Die Rote Liste drucken

Lesezeit: 4:30

Prosit Neujahr! Ein Jahr, in dem Wien auf die Rote Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt werden wird, wenn seitens der Stadt kein Umdenken erfolgt. Ein glückliches Jahr für den Bürgermeister und die Finanzen der Stadt, denn dem Ausverkauf der Stadt an Investoren wird nach der Aberkennung des Prädikats nichts mehr im Wege stehen.

Nach Meinung des linientreuen Fremdenverkehrsreferenten, diverser Funktionäre (teilweise in Personalunion mit Architekturbüros, Bauunternehmen oder sonstigen Stakeholders) werden die Touristen auch ohne den Welterbetitel kommen. Das könnte allenfalls unmittelbar nach Realisierung des gegenständlichen Projekts noch der Fall sein, nicht aber, wenn der Dammbruch vollzogen ist, dass praktisch jeder Günstling eine noch so phantasielose Kiste überall gewinnbringend hinbauen kann und dass die Stadt mittelfristig wie Castrop-Rauxel oder eine beliebige amerikanische Mittelstadt aussehen wird.

Ein Konzept, das den Bürgern gegenüber in vollem Umfang offengelegt werden würde, ist nicht auszumachen. Man hört lediglich etwas über „Verdichtung“ oder gar „Nachverdichtung“, da die Stadt ja wachse. Die teilweise negativen Implikationen für die an den jeweiligen Schauplätzen wohnhafte Bevölkerung sind für die Stadt offenbar von wenig bis gar keinem Interesse.

Der Bürgermeister ließ verlauten, dass „immer noch die Stadt“ bestimme, was in Wien gebaut wird. Da die Bauordnung Gemeindesache ist, scheint das auf den ersten Blick richtig zu sein. Der Paragraph der Public Private Partnerships ist allerdings nach einigen Rechtsmeinungen verfassungswidrig, was untersucht wird.

Die Republik ist (einschließlich der Länder) der Welterbekonvention beigetreten. Sie hat sich verpflichtet, die darin bedungenen Auflagen (denen ja stichhältige Überlegungen zugrundeliegen) zu erfüllen. Das Prädikat Weltkulturerbe wurde verliehen im Wege eines Staatsvertrages mit Gesetzeskraft, der zum Schutz der in Wien vorhandenen außerordentlichen kulturellen Werte geschlossen wurde (auf Antrag der Republik). Er ist deshalb einzuhalten. Und nicht weil sich die UNESCO im Wege eines Übergriffs irgendwelche Rechte anmaßt.

Glaubt man, der UNESCO gegenüber in patzigster Weise Rechtsbruch begehen zu können? Das Welterbe gehört, wie schon der Name sagt, der ganzen Welt und nicht ein paar Investoren, die sich der Stadt gegenüber (nicht im ideellen Sinn) erkenntlich zeigen.

Es macht daher keinen schlanken Fuß, wenn dem Bürgermeister einer Stadt deren kultureller Rang nichts wert ist, was durch Nichteinhaltung oder gar Aufkündigung des Vertrags eindrucksvoll dokumentiert werden würde. Auch gibt es da einige rechtliche Hürden, welche die Rechtsanwaltskanzlei List in einer Pressekonferenz dargelegt hat, die übrigens auffallenderweise von den Medien einhellig boykottiert wurde.

Im Rathaus verlässt man sich anscheinend darauf, dass die Angelegenheit den meisten Menschen egal wäre. Allerdings würde ich da nicht so sicher sein, insbesondere, wenn die Vertragstreue der Stadtregierung auf dem Prüfstand steht und hier auch ein gewisser Lokalpatriotismus seitens der Bevölkerung hereinspielt.

Geradezu rührend fand ich die Ausführungen von Vizebürgermeisterin Vassilakou, in denen sie feststellt, der überarbeitete Entwurf des Projekts sei mit den Auflagen der UNESCO kompatibel. Das ist so, als ob jemand vor Gericht selbst über die eigene Schuld oder Unschuld befindet und nicht der Richter. Man kann das auch als veritable Chuzpe bezeichnen. Die UNESCO zu pflanzen wird wohl nicht zum wahrscheinlich erhofften Ziel führen, einerseits die Stadt gewinnbringend zu verschandeln und zu verhunzen, gleichzeitig aber das Welterbeprädikat nach Möglichkeit dennoch zu behalten, weil es ja eventuell doch zu irgendetwas gut sein könnte, wenn man schon so dumm war, es sich seinerzeit einzuhandeln.

Im Mission-Report der (UNESCO-Behörde) ICOMOS wird auch gefordert, die Richtlinien dahingehend zu überarbeiten (Hochhausrichtlinien derzeit ohne Ausschlusszonen), dass sie mit den Auflagen für die Erhaltung des Weltkulturerbes vereinbar sind. Davon nimmt anscheinend niemand Notiz, möglicherweise, weil es zu mühsam ist, sich den englischen Text zu Gemüte zu führen.

Die in Diskussion stehenden Zonen machen ein bis zwei Prozent der Gesamtfläche Wiens aus. Es handelt sich also um ein relativ kleines Quasi-Reservat, das aber aus Prestige- und Ideologiegründen Objekt der Begierde ist, obgleich es ja außerhalb desselben mehr als genug Möglichkeiten gibt, die Stadt zu „entwickeln“ oder zu „reparieren“.

Wenn man im gegenständlichen Fall mit dem angeblichen „Mehrwert“ für die Bevölkerung argumentieren möchte, so lässt sich dieser – insbesondere nach Aufrechnung gegenüber dem „Minderwert“ – als weitgehend fauler Zauber enttarnen. Dass das derzeitige Erscheinungsbild des Areals jämmerlich ist, stimmt zwar, es gab aber passable Wettbewerbsbeiträge, die schon im Vorfeld ausgeschieden wurden. Anlässlich der Präsentation des Siegerprojekts von nachgerade grotesker Hässlichkeit war es fast belustigend zu sehen, mit welchen Verrenkungen einige Leute zu argumentieren versuchten, warum es gerade dieses und kein anderes Projekt sein müsse.

Man gibt sich ja, wenn es gerade ins Konzept passt, um die Reputation Österreichs im Ausland besorgt. Bei Realisierung des Projekts und gleichzeitiger Preisgabe des Weltkulturerbeprädikats kann man aber man sicher sein, den schlechtestmöglichen Eindruck zu machen.

Dkfm. Waltraut Kupf, Studium an der Hochschule für Welthandel, Angestellte der IAEO, dort zugunsten der Kindererziehung ausgeschieden, verheiratet mit dem akad. Restaurator Prof. Martin Kupf. Gelegentliche Abfassung von Kommentaren in online-Medien.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 09:31

    Danke Frau Kupf*************************************

    "Der Bürgermeister ließ verlauten, dass „immer noch die Stadt“ bestimme, was in Wien gebaut wird. "

    Wer ist denn "die Stadt"? Ist das nicht die Gesamtheit der ansässigen Bürger, deren Anliegen er ernst zu nehmen hat?
    Sollte dem veltlinerseligen Stadtoberhaupt denn jedes Demokratieverständnis, abhanden gekommen sein, da er mit diesem diktatorischen Ausspruch sein wahres Ich zeigt? Sagte er doch schon einmal "ich lasse mir MEIN Wien nicht schlechtreden".
    Oder sind das Zeichen von beginnendem Größenwahn?
    Ich fürchte daß es so ist, er läßt ja auch sein unsäglich unfähiges Weibergeschwader alles zugrunde wirtschaften........

    Da ich lange Zeit in Wien gelebt und diese Stadt als wirklich schöne, sichere und lebenswerte Metropole, die wirklich viel zu bieten hat, empfunden habe, bereitet es mir fast körperliche Schmerzen, wenn ich sehe, was daraus geworden ist.

    Die Straße und die Umgebung in der ich gewohnt habe, ist kaum wieder zu erkennen. Die Wehmut, mit der ich in der ersten Zeit nach meinem Umzug daran vorbeigekommen bin, hat sich in Erleichterung gewandelt!
    Heute bin ich froh, das Ortsschild von Wien im Rückspiegel zu sehen, wenn ich wieder aus der Stadt heimfahre!

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 11:34

    Es ist ein u n g l a u b l i c h e r S k a n d a l ,

    was da Tojner & Co. mit den willfährig gemachten Beamten, Politikern, "Fachleuten" und Journalisten in Sachen Konzerthausgründe aufführen.

    Man muß sich die abenteuerliche Geschichte vom brutalen "Erwerb" der gegenständlichen Grundstücke in Erinnerung rufen, wie sie dankenswerterweise in der Zeitschrift STEINE SPRECHEN der Österr. Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege 2015 ausführlich veröffentlicht wurde.
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 10:48

    Leider muss ich Ihnen vollkommen Beipflichten. Was das rotgrüne Gesindel aus Wien gemacht hat, spottet jeder Beschreibung. Als ehemaliger Wiener vermeide ich Wien zur Gänze.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2017 11:54

    Die Rechnung ist ganz einfach: Durch den Massenansturm asiatisch-afrikanischer Migranten auf Wien, wo sie maximal und zeitlich unbegrenzt alimentiert werden, braucht die Stadt Wien dringend Geld, das sie sich auf jede nur mögliche Weise beschafft. Offenbar sind der rot-grünen Wiener Stadtverwaltung die Migranten (also die "Menschengescheke") lieber und/oder wichtiger als das UNESCO-Weltkulturerbe, daher agiert sie entsprechend: durchaus logisch und nachvollziehbar. Dass die Stadt dadurch massiv an Touristen verlieren wird (und damit auch an Einnahmen) - na ja, dass Häupl/Wehsely/Vassilakou & Co. so weit vorausdenken, kann man doch nicht erwarten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 10:56

    Sehr geehrte Frau Kupf, ich fürchte, das wird eines der kleinen Probleme der großen Stadt sein.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 12:00

    Seit Roland Rainer, dem Verfechter der FLACHbauweise hat Wien ja keinen Stadtplaner mehr.
    Er legte dieses Amt 1962 aufgrund eines Konflikts mit der roten Stadtverwaltung nieder.

    PS: ein bisschen muss ich dem Häupl in Bezug auf Auswirkungen auf den Wien-Tourismus recht geben.
    Mich hat noch nie der Status des Weltkulturerbes - oder sein Fehlen - in der Entscheidung zu einer Besichtigungsreise entscheidend beeinflusst.
    (Die Verschandelung Wien ist natürlich eine ganz andere Sache)

  7. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2017 12:32

    Ganz ehrlich:
    Wen interessiert ein Weltkulturerbe?
    Eine Definition, eingeführt von einer der am weitesten links stehenden Unterorganisationen der UNO, sonst nichts.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2017 11:54

    Die Rechnung ist ganz einfach: Durch den Massenansturm asiatisch-afrikanischer Migranten auf Wien, wo sie maximal und zeitlich unbegrenzt alimentiert werden, braucht die Stadt Wien dringend Geld, das sie sich auf jede nur mögliche Weise beschafft. Offenbar sind der rot-grünen Wiener Stadtverwaltung die Migranten (also die "Menschengescheke") lieber und/oder wichtiger als das UNESCO-Weltkulturerbe, daher agiert sie entsprechend: durchaus logisch und nachvollziehbar. Dass die Stadt dadurch massiv an Touristen verlieren wird (und damit auch an Einnahmen) - na ja, dass Häupl/Wehsely/Vassilakou & Co. so weit vorausdenken, kann man doch nicht erwarten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2017 12:32

    Ganz ehrlich:
    Wen interessiert ein Weltkulturerbe?
    Eine Definition, eingeführt von einer der am weitesten links stehenden Unterorganisationen der UNO, sonst nichts.

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  1. J.K. (kein Partner)
    18. Januar 2017 09:46

    Vielen Dank an die Autorin für diesen treffenden Beitrag. In eine Podiumsdiskussion zum Thema Heumarkthochhaus letzten Montag (16.Jänner 2017) hat sich Frau Vassilakou gleich gar nicht hingetraut. Gegen seriöse Fachleute das Tojner Projekt zu verteidigen ist halt schwer!
    Unerträglich ist auch immer der Hinweis auf den Mehrwert dieses unpassenden Blocks für die Bevölkerung, der einzige wirkliche Mehrwert besteht für den Investor in der Umwidmung des Areals für "Hochhaus"in der Innenstadt Wiens. Da kann man herumreden soviel man will.

  2. Gennadi (kein Partner)
    08. Januar 2017 12:32

    Ganz ehrlich:
    Wen interessiert ein Weltkulturerbe?
    Eine Definition, eingeführt von einer der am weitesten links stehenden Unterorganisationen der UNO, sonst nichts.

  3. Torres (kein Partner)
    08. Januar 2017 11:54

    Die Rechnung ist ganz einfach: Durch den Massenansturm asiatisch-afrikanischer Migranten auf Wien, wo sie maximal und zeitlich unbegrenzt alimentiert werden, braucht die Stadt Wien dringend Geld, das sie sich auf jede nur mögliche Weise beschafft. Offenbar sind der rot-grünen Wiener Stadtverwaltung die Migranten (also die "Menschengescheke") lieber und/oder wichtiger als das UNESCO-Weltkulturerbe, daher agiert sie entsprechend: durchaus logisch und nachvollziehbar. Dass die Stadt dadurch massiv an Touristen verlieren wird (und damit auch an Einnahmen) - na ja, dass Häupl/Wehsely/Vassilakou & Co. so weit vorausdenken, kann man doch nicht erwarten.

    • Waltraut Kupf
      08. Januar 2017 12:16

      Genau so ist es. Dem Vernehmen nach gibt es bei der SPÖ innerparteiliche Turbulenzen, wobei abzuwarten bleibt, wie sich das insgesamt auswirken wird. Interessant ist auch, daß die Grünen auf Bundesebene anscheinend für die Erhaltung des Weltkulturerbes sind, auf Gemeindeebene werden sie aber, wenn sie dafür sind, abserviert. Die Blauen haben sich eindeutig für das Welterbe positioniert; hoffentlich ist das für irgendwelche Idioten aus anderen Lagern nicht ein Grund, quasi aus Bestemm die entgegengesetzte Meinung zu vertreten. Die Stadtgestaltung ist Teil einer allgemeinen Weltanschauung, und da spielt der Multi-Kulti-Wahn, der Niedergang der Bildung, etc. etc. eine wesentliche Rolle.

  4. Politicus1
    06. Januar 2017 12:00

    Seit Roland Rainer, dem Verfechter der FLACHbauweise hat Wien ja keinen Stadtplaner mehr.
    Er legte dieses Amt 1962 aufgrund eines Konflikts mit der roten Stadtverwaltung nieder.

    PS: ein bisschen muss ich dem Häupl in Bezug auf Auswirkungen auf den Wien-Tourismus recht geben.
    Mich hat noch nie der Status des Weltkulturerbes - oder sein Fehlen - in der Entscheidung zu einer Besichtigungsreise entscheidend beeinflusst.
    (Die Verschandelung Wien ist natürlich eine ganz andere Sache)

    • Waltraut Kupf
      06. Januar 2017 22:19

      Wie ich aus Kreisen, die mit dem Tourismus befaßt sind höre, richten viele Reiseveranstalter ihre Destinationen nach dem Kriterium "Welterbestätte" aus, da Touristen speziell aus Fernost sich unter den Orten zunächst noch nicht viel vorstellen können, das Quasi-Gütesiegel "Welterbe" aber als Richtschnur nehmen. Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor ist nicht das einzige, was zählt, nur wird von manchen Leuten alles über den Profit definiert.

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Januar 2017 12:37

      Der Begriff Weltkulturerbe als touristische Vermarktung ist natürlich legitim. So lange es die Herden der nichtdenkenden Facebook-Touristen gibt.

      Das entspricht etwa den Besucherströmen zum Hitlertempel in Braunau. Von den nichtdenkenden Touristen (und Huldigern) fällt keinem auf, dass auf dem Kultstein vor dem Haus das Wort "Nationalsozialismus" fehlt.
      Da könnte vielleicht der eine oder andere Tourist wegbleiben, wäre schlecht für die Bilanz.

    • Waltraut Kupf
      08. Januar 2017 22:14

      Sub-Antwort an Gennadi: Mit Ihren etwa krausen Äußerungen haben Sie Ihr Persönlichkeitsprofil glasklar präsentiert. Wieso soll eine Organisation, die für den Schutz tradierter Werte eintritt, weit links stehen und als etwas "Schlechtes" dargestellt werden? Ist das nicht auch Ihr Lager? Daß Sie gegen das Welterbe wettern und die damit zusammenhängenden Touristenströme in aberwitziger Weise mit dem Hitler-Haus und der Demonstration der Lebensschützer junktimieren (siehe weiter unten), sagt einiges aus. Und was soll der Begriff Rot-Braun? Rot will ja das, was Sie offenbar wollen. Vielleicht hätten Sie es aber gern gehobener, also vielleicht Schwarz-Grün oder, noch wahrscheinlicher, Pink.

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Januar 2017 00:20

      Ich hätte mir mehr erwartet.
      Nämlich ein kleines Minimum an Verständnis dafür, was ich meinte.

      Was der Begriff rotbraun soll?
      Ich meinte damit, was sonst, die Ideologie des Sozialismus/Nationalsozialismus.
      Wirklich so schwer zu verstehen?

      Mir das zu unterstellen, sehe ich Ihnen nach. Weil Sie mich nicht kennen.

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Januar 2017 00:23

      Die UNESCO als nichtlinks zu bezeichnen, sehe ich Ihnen nicht nach. Da fehlts an Allgemein-Bildung.

  5. Nestor 1937
    06. Januar 2017 11:34

    Es ist ein u n g l a u b l i c h e r S k a n d a l ,

    was da Tojner & Co. mit den willfährig gemachten Beamten, Politikern, "Fachleuten" und Journalisten in Sachen Konzerthausgründe aufführen.

    Man muß sich die abenteuerliche Geschichte vom brutalen "Erwerb" der gegenständlichen Grundstücke in Erinnerung rufen, wie sie dankenswerterweise in der Zeitschrift STEINE SPRECHEN der Österr. Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege 2015 ausführlich veröffentlicht wurde.
    .

  6. Leopold Franz
    06. Januar 2017 10:56

    Sehr geehrte Frau Kupf, ich fürchte, das wird eines der kleinen Probleme der großen Stadt sein.

    • Nestor 1937
      06. Januar 2017 11:35

      Wir solkten alle zusammenhelfen, damit das zu einem "großen" Problem wird, das die Frau Vasilaku nicht übersteht !!

    • FranzAnton
      07. Januar 2017 07:16

      @"Wir sollten alle zusammenhelfen.." - Wie wahr!
      Aber wie könnte das praktisch geschehen? Wievieler Demonstranten, die - im Uhrzeigersinn, natürlich - über die Ringstraße zu schlendern bereit wären, bedürfte es, um unsere Stadtobertanen Vernunft zu lehren? Hunderttausend wären wohl beeindruckend, denke ich?
      Hier im Forum gäbe es wohl hinreichend Viele, welche gemeinsam eine bezügliche Organisationsaufgabe zu bewältigen in der Lage wären. Eine Führungspersönlichkeit mit dem nötigen Charisma würde natürlich von Beginn an benötigt. Findet sich eine solche?

    • Nestor 1937
      07. Januar 2017 10:52

      Nicht immer ist demonstrieren das beste, einzige oder letzte Mittel, Veränderungen herbeizuführen.

      Manches gelingt auch auf anderen Wegen. Die Mobilisierung der Medien zum Beispiel erreicht man am besten durch Einfluß auf die Großinserenten, Entscheidungsträger z.B. durch "unabhängige" Thinktanks (IV kann das gut!), manches auch durch die Reste wirklich unabhängiger Justiz. Wenn man überlegt, wer aller diesen Unterbergerblog liest, auch dieses Tagebuch!

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Januar 2017 12:40

      Nein, Franz Anton.
      Einer solchen Demonstration würde es nicht anders gehen als jener auf das Recht auf Leben.
      Untersagt, weil durch die angemeldeten Gegendemonstrationen die Sicherheit nicht gewährleistet werden könnte.

      Die Straße wird längst durch rotbraun regiert.

  7. Bob
    06. Januar 2017 10:48

    Leider muss ich Ihnen vollkommen Beipflichten. Was das rotgrüne Gesindel aus Wien gemacht hat, spottet jeder Beschreibung. Als ehemaliger Wiener vermeide ich Wien zur Gänze.

  8. glockenblumen
    06. Januar 2017 09:31

    Danke Frau Kupf*************************************

    "Der Bürgermeister ließ verlauten, dass „immer noch die Stadt“ bestimme, was in Wien gebaut wird. "

    Wer ist denn "die Stadt"? Ist das nicht die Gesamtheit der ansässigen Bürger, deren Anliegen er ernst zu nehmen hat?
    Sollte dem veltlinerseligen Stadtoberhaupt denn jedes Demokratieverständnis, abhanden gekommen sein, da er mit diesem diktatorischen Ausspruch sein wahres Ich zeigt? Sagte er doch schon einmal "ich lasse mir MEIN Wien nicht schlechtreden".
    Oder sind das Zeichen von beginnendem Größenwahn?
    Ich fürchte daß es so ist, er läßt ja auch sein unsäglich unfähiges Weibergeschwader alles zugrunde wirtschaften........

    Da ich lange Zeit in Wien gelebt und diese Stadt als wirklich schöne, sichere und lebenswerte Metropole, die wirklich viel zu bieten hat, empfunden habe, bereitet es mir fast körperliche Schmerzen, wenn ich sehe, was daraus geworden ist.

    Die Straße und die Umgebung in der ich gewohnt habe, ist kaum wieder zu erkennen. Die Wehmut, mit der ich in der ersten Zeit nach meinem Umzug daran vorbeigekommen bin, hat sich in Erleichterung gewandelt!
    Heute bin ich froh, das Ortsschild von Wien im Rückspiegel zu sehen, wenn ich wieder aus der Stadt heimfahre!





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