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Wiener Niedertracht drucken

Lesezeit: 3:00

Die Stadt Wien erhöht wieder einmal reihenweise Tarife. Für Parkscheine, für Wasser, für Müll. Das ist bisweilen gewiss notwendig – das ist aber in diesem Fall mit einer besonderen Niedertracht verbunden.

Die Niedertracht besteht diesmal nicht im Ausmaß der Erhöhungen. Allerdings erinnert sich jeder Wiener noch mit Schaudern an die letzte Erhöhungsrunde, als öffentliche Versorgungsgüter in Wien um 30 bis 70 Prozent teurer wurden, obwohl das Leben hier ohnedies schon viel teurer ist als im Rest Österreichs. Die Niedertracht liegt vielmehr in der Vorgangsweise. Denn die rotgrünen Rathausherren haben inzwischen mit einem eigenen Valorisierungsgesetz eine automatische Anpassung der Gebühren an die Inflation fixiert.

Das ist nicht nur deshalb niederträchtig, weil in manchen Bereichen eigentlich gar keine Erhöhung notwendig ist, da die Gemeinde dort saftige Gewinne macht (die sie dann zur Bestechung der Medien und für die höchsten Beamtengehälter Österreichs verwenden kann). Das ist vor allem auch deshalb niederträchtig, weil die SPÖ in anderen Bereichen jede automatische Anpassung an die Inflation blockiert.

So etwa bei den Familienbeihilfen (Kinder sind den Genossen bekanntlich wurscht, sofern sie nicht von einer alleinerziehenden Migrantin stammen). So etwa bei der Stillen Progression der Einkommensteuer, die in vielen Jahren für ein Schrumpfen der realen Gehälter sorgt.

Es gibt absolut keinen Grund für diese Haltung, außer dem Wunsch, erstens immer mehr Gelder zur Umverteilung an die eigenen Protektionskinder zu haben, und zweitens dort, wo in anderen Bereichen eine Valorisierung wirklich notwendig und gerecht wäre, diese den Lohn- und Einkommensteuerzahlern sowie den Familien vorzuenthalten. Diese sollen – wenn überhaupt – nur alle heiligen Zeiten in den Genuss einer „Valorisierung“ kommen und dann der Politik dafür noch die Füße küssen.

Mit der gleichen Logik, wie sie hinter der automatischen Wiener Gebührenerhöhung steckt, könnte und müsste vor allem auch das Pensionsantrittsalter an die ständig steigende Lebenserwartung angepasst werden. Schließlich ist das Pensionssystem die weitaus schlimmste Zeitbombe im gesamten öffentlichen Finanzsystem. Dagegen aber stellt sich die SPÖ seit Jahren mit aller Energie quer. Der parteipolitische Grund für diese Unlogik ist freilich klar: Die Partei hat ja außer Migranten und Gemeindebediensteten fast nur noch Pensionisten unter ihren Wählern. Und die fürchten sich seltsamerweise vor einer Erhöhung des Antrittsalters, obwohl es ihnen selber gar nicht mehr wehtut.

Besonders niederträchtig ist die Erhöhung bei den Parkgebühren übrigens noch aus einem weiteren Grund: Werden doch gerade in den nächsten Monaten ohnedies durch Ausdehnung der Parkscheinpflicht auf weitere Bezirke viele zusätzlichen Millionen ins Stadtbudget gespült.

PS: Die Vorgangsweise bei der Gebühren-„Valorisierung“ stammt zweifellos aus dem neuesten Handbuch rotgrüner Spindoktoren: Erstens, man verwende statt „Erhöhung“ ein für die meisten unverständliches Fremdwort, das noch dazu gut klingt, damit viele gar nicht durchschauen, was passiert. Und zweitens: Man verkünde solche Dinge in der Urlaubszeit, damit viele Menschen sie gar nicht mitkriegen.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 19:40

    Na, und?

