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SPÖ: Die dreifach zerrissene Partei drucken

Lesezeit: 5:00

Jetzt wissen wir also, von welcher Position aus die SPÖ in die Wahlen gehen wird: von ganz links außen und zugleich von ganz rechts außen. Der Parteichef wird auf allen Positionen gleichzeitig sein und zugleich doch nicht sein; er wird sich noch ein weiteres Jahr so diffus und ambivalent äußern wie bisher, damit er (vermeintlich) keinen dieser Parteiteile verärgert.

Das heißt: Inhaltlich wird man von Christian Kern und seinen Kettenhunden Drozda, Schieder und Niedermühlbichler ein weiteres Jahr lang keinerlei Substanz, aber tagtäglich Hass und Jauche für den Koalitionspartner hören und sehen und riechen. Genauer gesagt nur für dessen zwei wählerattraktivste Politiker, also für Kurz und Sobotka. Die anderen sind egal.

Konsistent, glaubwürdig, regierungsfähig sieht freilich anders aus. Aber die Spin-Doctoren der Partei wollen es so. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, aber vielleicht kommt das am Ende des Tages doch bei einem halbwegs ausreichenden Teil der Wähler an, sodass dann die so innig erhoffte Koalition Rot-Grün-Pink stattfinden kann. Allerdings sind auch die beiden von der SPÖ ganz offen erhofften Partner derzeit recht fußmarod.

Vor allem für die Neos könnte die Ankündigung der SPÖ, sie seien deren Wunschpartner, sogar der Todeskuss gewesen sein. Denn es ist kaum noch vorstellbar, dass sich vier Prozent der Wähler finden werden, die einerseits die an sich schon etwas unausgegorene Neos-Mischung aus neoliberal und linksliberal wählen wollen, die aber andererseits auch akzeptieren, dass mit ihrer Stimme ein SPÖ-Bundeskanzler mit seinem diffusen „soziale-Gerechtigkeits“-Geschwätz ermöglicht wird.

Wenn sich‘s nicht ausgeht, wird es umgekehrt mit hoher Wahrscheinlichkeit Blau-Schwarz oder Schwarz-Blau sein. Was, wie Graz und Oberösterreich zeigen, ja durchaus funktionierende Modelle sein können. Wogegen nur außenpolitisch die absurde Liebe der Blauen für den russischen Diktator spricht, sowie die allzu enge Partnerschaft mit Parteien, welche die EU auflösen wollen. Und bei der ÖVP ihr mangelnder Durchsetzungswille gegenüber Gewerkschaft&Co.

Die SPÖ will also die Grünen links überholen und die FPÖ rechts. Für Rechtsaußen hält man sich Verteidigungsminister Doskozil samt dessen burgenländischen Landeshauptmann, der ja auf dem relativ höchsten SPÖ-Wahlerfolg sitzt. Für Linksaußen hat jetzt hingegen der Wiener Bürgermeister Häupl seine Drohung wahrgemacht, trotz lautstarker Rücktrittsaufforderungen aus den eigenen Reihen in allen Ämtern zu bleiben. Er steht damit weiterhin an der Spitze jener Landesorganisation, von der sich die SPÖ auch künftig die absolut meisten Stimmen erhofft. Auch wenn es deutlich weniger als in der Vergangenheit sein werden.

Häupls Selbst-Nachfolge ist freilich nur Notlösung in höchster Not, da der Mann keinen Nachfolger hochkommen hat lassen. Die Partei steht vor allem in Wien vor dem Zerreißen. Mangels einer sonderlich präsenten Opposition zerfleischt man sich gegenseitig.

Und den eigenen Bundesparteichef. Der zwischen den Fronten und Extremen steht und zuletzt einen besonders jämmerlichen Eindruck gemacht hat:

  • Da zwingt ihn zuerst der Verteidigungsminister mit einem nicht abgesprochenen Vorstoß, der eigentlich wie immer die ÖVP treffen hätte sollen, einen Brief nach Brüssel zu schreiben, dass Österreich doch nicht die von Kern selbst zugesagte Übernahme illegaler Migranten aus Afrika realisieren will.
  • Da wagt Kern nicht Doskozil zur Ordnung zu rufen.
  • Da kreuzt er zugleich mit dem Schreiben des Briefes hinter dem Rücken die Finger und meint: Sollte jedoch Brüssel meinen, wir müssen, dann müssen wir halt.
  • Und da konterkariert wiederum sofort Häupl von Linksaußen das Spiel, noch bevor sich Brüssel geäußert hat, indem er salopp verspricht, die übernommenen Migranten problemlos allein in Ottakring unterzubringen.

Womit sich die nicht gerade an Ausländermangel leidenden Ottakringer freuen dürfen. Womit das ganze Spiel endgültig zur Farce geworden ist, oder wie es der Landwirtschaftsminister sagt: zum Kasperltheater.

Zugegeben: Chef der SPÖ ist heute wohl der schwierigste und undankbarste Job des Landes geworden – selbst wenn dieser Chef kein politischer Anfänger wäre. Der Job ist inzwischen sogar schwieriger als jener des ÖVP-Bundesparteiobmanns; dieser weiß wenigstens, wann er zu weichen hat, nämlich ab Fixierung des Wahltermins.

Aber dieser SPÖ-Chef kann nicht einmal abtreten. Er muss nicht nur den europaweiten Sinkflug der Sozialdemokratie mitanschauen. Er muss auch drei völlig auseinanderlaufende Parteiflügel zusammenhalten:

  1. Die autochthonen Arbeiter, Eisenbahner und Gemeindebeamten. Das ist eine zwar noch immer große, aber rasch schrumpfende Masse. Sie haben in ihrer großen Mehrheit überhaupt kein Verständnis mehr für Massenzuwanderung, Islamisierung und Welcome-Euphorie. Sie sind sehr FPÖ-anfällig.
  2. Die wachsende Zahl von Migranten mit österreichischem Pass, auf welche die Partei für die Zukunft setzt. Bei ihnen wittert die SPÖ jedoch immer und wohl zu Recht die Gefahr, dass sie eine eigene Türken- oder Migrantenpartei gründen könnten.
  3. Der ideologisch sehr weit links stehende Gutmenschflügel. Er ist öffentlich lautstark, aber quantitativ dünn ist. Das sind vor allem großstädtische Szenen, Studenten, Schwulenlobbys, ORF- und Medienmitarbeiter, Caritas-Funktionäre. Sie wären fast alle emotional lieber bei den Grünen, sehen aber bei der SPÖ die Vorteile der Macht und der zu vergebenden Ämter und Subventionsgelder.

Wie soll man das zusammenhalten und dann noch Wähler aus der restlichen Masse anlocken können? Ständige Diffamierung der anderen Parteien und Kriminalisierung nach französischem Muster mit Hilfe willfähriger Staatsanwälte werden da wohl auch nicht genug sein.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 07:14

    Einerseits freut den Betrachter, dass es die Selbstsuechtige Partei zerreisst, die schon soviel Schaden angerichtet hat, andererseits ist man besorgt, wieviel Schaden sie im Niedergang noch anrichten wird?

    Bis sich der Waehler endlich zu einer echten Wende aufgerafft hat.

    Ein grausliches Dahinsiechen in dieser Republik. Dieser Republik?

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 07:22

    Ich frage mich aufgrund der letzten Aussagen und der starrköpfigen Weigerung, zurückzutreten, ob Häupl überhaupt noch amtsfähig ist? Bekanntlich hinterlässt jahrzehntelanger Alkohol-Abusus körperliche Schäden, die sich in Form eines organischen Psychosyndroms äußern können.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 03:26

    .....gegen die FPÖ spricht, außenpolitisch die absurde Liebe der Blauen für den russischen Diktator…..???

    (Wird solches ähnlich, nicht auch Trump vorgeworfen?) Und der Versuch normale Beziehungen zu anderen Staaten anzustreben, ist m. E. noch keine "Liebschaft".

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 16:14

    A.U. schreibt:

    "Wogegen nur außenpolitisch die absurde Liebe der Blauen für den russischen Diktator spricht, ....."

    Ich werde nie verstehen, warum für unseren Blogmaster PUTIN so ein rotes Tuch ist. Nach dem Krieg war---wie sollte es auch anders gewesen sein!---die Aversion gegen die Russen verständlicherweise sehr, sehr, sehr groß.
    Aber die Russen von heute sind, Gott sei Dank, andere, als die Russen unter LENIN und STALIN! Und auch Putin ist NICHT Stalin!

    Rußland gehört nun einmal rein geographisch zu Europa---zumindest der Teil auf dieser Seite des Urals. Wir sind NACHBARN, was man von den Amerikanern wirklich nicht behaupten kann. Und unter Nachbarn ist man gut beraten, auf freundliche, gutnachbarschaftliche Weise auszukommen.

    Die USA sind Brandstifter par excellence und haben nichts anderes im Sinn, um ihres Machterhalts die europäischen Staaten und Rußland auseinander zu dividieren.

    MMn ist es unbedingt notwendig, den russischen Bären nicht unnötig zu reizen, wie es die USA ständig tun und auch von uns Europäern VERLANGEN! Ich wollte, man könnte die USA aus Europa loswerden! Gute Nachbarschaft ist auf Dauer wichtiger als die falsche, geheuchelte Freundschaft mit Leuten, die weit weg wohnen und nur die eigenen Interessen verfolgen.

    Ich finde das gute Verhältnis der Freiheitlichen mit Rußland für sehr positiv.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 08:36

    Vollkommen unverständlich ist mir die Tatsache das der FPÖ zuerst vorgeworfen wird keine Auslandskontakte zu pflegen, jetzt wird ihr vorgeworfen mit Politikern zu sprechen wie den "Diktatoren" Putin, Trump, Orban und vor allem die Pfui Gack Leute die eine derzeitige EU Diktatur kritisch hinterfragen.
    Auch der Vorwurf die FPÖ hätte kein Programm oder Wirtschaftskompedenz geht ins Leere, oder man ist einfach zu faul FPÖ Programme zu lesen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 08:46

    Dr. Unterberger vergisst auf die treuesten der treuen SPÖ-Wähler: die Pensionisten.

    Da die SPÖ bei den anderen Stammwählergruppen verliert wird sie verstärkt auf die Pensionisten setzen. Und da kräftig Wahlzuckerl verteilen.

    Wahrscheinlich wird vor der nächsten Wahl wiederum ein Pensionistenbrief verschickt werden mit der Botschaft: "Wählt die SPÖ, nur wir garantieren die Auszahlung der Pensionen."


    Diese Methode hat sich schon 1995 beim Vranitzky-Pensionistenbrief bewährt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2017 06:40

    Die Mehrzahl der Österreicher - nicht aber die Tagebuchleser - sind der Politik und der Parteien überdrüssig. Denn die in den Gremien getroffenen Entscheidungen werden sehr oft nicht für gut empfunden bzw. verstanden.
    Die Parteien wiederum sind nur an guten Ergebnissen bei Neuwahlen interessiert, daher gibt es keine - wenn auch oft erst mittel- und langfristig wirkende guten Ergebnisse. Vielmehr versuchen Berater der Parteien mit dubiosen Tipps und Tricks die potentiellen Wähler zu täuschen. Sehr bedenklich sind dabei die Regierungsinserate sowie die Beherrschung der staatlichen Zwangsmedien ORF.
    Eigentlich sollten die geringen Wahlbeteiligungen für die Parteien eine Warnung sein, dass die Politikverdrossenheit stark zunimmt. Aber dies ist ihnen völlig egal, denn damit bleibt man unter sich.
    Trotzdem wird demnächst der Ausruf kommen: "Es reicht".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2017 08:16

    Strache verhindern, ein völlig neuer Slogan und noch dazu so konstruktiv - verhindern. Das ist die Strategie des großen Häupl, der dasselbe will, wie Mitterlehner, noch einen Tag länger im Amt bleiben. Häupl ist der Mitterlehner der Sozis. Kern? Nur eine Flipperkugel, von von Spinn-Doc zu Spinn-Doc saust.

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  1. Enigma47 (kein Partner)
    01. April 2017 14:30

    Macht eure Augen auf um zu sehen, sonst werdet ihr sie noch brauchen um zu weinen!

  2. Theosoph343 (kein Partner)
    01. April 2017 11:24

    Wir brauchen eine ökologische und konservative Politik. Zum Beispiel könnten Autos gebaut werden mit einer Lebensdauer von 200 Jahren. Dem geplanten Verschleiß (bitte googeln) muss begegnet werden. In Verbindung mit weiteren ökologischen Maßnahmen kann die berufliche Arbeitszeit reduziert werden auf höchstens 5 Stunden pro Woche. Zum Beispiel könnten in der Pflege 50-mal weniger Menschen arbeiten, weil viele sogenannte "Altersgebrechen" vom Menschen selbst verschuldet sind. Nicht-berufliche Tätigkeit muss gefördert werden. Außerdem brauchen wir Traumyoga (bitte googeln). Es ist möglich, Träume zu steuern, ohne dass es zu einem (möglicherweise gefährlichen) luziden Traum kommt.

  3. Unterbergers Lügen (kein Partner)
    01. April 2017 09:13

    " ... russischen Diktator ..."

    Wer ist denn das?

    • Andromeda (kein Partner)
      01. April 2017 11:29

      Putin! Wer sonst?
      Jedes Land hat einen Diktator.
      Die Türken ihren Erdogan.
      Die Piefke ihre Mutti.
      Und wir unseren Schaffner.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. April 2017 13:35

      Andromeda, der Mann in der Schaffneruniform ist kein Diktator. Die Sonne steht tief, da werfen auch Zwerge lage Schatten.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    01. April 2017 08:16

    Strache verhindern, ein völlig neuer Slogan und noch dazu so konstruktiv - verhindern. Das ist die Strategie des großen Häupl, der dasselbe will, wie Mitterlehner, noch einen Tag länger im Amt bleiben. Häupl ist der Mitterlehner der Sozis. Kern? Nur eine Flipperkugel, von von Spinn-Doc zu Spinn-Doc saust.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      01. April 2017 11:21

      Durchlauchtigster Herr! Es ist immer wieder lehrreich und erfreulich, Eure Sottisen zu lesen. Auch wenn unsereiner nur noch selten in diesem Palais unter dem Berge vorstellig wird.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. April 2017 13:34

      Imperator, ich bin hier auch nur Besucher. Erfreut, von Euch zu hören.

  5. machmuss verschiebnix
    30. März 2017 21:42


    Teil 6:
    - der eigentlich vor Teil 4 hingehört, in Erich Bauers erstaunlicher
    Abhandlung über die geopolitische Großwetterlage rund um die Ukraine .

    Was sind die Verbündeten der USA wert, wenn man die immer intensiver
    werdende Allianz zwischen den ehemals "eiserne Miene Nachbarn"
    Rußland und China betrachtet.

    Japan wird dann SICHER NICHT für die Amis den Kopf hin halten, wo
    es doch selber zwischen den beiden Blöcken sein Auskommen finden
    muß ! Und Australien ? Werden die Australier so dumm sein, sich
    zum x-ten mal in einen Krieg rein-theatern zu lassen, der - wie schon
    so viele Kriege davor - NICHT DER IHRE ist ?@!

    Und die USA ? Verhaßt in der ganzen Welt, nur in den angelsächsischen
    Ländern zumindest gelitten, aber keinesfalls gemocht !
    Im asiatischen Raum werden zwar die Touristen angelächelt, aber die USA
    sind dort verhaßt, genauso wie im gesamten lateinamerikanischen Archipel.

    So wie Amerika rund um den Globus die Nationen ausbombt, so baut und
    investiert China sie hingegen auf; z.B. mit einer Bahnlinie durch Brasilien,
    Bolivien, Peru - vom Atlantik bis zum Pazifik - und läuft den Amis überall den
    Rang ab - die Investoren aus China treten erstaunlich seriös auf und lassen
    weit weniger den "Chef" raushängen, als US- od. deutsche Firmen.

    http://www.thedialogue.org/blogs/2016/06/update-twin-ocean-railway/

    Allein das Tempo, mit dem die Chinesen über den ganzen Erdball ihre
    Dollar-Reserven verbauen und dazu verwenden, sich strategische Partner
    zu schaffen, das allein müßte der US-Administration die Schweißperlen
    auf die Stirn treiben - aber was tun sie - bleiben am Feindbild Rußland
    hängen, als schrieben wir noch das Jahr 1956 !@?


    Was sich aber in den Jahren seit anbeginn des Rußland-Boykott zwischen
    Peking und Moskau getan hat, DAS ist die Grundlage für eine unabwendbare
    Neuordnung der geopolitischen Machtverteilung ! ! !

    Der erste Meilenstein war Chinas Initiative der AIIB :
    https://www.aiib.org/en/index.html wo sogleich auch einige EU-Länder
    aufgesprungen waren.
    Dann kamen noch viele kleine Investment-Deals der Chinesen im 2stelligen
    Mrd.-Bereich und letzthin auch ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl einer
    Unterstützung für Rußland. All das scheinen die USA zu ignorieren ?@!
    Der pööhse Feind bleibt Putin, obwohl ausgerechnet er sehr besonnen,
    aber mit prickelnder Schläue alle bisherigen Fall-Gruben der USA-Strategen
    hinter sich gelassen hat ! ! ! !

    Hier noch ein paar Links zum Thema Annäherung Peking Moskau :

    Ukraine: Peking steht in der Krim-Krise hinter Moskau:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article125605523/Peking-steht-in-der-Krim-Krise-hinter-Moskau.html

    Russland stellt sich im Streit um Südchinesisches Meer hinter China :
    http://der-farang.com/de/pages/russland-stellt-sich-im-streit-um-suedchinesisches-meer-hinter-china

    China fordert USA auf, Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine zu beenden :
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/eric-zuesse/china-fordert-usa-auf-stellvertreterkrieg-gegen-russland-in-der-ukraine-zu-beenden.html


    Militärbündnis: China und Russland nähern sich strategisch an:

    Während der Westen versucht, Russland zu isolieren, stellt sich China an die Seite Wladimir Putins. Hinter den Kulissen arbeiten Moskau und Peking bereits an Plänen für ein militärpolitisches Bündnis - eine Allianz, die die Kräfteverhältnisse auf der Welt dramatisch verändern kann.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/militaerbuendnis-china-und-russland-naehern-sich-strategisch-an-a-959430.html

    • machmuss verschiebnix
      30. März 2017 22:00

      Jedenfalls hat Europa längst die Chance verpaßt, sich im wirtschaftlichen
      Gleichschritt mit Moskau eine goldene Nase zu verdienen ! Europa wurde
      durch den Sozialismus degeneriert und Amerika hat sich aufgrund der
      unermeßlichen Gier seiner Finanz-Eliten "zutode gerüstet" und die
      Investitionen im eigenen Land sind ausgetrocknet.

      Erich Bauer hat recht - die USA werden mit absoluter Sicherheit einen
      Weltkrieg auslösen - impeachment of Trump (oder es kommt der Einzeltäter)
      und dann geht's ab nach Nahost (wenn Israel es so will )

    • Erich Bauer
      31. März 2017 08:07

      Danke für Ihre wertvollen Ergänzungen. Sie haben mit Ihrem Beitrag den "westlichen" NATO-"Kämpfern", an den Tatstaturen, die knallharte Realität, vor Augen geführt. Wir dürfen allerdings berechtigte Zweifel haben, ob diese geopolitischen "Unguided Missiles" das sehen können. Vollkörper Burka-Tarnung mit nur schmalen Sehschlitz - und der noch mit einem Gitternetz "geschützt" - lässt nur eine esoterische Innensicht zu...

      Sie erwähnen Präsident Trump. Der Grund für die massiven Angriffe des "Deep State" auf ihn, liegt glasklar auf der Hand. "America First" - im Sinne und Verständnis von Präsident Donald Trump - ist denen UNERTRÄGLICH. Sie sind dazu verdammt, ihre Kriegsfratze zu offenbaren...

  6. Undine
    30. März 2017 16:14

    A.U. schreibt:

    "Wogegen nur außenpolitisch die absurde Liebe der Blauen für den russischen Diktator spricht, ....."

    Ich werde nie verstehen, warum für unseren Blogmaster PUTIN so ein rotes Tuch ist. Nach dem Krieg war---wie sollte es auch anders gewesen sein!---die Aversion gegen die Russen verständlicherweise sehr, sehr, sehr groß.
    Aber die Russen von heute sind, Gott sei Dank, andere, als die Russen unter LENIN und STALIN! Und auch Putin ist NICHT Stalin!

    Rußland gehört nun einmal rein geographisch zu Europa---zumindest der Teil auf dieser Seite des Urals. Wir sind NACHBARN, was man von den Amerikanern wirklich nicht behaupten kann. Und unter Nachbarn ist man gut beraten, auf freundliche, gutnachbarschaftliche Weise auszukommen.

    Die USA sind Brandstifter par excellence und haben nichts anderes im Sinn, um ihres Machterhalts die europäischen Staaten und Rußland auseinander zu dividieren.

    MMn ist es unbedingt notwendig, den russischen Bären nicht unnötig zu reizen, wie es die USA ständig tun und auch von uns Europäern VERLANGEN! Ich wollte, man könnte die USA aus Europa loswerden! Gute Nachbarschaft ist auf Dauer wichtiger als die falsche, geheuchelte Freundschaft mit Leuten, die weit weg wohnen und nur die eigenen Interessen verfolgen.

    Ich finde das gute Verhältnis der Freiheitlichen mit Rußland für sehr positiv.

    • Erich Bauer
      30. März 2017 18:21

      Wir leben in einer Zeit der zunehmenden Unsicherheit. Die Dinge treiben auf eine Entscheidung zu. Niemand weiß, wie das Ergebnis aussehen wird. Ich werfe unserem Blogmaster keineswegs seinen Standpunkt vor. Was ich ihm "vorwerfe", ist das Schweigen über seine Informationen - die ihm sicher nahegebracht werden - wie dieser Standpunkt begründbar ist. Allerdings habe ich aber auch Verständnis, dass er das in seiner Position nicht tut.

      Die sattsam bekannten, wie mit einem Rosenkranz runtergeleierten Mainstream-Gebete, dass PUTIN ein "Diktator" sei, ist keine intellektuelle Herausforderung. Genügt bestenfalls indoktrinierten Couch-Potatoes.

    • otti
      30. März 2017 20:17

      liebe Undine - ich darf einen Beitrag von mir wiederholen. Die Informationsquelle ist meiner Einschätzung nach 100 % OK. Ich kann sie allerdings nicht angeben.

      Ein hoher Diplomat der russischen Regierung hat in einem Gespräch, nach mehrmaligen Rückfragen bestätigt, daß die GRÖSSTE Angst der Amerikaner seiner Ansicht nach darin besteht, daß deutsches know how, deutsche Technik und deutsche Korrektheit sich mit den nahezu unerschöpflichen Ressourcen Russlands zusammenfinden könnten. Auf Jahrhunderte hinaus wäre Wachstum und Wohlstand garaniert. Und dieses Zusammenwachsen soll mit allen Mitteln verhindert werden.

      Ob das jetzt die Phantasie eines Einzelindividiums ist oder mehr ?????

    • Undine
      30. März 2017 20:23

      @otti

      Da paßt perfekt dieses Video:

      "STRATFOR - George FRIEDMANS Rede auf deutsch und PUTINS Gegendarstellung | komplett vertont"

      https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w

      Die USA sind seit mehr als 100 Jahren bestrebt, einen KEIL zwischen Deutschland und Rußland zu treiben---bisher hat das bestens funktioniert!

    • otti
      30. März 2017 22:00

      DANKE UNDINE FÜR DEN LINK !!!! STRATFOR

      und an die Kommentatoren in diesem Blog !!!!

      ein ehrliches, ein inniges Bekenntnis:
      je mehr ich Eure/Ihre Beiträge lese, desto bescheidener werde ich !

    • Unterbergers Lügen (kein Partner)
      01. April 2017 09:16

      @Undine, weil der Unterberger seit den 1970ern auf der Gehaltsliste der CIA steht.

      Zusammen mit dem Schulmeister und dem Chorherr ist er die Deckschleuder der 5. Kolonne der US Regierung.

    • fxs (kein Partner)
      01. April 2017 18:48

      George Friedman vom Strategieinstitut Stratfor spricht offen aus, dass eine Allianz zwischen Deutschland und Russland die einzige Macht wäre, die die Anglo-Amerikanische Weltherrschaft gefährden könnte, und aus diesem Grund unter allen Umständen zu verhindern ist.
      www(.)youtube(.)com/watch?v=z5SjPLJOjqc

  7. Undine
    30. März 2017 14:42

    Ich weiß, @Erich Bauer hält nichts von Sternderln---er bekäme nämlich sonst einen großen Sack voll für seine 5-teilige Analyse zum Thema Rußland / USA / EU!

    Einen Absatz möchte ich hervorheben, weil mir dieser so besonders bedeutungsvoll erscheint, denn die Geschicke der Menschheit werden zwar wohl von "Menschen" gelenkt, die aber ihrerseits alles Menschliche eingebüßt haben und zu besitzergreifenden Charakterschweinen verkommen sind, die nur ihre eigenen Interessen im Sinne haben; mit dieser Charakterisierung meine ich die zahllosen Drahtzieher in den USA, denn auf russischer Seite gibt es fast nur Putin alleine; er hat allerdings genug USA-Drahtzieher eingeschleust bekommen, gegen die er sich stellen muß. PUTIN würde nicht von sich aus die Welt ins Chaos stürzen, während die USA und deren engste Freunde dies ja ständig tun: Wo die Amis waren, hinterlassen sie Chaos und verbrannte Erde. Beispiele dafür gibt es genug.

    @Erich Bauer schreibt:

    "Es ist klar, dass Washington nicht von Idioten geleitet wird. Die Vereinigten Staaten sehen die Situation, in der sie sich befinden, ganz genau. Russland möchte sehr wohl mit den Vereinigten Staaten - auf gleicher Augenhöhe – zusammenarbeiten. [Anm.: Das ist ja nichts Verwerfliches, oder?] Das aber ist für die Vereinigten Staaten nicht akzeptabel. Die Eliten (Deep-State) in den Vereinigten Staaten haben sich an den Status als Besitzer der Welt gewöhnt. Sie verstehen WIRKLICH nicht, wie jemand sie herausfordern kann. Für die herrschenden politisch/bürokratischen Eliten ist der Wechsel von einem Land, das über das Schicksal „unterlegener“ Völker entscheidet, hin zu einem, das mit anderen auf gleicher Ebene steht UNERTRÄGLICH. Und so betrachten die Vereinigten Staaten – im Gegensatz zu Russland, das Frieden BRAUCHT – Krieg als unvermeidbar, oder UNVERZICHTBAR."

    • Erich Bauer
      30. März 2017 15:11

      Danke dafür, dass Sie dieser "Abhandlung", die schon länger in meinem Archiv vor sich "hingilbte", Ihre Aufmerksamkeit schenkten.

  8. Erich Bauer
    30. März 2017 12:11

    TEIL 5: Neukonfiguration

    Die Umstände machen es extrem unwahrscheinlich, dass die Befürworter eines unabhängigen Staates NovoRossia, ihre Wünsche erfüllt sehen werden. Angesichts des Ausmaßes der erwarteten Feuersbrunst ist es nicht sonderlich schwierig, das Schicksal der Ukraine im Großen und Ganzen festzustellen. Aber, zugleich wird es nicht billig zu haben sein. Es ist nur logisch, dass die Russen fragen, warum müssen Russen, die wir vor den „Nazis“ gerettet haben, und die in NeuRussland leben, in einem eigenen Staat existieren. Wenn sie in einem EIGENEN Staat leben, warum sollte Russland deren Städte und Fabriken wieder aufbauen? Die einzig vernünftige Antwort: NovoRossia sollte ein Teil Russlands werden. Im Laufe der Zeit wird sich die Frage stellen, wenn ein Teil der Ukraine sich Russland anschließen kann, warum nicht das ganze Land? Allein, wenn sich diese Frage stellt, wird die EU – für die Ukraine - nicht länger eine Alternative zur Eurasischen Union sein.

    Konsequenterweise wird die Entscheidung der Ukraine, sich Russland anzuschließen, von einer vereinigten, föderalen Ukraine getroffen werden müssen und nicht von einem Gebilde ohne klaren Status, wie das jetzt der Fall ist.

    Es ist sicher verfrüht die Grenzen neu zu zeichnen. Aber, wenn die Vereinigten Staaten es schaffen den Konflikt auf die EU auszuweiten – und das werden sie versuchen – wird die finale Lösung der territorialen Frage mindestens einige Jahre dauern. Vielleicht auch viel, viel länger.

    Vielleicht bekommt auch Österreich wieder sein Ukraine-Häppchen… (kleiner Scherz)

  9. Erich Bauer
    30. März 2017 12:10

    TEIL 4: Brandgefahr

    Europa kann die Vereinigten Staaten nicht konfrontieren. Aber, es hat eine horrende Angst vor einer zerstörten Ukraine. Daher versuchen Merkel und Hollande US-Forderungen zu sabotieren (Minsk-Vertrag). Man versucht, wenn schon keinen Frieden, so doch einen halbwegs dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen.

    Wenn die Ukraine in Brand gerät, dann brennt sie schnell. Und wenn die EU – aus Sicht der USA – ein zuverlässiger Partner Russlands werden möchte, der, wenn auch NICHT dazu bereit ins russische Lager zu WECHSELN, so doch wenigsten dazu eine NEUTRALE Position einzunehmen, wird Washington seiner Strategie zufolge verpflichtet sein, EUROPA in Brand zu stecken. Denn für die Vereinigten Staaten ist ein Bündniswechsel oder eine neutrale EU-Position gleichermaßen inakzeptabel!

    Es ist klar, dass eine Serie von Bürgerkriegen und Kriegen zwischen den Staaten auf einem Kontinent, der voll mit allen Arten von Waffen ist, und wo mehr als eine halbe Milliarde von Menschen leben, weitaus schlimmer wäre, als ein Bürgerkrieg in der Ukraine. Es ist absolut nicht in Russlands Interesse eine Feuersbrunst vom Atlantik bis in die karpatischen Berge zu haben. Daher ist es Putins Ziel, soweit wie möglich die schlimmsten Auswirkungen eines Großbrandes in der Ukraine und in Europa zu verhindern. Und das ist nicht ganz unmöglich…

    Wenn die Vereinigten Staaten einen Brand legen WOLLEN (dann tun sie das) ist es notwendig einen Brand schnell zu löschen und die wertvollsten Strukturen zu retten. So betrachtet Putin – um Russlands legitime Interessen zu schützen – Frieden als äußerst wichtig. Aber, weil Frieden irgendwann nicht länger möglich ist, die Waffenstillstände immer theoretischer und brüchiger werden, braucht Putin, sobald wie möglich, ein Ende dieses stattfindenden Ukraine-„Krieges“ (mit niedriger Intensität).. Hätte man noch vor einem Jahr einen Kompromiss erreichen können, so wäre dieser zu günstigen Bedingungen für den WESTEN gewesen. Russland hätte seine Ziele immer noch erreicht, wenn auch etwas später. Aber, da wären kleine Zugeständnis nötig gewesen. Nun ist das nicht mehr möglich und die Bedingungen für den Westen werden zunehmend schlechter. Eine Sache hat sich verändert. Aber, sie ist von höchster Bedeutung für Russland: Die ÖFFENTLICHE Meinung. Die russische Gesellschaft sehnt sich (noch eher unterschwellig) nach Sieg und Vergeltung. Und Putin muss das strikt beachten. Denn die russische Bevölkerungsmehrheit hat einzig und allein nur in die Person Putin Vertrauen – nicht in die Institutionen. Deshalb muss die Niederschlagung des „Nazitums“ in der Ukraine, selbst wenn sie nur diplomatischer Natur sein sollte, klar und unzweifelhaft sein – dahin steuert der Volkswille. Nur unter dieser Bedingung ist ein russischer Kompromiss möglich… Ohne diesen Kompromiss wird ein Krieg in der Ukraine möglich. Wie dieser Krieg dann geführt wird, ob mit Brachialeinsatz oder mit schmerzhaften, aber doch großräumigeren, „Nadelstichen“, ist bis jetzt ein Geheimnis der militärischen Planung. in jedem Fall würde dieser Krieg auf Europa überschwappen.

    Man kann nur vermuten wer effektiver sein wird, die Amerikaner mit ihrem Benzinkanister oder die Russen mit ihrem Feuerlöscher. Eines ist aber absolut klar. Die Friedensinitiativen der russischen Führung werden nicht nur durch deren Wünsche, sondern durch deren tatsächlichen Fähigkeiten begrenzt sein. Es ist sinnlos gegen den Willen des Volkes, oder den Lauf der Geschichte anzukämpfen. Aber, wenn beides zusammenfällt, dann ist das Einzige was ein weiser Politiker tun kann, den Willen des Volkes und die Richtung des geschichtlichen Prozesses zu verstehen und zu versuchen, das um jeden Preis zu unterstützen.

  10. Erich Bauer
    30. März 2017 12:10

    TEIL 3: Die Strategien

    Nuklearmächte können einander nicht direkt konfrontieren. Daher ist die Ressourcenbasis von entscheidender Bedeutung. Nicht zuletzt auch deswegen befanden sich Russland und die Vereinigten Staaten in einem verzweifelten Wettlauf um Verbündete. Diesen Wettlauf hat Russland gewonnen. Die Vereinigten Staaten können nur auf die EU, Kanada, Japan, Australien zählen. Und das auch nur bedingt. In dieser Situation haben die Vereinigten Staaten zwei Optionen.

    Die erste Option schien großes Potential zu haben, und wurde von ihnen – seit den Anfängen der Ukraine-Krise – eingesetzt. Es war ein Versuch Russland zu zwingen zwischen einer schlechten Situation zu wählen und einer noch schlechteren. Russland wäre gezwungen einen „Nazi“-Staat an seiner Grenze zu akzeptieren und somit einen dramatischen Verlust von internationaler Bedeutung, Glaubwürdigkeit und Vertrauen hinzunehmen. Die noch schlechtere Situation wäre ein militärisches Eingreifen von Russland in der Ukraine gewesen. Die ganze Welt hätte aufgeschrieen und der Aufwand von militärischen und wirtschaftlichen Ressourcen – in der Ukraine - hätte Russland in absehbarer Zeit ausgeblutet. Russland hat das vermieden. Es sind nun die Amerikaner, die für das Kiewer Marionetten-Regime aufkommen müssen. Ein Aufwand, der gar nicht mehr „lustig“ ist…

    Rückblickend wird es nun klar, warum EUSA sich so bemüht haben – und noch immer bemühen – Russland in einen Krieg um die Ukraine zu locken. Das ist nicht gelungen… Der vielfach vorgebrachte Vorwurf, an EUSA, man betreibe „Kriegstreiberei“ stimmt daher nur bedingt. In den Logen-Bänken hätte man ziemlich gelassen das Schauspiel von der russischen Eroberung Kiews bestaunt. Auf den billigen Plätzen hätte es natürlich ein „Gehüpfe“ gegeben. Militärisch eingegriffen hätte EUSA sicher nicht.

    So setzen nun die Vereinigten Staaten die zweite Option ein. Sie ist so alt wie die Gebirge. Das was man nicht halten kann und vom Feind genommen werden wird, muss so weit wie möglich ZERSTÖRT werden! Sodass der Sieg für den Feind so teuer wird wie eine Niederlage.

    Die Vereinigten Staaten haben daher aufgehört mit irgendwas, was über politische Rhetorik hinausgeht, der Ukraine zu helfen, während sie Kiew ermutigen den Bürgerkrieg aufs ganze Land auszuweiten. Die Ukraine muss brennen. Nicht nur in Donezk und Lugansk, sondern auch in Kiew. Die Aufgabenstellung ist einfach. Die soziale Infrastruktur soweit wie nur irgend möglich zu zerstören und die Bevölkerung so gerade noch am Rand des Überlebens zu halten. Dann wird die ukrainische Bevölkerung aus Millionen Hungernden, Verzweifelten und schwer Bewaffneten bestehen, die sich gegenseitig für etwas Essbares umbringen.

    Ab diesem Punkt würde für Putin ein logischer Verbündeter auftauchen - in der Gestalt der EU. Da die Vereinigten Staaten immer versucht haben europäische „Mittel“ im Kampf gegen Russland einzusetzen, erreicht die EU, ohnehin schon geschwächt, den Punkt der Erschöpfung und muss sich ihrer eigenen langwährenden Probleme zuwenden. Wenn Europa an seiner Ostgrenze eine völlig zerstörte Ukraine vorfindet und Millionen Bewaffnete nicht nur nach Russland, sondern auch in die EU fliehen und nette Hobbys wie Drogenhandel, Waffenhandel und sonstige Geschäftsmodelle mitbringen, dann wird die EU nicht überleben. Russland hat dagegen mit NovoRossia einen Puffer und wird nicht so stark betroffen sein.

  11. Erich Bauer
    30. März 2017 12:09

    TEIL 2: Der Beginn

    Die Konfrontation entwickelte sich ganz langsam. Die erste „Orangen-Revolution in der Ukraine schien Russland hinten vorbei zu gehen. 2008 setzte Russland sein Militär in Ossetien und Abchasien gegen den US-Verbündeten Georgien ein. 2012 zeigte Russland, mit ihrer Kriegsflotte, erstmals vor Syrien Flagge. Nach dem „Maidan“ 2014 begab sich Russland in eine offene Konfrontation mit Washington. Die Beziehungen verschlechterten sich rapide und erreichten umgehend den Punkt, bei dem man sich vor dem Nuklearen Zeitalter automatisch den Krieg erklärt hätte. Putin ließ sich zu jedem Zeitpunkt auf genau das Ausmaß an Konfrontation ein, mit dem Russland zurecht kam. Sollte Russland das Ausmaß der Konfrontation NICHT mehr begrenzen, dann bedeutet das, dass Putin der Ansicht ist, dass Russland im Sanktionskrieg, im Informationskrieg, im Bürgerkrieg in der Ukraine und im Wirtschaftskrieg gewinnen KANN. Dies ist die Schlussfolgerung auf die Frage was Putin will - was er erwartet. Er erwartet zu GEWINNEN. Und er wählt einen wohlüberlegten Ansatz. Und er ist bestrebt, überraschende Entwicklungen vorherzusehen. Man kann sicher sein, dass die russische Führung, als sie beschloss, dem Druck der Vereinigten Staaten nicht nachzugeben, sondern ihm entgegenzutreten, eine doppelte, wenn nicht eine dreifache Gewissheit hatte… zu gewinnen. Das politisch/diplomatische Verhalten der EU, gegenüber Russland, ab dem „Maidan“, könnte man ohne Übertreibung als „euphorisch“ bezeichnen. Die EU (=Deutschland) war sich absolut sicher auf der Siegerseite zu stehen – zusammen mit den Vereinigten Staaten.

    Die Entscheidung der russischen Führung in einen Konflikt mit Washington zu gehen, fiel aber nicht 2012, 2013 oder 2014, sondern 2008. Der Georgien-Krieg 2008 war eine Herausforderung, die die Vereinigten Staaten nicht ungestraft lassen KONNTEN. Danach sind Preis und Risiko für beide Seiten gestiegen. Von 2008 bis 2010 sind die Fähigkeiten der Vereinigten Staaten, nicht nur die militärischen, oder wirtschaftlichen, sondern insgesamt, gesunken. Während die Russlands sich erheblich verbessert haben. Mit jedem weiteren Jahr wurden die Vereinigten Staaten schwächer und Russland stärker. Putins Absicht ist es den Frieden, oder zumindest den Anschein des Friedens so lange wie möglich zu bewahren. Frieden ist vorteilhaft für Russland, da ohne enorme Kosten das gleiche politische Ergebnis erreicht werden kann.

    Das ist auch der Grund weswegen Russland immer wieder Friedensangebote macht. Ebenso wie die Junta in Kiew kollabieren wird, wenn im Donbass Frieden herrscht, sind auch die militärisch-industriellen Komplexe, und das von den Vereinigten Staaten geschaffene globale Finanzsystem zur Selbstzerstörung verurteilt, wenn in der WELT Frieden herrscht. Russlands handeln lässt sich gut mit der Sun Tzu-Maxime beschreiben: Der größte Sieg ist derjenige, der ohne Schlacht errungen wird.

    Es ist klar, dass Washington nicht von Idioten geleitet wird. Die Vereinigten Staaten sehen die Situation, in der sie sich befinden, ganz genau. Russland möchte sehr wohl mit den Vereinigten Staaten - auf gleicher Augenhöhe – zusammenarbeiten. Das aber ist für die Vereinigten Staaten nicht akzeptabel. Die Eliten (Deep-State) in den Vereinigten Staaten haben sich an den Status als Besitzer der Welt gewöhnt. Sie verstehen WIRKLICH nicht, wie jemand sie herausfordern kann. Für die herrschenden politisch/bürokratischen Eliten ist der Wechsel von einem Land, das über das Schicksal „unterlegener“ Völker entscheidet, hin zu einem, das mit anderen auf gleicher Ebene steht UNERTRÄGLICH. Und so betrachten die Vereinigten Staaten – im Gegensatz zu Russland, das Frieden BRAUCHT – Krieg als unvermeidbar, oder UNVERZICHTBAR.

  12. Erich Bauer
    30. März 2017 12:07

    TEIL 1: Die Positionen

    Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um einen nachhaltigen, strategischen Sieg: Russland oder USA. Das Ergebnis wird den gesamten Planeten betreffen und die Weltordnung neu konfigurieren. Die Entscheidung fällt in der UKRAINE – oder was noch davon übrig ist – oder noch übrig bleiben soll. Kontinental-Europa hat sich aus dem Spiel genommen, aber vielleicht war es sowieso NIE im Spiel.

    Um zu verstehen, was die Politiker Washington/Moskau/Berlin wollen, muss man sich die Frage stellen, welchen Zweck ein Bürgerkrieg niedriger Intensität mit gelegentlichen Waffenstillständen (Verschnaufpausen) verfolgt. Die Rede ist hier vor allem von der Ukraine. Das brisanteste Pulverfass in Europa. Die Politiker der Ukraine haben definitiv nichts zu entscheiden. In den Schlüsselstellen/Ministerien/Institutionen sitzen die Amerikaner. Das ist schon längst nicht mehr verborgen. Ebenso steht außer Streit, dass die Separatisten der DVR und LVR von Russland unterstützt werden. Auch die Russen vertreten dort also ihre Interessen.

    Nun zur Position der EU (=Deutschland). Die EU hätte den Krieg verhindern können. Dies hätte die EU zu einem unabhängigen geopolitischen Spieler machen können. Aber, die EU ließ die Gelegenheit verstreichen und verhielt sich stattdessen wie ein getreuer Vasall der USA. Das Ergebnis ist, dass Europa am Rande eines furchtbaren Aufstandes steht. Es hat in den folgenden Jahren die „Chance“, dass es das gleiche Schicksal wie die Ukraine erfährt. In der Tat kann Europa heute wählen, ob es ein verlängerter Arm der USA bleiben, oder näher an Russland heranrücken will. Europa könnte, in dem einen Fall, „Russland-Haus“, mit ein paar Schrammen davonkommen. Wie z.B. der Verlust von einigen Ländern in den Randzonen. Oder aber es wird komplett zusammenbrechen. Realistischerweise muss man davon ausgehen, dass die EU ihren Verbündeten-Status zu den USA beibehält. Und das macht den Zusammenbruch nahezu unver m e i d l i c h. Das wird in der Folge noch hinreichend begründet.
    Was uns interessieren sollte, ist die maßgebliche Sicht der geopolitischen Front… USA/Russland. Die in der Tat um den SIEG für eine neu zu konfigurierende Weltordnung KÄMPFEN. Ganz illusionslos kann man feststellen, dass wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Mit Netzwerken (Cyber-War) im Zentrum.

    Die US-Position ist klar erkennbar. Washington verpasste in den 90ern die einzige Gelegenheit, das Wirtschaftssystem des kalten Krieges ohne jedes Hindernis zu reformieren, um solchermaßen die lauernde Krise im System abzuwenden. Man entschied sich jedoch weiterhin endlos Dollar zu drucken. Damit konnten die Vereinigten Staaten den Todeskampf nur noch verlängern… Durch Plünderung der Welt. Zuerst fiel man über Länder der dritten Welt her. Dann über potentielle „Mitbewerber“. Dann über Alliierte und sogar eigene Freunde. Dieses Plündern konnte nur so lange weitergehen, solange die Vereinigten Staaten der unhinterfragte Hegemon – der Herrscher der Welt – blieben.

    Der Zusammenstoß wurde unvermeidlich als Russland begann unabhängige politische/wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Und dieser Zusammenstoß kann NICHT in einen Kompromissfrieden enden. Ein Kompromiss würde für die USA einen freiwilligen Verzicht für seine Herrschaft bedeuten und schnell zu einer inneren Systemkatastrophe führen. Nicht nur einer politischen oder wirtschaftlichen, sonder auch zu einer Lähmung der staatlichen Institutionen und zur Unfähigkeit der Regierung zu funktionieren. Mit anderen Worten: zu einer unvermeidlichen Selbstauflösung. Wenn aber die Vereinigten Staaten gewinnen, dann ist es Russland das eine Systemkatastrophe erleben wird…

    Daher wird der Krieg in der Ukraine weitergehen, bis eine Seite gewinnt! Jeder temporäre Waffenstillstand dient nur einer Verschnaufpause und Neuaufstellung. Was ist Russlands Position? Was möchte die russische Führungsspitze erreichen? Und WIE möchte sie es erreichen?

  13. Erich Bauer
    30. März 2017 12:06

    Das obligate Russland(=Putin)-Ferscherl. Ich hab es schon vermisst. Für mich überraschend, mutet es schon ein bisschen „hilflos“ an. Der FPÖ „Russophilie“ zu unterstellen, ist ja in der Tat nicht so ganz unbegründet. Wenngleich ich eher eine light-Version vermute. Junge Burschen in Saft und Kraft können da schon in den Petersburger Klubs geblendet werden. Ein Phänomen, welches auf alle Urlaubsreisenden in allen Gegenden der Welt zur Anwendung kommt. Man beachte nur die begeisterten Kommentare über Kuweit-Reisen…

    Wie dem auch sei. Wenn der FPÖ nur noch die „Russophilie“ entgegengesetzt werden kann, mit dem Zweck den „russophoben“ Bevölkerungsanteil gegen die FPÖ aufzubringen… schaut’s schlecht aus mit der „FPÖ-Verhinderung“.

    Dieses neuerliche „Ferscherl“ hat mich jedenfalls motiviert eine etwas umfangreiche 5-teilige Abhandlung zum „Russland-Haus“ doch hier reinzustellen. Ich muss wohl das Risiko auf mich nehmen, dass die Länge dieses Beitrages bei dem Einen oder der Anderen eine Verstimmung auslöst. Einen entsprochenen Löschantrag nehme ich duldsam zur Kenntnis.

    Aus vielen Notizen, Gesprächen, Kommentaren, Analysen habe ich versucht, eine Zusammenfassung über eine, uns alle betreffende Gefahr, zu erstellen und chronologisch aufzulisten. Ich habe mich bemüht – es wird mir vielleicht nicht ganz gelungen sein - alle Konfliktseiten zu „verstehen“. Also gut: Los geht’s:

    • Helmut Oswald
      30. März 2017 15:22

      Erich - passt schon. To make a long story short - they'll never give up. D'accord. Vollkommen richtig analysiert. Ein paar Verzierungen könnten uU auch andersrum, in der Hauptsache 1-5 Zustimmung. Die viele Mühe gehört belohnt. ***************************************************************!!!
      Und deshalb: auf zum europäischen Bündnis - raus aus NATO und EU!

    • Erich Bauer
      30. März 2017 16:05

      @Helmut Oswald

      Nein, DIE werden NIE aufgeben. Sie sind dazu gar nicht mehr in der Lage. Sie kennen den Willen des eigenen Volkes nicht und sie verstehen auch den Lauf der Geschichte nicht. Es ist wie zwischen dem Pharao und Moses.

    • machmuss verschiebnix
      30. März 2017 20:24

      Danke Erich Bauer, das ist ein echt starker Beitrag !
      +++******************************************+++

  14. Le Monde
    30. März 2017 11:47

    "Er muss nicht nur den europaweiten Sinkflug der Sozialdemokratie mitanschauen", er muss auch den totalen Niedergang der Sozialisten in der zweitgrößten Stadt Österreichs (Graz) mitanschauen: Mit ehemals 51,5 Prozent und einer absoluten Mehrheit in Stadt- und Gemeinderat stellte die einst "stolze" Partei in dieser Stadt noch alle drei Bürgermeister.

    Trotz Kern im Designeranzug im Grazer Wahlkampf gab es dann ein bitteres Erwachen: Die SPÖ Graz flog aus dem Stadtsenat und taugt nicht einmal mehr als kleiner Koalitionspartner. Vielleicht fliegt sie dann 2021 aus dem Gemeinderat. Mir kann es nur recht sein!

  15. Undine
    30. März 2017 10:38

    Ist es uns "echten" Österreichern eigentlich wirklich bewußt, daß so wohl direkt, als auch indirekt in allen Medien---natürlich auch hier im Blog--- tagtäglich das einzige beherrschende Thema die uns überflutenden MOHAMMEDANER und der uns mehr und mehr penetrant zusetzende, unser Leben negativ durchdringende ISLAM sind?

    Ich schätzte mich ja schon glücklich, nur einen einzigen Tag lang NICHT an unsere Kulturbereicherer denken zu müssen! Aber das ist völlig unmöglich, denn sobald ich aus dem Haus gehe, stoße ich auf Gruppen junger Moslems und auf Kopftuchfrauen!

    Auch heute geht es, wie jeden Tag, um die "Migranten"---gemeint sind mit diesem Begriff ja fast immer die Moslems.

    Die MOHAMMEDANER BESTIMMEN unseren ALLTAG in so vielfältiger Form, daß es kein Entrinnen gibt. Wie soll das nur weitergehen?

    Hier einige Beispiele der täglichen KULTURBEREICHERUNG, auf die sicher jeder von uns gerne verzichten würde:

    "Migrant schlich sich in Wiener Kindergarten und randalierte"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023581-Migrant-schlich-sich-Wiener-Kindergarten-und-randalierte?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    "Speck zu nahe neben Mosleminnen verzehrt: Mann vor Gericht"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023573-Speck-zu-nahe-neben-Mosleminnen-verzehrt-Mann-vor-Gericht?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Sobald wir autochthonen Österreicher durch weitere Zuwanderung und Geburtendschihad in der Minderheit sein werden, werde ich ANZEIGE erstatten, wenn Kopftuchfrauen zu nahe bei mir vorbeigehen!

    PS: Ach ja, auch das heutige Thema "Zerrissene SPÖ" fällt in oben genannte Kategorie!

    • Ingrid Bittner
      30. März 2017 11:00

      @Undine: eigentlich sollte man damit nicht warten, bis man in der Minderheit ist, weil dann wird's schwierig.
      Man müsste eigentlich sofort eine Gegenklage einreichen: warum keinen Speck, der ist ein europäisches Kulturgut, teilweise von der EU sogar geografisch geschützt, und sowas muss man doch unterstützen, oder? Sonst verschwindet der Speck noch von ganz und das wollen wir doch nicht. Wenn's keinen Speck mehr gäbe, was gäbe es dann alles nicht mehr auf unserer Speisekarte?
      Keine Grammelknödel, keine Bratwürste, kein Schmalzbrot, kein Schnitzel, keinen Schweinsbraten - alles was halt von der Sau kommt, wäre dann weg. Schade, aber vielleicht führen wir dann Kamelfleisch ein......

    • Undine
      30. März 2017 11:09

      @Ingrid Bittner

      KAMELE haben wir ohnedies schon genug---schauen Sie sich unsere Politiker und Gutmenschen an! Zum Verzehr sind sie allerdings ungeeignet wegen Kontaminierung durch Dummheitsbazillen!

    • franz-josef
      30. März 2017 11:54

      https://de.gatestoneinstitute.org/
      Einige Überschriften u Anmerkungen - interessant zu lesen.
      "Im Jahr 2030 wird einer von drei Menschen auf der Welt ein Muslim sein – das ist eine riesige Bevölkerung", sagt Romanna Bint-Abubaker, Gründerin von Haute Elan, einer Website für züchtige Mode. -
      Deutschlands demografische Zukunft ist muslimisch( Soeren Kern ) und Dschihadis Leben auf Kosten des Sozialstaats des Europas, das sie zu zerstören gelobt haben( Giulio Meotti)
      -------
      Soviel zur wunderbaren Wählervermehrung aus mohammedanischen Fischgründen.

      Mir scheint, der Wahnsinn grassiert seuchenartig.

    • franz-josef
      30. März 2017 21:22

      Ich halte es für immer mehr realistisch, daß dieser Millionenimport Fremder zur Verwendung als "Kanonenfutter" auf beiden od mehreren Seiten gedacht ist. Denn logischerweise werden sie nichts von alldem, das sie nun glücklich anzapfen, mehr bekommen können, wenn die Töpfe leer sind, und das ist absehbar. Moslems sind nicht glücklich in moslemischen Ländern.... Sie bestehen aber darauf, aus nichtmoslemischen moslemische Länder zu machen.
      Wenn die Kassa leer ist , wird es Kampf und Dezimierung aller Menschen geben, weil sich dann die Weltpolizei einmischen muß und Bomber Harris nicht unterscheidet.
      Frage ich zunehmend, wie die Rotgrünen eigentlich ticken. Was wissen die, was ich nicht weiß?

    • franz-josef
      30. März 2017 21:36

      Sollte bescheiden heißen "frage m ich"...

  16. dssm
    30. März 2017 10:37

    Kern ist der Ankündigungsweltmeister, noch dazu von völlig widersprüchlichen Dingen. Schauen wir ob dies der SPÖ Stimmen bringt, wenn ja, dann sind die Wähler Idioten (im so gut passenden altgriechischen Sinne). Wenn nein, dann leben die Spin-Doctores und ihre Patienten auf einem anderen Planeten.

    • El Capitan
      30. März 2017 12:44

      Ein bisserl links als Korrektiv für allzu liberale Tendenzen wird allgemein akzeptiert, aber links-links-links ist ein Schreckgespenst, das Angst macht.

      Schulz hat in D hoch gepokert, als er rot-rot-grün als seine absicht ud Strategie verkündet hat. (Eh kloar, ein ehemaliger Schulversager, Berufsabbrecher und Alkoholiker kann nur mit Hilfe einer linken Partei etwas werden). Rot-rot-grün erschreckt die Menschen aber mehr als es Hoffnung macht.

      Genauso in Ö. Kerns rot-grün-pink-Strategie, die vom roten Plappermäulchen Niedermühlbichler vorzeitig ausgeplaudert wurde, ist ein Schreckgespenst, kein Hoffnungsanker. BK Kern ist diesbezüglich nicht zu beneiden.

    • Franz Olah (kein Partner)
      01. April 2017 12:15

      El Capitan: Die neuesten Umfragen, die unlängst veröffentlicht wurden, zeigen eine steigende Zustimmung für die Kern-SPÖ. Beinahe gleichauf mit der Strache-FPÖ.
      Ich vermute, dass es die gleichen Institute sind, die auch den Wahlsieg der Killary Clinton vorausgesagt haben.

  17. El Capitan
    30. März 2017 10:30

    Die SPÖ ist beschädigt. Wer die Innenpolitik genau verfolgt, diagnostiziert eine schwer traumatisierte Partei. Auch den Grünen geht es nicht gut, und die NEOS kratzen an der Wahrnehmungsgrenze.

    Dreh- und Angelpunkt des Wahlkampfes werden die von Schutzgeldinseraten lebenden Medien sowie ORF und ein wenig Puls 4 sein. Je mehr BK Kern zum James Bond, zum Captain Austria, zum Supermann stilisiert und Minister Kurz zum herzlosen Menschenhasser, zum Faschisten, zum Karrierebubi stilisiert wird, desto näher ist die Wahl.

    Die Medien werden den Schleimer- und Verleumdungsschalter bis zum Anschlag drehen. An vorderster Front der ORF. Mir graust jetzt schon.

    • dssm
      30. März 2017 10:39

      @El Capitan
      Um so mehr verwundert mich, daß weder FPÖ noch ÖVP ein klares und vor allem radikales Programm zum Thema Medien und ORF haben. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß eine Abschaffung der ORF-Gebühr von den Wählern sehr deutlich honoriert würde.

    • franz-josef
      30. März 2017 21:28

      dssm - meiner Meinung kämpft der ORF gut unterstützt um seine Position. Denn: erstens können unsere eigenen bildungsreduzierten Jungen nur mehr mühsam buchstabieren, Literatur gibt es nicht, breites Denken und Schlußfolgern... häh???
      Schnell lesen und Sinn kapieren....leider nein.
      Die importierten Massen beherrschen weder unsere Sprachen, noch können sie sie buchstabieren noch sinnerfassend lesen. So. Was bleibt denn den künftigen Gestaltern der NWO und ihren bezahlten Politruks? Das Bilder-Schauen sprich Fernsehen als Vermittler jener Positionen, die das dumme Volk einnehmen soll.

      Und deshalb wird der ORF weiter zwangsfinanziert werden.

    • Franz Olah (kein Partner)
      01. April 2017 12:12

      dssm: Die FPÖ kämpft sehr wohl gegen den zwangsfinanzierten ORF an. Lesen Sie mal die Kommentare von Petra Steger zu diesem Thema.

      Was denken Sie wer solche Kommentare/Forderungen veröffentlichten würde? Der ORF? Die restlichen Medien? Mitnichten!

      Nur weil man aktuell in den Medien so gut wie gar nichts von der FPÖ liest/hört heißt es noch lange nicht, dass diese sich nicht äußert. Sie wird nur von den Medien weitgehend ignoriert, weil man damit beschäftigt ist die immer öfter auftretenden Terroranschläge und die Kriminalität der Schatzsucher schön zu lügen.

  18. Josef Maierhofer
    30. März 2017 10:28

    'Den Wampo wird's zerreissen' hat heute früh am Keplerplatz ein Sandler geschrien, in einem Disput mit einem Saufkumpanen der 'Keplerplatz-Partie'.

    Man schläft ja auf 'Heute' und 'Österreich' ...

    Nun, die SPÖ ruiniert durch Einbürgerungen Österreich.

    Nun die SPÖ hat die österreichische Gesellschaft schon ruiniert per Unterwanderung und Hofieren von Kulturfremden und Benachteiligen der Österreicher, die das alles nicht mehr zahlen können, also auf Kredit.

    Dort, wo Herr Dr. Häupl das Sagen hat, in Wien, haben sich allein die Stadtschulden vervielfacht, wurden sämtliche städtische Eigentümer verkauft und 'bachgeleast', vom Kanalsystem über, Bus, Bahn, U-Bahn, einfach alles, und dort blühen die Skandale, Selbstbedienung, Korruption, Täterschutz (Wilhelminenberg, Steinhof, Lainz, ....), Verschwendung, .... etc., etc.

    Man hat sich auch eine 'Leibgarde' zugelegt, im Kirchweger Haus, in der 'Pankahüttn', etc., eine 'Leibgarde', die auf Zuruf auf der Straße steht und per se illegal und kriminell ist und von der korrumpierten Staatsanwaltschaft Wien nicht verfolgt wird, wie alle Täter aus dem linken Dunstkreis.

    Ich hoffe, der Sandler hatte recht und auf einen Bürgermeister Gudenus, der jung und gesetzestreu wäre.

  19. perseus
    30. März 2017 10:23

    Diese SPÖ darf nicht so einfach davon kommen. Und zwar weil sie uns Dinge eingebrockt hat, die früher einfach nicht denkbar waren. Beispiel gefällig? Ja? Dann googeln Sie einmal das Wort „Messerattacke“ und dann schauen Sie, was da kommt; das wäre früher nicht denkbar gewesen; lauter „Männer“ 17….

    Und wenn Sie 18 sind und ein Mädchen, dann gehen Sie einmal in den Prater laufen – wie gesagt: nur einmal!

    Das wäre vor ein paar Jahren nicht vorstellbar gewesen – aber heute haben wir uns schon daran gewöhnt, an Messerattacken und daran, dass man halt nicht mehr in den Prater laufen geht.

    Die politische Hetze der letzten Jahre gegen Leute, die eine ganz normale Meinung vertreten nämlich, dass sie das alles nicht wollen für sich selbst und ihre Kinder und für Österreich. Diese Hetze wurde von der SPÖ und den von ihr mit unserem hart verdienten Steuergeld bestochenen Medien angezettelt.

    Und jetzt verlieren beide – die bestochenen Zeitungen und die SPÖ; die Zeitungen verlieren Leser (und Abonnenten), die SPÖ verliert Wähler. Beide vertreten Meinungen und Werte, mit denen sie nur mehr ein ganz kleines Spektrum ansprechen (nämlich die linken Bobos…).

    Für die einen bedeutet das das wirtschaftliche Ende (Schmierblatt News?), für die SPÖ hoffentlich die Marginalisierung als Partei.
    Lasst uns gemeinsam alles tun, dass das Wirklichkeit wird, denn jetzt Rot-Grün-Pink, das wäre wirklich das Ende für Österreich.

    • Franz Olah (kein Partner)
      01. April 2017 12:06

      Vielleicht wäre Rot-Grün-Pink genau die richtige Therapie um die fast 54% der Östertrottel ((c) Sensenmann) aus ihrem rosaroten Dornröschenschlaf zu wecken. Diese Koalition würde keine 2 Jahre halten und wäre der endgültige Untergang der Linken in Österreich.
      Lasst sie kommen, ich besorge mir Popcorn!

  20. reconquista
  21. Claudius
    30. März 2017 08:46

    Dr. Unterberger vergisst auf die treuesten der treuen SPÖ-Wähler: die Pensionisten.

    Da die SPÖ bei den anderen Stammwählergruppen verliert wird sie verstärkt auf die Pensionisten setzen. Und da kräftig Wahlzuckerl verteilen.

    Wahrscheinlich wird vor der nächsten Wahl wiederum ein Pensionistenbrief verschickt werden mit der Botschaft: "Wählt die SPÖ, nur wir garantieren die Auszahlung der Pensionen."


    Diese Methode hat sich schon 1995 beim Vranitzky-Pensionistenbrief bewährt.

    • Brigitte Imb
      30. März 2017 10:50

      Zwar bin ich noch nicht pensioniert, aber beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen die SPÖ zu wählen, wenn es denn soweit ist.
      Die Hand würde mir abfallen........

    • Sandwalk
      30. März 2017 15:13

      Meine 88-jährige Verwandte war bisher brave SPÖ-Wählerin. Sie ist zur FPÖ gewechselt, nachdem sie kapiert hatte, dass die Rentenräuber der SPÖ ein Märchen sind.
      Leider haben nicht alle Senioren so viel Verstand.

    • franz-josef
      30. März 2017 21:32

      Weiß nicht, welche Pensionisten da pauschal für blöd erklärt werden sollen.. Ich bin selbst Pensionist , so wie zahlreiche andere Personen, die sich hier äußern, und kenne viele weitere ältere Menschen, und für die ist die Zuschreibung, dummgläubige Rotwähler zu sein, eine Beleidigung.

    • Franz Olah (kein Partner)
      01. April 2017 12:00

      Kurz vor der BP-Wahl wurde der "Pensionistenhunderter" verprochen, allerdings hat man dieses Versprechen zur "Landessache" erklärt. Das wussten aber die meisten nicht und waren schon dabei den 100er zu verplanen, nachdem sie den grünen Kommunisten gewählt hatten.

      Tja nach der Wahl haben den 100er nur einige Bundesländer verteilt und die anderen haben durch die Finger geschaut.

  22. Ingrid Bittner
    30. März 2017 08:45

    Ganz so wie AU sehe ich die Wähler der SPÖ nicht:
    Arbeiter, Eisenbahner, Beamte, ja, aber die, die in Pension sind, die aktiven eher
    weniger - und naturgemäss werden die PensionistInnen natürlich zahlenmässig auch immer weniger.
    Migranten? Zumindest von den Türken liest man doch immer wieder, dass sie mit eigenen Listen antreten wollen.
    Na ja und der Gutmenschenflügel, der liest doch die Kronenzeitung und wenn man sich da das Interview mit Hr Schabhüttel anhört, dann werden auch die zum Denken anfangen.

  23. Bob
    30. März 2017 08:36

    Vollkommen unverständlich ist mir die Tatsache das der FPÖ zuerst vorgeworfen wird keine Auslandskontakte zu pflegen, jetzt wird ihr vorgeworfen mit Politikern zu sprechen wie den "Diktatoren" Putin, Trump, Orban und vor allem die Pfui Gack Leute die eine derzeitige EU Diktatur kritisch hinterfragen.
    Auch der Vorwurf die FPÖ hätte kein Programm oder Wirtschaftskompedenz geht ins Leere, oder man ist einfach zu faul FPÖ Programme zu lesen.

    • Ingrid Bittner
      30. März 2017 08:47

      Ich glaube auch, dass man einen guten Politiker daran erkennt, dass er mit allen redet, sich die Kontakte nicht verbaut.
      Bestes Beispiel ist doch der Sonnenkönig, Kreisky als Jude hat auch mit den Palästinensern geredet, oder mit Gadaffi, der durfte in Wien sogar ein Zelt aufstellen.......

    • Bob
      30. März 2017 09:02

      Ingrid Bittner
      vollkommen richtig. Und das abartigste in der Politik , vor allem in einer Demokratie, ist der SPÖ Brauch mit der FPÖ nicht einmal zu verhandeln. Es ist verständlich das Einer mit einem Anderen nicht kann, dann hat er aber in der Politik nichts verloren.

    • Ingrid Bittner
      30. März 2017 10:15

      @Bob: wenn sie denn auch da den Urvater Kreisky als Vorbild nähmen. Der konnte mit allen, auch mit den Blauen.
      Sich nur in das zu verbeissen, was Vranitzky einmal angeordnet hat, zeigt doch,
      wie starrköpfig da ein paar "Obere" sind, das Wahlvolk will das ja schon lange nicht mehr, scheint mir.

    • franz-josef
      30. März 2017 21:33

      Wie ich vor kurzem hier las, hat Vranitzk eben auch einen wundersamen Berater gehabt: Herrn George Soros.
      (.....!!!)

  24. Leopold Franz
    30. März 2017 08:32

    Dass die Ottakringer nicht gerade an Ausländermangel leiden, ist eine noble Umschreibung. Im 15. und im 16. Bezirk dürfte es eine satte gesicherte Mehrheit von Menschen mit Migrationshintergrund geben. Autochthone Wähler sind bereits in der Minderheit, die Freiheitlichen stagnieren bestenfalls. Eine Türkenpartei, auch wenn dort der Balkan stark vertreten ist, würde die Roten da zerbröseln. Die schwarzgrünen Ärzte, Anwälte, Architekten und Installateure in den Villen am Schafberg und Gallizinberg ficht das nicht an.
    In Wien haben sich jetzt wieder die Linken der Partei durchgesetzt, die Sektion 8 treibt wieder alle vor sich her und fordert internationale Solidarität. Wenn es drauf ankommt, gewinnen derzeit in der Baddei noch diejenigen, die stark im marxistisch sozialistischen Glauben sind gegen die nichtgläubigen Nichtintellektuellen. Wir werden das Zerbröseln noch erleben.

  25. Cotopaxi
    30. März 2017 07:22

    Ich frage mich aufgrund der letzten Aussagen und der starrköpfigen Weigerung, zurückzutreten, ob Häupl überhaupt noch amtsfähig ist? Bekanntlich hinterlässt jahrzehntelanger Alkohol-Abusus körperliche Schäden, die sich in Form eines organischen Psychosyndroms äußern können.

    • Bob
      30. März 2017 09:04

      Der Beleibte ist einfach ein arroganter Egomane.

    • Cotopaxi
      30. März 2017 09:38

      Das kommt natürlich erschwerend hinzu; mit zunehmendem Alter konturiert der Charakter überdies.

  26. simplicissimus
    30. März 2017 07:14

    Einerseits freut den Betrachter, dass es die Selbstsuechtige Partei zerreisst, die schon soviel Schaden angerichtet hat, andererseits ist man besorgt, wieviel Schaden sie im Niedergang noch anrichten wird?

    Bis sich der Waehler endlich zu einer echten Wende aufgerafft hat.

    Ein grausliches Dahinsiechen in dieser Republik. Dieser Republik?

    • AppolloniO (kein Partner)
      01. April 2017 11:50

      "Meine Eltern ham scho immer die Roden gwöht und I denk ah net driber noch".
      Bedarf es noch einer Begründung für die späte Wende?

  27. Ausgebeuteter
    30. März 2017 06:40

    Die Mehrzahl der Österreicher - nicht aber die Tagebuchleser - sind der Politik und der Parteien überdrüssig. Denn die in den Gremien getroffenen Entscheidungen werden sehr oft nicht für gut empfunden bzw. verstanden.
    Die Parteien wiederum sind nur an guten Ergebnissen bei Neuwahlen interessiert, daher gibt es keine - wenn auch oft erst mittel- und langfristig wirkende guten Ergebnisse. Vielmehr versuchen Berater der Parteien mit dubiosen Tipps und Tricks die potentiellen Wähler zu täuschen. Sehr bedenklich sind dabei die Regierungsinserate sowie die Beherrschung der staatlichen Zwangsmedien ORF.
    Eigentlich sollten die geringen Wahlbeteiligungen für die Parteien eine Warnung sein, dass die Politikverdrossenheit stark zunimmt. Aber dies ist ihnen völlig egal, denn damit bleibt man unter sich.
    Trotzdem wird demnächst der Ausruf kommen: "Es reicht".

  28. Wyatt
    30. März 2017 03:26

    .....gegen die FPÖ spricht, außenpolitisch die absurde Liebe der Blauen für den russischen Diktator…..???

    (Wird solches ähnlich, nicht auch Trump vorgeworfen?) Und der Versuch normale Beziehungen zu anderen Staaten anzustreben, ist m. E. noch keine "Liebschaft".

    • brechstange
      30. März 2017 08:24

      Was ist die Kooperation der FPÖ mit "Einigem Russland", nur eine normale Beziehung? Ich sehe das nicht so.

    • HDW
      30. März 2017 10:18

      @Brechstange
      Und genau welche Abnormitäten diesbezüglich sind ihnen bekannt?





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