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Bildung: Was man tun könnte. Und müsste drucken

Lesezeit: 8:00

 In Österreich erreichen nur 56 Prozent der Schüler in der achten Schulstufe den gesetzlich vorgeschriebenen Standard in Hinblick auf die deutsche Sprache, wie jetzt bekannt geworden ist. In Wien ist es gar nur eine Minderheit, die das Ziel erreicht. Das ist dramatisch. Aber was tut die Politik? Nichts, außer schon wieder eine neue rein bürokratisch-formale Schulreform zu beschließen, die nichts an den Defiziten ändern kann.

Das heißt im Grund: Fast die Hälfte der nachwachsenden Generation starten schon mit Defiziten in den grundlegendsten Kulturtugenden ins Berufsleben, beim Lesen, Schreiben, Zuhören. Und nur sieben Prozent unter ihnen übertreffen die geforderten Standards, zeigen also Anzeichen, dass sie künftig zur Elite, zu den Leistungsträgern zählen könnten, die für die Erhaltung des Wohlstandes so entscheidend wären.

Insgesamt ist längst zweifelsfrei: Im letzten halben Jahrhundert wurde die Schule politisch ständig nach unten „reformiert“. In dieser Zeit haben sich aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Einstellungen ständig verschlechtert.

Diese Einstellungen lassen sich freilich kaum auf Befehl ändern. Sie sind zweifellos Folge eines mehr als 70 Jahre ständig gestiegenen Wohlstandes, der dazu geführt hat, dass das Bewusstsein um die zum – individuellen wie kollektiven – Aufstieg nötigen Faktoren verloren gegangen ist. Die da sind: Leistung, Anstrengung, Eigenverantwortung, Selbstdisziplin, Bewährung im Wettbewerb, Forschung, Wissenschaft. Mit anderen Worten: Das, was zumindest im österreichischen Skisport und in der klassischen Musik noch mit großem Erfolg vorhanden ist, ist allgemeingesellschaftlich verloren gegangen. Das, was Ostasiaten immer mehr zeigen, zeigen die Österreicher immer weniger.

Dabei spielen mehrere Ursachen mit, auch die von vielen Medien verbreitete Gesinnung. Eine ganz üble Rolle spielen die Gewerkschaften, die einem Teil der Menschen einreden konnten: Nicht die oben genannten Dinge führen zum Erfolg, sondern die ständige Eskalation von Forderungen, der ständige Ruf nach noch mehr notfalls durch Schulden finanzierten Sozialstaat und Gratiswohlfahrt. Das ist auch deshalb so besonders schädlich für das ganze Land, weil die Arbeiterbewegung eine Generation früher noch ganz auf Aufstieg, Bildung und Disziplin ausgerichtet war.

Daher gibt es momentan auch nicht viel realistische Hoffnung auf Besserung. Man kann weder den Menschen, noch den Medien, noch den Gewerkschaften vorschreiben, wie sie zu denken haben. Aber jeder einzelne von uns braucht sich dennoch nicht vom Zeitgeist der letzten Jahrzehnte unterjochen zu lassen. Jeder kann und sollte selbst immer wieder das, was notwendig und richtig wäre, betonen. Das wäre etwa in Hinblick auf das Bildungssystem:

  1. Das Wichtigste ist, Kindern von Anfang an zu vermitteln, dass Anstrengung neben aller Freude, Spaß und Spiel notwendig ist, dass Nicht-Leistung einem selbst schadet.
  2. Die Kompetenzen der Lehrer den Schülern gegenüber sind wieder zu erweitern, statt dass sie ständig noch weiter reduziert werden wie im letzten halben Jahrhundert.
  3. Die Mitbestimmung der Eltern ist auszubauen, statt  zugunsten der Politikermacht zu reduzieren, wie es jetzt geschieht.
  4. Es muss wieder Prüfungen – insbesondere auch Aufnahmsprüfungen – mit Konsequenzen geben. Wer ständig aus Mitleid Kindern und Schülern alle Hürden aus dem Weg räumt, der schadet  ihnen letztlich nur, der verhindert, dass sie das Überwinden von Hürden lernen.
  5. Gewiss sollte ein gutes Bildungssystem auch für jene Jugendlichen Auffangnetze haben, die einmal an einer Hürde scheitern. Die Ermöglichung einer zweiten, einer dritten Chance ist durchaus positiv und sinnvoll – nur sollte sie niemals darin bestehen, dass die zu nehmenden Hürden einfach niedriger werden. Das einzig Positive in der gegenwärtigen Bildungspolitik ist der Akzent auf der „Ausbildungspflicht“, der zufolge es künftig keine Drop-Outs zumindest bis zum 18. Lebensjahr geben soll. Jeder Jugendliche soll zumindest bis zu diesem Alter in Ausbildung sein. Und wenn er eine nicht schafft, muss automatisch(!) eine andere Bildungsinstitution/Schule an ihre Stelle treten, die ihn auffängt, die ihn dann eben zu einem formal geringer qualifizierten Ziel führt. Das weit mehr Chancen bietet als bloßes Aussteigen, oft auch mehr als eine Matura.
  6. Die Schulen – Direktoren, „Schulgemeinschaftsausschüsse“ – müssen sich ohne Rücksicht auf gewerkschaftliches Denken von Lehrern trennen können, die mit Schülern nicht fertig werden, die didaktisch versagen.
  7. Jeder Schuldirektor, jeder Schulinspektor hat seinen Job zu verlieren, wenn er Druck auf Lehrer ausübt, dass diese keine konsequenten Leistungsanforderungen stellen.
  8. Statt auf das ohnedies immer mehr zurückfallende finnische Beispiel sollte sich die Vorbildsuche viel mehr auf die Schweiz konzentrieren, ein in vielerlei Hinsicht besonders erfolgreiches Land mit ähnlich hohem Migrantenanteil. So hat die Schweiz einerseits weit bessere Universitäten, andererseits aber auf Grund konsequenter Leistungsanforderungen eine viel niedrigere Maturantenquote. Das wird dort aber nicht als Katastrophe angesehen, denn die Matura ist dort de facto nur die Vorbereitung auf eine – dann aber wirklich anspruchsvolle – Universitätsausbildung. Insbesondere die diversen Fachschulen, die duale Ausbildung, der Facharbeiter haben in der Schweiz einen extrem hohen Stellenwert.
  9. Rapide sollte man in Österreich insbesondere wieder vom Trend zur Akademisierung abgehen. Es gibt überhaupt keinen Grund, dass Volksschullehrer, Krankenpfleger, Kindergärtner ein akademisches Studium voller Theorie absolvieren müssen. Gerade von diesen so wichtigen Berufen werden durch die Akademisierung viele geeignete Menschen abgehalten; dafür werden oft völlig lebensfremde Hirnmenschen auf Kinder oder Kranke losgelassen. Dieser Akademisierungstrend ist nur von einer kleinen Lobby ausgelöst worden, die dadurch hofft, Universitätsprofessoren zu werden.
  10. Die Universitäten sollten wieder den Kampf ums internationale Spitzenfeld beginnen, durch Zugangsregeln für Studenten wie auch durch die Suche nach besseren Professoren, die jetzt in manchen Bereichen katastrophal schlecht sind.
  11. Die eingangs zitierten Zahlen stammen aus den soeben teilweise veröffentlichten „Bildungsstandards“-Tests. Dabei wurden aber freilich skandalöserweise die wichtigsten Daten nicht veröffentlicht: Das wären die Ergebnisse der einzelnen Schulen. Nur wenn es die gäbe, könnten sich Eltern danach orientierten, in welche Schule sie die Kinder schicken. Das ist eine völlig legitime Forderung: Geht doch das Recht vom Volk, also damit insbesondere von den Eltern aus. Ist doch die Schule für die Schüler, nicht für die Lehrer da. Noch wichtiger: Die schlechten Schulen kämen durch solche Rankings unter Druck, sich zu verbessern; dabei könnte man sogar getrennte Rankings für die Ergebnisse nur der muttersprachlichen Schüler erstellen, damit keine diesbezügliche Verzerrung entsteht.
  12. Das katastrophale Ergebnis der Bildungsstandards erklärt sich in hohem Ausmaß durch die Kinder mit Migrationshintergrund (wenn auch nicht allein: Ist doch deren Anteil nicht so hoch. Nur in Wien ist das der Fall). Daher braucht es endlich maßgeschneiderte Maßnahmen für die Migrantenkinder. Wie etwa:
    • Kürzung der Familienbeihilfe, wenn diese Kinder bei Kindergarten- oder Schuleintritt trotz jahrelangen Aufenthalts in Österreich fast kein Deutsch können;
    • Sanktionen gegen Eltern, wenn sie (etwa weibliche) Lehrer nicht respektvoll behandeln;
    • gesonderte Klassen in allen Altersstufen, bis solche Kinder intensivst mit der Unterrichtssprache vertraut sind;
    • zahlreiche Wettbewerbe, in denen Kinder – oder Familien – etwas gewinnen können, wenn sie besonders erfolgreich in Sachen Spracherwerb sind;
    • gezielte Propagandakampagnen, die den Eltern vermitteln, dass besonders fremdsprachiges Fernsehen den Kindern schadet;
    • sofortige Entfernung von Religionslehrern aus der Schule, wenn diese gegen Integration oder für (beispielsweise: türkischen) Nationalismus predigen.
  13. Die Bildungsstandards zeigen auch einen dramatischen Unterschied zwischen Eltern mit und ohne Hochschulabschluss. Das hängt aber natürlich nicht mit dem bloßen Besitz irgendeines Diploms zusammen, sondern mit der viel höheren Bildungsorientierung solcher Eltern. Und mit den daraus erfolgenden Verhaltensweisen. Alle diese Verhaltensweisen sind aber nicht für Akademiker reserviert. Insbesondere linke Schulpolitiker sollten daher wieder über solche entscheidenden Verhaltensweisen reden, statt ständig die Mär zu verbreiten, Kinder seien nur deshalb erfolgreicher oder gar bevorzugt, einfach weil ihre Eltern Akademiker sind. Dabei geht es etwa um :
    • viel vorlesen;
    • Bücher statt Fernsehen;
    • Kultururlaube statt Amstrandknotzurlaube;
    • Höflichkeit statt Faustrecht;
    • die Sprache am Mittagstisch;
    • gesunde Ernährung statt Übergewicht;
    • Eltern, die mit den Kindern deren Hausübungen anschauen und positiv über Schule und Lehrer reden; usw.
  14. Abkehr vom modischen Inklusionszwang, der alle Kinder hysterisch in die gleiche Klasse zusammenpressen will. Dabei wird schädlich weit übers Ziel hinausgeschossen. Inklusion ist dort gut, wo es um körperliche Behinderungen geht, wo die anderen Kinder lernen, mit diesen umzugehen. Sie ist dort schlecht, wo verhaltensauffällige oder lernunwillige Kinder die Bildungsfortschritte der anderen behindern.
  15. Herstellung von achtklassigen Gymnasien in allen politischen Bezirken. Es ist ein Skandal, dass solche noch immer in neun Bezirken fehlen, dass etwa in Deutschlandsberg eine Elterninitiative seit Jahren vergeblich um ein echtes Gymnasium kämpfen muss.

