Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Schwein sein schadet nicht drucken

Lesezeit: 7:30

Donald Trump ist ein Schwein, denkt wie ein Schwein und redet wie ein Schwein. Vor allem wenn es um Frauen geht. Das machen alte Äußerungen des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten – wieder einmal – deutlich. Auch wenn sie merkwürdigerweise erst nach zehn Jahren an die Öffentlichkeit gespielt werden. Eine ganz andere Frage ist freilich, wie sich das auf den Wahlkampf auswirkt, wie die Amerikaner jenseits der politmedialen Szene darüber denken, ob die Political-Correctness-Gouvernanten nicht wieder einmal überreagieren und ob sich Trump in seinem Frauenbild überhaupt von einigen der bisherigen Präsidenten unterscheidet. Zumindest in zwei Dimensionen nützt die nun aufgeflammte Affäre nämlich Trump sogar und lenkt von seinen wirklichen Defiziten ab.

Zuvor die Fakten, die die Medien Amerikas und der restlichen Welt bewegen: Der republikanische Kandidat hat in einem heimlich mitgeschnittenen Gespräch sehr verächtlich über Frauen und deren angebliche erotische Verfügbarkeit geredet. Er hat dabei auch seine (wohl in vielen Männern steckenden) Phantasien geoutet, unwiderstehlich auf Frauen zu wirken. Aber vielleicht sind solche Superpromis, wie Trump ja schon damals einer war, das ja tatsächlich. Zahllose Vorfälle beispielsweise rund um Popkonzerte scheinen das zu bestätigen.

Trump jedenfalls wörtlich in einem Privatgespräch, das ohne sein Wissen 2005 aufgezeichnet wurde: „Wenn du ein Star bist, dann lassen sie dich ran.“ Er empfahl, Frauen zwischen den Beinen zu packen. „Du kannst alles machen.“

Trump ist damit als sehr gewöhnlicher Typ geoutet. Nur: „Gewöhnlich“ hat durchaus zwei Bedeutungen. Einerseits heißt das, er steht vor den Wählern nun als ziemlich mieser Mensch da; andererseits aber auch als ganz gewöhnlicher, als normaler Mann so wie alle jene, die man täglich in U-Bahn oder Supermarkt sieht. Trump ist etwas, was viele Männer im Grunde selber gerne wären. Er ist wohl auch das, was so manche Frau in ihrem eigenen Partner vermutet.

Ich hege jedenfalls die starke Vermutung, dass diese Affäre Trump nicht wirklich Stimmen kosten wird. Der fast geschlossene Aufschrei der polit-medialen Klasse „Jetzt ist Trump endgültig erledigt“ dürfte wohl zur fünfzigsten enttäuschten Hoffnung in diesem Wahlkampf mutieren, dass der in ihren Augen so grausliche Außenseiter nun endgültig entzaubert wäre.

Diese Vermutung gründet sich auch darauf, dass jene zwei amerikanischen Nachkriegspräsidenten, die als manische Womanizer entlarvt worden sind, die die eheliche Treue bestenfalls für einen Wahlkampfschmäh gehalten haben, nach ihrer Enttarnung noch populärer als zuvor gewesen sind. John F. Kennedy und Bill Clinton sind das bis heute, also bis ins Zeitalter der öffentlichen Dominanz eines puritanischen Radikalfeminismus. Die zwei sind ja hinter Ronald Reagan (einem zumindest dem äußeren Anschein nach biederen Familienmenschen) die beliebtesten Präsidenten seit 1945.

Auch ein anderer Vergleich, wenn auch mit einer anderen Kultur, stimmt mehr als nachdenklich, ob Trump wegen solcher Äußerungen wirklich dramatisch Popularität verliert: Der neue philippinische Präsident Duterte verletzt bei jedem seiner Auftritte noch viel brutaler als Trump jede Form von Anstand, Benehmen und Korrektheit. Er beschimpft den Papst (in einem erzkatholischen Land!) als „Hurensohn“. Er verlangt offen die gesetzwidrige Ermordung aller Drogendealer ohne jeden Prozess. Und er hat trotz seiner – vorsichtig ausgedrückt – unkonventionellen Exzentrik derzeit Popularitätswerte von über 76 Prozent. Oder vielleicht gerade wegen dieser.

Auch Wladimir Putin ist nicht trotz, sondern wegen seiner Selbstinszenierung als hemmungsloser Macho, Nationalist und Militarist extrem populär bei den Russen. Ihm hat zumindest vorerst auch der wirtschaftliche Niedergang während der letzten Jahre nichts anhaben können.

In vielerlei Hinsicht war einst auch der lange Erfolg von Silvio Berlusconi so zu erklären.

Ich selbst empfinde zwar für keines der genannten Exempel Sympathien, sehe aber eindeutig eine erstaunliche Sehnsucht der Menschen nach solchen Typen. Diese werden von vielen Bürgern offensichtlich als authentisch empfunden. Und als menschlicher Gegensatz zu künstlichen Kreaturen aus dem Setzkasten der Spin-Doctoren, die angestrebert und künstlich wirken, die immer ganz politisch-korrekt aufzutreten und jeden Fehler zu vermeiden suchen – die aber damit am Ende als persönlichkeitsarme und unsympathische Kreaturen einer blutleeren Elite dastehen, denen deshalb viele Menschen auch die Führungsfähigkeit absprechen. Wie eben Hillary Clinton.

Persönlichkeiten, die das Beste aus beiden Welten zu verbinden vermögen, sind in der Politik rar geworden. Anständige, kluge, sachkundige Politiker, die doch zugleich als lebendige Menschen und echte Persönlichkeiten überzeugen – nach so etwas muss man heute wohl vergeblich suchen. Wahrscheinlich ist es in der Zeit der elektronischen und medialen Durchdringung aller Lebenssphären nahezu unmöglich geworden, alles gleichzeitig zu sein.

Noch ein zweiter Faktor dieser Affäre dürfte Trump möglicherweise eher nutzen als schaden: Er hat sich zum ersten Mal voll entschuldigt und einen Fehler zugegeben. Er hat damit unbeabsichtigt das eher schädliche Image abgeschüttelt, dass er sich für einen fehlerfreien Übermenschen zu halten scheint.

Überdies treffen Reue und Besserungsversprechen gerade im stark christlich geprägten Teil der USA, wo man an sich Trumps ordinäre Haltung gegenüber Frauen zutiefst ablehnt, auf eine zentrale Grundhaltung: Wer bereut, dem wird vergeben. Viele Christen wissen im Gegensatz zu den Medien, dass Menschen und natürlich auch Politiker Sünder sind. Wichtig ist nur die Reue.

Außerdem haben es auch viele Menschen zunehmend satt, dass ständig mit zum Teil uralten Aussagen, mit heimlichen Aufnahmen und mit Enthüllung privater Mails Attacken auf den Charakter eines Politikers geritten werden. Und das wird ja dauernd bei allen Kandidaten versucht, zumindest in Wahlkampfzeiten.

So sind ja auf der anderen Seite des US-Wahlkampfs die Russen derzeit intensiv unterwegs, um Hillary Clinton mit gehackten oder abgehörten Informationen zu schaden. Dabei wird jetzt spannenderweise auch Julian Assange (Wikileaks) aktiv in die Schlacht geschickt, obwohl dieser bisher ein Hero der Linken gewesen ist, der bisher den Eindruck zu vermeiden versucht hat, nicht längst schon ein williges Instrument Moskaus zu sein.

Assange verbreitet nun, dass Hillary mit einem Sponsor des „Islamischen Staats“ Vereinbarungen getroffen habe. Und dass ausgerechnet der steinzeitliche Gottesstaat Saudi-Arabien der größte Geldgeber der – übrigens auch vom rotgrünen Wien unterstützten – Clinton-Foundation sei (die sich vor allem dem Kampf gegen Aids, aber auch der Schwulenpropaganda widmet). Von ihm (oder Moskau) hinausgespielte Clinton-Reden zeigen auch, dass Hillary im Gegensatz zu ihrem jetzigen Linkskurs einst sehr wirtschaftsorientiert gewesen ist.

Es gibt überdies zumindest Gerüchte, dass man sich einst sogar über Spenden an jene Stiftung Bill Clintons einen Termin bei der damaligen Außenministerin Hillary erkaufen hat können. Was – wenn bewiesen – Korruption in Reinkultur wäre, die das schweinische Gerede von Trump noch weit übertreffen würde, schon deshalb weil Korruption strafbar ist.

Es wird also bis zu den US-Wahlen mit Sicherheit noch viel Schmutzwäsche an die Öffentlichkeit kommen. Es wird also mit Sicherheit noch grauslicher werden.

Umso wichtiger wäre es, hinter den diversen Schmutzkampagnen die politischen Positionen der beiden Kandidaten zu den wirklichen Problemen zu suchen. Eigentlich sollte es ja nur um diese gehen. Ein solcher Blick ernüchtert freilich gewaltig, auf beiden Seiten. Denn man greift da wie dort weitgehend ins Leere.

Trump kann zu keinem der Themen, zu denen er seine diversen politischen Sager geliefert hat, eine ausgegorene Strategie liefern. Man kann bei ihm also lediglich hoffen, dass im Falle einer Präsidentenkür wenigstens qualifizierte Berater und Minister an seiner Seite stehen werden. Denn von Trump selber kommen über Kritik an der bisherigen Politik hinaus Null konkrete politische Aussagen. Dass Trump energischer gegen illegale Migration und Islam auftreten will, ist ja noch kein echtes Programm. Und alle zu beschimpfen ist das noch viel weniger.

Bei Hillary gib es zwar eine Fülle solcher Inhalte. Außenpolitisch kommt bei ihr zweifellos mehr Vertrauen auf, insbesondere auch deshalb, weil sie nicht Trumps Weg in den Isolationismus und in die Verabschiedung aus Europa gehen will. Dafür hat sie wirtschafts- und sozialpolitisch zuletzt einen katastrophalen Weg genommen. Eine drastische Erhöhung der Mindestgehälter mag ihr zwar am Wahltag helfen, kann aber nur die Arbeitslosigkeit in die Höhe treiben.

Besonders schockierend ist, dass ausgerechnet der linksradikale Ökonom Joseph Stiglitz ihr Wirtschaftsberater geworden ist. Dabei müsste dieser Mann eigentlich schon allein auf Grund seiner einstigen massiven Unterstützung für den Sozialismus Venezuelas, der das Land in große wirtschaftliche und soziale Not geführt hat, für alle Zeiten als ernstzunehmender Ökonom diskreditiert sein. Das ist aber offenbar keineswegs der Fall, wie auch sein gemeinsamer Auftritt mit dem Österreicher Christian Kern zeigt. Je absurder, je massiver gescheitert, umso populärer ist man offensichtlich bei der Linken.

Aber über Inhalt wird ja in diesem Wahlkampf so gut wie gar nicht geredet. Da scheint nur zu interessieren, wie grauslich Trump vor zehn Jahren in einem Privatgespräch über Frauen geredet hat, oder wie schmutzig sich Bill Clinton sexuell im Weißen Haus verhalten hat.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 03:47

    Einst stieg das Volkseinkommsn mit dem BIP. Seit eingen Jahren steigt das BIP und der Median zeigt, daß das Volkseinkommens fällt. Das macht es Putin leicht die Sanktionen zu überstehen und die russische Wirtschaft zu reformieren.
    Am Tag der Veröffentlichungen von Wiki Leaks bekommen wir einen Artikel zu Ablenkung serviert, in dem Schwein gar nicht oft genug vorkommen kann. Für mich sind die Bemerkungen von FRAU HILLARY zur Pfählung von Gaddafi weit schlimmer. Ein Video gibt es dazu im Internet. Pfui!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorInfophil
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 09:47

    In den Jahren der Berlusconi Regierungszeit war ich beruflich viel in Italien und habe immer wieder mit den italienischen Kollegen über ihn diskutiert. Auch er wurde in allen Medien der Steuerhinterziehung, der Korruption bezichtigt, als Gesetzesverdreher bezeichnet und natürlich, wie man weiß, als Sexist (Bunga,Bunga,..) hingestellt.
    Auf meine Frage, warum die Italiener ihn gewählt und auch wiedergewählt haben, kam einheitlich eine Antwort. Ja wir wissen, dass er korrupt und gesetzesfern ist, aber das sind in Italien die Politiker alle.
    Nur Berlusconi ist ein Macher, er hat sein Geld selbst erwirtschaftet, er vertritt seine Meinung, setzt sie auch durch. Besser ist jemand an der Spitze eines Staates, der zumindest in Teilen das Richtige tut und umsetzt, als ein Ja/Nein Sager.
    Stimmt doch, ein BK Kern ist gegen CETA und wird doch so sicher wie das Amen im Gebet, dafür unterzeichnen und wird uns in Worthülsen erklären, dass er sich durchgesetzt hat.
    Das ist der Unterschied. Berlusconi (wie Trump, Putin etc.), sind Persönlichkeiten, natürlich mit allen menschlichen Fehlern und sie haben gegen eine weltweit gleichgeschaltete Presse zu kämpfen und andere wie BK Kern sind eben nur Politiker Darsteller mit weitestgehend wohlwollender Presse..

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 14:22

    Was mich immer wieder fassungslos macht, ist, dass - wie auch hier im Tagebuch - über Bill Clinton wie über einen promiskuitiven Charmeur geschrieben wird, obwohl ihm mehrfach VERGEWALTIGUNG vorgeworfen wurde und zwar für mich mehr als glaubhaft. Die Feministinnen damals wie heute (siehe Köln) schweigen, wenn der/die Täter aus politischen Gründen schützenswert ist/sind.
    Wäre Bill Clinton nicht einer der beliebtesten Ex-Präsidenten und vor allem ein Demokrat, dann würde ihn dasselbe Schicksal ereilen wie Bill Cosby. Damit wären die politischen Ambitionen Hillarys als seine Mitwisserin und Wegbereiterin zu Ende. Es ist an Absurdität überhaupt nicht mehr zu übertreffen, dass ihr Wahlkampf hauptsächlich daraus besteht, die erste Frau Präsidentin und ein Sprachrohr für die Frauenrechte zu sein.
    In einer Welt der sinnentleerten Orwell'schen "Neusprech"-Hülsen wiegen Worte mehr als Taten. Das scheint nur auf den ersten Blick widersprüchlich, macht aber perfekten Sinn, wenn man bedenkt, dass nur so das Faktische verschwiegen und das Gesagte kriminalisiert werden kann.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 00:51

    Wenn alles durch ist, was sich thematisch noch als Politik verkaufen lässt, dann wird zuletzt halt noch in den Schritt gegriffen. War schon immer so, wenn es fünf vor zwölf wurde. Das leise Surren des - hoffentlich nicht verklemmten - Reissverschlusses, und schon spielen alle mit, wenn es um Thema Nummer 1 geht, die wichtigste - angebliche Nebensache - der Welt. Damengambit. Wie passend.

    Es gibt, wie die berühmte Umfahrungsstrasse, Themen, die bringen dem Politiker der sie aufgreift genausoviel Wählerstimmen wie sie sie ihn kosten. Sind es besonders viele Stimmen, die er austauscht, gleicht dies im Spiel vielleicht dem Abtausch der Dame, der wichtigsten Figur auf dem Brett. Eben besagtes Gambit. Es wird davon der Spieler profitieren, der an sonstigen Figuren, und seien es nur die Bauern, ein leichtes Übergewicht hat. Vielleicht kann er sich den Sieg herausspielen. Hillary hat wohl einen gerinfügigen Überhang an schweren, Trump hat vielleicht mehr Leichtfiguren und einen oder anderen Bauern mehr am Feld. Wie die Partie ausgeht ist diesfalls weder vorhersehbar noch irrelevant. Die Clinton bedeuted planmäßigen Krieg mit dem Ziel, Russland zu einer mediokren Macht zu degradieren. Dies wird misslingen. Trump vielleicht, weil ihn die gut geölte Administration hineinlegt, Krieg ohne eine enthusiastische Präsidentschaft, irgendwo an der Peripherie (Syrien?) - ein Vietnam. Eines scheint sicher - eine Friedenspräsidenten wird das US Establishment, werden die Neo Cons nicht erlauben. Da müsste schon jemand wie Ron Paul eine Chance haben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 10:47

    Wieder einmal die Erfahrung: Sobald man von einem Thema wirklich eine Ahnung hat, sollte man dazu keine Medienberichte mehr lesen.

    Woher weiß man, daß die Russen die Computer der Demokraten gekapert haben? Wie beweist man dies?
    Bisher haben so gut wie alle 'leaks' einen humanen Hintergrund, sprich ein Mensch hat seinen Zugang mißbraucht oder Zugangsdaten weitergegeben.

    Also Herr AU, die Karten auf den Tisch, denn ich habe bisher geglaubt etwas von Computern zu verstehen, aber offensichtlich wissen Sie viel mehr, lassen Sie mich teilhaben!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 01:17

    Wer noch niemals Blödsinn verzapft hat der noch dazu 10 Jahre zurückliegt und privat dargebracht wurde, werfe den ersten Stein! Eine gute Gelegenheit Putin anzupatzen. Dabei auf die sexuellen Spiele der vergangenen Präsidenten zu vergessen ist ein beliebtes Spiel.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2016 11:09

    Schönere, sympathischere und wohl insgesamt bessere Kandidaten als Donald Trump kann ich mir vorstellen, sie wären vielleicht auch unter seinen Mitbewerbern in den Vorwahlen zu finden gewesen.
    Schlechtere als Hillary Clinton kann ich mir aber nicht vorstellen - steht sie doch für eine Politik, die Jonah Goldberg treffend als "Liberal Fascism" charakterisiert hat: die Auffassung, daß bestimmte Themen (nämlich alles, was summarisch unter Political Correctness fällt) von vornherein und auf Dauer allen demokratischen Entscheidungen entzogen sind, unverhandelbare Werte, die in jedem Fall und gegen jeden Widerstand durchgesetzt werden müssen. Wer diese (übrigens beliebig vermehrbaren) Werte nicht teilt, begeht schon damit ein strafwürdiges Haßverbrechen.
    Goldberg zählt Hillary Clinton ausdrücklich zu den wesentlichen Repräsentanten dieses neuen Faschismus. Sein Buch ist gerade jetzt umso lesenswerter:
    http://www.goodreads.com/book/show/88634.Liberal_Fascism

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNietzsche
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2016 09:21

    Die Demokratten (eigentlich eine Beleidigung für diese intelligenten Viecher) sollen nur still sein. Ihre Anhänger sind im letzten Wahlkampf mit "Sarah Palin is a c..." - T-Shirts herumgelaufen. Das ist erstens ein viel ärgeres Wort als Pussy, und zweitens zeigt es schön, wie die moralische Entrüstung genau den Parteigrenzen folgt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2016 16:31

    Ich weiss nicht, wer für uns Europäer schlimmer ist, Donald oder Hillary. Allerdings glaube ich, dass, wie Trump es angekündigt hat, weniger US-Interventionismus gut für Europa ist. Die gängige Methode, alle paar Jahre einen "bösen Diktator" mit militärischer Gewalt oder CIA-gesteuerten NGOs zu stürzen hat die Situation in den betroffenen Staaten zum Schlechteren gekehrt und uns in Europa das Flüchtlingsproblem beschert.
    Was Trump und seine Chancen gewählt zu werden betrifft, glaube ich nicht daran, dass die geleakten Pissoirgespräche diese beschädigen. Trump tritt ja gegen das Establishment im politisch-medialen Komplex an. Dass die jetzt in den Mistkübeln graben, bestätigt ihn doch nur.

alle Kommentare drucken

  1. Anmerkung (kein Partner)
    12. Oktober 2016 03:13

    Trump hat nicht über "die Frauen" geredet, sondern über eine Sorte von Weibchen, die sich vorwiegend in der Elite tummelt. (Andere kennt er ja gar nicht.)

    Dass in der Elite diese Sorte die dominierende Rolle spielt, weiß niemand so gut wie die Gemahlin William J. Clintons, eines der "Hauptbenutzer" solcher Weibchen.

    Die Frage ist, ob sich die anständigen Frauen dazu missbrauchen lassen, den Society-Weibchen die Mauer zu machen, indem sie der künstlichen Empörung der Elite-Propagandisten auf den Leim gehen.

    So wie mit Trump die Wahrheit über Elite-Frauen ans Tageslicht gekommen ist, so ließen sich mit ihm als Präsident auch andere Lügen nicht mehr vertuschen. Deshalb hasst ihn das System.

    • Undine
      13. Oktober 2016 16:12

      @Anmerkung

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!************!

      Und: Ich finde einen Trump, den manche pharisäerisch ein Schwein nennen, von hinten lieber als eine machtbesessene skrupellose, von Soros üppigst gesponserte Intrigantin Hillary Clinton von vorne! Ersterer würde wesentlich weniger Schaden anrichten als Letztere!

    • Anmerkung (kein Partner)
      15. Oktober 2016 17:21

      Besten Dank, @Undine, auch Sie treffen ja den Nagel auf den Kopf damit, dass Trump wesentlich weniger Schaden anrichten würde. Vor allem, weil er - was offenbar auch für seine Anhänger in den USA entscheidend ist - ungeübt in der Berufspolitiker-Verlogenheit ist, mit der sich die "rationalen" Politiker meistens ins Eck manövrieren. Nur können diese sich fast immer in ein üppig dotiertes Ausgedinge retten, bevor ihre Lügengebäude unkontrollierbar werden.

      Bleibt übrigens abzuwarten, wie viele von den rot-schwarzen Politikern sich werden retten können, die uns seit Jahrzehnten die juristischen Fesseln angelegt haben, die uns zu Zwangswirten fürs internationale Schmarotzertum gemacht haben.

  2. fxs (kein Partner)
    11. Oktober 2016 16:31

    Ich weiss nicht, wer für uns Europäer schlimmer ist, Donald oder Hillary. Allerdings glaube ich, dass, wie Trump es angekündigt hat, weniger US-Interventionismus gut für Europa ist. Die gängige Methode, alle paar Jahre einen "bösen Diktator" mit militärischer Gewalt oder CIA-gesteuerten NGOs zu stürzen hat die Situation in den betroffenen Staaten zum Schlechteren gekehrt und uns in Europa das Flüchtlingsproblem beschert.
    Was Trump und seine Chancen gewählt zu werden betrifft, glaube ich nicht daran, dass die geleakten Pissoirgespräche diese beschädigen. Trump tritt ja gegen das Establishment im politisch-medialen Komplex an. Dass die jetzt in den Mistkübeln graben, bestätigt ihn doch nur.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    11. Oktober 2016 10:23

    Worüber wundert sich A.U.?
    In Amerikas und Europas Medien sind alle Demokraten sakrosankt - und die Republikaner Verbrecher oder Idioten. Wie angeführt waren die 2 sexbesessesten Präsidenten Demokraten, da macht man kein Theater. Außerdem ist "oral" noch kein Verkehr.
    Nur Gutmenschen glauben an keine Verschwörung. Es ist purer Zufall, dass ein über 10 Jahre zurückliegendes Ereignis just 1(!) Monat vor den Wahlen kursiert.

    Folgt man der allgemeinen Berichterstattung müsste Trump weniger als 10% der Stimmen bekommen -so schlecht und blöd wie der ist. Es werden aber -zig Millionen für ihn stimmen -und keine erzählte uns warum. Es gibt keine Lügenpresse, aber Manipulatoren!!!!!!!!!

  4. Dumpfi (kein Partner)
    11. Oktober 2016 10:18

    Kann irgendwer dem Unterberger wieder aufhelfen.
    Der hat sich bei der Verteidigung seines Parteifreundes und Idols Trump gerade die Wirbelsäule verknotet.

    • Nietzsche (kein Partner)
      11. Oktober 2016 11:59

      Nomen est omen.

    • Dumpfi (kein Partner)
      11. Oktober 2016 14:51

      Na dann bist Du mit Deiner Begeisterung für den Pleitegeier, Betrüger und Vergewaltiger wohl mehr der späte Nietzsche.
      Der mit der Geisteskrankheit.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      11. Oktober 2016 17:07

      Aber Dumpfi, nicht neidig sein, wenn nichts da ist, was krank werden kann. Ist der Radhelm dann sowas wie der Hohlraumschutz?

    • Dumpfi (kein Partner)
      11. Oktober 2016 20:13

      Lieb der @eugerich,

      das schwule nazischweinderl ist auch da um dem geisteskranken @nietzscherich die stange zu halten.
      Sind alle heute unterberger nazis ausgerückt?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      11. Oktober 2016 21:50

      Aber Schrumpfi, keine Angst, bei dir ist Kopfweh lediglich Phantomschmerz.

    • Nietzsche (kein Partner)
      12. Oktober 2016 13:24

      Und? Geht's dir jetzt besser, nach dem Ausrotzen, Dumpfi?

  5. Walter Roth (kein Partner)
    11. Oktober 2016 09:53

    Herr Unterberger....
    Manchmal sind sie auch nur ein Teil der Heuchler auf unserer Welt.
    Klar, Trump ist nicht ihr Kandidat, Sie müssen sich "Medial" die Nase zuhalten....
    -
    Blödsinn. Ich finde Trump gut, denn es ist der einzige Kandidat seit Jahrzehnten der Qualitäten hat wie sie sein Land braucht.
    Was gehen mich seine Frauengeschichten an. Er ist es gewohnt mit Geld umzugehen, und gerade das könnte für die USA matchentscheidend werden, denn dort liegt deren existenzielles Problem.
    -
    Trump ist reich genug um unabhängig zu sein. Und er versteht von Geschäften, und Verhandlungen genug um nicht nur den Einflüsterungen seiner "Berater" ausgeliefert zu sein.
    Nettes parlieren ...überflüssig.

  6. Nietzsche (kein Partner)
    11. Oktober 2016 09:21

    Die Demokratten (eigentlich eine Beleidigung für diese intelligenten Viecher) sollen nur still sein. Ihre Anhänger sind im letzten Wahlkampf mit "Sarah Palin is a c..." - T-Shirts herumgelaufen. Das ist erstens ein viel ärgeres Wort als Pussy, und zweitens zeigt es schön, wie die moralische Entrüstung genau den Parteigrenzen folgt.

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    11. Oktober 2016 08:24

    als ernstzunehmender Ökonom? Was ist denn das? Geistes- und Sozialwissenschaften sollte man in Zeiten der Postaufklärung doch eher als Pseudowissenschaften erkennen. Das sind 'Disziplinen', in denen man alles und jedes alles zwei Jahre neu erklären, neu formulieren oder auch weglassen kann.

    Ein sehr vergnüglich zu lesender Artikel ist das jedenfalls, die reine Wahrheit.

  8. Knut (kein Partner)
    11. Oktober 2016 07:41

    Wenn ich zurückdenke, was im Boxclub nach dem Training in der Umkleide alles gesprochen wurde. Nicht immer jugendfrei - da geben Männer gerne mal an. Aber dass so ein Gespräch illegal aufgezeichnet und dann noch gegen jemand verwendet wird, ist ein Eklat sondergleichen. Und das in einem angeblichen Rechtsstaat.

    Dass sich der Putin in den letzten Jahren stark gewandelt hat, ist wohl noch nicht allen aufgefallen. Der hat sich sehr positiv verändert. Endlich mal jemand, der die Vasallenbande der USA in die Schranken weist. Haben die Russen auf dem halben Planeten ihre Drecksgriffel auf so hinterhältige Weise in Spiel? Nein!

    Und der Jesuitenpapst ist Stellvertreter Gottes auf Erden? Ha ha ha

  9. McErdal (kein Partner)
    11. Oktober 2016 07:32

    Sg.Herr Unterberger, haben Sie massive Wahrnehmungstörungen was die Frau Holle betrifft? Sündenrgister Billy Boy Clinton(Freeman):
    Juanita Broaddrick - vergewaltigt
    Eileen Wellstone - vergewaltigt
    Elizabeth Ward Gracen - vergewaltigt
    Regina Blakely - sexuell angegriffen
    Kathleen Willey - sexuell angegriffen
    Sandra Allen James - sexuell angegriffen
    Kathy Bradshaw - sexuell angegriffen
    Cristy Zercher - sexuell angegriffen
    Paula Jones - sexuell angegriffen
    Carolyn Moffet - sexuell angegriffen
    Monica Lewinsky - genötigte Sexaffaire im Weissen Haus
    Gennifer Flowers - sexuall angegriffen
    Dolly Kyle Browning - sexuall angegriffen
    infromiert Euch bei Alles Schall und Rauch

  10. fewe (kein Partner)
    11. Oktober 2016 07:19

    Sorry, ich hege größere Verachtung für Leute, die private Gespräche mitschneiden.

    Ja, er ist ein Rüpel.

    Und ja, Männer unter sich reden oft so, auch wenn sie eigentlich sehr respektvoll und normal mit Frauen umgehen - das ist zuallermeist eine harmlose verbale Kraftmeierei. Frauen reden unter sich auch nicht unbedingt respektvoll von Männern.

    Und ja: Mächtigere Männer haben halt einen Troß von jungen Frauen hinter sich, die sich förmlich aufdrängen. Auf die sind solche Aussagen vielleicht gemünzt, und diese Frauen verdienen es eigentlich auch.

    In den letzten Jahren haben Männer gelernt auf solche Angebote lieber nicht mehr einzugehen. Das Gespräch ist ja auch schon zehn Jahre her.

  11. Shalom (kein Partner)
    11. Oktober 2016 07:15

    AU: "Auch Wladimir Putin ist nicht trotz, sondern wegen seiner Selbstinszenierung als hemmungsloser Macho, Nationalist und Militarist extrem populär bei den Russen."
    Nicht nur bei den Russen, sondern auch hier, im Tagebuch! Zu hinterfragen wäre jedoch allemal, ob in heutigen Zeiten, in denen Weicheier, Softies, "Frauenversteher "(?) u. ähnliche Typen Hochkonjunktur haben, diese auch von den Frauen selbst angenommen werden? Mögen Frauen nicht viel mehr "echte" Männer, bei denen sie - nicht zuletzt - auch Schutz u. Geborgenheit suchen? Putin ist weder ein "hemmungsloser Macho", noch ein "Nationalist", sondern Patriot u. auch kein "Militarist", sondern Präs d. 2. Supermacht dieser Welt!

    • Riese35
      11. Oktober 2016 12:07

      Ja, Putin ist hier populär. Aber nicht als Macho, Nationalist oder Militarist. Das tut nichts zur Sache. Putin hat auch wie jeder Mensch Schwächen. Das ist bekannt.

      Aber Putin spielt Schach, die Auswirkungen jeder Handlung klar überlegt, langfristig durchdacht, während die USA Baseball spielen: dreinhauen und laufen. Und dann verbrannte Erde hinterlassen. Schachspieler sind berechenbar. Noch dazu hat Putin klare Vorstellungen von einem christlichen Europa. Da ist mir ein Putin allemal lieber. Das sind die Gründe, warum Putin in Europa populär ist. Nicht wegen einer angeblichen Selbstinszenierung oder eines angeblichen Machogehabes, mag das stimmen oder nicht.

