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Rot und Grün: Wo ist der Unterschied? drucken

Lesezeit: 3:30

Die Bezirksvertretung Leopoldstadt ist gewiss nicht das wichtigste Gremium Österreichs. Aber die Wiederholung der dortigen Bezirksvertretungswahl ist dennoch interessant, weil das Ergebnis geradezu exemplarisch das Verhältnis zwischen Rot und Grün zeigt. Mit nachträglicher Ergänzung.

Die Grünen haben dort mit einer geschickten Wahlkampagne zehn Prozent dazugewonnen, die Roten zehn Prozent verloren. Selten hat sich so klar gezeigt: Die beiden Parteien sind für die Wähler zwei Seiten der gleichen Münze.

Es gibt immer weniger Unterschiede zwischen ihnen. Bei fast jedem relevanten Thema wollen sie im Grund dasselbe. Die Grünen sind als Oppositionspartei halt eine Spur radikaler und akademischer, aber im Grund gibt es keine wesentlichen Alleinstellungsmerkmale.

So sind ja auch viele Grüne einst aus der SPÖ gekommen, von Alexander van der Bellen bis zu Peter Pilz. So hat bei der eigentlichen Gemeinderatswahl die SPÖ mit einem ähnlichen Trick wie jetzt die Grünen - also der Angstmache vor der FPÖ - etliche Grünwähler gewonnen und so ihren Verlust reduzieren können. So bilden Rot und Grün auch überall sofort Koalitionen, sobald es nur möglich ist (Und wenn es sich wie üblich nicht ausgeht, steht die ÖVP für die Sozialdemokraten stets als gefügiger Mehrheitsbeschaffer bereit – zumindest solange dort der Raiffeisen-Konrad, der Sozialpartner-Leitl und der Postenklammerer-Mitterlehner noch irgendeinen Einfluss haben).

Der einzige Unterschied zwischen Rot und Grün ist verwischt, seit die SPÖ die klassische Arbeitervertretung hintangestellt hat, zu der ja immer auch ein großes Engagement für eine funktionierende Wirtschaft gehört. Die SPÖ hat einst als Partei der Industrie noch in den Schlachten um Zwentendorf und Hainburg gegen die Grünen gekämpft – was auch fast alle Arbeiter für richtig gehalten haben. Sie hat diese Schlachten letztlich nur deshalb verloren, weil sich die ÖVP in völliger Abkehr von ihrer einstigen Wirtschaftskompetenz gegen die SPÖ gestellt hat (was durch ihre damalige Oppositionsrolle zwar erklärbar ist – aber dennoch falsch gewesen ist, wenn man selbst Wirtschaftspartei sein will).  

Heute hingegen liefert sich die SPÖ mit den Grünen einen Wettbewerb, wer mehr antiwirtschaftlich agiert. Auch sonst hat die SPÖ ihren Wählern seit langem keinen Grund gesagt, warum man nicht auch Grün wählen kann. Das aber hat eine klare Folge: In den Augen der durchschnittlichen Wähler sind die beiden Parteien völlig austauschbar geworden. Und nicht nur in deren Augen. Daher wählt man einmal Rot und einmal Grün. Ja nach Laune.

Und die Laune wird immer weniger eine rote sein. Ist die SPÖ doch durch viele Jahre an der Macht heute völlig verbraucht und identitätslos geworden. Die Wiener SPÖ ganz besonders. Das würde selbst dann zu einer zunehmenden Wählererosion führen, wenn es keine Partei gäbe, die als totales Alter Ego der SPÖ zur Verfügung steht.

Ansonsten gab es in der Leopoldstadt das Übliche: Die meisten anderen Parteien haben ein wenig verloren - was für die FPÖ einen weiteren Zuwachs von fast drei Prozent ergeben hat. Das ist zwar angesichts der bei der FPÖ gewohnten Zuwächse wenig, angesichts der Tatsache, dass die (auf Wunsch des Verfassungsgerichts) zu wiederholende Wahl nicht einmal ein Jahr zurückliegt, aber sehr viel.

Freilich: Angesichts der eskalierenden Zustände am zentralen Platz der Leopoldstadt, am Praterstern, – hunderte Messerstechereien, sexuelle Attacken, Raubüberfälle, Raufereien – ist das aber wiederum lange noch nicht so viel, um Eindruck auf die SPÖ und ihre Migrationspolitik zu machen.

Nachträgliche Ergänzung: Das endgültige Ergebnis der Auszählung samt Wahlkarten machte den Erfolg der Grünen noch etwas größer, und den der Freiheitlichen etwas kleiner.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 02:37

    Die Wahlbeteiligung 26,7% sagt alles. Die FPÖ hat beachtlich gewonnen und wird daher ignoriert.
    Radio Erewan erklärt das Autorennen Chevrolet Lada so: Chevrolet wurde Vorletzter, Lada 2.
    Ich warte schon auf die Briefwahlen und ob das Klebergate - organisiertes Verwenden von nicht haltenden Kleber - die unendliche Geschichte von Michael Häupl - Ende wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 13:18

    Die Wahlbeteiligung - und die Konsequenz daraus - ist eine Frechheit. Eigentlich müßte jedem, der sein Wahlrecht mit Füßen tritt, dieses aberkannt werden.

    Aber mir geht es eigentlich um etwas ganz anderes. Ich finde, es dürften nur so viele Sitze vergeben werden, wie der Wahlbeteiligung entsprechen - und das bei jeder Wahl !!!

    Wollen doch sehen, ob man die Parteien nicht motivieren kann, auf ihre Wählen einzuwirken. Und wenn nicht, ist das halt die Konsequenz. Und dann wird es endlich aus sein mit dem Steuergeld-Hinausschmeißen, schlicht und ergreifend, weil dann zu wenige in der Lage sind, dafür zu stimmen. So schaut's aus!

    Außerdem: Wer keine Steuern zahlt, dürfte ohnedies nicht wählen, ist meine Meinung. Es steht ja jedem frei, zu arbeiten und Steuern zu bezahlen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 08:44

    was es in Wien so alles gibt ...
    aus dem Lebenslauf der neuen Leopoldinenstädter Bezirksvorsteherin erfährt man z.B., dass es in Wien folgende Institutionen, Vereine etc. gibt:
    Theodor Kramer Gesellschaft
    Verlag für Gesellschaftskritik
    Dachverband für sozialökonomische Einrichtungen
    ARGE Randkunst
    Kulturkreis Mexikoplatz
    Steuerungsteam für Gendermainstreaming

    Alle diese charakterisieren den beruflichen Werdegang der Frau Lichtenegger.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 10:16

    Wieviele Migranten gibt es in Wien-Leopoldstadt ?

    Mohammeds wählen keine FPÖ und keine ÖVP. Und wenn die neuen Bürger nun grün statt rot wählen bleibt die Hoffnung, dass auch die SPÖ ihre Welcome-Migrationspolitik der Masseneinbürgerungen und Familienzusammenführungen ändert, sofern sie aufwacht und nicht ganz dumm ist. .

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 09:55

    Wenn Wien umkehren und zu einer soliden Politik zurückkehren will, wo der Bürger wieder in den Vordergrund gestellt wird, die Bürokratie in den Hintergrund, die Finanzen aus Verwaltungseinsparungen saniert werden sollen, die Sozialausgaben limitiert werden und ebenso die Migration, wenn wieder Kultur und Anstand Werte werden sollen, wenn wieder ein Hauch von Freiheit und Unternehmerfindigkeit Platz greifen soll in Wien, wenn die Korruption eingedämmt werden soll, u.v.a.m. ... ... dann ist Rot/Grün/NEOS abzuwählen, das geht eben nur mehr mit der FPÖ.

    Ja, in Wien ist Rot und Grün dasselbe, wobei ich sagen würde, die Grünen sind radikal kommunistisch und die Roten 'selbstbedienerisch' sozialistisch, demokratisch sind sie beide nicht.

    Bin gespannt, wie lange die Briefwahl'manipulation' jetzt dauern wird bei der überschaubaren Menge von Stimmen.

    Prinzipiell bin ich auch hier für eine Änderung des Briefwahlrechtes. Nur wer vom Ausland aus wählen muss, sollte darauf Anrecht haben, alle anderen können mit einer Wahlkarte auskommen. Ich könnte mir auch eine Wahlwoche vorstellen und die Tagesergebnisse sind einzutragen und die Tagesstimmen in einem Safe aufzubewahren, bis die Anfechtungsperiode vorbei ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 09:16

    .
    Ist die rote Stadträtin Wehsely nicht SP-Vorsitzende in der Leopoldstadt?
    Wenn ja, ist das eine Erklärung für die roten Verluste.
    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2016 15:56

    Ja wer es bolschewikert will, der wählt keine faulen Sozibonzen mehr, nein da muss es der echte Ökobolschewismus sein. So richtig mit Blockwarten und Tugendterror, denn nur Grüne sind der Garant dafür, daß die einheimischen Faschistenschweine bald am Schächthaken hängen. Allahu kackbar!

    3/4 der Wahlberechtigten ist es egal, ein Viertel geht hin und davon wählt die satte Merhheit Ökobolschewistisch. also noch mehr schrankenlöose Zuwanderung, noch mehr Geld für fremde Eindringlinge, noch mehr Kriminalität. 3/4 haben dm durch Schweigen zugestimmt.

    Gut so. Sie werden bekommen, was sie sich bestellt haben. Es ist ihnen im 2. Bezirk noch zu wenig kriminell? Keine Angst, kommt noch viel besser!

    Das linke Lager ist unverändert, es ist nur bolschewikerter geworden. satt dem einfachen Sozi, lieber gleich die Morgenthau-Fraktion. Auch gut.
    Schön ist nur, daß die schwarzen Sozis mit 1,15%-Punkten Minus noch weiter ihrem Ende entgegen gefault sind. Unter 6% - So gehört sich das als Quittung für's permanente Paktieren mit dem Marxismus!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2016 08:25

    Das Ergebnis entspricht einem Bobo-Bezirk, es würde schon reichen, wenn die 'außen' einmal zur Wahl gingen, anstatt zu Hause zu bleiben.

    Warum ist die Ablöse des eitlen Fleischhacker verschwunden? Ich habe die NZZ jahrzehntelang gelesen und vor einigen Jahren aufgegeben - sie ist flach wie der Rest der Systempresse. Die flache Schreibe der Baumann ist richtig peinlich gegen die guten Beiträge des würdigen Kattinger-Nachfolgers, da fällt es richtig auf.

    nzz.at habe ich schon wegen des infantilen Kacheldesigns nicht eine Sekunde in Betracht gezogen. Dengler und Zielina richten die jahrhundertalte NZZ in wenigen Jahren zugrunde, keine Sorge.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2016 09:38

    ..außerdem bitte die BP-Wahl nicht vergessen.
    Da wird ein VdB plötzlich unabhängig (?) um auch von Roten gewählt zu werden. Und Rot bedankt sich umgehend mit einer Wahlempfehlung für VdB.

    Was heißt da zwei Seiten einer Medaille? die wirken doch schon k l o n i e r t.

    PS: Es ist schon peinlich wie diese zwei Parteien, die sich doch sooo für für Demokratie und Freiheit einsetzen, kräftig unterstützt von Einheitsmedien und einäugigen Künstlern und "Intellektuellen", für einen Kandidaten engagieren, der öffentlich hinausposaunt eine gewählte Mehrheit ignorieren zu wollen. Bravo!

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  1. Erich (kein Partner)
    21. September 2016 15:34

    Angesichts der geringen Wahlbeteiligung habe ich wieder einmal nachgerechnet und komme so auf (gerundete) traurige Ergebnisse. Die Prozente beziehen sich dabei nicht auf die abgegebenen Stimmen sondern auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten:

    Grüne 12%/8.800; Sozis 10%/7.100; FPÖ 8%/5.600; ÖVP 2%/1.500; Neos 2%/1.300 (Wähler). Es genügt also ein Häuflein Engagierter um Mehrheiten zu ändern!! DAS sollten die Nichtwähler (65%/48.000 "Is eh wurscht") bedenken!!

    Vielleicht sind viele WU-Studenten hier gemeldet? Außerdem wurde der 2.Bezirk in den letzten Jahren beliebt (und die Wohnungen teuer = Bobo).

    Wozu brauchen zudem 71800 Wahlberechtigte 60 Abgeordnete im Bezirksparlament??

  2. Tik Tak from far away (kein Partner)
    21. September 2016 12:00

    Der Unterschied zwischen Rot und Grün?

    Die SPÖ steht für sich und ihre Klienten, hat aber jede inhaltliche Richtung verloren.
    Die paar echten Linken sind nur ärgerlich werden aber die SPÖ rascher zerstören als der Häupl von 0 auf 2 Promille saufen kann.

    Die Grünen sind innen tiefrot, außen, als Ökosozialisten, grün lackiert und stellen den Widerspruch zwischen ihrer Selbstsicht als gebildete gute Menschen und der Realität als realitäts- und bildungsferne Akademiker perfekt dar.
    Das sind orientierungslose Stalinisten mit dem Parteiprogramm:

    "Verbieten, verteuern oder Radweg"

    Sie sind die Rache der wohlstandsverwahrlosten Kinder an ihren bürgerlichen Eltern.

  3. Torres (kein Partner)
    21. September 2016 11:16

    Wer die dünne Personaldecke der SPÖ so richtig "genießen" will, sollte - falls er/sie die ZiB2 am 20.09. nicht ohnehin gesehen hat - diese in der TVthek unbedingt nachschauen. Da trat - bei Armin Wolf - der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer Niedermühlbichler auf, um u.a. das Wahlergebnis im 2. Bezirk zu kommentieren. Seine Erklärung für das Abschneiden der SPÖ: die Wähler haben geglaubt, es gehe ohnedies nur um den 2. Platz und seien daher gar nicht zur Wahl gegangen. Auch seine weiteren Ausführungen, etwas zur Debakel der CETA-Abstimmung in der SPÖ, sind bemerkenswert. Wer geglaubt hatte, sein Vorgänger Gerhard Schmid sei schon der Tiefpunkt gewesen, wird hier eines "Besseren" belehrt.

  4. AppolloniO (kein Partner)
    21. September 2016 09:38

    ..außerdem bitte die BP-Wahl nicht vergessen.
    Da wird ein VdB plötzlich unabhängig (?) um auch von Roten gewählt zu werden. Und Rot bedankt sich umgehend mit einer Wahlempfehlung für VdB.

    Was heißt da zwei Seiten einer Medaille? die wirken doch schon k l o n i e r t.

    PS: Es ist schon peinlich wie diese zwei Parteien, die sich doch sooo für für Demokratie und Freiheit einsetzen, kräftig unterstützt von Einheitsmedien und einäugigen Künstlern und "Intellektuellen", für einen Kandidaten engagieren, der öffentlich hinausposaunt eine gewählte Mehrheit ignorieren zu wollen. Bravo!

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. September 2016 08:25

    Das Ergebnis entspricht einem Bobo-Bezirk, es würde schon reichen, wenn die 'außen' einmal zur Wahl gingen, anstatt zu Hause zu bleiben.

    Warum ist die Ablöse des eitlen Fleischhacker verschwunden? Ich habe die NZZ jahrzehntelang gelesen und vor einigen Jahren aufgegeben - sie ist flach wie der Rest der Systempresse. Die flache Schreibe der Baumann ist richtig peinlich gegen die guten Beiträge des würdigen Kattinger-Nachfolgers, da fällt es richtig auf.

    nzz.at habe ich schon wegen des infantilen Kacheldesigns nicht eine Sekunde in Betracht gezogen. Dengler und Zielina richten die jahrhundertalte NZZ in wenigen Jahren zugrunde, keine Sorge.

  6. Shalom (kein Partner)
    21. September 2016 08:05

    AU: "...steht die ÖVP für die Sozialdemokraten stets als gefügiger Mehrheitsbeschaffer bereit – zumindest solange dort der Raiffeisen-Konrad, der Sozialpartner-Leitl und der Postenklammerer-Mitterlehner noch irgendeinen Einfluss haben)."

    Frage 1: Wann gibt der Blogmaster - endlich - eine Wahlempfehlung für Ing. Norbert Hofer ab?

    Frage 2: Wann versucht, ob dieser ketzerischen, jeduch in jeder Hinsicht richtigen Äußerungen "seines" Blogmasters, sich der Hintertulbinger (und Parteifreunde) durch einen Sprung aus dem Kellerfenster zu entleiben?

    Ironie? Aber ja doch...

  7. Rosi
    20. September 2016 10:14

    Heute in der Presse war eine Analyse zu Rot-Grün im 2. und ich glaube Häupl hat ungefähr gesagt: "Wir sagen den Leuten wochenlang, sie sollen Grün wählen, und nun haben sie es gemacht - wen wundert's jetzt."
    Ein Bekannter sagte, es sei erschreckend, daß manche Leute gar nicht wissen, daß eine Wahl war.
    Von Beidem habe ich abgeleitet, daß sich vielleicht manche am vergangenen Sonntag dachten, sie wählen nun den Bundespräsidenten ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  8. Rübezahl
    19. September 2016 22:33

    Vielelicht ein "Pseudotrost"

    Nach 100 Jahren Sozialismus in Wien, Intensivindoktrinierung, vor allem in den letzten 46 Jahren, Wähleraustausch und ein wenig Fälschung schaffen die Sozen in Wien 2/3.

    Es gibt noch (!) einen Kern. Nein nicht den faulen Kern im Tiefrot..

  9. Kyrios Doulos
    19. September 2016 22:14

    Die meisten Wähler wenden sich ab.
    Die andern, die Verbliebenen, watschen den roten "Paten" und die roten "Hexen" ab (Häupl, Wehsely, Frauenberger, Brauner).
    Sehr interessant.
    Auch, daß die Wiener Wähler eben doch linke ISlamfreunde sind.
    Die Demokratie schaftt sich demokratisch ab, Schritt für Schritt, bis sie von der Scharia und der Theokratie abgelöst werden wird.
    Spätestens dann sehen wir die Gesichter der roten und grünen "Hexen" nicht mehr. Das wird der kleine Trost sein in der großen Not. Die Zukunft gehört wieder dem Mann.

  10. Ambra
    19. September 2016 21:53

    OT und doch auch nicht : der CDU Abgeordnete Moosbach (ich hoffe, ich schreibe ihn richtig) gab heute im NTV eine hervorragende Analyse ab, die fast wörtlich auch für Österreich gilt: eine CDU, die seit längerem nach links abtriftet und in der sich konservative Wähler von einst nicht mehr wohl fühlen. Kein Wunder, wenn viele zur AfD wechseln. Eine SPD, die sich von den Grünen kaum mehr unterscheidet .
    Also ist das Wahlergebnis in Berlin nicht erstaunlich und wenn nicht ein Umdenken eintritt, wird diese Entwicklung die beiden bisherigen Großparteien zu Kleinparteien machen.
    Herr Mitterlehner sollte sich mit dieser Analyse beschäftigen !

    • Ambra
      20. September 2016 22:48

      Verzeihung ! Ich meine natürlich Wolfgang Bosbach !!

    • Shalom (kein Partner)
      21. September 2016 07:28

      Vorsicht! Dieser CDUler Bosbach ist, im Gegensatz zum zur AfD übergetretenen SPDler Guido Reil (s. die Sendung Hart aber fair v. 06 09 16) ein strikter Gegner der AfD und einer Koalition mit dieser!!!

  11. Haider
    19. September 2016 21:10

    Das Ergebnis der Wahlwiederholung in der Leopoldstadt ist ein Abklatsch der Hochschülerschaftswahlen: Wahlbeteiligung im Keller; Grüne im Luftschloß.

  12. schreyvogel
    19. September 2016 19:23

    Die Grünen sollten sich nicht zu viel über die Leopoldstadt freuen: Das waren doch nur Leihstimmen von der SPÖ, die Blau verhindern wollten und dabei weit übers Ziel hinaus sich selber ins Knie geschossen haben.

  13. Politicus1
    19. September 2016 18:10

    Läutet der allseits beleibte Bürgermeister das Ende der schrill tönenden Frau Wehsely ein?
    "Der Bürgermeister wies zudem darauf hin, dass "jeder für seine Wahl verantwortlich sei - er selbst für die Gemeinderatswahlen."

    (Anm: Frau Wehsely ist Chefin der Bezirksroten im 2. Bezirk)

  14. Politicus1
    19. September 2016 18:06

    Und wieder verbesserten die Grünen ihr Ergebnis zusätzlich durch die Wahlkartenstimmen.
    Anscheinend wollen sich Grünwähler den Heiligen Sonntag nicht durch Wahlakte stören lassen.

    Katastrophal ist auch das Leopoldstädter Summenspiel:
    FPÖ, ÖVP, NEOS und ANDAS (also alle Nichtlinken Parteien zusammen) haben insgesamt 21 Mandate in der Bezirksvertretung - nicht einmal so viele, wie die Grünen allein geschafft haben ...
    Die GRÜNEN haben alleine 22 Mandate!
    Die Sozialisten kommen jetzt auf 17 Bezirksräte.

    • Sensenmann
      19. September 2016 21:48

      ANDAS eine nichtlinkle Partei? Das sind lupenreine Bolschewiken! Ein Zusammenschluss aus echten Mordbolschewiken, den verkifften Piraten, eine Splittergruppe der Ökobolschis und sog. "Unabhängige"= Autonome.
      Mal deren Webseiten anschauen...
      Auch die NEOS als nichtlinke Partei zu bezeichnen ist putzig!

      Ändert aber nix an der Katastrophe, die sich die Deppen drt selbst gewählt haben. Bei der nächsten Bereicherung der dortigen grünen Weiber werde ich mich enorm freuen, denn die GrünInnen rekrutieren sich v.a. aus Weibern zwischen 18 und 35, die finden, daß das Boot nicht voll ist und daß die Fremden eine Bereicherung sind und man mit ihnen gut auskommen muss. Na denn: Bückt euch! Kein Mitleid!

    • Ingrid Bittner
      19. September 2016 21:56

      Haben die überhaupt so viele Kandidaten auf der Liste?

    • Shalom (kein Partner)
      21. September 2016 07:32

      Politicus1, also ich bitt´ Sie: Die NEOS u. die Liste ANDAS sind lupenreine Linke. Googeln Sie einmal die Viten ihrer Repräsentanten!!!

  15. Simpson
    19. September 2016 17:11

    Die Sozialisten verkaufen die eigene Großmutter um VdB zu unterstützen.
    Wenn schon ein Faymann knapp vor der BP Wahl "geopfert" wird, was ist dann ein kleiner Bezirksvorsteher im 2. Bezirk wert.
    Jede Wette, dass diese Bezirkswahl eine abgesprochene Sache unter den roten Genossen war um ein Zeichen zu setzen.

  16. Sensenmann
    19. September 2016 15:56

    Ja wer es bolschewikert will, der wählt keine faulen Sozibonzen mehr, nein da muss es der echte Ökobolschewismus sein. So richtig mit Blockwarten und Tugendterror, denn nur Grüne sind der Garant dafür, daß die einheimischen Faschistenschweine bald am Schächthaken hängen. Allahu kackbar!

    3/4 der Wahlberechtigten ist es egal, ein Viertel geht hin und davon wählt die satte Merhheit Ökobolschewistisch. also noch mehr schrankenlöose Zuwanderung, noch mehr Geld für fremde Eindringlinge, noch mehr Kriminalität. 3/4 haben dm durch Schweigen zugestimmt.

    Gut so. Sie werden bekommen, was sie sich bestellt haben. Es ist ihnen im 2. Bezirk noch zu wenig kriminell? Keine Angst, kommt noch viel besser!

    Das linke Lager ist unverändert, es ist nur bolschewikerter geworden. satt dem einfachen Sozi, lieber gleich die Morgenthau-Fraktion. Auch gut.
    Schön ist nur, daß die schwarzen Sozis mit 1,15%-Punkten Minus noch weiter ihrem Ende entgegen gefault sind. Unter 6% - So gehört sich das als Quittung für's permanente Paktieren mit dem Marxismus!

    • Riese35
      19. September 2016 16:29

      >> "ein Viertel geht hin und davon wählt die satte Mehrheit Ökobolschewistisch."

      Ist ja korrekt. Es ist ja wichtig, daß wir den Sozialstaat erhalten und uns diesen von den Kapitalisten, die an so dumme "Regeln des Marktes" glauben, nicht kaputtsparen lassen. Wir sind ja human und Wächter der Menschenrechte. Die nötigen finanziellen Mitteln für den Erhalt des Sozialstaates kommen eh von der Regierung und vom Bankomaten, so wie der Strom von der Steckdose. Das ist doch offensichtlich und müßte doch jedem auf Grund seiner Erfahrung klar sein. Wozu brauchen wir Kraftwerke? So ein Unsinn! Es ist ja genug da für alle.

    • Rübezahl
      19. September 2016 22:40

      >> "ein Viertel geht hin und davon wählt die satte Mehrheit Ökobolschewistisch." -

      Sie verkennen die Psyche/ Meinung der alten Arbeiter.
      Sie glauben im Ernst, dass das ein Protest ist den "Die da oben" verstehen bzw., dass das ein "Abwatschen" ist.
      Wer nie gelernt hat, eigene Gedanken in eigene Aktionen umzusetzen, ist so geschockt von dem was passiert, dass sie einfach nichts machen! Gefolgt mit der oben genannten Projektion.

      Unglaublich aber wahr. Habe das oft so erlebt...

      DAMIT können die Roten, wie man sieht, sehr gut leben und fördern das sogar noch...

    • Shalom (kein Partner)
      21. September 2016 07:43

      Ein "echter" Roter, und nicht wenige solche gibt es noch aufgrund der höheren Lebenserwartung, samt seinem ebenfalls schon in die Jahre gekommenen Nachwuchs, wird nie anders als SPÖ/Grün wählen. Weil die FPÖler Nazis sind u. die Schwarzen im Februar 1934 auf die in ihren Gemeindebauten verschanzten illegalen, militanten, sozialistischen Schutzbündler geschossen hatten!!!
      Und auch ein effizientes ÖBH werden die Vereinigten Roten dem Doskozil letztendlich nicht durchgehen lassen! Auch der hat sein innerparteiliches Ablaufdatum. Wetten?

  17. Brigitte Imb
    • Gandalf
      19. September 2016 21:45

      Humorlose Behörden, humorlose Polizei, die sich nur noch lächerlicher macht durch ihr Einschreiten. Typisch - Bananenstaat!

    • Sensenmann
      19. September 2016 21:50

      Bei den Ökobolschis und ihrer Flaggerl-Gackerl Idee waren die Sozibullen seltsamerweise nicht so fix. Na freut euch, wenn sich das Blatt wendet.

    • Ingrid Bittner
      19. September 2016 21:58

      Warum eigentlich erst jetzt? Die Fahne woll doch schon länger gehöngt sein.

  18. logiker2
    19. September 2016 14:25

    soviel Unterschied wie zwischen Sozialist und Kommunist, oft passt nicht mal ein Blatt Papier dazwischen.

  19. Rosi
    19. September 2016 13:18

    Die Wahlbeteiligung - und die Konsequenz daraus - ist eine Frechheit. Eigentlich müßte jedem, der sein Wahlrecht mit Füßen tritt, dieses aberkannt werden.

    Aber mir geht es eigentlich um etwas ganz anderes. Ich finde, es dürften nur so viele Sitze vergeben werden, wie der Wahlbeteiligung entsprechen - und das bei jeder Wahl !!!

    Wollen doch sehen, ob man die Parteien nicht motivieren kann, auf ihre Wählen einzuwirken. Und wenn nicht, ist das halt die Konsequenz. Und dann wird es endlich aus sein mit dem Steuergeld-Hinausschmeißen, schlicht und ergreifend, weil dann zu wenige in der Lage sind, dafür zu stimmen. So schaut's aus!

    Außerdem: Wer keine Steuern zahlt, dürfte ohnedies nicht wählen, ist meine Meinung. Es steht ja jedem frei, zu arbeiten und Steuern zu bezahlen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Sensenmann
      19. September 2016 16:00

      Bin ein großer Anhänger des Zensus-Wahlrechtes!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. September 2016 08:08

      Völlig richtig, Rosi, bis auf den letzten Satz. Arabische Analphabeten brauche ich auch dann nicht, wenn sie 'integrationswillig' sind.

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      21. September 2016 10:53

      Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. September 2016 08:08

      Auch Intgegrations- willige bringen nichts, denn diese bleiben wie die Trichienen im Schwein und fressen Ösis von Innen auf.

      Wann wird ROSI endlich das Wort "Integrieren" richtig durch "ASSIMILIEREN" ersetzen ?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. September 2016 17:05

      Klar, Kaffka, sogar die rote deutsche Ministerin Nahles hat schon kapiert, dass die Schatzsuchenden keine Qualifikationen haben, und die Naiven kommen in sehr geringer Zahl schon drauf, dass die Jungs aus Arabien keine Arbeitswoche nach unseren Standards durchhalten.

      Der anerkannte Ethnologe Schäuble allerdings weiß, dass wir die Afrikaner brauchen, um nicht zu degenerieren.

  20. Schani
    19. September 2016 12:28

    Pilz war doch, wenn ich mich recht erinnere, bei der GRM?

    • Shalom (kein Partner)
      21. September 2016 07:47

      Der aktuelle ORF-Korrespondent Raimund Löw, der Ressortleiter des Nachrichtenmagazins profil, Georg Hoffman-Ostenhof oder der Standard-Autor Robert Misik haben eines gemeinsam: Ihre ideologische Schulung erfolgte in den siebziger und achzigiger Jahren in der Gruppe Revolutionärer Marxisten.

    • Shalom (kein Partner)
      21. September 2016 09:07

      Nachsatz:
      Der ultralinke Robert Misik gilt als ideologisches Gehirn, ja geradezu als Rasputin des BK Kern...
      A feine Gsöschoft. Na, dann "Freundschaft", "Rot Front" u. "Der Osten ist rot", Genossen!!!

  21. A.K.
    19. September 2016 11:43

    Wie schön wäre Wien ohne Rot und Grün!

    • Gandalf
      19. September 2016 12:25

      Rot würde ich da noch in Kauf nehmen, zumindest die klassischen Roten. Die haben (oder muss man schon sagen: hatten?) noch Handschlagqualität. Aber: teuer wohnen, Designermode tragen, nur in den verrücktesten und besonders überteuerten Lokalen speisen (selber kochen ist ja eh nicht mehr schick), SUV fahren, die Kinder in teure Privatschulen schicken und dann Grün wählen - jaja, das sind sie, die Allerdümmsten, aber leider zahlreichsten unter den verschiedenen Bobo- Schattierungen. Und das sind auch die Wähler(innen) der Frau Neo- Bezirksvorsteherin! Sie möge stolz sein auf diesen miesen Haufen.

    • Riese35
      19. September 2016 18:04

      @Gandalf: Man kann die Leopoldstädter und Neubauer Roten, die Hietzinger, Währinger und Döblinger Schwarzen alle zusammen in einen Sack stecken, draufhauen, und trifft immer den Richtigen.

    • Sensenmann
      19. September 2016 21:52

      @ Riese35: Sag ich doch schon immer :-)

    • Gandalf
      19. September 2016 21:55

      @ Riese35:
      Da bin ich ganz bei Ihnen. Aber viel lieber in den Sack stecken und ein bisschen abwatschen würde ich eben die Blödiane, die sich für die neue Elite halten und die sendunsbewusst dem einfachen Volk "grüne" Dogmen (mit Wahl des Herrn van der Bellen) vorschreiben und selber ganz anders leben, mit fesch geschwungenen Schals beim Ehschowissen am Sowiesoteich oder im neuesten Über-drüber-Snobbeisel im Achten, Geld spielt keine Rolle, und der energiefressende SUV steht vor der Tür....

  22. Le Monde
    19. September 2016 10:46

    Praktisch kann bei einer Wahlbeteiligung von 26,7 Prozent nicht mehr von einer demokratischen Legitimierung der politischen Abwirtschaftskaste gesprochen werden. Bei den Gemeinderatswahlen in der Landeshauptstadt Innsbruck 2012 gingen mehr als 50 Prozent nicht mehr zur Wahl, beim zweiten Durchgang zur Bürgermeisterstichwahl haben nur mehr 40 Prozent teilgenommen. In der Stadt Salzburg waren es bei der Bürgermeisterstichwahl gerade noch 30 Prozent. Die abnehmende Wahlbeteiligung begünstigt die Grünen. Aber wenn das Volk an den Wahlen nicht mehr teilnehmen will, muss es auch die anarchistischen Zustände zur Kenntnis nehmen. Kein Wechsel - keine Veränderung! Und Wien wird wie die meisten Städte zu einem "Raum ohne Volk" werden!

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/raum-ohne-volk/

  23. Bob
    19. September 2016 10:24

    Den meisten Menschen, die nicht gerade in der Leopoldstadt wohnen, wird der Praterstern egal sein. Die wichtigste Institution in diesem Bezirk ist das Schweizer Haus. :-)

  24. haro
    19. September 2016 10:16

    Wieviele Migranten gibt es in Wien-Leopoldstadt ?

    Mohammeds wählen keine FPÖ und keine ÖVP. Und wenn die neuen Bürger nun grün statt rot wählen bleibt die Hoffnung, dass auch die SPÖ ihre Welcome-Migrationspolitik der Masseneinbürgerungen und Familienzusammenführungen ändert, sofern sie aufwacht und nicht ganz dumm ist. .

  25. Josef Maierhofer
    19. September 2016 09:55

    Wenn Wien umkehren und zu einer soliden Politik zurückkehren will, wo der Bürger wieder in den Vordergrund gestellt wird, die Bürokratie in den Hintergrund, die Finanzen aus Verwaltungseinsparungen saniert werden sollen, die Sozialausgaben limitiert werden und ebenso die Migration, wenn wieder Kultur und Anstand Werte werden sollen, wenn wieder ein Hauch von Freiheit und Unternehmerfindigkeit Platz greifen soll in Wien, wenn die Korruption eingedämmt werden soll, u.v.a.m. ... ... dann ist Rot/Grün/NEOS abzuwählen, das geht eben nur mehr mit der FPÖ.

    Ja, in Wien ist Rot und Grün dasselbe, wobei ich sagen würde, die Grünen sind radikal kommunistisch und die Roten 'selbstbedienerisch' sozialistisch, demokratisch sind sie beide nicht.

    Bin gespannt, wie lange die Briefwahl'manipulation' jetzt dauern wird bei der überschaubaren Menge von Stimmen.

    Prinzipiell bin ich auch hier für eine Änderung des Briefwahlrechtes. Nur wer vom Ausland aus wählen muss, sollte darauf Anrecht haben, alle anderen können mit einer Wahlkarte auskommen. Ich könnte mir auch eine Wahlwoche vorstellen und die Tagesergebnisse sind einzutragen und die Tagesstimmen in einem Safe aufzubewahren, bis die Anfechtungsperiode vorbei ist.

    • socrates
      19. September 2016 12:40

      Jetzt kommt es heraus,daß bei der Briefwahl jeder für jeden jeden wählen kann. Wenn einer sich nicht anstellen will, beantragte er eine Wahlkarte und gibt sie einer Person, die sich um ihn kümmert oder es zumindest behauptet. So kann eine westliche Demokratie immer wieder gesteuert werden.

    • Josef Maierhofer
      19. September 2016 15:23

      @ socrates

      Mit Wählerregister, mit einer Wahlwoche, sollte das alles kein Problem sein. Im Falle der Wahlwoche sind die von den Wahlhelfern zertifizierten Tagesergebnisse einzutragen und von den Wahlhelfern auch noch zusätzlich zu speichern (aufzuschreiben und gegenzuzeichnen, wie das in Banken auch geht). Aber die jetzige Briefwahl ist manipulationsanfällig.

      Auch jetzt müsste man Protokoll führen, wer für wen eine Wahlkarte beantragt.

      Bei einer Wahlwoche und mit fliegenden Kommissionen kann man alles sauber und manipulationssicher regeln.

  26. annona
    19. September 2016 09:54

    Solange die SPÖ mit und ohne Vasallen die Macht in allen Institutionen so fest
    (brutal) innehat und die Grünen den intelligenteren populistischen linken Flügel
    aus dem Steuertopf füttert wird sich auch bei den nächsten Wahlen nicht viel
    ändern!

  27. Claudius
    19. September 2016 09:49

    Muslimische Kleidung gibt es auch im 2. Bezirk häufig:

    Heute auf ORF-Online:

    Das Kopftuch werde eher von der Gesellschaft als Provokation empfunden - nicht von den Frauen selbst, ist Brezansky-Günes überzeugt: "Die meisten Frauen würden gerne Teil der Gesellschaft sein und nicht allein durch das Kopftuch wahrgenommen werden."

    Da beißt sich die Katze in den Schwanz bei dieser Denkungsweise:

    1. Wenn man gerne Teil in einer Gesellschaft sein möchte dann muss man halt selber auch etwas tun dafür. Da gibt es das Wort 'Bringschuld' das immer wieder genannt wird.

    2. Wie man von anderen Menschen wahrgenommen wird ist eine Sache die vom Wahrnehmer, Fachausdruck "Rezipient" vorgegeben wird. Wie diese Personen wahrnehmen, eher optisch, akustisch, über Gerüche u. was diese sich dabei denken, assoziieren, vergleichen usw. - das ist die Sache des Wahrnehmers.

    3. Was man sich wünscht ist sehr verschieden. Die Frauen mit Kopftuch wünschen sich etwas und auch ich u. andere Österreicher wünsche mir etwas zu Weihnachten.

    ORF-Link mit dem Zitat: http://orf.at/stories/2357726/2357728/

  28. Nestor 1937
    19. September 2016 09:16

    .
    Ist die rote Stadträtin Wehsely nicht SP-Vorsitzende in der Leopoldstadt?
    Wenn ja, ist das eine Erklärung für die roten Verluste.
    .

    • socrates
      19. September 2016 12:33

      Wieso? Sie schützt doch die ihrigen.

    • Rübezahl
      19. September 2016 12:50

      @ Socrates:
      Wenn den Pensionisten die Ärzte "abhanden" kommen, also mitemotionalisiert werden, dann empfinden sie die Grünen als "soziale Alternative...."
      Weil die "Nazis" und die "bürgerlichen Geschäftsleute" für die gestandenen alten Menschen nicht wählbar sind!
      Vielleicht ein Ansatz zur Erklärung

    • socrates
      19. September 2016 13:58

      Rübezahl
      Auf der Mazzesinsel ist das eine ordentliche Ohrfeige für die SPÖ.

  29. Wolfgang Bauer
    19. September 2016 09:01

    Sowas hätte es unter dem Benya Toni net geb'n: Dass die Gewerkschaft und AK gegen Handelsabkommen mit USA und Kanada auf die Straße geht. Mehr braucht man zum Intelligenzgrad von Kaske, Voglar & Co nicht zu wissen. Außer vielleicht ihr großes Engagement für die Genderei. Die hilft ja bekanntlich den ArbeitnehmerInnen.

  30. Politicus1
    19. September 2016 08:44

    was es in Wien so alles gibt ...
    aus dem Lebenslauf der neuen Leopoldinenstädter Bezirksvorsteherin erfährt man z.B., dass es in Wien folgende Institutionen, Vereine etc. gibt:
    Theodor Kramer Gesellschaft
    Verlag für Gesellschaftskritik
    Dachverband für sozialökonomische Einrichtungen
    ARGE Randkunst
    Kulturkreis Mexikoplatz
    Steuerungsteam für Gendermainstreaming

    Alle diese charakterisieren den beruflichen Werdegang der Frau Lichtenegger.

  31. Kein Partner
    19. September 2016 08:41

    Wo ist der Unterschied zwischen Rot und Grün?

    Antworten:
    Für viele Wähler sind dies brauchbare Alternativen zum bisherigen Wählerverhalten mit kleinem Protestpotential.
    Für Häupl und Vassilakou ist der Andere ein Mitbewerber mit gleichen Zielen.
    Für Vernünftige sind beide Parteien der Untergang unserer Gesellschaft.

  32. Politicus1
    19. September 2016 08:35

    ORF-Online (angeblich unter Führung eines FPÖ-Affinen ...) meldet noch immer eine frühere Hochrechnung mit einem schwachen FPÖ-Ergebnis ...

    • Riese35
      20. September 2016 01:18

      Ich glaube ein starkes FPÖ-Ergebnis erst, wenn ich es in der Hand habe.

      Was ist schon eine Hochrechnung? Was ist eine unabhängige Stichprobe? Eine unabhängige Zufallsvariable? Ob eine Stichprobe unabhängig war? Ob eine Korrelation vorlag? Nachher ist man immer klüger. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für das Eintreffen eines gewissen Ereignisses gering ist, die Wahrscheinlichkeit, daß so ein (irgendein) unwahrscheinliches Ereignis eintritt, ist aber oft 1. Und ob Annahmen, daß Ereignisse unkorreliert sind, zutreffen, ist gerade in Zeiten großer Umbrüche sehr unwahrscheinlich.

      Was ist der Sinn so einer Hochrechnung? Doch nicht der Versuch einer Vorhersage eines gewissen Ereignisses, ...

    • Riese35
      20. September 2016 01:31

      ... sondern der Versuch, daß ein bestimmtes Ereignis eintritt. Die Kausalität verläuft genau in die entgegengesetzte Richtung als der Begriff sprachlich suggeriert. Wurscht, vom wem diese Hochrechnung kommt. In jede Hochrechnung sind die eigene Erwartungshaltung und das eigene Wunschdenken hineinprojiziert.

      Und was ein starkes FPÖ-Ergebis betrifft: unsere Machthaber haben sich genügend Hintertürln offengelassen, damit sie das verhindern können. Nein falsch, die Hintertürln sind durch Verfassungsgericht, Wahlbeobachter und Medien jetzt alle dicht gemacht, dorthin wird die Aufmerksamkeit gelenkt, damit niemand auf das sperrangelweit offenstehende Haupteingangstor schaut. ...

    • Riese35
      20. September 2016 01:33

      ... Und das ist die Briefwahl, die unisono und verbissen verteidigt wird.

  33. Tullius Augustus
    19. September 2016 04:18

    Was den Praterstern betrifft zunächst ein großes Lob für die Polizei: Sie ist dort jeden Tag, die ganze Zeit von früh bis spät präsent. Man sieht andauernd mindestens 3 Polizisten, meist sind es sogar mehr, patroullieren.

    Der Praterstern war wohl noch nie ein Ort der besonderen Noblesse, aber dieser zentrale Ort des zweiten Bezirks ist in den letzten Jahren dramatisch abgesandelt.

    Die Gründe: Erstens hat der Rauschgilfthandel in Wien generell zugenommen und der Praterstern mit seinem relativ großen verwinkelten Bahnhof, U-Bahnhof u. Straßenbahnvorplatz bietet genug unauffällige, versteckte Treffpunkte wo Drogendeals stattfinden. Ein Drogenkonsument der in der Szene verwurzelt ist kennt allein vom Aussehen der vielen Herumstehenden wer die Person ist wo man Drogen bekommt.

    Es wurden in der Nähe zum Praterstern eines oder mehrere Tageszentren für bedürftige Personen (obdachlose Menschen) geschlossen und dafür wurde kein Ersatz geschaffen. Als Folge begeben sich diese armen Leute halt zum nahen Bahnhof Praterstern um dort ihre Zeit zu verbringen.

    Ganz eng damit verbunden ist das Alkoholproblem, also auch eine Droge. Es gibt dort eine Billa-Filiale die wohl die meistfrequentierte Filiale Österreichs ist. Sie ist ununterbrochen voller Kunden. Durch die Lage direkt beim Bahnhof gilt sie als "Reiseproviant-Geschäft" und hat spezielle Vorteile was die Ladenöffnung betrifft. Diese Billa-Filiale darf auch an jedem Sonn- und Feiertag offen sein und zu dieser Zeit Lebensmittel u. Güter verkaufen die als Reiseproviant einzustufen sind, das ist in Ö. gesetzlich geregelt.

    Bier und Wein u. etliche andere alkoholische Getränke gelten ebenfalls als Reiseproviant. Die indirekte Folge ist dass der Praterstern - wegen der andauernden praktischen Billa-Versorgung mit Alkohol - zu einem Dauer-Hotspot der Alkohol-Kranken von ganz Wien geworden ist. Die Politiker streiten seit Jahren darum ob man beim Praterstern ein Alkoholverbot oder ein Alkohol-Verkaufsverbot durchsetzen soll. Bisher ist nichts geschehen.

    Die Grünen gelten u. galten bisher nicht als die Law-and-Order-Partei die bei derart massiven Drogen- u. Alkohol-Problemen erfolgreich durchgriffen. Ich bin gespannt wie es jetzt beim Drogen- und Gewalt-Hotspot Praterstern weitergeht.

  34. socrates
    19. September 2016 02:37

    Die Wahlbeteiligung 26,7% sagt alles. Die FPÖ hat beachtlich gewonnen und wird daher ignoriert.
    Radio Erewan erklärt das Autorennen Chevrolet Lada so: Chevrolet wurde Vorletzter, Lada 2.
    Ich warte schon auf die Briefwahlen und ob das Klebergate - organisiertes Verwenden von nicht haltenden Kleber - die unendliche Geschichte von Michael Häupl - Ende wird.

    • Gandalf
      19. September 2016 12:10

      Häupl-Ende klingt gut; aber es wird kaum was besseres nachbraunern, wesseliehern - am besten klingt da wahrscheinlich noch Ludwig, aber mit einem solchen haben unsere Oktoberfest- geplagten Nachbarn im Westen auch schon einmal nicht grad die grosse Erleuchtung erlebt....

    • Rau
      19. September 2016 12:29

      Eine Wahl bei der die Grünen 12% dazugewinnen stimmt nicht gerade optimistisch. Bei einer derartigen Wahlbeteiligung ist ohnehin nicht mehr von Mehrheiten zu reden. Da hat Demolratie abgedankt.

    • Undine
      19. September 2016 23:27

      @Gandalf

      Vielleicht wird der blade Rathausmann enthäuplt.

  35. kritikos
    19. September 2016 02:29

    Die Vassilakou wird es freuen, dem Häupl wird es wurscht sein - er wird sich anderswo trösten -, Strache wird enttäuscht sein und Mitterlehner samt spärlichem Anhang wird es - leider! - auch nicht schaden. Und für Wien ist es sowieso egal. Was ist schon Leopoldstadt?
    Die Hoffnung für Wien liegt nur in Stimmengewinnen für die FPÖ, egal zu welchen Schaden. Bleiben wir Optimisten!





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