Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Die Feinde des Sebastian Kurz und die heimliche Strategie des Christan Kern drucken

Lesezeit: 8:30

Je lauter der allgemeine Ruf in der Volkspartei und unter den Wählern nach Sebastian Kurz wird, umso heftiger wird hinter den Kulissen die Wühlarbeit der parteiinternen Feinde des Außenministers. Von denen sich natürlich keiner nach außen outen will, die aber durchaus zu orten sind. Noch viel raffinierter als diese agiert derzeit der SPÖ-Chef Kern bei seinen Versuchen, ohne ÖVP weiterzuregieren.

Zuerst zu den innerparteilichen Kurz-Feinden: Sie sind in diesen Stunden heftig beim Intrigieren. Zu ihnen zählen einzelne Politiker, die bei einer Machtübernahme von Kurz in der ÖVP wohl nicht mehr lange im Amt bleiben. Der eindeutigste Verlierer ist der derzeitige Generalsekretär Werner Amon, der ja von Reinhold Mitterlehner einst geradezu mit dem Auftrag „Verhindere Kurz“ in die Zentrale geholt worden war.

Aber auch der EU-Abgeordnete Othmar Karas ist wild entschlossener Gegner von Kurz. Sein EU-Fanatismus und -Zentralismus kontrastiert total zur nüchternen Linie des Außenministers, welche die EU auf das Wesentliche reduziert sehen will. Und bei Karas ist es noch sicherer als bei Amon, dass Kurz mit ihm absolut nicht kann.

Es sind aber auch etliche Landeshauptleute nur halbherzig mit ihren Lobpreisungen für Kurz. Sie wissen zwar, dass ihnen ohne diesen oder gar bei einem Alleingang von Kurz außerhalb der ÖVP bei sämtlichen Wahlen ein ordentlicher Dämpfer droht. Sie wollen aber möglichst nicht substantielle Konzessionen machen, nicht ihre Personalhoheit über die Liste der Nationalratskandidaten aufgeben.

Aber viel effektiver ist die Strategie zweier völlig außerhalb des Medieninteresses arbeitender Organisationen. Sie lautet: „Lasst Kurz elegant gegen eine Schaumgummiwand laufen, während wir ihn laut bejubeln.“

Die eine dieser Organisationen heißt Raiffeisen, die andere Wirtschaftskammer. Die für diese Strategie entscheidenden Personen heißen Christoph Leitl und Christian Konrad. Letzterer ist zwar eigentlich bei Raiffeisen schon abgegangen, aber dennoch weiterhin einflussreich, weil Konrad noch viele exzellente Verbindungen hat. Er hat vor seinem Abgang alles so strukturiert, dass sich nach ihm kein anderer starker Mann durchsetzen kann.

Die beiden sind äußerlich und ideologisch die absoluten Kontratypen zu Kurz. Sie sind Persönlichkeiten der uralten Schule, welche die ÖVP immer nach links zu ziehen versucht hat. Das ist auf den ersten Blick angesichts der beiden Organisationen erstaunlich, für welche die beiden stehen. Auf den zweiten nicht mehr: Denn gerade wenn man alle möglichen Geschäftchen machen und viele egoistischen Interessen vertreten will, die in der Öffentlichkeit nicht gerade gut ankommen, gerade wenn man etwas so Populär-Feudales wie die Jagd und die Industrie vertritt, gerade wenn man aus geheim gehaltenen Gründen für das hässliche Spekulations-Hochhaus neben dem Konzerthaus lobbyiert, dann versucht man das durch sonstiges Linksgerede zu kompensieren. Beide – vor allem Leitl – sind auch generationsmäßig durch die 68er Bewegung geprägt. Leitl war immer ein Kämpfer gegen die Anliegen von Familien. Und Konrad hat sich zuletzt sogar als Lobbyist der Massenzuwanderung betätigt.

Beide sind durch diese Positionierungen seit vielen Jahren die wahren Totengräber der ÖVP. Sie und ihre Gesinnungsgenossen sind verantwortlich für eine Reihe missglückter Parteiobmänner wie Riegler, Busek, Pröll und eben zuletzt Mitterlehner. Hingegen sind sie Wolfgang Schüssel, dem erfolgreichsten ÖVP-Chef der letzten Jahrzehnte, nicht gerade konstruktiv gegenübergestanden.

Sie hatten jedoch eine Stärke: Das, wofür sie stehen, vertreibt zwar die Wähler der ÖVP, aber die Finanzierung der Partei wäre ohne diese beiden Pole wohl nie geglückt.

Und jetzt droht gar Kurz als ÖVP-Chef.

Nun, wir werden in ein paar Tagen sehen, ob sie Erfolg mit ihren Sticheleien hinter den Kulissen haben.

Aber zugleich sind die genannten Personen jedenfalls ein weiteres Argument, das für Kurz spricht. Wer solche Gegner hat, der muss ganz gut sein (Lediglich mit Amon kann man ein wenig Mitleid haben, dass er da zwischen die Fronten geraten ist).

Kern zimmert eine Kanzlermehrheit – mit Chancen

Ganz unabhängig von den Entscheidungen in der ÖVP setzt Christian Kern sein Intrigenspiel fort. Nach außen hat er zwar der ÖVP das angesichts der sonstigen Taten und Worte der gesamten SPÖ verlogene Angebot einer „Reformpartnerschaft“ gemacht. Aber noch bevor er die Antwort der ÖVP darauf erhalten hat, hat er schon hinter den Kulissen intensive Verhandlungen über die Bildung einer alternativen Regierungsformel begonnen. Nämlich über eine Minderheitsregierung gegen die ÖVP – vielleicht sogar über eine Regenbogenkoalition.

Auf den ersten Blick sagen viele: Das ist absurd, das hat keine Chance.

In der Tat: Die Freiheitlichen stehen ja sicher nicht zur Verfügung. Die wollen am deutlichsten von allen Parteien wählen, weil sie sich jedenfalls einen Zuwachs erwarten können. Unter H.C.Strache sind sie eindeutig eine Partei des Wahlkämpfens, die eher wenig Lust hat, sich mit Regierungsverantwortung abzumühen und zu beschmutzen.

Ohne Schwarz und Blau bräuchte Kern jedoch gleich vier Parteien, um sich eine Mehrheit für welches Kabinett immer zu sichern. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, wie es scheint. Da besteht eine Chance.

Denn es gibt in der Tat vier Parteien, die derzeit alles andere als Wahlen wollen. Und die zusammen eine knappe Mehrheit hätten. Nämlich:

  1. Die SPÖ muss zwar nicht unbedingt mit Verlusten bei Wahlen rechnen. Aber für sie besteht durchaus die Gefahr, dass sie von Kurz und/oder Strache überholt wird, also möglicherweise sogar vom ersten auf den dritten Platz zurückfällt. Auch die Zahlen aus Deutschland sind für die Genossen eine massive Warnung, hat doch Deutschland oft eine gewisse Vorbildwirkung. Dort ist die SPD seit einem Monat nach einem kurzfristigen Hype um den neuen Parteichef (hört, hört!) und einem Umfragen-Gleichstand mit der CDU wieder drastisch zurückgefallen. Sie liegt nun schon wieder zehn Prozentpunkte hinter der Union (die auch etliche ob der dortigen Streitereien frustrierte AfD-Wähler zurückgewinnen kann). Die SPD hat zwei Landtagswahlen verloren und hat auch für die dritte – im größten deutschen Bundesland – am kommenden Sonntag zunehmend ernüchternde Umfragen. Das macht auch die SPÖ derzeit total wahlunlustig. Von einem linken Zeitgeist ist europaweit nichts zu spüren (dafür müsste man schon bis Südkorea gehen).
  2. Die Grünen müssen sogar ganz sicher mit einem Rückfall rechnen. Denn allgemein macht sich Ernüchterung über die Performance von Alexander van der Bellen breit. Denn auch in Deutschland sind die Grünen mit Minuswerten unterwegs. Denn Parteichefin Glawischnig ist alles andere als eine Strahlefrau, sie kann sich nicht einmal durch den tiefen Abstieg ins Seitenblicke-Milieu aus dem Sumpf ziehen. Denn die „Welcome“-Euphorie der Grünen ist bei bürgerlichen Grünwählern (auch die hat es gegeben) zunehmend unbeliebt. Denn die Wiener Katastrophe – also üble Deals mit einem Spekulanten und das brutale Ignorieren des Ergebnisses einer Urabstimmung – ist gerade für die typischen Grünwähler sehr abschreckend. Denn alle sonstigen Grünthemen (anti-Lobau-Tunnel, anti-Auto, anti-CO2, pro-Gesamtschule, pro-Radikalfeminismus usw.) bewegen keinen zusätzlichen Wähler mehr.
  3. Ganz ähnlich die Lage bei den Neos. Auch ihnen droht ein Minus am Wahltag – manche Prognosen rechnen sogar mit ihrem Ausscheiden aus dem Parlament angesichts des Kampfs dreier Großparteien. Auch die Neos haben sich gesellschaftspolitisch doktrinär links positioniert – mit zwei blöden Folgen: Sie sind erstens nicht mehr von den Grünen zu unterscheiden; und zweitens können deshalb nur noch ganz wenige bürgerlich-wirtschaftsliberale Menschen etwas mit der selbsternannten „Bürgerinnen- und Bürgerbewegung“ anfangen.
    Diese drei genannten Parteien – rot-grün-pink – sind ja die erklärte Wunschachse der SPÖ. Kleines Problem: Sie haben jetzt keine Mehrheit, und es gibt auch keine Umfrage, die ihnen nach der Wahl eine solche in Aussicht stellt.
  4. Das aber bringt zum ersten- und wohl auch letzten Mal in seiner Geschichte das Team Stronach ins echte politische Spiel. Diese Partei steht zwar in fast allen politischen Fragen und Themen rechts – meist irgendwo zwischen FPÖ und ÖVP –, aber es ist für sie mehr als verlockend, knapp vor dem angesagten Tod plötzlich Teil einer Regierungsmehrheit zu werden. Da kann man noch eineinhalb Jahre lang Abgeordnetenbezüge kassieren. Und mehr als verlieren kann man dann auch nicht.

Das ist extrem verlockend. Und Kern wird sicher den Stronachs irgendein Zuckerl versprechen, das der Kleinpartei dann auch sagen lässt: „Wir haben uns durchgesetzt.“

Nach allem, was man über Kerns intensive Verhandlungen hinter den Kulissen hört, laufen diese also relativ aussichtsreich. Die beiden kleinen Parteien hat Kern de facto schon in der Tasche. Lediglich die Grünen zögern noch.

Denn sie haben gerechnet und wissen daher: Es gibt ja auch weiterhin eine rechte Mehrheit im Parlament mit Schwarz-Blau-Stronach. Und auch für das TS wäre es natürlich inhaltlich viel passender, mit einer Rechtsachse Reformen durchzusetzen. Selbst wenn sie Kern weiter als Kanzler mittragen.

Daher könnte die kleinste Partei jetzt plötzlich zur wichtigsten im österreichischen Intrigenspiel werden. Daher wird es in den nächsten Tagen ein paar spannende Fragen geben:

  • Wofür entscheidet sich das Team?
  • Für seine Gesinnung und seine Wähler, die eindeutig nach rechts tendieren?
  • Oder für eineinhalb sichere Jahre im Parlament anstelle des sicheren Todes im Frühherbst bei Neuwahlen?
  • Und für Grün wird die Frage entscheidend: Kann man glauben, dass die Stronachs wirklich die Disziplin einer Linkskoalition halten werden?

Wir werden sehen. Wenn es nicht um Österreich ginge, wäre das alles sogar ein lustiges Schachspiel. So sehr Kern auch als Sachpolitiker bisher versagt hat, so übel vor allem seine Rolle als oberster Flüchtlings-Schlepper gewesen ist, so erstaunlich sind seine Fähigkeiten und die seiner Spindoktoren beim Schachspiel.

PS: Manche werden nun sagen: Warum spielt nicht die ÖVP das gleiche Spiel? Warum gibt es nicht auch Basteleien an einer Rechtsallianz? Einfache Antwort: Weil die Freiheitlichen auch dafür nicht zur Verfügung stehen, ohne die rechts der Mitte nichts geht. Sie wollen immer nur eines: Wählen, Wählen, Wählen.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 02:53

    Reduziert sich die Politik, die in Österreich derzeit möglich UND SINNVOLL ist tatsächlich auf die Frage, wer ein Freund oder ein Feind dieses Kurz ist, dann sind wir hier und heute an einem Punkt angelangt, an dem im antiken Rom NERO sein Pferd zum Senator ernannt hat. Beinahe scheint es so. Wenn wir aber schon beim VerKURZEN der politischen Alternativen sind, verkürzen wir doch gleich weiter: wenn kein HEIL ohne KURZ mehr denkbar scheint - wie uns Andreas Unterberger suggerieren will - dann ist uns das Unheil gewiss. Oder glaubt jemand ernsthaft, der Maturant, der gerade zaghaft ein kleines Segment von jenem Widerspruch kopiert, mit dem die politische Rechte EUROPAWEIT auf dem Vormarsch ist, versteht, warum dies passiert? Und selbst wenn er dies verstünde - eine Matura unserer Jahre, also der Nachweis, acht Jahre in beheizten Räumen zugebracht zu haben - bedeutet keinesfalls etwas anderes als Geschichte und Politik unter Deutungshoheit linker Lehrplanersteller erfahren zu haben: sozialisiert mit einem von den KLESTILS dieser Erde und ihren dicken rot-weiß-roten Schärpen aufgeführten Selbstverständnisses als GROSSER NATION, dem kein Blick mehr möglich ist auf die Duodezfürstentümelei eines politischen Lizenzsystems, das zum Wohle und im Interesse der Siegermächte des großen Krieges geschaffen wurde, jener Biedermänner mit Großmannssucht, die ein halbes Jahrhundert und länger von ihren Ämtern lebten, die sich niemals klüger, immer nur vermögender werdend, niemals erfolgreich im Sinne des Volkes dem sie übergestülpt wurden, doch stets im Vertrauen auf Stützung durch fremde Mächte im Herunterwirtschaften dieses Landes bis zur völligen Selbstaufgabe derart bewährt haben, daß sie zuletzt noch seine Grenzen aufgegeben haben um das Volk auszutauschen, dessen wachsendes Murren Ihnen verdächtig und gefährlich erscheinen musste und sie den Verlust ihrer Pfründe erwarten ließ. Das versteht er nicht, der Kurz - und vieles andere auch nicht - BIS zum Beweis des Gegenteils - so wollen wir zu seinen Gunsten schreiben - NOCH NICHT.
    E gibt kein richtiges Leben im Falschen. Hier, bei uns - oder dort, mit denen. Entscheide Dich, Sebastian Kurz. Und bedenke es gut. Denn - die schöne Larve wird nicht reichen, entscheidest Du falsch. Und der andere, der aufRECHTE GANG,
    er braucht zweierlei, wovon wir noch wenig Probe von DIR haben. KLUGHEIT und MUT. Nichts geht mehr - die Kugel rollt. Kurz ist am Zug.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 06:00

    Um beim Schachspiel zu bleiben:

    Kern agiert mit 6 Bauern, aber Kurz mit zwei Springer, Läufern, Türmen, 4 Damen und 12 Bauern, die er leicht opfern kann.

    Ich bin überzeugt, dass Kurz trotz seiner jungen Jahre die Fallensteller in der Partei kennt und weiß, was er zu tun hat.

    Wie gefährlich Kurz tatsächlich für viele andere ist, erkennt man an den heftigen und kontraproduktiven Angriffen von Strache.

    Kurz hat mehrfach freie Bahn. Der Niedergang der SPD, der Niedergang der SPÖ, die vielen abgearbeiteten Typen von Glawischnigg bis Leitl, die nur noch nerven und vieles andere. Kurz' größte Pluspunkte sind seine Jugend und seine Intelligenz.

    Es ist wieder spannend geworden. Der kaputte Wolf ist da nur noch das Schlagobers auf dem Kaffee.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 07:12

    Ich glaube, dass diese Art von Kritik an Kurz der FPOe nicht hilft, sondern schadet:

    http://www.krone.at/oesterreich/heftig-so-schiesst-sich-fpoe-auf-sebastian-kurz-ein-geht-ueber-leichen-story-568817

    Selbst wenn die Vorwuerfe inhaltlich stimmen (was ich nicht beurteilen kann), meine ich, dass eine grosse Anzahl an potentiellen FPOe-Waehlern dies eher negativ auffassen, als beleidigte Unterstellungen und Schmutzkuebelkampagne gegen Kurz sehen, der der FPOe die Themen wegschnappt. Als Koenigsmoerder wird Kurz sicher nicht gesehen, eher als grosse Hoffnung in der Nachfolge eines politischen Selbstmoerders.

    Auch wenn es unfair ist, dass Kurz Themen der FPOe kopiert, ist nur relevant, was Kurz bewegen kann und vor allem wie es der Waehler aufnimmt. Die FPOe waere wahrscheinlich besser beraten, diese Art der Vorwuerfe zu unterlassen, weiterhin darauf hinzuweisen, dass bisher nur die FPOe bestimmte Themen glaubwuerdig vertreten hat, Kurz in Sachfragen inhaltlich zu kritisieren und zu korrigieren und die Bruecken zu ihm nicht abzubrechen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 08:38

    Was mich nachdenklich macht: es geht nur um Taktik und Macht, incl. Kaffeesudleserei.In Wirklichkeit haben wir Sachprobleme zu lösen, aber das interessiert niemand.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 08:10

    Alle lasse sich täuschen: Es geht nicht darum, welche Konstellation in Österreich besteht. Es geht darum abzulenken von den Umbauplänen der EU.

    www.sos-bargeld.com

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 07:38

    Wie steht Kurz zur FPÖ? Diese Fragestellung vermisse ich in der Diskussion. Ich kann nicht erkennen, dass Kurz die FPÖ nicht auch als Paria behandelt, der ausgegrenzt gehört. Dass Kurz die FPÖ-Vorschläge 1:1 verbal abkupfert, sie dann aber nicht weiter verfolgt, wie etwa das Demokratiepaket, scheint mir typisch für ihn zu sein. Kurz soll zeigen, dass es ihm ernst ist mit seinen Vorschlägen und er sollte auch bereit sein, neben einem Kanzler Strache den Vizekanzler zu machen. So schaute ehrliche Politik aus.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2017 07:19

    Es gibt eine rechte Mehrheit im Parlament?
    Nein, denn die VP ist links einzuordnen?

