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Abgang mit viel Plus und viel Minus drucken

Lesezeit: 6:30

Erwin Pröll tritt ab. Nach einem Vierteljahrhundert kennt ein Gutteil der Niederösterreicher aus eigenem Erleben gar keinen anderen Landeshauptmann mehr. Nicht nur für das große Bundesland, sondern auch für die Volkspartei bedeutet der Abgang ein mittleres Erdbeben, auch wenn er schon seit längerem vorbereitet worden ist.

Gewiss: Pröll ist 70. Auch der oberösterreichische Landeshauptmann tritt demnächst ab, obwohl er sogar zweieinhalb Jahre jünger ist als Pröll. Andererseits: Der amerikanische Präsident, der gerade erst anfängt, ist ein halbes Jahr älter als Pröll. Der österreichische Bundespräsident, der ebenfalls jetzt erst beginnt, ist sogar schon 73. Ist Präsident zu sein ein weniger anstrengender Job als Landeshauptmann?

Wie auch immer. Die Bilanz über Pröll hat viele dicke Plus-, aber auch ebenso dicke Minus-Punkte.

Minus: Verschuldung und Semmering

Fangen wir mit diesen an. Am meisten belastend für die Zukunft ist zweifellos die angestiegene Verschuldung des Bundeslandes. Die Last auf dem Rücken Niederösterreichs steht in deutlichem Kontrast zum sparsam wirtschaftenden und blühenden Oberösterreich, aber auch zu anderen Ländern im Westen. Das wird freilich durch die rapide Zunahme der Verschuldung in Wien in der Ära Brauner noch negativ übertroffen.

Längst kann auch nicht mehr die Lage am Eisernen Vorhang als Begründung für die Verschuldung dargestellt werden. Ganz im Gegenteil: Niederösterreich hat in vielerlei Hinsicht von dessen Fall profitiert. Dennoch ist es nicht gelungen, das Land in die Gruppe der zehn stärksten europäischen Regionen zu pushen, wie Pröll einst versprochen hat. Was auch gar nicht durch Verschuldung zu erreichen gewesen wäre.

Ein dunkler Schatten über Prölls Lebenswerk stellt auch sein jahrelanger rein wahlpopulistisch motivierter Widerstand gegen den Bau des Semmeringtunnels dar. Obwohl dieser in jeder Hinsicht viel positiver zu bewerten ist als etwa der Koralm-Tunnel, hat Pröll nicht nur den Bau jahrelang verzögert, sondern letztlich auch eine deutlich teurere Variante durchgesetzt.

Gewichtig ist auch der Vorwurf, dass Pröll immer an der Spitze jener Landeshauptleute gestanden ist, die Partikularinteressen auf Kosten der gesamten Republik durchgesetzt haben. Zu seinen Zeiten war vor allem nie eine sinnvolle Föderalismusreform durchsetzbar, die dafür gesorgt hätte, dass Ausgaben- und Einnahmenverantwortung zusammengelegt werden.

Problematisch hat Pröll auch rund um die Bundespräsidentenwahl agiert. Zuerst hat er viel zu lange mit der ihm zugesagten Kandidatur herumgezickt und so verhindert, dass die Ex-Richterin Griss bürgerliche Kandidatin mit Erfolgsaussichten werden konnte. Und dann hat er den Ämtertausch Sobotka gegen (seine wahrscheinliche Nachfolgerin) Mikl-Leitner so terminisiert, dass das dem in letzter Minute nominierten VP-Kandidaten Khol nicht gerade genützt hat.

Wenig erfolgreich war Pröll auch mit den von ihm unterstützten Kandidaten als ORF-Chef. Die eine war überfordert, der andere ist gar nicht erst ins Amt gekommen.

Für manche zählen auch die Gerüchte um Prölls Privatleben zu den negativen Aspekten. Da jedoch kein einziges davon bewiesen werden konnte (viele Medien haben das versucht), können diese Gerüchte nicht ernsthaft als Teil einer seriösen Bilanz gelten.

Die Subventionen für eine künftige Pröll-Akademie für den ländlichen Raum sind da noch eher anzuführen, wenn auch als lässliches Delikt. Denn so wichtig einerseits Initiativen für den unter Auszehrung leidenden ländlichen Raum sind, so wenig erfreulich ist es andererseits, dass deren Finanzierung so stark an die Usancen der Feudalzeit erinnert. Dass sie also mehr mit dem Namen Pröll als mit der Sache zu tun haben.

Zugleich ist aber klar: Solche Subventionsfinanzierung für parteinahe Aktivitäten ist leider ständiger Teil der österreichischen Realverfassung – vor allem im Osten. Niederösterreich wird durch den ständigen Griff von Rotgrün in den Wiener Steuertopf sogar noch weit übertroffen. Auch wenn das die SPÖ-hörigen Medien wie Falter und ORF in ihrer Anti-Pröll-Stiftungs-Kampagne verschweigen.

Plus: Ein wohlgeordnetes Land

Damit kommen wir zum Positiven: Pröll hinterlässt – mit den oben angeführten Einschränkungen – ein wohlgeordnetes Bundesland, das sich auch dynamisch entwickelt hat. Das gilt wirtschaftlich ebenso wie kulturell wie für den Bildungsbereich.

Dass immer mehr Menschen aus Wien in den niederösterreichischen Speckgürtel flüchten, ist zweifellos ein Beweis für den Erfolg dieser Politik. Bei diesem Lob ist freilich gleich wieder die kritische Einschränkung hinzuzufügen, dass es aus Verschulden beider Bundesländer keine die Landesgrenzen querenden U-Bahnen gibt.

Persönlich hat Pröll bei aller oft aufgesetzt wirkenden breiten Fröhlichkeit zwar einen problematischem Hang zum Cholerischen. Aber hohe Intelligenz, rhetorisch-dialektische Fähigkeiten und insbesondere eine auch von politischen Gegnern attestierte Handschlagsqualität sind jedenfalls auf der Positivseite zu verbuchen.

Parteipolitisch gesehen hinterlässt Pröll vor allem eine funktionierende und immer straff geführte Landespartei. Gerade in den letzten Wochen ist das in einem wohltuenden Kontrast zum Atomkrieg in der Wiener SPÖ gestanden, wo prominente Exponenten immer lauter nach einem Rücktritt des Wiener Landeshauptmannes rufen. Das war in Niederösterreich bis zuletzt völlig undenkbar.

Die niederösterreichische Volkspartei war und ist dank Pröll heute die weitaus bestorganisierte Landesgruppe der ÖVP. Das reicht vom besten VP-Wahlergebnis aller neun Länder bis zur Tatsache, dass nur die niederösterreichische ÖVP eine wirklich professionelle Pressearbeit macht, so wie die SPÖ und die FPÖ es auf Bundesebene tun. Gewiss, auch da ist einzuschränken, dass sowohl SPÖ wie auch NÖ-VP des Öfteren weit die Grenzen der Brutalität und des Anstands überschreiten. Aber wenn man auf der anderen Seite wie die ÖVP-Bundespartei in der Kommunikationsarbeit seit Jahren total abgerüstet hat, dann ist das nur noch selbstbeschädigend.

Konservativ sein hat Erfolg gebracht

Was an Pröll am meisten zu rühmen ist (und auch seine großen Erfolge erklärt): Er war immer im Grund seiner Politik ein wirtschaftsliberaler Konservativer, der für seine Grundsätze auch gekämpft hat (sofern es ihm nicht geschadet hätte). Familie, leistungsorientierte Schule, Förderung von arbeitsplatzschaffenden Betriebsansiedlungen, Kürzung der Mindestsicherung für Asylanten – auf vielen Gebieten hat sich das gezeigt. Er stellte dadurch einen wohltuender Kontrast sowohl zur reinen Lobby-Haltung von schwarzen WKO-, Bauern- und Beamten Politikern dar, aber auch zur verhängnisvollen Haltung mancher anderer ÖVP-Funktionäre, die immer wieder das vermeintliche Heil in einem Linksabrutschen gesucht (und nie gefunden) haben.

Pröll war daher auch der wichtigste Unterstützer von Sebastian Kurz, der großen, aber wohl letzten Hoffnung der Bundes-ÖVP.

Aus diesen zuletzt genannten Gründen ist Prölls Abgang wirklich bedauerlich. Jetzt gibt es keinen starken Mann in der ÖVP mehr. Jetzt jubeln auf der Linken schon manche ganz offen deshalb über seinen Abgang, weil dadurch die Mitterlehner-Position gestärkt sein dürfte, Was aber für die ÖVP  eine weitere Talfahrt bedeutet.

Und jedenfalls wird Johanna Mikl-Leitner – trotz aller Schwäche der niederösterreichischen Konkurrenz – wohl nie mehr den von Pröll erreichten Erfolgspegel erreichen. Von "Her mit dem Zaster" bis zum Zickzack in der Asylpolitik reicht da jetzt schon eine lange Liste, die skeptisch macht.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 11:19

    Dies wird nun wohl eine Insider Debatte von noch VP mit ehemaligen VP Anhängern - nichts wozu ein Aussenstehender viel beitragen könnte. Also hören wir einmal gut zu. Allein, die NÖ Landesbürgerschaft und die erlebte Praxis in Pröllistan lassen mich an manchen Aussagen zweifeln - etwa die sogenannte 'Stärke' dieses Pröll. Worin erweist sich denn 'Stärke'? Etwa an der Fähigkeit, aus einer überlegenen Machtposition heraus, ausgestattet mit der Autorität des Amtes wie mit der damit verbundenen Möglichkeit, Geschenke auf Kosten des Steuerzahlers zu verteilen seine Reklameassistenten (= sprich: Partei) an sich zu binden ? 'wohlorganisiert', aha, so ist die PArtei. Na wie toll. Wenn das schon etwas Besonderes ist ... und NEIN, als 'Konservativer' ist Pröll gewiss eine Nullnummer, vielleicht eine Spur weniger schädlich als dieser Platter und dieses Anderle (bekennender ex-Trotzkist) , aber allemal: oder wer hat diesem Afterkünstler NITSCH Millionen an Subventionen zur Verfügung gestellt für dessen Werke und ein entsprechendes Museum mitbezahlt, diese Mühl Kommunarden in ihrer Kinderschänder Kommune jahrelang toleriert ohne ein Machtwort, wer hat - ohne Wenn und Aber - seinem Wiener Pendant, dem am tiefsten roten Repräsentanten - in Nibelungentreue geholfen, die großkoalitionäre Eintracht möglichst ungetrübt zu halten: Grundlage der wechselseitigen Ausplünderung des Staates, der eine Beute der Großparteien wurde, wer hat gezielt die Nebenbahnen ruiniert, die ein durchfinanziertes Generationenprojekt in der Infrastruktur waren und die mutwillig zerstört wurden - wer hat öffentlich den Widersetzlichen gedroht 'Pass auf Pfarrer, was du jetzt sagst' - und damit ein Beispiel den kommenden Generationen geliefert, wie die Machthaberei in diesem Land mit öffentlicher Kritik umzugehen pflegt ? Das also, ist 'Stärke' ? Stärke hätte dieser Pröll zeigen können, im Kampf gegen den Sozialismus. Nicht als dessen taktisch-operativ ständig verfügbare Eingreifreserve innerhalb der VP gegen eine bürgerliche Koalition mit den Freiheitlichen. Stärke hätte er zeigen können, indem er auf diese Klüngel Wirtschaft verzichtet, die so typisch ist für die in Österreich grassierende staatsnahe Miß-Wirtschaft (Tower in Schwechat) ist uvam Soweit die Wahrnehmung eines wenig begeisterungsfähigen VP Outsiders ... aber vielleicht irre ich mich nur und es war ja alles ganz anders.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 07:31

    Was für Kreisky der Sinowatz war, wird für Pröll die Mikl-Leitner sein.

    Mit anderen Worten: Starke Persönlichkeiten suchen sich schwache Nachfolger, um weiterhin vor der Geschichte glänzen zu können.

    Armes Niederösterreich.......

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 09:05

    Die Behauptung von AU das Wiener wegen Pröll nach NÖ gezogen sind, ist mM nach falsch. Die haben wegen der rotgrünen Wien Regierung und der vielen Asylanten das Weite gesucht.Wenn man für einen Parkschein schon einen Kredit aufnehmen muss, dann wird es Zeit zu verschwinden.
    Der sich wie ein cholerischer Diktator aufführende Pröll hat in seiner Amtszeit durch sein ausgeprägtes Ego viel erreicht, aber auch viel Unheil angerichtet.
    Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 15:57

    Mich wundern die vielen Lobsprüche hier!

    Die personifizierte Präpotenz eines rücksichtslosen Machtmenschen hat etliche Erfolge aufzuweisen -- finanziert von uns Steuerzahlern und von einem Riesenschuldenberg !
    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 13:53

    "Ein wohlgeordnetes Bundesland?"
    ich möchte auch von dem Halluzinogen, das Meister A.U. raucht!!
    8 Milliarden Schulden hat das Land, jeder Niederblödsterreicher vom lallenden Kindlein bis zum lallenden Greis hat sich runde 5000.- aufgeladen bzw. von den Nideröstertrotteln aufgeladen bekommen, die sich einen landeshauptmann gewählt haben, dessen Hauptaugenmerk diversen sodomitischen Perversionen im Deckmäntelchen der Kunst galt. Rote und schwarze Sozis teilen offenbar die selben Gelüste.

    Da sind ja die Wiener mit ihrem Soziklüngel pro Kopf noch besser dran!

    Die "Verdienste" dieses Pröll hat Helmut Oswald umfassend beschrieben. Was dieser Pröll - wie andere seiner Politikergeneration - verbrochen hat an Volk und Land wird uns noch lange im Magen liegen!

    Vielleicht liest er in der Pense jetzt wenigstens ein zweites Buch ganz. Bisher war es ja nur eines.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9205390.html

    Als Nachfolger das proletenhafte Weib "Her mit dem Zaster, her mit der Marie", eine Grenzöffnerin, Islamversteherin und Willkommensklatscherin.
    Schön. Passend für Niederösterreich. Dort krönt man solche Gestalten.
    (Um Luther abgewandelt zu strapazieren).

    Die Sozi-Gewohnheit, nicht gewählte Personen an die Spitze von Regierungen zu stellen scheint sich auszuweiten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 08:24

    Der Abgang vom Landes-Erwin wie er anerkennend- respektvoll genannt wird ist für die VP ein Desaster. Es gibt keinen Nachfolger der einigermaßen in diese Schuhe passen könnte. In der Partei werden die linksdestruktiven Kräfte die Oberhand gewinnen und damit ist ihr Schicksal endgültig besiegelt. Die innerparteiliche Macht eines Erwin Pröll ist nicht wiederholbar, aufbauend auf einen höchstmotivierten Funktionärskader bis in das kleinste Kuhdorf hinunter die aber alle für den Erwin gerannt sind und gar nicht so sehr für die Partei konnten die legendären Wahlerfolge eingefahren werden. Er hat auch keinen Unterstützer vergessen und hat jeden kleinen Funktionär von weiten gegrüßt egal bei welchen Anlass. Plank wäre es vielleicht gewesen aber der wurde weil zu früh da gewesen entsorgt. Mit MI-Lei ist nichts mehr zu gewinnen !

  7. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 21:14

    "Dass immer mehr Menschen aus Wien in den niederösterreichischen Speckgürtel flüchten, ist zweifellos ein Beweis für den Erfolg dieser Politik. "

    Stimmt, aber leider bleiben diese wegen sinkender Lebensqualität Wiens Geflüchteten weiter Rote oder Grüne, weil sie Ursache und Wirkung nicht begreifen. Genauso wie Moslems die aus Islamstaaten in christlich geprägte Länder flüchten.
    Bis es mit allen Ländern bergab geht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2017 07:02

    Das ist jetzt gängige Methode, mitten in der Amtsperiode abzutreten.

    Bei einer anstehender Wahl mit einem noch relativ unbekannten Nachfolger würde die Partei - wenn es dumm läuft - gröbere Verluste einfahren. Und damit wäre der Machterhalt grob gefährdet. Und das kann man auf keinen Fall zulassen. Denn eines ist immens wichtig: Die Leichen sollten im Keller bleiben. Und das ist bei einem Machtwechsel eher unwahrscheinlich.

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  1. Knut (kein Partner)
    20. Januar 2017 07:02

    Das ist jetzt gängige Methode, mitten in der Amtsperiode abzutreten.

    Bei einer anstehender Wahl mit einem noch relativ unbekannten Nachfolger würde die Partei - wenn es dumm läuft - gröbere Verluste einfahren. Und damit wäre der Machterhalt grob gefährdet. Und das kann man auf keinen Fall zulassen. Denn eines ist immens wichtig: Die Leichen sollten im Keller bleiben. Und das ist bei einem Machtwechsel eher unwahrscheinlich.

  2. haro
    18. Januar 2017 21:14

    "Dass immer mehr Menschen aus Wien in den niederösterreichischen Speckgürtel flüchten, ist zweifellos ein Beweis für den Erfolg dieser Politik. "

    Stimmt, aber leider bleiben diese wegen sinkender Lebensqualität Wiens Geflüchteten weiter Rote oder Grüne, weil sie Ursache und Wirkung nicht begreifen. Genauso wie Moslems die aus Islamstaaten in christlich geprägte Länder flüchten.
    Bis es mit allen Ländern bergab geht.

    • Cotopaxi
      19. Januar 2017 07:21

      Das entspricht auch meiner Beobachtung: die GrünInnen und Bobos kaufen sich im Wein- und im Waldviertel ein, und können sich nicht eingestehen, dass sie vor den Zuständen in Wien geflüchtet sind, die sie selber tagtäglich verursachen.

    • Undine
      20. Januar 2017 23:06

      @Beide

      *************************!

    • Erich Hard (kein Partner)
      22. Januar 2017 21:05

      Stimmt, aber Erwin der Ewige hat auch erkannt, dass es mit einer weiteren Absoluten wohl nichts mehr wird. Zu groß sind mittlerweile auch in NÖ die Probleme mit den "Menschen die noch nicht so lange hier leben". Und durch Verzweiflungsaktionen wurden und werden die "neuesten Bereicherungen" schön verteilt, in jede Kleinstadt ein (oft gar nicht so kleines) Wohnheim (oder zwei). Zusätzlich zu den langsam aber stetig wachsenden Problemen mit den "schon etwas länger hier wohnenden aber noch immer nicht integrierten Menschen" in St. Pölten, Wr. Neustadt, Neunkirchen, Ternitz, Gänserndorf, Bad Vöslau, Ebergassing, Gramatneusiedl, Amstetten und sonstnochwo.
      Dafür hat Erwin ein Gspür, pfüat Gott !

  3. Nestor 1937
    18. Januar 2017 15:57

    Mich wundern die vielen Lobsprüche hier!

    Die personifizierte Präpotenz eines rücksichtslosen Machtmenschen hat etliche Erfolge aufzuweisen -- finanziert von uns Steuerzahlern und von einem Riesenschuldenberg !
    .

  4. Sensenmann
    18. Januar 2017 13:53

    "Ein wohlgeordnetes Bundesland?"
    ich möchte auch von dem Halluzinogen, das Meister A.U. raucht!!
    8 Milliarden Schulden hat das Land, jeder Niederblödsterreicher vom lallenden Kindlein bis zum lallenden Greis hat sich runde 5000.- aufgeladen bzw. von den Nideröstertrotteln aufgeladen bekommen, die sich einen landeshauptmann gewählt haben, dessen Hauptaugenmerk diversen sodomitischen Perversionen im Deckmäntelchen der Kunst galt. Rote und schwarze Sozis teilen offenbar die selben Gelüste.

    Da sind ja die Wiener mit ihrem Soziklüngel pro Kopf noch besser dran!

    Die "Verdienste" dieses Pröll hat Helmut Oswald umfassend beschrieben. Was dieser Pröll - wie andere seiner Politikergeneration - verbrochen hat an Volk und Land wird uns noch lange im Magen liegen!

    Vielleicht liest er in der Pense jetzt wenigstens ein zweites Buch ganz. Bisher war es ja nur eines.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9205390.html

    Als Nachfolger das proletenhafte Weib "Her mit dem Zaster, her mit der Marie", eine Grenzöffnerin, Islamversteherin und Willkommensklatscherin.
    Schön. Passend für Niederösterreich. Dort krönt man solche Gestalten.
    (Um Luther abgewandelt zu strapazieren).

    Die Sozi-Gewohnheit, nicht gewählte Personen an die Spitze von Regierungen zu stellen scheint sich auszuweiten.

  5. Politicus1
    18. Januar 2017 12:19

    Pröll hat seine Nachfolge bestens geregelt!
    Mikl-Leitner wird seinen Sonnenstrahlen nicht einen Funken wegnehmen.

    Machtpolitiker über den Abgang hinaus ...

  6. Helmut Oswald
    18. Januar 2017 11:19

    Dies wird nun wohl eine Insider Debatte von noch VP mit ehemaligen VP Anhängern - nichts wozu ein Aussenstehender viel beitragen könnte. Also hören wir einmal gut zu. Allein, die NÖ Landesbürgerschaft und die erlebte Praxis in Pröllistan lassen mich an manchen Aussagen zweifeln - etwa die sogenannte 'Stärke' dieses Pröll. Worin erweist sich denn 'Stärke'? Etwa an der Fähigkeit, aus einer überlegenen Machtposition heraus, ausgestattet mit der Autorität des Amtes wie mit der damit verbundenen Möglichkeit, Geschenke auf Kosten des Steuerzahlers zu verteilen seine Reklameassistenten (= sprich: Partei) an sich zu binden ? 'wohlorganisiert', aha, so ist die PArtei. Na wie toll. Wenn das schon etwas Besonderes ist ... und NEIN, als 'Konservativer' ist Pröll gewiss eine Nullnummer, vielleicht eine Spur weniger schädlich als dieser Platter und dieses Anderle (bekennender ex-Trotzkist) , aber allemal: oder wer hat diesem Afterkünstler NITSCH Millionen an Subventionen zur Verfügung gestellt für dessen Werke und ein entsprechendes Museum mitbezahlt, diese Mühl Kommunarden in ihrer Kinderschänder Kommune jahrelang toleriert ohne ein Machtwort, wer hat - ohne Wenn und Aber - seinem Wiener Pendant, dem am tiefsten roten Repräsentanten - in Nibelungentreue geholfen, die großkoalitionäre Eintracht möglichst ungetrübt zu halten: Grundlage der wechselseitigen Ausplünderung des Staates, der eine Beute der Großparteien wurde, wer hat gezielt die Nebenbahnen ruiniert, die ein durchfinanziertes Generationenprojekt in der Infrastruktur waren und die mutwillig zerstört wurden - wer hat öffentlich den Widersetzlichen gedroht 'Pass auf Pfarrer, was du jetzt sagst' - und damit ein Beispiel den kommenden Generationen geliefert, wie die Machthaberei in diesem Land mit öffentlicher Kritik umzugehen pflegt ? Das also, ist 'Stärke' ? Stärke hätte dieser Pröll zeigen können, im Kampf gegen den Sozialismus. Nicht als dessen taktisch-operativ ständig verfügbare Eingreifreserve innerhalb der VP gegen eine bürgerliche Koalition mit den Freiheitlichen. Stärke hätte er zeigen können, indem er auf diese Klüngel Wirtschaft verzichtet, die so typisch ist für die in Österreich grassierende staatsnahe Miß-Wirtschaft (Tower in Schwechat) ist uvam Soweit die Wahrnehmung eines wenig begeisterungsfähigen VP Outsiders ... aber vielleicht irre ich mich nur und es war ja alles ganz anders.

    • Riese35
      18. Januar 2017 13:04

      *****************************************!
      *****************************************!
      *****************************************!

      Ganz besonders wichtig: die NITSCH-Millionen.

      Und die ruinierten Nebenbahnen. Überall sind dann irgendwelche Pröll-Günstlinge als Autobusunternehmer zum Zug gekommen. Ein neues Betriebszentrum der Mariazellerbahn in Laubenbachmühle am Ende der Welt auf der grünen Wiese, das alte in St. Pölten Alpenbahnhof verfällt, eignet sich aber vermutlich besser für Grundstücksspekulationen. Die Wachaubahn als reine Touristenbahn an Wochenenden, den Regelverkehr auf die Straße an befreundete Autobusunternehmer verlagert.

    • Sensenmann
      18. Januar 2017 14:02

      Wendezeit. Wieder ein alter Sozi weniger!
      Es knirscht im Großkoalitionären Gebälk!
      Diese Mikl wird den Laden nimmer zusammenhalten.

      Ich genieße die gnade der späten Geburt und denke an das alte chinesische Sprichwort: "Warte am Ufer des Flusses, bis du die Leichen deiner Feinde vorbeitreiben siehst, denn dann kommt die Zeit zu handeln."

      Diese Prölls und Konsorten sind gestern. Aber wir sind morgen!

    • Torres (kein Partner)
      20. Januar 2017 11:17

      Die Mühl-Kommune Friedrichshof war keineswegs in Niederösterreich, sondern im Burgenland, fiel also nicht in die Kompetenz von Erwin Pröll.

    • Helmut Oswald
      24. Januar 2017 01:52

      @ Torres - recte. Nitsch und die Kommunarden dieses Mühl freilich hängen unbestreitbar nach Ziel, Richtung und Inhalt der linksgerichteten Kunstszene zusammen. Wenn man politische Verantwortlichkeit auf das LH Amt verengt und geografisch betrachtet stimmt ihr Einwand selbstverständlich. Wenn man Pröll als Führungsgestalt einer sich als christlich-konsevativ beschreibenden Partei betrachtet, fällt einem das dröhnende Schweigen dieser ach so 'starken' Persönlichkeit auf, welche nie den zersetzenden Tendenzen kulturmaxistischer Politik auch nur einen einzigen nennenswerten Gegenbrief zugestellt hätte.

  7. Rau
    18. Januar 2017 10:46

    Wer 2013 noch für die Schwarzen die Absolute herausgeholt hat, muss einiges richtig gemacht haben. Mit "Niederösterreich ist frei" und einer besonderen Untertänigkeit der Niederösterreicher allein kann das nichts zu tun haben, sondern viel mehr mit mangelnden Alternativen.

    Es ist jedermanns persönliche Entscheidung sich gegen die Kandidatur für ein Amt zu entscheiden, was möglicherweise der Einsicht geschuldet war, vielleicht doch nicht dafür geeignet zu sein. Anderen Kandidaten wäre diese Einsicht genau so gut angestanden.
    Da nimmt sich einer die Freiheit, sich nicht dem "Peter-Prinzip" zu ergeben und wird dafür kritisiert. Eigentlich mag darin eine gewisse Klugheit liegen, die leider vielen nicht nur bei der ÖVP fehlt.

  8. Josef Maierhofer
    18. Januar 2017 10:14

    Na, ja, Mikl-Leitener hat zumindest an der Schließung der Balkanroute mitgewirkt, und zwar mitentscheidend.

    Immerhin sind die Pröll Mitarbeiter ja alle im Amt und, nachdem dort Ordnung herrscht in der ÖVP, wird es auch leichter für Mikl-Leitner, den Neustart zu schaffen.

    Für mich ist das Wesen der Demokratie Transparenz, die dürfte in N.Ö. nicht allzu sehr ins Negative gezogen worden sein, wie von Dr. Unterberger bemerkt, halt dort, wo es an den Landeshauptmann selbst ging, dort wurde schon verschwiegen, wie ich aus SPÖ Kreisen weiß.

    Für Sebastian Kurz kommt jetzt natürlich die Nagelprobe, kann er sich in der ÖVP alleine behaupten oder nicht. Stützen hat er bei den vorherrschenden Linken in der ÖVP und bei den Gutmenschen in der ÖVP keine zu erwarten. So komme ich immer wieder zu dem Stehsatz, Kurz wäre besser bei der FPÖ aufgehoben, will er nicht als Ankündigungspolitiker diffamiert werden. Aber immerhin war er an der Schließung der Balkanroute, wie Mikl-Leitner, auch wesentlich beteiligt.

    Klar, die Fehler sind arg gewesen, aber, wie angeführt, bei weitem nicht so arg, wie hier zu Wien.

    Jawohl konservativ hat immer Erfolg gehabt, denke man an die ÖVP Alleinregierungen, unmöglich Scheinendes wurde erreicht, heute undenkbar wegen dieser alles zerstörenden Linken in der Mehrheit.

    Gut, liebe ÖVP, das gilt vor allem für die genannten Linken in der Führungsriege, Ihr könnt weiter 'linksdümmeln', wenn Ihr wollte, dass Ihr den Weg der in Italien bereits unbedeutend gewordenen Schwesterpartei gehen wollt, Ihr könnt aber auch nachdenken, was Eure Altvorderen in wesentlich schwierigeren Situationen getan haben, ja damals gab es diese Traumgehälter und Pensionen noch nicht, darum war der Blick klarer und nicht durch Wohlstandsverwahrlosung getrübt. Ihr könnt auch nachdenken darüber, weshalb Ihr an Euren Posten sitzt, wegen Privilegien, wegen Macht, wegen Selbstbedienung, oder wegen der Rettung Österreichs, wie es sämtliche FPÖ Politiker ja derzeit tun.

    Ja, zu Schwarz-Blauen Zeiten, da gab es Figuren, wie Riess-Passer, Gorbach, etc., die hauptsächlich wegen Selbstbedienung in den Spitzenämtern waren, sie ließen sich von Dr. Schüssel quasi schützen bei ihren Machaloikes. Aber diese Figuren gibt es unter der straffen Führung von Strache nicht mehr und die auftretenden erfüllen alle Voraussetzungen, auch Verantwortung übernehmen zu können, was der restliche Parteimüll leider, mit wenigen Ausnahmen, nicht bieten kann. Oder meinen die Österreicher, Kern wäre wer, oder Mitterlehner, oder Glawischnig, etc.

    Die Generalkrankheit der Wohlstandsverwahrlosung hat die 'Eliten' und deren Klientel im Griff, der Rest des Landes verarmt genau wegen deren überdimensionaler Selbstbedienung und ihrer Fehlentscheidungen, wegen ihrer Österreichfeindlichkeit.

    Bloß die Lügenpresse habt Ihr noch auf Eurer Seite, die Schreibhuren und den ORF. Aber immer weniger glauben das, mit dem Schmäh werdet Ihr bald einpacken können, liebe SPÖ. Grüne und, als Mitfahrer im Boot der Linkslastigkeit und des Parteiendiktats und des Antifa ... liebe ÖVP.

    Wer Österreicher ist, wird Euch abwählen und FPÖ wählen, die sich durch Jahrzehnte redlich bemüht hat und Anträge und Vorschläge ausgearbeitet hat, die Ihr teilweise heute kopieren müsst, aber denkt nach Ihr Machtgierigen, Ihr seid es, die 4 Genrationen nach den Nazis, noch immer 'Nazi' schreien, auch das glaubt Euch niemand mehr.

    Zeit, dass Ihr ins OUT geschickt werdet, zumindest im Nationalrat. Auf Nachdenkpause, für eine Legislaturperiode zumindest.

    In Niederösterreich wird sich nicht viel ändern, das hat ja eine geordnete Landesregierung und eine geordnete Übergabe, wie ich bis jetzt verfolgen konnte. Daran sollt Ihr Rest-ÖVP-ler Euch ein Beispiel nehmen, wenn Ihr schreit 'Gesamtschule', wenn Ihr schreit 'Refugees Welcome', wenn Ihr den Begehrlichkeiten der Linken nachgebt, ja, wenn Ihr selbst Linke werdet, in einer FPÖ würdet Ihr bei so was in hohem Bogen hinausfliegen bei solchen Abweichungen.

    Als weg mit den Privilegien, weg mit der Wohlstandsverwahrlosung, her mit den Werten, die Euch groß gemacht haben. Was das versteht Ihr nicht ? Na, dann kann Euch keiner mehr helfen.

  9. Politicus1
    18. Januar 2017 09:59

    Spontan ein paar Anmerkungen:
    1) Mir ist kein einziges Medium bekannt, dass ernstlich versucht hätte, die Winzerkönigingeschichte hieb- und stichfest aufzuklären. Da waren die Bauern im Weinviertel schon erfolgreicher ...
    2) Ich vermute, dass die Stiftungsgeschichte (die AU hier nahezu ganz ignoriert - die Akademie ist mMn. etwas anderes) der Tropfen war, der das Glas zum Überlaufen brachte. Auch wenn es keinerlei persönliche finanzielle Vorteile gab und gibt, so scheint hier ein starkes 'das g'hört sich nicht!' involviert zu sein. Möglicherweise sogar administrative und gesetzliche 'Formfehler'. Am Ende der Prüfungen wird man mehr wissen.
    3) Pröll verstand es hervorragend, sich als politischer Macher und Machtmensch zu gerieren. Seine Mitstreiter band er mit Nibelungentreue an sich. Dabei wusste er aber auch, dass jenes am besten geschieht, was man selber macht.
    Da war ihm sogar der hinterste ÖVP-Schaukasten im hintersten Waldviertel wichtig genug.
    4) Die in der österr. Verfassung nirgends vorkommende Landeshauptleutekonferenz hätte ohne Pröll niemals diese ihr heute, v.a. von den Medien, eingeräumte politische Machtposition erreicht.

    • Erich Bauer
      18. Januar 2017 11:34

      Irgendso ein TOP-"Alpha-Journaillist", für FAKE und FUCK News, wurde kürzlich zu der "Winzerköniginnen-Geschichte" befragt, warum das nicht medial hochgespielt wurde, da das ja ohnehin im allgemeinen NÖ-Bewusstsein fest verankert war... Seine Antwort: "Da ist nix dran. Sonst wär's eh passiert."

  10. Charlesmagne
    18. Januar 2017 09:48

    Sg. Blogmaster!
    Frau Griss als bürgerliche Kandidatin zu bezeichnen ist schon ein wenig befremdend.
    Wen hat sie schlussendlich den Wählern empfohlen. Na ja, auch die ÖVP hat ja den Gleichen empfohlen - vielleicht ist die VP ähnlich bürgerlich.

    • Politicus1
      18. Januar 2017 10:06

      Frau Griss hat sich wie ein Chamäleon benommen. Anfangs gab sie sich mMn. sehr wohl als bürgerliche Höchstrichterin.
      Letztendlich scheinen aber doch ihre rein persönlichen Ambitionen gesiegt zu haben und so ist sie für mich ein Typ 'wer will mich (noch)?'

    • Rau
      18. Januar 2017 11:10

      Beide sowohl Griss als auch Khol hatten kein Potential. Dafür mangelte es beiden an einprägsamen Eigenschaften. Herbeischreiben heisst noch lange nicht, dass mediale Lobeshymnen auch beim Wahlvolk ankommen. Die TV - Auftritte von Griss waren dann auch eher peinlich, vor allem der Versuch, sich als parteiunabhängig darzustellen

    • Riese35
      18. Januar 2017 13:12

      Griss hat anfangs einen staatsmännischen Eindruck gemacht und nicht unvernünftig gesprochen. Die Katze war dann aber recht bald aus dem Sack, als sie wie die NEOS den ganzen Homoschmarrn hochgejubelt hat, und erst recht, als sie sich als käuflich und manipulierbar erwiesen und VdB unterstützt hat. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war klar, daß man von ihr nichts erwarten kann und sie ein Liberales Forum V3.0 repräsentiert.

  11. Corto Maltese
    18. Januar 2017 09:17

    Ein sehr guter, ausgewogener Artikel!

  12. Bob
    18. Januar 2017 09:05

    Die Behauptung von AU das Wiener wegen Pröll nach NÖ gezogen sind, ist mM nach falsch. Die haben wegen der rotgrünen Wien Regierung und der vielen Asylanten das Weite gesucht.Wenn man für einen Parkschein schon einen Kredit aufnehmen muss, dann wird es Zeit zu verschwinden.
    Der sich wie ein cholerischer Diktator aufführende Pröll hat in seiner Amtszeit durch sein ausgeprägtes Ego viel erreicht, aber auch viel Unheil angerichtet.
    Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

    • Politicus1
      18. Januar 2017 10:09

      Ich glaube, weder noch ...
      Wer es sich leisten kann, dem Wien mit Asylanten, Bettlern, Taschendieben, Einheitsschulen etc. zu entkommen, sucht sich eine Bleibe, dort wo es sich schöner leben lässt.
      Das kann mit Purkersdorf, Mödling oder Klosterneuburg beginnen; es kann aber auch das Burgenland oder das Wein- oder Waldviertel sein.

    • Riese35
      18. Januar 2017 12:40

      @Bob: Ihr Gedanke war beim Lesen auch mein erster Gedanke. Die treibende Kraft für den Umzug sind eher Häupl mit seiner griechischen Kampfgelse als Pröll. Bei Pröll muß man halt in den ein wenig weniger sauren Apfel beißen.

  13. Pennpatrik
    18. Januar 2017 09:04

    Wenn man sich den Unterschied zwischen Mikl-Leitner und Sobotka als Minister ansieht, müsste die ÖVP Sobotka anflehen, das Amt des Landeshauptmannes zu übernehmen.

    • Politicus1
      18. Januar 2017 10:11

      Mein Eindruck ist, dass die nö. ÖVP im Bauernland (Mostviertel, Weinviertel) mit M.-L. argen Schiffbruch erleiden wird.
      Aber wer freut sich nicht, wenn man selbst der Größte war und der Nachfolger abstürzt?

    • Riese35
      18. Januar 2017 12:41

      Ich rechne auch eher mit Sobotka als mit Mikl-Leitner.

    • Nestor 1937
      19. Januar 2017 16:35

      Sobotka wird kommen-
      aber erst nachdem M-L ernsthaft strauchelt. Also vielleicht 2018.

  14. Abaelaard
    18. Januar 2017 08:24

    Der Abgang vom Landes-Erwin wie er anerkennend- respektvoll genannt wird ist für die VP ein Desaster. Es gibt keinen Nachfolger der einigermaßen in diese Schuhe passen könnte. In der Partei werden die linksdestruktiven Kräfte die Oberhand gewinnen und damit ist ihr Schicksal endgültig besiegelt. Die innerparteiliche Macht eines Erwin Pröll ist nicht wiederholbar, aufbauend auf einen höchstmotivierten Funktionärskader bis in das kleinste Kuhdorf hinunter die aber alle für den Erwin gerannt sind und gar nicht so sehr für die Partei konnten die legendären Wahlerfolge eingefahren werden. Er hat auch keinen Unterstützer vergessen und hat jeden kleinen Funktionär von weiten gegrüßt egal bei welchen Anlass. Plank wäre es vielleicht gewesen aber der wurde weil zu früh da gewesen entsorgt. Mit MI-Lei ist nichts mehr zu gewinnen !

    • Cotopaxi
      18. Januar 2017 08:38

      Landesrat Plank habe ich auch in positiver Erinnerung. Da Pröll zugleich mit der Verkündung seines Abganges nicht seine Nachfolgerin vorstellte, deutet darauf hin, dass die Nachfolge doch noch nicht fixiert ist.
      Mit Mikl-Leitner sehe ich schwarz für NÖ und die Bundespolitik.

  15. Cotopaxi
    18. Januar 2017 07:31

    Was für Kreisky der Sinowatz war, wird für Pröll die Mikl-Leitner sein.

    Mit anderen Worten: Starke Persönlichkeiten suchen sich schwache Nachfolger, um weiterhin vor der Geschichte glänzen zu können.

    Armes Niederösterreich.......

    • Abaelaard
      18. Januar 2017 08:05

      Wie wahr. bei Sobotka wäre es nicht so stark ins Gewicht gefallen der ist schon ein anderes Kaliber aber die Mi-Lei wie sie innerparteilich genannt wird ist halt auch so ein Quotenweib.

    • Riese35
      18. Januar 2017 12:33

      Ist das mit Mikl-Leitner überhaupt schon sicher? Ich rechne eher damit, daß es der Sobotka wird. Vom Bundesminister zum Landeshauptmann wird bei uns als Aufstieg und nicht als Abstieg betrachtet.

      Ich vermute auch, daß das alles Mosaiksteinchen sind, die das Gesamtbild ergeben, daß man damit Kurz abschießen möchte, und dabei wieder SPÖ und ÖVP als dicke Freunde.

    • Torres (kein Partner)
      20. Januar 2017 11:20

      Fragt sich nur, ob etwa der Musiklehrer Sobotka besser wäre; er macht zwar gerne auf "starke Persönlichkeit", das wirkt bei ihm aber eher lächerlich.

  16. kritikos
    18. Januar 2017 01:33

    Für alle von uns kommt ein Abgang, zuerst in die "Rente", dann generell. Bei Pröll ist die Bilanz, nach m.A., überwiegend positiv. Selbst wirtschaftlich kann er mit OÖ fast gleichziehen, in Relation zu Wien ist er ein Meister. Dass er fürstliche, ja kaiserliche Manüren an den Tag gelegt hat, liegt sicher auch an der traditionell unterwürfigen Verhaltensart seine Landsleute. Vor wenigen Jahrhunderten waren sie weitgehend Leibeigene, Unselbständige, vom Grundbesitzer, d.h. dem Adel, abhängige Bauern, kein Vergleich etwa mit Tirol.
    Hoffentlich packt es die wahrscheinliche Nachfolgerin, die Partei geschlossen zu führen und hoffentlich gelingt es in Wien einen Nachfolger mit besseren Qualitäten als den jetzigen zu finden. Meine letztere Hoffnung ist freilich ziemlich klein.

    • Sensenmann
      18. Januar 2017 14:10

      Im Vergleich zu Wien positiv? Ein Meister?
      Es darf gelacht werden! 8 Milliarden Euro Schulden hat der Kasperl mit angehäuft.
      dagegen sind die 6 von Wien ja direkt gut!

    • Rübezahl
      18. Januar 2017 19:44

      Hat Wien nicht eher 10 - 15 Milliarden Miese?





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