    • Riese35
      11. Oktober 2016 12:15

      Da ist der missionarische Eifer und die Verbissenheit einer sich selbst inszenierenden Hillary Clinton, die mit ihrem Halbwissen und ihren Scheuklappen von einer Insel weit im Westen aus die ganze Welt mit ihren jahrtausendealten Kulturen "bekehren" und "befrieden" möchte, geradezu brandgefährlich.

  12. Brigitte Imb
    10. Oktober 2016 16:07

    Nicht nur bei pubertierenden Mädchen, auch bei sog. reiferen Frauen, läßt sich immer wieder beobachten, daß sie sich wie läufige Hündinnen benehmen. Wohlgemerkt NICHT pauschal.
    Alleine die Pauschlierung von Trumps Aussage ist falsch.

    • werauchimmer
      10. Oktober 2016 21:03

      Na ja, ist ein bißchen hart, Frauen, die auf ein sexuelles Abenteuer aus sind, mit läufigen Hündinnen gleichzusetzen. Besonders, wenn sie - womöglich - gerade nicht liiert sind. Solche Abenteuer erfordern naturgemäß auf der Männerseite Draufgänger.

      Dass Trump im Privatgespräch keine "juristischen" Abgrenzungen (oder solche nach der Mengenlehre) vorgenommen hat, kann ihm auch nicht zum Vorwurf gereichen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      11. Oktober 2016 08:43

      Männer, die auch nur ein wenig aus einer Hierarchie herausragen, haben ihre Groupies. Das funktioniert sogar bei mittelmäßigen Seminaren.

  13. socrates
    10. Oktober 2016 13:01

    Jetzt kommt heraus, daß das Video Trump & Frauen gefälscht ist!

  14. werauchimmer
    10. Oktober 2016 11:44

    Gegenstand des Locker- bzw Bus-Gate-Audios bilden dem Vernehmen nach die folgenden Schweinereien:

    - Dass Männer unter sich sich gerne über ihre Eroberungszüge austauschen (macht 90 % aller Männer zumindest irgendwann einmal zu Delinquenten, nur im engeren Kreis werden auch Niederlagen kommuniziert).

    - Dass gesellschaftlicher Einfluss ein Aphrodisiakum ist (nebst der selbstverständlich angenommenen eigenen Attraktivität),

    - Dass sexuelle Lust willfährig macht,

    - weshalb ein erfahrener Schürzenjäger - hoffend - auf Schwäche und Willigkeit setzt - pfui!

    Da weder eine Vergewaltungs- noch eine Belästigungsklage vorliegt, und der Womanizer noch drei Monate vor der Verehelichung mit einer sich zierenden Melania stand, wirft das ganze ein bezeichnendes Bild auf die Gossennatur der sog. "Qualitätsmedien".

    • werauchimmer
      10. Oktober 2016 12:34

      Hoppala - mit Bildern herumzuwerden war nicht beabsichtigt, es wird natürlich vielmehr "ein bezeichnendes Licht" auf die MEdienlandschaft geworfen.

    • werauchimmer
      10. Oktober 2016 12:34

      ... herumzuwerfen ...

    • Shalom (kein Partner)
      11. Oktober 2016 07:29

      Und worüber sprechen enge Freundinnen, wenn sie sozusagen "unter sich sind"? Nur über Kochrezepte, Mode u. die schlampigen Verhältnisse der Promis? Etwa nicht auch über die körperlichen "Vorzüge" ihrer etwaigen Verflossenen? Ich will´s gar nicht wissen...

    • Undine
      11. Oktober 2016 08:25

      Erwin Pröll prahlt zwar nicht mit seinen "Erfolgen" bei Frauen (zumindest gibt es keine Mitschnitte!), aber die vier außerehelichen Kinder sind auch nicht ohne. Und wie der seine Frau behandelt ist auch nicht gerade die feine englische Art. Aber ein Landeshauptmann zieht offensichtlich bei manchen Frauen, da kann der Titelträger noch so unscheinbar sein.

    • Shalom (kein Partner)
      11. Oktober 2016 08:42

      Werte Undine, sollten Sie juristisch haltbare Beweise für Ihre apodiktischen Behauptungen anführen können, wäre wahrscheinlich nicht nur ich Ihnen sehr verbunden. Bisher gibt es solche, trotz, oder gerade wegen unserer "seriös-investigativen" Medien, nicht! Und - politisch lancierte - Klatschgeschichten zu verbreiten, entspricht wohl nicht Ihrem intellektuellen Niveau!

  15. Haider
    09. Oktober 2016 22:25

    Ich sehe noch eine Facette: "Wenn das alles ist, was Heerscharen von linken Schnüflern und Verleumdern gegen Trump auszugraben imstande sind, was soll's?" Wer glaubt denn irgendjemanden noch irgendetwas? Alles was mit solchen Negativkampagnen erreicht wird, ist eine Wahlbeteiligung von höchstens 30 %. Na bravo!

  16. Undine
    09. Oktober 2016 22:05

    Trotz all der Aussprüche von Trump, die man jetzt termingerecht vor der Wahl ausgegraben und unters Volk gebracht hat, halte ich Trump für das kleinere Übel. Hillary Clinton ist in meinen Augen ein eiskaltes, berechnendes, von Ehrgeiz und Machtgier besessenes, ganz und gar mieses Stück. Daß Soros, der Marionettenspieler hinter den Kulissen, sie sponsert, ist ein gewichtiger Grund mehr, sie abzulehnen. Wie gesagt, Trump ist das wesentlich kleinere Übel und für Europa garantiert weniger gefährlich als Clinton.
    Ich hoffe, Trump macht das Rennen---nach dieser linken Schmutzkübelkampagne, die gerade uns Österreichern leider so vertraut ist, erst recht!

    • Riese35
      10. Oktober 2016 00:47

      Leider muß ich mich dieser knappen und treffenden Beurteilung anschließen. Vor Clinton graut es mir, wenn sie weiter einen derartigen Ehrgeiz entwickelt, die ganze Welt mit ihren Moralvorstellungen beglücken zu müssen.

      Bei Trump kann man wenigstens hoffen, daß er weiter blöde Sprüche klopft, sich noch 3x scheiden läßt und neuen Rockkitteln hinterherrennt, aber wenigstens den Rest der Welt in Ruhe läßt. Von seiner ersten Lebensabschnittspartnerin aus dem mährischen Zlin nahe Kremsier jedenfalls weiß man, daß sie einem nicht leid tun muß, denn sie ist auch bereits mit dem 5. oder 6. Mann beisammen.

  17. Igo
    09. Oktober 2016 21:17

    OT: ich musste weinen, ob der Intelligenz der Jugendlichen..unsere Zukunf!!!!

    https://www.youtube.com/watch?v=1_SStcoIP5g

  18. Kyrios Doulos
    09. Oktober 2016 20:43

    Ganz abgesehen von dem, WIE Trump das vor vielen, vielen Jahren formuliert hat.

    Ganz abgesehen davon, WIE furchtbar empört und schockiert viele, viele sind oder vielmehr so tun, als ob sie es wären.

    Ganz abgesehen von den vielen, vielen GesinnungsdiktatorINNEN, die sich nun hämisch freuen, daß Trump das gesagt hat, denn sie hoffen, das würde ihn jetzt fertig machen.

    Ganz abgesehen von alledem 2 Anmerkungen meinerseits:

    1/ Wieder einmal darf jemand, explizite Gewalt gutheißen und alle Medien, die es berichten, berichten es unkommentiert, also mit voller Unterstützung. Robert De Niro zeigt man genüsslich, wie er sagt, am liebsten würde er Trump eine in die Fresse hauen (I would like to punch him into his face - zitiert nach meiner Erinnerung, übersetzt nach Beobachtung der Mimik De Niros während besagten Satzes).

    Wenn es gegen Menschen anderer als linker Gesinnung geht, darf man sowas sagen und die Medien unterstützen das. Wehe, ein Rechter würde sowas gegen einen Linken sagen. Wir würden viele, viele Vorträge hören müssen zum Thema "Wie Gewalt in der Sprache tatsächliche Gewalt gebiert".

    2/ Wieder übersieht man vor lauter Empörung den Inhalt der Trumpschen Aussagen und vor lauter WIE das wichtige WAS.

    Sachlich, so meine Wahrnehmung, hat er nämlich vollkommen recht.

    Unter "es kommt auf die inneren Werte des Mannes an" steckt für viele, viele Frauen die Überzeugung, "es kommt auf den Kontostand" (wahlweise austauschbar mit Berühmtheit, Macht, Einfluß) "des Mannes an".

    Trump hat's unter Männern und in vertrautem Kreis derb ausgedrückt, aber er hat nichts anderes getan als von seiner Erfahrung geredet und aus der Nähstube geplaudert.

    Vielleicht hat er ganz schön geprahlt (auch das ist typisch für uns Männer), aber im Grunde genommen hat er vollkommen recht. Viele, viele Frauen sind tatsächlich so. Sie lassen sich von Mächtigen und Berühmten und Reichen und Stars alles (auch Hände an anatomisch sensiblen Stellen) reichen, um reicher zu werden.

    Das ist Fakt. Im Kleinen (Betriebe, wo man sich als Frau auch von gewissen Stellungen aus in höhere Position emporhieven lassen kann und das auch tut) - und im Großen sowieso, da wird's früher oder später eben auch öffentlich bekannt.

    Natürlich gilt das nicht für alle, aber vorkommen tut es sehr häufig. Und wer Mädchen erzieht und sie gut erziehen will, thematisiert irgendwann auch diese Versuchungen und Weichenstellungen. Nicht, weil wir Sexisten sind, sondern weil wir wissen, daß das, was Trump gesagt hat, in der realen Welt real geschieht. Und es geschieht nicht, weil die Männer so sind, sondern weil Männer UND FRAUEN so sind. Ist doch logisch. Zur Sicherheit ergänze ich: Vergewaltigung ist hier nicht das Thema.

    Also, entspannt Euch alle, Ihr Schnatternden, Kreischenden, Empörten und Heuchler! Es ist alles ganz normal. Ob das Normale immer gut ist, ist wieder ein eigenes Thema. Aber normal ist es, und zwar für beide Geschlechter.

    Ethische Debatten sollen die führen, die ethisch rein sind. Die ethisch wirklich Reinen würden nie so hasserfüllt und empört vernichtend über Trump herziehen.

    Ganz abgesehen von allem: Ich würde keine Sekunde deshalb Trump nicht wählen, weil er da gesagt hat, was er damals gesagt hat.

    Und das WIE ist mir insofern egal, als die, die das jetzt veröffentlicht haben, das nicht aus Gründen der Tugend, sondern aus Gründen der gnadenlosen Hetze gegen alles Nichtlinke getan haben.

    Behalten wir den klaren Blick. Fallen wir auf die künstliche Hysterie nicht hinein. Beurteilen wir nicht aus dem Blickwinkel linker HetzerINNEN, sondern aus dem der Vernunft.

    Wir brauchen keine Puritaner und Asketen an der Spitze eines Staates, sondern kluge, geschickte, vernünftige und vor allem normale Männer und Frauen, die realisierbare Ideen für die Zukunft des Staates haben. Das soll der Maßstab für eine Wahlentscheidung sein, nicht weniger und nicht mehr.

    • Rau
      10. Oktober 2016 08:39

      Da lob ich mir die Aussagen Clint Eastwoods zu Trump. Von De Niro hätte ich mir auch anderes erwartet, auch vor dem Hintergrund seines Mitwirkens an "Wag the Dog" Aber offensichtlich kann ein Schauspieler wirklich etwas darstellen und intelligenter wirken als er es auch nur in Ansätzen ist.

    • Freidenker (kein Partner)
      11. Oktober 2016 06:52

      @Kyrios Doulos:

      100 % Zustimmung zu jedem Wort***************************.)

    • otti
      11. Oktober 2016 09:36

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  19. nerdfilms
    09. Oktober 2016 20:28

    Erstens sollte man einmal Hillarys Männerbild thematisieren, das ist nämlich wesentlich menschenfeindlicher als alles, was Trump je gesagt hat.
    Zweitens hat er recht. Sozial-ökonomischer Status ist nach wie vor das, was einem Mann für eine Frau attraktiv macht, da hilft auch all die post-feministsche Heuchelei nichts!

  20. Ingrid Bittner
    09. Oktober 2016 19:38

    ZUm Inhalt dieses Videos möcht ich mich gar nicht äussern, nur, mir scheint, dass die Veröffentlichung genau berechnet war. Gute Strategen wissen nicht nur was, sondern auch wann, man dem Gegner was hinschleudert.
    Schmutziger Wahlkampf herrscht eben nicht nur bei uns, sondern auch im großen Amerika.
    Da ist es natürlich auch gefährlich, wenn wer Unberechnbarer die Gewalt in die Hand bekommt.
    Und ich weiss nicht, wen man besser einschätzen kann, wie er oder sie in wirklich brisanten Situationen (Atomwaffen z. B.) reagiert.
    Wer immer Präsident wird, wir werden es hinnehmen müssen, das ist das einzige, was gewiss ist.

  21. Patriot
    09. Oktober 2016 18:15

    Das Traurige ist ja, dass einer wie Trump kommen muss, um die richtige Politik zu propagieren.

    Immigration: sogar das kleine Israel hat eine 700 km lange Mauer was von der Lügenpresse NIE erwähnt wird, wieso sollen die USA keine 3000 km lange befestigte Grenze zu Mexiko errichten? Es läuft in den USA eine Armee von 300000 kriminellen illegalen Ausländern herum, weder Hussein Obama noch das Republikaner-Establishment tut was dagegen. Das Land wird von Drogen überschwemmt, was besonders auch der schwarzen Minderheit schadet.

    Staatsverschuldung (unter Hussein Obama von 10 auf 20 BILLIONEN $ VERDOPPELT, unerwähnt in der Lügenpresse), Wirtschaftspolitik, Außenhandelspolitik, Bildungspolitik, Minderheitenpolitk usw. Ich höre von Trump nur vernünftige Vorschläge.

    Trump hat sich in fairen Vorwahlen gegen 17 gestandene Republikanische Politiker durchgesetzt, und das auch noch mit REKORDWAHLBETEILIGUNG! Hillary dagegen ist gegen einen lupenreinen Kommunisten und einen Clown angetreten, und brauchte ganz nach kommunistischer Art die Hilfe von sogenannten "Superdelegierten" in der Partei, die sich ohne gewählt zu sein von vorne herein auf Clinton's Seite geschlagen haben. Obendrein musste die Parteivorsitzende Wassermann-Schulz nach Wiki-Leaks-Enthüllungen zurücktreten, weil sie den Gegenkandidaten Sanders unfair benachteiligt hat.

    Der Umgang von Trump mit Frauen unterscheidet sich nicht wesentlich von dem was wir von anderen Prominenten von Beckenbauer angefangen über Schwarzenegger, Udo Jürgens, vielen Politikern und Schauspielern usw gewohnt sind. Sich hier jetzt zu empören ist lächerlich. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich sehr viele Frauen auch an prominente Männer heranschmeissen. Ein Faktum, dass die empörten Feministinnen sicher nicht gerne hören.

    Bill Clinton dagegen hat etliche Frauen schlicht und einfach VERGEWALTIGT. Der Typ ist ungefähr so unschuldig wie OJ Simpson, wurde aber vom linsklinken Establishment geschützt. Jeder normale Mann würde bei gleicher Tatlage jetzt lebenslang im Häfn einsitzen. Obendrein wurden die Vergewaltigungsopfer von Hillary auch noch verhöhnt. Von all dem hören wir in der Lügenpresse nichts.

    Genau deshalb waren die Clinton's nach Billyboy's Amtszeit durch die Anwaltskosten auch pleite. Heute haben die Clinton's einen von Amerkanern gern veröffentlichten "net worth" von ca 110 Millionen Dollar:

    http://moneynation.com/hillary-clinton-net-worth/

    Warum? Durch Geschäftstätigkeit, eine Erfindung, eine Erbschaft? NEIN. Man hat Reden vor Wallstreet-Banken wie Goldman Sachs uva gehalten, und sich auch während der Amtszeit von Hillary von so frauenfreundlichen Staaten wie Saudi Arabien bezahlen lassen. Was liest man davon in der hiesigen Lügenpresse????

    Genau so lächerlich ist die Aufregung um die Trump's Steuererklärung. Kein Großunternehmen und kein Milliardär bezahlt in nennenswerter Höhe Einkommenssteuern. Apple, Facebook, Warren Buffet (würde gerne Steuern zahlen, "darf" aber nicht, lol), General Electric usw. Nebenbei ist das Großkapital zu 99% auf Clinton's Seite, und finanziert ihren Wahlkampf mit Hunderten Millionen Dollar, währenddessen Trump eigenes Geld und Kleinspenden verwendet.

    Selbstverständlich ist die Presse massivst auf Clinton's Seite. Selbst der "konservative" Sender FOX News hat arabische Teileigentümer, was dann dazu führt, dass ein von der Bevölkerung breit unterstützter Vorschlag wie der Einwanderungsstop für Muselmanen von diesem vorgeblich "rechten" Sender auch noch kritisiert wird.

    Es ist wie in Europa. Das linkslinke politische Establishment hasst zusammen mit dem Großkapital das Volk und will es weiter ausnutzen und unterdrücken. Deshalb wird ein Außenseiter wie Donald Trump der den Volkswillen weitgehend repräsentiert massivst bekämpft. Leider schaut's momentan so aus, als ob das Volk diesen Kampf abermals verliert.

    • Shalom (kein Partner)
      11. Oktober 2016 07:44

      Und als bestes Beispiel eines wieder in den Pfuhl der Medien aufgenommenen Gestrauchelten empfiehlt sich der einstige CDU-Politiker u. jetzige ao. Univ.-Prof. Dr. iur et Dr. phil Michel Friedman. Nichts Menschliches sollte uns fremd sein, oder...?

  22. Pumuckl
    09. Oktober 2016 18:14

    TRUMP oder TRAMPEL - Die Bürger der USA haben die Wahl zwischen zwei Übeln.

    Vor welchem dieser beiden Übel müssen wir Europäer wohl weniger Angst haben?

    Welcher der beiden möglichen Präsidenten wird den Bürgern der USA in seiner Amtsführung weniger peinlich sein!

    ° Donald Trump wäre wohl eine Idealbesetzung für einen UNGESCHLACHTEN WESTERN-BÖSEWICHT, VOR DEM DIE HERZEN DER " DAMEN " IN DEN SALOONS nur so dahinschmelzen.

    Trumps derbe Macho-Sprüche haben ja, nicht zuletzt durch die US-Filmindustrie, in die sittlich verrohten sozialen Oberschichten unserer dekadenten westlichen Welt Eingang gefunden.
    Trump rundete mit seinen prahlerischen Sprüchen nur das Bild ab, welches Amerikaner und die Welt ohnehin von ihm hatten.

    ABER TRUMP ZEIGTE VERSTÄNDNIS DAFÜR, DASS WLADIMIR PUTIN DER PUTSCHREGIERUNG IN DER UKRAINE DIE KRIM ENTRISS, BEVOR DIESE ZULIESS, DASS DIE USA DORT ATOMRAKETEN GEGEN RUSSLAND STATIONIEREN KONNTEN.

    TRUMP KÜNDIGTE AN, MIT PUTIN GUT EIN GUTES PERSÖNLICHES VERHÄLTNIS ZU SUCHEN.HILLARY

    Für uns Europäer klingen derartige Ankündigungen Trumps beruhigend. Doch wer weiß ob Trump solche Bemühungen überleben würde?

    ° HILLARY CLINTON HINGEGEN WAR SCHON ALS MINISTERIN AN DER MILITÄRISCHEN EINKREISUNG RUSSLANDS MIT GROSSEM EIFER BETEILIGT!

    Als First Lady der USA hatte Hillary Clinton, untere dem Mitleid Vieler, wegen der AFFÄRE ZWISCHEM IHREM PRÄSIDENTEN-GATTEN BILL CLICTON UND MONIKA LEWINSKY IM OVAL-OFFICE den Spott der Weltpresse zu ertragen.

    Weil Monika Lewinsky in diesem Oval Office Bill Clinton oral sexuelle Lust bescherte, nennen die Amerikaner dieses für diplomatische Gespräche vorgesehene Büro seither ORAL-Office.

    PUNKTO SEX-SKANDALEN ÜBERRAGT DIE FAMILIE CLINTON SOMIT BISHER HILLARY CLINTONS MITBEWERBER DONALD TRUMP GANZ EINDEUTIG.

    Laut Duden ist ein TRAMPEL eine ungeschickt schwerfällige, weibliche Person.

    Welcher Dämon reitet diesen machtgeilen TRAMPEL HILLARY, wenn sie sich mit dieser familiären Vergangenheit um das Amt der US-Präsidentschaft bewirbt?
    Was tut sie da den USA an?

    Würde doch jeder Diplomat mit dem eine Präsidentin Hillary Clinton im OVAL OFFICE verhandelt, doppelt daran erinnert, wie sich Monika Lewinsky am Hosentürl ihres Mannes Bill Clinton zu schaffen machte.

    Gedanken wie diese, müssen wohl vielen Bürgern im besonders im puritanischen Amerika, aber auch überall in der Welt durch den Kopf gehen.


    Man stelle sich nur vor, wie die Weltpresse, Kabarett und Karikaturisten sich solcher Sachverhalte lüstern bemächtigen würden, wenn diese auf rechte Politiker, wie Orban, Le Pen, Wilders, Strache oder Hofer zuträfen.

    Daß eine Präsidentin Hillary Clinton militärische Einkreisung und wirtschaftlichen Druck, Lasten Europas, gegen Rußland mit großem Eifer fortsetzen würde, ist mit Sicherheit zu erwarten.

    DONALD TRUMP IST EIN POSTBUBERTÄRER LÜMMEL.

    VON HILLARY CLINTON ALS PRÄSIDENTIN MÜSSEN WIR ANGST HABEN!
    IHR MILITÄRISCHES ZÜNDELN AN RUSSLANDS GRENZE KÖNNTE UNS EINEN MÖRDERISCHEN KRIEG IN EUROPA BESCHEREN:

  23. Ambra
    09. Oktober 2016 16:00

    Ich beneide die Amerikaner nicht : sie haben zwischen zwei Übeln zu wählen, wenn auch zwischen zwei sehr verschiedenen .... Vertrauen hätte ich zu keinem der beiden und in keinem Aspekt. Die dummen Äußerungen Trumps spielen dabei eine wirklich völlig untergeordnete Rolle und werden nur aufgebauscht. Tatsächlich gravierend ist seine völlige - vor allem außenpolitische - Unerfahrenheit, seine offensichtliche Unbeherrschtheit, die immer wieder durchbricht und einiges mehr.
    Aber auch Frau Clinton würde ich aus vielen Gründen nicht wählen trotz ihrer Erfahrenheit. Traurig, wenn ein solches Land keine anderen Kandidaten aufzubieten hat. Einmal mehr tritt zu Tage, wie schlecht das System der Auswahl der Kandidaten in sich ist, sonst wäre diese Situation nicht möglich.

    • Freidenker (kein Partner)
      11. Oktober 2016 07:29

      Ambra:
      Hinterhältige Mitwirkung an der militärischen Einkreisung Russlands und an der Anzettelung von Kriegen im arabischen Raum halten Sie demnach für außenpolitische Erfahrung?

  24. logiker2
    09. Oktober 2016 14:59

    OT: Schwein sein schadet anscheinend wirklich nicht.

    http://www.allesroger.at/der-gruene-verrat

  25. lilibellt
    09. Oktober 2016 14:22

    Was mich immer wieder fassungslos macht, ist, dass - wie auch hier im Tagebuch - über Bill Clinton wie über einen promiskuitiven Charmeur geschrieben wird, obwohl ihm mehrfach VERGEWALTIGUNG vorgeworfen wurde und zwar für mich mehr als glaubhaft. Die Feministinnen damals wie heute (siehe Köln) schweigen, wenn der/die Täter aus politischen Gründen schützenswert ist/sind.
    Wäre Bill Clinton nicht einer der beliebtesten Ex-Präsidenten und vor allem ein Demokrat, dann würde ihn dasselbe Schicksal ereilen wie Bill Cosby. Damit wären die politischen Ambitionen Hillarys als seine Mitwisserin und Wegbereiterin zu Ende. Es ist an Absurdität überhaupt nicht mehr zu übertreffen, dass ihr Wahlkampf hauptsächlich daraus besteht, die erste Frau Präsidentin und ein Sprachrohr für die Frauenrechte zu sein.
    In einer Welt der sinnentleerten Orwell'schen "Neusprech"-Hülsen wiegen Worte mehr als Taten. Das scheint nur auf den ersten Blick widersprüchlich, macht aber perfekten Sinn, wenn man bedenkt, dass nur so das Faktische verschwiegen und das Gesagte kriminalisiert werden kann.

    • Ambra
      09. Oktober 2016 16:01

      Lilibellt: aus der Seele gesprochen !! *****

    • Ingrid Bittner
      09. Oktober 2016 19:31

      Nur so nachgefragt: Hätte es Bill Clinton wirklich not gehabt, zu vergewaltigen?
      Ich hab mir bisher darüber keine Gedanken gemacht, weil ich den Spruch "Macht macht sexy" in natur umgesetzt, nur zu oft miterlebt habe. So dumm oder schiach kann ein Mächtiger gar nicht sein, dass es nicht willige "Opfer" gibt, die sich in der Sonne eines Mächtigen spiegeln wollen.
      Vielleicht war es bei Clinton anders, aber ich glaube das eher nicht, weil wozu die Mühe, wenn es soviel Angebote gibt.
      Vielleicht irre ich.

    • lilibellt
      09. Oktober 2016 20:31

      Für mich ist vor allem Juanita Broaddrick (https://en.wikipedia.org/wiki/Juanita_Broaddrick ) glaubhaft, da sie nie an die Öffentlichkeit wollte und zu ihrer Aussage gerichtlich gezwungen werden musste. Bis dahin (fast Jahrzehnte) hat sie von der Gewaltigung nur im privaten Bereich zu ganz wenigen Personen gesprochen. Die Vergewaltigung fand 1978 statt, bevor Clinton Governor von Arcansas wurde, also maximal eine gewisse lokale Berühmtheit erlangt hatte. Zu dieser Zeit war es für eine Frau noch weniger selbstverständlich als heute, mit einer Vergewaltigung an die Öffentlichkeit zu gehen.

    • Shalom (kein Partner)
      11. Oktober 2016 12:19

      Ingrid Bittner, warum fällt mir bei Ihrer Anmerkung "So dumm oder schiach kann ein Mächtiger gar nicht sein..." ein sehr beleibter oftmals verheirateter Bürgermeister ein...? Was geht in Frauen vor, wenn sie sich mit so einem Mann sexuell "vergnügen"? Herrscht da jedesmal Stockdunkelheit?
      Zugegeben, nicht sehr geschmackvoll. Aber fragen wird man doch noch dürfen, oder?

    • riri
      11. Oktober 2016 21:47

      @Shalom
      Da nützt auch totale Finsternis nichts. Man hat ja noch andere Sinne, welche dieses Vergnügen verunmöglichen.

  26. Josef Maierhofer
    09. Oktober 2016 12:26

    Nun neben der Tatsache, dass es in den USA völlig egal ist, wer Präsident wird, das ist nur für die 'Volksbelustigung', die sogenannten 'Wahlkampfspiele', sind diese Wahlkämpfe wohl eher eine Show. Wie im alten Rom wird halt 'die Sau rausgelassen', während Frau Clinton meint, das mit 'Contenance' zu spielen.

    Meiner Meinung nach haben beide selbst auch noch genug Dreck am Stecken.

    Nun Trump spielt das Schwein offen und öffentlich, während die 'Billy-Spiele' dann halt im 'Oval Office' unter dem Schreibtisch gelutscht wurden ... ... Frau Lewinsky hat dafür Millionen bekommen für diese zweifelhafte Publicity ...

    Das Sagen haben aber ganz andere in den USA, Rockefellers & Co lassen grüßen, und sie werden weiterhin die Politik, das Volk, und teilweise, wie beschrieben, die Welt dirigieren, mit Krieg überziehen und ausnützen. Der Präsident ist nur die ausführende Marionette, wie eben der Friedennobelpreisträger Obama, der im Auftrag dieser Lobbys und des amerikanischen Geldadels, haufenweise Kriege anzetteln ließ, von Ukraine über Syrien, Lybien, Ägypten, etc., genauso wie Kongress und Repräsentantenhaus dort und inzwischen fast schon auch in der EU, die ja gerade wieder am Zerfallen ist in den 'westlichen Teil' und in den 'östlichen Teil', ist zwar noch nicht so ausgeprägt, aber nimmt in diese Richtung Fahrt auf.

    Das geht halt solange, solange die europäischen 'Eliten' nicht die europäischen Völker und deren Interessen vertreten. Ich zitiere Dr. Wallentin in der heutigen Kronenzeitung zu CETA und TTIP.

    Auf unseren Präsidentschaftswahlkampf heruntergebrochen, heißt das nichts anderes als die Frage zu beantworten, wer siegt, die volksferne Medienlobby samt der 'Politelite' oder das Volk, das sich derzeit nur noch der FPÖ bedienen kann, die dafür (für diesen Vertrauensvorschuss) auch die direkte Demokratie forcieren will. Ich meine in einer demokratischen Republik sollte wohl das Volk der Souverän sein.

  27. franz-josef
    09. Oktober 2016 11:49

    OT
    Fand gerade ein Video, das den Vergleich der DDR Feier mit Dresden zeigt - samt einer gewaltigen protestierenden Menge draußen, während drinnen die noble Beweihräucherung abläuft. Merkel beeindruckt derlei offenbar auch deshalb nicht, weil sie es nicht anders kennengelernt hat.
    Es ist wirklich sehenswert:
    http://www.pi-news.net/2016/10/vergleich-ak-7-10-1989-luegenpresse-3-10-16/

  28. HDW
    09. Oktober 2016 11:11

    Killary Clinton wird Victoria Nuland (Nudelmann) "Fuck the EU", als Aussenministerin nomineren. Vielleicht weil sie mit der über die gelungene Sodomisierung Ghedafis, gemeinsam lachen kann.
    Aber der WK macht sich Sorgen, dass sie eventuell doch nicht die Wahl in den US gewinnt!

    • franz-josef
      09. Oktober 2016 11:56

      Nudelmanns Vater war beim alten Bush schon Berater, die Nuland hat in der Nato gedient und ihre frechen und unfaßbaren Beiträge samt Kooperation mit anderen ehemaligen Nato-Kollegen (Jazenjuk) i.S. Ukraine sind gsd wohlbekannt.

      Diese Clinton ist eine Horrorvision. Ich meine, Trump steht - als einziger weltweit- wirklich gegen die fatale Ausbreitung der mörderischen Islam-Ideologie auf. Diese Haltung scheint mir augenblicklich am wichtigsten zu sein. Daß er wirtschaftliche Zusammenhänge erfassen kann, ist ein weiterer Pluspunkt, und daß er, zumindest dem Vernehmen nach, finanziell ohne Soros-Finanzierung - Clinton wird vom globalen Destruktor Soros unterstützt - auskommt, ist wichtig.

    • Riese35
      09. Oktober 2016 12:04

      @HDW und franz-josef: **************!

  29. Leopold Trzil
    09. Oktober 2016 11:09

    Schönere, sympathischere und wohl insgesamt bessere Kandidaten als Donald Trump kann ich mir vorstellen, sie wären vielleicht auch unter seinen Mitbewerbern in den Vorwahlen zu finden gewesen.
    Schlechtere als Hillary Clinton kann ich mir aber nicht vorstellen - steht sie doch für eine Politik, die Jonah Goldberg treffend als "Liberal Fascism" charakterisiert hat: die Auffassung, daß bestimmte Themen (nämlich alles, was summarisch unter Political Correctness fällt) von vornherein und auf Dauer allen demokratischen Entscheidungen entzogen sind, unverhandelbare Werte, die in jedem Fall und gegen jeden Widerstand durchgesetzt werden müssen. Wer diese (übrigens beliebig vermehrbaren) Werte nicht teilt, begeht schon damit ein strafwürdiges Haßverbrechen.
    Goldberg zählt Hillary Clinton ausdrücklich zu den wesentlichen Repräsentanten dieses neuen Faschismus. Sein Buch ist gerade jetzt umso lesenswerter:
    http://www.goodreads.com/book/show/88634.Liberal_Fascism

    • lilibellt
      09. Oktober 2016 13:47

      Goldberg ist aber auch einer der vehementesten "Anti-Trumpers", die es momentan gibt. Da heisst nicht, dass er "Pro-Hillary" ist, aber ich liege in meiner Vermutung wahrscheinlich nicht ganz falsch, dass er Clinton Trump vorzieht.

  30. Leopold Franz
    09. Oktober 2016 11:06

    Diese Äußerungen werden Trump schaden. Sowohl bei den Evangelikalen als auch bei den Frauen werden mit diesen Sprüchen, die ab jetzt von den meisten Medien in einer Endlosschleife gespielt werden, nicht viel zu holen sein. Bei vielen weißen Männern mag Dr. Unterberger recht haben, aber damit kann Trump wohl keine Wahlen gewinnen. Außerdem bleibt abzuwarten, was die New York Post usw noch alles im Köcher haben.
    Interessanter finde ich das Frauenbild, das Clinton präsentiert. Es gelingt mir nicht ohne Anstrengung, dieses Wesen mit einer Frau zu identifizieren. Ihr bellende tiefe Stimme, ihre Hosenanzüge, ihre männlich eingelernte Gestik und auch einige ihrer Aussagen haben nichts Frauliches. Mir kommt sie vor wie ein zwischen den Geschlechtern stehender verärgerter, ehrgeiziger Hobbit aus dem Auenland.

    • Brigitte Imb
      09. Oktober 2016 21:26

      Exakt. Vergleichen Sie einmal die reinen Äußerlichkeiten einer Theresa May mit Hillary Clinton, dann wenn beide den Mund aufmachen......

      Da kommt Hillary wirklich nur als keifender Rattler rüber. Diese Frau verfügt über keine weiblichen Reize, über KEINE.

    • Riese35
      11. Oktober 2016 12:28

      @Leopold Franz und Brigitte Imb: Interessant diese Übereinstimmung, daß gerade ein Mann und eine Frau diesbezüglich zur selben Beurteilung kommen. Ich finde an dieser Person auch keine weiblichen Züge. Aber auch keine männlichen. Einen derartig übertriebenen Eifer und eine solche Verbissenheit und Brutalität findet man bei Männern selten.

  31. machmuss verschiebnix
    09. Oktober 2016 10:52

    Falls Ron Paul jemals Präsident wird, dann wird wieder so ein
    "verrückter Einzeltäter" auf den Plan treten.

  32. dssm
    09. Oktober 2016 10:47

    Wieder einmal die Erfahrung: Sobald man von einem Thema wirklich eine Ahnung hat, sollte man dazu keine Medienberichte mehr lesen.

    Woher weiß man, daß die Russen die Computer der Demokraten gekapert haben? Wie beweist man dies?
    Bisher haben so gut wie alle 'leaks' einen humanen Hintergrund, sprich ein Mensch hat seinen Zugang mißbraucht oder Zugangsdaten weitergegeben.

    Also Herr AU, die Karten auf den Tisch, denn ich habe bisher geglaubt etwas von Computern zu verstehen, aber offensichtlich wissen Sie viel mehr, lassen Sie mich teilhaben!

    • Sensenmann
      10. Oktober 2016 08:12

      Aber nein! Das war nur das monatliche wohlwollende Posting für die Atlantikbrücke.
      Mit Wahrheit hat das nichts zu tun. Mann nennt das Feindpropaganda...

  33. machmuss verschiebnix
    09. Oktober 2016 10:18

    Bei Donald Trump fragt man sich doch, haben die Amis keine besseren
    Kandidaten mehr ? Oder ist es auch dort schon soweit, daß sich für
    diverse politische Ämter keiner mehr hergibt, der was "Besseres" finden
    kann. Oder wurde Trump am Ende gar dafür angeheurt, gegen
    Clinton zu verlieren, was sich jetzt trotz all seiner Escapaden als
    schwierig erweist ?

    • Patriot
      09. Oktober 2016 18:26

      Auffällig ist auf jeden Fall, dass Trump im Vorwahlkampf auch von vielen linkslinken Medien noch relativ wohlwollend behandelt worden ist. Jetzt kommen Sachen wie dieses Video von vor 11 Jahren ans Tageslicht. Warum wohl?

      Es hätte schon andere Kandidaten gegeben, nur haben die leider völlig verwässerte Standpunkte insbesondere rund um das Thema Immigration vertreten, infolgedessen hat sich das (Vorwahl)-Volk mit massiver Mehrheit und bei Rekordwahlbeteiligung für Trump ausgesprochen.

  34. franz-josef
    09. Oktober 2016 10:01

    Eine Nebenüberlegung: Der kolportierte Sager fügt sich perfekt ins derzeit auf vielen Kanälen kommunizierte "Männer sind brutale Schweine und Frauen wollen das so" Programm.
    Nachdem damit auf subtile Weise den Frauen sehr geschickt eine Mitschuld am Begrapscht- oder Benütztwerden umgehängt wird, während zu den sich sexuell Abreagierenden schon einmal die entschuldende und stolze Bilder von Kraft,Schönheit und Ungestümheit vermittelnde Konnotation "arabische Junghengste" mitgeliefert wird,ist die Auswahl dieser Uralt-Entgleisung Trumps auch aus diesem Blickwinkel sehen.
    Daß aus sicher zig dümmlichen Sagern ausgerechnet dieser herausgefischt und global aufgeblasen herumgeschickt wird, paßt in den gut gesteuerten Trend.Wir werden dazu noch mehr vernehmen (müssen).

    Frauen, warm anziehen!

  35. Infophil
    09. Oktober 2016 09:47

    In den Jahren der Berlusconi Regierungszeit war ich beruflich viel in Italien und habe immer wieder mit den italienischen Kollegen über ihn diskutiert. Auch er wurde in allen Medien der Steuerhinterziehung, der Korruption bezichtigt, als Gesetzesverdreher bezeichnet und natürlich, wie man weiß, als Sexist (Bunga,Bunga,..) hingestellt.
    Auf meine Frage, warum die Italiener ihn gewählt und auch wiedergewählt haben, kam einheitlich eine Antwort. Ja wir wissen, dass er korrupt und gesetzesfern ist, aber das sind in Italien die Politiker alle.
    Nur Berlusconi ist ein Macher, er hat sein Geld selbst erwirtschaftet, er vertritt seine Meinung, setzt sie auch durch. Besser ist jemand an der Spitze eines Staates, der zumindest in Teilen das Richtige tut und umsetzt, als ein Ja/Nein Sager.
    Stimmt doch, ein BK Kern ist gegen CETA und wird doch so sicher wie das Amen im Gebet, dafür unterzeichnen und wird uns in Worthülsen erklären, dass er sich durchgesetzt hat.
    Das ist der Unterschied. Berlusconi (wie Trump, Putin etc.), sind Persönlichkeiten, natürlich mit allen menschlichen Fehlern und sie haben gegen eine weltweit gleichgeschaltete Presse zu kämpfen und andere wie BK Kern sind eben nur Politiker Darsteller mit weitestgehend wohlwollender Presse..

    • Riese35
      09. Oktober 2016 11:28

      Sehr gut auf den Punkt gebracht! So ist es.

      Und um diesen Gedanken fortzuspinnen: Unter Schwarz-Blau sind viele Fehler gemacht worden. Der Ausverkauf Österreichs, die Zerschlagung der Schulen durch Gehrer, der Kampf gegen sog. "Orchideenstudien" wie z.B. Arabistik etc. Heute fehlen diese Leute.

      Besser ist danach aber nichts geworden.

      Europa (ich meine "Europa", nicht die "EU"), Ost und West, bis zum Ural und Kaukasus, ist ein altes Kulturland. Die transatlantische "Kultur" ist leider ident mit der englischen Küche und den italienischen Heldensagen. Die alten, europäischen Handelsstraßen verbinden uns mehr als der atlantische Ozean. ...

    • Riese35
      09. Oktober 2016 11:37

      ... Wir haben jetzt schon eine zu enge, transatlantische Bindung und zu viel künstliche, uns vom Westen auferlegte Trennung zwischen Ost und West. Europa würde aufblühen, wenn Ost und West kooperierte.

      "Orientierung" kommt ja vom "Orient", der "aufgehenden" Sonne, dem Licht, das vom Osten kommt. Der Priester wendet sich bei seinen kultischen Handlungen nach Osten, zur aufgehenden Sonne (erst V2 hat alles kaputtgemacht).

      Der Atlantik trennt mehr, als vielen bewußt ist:
      - Nordamerika ist auf dem AT aufgebaut, Europa (Ost und West) auf dem NT
      ...

    • Riese35
      09. Oktober 2016 11:47

      ...
      - In Nordamerika ist alles, was anders ist (Ureinwohner) vernichtet und in Reservate gedrängt worden, ein Land, eine Sprache, eine "Kultur" (McDonalds) etc.; Europa ist vielfältig
      ...

    • Riese35
      09. Oktober 2016 11:59

      ...
      - die westlichen Inseln (GB und Nordamerika) haben das Case Law, im Unterschied zum Rest Europas

      Sehr gut hat diese Unterschiede Bill Quandt, ehm. US Sicherheitsberater unter Richard Nixon und Jimmy Carter, ausgedrückt:

      "We in the US do not play chess, we play baseball, hit and run"

      (1989 auf die Frage Karin Kneissls "I don't get it, im Juli machen Sie das, im August jenes, und dann im September wieder ganz was anderes, wo ist die Logik?").

      Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=hu8On22xVGc , 23'55"

      Schach ist in Persien erfunden worden. Die besten Schachspieler kommen aus Rußland. Der Europäer spielt Schach, nicht Baseball. Nordamerika und Europa passen einfach nicht zusammen.

    • HDW
      09. Oktober 2016 12:11

      @Riese35
      Als ebenfalls Italien "Versteher" füge ich noch die besondere Antikommunistische Funktion, die S.B. nach "mani pulite" und der "macchina di guerra" des A. Occhetto, bis heute auf sich nimmt und die eben mehrheits bildend war und ist (keine der drei Regierungen nach ihm wurde bisher gewählt!
      Und zum Europa bis zum Ural ist auf den Beitrag der Rus zum europäischen Theater (Stanislavskij, Tschechow, Meyerhold et al.), zu verweisen. Da kommt ein Herr Schulz aus der deutschen Provinz allerdings nicht mit, die Wiener Staatskünstlerszene übrigens auch nicht mehr!

    • Ingrid Bittner
      09. Oktober 2016 20:27

      Zur "Berlusconizeit" - mir ist aufgefallen, dass es sonst in Italien nie eine so lange streikfreie Zeit gab - das muss doch auch einen Grund haben.
      Vorher kann ich mich erinnern, war es schwierig, einen pünktlichen Zug zu ergattern, weil es wurde wieder gestreikt, etc.etc.
      Beim Müll in Neapel war es besonders auffällig,w enn die Arbeiter wiedereinmal gestreikt haben.
      Vielleicht trügt mich auch da meine Erinnerung, ich hab es auf alle fälle so erlebt.

  36. Wertkonservativer
    09. Oktober 2016 09:41

    So viel "Schwein" und menschliche Unzulänglichkeiten veranlassen mich, wieder eiinmal in lyrische Gefilde auszuweichen, wobei ich weiterhin meinen "Leib-Lyriker"
    Josef Weinheber (aus "O Mensch, gib acht!) zu Wort kommen lasse:

    "OKTOBER

    Gilb tanzt das Laub am dürren Schaft;
    Die Kelter preßt den holden Saft.
    Sankt Gall heimst, was er nicht gebaut,
    Simon und Juda schneidt das Kraut.
    Die Krähen hocken schwarz und dicht.
    Der Knecht das Holz zum Herd hin schlicht'
    Der Brunfthirsch röhrt im Graben drin,
    Und Regen regnet grau dahin.
    Jäh heult der Hund. Im Stubeneck
    Die Kinder sitzen stumm vor Schreck.
    Jetzt bläst der Wind im Sterbehaus
    Dem Ahn die Totenkerze aus!
    "

    Hoffen wir, dass der Ungustl Trump der Welt und uns erspart bleibt!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  37. Undine
    09. Oktober 2016 08:27

    OT---aber mit Sicherheit mehr als eine "normale Meldung zwischendurch" in der ZiB1/ZiB2 wert---oder wollte man nur nicht mehr Staub aufwirbeln?

    "IS-Terrorverdacht: "Hochbrisanter Sprengstoff" in Chemnitz gefunden"

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/5098634/ISTerrorverdacht_Hochbrisanter-Sprengstoff-in-Chemnitz-gefunden

    Hätte man diesen "hochbrisanten" Fund bei sog. Neonazis gemacht, dann hätte das Thema die gesamte Sendung beherrscht.

    • franz-josef
      09. Oktober 2016 10:06

      Offenbar ging es um ein Flughafen-Attentat, und um eine ernstzunehmende Gefahr für viele Menschenleben.
      Hier ein Link, der die islamischen Untaten zählt - alleine in den ersten sieben Oktobertagen erschreckend: http://www.thereligionofpeace.com/ #

  38. socrates
    09. Oktober 2016 03:47

    Einst stieg das Volkseinkommsn mit dem BIP. Seit eingen Jahren steigt das BIP und der Median zeigt, daß das Volkseinkommens fällt. Das macht es Putin leicht die Sanktionen zu überstehen und die russische Wirtschaft zu reformieren.
    Am Tag der Veröffentlichungen von Wiki Leaks bekommen wir einen Artikel zu Ablenkung serviert, in dem Schwein gar nicht oft genug vorkommen kann. Für mich sind die Bemerkungen von FRAU HILLARY zur Pfählung von Gaddafi weit schlimmer. Ein Video gibt es dazu im Internet. Pfui!!!

    • Rau
      09. Oktober 2016 10:25

      "Can't we drone this guy" in Richtung Assange ist auch nicht schlecht. Die hat sogar ein cooles Verb dafür Menschen per Joystick mittels Drohnen zu erledigen.

  39. El Capitan
    09. Oktober 2016 02:11

    Nicht nur Kennedy und Clinton haben hormonellen Ausgleich außerhalb der Ehe gesucht und gefunden, sondern auch Präsident Roosevelt. Ja genau, das ist der Erfinder des „New Deal“ und Vorbild von unserem kernigen Bundeskanzler.

    Amerika ist schon irgendwie komisch. Da vög… sich Präsidenten durchs Weiße Haus, aber das Volk verzeiht ihnen, weil sie fesch und „liberal“ (= in den USA links) sind, aber einem Typen, der rotzfreche Sprüche klopft, wie man sie auf jedem Stammtisch hören kann, unterstellt man Sexismus.

    Tatsächlich haben aber die Amerikaner die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich persönlich halte beide Kandidaten für unfähig und gefährlich. Der eine gefährlich unerfahren, die andere gefährlich naiv mit Hang zu windigen Beratern. Was in die komischen Amis gefahren ist, weiß ich nicht, zumal ja die Republikaner durchaus passable Kandidaten hatten.

    Letztlich stimmt die Analyse. Die Wahl wird knapp ausgehen. Trump kann noch nicht abgeschrieben werden, zumal er ja „nur“ ein Großmaul ist, während es Roosevelt, Kennedy und Clinton tatsächlich krachen ließen, Kennedy sogar mit einer Mafiabraut.

  40. Bob
    09. Oktober 2016 01:17

    Wer noch niemals Blödsinn verzapft hat der noch dazu 10 Jahre zurückliegt und privat dargebracht wurde, werfe den ersten Stein! Eine gute Gelegenheit Putin anzupatzen. Dabei auf die sexuellen Spiele der vergangenen Präsidenten zu vergessen ist ein beliebtes Spiel.

    • Abaelaard
      09. Oktober 2016 08:21

      Ähnliches wollte ich selbst schreiben. Wenn man tief genug gräbt kommt bei allen was heraus. Es ist aber nicht bekannt daß Trump eine Zigarre in einer Praktikantin versenkt hätte. Trump hat seinen Fehler eingestanden , Clinton hat mit Unterstützung seiner Gemahlin bis zuletzt alles abgestritten.

    • ludus
      09. Oktober 2016 10:32

      Angeblich wurde Monica Lewinsky vom Mossad auf Clinton angesetzt.

    • franz-josef
      09. Oktober 2016 12:00

      -erheiternde Anmerkung am Rande: wie ich aus informiertem Kreis seinerzeit vernahm, wurde auch unser Maria-Theresien-Schreibtisch ...naja, zweckentfremdet. Akteure in ebendiesem Kreis bekannt und diskret beschwiegen.

    • Bodo
      09. Oktober 2016 22:08

      Ja, die schöne Jüdin Lewinsky! Niemand hatte sie gezwungen, Details auszuplaudern, aber gerade das war ihre Aufgabe als Mossadagentin, vermute ich.

  41. kritikos
    09. Oktober 2016 01:12

    Bei den derzeitigen und kommenden Welt-Machthabern diesseits und jenseits der Ozeane könnte einen der blanke Pessimismus befallen. Aber anscheinend war das schon früher so und die Welt ist nicht untergegangen. Hoffen wir auf natürliche oder übernatürliche Kräfte, die das Schlimmste verhindern.

  42. Helmut Oswald
    09. Oktober 2016 00:51

    Wenn alles durch ist, was sich thematisch noch als Politik verkaufen lässt, dann wird zuletzt halt noch in den Schritt gegriffen. War schon immer so, wenn es fünf vor zwölf wurde. Das leise Surren des - hoffentlich nicht verklemmten - Reissverschlusses, und schon spielen alle mit, wenn es um Thema Nummer 1 geht, die wichtigste - angebliche Nebensache - der Welt. Damengambit. Wie passend.

    Es gibt, wie die berühmte Umfahrungsstrasse, Themen, die bringen dem Politiker der sie aufgreift genausoviel Wählerstimmen wie sie sie ihn kosten. Sind es besonders viele Stimmen, die er austauscht, gleicht dies im Spiel vielleicht dem Abtausch der Dame, der wichtigsten Figur auf dem Brett. Eben besagtes Gambit. Es wird davon der Spieler profitieren, der an sonstigen Figuren, und seien es nur die Bauern, ein leichtes Übergewicht hat. Vielleicht kann er sich den Sieg herausspielen. Hillary hat wohl einen gerinfügigen Überhang an schweren, Trump hat vielleicht mehr Leichtfiguren und einen oder anderen Bauern mehr am Feld. Wie die Partie ausgeht ist diesfalls weder vorhersehbar noch irrelevant. Die Clinton bedeuted planmäßigen Krieg mit dem Ziel, Russland zu einer mediokren Macht zu degradieren. Dies wird misslingen. Trump vielleicht, weil ihn die gut geölte Administration hineinlegt, Krieg ohne eine enthusiastische Präsidentschaft, irgendwo an der Peripherie (Syrien?) - ein Vietnam. Eines scheint sicher - eine Friedenspräsidenten wird das US Establishment, werden die Neo Cons nicht erlauben. Da müsste schon jemand wie Ron Paul eine Chance haben.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden