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Die ermordete Schönheit Wiens und die miesen PR-Tricks der Mörder drucken

Lesezeit: 7:30

Die Spitzhacke hat einen weiteren Sieg über die Bürger Wiens errungen: Teile des Casinos Zögernitz und des Grünbestandes rund herum müssen seit einigen Tagen dem Projekt eines von den Bezirks- und Landesbehörden überaus liebevoll behandelten Investors weichen. Das ist für viele Wiener ein schlimmes Omen, dass auch der Abwehrkampf gegen viele andere schlimme Attacken auf die historischen Stadtgegenden verloren gehen wird.

Die allerschlimmsten dieser Attacken sind sicher die Hochhäuser, welche die Gemeinde neuerdings im Ringstraßenviertel ermöglichen will. Ein neues Rathaus-Konzept will nur noch selektive Teile der Ringstraße, nämlich sogenannte „Sichtachsen“ von Hochhäusern freihalten. Der geplante Turm neben dem Konzerthaus dient jetzt als Pilotprojekt für diesen gigantischen Bereicherungsversuch.

Dagegen ist sogar die teilweise Zerstörung des Zögernitz-Areals noch relativ harmlos, wenn sie auch die kulturbewussten Wiener zutiefst schmerzt, weil ja das Etablissement durch Johann Strauß einst in die Musikgeschichte eingegangen ist.

Das besonders Widerliche an vielen Entwicklungen in Wien ist, dass dabei nirgendwo eine Stadtplanung zu sehen ist. Die Stadt wird nicht mehr sinnvoll geplant. Und dort, wo Planung sichtbar ist, entstehen Slums und Ghettos, wie bei den Gasometern oder in der sogenannten „Seestadt“.

Im attraktiven Teil der Stadt läuft es umgekehrt: Ein Spekulant kauft die schönsten Grundstücke – und verlangt dann frech von der Stadt eine entsprechende Umwidmung. Die er auch meist brav erhält (aus welchen Gründen wohl?).

In der Hochhauspropaganda mehrerer Wiener Parteien wird nunmehr zur Verteidigung dieser  ungeheuerlichen Vorgangsweise gegen die wachsenden Bürgerproteste weinerlich von „Investorenschutz“ geredet. Kein Investor würde mehr nach Wien kommen, wenn man Investoren-Projekte behinderte, wird behauptet. Verlogener geht’s nimmer. Denn:

  • Erstens bräuchte Wien angesichts der weitaus höchsten Arbeitslosigkeit Österreichs zwar tatsächlich dringend Investoren – aber nur solche, die dauerhafte und qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und nicht solche, die bloß Luxuswohnungen in einem hässlichen Gebäude für reiche Oligarchen aus Russland oder vom Golf bauen, um solcherart schnell Geld zu machen. Solche Wohnungen in Luxusobjekten stehen dann erfahrungsgemäß oft leer (etwa als Reserve für den Fall einer Flucht vor den heimischen Behörden oder zur Anlage mehr oder weniger sauberen Geldes). Sie schaffen jedenfalls kaum dauerhafte Arbeitsplätze, außer vielleicht einem Portier und Fensterputzer.
  • Zweitens meiden die Investoren Wien, obwohl sie hier auf eine „flexible“ Stadtplanung treffen. Sie meiden Wien vielmehr deshalb, weil sie hier die höchsten Abgaben von ganz Österreich zahlen müssen (Kommunalsteuer usw.), und weil sie hier weit mehr als im Rest des Landes von Gewerbe- und Arbeitsinspektoren schikaniert oder gar behindert werden.
  • Drittens verleiht eine „Investition“ in Form eines Grundstückskaufs weder einen rechtlichen noch einen moralischen noch einen wirtschaftspolitischen Anspruch auf eine nachfolgende Umwidmung. Sollte dem Investor eine solche jedoch schon vorher politisch versprochen worden sein, liegt ein klassischer Fall von strafbarem Amtsmissbrauch vor.
  • Viertens ist dieser plötzliche Kotau einer sozialistischen Stadtverwaltung vor „Investoren“ nur ein lächerlicher Propagandatrick, der die wahren Interessen verheimlichen soll. Die linken Machthaber müssen offenbar in totaler Panik sein, wenn sie jetzt ein solches für sie eigentlich rein „kapitalistisches“ Argument vorzuschieben versuchen.

Denn gerade das Ringstraßenviertel ist ein wunderbares Beispiel, wie es im wirklichen Kapitalismus zugegangen ist. Die gesamte Verbauung der Ringstraße (einschließlich des Schutzes des Stadtparks vor Verbauung!) bis hin zur sogenannten Zweierlinie ist nämlich gerade ein Produkt der einzigen liberal-kapitalistischen Ära Wiens.

Die damalige liberale Stadtverwaltung hat – in Kooperation mit dem Kaiser – den Bauherren bis auf den Meter genaue Fluchtlinien, Bauhöhen und sonstige Richtlinien vorgegeben. An diese hat sich absolut jeder der damaligen Investoren beinhart zu halten gehabt, wie man heute noch überall sieht. Egal welche Interessen er vorzuschützen versucht hätte.

Dennoch sind damals die Investoren (meist aus dem stark aufblühenden jüdischen wie christlichen Bürgertum, das den Adel zu übertrumpfen begonnen hat) geradezu Schlange gestanden, um bauen zu dürfen. Sie haben so viel für die Grundstücke bezahlt, dass damit die öffentlichen Bauten am Ring finanziert werden konnten. Sie haben von den niedrigen Steuern profitiert und von den vielen Arbeitskräften aus der Monarchie, die in Wien arbeiten wollten (und die noch keine Alternative durch eine komfortable Mindestsicherung gehabt haben).

Dadurch ist einer der schönsten Teile Wiens entstanden, von dem der Wien-Tourismus auch heute noch profitiert, der den Wienern selbst ein enorm positives Identifikationsgefühl mit ihrer Stadt gibt. Oder pointiert formuliert: Der Kapitalismus hat Schönheit entstehen lassen, der Sozialismus zerstört sie.

Während die hochbezahlten PR-Agenturen und Spin-Doctoren neuerdings das Jammerlied von den armen Investoren zu verbreiten versuchen, haben sie die früheren Pro-Hochhaus-Schallplatten inzwischen wieder verräumt:

  1. Eine davon hat den skurrilen und sich selbst ad absurdum führenden Titel getragen: „Nur wenn man dort ein Hochhaus hinbaut, kann man den Eislaufverein retten.“ Für dessen Rettung würde jedoch eine einfache Flächenwidmung genügen.
  2. Die nächste Schallplatte: „Der Zugang zum Konzerthaus wird freigelegt. Das Konzerthaus braucht eine räumliche Aufwertung.“ Köstlich. Denn wer auch nur einmal im Konzerthaus drinnen gewesen wäre, würde wissen, dass von Seite des Hochhauses her ein Zugang weder möglich noch notwendig ist. Dass er nur durch einen komplizierten und zerstörerischen Umbau geschaffen werden könnte. Das Konzerthaus hat vielmehr jetzt schon von zwei verschiedenen Seiten perfekt gestaltete Eingänge. Und es ist so schön, dass es ganz sicher keine verlogene „Aufwertung“ braucht. Es braucht nur Schutz vor Abwertung durch unmittelbar daneben stehende Hochhäuser.
  3. Eine weitere PR-Schallplatte: „Mit dem Ringturm gibt es doch schon ein Hochhaus am Ring – warum sollte da ein zweites stören?“ Das ist besonders infam. Denn natürlich ist der Ringturm alles andere als eine Zier. Er gehört zur Donaukanal-Seite der Innenstadt, die in den letzten Kriegstagen Front gewesen und dabei leider schwer zerstört worden ist. Der ganze Kai ist seither hässlich, von Emmentaler-Neubauten dominiert, deren Errichter nur eine Quadratmeter-Akkumulierung und keinerlei Ästhetik im Auge gehabt haben. Es ist auch alles andere als ein Zufall, dass gerade dieser Kai – mit dem Kulminationspunkt Schwedenplatz – heute der einzige Teil der Innenstadt ist, der zum Slum zu degenerieren begonnen hat, in das sich Polizisten abends nicht mehr alleine hineintrauen.

Im Grund ist jeder Wiener überzeugt zu wissen, warum die sonst so schikanösen Behörden der Stadt bei manchen Projekten so großzügig sind, auch wenn es oft schwerfällt, gerichtsfähige Beweise für manche Vermutungen zu finden (Indizien gibt es ja genug). Dabei geht es ja – ganz, ganz zufällig – immer um jene Projekte, die den meisten schnellen Gewinn versprechen. Das ist irgendwie ähnlich wie bei großen Waffengeschäften: Auch dort vermutet jeder, dass üppige Bestechungsgelder fließen, man kann es nur selten nachweisen.

Deshalb sind jetzt gerade die Grünen so besonders unglaubwürdig geworden: Beim Abfangjägerkauf inszenieren sie sich seit 15 Jahren mit einem Bestechungsverdacht, ohne jemals einen Beweis vorgelegt zu haben. Hingegen sind sie bei den Immobilienspekulationen durch die zuständige Stadträtin unmittelbar involviert – oder sie sind dieser Branche gegenüber plötzlich von grenzenloser Blauäugigkeit.

Bei den beiden Großparteien überrascht mich sowieso nicht ihre mehr als seltsame Rolle bei der Zerstörung der Schönheit Wiens. Abgesehen von allen düsteren Vermutungen hat man bei der SPÖ ja noch nie einen kulturellen Bezug sehen können (die ihr immer eifrig zuapplaudierende Kulturszene ist ja eben nur mediale Adabei-Szene und nicht Kultur; sie ist einzig an den durch die Genossen zu verteilenden Subventionen und Aufträgen interessiert). Auf die einstige Kulturpartei eines Jörg Mauthe namens ÖVP kann man in dieser Frage auch nichts mehr geben, seit sich ausgerechnet der alte Raiffeisenboss Christian Konrad, der immer wieder als ÖVP-Sponsor genannt worden ist, öffentlich für das Hochhaus exponiert hat. Aber auch die FPÖ, die sich lobenswerterweise gegen das Hochhaus ausspricht, könnte viel mehr Engagement zeigen, wäre ihr die Schönheit Wiens und sein kultureller Wert ein echtes Anliegen. Wirklich in die Arena steigt die Partei jedoch nur, wenn es um die Verhinderung von Moscheen in Gemeindebauvierteln geht.

Funktioniert Politik wirklich so? Wenn man die Eigentümer der Kronenzeitung an Bord hat, wenn man den anderen Zeitungen eine Anzeigenflut verspricht, wenn man die Parteien wie auch immer ködert: Dann ist alles möglich, um über die Bürger drüberzufahren?

Ja, vielleicht funktioniert sie meistens wirklich so. Aber dann sollten Parteien und Medien wenigstens aufhören, sich über ihren dramatischen Vertrauens-, Wähler- und Leserverlust zu wundern . . .

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 16:16

    Ich habe mehr als 20 Jahre in Wien gelebt. In den ersten Jahren meiner Emigration kam ich immer wieder gerne zu Besuch nach Wien. Wehmütig erinnerte ich mich an die Zeit, die ich dort verbracht habe und es tat mir immer ein wenig leid um meinen ehemaligen Wohnsitz in einem Gründerzeithaus mit seinen hohen, großzügig angelegten Räumen. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Das Wien, das ich erlebte, gibt es nicht mehr. In einigen Vierteln herrscht sichtbare Armut, die Straßen werden von Wettbürös, Handyshops und türkischen Friseuren dominiert, auf der Straße prägen Kopftücher das Stadtbild und die vielen bürgerlichen Familien, die früher in Wien wohnten, zogen mehrheitlich in den Speckgürtel. Auch die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung hat mittlerweile eine derartige Schieflage erreicht, dass man sich gebietsweise eher in der Türkei denn in Wien wähnt.

    Wenn ich mich einmal geschäftlich in Wien aufhalte, bin ich mittlerweile froh, die Ortstafel mit der Bezeichnung Wien im Rückspiegel verschwinden zu sehen. Früher war es umgekehrt, jetzt ist es tatsächlich so. Für mich ist Wien verlorenes Terrain und in Niederösterreich, wo beileibe nicht alles zum Besten steht, witzelt man, eine Stadtmauer mit Grenzkontrollen - oder noch besser einen nicht zu überwindeden Staudaumm - zum Schutz der Bevölkerung zu errichten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 09:22

    Und wohin man schaut bei Bauarbeiten überall steht STRABAG. Gibts eigentlich noch eine andere Baufirma?
    Was die Presse betrifft: ich habe momentan ein gratis Abo der Presse. Nach den ersten Versuchen Informationen daraus zu beziehen, bin ich auf einen wirklich guten Verwendungszweck gestossen. Als Unterzündhilfsmittel eignet sich diese, einstige Qualitätszeitung, noch immer sehr gut.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 11:36

    Schwedenplatz und Morzinplatz, sowie den Bereich dazwischen mit Adlergasse und Kohlmessergasse hat man bereits nach dem Krieg zerstört und dort, wo einstmals prunkvoll Häuser gestanden waren, eine Wüste errichtet. Davor waren Schwedenplatz und Morzinplatz klar abgegrenzte, strukturierte Plätze. Dort, wo zwischen Adler-/Kohlmessergasse und Kai einstmals Häuser gestanden waren, hat man zuerst Parkplätze für eine autofreundliche Stadt errichtet, dann Straßenbahngleise, Haltestelleninseln, U-Bahnabgänge, Lüftungszylinder der Tiefgarage, die im Winter warme Luft abgeben und heimelige, uneinsehbare Zonen schaffen, die sich hervorragend zur Übernachtung für nicht seßhafte Personen und als Handelsplatz für psychotrope Substanzen eignen.

    Ähnlich hat man hinter der Staatsoper und Albertina, wo einst am Areal des früheren Bürgerspitals der Philipphof stand und mit dem gegenüberliegenden, heute noch bestehenden Haus eine architektonische Einheit bildete, mitten in der Stadt einen Steinbruch errichtet, den man dann teils mit Stacheldraht einzäunte, da er von Touristen gerne als Sitzgelegenheit zum Verzehr von aus der unmittelbaren Umgebung bezogenen Fast Foods verwendet wurde.