    Der bürgerliche Wähler will es halt so und wählt daher die schicken Grünen und die Neos.

    Und außerdem spüren solche Preiserhöhungen eh nur die Prolos.

  2. Ausgezeichneter KommentatorYeti
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 22:34

    Die Wiener hatten im November Gelegenheit, eine neue Stadtregierung zu wählen. Sie haben die Chance vertan und ernten jetzt die Konsequenzen ihrer falschen Wahlentscheidung. Leid tun mir nur diejenigen Wiener, die NICHT rot/grün gewählt haben.

  3. Ausgezeichneter Kommentator11er
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 23:00

    Die inzestuöse Neigungsgruppe der RathausvampirInnen verrechnet beinhart den "Stadt-mit-der-so-super-Lebensqualität-Tarif", während sie sich hingebungsvoll als Architekten künftiger No-Go-Areas betätigen.
    Während an der Gebührendaumenschraube gedreht wird, explodieren die Mietpreise parallel zur Kriminalität und den Asyl- und Sozialkosten.
    Dass die wieder im Glanz erstrahlte Perle nach knapp einem Jahrhundert von den nächsten -sozialisten so hingebungsvoll vor die Säue geworfen wird, ist eine Tragödie.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 22:58

    Wetten, dass wir dann wieder zu hören bekommen: die Miiiieten sind schon wiiiiieder gestiegen; und selbstverständlich liegt das dann an den unsersättlichen Vermietern, und nicht etwa an einer Gebührenerhöhung seitens Gemeinde Wien.
    Jedes halbe Jahr wird von der Gemeinde Wien geprüft, ob der Indexwert seit der letzten Erhöhung um drei Prozent oder mehr gestiegen ist. Wenn ja, dann erfolgt die entsprechende Erhöhung. Und die Wertsicherung der Mieten? Die darf im Gegensatz dazu nur alle 2 Jahre erfolgen, und der letzte "Anpassungstermin" wurde den Vermietern gleich von Gesetzes wegen verboten. Gleichheit vor dem Gesetz eben...........

    Nicht zu vergessen: In Sachen Gebrauchsabgaben ist künftig für die Nutzung öffentlicher Flächen mehr zu zahlen. Betroffen sind 20 Tarifposten, darunter die Vorschreibungen für die Errichtung von Ladenvorbauten oder Verkaufsständen. Das nennt man dann vermutlich Unterstützung der klein- und mittelständischen Unternehmer, oder wie?

  5. Ausgezeichneter Kommentatordo ut des
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2016 10:05

    O.T. Der Titel „Wiener Niedertracht“ hat mich an die negativen Veränderungen in Europa – vor allem in Wien – in den letzten Dezennien erinnert und mich zum Schreiben des Nachfolgendem veranlaßt:
    Ich bin nur sporadischer Nutzer von Fernsehprogrammen, primär von Nachrichten und dann von Krimis. Krimis dann, wenn ich zum Lesen eines Sachbuches einfach zu müde bin. Dabei ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, daß mit Fernsehkrimis sehr viel – meist linke - Ideologie verbreitet wird. Dies gilt besonders für die Sendereihe „Tatort“. Hier gibt es nur wenige Folgen, die einfach unterhaltsame und sogar geistreiche Krimis sind. Krimis mit leitenden Kommissarinnen betreffen fast immer primär „Linke Themen“.
    Wesentlich besser sind „Inspector Barnaby“ (GB) in ZDF Neo und witzige Folgen im WDR.
    In ORF III lief am 19.08.2016 „Inspektor Marek“ „ Die Vorladung“, Krimireihe A 1963 mit Fritz Eckhard. Im Verhältnis zu den meisten der zitierten “Tatort“-Folgen verdient dieser Krimi aus dem Jahre 1963 einen Literatur – Nobelpreis. Er zeigt nebenbei, wie sich inzwischen unsere Gesellschaft im Umgang miteinander und bezüglich Zusammenleben und Höflichkeit negativ entwickelt hat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKein Partner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 21:39

    Finanzstadträtin Brauner braucht dringend Geld, denn die gesamte Budgetplanung stimmt nicht mehr. Vor allem die Flüchtlingsflut bringt das Budget in Unordnung.

    Es kommt bald die Zeit, wo Wasser sehr kostbar wird und daher eine bessere Lösung für die Wasser- und damit auch Abwasserabrechnung gefunden werden muss. Denn das Hauptproblem bei Wohnhäusern mit mehreren Wohnungen ist, dass dort nach der Nutzfläche - und nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch - verrechnet wird. Dies bedeutet, dass nach dem Solidaritätsprinzip die Sparsamen teilweise für die Verschwender aufkommen müssen. Ich habe im Ausland, aber vereinzelt auch schon in Österreich gesehen, dass nachträglich kleine Subzähler in den Wohnungen eingebaut werden. Somit kann die Hausverwaltung eine gerechtere Kostenverteilung vornehmen. Ideal wäre es aber, wenn - wie bei Strom, Gas und Fernwärme - Einzelverträge mit den Lieferanten abgeschlossen werden könnten. Allerdings müssen laut Eichgesetz die Zähler alle paar Jahre wieder ausgetauscht werden, was auch mit Kosten verbunden ist. Ich habe auch schon gesehen, dass die Zählerstandsablesung beim Wasser aus einigen Metern Entfernung per Funkbefehl möglich ist, somit müsste der Wohnungsbenützer gar nicht anwesend sein.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 22:09

    Was sich die Wiener Regierung alles leistet, das geht auf keine Kuhhaut. Aber Häupl & Co. können es sich leisten, denn der Wiener Rot-Grün Filz wird immer wieder gewählt. Doch nicht etwa den Strache wählen, der in Wirklichkeit eine Wiedergeburt Hitlers ist, odr. Alle anderen Bundesländer zusammen (pardon, ausgenommen NÖ!) machen nicht so viel Negatives wie Wien.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak from far away
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2016 09:50

    Wien ist pleite, nichts Neues unter der Sonne.
    Da wird mit Braunerscher Finanzmathematik getrickst und gelogen und mit Gebührenerhöhungen Konkursverschleppung betrieben.
    Sogar die Stadt SPÖ steht knapp vor dem Konkurs, die lösen gerade ein paar heimliche Reserven hier in Zürich auf und bringen die Gelder wieder nach Wien.

    Aber:

    Ihr habt sie gewählt, Ihr habt sie bekommen.

    Jetzt lebt damit oder zieht die Konsequenzen.

    Schönen Gruß aus der Schweiz.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSolon II
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2016 11:18

    Täusche ich mich oder hat Herr Bgm Häupl nach der letzten Gebührenerhöhung nicht hoch und heilig versprochen, dass bis zur nächsten GR Wahl die Gebühren NICHT mehr erhöht würden?
    Wo ist der Gute überhaupt, habe schon lange nichts mehr von ihm gehört? (Kalksburg ist ja nicht aus der Welt?)

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  1. peter789 (kein Partner)
    23. August 2016 13:04

    Aber wehe, Spar oder Billa verlangen wegen "Preisabsprachen" ein paar Cent zu viel.
    Da zeigt der österr. Beamtenstaat, wie man sich schützend und unerbittlich vor die Bürger wirft.
    Und kassiert Millionenstrafen von der Privatwirtschaft.

    Ekelhafte Heuchelei

    • AppolloniO (kein Partner)
      24. August 2016 10:39

      Noch schlimmer ist die Heuchelei bei Wohnungen.
      Da kann die SPÖ bei Mieterhöhungen nicht fest genug auf die parasitären Hausbesitzer schimpfen, lässt aber als Kommune die Wohnnebenkosten immer stärker steigen (und verschweigt dieses).
      Da denken sich die kranken Rothirne immer neue Belastungen für Vermieter aus, lassen sich selbst als Größter in der Branche, aber immer ausnehmen (Sozialwohnungs - Schmäh).

  2. Thomas F. (kein Partner)
    23. August 2016 10:39

    Mario Draghi und all die anderen großartigen Zentralbank-Befehlshaber unserer Zeit kämpfen so heroisch mit allen Hebeln der Geldpresse gegen diese gefährliche Deflation. Dabei könnte es so einfach sein, wie die Gemeinde Wien als Unternehmerin zeigt.

  3. Solon II (kein Partner)
    22. August 2016 11:18

    Täusche ich mich oder hat Herr Bgm Häupl nach der letzten Gebührenerhöhung nicht hoch und heilig versprochen, dass bis zur nächsten GR Wahl die Gebühren NICHT mehr erhöht würden?
    Wo ist der Gute überhaupt, habe schon lange nichts mehr von ihm gehört? (Kalksburg ist ja nicht aus der Welt?)

  4. Der Realist (kein Partner)
    22. August 2016 10:05

    Was bitte, ist bei den Grünen schick? Und Prolos gibt es nicht mehr, das sind jetzt die Modernisierungsverlierer, die man gerne im tiefsten Gemeindebau versteckt, und außerdem sind diese bereits mehrheitlich zur FPÖ übergelaufen. Den Genossen bleiben eben nur die neuen Staatsbürger, die in tiefroten Betrieben bestens versorgten "Leistungsträger" und die Pensionisten. Von den meisten Pensionisten in Wien würde auch ein rotgestrichener Hydrant gewählt werden, sind doch beinahe alle Pensionistenklubs und auch die Pensionisten- und Pflegeheime fest in roter Hand. All die Freunderlwirtschaft und die damit verbundenen Skandale beeinträchtigen doch nur mäßig die Wahlerfolge von Rot-Grün.

  5. Tik Tak from far away (kein Partner)
    22. August 2016 09:50

    Wien ist pleite, nichts Neues unter der Sonne.
    Da wird mit Braunerscher Finanzmathematik getrickst und gelogen und mit Gebührenerhöhungen Konkursverschleppung betrieben.
    Sogar die Stadt SPÖ steht knapp vor dem Konkurs, die lösen gerade ein paar heimliche Reserven hier in Zürich auf und bringen die Gelder wieder nach Wien.

    Aber:

    Ihr habt sie gewählt, Ihr habt sie bekommen.

    Jetzt lebt damit oder zieht die Konsequenzen.

    Schönen Gruß aus der Schweiz.

  6. Minze (kein Partner)
    22. August 2016 07:18

    @Yeti

    Dieses selektive Mitleid habe ich auch bei sexuellen Übergriffen. Da denke ich jedesmal, hoffentlich hat es wenigstens so eine progressive Philanthropin erwischt. Manche lernen's einfach nicht anders.

  7. King_Crimson (kein Partner)
    21. August 2016 19:57

    ".. man verwende statt „Erhöhung“ ein für die meisten unverständliches Fremdwort, das noch dazu gut klingt, damit viele gar nicht durchschauen, was passiert."

    Euphemismen waren schon immer eine Spezialität der Linkspopulisten, ein besonderes Highlight ist ja das Wort "Schutzsuchende"! :-)

    • Bruno (kein Partner)
      22. August 2016 07:22

      Und bei uns in Vorarlberg die Zigeuner ... pardon ... "Notreisenden".

  8. Kyrios Doulos
    20. August 2016 22:15

    Die LinkINNEN schaffen allerdings sonst Menschenunmögliches, dafür gebührt (das Stammverbum für Gebühren) ihnen größter Respekt:

    Sie sind neoliberale RaubtierkapitalistINNEN, denn sie rauben ihre Bürger schamlos aus.

    Sie sind RassistINNEN, denn sie bevorzugen alle nicht-autochthinen, die sich physisch in Österreich aufhalten vor den autochthinen Österreichern.

    Sie sind SexistINNEN, denn sie privilegieren Frauen und nennen das "positive Diskriminierung".

    Sie sind AntifaschistINNEN, denn sie verdammen zwar jede Meinung rechts der Mitte als faschistisch, rühmen aber den ISlam und jedes linksfaschistische Getue, Aktivismus genannt.

    Sie sind SozialistINNEN, denn sie fördern und provilegeieren alle, die keine Nettoleistung erbringen.

    Sie sind AntiklerikalINNEN, denn sie verabscheuen alles Christliche, unterwerfen sich aber sogar dem BurkaISlam.

    Habe ich etwas vergessen? Bitte ergänzen! Danke!

    Bleibt die Frage: Wie schaffen die das?

    • Kyrios Doulos
      20. August 2016 22:19

      Autochthon muß es natürlich heißen.

    • Normalsterblicher
      21. August 2016 11:26

      In diesem Zusammenhang sollte dann aber besser von "FaschistINNEN" und KlerikalINNEN" die Rede sein.

    • Shalom (kein Partner)
      22. August 2016 07:22

      Einfache Antwort: Weil ihnen die völlig verblödete ÖVP den Steigbügel hält!!!

  9. Politicus1
    20. August 2016 18:08

    die Gemeindebediensteten sind keine rote Trumpfkarte mehr.
    Man braucht sich nur einmal unter den 48ern umhören, oder bei den Fahrern der Wiener Linien.
    Anders schaut es natürlich bei der roten Rathaus-high-society aus; von denen halt viele ohne die Partei nichts bis wenig wären.

  10. ikra
    20. August 2016 16:50

    Ja die bösen bürgerlichen Wähler traun sich was! Also rot/grün/neos werden sicher
    nicht so oft gewählt worden sein! Aber wenn Sie nur Ihren Hass auf die Schwarzen
    ausleben können. Wer kann, verlässt Wien - Döbling ist schon lange systematisch
    in den Gemeindebauten "erneuert" worden.
    Tja der Herr Strache hat doch gesagt: "Alles bleibst so, wie es ist"!!
    Na danke, warum gehen wir dann wählen??
    Die Strache/FPÖ hat sofort die Studiengebühren mit den Sozis rückgängig
    gemacht, damit möglichst viele Deutsche kostenlos bei uns studieren können Ja das Niveau der Unis ist auch das Resultat davon.
    Ich wähle Ing. Hofer, trotz Ihrer Schimpforgien auf die ÖVP. Mein Abo lass ich auslaufen!

  11. Josef Maierhofer
    20. August 2016 10:52

    Ja, die Rot-Grünen 'bedienen' eben auf diese Weise, indem sie gerade den Armen, die sie eigentlich zu vertreten vorgeben, ihre Klientel und die merkt es gar nicht in ihrer Agonie und in ihrem Desinteresse. Damit bedienen sie sich selbst.

    Die Klügeren der ehemaligen SPÖ- und Grünwähler wählen ohnehin bereits die FPÖ.

    Was mich aber so aufregt, und Dr. Unterberger schreibt es ja, ist die Vorgangsweise und 'Verpackung', wie immer in Wien, 'noch ein Löffel für den Häuptling, noch ein Löffel für die Braut, noch 5 Löffel für die Partei ... ... noch ein paar Löffel für die andere Partei ...' ... dann werdet Ihr gesund ....

    ... und: 'Geht's der Partei gut, geht es allen (in der Partei) gut ....

    Prost ! das nächste Inselfest kommt bestimmt, .... .... noch teurer.

    Ja, die Gemeinde Wien ist schlicht pleite, überschuldet und weiß nicht mehr, woher sie das Geld für Überleben der reichlich gefütterten Klientel nehmen soll, garniert mit der 'Willkommenspolitik', einfach ein Fass ohne Boden.

    Ich hoffe beim nächsten Mal auf Herrn Gudenus als Bürgermeister in Wien.

  12. do ut des
    20. August 2016 10:05

    O.T. Der Titel „Wiener Niedertracht“ hat mich an die negativen Veränderungen in Europa – vor allem in Wien – in den letzten Dezennien erinnert und mich zum Schreiben des Nachfolgendem veranlaßt:
    Ich bin nur sporadischer Nutzer von Fernsehprogrammen, primär von Nachrichten und dann von Krimis. Krimis dann, wenn ich zum Lesen eines Sachbuches einfach zu müde bin. Dabei ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, daß mit Fernsehkrimis sehr viel – meist linke - Ideologie verbreitet wird. Dies gilt besonders für die Sendereihe „Tatort“. Hier gibt es nur wenige Folgen, die einfach unterhaltsame und sogar geistreiche Krimis sind. Krimis mit leitenden Kommissarinnen betreffen fast immer primär „Linke Themen“.
    Wesentlich besser sind „Inspector Barnaby“ (GB) in ZDF Neo und witzige Folgen im WDR.
    In ORF III lief am 19.08.2016 „Inspektor Marek“ „ Die Vorladung“, Krimireihe A 1963 mit Fritz Eckhard. Im Verhältnis zu den meisten der zitierten “Tatort“-Folgen verdient dieser Krimi aus dem Jahre 1963 einen Literatur – Nobelpreis. Er zeigt nebenbei, wie sich inzwischen unsere Gesellschaft im Umgang miteinander und bezüglich Zusammenleben und Höflichkeit negativ entwickelt hat.

  13. Bob
    20. August 2016 09:41

    Ich habe einfach die Konsequenzen gezogen und besuche Wien trotz Nähe nicht mehr. Einkäufe oder Theaterbesuche verkneife ich mir, ich bin auch nicht gewillt die Parkregeln zu lernen. Der hohe Ausländeranteil verführt mich auch zu keinen Wienbesuch.

  14. dssm
    19. August 2016 23:14

    Ich kenne ja die Müllbranche sehr gut und dabei ist mir etwas aufgefallen, es gibt genau ein Land, indem es keine klare Kostenwahrheit bei den Gebühren für Müll und Abwasser gibt: Österreich.

    In allen (nochmals: ALLEN) Ländern der EU und der assoziierten Staaten ist die Müllentsorgung eine Agenda der Gemeinden, welche entweder selber Hand anlegen oder die Leistung ausschreiben. Dabei gilt strenge Kostenwahrheit und ein Überschuss im einen Jahr muss im nächsten Jahr den Bürgern gutgeschrieben werden.

    In Österreich darf die Gemeinde bis zum Doppelten der echten Kosten verrechnen, dazu gibt es die verbreitete Praxis zahlreiche Nebengeräusche einzurechnen – niemand führt hier eine Belegprüfung durch! Daher haben die Gemeinden auch kein Interesse die Müllgeschichte effizienter zu gestalten, denn dann fehlt ja das Körberlgeld. Je ineffizienter und teurer die Müll- und Abwasserleistung ist, desto besser für das Gemeindebudget!

    Man sollte also in diesem Fall die Wiener in Schutz nehmen, denn in ganz Österreich herrscht ein unsauberes System. Es wäre Aufgabe des Bundes hier klare Regeln vorzugeben (wie es die EU ohnehin fordert!).

  15. Brigitte Imb
    19. August 2016 23:08

    Arme Wiener!
    Wie schön ist doch das Landleben mit eigenem Brunnen - den wir vor 21 Jahren gerade noch einrichten durften - und Ortswasserleitung. Deren Anschluß wurde uns zwar aufgezwungen, aber wir beziehen davon kein Wasser und müssen auch für den Wechsel des Zählers, der logischerweise immer 00000 aufweist, nicht zahlen.

