    Andreas Unterbergers, übrigens seit vielen vielen Jahren - lange schon vor diesem Tagebuch - laufenden Bemühungen, der sogenannten Volkspartei politisches Denken, einen weltanschaulich konsequenten Auftritt zu verschaffen, sind geradezu rührend. Die bringen das nicht. Die sind eine Ansammlung von Kleingeistern (Ausnahmen wie Pühringer bestätigen dabei nur die Regel) - zumeist kleinbürgerlicher oder bäuerlicher Provenienz - die sich, ohne die geringste Ahnung von Geschichte, Zeitgeschichte und internationaler Politik zu haben zusammengeschlossen haben, um sich die Verdienstmöglichkeiten, Posten und Pöstchen im Staat mit den Roten aufzuteilen. Lokale Kaziken dominieren, Geistlosigkeit ist Trumpf - ab und zu ein Weinkönigin ficken, und halt an jeder Ecke Abkassieren. Glaubt Andreas Unterberger im Ernst, er erreicht diese Leute mit einer politischen Botschaft ?

  17. Cotopaxi
    04. Mai 2017 07:53

    Ach bitte, Minderlehner hält doch nur sein Eheversprechen ein, das er ganz verzückt Kern im Nationalrat gab: "Ja, ich will!"

  18. simplicissimus
    04. Mai 2017 07:29

    Ich kenne leider nur den Cover der Broschuere.
    In erster Instanz kommt schon Schadenfreude auf, wenn die SPOe einmal so holzhammerartig verunglimpft wird, wie sie selbst mit der FPOe verfaehrt.

    Aber AU hat recht, wenn er diese Art des unter die Guertellinie zielenden Populismus prinzipiell verurteilt und sich eine sachliche Auseinandersetzung wuenscht, in der endlich die oben genannten unsaeglichen Verfehlungen dieser - neomurxistischen (das darf man wohl sagen) - Partei mit den richtigen schonungslosen Worten angeprangert und zerpflueckt werden.

    Die FPOe tut das teilweise, die VP kaum. Liegt das daran, dass die VP all diesen ruinoesen Quatsch viel zu lange mitgetragen hat und deshalb ploetzlich meint, nur mehr den Holzhammer uebrig zu haben?

    • Sensenmann
      04. Mai 2017 10:21

      Das ist keine "Verunglimpfung". Es stellt den Kanon an Taten dar, der als "Marxistische Betätigung" strafbar zu sein hat..

      Das einzig Peinliche ist, daß hier zwei Soziklüngel streiten, wer denn nun krimineller ist, wer linker und staatszersetzender ist.

      Die ÖVP hat ALLES was sie anprangert seit Jahrzehnten nach Kräften gefördert und betrieben.
      Aber deren Verlogenheit ist ja ohnehin sprichwörtlich.
      Alles Theater. VOR der Wahl, damit die beiden Sozi-Parteien gemeinsam noch die 51% haben.
      Denn einen echten roten Kriminellen bestärkt es, die Roten zu wählen und ein dummer ÖVPler, der sich mit Grausen von dieser Blase gelöst hatte wird meinen, man kehre wieder zum Antimarxismus zurück...

    • HDW
      04. Mai 2017 11:22

      UA lehnt zwar den Begriff "Kommunismus" für RotGrün ab, zählt aber dann als deren Tendenz alle Konsequenzen aus dem kommunistischen Maifest auf, Ziel der kulturellen Hegemonie Gramscis. Unhistorisch nur weil keine Genickschussanlagen in einem Lubjankakeller und kein eiserner Vorhang? Die schöne Frau Gramscis und ihre Schwestern waren bis zum Schluss eiserne Bolschewikinnen und von der CEKA und dem NKVD geführt. Auch als Gramsci zur Befruchtung des Austromarxismus 1923 in Wien war, damals ging der Begründer der "Frankfurter Schule" nach Deutschland, alles im Einklang mit dem ML Institut Moskau.

    • simplicissimus
      04. Mai 2017 11:34

      Sensenmann, fuer mich ist das Thema der Broschuere auch nicht gerade verfehlt, aber es kommt immer darauf an, was es bei den 53% bewirkt. Im Moment kann ich das nicht abschaetzen.

    • HDW
      04. Mai 2017 22:43

      @HDW
      Der Begründer des Austromarxismus und der Frankfurter Schule, der nach dem Kontakt mit Gramsci 1923 in Wien, nach Deutschland ging war Carl Grünberg. Fiel mir leider von der Tastatur.
      Sorry.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden