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Häupls Abenddämmerung drucken

Lesezeit: 6:30

Mächtige Männer haben meist zwei strategische Möglichkeiten, das Ende ihrer Herrschaft vorzubereiten: Entweder sie spielen bis zuletzt alle potenziellen Kronprinzen gegeneinander aus, um möglichst lange die eigene Macht zu erhalten. Oder sie wählen rechtzeitig einen Kronprinzen aus und übertragen an diesen geordnet die Macht (mit Karikatur).

Der Ratlosmann
Karikatur: Lutz Nowotny
Der Ratlosmann

Der Wiener Langzeitbürgermeister Michael Häupl hat sich eindeutig für die erste Variante entschieden – und damit die Hauptschuld auf sich geladen, dass seine Periode jetzt im inhaltlichen wie personellen Chaos untergeht. Er hat sich nach dem Motto „Teile und herrsche“ jahrelang mit einer Fülle von schwachen, überwiegend weiblichen Stadträten umgeben, bei denen zweierlei sicher war: Erstens, dass keiner Häupl je gefährlich werden konnte. Zweitens; dass sie mehr oder weniger alle von der politischen Sacharbeit überfordert waren.

Wenn einer dieser Stadträte gar nicht mehr haltbar war, dann schickte Häupl ihn einfach ins Exil. Das ist zuletzt der Gesundheitsstadträtin Wehsely passiert, die jetzt bei Siemens ein Vielfaches ihres politischen Gehalts verdient. Sie kann dort mithelfen, dass Siemens weiterhin blendende Geschäfte mit dem SPÖ-kontrollierten Teil Österreichs macht, angefangen von der Medizintechnik im Gesundheitssystem bis zum Kauf von 200 Siemens-Lokomotiven durch die ÖBB. Das ist natürlich alles total korruptionsfrei.

Schon eine Dekade vorher hat Häupl einen anderen Stadtrat weggelobt: nämlich Werner Faymann. Dieser war dem Bürgermeister durch seinen offensichtlichen Ehrgeiz und seine für Häupl gefährliche Fähigkeit, sich die wichtigsten Wiener Boulevardzeitungen durch Inseratengeschäfte zu verpflichten, gefährlich geworden. Häupl schob ihn einfach ins Bundeskanzleramt ab, einen protokollarisch zwar höherrangigen, aber politisch viel heikleren Posten. Und kümmerte sich seither selbst um Inseratengeschäfte.

Häupl steht jetzt nachfolger- und ratlos da, seit die Abenddämmerung seiner politischen Tage gekommen ist. Was dadurch verschlimmert wird – aber auch eng damit zusammenhängt –, dass zugleich rundum die Trümmer der einst gut funktionierenden Wiener Stadtverwaltung herunterstürzen.

So muss der Wiener SPÖ-Chef jetzt hilflos miterleben, wie ihn seit Wochen mächtige SPÖ-Funktionäre aus den Bezirken öffentlich und ungeniert angreifen, die Häupls Agonie nicht mehr tatenlos hinnehmen wollen. So hatte er es schon beim letzten 1. Mai hingenommen, dass beim Parteiaufmarsch von einer großen und offenbar von seinen eigenen Stadträtinnen organisierten Gruppe offen gegen den eigenen Bundesparteivorsitzenden und Bundeskanzler demonstriert worden ist.

Es gibt wenig Zweifel, dass dieser in der Folge gestürzte Werner Faymann nun seinerseits ein Mastermind der Intrigen gegen Häupl geworden ist. Die beiden hatten sich zwar ein paar Jahre halbwegs vertragen, nachdem Faymann aus dem Häupl-Nachfolgerennen ausgeschieden war. Aber Faymann ist heute verbittert, weil ihn Häupl im Vorjahr tatenlos der brodelnden Parteimasse offenbar zur Ablenkung von sich selbst zur Schlachtung freigegeben hat.

Links-SPÖ gegen Rechts-SPÖ

Es waren damals die Linken, die im Funktionärsbiotop revoltierten. Sie lehnten vor allem eine Abkehr der Faymann-SPÖ von der Politik der für alle Migranten offenen Grenzen ab. Heute ist es hingegen der rechte Flügel, der offen zum Kampf angetreten ist. Dieser Flügel hat zwar in der Stadtregierung nur einen einzigen Stadtrat hinter sich (Michael Ludwig). Aber er ist umso enger in der Wählerbasis verankert. Er spürt, wie der Partei heute bei der Wiener Bevölkerung der Wind ins Gesicht bläst, wie sehr die einstigen SPÖ-Wähler empört sind. Diese Empörung gilt vor allem der Tatsache, dass ihre alten Wohngegenden, dass sogar die einst parteifrommen Gemeindebauten heute zunehmend von türkischen Kopftuch-Frauen und von fast durchwegs arbeitslosen „Flüchtlingen“ geprägt werden. Die Empörung gilt wachsenden Kriminalitätszahlen und der in Wien explodierenden Arbeitslosigkeit.

Dieser Aufstand der Basis ist eng mit der Frage verbunden, ob sich die SPÖ wieder zu einer Koalition mit der FPÖ bereitfinden soll. Seit Franz Vranitzky ist das Nein zur FPÖ ja zum obersten moralistischen Dogma der SPÖ geworden – obwohl man davor schon zweimal auf Bundesebene mit der FPÖ kooperiert beziehungsweise koaliert hat (als es noch wirklich Ex-Nazis in jener Partei gegeben hatte).

Die linke Schickeria in der SPÖ aus Kultur- und Uni-Szene wird im Grund überhaupt nur noch durch dieses Dogma zusammengehalten. Auch Häupl hat es voll mitgetragen, weil er ja ohnedies mit den Grünen einen bequemen Oppositionspartner gehabt hat, der bei allen Sauereien brav mitmacht, von der Medienbestechung bis zur Stadtzerstörung durch Bauspekulanten. Jedoch ist sich zuletzt die Stadtmehrheit für Rotgrün nur noch ganz knapp ausgegangen. Und sämtliche Umfragen zeigen, dass Rotgrün heute weit weg von einer solchen Mehrheit ist.

Der Kollaps der Stadtverwaltung

Das Schlimmste an Häupl aber ist nicht die totale Erosion von Partei und Rathausmacht, ist nicht das durch sein „Divide et impera“ ausgelöste Nachfolgechaos. Das Schlimmste ist zweifellos das offenkundig gewordene Versagen seiner Mannschaft in fast allen Sachbelangen. Siehe etwa:

  1. die schwere Krise im Gesundheitssystem (viel zu wenig Rettungsärzte, Skandal ums Krankenhaus Nord, viel zu wenig MRT-Geräte usw.),
  2. die Zerstörung des historischen Stadtbilds der Innenstadt durch Bauspekulanten,
  3. die soeben vom Rechnungshof aufgedeckten Verschwendungen bei der Mindestsicherung,
  4. die angesichts der massiven Migranten-Zuwanderung völlig unzureichenden Wohnbauleistung und die daher explodierenden Mieten,
  5. das immer schlechter werdende Bildungssystem in Wien,
  6. die massiven Betrügereien im Kindergartenwesen,
  7. dessen zunehmende Islamisierung,
  8. den politisch herbeigeführten Mangel an Gymnasien,
  9. das Abwirtschaften und den Verlust der einst größten Bank Österreichs
  10. und die katastrophale Entwicklung der Stadtfinanzen, wo sich die Schulden in einer einzigen Legislaturperiode fast verdreifacht haben.

Nichts geht mehr.

Vielen Wienern ist freilich noch die präpotente Antwort Häupls in Erinnerung, dass „wir“ (=er) mit „unserem“ Geld tun könnten, was „wir“ (=er) wollen. Mit dieser Argumentation hat Häupl es einst abgelehnt, den Einsparungsreformen der Regierung Schüssel bei den Beamtengehältern zu folgen, sodass die Wiener Beamten heute die bestverdienenden Österreichs sind. Die Steuerzahler haben aber zunehmend begriffen, dass sie selbst es sind, die das zahlen müssen, was Häupl einzusparen verweigert hat.

Modell Kreisky, Modell Nieder- und Oberösterreich

Mit dem Feminismus-Geschwätz seiner Stadträtinnen, einer noch gut funktionierenden Müllabfuhr und Wasserversorgung alleine wird Häupl weder sich noch Wien retten können. Jetzt rächt sich nicht nur, dass er stets das ganze Regieren einer schwachen Stadträte-Riege überlassen und sich selbst auf Fragen der Machtstrategie, einiger dubioser Finanzgeschäfte und des persönlichen guten Lebens beschränkt hat. In Häupls Schlussmonaten rächt sich vor allem, dass er immer die beiden Parteiflügel gegeneinander ausgespielt und nie einen Kronprinzen hochkommen hat lassen.

Das alles ist in den letzten Wochen besonders drastisch geworden, da im Kontrast zu Wien sowohl in Ober- wie in Niederösterreich ähnlich lang regierende Landeshauptleute eine absolut bilderbuchmäßige Machtübergabe geschafft haben. Auch wenn man bei der neuen Chefin in Niederösterreich durchaus noch Zweifel haben muss, ob sie das Erbe „derhebt“.

Häupls Agonie erinnert stark an den Abgang Bruno Kreiskys. Dieser hat ja in seinen guten Zeiten alle Kronprinzen mehr (Leopold Gratz) oder weniger (Hannes Androsch) elegant abserviert, bis dann nur noch der brave, aber bloß mittelmäßige Fred Sinowatz zur Verfügung gestanden ist, als Kreisky nach einer Wahlschlappe gehen musste. Und dieser Sinowatz ist dann sehr bald durch den von Kreisky angehäuften Problemberg (letale Krise der Verstaatlichten, Staatsfinanzen) erdrückt worden ...

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 06:28

    Das Versagen der etablierten Parteien und insbesondere der SPOe ist atemberaubend.
    Was passiert, erinnert an Absurdistan.
    Und immer noch, noch immer und immer wieder bildet der gutbuergerliche Waehler eine Phalanx gegen rechts, gegen die FPOe, weil er nicht merkt, welcher jahrzehntelanger Manipulation er aufsitzt.
    Ein bisschen Gebrabbel ueber (natuerlich falsch verstandene) Weltoffenheit, ein bisschen Gesuder ueber (natuerlich falsch gedeutete) Fremdenfeindlichkeit, ein bisschen Infamie ueber (natuerlich falsch vorgeworfenes) Nazitum und der gebildete (?) Gutbuerger verhindert jede Veraenderung weg vom Absurden hin zu mehr Vernunft.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 03:19

    Häupel bestätigte durch sein politisches Wirken die Berechtigung meiner, vorerst emotionellen, Ablehnung, welche ich schon vor seiner Zeit als Bürgermeister für ihn empfand.
    Ich konnte gar nicht verstehen, daß Helmut Zilk gerade den, schon damals, hinsichtlich seines Habitus, wie ein WÜRSTLSTAND-LUNGERER daherkommenden, Michael Häupl sorgfältig aufbaute.

    Doch heute werden meine, schon oft geposteten, Bürgerkriegsängste durch einen Bericht in der Presse neuerlich geschürt, weshalb ich O T darauf hinweise:

    DER TÜRKISCHE VIZE-MINISTERPRÄSIDENT NURETTIN CANIKLI WIEDERHOLT VORWÜRFE VON ERDOGAN, WELCHE DIESER IM STREIT UM WAHLKAMPFAUFTRITTE ÄUSSERTE.

    ° Deutschland, Holland und Österreich würden Terroristen unterstützen, welche in der Türkei Unschuldige ermordeten.

    ° Aus diesen Ländern käme finanzielle Unterstützung und Lieferung von Waffen an Terroristen in der Türkei.

    ° Dazu bilden Zeitungskarikaturen Merkel immer wieder mit Hitlerbärtchen ab.
    Dies obwohl es nicht gerade Sultan Erdogan wäre, der nicht nur durch sein Bärtchen an Hitlers erinnert, SONDERN DIE VOLKSTRIBUNENHAFTEN MACHTDEMONSTRATIONEN AUS DER POLITISCHEN FRÜHZEIT HITLERS VIELFACH ÜBERTRIFFT !

    Die offizielle Türkei wirft da politischen Sprengstoff in den Disput!

    DAS IST GEZIELTE VERHETZUNG VON MILLIONEN EUROTÜRKEN !

    Aber auch Abermillionen von Moslems, welch von den Türken nicht viel halten werden aufgewiegelt. Denn darüber, daß wir als Ungläubige zu verachten und zu bekämpfen sind, sind sie mit den Türken völlig einer Meinung.

    Wenn Sultan Erdogan im Streit um Wahlkampfauftritte, medial völlig unbeachtet, sinngemäß verkündet, daß er nach Deutschland käme, wann immer ihm das gefalle, DENKT ER VERMUTLICH AN DIE GRENZENLOSE MACHT AUF DER STRASSE, WELCHE IHM IN FORM DER ABERMILLIONEN TÜRKEN IN EUROPA ZU GEBOTE STEHT !
    Wie man auf der Straße Macht demonstriert, habe ja die Linken Europas unseren moslemischen Invasoren gelehrt.

    VON DER MASSENDEMONSTRATION ZUR GEWALT UND VON DIESER ZUM BÜRGERKRIEG BEDARF ES NUR WENIGER SCHRITTE !

    VÖLKER HÖRT DIE SIGNALE !

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 10:48

    Warum sind die GrünInnen und die Roten so massiv gegen Sobotkas Vorschlag, bei Beschädigungen im Zuge von Demonstrationen, den/die Verantwortlichen für diese Veranstaltungen haftbar zu machen?
    Kann es sein, dass sie dann als nächsten Schritt eine Ausdehnung solcher Verantwortlichkeit auch für Politiker fürchten?
    Wenn ein Vereinsobmann für eine eingeschlagene Auslagenscheibe gerade stehen soll - warum dann nicht auch eine Politikerin für ein Milliionenfinanzdesaster beim Nordspital??

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 10:28

    Die Abenddämmerung Dr. Häupls ist die Abenddämmerung Wiens.

    Nicht nur die Skandale, die genannt wurden, auch die Skandale um Steinhof und Wilhelminenberg hat er selbst und persönlich gedeckt, als er öffentlich die Verantwortung für das Abdrehen der Untersuchungsausschüsse dazu übernommen hat, also Schweinereien ohne Ende.

    Aber die Abenddämmerung Wiens ist mit dieser Mehrheitspartei eng verbunden. Wien kann sich nicht mehr selbst bewegen, alles ist verkauft und 'backgeleast', keine Tram, keine U-Bahn, kein Bus, ja nicht einmal das Kanalsystem gehört mehr der Stadt Wien.

    Normaler weise müssten solche Personen ('Verantwortliche') doch vor Gericht stehen, oder ?

    Die Abenddämmerung Wiens, vor allem bezüglich Kriminalität, und dabei vor allem die herbeigerufenen 'Asylwerber', 'Flüchtlinge', etc., ist angebrochen, die Exekutive dezimiert, kein Geld mehr für nichts.

    Die Bürger und die Firmen siedeln ab in die Umgebung, weil hier das Beammtent(d)um(m) ausufert und es hier unerträglich wird, so unerträglich wie der Herr Bürgermeister selbst.

    Wien hat keine rosige Zukunft zu erwarten, Familiensilber wird noch verscherbelt im Verein mit den Grünen entgegen ihren Leitsätzen als Grünpartei, inzwischen zur Radfahrerpartei verkommen.

    Nun, Herr Häupl wird die Suppe, die er eingebrockt hat, natürlich nicht selbst auslöffeln, im Gegenteil, er wird eine fürstliche Pension erhalten von einer Stadt, die nichts mehr hat, als fremde Bürger, die nichts zahlen wollen und können. Und er wird nicht vor Gericht stehen, da sei die Wiener Staatsanwaltschaft davor.

    Für mich ist Dr. Häupl das Standbild und Mahnmal des verkommenen Sozialismus in Österreich, speziell in Wien.

    Nun, Herr Bürgermeister Gudenus, wenn die Bürger Wiens erwachen, dann werden Sie es sein, der diesen Saustall ausmisten muss. Sie können inzwischen bereits fähige Stadträte vorbereiten, die imstande sind zu denken und zu handeln. Es wird mehrere Legislaturperioden konsequenten Handeln bedürfen, sollte noch eine Umkehr möglich werden und es wieder ein Wien geben können.

    Aber die Abenddämmerung Wiens, ob die noch zu einer Morgendämmerung gemacht werden kann ? Vielleicht von den Türken aus dem Morgenland ... ??? Ich fürchte Schlimmes für unsere Jugend. Ist ja jetzt schon schlimm genug, was die Sozi und die Grünen ihnen antun mit Schule, mit Indoktrination, mit Kriminalität, mit ... .... Wahnsinn. (auch im 'Wohnsinn')

    Gute Nacht, Herr Dr. Häupl ! Gute Nacht Wien !

    Ja, liebe Wiener, Ihr habt diese gewählt und auch bekommen, was Ihr gewählt habt. Ihr seid mit Welcome Plakaten am Hauptbahnhof gestanden und am Westbahnhof, Ihr habt das gewollt und das auch zu verantworten, obwohl Ihr das alles ja gewusst habt, ja sogar verlangt habt. Glück auf für die Fahrt in die Hölle !

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 07:33

    Die Krise, die Häupl verschuldet hat, ist tiefer als jede bisherige Krise der SPÖ, denn die SPÖ Österreich ist identisch mit der SPÖ Wien. In den Bundesländern ist die SPÖ implodiert und besteht nur noch aus Pensionisten.

    Die linken Ideologen sind längst zu den Grünen abgewandert (ORF & Co) oder versuchen, die NEOs zu unterwandern. (Die ÖVP ist ein Sonderthema).

    Bundeskanzler Kern baut seine Regierungsmannschaft aus Quereinsteigern zusammen, was ebenfalls zeigt, wie es um die SPÖ bestellt ist.

    Einen weiteren Hinweis auf den Zustand der SPÖ liefert der ORF, dessen tendenziöse Berichterstattung immer mehr in Richtung reine Parteipropaganda geht. Da versuchen ein paar Redakteure fast schon verzweifelt, die SPÖ zu retten.

    Häupls Ende naht. Der kommende Parteitag wird es zeigen. Dann wird die SPÖ Trümmerfrauen brauchen. Ich bin schon neugierig, in welche Richtung die SPÖ gehen wird. Nationslsozialdemokratische Partei, Bolschewikdemokratische Partei oder Bobodemokratische Partei. Die Auswahl ist deprimierend.

    Die Wiener können mir fast (Nota bene: nur fast) leid tun, denn nach den Verschwenderjahren müssen jetzt herbe Sparjahre kommen. Sie haben's verdient, denn sie haben den Augiasstall ja mehrheitlich gewählt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 01:39

    Es waere so schön, diese ganze Schickaria für ihre Machenschaften doch noch im Häf'n zu sehen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAntonia Feretti
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2017 03:40

    Man fragt sich schon, wer bestimmt denn, "wo es langgeht"? Und was legitimiert ihn? Wer hat denn wirklich das Sagen in diesem Land? Michael Häupl ist es ganz offensichtlich nicht mehr! War er es je? Oder haben wir uns das alles nur eingebildet? Weil er ein super PR-Talent ist und mit "Drüberfahren" und der beiläufigen Frage "warum bist Du noch nicht Professor?,da muss was g'schehn" Erfolg gehabt hat? Ok,wir haben uns täuschen und für dumm verkaufen lassen,weil es sich so schön angehört hat und die Augen zugemacht, derweil Häupls "Blödweiberschaft" die Zukunft von Wien verspielt hat! Was, bitteschön, hat sie dazu bewogen? Wer kann es nachvollziehen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaHa
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2017 19:52

    Auch wenn er stets ohne Manieren alle beleidigt, er ist ein schwacher Mann ohne Selbstwertgefühl - solche Menschen ertragen keine qualifizierten Mitarbeiter in ihrer Umgebung. Kenne solche Chefs zur Genüge....Und darum hat er auch keine Kronprinzen aufkommen lassen.

    Bin nur gespannt, ob er am 1.Mai auch ausgepfiffen wird, wie damals der Feigmann...

    Ich frage mich nur, ob diese Menschen auch an ihre Familie denken - der Sohn wird doch wahrscheinlich nur mehr durch den Kakao gezogen...

  2. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2017 02:07

    Was wäre wenn man eifach sagt: Mohmmedaner go home ... wir brauchen eure mohammedanischen Kopftücher und eure "Arbetskraft" nicht .. überhaupt nicht

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  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    13. März 2017 23:23

    Häupf und die sp seiner abgehobenen Innenstadtbewohner haben a Gspür für Wien. Ist ja grad wieder aufgegangen.

  2. MaHa (kein Partner)
    13. März 2017 19:52

    Auch wenn er stets ohne Manieren alle beleidigt, er ist ein schwacher Mann ohne Selbstwertgefühl - solche Menschen ertragen keine qualifizierten Mitarbeiter in ihrer Umgebung. Kenne solche Chefs zur Genüge....Und darum hat er auch keine Kronprinzen aufkommen lassen.

    Bin nur gespannt, ob er am 1.Mai auch ausgepfiffen wird, wie damals der Feigmann...

    Ich frage mich nur, ob diese Menschen auch an ihre Familie denken - der Sohn wird doch wahrscheinlich nur mehr durch den Kakao gezogen...

  3. bill47 (kein Partner)
    13. März 2017 15:44

    Das Problem ist die österreichische Parteienlandschaft. Es gibt keine Partei, die dem Kulturmarxismus, der sich im Wandel der öffentlich vertretenen Werte im Sinne der 68.Generation widerspiegelt entgegen tritt. Weltanschauliche Positionen, die noch vor 30, 40 Jahren von SPÖ und ÖVP vertreten wurden, werden heute nicht einmal mehr von der FPÖ vertreten, weil es sich ja so gut auf traditionsbewusste Zuwanderer hinhauen lässt, die alte Werte, kann sein etwas zu traditionbehaftet, verteten.
    Die Wahl von Trump zeigt aber, dass die Akzeptanz der "Neuen Werte" mit Orwellschem Neusprech ,Think Crimes und Big Brother rasch abnimmt.

  4. Theosoph343 (kein Partner)
    13. März 2017 12:47

    Die 40-Stunden-Woche muss durch die 5-Stunden-Woche (bitte googeln) ersetzt werden. Wir brauchen ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek (bitte googeln). Zum Beispiel müssen die Fortbewegungsmittel klein, leicht, billig und langlebig sein.
    Wir brauchen Traumyoga (bitte googeln).

  5. kamamur (kein Partner)
    13. März 2017 08:08

    Unser politisches System ermöglicht Zustände wie in Wien und im Restösterreich. Vielleicht denkt der eine oder andere Gewohnheitswähler mal an die Zukunft.

    -Interview zum Thema “Islam” mit der saarländischen AfD-Kandidatin Laleh Hadjimohamadvali für die Landtagswahl am 26.03.2017/You Tube-13.02 Min.

  6. Gennadi (kein Partner)
    13. März 2017 07:59

    Linker Flügel? Rechter Flügel?
    Was könnte an Sozialisten "rechts" sein? Wo sie doch alle "Rechten" als Faschisten bezeichnen (mangels Bildung nicht wissend, was Faschismus ist)?
    Häupl agiert wie viele andere Machtbesessene. Und - als Linker, d.h. als Sozialist - kann er sich auf einen einbetonierten Parteiapparat stützen.

    Der Artikel von A.U. ist schwach. Vielleicht, weil er für das Niedrigniveau-Medium vienna.at geschrieben wurde?

  7. Knut (kein Partner)
    13. März 2017 07:23

    Ja ja, schon der Fred Sinowatz hat es gewusst: Es ist alles sehr kompliziert!

    „Divide et impera“ hat zwischenzeitlich auch einen anderen Sinn bekommen: "Teile und herrsche" bedeutet jetzt, mit den Grünen das Bett zu teilen, um überhaupt noch herrschen zu können. Aber der Zug ist für die Zukunft wohl auch schon abgefahren.

    Der Text zu den Capri-Fischern darf jetzt neu verfasst werden. "Wenn beim Häupl die rote Sonne im Sumpf versinkt ..."

    • riri
      13. März 2017 08:27

      ....die rote Nelke....

    • Knut (kein Partner)
      13. März 2017 13:33

      Danke - dichten wir also um: Alle mitsingen (statt dem Text „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt …“)

      Wenn der Häupl samt roter Nelke in Sumpf versinkt, und der Gspritze beim Wirten sauer nach Korken stinkt ...

    • Knut (kein Partner)
      13. März 2017 13:40

      ... zieht der Michl mit seinen Roten aus Wien hinaus,
      und sie kotzen in hohem Bogen den Gspritzten raus.

      Hee, das könnt noch eine neue Wiener Hymne werden. Wer will die nächste Strophe machen?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. März 2017 23:43

      In der Ferne sie sehen am Firmament
      Ihren Weg mit den Bildern, die auch Heinz Fischer kennt.
      Und von Bezirk zu Bezirk das alte Lied erklingt,
      Schau nur zu wie die Kohle sinkt:
      Ciao, ciao, bella Marie,
      Ich bin weg, ich komm nie mehr zurück zu euch
      Ciao, ciao, bella Marie,
      Alles is hin.

  8. Der Realist (kein Partner)
    13. März 2017 07:11

    schlimm wird es erst, wenn die Weinernte ausbleibt, dann wird die ganze Katastrophe spürbar.

    • Undine
      13. März 2017 07:52

      Der HÄUPL hat bestimmt einen übervollen Weinkeller! Dann kann er als Zeitvertreib, wie schon Vranitzky vor ihm, die Flaschen zählen!

    • Der Realist (kein Partner)
      13. März 2017 09:19

      @Undine

      ob der Weinkeller übervoll ist, bezweifle ich

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. März 2017 23:45

      die Flaschen zählen?

      Die müssten doch in der Personalstatistik zu finden sein. Wozu zählen, bei den paar Stadträt-*Innen?

  9. bürgerIn (kein Partner)
    13. März 2017 07:03

    wer gestern den alt-linken swoboda im zentrum gesehen hat, weiß wie die altherren-runde der spö tickt: ideologisch verbohrt, verantwortungslos, verächtlich. wer sonst als diese partie verantwortet diese zustände, die wir haben, diesen ansehensverlust der politik, des staates? weiters im bunde sind die öffentlichen und geförderten medien, die die fake news produzieren ("syrische ärzte, ingenieure"). gestern war der 12. märz - alljährlich wurde daran groß öffentlich erinnert - war auch gut so. heuer? nichts. die angst war wohl zu groß, dass die gegenwart die vergangenheit einholt bzw dass bilder (die roten fahnenmeere, der "spontane" volkszorn, ein referendum) ungewünschte analogien wecken.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      13. März 2017 16:57

      SWOBODA im Zentrum war noch glimpflich.

      Dagegen Verheugen bei Anne Will:

      "Die Türken sind ein europäisches Volk", sagte dieser ehemalige Leistungsträger der EU!

      Zu den Turkvölkern gehören Mongolen, Kirgisen, Aserbaitschaner, Tataren, Turkmenen, Usbeken, Uiguren, TÜRKEN und noch viele andere so mein Schulwissen..

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. März 2017 23:47

      ...aber sie schenken uns doch ihr Wissen, hat Seine Eminenz gesagt?

  10. heartofstone (kein Partner)
    13. März 2017 02:07

    Was wäre wenn man eifach sagt: Mohmmedaner go home ... wir brauchen eure mohammedanischen Kopftücher und eure "Arbetskraft" nicht .. überhaupt nicht

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      13. März 2017 23:48

      Ich bin dafür, dass die heimgehen, es dort besser machen und uns beschämen.

  11. Meinungsfreiheit
    12. März 2017 07:48

    Da wird man sich ja nicht wundern dürfen, dass Siemens die ganzen Contractingaufträge (Erhaltungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden) seitens der BIG so sang und klanglos bekommen hat.
    Aber über das berichtet sicher keiner - und wenn dann nur am Rande - in unserer SPÖ/Grün Medienlandschaft

  12. Undine
    11. März 2017 19:25

    OT---aber es ist erheiternd, zu sehen, was für eine Heidenangst doch die holländischen Politiker so knapp vor der Wahl haben! Gewalttätige Ausschreitungen im Zuge von Wahlauftritten türkischer Politiker in Holland würden die Wähler in Scharen Geert WILDERS in die Arme treiben---da zerstreitet man sich lieber kurzfristig mit der Türkei.

    Nach geschlagener Wahl in Holland kann man sich ja gleich wieder mit Erdogan und seinen Ministern versöhnen. Nach der Wahl in den Niederlanden---vorausgesetzt, Wilders gewinnt die Wahl nicht---können die Türken wahlkämpfen, so viel sie wollen, aber bitte nicht ausgerechnet jetzt vor der Wahl!!! Das muß doch auch ein sturer Erdogan verstehen.....

  13. Brigitte Imb
    11. März 2017 14:03

    Hat die Stadt Wien in Abu Dhabi eine Art Briefkastenfirma -zwar mit 15 Angestellten - errichtet?
    Interpretiere ich das richtig?

    https://www.unzensuriert.at/content/0023361-Geheimnisvolle-Geldfluesse-der-rot-gruenen-Stadt-Wien-TINA-Abu-Dhabi

  14. Almut
    11. März 2017 13:43

    Antwort an Brigitte Imb zum Schuldenmoratorium:
    @ Brigitte Imb 10. März 2017 23:30
    Die USA hat eine Schuldenobergrenze und um diese erneut auszusetzen muss sich der Kongress auf eine neue Schuldenobergrenze einigen, kann schwierig werden, Trump hat ja einen riesigen Schuldenberg geerbt, mal sehen, ob das Establishment den Stecker zieht: Am 15.10. 2015 wurde die Schuldenobergrenze in den USA bis zum 15. 3. 2017 ausgesetzt. Wenn die Schuldenobergrenze nicht noch einmal ausgesetzt wird, kann es Zitat "zu einem Blutbad kommen". https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/us-finanzprofi-david-stockman-warnt-nach-dem-15-maerz-droht-ein-voelliger-stillstand-der-us-wirtschaft_H599958444_386194/
    - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2017/03/beamter-werden-oder-ein-unternehmen-grndenij#comment-488547

  15. WFL
    11. März 2017 11:59

    Die bittere Wahrheit ist aber auch:
    An diesen Zuständen sind "wir" (= die Wiener) selbst schuld.
    Denn "wir" (= die Mehrheit der Wiener Wahlberechtigten) haben uns eben immer wieder aufs Glatteis locken lassen und haben dieser Häupl-SPÖ immer wieder eine Mehrheit verschafft.

    • machmuss verschiebnix
      11. März 2017 12:14

      ... immer wieder - statt niemals wieder, WFL !
      Die Rote Mafia hat noch immer dieses überragende Talent, die
      Massen zu verzaubern, sodaß vor der Wahl ALLE wie in Panik vor
      den pöööhsen Nazis bei der Stadt-SPÖ Unterschlupf suchen ! ! !

      Die Linken verstehen es blendend, bei den Leuten das "richtige Knöpferl"
      zu drücken und schon wirkt die 40 Jahre andauernde "Hypnose" wieder

  16. machmuss verschiebnix
    11. März 2017 11:49

    @Pumukl hat völlig recht - Erdogan kann seine verhetzten Massen
    nur noch durch ein externes Feindbild im Zaum halten. Und Wien
    ist kann in weniger als einer Stunde eingenommen werden - ohne
    DEMO ohne Widerspruch, denn wo die Linken es mit einem ECHTEN
    Faschisten zu tun haben, da halten die Linken ihre dämliche Schnauze !

  17. machmuss verschiebnix
    11. März 2017 11:44

    Rechts-SPÖ - äh - müßte das nicht Lechts-SPÖ heißen :)

  18. A.K.
    11. März 2017 11:22

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz "Häupls Abenddämmerung" sollte als Plakat gedruckt und in Wien an zentralen Orten angeschlagen werden.

  19. Bob
    11. März 2017 11:00

    Das Dream Team El Wampo und Vaselinekuh arbeiten mit ihren kleinen Helferlein sehr erfolgreich an der Zerstörung Wiens als ehemalige Residenzstadt.
    Als ehemalige Perle des Kaiserreiches verkommt es zusehens zu einem Auffangbecken des moslemischen Orients.
    Eine Großtat der rotggünen Vollkoffer(Copyright Häupel).

    • Gandalf
      11. März 2017 22:27

      Wenn ich mich richtig erinnere, hat Herr Häupl seinerzeit sogar von einem "mieselsüchtigen Vollkoffer" gesprochen. Offenbar ist er schon damals, vielleicht ohne es zu realisieren, vor einem Spiegel gestanden. :-))

  20. Politicus1
    11. März 2017 10:48

    Warum sind die GrünInnen und die Roten so massiv gegen Sobotkas Vorschlag, bei Beschädigungen im Zuge von Demonstrationen, den/die Verantwortlichen für diese Veranstaltungen haftbar zu machen?
    Kann es sein, dass sie dann als nächsten Schritt eine Ausdehnung solcher Verantwortlichkeit auch für Politiker fürchten?
    Wenn ein Vereinsobmann für eine eingeschlagene Auslagenscheibe gerade stehen soll - warum dann nicht auch eine Politikerin für ein Milliionenfinanzdesaster beim Nordspital??

  21. Politicus1
    11. März 2017 10:43

    Ein unüberbietbarer Skandal ist die Flucht aus der Verantwortung zweier Statdträttinnen des allseits beleibten Bürgermeisters!
    Zuerst verabschiedet sich Frau Laska (Pratervorplatz und vieles mehr) nach Florida, und jetzt die wohl skandalbeladenste Politikerin der letzten Jahrzehnte, Frau Wehsely, nach Deutschland.
    Und Häupl sagt dazu noch, dass er die Frau des Klubobmanns Schieder eh nicht abberufen hätte!
    Er hätte diese für Spitäler, Notarztversorgung, Kindergarten, Mindestsicherung u.v.m. katastrophal agierende Dame weiter fuhrwerken lassen! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!
    Da gibt's keine culpa in eligendo. Die gibt's nur beim Schüssel, der für jede Missetat eines FPÖlers verantwortlich gemacht wird ...

  22. Josef Maierhofer
    11. März 2017 10:28

    Die Abenddämmerung Dr. Häupls ist die Abenddämmerung Wiens.

    Nicht nur die Skandale, die genannt wurden, auch die Skandale um Steinhof und Wilhelminenberg hat er selbst und persönlich gedeckt, als er öffentlich die Verantwortung für das Abdrehen der Untersuchungsausschüsse dazu übernommen hat, also Schweinereien ohne Ende.

    Aber die Abenddämmerung Wiens ist mit dieser Mehrheitspartei eng verbunden. Wien kann sich nicht mehr selbst bewegen, alles ist verkauft und 'backgeleast', keine Tram, keine U-Bahn, kein Bus, ja nicht einmal das Kanalsystem gehört mehr der Stadt Wien.

    Normaler weise müssten solche Personen ('Verantwortliche') doch vor Gericht stehen, oder ?

    Die Abenddämmerung Wiens, vor allem bezüglich Kriminalität, und dabei vor allem die herbeigerufenen 'Asylwerber', 'Flüchtlinge', etc., ist angebrochen, die Exekutive dezimiert, kein Geld mehr für nichts.

    Die Bürger und die Firmen siedeln ab in die Umgebung, weil hier das Beammtent(d)um(m) ausufert und es hier unerträglich wird, so unerträglich wie der Herr Bürgermeister selbst.

    Wien hat keine rosige Zukunft zu erwarten, Familiensilber wird noch verscherbelt im Verein mit den Grünen entgegen ihren Leitsätzen als Grünpartei, inzwischen zur Radfahrerpartei verkommen.

    Nun, Herr Häupl wird die Suppe, die er eingebrockt hat, natürlich nicht selbst auslöffeln, im Gegenteil, er wird eine fürstliche Pension erhalten von einer Stadt, die nichts mehr hat, als fremde Bürger, die nichts zahlen wollen und können. Und er wird nicht vor Gericht stehen, da sei die Wiener Staatsanwaltschaft davor.

    Für mich ist Dr. Häupl das Standbild und Mahnmal des verkommenen Sozialismus in Österreich, speziell in Wien.

    Nun, Herr Bürgermeister Gudenus, wenn die Bürger Wiens erwachen, dann werden Sie es sein, der diesen Saustall ausmisten muss. Sie können inzwischen bereits fähige Stadträte vorbereiten, die imstande sind zu denken und zu handeln. Es wird mehrere Legislaturperioden konsequenten Handeln bedürfen, sollte noch eine Umkehr möglich werden und es wieder ein Wien geben können.

    Aber die Abenddämmerung Wiens, ob die noch zu einer Morgendämmerung gemacht werden kann ? Vielleicht von den Türken aus dem Morgenland ... ??? Ich fürchte Schlimmes für unsere Jugend. Ist ja jetzt schon schlimm genug, was die Sozi und die Grünen ihnen antun mit Schule, mit Indoktrination, mit Kriminalität, mit ... .... Wahnsinn. (auch im 'Wohnsinn')

    Gute Nacht, Herr Dr. Häupl ! Gute Nacht Wien !

    Ja, liebe Wiener, Ihr habt diese gewählt und auch bekommen, was Ihr gewählt habt. Ihr seid mit Welcome Plakaten am Hauptbahnhof gestanden und am Westbahnhof, Ihr habt das gewollt und das auch zu verantworten, obwohl Ihr das alles ja gewusst habt, ja sogar verlangt habt. Glück auf für die Fahrt in die Hölle !

    • riri
      11. März 2017 12:46

      Lieber Herr Maierhofer, vielen Dank für Ihre Zukunftswünsche an die Wiener.
      Auch Sie kritisieren die Lügenpresse, den linksgesteuerten ORF, die Medienbestechung der SPÖ-Spitzenpolitiker, die Willkür der Wiener Justiz.
      Sie übersehen dabei: die Indoktrination der SPÖ-Führung zeigt Wirkung.
      Die Welcome Klatscher mit all den Gutmenschen sind das Ergebnis dieser Gehirnwäsche.
      Schon allein deswegen gebührt Häupl & Co 3 x lebenslänglich.

    • Undine
      11. März 2017 13:26

      @Josef Maierhofer

      Gut, dass Sie daran erinnern, dass Häupl Teile der Stadt bereits VERSCHERBELT hat, um aus dem Erlös aus diesem Kuhhandel neue Wähler herzulocken und großzügig zu alimentieren. Was soll's, die Hofburg hat, zumindest im übertragenen Sinn, Herr SOROS GEKAUFT--- mittels SCHMIERGELD an die GRÜNE Wahlkampftruppe VdBs!!!

    • Josef Maierhofer
      11. März 2017 14:00

      @ riri

      Ob das reichen würde ? Aber da sei die Wiener Staatsanwaltschaft davor, die beschützen den Genossen schon, und wenn alle Stricke reißen, dann ist er haftunfähig ...

      @ Undine

      Ja, die grüne 'Wahlkampftruppe', ich war Zeuge eines Gespräches, ich muss morgen nach der Wahl nach Kärnten fahren, das im Kärntner Dialekt ....

      Ja, Meine Mutter hat oft gesagt, Geld regiert die Welt, aber Geld ist nicht alles .... Sie war eine einfache Hausfrau und Abgängerin einer Volksschule.

      Mein Vater hat gesagt, wir haben den Krieg verloren, jetzt müssen wir das tun was die Amis sagen (er war dort in Gefangenschaft).

      Ja, für diese Drecksarbeit ist SOROS zuständig.

  23. Ausgebeuteter
    11. März 2017 08:17

    "König Michaels Glück und Ende" könnte man dieses Geschichtsstück nennen. Aber in der SPÖ hat immer noch die "Basis" - was immer man darunter versteht - das sagen, so wird der Pöbel letzlich entscheiden, wer das Rennen um Häupls Nachfolge machen wird. Allein kann die Wiener SP nicht mehr auftreten, somit muss sie sich wieder mit einem Koalitionspartner ins Bett legen. Eine Oppositionsrolle der Roten kann ich mir schlecht vorstellen.

  24. El Capitan
    11. März 2017 07:33

    Die Krise, die Häupl verschuldet hat, ist tiefer als jede bisherige Krise der SPÖ, denn die SPÖ Österreich ist identisch mit der SPÖ Wien. In den Bundesländern ist die SPÖ implodiert und besteht nur noch aus Pensionisten.

    Die linken Ideologen sind längst zu den Grünen abgewandert (ORF & Co) oder versuchen, die NEOs zu unterwandern. (Die ÖVP ist ein Sonderthema).

    Bundeskanzler Kern baut seine Regierungsmannschaft aus Quereinsteigern zusammen, was ebenfalls zeigt, wie es um die SPÖ bestellt ist.

    Einen weiteren Hinweis auf den Zustand der SPÖ liefert der ORF, dessen tendenziöse Berichterstattung immer mehr in Richtung reine Parteipropaganda geht. Da versuchen ein paar Redakteure fast schon verzweifelt, die SPÖ zu retten.

    Häupls Ende naht. Der kommende Parteitag wird es zeigen. Dann wird die SPÖ Trümmerfrauen brauchen. Ich bin schon neugierig, in welche Richtung die SPÖ gehen wird. Nationslsozialdemokratische Partei, Bolschewikdemokratische Partei oder Bobodemokratische Partei. Die Auswahl ist deprimierend.

    Die Wiener können mir fast (Nota bene: nur fast) leid tun, denn nach den Verschwenderjahren müssen jetzt herbe Sparjahre kommen. Sie haben's verdient, denn sie haben den Augiasstall ja mehrheitlich gewählt.

  25. simplicissimus
    11. März 2017 06:28

    Das Versagen der etablierten Parteien und insbesondere der SPOe ist atemberaubend.
    Was passiert, erinnert an Absurdistan.
    Und immer noch, noch immer und immer wieder bildet der gutbuergerliche Waehler eine Phalanx gegen rechts, gegen die FPOe, weil er nicht merkt, welcher jahrzehntelanger Manipulation er aufsitzt.
    Ein bisschen Gebrabbel ueber (natuerlich falsch verstandene) Weltoffenheit, ein bisschen Gesuder ueber (natuerlich falsch gedeutete) Fremdenfeindlichkeit, ein bisschen Infamie ueber (natuerlich falsch vorgeworfenes) Nazitum und der gebildete (?) Gutbuerger verhindert jede Veraenderung weg vom Absurden hin zu mehr Vernunft.

    • simplicissimus
      11. März 2017 08:52

      Und Kanzler Kern uebt sich im Schaumschlagen, fuer mich ist er bereits Schlagoberster.
      Ausser Kurz, Sobotka und Doskozil nichts, null komma nix.
      Kurz nehme ich seinen Einsatz ab, bei Sobotka bin ich mir nicht so sicher, er macht eher Ankuendigungspolitik und Doskozil koennte eine Nebelgranate sein.
      Pilz setzt sich fuer Austrotuerken ein, die ihren Oberhirten kritisieren, fein, ist wenigstens einmal nicht grundfalsch.
      Und sonst?
      Gaehnende Untaetigkeit.

    • Almut
      11. März 2017 09:57

      ********************************************************!!!
      Bingo! Genauso ist es!

    • Helmut Oswald
      11. März 2017 23:53

      Der gutbürgerliche Wähler, wie sie es höflich ausdrücken, ist ein gutbürgerlicher Trottel. Ohne politisches Verständnis, ohne historische Kenntnisse und ohne die Fähigkeit, die Folgen seines Wahlverhaltens auch nur annähernd einschätzen zu können rennt er bildungslos wie er ist, hinter einem gemachten Gefühl nach, daß ihm sagt, wenn Du gegen rechts bist, liegst Du richtig. Unfähig und zu bequem, den Vorhang an Lügen zu zerreissen, mit dem er umsponnen wird ist sein bestimmendes Gefühl die Feigheit. Er wird nie verstehen wollen, daß er in genau dem Hauptstrom. in dem er sich so sicher wähnt, auf Abgründe zutreibt, die eben dieser erst ermög-licht. Und er wendet sich vehement gegen jene, die

    • Helmut Oswald
      11. März 2017 23:55

      er wendet sich vehement gegen jene, die ihm seine Illusionen nehmen wollen, indem sie ihn an die Wirklichkeit heranführen. Der Bote ist es, auf den sie einschlagen, nicht diejenigen, die ihnen schaden.

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. März 2017 11:36

      Lawoll! Der einfältige Wähler ist`s, nicht die Partei.
      Dass die alle Sauereien durchbringt ist die wahre Sauerei-und, Achtung! Die Neos wollen die Roten lieber stützen als sie mithilfe der FPÖ zu stürzen. Schade um die einst liberale Bewegung.

    • Sensenmann
      13. März 2017 19:21

      An den Neos ist NICHTS liberal! Eine lupenreine linke Blase. Die aber zerplatzen wird.

  26. Antonia Feretti
    11. März 2017 03:40

    Man fragt sich schon, wer bestimmt denn, "wo es langgeht"? Und was legitimiert ihn? Wer hat denn wirklich das Sagen in diesem Land? Michael Häupl ist es ganz offensichtlich nicht mehr! War er es je? Oder haben wir uns das alles nur eingebildet? Weil er ein super PR-Talent ist und mit "Drüberfahren" und der beiläufigen Frage "warum bist Du noch nicht Professor?,da muss was g'schehn" Erfolg gehabt hat? Ok,wir haben uns täuschen und für dumm verkaufen lassen,weil es sich so schön angehört hat und die Augen zugemacht, derweil Häupls "Blödweiberschaft" die Zukunft von Wien verspielt hat! Was, bitteschön, hat sie dazu bewogen? Wer kann es nachvollziehen?

    • FranzAnton
      11. März 2017 05:41

      Was die 68er - "Intellektuellen" bewogen hat, und deren Epigonen immer noch weiter bewegt ??
      Das erläutert folgender, hier im BLOG geposteter Gastkommentar, dessen Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist:

      http://www.andreas-unterberger.at/2017/01/sind-institutionen-wirklich-nur-gesellschaftsneurosenij/#sthash.y9zHtMcc.dpuf

      Das Sagen im Land hat immer noch nicht der - leider größtenteils bloß theoretische - Souverän, nämlich die Staatsbürger. So lange die Implementierung von Direktdemokratie, wie Sebastian K. und auch H.C. sie ins Gespräch bringen, nicht entschlossen auf die Agenda gesetzt wird, droht Österreichs Ruin leider voranzuschreiten.

    • machmuss verschiebnix
      11. März 2017 22:57

      In der Kurzfassung:

      Es handelt sich um einen sektiererischen Wahn der Linken !

  27. Pumuckl
    11. März 2017 03:19

    Häupel bestätigte durch sein politisches Wirken die Berechtigung meiner, vorerst emotionellen, Ablehnung, welche ich schon vor seiner Zeit als Bürgermeister für ihn empfand.
    Ich konnte gar nicht verstehen, daß Helmut Zilk gerade den, schon damals, hinsichtlich seines Habitus, wie ein WÜRSTLSTAND-LUNGERER daherkommenden, Michael Häupl sorgfältig aufbaute.

    Doch heute werden meine, schon oft geposteten, Bürgerkriegsängste durch einen Bericht in der Presse neuerlich geschürt, weshalb ich O T darauf hinweise:

    DER TÜRKISCHE VIZE-MINISTERPRÄSIDENT NURETTIN CANIKLI WIEDERHOLT VORWÜRFE VON ERDOGAN, WELCHE DIESER IM STREIT UM WAHLKAMPFAUFTRITTE ÄUSSERTE.

    ° Deutschland, Holland und Österreich würden Terroristen unterstützen, welche in der Türkei Unschuldige ermordeten.

    ° Aus diesen Ländern käme finanzielle Unterstützung und Lieferung von Waffen an Terroristen in der Türkei.

    ° Dazu bilden Zeitungskarikaturen Merkel immer wieder mit Hitlerbärtchen ab.
    Dies obwohl es nicht gerade Sultan Erdogan wäre, der nicht nur durch sein Bärtchen an Hitlers erinnert, SONDERN DIE VOLKSTRIBUNENHAFTEN MACHTDEMONSTRATIONEN AUS DER POLITISCHEN FRÜHZEIT HITLERS VIELFACH ÜBERTRIFFT !

    Die offizielle Türkei wirft da politischen Sprengstoff in den Disput!

    DAS IST GEZIELTE VERHETZUNG VON MILLIONEN EUROTÜRKEN !

    Aber auch Abermillionen von Moslems, welch von den Türken nicht viel halten werden aufgewiegelt. Denn darüber, daß wir als Ungläubige zu verachten und zu bekämpfen sind, sind sie mit den Türken völlig einer Meinung.

    Wenn Sultan Erdogan im Streit um Wahlkampfauftritte, medial völlig unbeachtet, sinngemäß verkündet, daß er nach Deutschland käme, wann immer ihm das gefalle, DENKT ER VERMUTLICH AN DIE GRENZENLOSE MACHT AUF DER STRASSE, WELCHE IHM IN FORM DER ABERMILLIONEN TÜRKEN IN EUROPA ZU GEBOTE STEHT !
    Wie man auf der Straße Macht demonstriert, habe ja die Linken Europas unseren moslemischen Invasoren gelehrt.

    VON DER MASSENDEMONSTRATION ZUR GEWALT UND VON DIESER ZUM BÜRGERKRIEG BEDARF ES NUR WENIGER SCHRITTE !

    VÖLKER HÖRT DIE SIGNALE !

    • simplicissimus
      11. März 2017 06:29

      Genauso ist es.

    • Pumuckl
      11. März 2017 11:33

      Und wenn man bedenkt, daß sich während Häupels Regentschaft als Bürgermeister Wiens, die INDIGENEN BÜRGER WIENS dem Status einer MINDERHEIT in der einstigen HAUPTSTADT DER KAISER DES RÖMISCHEN REICHES DEUTSCHER NATION näherten,
      hat er ja aus Sicht des Sozialismus die wichtigsten Erwartungen erfüllt.

      DER MOHR HAT SEINE SCHULDIGKEIT GETAN. DER MOHR KANN GEHEN.

    • Undine
      11. März 2017 11:40

      @Pumuckl

      ***********************************!

    • HDW
      11. März 2017 11:46

      ********************************************************************************
      Fehlt nur noch ein Stalinverschnitt um die Leninsche Strategie des Eisbrechers für Mitteleuropa zu komplettieren! Merkel war noch gut für den Nichtangriffspakt mit dem Hitlerverschnitt, aber als Frau für den Islamisten nicht passend. Vielleicht reift in ihrem Gefolge einer heran, Heiko Maas z.B.?
      Alles keine schönen Aussichten!

    • Franz77
      11. März 2017 11:57

      Bürgerkrieg ist das falsche Wort, es geht nicht um Bürger sondern um feindliche Landnehmer.

  28. kritikos
    11. März 2017 01:51

    Es ist unverständlich - oder nur für rot eingeweihte verständlich -, warum ein Parteipotentat auf einmal das allmächtige Wort besitzt: Vranitzky und sein NEIN zur FPÖ, mit der seine Partei lange genug gepackelt hat.
    Dass Politiker in Spitzenpositionen nicht an das Nachfolgeritual erinnern wollen, ist halt ein Dogma. In einer Republik denken die Gewählten offenbar in überholten Modellen: Gewählt = erwählt von Gottes Gnaden.
    Kann nach Häupl Ärgeres kommen? Wetten, dass!

  29. Livingstone
    11. März 2017 01:39

    Es waere so schön, diese ganze Schickaria für ihre Machenschaften doch noch im Häf'n zu sehen.

    • machmuss verschiebnix
      11. März 2017 11:41

      Vermutlich werden wir diese Gang vor dem Scharfrichter Erdogans sehen !

  30. Livingstone
    11. März 2017 01:32

    Wäre es möglich, die Karikaturen in einem Link zu verstecken? Ich finde sie zwar gut, dennoch ein wenig irritierend in Ihren Artikeln, sehr geehrter. Hr. Dr. Unterberger.

    • Franz77
      11. März 2017 11:41

      Nein, die Karikaturen sind super. Gestern bin ich - nach langer Zeit - wieder laufen gegangen (man beachte die Wortwahl). Angestuppst durch die Karikatur. :-)





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