Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Sechs Lehren einer Pleite drucken

Lesezeit: 2:30

Erstaunlich leise ist jetzt die Hypo/Heta-Affäre endentsorgt worden, die für mehrere Staatskrisen gesorgt hatte. Die Gläubiger haben das letzte Angebot von Kärnten und Finanzminister mit großer Mehrheit angenommen. Die Steuerzahler bluten wie ein geschlachtetes Schwein. Und der anfangs von so vielen Schlagzeilen begleitete Untersuchungsausschuss ist kraftlos verschieden.

Die politische Zitrone ist ausgepresst und wird nun achtlos weggeworfen. Keinem der heutigen Akteure konnte konkrete Schuld nachgewiesen werden, auch keine Fahrlässigkeit. Daraufhin verloren Medien und Politik das Interesse. Umso wichtiger wären die wirtschaftlichen Lehren aus der gesamten Tragödie – nur die interessieren offensichtlich niemanden. Leider.

  • Das Positive zuerst: Alle juristischen Tricks der Politik haben letztlich die Tatsache nicht aushebeln können, dass eine Haftung eine Haftung ist. Auch wenn sie „nur“ die eines Bundeslandes ist. Die Behauptungen, warum diese Haftungen unwirksam seien, waren zwar erschreckend, sind aber am Ende von der Politik selbst gekübelt worden. Finanzminister und Land haben Schritt für Schritt die Versuche wieder zurücknehmen müssen, jene Menschen, die mündelsichere(!) Anleihen in der Hand hatten, mit einem Butterbrot abzuspeisen. Das ist überaus positiv.
  • Zweitens: Die Lage der Gläubiger wäre deutlich schlechter gewesen, wenn nicht die Befassung ausländischer Gerichte gedroht hätte (was übrigens auch die Abneigung chauvinistischer Politiker gegen Ceta und TTIP erklärt, weil sie spüren, dass unabhängige internationale Schiedsgerichte nicht mehr ihrer Willkür zugänglich sind).
  • Drittens: Gläubiger sind in solchen Situationen gut beraten, wenn sie sich zusammenschließen, um sich zu wehren.

Alle weiteren Lehren sollte sich aber die österreichische Politik selbst zu Herzen nehmen.

  • Viertens: Sämtliche direkten oder indirekten Haftungen von Bundesländern, Gemeinden, Sozialversicherungen und Betrieben mit einer Beteiligung der öffentlichen Hand müssen endlich total und sofort offengelegt werden. Auch wenn das für die Politik sehr schmerzhaft wird. Aber es ist wirklich ein Skandal, dass Steuerzahler, Sparer, selbst Verkäufer in Eissalons vom Staat zu totaler Transparenz gezwungen sind, der Staat aber selbst weiterhin hemmungslos trickst.
  • Fünftens: Ebenso müsste dringend die Summe aller Haftungen (etwa) eines Bundeslandes samt seinen Betrieben und klassischen Schulden streng limitiert werden. Es war ja nur noch absurd, dass Kärnten für seine Bank heimlich Haftungen im mehr als zehnfachen Ausmaß des gesamten Landesbudgets eingegangen ist.
  • Und sechstens: Spätestens seit der Kärntner Hypo muss, müsste klar sein, dass keine staatliche Institution privatwirtschaftliche Betriebe besitzen sollte. Denn irgendwann endet es fast immer katastrophal, wenn die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten hinter die (partei)politischen zurücktreten. Und das passiert dort letztlich immer.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 08:34

    Den Kern der Sache will niemand anrühren: Die Mitarbeiter. Genau deshalb wurde weder in der 'unabhängigen' Kommission noch im Parlament genauer nachgebohrt.

    Niemand kann mir erzählen, daß es eine Weisung gab illegal zu arbeiten, verbunden mit der Omerta. Im Gegenteil, auch in der HAA gab es Vier-Augen-Prinzip, Compliance-Manager, Controller, Revisoren, externe Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsräte, gleich zwei staatliche Prüfstellen …

    Und keinem dieser Mitarbeiter/Beamten ist etwas aufgefallen? Die haben alle ihre (hohen!) Gehälter bekommen und da wird nichts zurückgefordert? Rein rechtlich betrachtet haben sich da viele schuldig gemacht und sei es durch grobe Fahrlässigkeit.

    Warum passiert nichts? Weil es sich um lauter Akademiker handelt! Die HAA hatte natürlich ein grobes Problem genügend erfahrenes Personal zu bekommen. Also hat man massenweise UNI-Absolventen eingestellt. Und schon schließt sich der Kreis, die Politik schenkt den Menschen einfach zu erlangende Abschlüsse, die mit keiner Haftung verbunden sind, aber gut bezahlten Jobs, im Gegenzug wählen diese 'Akademiker' (und vor allem ihre Eltern) die jetzt Herrschenden.

    Also FPÖ, denkt einmal wer immer gegen euch protestiert und wer diesem Land Unsummen kostet. Ein Ende der Umsonst-Studien dürfte dann wohl im Programm ganz vorne auftauchen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 07:43

    Ja aber was ist denn nun mit Pepi Pröll, Schieder, Novotny und Konsorten die die Pleite-Bank zurück gekauft haben, ist das völlig egal ?

  3. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 16:01

    Ein Leser hat vor über 1 Jahr zu dem Thema Hypo und Haider etwas geschrieben, das nicht übersehen werden sollte:

    Antwort von Wunderkind am 09.06.2015 09:42
    FPÖ und Hypo
    das ist wohl das einzige Thema was immer wieder von den LINKEN herangezogen wird.

    Gerne entkräfte ich diese Vorwürfe nochmals:
    1) BZÖ Haider hatte nie die Mehrheiten im Kärntner Landtag und konnte somit ohne die Stimmen der anderen Parteien NIEMALS etwas beschließen!

    2) Über einen verstorbenen lässt sich leicht schimpfen

    3) Grüne, SPÖ als auch ÖVP waren damals ebenfalls DAFÜR

    4) Die FPÖ hat von Anfang an um eine transparente Lösung gebeten und den U-Ausschuss von Anfang an unterstützt und gefordert um die politische Verantwortung dbzgl. zu klären

    5) Sitz als Einziger ein ÖVP Landesrat (Martinz) im Gefängnis!

    6) War es der ÖVP - Pröll der die marode Bank von den Bayern zurück gekauft hat!

    7) Gemäß Rechnungshofbericht hat das Land Stmk (ÖVP/SPÖ) und Wien (SPÖ Häupl) mehr an Landeshaftungen als Kärnten

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 09:02

    Das der Untersuchungsausschuss keine Schuldigen Politiker zu Tage fördert, war doch vorauszusehen. Die Schuldigen sind bestens versorgt und erfreuen sich an ihren Versorgungsposten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 10:28

    Die Politik hat am Markt nichts verloren und daher darf es auch keine Bankenrettungen geben.

    Haftungen müssen tatsächlich limitiert werden und zwar maximal mit dem halben Landesbudget maximal für die Summe aller Haftungen.

    Die Bundesländer gehören in die Steuerverantwortung genommen und im Gegenzug sollen sie sich ihre Steuern selbst einheben und damit ihr Bundesland gestalten, sie sind der Bevölkerung des Bundeslandes verantwortlich.

    Jawohl man muss sich zusammentun und die ganze Sippe zur Verantwortung ziehen und die FPÖ in die Verfassungsmehrheit wählen und mit denen die direkte Demokratie einführen.

    Es hat endlich zu geschehen, was das Volk will und nicht ein paar 'elitäre' Stümper.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    3x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2016 17:41

    Es passiert prinzipiell, daß
    » ... die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten hinter die (partei)politischen zurücktreten. «

    Es gibt kaum noch eine Nische, in die sich "der Staat" (= die Parteipolitik)
    nicht einmischt. Sogar der Wähler Willen bleibt nich frei vom prägenden
    und (fast immer) schädlichen Einfluß einer Politik, deren Wille mit
    unbeschränkter Priorität und unbekleckt vom Gesetz dem Machterhalt fröhnt.

    Daß dies so sein darf, hat nicht der demokratische Souverän beschlossen,
    sondern die mafiosen Seilschaften jener Politik, die zwar immer wieder
    den Wert der Demokratie beschwört, dabei aber niemals dazu sagt, was denn
    daran für die Politik so wertvoll ist:

    Es gibt keinerlei Korrektiv zu diversen Auswüchsen des politischen Irrsinns

    Früher gab es die "vierte Macht", die wurde aber leider abhängig von
    der Droge "Mammon" und "fünfte Macht" ist keine in Sicht. Außerdem, wer
    sollte soviele Drogenabhängige bezahlen können ? [ätz]

    Es wäre selbstverständlich der wichtigste Grund pro TTIP,
    »... dass unabhängige internationale Schiedsgerichte nicht mehr ihrer Willkür zugänglich sind ... « ,
    doch leider gibt es keine internationalen Schiedsgerichte, denn
    entweder sind das US-Schiedsgerichte (egal auf welchem Standort am Globus),
    oder sie würden von den USA nicht als solche anerkannt werden ! ! ! !

    Wo auf der Welt gibt es ein Land, das noch nie in irgendeiner Form
    der US-Willkür ausgeliefert war ?@!

    Ein Korrektiv zu unserem mafiosen Parteien-Moloch wäre immens wichtig,
    wird sich aber leider vor der Staats-Pleite noch nicht einrichten lassen.

alle Kommentare drucken

  1. Torres (kein Partner)
    16. Oktober 2016 10:58

    Dei HAA-Affäre hat auch einen für die links-grünen Willkommensklatscher angenehmen Nebeneffekt: Immer wenn jemand (vor allem von der FPÖ) die 2 Mrd. anspricht, die der Staat für die sogenannten Flüchtlinge hinauswirft, wird sofort auf den mehrfach höheren Betrag hingewiesen, den uns die HAA (natürlich aus alleiniger Schuld der Haider-FPÖ) kostet.

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. Oktober 2016 14:11

      Ja, so ist es. Wobei aber diese Reaktionsweise nur für solche Leute naheliegend ist, die infolge ihrer unreflektierten Anhängerschaft gegenüber der Ideologie des Einheitswelt-Einheitsmensch-Totalitarismus (egal, ob sozialistischer, christlicher oder islamischer Prägung) ihren Verstand gegen einen Wahn ausgetauscht haben. (Manche haben sich bekanntlich sogar eine Geisteskrankheit ideologisch angezüchtet, die sie dazu bereit macht, für ihre "globale Menschenliebe" bis hin zum kollektiven Selbstmord zumindest ihrer Sozialsysteme zu gehen.) Denn normal wäre diese Schlussfolgerung: "Da wir schon zu viele Ganoven und Schmarotzer im Land haben, dürfen nicht auch noch solche Ausländer hinzukommen!"

  2. Anmerkung (kein Partner)
    16. Oktober 2016 01:16

    Bewährt hat sich in diesem Untersuchungsausschuss vor allem Nationalratspräsidentin Bures. Sie hat die neue Bestimmung über die Leitung solcher Ausschüsse in einem Höchstmaß erfüllt, war weitestgehend selbst anwesend und wurde nur selten von Präsident Kopf oder Präsident Hofer vertreten. Das ist wohl einer der Gründe dafür, dass ihre Tätigkeit auch von der FPÖ ausdrücklich gelobt worden ist.

    Hält man sich außerdem am Beispiel ihrer Aussage über die mangelnde Befähigung des Herrn Kern zum Bundeskanzler ihr gutes Urteilsvermögen vor Augen, dann wird klar, dass derzeit die höchste Position einer Frau in der Politik, verglichen mit Deutschland und den USA, nur in Österreich gut besetzt ist.

    • Shalom (kein Partner)
      16. Oktober 2016 08:07

      Bures dankte Faymann für sein Krisenmanagement.
      Die Faymann-Vertraute Doris Bures, NatPräs u. SPÖ-Vizevorsitzende, dankt dem zurückgetretenen Kanzler für sein Krisenmanagement.
      "Werner Faymann hat Österreich mit sicherer Hand durch eine der schwersten Zeiten der Zweiten Republik geführt", sagte Bures.

      Doris Bures mag den letztlich sinnlosen, da ohne politische Konsequenzen gebliebenen Untersuchungsausschuß (haben wohl alle erwartet!) gut über die Runden gebracht haben. Das war´s dann aber auch schon...

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. Oktober 2016 13:12

      Sie haben selbstverständlich recht, wenn Sie damit sagen wollen, dass auch Frau Bures nicht perfekt ist. Allerdings ist gerade der von Ihnen angesprochene Punkt dazu geeignet, eine weitere "gute Seite" an ihr zu betonen, nämlich ihre Loyalität, die sie auch dann zeigt, wenn sie sich davon keinen Vorteil für sich erwarten kann. Wobei diese Loyalität aber nicht auf billige Parteiräson zurückzuführen ist, wie sich ebenfalls im U-Ausschuss zeigte, als sie z. B. den Herrn Krainer in die Schranken wies. Und was die derzeit größte Bedrohung für Österreich betrifft, lässt sich ihr Standpunkt z. B. in den "Oberösterr. Nachrichten" v. 16.9.2016 nachlesen: "Flüchtlinge: Bures verteidigt die Obergrenze"

    • Shalom (kein Partner)
      16. Oktober 2016 17:28

      Anmerkung, wissen Sie, was in der SPÖ mit einem "Abweichler" passiert? Er wird entsorgt (s. Gusenbauer, Faymann etc. etc.). Und die Dame Bures? Wenn überhaupt, dann ist sie zweckloyal. Und ihr Blüschen wird ihr allemal näher sein, als ihr Rock. Also, bitte, etwas weniger Gutgläubigkeit, sondern mehr politische Realität zeigen...

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. Oktober 2016 18:32

      Ja, auch damit haben Sie sicherlich recht, dass unliebsam gewordene Elemente in sozialistischen Parteien liquidiert werden. Genau das dürfte nach der nächsten Wahl auch Frau Bures bevorstehen (ihr Amt betreffend).

      Bei Faymanns Abtritt hätten SPÖ-Apparatschiks wohl auch gerne seine Entourage aus dem Weg geräumt. Aber leider, die Realität: Nationalratspräsidenten "bleiben im Amte, bis der neugewählte Nationalrat die Präsidenten und den Hauptausschuß neu gewählt hat" (§ 6 Geschäftsordnung).

      Wo ist das Blüschen näher als der Rock? Meinen Sie den Kopf? Übrigens auch fast schon auffällig unter SPÖ-Funktionärinnen, dass Frau Bures nicht nur Hosen, sondern auch Röcke trägt.

  3. machmuss verschiebnix
    14. Oktober 2016 17:41

    Es passiert prinzipiell, daß
    » ... die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten hinter die (partei)politischen zurücktreten. «

    Es gibt kaum noch eine Nische, in die sich "der Staat" (= die Parteipolitik)
    nicht einmischt. Sogar der Wähler Willen bleibt nich frei vom prägenden
    und (fast immer) schädlichen Einfluß einer Politik, deren Wille mit
    unbeschränkter Priorität und unbekleckt vom Gesetz dem Machterhalt fröhnt.

    Daß dies so sein darf, hat nicht der demokratische Souverän beschlossen,
    sondern die mafiosen Seilschaften jener Politik, die zwar immer wieder
    den Wert der Demokratie beschwört, dabei aber niemals dazu sagt, was denn
    daran für die Politik so wertvoll ist:

    Es gibt keinerlei Korrektiv zu diversen Auswüchsen des politischen Irrsinns

    Früher gab es die "vierte Macht", die wurde aber leider abhängig von
    der Droge "Mammon" und "fünfte Macht" ist keine in Sicht. Außerdem, wer
    sollte soviele Drogenabhängige bezahlen können ? [ätz]

    Es wäre selbstverständlich der wichtigste Grund pro TTIP,
    »... dass unabhängige internationale Schiedsgerichte nicht mehr ihrer Willkür zugänglich sind ... « ,
    doch leider gibt es keine internationalen Schiedsgerichte, denn
    entweder sind das US-Schiedsgerichte (egal auf welchem Standort am Globus),
    oder sie würden von den USA nicht als solche anerkannt werden ! ! ! !

    Wo auf der Welt gibt es ein Land, das noch nie in irgendeiner Form
    der US-Willkür ausgeliefert war ?@!

    Ein Korrektiv zu unserem mafiosen Parteien-Moloch wäre immens wichtig,
    wird sich aber leider vor der Staats-Pleite noch nicht einrichten lassen.

  4. Konrad Loräntz
    14. Oktober 2016 16:01

    Ein Leser hat vor über 1 Jahr zu dem Thema Hypo und Haider etwas geschrieben, das nicht übersehen werden sollte:

    Antwort von Wunderkind am 09.06.2015 09:42
    FPÖ und Hypo
    das ist wohl das einzige Thema was immer wieder von den LINKEN herangezogen wird.

    Gerne entkräfte ich diese Vorwürfe nochmals:
    1) BZÖ Haider hatte nie die Mehrheiten im Kärntner Landtag und konnte somit ohne die Stimmen der anderen Parteien NIEMALS etwas beschließen!

    2) Über einen verstorbenen lässt sich leicht schimpfen

    3) Grüne, SPÖ als auch ÖVP waren damals ebenfalls DAFÜR

    4) Die FPÖ hat von Anfang an um eine transparente Lösung gebeten und den U-Ausschuss von Anfang an unterstützt und gefordert um die politische Verantwortung dbzgl. zu klären

    5) Sitz als Einziger ein ÖVP Landesrat (Martinz) im Gefängnis!

    6) War es der ÖVP - Pröll der die marode Bank von den Bayern zurück gekauft hat!

    7) Gemäß Rechnungshofbericht hat das Land Stmk (ÖVP/SPÖ) und Wien (SPÖ Häupl) mehr an Landeshaftungen als Kärnten

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2016 18:10

      Es gab damals, vor jener Wahl die Haider nicht mehr erlebte, einen
      runden Tisch im ORF (ich glaube es war der Wahlkampf-Auftakt) ,
      das Besondere daran war aber doppelt:
      erstens gab sich Haider seriös und staatstragend ,
      zweitens verhielten sich die anderen Politiker ihm gegenüber
      erstaunlich neutral - geradzu fair.

      Das kam für mich absolut unerwartet und ich verstand nicht, was
      da wohl im Hintergrund passiert sein mochte ?

      Erst im Zuge der Causa Hypo fiel bei mir der Groschen, als nämlich
      klar wurde, daß Haider niemals allein über sowas bestimmen konnte,
      da brauchte ich nur noch eins und eins zu schaffen:
      1 Haider wußte Alles
      +
      1 Haider war manns genug, die Politmafia zu erpressen

    • otti
      14. Oktober 2016 19:23

      zu 7. eine ergänzung:
      schieder und faymann (schreibt man den jetzt mit y oder mit i ?) waren mit von der partie.

      3 weise (oder schreibt man waise) aus dem morgenland eben.
      g e n a u s o ! kauft und verkauft man firmen !

    • otti
      14. Oktober 2016 19:24

      tschuldigung: gehört natürlich zu 6.

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2016 19:34

      =
      2 nämlich, ein felsenfestes Motiv dafür, tödlich verunglückt zu werden.

  5. Leopold Franz
    • carambolage
      14. Oktober 2016 15:36

      Heldenhaft - und das meine ich ganz ehrlich - wenn Sie sich das wirklich antun.
      Genau solche Menschen bräuchte dieses Land viel mehr.
      Vielleicht finden Sie etwas für uns Berichtenswertes.
      Z.B. ob nicht alle Parteien hier mitgemacht haben und nicht nur die Haider-Landes-FPÖ, wie uns die Medien immer gerne einreden wollen.

  6. Josef Maierhofer
    14. Oktober 2016 10:28

    Die Politik hat am Markt nichts verloren und daher darf es auch keine Bankenrettungen geben.

    Haftungen müssen tatsächlich limitiert werden und zwar maximal mit dem halben Landesbudget maximal für die Summe aller Haftungen.

    Die Bundesländer gehören in die Steuerverantwortung genommen und im Gegenzug sollen sie sich ihre Steuern selbst einheben und damit ihr Bundesland gestalten, sie sind der Bevölkerung des Bundeslandes verantwortlich.

    Jawohl man muss sich zusammentun und die ganze Sippe zur Verantwortung ziehen und die FPÖ in die Verfassungsmehrheit wählen und mit denen die direkte Demokratie einführen.

    Es hat endlich zu geschehen, was das Volk will und nicht ein paar 'elitäre' Stümper.

  7. Bob
    14. Oktober 2016 09:02

    Das der Untersuchungsausschuss keine Schuldigen Politiker zu Tage fördert, war doch vorauszusehen. Die Schuldigen sind bestens versorgt und erfreuen sich an ihren Versorgungsposten.

  8. dssm
    14. Oktober 2016 08:34

    Den Kern der Sache will niemand anrühren: Die Mitarbeiter. Genau deshalb wurde weder in der 'unabhängigen' Kommission noch im Parlament genauer nachgebohrt.

    Niemand kann mir erzählen, daß es eine Weisung gab illegal zu arbeiten, verbunden mit der Omerta. Im Gegenteil, auch in der HAA gab es Vier-Augen-Prinzip, Compliance-Manager, Controller, Revisoren, externe Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsräte, gleich zwei staatliche Prüfstellen …

    Und keinem dieser Mitarbeiter/Beamten ist etwas aufgefallen? Die haben alle ihre (hohen!) Gehälter bekommen und da wird nichts zurückgefordert? Rein rechtlich betrachtet haben sich da viele schuldig gemacht und sei es durch grobe Fahrlässigkeit.

    Warum passiert nichts? Weil es sich um lauter Akademiker handelt! Die HAA hatte natürlich ein grobes Problem genügend erfahrenes Personal zu bekommen. Also hat man massenweise UNI-Absolventen eingestellt. Und schon schließt sich der Kreis, die Politik schenkt den Menschen einfach zu erlangende Abschlüsse, die mit keiner Haftung verbunden sind, aber gut bezahlten Jobs, im Gegenzug wählen diese 'Akademiker' (und vor allem ihre Eltern) die jetzt Herrschenden.

    Also FPÖ, denkt einmal wer immer gegen euch protestiert und wer diesem Land Unsummen kostet. Ein Ende der Umsonst-Studien dürfte dann wohl im Programm ganz vorne auftauchen.

  9. Abaelaard
    14. Oktober 2016 07:43

    Ja aber was ist denn nun mit Pepi Pröll, Schieder, Novotny und Konsorten die die Pleite-Bank zurück gekauft haben, ist das völlig egal ?

    • Nestor 1937
      14. Oktober 2016 09:09

      Es sollten
      Pepi Pröll aus dem Polit- und Wirtschaftsleben ausscheiden
      Schieder sein Nationalratsmandat zurücklegen und
      Novotny endlich in Pension gehen!

    • Pennpatrik
      14. Oktober 2016 11:23

      Landeshauptmann Kaiser lässt sich derzeit auch als "Retter" feiern.
      Nirgends steht, dass er in dem Personenkreis war, die persönlich diesen Haftungen zugestimmt haben (Haider hatte allein dafür keine Mehrheit).

    • Bob
      14. Oktober 2016 13:32

      Nestor 1937
      Die oben genannten sollten sich im 2Landl eine Zelle teilen.

    • Shalom (kein Partner)
      16. Oktober 2016 07:54

      Abaelaard, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Und auf die ÖVP-Lichtgestalt Mag. Dr. Maria Theresia Fekter ("Shortly, without von delay") sollte hier auch nicht vergessen werden. Was aber ebenfalls schon wieder wurscht ist...





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden