Der Gabalier-Skandal des Wiener Konzerthausdirektors drucken

Lesezeit: 2:30

Ich habe auf einen Aufschrei in den Medien gewartet, oder auf einen Shitstorm–- aber entweder werden die Premium-Artikel der Zeitung „Die Presse“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschrieben oder die Mehrheit der Leser ist schon so abgestumpft von den täglichen links moralisierenden Aussagen diverser Politiker, Medien und Kulturschaffenden, dass sie sich ein dickes Fell haben wachsen lassen und es einfach ignorieren.

Denn was jetzt Matthias Naske, der Wiener Konzerthausdirektor gesagt hat, sollte uns mehr als nervös machen. Dieser meinte sinngemäß, er würde Andreas Gabalier nicht im Konzerthaus auftreten lassen, weil ihm seine Ideologie nicht passt.

Genau sagte er der Presse Folgendes auf die Feststellung, dass der Sänger kürzlich im Goldenen Saal des Musikvereins ein Konzert gegeben hat: „Ich glaube, das war einfach ein Fehler. Wir hätten das nicht gemacht.“

Nachfrage des Interviewers: „Und wieso?“

„Weil das Signale sind. Man muss wissen, wer Gabalier ist, wofür er steht, und dann abwägen. […] Aber ich glaube, dass ein Hubert von Goisern hier sehr viel besser aufgehoben ist. Wir treffen auch gesellschafts- und kulturpolitische Aussagen, so harmlos ist das nicht. Auf der anderen Seite dienen wir auch keiner Ideologie. Wie gesagt, ich glaube, das mit Gabalier war eine Unachtsamkeit oder vielleicht auch Kalkül.“

Ich hätte Naske gerne gefragt, wofür Gabalier denn seiner Meinung nach steht. Mir ist keine gesetzeswidrige Aussage des Sängers bekannt. Wenn das so wäre, würde er wohl schon im Gefängnis seine Konzerte spielen...

Naske zaubert aber mit Hubert v. Goisern auch noch gleich einen Kandidaten aus dem Hut, der besser in „sein“ Konzerthaus passen würde. Das wird angesichts seiner vorangegangenen Aussagen kaum jemanden überraschen.

Die Unverfrorenheit dann jedoch gleich im nächsten Satz zu behaupten, dass man damit keine Ideologie verfolgt, ist eine Missachtung der Intelligenz der Leser – was ich dem werten Herrn auch genauso geschrieben habe. Ohne jedoch eine Antwort zu kommen…

Dieses Interview erinnert mich an die dunkelsten Seiten unserer Geschichte: Jemanden wegen ein paar ganz harmloser Aussagen nicht im Konzerthaus auftreten zu lassen und das ganz ungeniert auch noch zu sagen, zeigt, dass man sich gar keiner Schuld bewusst ist und das auch noch als political correct empfindet.

Das muss jeden Demokraten zutiefst irritieren – was aber noch viel mehr schockiert: Dass es auf diese Ungeheuerlichkeit keine Resonanz der Menschen gab. Auf welche Zeiten steuern wir zu....?

P.S. Man muss noch erwähnen, dass ich kein fanatischer Gabalier-Fan bin. Ich glaube, es ist zu erkennen, dass es hier im Grunde überhaupt nicht um Gabalier geht und dieser nur als Substitut für die Haltung eines Wiener Konzertdirektors steht.

Manuela Hahofer ist Journalistin und schreibt fast 30 Jahre für österreichische und deutsche Medien.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 21:14

    Gabalier ist viel zu berühmt und hat so viele Auftritte, dass die Aussagen eines Herrn Naske, dessen Bekanntheitsgrad in der Nähe des absoluten Nullpunktes liegen dürfte, wirklich niemanden aufregt.

    Diese Moralmonopolisten umweht inzwischen die Aura der Lächerlichkeit.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:52

    Ganz einfach: Herr Gabalier schreit nicht im linken Mainstream mit, er ist auch kein Staats(g)künstler......
    Der junge Mann hat meiner Meinung nach ganz normale Ansichten, die halt nicht in das verquere Bild der Linken passen...

    An Dreistigkeit allerdings kaum zu überbieten ist, daß gerade jene, die von Demokratie, Gleichberechtigung und freier Meinung schwadronieren, so gar nichts mit diesen Begriffen am Hut haben und an Intoleranz und Bevormundung nicht zu übertreffen sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 22:10

    Da sieht man wo die wahren Faschisten zu Hause sind.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIgo
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:51

    Liebe Frau Hahofer: bitte denken Sie nicht, dass es nicht einen stummen Aufschrei der Menschen gibt! Ich lese, bin gar nicht erstaunt und merke mir vor. Es werden andere Zeiten kommen..leider wird es dann für alle sehr unangehm werden. Es wird wirtschaftlich zu einem Tiefpunkt kommen, wo wir uns nicht mehr einen Matthias Naske vor die Nase setzen werden lassen, wo nicht mehr Leute in Positionen gehievt werden, einzig und alleine wegen ihrer abartigen Ideologie. Noch muss ich (wir) leiden..aber das Wasser findet immer den tiefsten Punkt. Naturgesetze kann man nicht aushebeln.

  5. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:52

    Cool.
    Dieser Mathias Naske ist Mitarbeiter der "European Union Agency for Fundamental Rights"
    Working Group: Culture of Human Rights now: Prospects of the Human Rights City Vienna (Kultur der Menschenrechte jetzt: Perspektiven in und für die Menschenrechtsstadt Wien)

    Ja, Menschenrechte gibt es eben nur dann, wenn man die richtige Gesinnung hat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 04:40

    Das sind die neuen Nationalsozialisten. Ganz einfach.

    Ich verstehe bis heute nicht, warum Mitterlehner sich gewehrt hat, Sozialisten und Kommunisten gleichzusetzen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2017 00:01

    -Erstens: Aufrichtigen Dank an Frau Hahofer, dass sie diese Angelegenheit einer breiteren Öffentlichkeit als der immer kleiner werdenden Leserschaft der "Presse" zugänglich gemacht hat. Und natürlich auch Dank für ihre berechtigte Kritik;
    -Zweitens: als ich die unerträgliche Äusserung des Herrn Naske dann nachgelesen hatte, habe ich mich zuerst gefragt: Naske? Wer ist denn das überhaupt?
    Dann habe ich mir - drittens -die (spärlichen) verfügbaren Informationen über seinen bisherigen Lebenslauf und seine ebenso spärlichen Erfolge zu Gemüte geführt, und mit Erleichterung festgestellt, dass ich doch auf keine Bildungslücke gestossen bin: Diesen Herrn braucht man nicht zu kennen. Daher ist es für Personen mit Stil und Geschmack auch völlig irrelevant, welchen Unsinn er in welcher Zeitung auch immer absondert. In Erinnerung kamen mir allerdings die schrecklich kitschigen und niveaulosen "Christmas in Vienna" Konzerte und einige ähnliche Schmarrnveranstaltungen, die, man höre und staune, im Konzerthaus produziert und, zumindest in Primitivkanälen, auch TV - mässig übertragen wurden; allerdings ist es mir nicht die Mühe wert, nachzuschlagen, ob für diese Kulturschande, schlimmer als Gabalier mit oder ohne Lederhose, damals auch schon der Herr Naske verantwortlich war. Und letztlich
    - Viertens: ist mir klar geworden, wieso das Konzerthaus so freudig einem Projekt zustimmt, das sein städtebaulich wertvolles Umfeld grässlich zerstören wird. Aber, der Luxuswohnturm ist halt politisch korrekt, und die Diener, die dort den mittelasiatischen Oligarchen den Champagner servieren, werden eben keine lederbehosten Österreicher sein, sondern politisch korrekte, voll integrierte Flüchtlinge.
    Und jetzt vergessen wir den Herrn Naske so schnell wie möglich. Meine Abonnements im Konzerthaus habe ich schon gekündigt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2017 20:52

    Cool.
    Dieser Mathias Naske ist Mitarbeiter der "European Union Agency for Fundamental Rights"
    Working Group: Culture of Human Rights now: Prospects of the Human Rights City Vienna (Kultur der Menschenrechte jetzt: Perspektiven in und für die Menschenrechtsstadt Wien)

    Ja, Menschenrechte gibt es eben nur dann, wenn man die richtige Gesinnung hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKing Crimson
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 11:30

    Ich habe ohnehin das Gefühl, dass wir uns bereits in einem linksautoritären EU-Mafia-Gebilde befinden.

    Gestern war in der KRONE ein Artikel zu lesen, dass sich in Mexiko 200 Leute über Facebook verabredet haben, um einen angeblichen, russischen Nazi zu ermorden.

    Wenn es so weitergeht, wird es auch bei uns bald toleriert werden, Leute die nicht den linksextremen Meinungskorridor entsprechen, unter Naziverdacht zu stellen um sie somit für die gute Sache zu liquidieren. Früher entledigte man sich unliebsamer Personen indem man sie als Hexen oder Ketzer bezeichnete, heute ist das neue Wort für die Hexenjagd "Nazi"!

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  1. Manfred Gänsdorfer (kein Partner)
    04. Juni 2017 16:21

    Sorry - streiche Kirchschlager als Moderatorin, die zur Straftat aufforderte und setze Stemberger Katharina. Das macht die Sache allerdings nicht besser.

  2. Tagebuchleserin (kein Partner)
    01. Juni 2017 13:15

    Andreas Gabalier klagt Konzerthaus-Chef

    Gabalier sieht sich durch diese Aussage ins rechte Eck gedrängt und in seinem wirtschaftlichen Fortkommen geschädigt. Erste Konzertveranstalter würden wegen des Interviews bereits abspringen. Deshalb hat er durch seinen Manager Klaus Bartelmuss und dessen Wiener Anwalt Meinhard Novak eine Wettbewerbsklage gegen Naske einbringen lassen. Sie lautet auf Feststellung des Schadens und Widerruf wegen Herabsetzung. Der Streitwert wurde mit 500.000 Euro festgesetzt. (oe24.at)

    super!!!!

  3. Anmerkung (kein Partner)
    29. Mai 2017 20:03

    Es ist die typische Verhaltensweise eines Gehirngewaschenen, anderen Leuten vorzuwerfen, sie wären in einer Ideologie befangen, und die eigene ideologische Voreingenommenheit für einen ideologiefreien Standpunkt zu halten.

    Gehirnwäsche radiert die eigene Urteilsfähigkeit aus und konditioniert zum Beißreflex gegenüber denjenigen, die von den Gehirnwäschern als Zielobjekte vorgegeben werden.

    Was den unbekannten Mann betrifft, von dem da die Rede ist, gehört er zu denjenigen, denen ein Turm, in dessen Schatten das Konzerthaus künftig stehen wird, die Bedeutungslosigkeit von Verwaltern der im sozialistischen Staat heruntergekommenen einstigen Kulturinstitutionen vor Augen führt.

  4. monofavoriten (kein Partner)
    26. Mai 2017 10:32

    während gabalier geld erwirtschaftet, lebt der herr naske vom ungefragt ausgepressten steuerzahler. und der großteil der aufführenden im konzerthaus ebenso. alleine daran erkennt man schon, wer auf der richtigen seite der geschichte steht.

  5. jaguar
    24. Mai 2017 12:18

    ja, da zeigt sich wieder einmal der erfolgreiche Marsch der 68er und ihrer Zöglinge durch alle Institutionen!

  6. fredl (kein Partner)
    23. Mai 2017 18:46

    So ist der systemtreue, faschistische "SA-Naske" auch zu seinem Amterl gekommen ...

  7. Tagebuchlleserin (kein Partner)
    23. Mai 2017 18:09

    Diese "intoleranten Kultur-Bolschwiken" werden aber die künftigen demokratischen Abstimmungen noch zu spüren bekommen, auch an der Ticket-Kassa.
    Ein Gabalier füllt das Münchner Stadion und hat dort noch ein paar 1000 Zuschauer mehr als die Rolling Stones. Ich selbst bin kein richtiger Gabalier-Fan, aber mich kotzt die intolerante Haltung gegenüber Gabalier und besonders gegenüber seinen Fans an.

    Der Wiener Konzerthausdirektor sollte für seine intolerante Haltung zurücktreten (schleich dich du Schleimer!)

    LG
    Tagebuchleserin

  8. Torres (kein Partner)
    22. Mai 2017 15:01

    Formal gesehen hat Gabalier doch gegen das Gesetz verstoßen, als er nämlich die Bundeshymne in der alten Version (also ohne die "Töchter") gesungen hat. Die neue Version steht nämlich im Gesetz (allerdings ohne Strafandrohung bei Verstoß). Das ändert aber natürlich nichts an der mehr als lächerlichen Aussage und dem vorauseilenden p.c. Links-Gehorsam dieses Herrn Naske. Einen Xavier Naidoo, den ja bereits die deutschen p.c. linken Fernsehmacher wegen seiner Einstellung nicht zum Eurovisions Song Contest geschickt haben, würde er wohl auch keinesfalls im Konzerthaus auftreten lasse. Zur "Strafe" haben die Deutschen beim ESC den vorletzten Platz belegt, was mich persönlich sehr freut.

    • Anonymer Feigling
      23. Mai 2017 15:30

      >> Formal gesehen hat Gabalier doch gegen das Gesetz verstoßen, ...

      Als Privatmensch darf man singen, was man will. Und da darf man auch herzlich rülpsen, wenn man gerade zu der Passage mit den "T.....rn" kommt.

      Aber als Staatsangestellter, insbesondere als Minister, muß man schon die Gesetze befolgen.
      Und da habe ich schon eine Gesetzesüberschreitung gesehen, als die unsägliche Ministerin, die dann mit Grandezza abgegangen ist (sie geht jetzt niemanden mehr ab!), eine Opernsängerin mit Geld bestochen hat, die neue Version zu singen, obwohl zu diesem Zeitpunkt die neue Version noch nicht im Parlament beschlossen war.

    • Tagebuchleserin (kein Partner)
      23. Mai 2017 18:14

      Die Freiheit der Kunst lässt die alte Version der Bundeshymne auch zu. Denken sie wie Jimi Hendrix die US-Hymne in Woodstock interpredierte!

      Den Kulturbolschewiken des Landes muss man hart entgegentreten und Flagge zeigen! - Bei Herrn Naske sollte man aus gegeben Anlass damit anfangen.

  9. King Crimson (kein Partner)
    22. Mai 2017 11:30

    Ich habe ohnehin das Gefühl, dass wir uns bereits in einem linksautoritären EU-Mafia-Gebilde befinden.

    Gestern war in der KRONE ein Artikel zu lesen, dass sich in Mexiko 200 Leute über Facebook verabredet haben, um einen angeblichen, russischen Nazi zu ermorden.

    Wenn es so weitergeht, wird es auch bei uns bald toleriert werden, Leute die nicht den linksextremen Meinungskorridor entsprechen, unter Naziverdacht zu stellen um sie somit für die gute Sache zu liquidieren. Früher entledigte man sich unliebsamer Personen indem man sie als Hexen oder Ketzer bezeichnete, heute ist das neue Wort für die Hexenjagd "Nazi"!

  10. Peter Pan
    21. Mai 2017 22:09

    Keine Überraschung!

    Nachdem Naske eine rein politische Besetzung ist, wird er immer für die sog. Staatskünstler plädieren.
    "Wes Brot ich eß', des Lied ich sing'" - da paßt halt ein selbstbewußter und unabhängiger Gabalier so gar nicht ins Konzept!

  11. haro
    21. Mai 2017 16:17

    Danke für das Aufzeigen einer der Ungeheuerlichkeiten !

    Früher musste man das "richtige" Parteibüchl vorweisen, da das "schwarze" dort das "rote".
    Heute muss man in Wien linkslinke Gesinnung laut vor sich hertragen. ansonsten geht nicht nur gar nichts sondern man wird auch geächtet und verfolgt. So habe ich das von Wienern gehört.
    Kein Wunder dass Qualität und Talente nicht an die Spitze kommen.

    Leider ist den diversen "Naskes" die Ungeheuerlichkeit ihrer Aussagen nicht bewusst. Sie verstehen es nicht einmal. So wie auch der BP die Absurdität und Ungeheuerlichkeit seines Solidaritätsaufrufes und seiner Vergleiche nicht begreift und daher nicht einmal zu einer Entschuldigung bereit ist.

  12. Gandalf
    21. Mai 2017 00:01

    -Erstens: Aufrichtigen Dank an Frau Hahofer, dass sie diese Angelegenheit einer breiteren Öffentlichkeit als der immer kleiner werdenden Leserschaft der "Presse" zugänglich gemacht hat. Und natürlich auch Dank für ihre berechtigte Kritik;
    -Zweitens: als ich die unerträgliche Äusserung des Herrn Naske dann nachgelesen hatte, habe ich mich zuerst gefragt: Naske? Wer ist denn das überhaupt?
    Dann habe ich mir - drittens -die (spärlichen) verfügbaren Informationen über seinen bisherigen Lebenslauf und seine ebenso spärlichen Erfolge zu Gemüte geführt, und mit Erleichterung festgestellt, dass ich doch auf keine Bildungslücke gestossen bin: Diesen Herrn braucht man nicht zu kennen. Daher ist es für Personen mit Stil und Geschmack auch völlig irrelevant, welchen Unsinn er in welcher Zeitung auch immer absondert. In Erinnerung kamen mir allerdings die schrecklich kitschigen und niveaulosen "Christmas in Vienna" Konzerte und einige ähnliche Schmarrnveranstaltungen, die, man höre und staune, im Konzerthaus produziert und, zumindest in Primitivkanälen, auch TV - mässig übertragen wurden; allerdings ist es mir nicht die Mühe wert, nachzuschlagen, ob für diese Kulturschande, schlimmer als Gabalier mit oder ohne Lederhose, damals auch schon der Herr Naske verantwortlich war. Und letztlich
    - Viertens: ist mir klar geworden, wieso das Konzerthaus so freudig einem Projekt zustimmt, das sein städtebaulich wertvolles Umfeld grässlich zerstören wird. Aber, der Luxuswohnturm ist halt politisch korrekt, und die Diener, die dort den mittelasiatischen Oligarchen den Champagner servieren, werden eben keine lederbehosten Österreicher sein, sondern politisch korrekte, voll integrierte Flüchtlinge.
    Und jetzt vergessen wir den Herrn Naske so schnell wie möglich. Meine Abonnements im Konzerthaus habe ich schon gekündigt.

    • otti
      22. Mai 2017 16:01

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  13. M.S.
    20. Mai 2017 22:05

    Na das wird ja toll sein, wenn der neue Staatsoperndirektor, der jetzt schon ernannt ist, obwohl er erst in zwei Jahren, wenn Meyers Vertrag abgelaufen ist sein Amt antreten kann (warum dann wohl schon jetzt schon die Bestellung ?). Ob dann auch an der Staatsoper nur mehr Sänger mit der "richtigen Ideologie" singen dürfen?

  14. Helmut Oswald
    20. Mai 2017 16:55

    Kulturmarxist Naske - Dich kriegen wir auch noch hinter uns ...

  15. Mut-und-Wutbürger
    20. Mai 2017 11:21

    Das Dumme dabei ist nur, diese EU/Staats-Faschisten bezahlen wir uns auch noch selbst über unsere Steuern....

    Ja, hoffen wir, daß das Wasser seinen Tiefpunkt bald erreichen wird und wir dieses Gutemenschen-Gesocks dann endlich zum Teufel jagen können, wo es hingehört.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2017 12:14

      Und jetzt stellen Sie sich vor, Herr Kurz jagt diese Kryptokommunisten aus ihren Ämtern.
      Können Sie sich nicht vorstellen? Ich mir auch nicht.

    • Gandalf
      21. Mai 2017 00:04

      @ Pennpatrik:
      ...aber schön wär's schon!!

  16. Wolfgang Bauer
    20. Mai 2017 07:55

    Das ist ungeheuerlich! Wann war der Beitrag in der PRESSE? Hab ihn übersehen. Sonst Aufschrei! Ob er gebracht worden wäre?

    • jaguar
      24. Mai 2017 12:24

      Mein Leserbrief dazu wurde in "Die Presse" nicht gedruckt.
      Ich hatte angemerkt, daß man durch diese Selektion der Künstler an die dunklen Zeiten der deutschen Geschichte erinnert werden kann. Und daß ich das Konzerthaus zukünftig nicht mehr betreten werde.

  17. Politicus1
    20. Mai 2017 07:17

    Zur Verteidigung des Konzerthausmanagers ...
    Das Wiener Konzerthaus ist mit finanziellen Sorgen geplagt. Es muss um jeden Euro Subvention seitens der Stadt Wien kämpfen und bangen.
    Vielleicht war so eine Aussage dem erzroten Wiener Kulturstadt Maillath-Pokorny gewidmet, der sonst alle Gelder bei den derzeit laufenden 'queeren' Wiener Festwochen verbratet.
    Wie das halt in Wien so läuft ...'Schaun's her Stadtrat, ich lass' den Gabalier eh nicht auftreten. Also können's uns schon eine Subvention geben...'

    • franz-josef
      20. Mai 2017 09:36

      Vielleicht haben Sie Recht. Dann wäre diese widerliche Gesinnungsmauschelei mit Subventionseinkauf aber der nächste Skandal.

    • Politicus1
      20. Mai 2017 10:54

      ich würde das nicht SubventionsEINkauf, sondern SubventionsVERkauf benennen ...

    • otti
      22. Mai 2017 16:08

      F a l s c h lieber Politicus1:

      Net "Schaun`s herr Stadtrat ....." , sondern :

      "untertänigst, Herr ungarischer selbstbedienungs Graf "

      (d e n seine Vorfahren müsste man an einen Dynamo anschließen - und schon hätten wir Licht für eine ungarische Kleinstadt !)

  18. Pennpatrik
    20. Mai 2017 04:40

    Das sind die neuen Nationalsozialisten. Ganz einfach.

    Ich verstehe bis heute nicht, warum Mitterlehner sich gewehrt hat, Sozialisten und Kommunisten gleichzusetzen.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 09:46

      Vielleicht sollte man den bei Fuß marschierenden antifas mithilfe von in Leichtsprech oder Piktogrammen abgefaßter Aufklärung zu dieser ganz wesentlichen Erkenntnis verhelfen....

  19. Charlesmagne
    19. Mai 2017 23:05

    War da nicht irgendwann mal was mit Künstlern die sich "Comedian Harmonists" nannten?!?!?

    • franz-josef
      20. Mai 2017 09:43

      Ja, da war etwas, und der Gedanke, daß derlei Zeit schon wieder heraufdämmert, diesmal unter raffinierter Verkleidung, macht schlaflos.

  20. franz-josef
    19. Mai 2017 22:18

    ...Willst du nicht mein Bruder sein....
    äh...dann kommst`mir nicht zur Tür herein...

    so ist das gemeint, nicht anders. Alles halb so wild.

    Da drängen sich aber noch ein paar Fragen auf: Wie kann der Herr Naske in brüssel in einer so wichtigen EU Agentur für die Rechte von Roma, Schwulen und sonstigen 60 Geschlechtern arbeiten und gleichzeitig das Konzerthaus in Wien frei von Besuchern ihm mißliebiger Gesinnung halten? Pendler?

    Ach ja - und sind nun nicht nur andersdenkende und diese ihre andere Meinung vertretende Künstler, sondern auch Publikum mit solch anderer Denkweise nicht mehr erwünscht im Konzerthaus?

    Und wo ist die Menschenrechtstelle, die den Anders-als-Naske-Denkenden zu ihren Rechten, anders zu denken, verhilft und beisteht? Zum Beispiel beim Besuch des Konzerthauses?

    Da wird noch viel zu klären sein, scheint mir.

  21. Bob
    19. Mai 2017 22:10

    Da sieht man wo die wahren Faschisten zu Hause sind.

    • FranzAnton
      20. Mai 2017 05:43

      Der Bursche hat doch allerhand namhafte Preise gewonnen? Was genau wird ihm vorgeworfen? Bitte um Aufklärung!

    • Ingrid Bittner
      20. Mai 2017 07:50

      @Franz Anton: was zählen schon Preise, wenn man Gabalier den schlimmen Vorwurf, bei einer Veranstaltung von Mateschitz die Bundeshymno ohne Frauen gesungen zu haben, leider nicht ersparen kann. Na sowas auch, sagt doch der junge Bub glatt, er habe sie so gesungen, wie er sie gelernt hat, die Bundeshymne. Und der zweite große Faux pas, er hat sich mit einem Kopftüchl abbüdln lassen, aus Solidarität zu den Frauen - eine Superaktion, wie ich finde.
      Der Bundespräsident hat ihn dazu veranlasst und das find ich gut so.
      Und so ein Nichtstaatskünstler kommt halt bei de Linken so gar nicht an.
      Mir gefällt er - wiewohl ich seine Musik nicht wirklich mag, aber er zeigt Charakter und lässt sich nicht

    • Ingrid Bittner
      20. Mai 2017 07:53

      Fortsetzung: und lässt sich nicht kaufen. Er ist nicht vom ORF anhängig, hat er doch für heuer schon 600.000 Eintrittskarten zu seinen Veranstaltungen verkauft. Klar, so ein erfolgreicher Künstler (wie immer man zu dem Wort im Zusammenhang mit Gabalier stehen mag) erweckt natürlich nur Neidgefühle bei den Etablierten. Von solchen Zahlen können Leute wie Hubert von Goisern oder der dzt. vom ORF so gehätschelte Fendrich nur träumen.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 09:41

      Ich habe keine Ahnung, wie und was Gabalier singt. Aber junge Leute, die so gradlinig denken und gegen den alleinverordneten mainstream es wagen anzudenken und das auch noch öffentlich vertreten - die gehören dringend unterstützt. (Mein mini-Beitrag ist der für heute vorgesehene Erwerb einer CD dieses Künstlers. Ist mir jedenfalls ein Anliegen, egal welche Art Musik er macht).

  22. El Capitan
    19. Mai 2017 21:14

    Gabalier ist viel zu berühmt und hat so viele Auftritte, dass die Aussagen eines Herrn Naske, dessen Bekanntheitsgrad in der Nähe des absoluten Nullpunktes liegen dürfte, wirklich niemanden aufregt.

    Diese Moralmonopolisten umweht inzwischen die Aura der Lächerlichkeit.

    • Tagebuchleserin (kein Partner)
      01. Juni 2017 13:59

      @mein Captain,

      Andreas Gabalier klagt Konzerthaus-Chef Naske!

      Klage lautet auf Feststellung des Schadens und Widerruf wegen Herabsetzung. Der Streitwert wurde mit 500.000 Euro (!!!) festgesetzt. (presse)

      LG
      und
      warten wir auf die nächste Runde

  23. glockenblumen
    19. Mai 2017 20:52

    Ganz einfach: Herr Gabalier schreit nicht im linken Mainstream mit, er ist auch kein Staats(g)künstler......
    Der junge Mann hat meiner Meinung nach ganz normale Ansichten, die halt nicht in das verquere Bild der Linken passen...

    An Dreistigkeit allerdings kaum zu überbieten ist, daß gerade jene, die von Demokratie, Gleichberechtigung und freier Meinung schwadronieren, so gar nichts mit diesen Begriffen am Hut haben und an Intoleranz und Bevormundung nicht zu übertreffen sind.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2017 12:18

      Wenn man den Hitler gefragt hätte, ob er sich für einen Demokraten hält, hätte er ja auch JA gesagt.
      Honecker hat sich ja für den Inbegriff des Demokratismus gehalten.

    • glockenblumen
      20. Mai 2017 19:16

      @ Pennpatrik

      naja Soziopathen halt.......

      es gibt ja viel mehr von der Sorte, als man je befürchtete...

    • otti
      22. Mai 2017 16:15

      glockenblumen:
      als Ergänzung bitte noch - " und wie fette, dicke, unappetittliche Maden - ausgefressen durch unsere Steuergelder - ....................."

  24. Zraxl (kein Partner)
    19. Mai 2017 20:52

    Cool.
    Dieser Mathias Naske ist Mitarbeiter der "European Union Agency for Fundamental Rights"
    Working Group: Culture of Human Rights now: Prospects of the Human Rights City Vienna (Kultur der Menschenrechte jetzt: Perspektiven in und für die Menschenrechtsstadt Wien)

    Ja, Menschenrechte gibt es eben nur dann, wenn man die richtige Gesinnung hat.

  25. Igo
    19. Mai 2017 20:51

    Liebe Frau Hahofer: bitte denken Sie nicht, dass es nicht einen stummen Aufschrei der Menschen gibt! Ich lese, bin gar nicht erstaunt und merke mir vor. Es werden andere Zeiten kommen..leider wird es dann für alle sehr unangehm werden. Es wird wirtschaftlich zu einem Tiefpunkt kommen, wo wir uns nicht mehr einen Matthias Naske vor die Nase setzen werden lassen, wo nicht mehr Leute in Positionen gehievt werden, einzig und alleine wegen ihrer abartigen Ideologie. Noch muss ich (wir) leiden..aber das Wasser findet immer den tiefsten Punkt. Naturgesetze kann man nicht aushebeln.





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