Zum Glaubensbekenntnis der Etatisten und Interventionisten drucken

Lesezeit: 2:30

Die Politik der supranationalen und der nationalen oligarchischen Kartelle verursacht zahlreiche strukturelle Probleme. Die Eliten versagen. Sie ersehnen mehr Zentralisierung und sie fordern mehr Macht, um die von ihnen verursachten Probleme zu lösen. Interventionskaskaden sind die Folge.

Der überwiegende Teil der Menschen in diesem Land glaubt die Mythen über Europa und über den Staat. Die meisten Menschen ersehnen ein Leben auf Kosten anderer. Obrigkeitsfreundlich sozialisiert versprechen sie sich Vorteile durch einen supranationalen/nationalen Dirigismus und Interventionismus. Wer sonst als die Macht der Politik und der Bürokratie sollte die Probleme lösen? EU-Rettungspläne und paternalistische staatliche Lösungen haben Hochkonjunktur. Es lebe der Geist der Konstruktivisten und der Regulierer.

Das internationale Zentralbanken-Kartell und der monetäre Interventionismus der EZB haben uns in die Schulden-, Transfer-, Sozial-, Geldentwertungs- und Enteignungsunion geführt. Die Ausweitung der Geldmenge und die manipulierten Zinsen bewirken im „System des ungedeckten Papiergeldes und der Elimination des Haftungsprinzips“ Kapitalfehlleitung, Kapitalaufzehrung, Vermögensvernichtung und Vermögensbildungsverhinderung.

Die internationalen und nationalen Profiteure sind begeistert. Kollektive Korruption breitet sich aus. Die Mitglieder der „Finanz- und Politik-Kartelle“ und die oligarchischen Kartelle der Partei- und Verbändeapparate reflektieren nicht über den Verfall von Recht, Moral und Anstand. Sie und ihre Freunde in den Medien beherrschen das Verschweigen der Wahrheit, die Desinformation und die Lüge. Gesinnungsethisch orientierte Tugendwächter und Moralisierer unterstützen sie.

Die Sozialingenieure in den Schulen, in den Medien und in den kulturellen Institutionen haben das etatistische und interventionistische Bewusstsein der (meisten) Menschen geprägt. Politische, rechtsstaatliche und marktwirtschaftliche Analphabeten wählen freiwillig die Bevormundung, die Fürsorge, die Entmündigung, die Hörigkeit und die Knechtschaft in einem europäischen und nationalen „umverteilungsgerechten“ System der Verantwortungslosigkeit.

Die Korporatisten und die Umverteilungsföderalisten dieses Landes wollen sich weiterhin der Regierungen/des Staates bedienen und keine Verantwortung übernehmen. Die Konstruktivisten fördern den Neid, den Kollektivismus und die Gleichmacherei.

Nur wenige Menschen in diesem Land haben ein Interesse an einer liberalen rechtsstaatlichen Demokratie und an einer wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft. Sie reflektieren erfreulicherweise noch über die Realverfassung in Europa und in Österreich. Ihr Freiheits- und Rechtsbewusstsein und ihr Engagement gegen eine Aushebelung der Marktwirtschaft macht Mut.

Aber im Glaubensbekenntnis der Etatisten und Interventionisten sucht man vergeblich die Begriffe Freiheit, Eigenverantwortung und Eigenleistung. Sie träumen nach wie vor von einem Wohlstand auf Pump, von einem Wohlstand durch Umverteilung und von einem Wohlstand durch Konsum. Sparen und Kapitalbildung sind ihnen suspekt.

Ist es nicht an der Zeit, den Menschen dieses Landes mehr zuzutrauen? Vertrauen ermutigt! Freiheit ist anstrengend. Es gibt sie nicht ohne Risiko und ohne Scheitern, aber die Menschen können lernen, mit Unsicherheit umzugehen und eine verantwortete Freiheit zu leben.

Mag. Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Wien

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  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2017 12:40

    Sehr geehrter Herr Mag. Stargl!
    Ich weiss nicht, ob Sie sich überlegt haben, wer Ihre Kommentare liest. Es sind sicher nicht nur höchstgebildete Theoretiker sondern sicher auch ganz praktisch veranlagte und denkende Menschen.
    Dazu zähle ich mich auch. Und wenn ein Text nicht wirklich flüssig lesbar ist, dann wird er ganz ehrlich gesagt, für mich uninteressant.
    Und ein Text, in dem es vor Etatisten, Konstruktivisten, Korporatisten, Umverteilungsföderalisten, Interventionisten usw. nur so wimmelt, ist einfach irgendwie nicht so gut lesbar.
    Ausserdem, ich kann mir nicht helfen, solche Textierungen erinnern mich viel zu sehr an den Hr. Bundeskanzler, der schmückt seine Reden auch immer mit ungebräuchlichen Wörtern, das hört sich wahnsinnig gebildet an, hat aber auch nicht mehr Inhalt als eine Rede in ganz normaler Sprache.
    Und wissen Sie, was ich mich noch frage? Verstehen Sie eigentlich alle Ihre SchülerInnen, wenn Sie auch so reden, wie Sie hier schreiben?
    Nix für ungut, aber das musste einfach hinaus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2017 20:53

    Sehr geehrte Frau Bittner @ 5. Januar 2017 12:40),
    so sehr ich Ihre Kommentare sonst schätze, aber hier muss ich Herrn Stargl in Schutz nehmen.
    Es ist von von Mag. Stargl etwas wissenschaftlich trocken geschrieben aber für mich schon sehr gut und treffend beschrieben. Ich weiß nicht, ob der Vergleich mit dem Kanzler, bzw. des Kanzlers Diktion Herrn Stargl weh tut, mir jedenfalls tut dieser Vergleich weh, denn der Kanzler ist eine Kreation (beruflich gesehen, menschlich kenne ich ihn nicht) all dessen was Herr Stargl in seinem Artikel ankreidet.

    Vielleicht können Sie mit den (ähnlichen) libertären Gedanken von Charles Krüger (einem erfrischend direkten jungen Libertären) mehr anfangen:

    https://www.youtube.com/watch?v=AaEuq3pDwwE

    Speziell zum Thema Staat ("Etatismus"):
    https://www.youtube.com/watch?v=AaEuq3pDwwE
    etwas drastischer von "freiwillig frei":https://www.youtube.com/watch?v=gecLqGB_Fww

    Ebenfalls aus http://charleskrueger.de/libertarismus-fuer-anfaenger/ :

    Wie nennt sich unser Wirtschaftssystem?
    A.) Korporatismus (Großkonzerne sind eng mit dem Staat verflochten)
    B.) Vetternwirtschaft (Der Staat verteilt Geschenke wie beispielsweise Subventionen, Bankenrettungen, Insider-Deals, Konjunkturpakete, Wettbewerbsvorteile etc. an Großunternehmen)
    C.) Interventionismus (Der Staat greift hochgradig in die Wirtschaft ein und übt so Kontrolle und Zwang aus)
    D.) Freie Marktwirtschaft (Keine Sonderrechte. keine Subventionen, keine Bankenrettung, keine Insider-Deals, kein staatlicher Zwang )

    (Alles außer D.) ist richtig, also bitte schiebt die Probleme, die der Staat verursacht nicht auf die Marktwirtschaft, welche in Deutschland mittlerweile durch Korporatismus, Vetternwirtschaft und Interventionismus abgelöst wurde)

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 16:47

    Man könnte den Beitrag des Herrn Mag. vielleicht in Latein oder Altgriechisch bringen. Dann wäre er für uns Hausmeister(Copyright oberösi) noch unverständlicher. Da wird gegen verwendete Anglizismen gewettert, und ein vor Fremdwörtern nur so wimmelten Beitrag in den Himmel gehoben.
    Ich kann Frau Bittner nur beipflichten.
    LG
    Ein Hausmeister

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  1. Zraxl (kein Partner)
    07. Januar 2017 17:19

    Mit einfachen Worten:

    Es gibt Leute, die vom Staat und seiner Politik hervorragend leben: das sind Politiker der ersten Reihe und hohe Beamte, das sind Großunternehmer die von Staatsaufträgen leben, das sind v.a. auch Immobilieninvestoren die sich mit steigenden Wohnungspreisen eine goldene Nase verdienen, das sind Manager in staatlichen und staatsnahen Betrieben, das sind auch manche NGO Direktoren und nicht zu vergessen die Eigentümer und Herausgeber der Massenmedien. Die genannten wollen noch mehr Einfluss des Staates; Etatisten eben.