Aber bedeuten denn nicht alle diese Vorschläge ein Zurück, eine Umkehr der so gelobten Schulreformen der letzten Jahrzehnte? Ja, das bedeuten sie. Aber es ist immer klüger, einen anderen Weg zu wählen, wenn man erkennt, auf einem Irrweg zu sein.

Man denke als Beispiel nur an das Verhältnis zwischen Rauchen und Schule. Das war zu meinen Schulzeiten strikt verboten; selbst auf dem Schulweg hätte man sich besser nicht mit einer Zigarette erwischen lassen sollen. Dann kamen die progressiven Reformer der 68er Bewegung: Sie setzten durch, dass es in den Oberstufenschulen ganz offiziell Raucherzimmer für die Schüler geben musste; in ihrer Darstellung waren jene Lehrer vorbildlich, die sich kameradschaftlich mit den Schülern eine anzündeten. Jetzt aber ist das Pendel wieder in die ganz andere Richtung ausgeschlagen. Jetzt ist Rauchen wieder total verpönt, die rechtliche Grenze wird soeben auf 18 angehoben.

Diese Entwicklung ist absurd, da man ja schon lange um die Schädlichkeit des Rauchens gewusst hat. Nur hat eben die Dummheit des Zeitgeistes die Politiker wie ein Blatt im Wind verblasen. So könnte es ja auch manchmal in eine kluge Richtung gehen.

Übrigens: Fast keine der skizzierten Maßnahmen braucht zusätzliches Steuergeld, manche ersparen sogar solches. Sie brauchen nur Mut und Vision. Davon aber viel.

PS: Weniger Sorgen würde ich mir wegen des ebenfalls durch die Bildungsstandards gemeldeten Zurückbleibens der Buben bei den Deutsch-Tests machen. Zeigen doch seit langem alle anderen Tests, dass Buben bei sprachlichen Aufgaben immer schwächer abschneiden als Mädchen, bei mathematischen und naturwissenschaftlichen dafür besser.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 09:33

    All jene, die das Bildungssystgem zu Tode reformiert haben und von zig "Experten" zur Kuschelpädagogik verkommen ließen, gehören aus dem Amt gejagt!

    Was ist verkehrt daran, Kinder nach dem Motto "ohne Fleiß kein Preis" zu lehren?
    Was ist falsch, wenn ein Kind, so es schlechte Manieren zeigt, eine Strafaufgabe (z.B. ein paar Gleichungen oder einen Aufsatz) aufzugeben anstatt mit vielen schönen aber völlig nutzlosen Worten - die dem Kind zum einen Ohr rein zum anderen raus gehen - die Situation zu zerreden?
    Was ist falsch daran, Respekt, Höflichkeit, Manieren, Disziplin, Lerneifer und Leistung zu verlangen?
    Jeder Dienstgeber setzt das voraus.

    Ich halte nichts von Gesamtschulen und der NMS. Was war falsch an den Hauptschulen mit A- und B-Zug. Jeder konnte seinen Fähigkeiten entsprechend einen Abschluß machen, nahezu jeder hatte einen Arbeitplatz und konnte sich selbst erhalten.

    Die Aufgabe der Eltern und Lehrer ist es, den Kindern bewußt zu machen, daß Lernen Spaß und Freude bereitet, daß sie eine Schule besuchen DÜRFEN und nicht MÜSSEN!!!
    Dazu gehört, daß der Familie als überlebenswichtigste Grundzelle der Gesellschaft endlich wieder die entsprechende Bedeutung zukommt!
    Und daß von all dem vermeintlich progressiven Gleichmacherei-Transgender-Homo-LinkInnen-Gequatsche keine Notiz mehr genommen wird und es buchstäblich links liegen läßt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 09:52

    Dummvolk ist leicht reGIERbar. Das Ziel, eine unkritische Konsummasse die beliebig manövrierbar ist. Zwei Klassen, Herrenrasse beherrscht - pardon befrauscht - Herdenrasse. Die wissen schon was sie tun. Auf alle Fälle jene, die auch unsere Polit-Darsteller über Geld, Logen usw. manipulieren. Das bravste Werkzeug sind die GrünInnen, entwurzelt, brunzdumm, vom Steuerzahler erhalten. Sie leben von jenen die sie hassen. Keiner von den Linksfaschisten hat je gearbeitet. So bewillkommen sie ganze Muselhorden, exakt jene, die ihnen zuallerst den Garaus machen. Keiner von denen hat auch nur einen Musel daheim. Höchstens vielleicht stundenweise. Für die Muselwohlfahrt müssen gefälligst die anderen sorgen. Wer wählt sowas?

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 07:21

    Die Bildungsreformer haben nicht nur die Schüler "entlastet" (Schüler sitzen nur noch an 50% aller Tage im Jahr in der Schule), sondern sie mit Watte durch die Schule geprügelt. Trotzdem schaffen es einige Verweigere immer noch, Schulen nicht abzuschließen.

    Ich habe Maturanten gesehen, die wären vor 40 Jahren nicht einmal in die Nähe der Martura gekommen. Die müssen froh sein, wenn sie von einer NGO einen 800 € -Job bekommen. Ich habe Deutschschularbeiten gesehen, die zu meiner Zeit nicht mit 5, sondern mit 8 oder 9 benotet worden wären, heute aber einen 3er bekommen. Wegen Kreativität!

    Nein, die Schule leidet nicht unter den Lehrern, die haben zum Teil eh schon resigniert. Sie leidet unter den Bildungspolitikern, den Inkludierern, den "Experten", den Entlastern.

    Unsere Schule ist extrem ungerecht geworden, denn die Leistungsbereiten finden den Erfolgsweg. Die anderen werden so lange mit Watte behandelt, bis sie scheitern. Für die bleibt nur der Weg zu den NGOs und in die Redaktionen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 08:54

    Der Aufzählung von AU kann ich nur zustimmen. Nicht verstehen kann ich aber das Flüchtlingskinder nicht in eigenen Schulen in ihrer Landessprache unterrichtet werden, da sie uns ja wieder verlassen wenn die Probleme in ihrer Heimat beseitigt sind.
    Genügend Lehrkräfte müßten ja in dem hochgebildeten Flüchtlingsstrom zu finden sein.
    Das gleiche sollte übrigens auch für die ärztliche Versorgung gelten.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 09:22

    If you pay Peanuts you will get monkeys!
    https://www.heise.de/tp/features/Bundesregierung-hat-die-Armut-stark-vergroessert-3675653.html
    Die Zeit des Ärmerwerdens fällt mit der Zeit des Herbeibombens von Migranten zusammen.
    Wenn man Affen importiert genügen Bananenschäler als Lehrer. Für die Umvolkung ein großer Augenblick! So kann man an Sozialausgaben sparen und neue Kunden einführen. Das erkennt jetzt auch der Dümmste und sogar die EU.
    Früher hat das Volk mehr verdient und dadurch wuchs der Markt, heute regiert man mit Einsparungen. Die Gewerkschaften werden geteilt und bestochen, ihre Spitzen von den Dümmsten erklommen, die dann sogar Regierungsehren bekommen. Beim Einhalten der Gesetze und der bürgerlichen und sozialistischen Prinzipien wäre das unmöglich gewesen.
    Was AU fordert kostet nichts, aber bei näherer Betrachtung der Jugend, die auszubilden ist, unerfüllbar. Mit solchen Ezzes sind wir versehen, leider helfen sie nicht. Ich kenne Lehrerinnen, die aus Idealismus gratis weiter unterrichten. Sie erzählen alle, saß der Besuch fluktuierend bis gar nicht ist. Die stehen lieber in Gruppen vor der Tür und rauchen und warten auf das Verbot derjenigen, die für das Rauchen in der Schule gekämpft haben.
    Macron will eine neue Bildung, 15000 Lehrer mehr und weit bessere Bezahlung, ab 4000€, und max 12 Schüler pro Klasse. Das versucht man mit Artikeln wie diesem zu verhindern. Die Wahlen in Frankreich sind meine Hoffnung!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 13:17

    KEINE Familienbeihilfe, wenn Kinder bei Schuleintritt fast kein Deutsch können und/oder Familien unsere Werte ablehnen oder kriminell organisiert sind !

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2017 10:25

    Nicht die Schüler, und auch nicht die Lehrer, und schon gar nicht die Schulorganisation sind das Problem!

    Schule ist ein Verbund von Lehrern, Schülern und ELTERN!

    Die RotGrünen sind überzeugt, dass Kinder von bildungsnahen Eltern besser lernen und das Unterrichtsziel leichter meistern.
    Warum wird dann immer in der Schule herumgedoktert mit -zig Schulversuchen, neue Lehrerausbildung, Clusterleitern und ähnlichem Schmarrn?

    Bei den Eltern der bildungsfernen und - noch ärger! - bildunsgresistenten Schichten gehört der Hebel angesetzt.
    Ganze Generationen von Kindern wurden nach dem Krieg zum Teil von raschest ausgebildeten 'Hilfslehrern' (die alle hervorragendes leisteten; mit 40 Kindern alleine in der Klasse ohne Psychobdetreuung ...). Und nahezu alle Kinder konnten nach acht Schuljahren verständlich lesen, schreiben und auch die Grundechnungsarten.
    Diese Kinder hatten aber nach der Schule am Nachmittag zum Großteil eine Mutter daheim. Sie hatten Eltern, die wußten, dass ihre Kinder einmal mehr wissen und können müssen, als sie selbst.
    Eltern, die auch wußten, dass man nur mit Leistung und Arbeit überleben kann.

    Da war keine Rede von Mindestsicherung oder kostenloser Nachschulung.

    Vielleicht sollten unsere Bildungs'experten' einmal das Rad wieder etwas zurückdrehen ...?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2017 12:46

    Mit der aktuellen Unterrichtsministerin Hammerschmid ist wohl nichts davon zu verwirklichen. Sie hat es erstens bereits explizit abgelehnt, die Ergebnisse der Schulen zu veröffentlichen (mit dem blödsinnigen Argument "Wir wollen nur gute Schulen"), und zweitens ist sie eine große Anhängerin der völligen Inklusion, will also alle Behinderten jeglicher Art zusammen mit "normalen" Schülern in einer Klasse unterrichten lassen. Dafür kann sie perfekt gendern. Es sieht zwar so aus, dass sie wegen der Korruptionsvorwürfe während ihrer AWS-Zeit bald zurücktreten muss, aber erfahrungsgemäß kommt ja nichts besseres nach.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo sociale
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2017 20:17

    Eine Steuerreform, weg von der Individual-, hin zur Familienbesteuerung, die den Müttern wieder die Kindererziehung ermöglichen würde, wäre der einfachste und schnellste Weg zu einer gebildeten Jugend.
    Aber es gibt eine seltsame Koalition aus Linken und Konservativen, die in der Gesamt- und Ganztagsschule die Rettung für die Bildung sieht. Die einen aus ideologischer Verblendung, die anderen um mit den Frauen den Arbeitsmarkt so zu fluten, dass die Arbeitskraft billig bleibt oder noch billiger wird.
    Es müsste doch möglich sein, dass man mit einem Einkommen eine 3-4köpfige Familie erhält. Vor einer Generation war dies sogar für 5-6köpfige Familien möglich.
    Leider ist diese Ansicht reaktionär.

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  1. fxs (kein Partner)
    09. April 2017 20:24

    Man sollte nicht außer Acht lassen, dass laut PISA-Studie 20% der Schüler im PISA-Alter Migrationshintergrund haben, dass 70% dieser Kinder zuhause nicht Deutsch sprechen und im Test 70 Punkte (Naturwissenschaften) bzw. 64 Punkte (Lesen) schlechter waren als einheimische Kinder. Mit dem Punkteabstand von etwa 18% schneiden dabeí die Migrantekinder in Österreich sogar noch relativ gut ab. Im OECD-Schnitt beträgt dieser Abstand etwa 19%. In Luxenburg, Holland und Norwegen beträgt er etwa 23%. In Belgien, Estland und Deutschland beträgt dieser Abstand etwa 28% und in Dänemark und Schweden 38% bzw. 40%.
    All diese Daten wurden von der OECD veröffentlicht, von unserer Presse halt verschwiegen.

  2. carlo sociale (kein Partner)
    08. April 2017 20:17

    Eine Steuerreform, weg von der Individual-, hin zur Familienbesteuerung, die den Müttern wieder die Kindererziehung ermöglichen würde, wäre der einfachste und schnellste Weg zu einer gebildeten Jugend.
    Aber es gibt eine seltsame Koalition aus Linken und Konservativen, die in der Gesamt- und Ganztagsschule die Rettung für die Bildung sieht. Die einen aus ideologischer Verblendung, die anderen um mit den Frauen den Arbeitsmarkt so zu fluten, dass die Arbeitskraft billig bleibt oder noch billiger wird.
    Es müsste doch möglich sein, dass man mit einem Einkommen eine 3-4köpfige Familie erhält. Vor einer Generation war dies sogar für 5-6köpfige Familien möglich.
    Leider ist diese Ansicht reaktionär.

    • franz-josef
      08. April 2017 22:03

      Vielen Dank. Vielen Dank für Ihre völlig richtigen Worte. Leider haben wir Leute in wichtigen Positionen sitzen, die derlei nicht einmal im entferntesten kapieren, geschweige denn überlegen und umsetzen können.

      Im Grunde wäre es so einfach, die jungen Leute wieder auf Vordermann zu bringen, zu begeistern, Arbeitsfreude zu schaffen, Familien zu unterstützen und Österreich genesen zu lassen.
      Ich fürchte allerdings - das ist eben gerade n i c h t geplant.

  3. Enigma47 (kein Partner)
    08. April 2017 17:48

    AU schreibt: "Das ist eine völlig legitime Forderung: Geht doch das Recht vom Volk, also damit insbesondere von den Eltern aus."

    Aufpassen Herr AU, laut der Grünsekte ist dieser Satz ein Zeichen für "Rechtsextremismus".

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    08. April 2017 14:35

    Kürzung der Familienbeihilfe, wenn diese Kinder ... fast kein Deutsch können...

    Das ist der falsche Weg, der Anreiz muss schon da sein. Immerhin haben auch praktisch alle Autofahrer einen Führerschein, weil man diesen automatisch bekommt, wenn man Kfz-Steuer zahlt. Besser wäre natürlich auch hier eine Negativsteuer, das würde die Fahrer_*innenqualitäten noch besser machen.

    Ohne Förderung würden die Autofahrer auch alle in Kriminalität abrutschen und sich radikalisieren. Förderung muss sein.

  5. Torres (kein Partner)
    08. April 2017 12:46

    Mit der aktuellen Unterrichtsministerin Hammerschmid ist wohl nichts davon zu verwirklichen. Sie hat es erstens bereits explizit abgelehnt, die Ergebnisse der Schulen zu veröffentlichen (mit dem blödsinnigen Argument "Wir wollen nur gute Schulen"), und zweitens ist sie eine große Anhängerin der völligen Inklusion, will also alle Behinderten jeglicher Art zusammen mit "normalen" Schülern in einer Klasse unterrichten lassen. Dafür kann sie perfekt gendern. Es sieht zwar so aus, dass sie wegen der Korruptionsvorwürfe während ihrer AWS-Zeit bald zurücktreten muss, aber erfahrungsgemäß kommt ja nichts besseres nach.

  6. McErdal (kein Partner)
    08. April 2017 09:14

    Auf alle Fälle mit der GENDER SCHEISSE aufhören, aber sofort und sich die Politiker vornehmen, jeden Einzelnen!

  7. Knut (kein Partner)
    08. April 2017 07:30

    Bildung: Was man tun könnte?

    Nichts! Die fortschreitende Verblödung liegt absolut im Plansoll. Und damit das (dumme) Volk etwas zu jubeln und zu huldigen hat (und die Klappe hält) genügt es, irgend einen Prinzen mit Gattin quer durch die Landeshauptstadt zu zerren und in der Hofberichterstattung zu erwähnen, dass ganz (absolut ganz) Österreich im Prinzenfieber schwelgt.

    Die Quintessenz der ganzen Sache ist einfach: Ein dummes Volk kann besser regiert werden.

    Ähh ... um den unzufriedenen Schnorrern Herr zu werden, wird die Inquisition mit immer mehr Rechten ausgestattet, um denen ein für alle Mal das Maul zu stopfen.

    • Knut (kein Partner)
      08. April 2017 12:07

      Eines hab ich noch vergessen:

      Die "gesunde Watschn" (a klane disziplinierende Teschn) gehört wieder eingeführt. Aber nicht für die Kinder sondern für jene, die für dieses hirnreduzierende System samt dem Genderschwachsinn verantwortlich sind.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      08. April 2017 14:37

      Was hat er gegen Prinzen, Knut?

  8. Konrad Loräntz
    07. April 2017 10:33

    Leider muss ich dem Herrn Blogmaster hier vehement widersprechen. Ja, freilich wurde die Schule konsequent kaputtreformiert.
    Entscheidend ist aber wohl viel mehr die bereits mehr als 2 Generationen andauernde Geburten-Verhinderungs-Politik gegen die A-Schicht der westlichen Gesellschaften. Die negative Selektion GEGEN Intelligenz, Leistungswillen und Disziplin, welche sich augenfällig in der ganz besonders niedrigen Geburtenrate von Akademikerinnen widerspiegelt.

    Lockerung traditioneller Familenbilder, Emanzipation, Feminismus, Genderismus, Pay-Gap Schmäh ---- alles scheinbar gutgemeint, in der Auswirkung auf die (meisten) westlichen Völker aber verheerend.

    • Franzi (kein Partner)
      08. April 2017 20:51

      Kenne X Frauen um die 40, die ungewollt kinderlos sind, weil viele Herren der Schöpfung lieber vor dem Computer wichsen u ihre Kohle allein verbraten.

  9. Haider
    06. April 2017 22:54

    Fast alle Kinder lernen ursprünglich sehr, sehr gerne! Erst nach der vierklassigen Volksschule beginnen die echten Probleme. Sehr oft durch völlig irrealen Leistungsdruck auf die Kinder durch die Eltern (mein Kind MUSS maturieren). Das ständige Herabschrauben der Anforderungen ist ein Schuß, der nach hinten los geht (wie die letzten Jahrzehnte sozialistischer Bildungspolitik zeigen). Lehrer ohne geringste Sanktionsmöglichkeit werden von den Schülern sehr rasch als hilflose Lachnummern erkannt.

    • franz-josef
      07. April 2017 11:04

      Genau das entspricht auch meiner Erfahrung. Kinder wollen wissen, sind lebhaft interessiert an allem und empfinden Freude und Beglückung über ihren Wissenszuwachs. Ich habe das bei einem kleinen Nachbar-Mäderl miterleben dürfen, das in den ersten zwei Jahren der Volksschule sogar die Hausübungen häufig zweimal schrieb - aus lauter Begeisterung für das Neugelernte - und mir Lieder und Gedichte vortrug . Erinnere mich noch gut an die später aufkeimende Langeweile und das Hineingleiten in die bekannte Schulunlust. Diese wurde allerdings durch anerzogenen Fleiß und Disziplin gut kompensiert, es gab keinerlei Probleme
      Denke oft an die fantasiereichen, spannenden Diskussionen mit dem klugen Kind.

  10. machmuss verschiebnix
    06. April 2017 21:55

    Angeblich will John Podesta gegen Hillary Clinton aussagen, wenn
    man ihm Immunität zubilligt . Für mich sieht das im Moment eher so
    aus, daß da ein schlauer alter Fuchs seine Finger im Spiel hat, um
    aus der daraus entstehende "Unruhe" seine Schlüsse ziehen zu
    können.

    Podesta Seeking Immunity from DOJ and FBI
    in Return For Testimony Against Hillary?

    http://victuruslibertas.com/2017/04/podesta-seeking-immunity-from-doj-and-fbi-in-return-for-testimony-against-hillary/

  11. Rau
    06. April 2017 19:47

    Vor allem braucht es in den ersten 8 Jahren kein Internet, keine Smartfones und sonstige Ablenkung, sondern lediglich Konzentration auf das Wesentliche. Wir hatten noch nicht einmal Taschenrechner in der Zeit.

  12. Freak77
    06. April 2017 19:02

    Total O.T.: Für die zahlreichen Großbritanien-Freunde, das schließt auch die nicht gerade wenigen Brexit-Befürworter auf diesem Blog mit ein - bekanntlich besucht gerade in diesen Tagen Prinz Charles mit seiner Camilla Österreich. Es ist sozusagen - fast - ein offizieller Staatsbesuch e. Staatsoberhaupts, aber nur fast.

    Die PRESSE hat ein wirklich schönes Fotoalbum zusammengestellt mit ausgesprochen interessanten & ansehnlichen Fots wo man u. a. Prinz Charles auch in der Wiener Innenstadt sieht - da schlägt das Herz eines echten Briten-Freundes gleich höher. Viel Freude mit:

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/royal/5195288/Reisebericht_Prinz-Charles-besucht-Wien#slide-5195288-0

  13. Erich Bauer
    06. April 2017 18:30

    Mein Haustier ist schon wieder von ÜRF-Online total verärgert. Die CNN Kollegen werden sofort gelöscht! Okay, der Interviewpartner entspricht nicht den Antwort-Erwartungen...

    https://youtu.be/t6SnIvQKN1Y

    Der Interviewpartner bezweifelt frecherweise die schon flächendeckend publizierte FAKE-NEWS

  14. Undine
    06. April 2017 17:25

    Danke, @otti, für Ihre Zustimmung! Da möchte ich Ihnen noch extra Freude machen, aber um das lästige Stückeln zu vermeiden, mache ich einen "Kommentar" aus meiner Antwort:

    BINSENWEISHEIT

    Für die Binsenweisheit, die "längst bekannte Wahrheit", gibt es zwei Herleitungen. Die erste hat ihren Ursprung in römischer Zeit: Die lat. Wendung nodum in scirpo quaerere (wörtlich "den Knoten an der Binse suchen") bedeutete "Schwierigkeiten dort suchen, wo es keine gibt" und wurde bereits im 16. Jahrhundert in der wörtlichen deutschen Übersetzung oder als einen Knopf an der Binse suchen verwendet. Den Römern galt die allgegenwärtige Binse, die ohne Knoten emporwächst, aufgrund ihres glatten Stängels als "einfache Sache" – ähnlich einer sattsam bekannten, nicht erwähnenswerten Wahrheit.

    Die zweite Herleitung der Binsenweisheit als "Geheimnis der Binsen" legt die griechische Mythologie zugrunde: Apollon und Pan trugen einen Musikerwettstreit aus. Als König Midas seinen Favoriten nennen musste, wählte er Pan. Der gekränkte Apollon ließ Midas daraufhin Eselsohren wachsen, und der so Entstellte bat seinen Friseur, das Geheimnis nicht weiterzuerzählen. Der Friseur aber vertraute es einem Loch im Boden an, die Binsen hörten alles mit – und trugen es weiter.

    Die dritte Herleitung des Begriffes "Binsenweisheit" ist die von mir weiter unten gepostete Stelle aus Adolf KUSSMAULS "Jugenderinnerungen eines alten Arztes".

    • otti
      06. April 2017 18:05

      LIEBE Undine,

      Danke ! (Nachdem ich immer noch nicht weiß, wie man einen Kommentar ausdruckt, habe ich jetzt mühsam alles abgeschrieben).

      Es ist wirklich erfrischend Sie (fast möchte ich Du sagen) und die v i e l e n hier in diesem Blog zu lesen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      An Euch alle: gescheite Leute seid Ihr !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      RESPEKT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Brigitte Imb
      06. April 2017 18:26

      Jööö, @otti, wie sympathisch, ich bin nicht der einzige Computerdepp hier. Aber ausdrucken geht grad. Nachdem mir jemand den Laptop eingerichtet hat. Aus is, wenn ich da keine Hilfe bekomme.........
      Bei dem Thema bin ich geächtet zuhause, obwohl ich sonst schon eine strenge Hausherrin abgebe. ;-)

  15. Corto Maltese
    06. April 2017 15:56

    Es gibt Pinsenwahrheiten, denen man sich stellen muss:

    In ein 1/8 passt kein 1/4 hinein und aus einem unbegabten Schüler ist kaum ein Vorzugschüler zu machen. Gleichwohl kann ein begabter Lehrer aus einem unbegabten Schüler einen Schüler des unteren Mittelmaßes machen. Vergleicht man nur die Statistik, dann hat der Lehrer allerdings nur unteres Mittelmaß hervorgebracht. Daher spiegelt die Statistik nicht immer die Leistung des Lehrer.

    2. Pinsenwahrheit: Intellektuelle Begabung ist von der Natur vollkommen willkürlich verteilt. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass zwei hochintelligente Eltern wieder ein hochintelligentes Kind zeugen ist relativ gering. Traurig ist, dass die Intelligenz von Kindern aus bildungsfernen Schichten vielfach verkümmert, während mittelmäßig begabte Kinder von Akademikern durch das soziale Umfeld wieder eine Akademikerkarriere machen . Daher muss sich der Staat um intellektuell begabte Kinder aus der sozial schwächeren Schicht kümmern. Er muss dafür Sorge tragen, dass diese Kinder ihrern Fähigkeiten entsprechend gefördert werden: durch frühe Kindergartenerziehung, durch die soziale Durchmischung der Schulklassen (in Maßen), durch Ganztagesschulen.

    • franz-josef
      06. April 2017 16:16

      pins...äh..grins

    • Undine
      06. April 2017 17:00

      Ich vermute, @Corto Maltese meint, wenn er von "Pinsenwahrheit" schreibt, eigentlich die "Binsenwahrheit", bzw. die "Binsenweisheit".
      Die Herkunft des Begriffes stammt einerseits von den alten Römern, andrerseits aus der griech. Mythologie.

      Dann gibt es noch eine dritte Quelle: Die Studentenstadt HEIDELBERG im 19. Jhdt.

      Der berühmte Arzt Dr. Adolf KUSSMAUL schrieb in seinen wunderbaren "Jugenderinnerungen eines alten Arztes" über die Herkunft des Begriffes "BINSENWEISHEIT":

      "Das Pfeifenrauchen erzeugte in Heidelberg auch einen besonderen Handelszweig, den Binsenhandel. Das durchaus notwendige, häufige Reinigen der Pfeifenrohre ließ sich am besten mittelst sog. Binsen ausführen.

    • Undine
      06. April 2017 17:01

      Man besorgte das garstige Geschäft ungern selbst und überließ es, wie auch das Anrauchen der Pfeifenköpfe, das den Magen stark angreift, am liebsten den Herrendienern, von den Studenten Stiefelfüchse genannt, denen das Wichsen der Stiefel und das Putzen der Kleider oblag. – Unter Binsen verstand man die langen und steifen Halme einer hohen Grasart, der Molinia coerulea, die auf den Berghalden um Heidelberg in Menge wächst. Mit eigentlichen Binsen haben diese Grashalme wenig gemein. – Den Handel damit betrieb ein Mensch von kretinischem Aussehen, aber spekulierendem Sinn, der auf dem Schloßberg Haus und Familie besaß. Er schnitt und sammelte die reifen Halme, trocknete sie vollends, .....

    • Undine
      06. April 2017 17:02

      ....... band sie zu Büscheln, brachte und verkaufte sie den Pfeifenrauchern in den Wirts- und Privathäusern. Er reiste sogar mit seiner Ware und war an vielen deutschen Universitäten als Heidelberger Binsenbub bekannt. Da er sich beschränkter stellte, als er war, so galt er bei den Musensöhnen für das Urbild geistiger Beschränktheit, und man nannte »Binsenwahrheiten« solche, die sogar der Binsenbub verstand. Der Ausdruck ist aus der Studentensprache in die Schriftsprache übergegangen, seine Herkunft dürfte vergessen sein."

    • otti
      06. April 2017 17:11

      Undine: Sie sind ein Schatz !!!
      2x danke - einmal für die Antwort, einmal für die Erklärung.

    • franz-josef
      06. April 2017 17:47

      Die Pinse legt eben beredtes Zeugnis ab über den Bildungswerdegang von früher Kindergartenerziehung und sozialer Durchmischung der Klassen bis zur intelligenzfördernden ganztägigen Fernhaltung vom Elternhaus.

    • Undine
      06. April 2017 18:31

      @franz-josef

      ;-)))

    • haro
      06. April 2017 21:12

      @ franz-josef

      **************************

    • Corto Maltese
      06. April 2017 21:50

      @ Undine Danke für die interessanten Ausführungen! Da ist mir ein peinlicher Rechtschreibfehler unterlaufen. Ich hatte einen Univ Prof in VWL der Peinsen hieß und immer von Binsenwahrheiten sprach. Vielleicht habe ich mich davon in die Irre führen lassen. Danke für die Aufklärung! Jetzt weiss ich auch wo das Wort herkommt.

    • Undine
      06. April 2017 22:02

      @Corto Maltese

      Ja, solche "Fehler" durch Assoziationen können einem leicht passieren! Ich wiederum mußte an eine OsterPINZE denken, als ich Ihre "Pinsenwahrheit" las! ;-)
      Aber es freut mich, daß Ihnen meine Erklärungen gefallen haben; ich finde alle drei schön! (die beiden ältesten sind weiter oben!)

  16. Brigitte Kashofer
    06. April 2017 15:50

    Seit gut 30 Jahren hören wir Klagen über die mangelnde Lesefertigkeit der Kinder. Das ist ungefähr der Zeitpunkt, zu dem linke Bildungsideen in der Schule angekommen sind, seit Wettbewerb nicht mehr stattfinden darf, seit viele Schülerarbeiten nicht mehr benotet werden dürfen, seit Hausübungen eingeschränkt wurden, seit "Frontalunterricht" als überholt gilt, seit Spaß die Devise ist, seit schlechtes Benehmen "verhaltensoriginell" genannt wird, seit es keine Leistungsgruppen mehr geben darf und seit Talente nicht mehr gefördert, sondern behindert werden.

    • Undine
      06. April 2017 15:55

      @Brigitte Kashofer

      ***********************
      ***********************
      ***********************!

    • Brigitte Imb
      06. April 2017 17:55

      Exakt. In den 70ern hat man begonnen den Schüler die Unterrichtsstunden wegzunehmen.
      Zu der Zeit bin ich zur Schule gegangen und obwohl ich nicht die aller Fleißigste war , ist mir diese Tatsache - damals als Pubertierende - sauer aufgestoßen. Ich habe mich wirklich um Wissen beraubt gefühlt und mir gedacht, daß das ganz arg ungerecht ist. Denn mir war bewußt, je mehr man vorgetragen bekommt (wir mußten ja aufpassen), umsomehr bleibt hängen.

  17. Brigitte Kashofer
    06. April 2017 15:47

    Mit dem Argument, dass Kinder, die ihre Muttersprache gut beherrschen, auch leichter Deutsch lernen, haben Migrantenkinder schon an den Volksschulen regelmäßig Unterricht in ihrer Muttersprache. Dazu werden sie aus dem Regelunterricht herausgenommen!!!
    Dabei werden hier Ursache und Wirkung dramatisch verwechselt, denn nicht die Beherrschung der Muttersprache ist Voraussetzung für leichtes Deutschlernen, sondern eine gute Sprachbegabung (die natürlich auch bei der Beherrschung der Muttersprache mitspielt). Mangelnde Sprachbegabung hingegen wird durch noch so viel muttersprachlichen Unterricht nicht kompensiert, kostet die Kinder aber viel Zeit und Mühe, die dann fürs Deutschlernen fehlen.
    Insgeheim hatte ich seit Einführung des muttersprachlichen Unterrichts für Ausländerkinder von Anfang an den Verdacht, dass den Linken gar nicht so sehr an Integration und am Deutschlernen der Migranten liegt.

  18. Undine
    06. April 2017 15:40

    Die einzigen für das Schulwesen zuständigen wirklich HOCH-GEBILDETEN Minister nach 1945 waren:

    Dr. Heinrich DRIMMEL, ÖVP
    Dr. Theodor PIFFL-PERCEVIC, ÖVP
    Dr. Alois MOCK, ÖVP

    Was nach ihnen kam, waren keine humanistisch gebildeten Menschen mehr, und dieses Manko schlägt sich in unserem sogenannten "Bildungswesen" höchst negativ nieder. Es wurde von Jahr zu Jahr immer noch schlimmer. Von einer gediegenen Bildung waren vor allem die letzten Damen meilenweit entfernt; Heinisch-Hosek jedoch übertraf alle negativen Rekorde!

    • Cotopaxi
      06. April 2017 16:47

      Es ist ein Genuss, ihr nunmehr besonders sauertöpfisches Gesicht in den Reihen des NR zu sehen.

      Jetzt ist mir auch klar, warum der NR nicht verkleinert wird - man kann nicht jede Altlast nach Brüssel deportieren.

    • otti
      06. April 2017 17:26

      an Cotopaxi:

      obwohl dort (in Brüssel) ein paar Deppen-innen mehr oder weniger auch schon wurscht sind.
      Die Flugspesen sind hier im schönen Wien halt geringer.

    • Cotopaxi
      06. April 2017 18:19

      @ otti

      Wenn zu viele Ausrangierte in die EU deportiert werden, besteht die Gefahr, dass man ihnen ein 3. Parlamentsgebäude um unser teures Geld bauen muss. ;-)

  19. Brigitte Imb
    06. April 2017 14:25

    Was war schlecht am normalen Frontalunterricht? Ich meine gar nichts, sondern daß das eine probate Art der Wissensvermittlung darstellt.

    Schuld an der ganzen Misere sind die bildungsscheuen und bildungsresistenten Zuzügler, die partout nicht lernen wollen, schon gar nicht unsere Sprache und unsere verkommenen Politiker, denen logischerweise ein dummes Volk lieber ist als ein gebildetes. Und die nicht müde werden noch mehr dieser schmarotzenden Migranten hereinzulassen.

    Verdummung und Verarmung der Bevölkerung sind, so glaube ich, durchaus gewollt und im Sinne der Regierenden. Außerdem sind die meisten Politiker auch nicht unbedingt mit Intelligenz und guter Bildung ausgestattet und ebenso läßt deren Benehmen zu wünschen übrig.

    Nehmen wir nur unser Staatsoberhaupt her, das sich noch zu allem Überfluss von einem riesigen Beraterstab umgeben sieht. Dieser Typ ist nicht einmal in der Lage einen Dresscode richtig zu verstehen. Unter "Black tie" versteht er Anzug u. dunkle Krawatte.
    Das Begrüßungskomitee für Pinz Charles und seine Frau, darunter Fr. Duzdar, hieß das Paar willkommen: "Welcome to Austria, Charles and Camilla".
    Diese Kommunisten laden Gäste ein und verweigern dann jegliche Konventionen, wohl weil sie es ablehnen Menschen mit ihrem Adelstitel anzusprechen. Wenigstens ein "Royal Highness" wäre angebracht gewesen. Aber nein, brauch ma net, mia san mia.
    Zum Schämen.

    • Brigitte Imb
    • Undine
      06. April 2017 15:11

      Mindestens genauso peinlich war da der Heinzi Fischer beim Besuch bei der Königin: Er und seine Frau setzten sich auf ein Bänkchen, während die Queen noch STAND!

      Nicht auszudenken, wenn diese Peinlichkeiten, die auf mangelhafte Kinderstube hinweisen, einem blauen BP und dessen Frau passiert wären---das gäbe ORF-HÄME über Wochen und würde immer wieder aufgewärmt, damit nur ja nichts in Vergessenheit geriete!

    • Brigitte Imb
      06. April 2017 15:40

      Undine,

      die Kommunisten sind halt nicht unbedingt geeignet dazu, mit Royals zu kommunizieren.

      Zwar ist die Angelegenheit nicht so wichtig, das Benehmen jedoch sagt einiges über die Unzulänglichkeiten dieser Politiker aus.

    • otti
      06. April 2017 17:35

      UNDINE / BRIGITTE

      d a f ü r aber hocken diese grünen Bl (wollte fast Blattläuse sagen) in den Räumlichkeiten DERER, die ihre Gesinnungskommunisten hinausgeworfen haben !

      Versucht doch einmal - in einem schüchternen Gespräch - mit derengleichen über die Habsburger zu reden !
      D A N N wißt ihr, was H A S S ist !

  20. Almut
  21. Undine
    06. April 2017 13:43

    Würde man ALLE Schulversuche seit der Mitte der 60er-Jahre nacheinander aufzählen, ergäbe dies das perfekte DREHBUCH mit dem Titel

    ----- "WIE RUINIERT man ERFOLGREICH ein HERVORRAGENDES SCHULSYSTEM"---

    Federführend dabei waren ROTE Unterrichtsminister---vergessen kann man die paar Schwarzen (Mock nur ganz kurz, Busek und Gehrer eher unterbelichtet).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unterrichtsminister_der_Republik_%C3%96sterreich

    Mit Schaudern denke ich an den Schulversuch an den armen Versuchskaninchen in der 1. Kl. VS: Lesenlernen in ganzen Sätzen, Schreibenlernen nicht in Block-, sondern gleich in Lateinschrift---wer Legastheniker war, hatte doppeltes Pech!

    PS: Wir im Krieg geborenen Kinder machten die ersten Leseversuche bereits zu Weihnachten (!) in den zauberhaften Vorkriegs-Büchern von Annelies Umlauf-Lamatsch, illustriert von Ernst Kutzer: "Die Schneemänner", "Der kleine Peter in der Katzenstadt" usw.

    • bürgerIn (kein Partner)
      08. April 2017 08:32

      ich bin weit nach dem krieg öffentlich eingeschult worden, drei monate später habe ich während der weihnachtsferien drei bücher "verschlungen". die klassenschülerzahl meiner volksschulklasse betrug übrigens 47 - das wären heute ca drei klassen (und sicher noch mit stützlehrern).
      die politisch verantwortlichen waren sich nie einer schuld bewusst, wussten sie doch, es gibt privatschulen. selbst ehemalige spö-unterrichtsminister bis bk in der gegenwart ergriffen für den eigenen nachwuchs den rettungsanker einer privaten schulbildung, weil offenbar das vertrauen in die staatliche fehlt. die övp darf jedoch nicht aus der pflicht gelassen werden, stichwort "gehrer" . brrrr

  22. Cotopaxi
    06. April 2017 13:19

    o.T.

    Danke, Herr Bundesminister Sobotka, diese humane Tat gegen den Willen des Koalitionspartners wird man Ihnen nicht vergessen:

    http://www.heute.at/politik/news/story/Sobotka-will--sofort--Fluechtlinge-umsiedeln-46296120

    • franz-josef
      06. April 2017 13:32

      Eben darum ist Sobotka aus der Schachtel geholt worden: "keine Sperre am Brenner".... unvergessen der unnötige Sager, der sofort und unverzüglich und ohne Anlaß posaunt wurde. Nur die Autos würden langsamer fahren, wegen der Kontrollen....
      Bleibt im Gedächtnis. Seine Anlaufzeit bei der gutgläubigen Bevölkerung ist geschafft. Jetzt wird Klartext gesprochen.

  23. haro
    06. April 2017 13:17

    KEINE Familienbeihilfe, wenn Kinder bei Schuleintritt fast kein Deutsch können und/oder Familien unsere Werte ablehnen oder kriminell organisiert sind !

    • Brigitte Imb
      06. April 2017 13:42

      Um Gottes Willen! Was denken Sie? Womöglich kommen dann gar weniger zu uns und die Umvolkung wird noch länger hinausgezögert werden. Nein, nein, das wollen unsere Koalitionäre, GrünInnen und Neos nicht.

  24. Rübezahl
    06. April 2017 10:29

    AUs Zeilen sind ein Labsal für die geschundene Seele!
    DANK dafür!!

    Nur ist es ein Traum. Einer, der sich nicht erfüllen wird. Nicht mehr in meinem Leben.

  25. Politicus1
    06. April 2017 10:25

    Nicht die Schüler, und auch nicht die Lehrer, und schon gar nicht die Schulorganisation sind das Problem!

    Schule ist ein Verbund von Lehrern, Schülern und ELTERN!

    Die RotGrünen sind überzeugt, dass Kinder von bildungsnahen Eltern besser lernen und das Unterrichtsziel leichter meistern.
    Warum wird dann immer in der Schule herumgedoktert mit -zig Schulversuchen, neue Lehrerausbildung, Clusterleitern und ähnlichem Schmarrn?

    Bei den Eltern der bildungsfernen und - noch ärger! - bildunsgresistenten Schichten gehört der Hebel angesetzt.
    Ganze Generationen von Kindern wurden nach dem Krieg zum Teil von raschest ausgebildeten 'Hilfslehrern' (die alle hervorragendes leisteten; mit 40 Kindern alleine in der Klasse ohne Psychobdetreuung ...). Und nahezu alle Kinder konnten nach acht Schuljahren verständlich lesen, schreiben und auch die Grundechnungsarten.
    Diese Kinder hatten aber nach der Schule am Nachmittag zum Großteil eine Mutter daheim. Sie hatten Eltern, die wußten, dass ihre Kinder einmal mehr wissen und können müssen, als sie selbst.
    Eltern, die auch wußten, dass man nur mit Leistung und Arbeit überleben kann.

    Da war keine Rede von Mindestsicherung oder kostenloser Nachschulung.

    Vielleicht sollten unsere Bildungs'experten' einmal das Rad wieder etwas zurückdrehen ...?

    • Undine
      06. April 2017 10:50

      @Politicus1

      *********************************************************!
      Und noch etwas: Dieser Unterricht (nach WKII) kam fast zur Gänze ohne besondere Lehrmittel aus---die Lehrer machten sie selber! Der Unterricht kostete so gut wie nichts (es war einfach kein Geld da!), und dennoch schafften es die Lehrer, z. B. 46 Kindern (eigene Erfahrung als Schulkind!) in der 1.Kl. VS das Lesen und Schreiben beizubringen! Die wenigen Schwachen im Geiste kamen in die Hilfsschule, wo sich eigene Lehrer um sie kümmerten. Auf diese Weise beeinträchtigten sie den Unterricht nicht wie heute, wo man aus lauter PC vom hochbegabten Kind bis zum nicht Lernfähigen alle in einem Klassenraum mit Zweitlehrer sitzen hat.

    • Undine
      06. April 2017 10:59

      Gerade in Zeiten, in denen die Kinder UNKONZENTRIERT sind wie nie zuvor, muß sich doch dieser unsinnige Schulbetrieb negativ auswirken. Jeder Mensch mit Hausverstand würde sagen, man möge doch jene Schüler, die dem Unterricht aus unterschiedlichen Gründen nicht folgen können, samt dem ZWEITLEHRER in einen anderen Raum setzen. Da wäre sowohl den begabten und den durchschnittlichen Kindern auf der einen Seite, wie den "Schwachen im Geiste" sicher mehr geholfen, als wenn ein Zweitlehrer die Konzentration stört. Und jene, die aus Mangel an Deutschkenntnissen dem Unterricht nicht folgen können, müssen ebenfalls GETRENNT unterrichtet werden---zu ihrem eigenen Nutzen.

    • glockenblumen
      06. April 2017 13:29

      @ Politicus1

      "Vielleicht sollten unsere Bildungs'experten' einmal das Rad wieder etwas zurückdrehen ...?"
      *********************************************

      besser weniger "Experten", dafür viel mehr Menschen mit fundierter Bildung, Wissen, Herz und Hausverstand!

    • otti
      06. April 2017 17:50

      eine kleine Anmerkung:
      meine Mutter, Volksschullehrerin, brachte im Winter in einem riesigen Wäschekorb trockene Kleider mit in die Schule. Die Kinder von den Bergbauern waren durchnäßt und halb vereist. Bis mittag waren die Kleider dann wieder trocken.
      1945 - 1955.
      Und j e d e s dieser Kinder konnte zum Übertritt in die Hauptschule oder ins Gymnasium lesen, schreiben und rechnen.
      Ganz ohne Schulversuche.
      Ganz ohne politischem Einfluß.
      Einfach so.

    • Brigitte Imb
      06. April 2017 21:42

      Fremde Kleider, da würden sämtliche Experten und "Gutperten" in Schnappatmung verfallen. Wie unhygienisch, nicht halal, od. was weiß ich noch für Katastrophenszenarien da möglich wären.

    • franz-josef
      07. April 2017 11:14

      zu otti: Ihre liebevolle Anmerkung hat frühe Bilder von meinem kilometerlangen Schulweg in der Ebene, auf Feldwegen in Eis und Schnee, und dem eisigen Wind und Schneeregen preisgegeben, hervorgerufen.. Gefrorene Hautstellen erinnern lebenslang daran.
      Und wie haben wir Kinder es genossen, wenn im Klassenzimmer eingeheizt war und wir die klammen Füße aus den nassen Schuhen ziehen durften...trockene Wäsche brachte uns allerdings niemand.
      Nun ja, und wir mußten Disziplin lernen. Eine Alternative, um es modern auszudrücken, gab es nicht.

  26. Josef Maierhofer
    06. April 2017 10:25

    Bitte von welchem 'Wohlstand' reden wir ?

    Geht es um Schnitzel und Bier, dann kann man das gerade noch Wohlstand (auf Kredit) nennen.

    Geht es aber um Zukunft, dann stehen die Kredite im Weg, die Verbildung, um nicht zu sagen Pflicht des Besuchs von Ideologisierungsanstalten. Die FPÖ Oberösterreich ist da gerade dahinter diese Indoktrination nachzuweisen und gesetzesgemäß auszumerzen. Es steht die Politik im Weg.

    Ja, richtig, wir hatten einmal eines der besten Schulsysteme der Welt. Das war aber noch bevor die Linken das Ruder übernahmen.

    Ja, die Eltern und die Lehrer sind prägend fürs Leben, Erbringung von Leistung ist prägend fürs Leben. Wer nie Leistung erbringen musste, wird auch nie Leistung erbringen können. Und noch was, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern. Die Eltern haben sich sehr bemüht, alle Kinder zu fördern. Das erste war einmal, arbeiten zu lernen und Ziele zu verfolgen. Nachdem Kinder immer tun, was die Eltern tun (und nicht, was sie sagen), haben sie das alles natürlich vorgeführt. Kaufen kann man nur mit Erspartem, sogar ein Auto hat der Vater als 2. im Dorf geschafft, womit wir überall hingekommen sind in Österreich und genau, wie alle anderen, sowohl Stift Admont, wie auch die Liechtensteinklamm bei Salzburg, wie auch die Seefestspiele in Mörbsich kennenlernten. Ja, wir hatten eine sonnige Kindheit. Das ist prägend.

    Ich verstehe, dass Integration keine leichte Hausübung ist, auch nicht für die Politik.

    Da möchte ich aber sehr wohl einige Integrierte zu Wort kommen lassen. Etwa meinen ehemaligen Klassenkameraden in der Hauptschule, den Rudi, der aus Ungarn kam, ohne ein Wort Deutsch zu können (seine Eltern wurden erschossen, Verwandte haben ihn über die burgenländische Grenze nach Österreich gebracht mit 12). Er hat Deutsch mit Hilfe von 2 Lehrern in einem halben Jahr perfekt gelernt. Diese Lehrer haben ihn zu sich aufgenommen und ihm die Eltern ersetzt. Der Rudi hat heute mit fast 70 noch seine Firma und hat ein erfolgreiches Leben hinter sich. Oder eine armenische Frau, die seit 14 Jahren in Österreich ist und 2 Kinder allein erzieht und ernährt, sehr gut Deutsch spricht und ganz harte Zeiten hinter sich hat. Sie ist stolz auf ihre Kinder, die in ihren Schulen Klassenbeste sind und attraktive Berufe anstreben.

    Wie Dr. Unterberger schreibt, Hürden sind da, um überwunden zu werden, diese Leistungen sind zu erbringen, will man Leben. Aber einen Punkt möchte ich da schon noch ergänzen, das ist das Problem jener Muslime, die sich gar nicht integrieren wollen, die Ansprüche stellen, die sich aufführen den Lehrern gegenüber und deren Kinder das natürlich auch tun den Lehrern gegenüber und auch den Klassenkameraden gegenüber, bis hin zu Erpressung, Überfall, Raub, Körperverletzung. Da ist die Politik zu schelten, was sie da den Österreichern, der Jugend, der Gesellschaft angetan hat mit dieser katastrophalen Zuwanderungspolitik und deren katastrophalen Umsetzung und deren katastrophalen Auswirkung. Da sehe ich als Österreicher nur den Ausweg, die alle ratzeputz abzuwählen und die bei Schulpolitik und auch Zuwanderungspolitik einzig vernünftige Partei, die FPÖ zu wählen und mit 2/3 Mehrheit auszustatten, damit die guten Ideen auch in Gesetze gegossen werden können.

    Ja, Dr. Unterberger hat die Deutschklassen als Zusatz angesprochen. Ich meine, nicht der 2. und 3. Lehrer in einer Klasse ist nötig, wenn alle Teilnehmer Deutsch sprechen. Ich meine, es können nur solche in die Schule kommen, die Deutsch können. Man muss den Eltern klar machen, dass es ihre erste Hürde ist, ihre Kinder vor Schuleintritt durch eine Deutschprüfung zu führen und da könnten sie auch gleich selbst mitmachen, womit dann gleich 2 Integrationsfliegen mit einem Schlag erledigt wären. Die Sache mit der Disziplin war immer schon ein Problem und Lehrer müssen geschützt werden und sanktionsberechtigt sein. So, wie die Linken derzeit meinen, geht mich nichts an, bloß die Ideologie und Ausgrenzung der Vernunft interessiert uns, wir wollen noch mehr Zuwanderer, so widersprüchlich geht kann es nicht weiter gehen.

    Ja, auch die Schulvielfalt wurde angesprochen. Wir hatten sie und könnten sie noch haben, hätten nicht die Linken die Schule derart ideologisch versaut, dass eine Bildung unmöglich wird.

    Nein, werte Linken, aus nichts wird nichts. Wenn die Eltern ihre Kinder nicht fördern wollen, müssen sie die Konsequenzen tragen, trauriger weise ihre Kinder.

    Darum meine ich, der Schaden, den diese Gesellschaft angerichtet hat, ist der Wohlstand auf Kredit, das 'leistungslose' Leben, die Wohlfühlschule, die alles verderben, die ganze Gesellschaft. Dr. Unterberger hat die Täter genannt, die Gewerkschaften, die Politik, und ich ergänze, die Bevölkerung, die diese Politik gewählt hat, die Bevölkerung, die diesen Gewerkschaften blind folgt und sich bereichert, ohne selbst nachzudenken.

    Das Ergebnis ist fatal und die Zukunft bitter, wenn nicht bald Vernunft einkehrt.

    • glockenblumen
      06. April 2017 12:35

      @ Josef Maierhofer

      ************************************************
      Gerade im letzten Absatz treffend zusammengefaßt!

    • haro
      06. April 2017 21:44

      @Josef Maierhofer
      ****************************
      Leider kehrt keine Vernunft ein bzw. viel zu langsam. Die Masseneinwanderung wird weitergehen. Warten wir erst auf die "Familienzusammenführungen" der Kulturfremden. Von den Einwanderern werden kaum Leistungen und Anpassung verlangt. Die werden von uns verlangt für deren Versorgung. Wenn sie bei uns fürs Nichtstun und fürs Kindermachen (in unserer Gemeinde das siebente Kind der syrischen Familie geboren ...) viel, viel mehr erhalten als sie jemals in ihren Herkunftsländern verdienen könnten werden sie zu keiner Leistung bereit sein. Sie werden weder hier einen gesellschaftlich relevanten Beitrag noch Aufbauarbeit in ihrer Heimat leisten wollen.

    • Josef Maierhofer
      07. April 2017 09:47

      @ haro

      Ja, so ist es leider. Aber keiner hört auf die Stimmen der FPÖ, die das alles schon Jahrzehnte lang prophezeit und begründet, die Anträge gestellt hat im Parlament, die abgeschmettert wurden, die sogar angefeindet werden.

      Die Vernunft wird dann einkehren, wenn es zu spät sein wird, wenn dann die Übergabe an die Invasoren erfolgt ist.

  27. sin
    06. April 2017 10:12

    Herr Unterberger bringt es auf den Punkt,warum immer weniger Schüler der Plichtschule die früher üblichen Qualifikationen erwerben. In den Gymnasien haben sie ja auch längst die Axt angelegt,nur ist man dort noch nicht so "erfolgreich".
    Allzu lange schon handelt man, von Ausnahmen abgesehen, nach dem Motto:"Die Schüler sollen so tun, als würden sie lernen. Die Lehrer sollen so benoten, als würden die Schüler etwas können."
    Selbst bei wohlwollenster Betrachtungsweise fallen mir nicht einmal fünf Politiker ein, die bereit sind, in der Öffentlichkeit den notwendigen Kurswechsel zu vertreten und auch einzuleiten.
    Eher werden wir bis zum bitteren Ende (das ist erreicht, wenn keiner mehr in der Schule lesen, schreiben und rechnen lernt) permanent Brot und Spiele geboten bekommen.

  28. Franz77
    06. April 2017 09:52

    Dummvolk ist leicht reGIERbar. Das Ziel, eine unkritische Konsummasse die beliebig manövrierbar ist. Zwei Klassen, Herrenrasse beherrscht - pardon befrauscht - Herdenrasse. Die wissen schon was sie tun. Auf alle Fälle jene, die auch unsere Polit-Darsteller über Geld, Logen usw. manipulieren. Das bravste Werkzeug sind die GrünInnen, entwurzelt, brunzdumm, vom Steuerzahler erhalten. Sie leben von jenen die sie hassen. Keiner von den Linksfaschisten hat je gearbeitet. So bewillkommen sie ganze Muselhorden, exakt jene, die ihnen zuallerst den Garaus machen. Keiner von denen hat auch nur einen Musel daheim. Höchstens vielleicht stundenweise. Für die Muselwohlfahrt müssen gefälligst die anderen sorgen. Wer wählt sowas?

    • Charlesmagne
      06. April 2017 10:04

      Meine Rede, schon seit dreißig Jahren. Was konnte ich trotz all meines Bemühens erreichen um eine Änderung herbeizuführen: nichts. Eigentlich fühle ich mich als Versager.

    • franz-josef
      06. April 2017 13:49

      So ist es.
      Dummen Leuten kann man alles einreden und sie beliebig nach hü oder hott treiben, wie es eben gerade als politically correct verkauft werden soll.

      Frühsexualisierungsbildungsprogramm, die Homosex-Propaganda, die Abtreibungs"recht"fertigungsphilosophie, derlei wird in die Köpfe der Kinder und Heranwachsenden gepflanzt, allerdings - das alles wird im Kalifat nicht geduldet werden. (O-Text Erdogan: macht nicht drei, sondern fünf Kinder!)

    • otti
      06. April 2017 17:55

      Franz77 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • logiker2
      06. April 2017 18:57

      @Franz77, 65% der Frauen haben VdB gewählt. Genau jenen Vertreter dieser Spezie welche sie beschrieben haben.

  29. socrates
    06. April 2017 09:37

    Großmeister Shakespeare: "Ich tu das Böse und schreie selbst zuerst. Das Unheil, das ich angestiftet, leg ich den andern dann zu schwerer Last."
    Deshalb ist Bananenschälen der neue Unterrichtsstoff.
    Gestern traf ich bei einer Vernissage einen unserer besten Physikprofessoren, der aus der Schule verjagt würde. Er lebt blendend vom Aktien- und Kunsthandel und trauert um jeden Tag, den er aus Idealismus in der Schule zugebracht hat. Er ist 2facher Akademiker. Solche Lehrer sterben aus.

  30. Bob
    06. April 2017 09:37

    So mittelalterlich werden Kinder der Friedensreligion behandelt:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023630-Islamische-Schule-trennt-Maedchen-und-Burschen-schon-beim-Einsteigen-den-Schulbus
    Welcher Pascha will schon neben einer Menschin 2. Klasse sitzen. Es ist ja schon ein Privileg wenn Mädchen überhaupt die Schule besuchen dürfen.

    • Cotopaxi
      06. April 2017 12:50

      Aus dem Munde eines Moslems ist mir folgende Witzfrage zu Ohren gekommen:

      Wer ist der beste Freund des Menschen?

      Antwort:

      Die Frau.

      Hahahahaha ;-)

  31. glockenblumen
    06. April 2017 09:33

    All jene, die das Bildungssystgem zu Tode reformiert haben und von zig "Experten" zur Kuschelpädagogik verkommen ließen, gehören aus dem Amt gejagt!

    Was ist verkehrt daran, Kinder nach dem Motto "ohne Fleiß kein Preis" zu lehren?
    Was ist falsch, wenn ein Kind, so es schlechte Manieren zeigt, eine Strafaufgabe (z.B. ein paar Gleichungen oder einen Aufsatz) aufzugeben anstatt mit vielen schönen aber völlig nutzlosen Worten - die dem Kind zum einen Ohr rein zum anderen raus gehen - die Situation zu zerreden?
    Was ist falsch daran, Respekt, Höflichkeit, Manieren, Disziplin, Lerneifer und Leistung zu verlangen?
    Jeder Dienstgeber setzt das voraus.

    Ich halte nichts von Gesamtschulen und der NMS. Was war falsch an den Hauptschulen mit A- und B-Zug. Jeder konnte seinen Fähigkeiten entsprechend einen Abschluß machen, nahezu jeder hatte einen Arbeitplatz und konnte sich selbst erhalten.

    Die Aufgabe der Eltern und Lehrer ist es, den Kindern bewußt zu machen, daß Lernen Spaß und Freude bereitet, daß sie eine Schule besuchen DÜRFEN und nicht MÜSSEN!!!
    Dazu gehört, daß der Familie als überlebenswichtigste Grundzelle der Gesellschaft endlich wieder die entsprechende Bedeutung zukommt!
    Und daß von all dem vermeintlich progressiven Gleichmacherei-Transgender-Homo-LinkInnen-Gequatsche keine Notiz mehr genommen wird und es buchstäblich links liegen läßt!

    • otti
      06. April 2017 09:54

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Charlesmagne
      06. April 2017 10:01

      Gehörten! Stattdessen wurden ihnen Hofratstitel, Oberstudienratstitel et al verliehen und sie auf Direktorenposten, Inspektorenposten e.t.c. gehievt. Dass ist die Realität.

    • franz-josef
      06. April 2017 12:10

      Glockenblumen - ja, Sie sagen es. Lernen bereitet Spaß und Freude! Diese Erkenntnis vermisse ich in der gesamten sog. Bildungspolitik und in den allermeisten Diskussionen darüber. Wenn besser gebildete Eltern - also vielseitig interessierte Erwachsene - mit ihren Kindern Zeit verbringen, beisammensitzen, spazierengehen, was auch immer unternehmen, dann finden Gespräche und Erörterungen statt,ein Wort gibt das andere, eine Frage führt zu nächsten, und jedes Thema vertieft Neugier auf mehr Details, weckt Interesse für weitere Zusammenhänge und schafft ein aufnahmebereites und lernfreudiges, hellwaches Gehirn.
      DA liegen die "abzuschaffenden" Unterschiede.

    • Majordomus
      06. April 2017 13:39

      @glockenblumen:

      Sie sprechen mir aus der Seele!
      *****************************+!

    • riri
      06. April 2017 13:47

      Schön, diese Kommentare zu lesen.

    • Undine
      06. April 2017 13:50

      @glockenblumen

      Da ist jedes Wort goldrichtig!

      *************************
      *************************
      *************************!

    • Helmut Oswald
      06. April 2017 23:54

      Braucht man gar nicht weiter zu kommentieren - jedes Wort sitzt!

      ******************************************************!

  32. dssm
    06. April 2017 09:31

    Die einfachen Jobs werden weniger, damit ist die Arbeitslosigkeit für die Menschen mit Bildungsschwächen vorprogrammiert. Heute muss man als Koch, Schlosser, Friseurin oder Müllfahrer durchaus komplexe Texte von Bedienungsanleitungen lesen können, ein Umgang mit dem Computer ist sowieso in fast allen Berufen zwingend erforderlich.

    Viele schwelgen in der ‚Guten Alten Zeit‘ und wollen das technische Rad einfach zurückdrehen. Genaugenommen sind aber alle Berufe durch die Technisierung leichter und humaner geworden, wer will schon ein harten, schmutzigen und gefährlichen Arbeit nachgehen? Andererseits haben die Japaner, Koreaner und Taiwanesen keine ‚Facharbeiter‘ in das Land gelassen, entsprechend groß ist sind die Fortschritte in der Automatisierung dort. Ein Land, welches Wohlstand erringen oder zumindest halten will, muss sich diesem Trend stellen.

    Meine Forderungen sind daher ganz andere als jene von Herrn AU, denn gebildete Eltern können sich ohnehin eine Privatschule für die Kinder leisten.
    Raus mit den ganzen südländischen Zuwanderern! Auch die in der dritten Generation! Auch die mit Staatsbürgerschaft!
    Ist jemand aus dieser Gruppe Nettozahler, spricht sehr gut Deutsch, lehnt den Islam ab und führt natürlich auch noch ein vorstrafenfreies Leben, dann kann man ja eine Ausnahme machen. Die breite Mehrheit muss gehen! Ich rechne mit mehr als einer Million (!!!) Betroffener.

    • Rübezahl
      06. April 2017 10:26

      Wie soll das vonstattengehen?

    • haro
      06. April 2017 13:03

      Wir wären doch schon froh, wenn keine Moslems, keine Kriminellen und keine Bildungsfernen mehr eingebürgert werden ... wenn Asyl tatsächlich als Asyl gehandhabt wird - nur wirklich Verfolgten gewährt wird auf möglichst kurze Zeit und keine Einbürgerung bedeutet

      Das wäre dringende Überlebensstrategie für unser noch christlich geprägtes Europa.

    • dssm
      06. April 2017 13:47

      @Rübezahl und @haro
      So eine Entwicklung geht langsam aber stetig. Noch vor Jahren war die Maximalforderung der 'Rechten' im Bereich von 'weniger', jetzt sind wir bei Islam verbieten, was einen Massenexodus auslösen wird.
      Und die 'gemäßigten' waren zu überhaupt keinen Einschränkungen bereit, jetzt sind die in vielen europäischen Ländern schon drastisch weiter, getrieben von den Wahlerfolgen der 'Rechten'.
      Die Spirale dreht sich, am Ende so eines Prozesses steht in der Regel die Maximallösung.

  33. Moti44
    06. April 2017 09:30

    Als Pädagoge kann ich A.U.s Forderungen nur unterstützen, möchte aber anders gewichten.
    1. Der Kindergarten ist nicht (nur) zu Spirelen da, sondern vor allem um sprachliche und soziale Kompetenz zu vermitteln. Dazu gehört auch das Einfügen in einen Ordnungsrahmen, der als Vorbereitung für den schulischen Ordnungsrahmen von großer Bedeutung ist. Wer seine Kinder dem Kindergarten entzieht muss mit Konsequenzen rechnen.
    2. Es soll niemand eingeschult werden, der über keine ausreichende Sprachkompetenz verfügt. Notfalls sind vorbereitende Sprachklassen einzurichten
    3. Die Inklusion geistig mittel- bis schwerbehinderter Jugendlicher ist zu unterlassen. Wenn es darum geht Behinderte als integraler Bestandteil unserer Gesellschaft begreifbar zu machen sind Partnerschaften Regelschule - Sonderschule mit fallweisen gemeinsamen Veranstaltungen weit sinnhafter als Dauerinklusion
    4. Aufnahmsprüfungen und Studiengebühren sollen dazu dienen die Flut an halbgebildeten Akademikern, die am Bedarf vorbei produziert werden, Einhalt zu gebieten. Der Staat hat das Recht die Aufwendungen für Bildung so zu steuern, dass vor allem der konkrete Bedarf und nicht die Vorlieben der Studierenden gefördert werden.

  34. socrates
    06. April 2017 09:22

    If you pay Peanuts you will get monkeys!
    https://www.heise.de/tp/features/Bundesregierung-hat-die-Armut-stark-vergroessert-3675653.html
    Die Zeit des Ärmerwerdens fällt mit der Zeit des Herbeibombens von Migranten zusammen.
    Wenn man Affen importiert genügen Bananenschäler als Lehrer. Für die Umvolkung ein großer Augenblick! So kann man an Sozialausgaben sparen und neue Kunden einführen. Das erkennt jetzt auch der Dümmste und sogar die EU.
    Früher hat das Volk mehr verdient und dadurch wuchs der Markt, heute regiert man mit Einsparungen. Die Gewerkschaften werden geteilt und bestochen, ihre Spitzen von den Dümmsten erklommen, die dann sogar Regierungsehren bekommen. Beim Einhalten der Gesetze und der bürgerlichen und sozialistischen Prinzipien wäre das unmöglich gewesen.
    Was AU fordert kostet nichts, aber bei näherer Betrachtung der Jugend, die auszubilden ist, unerfüllbar. Mit solchen Ezzes sind wir versehen, leider helfen sie nicht. Ich kenne Lehrerinnen, die aus Idealismus gratis weiter unterrichten. Sie erzählen alle, saß der Besuch fluktuierend bis gar nicht ist. Die stehen lieber in Gruppen vor der Tür und rauchen und warten auf das Verbot derjenigen, die für das Rauchen in der Schule gekämpft haben.
    Macron will eine neue Bildung, 15000 Lehrer mehr und weit bessere Bezahlung, ab 4000€, und max 12 Schüler pro Klasse. Das versucht man mit Artikeln wie diesem zu verhindern. Die Wahlen in Frankreich sind meine Hoffnung!

    • otti
      06. April 2017 09:45

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Konrad Loräntz
      07. April 2017 11:19

      wir waren in der Unterstufe 40 Kinder in der Klasse. Fast alle haben maturiert und studiert. Dürfte nicht geschadet haben.

  35. Bob
    06. April 2017 08:54

    Der Aufzählung von AU kann ich nur zustimmen. Nicht verstehen kann ich aber das Flüchtlingskinder nicht in eigenen Schulen in ihrer Landessprache unterrichtet werden, da sie uns ja wieder verlassen wenn die Probleme in ihrer Heimat beseitigt sind.
    Genügend Lehrkräfte müßten ja in dem hochgebildeten Flüchtlingsstrom zu finden sein.
    Das gleiche sollte übrigens auch für die ärztliche Versorgung gelten.

    • Franz77
      06. April 2017 09:59

      "Wir sind gekommen um zu bleiben" - las ich unlängst. Außerdem werden sie aktiv geholt, sogar noch vom Mittelmeer her chauffiert. Warum sollten sie gehen? Sie sind erwünscht, sie steigern den Konsum, bezahlt von uns. Die Drecksbande weiß schon was sie tut.

    • logiker2
      06. April 2017 20:11

      der größte Budgetposten sind die Kosten der Integration der sogenannten Flüchtlinge, welche ja normalerweise nach Wegfall des Fluchtgrundes wieder in ihre Heimat zurückkehren (müssten/sollten). Ist und war von Beginn an eine Lüge. Mittlerweile spricht man meistens schon von Zuwanderer bzw. von jenen die noch nicht so lange hier leben bzw. fordert Einheimische zum Auswandern auf, welche mit der offensichtlich geplanten Umvolkung nicht einverstanden sind. Heuer fallen in D. noch wichtige Wahlen an und wahrscheinlich auch in Ö., daher wird die Agenda heruntergefahren und konservative Positionen übernommen, welche nach den Wahlen natürlich absolet sind.

    • Konrad Loräntz
      07. April 2017 11:20

      Sehr guter Witz !! Konnte trotzdem nicht lachen.

    • Konrad Loräntz
      07. April 2017 11:21

      dazu eine Info aus Saudi-Arabien:
      Dort werden Ausländer mit abgelaufener Arbeitserlaubnis mir-nix-dir-nix des Landes verwiesen.
      Quelle: Junge Freiheit (--> Trafik Linzerstr. 412)

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. April 2017 14:10

      a sie uns ja wieder verlassen wenn die Probleme in ihrer Heimat beseitigt sind.
      da sie uns ja wieder verlassen wenn die Probleme in ihrer Heimat beseitigt sind....

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass BOB so naiv ist, zu glauben,dass davon auch nur Einer wann immer zurückgeht!

  36. Undine
    06. April 2017 08:21

    Von einem seit kurzem pensionierten HS-Direktor weiß ich, daß viele moslemische Ausländerkinder nur deshalb die Schule ---gelegentlich! ---besuchen, damit die Eltern möglichst lange die Familienbeihilfe kassieren können; der schulische Erfolg ist ihnen völlig schnuppe; sie sitzen einfach ihre Zeit ab.

    • Rau
      06. April 2017 17:22

      Das würde erklären, warum die jugendlichen Straftäter unter ihnen auch nach mehrmaligen Straftaten immerwieder freigehen - weil sie ihre Zeit schon abgesessen haben.

    • Undine
  37. El Capitan
    06. April 2017 07:21

    Die Bildungsreformer haben nicht nur die Schüler "entlastet" (Schüler sitzen nur noch an 50% aller Tage im Jahr in der Schule), sondern sie mit Watte durch die Schule geprügelt. Trotzdem schaffen es einige Verweigere immer noch, Schulen nicht abzuschließen.

    Ich habe Maturanten gesehen, die wären vor 40 Jahren nicht einmal in die Nähe der Martura gekommen. Die müssen froh sein, wenn sie von einer NGO einen 800 € -Job bekommen. Ich habe Deutschschularbeiten gesehen, die zu meiner Zeit nicht mit 5, sondern mit 8 oder 9 benotet worden wären, heute aber einen 3er bekommen. Wegen Kreativität!

    Nein, die Schule leidet nicht unter den Lehrern, die haben zum Teil eh schon resigniert. Sie leidet unter den Bildungspolitikern, den Inkludierern, den "Experten", den Entlastern.

    Unsere Schule ist extrem ungerecht geworden, denn die Leistungsbereiten finden den Erfolgsweg. Die anderen werden so lange mit Watte behandelt, bis sie scheitern. Für die bleibt nur der Weg zu den NGOs und in die Redaktionen.

  38. Don Camillo
    06. April 2017 06:30

    ... die eigenen Kinder schicken die Linken ohnehin in Privatschulen!

    • FranzAnton
      06. April 2017 07:03

      Wohin denn sonst sollen die ihre Kinder schicken, wenn diese bildungsmäßig mit den international Besten mithalten können sollen??? Beim Fördern ihres Nachwuchse ist den Menschen eine krause Ideologie nämlich sowas von gänzlich egal.
      Allein an der Beantwortung dieser, für die nächste Generation allerdings buchstäblich lebensnotwendigen, Frage erweist sich das Scheitern der post - weißderteufelwiemarxistisch - widersinnigen, die längste Zeit schon obwaltenden Politik.
      Diese Frage sollte man allen marxismuslastigen Abgeordneten vorlegen, um sie zum geschlossenen Austritt aus ihrer Gesinnungsgemeinschaft zu motivieren.

  39. socrates
    06. April 2017 02:58

    Die Gewerkschaft ist an allem schuld ist das Leitmotiv der Liberalen. Auf die Lehrer würde Jahrzehnte lang medial hingehaut, ihr Einkommen um ein Drittel vermindert, die bessere Krankenkasse und die Pension abgeschafft und sie sind die Prügelknaben der Nation. Dazu mußte die Leistung als Ziel der Erziehung abgeschafft werden, die Disziplin zum Pfui erklärt werden, Prüfungen möglichst verhindert werden und ein Einspruch gegen die Prüfung machte das Ergebnis fur den Schüler positiv. Das gibt es sonst nirgends, Weber beim Führerschein oder Flugschein, noch bei der Berufsberechtigung noch bei der Finanzprüfung. Dieselben, die jetzt das Rauchen unter 18 verbieten, erpressen früher die Raucherzimmer.
    Nachdem die Lehrer zurechtgestutzt worden waren, solle die alten Prinzipien möglichst schonend und einfach und billig wieder eingeführt werden. Das ist das Gegenteil der liberalen Definition von Leistung.
    Wer die Gesetze so geändert hat, muß die Staaten mit funktionierendem Schulsystem für ALLE zum Unrechtsstaat erklären. Obama musste in Kuba zur Kenntnis nehmen, daß Bildung und ausreichende Sozialversorgung ein Menschenrecht ist. In den kommunistischen Staaten würde das praktiziert und davon leben sie noch immer gut. Die erfolgreichsten Wirtschaftssysteme für das Volk waren keine kapitalistischen und keine liberalen. Beides gehört zu einer erfolgreichen Wirtschaft, aber Macht braucht Kontrolle. Daher ist ein gewisses Maß an Gewerkschaft notwendig.
    Was ist bei uns ebenso wie in Deutschland passiert?

    Europäische Kommission erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Politik

    "Von 2008 bis 2014 stach Deutschland durch eine Politik hervor, die stark die Armut vergrößerte." Diese Aussage stammt nicht etwa aus dem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, sondern direkt von hoher politischer Stelle: der Europäischen Kommission.

    In ihrem Länderbericht, der bereits im Februar veröffentlicht wurde, aber bisher keinen Eingang in die mediale Öffentlichkeit gefunden hat, hebt die Europäische Kommission das hervor, was Sozialverbände schon seit Jahren anprangern: Die Bundesregierung unternimmt viel zu wenig, um den Armen in Deutschland zu helfen.

    Despite overall positive economic and labour market developments in the last few years, income inequality has increased and moderated only recently, while wealth inequality remains among the highest in the euro area.

    Bericht der EU-Kommission
    Wie das Versagen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Armutsbekämpfung im eigenen Land aussieht, bringt die Kommission so auf den Punkt: Bedarfsabhängige Leistungen seien "real und im Verhältnis zur Einkommensentwicklung gesunken". Die Berliner Zeitung erläutert:

    "Damit sind zwei Fehlleistungen angesprochen, die sich die Bundesregierung nach dem Befund der Kommission vorwerfen lassen muss. Erstens erhöhte sie die Unterstützung etwa für Hartz IV-Bezieher, Wohngeld-Empfänger oder BaföG-Berechtigte nicht einmal in dem Maß, um für die Betroffenen die Kaufkraftverluste durch die Preissteigerung auszugleichen. Zweitens ignorierte sie den Wohlstandsanstieg in weiten Teilen der Bevölkerung, von dem die Menschen am unteren Ende der Einkommensskala abgekoppelt wurden."

    Das Blatt spricht von einem "vernichtenden Urteil für die deutsche Sozialpolitik" und zeigt sich verwundert darüber, dass der Bericht aus Brüssel bisher keinerlei Aufmerksamkeit in den Medien erhalten hat. "Es stellt sich die Frage, wer Deutschland noch alles ermahnen muss, bevor eine Bundesregierung ihre verteilungspolitische Vogel-Strauß-Politik aufgibt", sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfartsverbandes gegenüber der BZ. "Mittlerweile prangern sowohl OECD und Internationaler Währungsfonds als auch EU-Kommission und Europäische Zentralbank die eklatante Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland an."

    Die Brüsseler Behörde stellt in ihrem Länderbericht weiter fest, das selbst eine angeblich positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt das Armutsrisiko nicht veringert habe.

    • Pennpatrik
      06. April 2017 08:38

      Die EU ist inzwischen ein Kommunisten Haufen.
      Auf deren Meinung würde ich nicht viel geben.

  40. kritikos
    06. April 2017 02:44

    Die Punkteliste ist eindeutig zu unterschreiben, besonders aber die Punkte 9 und 4. Von der Mitbestimmung der Eltern halte ich weniger, denn die sind es, die mit anderen den push zur Ausrichtung der Kinder auf Leistung und Erfolg in der Schule missachten. Ostasien als Vorbild? Die armen Kinder ohne völlige Freiheit! Pfui!
    Der Punkt 4 war schon früher eine Chance: Nachzipf oder Wiederholung. Na und? Entweder die Schüler haben es gepackt oder eben aufgegeben. Letztere sind vielleicht gut verdienende, erfolgreiche Handwerker o.a. geworden, aber halt nicht arbeitslose Akademiker.
    Mir klingt es noch im Gedächtnis, was die damalige SPÖ-Ministerin Firnberg für Sprüche getan hat, man soll das studieren, was einem gefällt, auch wenn es nicht zum Beruf wird. Ich hoffe, sie büßt den Spruch.
    Abschließend: Die Bildung und das Schulwesen sind seit fast 90 Jahren im Gespräch und daran wird von allen Seiten eifrig manipuliert. Und so wird es bleiben.





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