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Grazer Mut, Wiener (und mediale) Feigheit drucken

Lesezeit: 2:30

Mirsad O. heißt Mirsad Omerovic und er ist jetzt (noch nicht rechtskräftig) wegen Anstiftung zu Mord und Terrorismus zu zwanzig Jahren verurteilt worden. Das gibt Anlass gleich zu mehreren Anmerkungen, lobenden wie kritischen .

Die erste ist Anerkennung für das Grazer Strafgericht, dass es mutig und entschlossen judiziert hat (lassen wir beiseite, dass der Staatsanwalt eigentlich ein "Lebenslang" verlangt hat), obwohl es ganz offensichtlich die Rache der terroristischen Szene fürchten hat müssen. Diese 20 Jahre sind auch generalpräventiv sehr bedeutsam.

Die zweite Anmerkung drückt ebenfalls Anerkennung aus, gemischt mit Erstaunen: Das Grazer Gericht hat gezeigt, dass es in einem Rechtsstaat selbstverständlich möglich, zulässig und in Ordnung ist, wenn man jede Form von Nennung oder Abbildung der Richter und Staatsanwälte unterbindet. Umso mehr taucht freilich die Frage auf, warum sich in anderen Verfahren, nicht nur in Wien, Bild- und Filmkameras in Verhandlungssälen ungehemmt austoben können. Hängt das etwa gar mit der Eitelkeit der ihre Abbildung genießenden Justizexponenten zusammen?

Drittens: Umgekehrt ist es aber absolut skandalös, dass der nun auch laut diesem Urteil zu Mord und Terror aufgerufen habende Extremistenprediger von etlichen Medien praktisch genauso geschützt wird. Vielerorts (etwa im ORF) ist sein Name immer nur mit O. abgekürzt worden, und bei Bildaufnahmen ist sein Gesicht unkenntlich gemacht worden. Bei anderen Kriminellen, die viel weniger angestellt haben, die viel weniger öffentlich agiert haben als ein in Moscheen und Internet zahllose Male ein großes Publikum zur Gewalt aufrufender Extremist, ist man da keineswegs so zimperlich. Da werden die Betreffenden durch die mediale Prangerwirkung viel schlimmer bestraft, als es dann das Gerichtsurteil tut. Steckt da am Ende unterschwellige Sympathie mit islamistischem Extremismus dahinter? Oder werden aus ideologischen Gründen nur Beschuldigte aus Wirtschaft, FPÖ und ÖVP von der ersten bis zur letzten Sekunde namentlich an den Pranger gestellt? Oder haben ORF&Co schlicht die Hosen voll (übrigens: In diesem Fall ist die „Presse“ eine lobenswerte Ausnahme)?

Viertens ist auch nie ganz klar geworden, warum der Prozess überhaupt in Graz stattfindet. Hat doch Omerovic seine Taten vor allem in Wien begangen. Ist den Wiener Strafgerichten bei solchen Themen nicht mehr zu trauen? Diese Befürchtung scheint nach einigen öffentlichen Auftritten von Exponenten der Wiener Strafjustiz durchaus nicht unbegründet.

Fünftens: Noch schlimmer ist, dass Omerovic jahrelang ungehindert als Religionslehrer in Wiener Schulen amtiert hat. Das bestätigt erneut, dass eine der Ursachen der wachsenden islamischen Radikalisierung das Wegschauen und die Untätigkeit vieler Schulbehörden ist. Der Wiener Stadtschulrat ist nur noch dann imstande, Stärke zu zeigen und Lehrer zu entlassen, wenn diese ihre Schulkinder an einem geschlossenen Bahnschranken vorbei lotsen (obwohl keinem Kind etwas passiert ist).

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 15:28

    Der Witz des Tages:
    Die ersten 14 negativ bewerteten Asylwerber werden mittels Herkulesmaschine abgeschoben. Begleitpersonen 36 in Worten sechsunddreißig. Sind bei uns nur Blöde am werkeln? Wir habe für die Militär Lkw kein Benzingeld mehr, aber für 14 illegale und 36 Mann Bedienung ist Geld genug da?

  2. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 15:46

    ...oder man verliert in Wien als Kindergärtnerin seinen Arbeitsplatz nur weil man den Kindern Weihnachten erklärt hat...

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 18:49

    A.U. schreibt:

    "Mirsad O. heißt Mirsad Omerovic und er ist jetzt (noch nicht rechtskräftig) wegen Anstiftung zu Mord und Terrorismus zu zwanzig Jahren verurteilt worden."

    In ungefähr 10 Jahren wird so ein Urteil nicht mehr möglich sein, denn bis dahin werden die Moslems hier und in D so stark sein, daß sie den Spieß umdrehen werden; da werden nämlich dann die ANKLÄGER und die RICHTER als HETZER gegen den ISLAM von den Moslems, die bis dahin die Macht übernommen haben, verurteilt werden. Die Gefängnisstrafen werden dann hart ausfallen, die Gefängnisse weniger komfortabel sein für verstockte Ungläubige. Die Einhaltung der Menschenrechte für UNGLÄUBIGE wird man dann vergeblich einfordern können. Ja, wir gehen gefährlichen Zeiten entgegen---dank unserer vertrottelten Politiker und der sonstigen gutmenschlichen Idioten.

    Und UHBP Van der Bellen wird noch dämlicher grinsen als heute und unverständliches Zeug daherbrabbeln.....

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 15:00

    Im Mittagsjournal entblödet sich ein Experte zu sagen das die Gefahr bestünde, das der Häftling andere Mitgefangene radikalisieren könnte, und eine Einzelzelle nicht in Frage komme , da dies gegen die Menschenrechte verstößt. Aber Hallo, wie weit haben wir es gebracht? Ein Mensch(?) der andere zum morden aufruft will sich auf die Menschenrechte berufen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 21:34

    Und irgendwer glaubt, daß dieses Urteil hält?

    Alles nur Posse, damit das blöde Steuermelkvieh glaubt, die Justiz täte irgendwas!
    Gar nichts wird das werden! Keine Haft, keine Abschiebung, nichts.
    Wie das geht?
    So: Das geht in die nächste Instanz, wird verwässert, gedeutelt und verdreht. Traumatisiert, üble Kindheit, Freiheit der Religionsausübung und dergleichen mehr wird dem nächsten Sozi-Richter schon einfallen. Es werden nach allen Instanzen keine 8 Jahre für das Viehstück werden und dann wird er leider an starker Haftunverträglichkeit leiden (wird ihm irgendein Gutachter schon bestätigen, weil das geht ja bei diversen Bankstern und Parasiten wie diesem Bertügowitsch oder dem Elsner auch), das Zipperlein bekommen oder man wird auf Menschenrechte machen, weil er im Häfn den Arsch nicht zum Wüstendämon heben darf, denn sein Diwan ist nicht west-östlich aufgestellt, weshalb dem Sprenggläubigen die Haft nicht zumutbar ist. Da wird notfalls der Menschenrechtsgerichtshof der EUdSSR schon für passende Rechtsauslegung sorgen.

    In einem Staat, in dem mit Eisenstangen mordende Neger frei herumlaufen, Mörder mit Händedruck des Richters aus dem Saale gehen, weil die Strafe durch die U-Haft schon verbüßt ist, Messerstecher auf freiem Fuß bleiben und Diebe samt Beute laufen gelassen werden usw. glaubt irgendwer, daß der Muselprediger auch nur einen Bruchteil der "only for TV" ausgesprochenen Strafe absitzen wird?

    Bevor mit der Sozi-Justiz nicht generell abgefahren wird, ein Richter Dienst- und Bestellungsgesetz da ist, damit die Täter im Talar wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden und dort bleiben, wird der Glaube, von Gerichten Gerechtigkeit oder auch nur das Sprechen des Rechts zu erwarten ein Glaube bleiben.

    Den aber fast 2/3 der Österreicher ohnehin nicht mehr haben. Dem Sozi-Justizminister ist das aber egal. Sein Rauschgifthändler-Schutzprogramm hat er unter dem Druck des Faktischen jetzt zurücknehmen müssen, aber für weitere Überraschungen marxistischer Strafrechtspflege (Gesinnungsverbrechen bestrafen, Verbrechen gegen Leib, Leben und Eigentum straffrei stellen) wird er noch gut sein.
    Zumindest so lange es in diesem Land noch 50% + 30tsd Östertrotteln gibt, die derlei ganz toll finden...

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 17:31

    Wir haben das Gesindel im Land und teilweise haben unsere Eliten denen sogar die Staatsbürgerschaft gegeben.
    Es wird wohl ein rechtlich schwieriger, aber trotzdem notwendiger, Vorgang sein, diesem ganzen Gesindel die Staatsbürgerschaft wieder abzuerkennen und dann raus! Und zwar ALLE, auch in der dritten Generation und ohne individuelle Schuld auf sich geladen zu haben – mir graut vor der Zukunft. Liebe GrünInnen: Musste es so weit kommen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2016 15:58

    1) sollte das Urteil rechtskräftig werden, dann bedeutet das für den österr. Steuerzahler: 20 Jahre Gefängniskosten für den noch mutmasslichen Täter; 20 Jahre Mindestsicherung für dessen Frau und deren Kinder in einer Wiener Gemeindewohnung.
    2) finde ich das Strafausmaß tatsächlich als einen sehr vollen Griff in den Schmalztopf. Da hat der Gedanke der Generalprävention wohl über die Tat selbst gesiegt. Aber damit kann ich auch leben.
    3) Die Frage der Foto- und TV-Berichterstattung wird von A.U. zu recht aufgeworfen.
    Wieso werden die Gesichter der mutmasslichen Täter stets gepixelt, aber die Justizwachebeamten in aller Deutlichkeit sichtbar gemacht und damit die Beamten leichtfertig potenziellen Racheaktionen ausgesetzt. Warum gibt es da keinen Protest der Justizgewerkschaft?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2016 18:00

    Österreichs Erdogan heißt Van der Bellen:

    orf.at: "Van der Bellen würde Strache und Hofer nicht angeloben"

    PS: Der Putsch der Türken in Österreich ist offenbar gelungen. Seit gestern Nacht demonstrieren Tausende von ihnen in Wien "Allahu Akbar" schreiend sowie den neonazistischen Wolfsgruß der grauen Wölfe zeigend. Die österreichische Polizei hat offenbar bereits kapituliert, beobachtet nur noch vom Hubschrauber aus.

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  1. Austausch-Kanzler (kein Partner)
    16. Juli 2016 19:20

    Der französische Präsident Francois Hollande hat seinen für Mittwoch geplanten Besuch in Österreich abgesagt. Hollande könnte in Wien auf den Spuren der islamischen Paris-Bomber wandeln, wenn er wollte, denn diese haben Österreich besucht und wurden in Wien radikalisiert. Vermutlich sind die islamischen Paris-Bomber mit der Bahn nach Österreich und anschließend nach Paris gereist.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    16. Juli 2016 18:00

    Österreichs Erdogan heißt Van der Bellen:

    orf.at: "Van der Bellen würde Strache und Hofer nicht angeloben"

    PS: Der Putsch der Türken in Österreich ist offenbar gelungen. Seit gestern Nacht demonstrieren Tausende von ihnen in Wien "Allahu Akbar" schreiend sowie den neonazistischen Wolfsgruß der grauen Wölfe zeigend. Die österreichische Polizei hat offenbar bereits kapituliert, beobachtet nur noch vom Hubschrauber aus.

  3. schreyvogel
    15. Juli 2016 11:02

    Österreich hat sich also entschieden: Wir beziehen eindeutig Partei im nahöstlichen Bürgerkrieg zwischen den Schiiten und den Sunniten. Und zwar zu 100% auf Seiten der Schiiten (in Syrien gibt es ca. 15% Schiiten aber 75% Sunniten!!).

    Wir bestrafen jetzt jeden, der engagiert für die Sunniten wirbt oder predigt, jeden der mutmaßlich dorthin zieht, um sich den Sunniten anzuschließen oder gar für sie zu kämpfen. Aber wir sehen mit Wohlwollen jeden, der die Sache der Schiiten fördert. Niemand wird bestraft, der nach Syrien reist, um mutmaßlich in der schiitischen Regierungsarmee zu dienen.

    Warum? Will Österreich mit Gewalt die sunnitischen Gruppen, wie ISIS, Al-Kaida etc. herausfordern, damit sie künftig auch Österreich mit Terror-Anschlägen überziehen?
    Was hat uns dieser Prediger getan, dass wir ihn zu einer überaus hohen Gefängnisstrafe verurteilen?

    Österreich sollte sich aus diesen Konflikten so gut wie möglich heraushalten. Denn erstens ist es gar nicht so klar, welche Seite wirklich gut und welche böse ist, und zweitens sind wir keine militärische Macht, die für solche Auseinandersetzungen wirklich gerüstet ist.

    UFBP Bures sollte den Prediger sofort begnadigen unter der Auflage, dass er Österreich umgehend verlässt und nie wieder zurückkehrt.

  4. Brigitte Imb
    15. Juli 2016 00:29

    Attentat od. "geistig verirrte" Tat? Eher Ersteres, die Franzosen bezweichnen es auch als solches. Nicht so wie im unmutigen Graz.

    30 Tote!

    http://www.oe24.at/welt/Nizza-Lkw-raste-in-Menschenmenge-Massenpanik/243580446

    Muslis gehören im noch zivilisierten Europa verboten, wie die Nazen.

  5. Brigitte Imb
    14. Juli 2016 23:06

    Warum wird dieser Typ samt Anhang nicht sofort außer Landes gebracht?

    Unsere Gesetze sind das Papier nicht wert, worauf sie stehen.

    Ach ja, und Vordernberg steht fast leer. Wir haben´s ja, anscheinend.

  6. Undine
    14. Juli 2016 23:01

    Wann ist der Bosnier Mirsad Omerovic nach Österreich gekommen? War es wegen des "Yugoslawienkrieges"? Dieser Krieg ist lange vorbei. Der Mann kann also nach BOSNIEN ABGESCHOBEN werden und auf Kosten des Landes Bosnien, also in seiner ursprünglichen Heimat, seine Gefängnisstrafe absitzen. Auch seine Frau und die fünf Kinder gehören wegen der Familienzusammenführung nach Bosnien---warum sollten WIR alle Kosten tragen?

  7. Freak77
    14. Juli 2016 22:32

    Im Artikel im 'Standard' ein paar interessante Passagen über den feinen Herrn Omerovic:

    In der Endsequenz des Prozesses erörterte Mirsad O. noch einen bemerkenswerten Aspekt: In seiner rhetorisch ausgefeilten Verteidigungsrede streute der Islamprediger Österreich und im speziellen Wien und dem dortigen Stadtschulrat wegen deren großer Toleranz Rosen.

    Er habe in Saudi-Arabien den Koran studiert, was er bei der Rückkehr auch dem Wiener Stadtschulrat ausdrücklich gemeldet habe. "Sie haben mich sofort akzeptiert", er sei umgehend als Volksschullehrer, später auch Hauptschullehrer angestellt worden.

    "Alles erlaubt"

    Er schätze Österreich, weil selbst die strengsten religionsgesetzlichen Glaubenslehren durch das Islamgesetz gesichert seien und er "alles sagen darf". "Man will Salafisten nun aber wie Verbrecher hinstellen", dabei sei auch diese Glaubensrichtung erlaubt, sagte Mirsad O. ....


    Und weiter über die Anerkennungspraxis in Österreich:

    .... Potz gibt im Standard-Gespräch zu bedenken, dass die Anerkennungspraxis durchaus problematisch sei. Die Islamische Glaubensgemeinschaft sei nun gefordert. Denn sie entscheide, welche Glaubensrichtungen sie aufnehme und welche nicht. Potz: "Sie müssen klarstellen, was in den Moscheen gelehrt werden darf und was nicht." ....

    Der Standard-Artikel:

    Jihadistenprozess: Warum Mirsad O. Wien so besonders schätzte (Walter Müller14. Juli 2016, 17:14)

    http://derstandard.at/2000041111300/JihadistenprozessWarum-Mirsad-O-Wien-so-besonders-schaetzte

  8. Sensenmann
    14. Juli 2016 21:34

    Und irgendwer glaubt, daß dieses Urteil hält?

    Alles nur Posse, damit das blöde Steuermelkvieh glaubt, die Justiz täte irgendwas!
    Gar nichts wird das werden! Keine Haft, keine Abschiebung, nichts.
    Wie das geht?
    So: Das geht in die nächste Instanz, wird verwässert, gedeutelt und verdreht. Traumatisiert, üble Kindheit, Freiheit der Religionsausübung und dergleichen mehr wird dem nächsten Sozi-Richter schon einfallen. Es werden nach allen Instanzen keine 8 Jahre für das Viehstück werden und dann wird er leider an starker Haftunverträglichkeit leiden (wird ihm irgendein Gutachter schon bestätigen, weil das geht ja bei diversen Bankstern und Parasiten wie diesem Bertügowitsch oder dem Elsner auch), das Zipperlein bekommen oder man wird auf Menschenrechte machen, weil er im Häfn den Arsch nicht zum Wüstendämon heben darf, denn sein Diwan ist nicht west-östlich aufgestellt, weshalb dem Sprenggläubigen die Haft nicht zumutbar ist. Da wird notfalls der Menschenrechtsgerichtshof der EUdSSR schon für passende Rechtsauslegung sorgen.

    In einem Staat, in dem mit Eisenstangen mordende Neger frei herumlaufen, Mörder mit Händedruck des Richters aus dem Saale gehen, weil die Strafe durch die U-Haft schon verbüßt ist, Messerstecher auf freiem Fuß bleiben und Diebe samt Beute laufen gelassen werden usw. glaubt irgendwer, daß der Muselprediger auch nur einen Bruchteil der "only for TV" ausgesprochenen Strafe absitzen wird?

    Bevor mit der Sozi-Justiz nicht generell abgefahren wird, ein Richter Dienst- und Bestellungsgesetz da ist, damit die Täter im Talar wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden und dort bleiben, wird der Glaube, von Gerichten Gerechtigkeit oder auch nur das Sprechen des Rechts zu erwarten ein Glaube bleiben.

    Den aber fast 2/3 der Österreicher ohnehin nicht mehr haben. Dem Sozi-Justizminister ist das aber egal. Sein Rauschgifthändler-Schutzprogramm hat er unter dem Druck des Faktischen jetzt zurücknehmen müssen, aber für weitere Überraschungen marxistischer Strafrechtspflege (Gesinnungsverbrechen bestrafen, Verbrechen gegen Leib, Leben und Eigentum straffrei stellen) wird er noch gut sein.
    Zumindest so lange es in diesem Land noch 50% + 30tsd Östertrotteln gibt, die derlei ganz toll finden...

    • Undine
      14. Juli 2016 23:08

      @Sensenmann

      "Und irgendwer glaubt, daß dieses Urteil hält?"

      Ich fürchte, Ihre Frage ist mehr als berechtigt! Der Mann ist ja NATÜRLICH TRAUMATISIERT und so weiter und so fort!
      Wenn wir Pech haben, müssen wir ihm und seiner Familie noch Schmerzensgeld und Wiedergutmachung zahlen---und das nicht so knapp! Ein linxlinker gefinkelter Verteidiger wird sich schon finden.

    • riri
      15. Juli 2016 08:56

      @Sensenmann

      Nach dem Erkenntnis des VfGH ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass es doch weniger als 50% + 30tsd Östertrottel gibt.

    • Sensenmann
      16. Juli 2016 10:02

      @riri

      DAS glaube ich erst am Abend nach der neuen Stichwahl!
      Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

  9. franz-josef
    14. Juli 2016 21:18

    OT - aber sehr wichtig. Ich habe das Tieferstehende aus dem heutigen JouWatch kopiert, weil ich meine, daß jeder, der unabhängigen Journalismus zu schätzen weiß, dies vlt mit einer kleinen Spende honorieren könnte?

    "Das war abzusehen: Je erfolgreicher JouWatch als Autorenmagazin der Gegenöffentlichkeit wird, desto mehr geraten auch wir in den Focus der Advokaten aus den linken Winkeln dieser Republik.
    Nun hat es uns kalt erwischt mit einer Wucht, mit der wir nicht gerechnet haben und die existenzgefährdend für JouWatch ist.
    Wir haben trotz hervorragender juristischer Vertretung einen Prozess verloren und müssen über 3000 Euro blechen.
    Für einen Beitrag, den JouWatch übernommen hat, in dem jemanden falsch zitiert wurde, der einen anderen falsch zitiert hat.
    Da JouWatch sozusagen ein Ein-Mann-Betrieb ist, ist es so gut wie unmöglich, jeden Beitrag, den wir dankenswerterweise von anderen Blogs übernehmen dürfen, bis tief in die Wurzel hinein noch einmal selbst durch zu recherchieren. Wir müssen da auf die Professionalität unserer Autoren vertrauen, ansonsten können wir den Laden gleich dicht machen.
    Doch Richter Gnadenlos befand, dass JouWatch mit der „Bild“ gleichzusetzen sei (die über einen Millionen-Etat und eine mehrere hundert Mann starke Truppe verfügt) und nun hänge ich als Herausgeber und verantwortlicher Chefredakteur entsprechend in den Seilen.

    Wenn Ihnen meine Arbeit etwas wert ist und Sie möchten, dass dieses wichtige und erfolgreiche Medium weiterhin den medialen Regierungsorganen und den unverantwortlichen Politikern die Stirn bieten kann, würde ich mich freuen, wenn Sie mich mit einer kleinen (vielleicht auch größeren) Spende unterstützen könnten.

    Ansonsten sieht es wirklich eng aus.jw-pleite

    Sie können direkt den Paypal-Button unter diesen Text verwenden oder direkt auf das Vereinskonto überweisen:

    Journalistenwatch e.V.

    Commerzbank | IBAN: DE29 8204 0000 0153 7117 00 | BIC: COBADEFFXXX

    Vielen, vielen Dank – Gemeinsam schaffen wir das!

    Ihr Thomas Böhm

    PS: Wie wichtig und einflussreich JouWatch mittlerweile ist, erfahren Sie hier:

    Der frühere Präsident des LKA Thüringen hat vor einiger Zeit ein Gespräch mit Ken Jebsen geführt (http://de.europenews.dk/KenFM-im-Gespraech-Ex-LKA-Chef-Uwe-Kranz-128768html ). Darin hat er ab Min 46:05 wie folgt gesagt: „Und diese Macht der sozialen Medien ist etwas, wofür man gar nicht genug danken kann. Denn da werden Dinge unmittelbar veröffentlicht und können nicht gefiltert werden. Und da muss man schauen, dass man auf diesen Seiten eben sich informiert, ob das Politically Incorrect ist oder Journalistenwatch oder KenFM oder sonst etwas. Man muss sich umtun.“

    Die Erwähnung von PI und JouWatch unterstreicht in diesem Zusammenhang unsere Leistungen. Offenbar werden auch die Qualitätsmedien von verdienstvollen Vertretern des Staates nicht mehr so richtig ernst genommen.

  10. Leopold Franz
    14. Juli 2016 19:00

    Wollen wir hoffen, dass Bundespräsident Van der Bellen ihn nicht vorher im Rahmen einer Weihnachtsamnestie wieder predigen lässt; nein, wollen wir hoffen, dass Herr Van der Bellen lieber gar nicht Bundespräsident wird.

  11. Undine
    14. Juli 2016 18:49

    A.U. schreibt:

    "Mirsad O. heißt Mirsad Omerovic und er ist jetzt (noch nicht rechtskräftig) wegen Anstiftung zu Mord und Terrorismus zu zwanzig Jahren verurteilt worden."

    In ungefähr 10 Jahren wird so ein Urteil nicht mehr möglich sein, denn bis dahin werden die Moslems hier und in D so stark sein, daß sie den Spieß umdrehen werden; da werden nämlich dann die ANKLÄGER und die RICHTER als HETZER gegen den ISLAM von den Moslems, die bis dahin die Macht übernommen haben, verurteilt werden. Die Gefängnisstrafen werden dann hart ausfallen, die Gefängnisse weniger komfortabel sein für verstockte Ungläubige. Die Einhaltung der Menschenrechte für UNGLÄUBIGE wird man dann vergeblich einfordern können. Ja, wir gehen gefährlichen Zeiten entgegen---dank unserer vertrottelten Politiker und der sonstigen gutmenschlichen Idioten.

    Und UHBP Van der Bellen wird noch dämlicher grinsen als heute und unverständliches Zeug daherbrabbeln.....

    • logiker2
      14. Juli 2016 20:37

      @Undine, genau so wird es sein, denn die EUnuchen und EUnuchinnen der "Elite" sind heute schon nicht mehr in der Lage die Landnahme zurückzuweisen und eine ordnungsgemäße und zwechmäßige Einwanderung zu regeln.

    • Riese35
      15. Juli 2016 08:44

      *********************************!

      Man braucht nur in die Golfemirate zu schauen, wie "Recht" sich dort entwickelt. Unsere demokratischen Prinzipien haben dem nichts entgegenzusetzen. "Das Recht geht vom Volke aus" (gemeint ist die von einer kleinen Minderheit manipulierte Mehrheit), gepaart mit einer Ideologie der Gebärmaschine zeigt, wohin wir uns entwickeln, wenn man sich anschaut, wie eine bestimmte Geisteshaltung mit der Reproduktionsrate korreliert. Daraus läßt sich fast sicher ableiten, wie unser zukünftiges Rechtssystem aussehen wird, wenn wir nicht bereit sind, hier etwas fundamental zu ändern.

    • Torres (kein Partner)
      16. Juli 2016 16:30

      "UHBP Van der Bellen"? Sie malen jetzt schon den Teufel an die Wand. Null Hoffnung für den 2. Oktober?

  12. dssm
    14. Juli 2016 17:31

    Wir haben das Gesindel im Land und teilweise haben unsere Eliten denen sogar die Staatsbürgerschaft gegeben.
    Es wird wohl ein rechtlich schwieriger, aber trotzdem notwendiger, Vorgang sein, diesem ganzen Gesindel die Staatsbürgerschaft wieder abzuerkennen und dann raus! Und zwar ALLE, auch in der dritten Generation und ohne individuelle Schuld auf sich geladen zu haben – mir graut vor der Zukunft. Liebe GrünInnen: Musste es so weit kommen?

    • Undine
      14. Juli 2016 18:37

      @dssm

      Und damit es auch in Zukunft so schön bunt weitergeht, wie es (nicht nur) die GRÜNINNEN wollten, wird ein Bundespräsident Van der BELLEN GARANTIEREN, daß der Zustrom nicht versiegt! Man soll es nicht glauben, aber es gibt genug verbohrte Leute, die VdB nicht nur nicht durchschauen, sondern ihn auch noch sehr bewundern.....

    • Sensenmann
      14. Juli 2016 21:40

      Staatsbürgerschaften, die erschlichen wurden, können aberkannt werden. Aber man kann ja selbst die eigenen Staatsbürger enteignen und ausschaffen. 24 Stunden ein Handgepäck. Gehört seit Beitritt der Tschechei zum Rechtsbestand der EUdSSR, muss also wohl zulässig sein.
      Der hat hier nichts verloren, in Bosnien ist seit Jahren Frieden, ein souveräner Staat, die Asylgründe - sofern es jemals welche gab - sind weggefallen, also raus. Samt Anhang.
      Mir fällt da ein Satz des alten Fritz dazu ein: "Was ihm gehört, das behält er, aber der Commendant mag ihn herausschmeißen."

  13. Politicus1
    14. Juli 2016 15:58

    1) sollte das Urteil rechtskräftig werden, dann bedeutet das für den österr. Steuerzahler: 20 Jahre Gefängniskosten für den noch mutmasslichen Täter; 20 Jahre Mindestsicherung für dessen Frau und deren Kinder in einer Wiener Gemeindewohnung.
    2) finde ich das Strafausmaß tatsächlich als einen sehr vollen Griff in den Schmalztopf. Da hat der Gedanke der Generalprävention wohl über die Tat selbst gesiegt. Aber damit kann ich auch leben.
    3) Die Frage der Foto- und TV-Berichterstattung wird von A.U. zu recht aufgeworfen.
    Wieso werden die Gesichter der mutmasslichen Täter stets gepixelt, aber die Justizwachebeamten in aller Deutlichkeit sichtbar gemacht und damit die Beamten leichtfertig potenziellen Racheaktionen ausgesetzt. Warum gibt es da keinen Protest der Justizgewerkschaft?

    • Shalom (kein Partner)
      16. Juli 2016 15:58

      Politicus1, kleiner Denkfehler bzw. falsche Beurteilung der Realität: 20 Jahre bedeuten keinesfalls 20 Jahre, sondern nach "guter Führung" weit weniger!!!

  14. Tegernseer
    14. Juli 2016 15:46

    ...oder man verliert in Wien als Kindergärtnerin seinen Arbeitsplatz nur weil man den Kindern Weihnachten erklärt hat...

  15. Kein Partner
    14. Juli 2016 15:35

    Da der IS und andere extreme Islamfanatiker keinen Rechtsstaat anerkennen, werden sich für dieses Gerichtsurteil deren Sympathisanten auf ihre Art in Österreich "revanchieren".
    Fortsetzung folgt!

  16. Bob
    14. Juli 2016 15:28

    Der Witz des Tages:
    Die ersten 14 negativ bewerteten Asylwerber werden mittels Herkulesmaschine abgeschoben. Begleitpersonen 36 in Worten sechsunddreißig. Sind bei uns nur Blöde am werkeln? Wir habe für die Militär Lkw kein Benzingeld mehr, aber für 14 illegale und 36 Mann Bedienung ist Geld genug da?

  17. Undine
    14. Juli 2016 15:24

    Hier ein Foto des umtriebigen bosnischen Kulturbereicherers:

    http://www.kosmo.at/brisantes-urteil-um-hassprediger-mirsad-omerovic-2/

    "Omerovic ist FÜNFFACHER FAMILIENVATER. Mit seiner Frau und seinen Kindern lebt er in einer Gemeindewohnung in der Donaustadtstraße in Wien 22. Er gilt als ­enger Freund des deutschen Salafisten Pierre Vogel. Regelmäßig predigte er in einer Moschee in der Venediger Au in Wien-Leopoldstadt."

    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Hass-Prediger-lebte-im-Gemeindebau/166936646

    • Undine
      14. Juli 2016 20:54

      Und wer wird die Ehefrau und die fünf Kinder, wenn der Herr Papa sitzt, finanziell versorgen? Die Gefängniskosten dürften auch ganz schön zu Buche schlagen! Da werden ein paar Millionen Euro locker gemacht werden müssen---da weiß man wenigstens, wofür man Steuern zahlt, nicht wahr!
      Vielleicht zeugt er, wenn ihn seine Frau besucht, noch ein paar Kinder (angeblich besteht ja diese Möglichkeit in den Gefängnissen von heute!)

  18. Bob
    14. Juli 2016 15:00

    Im Mittagsjournal entblödet sich ein Experte zu sagen das die Gefahr bestünde, das der Häftling andere Mitgefangene radikalisieren könnte, und eine Einzelzelle nicht in Frage komme , da dies gegen die Menschenrechte verstößt. Aber Hallo, wie weit haben wir es gebracht? Ein Mensch(?) der andere zum morden aufruft will sich auf die Menschenrechte berufen?

    • Cotopaxi
      14. Juli 2016 15:15

      Sollen sich die Islam-Nazis im Gefängnis doch gegenseitig radikalisieren. Bei lebenslanger Haft bzw. bei sofortigem Abschub nach der Strafhaft besteht für uns ja keine Gefahr mehr.

    • dssm
      14. Juli 2016 17:26

      @Bob, sollen wir auf die gleiche Ebene hinabsinken wie dieser primitive Wurm? Auch ein Straftäter ist ein Mensch!
      Und was Herr AU nicht behandelt hat, aber ganz toll vom Gericht ist: Es wurde nicht auf geistig abnorm gemacht! Ein Dank an Richter und Staatsanwalt.

    • Bob
      14. Juli 2016 17:28

      Einen Moslem und Hassprediger als geistig abnorm hinzustellen, könnte ins Auge gehen.

    • riri
      15. Juli 2016 09:26

      @dssm

      Es wurde nicht auf geistig abnorm gemacht, das wird schon noch kommen, denn die Verteidigung wird darauf hinarbeiten.
      Beim Grazer Amokfahrer hat auch erst das dritte Gutachten gepasst, und das Schatzerl lebt jetzt im betreuten Wohnen.





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