    • Zraxl (kein Partner)
      07. Januar 2017 17:20

      Dann gibt es Leute, die von der oben genannten Personengruppe abhängen, die ebenfalls beträchtlich Geld verdienen, und die demgemäß alles das wollen, was ihre Patrone, in deren Gedärm sie stecken, auch wollen. Hierher gehören die Politiker der zweiten Reihe, die etwas niedrigeren Beamten, die Atlatusse der genannten Magnaten, die Staatskünstler, die Schreibhuren. Das sind also ebenfalls Etatisten.

      Dann gibt es Leute, die davon träumen dass sie gut verdienen und versorgt werden, wenn sie sich nur tief genug in die Gedärme der erstgenannten Personengruppe hineinarbeiten. Somit ebenfalls Etatisten.

    • Zraxl (kein Partner)
      07. Januar 2017 17:21

      Schließlich gibt es Leute, die unbedarft genug sind, um den drei oben genannten Personengruppen einfach zu glauben. Das sind naive Etatisten.

      Und zuletzt gibt es noch die Anderen, die ihr Geld am freien Markt verdienen müssen, die unter Androhung und Anwendung von Waffengewalt permanent enteignet werden. Diese wünschen das Parasitenpack samt seiner Räuberorganisation zum Teufel. Das sind die Nichtetatisten.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    07. Januar 2017 16:23

    speziell die österreicher haben nie gelernt, in freiheit zu leben. sie haben die obrigkeitshörigkeit mit der muttermilch aufgesogen und das seit vielen generationen.
    dass sowohl autofahrer-clubs als auch kinderorganisationen parteipolitisch durchdrungen sind, regt ebensowenig auf, wie die tatsache, dass das regime sich fernseh- und radiosender hält und zeitungen mit steuermitteln finanziert. es sorgt also nicht nur für unterhaltung (und hat darauf quasi auch ein monopol, denn auch private benötigen schließlich eine lizenz, also eine genehmigung - sie müssen dem regime genehm sein, um die bevölkerung mit inhalten zu langweilen bzw. zu informieren), sondern betreibt quasi auch gleich...

    • monofavoriten (kein Partner)
      07. Januar 2017 16:31

      ... ihre eigenen "watch dogs".
      all das kommt in diesem lande den wenigsten auch nur komisch vor.

      eine eigenartige ergebenheit den politischen umständen gegenüber, eine kollektive leidensfähigkeit und ein falsch verstandener corpsgeist sorgen dafür, dass die menschen sich von der obrigkeit, der bürokratischen parasitkaste auspressen lassen und ihren durch stoischen fleiß erarbeiteten wohlstand an minderleister und tachinierer aus aller herren länder verschenken müssen.
      der heilige soziale friede halt... es ist ein trauerspiel.

  3. MLH (kein Partner)
    07. Januar 2017 15:56

    Danke Herr Mag. Stargl,
    es ist schön, dass wir noch AHS-Lehrer haben, die über die zusammenhänge in der Welt nachdenken und hoffentlich auch ihre Schüler zum selbständigen Nachdenken animieren.
    Egal ob das Ergebnis richtig oder falsch, wenn viele Menschenselbständig denken und nicht nur den vorgefaßten Brei wiederkauen, sind wir einen gr0ßen Schritt weiter.

    Bitte weitermachen

  4. Stupsi (kein Partner)
    07. Januar 2017 12:30

    *aluhutreich*

    Unglaublich, was heutzutage alles Lehrer in Wien sein darf.
    Das erklärt aber die Qualität der Abgänger und die PISA Ergebnisse.

    • Zraxl (kein Partner)
      07. Januar 2017 13:01

      "Unglaublich, was heutzutage alles Lehrer in Wien sein darf." Jo eh! Unter 'm Hitler/Stailin/Mao hätts des net g'ebn!

    • Gamper (kein Partner)
      07. Januar 2017 14:17

      Stimmt, dumme Verschwörungstheoretiker hatten es immer schwer, außer wenn sie sich in Behandlung begeben haben.

  5. Bob
    06. Januar 2017 16:47

    Man könnte den Beitrag des Herrn Mag. vielleicht in Latein oder Altgriechisch bringen. Dann wäre er für uns Hausmeister(Copyright oberösi) noch unverständlicher. Da wird gegen verwendete Anglizismen gewettert, und ein vor Fremdwörtern nur so wimmelten Beitrag in den Himmel gehoben.
    Ich kann Frau Bittner nur beipflichten.
    LG
    Ein Hausmeister

  6. Almut
    05. Januar 2017 20:53

    Sehr geehrte Frau Bittner @ 5. Januar 2017 12:40),
    so sehr ich Ihre Kommentare sonst schätze, aber hier muss ich Herrn Stargl in Schutz nehmen.
    Es ist von von Mag. Stargl etwas wissenschaftlich trocken geschrieben aber für mich schon sehr gut und treffend beschrieben. Ich weiß nicht, ob der Vergleich mit dem Kanzler, bzw. des Kanzlers Diktion Herrn Stargl weh tut, mir jedenfalls tut dieser Vergleich weh, denn der Kanzler ist eine Kreation (beruflich gesehen, menschlich kenne ich ihn nicht) all dessen was Herr Stargl in seinem Artikel ankreidet.

    Vielleicht können Sie mit den (ähnlichen) libertären Gedanken von Charles Krüger (einem erfrischend direkten jungen Libertären) mehr anfangen:

    https://www.youtube.com/watch?v=AaEuq3pDwwE

    Speziell zum Thema Staat ("Etatismus"):
    https://www.youtube.com/watch?v=AaEuq3pDwwE
    etwas drastischer von "freiwillig frei":https://www.youtube.com/watch?v=gecLqGB_Fww

    Ebenfalls aus http://charleskrueger.de/libertarismus-fuer-anfaenger/ :

    Wie nennt sich unser Wirtschaftssystem?
    A.) Korporatismus (Großkonzerne sind eng mit dem Staat verflochten)
    B.) Vetternwirtschaft (Der Staat verteilt Geschenke wie beispielsweise Subventionen, Bankenrettungen, Insider-Deals, Konjunkturpakete, Wettbewerbsvorteile etc. an Großunternehmen)
    C.) Interventionismus (Der Staat greift hochgradig in die Wirtschaft ein und übt so Kontrolle und Zwang aus)
    D.) Freie Marktwirtschaft (Keine Sonderrechte. keine Subventionen, keine Bankenrettung, keine Insider-Deals, kein staatlicher Zwang )

    (Alles außer D.) ist richtig, also bitte schiebt die Probleme, die der Staat verursacht nicht auf die Marktwirtschaft, welche in Deutschland mittlerweile durch Korporatismus, Vetternwirtschaft und Interventionismus abgelöst wurde)

    • Ingrid Bittner
      05. Januar 2017 23:06

      geschätzte Almut: habe ich irgendwo geschrieben, dass der Kommentar schlecht ist oder irgendwie unrichtig, falsch oder wie immer? Ich habe mir lediglich erlaubt, festzustellen, dass er nicht flüssig lesbar ist und mir scheint, da lieg ich nicht so daneben, weil so wenige Kommentare zu einem sicher interessanten Kommentar, das ist doch ausgesprochen selten. Wenn Sie mich nicht gerügt hätten, wäre ich die einzige gewesen, die sich irgendwie dazu geäussert hat.
      Und der Vergleich mit dem Kanzler (den ich u. a. auch deswegen überhaupt nicht schätze) hat sich lediglich auf das Aufmotzen der Sprache bezogen. Keineswegs auf irgendeinen Inhalt.

  7. Ingrid Bittner
    05. Januar 2017 12:40

    Sehr geehrter Herr Mag. Stargl!
    Ich weiss nicht, ob Sie sich überlegt haben, wer Ihre Kommentare liest. Es sind sicher nicht nur höchstgebildete Theoretiker sondern sicher auch ganz praktisch veranlagte und denkende Menschen.
    Dazu zähle ich mich auch. Und wenn ein Text nicht wirklich flüssig lesbar ist, dann wird er ganz ehrlich gesagt, für mich uninteressant.
    Und ein Text, in dem es vor Etatisten, Konstruktivisten, Korporatisten, Umverteilungsföderalisten, Interventionisten usw. nur so wimmelt, ist einfach irgendwie nicht so gut lesbar.
    Ausserdem, ich kann mir nicht helfen, solche Textierungen erinnern mich viel zu sehr an den Hr. Bundeskanzler, der schmückt seine Reden auch immer mit ungebräuchlichen Wörtern, das hört sich wahnsinnig gebildet an, hat aber auch nicht mehr Inhalt als eine Rede in ganz normaler Sprache.
    Und wissen Sie, was ich mich noch frage? Verstehen Sie eigentlich alle Ihre SchülerInnen, wenn Sie auch so reden, wie Sie hier schreiben?
    Nix für ungut, aber das musste einfach hinaus.





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