    Ein ähnlich architektonisches "Wunder" ist der Nachfolgebau des ehemaligen Heinrichshofes aus den 50er Jahren.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 02:19

    "Die gesamte Verbauung der Ringstraße (einschließlich des Schutzes des Stadtparks vor Verbauung!) bis hin zur sogenannten Zweierlinie ist nämlich gerade ein Produkt der einzigen liberal-kapitalistischen Ära Wiens." Dieses Statement kann man leider den Sozis und noch weniger der grünen Baga.. einbläuen. Was hat das rote Wien kulturell, in den Stadtplanung, im Initiativen zustande gebracht. Den vielgerühmten Karl-Marx-Hof und etliche groß plakativ benamste Wohnblöcke. (Die derzeit für "Asylanten" verfügbar gemacht werden.) Wenn der Häupl das Format eines Luegers oder gar eines Kaisers hätte, das wäre eine schöne Überraschung. Und für Wien eine weitere kulturelle (und touristische!) Bereicherung. Aber die Wiener - mit Unterstützung der Krone - haben diese Typen gewählt. Nicht alle, aber doch ausreichend. Hoffnung kann man immer noch haben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWaltraut Kupf
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 13:13

    Viele Leute machen sich Sorgen um die FPÖ, weil sich die Regierungsparteien jetzt des Migrationsthemas bemächtigt haben. Wenn es wirklich um die Sache ginge und nicht um reine Parteipolitik, so müßte man dennoch froh sein. Allerdings: das billige Kalkül von Rot und Schwarz ist auch für schlichtere Gemüter erkennbar, überdies wird sich relativ bald herausstellen, daß es sich voraussichtlich um Placebo-Maßnahmen ohne Wirkkraft handelt.

    Übrigens könnte die FPÖ ihrerseits grüne Themen besetzen, was zu einem Zeitpunkt, da die Grünen zu Baumfällern und Zubetonierern mutiert sind, durchaus forciert werden könnte, wobei die Verlegung der Lothringerstraße ein aktuelles, aber keineswegs das einzige Thema wäre, übrigens auch die mit größter Frechheit durch einen beliebigen Alibi-Wisch ersetzte Strategische Umweltprüfung, der das Weinfeld-Projekt bei ordnungsgemäßer Durchführung nicht standhalten würde. (Ansicht und Downloadmöglichkeit auf der HP der MA21 sowie auch neuerliche Pressekonferenz der Kanzlei List.)

    Und was den möglichen Verlust des Weltkulturerbes betrifft, so paßt das doch gut in eine patriotische Linie. Wenn die FPÖ es nur einigermaßen geschickt anstellt (was ja bisher der Fall war), braucht man um sie nicht besorgt zu sein. Der Trend zur Aufdeckung von Korruption (Eurofighter, Wiener wohnen etc.) könnte auch der Klärung gewisser Fragen im städtebaulichen Ressort Schubkraft verleihen. Wien ist im internationalen Korruptionsranking ja ziemlich abgerutscht, und es muß einem jeder recht sein, der in diese stinkende Blase hineinsticht, egal wer aufdeckt oder auch eventuell zur Rechenschaft gezogen wird.

    Sollte das Heumarkt-Projekt trotz immer lauter werdender Proteste von allen Seiten dennoch durchgepeitscht werden, so kann man dazu nur sagen "jedes legt noch schnell ein Ei, und dann kommt der Tod herbei".

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 15:40

    Der "alter Raiffeisen-Konrad" ist deshalb glaubwürdig als völliger Banause in Architektur- und sonstigen Bauangelegenheiten, als seine Kai-Bauten zum Hässlichsten gehören, was der Kai zu bieten hat. Das zuletzt hineingepferchte Spitzhochhaus gibt einem jedes Mal einen Stich. Wie wirds den Mitarbeitern da drin wohl gehen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2017 10:37

    Die Grünen in Wien interessieren ja nur Radwege und 'Begegnungszonen' zusammen mit den Roten in Wien wissen sie natürlich sehr wohl, dass die Stadt pleite ist, am Ende ist, kulturell, finanziell, gesellschaftlich.

    Richtig kein Arbeitsplatzinvestor sucht Wien wegen der von Dr. Unterberger genannten Gründe und auch wegen der gesellschaftlichen Gründe, man kann hier immer weniger Fachkräfte finden, bloß die 'anderen' 'Fachkräfte', die Wegelagerer, Vergewaltiger und Kriminellen, auch ein Grund, Wien zu meiden.

    Aber weder Dr. Häupel noch Frau Vasillakou, die zuständige Frau Stadtrat und der zuständige Herr Bürgermeister bekennen sich zu ihrem Versagen und räumen das Feld.

    In Wien blüht die Korruption, die Manipulation und die zweifelhafte 'Volksbelustigung' zur Ablenkung von den Fakten.

    Jedem Konservativen stellt es die Haare auf, ob der linken Wiener 'Geschichten', jedem Wirtschaftsbewussten ebenso, Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit, den höchsten Schuldenstand und die größte Unsicherheit seit dem 2. Weltkrieg, jedem normal Denkenden muss es auch die Haare zu Berge stehen lassen.

    Mir lässt es die Haare zu Berge stehen, dass immer noch 2/3 der Wiener solche wählen, Wahnsinn.

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  1. West (kein Partner)
    09. März 2017 21:19

    Touristen sind die Schutzmacht Wiens. Ohne sie hätte die Koalition aus Kommunisten und Kapitalisten schon die ganze Stadt platt gemacht. Beiden geht es um Identitätsverlust bei den Bürgern. Denn dieser garantiert den dummen Hamsterradläufer, der sich nicht wehrt, seine eigentlich Macht nicht erkennt, ein perfekter Sklave. Alte Gebäude transportieren den Geist einer großen Vergangenheit. Allein deshalb werden alte Gebäude zerstört. Das Werk der Bomberpiloten, die gezielt Altstädte verwüsteten wird auch heute noch fortgesetzt. Aus dem gleichen Grund.

  2. Theosoph343 (kein Partner)
    06. März 2017 13:48

    Die verächtliche 40-Stunden-Woche muss durch die 5-Stunden-Woche (bitte googeln) ersetzt werden. Es muss einen technischen Rückschritt (oder Stillstand) geben, sofern dies nicht schädlich ist; sonst einen Fortschritt. Wir brauchen Traumyoga (bitte googeln). Es ist möglich, Träume zu steuern, ohne dass es zu einem luziden Traum kommt. Luzides Träumen ist unter Umständen gefährlich.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    06. März 2017 12:05

    Ganz sicher: Die Grünen sind unbestechlich!!!!!!!!!!!!!
    Aber warum hat uns Vassilakou bisher keinen triftigen Grund genannt für ihre Zustimmung zu Betongebirgen an den schönsten Plätzen?

    Und bitte, nicht NUR über die Ästhetik diskutieren.

    Hochhäuser entlang der Wien gefährden unsere Gesundheit. Das Wiental ist eine der letzten Frischluftschneisen Wiens. Die Winde aus dem Wienerwald blasen alles Gesundheitsschädliche (Feinstaub, Abgase) in die weiten Flachlandebenen, wo sie verdünnt werden.

    Diese Frischluftschneisen frei zu halten ist wirksam. Dagegen hat das Diesel-Fahrverbot nur die Wirkung des berühmten Lercherl-Schases.

    PS: Warum hört man von der ZAfMG zu diesem Thema nichts?

  4. McErdal (kein Partner)
    06. März 2017 08:57

    Heute schon gekotzt ? 3

    „Sexueller Dschihad mit euren Töchtern!“ – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (3)

    zu lesen bei guido grandt

  5. Anmerkung (kein Partner)
    06. März 2017 08:20

    Schade, man erkennt nicht den tieferen Sinn der Maßnahmen, zu denen auch die architektonische Umgestaltung Wiens gehört. Es geht nämlich um den Kontrast, der zwischen den Jahrhundertwende-Bürgermeistern hergestellt werden soll. Die SPÖ will dem tatkräftigen Bürgermeister von Wien am Ende des 19. Jahrhunderts, der insbesondere städtebaulich großartige Leistungen hinterlassen hat, ein völlig anders geartetes Gegenbild an der Wende zum 21. Jahrhundert entgegenstellen.

    Die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass die von Leuten wie Professor Rathkolb ausgebildeten Historiker künftig begeistert schreiben werden: "Nein, er war kein Provinztölpel, sondern der beleibteste Bürgermeister von Wien!"

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. März 2017 08:22

      Entschuldigung, in der letzten Zeile muss es selbstverständlich heißen: "... der beliebteste Bürgermeister von Wien!"

  6. McErdal (kein Partner)
    06. März 2017 05:55

    Sg.Herr AU!
    Die ermordete Schönheit wurde schon vor sehr langer Zeit ermordet, jetzt sieht sie nur mehr aus wie eine abgetackelte Praterhure.....
    Wäre ja uch kein Wunder, ganz Wien wird zubetoniert - jetzt aber kommt meine Frage:
    FÜR WEN ? Diese Baumafia mordet jeden Baum, es gibt kaum noch "Grün"
    und dann schwurbeln sie so verlogen von Feinstaub, da könnte man sie doch wo
    hintreten, wo die Sonne nicht hinscheint!
    Gebäude mit guter Substanz werden abngerissen und weichen BETONBUNKERN!
    Sie thermische Sanierung der alten Gemeindebauten mit Styropor ist ja wohl die größte Frechheit! An allen Ecken und Enden fängt es an zu schimmeln....

  7. Criticus
    05. März 2017 17:30

    Da schau her !

    Jetzt propagiert schon die Kronenzeitung in ihrer heutigen bundesweit erscheinenden Sonntagsbeilage auf den Seiten 46 und 47 das Tojnersche Verklotzungsprojekt am Eislaufvereinsareal als die Wiener beglückende neue Begegnungszone, nachdem sie bereits zweimal in den letzten zwei Wochen sich bemüßigt fühlte, den Lesern weiszumachen, dass nur ein Hochhausprojekt am Heumarkt dem Konzerthaus eine kosmopolitische Note verleihen und dem Eislaufverein die notwendige Sanierung ermöglichen könne.
    Dahinter stehen doch die Interessen der Frau des Kronenzeitungsbesitzers, Eva Dichand, die mit Herrn Toyner sich geschäftlich verbandelt hat.

    Man erkannt die Absicht und ist verstimmt.

    So verstimmt, dass ich nach Kündigung meiner Presse- und Kurierabonnements nun auch mein Krone- Abo kündigen werde.

    Somit hat sich nun auch diese Tageszeitung endgültig in die Reihe der volksverblödenden Medien eingereiht !

    Unter dem alten Dichand wäre das nicht passiert, auch wenn er unverständlicherweise Vorlieben für einen Herrn Faymann hatte.

  8. Sensenmann
    05. März 2017 12:50

    Es ist aber leider so, daß die Wiener das mit überwältigender Mehrheit abgesegnet haben.
    Das Projekt war VOR der letzten Wahl bekannt (ebenso wie all die Skandale um Spitäler, Kindergärten, Wiener Wohnen usw.) Die Wiener haben aber (mit rotzgrün-schwulpink) zu über 60% bewiesen, daß ihnen linke Misswirtschaft unglaublich gut gefällt!
    Auch die überzeugende Mehrheit bei der Wahl des unrasierten Grünen zeigt, was die Wiener am Liebsten haben.

    Beweis erbracht, all das ist demokratischer Wille.

    Es erübrigt sich also, darüber zu argumentieren.
    Es sei denn, wir stellen die Demokratie in Frage, Zumindest in der Form, in der wir sie hier haben oder sorgen für andere Mehrheiten.

    • Baldur Einarin
      05. März 2017 17:41

      Die Tatsache, dass die Wiener, gehirngewaschen von den meisten Medien, dem ORF , den Gutmenschvereinen ( Caritas und Diakonie ) sich mit knapper Mehrheit bei der Gemeinderatswahl für Rot/Grün entschieden haben, darf nicht für Häupl, Vassilakou und Co. einen Freibrief für Rechtsbeugung und Drüberfahren abgeben.
      Wenn es sich Ihrer Meinung nach erübrigt darüber zu argumentieren , muss man sich schon fragen, warum ihre obige Argumentation überhaupt entstanden ist.

    • G?nter Pollak
      06. März 2017 06:20

      Mir ist das Projekt und die Position von Herrn Tojner erst im Zuge der BP Wahl bei Veranstaltungen im Intercont klar geworden. ("Profil und Club20 präsentieren ...")

  9. Baldur Einarin
    05. März 2017 09:29

    Besonders auffällig ist leider die zunehmende Zerstörung der Ortsbilder in den Zentren von Sievering, Grinzing, Heiligenstadt und Nußdorf (alle in Wien Döbling) als auch in den Dorfzentren von Floridsdorf und Donaustadt. Hier wie dort ermöglichen die Politiker von Rot/ Grün und leider zum Teil auch Schwarz in unterwürfiger, willfähriger Art hässliche und überdimensionierte Bauprojekte nach dem Motto-

    "S i e w ü n s c h e n , w i r w i d m e n !!!

    Anstatt zuerst ein mögliches Projekt mit den Bürgern zu diskutieren und diesen bei Widmungsverfahren ein echtes Mitspracherecht einzuräumen, wird zuerst ein Projekt ausgelobt noch ohne entsprechende Widmung, und dann mit aller Gewalt die ein solches Projekt erst ermöglichende Änderung des Widmungsplanes in den Bezirksvertretungen und im Wiener Gemeinderat durchgesetzt.
    So geschehen bei Zögernitz, Neustifter Friedhof, Siemensäcker und viele mehr.
    Derzeit läuft ein solches Verfahren für das Areal des Wiener Eislaufvereines, um dem Herr Tojner sein hässliches Hochhausprojekt zu ermöglichen.

    Die Initiative Stadtbildschutz veranstaltet am Samstag, den 11.3. zwischen 15.00 und 17.00 eine Kundgebung am Beethovenplatz 1010 Wien, gegenüber dem Eislaufverein. Nützen Sie diese Gelegenheit bitte zum Zeichen Ihres Protestes !

    Bitte unterzeichnen Sie als Nichtwiener oder Wiener folgende internationale Onlinepetition Petition :

    "Stoppt das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt" der IG Kultur auf https://www.openpetition.eu/at/petition/online/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt

    Bis 16.3.2017 können noch Stellungnahmen zur Änderung des Flächenwidmungsplanes von allen Wienern und Nichtwiener abgegeben werden
    :
    www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/7984.html.

    Auch besteht die Möglichkeit, die Wiener Petiton .
    Für den Erhalt des Weltkulturerbes Wien zu unterzeichnen

    .https://www.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=74334eaa53c74481addc61a143874ece

    • Sensenmann
      05. März 2017 12:52

      Wohl bekomm' s!
      Genau in den angesprochenen Bezirken hat man doch eindeutig Rotzgrün gewählt und war so stolz, "Strache verhindert" zu haben.

    • Cotopaxi
      05. März 2017 13:17

      @ Sensenmann

      ***

  10. Haider
    04. März 2017 22:53

    Ich erinnere mich noch genau, als ich eher zufällig die deutsche Stadt Celle besuchte (es war im Zusammenhang mit der Expo 2000 in Hannover). Für mich hat die völlig unerwartete Schönheit dieser deutschen Residenzstadt bis heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zum diamentralen Unterschied unseres Wien wird dort das historische Erbe gepflegt und sorgsam gehütet (ohne es zu verkitschen!). Die Wr. links-grüne Stadtplanung scheint demgegenüber nur einen Feind zu kennen – das historische Erbe. Mit Gewalt wird versucht gewachsene Sichtachsen zu zerstören, altehrwürdige Ensembles, die glücklicherweise die kriegsbedingten Bombardierungen überstanden, sukzessive mit häßlicher Lückenverbauung oder Dachausbauten etc. zu verschandeln und innerstädtische Grünflächen einer „höherwertigen“ Nutzung zuzuführen. Viel Negatives habe ich beim Regierungseintritt der Grünen in Wien befürchtet, aber daß ausgerechnet diese Partei einen gnadenlosen Kampf gegen jeden Baum und kleinsten Strauch führen wird, das habe ich wirklich nicht vorhergesehen. Kein Betonsilo kann für sie hoch genug sein, ausschließlich Plattenbauten werden angestrebt. Ein Albtraum scheint wahr zu werden: Ausgerechnet die Gewinnmaximierung der Baulobby steht für die grünen Stadtverhunzer an oberster Stelle.

    • Undine
      04. März 2017 23:27

      @Haider

      Ich war 1995 in Celle und genauso fasziniert von dieser wunderschönen Stadt wie Sie! Gleichgültig, in welche Straße man von einer Kreuzung aus blickte---Celle ist überall schön. Ja, die Deutschen bewahren ihre schönen alten Städte!
      Celle hatte allerdings auch einen Vorteil: Die Amerikaner hatten diese Stadt nicht bombardiert---beileibe nicht aus humanitären Gründen, sondern weil sie überlegt hatten, daß sie selber als Besatzung lieber in einer unzerstörten Stadt leben wollten!

    • INNS'BUCK (kein Partner)
      06. März 2017 05:46

      @ Undine

      Ja, so sinds die Ami's.

      In Bremerhaven wurde die Altstadt bis auf 15 oder 20 Häuser total exterminiert!

      Die wichtigen Hafenalagen wurden pfleglich behandelt. Sie wurden und werden bis heute gebraucht; Panzer-Brigade an die Grenze zu Rußland.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      06. März 2017 13:17

      Ja, Celle ist eine schöne Stadt, ich kenne sie sogar sehr gut. Doch sie hat noch eine dunkle Seite. Schon vor mehr als 20 Jahren tauchten dort Kurden auf, die gute Immobilien kauften und beim Notar bar bezahlten. Nachforschungen, wo die Gelder herkamen, verliefen im Sande. Die Standarderklärung lautete: Ich habe in der Türkei geerbt, habe mich von der Sozialhilfe vor drei Wochen abgemeldet und kaufe nun Häuser.
      Heute wird Celle, eher heimlich und im Hintergrund, von Kurden beherrscht. Konflikte unter verschiedenen Clans sind beinahe alltäglich.

    • Undine
      06. März 2017 13:46

      @INNS'BUCK

      Auch in Hamburg verhielt es sich ähnlich: dort wurde von den Briten eine der besten Werften der Welt, Blohm & Voss, fast vollständig zerstört---England war mit einem Schlag die größte Konkurrenz los und ließ dann von deutschen Werftarbeitern noch verwertbare Teile auf die Reise nach England schicken. Daß diese Werftarbeiter mit ihrer harten Arbeit ihre einstige Arbeitsstelle demontieren mußten, war eine Schande sondergleichen! Aber die Briten waren halt die Sieger.....

    • Undine
      06. März 2017 13:51

      @Dr. Knölge

      Das ist ja entsetzlich! Aber es erinnert mich an ein Gespräch mit einer Ungarin: In Budapest wurden viele Immobilien in den besten Gegenden der Stadt von Israelis zu einem sehr günstigen Preis aufgekauft, was die meisten Ungarn ganz und gar nicht goutieren und den Beliebtheitsgrad der Neo-Budapester nicht gerade erhöht.....

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      06. März 2017 18:53

      @ Undine

      Mit den alten Anlagen waren die Tommys nur am Anfang "happy".
      Bis sie merkten, dass in den 60-er Jahren diese gestohlenen Anlagen schon veraltet waren ist es schon zu spät gewesen.

      Wir hier in Mitteleuropa Ende 60-er Anfang 70-er Jahre waren mit neuen Industrieprodukten technisch wieder viel weiter wie schon vor dem I. Weltkrieg.

      Ja, die Missgunst unserer Befreier ...

      Alle haben polnisch eingekauft: Amis, Sowjets, Franzosen und Tommys.

    • Undine
      06. März 2017 22:00

      @INNS'BRUCK

      Ich machte 1964 eine vierwöchige Ostblock-Reise. Da besuchten wir auch eine Industrieanlage---und was entdeckten wir jungen Leute dort: Maschinen, die eindeutig KRIEGSBEUTE waren!
      Deutschland und Österreich hatten inzwischen modernste Maschinen!

  11. elfenzauberin
    04. März 2017 16:16

    Ich habe mehr als 20 Jahre in Wien gelebt. In den ersten Jahren meiner Emigration kam ich immer wieder gerne zu Besuch nach Wien. Wehmütig erinnerte ich mich an die Zeit, die ich dort verbracht habe und es tat mir immer ein wenig leid um meinen ehemaligen Wohnsitz in einem Gründerzeithaus mit seinen hohen, großzügig angelegten Räumen. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Das Wien, das ich erlebte, gibt es nicht mehr. In einigen Vierteln herrscht sichtbare Armut, die Straßen werden von Wettbürös, Handyshops und türkischen Friseuren dominiert, auf der Straße prägen Kopftücher das Stadtbild und die vielen bürgerlichen Familien, die früher in Wien wohnten, zogen mehrheitlich in den Speckgürtel. Auch die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung hat mittlerweile eine derartige Schieflage erreicht, dass man sich gebietsweise eher in der Türkei denn in Wien wähnt.

    Wenn ich mich einmal geschäftlich in Wien aufhalte, bin ich mittlerweile froh, die Ortstafel mit der Bezeichnung Wien im Rückspiegel verschwinden zu sehen. Früher war es umgekehrt, jetzt ist es tatsächlich so. Für mich ist Wien verlorenes Terrain und in Niederösterreich, wo beileibe nicht alles zum Besten steht, witzelt man, eine Stadtmauer mit Grenzkontrollen - oder noch besser einen nicht zu überwindeden Staudaumm - zum Schutz der Bevölkerung zu errichten.

    • Undine
      04. März 2017 22:28

      @elfenzauberin

      *****************!
      Ich habe zwar nie in Wien gelebt, bin aber relativ oft nach Wien gefahren, um in den Straßen der Innenstadt zu bummeln. In letzter Zeit verspüre ich nicht den leisesten Wunsch mehr, einen Tag in Wien zu verbringen, so unangenehm ist mir das, was ich regelmäßig über die von den Mohammedanern OKKUPIERTE Stadt lese und höre.

      Was einen am Westbahnhof erwartet, ist abstoßend genug: Überall lungern die "Schutzbedürftigen" herum, die immer mehr werdenden Kopftuchfrauen mit ihrem watschelnden Gang stören das Stadtbild ungemein. Nein, Wien hat für mich jeglichen Reiz verloren---schade.

    • Pennpatrik
      04. März 2017 22:47

      Ich habe Firma und Wohnsitz in den Bezirk Mödling verlegt. Ich suche nicht einmal mehr Kunden in Wien.
      In der Pension übersiedeln ich nach Kärnten.

  12. Wolfgang Bauer
    04. März 2017 15:40

    Der "alter Raiffeisen-Konrad" ist deshalb glaubwürdig als völliger Banause in Architektur- und sonstigen Bauangelegenheiten, als seine Kai-Bauten zum Hässlichsten gehören, was der Kai zu bieten hat. Das zuletzt hineingepferchte Spitzhochhaus gibt einem jedes Mal einen Stich. Wie wirds den Mitarbeitern da drin wohl gehen?

  13. Undine
    04. März 2017 14:05

    OT---aber es schadet nicht, sich zu Gemüte zu führen, was die "Killerbiene" zu sagen hat:

    https://killerbeesagt.wordpress.com/

  14. Undine
    04. März 2017 13:38

    OT---aber ich finde es empörend, daß sich Erdogan und seine Minister in D, aber auch in Ö bereits jetzt schon so aufführen wie Kolonialherren in ihren unterworfenen Ländern---aber noch ist es nicht so weit!

    "BRD: Bürgermeister Kölns und Gaggenaus stoppen Propaganda-Auftritte türkischer Minister"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023340-BRD-Buergermeister-Koelns-und-Gaggenaus-stoppen-Propaganda-Auftritte-tuerkischer?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  15. Waltraut Kupf
    04. März 2017 13:13

    Viele Leute machen sich Sorgen um die FPÖ, weil sich die Regierungsparteien jetzt des Migrationsthemas bemächtigt haben. Wenn es wirklich um die Sache ginge und nicht um reine Parteipolitik, so müßte man dennoch froh sein. Allerdings: das billige Kalkül von Rot und Schwarz ist auch für schlichtere Gemüter erkennbar, überdies wird sich relativ bald herausstellen, daß es sich voraussichtlich um Placebo-Maßnahmen ohne Wirkkraft handelt.

    Übrigens könnte die FPÖ ihrerseits grüne Themen besetzen, was zu einem Zeitpunkt, da die Grünen zu Baumfällern und Zubetonierern mutiert sind, durchaus forciert werden könnte, wobei die Verlegung der Lothringerstraße ein aktuelles, aber keineswegs das einzige Thema wäre, übrigens auch die mit größter Frechheit durch einen beliebigen Alibi-Wisch ersetzte Strategische Umweltprüfung, der das Weinfeld-Projekt bei ordnungsgemäßer Durchführung nicht standhalten würde. (Ansicht und Downloadmöglichkeit auf der HP der MA21 sowie auch neuerliche Pressekonferenz der Kanzlei List.)

    Und was den möglichen Verlust des Weltkulturerbes betrifft, so paßt das doch gut in eine patriotische Linie. Wenn die FPÖ es nur einigermaßen geschickt anstellt (was ja bisher der Fall war), braucht man um sie nicht besorgt zu sein. Der Trend zur Aufdeckung von Korruption (Eurofighter, Wiener wohnen etc.) könnte auch der Klärung gewisser Fragen im städtebaulichen Ressort Schubkraft verleihen. Wien ist im internationalen Korruptionsranking ja ziemlich abgerutscht, und es muß einem jeder recht sein, der in diese stinkende Blase hineinsticht, egal wer aufdeckt oder auch eventuell zur Rechenschaft gezogen wird.

    Sollte das Heumarkt-Projekt trotz immer lauter werdender Proteste von allen Seiten dennoch durchgepeitscht werden, so kann man dazu nur sagen "jedes legt noch schnell ein Ei, und dann kommt der Tod herbei".

  16. Pennpatrik
    04. März 2017 13:00

    OT - ein besonderes Schmankerl für Menschen wie Ai Weiwei:
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SchwedenSicherheit.html?nn=555292?nnm=555292

    Eine Warnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik (das offensichtlich auch schon Fake-Nachrichten verbreitet?)

    "Seit Anfang März 2016 gilt für Schweden eine erhöhte Terrorwarnstufe.

    Reisende in Stockholm werden gebeten, sich in der Stadt sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln umsichtig zu bewegen, größere Menschenansammlungen zu meiden und in jedem Fall Weisungen der schwedischen Sicherheitskräfte zu befolgen. Besonders während religiöser Feiertage und auf Großveranstaltungen wie Konzerten oder Festivals sind besondere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit geboten.
    ... "

    Das ist das "Fortschrittliche Europa"? Die EU des Herrn Van der Bellen?

    • Pennpatrik
      04. März 2017 13:05

      Vergessen: Gehört natürlich in die Rubrik: "Look what happend in Sweden yesterday!"
      Ein Trump-basher wird diesen Beitrag hoffentlich kommentieren ...

  17. Riese35
    04. März 2017 11:36

    Schwedenplatz und Morzinplatz, sowie den Bereich dazwischen mit Adlergasse und Kohlmessergasse hat man bereits nach dem Krieg zerstört und dort, wo einstmals prunkvoll Häuser gestanden waren, eine Wüste errichtet. Davor waren Schwedenplatz und Morzinplatz klar abgegrenzte, strukturierte Plätze. Dort, wo zwischen Adler-/Kohlmessergasse und Kai einstmals Häuser gestanden waren, hat man zuerst Parkplätze für eine autofreundliche Stadt errichtet, dann Straßenbahngleise, Haltestelleninseln, U-Bahnabgänge, Lüftungszylinder der Tiefgarage, die im Winter warme Luft abgeben und heimelige, uneinsehbare Zonen schaffen, die sich hervorragend zur Übernachtung für nicht seßhafte Personen und als Handelsplatz für psychotrope Substanzen eignen.

    Ähnlich hat man hinter der Staatsoper und Albertina, wo einst am Areal des früheren Bürgerspitals der Philipphof stand und mit dem gegenüberliegenden, heute noch bestehenden Haus eine architektonische Einheit bildete, mitten in der Stadt einen Steinbruch errichtet, den man dann teils mit Stacheldraht einzäunte, da er von Touristen gerne als Sitzgelegenheit zum Verzehr von aus der unmittelbaren Umgebung bezogenen Fast Foods verwendet wurde.

    Ein ähnlich architektonisches "Wunder" ist der Nachfolgebau des ehemaligen Heinrichshofes aus den 50er Jahren.

    • Undine
      04. März 2017 22:47

      Lieber @Riese35, wären Sie bitte so lieb, mir ein kurzes Mail zu schicken---ich habe nämlich Ihre Mail-Adresse verwurstelt! LG!

  18. Ingrid Bittner
    04. März 2017 11:14

    Wien, Wien nur du allein........ - was ist nur aus der Stadt der Träume geworden?
    Früher ein Traum, heute ein Albtraum - das ist die Kurzfassung. Bin ich froh, dass ich doch am Land geblieben bin, das einzig kaputte was ich sehe, ist der kaiserliche Wald gegenüber, dem der furchtbare Sturm im letzten Jahr so zugesetzt hat.
    Was ich nicht verstehe: Frau Vasilaku ist doch Doppelstaatsbürgerin, warum nimmt sie nicht ein Amt oder Amterl in ihrer Heimat an? Dort könnte man sie so dringend brauchen und sie würde die Griechen verstehen. Wir können das ja nicht, es gefällt uns zwar im Urlaub, aber sonst?
    Als Planungsstadträtin von Wien ist sie völlig fehl am Platz, das müsste sie doch eigentlich selber erkennen und bei gutem Wind abdampen. Auch das würde zur jetztigen Wiener Regierung passen, wenn's brenzlich wird, ab nach links.

  19. Undine
    04. März 2017 10:54

    Die SOZIS trinken den Haß und den Neid gegen alles, was nach Bildungsbürgertum riecht, quasi mit der Muttermilch. Beim Maiaufmarsch der Genossen schwenken sie schon als Kleinkinder die Fähnchen. Was man selber nicht hat, gönnt man auch den anderen nicht. Da "mordet" man schon gelegentlich dort und da leichten Herzens die "bürgerliche" Schönheit einer Stadt.

    Hat man's allerdings auf der roten Karriereleiter nach oben geschafft, wohnt man natürlich auch gerne in einer Villa in einem der "besseren" Viertel, oder es findet sich eine preisgünstige Penthouse-Wohnung im Herzen der Stadt.

    "Der Wirbel um seine Wohnadresse war Verzetnitsch egal. Der „Penthouse-Sozialist“ dachte nicht daran, auszuziehen. Als Installateur habe er früher den Dreck der City-Bewohner weggeräumt, „jetzt darf ich hoffentlich auch da wohnen“.

    https://kurier.at/wirtschaft/showdown-fuer-fritz-verzetnitsch/1.101.189

    Das Foto von Verzetnitschs günstiger Behausung sollten Sie sich anschauen!

    Ich beneide ihn nicht---aber ich bin auch kein SOZI!

    • Ingrid Bittner
      04. März 2017 11:18

      @Undine: zur Ergänzung: Die Sozis sind das Fähnchenschwenken so gewöhnt, dass es durchziehen bis zum bitteren Ende. Bei den Freundschaftstreffen des Seniorenverbandes, der ja immer auf Reisen geht, da kommt einmal ein wichtige SPÖ-Kapazunder, Blecha z. B., da stehen alle im Saal auf und schwenken ihre Fahndln beim Einzug..........

    • otti
      04. März 2017 19:18

      an Ingrid: zum speiben die Blecha - Wachler !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  20. Josef Maierhofer
    04. März 2017 10:37

    Die Grünen in Wien interessieren ja nur Radwege und 'Begegnungszonen' zusammen mit den Roten in Wien wissen sie natürlich sehr wohl, dass die Stadt pleite ist, am Ende ist, kulturell, finanziell, gesellschaftlich.

    Richtig kein Arbeitsplatzinvestor sucht Wien wegen der von Dr. Unterberger genannten Gründe und auch wegen der gesellschaftlichen Gründe, man kann hier immer weniger Fachkräfte finden, bloß die 'anderen' 'Fachkräfte', die Wegelagerer, Vergewaltiger und Kriminellen, auch ein Grund, Wien zu meiden.

    Aber weder Dr. Häupel noch Frau Vasillakou, die zuständige Frau Stadtrat und der zuständige Herr Bürgermeister bekennen sich zu ihrem Versagen und räumen das Feld.

    In Wien blüht die Korruption, die Manipulation und die zweifelhafte 'Volksbelustigung' zur Ablenkung von den Fakten.

    Jedem Konservativen stellt es die Haare auf, ob der linken Wiener 'Geschichten', jedem Wirtschaftsbewussten ebenso, Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit, den höchsten Schuldenstand und die größte Unsicherheit seit dem 2. Weltkrieg, jedem normal Denkenden muss es auch die Haare zu Berge stehen lassen.

    Mir lässt es die Haare zu Berge stehen, dass immer noch 2/3 der Wiener solche wählen, Wahnsinn.

  21. Bob
    04. März 2017 09:44

    Solange rotgrün in Wien wütet, solange wird die Stadt darunter leiden.
    Der Link erinnert an Kommunistenzeiten, da durfte die Politprominenz im Auto fahren, der Pöbel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023267-Vassilakou-will-keine-Elektroautos-sondern-gar-keine-Autos
    Und ich verzichte freiwillig auf Wien!

  22. machmuss verschiebnix
    04. März 2017 09:33

    Gar nicht so themenfremd, wenn man bedenkt, daß es dieselben
    Syndikate - oh Verzeihung - Parteien sind, und auch dieselben
    Tricksereinen, mit denen seit eh und je das Volk hinters Licht
    geführt wird : Ein "Presse" Artikel,
    der anfängt mit » Was wird nun aus der FPÖ?
    Vor dem Parteitag. SPÖ und ÖVP sind gerade dabei, der FPÖ ihr wichtigstes Thema abzunehmen. Die Freiheitlichen befinden sich an einem Wendepunkt. Ausgang offen «

    Und dafür sollen Leser auch noch bezahlen [kopfschüttel], weiß doch
    sowieso jeder, daß die ÖVP S.Kurz einspannen will um wenigsten noch
    einmal - ein letztes mal - in der Regierung zu sein. Hoffentlich macht
    Hr. Kurz dem Establishment einen Strich durch die Rechnung ! ! ! !
    Aber ich gehe davon aus, daß er die ruinösen Konsequenzen
    für seinen eigenen Lebenslauf abschätzen kann .


    Die Frage ist nur, wird er sich mit dem begnügen, was ihm die
    österreichische Polit-Mafia zu bieten hat, oder wird er gegen die
    ohnmächtige Kasperl-Rolle im Polit-Theater optieren ?@!

    Nicht nur die USA haben einen "Deep State" , der Unterschied ist
    nur: dort konnten sie ihn 200 Jahre lang vor der Öffentlikcheit
    verbergen ! ! !

    • Leopold Franz
      04. März 2017 11:10

      Da ich heute € 2,50 für dieses Blatt riskierte, kann ich etwas aushelfen. Der Artikel stammt vom berühmten Intellektuellen Pink und hat das Thema "Prognosen sind nicht so leicht, weil sie die Zukunft betreffen". Obwohl sich die beiden staatstragenden Parteien auf die FP Positionen Ausländerpolitik und EU Kritik gesetzt haben, kann nicht zwingend gesagt werden, dass die FPÖ nicht mehr gebraucht wird. Die vielfältigen Grünen bekämpfen bekanntlich die Korruption. Kern und Kurz sind frisch, unverbraucht und charismatisch. Strache könnte zwischen ihnen zerrieben werden oder auch nicht. Strache ist zugkräftiger als Hofer. Der FPÖ Parteitag in Klagenfurt könnte der letzte Jubelparteitag für längere

    • Leopold Franz
      04. März 2017 11:11

      Fortsetzung
      Zeit werden oder auch nicht.

    • machmuss verschiebnix
      04. März 2017 14:23

      @Leopold Franz,
      selbstverständlich werden viele Leute S.Kurz lieber wählen als
      die FPÖ ! Aber meisten übersehen dabei, daß es NUR EINEN KURZ
      gibt in der ÖVP und das genau dieser EINE entweder weichgespült
      oder zerrieben wird - so wie alle anderen vor ihm ! ! !

      Ja, die FPÖ würde etwas Federn lassen, aber für die Etablierten
      wäre es wieder nur so ein Schuß ins Knie, denn auch mit Kurz
      werden wird es KEINE REFORMEN geben - so sehr kann sich der
      junge Mann gar nicht in die Riemen werfen, daß die Apparatschiks
      ihn nicht einbremsen, zermürben, fertigmachen .....

      Drum wäre es ein schwerer Fehler, wenn er den Kanzler abgibt ! ! !

    • Ingrid Bittner
      05. März 2017 22:12

      Bei einem der Kommentare habe ich gelesen, Kurz und Kern seien "charismatisch" - leider find ich den Beitrag jetzt nicht mehr - also ich möchte da energisch widersprechen.
      Kurz versteht es ganz gut, Ideen die von anderen kommen so glaubhaft an das Volk zu bringen, dass man tatsächlich meint, sie seien von ihm. Und er macht das zugegebenerweise wirklich gut und das passt ja so.
      Aber Kern? der schwafelt doch nur, von charismatisch ist da gar nix. Bei Kern weiss man doch immer, seine Aussagen halten nicht lang. Meist sind sie auch völlig undurchdacht und einfach so ein Geplaudere, denn wenn er bis jetzt nicht gemerkt hat, dass von der EU nichts zu erwarten ist, dann ist er auch nicht besonders vif.
      Seine Aussage, die Verbote für türkische Politveranstaltungen sollten von der EU kommen, zeigen von wenig Sachverstand. Die EU besteht noch aus 28 Ländern und in wie vielen sind soviele Türken, dass es sich für Erdoganvasallen auszahlt, dort wahlzukämpfen? In drei, vier, vielleicht, allen anderen geht doch dieses Problem am Allerwertesten vorbei.
      Wäre er eine charismatische Persönlichkeit würde man seine Aussagen doch gar nicht hinterfragen sondern an seinen Lippen hängen und alles glauben. Und wer tut das in Österreich? Man muss ja nur die Kommentar in den verschiedensten Zeitungen Lesen, glaubhaft ist Kern nicht (mehr).

    • Ingrid Bittner
      05. März 2017 22:15

      Hätte zu Leopold Franz gehört, also passt die Positionierung.
      Leopold Franz meinte:
      Kern und Kurz sind frisch, unverbraucht und charismatisch.

    • franz-josef
      06. März 2017 11:42

      Ingrid Bittner 5.3. 22.12

      vermute eher, daß Kern schon gedanklich vorwegnimmt, was in Brüssel gerade entwickelt wird, nämlich die zentrale Regierung eines nationenlosen Gebildes.Von diesem Blickwinkel aus ist es schon sinnvoll, an Entscheidungen der Kommissäre zu appellieren bezw auf derlei zu warten.

  23. Bob
    04. März 2017 09:22

    Und wohin man schaut bei Bauarbeiten überall steht STRABAG. Gibts eigentlich noch eine andere Baufirma?
    Was die Presse betrifft: ich habe momentan ein gratis Abo der Presse. Nach den ersten Versuchen Informationen daraus zu beziehen, bin ich auf einen wirklich guten Verwendungszweck gestossen. Als Unterzündhilfsmittel eignet sich diese, einstige Qualitätszeitung, noch immer sehr gut.

    • Riese35
      04. März 2017 10:54

      Die Presse hat halt doch noch Qualitäten, die hier leider allzu oft übersehen werden. Ich nehme auch immer wieder Heute und Österreich, denn auch diese Gratiszeitungen haben gute Eigenschaften. ;-)

    • Bob
      04. März 2017 11:06

      Als Landmensch komme ich leider nicht zu keiner Gratiszeitung. Außerdem kommt die warme Jahreszeit, und mein Bedarf als Anzündmittel ist obsolet. Auch auf ein ordentliches Häuselpapier können wir Menschen vom Land schon zurückgreifen.

  24. Tullius Augustus
    04. März 2017 09:12

    O.T.: Gerade auf F.A.Z. eine Exklusivmeldung entdeckt.

    Auch die deutsche Bundesregierung mit roten u. schwarzen Ministern fordern haargenau das gleiche wie die österr. Bundesregierung von der E.U. - also eine politische Verstärkung der Ösi-Regierung, es ist praktisch wortident:

    Bundesregierung beharrt auf Kindergeldkürzung für EU-Ausländer. Der Druck der deutschen Regierung auf die EU-Kommission nimmt zu: Sie fordern eine Regeländerung, die einmalig auch schon den Briten gewährt wurde.

    http://www.faz.net/aktuell/f-a-z-exklusiv-bundesregierung-beharrt-auf-kindergeldkuerzung-fuer-eu-auslaender-14908813.html

  25. machmuss verschiebnix
    04. März 2017 09:00

    So ist es, so war es und so wird es bleiben, solange es den
    Sozialismus gibt:
    » Der Kapitalismus hat Schönheit entstehen lassen,
    der Sozialismus zerstört sie. «

  26. Igo
    04. März 2017 02:46

    OT möchte ich etwas vermelden: "Die Presse" online mit ihrem neuen Bezahlsystem dürfte nicht ganz so funktionieren wie erhofft. Zwei Dinge, die ich beobachte: die Kommentare für die Bezahlartikel sind sehr dürftig-z.B. Josef Urschitz's Artikel "Eine Republik im finanziellen Blindflug" hat derzeit einen, wo früher oft bis 50 waren.
    Das zweite ist, wenn man "Meistgelesen" und Meistkommentiert" betrachtet, dann wird man erkennen, das darunter sich kein "blauer"= zu bezahlender Artikel befindet.
    Ich will jetzt kein Schelm sein und etwas von "Schadenfreude" murmeln, aber....

    • 11er
      04. März 2017 06:21

      Die kostenpflichtigen Artikel in blau zu halten, ist natürlich ein Fehler, denn diese Farbe ist ja rechtspopulistisch belastet (und sollte umbenannt werden).

      Nein, Ernst: Das wird schon, Qualität setzt sich ja bekanntlich immer durch. Mit den nötigen Adaptionen wird das sicher eine Erfolgsgeschichte.

      Adäquat wäre etwa, wenn jeder Leser, der sich Nowak oder Hamann reinwürgt mit € 5,- entschädigt wird, dann gibts auch wieder den einen oder anderen Click.

    • Markus Volek (kein Partner)
      10. März 2017 01:56

      Wer bitte ist so Dumm und Zahlt für Fake News.

  27. kritikos
    04. März 2017 02:19

    "Die gesamte Verbauung der Ringstraße (einschließlich des Schutzes des Stadtparks vor Verbauung!) bis hin zur sogenannten Zweierlinie ist nämlich gerade ein Produkt der einzigen liberal-kapitalistischen Ära Wiens." Dieses Statement kann man leider den Sozis und noch weniger der grünen Baga.. einbläuen. Was hat das rote Wien kulturell, in den Stadtplanung, im Initiativen zustande gebracht. Den vielgerühmten Karl-Marx-Hof und etliche groß plakativ benamste Wohnblöcke. (Die derzeit für "Asylanten" verfügbar gemacht werden.) Wenn der Häupl das Format eines Luegers oder gar eines Kaisers hätte, das wäre eine schöne Überraschung. Und für Wien eine weitere kulturelle (und touristische!) Bereicherung. Aber die Wiener - mit Unterstützung der Krone - haben diese Typen gewählt. Nicht alle, aber doch ausreichend. Hoffnung kann man immer noch haben.





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