    Die Kosten haben sich längst amortisiert, ach was wir verdienen* schwer daran, und das Pritscheln macht richtig Freude.

    * Der Nachbar darf jährlich damit seinen Pool füllen und dafür bekommen wir von ihm Honig.

    • Wyatt
      20. August 2016 06:25

      hab's ebenso - eigene Quelle, im "Wasserbuch" rechtlich verankert - und das Nachbarkind inzwischen 21, ist der Meinung, dass ich ihr mit 4 das Schwimmen beibrachte.

    • otti
      20. August 2016 17:50

      liebe frau brigitte - es können doch nicht alle nach weistrach ziehen, also müssen wir uns weiter giften !

    • Brigitte Imb
      20. August 2016 22:10

      Um himmelswollen, @otti, das wollen wir auch gar nicht. ;-)
      (In absehbarer Zeit werden hinter unserer Hütte wieder einige Bauparzellen aufgeschlossen. Neben einem Wald.)

      @Wyatt,

      und, bringt das Nachbarskind ebenso einen Nutzen wie mein "Honigdeal"? ;-)
      Natürlich würde ich den Nachbarn das Wasser schenken, aber Sie wissen ja, manche Menschen ham´noch an G´hörtsich und sind sehr freundlich.

    • Ingrid Bittner
      23. August 2016 20:30

      Na, da geht's Euch aber in NÖ noch gut, nach meinem Wissensstand ist das in OÖ nicht möglich, da muss man an die Ortswasserleitung anschliessen usw. nur wenn man über glaublich 65 m entfernt ist, dann darf man sich selbst versorgen. Weil man zahlt da auch genausoviel m3 fürs Wasser wie für den Kanal.

  16. 11er
    19. August 2016 23:00

    Die inzestuöse Neigungsgruppe der RathausvampirInnen verrechnet beinhart den "Stadt-mit-der-so-super-Lebensqualität-Tarif", während sie sich hingebungsvoll als Architekten künftiger No-Go-Areas betätigen.
    Während an der Gebührendaumenschraube gedreht wird, explodieren die Mietpreise parallel zur Kriminalität und den Asyl- und Sozialkosten.
    Dass die wieder im Glanz erstrahlte Perle nach knapp einem Jahrhundert von den nächsten -sozialisten so hingebungsvoll vor die Säue geworfen wird, ist eine Tragödie.

  17. Maria Kiel
    19. August 2016 22:58

    Wetten, dass wir dann wieder zu hören bekommen: die Miiiieten sind schon wiiiiieder gestiegen; und selbstverständlich liegt das dann an den unsersättlichen Vermietern, und nicht etwa an einer Gebührenerhöhung seitens Gemeinde Wien.
    Jedes halbe Jahr wird von der Gemeinde Wien geprüft, ob der Indexwert seit der letzten Erhöhung um drei Prozent oder mehr gestiegen ist. Wenn ja, dann erfolgt die entsprechende Erhöhung. Und die Wertsicherung der Mieten? Die darf im Gegensatz dazu nur alle 2 Jahre erfolgen, und der letzte "Anpassungstermin" wurde den Vermietern gleich von Gesetzes wegen verboten. Gleichheit vor dem Gesetz eben...........

    Nicht zu vergessen: In Sachen Gebrauchsabgaben ist künftig für die Nutzung öffentlicher Flächen mehr zu zahlen. Betroffen sind 20 Tarifposten, darunter die Vorschreibungen für die Errichtung von Ladenvorbauten oder Verkaufsständen. Das nennt man dann vermutlich Unterstützung der klein- und mittelständischen Unternehmer, oder wie?

  18. Yeti
    19. August 2016 22:34

    Die Wiener hatten im November Gelegenheit, eine neue Stadtregierung zu wählen. Sie haben die Chance vertan und ernten jetzt die Konsequenzen ihrer falschen Wahlentscheidung. Leid tun mir nur diejenigen Wiener, die NICHT rot/grün gewählt haben.

    • dssm
      19. August 2016 23:16

      Eine Entscheidung gab es in diesem Punkt nicht, die Strache-FPÖ hat klar jede Änderung im Beamtenstaat und bei den stadtnahen Unternehmen ausgeschlossen.

    • kritikos
      19. August 2016 23:59

      @ dssm

      Sie haben sehr recht und mir ist es leider entgangen, dass sich Strache selbst das Loch gegraben hat. Die Rathaus-Beamtenschaft hat ihn auch so nicht gewählt.

    • Cotopaxi
      20. August 2016 07:04

      @ dssm, kritikos

      Anläßlich der BP-Wahl kam ich mit Wiener Wahlsprengelleiter und deren Stellvertreter ins Gespräch. Das sind Wiener Beamte aus verschiedenen Bereichen mit Kontakt zur Lebenswirklichkeit außerhalb der Amtsstuben.

      Die waren alle durchgehend offen FPÖ-Affin, was die zuhörenden SPÖ-Wahlbeisitzer nicht besonders gefreut hat.

      Wie bei den Polizisten und Bundesheerlern dürfte die FPÖ bei den kleinen Wiener Rathausbeamten in großes Potential haben.

  19. kritikos
    19. August 2016 22:09

    Was sich die Wiener Regierung alles leistet, das geht auf keine Kuhhaut. Aber Häupl & Co. können es sich leisten, denn der Wiener Rot-Grün Filz wird immer wieder gewählt. Doch nicht etwa den Strache wählen, der in Wirklichkeit eine Wiedergeburt Hitlers ist, odr. Alle anderen Bundesländer zusammen (pardon, ausgenommen NÖ!) machen nicht so viel Negatives wie Wien.

  20. Ingrid Bittner
    19. August 2016 22:03

    Mei, das weiss ich unsere ländlichen Qualitäten wieder besonders zu schätzen.
    Man schmunzelt drüber, wenn der sozialistische Bürgermeister jetzt rund um Kaisers Geburtstag viele Termine wahrnimmt, aber was soll's - sonst ist die Welt bei uns in Bad Ischl eigentlich noch in Ordnung

  21. Kein Partner
    19. August 2016 21:39

    Finanzstadträtin Brauner braucht dringend Geld, denn die gesamte Budgetplanung stimmt nicht mehr. Vor allem die Flüchtlingsflut bringt das Budget in Unordnung.

    Es kommt bald die Zeit, wo Wasser sehr kostbar wird und daher eine bessere Lösung für die Wasser- und damit auch Abwasserabrechnung gefunden werden muss. Denn das Hauptproblem bei Wohnhäusern mit mehreren Wohnungen ist, dass dort nach der Nutzfläche - und nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch - verrechnet wird. Dies bedeutet, dass nach dem Solidaritätsprinzip die Sparsamen teilweise für die Verschwender aufkommen müssen. Ich habe im Ausland, aber vereinzelt auch schon in Österreich gesehen, dass nachträglich kleine Subzähler in den Wohnungen eingebaut werden. Somit kann die Hausverwaltung eine gerechtere Kostenverteilung vornehmen. Ideal wäre es aber, wenn - wie bei Strom, Gas und Fernwärme - Einzelverträge mit den Lieferanten abgeschlossen werden könnten. Allerdings müssen laut Eichgesetz die Zähler alle paar Jahre wieder ausgetauscht werden, was auch mit Kosten verbunden ist. Ich habe auch schon gesehen, dass die Zählerstandsablesung beim Wasser aus einigen Metern Entfernung per Funkbefehl möglich ist, somit müsste der Wohnungsbenützer gar nicht anwesend sein.

  22. Cotopaxi
    19. August 2016 19:40

    Na, und?

    Der bürgerliche Wähler will es halt so und wählt daher die schicken Grünen und die Neos.

    Und außerdem spüren solche Preiserhöhungen eh nur die Prolos.





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