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Die Medien-Groteske oder: Wie eine gute Medien-Politik aussehen müsste drucken

Lesezeit: 9:30

Sie alle wollen unser Bestes. Unser Geld. Aber sie wollen nicht unser – in ihren Augen – Schlechtestes. Unsere Meinung. Das ist verknappt die Gesamtbilanz aus geballten Medien-Enqueten, -Tagen, -Parlamentsdiskussionen in dieser Woche.

Zeitungen wie Fernsehen kommen mit ihren Finanzen nicht aus. Sie schauen deshalb gierig, wo es wieder frisches Geld geben könnte. Die einen träumen von der Haushaltsabgabe, wo alle Haushalte Zwangsgebühren zahlen müssen, selbst wenn sie gar keinen Fernseher haben und auch kein sonstiges Medium konsumieren. Die anderen wollen Google, Facebook und Twitter zugunsten der alten Medien abcashen. Die Dritten verlangen ohne lange Detaildiskussionen einfach Geld vom Staat, also von uns Steuerzahlern.

Das einzig Gute aus den Debatten der letzten Tage: Nicht einmal die SPÖ traut sich mehr, eine ORF-Gebührenerhöhung zu verlangen. Sie ist insgeheim nämlich schon auf Wahlkampfmodus. Da macht sich das nicht gut. Aber – leider, leider – die Gebührenhöhe wird ja gar nicht von Parlament oder Regierung entschieden, sondern vom ORF autonom. Der ORF kann, ohne irgendein demokratisch gewähltes Gremium damit zu befassen, selbst Gebühren, also de facto Zwangssteuern für den Besitz eines Radios oder Fernsehapparats festsetzen!

Gewiss: Medienmachen kostet Geld. Aber es müsste lange nicht so viel kosten wie etwa die heutige Praxis des ORF. Dieser hat nicht so wie die meisten Zeitungen mehrere massive Sparwellen hinter sich. Gerade beim Gebührenmonopolisten ist jedenfalls unglaublich viel Speck drinnen.

  • Man denke nur an die weit über ihrem Marktwert liegenden Bezüge der ORF-Menschen;
  • man denke nur daran, dass der ORF genauso viele Journalisten (also ohne die Zahl der Techniker mitzuberechnen) beschäftigt wie alle Zeitungen zusammen;
  • man denke nur daran, dass der ORF immer wieder ganz neue Programmschienen schafft, statt endlich die existierenden öffentlich-rechtlich zu strukturieren;
  • man denke nur an die Geldverschwendung durch den Kauf der vielen unglaublich teuren Übertragungsrechte für Lustbarkeiten wie die Formel-1. Und so weiter.

Auf der anderen Seite ist eine saubere Medienfinanzierung alles andere als eine triviale Aufgabe:

Denn Abhängigkeit von der Werbung aus einer dominierenden Quelle ist immer problematisch. Solcherart können sich Billa&Co ja ganze Medien samt der redaktionellen Berichterstattung kaufen (siehe etwa die Kampagnen gegen Ceta und TTIP). Was sie umso leichter tun können, als das Gesamtvolumen der Werbeeinnahmen in traditionellen Medien ständig schrumpft.

Zugleich werden aber auch die durch Abonnenten und am Kiosk hereinkommenden Gelder für die Zeitungen weniger. Wenngleich sie nicht so rasch schmelzen wie die Werbeeinnahmen.

Print wie Fernsehen leiden jedenfalls auf mehreren Feldern enorm unter den Online-Konkurrenz. Damit ist aber auch die Erfüllung einer zentralen Rolle in der demokratischen Welt in Gefahr. Genauer gesagt: Die Medien hätten diese Aufgabe; aber insbesondere die österreichische Medienszene, und insbesondere der ORF kommen ihr nur wenig nach. Sie erfüllen kaum Qualitätsansprüche; und es gibt zuwenig Pluralität, sondern vor allem in den ORF-Zentralredaktionen nur linksliberal-grüne Einheitssaucen.

Meinungsfreiheit heißt nicht, dass alles zu fördern ist

In einer freien Welt darf es keinerlei Beschränkungen dafür geben, welches Medium immer auf den Markt kommt. Pornograpie, Esoterik, Astrologie, Schleichwerbung (etwa auch durch „Produktplatzierungen“), Prostitutionswerbung, Sitcom-Serien, ideologische Agitatoren, die sich als „Comedians“ tarnen, – alles soll frei existieren können. Wen das anwidert, der muss es ja nicht konsumieren.

Aber: Es muss, es müsste total abgesichert sein, dass in solche Dinge weder direkt noch indirekt öffentliche Mittel, Förderungen, Zwangsgebühren, Steuern hineinfließen. Dass das weder steuerlich (Umsatzsteuer!) noch auf einem sonstigen Feld Privilegien erhält. Genau das ist aber heute in großem Umfang der Fall. Und es ist in der gesamten geballten Mediendiskussion bisher kein einziger Vorschlag auf dem Tisch gekommen, der das ausschließen würde.

Man nehme etwa die ständige Forderung der alten Medien, dass sie von Google oder Facebook Geld wollen. Das klingt nur oberflächlich richtig. Aber dabei werden raffiniert gleich fünf völlig verschiedene Problemebenen vermischt, die nichts miteinander zu tun haben:

  1. Erstens geht es da um die Frage, ob etwa Google mit seiner Suchplattform geistige Inhalte der Medien stiehlt. Wenn das passiert, könnten freilich die Medien das jederzeit, ganz ohne juristischen oder politischen Krieg, jetzt schon spielend abstellen: Sie müssten nur Google&Co die Aufnahme ihrer Artikel in ihre Suchalgorithmen verbieten, wenn Google nicht zu zahlen bereit ist. Aber genau das wollen die Zeitungen – natürlich – auch wieder nicht. Denn sie wissen, dass sie ohne Hinweise von Google&Co viel weniger Besuche auf ihren Seiten haben. In Wahrheit machen diese Suchmaschinen also eigentlich Gratiswerbung für die erfassten Medien. Dennoch dafür Geld zu wollen, ist nicht unbedingt schlüssig.
  2. Etwas ganz andere ist freilich die Frage, ob und inwiefern diese – vor allem amerikanischen – Plattformen Steuerschlupflöcher nutzen. Da kann es keine Frage sein: All diese Schlupflöcher sind radikal zu schließen. Das scheint allerdings angesichts der Globalität des Internets ziemlich schwierig zu sein. Das wird vermutlich nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der EU gelingen. Und selbst deren Gelingen ist nicht sicher.
  3. Wieder eine ganz andere Frage ist aber, was mit dem Geld geschieht, dass solcherart – eventuell – einmal hereinkommen wird. Da darf es doch nicht wahr sein, dass das irgendwo anders hinfließt als in die öffentlichen Kassen, wo ja auch alle anderen Steuern hineinfließen, damit Schulden abgebaut und/oder Steuern gesenkt werden. Es wäre absolut skandalös, wenn sich die Medien da direkt ein von den Bürgern, Wählern und Parlamenten nicht kontrolliertes Körberlgeld verschaffen könnten (wie es der SPÖ offenbar derzeit vorschwebt). Es kann doch keine Rückkehr zu Privatsteuern geben.
  4. Überdies müssten die Medien – Print wie Elektronik – endlich den Wahnsinn abstellen, dass sie alle die gleichen APA-Inhalte gratis ins Netz stellen. Und dass sie sich dann wundern, dass die Menge zahlender Abonennten ständig schrumpft (beziehungsweise, dass die orf.at-Seiten mit den gleichen von allen Medien finanzierten Inhalten, aber mit angesichts einer viel geringeren Werbe-Belastung sich viel schneller aufbauenden Seiten viel mehr Besuche haben).
  5. Zusätzlich ist es für alle Medien ein wachsendes Problem, dass diese APA-Inhalte in den letzten Jahren immer schlechter geworden sind (in dieser Agentur hat man in ihrer fetten Monopolstellung vergessen, dass Qualität, Präzision, Objektivität, Pluralismus, Ausgewogenheit die zentralen Eckpunkte einer Nachrichtenagentur sein müssten, und dass dort nicht polemisch-einseitige Kommentierung und Schludrigkeit einreißen dürfen).

Was aber sind nun die Mindestbedingungen, unter deren Einhaltung es einen öffentlichen Finanzierungsbeitrag für die Medienwelt (auf welchem Weg immer – Gebühren, Steuern usw.) überhaupt nur geben dürfte? Wann soll Steuergeld an die Medien zur Erfüllung ihrer – zweifellos vorhandenen – gesamtgesellschaftlichen Rolle fließen dürfen? Wann würde in dieser Republik in Hinblick auf die Beziehungen zu den Medien endlich der immer versprochene aber nie realisierte sorgfältige, sparsame und objektive Umgang mit öffentlichen Geldern einkehren?

Da muss es unverrückbare Eckpunkte geben:

  • Plattformen, die in irgendeinem Teil irgendeine der oben skizzierten Dinge präsentieren (also von Esoterik bis zu Schleichwerbung), sind generell von Förderungen auszuschließen.
  • Es dürfen parallel keinerlei direkt – also ohne öffentliche Ausschreibung, Kontrolle und totale Transparenz – vergebene Geldflüsse irgendeiner öffentlichen oder von öffentlichen Geldern lebenden Institution an die betreffenden Medien geben. Was sogar in jedem Fall durch ein strafrechtliches Verbot solcher Finanzierungsflüsse bedeuten würde, die ja in den allermeisten Fällen nichts anderes als politische Bestechung sind.
  • Der Beitrag müsste plattformunabhängig fließen, weil ja auch echte journalistische Leistung als „vierte Macht im Staat“ plattformunabhängig passiert. In Print, im Fernsehen, im Radio, Im Internet.
  • Es dürfen nur noch in Österreich erzeugte Inhalte gefördert werden.
  • Die Beiträge müssen so konstruiert sein, dass sie Pluralität sicherstellen. Das geht entweder nur durch Konstruktionen, in denen eine demokratisch-pluralistische (vielleicht gewählte) Kommission die Pluralität überwacht. Oder aber das wird dadurch sichergestellt, dass der – ja automatisch pluralistische – (Leser/Seher/Hörer-)Markt zum Maßstab genommen wird. Im zweiten Fall würden zwar ORF und Kronenzeitung weiterhin das meiste bekommen – aber lange nicht einen so hohen Prozentsatz wie heute, da der ORF alle Seher-Gebühren kassiert, und die Dichand-Zeitungen den Großteil der Bestechungsinserate der Gemeinde Wien.

Freilich sind die politischen Debatten noch meilenweit von einer solchen Konstruktion entfernt, in der Steuergeld endlich total transparent, objektiviert und in deutlich geringerem Umfang als heute an die Medien fließen würde. Die derzeitigen Debatten sind lediglich hohle Luft – und Gier nach unserem Geld.

PS: Besonders heiter, ja geradezu absurd waren in den letzten Tagen die SPÖ-Argumentationen, als sie den heutigen(!) ORF als „Säule der Demokratie“ (Drozda) und als Wahrer der „österreichischen Kulturidentität“ (Cap) anpries. Denn in Wahrheit hat die SPÖ eine führende Rolle dabei gespielt, dass die Publikumswahl von ohnedies nur einigen wenigen ORF-Stiftungsräten – was eines der letzten demokratischen Elemente im ORF gewesen ist – abgeschafft worden ist und dass der Stiftungsrat nur noch durch die Parteien und die massiv linke ORF-Belegschaft besetzt wird. Und Caps „österreichische Kulturidentität“ besteht im wirklichen Leben darin, dass Rotgrün den gesamten Kulturapparat durch staatliche Subventionen unter ihre totale Kontrolle und Abhängigkeit gebracht hat…

PPS: Überraschend sinnvoll und interessant – wenn auch keineswegs deckungsgleich mit dem hier skizzierten Rahmen – sind einige von den Neos in den letzten Tagen präsentierte Ideen. Die sind absolut diskutierenswert. Freilich: Im ORF-Stiftungsrat selber ist der dort sitzende Neos-Vertreter – der Bautycoon und Oligarch Haselsteiner – eine eiserne Stütze des Wrabetz-Linksfunks.

PPPS: Auch die ÖVP wagt neuerdings erfreulicherweise eine stärkere Emanzipation vom Wrabetz-Funk (wenngleich sich die Tiroler und Vorarlberger Schwarzen am Ende wieder einmal kaufen haben lassen – aber bei denen ist Intelligenz ja schon seit langem Mangelware, siehe etwa ihre Kämpfe gegen das achtjährige Gymnasium oder für eine hohe Mindestsicherung). Aber immerhin will jetzt die Bundes-ÖVP die seltsamen Drozda-Foren, wo fast nur Linksagenten wie ein Herr Hausjell oder „Profil“-Journalisten als „Experten“ aufgetreten sind und Geld für einige weitere linke Projekte gefordert haben, durch parlamentarische Foren ersetzen. Dann würde auch die Absurdität aufhören, dass die (derzeit) bei allen Umfragen weitaus größte österreichische Partei gar nicht mitreden darf, und zwei weitere rechtsgerichtete fast gar nicht. Obwohl sie zusammen bei allen Wahlen die Mehrheit haben.

PPPPS: Ich zweifle vor allem deshalb an echten Erfolgen all dieser diversen Medien-Enqueten, da dabei immer nur sehr egoistisch agierende Interessenten teilnehmen (Medien und Politik), aber niemand, der die Konsumenten und Bürger, der die staatspolitischen Interessen wie Objektivität, Unabhängigkeit, Sparsamkeit vertreten würde. Das können die Medien selber gar nicht – sie wollen immer nur mehr Geld. Und die Parteipolitik auch nicht – sie hat immer das primäre Interesse, in den Medien gut behandelt zu werden.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 10:34

    Wo Parteipolitik drin ist, kommt Mist heraus.

    Ich danke für diesen Artikel.

    Ich selbst denke, das gescheiteste wäre, alles vom Steuertropf abzuhängen. Alles zu privatisieren, auch Parteien können Sender betreiben.

    Was dafür an Infrastruktur nötig ist, wie etwa bei ÖBB die Schiene, bei Asfinag die Straße, bei drahtlosen Medien die Sender, etc., das zahlen wir aus dem Steuertopf, aber doch um Gottes willen nicht die Feudalgehälter der ORF Bonzen oder sonst welcher Leute im Zusammenhang damit.

    Wenn der ORF 'öffentlich rechtlich' geführt wurde, dann steht er zum Verkauf an Private, also kann jeder mitbieten, auch SPÖ und Grüne natürlich. Der Erlös wird zur Schuldentilgung verwendet.

    So sehe ich das Ganze.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 07:02

    Die Amerikaner muss man nicht mögen, wenn man zur Einsicht kommt, dass Google, facebook, Netflix & Co den Medienmarkt so aufgemischt haben, dass die Medienmächte bei uns allmählich erodieren. Freiwillig würden sie das nicht tun.
    Ein mit Zwangssteuern ernährter Staatssender mit Standleitung in die SPÖ-Zentrale ist zudem mehr als flüssig - überflüssig.

    Was die Qualität unserer Medien betrifft, so ist das eine Folge der Kulturwissenschaften, die eingeführt wurden, um auch unterdurchschnittlich intelligenten Studenten einen Bachelor zu ermöglichen. Wer das für polemisch hält, der spreche bitte einmal mit Chefredakteuren, die beklagen, dass es keine Fachjournalisten mehr gibt. Nur Publizistik-Bachelors, also qualitative Ausschussware. Das gilt auch für den ORF.

    Die österreichische Medienwelt ist morsch. Unser Dr. A. U. hat wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 15:31

    Gehört zum Thread @Wertkonservativer. Kann das nur hier platzieren, da ich den Text sonst unzählige Male zerstückeln müsste.

    @Lieber Gerhard, da ich keine Stellungnahme oder "Gegenschreibe" bekommen, sehe ich mich gezwungen untenstehende "Warnung" an die "Blog-Mainstreamler" reinzustellen:

    WIE ERKENNE ICH EINEN MAINSTREAM-TROLL?

    Eigentlich recht einfach sie arbeiten nämlich wie im Callcenter nach einem Verhaltensschlüssel.

    1. REAGIERE EMPÖRT
    beharre darauf, dass dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das "Wie kannst du es wagen" - Manöver.

    2. DENUNZIERE DEN GEGNER ALS VERBREITER VON GERÜCHTEN
    ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf dass die Mainstream-Presse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkonzerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker "dessen Lied singen wessen Brot sie essen".

    3. ATTACKIERE EIN STROHMANN-ARGUMENT
    Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich missinterpretieren und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren lässt. Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise, die den Eindruck erwecken soll, dass somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

    4.ASSOZIIERE DEN GEGNER MIT INAKZEPTABLEN GRUPPEN
    Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwöhrungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.

    5.STELLE DIE MOTIVE DES GEGNERS IN FRAGE
    Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt um den Gegner aussehen zu lassen als handle er durch eine persönliche Agenda oder er sei von anderen Vorurteilen motiviert.

    6. STELLE DICH BLÖD
    Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung dass die Argumentation des Gegners keinem Sinn ergibt, keine Beweise oder Logik enthält.

    7. ERKLÄRE, die Position des Gegners sei ein alter Hut schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

    8. ERKLÄRE, das Verbrechen sei zu komplex um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.

    9. ALICE IM WUNDERLAND-LOGIK
    Suche nur Tatsachen die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen und ignoriere alle Tatsachen die ihr widersprechen.

    10. SETZE GESELLSCHAFTLICHE POSITION MIT GLAUBWÜRDIGKEIT GLEICH "Wer bist du schon dass du diesem Politiker / Großindustriellen/ wem auch immer so etwas unterstellen kannst!

    11. VERLANGE, dass dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise.
    Jede Unklarheit beim Gegner wird als argumentative Bankrotterklärung gewertet.

    12. PROVOZIERE DEINEN GEGNER
    bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine "harsche" Reaktion kritisieren und dafür, dass er keine Kritik verträgt.

    13. ERKLÄRE PAUSCHAL
    große Verschwörungen als unmöglich durchführbar, da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt dass bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt das eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.

    14. WENN DER GEGNER
    sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen lässt, fahre einfach solange fort bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht oder das Thema unlesbar wird.

    Sollte jedem helfen Trolle zu enttarnen

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 04:03

    Applaus für diesen Artikel! Allerdings gilt er nur für deutschsprachige Medien, sonst könnte ich nicht aus anderssprachigen Medien das Gegenteil der von unseren berichteten "Nachrichten" posten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 08:51

    Unsere Medien sind durchwegs morsch ( das m habe ich höflichkeitshalber vorgesetzt). Früher hatten wir im ORF zwischen 19h und 20.15h 2 Nachrichtensendungen, wobei die Zeit im Bild durchgeschaltet war, und ein Vorleser zu sehen war. Heute sind es in der gleichen Zeit 4 Nachrichtensendungen mit Seitenblicken und Sport sogar 6, und das sogar oft mit 2 Moderatoren. Diese Nachrichtenorgie wird durch unendliche Werbeblöcke aufgelockert. Und das Ganze mit möglichst linx gefärbten Inhalt. Wer da sein Abendessen bei sich behalten kann, ist ein Künstler.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 09:05

    Faktum ist, dass die ORF-Strafsteuern (8 von 10 Gebührenausgeplünderten sind für die Abschaffung; bald werden es aber 10 von 10 sein) abgeschafft werden müssen. Es ist eine Zumutung und spiegelt Nordkoreanische Verhältnisse wider, wenn ich für eine Propagandaanstalt zahlen muss, obwohl ich weder die Radio- und schon gar nicht die Fernsehsendungen konsumiere.

    Man kann das ganz einfach lösen - mittels Pay TV - indem jene, die den ORF konsumieren wollen, wie bei "Premiere" einfach zahlen. Viele werden es bestimmt nicht mehr sein, da ich in meinem Bekanntenkreis (vor allem bei jungen Studenten) kaum mehr jemand kenne, der die Nomenklatura des Staatsfunks noch erträglich findet.

    Wann wachen die Helfeshelfer in der ÖVP endlich auf? Will die Partei tatsächlich Wiener Verhältnisse auf Budnesebene? In der Leopoldstadt wäre sie ja beinahe an der 5 Prozenthürde gescheitert.

    Keinen Cent für die ORF-Clowns! Schickts den ORF am besten in den Konkurs. Ich kann die Thurnhers, Wolfs, Dittelbachers und Konsorten nicht mehr sehen...

  7. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2016 08:06

    Bevor wir über eine GIS-Gebührenerhöhung überhaupt zu diskutieren beginnen, sollten sämtliche Gehälter der ORF-Mitarbeiter offengelegt werden. Dann würde Wrabetz' Forderung nach höheren Gebühren sofort verstummen und Herr Wolf wird es sehr schwer haben, sich weiterhin als Moralapostel Nr. 1selbstdarstellen zu können.

    Und Frau Dittlbacher? Naja, bei der muss ich schon jetzt schmunzeln wenn ich sie sehe....

    Da die oben genannten Personen auf Steuerzahlerkosten leben, ist diese Forderung, denke ich, nicht ganz unzulässig.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorShalom
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2016 09:16

    OT?
    Bei jenem nun gefaßten Mann, der in einem us-amerikanischen Supermarket 5 Menschen erschossen hatte, handelt es sich - um einen Türken!
    Wahrscheinlich mit r.-k. Glaubensbekenntnis...
    Ironie aus!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2016 16:36

    OT, Volksabstimmungen in der Schweiz von heute, 25.9.2016

    Grüne Wirtschaft: gescheitert mit 34% Ja
    Rentenerhöhung, Gewerkschaftswunsch: gescheitert mit 40% Ja

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  1. ludus
    30. September 2016 15:00

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist dem @Wertkonservativen einfach fad, er ist in hohem Maße streitsüchtig, und er macht sich gerne wichtig.

  2. Marie-Joseph Motier, Marquis d (kein Partner)
    26. September 2016 18:11

    Wie wunderbar waren die Zeiten als der Blog nicht durch die Person vom Tulbinger Kogel verunreinigte wurde.

    Man las den Blog, freute sich an dem einen oder anderen Posting, war mit diesem oder jenem nicht ganz einverstanden, alles in allem jedoch überwog die Qualität und der gegenseitig Respekt.

    Kaum schreibt nun wieder der Herr Michler, dessen Frau sogar vor Monaten behauptete nie, aber auch nie wieder würde der Angetraute hier posten, gehen die Wogen hoch.

    Versteht das denn noch wer?

    Warum Herr Michler stehen sie nicht zu ihrem Worte? Oder zum Wort ihrer werten Frau Gattin.

  3. fewe (kein Partner)
    26. September 2016 02:14

    Ich halte von solchen Medienenquetten vor allem deswegen nichts, weil ich nicht glaube, dass hier irgendwer wesentliche eigene Erkenntnisse mit anderen teilen will, die ja naturgemäß seine Konkurrenten sind.

    Auch wenn der alte Dichand seinerzeit viele Vorträge gehalten hat, hat er wohl nie erzählt wie die Kronen Zeitung wirklich funktioniert, weil ansonsten gäbe es bereits tausende davon.