    Schwere Frage, aber bei einem bin ich mir sicher:

    Es gibt eine absolute Mehrheit an Dummheit, Unfaehigkeit und Entscheidungslosigkeit im Parlament.

    Traurig.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEva Maria Griese
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2017 22:20

    Ist Sebastian Kurz ein trojanisches Pferd von George Soros?
    Ich war bis vor zwei Tagen ein großer Fan von Sebastian Kurz.
    Als ich aber gehört habe, welche Machtfülle er sich herausnehmen möchte, bin ich hellhörig geworden. Mein Verdacht fiel auf eine noch verborgene Agenda im Hintergrund, die er dann vielleicht ohne Probleme umsetzen kann.
    Der Suchbegriff "Sebastian Kurz + George Soros" ergab leider sehr viele Treffer. Kurz ist Mitglied in dem von Soros mitfinanzierten "European Council on Foreign Relations", dersich vorgenommen hat, "...eine pan-europäische Institution zu erschaffen, die eine Kombination von Glaubwürdigkeit des Establishments, mit intellektueller Insurrektion kombiniert."

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2017 01:20

    Kurz, der Uralt-Politiker, mit einem einzigen Unterschied: Die ältere, komplexere und ausgewogenere Variante der Einflussnahme durch Länder und Bünde wird durch etwas wesentlich Primitiveres abgelöst, nämlich das Geschlecht. Weiterhin zählen nicht Eignung und Qualifikation, und künftig zählt auch nicht mehr, ob jemand wenigstens in einem Bund oder einem Land reüssiert hat, sondern im "Reißverschlusssystem" geht es nur noch um Sex.

    Somit erweist sich Kurz neuerlich - seine "Geil"-Vorliebe hatte es ja schon gezeigt - als Fan sexualitätsbestimmter Politik. Da wird es nicht lange bei nur zwei Geschlechtern bleiben, sondern bald wird er die Posten auch auf "Transgender" usw. "gerecht" aufteilen.

alle Kommentare drucken

  1. Eva Maria Griese (kein Partner)
    14. Mai 2017 22:20

    Ist Sebastian Kurz ein trojanisches Pferd von George Soros?
    Ich war bis vor zwei Tagen ein großer Fan von Sebastian Kurz.
    Als ich aber gehört habe, welche Machtfülle er sich herausnehmen möchte, bin ich hellhörig geworden. Mein Verdacht fiel auf eine noch verborgene Agenda im Hintergrund, die er dann vielleicht ohne Probleme umsetzen kann.
    Der Suchbegriff "Sebastian Kurz + George Soros" ergab leider sehr viele Treffer. Kurz ist Mitglied in dem von Soros mitfinanzierten "European Council on Foreign Relations", dersich vorgenommen hat, "...eine pan-europäische Institution zu erschaffen, die eine Kombination von Glaubwürdigkeit des Establishments, mit intellektueller Insurrektion kombiniert."

    • fredl (kein Partner)
      15. Mai 2017 17:59

      Danke, Frau Griese! Ich dachte schon, ich wäre der Einzige, dem die Soros-Connection aufgefallen ist. Die Struktur dieser ganzen Vereine, Councils, Thinktanks oder wie auch immer diese Auffangstationen für charakterlich Defizitäre und unter zu wenig Mutterliebe und Anerkennung leidenden Wesen auch heissen, ähnelt ganz stark scientology, den Mormonen oder den Zeugen Jehovas. Das sind lupenreine Sekten, wo Widerspruch niemals geduldet wird! Also viel Spass in Zukunft mit dem Hubbard junior.
      Wer Werte unserer abendländischen Kultur wie Freiheit der Gedanken oder die Bedeutung der echten Familie (Papa, Mama, Kinder) schützen will, muss dieses Kurz-Monster zum Teufl jagen anstatt zu wählen!

  2. AppolloniO (kein Partner)
    14. Mai 2017 11:43

    Kern Angebot: Reformpartnerschaft?
    Natürlich ist das nichts als ein vergiftetes Bonbon und war abzulehnen. Aber die Eiertänze von Kern und Schieder dazu waren beste Komödie. Letzterer schien im ORF-Interview fast schon Tränen in den Augen gehabt zu haben weil er und seine SPÖ nicht mehr -natürlich für Österreich- weiterarbeiten dürfen. Chuzpe pur!
    Kein Wort davon, warum man das was man jetzt ankündigt, nicht schon viel früher
    angegangen ist. Das waren 30 Jahre(!!!!) Blockade, auch seitens der ÖVP, unterbrochen von einer zu kurzen Schwarz/Blau Periode.

    Wer hat einen Kommentar zu Schieders Krokodilstränen gelesen? Dieses Schurken- stück war für die Medien normal. Aber es gibt keine Manipulati

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    14. Mai 2017 11:25

    OT. Allen Müttern einen schönen Muttertag!
    Wann werden die linken Rattenfänger die offene Demontage dieser schönen Tradition starten? Denn alles was nicht verschwuchtelt, abartig, pervers und getschendert ist, M U S S Nahziiii sein!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Mai 2017 11:42

      Und schon schwurbelt das Drecksblatt Focus vom Elterntag.......!
      Nun sollten sie langsam auch Dreschflegel, Heugabeln und Holzprügel verbieten, oder sind alle bereits blöd gezüchtet?

    • Undine
      14. Mai 2017 11:46

      @Herbert Richter

      DANKE! ;-)

      Was für ein Glück, daß der Muttertag KEINE Erfindung Hitlers war, sondern in den USA seinen Ausgang hatte, denn sonst wäre er längst als WIEDERBETÄTIGUNG ABGESCHAFFT worden!

  4. Torres (kein Partner)
    14. Mai 2017 11:11

    Kern kann sich auf den Rotfunk verlassen: Kaum steht Kurz bei der ÖVP vor der Tür, ändert der ORF sofort sein Programm und bietet Kanzler Kern eine sonntägliche Pressestunde an, wo er unbehindert sein Gift gegen die ÖVP, Kurz und Sobotka verspritzen kann.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    14. Mai 2017 09:52

    Ziehe ja auch den "Der Islam gehört zu Österreich"-Kurz dem Pizzakern vor.

    Möchte hierjedoch auf ein Video vom wie immer mutigen Sellner hinweisen. Dieser weilte auf Sizilien und hat mithilfe Identitärer aus Italien und Frankreich sowie einer hübschen kanadischen Aktivistin versucht, Licht ins Dunkel des Verbrechens der millionenfachen illegalen Masseneinwanderung ins grenzenlose Europa zu bringen.

    Eines war jedem normal denkenden Menschen seit Jahren klar. In unserer orwellschen Welt ist es die Aufgabe der Grenzschutzbehörde FRONTEX, Schlepper für illegale Grenzüberwinder zu sein. Dafür wurde sie schließlich gegründet.

    Das Video auf YT: "Urlaub in Sizilien (eigentlich Reconquista)"

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    14. Mai 2017 09:48

    So leicht gelingt Manipulation und Suggestion. Das Kurz Projekt ist DAS Trojanische Pferd um Österreich von der finalen Zerstörung letzter nationaler Selbstbestimmung abzulenken, zu anästhesieren, um die vollständige Auflösung Österreichs in eine vereinigte Ostküstenkolonie zu beschleunigen. Wie ist es möglich, daß seit einiger Zeit ursächliche Vorschläge der "braunen" FPÖ begeistert und ungestraft beinahe gleichlautend übernommen werden dürfen, ja begeistert bejaht werden? Man spürt ja beinahe körperlich die Handschrift einer internationalen, finanzkräftigen Denkfabrik im Hintergrund, von mir aus auch der Schwartz mit seiner Mischpoke. Nie nicht wäre ein Kurz alleinig so weit gekommen.

  7. Knut (kein Partner)
    14. Mai 2017 07:31

    Keine Sorge. Divide et impera funktioniert immer noch vortrefflich und so wird man auch den Kurz ins widerlich-kriminelle rechte Eck verfrachten.

    Noch wird intensivst nachgeforscht, ob der Kurz nicht vielleicht in seiner Schulzeit irgendwo abgeschrieben, seine Frau betrogen oder einen Silberlöffel eingesteckt hat. Und sicherlich findet sich noch ein Bild, wo der Kurz seine Hand zum Gruß gehoben hat - dann werden die Nazikeulen ausgepackt und der Kurz als rechte Zecke ausgesondert und auf dem medialen Scheiterhaufen der linkslinken räudigen Propagandameute ausgelöscht.

    Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert

    • fredl (kein Partner)
      15. Mai 2017 18:24

      Der Kurz mit zum Gruß erhobenem rechten Arm oder mit Karl-Marx-Büste im Hintergrund? Niemals! Der Kurz hat nie angeekt, war immer brav, immer fesch gekampelt und hat nie den Geburtstag seiner Oma vergessen! Immer mitgeschwommen, schön opportunistisch und ganz artig lauschend, wenn Opa Soros seine Umvolkungspläne zum Besten gab. Aber wie die alten Römer schon wussten, "Non bene olet, qui semper bene olet" (Wer immer gut riecht, der stinkt!).

  8. Anmerkung (kein Partner)
    14. Mai 2017 01:20

    Kurz, der Uralt-Politiker, mit einem einzigen Unterschied: Die ältere, komplexere und ausgewogenere Variante der Einflussnahme durch Länder und Bünde wird durch etwas wesentlich Primitiveres abgelöst, nämlich das Geschlecht. Weiterhin zählen nicht Eignung und Qualifikation, und künftig zählt auch nicht mehr, ob jemand wenigstens in einem Bund oder einem Land reüssiert hat, sondern im "Reißverschlusssystem" geht es nur noch um Sex.

    Somit erweist sich Kurz neuerlich - seine "Geil"-Vorliebe hatte es ja schon gezeigt - als Fan sexualitätsbestimmter Politik. Da wird es nicht lange bei nur zwei Geschlechtern bleiben, sondern bald wird er die Posten auch auf "Transgender" usw. "gerecht" aufteilen.

  9. Haider
    12. Mai 2017 19:04

    Abg. Lugar vom Team Stronach meinte bei einer Klubobmänner-Diskussion im Zwangsgebühren-ORF vor ein paar Tagen sinngemäß: "Man kann nur Gemeinsames und nicht Trennendes koalitionär umsetzen." Ich fand diese Feststellung erfrischend einfach und vor allem goldrichtig! Damit ist jede Spekulation Kerns mit einer Akzeptanz aller "Stronacher" für seinen Putsch pures Wunschdenken, das an der Realität wie jede Seifenblase platzen wird.

  10. machmuss verschiebnix
    12. Mai 2017 12:07

    Replik zu @Josef Maierhofer (09:53 )

    Als SPÖ-Verächter optiere ich für eine "Lösung", welche den Niedergang
    der Linken fortsetzt !
    Kern selber hat das bisher ganz toll gemacht, denn so wie bei
    den Grünen VdB Garant für die eigene Demontage ist, so ist es bei der
    SPÖ ihr Kern.

    Neuwahlen hieße, der SPÖ den Gefallen zu tun, sie von der eigenen
    Regierungs-Unfähigeit zu erlösen ! ! ! ! !


    Wäre die ÖVP nicht schon total links-versifft, könnte sie diesen Umstand
    jetzt ganz elegant ausschlachten, ohne sich dabei selber zu schaden oder
    auch nur die Finger schmutzig zu machen !

    Da sich aber die Partei - zum wiederholten Male - durch internes Hick-Hack
    selber lähmt UND beschädigt, hilft das den Linken, ihr eigenes Dilemma
    bis zur regulären Wahl aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit fern zu halten.

    Eine ÖVP, die sogar "gegen sich selber wehrlos" ist, wird auch kaum
    Wähler motivieren können !

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 12:23

      ... und hoffentlich, hoffentlich erliegt Kurz nicht der Versuchung,
      dieses "todkranke Pferd" - die ÖVP - zum Sieg reiten zu wollen ! ! !

  11. riri
    12. Mai 2017 11:42

    Zu 4. Team Stronach

    Ich halte Herrn Robert Lugar für einen Ehrenmann. Nie und nimmer wird er die ruinöse Politik der SPÖ unter Kern unterstützen. Seine Parlamentsreden bestätigen das. Den Judaslohn eines Abgeordnetenbezuges, den wird er zurückweisen.

  12. Bob
    12. Mai 2017 11:39

    Das wichtigste wäre das Kurz nicht auf den Reformschmäh vom Mr. Kern hereinfällt.

  13. Politicus1
    12. Mai 2017 11:32

    Es geht schon los!
    Der RaiKa-Online-KURIER lässt bereits ein Trommelfeuer von User-postings gegen KURZ abschießen.
    Bin gespannt, wie Leitl reagiert.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 11:35

      Vielleicht sollte man vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump lernen! Die FAKE-Medien und FAKE-Sender einfach hinten vorbei gehen lassen und Twitter benützen.

  14. Politicus1
    12. Mai 2017 11:13

    Bravo! Bravo!
    KURZ hat sein Statement genau richtig gemacht.
    Sofort Neuwahlen, keine weitere Zusammenarbeit mit dieser SPÖ, mit diesem Kern.
    ÖVP-Obmann nur mit geänderten Strukturen und einer Obmannschaft, die diesen Titel auch verdient.
    Bravo! Bravo!

    • Rau
      12. Mai 2017 11:21

      Er redet von Integration, Schliessung der Balkanroute, während sich die ganze Schow längst verlagert hat. In Italien wurde eine Romafamilie in ihrem Wohnwagen abgefackelt, darunter auch Kinder. Es wird von einem rassistischen Hintergrund gesprochen. usw usw Überall geht es drunter und drüber, aber er redet von irgendwelchen nebulösen Erfolgen und was er nicht alles umgesetzt hat.

      Ich weiss nicht was da zu Euphorie Anlass gibt

    • Politicus1
      12. Mai 2017 11:25

      Rau:
      Ich bin nicht Ihrer Meinung, dass KURZ für Brandanschläge in Italien verantwortlich ist ...

    • Rau
      12. Mai 2017 11:27

      Veranrwortlich aber für endlich adäquates Handeln, das er ja immer verspricht ist er schon, zumal Italien an Österreich grenzt. Und passiert ist auch hierzulande schon genug

    • franz-josef
      12. Mai 2017 11:38

      Es klingt so verflixt gut, wenn Kurz Klartext spricht und das Wort KLAR immer wieder ruhig platziert.
      Gut klingt´s auch, wenn er betont, auch von außen beste Köpfe holen zu wollen.
      Alles klingt gut in meinen Ohren.

      Mein senil-paranoides leidgeprüftes Hirn meldet leise ein Fragezeichen an - und was käme auf uns zu , wenn Kurz auf einer gewissen trusted allies Liste stünde und 95 % Inszenierung stattfände ? - nein, ich will das gar nicht weiterdenken.

      Schließlich wünsche ich mir doch so sehr, daß endlich Ruhe, Klarheit und Verläßlichkeit einkehren möge.
      Mangels Alternativen also Abwarten. Wir haben fast nichts mehr zu verlieren.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 11:38

      @Rau! Gehen's raus aus Ihrem persönlichen, orwellschen Hass-Kino. Kurz in Verantwortung für italienische Zustände zu machen, ist nicht nur eine FAKE-Meldung, sondern auch eine SCHROTT-Meldung!

    • Rau
      12. Mai 2017 13:43

      Ich mache ihn nicht dafür verantwortlich! Nur das einzige, was ich ihm bisher zubillige ist Neuwahlen ermöglicht zu haben, wenn es dazu kommt. Dafür tritt er offensichtlich ein. Die Balkanroute hat Orban dicht gemacht, unsere Grenze wäre ja noch immer offen, weil wir ja eine gesamteuropäische Asylpolitik brauchen, für die Kurz eintritt. Das Verdienst um die geschlossene Balkanroute wollte sich ja auch Faymann noch auf die Fahnen heften.

    • Gandalf
      12. Mai 2017 17:53

      @ Rau:
      ...aber der war eben zu blöd dafür. Jetzt gibt es endlich einen wirklich gescheiten österreichischen Politiker mit Chancen auf Erfolg im In- und Ausland, und der ist Ihnen auch nicht recht?

    • Rau
      12. Mai 2017 20:14

      Wir sind alle hier gut erzogene Demokraten, insofern muss jedes Wahlergebnis recht sein. Ich für meinen Teil ich weiss mit dem heutigen Tag eben nur, was ich mit Sicherheit nicht wähle.

  15. Rau
    12. Mai 2017 10:41

    Apropos Sachfragen. Steuererhöhungen, Abgabenerhöhungen. Ja der Klimaschutz. Das sind ja unsere grössten Sorgen. Vor allem wenn einem tagtäglich vor Augen geführt wird, dass die Sorge ums Klima wohl die geringste Rolle spielt. Da wird wohl das meiste in Misswirtschaft und Kriegsindustrie - sorry Asylindustrie versickern. Das Klima wird eher leer ausgehen.

    In Zusammenhang mit der von der österreichischen Bundesregierung diskutierten Klimastrategie wird konkret über zusätzliche Belastungen wie z.B. die Erhöhung der Mineralölsteuer oder die Einführung von Road Pricing beraten.

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170511_OTS0084/oeamtc-studien-zeigen-pendlern-droht-milliardenbelastung-durch-klimastrategie

    • Rübezahl
      12. Mai 2017 10:45

      Es ist ein Kreuz, wenn selbiges durch die grüne Religion ersetzt wird.
      Bin schon sehr auf den "Diskurs" der grünen Religion gegen die Religion mit der grünen Fahne gespannt... Wird vermutlich blutrot werden..

  16. HDW
    12. Mai 2017 10:31

    Die ansonsten weiterhin anonyme gebliebene "Frau Gertrude" hats der hiesigen Nomenklatura und auch besonders Kern und seiner Entourage gezeigt: Mit PR und Waschmittelreklame sind 53% der Ösiwählerschaft, inkl. junger 16jähriger TeddybärwerferInnen allemal zu gewinnen. Also wirds in dieser Tonart weitergehen.
    Dann sei aber ein Strahlemann auf der Seite der Nichtlinken eben auch willkommen, schöner als Leitl, Konrad und Karas ist Kurz allemal.

  17. Sensenmann
    12. Mai 2017 10:08

    Ja, der Kern wird versuchen eine rotzgrüne Bolschewikenmehrheit mit Duldung der Pinkschwulen Nudelsiebler und anderer Possenreißer zu Stande zu bringen. Das geht schief. Denn er braucht für eine Mehrheit auch drei der vier unabhängigen Mandatare - wenn ich richtig rechne.

    Und ob Angehörige des TS - obgleich den sicheren politischen Tod vor Augen - bereit sind, mit dem marixsmus zu paktieren, darf bezweifelt werden.
    nachdem deren wendehälse weg sind, scheint der rest zumindest sowas wie Anstand zu besitzen und sie wurden mit Sicherheit nicht mir linken Stimmen gewählt!

  18. Josef Maierhofer
    12. Mai 2017 09:53

    Ja, Wahlen wären logisch und ganz wichtig für Österreich.

    Für mich wäre das der Gipfel der Dreistigkeit des Establishments, das Österreich nachhaltig ruiniert, würde Team Stronach jetzt plötzlich die Welcome Plakate ausrollen und einen Linkswalzer tanzen.

    Aber, wie von den 'Altparteien' vorgeführt, speziell von der ÖVP, orientiert man sich für Pfründe ohne weiteres links.

    FÜR Österreich sind die nicht, die das tun und das sind derzeit alle außer FPÖ und Team Stronach. Alle anderen sitzen an der Schüssel und das ist der Ruin Österreichs und seiner Menschen.

    Für den jungen und relativ unerfahrenen Sebastian Kurz werden die Hürden immer höher, die Gegner immer mehr, die Meuchelmörder, die Schlingenleger, die offenen Feinde in der ÖVP, ob er eine junge Lobby hat, die ihm beisteht, ich bezweifle es.

    Normaler weise müsste doch eine Partei hinter ihrem Obmann stehen, die ÖVP war das nie und daher haben auch im Schnitt alle 4,5 Jahre die Obmänner dort abgedankt.

    Ich fürchte, die werden den talentierten Sebastian Kurz jetzt endgültig verheizen und ins Nirwana schicken und die ÖVP leider auch.

    Ich würde auch noch ein Szenario zeichnen, angenommen es gäbe Wahlen, was ja auch hierorts bezweifelt wird, weil im Establishment die Selbstbedienung wichtiger ist als Österreich, es könnte passieren, dass die ÖVP nicht zuletzt wegen ihrer 'halbherzigen' (et tu Brute - auch Du Brutus) Unterstützung des jungen Neuankömmlings und 'Shooting Stars' namens Kurz trotzdem gewaltig verliert, vor allem wegen ihrer unseligen Koalition und Unterordnung unter die linkesten Themen der SPÖ. Dier Bildungszerstörung, die Abschiebemisere, die Zuwanderungsmisere, die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Schuldenmisere, die Euromisere, die Haftungsmisere, der Sicherheitsmisere, alles Negative Linke haben sie mitgetragen. Klar die Hauptschuld liegt bei den Grünen und Roten, die volle Mitschuld bei der ÖVP.

    Wie immer ist die ÖVP schon wieder zu spät, Team Stronach drohen sie auch zu verlieren (aber auch die FPÖ verliert dann Team Stronach). Neuwahlen sofort verlangt die FPÖ, was sachlich für Österreich richtig wäre, aber so leicht gibt das Establishment nicht auf, so lange nicht, so lange der Bürger das so will und wählt.

  19. Dennis
    12. Mai 2017 09:01

    Kurz ist in Wahrheit ein brillanter Sachpolitiker. Das wollen seine Kritiker – ob von links oder aus den Reihen der FPÖ – eben nicht einsehen. Er klopft eben nicht nur populistische Sprüche und redet mal den Linken, dann den Rechten nach dem Mund. Er sucht nach Lösungen für Probleme und ist dann in der Lage, diese öffentlich zu kommunizieren und auch gegen viel Widerstand durchzusetzen. Seine wichtigster Verbündeter war dabei die Bevölkerung, denn die hat von den ewigen politischen Spielchens die Nase voll. Sie will ganz einfach Politik sehen.
    Deshalb soll Kurz alle Spielchens auch jetzt zur Seite schieben: Er soll sich zuerst maximale Befugnisse innerhalb der ÖVP ausverhandeln, danach ÖVP-Chef und Vize-Kanzler werden, keine Neuwahlen ausrufen sondern schlicht und einfach das tun, wofür es Politiker gibt: Das Koalitionsabkommen umsetzen und die anstehenden Probleme lösen. Vielleicht werden die ersten Umfragen dann nicht so überwältigend sein. Wurscht! Vielleicht wird seine Performance zuerst nicht so grandios sein. Egal! Auch als Integrationsstaatssekretär und Außenminister hat er nicht sofort durchgestartet, sondern musste erst hineinwachsen.
    Wenn Kurz nun eisern das tut, was er bisher getan hat, und es so erfolgreich tut, werden am Ende alle inner- und außerparteilichen Gegner das Nachsehen haben. Kern mag Kurz als Kommunikator ebenbürtig und als Taktiker noch ein wenig raffinierter sein, nur als Sachpolitiker – und um Sachpolitik geht es am Ende der Bevölkerung — hat er kaum etwas vorzuweisen.

    Vielleicht fällt es keinem auf, aber: Schon wieder wird Kurz nichts zugetraut. Zuerst glaubte man an einen Flop als Integrationsstaatssekretär, dann hielt man den Außenminister für eine Nummer zu hoch, und jetzt glaubt keiner, dass er sich als ÖVP-Chef und Vizekanzler in einem wirklich behaupten kann und daher sofort Neuwahlen einleiten muss. Wenn er schlau ist, tut er das, was er bisher getan hat: Er macht Sachpolitik – konsequent und entschieden – und vertritt eindeutige Standpunkte.

    • Bob
      12. Mai 2017 09:06

      Was bitteschön hat Kurz der Sachpolitiker durchgesetzt? Die Schließung der Balkan Route ist ganz allein Orban und seinen Zaun zu verdanken. Sonst sehe ich nur Bla Bla, aber das kann er zugegebenermaßen.

    • Dennis
      12. Mai 2017 09:11

      Das ist das übliche Geschwätz von FPÖ und Linken. Die Wahrnehmung der Bevölkerung ist eine andere – und darum geht es.

    • Rau
      12. Mai 2017 09:15

      Das war aber eine gelungene Untermauerung Ihrer Thesen - alle Achtung!

    • Dennis
      12. Mai 2017 09:17

      Die peinlichen Attacken auf Kurz von FPÖ und SPÖ konnten ihm bisher nicht schaden. Im Gegenteil. Das zeigt: Diese Vorwürfe – nur Gerede, keine Politik – ziehen in der Bevölkerung nicht. Die sieht es anders.

    • Scheherazade
      12. Mai 2017 09:21

      Kurz wird nichts zugetraut. Mei, wie putzig.

      Würden Sie sich einem Herzchirurgen anvertrauen, der die OP bislang nur aus dem Lehrbuch kennt? Oder einem Piloten, der bisher nur am Flugsimulator saß?

      Na eben.

    • Bob
      12. Mai 2017 09:24

      Ich bin weder ein Linker noch ein FPÖler, sondern Bevölkerung. Und meine Wahrnehmung ist eine andere als ihr Propagandagefasel.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 09:25

      Mit der Replik an @Bob hat @Dennis absolut recht. Es ist nur Parteipolitik-Gewäsch. Es geht um die Wahrnehmung der Massen. @Dennis: "- und darum geht es." (Anm.: und NUR darum)

    • Dennis
      12. Mai 2017 09:34

      Erich Bauer hat Recht: Die Wahrnehmung in der Bevölkerung ist das entscheidende und die ist: Sebastian Kurz macht Sachpolitik. Er sucht nach Lösungen, die er dann kommunizieren und umsetzen kann.
      Und genau das ist der Grund, warum sich seine politischen Gegner mit ihren zunehmend emotionalen Attacken auf ihn nur ihr eigenes Grab schaufen.

    • Rau
      12. Mai 2017 09:55

      Weil die Mehrheit ja nach Sachfragen und Kompetenz (wenn auch vorgespielt) entscheidet.

    • G?nter Pollak
      12. Mai 2017 18:43

      Wonach die Mehrheit entscheidet, ist oft unvorhersehbar.

      Kurz ist so gut, dass er in Neuwahlen gehen kann. Und danach so wie Pröll der jüngere in der Regierung den Ton angeben. Ganz egal wer Kanzler ist.

  20. Tegernseer
    12. Mai 2017 08:53

    Kurz, oh Kurz, Du göttlicher Kurz. Du bist der Erlöser, der neue Messias. Du kannst übers Wasser gehen, oh wunderbarer Kurz. Jeden Tag muss ich Dich in meinem Blog lobpreisen, weil Du so tolle Aussagen bezüglich Flüchtlingspolitik gemacht hast. Zugegeben, das hast Du 1:1 von den Freiheitlichen abgekupfert und damals noch geschwiegen als Deine Parteifreunde dies als Hetze bezeichneten. Aber jetzt, jetzt sollten diese blöden Freiheitlichen einmal Staatsräson zeigen und auch Dich wie den Putschkanzler Kern ungewählt auf den Schild heben und auf freie Wahlen verzichten, obwohl sich diese Freiheitlichen an Mandaten verdoppeln dürften. Kurz, oh Kurz, oh göttlicher Kurz.

  21. Bob
    12. Mai 2017 08:38

    Was mich nachdenklich macht: es geht nur um Taktik und Macht, incl. Kaffeesudleserei.In Wirklichkeit haben wir Sachprobleme zu lösen, aber das interessiert niemand.

    • simplicissimus
    • Majordomus
      12. Mai 2017 09:09

      Völlig richtig. Es spielt Simmering gegen Kapfenberg, vulgo Kern gegen Kurz und alles starrt gebannt auf dieses Spielfeld.

      Dabei ist es brandgefährlich, was gerade im Hintergrund so alles läuft.

      Nicht nur 8-10 Millionen Migranten sind auf dem Weg nach Europa (https://de.gatestoneinstitute.org/10337/mehr-migranten-kommen ), sondern
      auch dies hier macht mir Sorgen:

      Macron und Schäuble planen eine Fiskal- oder besser gesagt Schuldenunion mit einem Euro-Zonen-Finanzminister und einem gemeinsamen Haushalt der Euro-Zone
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article164457086/Schaeuble-offen-fuer-Macrons-radikale-Euro-Zonen-Plaene.html

      Aber alle starren gebannt auf das andere Spielfeld.

    • Bob
      12. Mai 2017 09:25

      Majordomus
      *********************************

    • Franz77
    • McErdal (kein Partner)
      14. Mai 2017 09:32

      @ Majordomus
      Über die 8-10 Millionen brauchen sie sich keine Sorgen mehr machen, die werden Punktgenau hier landen, wozu meinen sie bringt Philantroph und Friedensstifter SOROS
      Kurz aufs Spielfeld? Darüber hinaus, wer hat Kurz befragt, wo das Geld zu seiner Bewegung herkommt??
      Und mit diesem George Soros verbindet Sebastian Kurz einiges: Er wurde von Soros persönlich in dessen einflussreiche Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) geholt. Kurz ist also kein Gegner, sondern sitzt mittendrin im Kreis jener, die die Masseneinwanderung nicht nur befürworten, sondern auch lenken.
      Rothschild's Mann fürs GROBE - Georgie SOROS wird das Kind schon schaukeln!

    • Majordomus
      15. Mai 2017 08:20

      @McErdal:
      Ich sehe es genauso.

  22. WFL
    12. Mai 2017 08:36

    Ausgezeichnete Analyse.
    Hr. Dr. Unterberger, Sie sind der einzige Publizist von Rang, der es wagt, die Rolle des Hr. Konrad anzusprechen.

  23. Erich Bauer
    12. Mai 2017 08:15

    (Zitat A.U.): "...frustrierte AfD-Wähler..."

    Denk ich an AfD, denk ich an Goldman&Sucks-Weibchen Alice Weidel...

    • Rau
      12. Mai 2017 08:30

      Die präpotente Dame schiesst sich selber ins aus. Lässt da ihren sattsam bekannten wirtschaftsliberalen Sermon ab und schleudert auch noch ein arrogantes "verstanden?" hinterher. Das hat sogar noch das Gerede Menasses von einer nationalistischen Faschismuskurbel relativiert. Da laufen wirklich Scheingefechte ab, während im Hintergrund der Geld und Bankensozialismus irreversibel installiert wird. Der hält sich dann lange

    • Rau
      12. Mai 2017 08:31

      Die Rede war von dieser Puls4 Sendung

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 09:02

      Mit dieser Dame hat sich die gesamte AfD ins Out geschossen... Für viele AfD-Anhänger ist es der letzte Strohhalm an den sie sich klammern. Bekanntlich funktioniert das nicht.

      Hoffentlich kommt die AfD im diesjährigen Herbst nicht in den Bundestag. Wenn doch, dann werden sich diese "Profis" an ihre Sitze einerseits selbst fesseln und andererseits können sie dann lockende Angebote an weichgespülte Funktionäre richten... Die Täuschung der gutgläubigen Anhängerschaft wird dann zum Partei-Ziel.

      Wenn es nicht vom Volk, auf der Strasse (neue Bundesländer), kommt läuft alles, wie gehabt, auf Schiene...

  24. Pennpatrik
    12. Mai 2017 08:11

    Wie immer vor Wahlen zieht die ÖVP ein "rechtes" Kaninchen aus dem Hut (gibt sich verbal den "alten" Werten Familie, Heimat, Wirtschaft verpflichtet) und die frustrierten ÖVP-Wähler werden wieder zu Gläubigen.

    Erstaunlich, wie es dieser Partei gelingt, dieses Spiel immer wieder zu spielen.

    • Rau
      12. Mai 2017 08:56

      Der Nasenbär bei der letzten Wahl war das rechte Kaninchen? Die Zoologie war auch schon mal eine geordnetere Wissenschaft ;)

    • Sensenmann
      12. Mai 2017 10:26

      Nein es war ja auch kein Nasenbär damals. Ein Kuschelhase, der wie viele Vorgänger auch "die Wirtschaft entfesseln" wollte und das übliche Blabla schwarzer Sozis abgesondert hat.
      Der Nasenbär ist nämlich ein Raubtier. Er ist schlau und sehr lernfähig. Wenn man ihn ärgert, beißt er gerne und schnell.
      Seine Reißzähne sind auch seitlich scharf und wenn er gereizt ist, geht er auch schon einmal an die Halsschlagader.

      So einen bräuchte die ÖVP.
      Statt Nasenbären sammeln sich dort aber eher Pudel.
      Bestenfalls.

    • Rau
      12. Mai 2017 10:51

      Wenigstens auf die Zoologie kann man sich demnach noch verlassen. Das beruhigt mich

  25. brechstange
    12. Mai 2017 08:10

    Alle lasse sich täuschen: Es geht nicht darum, welche Konstellation in Österreich besteht. Es geht darum abzulenken von den Umbauplänen der EU.

    www.sos-bargeld.com

    • Majordomus
      12. Mai 2017 09:14

      @Brechstange:

      ****************************+!

    • Riese35
      12. Mai 2017 09:49

      ****************************!

    • franz-josef
      12. Mai 2017 10:29

      Bin völlig Ihrer Meinung. Unvergessen des Junckers Ausrutscher über die benötigte wirklich große Krise zur Umsetzung der EU Ziele. Manchmal ist eben auch ein gewisser Alkoholpegel durchaus wünschenswert.

      Kern ist Kanzler von soros Gnaden, dafür hat er geschleppt, vermute ich. Wäre Kurz eine nationale Interessen vertretende rückgratstarke Persönlichkeit, so wäre er die maximale Gefahr für die Linken in Österreich. ( Österreich ist doch wesentliches Durchmarschgebiet) , Kurz installierte ZARA, qualifizierte die Österreicher bereitwillig ab, hält den Islam für zu uns gehörend und wurde von Soros für das passende "auswärtige" Council gekapert.

      So.

    • Sensenmann
      12. Mai 2017 10:44

      Im Fog of War sollen ganz andere Sachen vertuscht werden:

      Die grenzenlos EUdSSR-hörige ÖVP wird auch die Pläne des Gollum mitragen, der stolz ist, diese an Macron geliefert zu haben und sie soeben enthüllt hat.

      Eurobonds, Vergemeinschaftung der Schulden, einen EU-Finanzminister und einen gemeinsamen Haushalt. Dann noch Bargeldabschaffung und der Ausplünderung steht nichts mehr im Wege.

      Pefke und Östertrottel werden freudig alles bezahlen und sich auch nooch den erst ihres Lebensraumes der ihnen nach zwei weltkriegen geblieben ist, durch fremde Horden nehmen lassen.

      Schauen wir mal, ob der Prozentsatz der potentiellen Herostraten so hoch bleibt oder ob Besinnung möglich ist.

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 11:17

      @brechstange,

      haben diesen "survey" schon abgeschickt.

    • logiker2
      12. Mai 2017 11:27

      sie meinen wohl diesen Umbau

      http://www.ortneronline.at/?p=45869 , ob man so Wahlen gewinnt ?

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 11:33

      Jahhh - das würde denen passen, gemeinsamer Haushalt, damit
      diese Bonzen noch viel, viel mehr abzocken können ! ! ! ! ! ! ! !

    • Almut
      12. Mai 2017 13:06

      @ Brechstange, franz-josef, Sensenmann:
      ***************************************************************!!!

  26. Pumuckl
    12. Mai 2017 08:07

    Mit " Die Feinde des Sebastian Kurz . . . " überschreibt A. U. seinen, als Ganzes wieder trefflichen Tagebucheintrag.

    A. U. beschränkt sich dabei darauf, die Feinde des Außenministers innerhalb dieser ÖVP aufzuzählen.

    Mit SOROS & H.C. STRACHE sehe ich das quälende und perverse Bild einer EINER ALLIANZ VON KURZ-FEINDEN außerhalb der ÖVP.

    ° Der Soros-Clan muß in Sebastian Kurz eine Bedrohung der Macht, des vermutlich unter seinem Einfluß installierten, NIEMALS GEWÄHLTEN Kanzler Kern sehen.

    Christian Kern hat ja, ebenso wie der Soros-Clan, dem Popper-Leitbild von der offenen Gesellschaft schon in vorbildlicher Weise gedient, indem er als ÖBB-General
    mehr als eine Million kulturfeindlicher Invasoren durch Österreich geschleppt hat.

    ° H.C. Strache schießt sich neuerdings rhetorisch auf Sebastian Kurz ein.

    Der Grund dürfte in Umfragen liegen, welche die ÖVP unter Sebastian Kurz vor der FPÖ auf Platz 1 sehen, was den Kanzler-Anspruch der ÖVP legitimieren würde.

    Aber nur eine FPÖ-ÖVP oder ÖVP-FPÖ- Koalition kann Österreich von der Langzeitherrschaft des internationalen Sozialismus befreien.

    Wer, wie die FPÖ unter dem Motto ÖSTERREICH ZUERST Politik macht, kann doch nicht die Leitfigur des einzig möglichen Koalitionspartners,, mit dem man dem Sozialismus Paroli bieten kann, so bekämpfen, wie dies derzeit H.C. Strache tut!

    EINE ALLIANZ SOROS - H.C. STRACHE IST DOCH PERVERS ! ! !

    • Bob
      12. Mai 2017 09:29

      Eine Verdoppelung der Wählerstimmen in kurzer Zeit, ohne Leistung, kann selbst ein Kurz nicht bewirken.

    • HDW
      12. Mai 2017 10:45

      Wenn man die das Dollfußtrauma der Schwarzen Kader bedenkt, sind die Angriffe Stache-Kickls vielleicht eher als Unterstützung für Kurz gedacht.

  27. Cotopaxi
    12. Mai 2017 07:38

    Wie steht Kurz zur FPÖ? Diese Fragestellung vermisse ich in der Diskussion. Ich kann nicht erkennen, dass Kurz die FPÖ nicht auch als Paria behandelt, der ausgegrenzt gehört. Dass Kurz die FPÖ-Vorschläge 1:1 verbal abkupfert, sie dann aber nicht weiter verfolgt, wie etwa das Demokratiepaket, scheint mir typisch für ihn zu sein. Kurz soll zeigen, dass es ihm ernst ist mit seinen Vorschlägen und er sollte auch bereit sein, neben einem Kanzler Strache den Vizekanzler zu machen. So schaute ehrliche Politik aus.

    • Rau
      12. Mai 2017 07:53

      Nochmal Vizekanzler kommt für die ÖVP nicht in Frage. Kurz ist wenn überhaupt nur als Kanzler denkbar, alles andere würde den Zweck seines Auftretens verfehlen.
      In der Kritik an ihm hat die FPÖ recht, Kurz ist in vielen Fragen nur der grosse Rhetoriker, wobei er ohnhin nur Dinge sagt, die einfach nur Sinn ergeben, vor allem in der Asylpolitik. Nach jahrelangem Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten und linkem Agieren gegen den gesunden Menschenverstand kann man sich schon dadurch hervorheben, dass man eben zum Spaten "Spaten" und zur Katze "Katze" sagt (c) Alfons Pröbstel.
      Die FPÖ wäre besser beraten wieder die Themenführerschaft in Sachfragen zu übernehmen

    • G?nter Pollak
      12. Mai 2017 13:32

      Wer erhebt hier Ansprüche auf das copyright für "Calling a spade a spade" ?

      Das ist zumindest in den USA eine sehr verbreitete Redewendung.

      Sonst d'accord.

  28. Erich Bauer
    12. Mai 2017 07:24

    Als kleiner Bub kann ich mich noch an die Sager der Erwachsenen über die Raiffeisen-Organisation erinnern: "Die Grünen Kommunisten"

    • Rübezahl
      12. Mai 2017 11:21

      und.. die Grünen sind tatsächlich auch Kommunisten.. vielleicht ist die Welt wirklich so einfach - und einfach verkehrt

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 11:23

      Wobei es die heutigen Grünen-Partei noch gar nicht gab

  29. simplicissimus
    12. Mai 2017 07:19

    Es gibt eine rechte Mehrheit im Parlament?
    Nein, denn die VP ist links einzuordnen?

    Schwere Frage, aber bei einem bin ich mir sicher:

    Es gibt eine absolute Mehrheit an Dummheit, Unfaehigkeit und Entscheidungslosigkeit im Parlament.

    Traurig.

    • Bob
      12. Mai 2017 09:31

      Die rechte Mehrheit kann nur die Frau Glawischnig erkennen. Da sieht man wie weit links sie sich einordnet.

    • franz-josef
      12. Mai 2017 10:32

      ...und Gleichgültigkeit würde ich noch dazufügen.

    • Torres (kein Partner)
      14. Mai 2017 12:07

      Kurz hat das wohl erkannt und versucht, die ÖVP wieder aus dem linken Eck herauszuholen.

  30. simplicissimus
    12. Mai 2017 07:12

    Ich glaube, dass diese Art von Kritik an Kurz der FPOe nicht hilft, sondern schadet:

    http://www.krone.at/oesterreich/heftig-so-schiesst-sich-fpoe-auf-sebastian-kurz-ein-geht-ueber-leichen-story-568817

    Selbst wenn die Vorwuerfe inhaltlich stimmen (was ich nicht beurteilen kann), meine ich, dass eine grosse Anzahl an potentiellen FPOe-Waehlern dies eher negativ auffassen, als beleidigte Unterstellungen und Schmutzkuebelkampagne gegen Kurz sehen, der der FPOe die Themen wegschnappt. Als Koenigsmoerder wird Kurz sicher nicht gesehen, eher als grosse Hoffnung in der Nachfolge eines politischen Selbstmoerders.

    Auch wenn es unfair ist, dass Kurz Themen der FPOe kopiert, ist nur relevant, was Kurz bewegen kann und vor allem wie es der Waehler aufnimmt. Die FPOe waere wahrscheinlich besser beraten, diese Art der Vorwuerfe zu unterlassen, weiterhin darauf hinzuweisen, dass bisher nur die FPOe bestimmte Themen glaubwuerdig vertreten hat, Kurz in Sachfragen inhaltlich zu kritisieren und zu korrigieren und die Bruecken zu ihm nicht abzubrechen.

    • simplicissimus
      12. Mai 2017 07:15

      ... und Kurz dort zu unterstuetzen, wo es zum Wohl des Landes ist.

    • Riese35
      12. Mai 2017 09:55

      @simplicissimus:

      ************************************!
      ************************************!
      ************************************!

      Der wichtigste Kommentar! Will Strache sich jetzt den Ast abschneiden, auf dem er sitzt, ähnlich wie es seinerzeit Schüssel getan hat? Will er mit der SPÖ regieren? Wie will er das zusammenbringen? Wie will er dort seine Themen durchbringen? Eine sachpolitische Zusammenarbeit finden?

      Anstatt die Chance mit Kurz zu nutzen, um eine solide Regierungsmehrheit zusammenzubringen, schießt er sich auf seinen natürlichen Partner ein.

      Auch hielte ich es für besser, wenn sich Strache auf seine Qualitäten konzentrierte, die Partei zusammenzuhalten, und z.B. Hofer ...

    • Riese35
      12. Mai 2017 10:01

      ... als potentiellen Spitzenkandidaten für ein führendes Regierungsamt vorschickte.

      Wir blicken alle jetzt viel zu sehr auf die ÖVP, übersehen aber, daß die FPÖ möglicherweise auch gerade dabei ist, politischen Selbstmord zu betreiben. Wenn sich Strache weiter auf Kurz einschießt und bei der SPÖ Händchen halten geht, wird ein Großteil seiner Wählerschaft weg und möglicherweise mangels Alternativen wieder bei der ÖVP sein, und dort wird dann der Karas-Mitterlehner-Konradflügel weiter diktieren können.

      Ich verstehe nicht, daß in Österreich politischer Selbstmord so attraktiv ist.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 10:19

      @Riese35,

      die ÖVP-Wählerschaft will FPÖ verhindern, das ist erwiesen. Auf die ÖVP-Wählerschaft dürfen die GRÜNEN berechtigte Hoffnung setzen. Die FPÖ-Wählerschaft entstammt zum allergrößten Teil aus dem SPÖ-Lager... Somit agiert die FPÖ einfach pragmatisch...

    • simplicissimus
      12. Mai 2017 10:28

      Ein pragmatischer gordischer Knoten, Erich. Wer zerschlaegt ihn?

    • franz-josef
      12. Mai 2017 10:37

      Es scheint mir auffallend, wie lahm die FPÖ sich schon die längst Zeit verhält. Der Ausritt jetzt gegen Kurz ist m.E. nicht gerade das Gelbe vom Ei und stört das Bild polit.Leidenschaftslosigkeit und Dahintümpelns ( "Nur kane Well´n") nicht grad beeindruckend.

      Was lähmt unsere Politiker quer durch alle Farben ausgenommen Linke? "Dürfen" sie nicht mehr, wie sie könnten?
      Mitterlehner deutete verdeckte Strukturen an, bevor er d Handtuch warf.

    • Sensenmann
      12. Mai 2017 10:53

      @Riese35
      Wenn die FPÖ nur 5 Gramm Hirn hätte, macht sie Hofer zum Kanzlerkandidaten. dann werden das hart an die 40%.

      Strache als Kanzler ist nicht mehrheitsfähig. Er kann ein guter Obmann sein, und dort Richtung und Ziel vorgeben, aber als Kanzlerkandidat wird er nix reißen.

      Das Paktieren mit dem Marxismus wird die FPÖ dorthin bringen, wo sie unter dem Steger war.
      Den haben sie sich ja schon wieder geholt.
      Damit ist der Weg vorgezeichnet.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 10:59

      @Sensenmann,

      so, wie es sich derzeit darstellt, muss man auch die Vorstellung aufgeben den FPÖ-"Hund" zum Jagen zu tragen, um ihn dort seinem Geschäft zuzuweisen... Wenn dieser FPÖ-"Hund" nicht eh schon mausetot ist, wird im Jagdgebiet nur noch in der Lage sein dort sein "Geschäft" zu verrichten.

    • Riese35
      12. Mai 2017 11:24

      @Erich Bauer 12. Mai 2017 10:19: Schon gut, aber die einstige SPÖ-Wählerschaft ist zur FPÖ gewandert, weil sie die grün-schwule Gender- und Welcomelinie der SPÖ, die Kern erst wieder bekräftigt hat, nicht mittragen will. Und jetzt wandert die FPÖ genau dorthin? Aus diesen ex-SPÖ-Kreisen höre ich Klagen, daß die FPÖ viel zu wenig tut, und eher die Bereitschaft, auf Kurz zu setzen und zu hoffen, wenn Strache jetzt umfällt. Die gehen alle dorthin, wo die Hoffnung am größten ist, daß mit dem schwulen Gender-Welcome-Unsinn Schluß gemacht wird.

      Wenn sich Strache auf Kurz einschießt, dann vertreibt er einen wichtigen FPÖ-Wähleranteil erst recht Richtung ÖVP und Kurz, ...

    • machmuss verschiebnix
      12. Mai 2017 11:24

      Bingo, simplicissimus +++***************************+++

    • Riese35
      12. Mai 2017 11:25

      ..., weil der Wähler mit Kurz den Kampf gegen die Völkerwanderung identifiziert. Dümmer kann man es nicht mehr machen. Mit einer SPÖ ist ein Kampf gegen die Völkerwanderung aussichtslos, und das wissen ehemalige SPÖ-Wähler, die zur FPÖ gegangen sind, genau.

  31. fbtahoe
    12. Mai 2017 07:09

    Es war Caligula und nicht der Nero, der sein Pferd zum Konsul machte. Mit dem Rest gehe ich aber d'accord.

  32. El Capitan
    12. Mai 2017 06:00

    Um beim Schachspiel zu bleiben:

    Kern agiert mit 6 Bauern, aber Kurz mit zwei Springer, Läufern, Türmen, 4 Damen und 12 Bauern, die er leicht opfern kann.

    Ich bin überzeugt, dass Kurz trotz seiner jungen Jahre die Fallensteller in der Partei kennt und weiß, was er zu tun hat.

    Wie gefährlich Kurz tatsächlich für viele andere ist, erkennt man an den heftigen und kontraproduktiven Angriffen von Strache.

    Kurz hat mehrfach freie Bahn. Der Niedergang der SPD, der Niedergang der SPÖ, die vielen abgearbeiteten Typen von Glawischnigg bis Leitl, die nur noch nerven und vieles andere. Kurz' größte Pluspunkte sind seine Jugend und seine Intelligenz.

    Es ist wieder spannend geworden. Der kaputte Wolf ist da nur noch das Schlagobers auf dem Kaffee.

  33. Helmut Oswald
    12. Mai 2017 02:53

    Reduziert sich die Politik, die in Österreich derzeit möglich UND SINNVOLL ist tatsächlich auf die Frage, wer ein Freund oder ein Feind dieses Kurz ist, dann sind wir hier und heute an einem Punkt angelangt, an dem im antiken Rom NERO sein Pferd zum Senator ernannt hat. Beinahe scheint es so. Wenn wir aber schon beim VerKURZEN der politischen Alternativen sind, verkürzen wir doch gleich weiter: wenn kein HEIL ohne KURZ mehr denkbar scheint - wie uns Andreas Unterberger suggerieren will - dann ist uns das Unheil gewiss. Oder glaubt jemand ernsthaft, der Maturant, der gerade zaghaft ein kleines Segment von jenem Widerspruch kopiert, mit dem die politische Rechte EUROPAWEIT auf dem Vormarsch ist, versteht, warum dies passiert? Und selbst wenn er dies verstünde - eine Matura unserer Jahre, also der Nachweis, acht Jahre in beheizten Räumen zugebracht zu haben - bedeutet keinesfalls etwas anderes als Geschichte und Politik unter Deutungshoheit linker Lehrplanersteller erfahren zu haben: sozialisiert mit einem von den KLESTILS dieser Erde und ihren dicken rot-weiß-roten Schärpen aufgeführten Selbstverständnisses als GROSSER NATION, dem kein Blick mehr möglich ist auf die Duodezfürstentümelei eines politischen Lizenzsystems, das zum Wohle und im Interesse der Siegermächte des großen Krieges geschaffen wurde, jener Biedermänner mit Großmannssucht, die ein halbes Jahrhundert und länger von ihren Ämtern lebten, die sich niemals klüger, immer nur vermögender werdend, niemals erfolgreich im Sinne des Volkes dem sie übergestülpt wurden, doch stets im Vertrauen auf Stützung durch fremde Mächte im Herunterwirtschaften dieses Landes bis zur völligen Selbstaufgabe derart bewährt haben, daß sie zuletzt noch seine Grenzen aufgegeben haben um das Volk auszutauschen, dessen wachsendes Murren Ihnen verdächtig und gefährlich erscheinen musste und sie den Verlust ihrer Pfründe erwarten ließ. Das versteht er nicht, der Kurz - und vieles andere auch nicht - BIS zum Beweis des Gegenteils - so wollen wir zu seinen Gunsten schreiben - NOCH NICHT.
    E gibt kein richtiges Leben im Falschen. Hier, bei uns - oder dort, mit denen. Entscheide Dich, Sebastian Kurz. Und bedenke es gut. Denn - die schöne Larve wird nicht reichen, entscheidest Du falsch. Und der andere, der aufRECHTE GANG,
    er braucht zweierlei, wovon wir noch wenig Probe von DIR haben. KLUGHEIT und MUT. Nichts geht mehr - die Kugel rollt. Kurz ist am Zug.

    • oberösi
    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 07:05

      Es war Caligula (Macht nix). Sein Pferd hat aber dieses Amt nie angenommen... Dieses Pferdchen war sicher sehr weitblickend und gescheit.

    • Majordomus
      12. Mai 2017 09:12

      @Helmut Oswald:

      ********************************+!

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 09:14

      Es ist immer wieder eindrucksvoll. Da wird ein Hölzl, mit der Aufschrift "Kurz", in die Luft geworfen und das Rudel springt freudig erregt, knurrend, teilweise unter akrobatischen Verrenkungen hinterher...

    • Helmut Oswald
      12. Mai 2017 10:23

      Danke Erich! War wohl zu früh am Tage ... aber den Caligula hät ich trotzdem kennen müssen. Machen wir doch einen neuen Ansatz mit dem Bierchen ... ich schreib Dir was privat.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2017 10:29

      Das würde mich sehr freuen, Helmut.

    • LePenseur (kein Partner)
      14. Mai 2017 20:54

      Cher Monsieur Oswald,

      wieder ein trefflicher Kommentar von Ihnen, den ich gern auf meinem Blog als KURZen ;-) Gastkommentar veröffentlichen würde.

      Einverstanden? U.A.w.g., entweder hier, oder in der Kontakt-Seite meines LePenseur-Blogs





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden