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Die Türkei, das Demonstrationsrecht und der seltsame Herr Kern drucken

Lesezeit: 5:30

„Meine Partei hat das Demonstrationsrecht erkämpft.“ Atemberaubend und unverfroren, was da Christian Kern jetzt in einem ORF-Interview (natürlich vom historisch ahnungslosen Moderator unwidersprochen) von sich gegeben hat. Der SPÖ-Vorsitzende hat freilich nicht dazu gesagt, wann das eigentlich gewesen sein soll. (mit nachträglicher Ergänzung)

Meint er etwa 1848, als liberal-bürgerliche Studenten das erste Mal eine Verfassung und einschlägige Grundrechte erkämpft hatten? Oder meint er 1867, als unter Franz Joseph der bis heute gültige Grundrechtskatalog Gesetz geworden ist (während die Sozialdemokratie noch sehr irrelevant gewesen ist)? Oder meint er den Bürgerkrieg des Februar 1934, in dem sich die Sozialdemokraten von den Nazis instrumentalisieren haben lassen, wie die Historikerin Gudula Walterskirchen und ihr deutscher Kollege Michael Stürmer nun sehr überzeugend nachgewiesen haben (Buch bei Amazon)? Oder meint Kern den SPÖ-Säulenheiligen Karl Renner, der sich abwechselnd bei Adolf Hitler und Josef Stalin angebiedert hat? Oder meint er Konventionen, die von Europarat beziehungsweise UNO ganz ohne SPÖ erstellt worden sind?

Oder meint er etwa den Wiener Polizeipräsidenten, einen braven Genossen, der reihenweise in den letzten Monaten Demonstrationen christlicher Aktivisten verboten hat? Und der im Vorjahr gegen eine Kundgebung der „Identitären“ eine orts- und zeitnahe Gegendemonstration von rotgrünen Linksextremisten genehmigt hat, die in einem Mordversuch der Linken gegipfelt hat (ohne dass er sich bis heute dafür rechtfertigen hat müssen)? Ist das das „Blut“, von dem Kern schwadroniert?

Oder meint Kern die seltsam widersprüchliche Haltung seiner Partei, die einerseits behauptet, ein Verbot von Propagandaveranstaltungen für den türkischen Diktator wäre menschenrechtswidrig, die andererseits den Niederlanden Beifall zu klatschen versucht, welche (zumindest während des eigenen Wahlkampfs) solche Veranstaltungen konsequent unterbindet?

Oder hat er gar sich selber gemeint? Hat er doch in den letzten Tagen einmal gesagt, es brauche eh kein Verbot von Kundgebungen für den türkischen Diktator, weil die nicht geplant seien; ein andermal, dass die EU das verbieten solle; und jetzt, dass Österreich solche Versammlungen auch im Alleingang verbieten solle – aber gleichzeitig akzeptiert er unter düsterem Herumstänkern seit fast zwei Wochen den diesbezüglichen Gesetzesentwurf des Innenministers nicht.

Oder hat er gar nichts gemeint? Sondern nur von der SPÖ geredet, weil ein Mensch mit seinem nie über Parteiakademien hinausgekommenen Lebenslauf ja automatisch glaubt, dass der Sozialdemokratie alle Errungenschaften von der Abschaffung der Folter und des 72-Stunden-Tages bis zur Einführung der Meinungsfreiheit zu verdanken wären. Und dass ohne sie sofort wieder die Einführung von Sklaverei und Vielweiberei vor der Tür stehen würden.

Kern sollte halt sagen, was er meint. Von den devoten Stichwortgebern im Staatsfernsehen wird er freilich solche Fragen nicht zu erwarten haben.

So kann die SPÖ zumindest dort ihr seltsames Doppelspiel fortsetzen: Sie kann einerseits so tun, als wäre sie gegen die Propagandaauftritte des türkischen Diktators; andererseits kann sie weiter jede gesetzliche Ordnung des derzeit von Willkür geprägten Versammlungs- und Kundgebungsrechts verhindern.

Es ist freilich gar nicht so schwer, die Ursachen der SPÖ-Probleme zu verstehen: Die Partei braucht angesichts ihrer rasch dahinschmelzenden Wählerbasis die Stimmen der Austrotürken wie einen Bissen Brot. Die Erdogan-Anhänger haben bisher ja fast geschlossen die SPÖ gewählt (die den national-islamistischen Türken auch immer wieder einschlägige Kandidaten auf ihren Listen angeboten hat). Das gleiche spielt sich in Deutschland ab, was traditionell stark die österreichischen Genossen beeinflusst – mit dem einzigen Unterschied, dass es für die SPD noch um viel mehr türkische Stimmen gibt. Weshalb sie dort auch die (meist türkisch-deutsche) Doppelstaatsbürgerschaft durchgesetzt hat.

Zugleich ist aber bei den anderen SPÖ-Wählern (sofern über den engen Kreis der Karrieristen hinaus noch vorhanden) zumindest seit dem letzten Jahr ein türkeifreundlicher Kurs absolut unverkäuflich geworden. Das schafft für die Partei einen teuflischen Zwiespalt im gesamten Themenkomplex Türkei, Erdogan-Diktatur, unerlaubte, aber nie geahndete türkisch-österreichische Doppelstaatsbürgerschaften und Politischer Islam. Kern versucht sich über diesen Zwiespalt mit starken, wenn auch ständig wechselnden Worten und zugleich bisher völlig fehlenden Taten hinwegzuturnen. Im parteifrommen ORF gelingen seine dabei betriebenen Geschichtsklitterungen sogar – von der SPÖ als Erfinderin des Demonstrationsrechtes bis zum Nichtverbot von etwas, was man angeblich verbieten will.

PS: Laut Kern hat ausgerechnet Tirol einen Weg entdeckt, wie man ohne Verschärfung von Bundesgesetzen (die in Wahrheit vor allem solche des Strafrechts und der sofortigen Landesverweisung sein müssten) Doppelstaatsbürgerschaften verhindert. Ich kenne diesen Weg nicht und habe dazu auch keinerlei Information finden können, außer dass man halt in Tirol nach der auch bei Kern bei jedem Problem beliebten Methode einen Arbeitskreis - pardon, das heißt heute: Task force - eingesetzt hat. Der sonst so fake-news-gierige ORF hat Kern (natürlich) nicht danach gefragt. Aber eines ist klar: Kern hat – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – damit einen Frontalangriff auf seine Wiener Genossen gestartet. Denn in Wien gibt es weit mehr Türken und damit zweifellos auch Doppelstaatsbürgerschaften als in allen anderen Bundesländern, was offenbar leicht zu verhindern wäre. Freilich: Schon wieder hat Kern nicht verraten, was er meint, also was da die Tiroler denn angeblich machen.

PPS: Im türkischen Dilemma tun sich übrigens die Grünen viel leichter als die Sozialdemokraten: „Ihre“ Türken sind laizistische Erdogan-Gegner oder Kurden. Die Grünen können sich daher des Morgens weiterhin in den Spiegel schauen.

Nachträgliche Ergänzung: Inzwischen hat sich herausgestellt, was die von Kern so gelobte Tiroler "Task force" denn eigentlich macht: Sie besteht im wesentlichen aus einer Beamtin, die Fälle anschaut, WENN eine Doppelstaatsbürgerschaft einmal bekannt wird. Das heißt: Natürlich werden auch in Tirol weiterhin die allermeisten Fälle nicht bekannt; natürlich hat auch diese Tiroler Beamtin ohne ein entsprechendes Bundesgesetz keinerlei echte Sanktionsmöglichkeiten in der Hand - außer eventuell bei eindeutiger Beweislage eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft zu beantragen. Was nicht in vielen Fällen passiert sein dürfte. Fake a la Kern, was locker den Trump-Fakes gleicht.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 00:27

    Kern ist das Produkt neuzeitlicher Geschwätzwissenschaften und an sich der personifizierte Fake, also die Erfindung einer nicht vorhandenen Wahrheit. Er ist in Wahrheit weder Manager noch hat er Bildung noch hat er Begabung um sein politisches Amt auszuüben noch hat er verstanden, daß er nicht nur Entscheidungs-träger sondern auch Verantwortungsträger ist. Früher, also in einer dunklen Zeit in der Nazifaschoreaktionäre die Sonne schwarz am Himmel scheinen ließen und die Reaktion ihr Gorgonenhaupt erhob, dessen Lefzen von Arbeiterblut trieften (Trauer, Scham und Betroffenheit, (c) echt nur in dieser Reihenfolge), in der die mit Bruderkuss empfangenen Sowjetsoldaten ihr weltweites Befreiungswerk an den unterdrückten Werktätigen auch unsere Nation verrchteten ... usw usw. Früher also, nannte man eine nicht vorhandene, sondern eine erfundene Wahrheit eine Lüge. Da ich bekanntermaßen ein finsterer Nationalist bin, bevorzuge ich statt des ausländischen Begriffes Fake das gute alte deutsche Wort Lüge. Kern ist ein Lügenkanzler.

    Da kann ich nur sagen - Proletarier aller Länder, entschuldigt Euch.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 05:47

    "... dass ohne sie sofort wieder die Einführung von Sklaverei und Vielweiberei vor der Tür stehen würden."

    Falsch.

    Sklaverei und Vielweiberei STEHEN vor der Tuer.
    Dank SPOe.
    Die das Verbot angemeldeter und die Zulassung illegaler Demonstrationen neu erfunden hat.

    Was unterscheidet den Alten vom Neuen?
    Der eine schaumschlug mangels Kreativitaet unabsichtlich, der andere schaumschlaegt absichtlich. Bis alles schmierig wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 01:10

    „Meine Partei hat das Demonstrationsrecht erkämpft.“

    _Der_ Witz war gut. Die bürgerlichen Rechte wurden von allen möglichen Leuten erkämpft, darunter auch Studentenverbindungen, denen auch ein Karl Marx angehörte. Marx war treues und höchst aktives Mitglied der Corps Palatia. Diese Studentenverbindung wurde 1813 gegründet, Jahrzehnte vor den ersten Roten.

    Die Studentenverbindungen kämpften damals für eine Loslösung aus dem napoleonischen Joch, für Redefreiheit, für Gedankenfreiheit, für Vielfalt, für eine echte Demokratie, für all das, was die Sozialisten von heute wieder rasch abschaffen möchten. Marx hatte zu Hause in London einen „Schläger“ (Studentenjargon für Säbel) an der Wand hängen, den durfte niemand anrühren. Diese Schläger standen und stehen für Wehrhaftigkeit, nicht für lächerliche Anbiederung und appeasement.
    Wenn die Sozialdemokraten jemals bürgerliche Ideen vertraten, dann sind es die Ideen, die Marx von seinen studentischen Landsmannschaften, Sängerschaften, Burschenschaften und anderen Verbindungen übernommen hat. Ich verwette mein Motorrad, dass Herr Kern das nicht weiß, ja nicht einmal ahnt.

    Herr Kern ist ein Dünnbrettbohrer, ein Schlittenhügelrennfahrer, ein politischer Schattenparker und Beckenrandschwimmer. Mehr ist da nicht.

    Bin ich jetzt ein Hassprediger, wenn ich laut annehme, dass unser Bundeskanzler ein Fall für eine politische Inklusionsklasse ist?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 11:33

    Österreich braucht sich nicht sonderlich aufregen über die Abschaffung der Demokratie in der Türkei. Mit unserem Gummiparagraphen "Verhetzung" und "Antidiskriminierung" hat unser Nationalrat bereits die Grundlage gelegt für den gleichen Weg. Unsere Türken können das ja alles nutzen, wenn sie an der Macht sind.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 08:46

    ""Grüner Wolf im Schafspelz": Schuldirektor brach Extremismus-Vortrag von Grün-Funktionär ab"

    Da geht ein Grün-Funktionär in ein Gymnasium und bringt die FPÖ in einem Vortrag mit Extremismus in Zusammenhang.

    Aber Hallo! Was wäre gewesen, wenn ein freiheitlicher Funktionär in einer Schule einen Vortrag über Linksextremismus in Österreich gehalten und in diesem Zusammenhang die Grünen genannt hätte? Die politischen Mitbewerber und die gleichgeschalteten Medien wären vermutlich ausgeflippt."

    Hat jemand schon erlebt, daß ein FPÖ-Funktionär in einer österr. Schule einen Vortrag halten darf??? Ja, eben, ich auch nicht!

    https://www.unzensuriert.at/content/0023424-Gruener-Wolf-im-Schafspelz-Schuldirektor-brach-Extremismus-Vortrag-von-Gruen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Und wieder einmal ist der Überbringer der schlimmen Botschaft der Böse.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 01:04

    Ungeachtet dessen, laufen auch die Grünen Gefahr, eines Tages
    ohne Kopf vor dem Spiegel zu stehen :)

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2017 07:16

    In der türkischen Gesetzgebung ist klar beschrieben, das Wahlveranstaltungen im Ausland verboten sind!----> Wahlkampfauftritte im Ausland und in diplomatischen Vertretungen außerhalb der Türkei verstoßen gegen das türkische Wahlgesetz. Dort heißt es in Artikel 94/A: "Im Ausland und in Vertretungen im Ausland kann kein Wahlkampf betrieben werden." Wie der Vertreter der Oppositionspartei CHP in der Wahlkommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagte, hat die Regierungspartei AKP selbst das Gesetz 2008 eingeführt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo sociale
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2017 20:05

    Tiroler Beamte:"Herr Öztürk, uns ist zu Ohren gekommen, dass sie neben der österreichischen auch noch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen."

    Herr Öztürk:"Nein, ich habe nur die österreichische."

    Tiroler Beamte:"Danke für die Auskunft."

  2. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2017 00:14

    Der Kern ist das beste, was passieren konnte. In Inkompetenz übertrifft er sogar den Mitterlehner. Wer hätte das gedacht?

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  1. carlo sociale (kein Partner)
    16. März 2017 20:05

    Tiroler Beamte:"Herr Öztürk, uns ist zu Ohren gekommen, dass sie neben der österreichischen auch noch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen."

    Herr Öztürk:"Nein, ich habe nur die österreichische."

    Tiroler Beamte:"Danke für die Auskunft."

    • Undine
      17. März 2017 10:57

      @carlo sociale

      Das nenne ich tiefschürfende Wahrheitssuche!*************************!

  2. fxs (kein Partner)
    16. März 2017 17:41

    "Lernen Sie Geschichte, Herr Redakteur" hat der legendäre Kreisky einen Journalisten entgegen geschleudert. Was würde er wohl zu diesem Nachfolger sagen?

  3. monofavoriten (kein Partner)
    16. März 2017 16:01

    die sozialistische mehlspeis-diktatur schiebt seit vranizky einen programmierten manchurian candidate nach dem anderen vor.
    offensichtlich ist die internazi-agenda derart gegen jede vernunft, gegen jede logik und gegen jeden hausverstand, dass ein selbstständig denkender mensch diese politik der umfassenden destruktion (auf geheiß der üblichen verdächtigen) gar nicht unter die leute bringen könnte, ohne von selbstzweifeln zerfressen zu werden.

  4. Anmerkung (kein Partner)
    16. März 2017 02:51

    Was Kern meint, geht aus seinem Grundsatz hervor: "95 Prozent der Politik, die geboten wird, besteht aus Inszenierung."

    Das Demonstrationsrecht zu erreichen, war eine politische Sache.

    Logischerweise folgt daraus: 95 Prozent des Demonstrationsrechts "besteht aus Inszenierung". Das ist verzichtbar, nur heiße Luft, bestenfalls zur Täuschung dummer Menschen geeignet.

    5 Prozent des Demonstrationsrechts bleiben als Tatsache übrig, haben etwas mit der Wirklichkeit von Demonstrationen zu tun. Genau diese 5 Prozent "erkämpft" zu haben, beanspruchen Kern und "seine Partei" für sich.

    Umgekehrt heißt das übrigens, 95 Prozent der Demonstrationen kann man verbieten. Sind bloß unnötige Inszenierung.

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    16. März 2017 00:14

    Der Kern ist das beste, was passieren konnte. In Inkompetenz übertrifft er sogar den Mitterlehner. Wer hätte das gedacht?

  6. Undine
    14. März 2017 14:40

    Die Türkei und ihr rabiater Erdogan werden also die morgige Wahl in den Niederlanden, beeinflussen, besser gesagt "bestimmen". Genau gesagt: die plötzlich aufgeflammte Tatkraft des Herrn Ministerpräsidenten Mark RUTTE muß dieser noch bis morgen mimen und durchhalten, dann kann er wieder lax sein wie zuvor. Er ist also von heute auf morgen ein POPULIST geworden, aber niemand würde ihn als Populisten bezeichnen, denn diesen Begriff hat man ausschließlich für die "Rechten" reserviert.

    Jetzt sagt und schreibt man viel über das zerrüttete Verhältnis zw. Holland und der Türkei! Aber wir wissen: Sobald die Wahl geschlagen ist, werden sich RUTTE und ERDOGAN--- versöhnlich die Absolution erteilend---in die Arme fallen und küssen! Denn RUTTES scheinbar "harte Politik" war bloß Theaterdonner!

  7. Leopold Franz
    14. März 2017 12:20

    Die Tätigkeiten des seltsamen Herren im Herbst 2015 können knapp nicht unter den Hochverrat nach § 242 StGB oder der Schlepperei nach § 114 Fremdenpolizeigesetz subsumiert werden. Er wollte ja die Verfassung nicht mit Gewalt ändern, sondern nur irgendwie aussetzen. Bei der rechtswidrigen Einreise oder Durchreise der Hunderttausenden oder noch mehr in den von diesem Herrn zur Verfügung gestellten Eisenbahnwaggons durch Österreich hat die ÖBB dafür nicht unverhältnismäßig viel Geld verlangt, sondern gar keines. Daher keine Schlepperei.
    Es bleibt über der § 120 Fremdenpolizeigesetz, Rechtswidrige Einreise bzw rechtwidriger Aufenthalt. Nach dieser Verwaltungsübertretung sind auch die Förderer zu bestrafen. Sowohl Faymann als auch Kern als Verantwortlicher der ÖBB kommen dafür in Frage; der damalige und auch der heutige Bundespräsident und die zuständigen Verwaltungsbehörden teilen wohl nicht diese Sicht. Ansonsten wäre der seltsame Herr wegen der systematischen Verachtung des Rechtsstaates nicht anzugeloben gewesen und hätte ein paar Verwaltungsstrafverfahren am Hals.

  8. schreyvogel
    14. März 2017 11:53

    Wieder einmal zeigt sich:
    Nicht nur in Holland, auch in Österreich ist das Erdogan-Problem in Wirklichkeit kein außenpolitisches, sondern ein rein innenpolitisches Problem: Wie gewinne ich die nächste Wahl?

    Die Emotionen, die dabei erregt werden, richten sich aber natürlich gegen die Türkei. Da kann man ihr leider nicht helfen. Bis jetzt hat dies nur dazu geführt, dass man türkische Spitzenpoltiker flegelhaft außer Landes befördert. Gottseidank wird noch kein Einsatz unserer Eurofighter erwogen!

    Wird es einen Krieg geben? Hoffentlich nicht, denn die meisten unserer Präsenzdiener sind Türken.

    A.U. täte gut daran, die Türken und ihren Präsidenten nicht so eifervoll zu bashen!

  9. Wolfgang Bauer
    14. März 2017 11:33

    Österreich braucht sich nicht sonderlich aufregen über die Abschaffung der Demokratie in der Türkei. Mit unserem Gummiparagraphen "Verhetzung" und "Antidiskriminierung" hat unser Nationalrat bereits die Grundlage gelegt für den gleichen Weg. Unsere Türken können das ja alles nutzen, wenn sie an der Macht sind.

  10. Undine
    14. März 2017 11:28

    Zweierlei sollten Sie sich unbedingt zu Gemüte führen:

    1. Den exzellenten Kommentar "Islamische Werte frei Haus" von IMAD KARIM

    A.U. weist in der Rubrik "Spannend" darauf hin.

    Darin schreibt Imad KARIM u.a.: "In diesen Foren [Facebook-Gruppen syrischer Flüchtlinge] wurde beispielsweise ein Interview mit einer Syrerin weitergegeben, die seit einem Jahr im Kölner Raum lebt und sich als Atheistin outete. Die Reaktionen der Kommentatoren reichten von Beleidigungen bis hin zu Drohungen. Einige schrieben, sie würden sie suchen und köpfen, andere wollten die Frau vierteilen. Eine weitere nach Deutschland gekommene Syrerin teilte in einem Video ganz leidenschaftslos mit, sie würde jetzt das Kopftuch ablegen, respektiere allerdings jede Frau, die das Kopftuch behalten wolle. Auch sie wurde von den nach Deutschland gekommenen Syrern auf das Übelste beschimpft und bedroht. Innerhalb weniger Tage gab es mehr als 4.300 Kommentare. Nur sieben davon gingen in die Richtung, die Frau könne machen was sie wolle. Der Rest hörte sich so an:

    „Du bist eine Nutte, wir verachten Dich!“, „Hure, nur eine kleine Hure bist Du“, „Du hast unsere Religion in den Schmutz gezogen!“ Und so weiter.

    Beschwichtigungen und Schönfärbereien
    In den Postings dieser Gruppen geht es fast ausschließlich darum, den Islam und seine Werte in Deutschland und Europa zu verbreiten; darum, wie man sich am besten finanzielle Vorteile verschaffen oder wer wem falsche Dokumente besorgen kann. Es gibt auch regelrechte Annoncen für das Beschaffen von gefälschten Zeugnissen und anderen Dokumenten. Die Deutschen und die Nichtmuslime werden dort im Allgemeinen negativ dargestellt – quasi als eine Gesellschaft, die ohne Werte lebt und der letztlich nur der Islam den rechten Weg weisen kann."

    2. Servus-TV: "TALK im HANGAR 7": über den FEMINISMUS mit Birgit KELLE

    http:/www.servustv.com/at/Sendungen/Talk-im-Hangar-7

    Auf ORF-WATCH ist ein herrlicher Kommentar von Georg FRUNDSBERG unter dem Titel "Ideologie trifft auf REALITÄT" zu lesen!

    Ein wahrer Genuß in einer Mußestunde!

    • Undine
      14. März 2017 11:42

      Nachtrag: Ich würde mich in kein Zugabteil setzen, in dem ich die GENDER-EXPERTIN Gabriele MICHALITSCH entdeckte! Beträte sie mein Abteil, würde ich die Flucht ergreifen! Mit Birgit KELLE hingegen, dem Dr. PFAU und dem erfrischenden jungen Philosophen SCHILDHAMMER unterhielte ich mich mit Freuden!

    • otti
      14. März 2017 14:36

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Leopold Franz
      14. März 2017 16:51

      @Undine
      Wie konnte das nur passieren, dass nicht fünf Gender Michalitsche gegen eine Kelle diskutierten? Ach ja, das war ja nicht im ORF. Wobei es Kelle auch gegen fünf verbissene Michalitsche geschafft hätte.

    • Undine
      14. März 2017 17:49

      @Leopold Franz

      Alleine die Körpersprache der beiden Gegnerinnen (das grüne Trutscherl kann man vergessen) Michalitsch und Kelle sprach Bände: Erstere während der ganzen Sendung angespannt, ständig im Angriffsmodus und mit verbissenen, ja sogar haßerfüllten Gesichtszügen, was sie richtiggehend "häßlich" machte; Letztere entspannt und dennoch wachsam und geprägt von innerer Gelassenheit. Erstere eine zutiefst frustrierte Person, Letztere eine Zufriedenheit und Intelligenz ausstrahlende sympathische junge Frau.
      Lustig und sehr verständlich fand ich, wie sich der junge Mann unwillkürlich von der Genderexpertin so weit wie möglich entfernt hielt!

    • Livingstone
      14. März 2017 21:15

      Mehr als schlimm nur, dass diese Michalitsch die Regierung vulgo Kern beraet.

    • Undine
      14. März 2017 22:40

      Ich wüßte ja gerne, für welches der rund 60 neuerdings entdeckten Geschlechter sich diese Person Mischalitsch am Abend der Gesprächsrunde entschieden hatte! ;-)

  11. Ausgebeuteter
    14. März 2017 10:44

    Die Türkei braucht die Europäische Union für viele Zwecke:

    1. ein Großteil der Exporte gehen in die EU
    2. Ein Großteil der Importe kommen von der EU
    3. Ein Großteil der Touristen kommen aus der EU
    4. Sehr viele Ex-Türken arbeiten in der EU und senden Devisen in die Türkei
    5. Die Türkei will unter allen Umständen Vollmitglied der EU werden
    6. Durch die schon vorhandene Mitgliedschaft bei der NATO hat man auch Vorteile vom westlichen Bündnissystem

    Langfristig will man Europa durch Unterwanderung (auch Moslems aus anderen arabischen Ländern - siehe durchgeschleusste Flüchtlinge) Europa islamisieren.

    Europa wird daher durch die aktuelle türkische Regierung bzw. Diktatur auf vielen Gebieten erpresst und Merkel & Co. zeigen nur symbolische Prodeste.

    Mit der Errichtung von Erdöl- bzw. Erdgsasleitungen durch die Türkei entsteht ein weiteres Erpressungspotential.

  12. Bob
    14. März 2017 10:20

    Was viele Sozis einfach nicht begreifen: wir stehen schon mitten im Krieg. Sie begreifen es nicht da diese Auseinandersetzung von ihnen inszeniert wurde, und jetzt sich verselbstständigt hat. Vielweiberei? Wir haben sie längst, wie Undine weiter oben ausgeführt hat.
    Wer kennt da nicht den Begriff der Invasion der Pflanzen.:
    http://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/489388/wissenschafts-doku-invasion-der-pflanzen-auf-arte
    Diese Gewächse kommen vereinzelt, und erst wenn die Population groß genug ist, explodiert der Bestand und verdrängt die einheimischen Pflanzen auf Nimmerwiedersehen.
    Sieht da jemand einen Zusammenhang zu unserer "Flüchtlingssituation"?
    Unser schwadronierender Blender und Putschkanzler sicher nicht. Der ist zwar ein Meister des geschliffenen Wortes, aber wie ein Heißluftföhn 20 cm nach Austritt der Luft ist sie wieder kalt.

    • otti
      14. März 2017 14:38

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  13. socrates
    14. März 2017 09:58

    Dümmer ist ein Politiker ohne Matura auch nicht. Wir sollten solche Ratlose beim Fenster hinauswerfen.

  14. Ingrid Bittner
    14. März 2017 09:54

    Bezeichnend in dem Interview ist auch die Feststellung von Hr. Wolf:
    Die Freiheitlichen und Landeshauptmann Niessl - sonst offenbar niemand - kritisieren die Doppelstaatsbürgerschaft.
    Dieses Problem ist aber ein bedeutsames, noch dazu wenn niemand Kenntnis hat, wieviele Doppelstaatsbürger es überhaupt gibt.
    Wie kann es das überhaupt geben?

    • socrates
      14. März 2017 10:00

      Wie bekomme ich eine Doppelstaatsbürgerschaft? Ist sie an eine Rasse gebunden?

    • Undine
      14. März 2017 17:52

      @socrates

      Da müssen Sie einen russischen Oligarchen fragen, denn die haben jedenfalls alle einen russischen und einen israelischen Paß. ;-)

  15. Ingrid Bittner
    14. März 2017 09:47

    So leid's mir tut, ich muss Hr. Dr. Unterberger berichtigen, bzw. ergänzen:
    Kern hat nicht gesagt: "Meine Partei hat das Demonstrationsrecht erkämpft"
    Er hat gesagt: "Meine Partei hat das Demonstrationsrecht MIT BLUT erkämpft" -
    das ist doch noch etwas drastischer, oder?

    http://tvthek.orf.at/profile/Additional-Content/1670/Das-ganze-Interview-mit-Bundeskanzler-Christian-Kern-SPOe/13921042

  16. leshandl
    14. März 2017 09:47

    " Oder meint er den Bürgerkrieg des Februar 1934, in dem sich die Sozialdemokraten von den Nazis instrumentalisieren haben lassen, wie der renommierte deutsche Historiker Michael Stürmer nun in einer aufsehenerregenden Studie nachgewiesen hat?" - Wo ist diese Studie nachzulesen?

  17. Undine
    14. März 2017 09:07

    Mir fällt auf, daß KERN alles mit der gleichen unbewegten Miene von sich gibt. Gestern sagte er dies, heute das---völlig emotionslos plappert er treuherzig seine Botschaft wie auswendig Gelerntes herunter, ob's stimmt oder nicht, ob er heute das Gegenteil dessen sagt, was er gestern behauptet hat. Meistens stimmt's nicht, aber das ficht den gelackten, in Wahrheit völlig ungebildeten* Burschen nicht an. Er wirkt wie ein schlechter Schauspieler, aber vielleicht ist er ja ein sehr guter Schauspieler, der einen schlechten bloß mimt.

    * Sein Magistertitel in neuzeitlicher Geschwätzwissenschaft (copyright: @Helmut Oswald) hat mit Bildung im herkömmlichen Sinn genauso wenig zu tun wie ein Fertiggericht von Mc Donalds mit einem exquisiten Menü in einem Haubenlokal.

    • Cotopaxi
      14. März 2017 09:17

      Wahrscheinlich hat Kern auch den MBA in Schwänzeltanz - siehe Präsentation seines Plan A für Österreich.

  18. Josef Maierhofer
    14. März 2017 09:05

    Das Orakel zu Delphi.

    Ideologietrunken wird da in parteinahen öffentlichen Bedürfnisanstalten auf die Bürger ge ....

    Wer ist dieser Herr Mag. Kern ?

    Wikipedia:

    Christian Kern wuchs als Sohn einer Sekretärin und eines Elektroinstallateurs im Wiener Bezirk Simmering auf. Er maturierte im Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Gottschalkgasse 21 in Simmering und absolvierte anschließend sein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, das er 1997 als Mag. phil. mit der Diplomarbeit Media Monitoring: die innenpolitische Berichterstattung der österreichischen Tages- und Wochenzeitungen 1993 abschloss.[1] Während seines Studiums engagierte er sich auch im Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) und war Chefredakteur der rotpress – Zeitschrift für Hochschule, Politik und Kultur. Anschließend absolvierte Kern eine postgraduale Ausbildung am Management-Zentrum St. Gallen (MZSG).

    Im Jahre 1989 begann er seine Karriere als Wirtschaftsjournalist, unter anderem im Wirtschaftspressedienst und bei Option – österreichisches Wirtschaftsmagazin der Wirtschafts-Printmedien GmbH.[2] Im Jahr 1991 wurde er in der Bundesregierung Vranitzky III Assistent des Staatssekretärs Peter Kostelka im öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt. 1994 wurde Kern Büroleiter und Pressesprecher des Klubobmannes des SPÖ-Parlamentsklubs im Nationalrat. Im Jahr 1997 wechselte er zum größten österreichischen Stromanbieter, der Verbund AG, bei der er zunächst Assistent des Vorstandes war und ab 1999 Bereichsleiter Strategisches Marketing und Verkaufssteuerung. Von 2000 bis 2002 war er Geschäftsführer der Verbund Stromvertriebsgesellschaft mbH und von Oktober 2002 bis Mai 2007 Vorstandsmitglied der Verbund Trading GmbH sowie Prokurist der Verbund AG. Danach wurde er ab Juni 2007 Vorstandsmitglied der Verbund AG und für die Bereiche Mergers & Acquisitions Ausland, Beteilungsmanagement und -entwicklung sowie für das Hochspannungsnetz zuständig.

    Kern bei der Eröffnung der BahnhofCity Wien West (2011)
    Seit dem 7. Juni 2010 war Kern Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding-AG und für die Bereiche Strategie, Kommunikation, Personal und den Güter- bzw. Personenverkehrsbereich zuständig. Von Februar 2011 bis Mai 2016 war er auch Aufsichtsratsvorsitzender der Tochtergesellschaft Rail Cargo Austria (RCA). 2014 wurde seine Vertragslaufzeit bei der ÖBB vorzeitig bis 2019 verlängert.

    Am 1. Jänner 2014 wurde Kern für zwei Jahre zum Vorsitzenden der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen gewählt.[3] In diesem Amt wurde er am 24. September 2015 für weitere zwei Jahre bestätigt.[4]

    Mit seinem Antritt als Bundeskanzler wurden alle seine Funktionen im Bahnbereich obsolet, da er als Kanzler keine weiteren Berufstätigkeiten und Ämter ausüben darf.

    .... nun hoffentlich auch in der österreichischen Regierung, meine ich.

    Da im ORF gegen die Österreicher herum zu stänkern, reicht sicher nicht.

    Aber wo ist Mitterlehner und sagt das Österreich erlösende Wort 'Es reicht' ?? ja wo iss er denn ?

    Ach ja Strache ist schuld an allem, gell Herr Kern ???

  19. Tegernseer
    14. März 2017 08:55

    Wahr ist vielmehr, dass die roten Genossen und deren befreundeten Organisationen das Demonstrationsrecht schamlos ausnützen und ausgenutzt haben (intensiv wie auch extensiv). Wahr ist, dass Österreichs Sozialdemokraten sich erst 1991 umbenannt haben und in ihrer Tradition eher dem sozialistischen Lager zuzurechnen sind. Wahr ist, dass die sozialdemokratische Partei es nicht akzeptieren konnte, nach 30 Jahren an der Macht abgewählt zu werden und gegen die demokratisch gewählten Regierung Schüssel/Haider das Volk (auch unter tatkräftiger Mithilfe des ORF) aufhetzte und jahrelang eine wöchentliche Demonstration organisierte.

    Putschkanzler und Ex-ÖBB-Verwalter Kern, der einen Abschluß in Geschwätzwissenschaften besitzt, sich selbst als "Lichtgestalt" überhöht, verbreitet Fake-News und begreift wohl manchmal gar nicht, was er sagt. Dieser Mann ist nur noch zum Fremdschämen!

  20. Undine
    14. März 2017 08:46

    ""Grüner Wolf im Schafspelz": Schuldirektor brach Extremismus-Vortrag von Grün-Funktionär ab"

    Da geht ein Grün-Funktionär in ein Gymnasium und bringt die FPÖ in einem Vortrag mit Extremismus in Zusammenhang.

    Aber Hallo! Was wäre gewesen, wenn ein freiheitlicher Funktionär in einer Schule einen Vortrag über Linksextremismus in Österreich gehalten und in diesem Zusammenhang die Grünen genannt hätte? Die politischen Mitbewerber und die gleichgeschalteten Medien wären vermutlich ausgeflippt."

    Hat jemand schon erlebt, daß ein FPÖ-Funktionär in einer österr. Schule einen Vortrag halten darf??? Ja, eben, ich auch nicht!

    https://www.unzensuriert.at/content/0023424-Gruener-Wolf-im-Schafspelz-Schuldirektor-brach-Extremismus-Vortrag-von-Gruen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Und wieder einmal ist der Überbringer der schlimmen Botschaft der Böse.

    • otti
      14. März 2017 10:03

      darf ich eine Ergänzung anbringen, liebe Undine?

      Gestern, 13. 3., in der Krone: Jugendsprecher der Grünen, Julian Schmid, will Mathematik bei der Zentralmatura abschaffen. Soll nur mehr Wahlfach sein. Wegen der vielen Fünfer !

      (Ob diese Forderung mit dem Faymann abgestimmt ist ? - da könnte er die Matura leichter nachholen - HA ! Und der Schulz a !)

      Und m e h r Zeit für politische Bildung würde auch bleiben !

    • Rau
      14. März 2017 17:00

      Rückwärts abgespielt wird's wahrer.
      Der fiktive Freiheitliche wäre mit seinem hypothetischen Vortrag über Linksextremismus und Grüne näher an der Realität, als der tatsächlich gehaltene Vortrag dieses Funktionärs der GrünInnen, die sich bereits rühmen, was weiss ich wieviel zig - tausend Euro an Hatespeech - Bussgeldern erstritten zu haben, die sie natürlich spenden. Wahrscheinlich an die (Anti)Faschisten.

    • simplicissimus
      14. März 2017 17:24

      antiFaschistInnen

      Bleiben wir politisch ganz correct!

      :-)

  21. differenzierte Sicht
    14. März 2017 08:24

    Und Kerns "Herzeigediplomat", Hannes Swoboda, verkündet "Im Zentrum", dass man den Türken endlich die Doppelstaatsbürgerschaft gewähren soll und außerdem alle türkischen Politiker von Erdogan abwärts hier in Österreich Redefreiheit gewähren sollte. Er streitet darüber lautstark mit der bösen (schwarz-blauen) Ex-Außenministerin Ursula Plassnik, die strikt gegen solch roten Unsinn argumentierte.

    • socrates
      14. März 2017 10:05

      Nur Karas ist noch dümmer und EU mehr indoktriniert.

    • Gandalf
      14. März 2017 11:19

      Der Auftritt des Herrn Swoboda "im Zentrum" war nicht einmal mehr dumm, sondern bloss noch peinlich. Die Roten selbst sollten in ihrem eigenen Interesse darauf achten, dass dieser offenbar geistig bereits ziemlich beeinträchtigte Mann sie in der Öffentlichkeit nicht noch blöder dastehen lässt als sie ohnehin schon sind.

    • otti
      14. März 2017 14:39

      an sokrates: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • riri
      14. März 2017 20:36

      Der Handlanger zur Indoktrination der Österreicher, also der ORF, wählt zur Teilnahme an Diskussionen immer bewährte Typen aus, z.B. eben den Herrn Swoboda oder Frau Heide Schmidt.

      Im "Im Zentrum" war eine Aussage von Herrn Efgani Dönmez, Ex-Bundesrat, sehr interessant: der harte Kern des politischen Islam, die radikalen bei Demonstrationen die auch den nationalistischen Wolfsgruss zeigen, die sind in der SPÖ-Wien.

    • Gandalf
      14. März 2017 20:38

      @ socrates, otti:
      Natürlich haben Sie völlig recht, was den Herrn Karas betrifft; aber der ist halt naturdumm, während sich beim Herrn Swoboda, der an sich intelligent und nicht ungebildet war, offensichtlich deutliche Verfallserscheinungen zeigen. Schade - so ist er kein Gegner mehr.

  22. Undine
    14. März 2017 08:16

    A.U. schreibt:

    "Und dass ohne sie [die Sozis!] sofort wieder die Einführung von Sklaverei und Vielweiberei vor der Tür stehen würden."

    Die SKLAVEN werden im Kalifat Avusturya nach der abgeschlossenen ISLAMISIERUNG unserer ehemaligen Heimat WIR, die Autochthonen, sein.

    Die VIELWEIBEREI existiert längst unter den "Schutzsuchenden", besser: Schatzsuchenden! Eindrucksvolles Beispiel dafür:

    "Syrischer Geschäftsmann »flüchtete« mit vier Frauen und 23 Kindern nach Deutschland"

    "...stehen diesem »Flüchtling«, seinen vier Frauen und den 23 Kindern monatlich Transferleistungen in Höhe von mehr als 30.000 (in Worten: dreißigtausend!) Euro zu. Pro Monat! Netto!

    Keine Berücksichtigung finden die Kosten für die Gesundheitsvorsorge respektive Behandlungskosten der insgesamt 28 Personen, die Aufwendungen für Integrations- und Sprachkurse und die Kosten für die Unterkunft. Bei einer so großen Personenzahl dürfte gerade dieser Kostenfaktor nicht ganz unerheblich sein."

    http://www.freiewelt.net/nachricht/syrischer-geschaeftsmann-fluechtete-mit-vier-frauen-und-23-kindern-nach-deutschland-10068724/

  23. Riese35
    14. März 2017 07:50

    >> "Und der sonst so fake-news-gierige ORF hat Kern (natürlich) nicht danach gefragt."

    Kern gehört keiner populistischen Partei an. Daher spricht er die Wahrheit - per definitionem - und fragt man nicht nach. Was Kern macht, sind auch keine fake-news, sondern schlechtestenfalls Faktenchecks oder besser Informations- und Aufklärungsmaßnahmen. Wahrheit ist, was der Partei nützt. Quid est veritas? Bald wird man es wieder in allen Kirchen hören. Wenn es keine transzendentale Verankerung gibt, bleibt als Wahrheitskriterium nur die Nützlichkeit übrig. Kern verkörpert das wie kein anderer.

  24. Ausgebeuteter
    14. März 2017 07:16

    In der türkischen Gesetzgebung ist klar beschrieben, das Wahlveranstaltungen im Ausland verboten sind!----> Wahlkampfauftritte im Ausland und in diplomatischen Vertretungen außerhalb der Türkei verstoßen gegen das türkische Wahlgesetz. Dort heißt es in Artikel 94/A: "Im Ausland und in Vertretungen im Ausland kann kein Wahlkampf betrieben werden." Wie der Vertreter der Oppositionspartei CHP in der Wahlkommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagte, hat die Regierungspartei AKP selbst das Gesetz 2008 eingeführt.

    • Helmut Oswald
      14. März 2017 10:18

      In der Türkei dürfte das Papier, auf dem Verfassung geschrieben steht, nicht unbedingt viel wert sein. Frei nach Adenauer, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

    • Riese35
      14. März 2017 21:44

      Im Osten hat das Niedergeschriebene und Unterschriebene einen ganz anderen Stellenwert als im Westen: genauer gesagt den Heizwert des Papiers. Das ist kulturell bedingt, und das begreift man im Westen nicht.

      Im Osten zählen der Handschlag, das gemeinsame Trinken und klare Fakten. Im Islam ist die Kultur noch anders. Der Westen hat es verlernt, mit anderen Kulturen umzugehen.

      Wann gilt ein Vertrag als abgeschlossen? Das ist bei uns schon nicht trivial und mit anderen Kulturen erst recht. Wir müssen uns hüten, alles durch unsere Brille zu sehen.

      Was waren bei uns die Einreisebestimmungen Ende 2015 wert?

  25. simplicissimus
    14. März 2017 05:47

    "... dass ohne sie sofort wieder die Einführung von Sklaverei und Vielweiberei vor der Tür stehen würden."

    Falsch.

    Sklaverei und Vielweiberei STEHEN vor der Tuer.
    Dank SPOe.
    Die das Verbot angemeldeter und die Zulassung illegaler Demonstrationen neu erfunden hat.

    Was unterscheidet den Alten vom Neuen?
    Der eine schaumschlug mangels Kreativitaet unabsichtlich, der andere schaumschlaegt absichtlich. Bis alles schmierig wird.

  26. Pennpatrik
    14. März 2017 03:02

    Womit klar ist, dass geschichtliche Tatsachen in's Strafrecht gehören. Wie in jeder linken Diktatur, die etwas auf sich hält.

  27. Pumuckl
    14. März 2017 02:12

    Na ja, die Bundeskanzler sind halt auch nicht mehr das, was sie einmal waren!

    " lernen'S a bisserl Geschichte . . . " mußte sich 1981 ORF Redakteur Ulrich Brunner von Bundeskanzler Bruno Kreisky sagen lassen.

    Heute wird solcher Art Kanzler Kern, vom Redakteur des Tagebuchs, Andreas Unterberger, gemaßregelt.

    Weit hauma's brocht !

  28. El Capitan
    14. März 2017 01:10

    „Meine Partei hat das Demonstrationsrecht erkämpft.“

    _Der_ Witz war gut. Die bürgerlichen Rechte wurden von allen möglichen Leuten erkämpft, darunter auch Studentenverbindungen, denen auch ein Karl Marx angehörte. Marx war treues und höchst aktives Mitglied der Corps Palatia. Diese Studentenverbindung wurde 1813 gegründet, Jahrzehnte vor den ersten Roten.

    Die Studentenverbindungen kämpften damals für eine Loslösung aus dem napoleonischen Joch, für Redefreiheit, für Gedankenfreiheit, für Vielfalt, für eine echte Demokratie, für all das, was die Sozialisten von heute wieder rasch abschaffen möchten. Marx hatte zu Hause in London einen „Schläger“ (Studentenjargon für Säbel) an der Wand hängen, den durfte niemand anrühren. Diese Schläger standen und stehen für Wehrhaftigkeit, nicht für lächerliche Anbiederung und appeasement.
    Wenn die Sozialdemokraten jemals bürgerliche Ideen vertraten, dann sind es die Ideen, die Marx von seinen studentischen Landsmannschaften, Sängerschaften, Burschenschaften und anderen Verbindungen übernommen hat. Ich verwette mein Motorrad, dass Herr Kern das nicht weiß, ja nicht einmal ahnt.

    Herr Kern ist ein Dünnbrettbohrer, ein Schlittenhügelrennfahrer, ein politischer Schattenparker und Beckenrandschwimmer. Mehr ist da nicht.

    Bin ich jetzt ein Hassprediger, wenn ich laut annehme, dass unser Bundeskanzler ein Fall für eine politische Inklusionsklasse ist?

    • Undine
      14. März 2017 09:11

      @El Capitan

      ******************************************!

    • Franz77
      14. März 2017 18:46

      Marxens Karl war nur eine Schießbudenfigur von Friedrich Engels. Der schrieb auch Kapital und Manifest.

  29. machmuss verschiebnix
    14. März 2017 01:04

    Ungeachtet dessen, laufen auch die Grünen Gefahr, eines Tages
    ohne Kopf vor dem Spiegel zu stehen :)

  30. kritikos
    14. März 2017 00:33

    Kern, der HBK, redet, ja schwadroniert eigentlich. Nicht dass eine akademische Ausbildung das stichhaltige, einzige Charakteristikum eines klugen Mannes wäre, aber der HBK hat ja nur eine Plauderausbildung absolviert. Das übrige hat die Partei gemacht (ach ja, Sinowatz!)
    Hätte er nur qualifizierte Opponenten, d.h. selbstbewusste Parteien von Format und Wissen, dann wäre ein rascher Wechsel von Kern zu, na vielleicht doch Kurz möglich.
    Er, der HBK, strampelt hat im zu tiefen Wasser und hofft offensichtlich, dass ihm Strohhalme hinaushelfen. Ja, wär er bei der Bundesbahn geblieben ...!

    • Undine
      14. März 2017 09:14

      @kritikos

      **************!
      ...ja, aber als Schaffner, denn da könnte er nicht so viel Schaden anrichten; er erinnert mich frappant an einen Schaffner.

  31. Helmut Oswald
    14. März 2017 00:27

    Kern ist das Produkt neuzeitlicher Geschwätzwissenschaften und an sich der personifizierte Fake, also die Erfindung einer nicht vorhandenen Wahrheit. Er ist in Wahrheit weder Manager noch hat er Bildung noch hat er Begabung um sein politisches Amt auszuüben noch hat er verstanden, daß er nicht nur Entscheidungs-träger sondern auch Verantwortungsträger ist. Früher, also in einer dunklen Zeit in der Nazifaschoreaktionäre die Sonne schwarz am Himmel scheinen ließen und die Reaktion ihr Gorgonenhaupt erhob, dessen Lefzen von Arbeiterblut trieften (Trauer, Scham und Betroffenheit, (c) echt nur in dieser Reihenfolge), in der die mit Bruderkuss empfangenen Sowjetsoldaten ihr weltweites Befreiungswerk an den unterdrückten Werktätigen auch unsere Nation verrchteten ... usw usw. Früher also, nannte man eine nicht vorhandene, sondern eine erfundene Wahrheit eine Lüge. Da ich bekanntermaßen ein finsterer Nationalist bin, bevorzuge ich statt des ausländischen Begriffes Fake das gute alte deutsche Wort Lüge. Kern ist ein Lügenkanzler.

    Da kann ich nur sagen - Proletarier aller Länder, entschuldigt Euch.

    • Sensenmann
      14. März 2017 16:08

      ...und er ist der Abgott der Östertrotteln, die sich von derlei Geschwätz beeindrucken lassen.
      Aber solche Leute wählen ja auch einen alten unrasierten Ökomarxisten zum Präsidenten, also passt's schon.
      Zu diesem Staat.

    • Franz77
      14. März 2017 18:43

      Meine deutsche Freundin nennt den GrünInnengrausam "Straßenköter". Das darf man bestimmt sagen, die Deutschen sind eine Köterrasse ist ja auch erlaubt.





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