    Über das Medium eine Art Gemischtwarenhandel aufzuziehen ist die wohl geistloseste Idee überhaupt.

    Die Kritik an Google News war es übrigens, dass die ursprünglich komplette Meldungen übernehmen wollten und solcherart billigst Content zusammenstehlen wollten. Gegen Suchergebnisse hatte nie jemand was.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    25. September 2016 16:36

    OT, Volksabstimmungen in der Schweiz von heute, 25.9.2016

    Grüne Wirtschaft: gescheitert mit 34% Ja
    Rentenerhöhung, Gewerkschaftswunsch: gescheitert mit 40% Ja

  5. Der Realist (kein Partner)
    25. September 2016 14:59

    das ganze Dilemma hat die ÖVP zu verantworten, der ORF wurde schleichend rot-grün überlassen, sogar eine als bürgerlich geltende Zeitung entfernt sich zunehmend von den Bürgern, dass der Geldgeber noch nicht massiv in die Chefredaktion eingegriffen hat, ist ein weiteres Zeichen schwarzer Ohnmacht. Und wenn biedere Landgendarmen Führungsfunktionen in Landtagen ausüben, braucht man sich über solche Zustände nicht zu wundern.
    Dass die Genossen und ihre Melonen unübersehbar vom ORF bevorzugt werden, scheint man bei der ÖVP nicht einmal zu registrieren, sonst hätte es doch schon längst Gegenreaktionen geben müssen.

  6. fewe (kein Partner)
    25. September 2016 10:48

    Die ORF-Gebühr gehört weg, weil der ORF erstens eine Privatfirma ist und zweitens das Programm keinen Bildungsanspruch erfüllt. Politische Werbung in Medien gehört überhaupt verboten. Wir sind ja nicht in der DDR, wo man ständig irgendwelche Parolen lesen muss, dass die Müllabfuhr arbeitet oder die ÖBB fährt.

    Die Regierung und Verwaltung soll einfach tatsächliche Leistungen erbringen, dann werden sie auch gewählt werden. Wenn nicht, dann werden sie abgewählt. Das ist der Witz einer Demokratie.

    Es geht aber nicht, dass sich die jeweils regierenden Parteien ihre Parteipropaganda aus Steuergeldern finanzieren.

  7. Norbert Mühlhauser
    25. September 2016 10:15

    Die Presseförderung leistet einen Beitrag dazu, Medien unabhängig von Werbeeinnahmen zu machen, was zwar nicht ihre offiziellen Zielsetzung ist, aber sicherlich etwas für sich hat.

    Der eigentliche Entstehungsgrund der Presseförderung ist aber die Absicht, Qualität zu fördern. Qualitätsförderung im Zeitungsbereich wird dabei so verstanden, zu unterstützen, dass gelegentlich bewusst auf Breitenwirkung verzichtet wird und statt dessen komplexere, aufgearbeitete Inhalte angeboten werden, bei deren Aufnahme die Zerstreuung in den Hintergrund tritt. Das würde etwa bedeuten weniger Übernahmen von Nachrichtenagenturen, eigene Auslandskorrespondenten, reservierte Haltung ggü dem Mainstream durch strikte Unparteilichkeit in der Reportage, keine Übernahme von Schwarz-Weiß-Klischees und ergänzende Infos zu Themen im Brennpunkt, schließlich eigene Hintergrundrecherche.

    Der Verzicht auf einen breiteren Leserkreis wird aber bereits per se als Qualitätsbeweis verstanden, was Anlass dazu geben sollte, dieses Förderungsinstrument restriktiv anzuwenden.

    Dass die Medienförderung auch unabhängig von der Lesernachfrage macht, führt dazu, dass ein Soziotop von immer mehr graduierten Journalistikdiplomanden genährt wird, die sich in ihrer Abhängigkeit als Sprachrohr eines Systems verstehen und dem entsprechend mobilisieren statt informieren. Ein solcher Journalist wird daher, ähnlich wie weiland im Ostblock, freudig über alle staatlichen oder regierungsnahen Gipfel, Konferenzen oder Veranstaltungen berichten, ohne auch nur einen (ventilierten) Gedanken über deren Daseinsberechtigung zu verschwenden.

    Aber auch das Fördern der Unabhängigkeit von Werbeeinnahmen bewirkt einen Zielkonflikt, wenn im Gegenzug für die öffentliche Alimentierung die Medien Inhalte im Web kostenlos abrufbar anbieten, und dabei auf Werbeeinnahmen vertrauen. Archivdienste und Artikel mit viel journalistischem Arbeitsaufwand (- damit meine ich nicht unbedingt Kommentare -) sollten Zahlern vorbehalten bleiben, ohne dass derlei Interessenten gezwungen werden sollten, sich zu Abos zu verpflichten ("pay per view").

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    25. September 2016 10:06

    Die beste Medienpolitik besteht in der Abschaffung jeglicher Alimentation.

    Bei Albert Camus (Der Fall) fand ich einene bemerkenswerten Satz:

    Über den Menschen des 20. Jahrhunderts wird man sagen, er hurte und las Zeitungen.

    Letzteres dürfte sich nun erledigen.

  9. Shalom (kein Partner)
    25. September 2016 09:16

    OT?
    Bei jenem nun gefaßten Mann, der in einem us-amerikanischen Supermarket 5 Menschen erschossen hatte, handelt es sich - um einen Türken!
    Wahrscheinlich mit r.-k. Glaubensbekenntnis...
    Ironie aus!

    • Der Realist (kein Partner)
      25. September 2016 15:04

      der war sicher ein Putschist, ist jetzt als "Schutzsuchender" in den USA und wahrscheinlich schwer traumatisiert, die Caritas wird ihm bestimmt einen Anwalt zur Verfügung stellen

  10. franz-josef
    23. September 2016 23:22

    OT

    http://www.pi-news.net/2016/09/euskirchen-12-jaehriger-fast-totgepruegelt/#more-533780

    Und wieder schwebt ein Kind nach einer Prügelattacke in Lebensgefahr. An der Euskirchner städtischen Gesamtschule (NRW) wurde am Donnerstag ein 12-Jähriger brutal zusammengeschlagen, er erlitt dabei massive Schädelverletzungen und musste mit einem Hubschrauber in die Neurologische Spezialklinik nach Köln-Merheim geflogen werden. Zuvor war der Junge gegen 14 Uhr einer Lehrkraft aufgefallen, er klagte über Schwindelanfälle. Die Lehrerin verständigte den Notarzt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass Eric vermutlich von Mitschülern so zugerichtet wurde. Er schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

    Eine Mordkommission der Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zu den Details wollen weder Behörden noch Schulleitung Auskunft geben.

    Seitens der Schulleitung heißt es nur: „Wir können und wollen uns dazu aus hoffentlich verständlichen Gründen nicht äußern.“ Der Bonner Polizeipressesprecher Frank Piontek verweist zusätzlich darauf, dass es sich aufgrund der Hinweise bei den Tätern um minderjährige Personen handeln könne, deren Persönlichkeitsrechte besonders geschützt seien.

    Von den besonders zu schützenden Leben anderer Schüler hat im Zusammenhang niemand etwas gesagt.

    Der Fall erinnert jedenfalls an den tragischen Tod des 17-jährigen Niklas, der Anfang Mai in Bonn von einer Gruppe südländischen Plus-Deutschen erschlagen wurde, aber auch an Daniel Sievert, der im März 2013 von einem türkischen Kopftreterrudel getötet wurde. Abgelegt unter Einzelfall™ (lsg)

    Aus 2012 fandich unter PI einen Artikel übe Geburtstags-Schlägereien. Die muslimischen Kinder haben keine Geburtstagsfeiern mit Geschenken, heißt es darin, undsind demzufolge von Neid getrieben.So habesich ein moslemischer Brauch an deutschen Schulen entfaltet, wonach ein Geburtstagskind so viele Schläge bekommt, wie es Jahre zählt.

    • franz-josef
      23. September 2016 23:27

      http://www.pi-news.net/index.php?s=geburtstagsschl%C3%A4ge

      --und :Ein blutiger Familienstreit ist Gegenstand eines Prozesses vor dem Kasseler Amtsgericht. Es geht um eine 14-Jährige Syrerin, die mit ihrem Cousin verheiratet ist. Die Ehefrau ist gerade einmal 14. Ihr 25-jähriger Ehemann wird von ihrem Vater mit dem Messer gestochen, weil der seine Tochter zurück haben will. Der Mann mit dem Messer ist gleichzeitig der Onkel des Opfers, denn sein Schwiegersohn ist der Sohn seiner Schwester. (Bunte Fortsetzung auf hna.de)

      Sind schon sehr feinsinnige Geschöpfe.

  11. Ambra
    23. September 2016 22:46

    Ad Medien: der ORF und Heinz Fischer scheinen die Wahlkampfleitung für van der Bellen übernommen zu haben !! Anders kann man die Meldungen und den Auftritt des Ex-Bundespräsidenten Samstag abend in ZIB 1 und massiv in ZIB 2 wohl nicht
    sehen. Alleine der heutige Abend zeigt, wie dringend nötig eine Zerschlagung des jetzigen ORF und eine komplette Neu-Ausrichtung wären !
    Bleibt nur zu hoffen, daß dieser Eingriff in den Wahlkampf zugunsten von vdB
    kontraproduktiv endet !

  12. Brigitte Imb
    23. September 2016 22:20

    Hilft hier gar der Justizminister, daß der ORF vermeintlich unverzichtbar werden könnte?

    Urteilsverkündungen im TV. Wozu?

    Zu seinen, des Justizministers, weiteren Äußerungen kann man nur sprachlos sein.

    http://orf.at/#/stories/2359356/

  13. machmuss verschiebnix
    23. September 2016 20:35

    Wie gute Politik NICHT aussehen darf:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/5090589/Was-ist-denn-das-fur-ein-Sauhaufen

    ---Zitat---
    Also: „Breiten Raum“, schreibt die Parlamentskorrespondenz in einer Aussendung, „nahmen in der Debatte auch die erheblichen Probleme ein, die der Rechnungshof in der Haushaltsverrechnung des Bundes feststellt: 49,8 Prozent der Belege waren formal mangelhaft – nicht erfasste Obligos, nicht eingehaltene Zahlungsziele, falsch zugeordnete Konten und Lücken in der internen Kontrolle.“
    ------------

  14. Brigitte Imb
    23. September 2016 20:07

    Wow, "guter" Journalismus

    http://wien.orf.at/news/stories/2798691/

    Den "bereichernden" Artikel habe ich nicht fertig gelesen......

    • machmuss verschiebnix
      23. September 2016 20:40

      Bei den Syrern mag es stimmen, daß sie Schulen in zumindest
      westlicher Anlehnung besucht hatten, aber Syrer sind in der
      Minderheit und Afghanen, Pakistani, Nigerianer, ... Koranschule
      und AUS
      ! ! ! ! !

    • Kein Partner
      23. September 2016 21:25

      Brigitte Imb:
      Nicht vergessen, auf orf-online werden vorwiegend APA-Nachirchten wiedergegeben. Die österreichische Presseagentur APA ist sehr links-orientiert und daher dem SP-Diktat gefügig. Daher sind dort manche publizierten Nachrichten ggfs. mit entsprechnder Skepsis zu betrachten.

      Wie schon "machmuss verschiebnix" schreibt, mag das höhere Bildungsniveau für die Syrer stimmen, nicht aber für die meisten Leute aus anderen islamischen Ländern. Viele können zwar ein Smartphone bedienen, sind aber trotzdem - aus unserer Sicht - Analphabeten.

