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Ungarn – das Ende der österreichischen Illusionen drucken

Lesezeit: 2:30

Zehntausende Österreicher werden von 24-Stunden-Betreuerinnen aus Osteuropa gepflegt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität dieser Menschen. Mittelfristig ist dieser aber fundamental bedroht. Freilich nicht durch die Familienbeihilfe-Kürzungspläne von Außen- und Familienministerium, wie derzeit mancherorts befürchtet, sondern durch ganz andere, in Österreich noch gar nicht wahrgenommene Entwicklungen.

Bei dem Projekt, die österreichischen Familienbeihilfen für im Ausland lebende Kinder an die dortigen Lebenskosten anzupassen, also meist hinunterzukürzen, ist völlig offen, ob es EU-rechtlich durchgehen wird. Aus österreichischer Sicht erscheint es zwar als gerecht, jedoch widerspricht es der Sichtweise der EU-Kommission und Osteuropas, vor allem Ungarns, woher die meisten dieser Pflegerinnen kommen. Man wird erst in ein paar Jahren sehen, was rechtens ist – sofern Österreich das Kürzungsprojekt überhaupt startet, das ja auch von Teilen der SPÖ abgelehnt wird.

Freilich: Noch bevor diese Rechtsfrage endgültig geklärt werden kann, droht das Angebot an Pflegerinnen zu versiegen. Denn im Osten steigen die Gehälter rapide. Gleichzeitig sinkt die Arbeitslosigkeit steil, sodass bald Arbeitskräftemangel herrschen wird. Warum sollen sich dann Frauen noch auf belastende Auslandsjobs verdingen?

Etwa in Ungarn ist die Arbeitslosigkeit noch 2012 über 11 Prozent gelegen – zuletzt aber schon unter 6 Prozent gesunken. Ungarn hat etliche Großprojekte der deutschen Industrie ins Land geholt. Es hat sich auch mit den österreichischen Banken weitgehend ausgesöhnt, mit denen es eine Zeit im Krieg gelegen war. In einem einzigen Jahr haben sich die Arbeitsplätze in der ungarischen Privatwirtschaft um nicht weniger als 87.000 vermehrt.

Gleichzeitig – und das ist doppelt eindrucksvoll – ist das Lohnniveau kräftig gestiegen. Die Nettolöhne sind real, also nach Abzug der Inflation, im Vorjahr um unglaubliche 7,5 Prozent gestiegen. Und schon seit 2013 bewegt sich der Anstieg in dieser Größenordnung.

Jetzt macht sich für Ungarn bezahlt, dass es viele harte Jahre hingenommen hat, dass es heute immer noch für Investoren mit einem durchschnittlichen Nettolohn von 585 Euro attraktiv ist.

Dennoch droht dem Land bald eine Überhitzung und Beschädigung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Ist doch allein im Jänner 2016 der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn um 15 Prozent gestiegen, und das vorgeschriebene Lohnminimum für Fachkräfte sogar um 25 Prozent. Dieses Tempo kann keine Wirtschaft der Welt ohne Probleme verkraften, auch wenn man in Ungarn noch wenig Anzeichen dafür sieht.

Die Österreicher sollten sich jedenfalls bald damit abfinden: Es wird in wenigen Jahren nicht mehr viele billige Arbeits- und Pflegekräfte aus mitteleuropäischen Ländern geben, die in ihr Land kommen wollen. Zumal die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Slowakei und Polen genau in die gleiche dynamische Richtung zeigen wie in Ungarn.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 10:23

    Der Unterschied zwischen Ungarn und Österreich ist leicht zu erklären:
    Ungarn wird regiert, und das nicht schlecht.
    Österreich wird verwaltet, und das noch dazu sehr schlecht.
    Die Verwaltung besteht in erster Linie aus Bestrafungen und Steuereintreibungen. Dazu benötigt man einen riesigen Beamtenapparat, der versorgt werden will. Damit treibt man die letzten Selbstständigen in den Konkurs oder ins Ausland.
    Wer soll heute noch einen Lehrling ausbilden, der mehr Rechte als Pflichten hat, und dem man noch lesen und schreiben beibringen muss.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 15:05

    Warum sind Pflegekräfte aus Osteuropa bei uns so beliebt? Es liegt nicht nur an den Kostenvorteilen, denn Personal aus anderen, noch weiter entfernten Ländern würde noch billiger arbeiten.

    Die Gründe liegen tiefer.

    Da wäre zum einen die Tatsache zu nennen, dass viele von ihnen bereits bei der Ankunft zumindest soviel Deutsch können, um den Alltag zu bewältigen. Und sie lernen schnell dazu.

    Zum anderen haben sie denselben kulturellen Hintergrund und passen sich daher problemlos an unsere Lebensweise an, was für ältere Menschen, die ihre Gewohnheiten nur ungern ändern, nicht unerheblich ist.

    Es fast überflüssig zu erwähnen, dass sie meist gläubige Christen sind. Sie sind ehrlich und verlässlich. Jedenfalls die meisten, schwarze Schafe gibt es - wie überall - natürlich auch.

    Sie kommen oftmals aus Großfamilien. Aus intakten sozialen Strukturen. Und das ist in meinen Augen der wichtigste Punkt überhaupt. Diese Pflegekräfte kommen aus Familien, in denen Jung und Alt noch unter einem Dach oder zumindest räumlich eng zusammenwohnen. Sie haben den Kreislauf des Lebens von der Geburt bis zum Tod mit allem was dazugehört von klein auf kennengelernt und mitgelebt. Sie wurden dazu erzogen, hilfsbereit zu sein, Respekt gegenüber dem Alter zu zeigen und die eigenen Bedürfnisse zugunsten des Wohles der Familie, der Sippe, der Gemeinschaft, in der sie leben, zurückzustellen. Sie haben eine natürliche emotionale Intelligenz entwickeln können, die sie dazu befähigt, die Bedürfnisse und Wünsche eines anderen zu erkennen, diese zu erfüllen ist ihnen keine Last, sondern macht sie glücklicher und zufriedener, als jede auch noch so gute Bezahlung es könnte.

    Wieviele junge Menschen in Österreich gibt es noch, die sich für einen Pflegeberuf berufen (im wahrsten Sinne des Wortes) fühlen? Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt werden es weniger. Wen wundert es? Jetzt wird versucht, die Pflege auf akademisches Niveau zu heben. Als ob ein Bachelor die Defizite einer Kindheit in einem sozialistischem System, in kaputten Familien und einem desaströsen Schulsystem beheben könnte. Das ist übrigens auch der Grund, warum einheimische Arbeitslose kaum zu pflegerischen Tätigkeiten herangezogen werden können, es fehlen ihnen zu häufig die grundlegenden Fähigkeiten dafür.

    Es wird erst dann gelingen, wieder genug eigene Pflegekräfte im eigenen Land ausbilden zu können, wenn der Wert der Familie wiederhergestellt ist, wenn intakte Familienstrukturen über Generationen wieder die Regel statt Ausnahme werden und wenn erziehende und pflegende Mütter den hohen Stellenwert erfahren, der ihnen zusteht.

    Unter einer sozialistischen Regierung wird das niemals der Fall sein.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 02:39

    Diesmal gehe ich nicht konform mit AU. Erstens sind lt. einer Darstellung neulich im Kurier fast die Hälfte der hiesigen Pflegerinnen Slowakinnen und nur wenige Ungarinnen und zweitens ist in der Slowakei der Osten und auch der ungarisch bevölkerte Süden wirtschaftlich im Nachteil. Und drittens hat die Slowakei einen großen Anteil an seinerzeit so genannten Zigeunern und damit ein weiteres Problem.
    Ich glaube, die Pflegesituation in Österreich ist nicht durch den wirtschaftlichen Aufschwung der osteuropäischen Staaten gefährdet, sondern ausschließlich durch österreichische Überregulierungen, die wir zum Überdruss auf mehreren Fronten erleben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 09:48

    Ja, warum nehmen wir die Pflegerinnen aus diesen Gebieten ?

    Weil es bei uns unmöglich ist, für so einen Preis eine Pflege zu bekommen.

    Mein verstorbener 95-Jähriger wurde durch 4 Jahre zu Hause gepflegt, Caritas 3x am Tag, geleitet vom Fonds Soziales Wien, die das alles abgerechnet haben. Caritas hat 3 500,- Euro pro Monat für diese Leistung gekostet, beim Fonds Soziales Wien wurden dann zwischen 4 500,- und 5 000,- Euro abgerechnet. Es kamen ja die monatlichen Abrechnungen immer schriftlich um 3 Monate verzögert.

    Das ist schlicht nicht konkurrenzfähig gegen die 'Rund um die Uhr' Pflege aus der Slowakei, übrigens lauter Umgarn, die dort leben und allesamt Ungarisch gesprochen haben. Für meinen eigenen Vater, der diese Pflege für etwa 1 Jahr beansprucht hat, zahlten wir für 2 Personen, die sich alle 2 Monate abgewechselt haben 2 200,- Euro plus Wohnung (im Haus gratis) plus Fahrkosten plus Essen, das diese Leute immer mit meinem Vater gemeinsam gegessen verzehrt haben.

    Also ich sehe da noch lange Reserven für diese Pflegerinnen.

    Was mich aber sehr freut, dass Ungarn an der Vernunft der konservativen Regierung wirtschaftlich gesundet.

    So was würde ich mir für Österreich auch wünschen. Das geht aber mit den Linken bei uns (und auch nirgendwo anders) nicht, die blockieren alles und sind in die Mehrheit gewählt worden. Ich attestiere den Ungarn mehr politische Reife, sowohl Herrn Orban und seiner Regierung als auch den ungarischen Wählern, als dies bei uns der Fall ist, wo alles reguliert, planwirtschaftlich versaut und kaputtgemacht wird von alimentierten und bestochenen Wählern und völlig unfähigen Repräsentanten, die von den Ungarn locker übertroffen werden in allen Belangen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    13x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 11:21

    Die Märchenstory heute in der "Kleinen Zeitung" besagt ja indirekt, dass wir uns keine Sorgen machen müssen: Denn schließlich werden die zu mehr als 77 Prozent jungen männlichen "dynamischen" potenten gut gekleideten "Flüchtlinge" aus der Dritten- Welt den Arbeitskräftemangel - vor allem in den Gesundheitsberufen - mehr als kompensieren. Wir sollten doch glatt pro Jahr 200.000 solcher Menschen importieren, dann wird nicht nur der vor dem Staatsbankrott stehende Sozialstaat gerettet, sondern auch das marode Pensionssystem. Und die Massenzuwanderung hat natürlich auch positive Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und die Infrastruktur. Daher nicht jährlich 100.000, sondern verdoppeln!

    Die Journaille macht ja auf lustig und kunterbunt in ihren immer weniger an die (den) Frau (Mann) bringenden Gazetten. Aber solange die Bestechungsinserate winken, wird es schon noch gehen bis der letzte Leser verschwunden ist, man kann ja für die Boboblase selbst weiter Märchen erzählen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2017 11:15

    Oh Gott, die ausländischen Pflegekräfte sehe ich auch als kleines Trojanisches Pferd, denn sie plündern unsere Sozialkassen. Zugelassen hat das unser "Nannystaat", der die Angehörigen beinahe völlig aus der Pflicht genommen und den NGOs eine Mastkur verordnet hat.
    Hier in unserer Gegend sind fast ausschließlich Rumäninnen u. Slowakinnen und aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ausreichend Einblick auf diese teils katastrophalen Zustände. Diese Frauen haben meist keinerlei Ausbildung und sind teilweise mehr als frech und fordernd.

    Zwei Beispiele:
    Vorweg, Deutsch kann keine.

    Eine Pflegerin schaut sich zwar sehr gut um den Pflegling um, besitzt aber die Frechheit ständig ihren Mann einzuquartieren und sich an den Gebrauchsgegenständen der Familie ständig und ausschießlich zu bedienen. Angefangen von Haarshampoo über Zahnpasta, usw., einfach alles und sie gibt keinen Cent ihres Geldes dafür aus.

    Die zweite schraubt dauernd am Heizkessel herum, obwohl alles bestens eingestellt ist, läßt den armen Mann alleine waschen und serviert ihm Würstel ohne Brot od. Gebäck. Der Gipfel waren Fischstäbchen, die sie nicht einmal eingefroren hat, sondern nur im Kühlschrank aufbewahrt hat und dem Pflegling in der Mikrowelle zubereitete. Ebenfalls ohne Beilagen.

    Der Mann der ersten spitzt auf das Haus des zweiten Pfleglings. Unhaltbare Zustände, aber die Familien sind irgendwie darauf angewiesen.

    Ich wußte warum ich meine Mutter zu mir geholt und selbst gepflegt habe. Erstens, wer sollte es besser machen als ich und zweitens war ich auch nicht bereit diesen Organisationen das Geld meiner Mutter in den Rachen zu werfen, was allerdings ein untergeordnetes Anliegen darstellte.

    Diese Zustände gehören dringend geändert, diese Abhängigkeit ist unerträglich und zudem haben sich unsere "Alten" wohl etwas Besseres verdient.

    Man darf getrost Angst haben vor dem Alter und vor der Hilflosigkeit die einen womöglich erwartet. Der Staat hat die Familienstrukturen arg beschädigt.

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  1. waldsee (kein Partner)
    05. April 2017 10:19

    ich brauche keine "Regierung",eine gute Verwaltung reicht völlig aus.
    Wie beendet man die Sozialdemokratisierung der
    Politik und vor allem der Verwaltung?
    Der Staat in max 50% seiner jetzigen Größe macht weniger Dummheiten,weltweit!!!!

  2. steinmein
    04. April 2017 22:33

    Die Anpassung der KB an die u.a. ungarische Kaufkraft ist eine einseitige Überlegung.
    Ich möchte die (Ost)Österreicher sehen, die etwa beim ungarischen Zahnarzt ein Honorar nach österreichischen Maßstäben berappen müßten. Oder die Wiener Damenwelt, die sich in ungarischen Konditoreien billig das Maul vollstopfen.
    Letztlich wollen wir eine Harmonisierung der sozialen Verhältnisse. Dazu müssen die früheren Ostblockstaaten einmal auf einen grünen Zweig kommen, das bezahlen halt wir. Ich empfinde das als Umwegsrentabilität, wenn die Kaufkraft zugunsten unserer Waren steigt. Das kann natürlich nicht von heute auf morgen geschehen.

  3. boris golan (kein Partner)
    04. April 2017 13:06

    Aufschwung in der Slowakei,?? Das ich nicht lache,Korruption,Freunderlwirtschaft,Justizia,und noch einiges mehr liegt schwer in der luft,5.400.000 Einwohner,davon knapp 500.000 Roma,Arbeitslosigkeit bei Roma,knapp 100%,cca,3.500.000 sind erwerbstätig,und 600.000 versuchen ihr glück im Ausland.

  4. Torres (kein Partner)
    04. April 2017 09:25

    Unterberger ist offenbar auf dem Informationsstand von 2010; damals kamen tatsächlich noch viele (ob es die meisten waren, ist statistisch nicht erfasst) Pflegerinnen aus Ungarn. Inzwischen hat sich die Lage wesentlich gewandelt, auch wegen der hier von Unterberger richtig angeführten Steigerung der Löhne in Ungarn. Heute kommen (bei weitem!) die meisten Pflegerinnen aus Rumänien, gefolgt von der Slowakei. Und das wird auch die nächsten Jahre so bleiben.

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    04. April 2017 09:05

    Balken im Auge? Nur eine weitere Exekutionsschiene der auserwählten Eliten um die traditionellen Völker Europas zu vernichten - gewachsene Gesellschaftsstrukturen unterwandern und vernichten.
    Weltkriege haben es nicht geschafft, nun scheint es zu gelingen.
    Nur eine Totaloperation kann uns retten.

  6. Brigitte Imb
    02. April 2017 20:52

    OT - Türkei, bzw. das Referendum dessen Sultans

    Eine Unverschämtheit, die von D geduldet u. sogar unterstützt wird.

    https://www.pi-news.net/2017/04/waehlen-auf-tuerkisch/

  7. Bob
    • logiker2
      03. April 2017 08:09

      *************** wird wohl die Schmierung von den Linksfaschisten groß genug ausgefallen sein.

    • Rübezahl
      03. April 2017 10:40

      Ja , das ist zutiefst beunruhigend.

      Aus Kreisen der Staatsanwaltschaft erfährt man nämlich (unter der Hand), dass fast 100% der Körperverletzungen von sogenannten Nichtautochthonen kommen! Fast 100%!!

      Was allerdings stimmt ist, dass das oft aus Nichtigkeitsgründen geschieht. Zum Beispiel aus Ehrenbeleidigungen! Da kann man also eine Ehrabschneidung daraus machen.

      Österreich wurde im August 2015 abgeschafft. Es existiert nur mehr eine Verwaltungseinheit Österreich. Einzig, um die Einheimischen zu besteuern und in den Abgrund zu steuern...

  8. Majordomus
    02. April 2017 15:05

    Warum sind Pflegekräfte aus Osteuropa bei uns so beliebt? Es liegt nicht nur an den Kostenvorteilen, denn Personal aus anderen, noch weiter entfernten Ländern würde noch billiger arbeiten.

    Die Gründe liegen tiefer.

    Da wäre zum einen die Tatsache zu nennen, dass viele von ihnen bereits bei der Ankunft zumindest soviel Deutsch können, um den Alltag zu bewältigen. Und sie lernen schnell dazu.

