Van der Bellen, das letzte Aufgebot drucken

Lesezeit: 9:30

Van der Gandalf hat es mit Hilfe aller guten Kräfte, der Elben (Grüne), der Menschen (Rote) und einiger Hobbits (Mitterlehner und seine Freunde) geschafft, Ing. Sauron und seine widerlichen Orks in einem heroischen Kampf zu besiegen. Ein Alpenmordor konnte verhindert werden. So denken die Van der Bellen-Unterstützer über den vergangenen Wahlkampf tatsächlich.

Klingt übertrieben und vereinfachend? Mitnichten. Es war Van der Bellen selbst, der dieses Bild gezeichnet hat. Die Reaktionen der bei dieser Rede anwesenden Van der Bellen-Fans war bezeichnend und die Ironie nur eine vermeintliche. Das sollte auch nicht weiter verwundern. Sowohl die politischen Auseinandersetzungen als auch die mediale Berichterstattung darüber ist auf ein infantiles Niveau abgesunken: Gut gegen Böse.

Oder konkreter gesagt: Gut gegen Böse (die „rechtspopulistischen“ Politiker) und Dumm (deren Anhänger). Das bestätigt auch der wichtigste und mächtigste Sozialist des Landes, der Wiener Bürgermeister Michael Häupl. Er ließ in einem Interview zum Sieg van der Bellens verlauten: „Das Gute hat das Böse besiegt.“ Auch diese Aussage war völlig ironiefrei. Die meinen das so.

Der gesamte rezente politische Diskurs und dessen mediale Vermittlung lässt sich tatsächlich auf diese simple Formel reduzieren. Egal welches „Qualitätsblatt“ man aufschlägt, welche Sendung des Staatsfernsehens man sich ansieht, welches politische Sachbuch man liest oder welchen Kabarettabend man auch besucht, es ist immer dieselbe Geschichte, oder neudeutsch: derselbe Narrativ. So wie es Van der Bellen angedeutet hat: Elben gegen Orks. Und ohne literarische Camouflage: Über(gut)mensch gegen Untermensch.

Diese Untermenschen, die die preisgekrönte Profil-Journalistin Christa Zöchling gerne als die „hässlichsten Menschen“ beschreibt, werden vom linken Establishment in zwei Gruppen unterteilt: Jene, die man bekämpfen und mundtot machen und jene, die Verführten, die man wieder auf den rechten – Pardon – auf den linken Weg führen muss. Politisch korrekt formuliert der gemeine Zeitgenosse das so: FPÖ-Politiker allesamt Nazis, deren Wähler verführte, abgehängte und dumme Menschen, bei denen noch etwas Hoffnung besteht.

Warum er sich überlegen wähnt, kann der politisch korrekt Bückling zwar nicht so recht begründen. Er fühlt sich einfach – schließlich leben wir im postfaktischen Zeitalter – dem linken Moral-Adel zugehörig, einer Kaste, die alle wichtigen Positionen in unserer Gesellschaft besetzt hat.

Am Parteitag der deutschen Grünen vor wenigen Wochen erntete Bastian Hermisson, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, tosenden Applaus. Seine bejubelte Kernaussage: „Was moralisch richtig ist, wissen wir sowieso, und wir blicken mitleidig auf die anderen, die noch nicht soweit sind.“ Die moralische und intellektuelle Überlegenheit der Neosozialisten ist offenbar naturgegeben. Argumente? Ach Gott, das war einmal, wir leben doch im postfaktischen Zeitalter, wo Geschlechter soziale Konstrukte sind und der Wohlstand aus der Notenpresse kommt und Sozialismus erstmals funktioniert.

Dass ausgerechnet die „Guten“ das postfaktische Zeitalter ausgerufen haben, um damit den politischen Gegner zu desavouieren, ist kein Widerspruch, sondern passt perfekt ins Bild. Der Sozialismus ist gescheitert, oder wie es der gemeine Sozialist ausdrückt, einmal mehr nicht richtig umgesetzt worden. Auch die marxistischen Derivate Genderismus und Multikulti-Ideologie scheitern gerade spektakulär und die sozialistische Geldpolitik der EZB und die Umverteilungspolitik der EU stehen kurz vor dem Kollaps.

Alles, woran die Linken glauben, all ihre Träume und Utopien sind praxisuntauglicher und todbringender Gedankenschrott. Wer diesen Umstand erkennt und benennt, wer sieht, dass der Kaiser nackt ist, gilt als dumm und gefährlich. Es geht nur noch darum, das Scheitern hinauszuzögern. Es ist ein Rückzugsgefecht. Noch sitzt man an den Hebeln der Macht. Gut auch, dass die autochthone Bevölkerung durch das linksversiffte staatliche Bildungssystem geschleust wurde, und dass in Medien, Unis, Ämtern und Kulturbranche fast ausschließlich Gesinnungsgenossen sitzen. Noch hat man die Deutungshoheit. Noch. Es geht längst nicht mehr um richtig oder falsch, sondern nur noch um moralisch und unmoralisch, um Gut und Böse. Und was gut und moralisch ist, bestimmt selbstredend die Linke.

Alles was „Rechte“ sagen, wollen, machen, fordern ist immer und ausnahmslos dumm und böse, alles was linke Kräften sagen, wollen, machen und fordern per se gut. Deshalb ist es für Linke auch kein Widerspruch, dass ein Vorschlag oder eine Analyse, die vor wenigen Wochen noch als simpel und menschenverachtend abgetan worden sind, weil sie von einem rechten Politiker stammten, in dem Augenblick gut und richtig sind, wenn sie von einem linken Politiker ausgesprochen werden.

Dafür gibt es unzählige Beispiele. Kurios war etwa die Behauptung deutscher und österreichischer Politiker in der ersten Hochphase der Welcome-Refugee-Hysterie, dass über die völlig ungeschützten Grenzen keine Terroristen, Islamisten und Gotteskrieger nach Deutschland und Österreich gelangen würden. Die Mainstreammedien haben das von den Politikern geworfene Stöckchen brav apportiert und die Botschaft widerspruchslos weiterverbreitet. Jeder, der diese furchtbar dummen Behauptungen als das bezeichnete, was sie waren, wurde sofort zum xenophoben, paranoiden Menschenfeind erklärt.

Und obwohl die damaligen Aussagen heute bereits mehrfach und ziemlich blutig widerlegt worden sind, gilt für das biedere linke Fußvolk nach wie vor die Faustregel: Alles was von nichtlinken Kräften kommt, ist dumm und krank, darüber darf man nicht einmal nachdenken. Mit dieser Angstmache haben es die Linken aller Parteien gerade noch geschafft, den ältlichen Multikulti-Apologeten Van der Bellen in die Wiener Hofburg zu hieven.

Allerdings sind immer weiterreichende Maßnahmen, mehr Repressalien und die Beschneidung von immer mehr Freiheiten und Bürgerrechten notwendig, um das simple Weltbild der Linken von der komplexen Realität schützen zu können. Die Dosis muss permanent erhöht werden, was irgendwann zu einer Resistenz gegen diese Maßnahmen führen wird. Das Votum für van der Bellen, den Vertreter des Establishments, fiel ja nur noch denkbar knapp aus.

Dem linken Narrativ entsprechend musste der grüne Professor, egal wie dumm und tollpatschig er sich im Wahlkampf auch immer angestellt hat, seinem blauen Herausforderer intellektuell, moralisch, rhetorisch und argumentativ überlegen sein. Weil das bei den Konfrontationen im TV aber nicht so war, musste man alternative Erklärungen erfinden. Die linke NLP-Verschwörungstheorie ward geboren. Hofer hätte van der Bellen nur deshalb Paroli bieten können, weil er mit dieser fiesen und „geheimnisvollen“ Manipulationstechnik ausgestatten worden sei. Dass Hofer nie ein NLP-Seminar besucht hat, spielte dabei keine Rolle.

Auch den Sieg von Donald Trump erklären die Linken mittlerweile mit einer kruden Verschwörungstheorie. Weil es für sie denkunmöglich ist, dass Trump und sein Team die Demokraten mit einer klügeren und ausgefeilteren Strategie geschlagen haben, geistert seit kurzem durch die linken Medien eine Geschichte, wonach Trump und auch die Brexit-Befürworter nur deshalb erfolgreich waren, weil sie eine ebenso gewissenlose wie geheimnisvolle britische Firma engagiert hatten, die im Besitz einer Facebookwunderformel (Psychometrik, Big Data, etc.) ist, mit der man Menschen ganz einfach manipulieren kann. Diese Firma, Cambridge Analytica, hat diese Zauberformel von einem braven, politisch korrekten Wissenschaftler abgekupfert und missbraucht. Damit ist das linke Weltbild wieder in Ordnung.

Und genau hier liegt das Problem. Dieses simple Bild von der moralischen und intellektuellen Überlegenheit der Linken gegenüber allen Anhängern nichtlinker Strömungen hat sich so in den Gehirnen festgefressen, dass man selbst angesichts der unschönen rezenten Entwicklungen nicht mehr fähig ist, umzudenken, sondern immer noch kompliziertere Techniken und Methoden entwickelt, wie man sich und seine Ideologie vor der Realität schützen kann. Man verwendet seine gesamte Energie und seinen Intellekt nur noch darauf, all die dramatischen Ereignisse und Entwicklungen so umzudeuten, so zu verdrehen, damit man weiterhin ungestört in seiner infantilen Scheinwelt leben kann. Das funktioniert unter anderem deshalb, weil der überwiegende Teil dieser Menschen direkt oder indirekt vom Staat lebt.

Egal wie viele Frauen auch noch von sogenannten Flüchtlingen belästigt, vergewaltigt, verbrannt, nachgeschleift oder getötet werden, Multikulti ist der richtige, der alternativlose Weg und die eigentliche Gefahr kommt – und jetzt alle gemeinsam – von rrrrächts. Keine Statistik, keine Gruppenvergewaltigung, kein Massenmord, kein Ereignis, wie barbarisch es auch sein mag, kann diese Menschen zum Umdenken bewegen. Es gibt offenbar keine Schmerzgrenze, man opfert für die Aufrechterhaltung seines jämmerlichen Weltbildes sogar die eigenen Kinder.

In den linken Mainstreammedien liest und hört man derzeit viel von Echokammern, Filterblasen und Fake-News. Dabei geht es ausschließlich darum, die Überbringer der schlechten Nachrichten mundtot zu machen. Man wirft seinen Gegnern und Kritikern vor, in einer Blase zu leben, ohne zu erkennen, dass man seit Jahren selbst in einer wenn auch zugegebenermaßen großen Blase lebt. In dieser Blase gelten mittlerweile sogar die Vergewaltigungen und Morde der orientalisch-afrikanischen Flüchtlingsdarsteller als Bagatelldelikte, die es bei uns eh schon immer gegeben hat, nur die Methoden sind multikulti-gemäß etwas bunter und temperamentvoller geworden: Frauen werden nun auch mit dem Auto durch die Straßen geschleift, Treppen hinunter getreten oder als lebende Fackel verwendet. Alles im grünen Bereich. Bitte weitergehen, da gibt es nichts zu sehen. Das deutsche Staatsfernsehen berichtet kaum noch über solche harmlosen Einzelfälle, weil sie ja nur „regionale Bedeutung“ hätten. Beim Stimmvieh, das bisher immer brav seine Kreuze an der richtigen Stelle gemacht hat, darf keinesfalls aus den vielen Einzelfällen ein großes Gesamtbild entstehen.

Diejenigen, die solche Entwicklungen und Ereignisse relativieren, uminterpretieren und wenn irgendwie möglich vertuschen, sehen sich selbst als Hüter der Moral und der Wahrheit. Frank Walter Steinmeier, deutscher Bundespräsident in spe, hat vor kurzem zwischen jenen unterschieden, die Wahrheit produzieren und jenen, die Fakten verbiegen. Diese unheilige Allianz aus Politik und Medien macht sich ihre Blasenwelt, wie sie ihr gefällt.

Würden die Mainstreammedien korrekt und ausführlich darüber berichten, was sich mittlerweile im öffentliche Raum täglich so alles abspielt, die Stimmung in der Bevölkerung wäre längst gekippt. Die Medien sind aber nicht gleichgeschaltet. Es gibt weder einen entsprechenden Schalter, noch jemanden, der ihn bedienen würde. Es ist viel banaler. In der Blase, in diesem homogenen Milieu, sind Befehle von oben gar nicht notwendig. Wer in und von diesem System lebt und profitiert, braucht keine Anweisungen, man sitzt schließlich im selben lecken Boot.

Dass alle relevanten Medien links bis weit links stehen, ist keine rechte Verschwörungstheorie, sondern lässt sich leicht belegen, schließlich tragen die Journalisten und Meinungsmacher ihre Gesinnung wie eine Monstranz vor sich her. In einer aktuellen Umfrage bekannten sich 75% jener Journalisten die zu ihrer Parteienpräferenz eine Angabe gemacht hatten zu den Grünen, der SPD und der Linken. Ausgewogenheit geht anders.

Faktum ist auch, dass die linke Leserschaft nach wie vor großes Vertrauen in ihre Journalisten hat. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des IGF, gaben 7 von 10 Grün- und SPÖ-Wählern an, die Berichterstattung der österreichischen Medien über den US-Wahlkampf als objektiv empfunden zu haben. Kein Scherz. Einfach ausgedrückt. Linke Journalisten erklären linken Wählern die Vorzüge linker Politik und die glauben das nur allzu gerne. Aber in der Fake-News-Blase leben die anderen, die, die von irrationalen Ängsten und Phobien getrieben werden.

Deshalb freut sich die Gutmenscheninternationale von Neusiedl am See bis San Francisco, wenn nach den vielen Rückschlägen endlich wieder ein Linker, noch dazu ein sehr Linker, einen politischen Erfolg feiern kann. Auch wenn er nur Bundespräsident eines kleinen popligen Landes wird. Auch diese Leute müssen ihre Ansprüche immer weiter zurückschrauben.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Zuletzt von ihm erschienen: „Infantilismus – Der Nanny-Staat und seine Kinder“ (Wien 2016)

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 04:51

    Fatal erscheint mir, daß es den Pseudo - Gutmenschen gelingen könnte, uns in den umfassenden Ruin sämtlicher Lebensbereiche hineinzutreiben, ehe der Bevölkerungsmehrheit deren manipulatives Verhalten deutlich genug bewußt wird.

    Besten Dank jedenfalls, Herr Reichel, für Ihren erhellenden Artikel.
    Bedauerlicher Weise kann ich noch keine Organisation erkennen, welche die von Ihnen dargelegten Widersinnigkeiten effizient zu konterkarieren in der Lage wäre.

    Zwar hätte etwa "CitizenGo" die Potenz hiezu (weltweit über 5 Millionen CitizenGOer ), aber es bedürfte zumindest der Zusammenarbeit einiger Veränderungsbestrebten, um dort eine eigene Petition zu erstellen und zu bewerben.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 10:12

    Mir geht es in einer Diskussionsreihe mit einem Edelgutmenschen genauso, wie oben beschrieben. Mit dem Faktum konfrontiert, dass er selbst in fast genau die gleiche hasserfuellte Diktion (die nun bald schon stumpfsinnige Nazikeule) gegenueber einem alten gegen Auslaender boesaertig keppelnden Menschen verfallen ist, wie die "Hassposter", die die Ermordung der jungen Deutschen in Freiburg auch indirect dem gutmenschlichen Verhalten der Eltern anlasten, meint er dass er dies sehr wohl duefte, den er setze sich ja fuer alle guten Dinge ein, die gegen Gewalt, Aggression, Krieg und Unterdrueckung waeren.

    Alle sachlichen Argumente werden weggewischt, es nuetzt nichts, auf oeffentliche Statistiken hinzuweisen, aus denen man die mehrfach hoehere Kriminalitaet der zugewanderten Zuckergoscherln direkt oder indirekt herauslesen kann, als Antwort wird auf Gesetzesverfehlungen von europaeischen Exekutivorganen verwiesen, so als waeren die Polizeiorganisationen in Nordafrika etc frei von solchem Missbrauch, bzw waeren weniger anfaellig dafuer, wobei man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen kann, dass es dort viel schlimmer ist.

    Die linken Gutmenschen sind absolut lernresistent, die wenigen halbehrlichen von ihnen geben zu, dass man sehr wohl einige Probleme und Handlungsfelder sehe, aber, bitteschoen simplicissimus, keinesfalls mit der FPOe.

    Wobei diese Zeitgenossen mit der FPOe-Verhinderung so beschaeftigt sind, dass ihnen keinerlei Zeit bleibt und wohl auch der Wille fehlt, sich mit Problemloesungen auseinanderzusetzen. Wo soll auch ein Wille sein, wenn die FPOe als Hauptproblem angesehen wird?

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 09:34

    Nun ja, Fremdbild und Selbstbild im Vergleich zwischen rechts und links dürften einander in dialektischer Weise zu einem Schachbrettmuster ergänzen. Wer bewegt die Figuren geschickter auf diesem Brett, beim Spiel um die Macht? Noch dazu wo die Rechte mit den Leichtfiguren auskommen muß, die Linke aber die Türme der Macht und die Dame auf dem Brett führen ? Bloß die Bauern sterben Ihnen weg ... altersbedingt. Aber macht nix, die importieren sie ja nach ...

    Vergewaltigungen waren schon immer gut, für die Linke. Man denke an die Rote Armee 1945. Befreier sind gekommen. Da sind die linken Weiber immer schon schmähstad gewesen. Auch das mit der Demokrötie - das glauben ja nur rechte (richtige, sich rechtmäßig verhaltende) Menschen - Opa Marx war immer für die Diktatur des Proletariats und echte Sozialdemokraten sind hinderlich bei der Machtausübung. Da die breite Masse der ehemals bürgerlichen, heute linksgrünen bis weihrauchbolschewikerten Döblinger Regimenter ahistorisch und apolitisch aufgewachsen sind - ihre Erziehung wurde den 68er Lehrern und den Schulen mit kommunistischem Geschichtsbild im Lehrplan überlassen, dem keine Bürgerlichen aus Feigheit, Bequemlichkeit und Ignoranz jemals entscheidende Gedankengänge entgegengesetzt haben, sind halt die Meisten jetzt links. Daß der Marsch durch die Institutionen, bei dem sie sich wie Einschleichdiebe verhalten haben, getarnt bis sie an die Hebeln gelangen konnten, ist ja nur eine Methodnfrage. Die kann man, wenn sie erfolgreich ist, übrigens nachahmen. Nur so nebenbei - es wird dann halt schwierig, nicht zu Smeaguld zu werden, um im Erzählgenre des jetzigen Hauptakteurs zu bleiben.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 10:35

    Der Titel des Kommentars sagt alles : "das letzte Aufgebot" besser kann man es nicht ausdrücken! Danke Herr Reichel.

    Wie sich die Gutis jetzt echauffieren, weil 46% dieses Wahl-Ergebnis nicht gut finden.

    Doch die degoutanten Beschimpfungen, allen voran eine "Journalistin", auf Hofer-Wähler finden die Wahrheitspropheten (der von Ihnen kreierte Begriff gefällt mir einfach) völlig in Ordnung, genauso wie sie es ok fänden, ihre Antifa marodierend durch die Straßen zu schicken, hätte Herr Hofer die Wahl gewonnen.
    Denn distanziert hat sich noch keiner der Linken von dieser gewalttätigen Truppe.

  5. Ausgezeichneter KommentatorTiroler Madl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 12:16

    Eines bleibt mir zum Trost, nämlich ein unglaublicher Vorteil, den wir dummen Hofer-Wähler haben. Die VdB-Wähler meinen, nun sei ein Unglück oder eine Gefahr abgewendet worden, wir wissen, dass das Gegenteil der Fall ist und die Katastrophe(n) (bald?) über uns hereinbrechen wird (werden). Gücklich, wer dann vorbereitet ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 11:46

    dazu passend zwei Medienzitate:
    1)“Der Papst beklagte zudem die Verbreitung von falschen Nachrichten. „Desinformation ist vielleicht das Schlimmste, was ein Medium anrichten kann, weil sie die Meinung in eine Richtung lenkt und einen Teil der Wahrheit weglässt“, sagte Franziskus.”

    2) Claudia Aigner in der Wiener Zeitung:
    "Alle Hofer-Wähler sind Nazis? Na servas. Weiß das der Verfassungsschutz? Ach, der ermittelt gegen diese Gfraster vermutlich längst. Wegen NS-Wiederbetätigung. Die 2.124.661 Anzeigen werden halt großteils gegen unbekannt erstattet werden müssen. Schuld ist das Wahlgeheimnis."

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2016 11:28

    "In dieser Blase gelten mittlerweile sogar die Vergewaltigungen und Morde der orientalisch-afrikanischen Flüchtlingsdarsteller als Bagatelldelikte, die es bei uns eh schon immer gegeben hat, nur die Methoden sind multikulti-gemäß etwas bunter und temperamentvoller geworden: Frauen werden nun auch mit dem Auto durch die Straßen geschleift, Treppen hinunter getreten oder als lebende Fackel verwendet. Alles im grünen Bereich."
    Ein Musterbeispiel dieser Einstellung hörte man kürzlich bei der Vorstellung der Kriminalstatistik durch den Herrn Innenminister. Er stellte fest, dass die Vergewaltigungen um 133% zugenommen haben, das sei schrecklich, aber anderseits solle man dies nicht missinterpretieren!!
    Na fein. Wie werden sich wohl die Opfer solcher Verbrechen fühlen, wenn sie diese Aussage hören. Wie würde der Herr Innenminister eine Vergewaltigung "interpretieren", wenn solch eine ein weibliches Mitglied seiner eigenen Familie betreffen würde?
    Heute steht in der Kronenzeitung, wie der Bundeskanzler mit der FPÖ "fertigwerden" will. Er will sie fordern, statt ausgrenzen. Wie ist das zu verstehen? Soll nun die FPÖ als Oppositionspartei die Arbeiten erledigen, die die Koalition in 10 Jahren nicht geschafft hat. Also eine solche Unverschämtheit muss einem wirklich erst einfallen.
    Diese Koalition beschäftigt sich ständig damit wie man die FPÖ ausschalten kann, anstelle endlich die mindestens dringendsten Probleme der Republik einer Lösung zuzuführen (Bildungsdesaster, Staatsverschuldung, Budgetsanierung, Pensionsreform, Gesundheitswesen, Imigration, u.s.w., u.s.w.). Vielleicht wäre das eine Möglichkeit bei der Bevölkerung wieder Vertrauen zu gewinnen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak from far away
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2016 13:16

    Im Großen und Ganzen kann man dem Reichel zustimmen, aber in zwei Punkten liegt er falsch:

    1.) Die Sache mit dem NLP. Der Hofer hat nach eigenen Angaben in einem eigenverfassten Artikel, Ausbildung und Zertifizierung zum NLP Trainer. Merkt man zwar nicht sagt er aber selbst.

    2.) Die Sache mit den personenmaßgeschneiderten Nachrichten ist real und war tatsächlich ein großer Teil der Wahlkampfstrategie Trumps., organisiert von seinem Schwiegersohn. Solche System verwenden auch andere wie etwa die SPÖ und van der Bellen. Zumindest die SPÖ hat mit dem Berater Tal Silberstein, der geht seit Monaten in Kanzleramt ein und aus, einen sehr versierten Verfechter solcher System an Bord.

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  1. Diederich Heßling (kein Partner)
    14. Dezember 2016 19:04

    "Egal wie viele Frauen auch noch von sogenannten Flüchtlingen belästigt, vergewaltigt, verbrannt, nachgeschleift oder getötet werden, Multikulti ist der richtige, der alternativlose Weg und die eigentliche Gefahr kommt – und jetzt alle gemeinsam – von rrrrächts."

    "Frauen werden nun auch mit dem Auto durch die Straßen geschleift, Treppen hinunter getreten oder als lebende Fackel verwendet. Alles im grünen Bereich. Bitte weitergehen, da gibt es nichts zu sehen."

    "…die Berichterstattung der österreichischen Medien über den US-Wahlkampf als objektiv empfunden zu haben. Kein Scherz."

    Lieber Werner Reichel!

    Sie sind der Größte!

    So pointiert und detailliert wie in Ihrem Artikel habe ich die "Westliche-Werte"-Welt noch nie gesehen. Die "Menschheit" führt sich selbst ad absurdum!
    Wenn man die 3 obigen Absätze in 20 Jahren der Nachwelt präsentiert, werden die Menschen sagen, 2015/ 16 wäre das neue Mittelalter gewesen.

    Ein genialer Artikel für die Nachwelt und alle Völker der Erde als Abschreckung.

  2. Tik Tak from far away (kein Partner)
    14. Dezember 2016 13:16

    Im Großen und Ganzen kann man dem Reichel zustimmen, aber in zwei Punkten liegt er falsch:

    1.) Die Sache mit dem NLP. Der Hofer hat nach eigenen Angaben in einem eigenverfassten Artikel, Ausbildung und Zertifizierung zum NLP Trainer. Merkt man zwar nicht sagt er aber selbst.

    2.) Die Sache mit den personenmaßgeschneiderten Nachrichten ist real und war tatsächlich ein großer Teil der Wahlkampfstrategie Trumps., organisiert von seinem Schwiegersohn. Solche System verwenden auch andere wie etwa die SPÖ und van der Bellen. Zumindest die SPÖ hat mit dem Berater Tal Silberstein, der geht seit Monaten in Kanzleramt ein und aus, einen sehr versierten Verfechter solcher System an Bord.

  3. cdorner (kein Partner)
    14. Dezember 2016 05:47

    Gemäß der Arroganz und Präpotenz der neosozialistischen Sascha-Kommune hatte ich eigentlich mit dem Wahlslogan "'Die Hellen wählen Van der Bellen" gerechnet.

  4. Freak77
    13. Dezember 2016 14:48

    Ich kaufe keine Bücher von Werner Reichel.

  5. Polyphem
    13. Dezember 2016 11:33

    Wie immer ein ausgezeichneter Artikel von Herrn Werner Reichel. Einiges sehe ich anders. Ich fürchte, die wissenschaftlich erforschte Wählermanipulation ist Tatsache und stellt langsam den Sinn der Demokratie in Frage. (https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/ )

    • Normalsterblicher
      14. Dezember 2016 00:24

      Das ist noch lange keine "Bombe", auch wenn es einen gewissen Effekt haben wird.

      Vor allem ist das keine Manipulation, sondern Kommunikation. Die Wahlkampagne von Clinton hat nämlich genauso gearbeitet, nur eben weniger fortschrittlich: Frauen, Farbige etc wurden mit speziellen Botschaften bedacht, wie man lesen kann, und dies in der Annahme, die für diese Gruppen bedeutsamen Aspekte argumentativ gezielter darlegen zu können.

      Vor allem aber: Etliche werden nur vereinzelt "liken", so dass daraus nicht zu jeder Persönlichkeitsfacette eine Aussage gewonnen werden kann. Davon werden etliche überhaupt keine Produkte "liken", sondern nur Argumente.

    • Normalsterblicher
      14. Dezember 2016 00:26

      Aber klar doch will "Cambridge Analytica" sich selbst "bombastisch" bewerben, und der schmollende Patentpsychologe profitiert auch davon, selbst wenn er nur im "Beiwagerl" sitzt.

  6. machmuss verschiebnix
    12. Dezember 2016 19:03

    Einfach genial +++******************************+++

  7. blem-blem
    12. Dezember 2016 18:15

    @ Corto Maltese, 16:28 Uhr:

    Ich fasse es nicht: Sagten Sie Halbbildung? - Sagen Sie mal: Was hat denn so ein Geisteswissenschafter einem Ingenieur voraus, wenn Ersterer von den Krawalltagen seiner Studienzeit an dafür sorgt, dass Meinungs- und Versammlungsfreiheit durch ein abstruses Konzept eines asymmetrischen Toleranz in ihr Gegenteil verkehrt wird?

    Der nicht einmal weiß, dass Burschenschaften nichts mit Nationalsozialismus zu tun haben und nicht nur weit davor entstanden sind, sondern auch im Dritten Reich keine Rolle gespielt haben?

    Der nicht einmal begreift, dass die nationalistische Romantik in Deutschland eine Vereinigungsidee war, so wie es jetzt mit der EU auch versucht wird, und der Nationalismus ein Gegenpol zum Feudalismus, also der Herrschaft derjenigen, die wie heute die internationalen Funktionärscliquen in der Herrschaft gegen das Volk, das Identitäre, vereint sind?

    Und die Misssachtung der Verfassung durch Konstruktion von Phantasiebegriffen, wie beim Gerede von einer "Realverfassung", das lernt man wohl auch nur an der Uni? Was soll denn das anderes sein, die Realverfassung, als das Gemauschel der gerade machthabenden Blöcke an DER Verfassung vorbei?

    Ich zitiere Artikel 29 B-VG:
    "Artikel 29. (1) Der Bundespräsident kann den Nationalrat auflösen, er darf dies jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass verfügen. Die Neuwahl ist in diesem Fall von der Bundesregierung so anzuordnen, dass der neugewählte Nationalrat längstens am hundertsten Tag nach der Auflösung zusammentreten kann.
    (2) Vor Ablauf der Gesetzgebungsperiode kann der Nationalrat durch einfaches Gesetz seine Auflösung beschließen.
    (3) Nach einer gemäß Abs. 2 erfolgten Auflösung sowie nach Ablauf der Zeit, für die der Nationalrat gewählt ist, dauert die Gesetzgebungsperiode bis zum Tag, an dem der neugewählte Nationalrat zusammentritt."


    Sie sehen also, dass auch die Auflösung des NR (mit Neuwahlen) nach der Verfassung zulässig ist, wenn auch nicht beliebig oft.

    Mein Tipp: Reden Sie weniger den Systemmedien nach, verifizieren Sie öfter selber!

    • blem-blem
      12. Dezember 2016 18:16

      ... einer asymmetrischen Toleranz ...

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 18:28

      Die richtige Antwort auf so eine besserwisserische Hochnaesigkeit.
      Meines Wissens hat Hofer auch gar nicht von der Aufloesung des NR gesprochen, sondern von einer moeglichen der Bundesregierung. Irre ich mich?

    • blem-blem
      12. Dezember 2016 21:13

      Das ist richtig, Simplicissimus, auch nach meinem Verständnis von der Angelegenheit hat Hofer nur von einer Regierungsabberufung gesprochen. In Abs 3 des Art 70 B-VG ist sogar von der Bestellung einer neuen Bundesregierung durch den BP die Rede - es bleibt also die Betrauung mit der Regierung ungeregelt, mit der Ausnahme der Ermessensbefugnis des BP. Es ist lediglich ungeschriebenes Recht, dass die stärkste Fraktion zuerst die Regierungsbildung versuchen darf, was ja auch dem Gerechtigkeitsempfinden entspricht.

      Das Problem dabei ist nur, dass die Abberufung der Regierung den NR nicht ändert, der daher alle Beschlüsse einer ihm nicht genehmen Regierung blockieren kann.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 21:29

      blem-blem: Alle Beschluesse? Meine 2 Semester rechtslehre sind ewig lang her, aber kann der NR BESCHLUESSE der Regierung blockieren, solange er sich an bestehende Gesetze haelt?
      Meines Wissens kann er nur neue Gesetzesentwuerfe blockieren.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 21:30

      ... ich meine BESCHLUESSE der Regierung blockieren, solange DIE REGIERUNG sich an bestehende Gesetze haelt?

    • blem-blem
      12. Dezember 2016 22:54

      Da haben Sie recht, gemeint waren von mir nur Gesetzesbeschlüsse.

    • blem-blem
      12. Dezember 2016 23:06

      ... oder noch genauer Gesetzesvorlagen (Regierungsvorlagen).

  8. blem-blem
    12. Dezember 2016 15:04

    @ Corto Maltese, 12:00 Uhr:

    Was gefällt denn Ihnen und dem Mainstream nicht am Verfassungsverständnis der Herrn Ing Hofer, wie es - entstellt - dem einfachen Bürger vermittelt wurde? - Ich darf Ihnen verraten, dass es in Wirklichkeit dem Buchstaben des Bundes-Verfassungsgesetzes entspricht, und zitiere hierzu Art 70 B-VG:

    "Artikel 70. (1) Der Bundeskanzler und auf seinen Vorschlag die übrigen Mitglieder der Bundesregierung werden vom Bundespräsidenten ernannt. Zur Entlassung des Bundeskanzlers oder der gesamten Bundesregierung ist ein Vorschlag nicht erforderlich; die Entlassung einzelner Mitglieder der Bundesregierung erfolgt auf Vorschlag des Bundeskanzlers. Die Gegenzeichnung erfolgt, wenn es sich um die Ernennung des Bundeskanzlers oder der gesamten Bundesregierung handelt, durch den neubestellten Bundeskanzler; die Entlassung bedarf keiner Gegenzeichnung."

    Dieses Verständnis entspricht offensichtlich auch dem Geist des Verfassungsgebers, denn wäre mit dieser Formulierung gemeint gewesen, Bundeskanzler und Regierung könnten nur dann entlassen werden, wenn sie durch Verscheiden abhanden gekommen wären, so hätte dieser Sachverhalt sicher Eingang in die (bzw Berücksichtigung in der) Verfassungsbestimmung gefunden!

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 15:27

      Genau, und VdB hat verkuendet, er wuerde einen Strache nicht angeloben!
      Die VdB Wahl hat hauptsaechlich die jahrelange Gehirnwaesche ueber den heroischen Heldenkampf (=Verteidigung der Pfruende) gewonnen, nichts weiter.

    • Corto Maltese
      12. Dezember 2016 16:28

      Sehen Sie Herr Blem-Blem, das ist das Problem mit dem HTL Ing. Das er lesen kann nehme ich an, dass er komplexere Querbezüge der Bundesverfassung nicht verstehen wird, sei seinem Halbwissen als HTL Ing. gedankt. Artikel 70 (1) B-VG sagt nämlich nichts über die Auflösung des Nationalrates. Dieser kann nur auf Vorschlag der Bundesregierung vom BP aufgelöst werden. Der Pinkafelder Ing. hätte also wegen ihm nicht genehmer Regierungsentscheidungen (wie z.B. hohe Arbeitslosigkeit) eine Staatskrise ausgelöst, weil angeblich ein schlafender Bär in ihm geweckt wurde. Das gefällt mir nicht am Verfassungsverständnis des bärigen HTL Ing.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 17:49

      Corto Maltese, Aufloesung des NATIONALRATS? Jetzt breitet sich ratslose Verwirrung in mir aus. Meinen sie NR oder Bundesregierung? Es ist mir in meiner Simplicitaet entgangen, dass Herr Hofer den Nationalrat aufloesen wollte, ich kann mich nur an die Regierung erinnern. Und ja, eine Regierung, die die Grenzen nicht schuetzt hat jegliches Vertrauen verloren. Zumindest bei einer Minderheit von 46.2%.

    • franz-josef
      12. Dezember 2016 20:01

      simply danke für die Klarstellung.

  9. ibn rushd
    12. Dezember 2016 14:21

    Es braucht einen neuen Narrativ für Europa, etwas WOFÜR man sich einsetzen kann.

    Die "Rechte" beschränkt sich auf Abwehr, auf das Aufzeigen von Fehlentwicklungen, ohne eine echte Alternative anzubieten.

    Der europ. Nationalstaat mag zwar Basis für Vieles sein, kann aber Probleme der heutigen Zeit nicht mehr alleine lösen.

    Die Grundlage für eine Neuordnung müsste ein auf die globalisierte Welt abgestimmtes Steuersystem, bei dem alle, die von nationalen Märkten leben, einzahlen, also auch Großkonzerne. Zentrales Anliegen einer solchen Politik: die Familie, als Keimzelle des Staates.

    Totalitarismus müsste in jeglicher Spielart - ob religiös oder ideologisch - bekämpft werden und zwar von den Menschen selber. Das braucht selbständig denkende Menschen. Und das halte ich für die größte Aufgabe. In einer Zeit, in der sich religöser Fundamentalismus und die Einstellung "mir gehts eh gut, hinter mir die Sintflut" stark verbreiten, braucht eigenständiges Denken Mut und den Willen Nachteile in Kauf zu nehmen. Dazu sind nur Wenige bereit.

    • Pennpatrik
      12. Dezember 2016 15:20

      Was für ein Unfug:

      "Die "Rechte" beschränkt sich auf Abwehr, auf das Aufzeigen von Fehlentwicklungen, ohne eine echte Alternative anzubieten."

      Die von Ihnen unter Hochkomma gesetzte "Rechte" hat den Grundstock für diese EU gelegt. Es war ein konservatives Projekt der Wirtschaft. Die "Rechte" hat diese Gemeinschaft bis zur EWG als unglaubliches Vorzeigemodell, einmalig in der Geschichte Europas (vielleicht muss an dieser Stelle auch über die HANSE nachgedacht werden) verwirklicht.

    • Pennpatrik
      12. Dezember 2016 15:23

      DANN kamen die "Linken"
      Sie wollten ihr krankes (verbrecherisches?) Gesellschaftsmodell des realen Sozialismus, das überall, wo es eingesetzt wurde, gescheitert ist, das überall, wo es eingesetzt wurde, Not und Elend verursachte, über dieses Erfolgsmodell stülpen.
      Wenn nicht mit dem Volk (Ablehnung der EU-Verfassung durch Frankreich und die Niederlande mit anschließender Ausgrenzug der Volksmeinung) dann gegen das Volk (Lissaboner Verträge). Durchgesetzt von der im realen Sozialismus sozialisierten Angela Merkel.

    • Pennpatrik
      12. Dezember 2016 15:26

      Nachdem - was vorhersehbar war - das sozialistische Experiment auch auf EU-Ebene scheiterte, sehen Menschen wie Sie die Lösung in noch mehr Sozialismus.

      "... müsste ein auf die globalisierte Welt abgestimmtes Steuersystem, bei dem alle, die von nationalen Märkten leben, einzahlen ..." (was auf eine komplette Ausschaltung des Marktes hinausläuft: Keine Konkurrenz mehr zwischen den Staaten).

      Ich frage mich schon, wie bescheuert man sein muss (oder wie toll man in der Nomenklatur lebt), um solche Wege als "eigenständiges Denken" zu bezeichnen. Womöglich glauben Sie selbst an das, was Sie da schreiben.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 15:29

      Pennpatrick, richtige Antwort.
      Und ja, Linke glauben wirklich an die eigene Propaganda, deshalb sind sie ja auch "link".
      :-)

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 15:31

      ... aber vielleicht tun wir ibn rushd I'm eifer des Gefechts unrecht und er ist gar kein Linker. Wir werden es bei den naechsten Wortmeldungen lessen.

    • Pennpatrik
      12. Dezember 2016 15:53

      PS
      Wenn Sie meinen, dass Totalitarismus in jeglicher Spielart bekämpft werden muss, hätte ich gern eine Erkärung, wie das in einem Zentralstaat möglich sein kann?
      Eine Gesellschaft, die die Kinder nach der Geburt von den Eltern entfernt und mit Denkverboten aufzieht, ist totalitär.
      Sozialismus ist totalitär, weil er - wie Kreisky sagte - "Alle Bereiche des Lebens mit Demokratie (Sozialismus) durchflutet".
      Wir leben bereits in einem totalitären Staat. Einem Staat, der bereits unser Denken kontrollieren will.
      Zentralstaaten können nur zu mehr Totalitarismus führen. Die Forderung nach einer Aufhebung der Nationalstaaten verbunden mit der Forderung nach Kampf dem Totalitarismus ist absurd.

    • ibn rushd
      12. Dezember 2016 16:36

      Simplicissimus: Sie haben recht, ich bin kein Linker - so wahr mir Gott helfe -.

      Mir fehlt die rechte Erzählung - ähnlich wie es die Linken mit Gender, Klimawandel, Gleichheit haben.

      Pennpatrik: Natürlich haben die Linken mit ihrem Etatismus und Gleichheitsgeschwurbel den Karren an die Wand gefahren. Aber wo ist das Gegenmodell zur Linken (egal ob in schwarz, rot, grün oder pink). Das fehlt, vor allem bei den etablierten rechten Parteien.

      Der Begriff Freiheit stünde der Rechten gut an und wäre ein Gegenbegriff zur Gleichheit (siehe auch Norbert Bolz "ungeliebte Freiheit).

      Ja, die Rechte hat den Grundstock zur EU gelegt. Dieser Grundstock wurde von den 68igern demonitiert.

    • raeter
      12. Dezember 2016 16:40

      zu ps pennpatrik

      Sie haben völlig recht, außer im letzten Absatz. Die Vernetzung der Welt bedingt andere Organisationsformen. Im Sinne von Subsdiarität bliebe einiges für eine funktionsfähgie EU (Beispiel: EU Heer, Außenpolitik, Durchsetzung europäischer Interessen global). Die Herausforderung den Zentral"staat" zu kontrollieren würde ich eingehen.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 18:34

      ok, ibn rushd, glaub ich Ihnen.

      Nun, was Sie oben fordern, verlangt so in etwa nach einer Weltregierung.

      Viele der hier Versammelten wollen eine positive Veraenderung erstmals in realistischer weise durch eine kleine Wende in Oe bewirken. Ich glaube nicht, dass der FPOe das Konzept fuer eine positive Veraenderung fehlt. Geben wir ihr doch eine Chance, schlechter kann sie es kaum Machen. Um eine absolute Mehrheit zu erzielen, bewegt sich die FPOe wegen der Meinungsmanipulation auf sehr duennem Eis, was auch die 53,8% zeigen. Es ist ein Eiertanz heutzutage, eine erfolgreiche Politik zu machen, leider.

    • Pennpatrik
      13. Dezember 2016 14:53

      @raeter
      Die Vernetzung der Welt geht auch ohne Politik vonstatten.
      Ich arbeite seit über 40 Jahren in der EDV. Als ich begann, gab es noch keine staatlichen Ausbildungen - trotzdem hatten wir Programmierer, Systemspezialisten, Organisatoren.
      Bereits in den 80ern hatte XEROX E-Mails, da hatten die Politiker noch nicht mal Computer und wussten damit auch nichts anzufangen.
      Das ganze Internet wurde ohne Staat, Politiker und sonstige Wichtigmacher aufgebaut.

    • Pennpatrik
      13. Dezember 2016 14:54

      Wir unterliegen meist dem Irrtum, dass wir für Etwas die Politik brauchen. Das Gegenteil ist der Fall.
      Freihandel ist das, was geschieht, wenn es keine Einmischungen der Politik gibt. Sogenannte Freihandelsabkommen sind nur Verträge, in denen Politiker Hemmnisse beseitigen, die sie vorher aufgebaut haben.
      Sie verkaufen uns dann als "Erfolg", dass sie uns weniger behindern.

      Und wir glauben Ihnen das auch noch ..

  10. Tiroler Madl
    12. Dezember 2016 12:16

    Eines bleibt mir zum Trost, nämlich ein unglaublicher Vorteil, den wir dummen Hofer-Wähler haben. Die VdB-Wähler meinen, nun sei ein Unglück oder eine Gefahr abgewendet worden, wir wissen, dass das Gegenteil der Fall ist und die Katastrophe(n) (bald?) über uns hereinbrechen wird (werden). Gücklich, wer dann vorbereitet ist.

  11. Corto Maltese
    12. Dezember 2016 12:00

    Sehr geehrter Herr Reichel!

    Ich kann Ihre Meinung nicht teilen. Was bedeutet alle relevanten Medien sind links? Kronen Zeitung und Österreich sind ihren Ansicht nach linke Medien? Das sind doch Medien, die in der Regel die gefühlte Volksmeinung verstärken, davon lebt ja der Boulevard. Zum anderen muss schon zu Kenntnis genommen werden, dass sich die Welt nicht mehr so einfach in links und rechts einteilen lässt. Viele Arbeiter nehmen gesellschaftlich relativ konservative Positionen ein, während bürgerlich eingestellte Menschen für die Ganztagesschule, Schwulenehe etc eintreten. Daher ersuche ich Sie zu Kenntnis zu nehmen, dass vielen Wählern (links oder rechts, alt oder jung hin oder her) einfach das Verfassungsverständnis des Herrn Ing. Hofer nicht gefallen hat und diese daher VdB gewählt haben. Die augeschwemmten Gesichter der Herrn Fischler, Haselsteiner und Konrad waren eher ein Hemmnis. Aber es ist nunmal nicht mehrheitsfähig, dass ein HTL Ing. aus Pinkafeld, der sein ganzes Leben lang ein Berufspolitiker war und sich als aufgeweckten Bären bezeichnet, der immer nur die Wahrheit sagt, BP unserer Republik wird. Punkt!

    • Dr.Markus Deim
      12. Dezember 2016 14:11

      Leider ist ein ausgelutschter linker Ex-WU-Professor, der in seiner aktiven Zeit an der Uni klar und deutlich in seinen Vorlesungen gesagt hat, ein Burschenschafter kommt bei ihm nicht durch eine Prüfung, auch wenn er noch so gut ist, weil er nicht will, daß Rechte in gute Positionen kommen (..die dürfen nicht über eine Anstellung als Aktenträger hinauskommen, egal, wie gut sie sind....), noch dazu ein Exkommunist, der niemals die Verbrechen und vielmillionenfachen Morde der internationalen Sozialisten und Kommunisten ernsthaft bedauert hat, offensichtlich mehrheitsfähig.

    • Dr.Markus Deim
      12. Dezember 2016 14:22

      Auch ein Mann, der den vieltausendfachen Mord an wehrlosen und ungeschützten, weil ungeborenen Menschen freudig als das Recht der Frau über ihren Bauch begrüßt hat, sich an der stattfindenden Selbstausrottung des europäischen Menschen und seiner Kultur offensichtlich begeilend, kniefällig geworden vor den Menschenmassen, die in unser Land strömen und es in Besitz nehmen, einer blutrünstigen Steinzeit"religion" angehörend, ist offensichtlich auch mehrheitsfähig. Die Phase der Anbetung des Unnatürlichen neigt sich hoffentlich bald dem Ende zu, in meinem Keller liegt ausreichend Champagner, um das zu feiern. Die Zähen werden überleben...hoffe ich.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 14:30

      Dr. Markus Deim, Sie haben vollkommen recht.
      Linke und ihre Symphatisanten messen mit zweierlei Mass und sie warden gar nicht rot dabei, weil sie es schon sind. Sie haben die Wahl hauptsaechlich wegen der seit Jahrzehnten erfolgreichen Ideologiebeeinflussung durch Schulen und Medien gewonnen.

      Lassen wir sie sich in ihrer selbstzugestandenen Klugheit sich auf die Schultern klopfen.

    • blem-blem
      12. Dezember 2016 15:05

      Siehe dazu weiter oben.

    • Gandalf
      12. Dezember 2016 19:55

      Nun, sprechen wir es offen und ehrlich aus: Österreich hat sich den zweifelhaften Ruhm erarbeitet, als erster westeuropäischer und ehemals demokratischer Staat einen Linksextremisten in das Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Pardon: nicht Österreich, sondern eine sehr, sehr schwache Mehrheit der Österreicher hat das getan. Traurig, schäbig, jämmerlich.

    • glockenblumen
      13. Dezember 2016 13:11

      @ Gandalf, @ Dr. Markus Deim

      ***********************************************

      Ich sagte es schon einmal: was haben wir mitleidig auf den ehemaligen Ostblock geschaut....
      und jetzt forciert eine linke Minderheit (ich will gar nicht wissen, wie viele feige Mitläufer dabei sind, die an sich keine Linken wären, um 53% zu erreichen) blind, taub und hirngewaschen diese Zustände, halten sich für hochgebildet und intelligent, sind aber nicht fähig hinter die fadenscheinigen Kulissen des Sozialismus zu blicken!

  12. Politicus1
    12. Dezember 2016 11:46

    dazu passend zwei Medienzitate:
    1)“Der Papst beklagte zudem die Verbreitung von falschen Nachrichten. „Desinformation ist vielleicht das Schlimmste, was ein Medium anrichten kann, weil sie die Meinung in eine Richtung lenkt und einen Teil der Wahrheit weglässt“, sagte Franziskus.”

    2) Claudia Aigner in der Wiener Zeitung:
    "Alle Hofer-Wähler sind Nazis? Na servas. Weiß das der Verfassungsschutz? Ach, der ermittelt gegen diese Gfraster vermutlich längst. Wegen NS-Wiederbetätigung. Die 2.124.661 Anzeigen werden halt großteils gegen unbekannt erstattet werden müssen. Schuld ist das Wahlgeheimnis."

    • machmuss verschiebnix
      13. Dezember 2016 19:50

      So viele Nazis, da müssen wir ja froh sein, daß die Linken
      gegen Euthanasie sind . . .

  13. M.S.
    12. Dezember 2016 11:28

    "In dieser Blase gelten mittlerweile sogar die Vergewaltigungen und Morde der orientalisch-afrikanischen Flüchtlingsdarsteller als Bagatelldelikte, die es bei uns eh schon immer gegeben hat, nur die Methoden sind multikulti-gemäß etwas bunter und temperamentvoller geworden: Frauen werden nun auch mit dem Auto durch die Straßen geschleift, Treppen hinunter getreten oder als lebende Fackel verwendet. Alles im grünen Bereich."
    Ein Musterbeispiel dieser Einstellung hörte man kürzlich bei der Vorstellung der Kriminalstatistik durch den Herrn Innenminister. Er stellte fest, dass die Vergewaltigungen um 133% zugenommen haben, das sei schrecklich, aber anderseits solle man dies nicht missinterpretieren!!
    Na fein. Wie werden sich wohl die Opfer solcher Verbrechen fühlen, wenn sie diese Aussage hören. Wie würde der Herr Innenminister eine Vergewaltigung "interpretieren", wenn solch eine ein weibliches Mitglied seiner eigenen Familie betreffen würde?
    Heute steht in der Kronenzeitung, wie der Bundeskanzler mit der FPÖ "fertigwerden" will. Er will sie fordern, statt ausgrenzen. Wie ist das zu verstehen? Soll nun die FPÖ als Oppositionspartei die Arbeiten erledigen, die die Koalition in 10 Jahren nicht geschafft hat. Also eine solche Unverschämtheit muss einem wirklich erst einfallen.
    Diese Koalition beschäftigt sich ständig damit wie man die FPÖ ausschalten kann, anstelle endlich die mindestens dringendsten Probleme der Republik einer Lösung zuzuführen (Bildungsdesaster, Staatsverschuldung, Budgetsanierung, Pensionsreform, Gesundheitswesen, Imigration, u.s.w., u.s.w.). Vielleicht wäre das eine Möglichkeit bei der Bevölkerung wieder Vertrauen zu gewinnen.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 14:15

      Das interessiert die W.... Damen aber nicht. 62% VdB.
      Die halten lieber Armlaengenabstand zum Vergewaltiger und 2000 km zu Hofer.

    • ibn rushd
      12. Dezember 2016 14:23

      Vielleicht ist es die Liebe der Frauen zu den bad guys.

  14. glockenblumen
    12. Dezember 2016 10:35

    Der Titel des Kommentars sagt alles : "das letzte Aufgebot" besser kann man es nicht ausdrücken! Danke Herr Reichel.

    Wie sich die Gutis jetzt echauffieren, weil 46% dieses Wahl-Ergebnis nicht gut finden.

    Doch die degoutanten Beschimpfungen, allen voran eine "Journalistin", auf Hofer-Wähler finden die Wahrheitspropheten (der von Ihnen kreierte Begriff gefällt mir einfach) völlig in Ordnung, genauso wie sie es ok fänden, ihre Antifa marodierend durch die Straßen zu schicken, hätte Herr Hofer die Wahl gewonnen.
    Denn distanziert hat sich noch keiner der Linken von dieser gewalttätigen Truppe.

  15. simplicissimus
    12. Dezember 2016 10:12

    Mir geht es in einer Diskussionsreihe mit einem Edelgutmenschen genauso, wie oben beschrieben. Mit dem Faktum konfrontiert, dass er selbst in fast genau die gleiche hasserfuellte Diktion (die nun bald schon stumpfsinnige Nazikeule) gegenueber einem alten gegen Auslaender boesaertig keppelnden Menschen verfallen ist, wie die "Hassposter", die die Ermordung der jungen Deutschen in Freiburg auch indirect dem gutmenschlichen Verhalten der Eltern anlasten, meint er dass er dies sehr wohl duefte, den er setze sich ja fuer alle guten Dinge ein, die gegen Gewalt, Aggression, Krieg und Unterdrueckung waeren.

    Alle sachlichen Argumente werden weggewischt, es nuetzt nichts, auf oeffentliche Statistiken hinzuweisen, aus denen man die mehrfach hoehere Kriminalitaet der zugewanderten Zuckergoscherln direkt oder indirekt herauslesen kann, als Antwort wird auf Gesetzesverfehlungen von europaeischen Exekutivorganen verwiesen, so als waeren die Polizeiorganisationen in Nordafrika etc frei von solchem Missbrauch, bzw waeren weniger anfaellig dafuer, wobei man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen kann, dass es dort viel schlimmer ist.

    Die linken Gutmenschen sind absolut lernresistent, die wenigen halbehrlichen von ihnen geben zu, dass man sehr wohl einige Probleme und Handlungsfelder sehe, aber, bitteschoen simplicissimus, keinesfalls mit der FPOe.

    Wobei diese Zeitgenossen mit der FPOe-Verhinderung so beschaeftigt sind, dass ihnen keinerlei Zeit bleibt und wohl auch der Wille fehlt, sich mit Problemloesungen auseinanderzusetzen. Wo soll auch ein Wille sein, wenn die FPOe als Hauptproblem angesehen wird?

  16. Freak77
    12. Dezember 2016 10:06

    Mir hat kein "Linker" die Pistole vorgehalten damit ich einen bestimmten Kandidaten wähle. Ich konnte mich frei u. ohne Druck entscheiden. In der Wahlzelle war ich ganz allein und allen anderen Wählern ging es genau so.

    Die gesamte Wahl am 4. Dezember war korrekt, frei, völlig ordentlich und ruhig.

    Dem Wahlvolk wurde die durch Wahlgesetze garantierte freie Wahl gelassen und das Wahlvolk hat am 4. Dezember eindeutig entschieden!!

    Das sollte doch auch ein Herr Werner Reichel akzeptieren und aufhören Spott, Hohn und Hass auf die VdB-Wähler drüber zu gießen.

    Der ganze Artikel sagt ja vom ersten bis zum letzten Buchstaben nichts anderes aus als dass die VdB-Wähler doofe, von den sog. "Mainstreammedien" dummgehaltene Menschen seien.

    Ist so ein Artikel irgendein konstruktiver Beitrag für das Wohl Österreichs? Ein Jammerei-Artikel? Tragt so ein Artikel irgendetwas dazu bei die Nation Österreich zu einen? Den zukünftigen Bundespräsidenten zu verspotten - eine Institution in unserer Republik - was soll denn das für einen Sinn haben?

    Der Herr Reichel sagt dass die sogenannten "Mainstreammedien" (= ein sehr sehr schwammiger Allerweltsbegriff) die Menschen verführen und die Leute daher SEINE Artikel, Bücher usw. lesen sollen.

    Herr Reichel macht somit direkt u. indirekt Werbung für seine eigenen Publikationen auf dass die Leute halt seine Bücher kaufen sollen.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 10:41

      Freak77 etwas weniger substanzloses Blabla und etwas mehr Befassung mit konkreten Inhalten gäbe Ihrem Kommentar Gewicht und Niveau.

      Egal, wie und ob mehrheitlich entschieden wurde, Herr Reichel hat in ueberzeugender Weise die Hintergruende der politischen Misere in Oesterreich geschildert. Und ja, Medien koennen Menschen manipulieren, sonst waere ja die gesamte Werbung fuer irgend etwas herausgeworfenes Geld. Ist es aber bei gut gemachter Werbung nicht.

      Das Problem ist, das Leute wie Sie sich nicht mit den ansteghenden Problemen in ernsthafter Art beschaeftigen moechten. Daher auch meist nur mit emotionalen argumenten kommen.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 10:43

      Wie steht es denn mit

      - den Schulden
      - der Wirtschaft
      - den Arbeitslosen
      - dem Geschlechterkampf Frau-Mann
      - der Geburtenrate
      - dem Bildungsniveau
      - der Kriminalitaet
      - dem durch Sozialausgaben explodierenden Budget

      Macht wohl alles nix, solang man FPOe verhindert.

    • glockenblumen
      12. Dezember 2016 10:59

      @ simplicissimus

      *********************************************

    • haro
      12. Dezember 2016 11:10

      Sehr herzliche Gratulation zu ihrem Wahlsieger ! Ich vergönne Ihnen und allen Gleichgesinnten von ganzem Herzen ein Land ohne Grenzkontrollen und damit eine unbegrenzte Einwanderung und Islamisierung wie es ihr BP vertritt. Leid tut mir nur die anderen. In Wiener Schulen ist Deutsch ohnehin schon mehr Fremd- als Muttersprache und Christen sind in der Minderheit.
      Von Döbling bis ins Kaunertal will man die neue "Kultur" etablieren, Ottakring, Favoriten, Simmering ...allein sind anscheinend zuwenig Warnung. Wer so etwas ideologisch vertritt (aus welchen Gründen immer, Dummheit ist nur ein Grund) der sollte dies auch selber genießen dürfen, zukünftig auch in Spitälern. Ich gönne es ihnen.

    • Corto Maltese
      12. Dezember 2016 12:54

      @Freak 77 Sie haben es sehr schön auf den Punkt gebracht! Natürlich will Herr Reichel wie alle "Mainstreammedien" auch nur etwas verkaufen. Nämlich seine Ansicht der Welt gegen Geld, leider relativ langweilig aufbereitet und sich selber sehr oft wiederholend. Aber alles nicht so wichtig. Wichtig ist hingegen - und da gebe ich Ihnen auch recht - dass sich jetzt alle hinter der Institution Bundespräsident versammeln, der demokratisch gewählt wurde. Wenn dieser Minimalkonsens einmal nicht mehr funktionieren würde, dann haben wir alles verspielt, das Generationen vor uns mühsam aufgebaut wurde.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 14:24

      Wir sind also nicht gerade daran, alles zu verspielen, was Generationen vor uns muehsam aufgebaut wurde, Corto Maltese?
      Die BP Wahl ist akzeptiert oder sehen Sie marodierende braune Banden in den Strassen? Oder Leute mit "Not my President" herumlaufen wie in den USA?
      Es ist ja wohl auch demokratisch sein Enttaeuschung darueber auszudruecken, dass alle wichtigen Positionen links oder schwarz bemannt sind, oder?
      Dass dieser Minimalkonsens des Nichtakzeptierens einer Wahl nicht befolgt wuerde ist leeres Gerede.

      Ich kann mich allerdings erinnern, dass dieser Minimalkonsens einmal gebrochen wurde.
      Erraten, gegen die Schwarzblaue Regierung.

      Linke sind Weltmeister im Messen mit zweierlei Mass.

    • Pennpatrik
      12. Dezember 2016 15:47

      Es ist natürlich legitim, meiner Meinung auch notwendig, auf die Gefahren der derzeitigen Politiklandschaft hinzuweisen. Mir fiele auf Anhieb keine Gesellschaft des realen Sozialismus ein, die nicht Not und Elend hinterlassen hätten.
      Natürlich nach einer kurzen Phase des Aufschwungs, in den die Substanz der "Reichen", der "Vermögenden" des "Mittelstandes" verblasen wurde.
      Ich möchte in einer freien Gesellschaft leben, nachdem sich Freiheit und Gleichheit widersprechen, ist mir eine ungleiche lieber.
      Auch das ist legitim.

    • logiker2
      12. Dezember 2016 16:08

      @haro, ich gönne es den 53% auch von Herzen und viel Spass im EU Bundesland Ösistan.

    • haro
      12. Dezember 2016 19:45

      @Corto Maltese:
      "Wichtig ist hingegen - und da gebe ich Ihnen auch recht - dass sich jetzt alle hinter der Institution Bundespräsident versammeln"
      Keine Sorge , Herr Mitterlehner hat doch schon bekundet, dass es auch bei den nächsten Wahlen gilt, die FPÖ zu verhindern. Jetzt noch Herrn Kern und Herrn Häupl überzeugen und alle geben eine Wahlempfehlung für die Grünen.
      Allerdings haben wir dann wirklich alles verspielt, das Generationen vor uns mühsam aufgebaut haben. Staatsverschuldung, Islamisierung zeigen ohnehin schon jetzt schreckliche Ausmaße.

    • haro
      12. Dezember 2016 20:05

      @logiker2
      Ja, der Vanderbellen sei ihnen vergönnt mitsamt Folgen !
      Besonders auch einer Mitterlehner-ÖVP .

    • Gandalf
      12. Dezember 2016 20:20

      @ Freak76 1/2
      Werden Sie glücklich mit dem ersten linksextremen Staatsoberhaupt in einem ehemals demokratischen westeuropäischen Staat. Ich als patriotischer Österreicher schäme mich, dass eine (wenn auch geringe) Mehrheit meiner Mitbürger so dumm war, diesen Mann zu wählen.

  17. Helmut Oswald
    12. Dezember 2016 09:34

    Nun ja, Fremdbild und Selbstbild im Vergleich zwischen rechts und links dürften einander in dialektischer Weise zu einem Schachbrettmuster ergänzen. Wer bewegt die Figuren geschickter auf diesem Brett, beim Spiel um die Macht? Noch dazu wo die Rechte mit den Leichtfiguren auskommen muß, die Linke aber die Türme der Macht und die Dame auf dem Brett führen ? Bloß die Bauern sterben Ihnen weg ... altersbedingt. Aber macht nix, die importieren sie ja nach ...

    Vergewaltigungen waren schon immer gut, für die Linke. Man denke an die Rote Armee 1945. Befreier sind gekommen. Da sind die linken Weiber immer schon schmähstad gewesen. Auch das mit der Demokrötie - das glauben ja nur rechte (richtige, sich rechtmäßig verhaltende) Menschen - Opa Marx war immer für die Diktatur des Proletariats und echte Sozialdemokraten sind hinderlich bei der Machtausübung. Da die breite Masse der ehemals bürgerlichen, heute linksgrünen bis weihrauchbolschewikerten Döblinger Regimenter ahistorisch und apolitisch aufgewachsen sind - ihre Erziehung wurde den 68er Lehrern und den Schulen mit kommunistischem Geschichtsbild im Lehrplan überlassen, dem keine Bürgerlichen aus Feigheit, Bequemlichkeit und Ignoranz jemals entscheidende Gedankengänge entgegengesetzt haben, sind halt die Meisten jetzt links. Daß der Marsch durch die Institutionen, bei dem sie sich wie Einschleichdiebe verhalten haben, getarnt bis sie an die Hebeln gelangen konnten, ist ja nur eine Methodnfrage. Die kann man, wenn sie erfolgreich ist, übrigens nachahmen. Nur so nebenbei - es wird dann halt schwierig, nicht zu Smeaguld zu werden, um im Erzählgenre des jetzigen Hauptakteurs zu bleiben.

    • machmuss verschiebnix
      12. Dezember 2016 19:08

      Leider spielen auf diesem Schachbrett nur Linke, und solche die
      es aus Macht-Kalkül geworden sind (= ÖVP ).
      Und wie es aussieht, schaffen diese "Gegner" tatsächlich, sich
      einer wie der andere SELBER Schachmatt zu setzen .

      Naja, da soll noch einer sagen, da wäre kein Intellekt am werken :))

  18. Herby
    12. Dezember 2016 07:39

    Ein "popeliges" Land -

    Kann mir irgendwer helfen was das heißen soll?

    Und was ist dann ein "unpopeliges" Land - ich kenne mich nicht mehr aus.

    Ich bin kein Intellektueller aus so einem Großstadtmilieu, ich gehöre auch nicht zur Hautevolee - sondern bin ein ganz einfacher Bürger vom Dorf.

    Bitte um Hilfe beim Übersetzen.

    • Erich Bauer
    • Herby
      12. Dezember 2016 09:24

      Danke Erich Bauer:

      popelig: Adjektiv - 1. (im Hinblick auf Wert, Qualität) …2. ganz gewöhnlich, keiner besonderen Aufmerksamkeit …3. kleinlich, knauserig, geizig

      Der "Rechtsausleger" & unerschütterliche Jäger der linken Medien Werner Reichel - interessant was er für eine Einstellung gegenüber Österreich hat.

    • simplicissimus
      12. Dezember 2016 10:21

      Kommen Sie doch einfach in eine Wiener Grundschule und lernen Sie dort Deutsch, Herby, ihrem popeligen Wissen wird da sicher geholfen werden. :-)

  19. FranzAnton
    12. Dezember 2016 04:51

    Fatal erscheint mir, daß es den Pseudo - Gutmenschen gelingen könnte, uns in den umfassenden Ruin sämtlicher Lebensbereiche hineinzutreiben, ehe der Bevölkerungsmehrheit deren manipulatives Verhalten deutlich genug bewußt wird.

    Besten Dank jedenfalls, Herr Reichel, für Ihren erhellenden Artikel.
    Bedauerlicher Weise kann ich noch keine Organisation erkennen, welche die von Ihnen dargelegten Widersinnigkeiten effizient zu konterkarieren in der Lage wäre.

    Zwar hätte etwa "CitizenGo" die Potenz hiezu (weltweit über 5 Millionen CitizenGOer ), aber es bedürfte zumindest der Zusammenarbeit einiger Veränderungsbestrebten, um dort eine eigene Petition zu erstellen und zu bewerben.





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