  15. machmuss verschiebnix
    23. September 2016 19:42


    Hier wieder mal ein "Hacker-Report", themenfremd aber geil :)

    Bitte, Bitte, liebe Hacker - veröffentlicht doch auch mal die Mails
    der Hypo-Typen - ja und wenn Ihr schon dabei seid, wäre nett auch
    mal die Mails lesen zu können, aus der Causa Bawag und jene der
    Staatsanwälte in der Causa Grasser - recht an'nea 'geit's Gott :))

    Mensch, das wäre ein Hammer - und was würden die Ösis tun ?
    Nitcht drüber reden, das würde den Rechten helfen ?@!
    Was zugleich das Einverständnis signalisiert, daß die Partei
    auf diese Art hin und wieder ihr Finanz-Loch zuschütten und ihre
    Hybris weiterfinanzieren kann ! ! !
    Was plausiblerweise der Hauptgrund ist, für's kleben an der Macht.



    ---Zitat---
    Die Hacker-Opfer der Woche:
    - Chinesische Security-Forscher konnten bei einem Tesla Model S bei voller Fahrt über Funk wichtige Funktionen des Wagens übernehmen (t3n.de: http://t3n.de/news/model-s-hacker-uebernehmen-tesla-747664/ ).
    - Yahoo musste den Diebstahl der Zugangsdaten von rund 500 Millionen Kunden einräumen (Zeit.de: http://www.zeit.de/digital/internet/2016-09/yahoo-hack-500-millionen-konten-konsequenzen-nutzer-kaufpreis ).
    - Der Reisepass und der Kalender von First Lady Michelle Obama wurden veröffentlicht (Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/digital/us-wahlkampf-hacker-posten-angeblichen-reisepass-von-michelle-obama-1.3175464 ).
    - Zahlreiche deutsche Politiker und Parteien sollen Opfer russischer Hacker geworden sein (Tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/inland/bsi-hackerangriff-101.html ).
    -----------

  16. Kein Partner
    23. September 2016 19:30

    In Zukunft werden sich ORF und die Tageszeitungen auf jeden Fall den neuen Bedürfnissen anpassen müssen. Man sieht es jetzt schon an den 15 bis 30-Jährigen. Der gesamte Bedarf an Information und Kommunikation mündet in einem ständig herumgetragenen Gerät. Musik und Filme werden "on demand" abgerufen bzw. die Reihenfolge und der Zeitpunkt selbst bestimmt. Werbung wird dabei zwangsweise im Hintergrund akzeptiert.
    Dies alles bedeutet, dass die derzeit ausgestrahlten Radio- und TV-Sendungen Sendungen sowie die gedruckten Publikationen ein Auslaufmodell sind, welches mit dem Sterben der derzeit 30-Plus-Personen vermutlich einmals auch stirbt.

    Jeder Mensch hat nur 24 Stunden am Tag verfügbar, da muss man für die verschiedenen Bedürfnisse, Arbeiten und Freizeitbeschäftigungen auch Prioritäten setzen.

    Als PRESSE-Leser kann ich dazu auch einiges berichten:
    Das Jahresabo kostet zirka € 600, wenn man nur die Online-Ausgabe bestellt, dann gibt es dies um zirka € 200. Viele Artikel erscheinen bereits nach Fertigstellung (also schon einen Tag früher) und sind dann kostenlos im Netz abrufbar. Zeit massig kann man ohnehin nicht alles lesen, daher frage ich mich, ob sich der eben zitierte finanzielle Aufwand überhaupt lohnt. Dabei ist zu beachten, dass - ähnlich wie beim ORF - es bei der PRESSE sehr viel Werbung (Beilagen, aber auch teilweise Stadt Wien- und Regierungsinserate gibt), welche man "überblättern" muss.

    Die umfangreiche PRESSE-Sonntagsausgabe mag zwar viele interessante Artikel beinhalten, aber es gibt für mich auch einen Tag, wo ich mich gerne mit völlig anderen Dingen beschäftige. Außerdem gibt es bei den kleineren Orten keine Sonntagszustellung und die sog. Zeitungsständer sind auch nur an den überregionalen Straßen plattziert. Mag sein, dass ich weder den österreichischen Durchschnitt repräsentiere, noch der anvisierten Zielgruppe angehöre.

    Zusammengefasst:
    Das Fernsehen sowie die Tageszeitungen haben ein Ablaufdatum. Beim Radio sowie TV gibt es außerdem keine glaubhafte Zahlen, wer, wann und wo die Sendungen aufmerksam verfolgt. Die heute dazu üblichen Marktanalysen sind entweder sehr ungenau oder werden absichtlich falsch wiedergegeben.

  17. machmuss verschiebnix
    23. September 2016 19:15

    Solange diese Meute von uns zwangs-gefördert wird, werden die
    uns mit linkem Schmonzes zudröhnen. Wann fällt endlich das
    Meinungs-Monopol -
    sowas gibt's normalerweise nur in martialischen
    Führer-Staaten wie Zimbabwe, Nord-Korea, Islamischer Staat . . .
    Ösistan ! ! !

  18. Brigitte Imb
    23. September 2016 19:11

    OT - Unglaublich wer heutzutage als Abgeordneter in ein Parlament darf.

    Ein Mindestmaß an Höflichkeit und Benehmen sähe anders aus.

    http://www.krone.at/welt/piraten-politiker-spazierte-mit-leiche-durch-stadt-nach-mord-in-berlin-story-531098

  19. Bob
    23. September 2016 18:56

    Gott sei Dank kümmert sich jetzt die Familienministerin um die Angewärmten. Darum heißt sie auch Familienministerin. Bisher war ich der Meinung eine Familie besteht aus Vater Mutter Kind.

    • Shalom (kein Partner)
      25. September 2016 08:03

      Bob, sagen Sie, wo leben Sie eigentlich? Mit Ihrem ewiggestrigen Familienbild locken Sie bei der todesgetriebenen ÖVP doch keinen Hund (Hündin) hinter dem Ofen hervor. Man muß schon besonders verblödet sein, um dieser Partei jahrzehntelange "die Treue" zu halten. Oder man nennt sich "Wertkonservativer"...

    • Wertkonservativer
      26. September 2016 07:29

      Danke, Shalom (kein Partner):

      Sie sind ein ganz "Feiner"!

  20. Leopold Franz
    23. September 2016 18:40

    Mein Liebling im roten Freundeskreis des Stiftungsrates, Erich Fenninger, auch Leiter des roten Willkommensvereines Volkshilfe, hat einen kongenialen Minister Drozda an die Seite gekriegt.

  21. Erich Bauer
    23. September 2016 16:44

    Immerhin hat "Die Presse" einmal mehr ein Plädoyer für VdB ejakuliert... Ich wünsche befriedigende Erleichterung.

    • Erich Bauer
      23. September 2016 16:53

      Ich würde nur gern wissen, wie oft die Redakteure im Jahr die Wände neu ausmalen lassen müssen... Die armen Malergesellen. Das muss ja eklig sein.

    • Brigitte Imb
      23. September 2016 17:00

      Dafür unterschlägt "DiePresse", daß der Motorradvandale, der einen Polizisten niedergemetzelt hat, ein Türke ist.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/5090178/Freigaenger-faehrt-Polizist-nieder-und-verletzt-ihn-schwer?_vl_backlink=/home/index.do #

    • Erich Bauer
      23. September 2016 17:16

      Ich muss der Ordnung halber dazusagen, ich hab mich für ein 8-wöchiges PRESSE-Abo breitschlagen lassen - um 8 €. Naja. Pfhhh. Sehr teuer ist das nicht. Ich kann mir nicht vorstellen wie das den Papierpreis decken soll. Wahrscheinlich schädigen solche "Abschlüsse" sogar das transatlantische Konzept. Was mir insgeheim natürlich Freude bereitet. Der "Keiler" war ein Kärntner. Für diese Verkaufsgenies hab ich eine Schwäche. Es gibt keinen VerkaufINGENIEUR der ihnen das Wasser reichen könnte... Ich weiß das. Die Kärntner Verkaufsgenies "betrügen" ihre Kunden wie eigene Firma gleichermaßen... Das gefällt mir einfach. Mein Kärntner "Keiler" soll den Konkurs eines Establishment-Mediums vorantreiben.

    • Erich Bauer
      23. September 2016 17:37

      @Brigitte Imb,

      wie ich schon angemerkt habe, bekomme ich nun täglich "Die Presse" auf meinen Fußabstreifer geliefert. Das wäre auch der richtige Platz. Einzig meine professionelle Neugier lässt mich dann allmorgendlich dazu greifen. Nur der "Nespresso" bewahrt mich vor dem nochmaligen Einschlafen. Ich schaff es einfach nicht den pseudointellektuellen Scheiß zu verkraften. Die einzige Rettung ist, bei meinem Weg in die Firma, das Hinlangen zu gratisÖSTERREICH. Darin kann ich die Dummheit wenigstens verkürzt wahrnehmen - in Nanosekunden. Man muss sein Umfeld einfach immer einschätzen können...

    • Brigitte Imb
      23. September 2016 18:04

      Erich Bauer,

      nicht einmal 8 Euronen würde ich dafür ausgeben, aber sei´s drum, schließlich darf jeder sein Vermögen verschleudern wie er will. Ich investiere in Leder. ;-)

      Ach ja, dem braven Zeitungsboten werden Sie doch sicher ein angemessenes Trinkgeld auf dem Abstreifer bereitlegen?

    • Brigitte Imb
      23. September 2016 18:07

      Nachsatz: Im Nachbarort gäbe es "Heute" im Ständer vorm Spar. Aber ich schaffe es nie zu einer Ausgabe, weil ich zumeist am Nachmittag einkaufen gehe. :-((

    • Erich Bauer
      23. September 2016 18:11

      Ich investiere mein "Vermögen" in Munition.. Und wenn ich einen ökonomischen System-Schaden anrichten kann, bin ich auch gerne bereit..

    • Erich Bauer
      23. September 2016 18:15

      Es bedarf auch Bei "Heute" einer Überwindung... Trotzdem. Ergreifen Sie es. Ihre "lieben" Töchter sind auch auf dieser "Schiene"... Und Sie sollten wissen wo sie sich "herumtreiben"....

    • Brigitte Imb
      23. September 2016 18:24

      An der Überwindung läge es nicht, aber der Ständer ist immer leer.......und bei den Töchtern findet sich auch kein Exemplar......

      Obwohl stimmt schon ein wenig, die "Schiene". Wenn ich sage, daß sie gefälligst "etwas tun sollen", sonst trügen sie in zwanzig Jahren Kopftuch, gibt´s großes Augenrollen und "nicht mehr hören können".

    • Erich Bauer
      23. September 2016 18:28

      @Brigitte Imb,

      genau das hab ich gemeint...

    • Brigitte Imb
      23. September 2016 18:45

      @Erich Bauer

      Mir ist das auch ganz und gar nicht "Wurscht", leider stehe ich der Situation ziemlich machtlos gegenüber.
      Es scheint so, als bräuchte der ererbte Wohlstand einen Dämpfer um real denken zu können. Leider, und ein weiterer Beweis wie gut die staatl. Indoktrinierung funktioniert.

      Schade, erst haben Sie mir den Tag erhellt, nun folgt doch wieder die Depression.

  22. Erich Bauer
    23. September 2016 16:10

    Nur 14 Minuten und man kann den "Volksempfänger" der Transatlantiker "logisch" nachvollziehen...

    https://www.youtube.com/watch?v=5FHWH953Jc4&index=234&list=PL8S7q3EeNKGqtPt-qmjh0k5XEi5KcvDSL
    ISIS - Islamischer Staat! Made by USA! Die Wahrheit über den IS die jeder wissen sollte

    Es ist einfach eine Schande an jede intellektuelle Regung...

    Aber... Die Schafe werden nie einen Aufstand gegen den Verzehr von Hammelfleisch machen... (Bertrand Russell)

  23. Erich Bauer
    23. September 2016 15:31

    Gehört zum Thread @Wertkonservativer. Kann das nur hier platzieren, da ich den Text sonst unzählige Male zerstückeln müsste.

    @Lieber Gerhard, da ich keine Stellungnahme oder "Gegenschreibe" bekommen, sehe ich mich gezwungen untenstehende "Warnung" an die "Blog-Mainstreamler" reinzustellen:

    WIE ERKENNE ICH EINEN MAINSTREAM-TROLL?

    Eigentlich recht einfach sie arbeiten nämlich wie im Callcenter nach einem Verhaltensschlüssel.

    1. REAGIERE EMPÖRT
    beharre darauf, dass dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das "Wie kannst du es wagen" - Manöver.

    2. DENUNZIERE DEN GEGNER ALS VERBREITER VON GERÜCHTEN
    ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf dass die Mainstream-Presse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkonzerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker "dessen Lied singen wessen Brot sie essen".

    3. ATTACKIERE EIN STROHMANN-ARGUMENT
    Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich missinterpretieren und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren lässt. Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise, die den Eindruck erwecken soll, dass somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

    4.ASSOZIIERE DEN GEGNER MIT INAKZEPTABLEN GRUPPEN
    Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwöhrungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.

    5.STELLE DIE MOTIVE DES GEGNERS IN FRAGE
    Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt um den Gegner aussehen zu lassen als handle er durch eine persönliche Agenda oder er sei von anderen Vorurteilen motiviert.

    6. STELLE DICH BLÖD
    Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung dass die Argumentation des Gegners keinem Sinn ergibt, keine Beweise oder Logik enthält.

    7. ERKLÄRE, die Position des Gegners sei ein alter Hut schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

    8. ERKLÄRE, das Verbrechen sei zu komplex um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.

    9. ALICE IM WUNDERLAND-LOGIK
    Suche nur Tatsachen die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen und ignoriere alle Tatsachen die ihr widersprechen.

    10. SETZE GESELLSCHAFTLICHE POSITION MIT GLAUBWÜRDIGKEIT GLEICH "Wer bist du schon dass du diesem Politiker / Großindustriellen/ wem auch immer so etwas unterstellen kannst!

    11. VERLANGE, dass dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise.
    Jede Unklarheit beim Gegner wird als argumentative Bankrotterklärung gewertet.

    12. PROVOZIERE DEINEN GEGNER
    bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine "harsche" Reaktion kritisieren und dafür, dass er keine Kritik verträgt.

    13. ERKLÄRE PAUSCHAL
    große Verschwörungen als unmöglich durchführbar, da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt dass bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt das eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.

    14. WENN DER GEGNER
    sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen lässt, fahre einfach solange fort bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht oder das Thema unlesbar wird.

    Sollte jedem helfen Trolle zu enttarnen

    • Politicus1
      23. September 2016 15:40

      Danke! Ausgzeichnet und eine wertvolle Diskussionshilfe.

    • phaidros, mit gutem Grund
    • simplicissimus
      23. September 2016 16:21

      Haus- und Hoftroll?

    • Wertkonservativer
      23. September 2016 21:13

      Nun, lieber Erich, liebe Leute rundum,

      falls Ihr mich nun als "Blog-"Troll" definieren wollt, nehme ich diese "Ehre" gerne an.
      Immerhin finde ich, dass es hier sonst kaum wen gibt, der es wagt, anderer Meinung zu sein, als Ihr sie für Euch in Anspruch nehmt!!

      Nun, ich bin mir einigermaßen sicher, dass Ihr in vielen Eurer Standpunkte nicht wirklich recht habt!
      Aber wie auch immer: bleibt doch bei Eurer Meinung; ich bleibe bei meiner !

      Hoch die Meinungsfreiheit!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      24. September 2016 06:50

      @ Wertko

      Sind Sie sicher, dass es Ihre Meinung ist, bei der Sie bleiben, oder geben Sie nur das 1 zu 1 wieder, was das Schwarze Parteisekretariat veröffentlicht?

    • Wyatt
      24. September 2016 07:55

      Danke Erich Bauer,
      *********
      *********
      *********
      besser kann man nicht zusammenfassen, wie Trolle / Auftragsschreiber agieren, wenn ihnen Argumente fehlen. (So sie je vorhanden waren.)

    • Wertkonservativer
      24. September 2016 08:24

      Kurz noch einmal:

      wer mich als Auftragsschreiber (natürlich für die Schwarzen!?!) ansieht, ist aber wirklich echt am Holzweg!
      Gut, ich bin seit ca. 60 Jahren Miitglied der Volkspartei, hatte jedoch nie irgendwelche Kontakte mit Parteisekretariat oder sonstigen Partei-Oberkleifeln!
      Also bitte, hört auf mit derlei Vernaderungen!
      Was ist so sonderbar, wenn man über Jahrzehnte hinweg einer Partei die Treue hält?
      Ich bin schließlich mit meinem lieben Weibe auch schon 63 Jahre immer noch glücklich verheiratet!
      Da sieht man halt, dass Treue über Jahrzehnte hinweg kein leerer Wahn ist!
      Akzeptiert, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wyatt
      24. September 2016 10:22

      "Reinhold Sulz" am 21. September 2016 18:50
      liefert das Musterbeispiel eines Trolls, der zwar den unwiderlegbaren Ausführungen eines Beitrages nichts entgegenzusetzen hat, ausser dass er dem Glaubwürdigkeit u. Geringschätzung unterstellt, der die seit Generationen üblichen Bezeichnungen - und nicht die neuerdings für Deutsche vorgeschriebenen - verwendet:

      "Exakte Wortwahl würde die Glaubwürdikeit festigen. Es gibt keine Mohammedaner. Es gibt Moslems oder Muslims. Wer "Mohammedaner" sagt, gerät in den Verdacht entweder wenig Ahnung von der Materie zu haben oder bewusst abschätzig reden zu wollen. Da kann dann der Inhalt noch so hellsichtig sein: Er wird nicht mehr geglaubt. ..." aha !

    • Shalom (kein Partner)
      25. September 2016 08:14

      Wyatt, völlig falsch!!! Der "Wertkoservative" ist kein Auftragsschreiber oder auch Troll, sondern ein der ÖVP seit Jahrzehnten höriger, also geistig kranker, Mann, den man aus seiner Irrealität nicht mehr herausholen kann. Eben arm, ärmer, wertkonservativ.

    • Wertkonservativer
      25. September 2016 11:48

      @ Shalom:

      so schwach haben Sie schon lange nicht gegen mich gepostet!

      Hunderttausende Österreicher halten der Volkspartei die Treue!
      Sind die alle "geistig krank"?
      Ihr Realitätssinn ist anscheinend ein wenig getrübt; oder ist's vielleicht angeborene Bösartigkeit?

    • Shalom (kein Partner)
      25. September 2016 13:12

      Ein weiterer Beweis dafür, dass der "Wertkonservative" nicht mehr sinnerfassend zu lesen vermag und deshalb auch den Unterschied zwischen "Hörigkeit" und "Treue" nicht erfassen kann.
      Bedauernswert...

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      26. September 2016 22:06

      Abgesehen von Bauers köstlicher Anleitung zum Unglücklichsein glaube ich nicht, das Wertko ein Troll ist. Er kann nicht anders.

      Wenn die Tochter, Mutter oder Gattin eines echten grünen am Bahnhof vergewaltigt wird, dann richtet er sich das in seiner abstrusen Welt auch noch so her, dass gar nicht viel passiert ist und das nur ein Einzelfall war, kann passieren.

      Wie es in sein Eprom eingebrannt ist, so bleibt es auch.

    • Erich Bauer
      27. September 2016 10:11

      Nun, auch ich würde @Wertkonservativer nicht als "Troll" einschätzen. Zumal er sich selbst in erste Linie als "Gegenschreiber" sieht. Ein Troll würde das nie so darstellen. Wenngleich @Wertkonservativer jedoch sehr viel "trollige" Argumentationstechniken anwendet. Sodass immerhin ein Gutteil der oben stehenden Troll-Kriterien durchaus zutrifft...

      Wenn Jemandes Meinung/Diskussion-Beitrag sich - erwähntermaßen - lediglich auf die "Gegenschreibe" reduziert, ist er in der Tat kein Troll mehr... da bereits eine Selbstentlarvung stattfand.

  24. A.K.
    23. September 2016 15:14

    O.T. ÖVP „Familienministerin“ legt ein Gesetz für Verpartnerung vor:

    Am Do, 22.09.2016 (19.30 Uhr ) wurde u.a. in ZIB1 – siehe
    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1/1203/ZIB-1/13758818
    über
    Verpartnerung für Homosexuelle am Standesamt,
    wie folgt berichtet:
    „Homosexuelle Paare sollen die Zeremonie für eine eingetragene Partnerschaft am Standesamt feiern dürfen. Die ÖVP hat einer Änderung lange nicht zugestimmt, jetzt aber selbst ein Gesetz dazu vorgelegt. Es soll schon ab Anfang nächsten Jahres gelten.“
    Sopie Karmasin, eine ÖVP „Familienministerin“ sieht es also als ihre Aufgabe an, Homosexuellen „Verpartnerung am Standesamt“ zu ermöglichen. - Natürlich gefällt dies Sabine Oberhauser, Frauenministerin (SPÖ).
    Zum diesen ORF-Beitrag fällt mir „Sodom und Gomorra“ ein – ein biblischer Bericht, in dem Gott das sündige Verhalten der Bewohner dieser zwei Städte durch Zerstörung beantwortet.
    Ich glaube es gibt es in der ÖVP noch anständige und um das Staatswohl bemühte Mandatare, die Gutes tun und Böses unterlassen wollen.
    Daher hoffe ich, daß diese dafür sorgen, daß eine echte Familienministerin diese, aktuell diese Bezeichnung benutzende, Dame ablöst.

    • A.K.
      23. September 2016 15:23

      Pardon, die derzeitige Familienministerin heißt natürlich:
      Sophie Karmasin

    • Erich Bauer
      23. September 2016 15:34

      Das sieht mir nach einem Junktim aus... Ich "segne" die Analfixierten und du unterschreibst mir CETA und später auch TTIP.

    • Sensenmann
      24. September 2016 09:41

      Und wieder macht die alternde Bolschewikenhure ÖVP dem Marxismus die Beine breit. Mal sehen, was der Hurenlohn diesmal sein soll...

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      26. September 2016 22:08

      @Sensenmann

      Die övp vergisst immer, vorher zu kassieren.

  25. Brigitte Imb
    23. September 2016 15:01

    Die Schmierenfritzen machen nicht einmal vor Kindern halt!

    Das deutsche Apothekenblatt warnt vor Neonazis, die inform blonder Mädchen zutage treten. Es ist nur noch ein Irrsinn!

    http://www.krone.at/medien/apothekenblatt-warnt-vor-blonden-maedchen-neonazi-alarm-story-530999

    • Erich Bauer
      23. September 2016 15:09

      Vergewaltigungstherapie für blonde Mädchen? "Death by Hanging" kann nur das Urteil lauten.

  26. perseus
    23. September 2016 14:05

    Man stelle sich vor der ORF würde verkauft oder zugesperrt und die Nationalratswahlen gehen so aus, wie in den Meinungsumfragen prognostiziert: da steht dann die ganze Mischpoche der marxistisch-grün-linken Journaille und die Linken Politiker mit all ihren Speichelleckern in der Medien-, Welcome Refugees und Gemeinde Wien Industrie auf der Straße. Da würde es dann ein Überangebot an Taxifahrern geben, weil alle, die nichts gelernt haben außer hohle Phrasen dreschen auf Jobsuche wären. Die armen Taxifahrer!!!
    Um das zu verhindern wird natürlich noch viele Jahre unser sauer verdientes Steuergeld in dreistelliger (!!!) Millionenhöhe dazu verwendet werden um die Meinung der Medien zu kaufen und damit zu verhindern, dass es so viele arbeitslose Taxifahrer gibt.

  27. Politicus1
    23. September 2016 12:56

    Warum werden die 'copy and paste' Zeitungen, die unkontrolliert und unkorrigiert die APA-Waschzetterln abdrucken, überhaupt subventioniert?
    Ein - ohnedies schon vorhandener - billigerer Tarif für den Postversand ist vollkommen ausreichend.
    Ich verlange ja auch nicht, dass die Gehälter meines Friseurs gefördert werden, nur damit ich ein ausreichendes Angebot an Schnittvielfalt habe.
    Oder die Filiale des Großbäckers, damit ich mich in der Vielfalt der Kornspitze wohlfühlen kann.

  28. Josef Maierhofer
    23. September 2016 10:34

    Wo Parteipolitik drin ist, kommt Mist heraus.

    Ich danke für diesen Artikel.

    Ich selbst denke, das gescheiteste wäre, alles vom Steuertropf abzuhängen. Alles zu privatisieren, auch Parteien können Sender betreiben.

    Was dafür an Infrastruktur nötig ist, wie etwa bei ÖBB die Schiene, bei Asfinag die Straße, bei drahtlosen Medien die Sender, etc., das zahlen wir aus dem Steuertopf, aber doch um Gottes willen nicht die Feudalgehälter der ORF Bonzen oder sonst welcher Leute im Zusammenhang damit.

    Wenn der ORF 'öffentlich rechtlich' geführt wurde, dann steht er zum Verkauf an Private, also kann jeder mitbieten, auch SPÖ und Grüne natürlich. Der Erlös wird zur Schuldentilgung verwendet.

    So sehe ich das Ganze.

  29. Erich Bauer
    23. September 2016 10:10

    Mittlerweile kauft ein wachsender Teil der Bevölkerung den Establishment-Medien allenfalls noch Datum, Wettervorhersage und Lottozahlen ab. Was die Meinungsheroen plattschreiben möchten, spielt ohnehin den so „Bekämpften“ zunehmend in die Hände. Anhand des Beispiels in Deutschland lässt sich leicht ersehen, dass jede neue Welle der Anti-AfD-Kampagne folgerichtig pures Gold für die Partei bedeutet. Erkannt hat das der Schriftsteller und Journalist Michael Klonovsky, als langjähriger „Focus“-Redakteur mit Medien und Politik vertraut und überhaupt viel heller als die meisten AfD-Gestalten.

    Klonovsky fungiert gegenwärtig als eine Art Spin-Doc von Frauke Petry. Manchmal fühlt er sich unterbeschäftigt. Als er jüngst mal wieder eine Philippika gegen die AfD auf „Spiegel online“ las (O-Ton: „Ich glaube, man muss auch einmal klar benennen, dass die Wähler der AfD tatsächlich Rassisten sind“) notierte er in seinem Online-Tagebuch „acta diurna“: „Ich meinerseits werde mich jetzt mit einem Glas Riesling in die Sonne setzen. Meinen Job erledigen solche Zeloten beziehungsweise Vollpfosten ja besser, als ich es selber je könnte.“
    (aus ef-magazin entnommen)

    • Erich Bauer
      23. September 2016 10:40

      Der ganze verschwitzte Fiebertraum der Transatlantischen, russophoben Alpha-Journaille scheint sich vor dem grausamen Erwachen zurückzuziehen... Ein Kübel eiskaltes Wasser könnte diesen quälenden Zustand zwischen Traum und Wirklichkeit abkürzen. Allerdings, das Gejammere und Geplärre... Naaa.

      Frankreichs Ex-Präsident Nikolas Sarkozy hat ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft seines Landes in Aussicht gestellt, soll er die Präsidentschaftswahl 2017 gewinnen, wie der Sender BFMTV berichtet.

      Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20160923/312673645/frankreich-sarkozy-eu-referendum.html

    • Pennpatrik
      23. September 2016 11:22

      @Erich Bauer
      Die NSA (dabei soll es sich um "Verbündete" handeln) hört die Deutsche Bundeskanzlerin ab und stellt deren Hilflosigkeit in der Griechenlandfrage fest.

      Der FOCUS hält das für einen aggressiven Akt der Russen:
      http://www.focus.de/politik/ausland/merkel-vorgefuehrt-russischer-geheimdienst-nutzt-wikileaks-fuer-kampagnen_id_5977879.html

      Lügenpresse stimmt schon ...

    • oberösi
      23. September 2016 11:51

      Michael Klonovsky ist tatsächlich eine Lichtgestalt, meiner Meinung nach die spitzeste und eloquenteste Feder im deutschsprachigen Raum. Ist (der von mir sehr geschätzte) Akif P. der Vorschlaghammer, so ist Klonovsky das Laserskalpell. Zudem weiß er als DDR-Geschädigter, gegen welch perfiden linksgrünen Totalitarismus er ankämpft: inzwischen kein Tatort, kein Krimi, keine Satiresendung, keine Doku, die nicht zur Propaganda gegen AfDler und angeblich überall dräuende Rechte, Nazis, Rassisten ausarten würde im deutschen TV, staatlich wie privat.

      Und ganz vorne dabei natürlich auch Krassnitzer mit seinen ORF-Tatorten. Schulfernsehen für linksgrüne Dumpfbacken. Einfach nur mehr zum Kotzen.

    • Erich Bauer
      23. September 2016 13:24

      @Pennpatrik,

      ich würde das „Auftrags-Presse" nennen. Wie eine interne Firmen-Zeitung halt. Ich finde jedenfalls, dass die „Auftraggeber", wie auch deren „Angestellten", für sämtliche Kosten dieses Späßchens aufkommen müssen - und zwar aus der eigenen Tasche.

      Freilich ist zu erwarten, dass sich die Publikumsresonanz sehr bald, also in weiterer Folge, nur noch auf einen sehr eingeschränkten/beschränkten Leserkreis erschöpfen wird. Wenn der eingeschränkte/beschränkte Leserkreis, sowie auch die interessierten „Auftraggeber", das aber weiterhin so haben wollen, müssen diese natürlich auch dafür BEZAHLEN - und zwar VOLL. Sei es über den Kaufpreis oder sonstiger Zuwendungen.

    • Rau
      23. September 2016 13:26

      Wenns nur der Tatort wäre. Da braut sich aber noch mehr zusammen. Wenn ich den Artikel richtig verstehe erkennt man Nazis u.a. auch daran, dass sie aus überfremdeten Stadtteilen wegziehen und ihre Kinder lieber auf Privatschulen schicken, wo der Ausländeranteil eher gering ist.

      Über rechtsextreme Nazi - Eltern, Kitas und ihre Probleme mit ihnen, und ob der Staat (vertreten durch die berüchtigte Amadeu Antonio Stiftung) nicht einschreiten sollte.

      http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-11/rechtsextreme-kita-rassismus

  30. Hotzenplotz2
    23. September 2016 09:44

    Vor Jahren - leider weiß ich nicht mehr, um welche Meldung es sich handelte - versuchte ich einmal durchzuforsten, ob und wie österreichische Zeitungen diese veröffentlichen. Beginnend von den Vorarlberger Nachrichten über das die Tiroler Tageszeitung, Kleine Zeitung bis zu den Wiener Tageszeitungen. Überall derselbe Text, nur jeweils mit voneinander, jedoch gering, abweichenden Titelzeilen, da und dort etwas gekürzt, kaum Spuren redaktioneller Bearbeitung aufweisend. -
    Früher war man noch so anständig, daß man bei Meldungen vor dem Textbeginn die Informationsquelle angab: Reuters, APA usw. Das hat man inzwischen - verständlicherweise - aufgegeben.
    Tatsache ist, daß bei der US-Nachrichtenagentur Reuters weltweit (wahrscheinlich mit Ausnahme von russischen, chinesischen und nordkoreanischen Medien) fast sämtliche Tages-und Wochenzeitungen abonniert sind und brav deren Meldungen mehr oder weniger redaktionell unbearbeitet veröffentlichen. Da ist dann Putin der Böse, Obama der Brave und Gute, Poroschenko ein heroischer Kämpfer für das Wohlsein des ukrainischen Volkes (das es übrigens in der Form gar nicht gibt), die Chinesen aggressiv und voller Hinterlist, die Migranten brave Ingenieure, Ärzte und sonstige Edelmenschen usw. usw. usw. usf. - Man gewöhnt sich das Zeitung- und Zeitschriftenlesen ab (Profil zB.), spart dabei viel Geld und informiert sich nur mehr - mit wachem, kritischem Geist - nur mehr über das Internet. Traurig, aber wahr: Sollten demnächst einmal österreichische Tages-oder Wochenzeitungen kollabieren - diese Zeit wird kommen wie das Amen im Gebet -, wäre das leider kein großer Verlust. Als Ersatz für das teure Klopapier waren sie ohnehin auf Grund der schlechten Qualität des Papiers und der Druckerschwärze (karzinogen) nicht mehr zu gebrauchen.

    • franz-josef
      23. September 2016 11:41

      Zu Reuters (und so w e i t e r ...) findet sich in dem nüchtern geschriebenen Buch
      von Tilman Knechtel "Die Rothschilds" historisch und aktuell Erhellendes, zum Thema ab S.254 "Die Rothschilds kontrollieren die Medien".

      ISBN 978-3-941956-21-6 j-k-fischer-verlag

      Im übrigen ist dieses Buch ein fast unerschöpfliches Nachschlagewerk, wenn man die Hintermänner und Interessenslage im Zshg mit den Themen Klima,Politik und Förderung der Kriege, Medien, Wirtschaft und die dichte Vernetzung und Bedeutung der Banken weltweit genauer erforschen möchte. Diese "Firma" hat überall ihre Finger drin.
      Allerdings sollte man vorher gefrühstückt haben.

  31. Pennpatrik
    23. September 2016 09:18

    Und wann bekommen die Eisverkäufer einen staatlichen Zuschuss?
    Die Tischler, Installateure, Architekten, Swimmingpoolwartungsunternehmen, Gärtner und Werbeagenturen?

    Auf was hinauf bekommen Medien staatliche Zuschüsse? Sie sollen genauso den Regeln des Marktes unterworfen werden wie der Billa und Spar. Wenn die sich eine Zeitung halten wollen - so what? Die SPÖ hält sich auch eine Rundfunkorganisation, die aus Steuergeldern finanziert wird. Im freien Markt müsste sie das aus ihrer eigenen Kassa zahlen.

    Was im Unterberger-Artikel nicht steht, und das ist meiner Meinung nach das Wesentliche, ist, dass die "Presseförderung NEU" nur solche Medien erhalten, die sich dem Presserat unterwerfen.
    Der Presserat ist - wie der "Wohlfahrtsausschuss" der französischen Revolution - ein Mittel, um gegen die "Feinde der Revolution" vorzugehen und Terror gegen Systemgegner anzuwenden.

    Ich schreibe keine Artikel mit Blockbuchstaben, aber diesen Satz Robespierres muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
    "Ich behaupte, daß, wer immer in diesem Augenblick zittert, schuldig ist, DENN DIE UNSCHULD HAT VON DER ÖFFENTLICHEN ÜBERWACHUNG NICHTS ZU BEFÜRCHTEN."

    Der Presserat ist die Zensurbehörde der Republik. Derzeit beruht die Einhaltung der Regeln, die der Presserat aufstellt, auf Freiwilligkeit. Zukünftig wird die Existenz von Medien (über die Staatsfinanzierung) davon abhängen, ob sie sich diesem neuen Terrorinstrument unterwerfen.

    DAS ist Diktatur. Aber Jean Claude Juncker hat ja betont, dass er die Werte der Französischen Revolution verteidigen wird. Wir haben das - wie so oft - nur falsch verstanden.

    Lieber Blogmaster! Wäre hier ein Nachtrag angebracht? Ich bedauere natürlich, wenn ich mich geirrt hätte, was, wenn man unseren Politikern böse Absicht unterstellt, leider nur selten vorkommt.

    • Pennpatrik
      23. September 2016 09:40

      Ach ja!
      KEINEN CENT aus Steuergeldern für PARTEIEN!

    • franz-josef
      23. September 2016 12:01

      Für die bisher noch nicht "geförderten" Gärtner hätte ich einen Tip: rote Nelken pflanzen! Alle Wiener Rabattln mit roten Nelken gefüllt, mit ihrem herrlichen Duft viel Gestank übertünchend, wär das nix? Nelken muß man jährlich neu ansäen, heranziehen und auspflanzen, das wär ein Job für feinmotorisch geübte Fachkräfte, und die in herrlichem Rot strahlenden "Beetln" würden, sich ins sog.Unbewußte des Wahlviehs einschleichend, dort gewiß für einen dringenden Wunsch nach Mehr Rot sorgen....

      Naa? Und wer für die Vermehrung der Roten (Nelken) sorgt,muß doch unterstützt werden. Logisch.

  32. Le Monde
    23. September 2016 09:05

    Faktum ist, dass die ORF-Strafsteuern (8 von 10 Gebührenausgeplünderten sind für die Abschaffung; bald werden es aber 10 von 10 sein) abgeschafft werden müssen. Es ist eine Zumutung und spiegelt Nordkoreanische Verhältnisse wider, wenn ich für eine Propagandaanstalt zahlen muss, obwohl ich weder die Radio- und schon gar nicht die Fernsehsendungen konsumiere.

    Man kann das ganz einfach lösen - mittels Pay TV - indem jene, die den ORF konsumieren wollen, wie bei "Premiere" einfach zahlen. Viele werden es bestimmt nicht mehr sein, da ich in meinem Bekanntenkreis (vor allem bei jungen Studenten) kaum mehr jemand kenne, der die Nomenklatura des Staatsfunks noch erträglich findet.

    Wann wachen die Helfeshelfer in der ÖVP endlich auf? Will die Partei tatsächlich Wiener Verhältnisse auf Budnesebene? In der Leopoldstadt wäre sie ja beinahe an der 5 Prozenthürde gescheitert.

    Keinen Cent für die ORF-Clowns! Schickts den ORF am besten in den Konkurs. Ich kann die Thurnhers, Wolfs, Dittelbachers und Konsorten nicht mehr sehen...

    • Charlesmagne
      24. September 2016 19:29

      D'accord! Schicke sofort meine ORF Karten zurück wenn ich diese Strafsteuer nicht mehr zahlen muss. Der ORF ist ohnedies nur mehr mit Berechtigungskarte via Satellit zu empfangen, die Umwandlung in einen payTV Sender also nicht einmal ein technisches Problem.

  33. Wertkonservativer
    23. September 2016 08:57

    Da mich meine spitzen Federn im und am Schreibtisch mahnen, doch manchmal gebraucht zu werden, nütze ich diese Mediendebatte wieder einmal zu einer Eigen-Replik:

    zunächst zum ORF:

    Kritik hinsichtlich politischer Schlagseite ist durchaus angebracht: stört mich auch!
    Doch - abgesehen vom üblichen Harmlose-Menschen-Programm - gibt's ja doch auch Sternstunden im Kultur-, Kunst und Naturbereich!
    Wenn man die Polit-Schlagseite reduzieren bis beseitigen könnte: gar nicht so übel!

    Und nun zu den Printmedien:
    "Lügenpresse"!
    Diese Zuschreibung ist doch nicht wirklich zutreffend! Dass unsere Printmedien z.B. dem Herrn Obama mehr und eher glauben, als dem hier allseits vergötterten Herrn Putin, könnt Ihr hier ja auch im Tagebuch des Herrn Dr. Unterberger mit einigem Stirnrunzeln verfolgen!
    Ganz subjektiv gesehen, sind unsere Tageszeitungen (abgesehen von den "Gratisblättern), voran die "Presse" (Spectrum/Feuilleton & Co.), ganz ausgezeichnet gemachte Blätter, die unsere politische und gesellschaftliche Vielfalt seriös widerspiegeln!

    So amüsiere ich mich z.B. herzlich über die hier immer wieder aufscheinenden Hassorgien speziell in Richtung "Presse", ziemlich sicher meinend, dass ein Gutteil der Blog-Intelligenzia dieses Blatt liest (und zumindest teilweise auch schätzt)!!

    Fazit: Einseitige Parteipolitik raus aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, doch im Übrigen Zufriedenheit mit, und Zustimmung zur Vielfalt in der Print-Medienlandschaft!

    Einen guten und schönen Frühherbst-Tag Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      23. September 2016 09:30

      Grüß Gott, Herr Michler,

      Tja, wer kontrolliert den Kontrolleur?
      Es kann ja nicht absurd sein, als Unternehmer auch für Medien den freien Markt zu fordern.

      Sternstunden? Mozart, Händel, Verdi, Puccini waren am freien Markt. Bach wechselte mehrmals, bevor er Thomaskantor wurde. Hoffmann arbeitete als Journalist, wie Twain, Hemingway und viele Andere.

      Wir haben derzeit eine Partei, die lt. Umfragen bereits ein Drittel der Bevölkerung repräsentiert und deren Anliegen von der Presse bewusst ignoriert werden. Gut - man muss die Presse ja nicht lesen, aber wir "alten" Presseleser hatten noch eine ausgewogenere Zeitung in Erinnerung.

      Und - wie gesagt: Wer kontrolliert den Kontrolleur?

    • simplicissimus
      23. September 2016 09:32

      Wertkonservativer, nachdem es Dir, nach dem Ausspeiben scheint's, wieder besser geht und Du zu neuen Speiborgien gerüstet scheinst, möchte ich Dir, was den politischen Teil der PRESSE betrifft als ehemaliger Presseleser seit dem 14. Lebensjahr doch heftig widersprechen. Das politische Niveau ist leider zwar konservativ verbrämt, jedoch klar linkskonform geschaltet. Eine Bauernfängerei, die halt nicht jeder Blauäugige durchschaut.
      Ein gutes Beispiel ist der von Dir mir empfohlene Artikel "Grund und Abgrund" von Philipp Blom. Etwas für weltunerfahrene Naivlinge, liest sich wunderbar und ist doch linkslastig seicht. Für Beispiele fehlt der Platz, jeder möge selber lesen.

    • Rau
      23. September 2016 09:50

      Obama war gestern! Putin ist mit grosser Mehrheit bestätigt worden. Glauben hat was mit Religion zu tun, Fakten nicht

    • Normalsterblicher
      23. September 2016 09:55

      @ Wertkonservativer,

      ich nehme an, Sie schauen bei uns vorbei, weil hier Leser-Kommentare angezeigt werden, die Sie in Presse-Foren nicht vorfinden.

      Andernfalls würden Sie und Ihre "spitzen Federn" sich ja erschöpfend in den Presse-Foren austoben können.

    • Normalsterblicher
      23. September 2016 10:03

      ... gilt natürlich auch für Unterbergers Ezzes, die bei Ihrer "Die Presse" sicher nicht erwünscht wäre.

    • Wertkonservativer
      23. September 2016 11:26

      Na, das ist ja ein Rauschen im Blätterwald; ich sehe meine Funktion als einziger "Gegenschreiber" zum Blog-Mainstream hier recht eindrucksvoll bestätigt!
      Ist Euch doch wohl schon klar, liebe Blogfreunde, dass ein Diskussionsforum nur dann eines ist, wenn auch kontroversielle Meinungen gebracht, akzeptiert und diskutiert
      werden?

      Zu @ simplicissimus:
      Linkslastig ist heute bald was! Die Welt und der Welt-Mainstream sind heute eben nicht mehr die, die sie einstens waren.
      Ohne Veränderungen geht halt gar nichts, auch wenn es manchmal ein wenig nach "links" riecht oder auch schmeckt!

      Grüße in die Ferne!

    • Pennpatrik
      23. September 2016 11:39

      Zur Presse:
      Wir müssen ja garnicht weit recherchieren:

      Der "Mann", der einen Polizisten niedergefahren und schwer verletzt hat (schwere Kopfverletzung, ein amputiertes Bei, schwebt in Todesgefahr), ist - tratatata - ein Türke. Vielfach vorbestraft.
      Das schreibt man aber nicht, denn sonst könnten wir Steuerzahlerdeppen uns fragen, warum er nicht in der Türkei ist.
      - Das Motorrad gehört ihm nicht
      - Der Ausweis ist nicht von ihm
      - Er hat für dieses Fahrzeug keine Lenkerberechtigung
      - Das Motorrad hat keine Straßenzulassung

      Das Alles muss man sich aus "anderen", "weniger qualitativen?" Medien zusammenklauben.

      Doch, ja, die Presse ist ein richtiges Drecksblatt geworden.

    • Erich Bauer
      23. September 2016 14:04

      @Wertkonservativer,

      nun, hierorts ist das "Gegenschreiben" ja möglich. In den transatlantischen Propaganda-Medien geht das gar nicht. Wenn ich beim "Standard" einen Anmeldeversuch mache, stürzt jedesmal mein Computer ab... Im ÜRF-Forum wurde ich schon 2 x gesperrt. Beim dritten mal glaub ich wird man mir die ÜRF-Kanäle rausziehen... (*grins*)

    • Erich Bauer
      23. September 2016 14:49

      Ich hätte gern ein "Gegenschreiben" lieber Gerhard.

    • simplicissimus
      23. September 2016 16:13

      Lieber Erich, den Wertkonservativen nehme ich schon lange nicht mehr ernst, ein bißchen erinnern mich seine Meldungen an meinen kleinen Sohn, der ist gerade im Trotzalter.
      "Linkslastig ist bald was". Richtig, fast alles ist linkslastig. Und was ist der Schluß daraus? Daß die Miniprotestgruppe hier im Blog auch linkslastig sein soll oder dies stoisch zur Kenntnis nehmen soll?

      Nun, wer sich als "wertkonservativ" bezeichnet und mit VdB liebäugelt, der darf sich nicht wundern, wenn ihn viele halt nicht wirklich ernst nehmen können. Aber wir können ihn als unseren liebgewonnen Blognarren schätzen, diese Position ist auch wichtig.
      So gesehen wünsche ich ihm viele Wiedergeburten.

    • Erich Bauer
      23. September 2016 16:29

      @simplicissimus,

      Wiedergeburten... naja.

      Prinz Philipp (das ist der, der sich immer 3 Schritte hinter Elisabeth aufhalten muss), hat in einem 1988 erschienen - und weit verbreiteten - Interview gestanden, dass er "im Falle einer Wiedergeburt am liebsten als Virus geboren werden möchte, der die Menschheit massiv reduziert".

      Nun, so 100%ig dagegen bin ich persönlich ja gar nicht. Es ist für mich nur die Frage wie ich die "Selektion" vornehmen soll (falls auch ich als tödlicher Virus wiedergeboren werden sollte). Bei der "Prinz-Philipp-Rasse" hätte ich meine Bedenken. Ich stehe nicht auf Tampons...

    • Wertkonservativer
      24. September 2016 08:39

      @ simplicissimus:

      Dein wahrlich kontinentübergreifender "Charme", der mich ziemlich dirzu einem Blog-Trottel stempelt, nur weil ich halt da und dort andere Meinungen vertrete,als hier mehrheitlich dokumentiert, geht mir so richtig an mein sonst ziemlich robustes Ego!

      Dass ich sicher nicht der Einzige hier bin, der ähnlich wie ich denkt, sollte vielleicht einmal da und dort verinnerlicht werden!

      Also bleiben wir vielleicht bei dem alten Spruch: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen",
      und lassen wir persönliche Beleidigungen eher unausgesprochen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      24. September 2016 17:31

      Tut mir leid Wertkonservativer, aber vielen hier geht es nicht um eine Art Meinungsvielfalt hier im Blog, in der die Ideen wiedergekäut werden, die ohnedies in der Mainstreampresse zu finden sind, weder wollen sie sich ihre Aussagen durch halbzustimmende Hinsichtl-Rücksichtl Beschwichtigungsmeldungen verwässern lassen. Vielen geht es eben wegen des öffentlichen linkslastigen Einheitsbrei um eine starke Botschaft nach außen, die hier über den Blog abgegeben wird.
      Da Du mit diesen Positionen nur teilweise übereinstimmst, darfst Du Dich nicht wundern anzuecken, wenn Du Teilnehmer hier kritisierst, in meinem Fall zB mit der Speibaussage, weil Du nicht mit der Rückführung illegaler Einwanderer

    • simplicissimus
      24. September 2016 17:39

      einverstanden bist. Es steht Dir frei, das zu äußern, aber bitte wundere Dich dann nicht auf Reaktionen, die genauso unverblümt ausfallen, wie Deine gutmenschlichen belehrenden Worte.

      Es geht meiner Meinung nach hier um echte starke Oppositionsworte und Kritik an den unglaublichen angehäuften Mißständen. Da passen zB Deine VdB-Wähler-verstehen (oder VP-verstehen) Aussagen halt nicht herein. Die Mehrheit hier sieht eben gerade diese Einstellung als eine Wurzel des Übels an und darum werden zu Recht Deine Stellungnahmen, die oft schwach argumentiert sind, auseinandergenommen.

    • Wertkonservativer
      24. September 2016 20:00

      @ simplicissimus:

      Nur noch kurz !

      Wie kommst du eigentlich zu Deiner Aussage heute 17:39, ich sei mit der Rückführung illegaler Flüchtlinge nicht einverstanden???

      Habe ich weder je geschrieben oder auch nur angedeutet.
      Ich finde derart unqualifizierte Kritik wirklich ungut bis unfair!
      Und wer sagt eigentlich, dass ich VdB Eurem Herrn Hofer vorziehe?

      Lauter Annahmen, die aus dem Nebel heraus gegen mich geschleudert werden!
      Na was solls; ich werde das wohl aushalten!

      Das war's dann!

      Ciao, @ simplicissimus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      24. September 2016 21:34

      17.9. 15:15 hast Du Dich angespieben, als ich schrieb, die "Flüchtlinge" sollten nach "Rettung" im Mittelmeer wieder rückgeführt werden und alle Illegalen abgeschoben. Ich antwortete, niemand hindere die wirklich Verfolgten daran, sich in sicheren Drittländern an europäische Botschaften zu wenden. Keine Antwort dazu von Dir.

      VdB hast Du hier im Blog klar in Erwägung gezogen, Dich erst nach einem Proteststurm beleidigt davon distanziert. Schon vergessen???

      Es hat eben keinen Sinn mit Dir zu diskutieren, lassen wir es wieder.

    • Shalom (kein Partner)
      25. September 2016 07:51

      simplicissimus: "Es hat eben keinen Sinn mit Dir (dem "Wertkomservativen". Anm.) zu diskutieren, lassen wir es wieder."

      Richtig! Doch warum tut man es immer wieder? Wo man doch längst weiß, dass von dieser ausschließlich Irreales furzenden tulbinger Sprechblase nichts kommt, was diskussionswürdig wäre.

      Zum Türken, der den Polizisten zum Krüppel gefahren hatte: Wie ich geschrieben, hatte auch der ORF (ZIB1, Wien heute) u. die Wr. Polizei (Hahslinge) die Nationalität dieses Arschloches verschwiegen.

      Im TV (der Sender ist mir leider nicht erinnerlich), hetzt das DöW (Weidnger) national wie international gegen die FPÖ u. Ing. Norbert Hofer, was allerdings nicht verwundert..

    • Wertkonservativer
      25. September 2016 08:11

      @ simplicissimus:

      Zum Proteststurm: lächerliche Übertreibung!
      Welchen Proteststurm meinst Du da`? Ich kann mich nicht erinnern, auch nur irgendein Lüfterl im Rahmen meiner angeblichen VdB-Zustimm7ung gesehen zu haben!

      Ist unser Blog schon derart "verhofert", dass eine allfällige positive Meinung zu VdB bereits einen Proteststurm auszulösen imstande wäre?
      Einfach lächerlich, das Ganze!
      Weit haben wir's mit unserer Demokratie bereits gebracht!
      Das ist Meinungsterror im übelsten Sinne!

    • Pennpatrik
      25. September 2016 09:30

      @Wertkonservativer
      Jetzt melde ich mich auch nochmal:
      Ich bin z.B. bewusst auf Deinen Beitrag eingegangen und habe dazu 3 Punkte erwähnt:
      1. Wer kontrolliert den Kontrolleur. Das war ernst gemeint, weil es das grundsätzliche Problem kollektivistischer Systeme behandelt. In diesem Fall sollen die Politiker eine Rundfunkanstalt kontrollieren bzw. sie unabhängig machen, die für sie überlebenswichtig ist.

      2. Habe ich darauf hingewiesen, dass es legitim ist, auf den freien Markt zu verweisen. Die kulturellen Sternstunden kamen aus dem freien Markt. Staatlich geförderte Künstler sind - soweit ich das sehe - alle wieder in der Versenkung verschwunden.

    • Pennpatrik
      25. September 2016 09:33

      und 3. habe ich gerade bei der Presse auf ein Beispiel desselben Tages(!) verwiesen, um zu zeigen, dass für die massiv verschlechterte Qualität dieses Blattes nicht einmal großartig recherchiert werden muss.

      Ich bin damit exakt auf Ihren Beitrag eingegangen.
      Antwort? Null!

      Das ist natürlich auch nicht das, was wir uns unter einem konstruktiven Gedankenaustausch vorstellen.
      Im Übrigen bin ich mit dem Ton, der hier teilweise Ihnen gegenüber herrscht, nicht einverstanden. Allerdings machen das auch nur sehr Wenige.

    • Pennpatrik
      25. September 2016 09:35

      Pardon! Wollte Sie nicht duzen.

    • Wertkonservativer
      25. September 2016 12:00

      @ Pennpatrik:

      bitte, gerne geschehen!

      Aber gestatten Sie mir eine Entgegnung:
      wenn ich auf jede der "mir gewidmeten" Äußerungen eingehen müsste, hätte ich viel zu tun" Also bitte nicht beleidigt sein, wenn ich Ihnen keine direkte Antwort gewidmet
      habe!!!
      Ihren Hinweis auf den "Kontrollor" habe ich im Themen-Zusammenhang nicht ganz verstanden (vielleicht bin ich einfach zu einfach gestrickt!).
      Auch Ihre fast tägliche "Presse".Vernichtungskampagne muss ich doch nicht wirklich antworten, oder?
      Wer die Presse" liest, weiß genau, was er an ihr hat!
      "Spectrum" und "Feuilleton" allein sind für einigermaßen empfängliche Geistesmenschen allein schon ein Grund, das Blatt wertzuschätzen!

  34. Bob
    23. September 2016 08:51

    Unsere Medien sind durchwegs morsch ( das m habe ich höflichkeitshalber vorgesetzt). Früher hatten wir im ORF zwischen 19h und 20.15h 2 Nachrichtensendungen, wobei die Zeit im Bild durchgeschaltet war, und ein Vorleser zu sehen war. Heute sind es in der gleichen Zeit 4 Nachrichtensendungen mit Seitenblicken und Sport sogar 6, und das sogar oft mit 2 Moderatoren. Diese Nachrichtenorgie wird durch unendliche Werbeblöcke aufgelockert. Und das Ganze mit möglichst linx gefärbten Inhalt. Wer da sein Abendessen bei sich behalten kann, ist ein Künstler.

  35. Livingstone
    23. September 2016 08:06

    Bevor wir über eine GIS-Gebührenerhöhung überhaupt zu diskutieren beginnen, sollten sämtliche Gehälter der ORF-Mitarbeiter offengelegt werden. Dann würde Wrabetz' Forderung nach höheren Gebühren sofort verstummen und Herr Wolf wird es sehr schwer haben, sich weiterhin als Moralapostel Nr. 1selbstdarstellen zu können.

    Und Frau Dittlbacher? Naja, bei der muss ich schon jetzt schmunzeln wenn ich sie sehe....

    Da die oben genannten Personen auf Steuerzahlerkosten leben, ist diese Forderung, denke ich, nicht ganz unzulässig.

  36. El Capitan
    23. September 2016 07:02

    Die Amerikaner muss man nicht mögen, wenn man zur Einsicht kommt, dass Google, facebook, Netflix & Co den Medienmarkt so aufgemischt haben, dass die Medienmächte bei uns allmählich erodieren. Freiwillig würden sie das nicht tun.
    Ein mit Zwangssteuern ernährter Staatssender mit Standleitung in die SPÖ-Zentrale ist zudem mehr als flüssig - überflüssig.

    Was die Qualität unserer Medien betrifft, so ist das eine Folge der Kulturwissenschaften, die eingeführt wurden, um auch unterdurchschnittlich intelligenten Studenten einen Bachelor zu ermöglichen. Wer das für polemisch hält, der spreche bitte einmal mit Chefredakteuren, die beklagen, dass es keine Fachjournalisten mehr gibt. Nur Publizistik-Bachelors, also qualitative Ausschussware. Das gilt auch für den ORF.

    Die österreichische Medienwelt ist morsch. Unser Dr. A. U. hat wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen.

  37. socrates
    23. September 2016 04:03

    Applaus für diesen Artikel! Allerdings gilt er nur für deutschsprachige Medien, sonst könnte ich nicht aus anderssprachigen Medien das Gegenteil der von unseren berichteten "Nachrichten" posten.

  38. kritikos
    23. September 2016 02:07

    Bei der Medienlandschaft ist absoluter Pessimismus angesagt. Es ist nicht möglich den ORF zu säubern, es sind die Printmedien nicht sauber zu kriegen und die Online-Schiene ist überhaupt nicht berechenbar.
    Man würde meinen, der ORF als "staatliches" Unternehmen wäre am ehesten reformierbar. Durch die Regierung? Ha,ha! Durch ein Volksbegehren und eine Volksabstimmung? Wer soll und kann das bewerkstelligen? Durch Reinigung oder Abschaffung der APA? Da kommt sicher etwas gleich Mieses nach. Es ist einfach alles vertrackt.
    Ich weiß nicht, wie die Lage in Deutschland und in anderen Ländern steht, aber es ist nicht zu erwarten, dass bessere Medienlandschaften auch nur annähernd bei uns kopiert werden können/dürfen.





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