    Zum anderen haben sie denselben kulturellen Hintergrund und passen sich daher problemlos an unsere Lebensweise an, was für ältere Menschen, die ihre Gewohnheiten nur ungern ändern, nicht unerheblich ist.

    Es fast überflüssig zu erwähnen, dass sie meist gläubige Christen sind. Sie sind ehrlich und verlässlich. Jedenfalls die meisten, schwarze Schafe gibt es - wie überall - natürlich auch.

    Sie kommen oftmals aus Großfamilien. Aus intakten sozialen Strukturen. Und das ist in meinen Augen der wichtigste Punkt überhaupt. Diese Pflegekräfte kommen aus Familien, in denen Jung und Alt noch unter einem Dach oder zumindest räumlich eng zusammenwohnen. Sie haben den Kreislauf des Lebens von der Geburt bis zum Tod mit allem was dazugehört von klein auf kennengelernt und mitgelebt. Sie wurden dazu erzogen, hilfsbereit zu sein, Respekt gegenüber dem Alter zu zeigen und die eigenen Bedürfnisse zugunsten des Wohles der Familie, der Sippe, der Gemeinschaft, in der sie leben, zurückzustellen. Sie haben eine natürliche emotionale Intelligenz entwickeln können, die sie dazu befähigt, die Bedürfnisse und Wünsche eines anderen zu erkennen, diese zu erfüllen ist ihnen keine Last, sondern macht sie glücklicher und zufriedener, als jede auch noch so gute Bezahlung es könnte.

    Wieviele junge Menschen in Österreich gibt es noch, die sich für einen Pflegeberuf berufen (im wahrsten Sinne des Wortes) fühlen? Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt werden es weniger. Wen wundert es? Jetzt wird versucht, die Pflege auf akademisches Niveau zu heben. Als ob ein Bachelor die Defizite einer Kindheit in einem sozialistischem System, in kaputten Familien und einem desaströsen Schulsystem beheben könnte. Das ist übrigens auch der Grund, warum einheimische Arbeitslose kaum zu pflegerischen Tätigkeiten herangezogen werden können, es fehlen ihnen zu häufig die grundlegenden Fähigkeiten dafür.

    Es wird erst dann gelingen, wieder genug eigene Pflegekräfte im eigenen Land ausbilden zu können, wenn der Wert der Familie wiederhergestellt ist, wenn intakte Familienstrukturen über Generationen wieder die Regel statt Ausnahme werden und wenn erziehende und pflegende Mütter den hohen Stellenwert erfahren, der ihnen zusteht.

    Unter einer sozialistischen Regierung wird das niemals der Fall sein.

    • glockenblumen
      02. April 2017 15:33

      Voll d'accord!!!*****************************************

    • Undine
      02. April 2017 15:54

      @Majordomus

      *******************************************!

      Ja, da liegt der Hund begraben: Woher sollten die Kinder und Jugendlichen von heute, die in Krabbelstuben und Kindergärten FREMD ERZOGEN werden, die gezwungen sind, sich GANZTAGS in Schulen mit Linksdrall aufzuhalten und gerade einmal noch ihr eigentliches Heim zum Schlafen benützen dürfen---ja, wie sollten diese jungen Leute plötzlich Bescheid wissen, was pflegebedürftige alte Leute benötigen? Sie wissen es vielleicht THEORETISCH, wenn sie "eingeschult" werden! Aber das genügt halt nicht. Vorbilder muß ein Kind haben---und das sind im Idealfall die Eltern, die Mutter, die das Großwerden eines Kindes begleiten.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2017 16:11

      Punktgenau, Majordomus +++************************+++

    • otti
      02. April 2017 18:19

      "es wird erst dann gelingen, ......................................."

      dieser Analyse ist nichts hinzuzufügen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Die Frage ist nur........ ?

    • Knut (kein Partner)
      04. April 2017 07:30

      Gratulation zu diesem Artikel. Besser kann die Situation nicht analysiert und beschrieben werden.

  9. Bob
    02. April 2017 15:02

    Ich glaube wir werden nicht nur von den Medien belogen, sondern in Angesicht werden wir strategisch vor den Wahlen von ausgewählten Politikern belogen:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023597-Aussenminister-Sebastian-Kurz-von-eigener-Partei-als-Ankuendigungsminister-enttarnt
    Nichts hört man mehr von den hochintelligenten und gebildeten Flüchtlingen, oder der Floskel der Islam gehört zu Österreich.
    Wahrscheinlich alles Wahlpropaganda, da die Zeit nicht reichen wird eine neue Partei zu gründen, die der FPÖ die Stimmen stiehlt.

  10. Politicus1
    02. April 2017 14:23

    Da fällt mir die alte Geschichte wieder ein:
    Ein Ungar betritt die Drehtüre im Einkaufszentrum hinter dem Österreicher - aber er kommt vor ihm heraus ...

  11. socrates
    02. April 2017 12:02

    In der Zeitschrift "KONSUMENT" waren 2 Artikel über den LANDRAUB an UNGARN". Ein Lob für Orban von unabhängigen Fachleuten, ganz gegen die EU!

  12. franz-josef
    02. April 2017 11:47

    OT und ohne weiteren Kommentar von mir:
    31.3.2017
    Um 9 Uhr mitten in der FUZO in St. Pölten: Eine betagte 76-Jährige ging gemächlich, zwei Burschen rammten sie, die alte Frau kam zu Sturz, das Duo lachte sie aus und ging weiter.

    Das Opfer zog sich dabei Verletzung am linken Stirnbereich sowie im Bereich der linken Schulter zu. Laut Beschreibungen waren die Täter ausländischer Herkunft und recht jung. "Heute" fragte bei der Polizei nach (Anm.: Uhrzeit, Fußgängerzone, muss wer gesehen haben): "Nach jetzigem Ermittlungsstand gibt es keine Zweifel an der Aussage der Pensionistin, es dürfte sich so zugetragen haben", sagt ein Ermittler.

    Die geschockte Dame gab an, dass die Jugendlichen vom Bahnhof in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen seien. Nachdem die 76-Jährige am Boden lag, lachten die Täter die Verletzte aus und entfernten sich schnell. Das Opfer wurde vom Rettungsdienst in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht, wo es stationär aufgenommen wurde.

    Die Polizei sucht nun Passanten die sich zur Tatzeit dort befanden. Gesucht werden zwei Burschen mittlerer Statur zwischen 14 und 16 Jahren alt, mit dunklen Haaren und dunkel bekleidet.

    ------------

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2017 12:09

      Diese ältere Dame kann von Glück sagen, daß ihr sowas nicht
      in Wien passiert war - da wäre sie nicht ins UKH gebracht worden,
      sondern zum Psycholgen . . .

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2017 12:11

      . . .
      und wenn sie dagegen "aufbegehrt" gleich weiter in die Psychiatrie . . .

    • Cotopaxi
      02. April 2017 13:32

      Vielleicht geht es van der Bellen in 6 Jahren auch so, wenn er mit seinen Einkäufen über die Mariahilfer Straße schlurft? Was sind das bloß für Zeiten?!

    • franz-josef
      02. April 2017 17:30

      Die nö Landeshauptstadt hat zunehmend Probleme mit zugewanderter Population Zuletzt aufgeflogen der Gebetsraum für Muslime im Spital, der zu konspirativen Treffen mißbraucht wurde. Die Koranverteilung am FuzoEingang gegenüber dem Bahnhof wurde glaublich endlich gestoppt.

    • Cotopaxi
      02. April 2017 18:37

      Aha, in Sankt Pölten war das, wo sich Moslems staatsgefährdend im Spital zusammengetan haben. Über den genauen Ort habe ich bisher noch nichts gehört, aber das wundert mich nicht.
      Da werden sie von uns medizinisch 1. klassig von uns teuer versorgt und das ist dann deren Dank.......

  13. Le Monde
    02. April 2017 11:21

    Die Märchenstory heute in der "Kleinen Zeitung" besagt ja indirekt, dass wir uns keine Sorgen machen müssen: Denn schließlich werden die zu mehr als 77 Prozent jungen männlichen "dynamischen" potenten gut gekleideten "Flüchtlinge" aus der Dritten- Welt den Arbeitskräftemangel - vor allem in den Gesundheitsberufen - mehr als kompensieren. Wir sollten doch glatt pro Jahr 200.000 solcher Menschen importieren, dann wird nicht nur der vor dem Staatsbankrott stehende Sozialstaat gerettet, sondern auch das marode Pensionssystem. Und die Massenzuwanderung hat natürlich auch positive Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und die Infrastruktur. Daher nicht jährlich 100.000, sondern verdoppeln!

    Die Journaille macht ja auf lustig und kunterbunt in ihren immer weniger an die (den) Frau (Mann) bringenden Gazetten. Aber solange die Bestechungsinserate winken, wird es schon noch gehen bis der letzte Leser verschwunden ist, man kann ja für die Boboblase selbst weiter Märchen erzählen!

  14. Undine
    02. April 2017 11:17

    A.U. schreibt:

    "Die Österreicher sollten sich jedenfalls bald damit abfinden: Es wird in wenigen Jahren nicht mehr viele billige Arbeits- und Pflegekräfte aus mitteleuropäischen Ländern geben, die in ihr Land kommen wollen."

    In Österreich trat mit 1. Januar 1975 die Fristenlösung (§§ 96-97 StGB) in Kraft.

    Was für dürre Worte für eines der nachhaltigsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte!

    Wie viele mögliche spätere einheimische Pflegerinnen sind in den letzten vier Jahrzehnten ihres Menschenrechts auf Leben beraubt, also getötet worden dank "Fristenlösung", d.h. dank legalisierten Mordes und Genozids am eigenen Volk?

    Wie viele potentielle gute Ärzte, Lehrer, Handwerker, Arbeiter etc. wurden eiskalt daran gehindert, das Licht der Welt zu erblicken?

    Wie viele mögliche Genies ereilte in den letzten 40 Jahren das vorzeitige Todesurteil? Nur so nebenbei: MOZART war die 7. Schwangerschaft seiner Mutter! Heute hätte er keine Chance mehr zu überleben!

    Was für ein Aderlaß am eigenen Volk---die Folgen sind katastrophal. Wer weiß, wie viele potentielle gute Pflegerinnen, die jetzt gerade im richtigen Alter wären, vorzeitig leichtfertig in den Himmel geschickt worden sind?

    Jene Frauen, die sich erfolgreich einreden ließen, daß ihr Bauch ihnen gehöre, wollen aber auch einmal im Alter gepflegt werden.....

  15. machmuss verschiebnix
    02. April 2017 11:17

    Wirtschaftlicher Aufschwung sein den Osteuropäern von herzen gegönnt,
    aber haben diese Staaten den Sozialismus dafür gebraucht ? Oder ist
    es in Wahrheit so, daß sie den Aufschwung nur deshalb haben, weil sie
    den Sozialismus abgeschüttelt hatten ! ! ! ! (nein keine Frage :) )

    • Rübezahl
      03. April 2017 10:47

      Viel bedeutender ist die Frage, warum wir den abgeschüttelten Sozialismus jetzt BEI UNS haben, und sich fast ALLE darüber zu freuen scheinen!!

    • machmuss verschiebnix
      03. April 2017 19:27

      ...aus gehabtem Schaden nichts gelernt . . .

  16. Brigitte Imb
    02. April 2017 11:15

    Oh Gott, die ausländischen Pflegekräfte sehe ich auch als kleines Trojanisches Pferd, denn sie plündern unsere Sozialkassen. Zugelassen hat das unser "Nannystaat", der die Angehörigen beinahe völlig aus der Pflicht genommen und den NGOs eine Mastkur verordnet hat.
    Hier in unserer Gegend sind fast ausschließlich Rumäninnen u. Slowakinnen und aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ausreichend Einblick auf diese teils katastrophalen Zustände. Diese Frauen haben meist keinerlei Ausbildung und sind teilweise mehr als frech und fordernd.

    Zwei Beispiele:
    Vorweg, Deutsch kann keine.

    Eine Pflegerin schaut sich zwar sehr gut um den Pflegling um, besitzt aber die Frechheit ständig ihren Mann einzuquartieren und sich an den Gebrauchsgegenständen der Familie ständig und ausschießlich zu bedienen. Angefangen von Haarshampoo über Zahnpasta, usw., einfach alles und sie gibt keinen Cent ihres Geldes dafür aus.

    Die zweite schraubt dauernd am Heizkessel herum, obwohl alles bestens eingestellt ist, läßt den armen Mann alleine waschen und serviert ihm Würstel ohne Brot od. Gebäck. Der Gipfel waren Fischstäbchen, die sie nicht einmal eingefroren hat, sondern nur im Kühlschrank aufbewahrt hat und dem Pflegling in der Mikrowelle zubereitete. Ebenfalls ohne Beilagen.

    Der Mann der ersten spitzt auf das Haus des zweiten Pfleglings. Unhaltbare Zustände, aber die Familien sind irgendwie darauf angewiesen.

    Ich wußte warum ich meine Mutter zu mir geholt und selbst gepflegt habe. Erstens, wer sollte es besser machen als ich und zweitens war ich auch nicht bereit diesen Organisationen das Geld meiner Mutter in den Rachen zu werfen, was allerdings ein untergeordnetes Anliegen darstellte.

    Diese Zustände gehören dringend geändert, diese Abhängigkeit ist unerträglich und zudem haben sich unsere "Alten" wohl etwas Besseres verdient.

    Man darf getrost Angst haben vor dem Alter und vor der Hilflosigkeit die einen womöglich erwartet. Der Staat hat die Familienstrukturen arg beschädigt.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2017 11:24

      . . . dazu ich schon wieder mit der Ratziputzlösung . . .

      Ich dachte ja schon mal dran, das als Nachpann an meine Postings
      anzuhängen - in etwa so . . .

      PS:
      Im übrigen bin ich der Meinung, das System muß weg

    • socrates
      02. April 2017 12:24

      Wir haben die besten Erfahrungen mit slowakischen Pflegerinnen. Sie sprechen deutsch, sind aus der Gegend die früher ungarisch war und sind daher mehrsprachig. Sie sorgen bestens für ihre Pfleglinge, sind ehrlich, anständig und hilfsbereit. Das beruht sicher auf darauf, saß diese Personen von ihrer Familie überwacht werden, die bei einer Fehlfunktion sofort eingreifen würden. Aber wohnen in 1010 in einem exbürgerlichen Haushalt gefâllt ihnen gut. Die Männer verdienen 260€ und freuen sich über ihre Frauen. Der Wechsel erfolgt nach 2 Wochen und alle sind zufrieden.

    • kritikos
      02. April 2017 22:49

      @ socrates

      Schließe mich Ihrer Meinung voll an. Freilich mit einer Klammer, denn eine frühere Pflegerin slowakischer Herkunft hat den kurzen Krankenhaus-Aufenthalt meiner pflegedürftigen Frau ausgenützt, um sich mit einer vierstelligen Euro-Zahl zu verabschieden. Es gibt halt auch solche. (Sie war nicht ungarisch-stämmig.)

  17. Undine
    02. April 2017 10:45

    Weil wir uns heute thematisch in Ungarn aufhalten, möchte ich noch auf ein ZiB2-Interview mit Anton Pelinka hinweisen, der den geistigen Untergang Ungarns heraufdräuen sieht, weil Orban der Soros-Uni den Garaus machen will---hat jemand etwas anderes vom ORF-Experten Anton Pelinka erwartet, der von eben diesem Soros sein sicher nicht unbeträchtliches Salär bezieht?

    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13923018/Ungarn-Gesetzesaenderung-bedroht-Uni/14018610

    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13923018/Studiogast-Politikwissenschafter-Anton-Pelinka/14018611

    Ins selbe Horn stößt auch der Gastautor Jan Buruma in der FR-Ausgabe der "Presse", die ich auf der Zugfahrt nach Wien bekam:

    "George Soros und der Krieg gegen den Westen

    Wieder stehen liberale Ideen, Internationalismus und Offenheit für Einwanderer einem Modell gegenüber, das kulturellen oder religiösen Minderheiten feindselig begegnet und kosmopolitische Eliten verabscheut."

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5192979/George-Soros-und-der-Krieg-gegen-den-Westen

    Ach, wie böse, dumm und selbstsüchtig doch Viktor Orban ist---so der offizielle Tenor in Ös Medien!

    MMn hat ORBAN auch in diesem Punkt VÖLLIG RECHT! Warum sollte er den massiven negativen EINFLUSS, den das Schlitzohr (viel zu harmloser Ausdruck!) SOROS über seine Universitäten und Akademien---die er mit ergaunertem Reichtum finanziert!---ausübt, nicht konsequent unterbinden?!?
    Ich hoffe nur, ORBAN wird gut beschützt! Die Ungarn brauchen ihn noch lange!

    • Ingrid Bittner
      02. April 2017 17:57

      Ja, so geht's: ich hab mir schon lange gedacht, schadt nix, wenn der Pelinka in Budapest lehrt, einer der Lieblinge weniger in Österreich. Tja und was war ich dann erstaunt, als ich dieses Interview gehört hab. Zugegeben, ich hab mich nie für die Unis in Ungarn interessiert. Ich hab nur gewusst, dass die Deutschen gerne nach Budapest zum Studium gehen, weil's da natürlich auch keine Beschränkungen gibt. Ich hab auch einmal gehört, dass die Veterinäre da leichter durchkommen. Wie dem auch sei, ich sitze gerade in Ungarn - seit ziemlich genau 5 Jahrzehnten komm ich immer wieder her und ich hab mich immer wohlgefühlt.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2017 20:17

      +++**********************+++
      Genau, Undine - den brauchen die Ungarn noch lange !

    • Sensenmann
      02. April 2017 21:48

      Orban macht genau das Richtige! Die Soros-Vereine sind kriminelle Organisationen genau nach Definition des Gesetzes.
      Woanders sperrt man derart Gelichter ein und beschlagnahmt das Vermögen. Bei uns bestimmen diese Leute, wer Kanzler dieses jämmerlichen Staates ist.

      Heute wieder zu sehen: Man karrt die Türken in Horden nach Hietzing (nicht daß ich das den Hietzingern nihct gönnen würde) und ganze zwei Sozi-Bullen schauen zu.
      Machen natürlich nix. Denn man muss ja aufpassen, daß nicht wer in der - illegal verordneten - 30er Zone vielleicht 40 fährt. Es gab keinen Überprüfungsauftrag.

      Ist Österreich ein Dreckstaat?

    • machmuss verschiebnix
      03. April 2017 05:18

      Würde nicht Dreckstaat sagen, sondern "versteinertes Relikt"

    • franz-josef
      03. April 2017 09:16

      Was täte dieser Krake wohl, wenn niemand mehr seine gelenkten Zeitungsfritzen beachten und lesen würde? Wenn fast jeder die ohnehin so durchsichtig gewordenen Absichten durchschaute und gar keine Zeit mehr darauf verschwendete, sich mit solch perfiden Strategien, Menschen zu indoktrinieren und in ihrem Lebensstil zu vergewaltigen, zu beschäftigen?

      Ich wünsche mir das umso mehr, als an den unaufhörlichen Unfrieden- und Kriegstreibereien zu sehen ist, wohin die Planung führen soll.

  18. Bob
    02. April 2017 10:23

    Der Unterschied zwischen Ungarn und Österreich ist leicht zu erklären:
    Ungarn wird regiert, und das nicht schlecht.
    Österreich wird verwaltet, und das noch dazu sehr schlecht.
    Die Verwaltung besteht in erster Linie aus Bestrafungen und Steuereintreibungen. Dazu benötigt man einen riesigen Beamtenapparat, der versorgt werden will. Damit treibt man die letzten Selbstständigen in den Konkurs oder ins Ausland.
    Wer soll heute noch einen Lehrling ausbilden, der mehr Rechte als Pflichten hat, und dem man noch lesen und schreiben beibringen muss.

    • Josef Maierhofer
      02. April 2017 16:37

      Ja, und viele Österreicher haben ihre Firmen in Ungarn.

    • Ingrid Bittner
      02. April 2017 17:49

      Nicht nur Firmen sind nach Ungarn gewandert. Auch Pensionisten, die mit ihrer Pension in Ungarn etwas besser leben können als in Österreich. Die Frage ist allerdings, wie lange noch.

    • Josef Maierhofer
      02. April 2017 20:18

      @ Ingrid Bittner

      Ja, da kenne ich einige, die in der Pension dort leben, dort Häuser haben und mit dem überteuerten Euro dort billige Preise und, vor allem, normale Menschen vorfinden.

    • kritikos
      03. April 2017 00:00

      Wie sehr Sie recht haben, ist leider bedauerlich. Aber die Ungarn haben eine praktikable Politik gewählt, die Österreicher eine jämmerliche Apparatur. Hoffen wir weiter!

    • AppolloniO (kein Partner)
      04. April 2017 11:07

      Österreich wird nicht nur (schlecht) verwaltet -es wird leider auch vergewaltigt!
      > Geschäfte dürfen nicht aufsperren wenn es Eigentümer und Kunden wollen.
      > Arbeitszeiten dürfen nicht flexibler gestaltet werden.
      > Ältere, früher gut verdienende Arbeitslose werden finanziell bestraft wenn sie eine
      geringer bezahlte Arbeit annehmen.
      > Vurschriften, Vurschriften die den Staat nichts kosten aber das Leben erschweren.
      (Undurchschaubare Alterslimits für: Raucher Trinker, Ausgeher und Tänzer, Straf-
      Mündigkeit etc....).

      Ach, das Aufzählen ist zu mühselig und jedem werden weitere Hunderte einfallen)
      Wann werden österr. Arbeitslose alte Ungarn betreuen?????

  19. Josef Maierhofer
    02. April 2017 09:48

    Ja, warum nehmen wir die Pflegerinnen aus diesen Gebieten ?

    Weil es bei uns unmöglich ist, für so einen Preis eine Pflege zu bekommen.

    Mein verstorbener 95-Jähriger wurde durch 4 Jahre zu Hause gepflegt, Caritas 3x am Tag, geleitet vom Fonds Soziales Wien, die das alles abgerechnet haben. Caritas hat 3 500,- Euro pro Monat für diese Leistung gekostet, beim Fonds Soziales Wien wurden dann zwischen 4 500,- und 5 000,- Euro abgerechnet. Es kamen ja die monatlichen Abrechnungen immer schriftlich um 3 Monate verzögert.

    Das ist schlicht nicht konkurrenzfähig gegen die 'Rund um die Uhr' Pflege aus der Slowakei, übrigens lauter Umgarn, die dort leben und allesamt Ungarisch gesprochen haben. Für meinen eigenen Vater, der diese Pflege für etwa 1 Jahr beansprucht hat, zahlten wir für 2 Personen, die sich alle 2 Monate abgewechselt haben 2 200,- Euro plus Wohnung (im Haus gratis) plus Fahrkosten plus Essen, das diese Leute immer mit meinem Vater gemeinsam gegessen verzehrt haben.

    Also ich sehe da noch lange Reserven für diese Pflegerinnen.

    Was mich aber sehr freut, dass Ungarn an der Vernunft der konservativen Regierung wirtschaftlich gesundet.

    So was würde ich mir für Österreich auch wünschen. Das geht aber mit den Linken bei uns (und auch nirgendwo anders) nicht, die blockieren alles und sind in die Mehrheit gewählt worden. Ich attestiere den Ungarn mehr politische Reife, sowohl Herrn Orban und seiner Regierung als auch den ungarischen Wählern, als dies bei uns der Fall ist, wo alles reguliert, planwirtschaftlich versaut und kaputtgemacht wird von alimentierten und bestochenen Wählern und völlig unfähigen Repräsentanten, die von den Ungarn locker übertroffen werden in allen Belangen.

  20. Ausgebeuteter
    02. April 2017 09:33

    Kleine Ergänzungen:
    die meisten 24-Stunden-Pflegekräfte in Österreich (3 Wochen hier plus eine Woche mit Vertretung frei) kommen aus anderen ehemaligen Ostblockstaaten (Rumänien, Slowakei). Dazu haben sich einige Vermittlungsorganisationen sowohl in Österreich als auch im Ausland stark gemacht. Fasst immer kommt unsere Sozialsystem für alle Kosten auf, denn ab einer bestimmten Pflegestufe gibt es dafür Geld, viele Pflegerinnen bekommen noch zusätzlich Taschengeld von den Patienten, welches unversteuert eingenommen wird.

    In Ungarn gibt es sehr viele Leute, welche entweder einen schlecht bezahlten Posten freiwillig aufgeben bzw. nach Arbeitslosigkeit gezwungenerweise selbständig werden.

  21. logiker2
  22. brechstange
    02. April 2017 08:22

    Es ist eine gute Entwicklung, dass die Menschen auch in ihren Heimatländern Arbeit finden.
    Seit Jahren sind vermehrt bulgarische und rumänische Pflegekräfte in Österreich beschäftigt.
    Die Österreicher sind zu bequem für echte Lösungen in der Familienpolitik, im Pflegebereich, nämlich für Lösungen, die Eigenverantwortung und Unabhängigkeit befördern.
    Übrigens es gibt ja noch Afrika, Ukraine, Georgien und viele andere mehr. Da brauchts dann doch wieder keine Lösung. Verschleppen wir es weiter, den Österreichern und künftig Pflegebedürftigen ist zwar nicht nachhaltig geholfen, aber Bequemlichkeit siegt.

    • zweyfus
      02. April 2017 09:33

      Afrikanische PflegerInnen können wir nicht engagieren - die haben keinen Zugang zum österr. Arbeitsmarkt (keine Niederlassungsfreiheit). Außerdem ist für Pflege bald schon eine akademische Ausbildung vorgeschrieben - die haben solche PflegerInnen nicht, oder die Nostrifizierung ist zu langwierig.

      Da Österreich keine Pflegeversicherung hat, müssen die Alten halt alles verkaufen, statt es zu vererben.

    • brechstange
      02. April 2017 10:19

      Auch die Pflegerinnen aus dem Osten hatten bis vor kurzem noch keinen freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt, Ausbildung brauchten sie auch nicht. Solche Ausnahmen werden sie schon zusammenbringen unsere Politiker. Echte Lösungen eher nicht.

  23. kritikos
    02. April 2017 02:39

    Diesmal gehe ich nicht konform mit AU. Erstens sind lt. einer Darstellung neulich im Kurier fast die Hälfte der hiesigen Pflegerinnen Slowakinnen und nur wenige Ungarinnen und zweitens ist in der Slowakei der Osten und auch der ungarisch bevölkerte Süden wirtschaftlich im Nachteil. Und drittens hat die Slowakei einen großen Anteil an seinerzeit so genannten Zigeunern und damit ein weiteres Problem.
    Ich glaube, die Pflegesituation in Österreich ist nicht durch den wirtschaftlichen Aufschwung der osteuropäischen Staaten gefährdet, sondern ausschließlich durch österreichische Überregulierungen, die wir zum Überdruss auf mehreren Fronten erleben.

    • Ingrid Bittner
      02. April 2017 08:14

      Ich könnte mir vorstellen, dass das mit den Ungarinnen rein auf Wien oder fast nur auf Wien bezogen ist. Die Agenturen die bei uns tätig sind, schicken Frauen aus Rumänien und der Slovakeit. Ich hab noch von keiner einzigen Ungarin gehört.
      Abgesehen davon, warum brauchen wir überhaupt in Österreich soviel Pflegepersonal aus dem Ausland? Warum werden die unzähligen Arbeitslosen nicht angehalten in diesen Beruf zu gehen. Weil er nicht angesehen und nicht gut bezahlt ist. Da könnte/müsste man vielleicht doch einmal ansetzen.

    • kritikos
      02. April 2017 18:12

      Danke für den Abzug eines halben Sterns! Wahrscheinlich liegt es am Ausdruck "Zigeuner", den ich gebraucht habe, und das ist ein Angriff auf die poli.corre., die offenbar auch im Blog herrscht, wie nett! Die Roma sind ein Kunstwort, die Slawen reden von cigani, die Briten von gypsies, aber wir Reinheitsfanatiker! Und wo sind die Sintis?

    • franz-josef
      03. April 2017 09:25

      @ kritikos

      ...das war der aiweiwei, wetten? :))))))

      Im übrigen ist das sowieso angewandter Schwachsinn zur Potenz. Spricht jemand von einem Zigeuner, weiß man, wer gemeint ist. Wie soll man wissen, ob ein Zigeuner ein Roma oder ein Sinti ist? und ja, warum dann nicht gleichbehandeln und jedes zweite Mal beim Erwähnen eines Angehörigen des fahrenden Volkes die Bezeichnung gerechtigkeithalber wechseln (und darüber ein Protokoll mit jeweiliger Unterzeichnung eines Zeugen führen selbstverständlich, um es ZARA in regelmäßigen Abständen vorlegen zu können zum Beispiel)

      Ich überlege auch einen Nachspann - "Vernunft willkommen - Verblödung raus"

    • boris golan (kein Partner)
      04. April 2017 12:45

      Richtig,der Staat mischt sich viel zu viel ein.





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