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Wie sie die Banken zertrümmern drucken

Lesezeit: 2:30

Von der Länderbank über die Bawag bis zur Kärntner Hypo – um nur einige zu nennen – zieht sich durch Österreichs Geschichte eine Blutspur gescheiterter Geldinstitute. Auch heute wird wieder viel über Banken geredet. Aber leider nie mit der Sorge um deren Stabilität.

Arbeiterkammer, Medien, linke wie rechte Populisten betreiben vielmehr intensives Bankenprügeln. Sie diskutieren nur eventuelle Bankomatgebühren und die Nullzinsen für normale Einlagen. Niemanden interessiert jedoch, wie Österreich neue Bankpleiten unwahrscheinlich macht. Und wie die Banken wieder zum Wachstumsmotor für die entscheidenden Klein- und Mittelbetriebe werden könnten.

Dabei wird gerade Österreichs größte Bank, die einst von der Gemeinde Wien verjuxt worden ist, von ihren heutigen italienischen Eigentümern abgeräumt wie ein Christbaum. Dabei werden gerade die beiden Raiffeisen-Spitzeninstitute (wieder) fusioniert – und sicher nicht, weil sie so gute Ergebnisse hätten. Dabei wird der österreichische Eigentumsanteil an der Erste Bank immer kleiner. Aber das interessiert hierzulande ebensowenig wie die ständige Verschlimmerung der Rahmenbedingungen für die Banken, die diesen jede Chance nimmt, jemals wieder neue volkswirtschaftliche Dynamik zu entfachen.

Bankensteuern, grenzenlose Geldproduktion durch die EZB, wirtschaftsfeindliche Basel-Abkommen, gewaltige bürokratische Lasten durch eine Flut von Berichtspflichten, nationale und europäische Bankensteuern, neue Abgaben auf Wertpapier- und Immobilientransfer, erhöhter Grenzsteuersatz, die geplante Finanztransaktionssteuer: So heißen die wichtigsten Nägel, welche die Politik in die Särge der Wirtschaft getrieben hat.

Die Bürger nehmen das desinteressiert hin, obwohl am Ende sie die Opfer einer zertrümmerten Bankenlandschaft sein werden. Ebenso wenig kümmert sie die nächste, in Brüssel geplante Attacke: Die EU will aus 19 Bankenaufsichten eine einzige zimmern, um eine Bankenunion für den Euro-Raum zu erzwingen. Das ist lebensgefährlich; vernünftige Menschen würden niemals eine riskante Operation mitten in einer schweren Krise machen. Dadurch wird jeder Fehler europaweit wirksam.

Noch dümmer ist es aber, damit die EZB zu betrauen. Trägt sie doch selbst Mitschuld an der Krise. Nun aber soll sie eine Aufgabe erfüllen, für die vor allem eines nötig wäre: langjährige Erfahrung als Aufseher. Müsste eine Aufsicht doch notfalls die Abwicklung kranker Banken erzwingen – trotz des erwartbaren Widerstands der Politik. Die von den Schuldnern dominierte EZB wird aber sicher weiterhin immer den scheinbar bequemeren Weg gehen und Banken sowie Schuldnerstaaten zu Lasten der Sparer und Steuerzahler „retten“.

Am schlimmsten aber ist, dass die EU-Kommission überdies auch noch ein gemeinschaftliches Einlagensicherungssystem schaffen will. Das heißt: Die Sparer aller 19 Euro-Länder müssen jedes Mal mithaften, wenn irgendwo in Italien oder Griechenland oder Spanien ein Institut kracht.

Danke nein, so war es nie ausgemacht!

 

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 08:43

    OT Schweres Foul des ORF gegen Norbert Hofer

    Wer die gestrige Diskussion in ORF2 zwischen den zwei BP Kanditaten gesehen hat, wird sich anfangs nicht über die einseitige Moderation von Fr. Thurnherr gewundert haben. Ist halt OFR Linie, wir waren es schon die letzten Monate zu diesem Thema gewohnt.

    Eskaliert ist aber die Auseinandersetzung, als Fr. Thurnherr den Israelbesuch Hofers ins Gespräch brachte, und mit einem Videointerviews eines behaupteten israelischen Polizeisprechers, die Erzählung Hofers über die Erschießung einer Frau beim Tempelberg, als zu diesem Zeitpunkt nicht stattgefunden dargestellt hat. Aussage Hofers gegen die des ORFs, untermalt mit mächtigen Bildern.

    Hofers Reaktion war dementsprechend.

    Im anschließenden ZIB II mußte Armin Wolf, mit einer "Expreßrecherche" innerhalb einer Stunde, die Sache zurechtrücken, ließ aber, frei nach dem alten Rezept, es wird schon was hängenbleiben, die Aussage Hofers doch als unglaubwürdig stehen.
    Der anwesende Hr. Filzmaier und ein anderer Hofschranze haben angesichts dieses Fouls nicht einmal mit der Wimper gezuckt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 08:37

    OT: Es war gestern schon eine Ungeheuerlichkeit, wie von Frau Turnschuh versucht wurde, Norbert Hofer als Lügner hinzustellen.
    Ich will nicht behaupten, daß das Interview von Ben Segenreich mit dem Polizeichef von Jerusalem getürkt war, aber sicherlich gelenkt.

    Dabei muß man um einen Tag zurückgehen, als Armin Wolf in der ZIB 2 die Israelreise von Hofer grundsätzlich angezweifelt hat.

    Dabei hat dieser stets betont, nicht als Politiker und schon gar nicht in offizieller Mission dort gewesen zu sein und daher auch nicht offiziell hofiert worden zu sein. Als Beweis seiner Anwesenheit erzählte er bloß von einem Ereignis, wonach in seiner unmittelbaren Nähe eine Frau erschossen wurde. Dabei wurde diese Frau „nur“ angeschossen. Ich nehme an, daß sie danach von der Polizei sofort umringt und abgeschirmt wurde, sodaß für niemand und schon gar nicht für Hofer erkennbar war, ob diese Frau gleich tot war oder „bloß“ mehr oder weniger schwer verletzt wurde. So etwas passiert in Israel nahezu tagtäglich und verliert damit an Bedeutung.

    Aber darauf kommt es in keinster Weise an. Norbert Hofer wollte doch damit nur bekunden, daß er tatsächlich vor Ort war.

    Somit ist es eine infame Unterstellung von Frau Thurnher Norbert Hofer hätte die Unwahrheit gesagt und ihn der Lüge zu bezichtigen.
    Ich möchte sie einmal erleben, wenn in ihrer Nähe jemand erschossen oder nur angeschossen würde. Sie wird in ihrem Schock sicher auch nicht mehr wissen, war das jetzt oben am (Tempel) Berg, oder am Weg nach unten oder schon unten ?

    Wieder ein Beweis für einen „unabhängigen Rotfunk“

  3. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 11:33

    OT: Landeschefs wollen "Nichtwähl-Garantie"

    Die Landeshauptleute Hermann Schützenhöfer und Josef Pühringer halten nichts von Neuwahlen im Bund. Schützenhöfer: „Es wäre wünschenswert, dass man sich darauf festlegt, dass regulär im Herbst 2018 gewählt wird.“ Nur dann nämlich hätten SPÖ und ÖVP „die Möglichkeit, dass sie mittelgroße Parteien bleiben und noch nicht ausgedient haben“.
    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/landespolitik/4992219/LHTreffen-in-Graz_Landeschefs-wollen-NichtwaehlGarantie#kommentar0

    Abgesehen davon, dass es keine Nichtwähl-Garantie auf dem Boden der Verfassung geben kann, steht es außer Frage, dass SPÖVP in 2 Jahren erst recht restlos ausgedient haben. Was die beiden Landesobmänner da aushecken, ist nichts weiter als der erbärmliche Versuch, noch zwei weitere Jahre am Futtertrog mitzufressen. Diese Gestalten sind eine einzige Schande! Wieviel Schuld wollen sie noch auf sich laden? Wieviel Schaden noch über Österreich bringen? Vermutlich wird uns aber nichts anderes übrig bleiben, als es herauszufinden...

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 11:33

    Bei einem unabhängigen Fernsehsender würde die Turnschuh nach so einer Blamage fristlos entlassen werden. ( und mir ihr gleich der unselige Wolf).

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 10:17

    Ja, schön langsam stirbt ein Bankinstitut nach dem anderen ab. Zu viele 'Maden im Speck' namens 'Gesetzgeber' (EU und Österreich) bedienen sich an den Banken.

    Trotz höchster Steuern wachsen die Schulden. Niemand arbeitet mehr was, auch ein Produkt dieser gleichen 'Gesetzgeber' und 'Interessensgruppen', so ist es auch in der Wirtschaft bei den Firmen.

    Wäre es da nicht besser, man schafft diese Politik ab statt der Banken und die Firmen und die Bürger ?

    Wie lange lassen wir uns das noch gefallen ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 08:18

    AU hat recht, das Bankenproblem wird von der Öffentlichkeit nicht ausreichend intensiv wahrgenommen. Das Schlimmste für mich ist, daß wir mit Länderbank und Zentralsparkasse - Bank Austria die stärkste Bankengruppe des Landes mutwillig verheizt haben.

    Die EU Zentralisierungsbestrebungen und Gemeinschaftshaftungen sind strikt abzulehnen.
    Für ein gemeinsames subsidiäres Europa, nicht einem Zentralstaatsmonster.

    Ich bin ein Europäer.

    X HOFER

  7. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 08:12

    Und Van der Husten sitzt da und schwadroniert von mehr Gewicht für die EU(-Bürokratie). Und verwendet schändlicherweise immer das Wort Europa dafür. So als wäre EU und Europa ident.

    Ich bin ja immer noch zweckpessimistisch für Sonntag. Aber schön wäre es schon endlich wieder mal den gewählt zu haben, der am Wahlabend auch tatsächlich als Sieger dasteht. Nicht nur relativ als Sieger, und nach Zuwachs gewichtet oder Sonstiges, sondern so richtig als Sieger. Ohne wenn und aber.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGünther
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 20:24

    Ich bin bitter enttäuscht. Von dem nichtsnutzigem Wien habe ich nichts anderes erwartet. Aber dass Tiroler und Vorarlberger ihre christlichen Werte entsorgen und einem Freimaurer nachlaufen ist an Niedertracht und Dummheit nicht zu überbieten.
    Shame on you.

  2. Ausgezeichneter KommentatorShalom
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 09:04

    Und heute völlig OT:
    Jetzt wissen alle, die, wie ich, heute Ing. Hofer wählen, also nicht zuletzt auch Dr. Andreas Unterberger, für einen Nazi stimmen, nicht wissen, dass sie Faschisten sind, oder Idioten, die nicht verstehen, dass Faschismus der größte Patriotismus ist! So der 1954 geborene "Literat und Essayst" Dr. phil. Robert Menasse auf fast zwei Seiten im heutigen Kurier.

    Wenn ich, als Hofer-Wähler, nun als hirnloser Faschist beschimpft werden kann, darf ich dann den Hrn. Dr. Menasse als linkes, antifaschistisches und hirnloses Arschloch bezeichnen? Darf ich das?

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  1. daLUPO (kein Partner)
    23. Mai 2016 13:58

    Gerade bei der Hypo sind die Mrd von einer Bank zur nächsten geflossen.

    Solange die Banken nicht offen legen, woher das Geld von den Gewinnen kommt, bleibt es meist eine Gaunerei. So hat die Raika Staatsgeld erhalten, was nie offen gelegt wurde. Oder die Haftungen wurde von Seiten der Banken nie geprüft. Keine Bank hat die Haftungen geprüft!

    Die Heta dient ja nur dazu, nicht transparent zu sein. Würde es transparent gemacht, müssten wohl einige Manager und Politiker gehen!

  2. Günther (kein Partner)
    22. Mai 2016 20:24

    Ich bin bitter enttäuscht. Von dem nichtsnutzigem Wien habe ich nichts anderes erwartet. Aber dass Tiroler und Vorarlberger ihre christlichen Werte entsorgen und einem Freimaurer nachlaufen ist an Niedertracht und Dummheit nicht zu überbieten.
    Shame on you.

    • Günther (kein Partner)
      22. Mai 2016 20:26

      Korrigiere: nichtsnutzigen Wien

    • animal farm austria (kein Partner)
      22. Mai 2016 22:53

      Ein fulminantes Wahlbetrugs-Schauspiel wurde uns heute geboten. Das linke Schweinekartell wird niemals korrekte Wahlen zulassen wird. Sicher haben 2/3 der Bevölkerung Hofer gewählt.

  3. heartofstone (kein Partner)
    22. Mai 2016 17:55

    Finde den Fehler ...

    Hochrechnung 17:20 Uhr

    Bei einer zweiten Hochrechnung hat sich der Abstand zwischen den Kandidaten noch weiter verringert. Norbert Hofer liegt demnach bei 50,2 Prozent, Alexander Van der Bellen 49,9.

    Q: s'ORFloch

  4. bürgerIn (kein Partner)
    22. Mai 2016 11:44

    die vorgehensweise des orf, norbert hofer als lügner vorzuführen, ist meines wissens ein beispielloser manipulationsversuch eines öff-rechtlichen senders. oder fällt jemandem ein weiterer dazu ein? von dittelbacher abwärts sind die alle in der orf-innenpolitik-redaktion rücktrittsreif.
    nicht dass hofer so eine lichtfigur ist, aber eine derart plump infame parteinahme des orf ist inakzeptabel. wenn ich schon zwangsgebühren zahlen muss, will ich so etwas nicht sehen! ich fordere die erfolglose övp auf, ihre medienpolitik beim orf zu überdenken. denn die nächsten am orf-pranger, werden wieder "ihre" leute sein, spätestens dann, wenn der orf, eine rot-grüne mehrheit medial durchpeitschen will.

  5. Gustav (kein Partner)
    22. Mai 2016 09:37

    An diesem Sonntag findet in Österreich die Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten statt. Norbert Hofer von der FPÖ kandidiert gegen die Vorurteile der kompletten restlichen Parteienwelt. Mit im Rennen ist noch eine Grünin, Alexandra van der Bella oder so ähnlich. Wobei es völlig unerheblich ist, um wen es sich da handelt, Sponge Bob oder Karl das Brot hätten ebenfalls die breite Unterstützung aller Sozialistischen Einheitsparteien bekommen. Die Damen und Herren Volldemokraten der Einheitsparteien tendieren dazu, einen unfairen Wahlkampf zu führen, wonach ein Sieg des Herrn Hofer das Ende der Welt und des Universums einleite. Also, Hofer wählen!

  6. Schafe Bellen (kein Partner)
    22. Mai 2016 09:25

    Der IS schächtet heute ein Schaf für seinen großen Muslimbruder Van der Flocki.

  7. Shalom (kein Partner)
    22. Mai 2016 09:04

    Und heute völlig OT:
    Jetzt wissen alle, die, wie ich, heute Ing. Hofer wählen, also nicht zuletzt auch Dr. Andreas Unterberger, für einen Nazi stimmen, nicht wissen, dass sie Faschisten sind, oder Idioten, die nicht verstehen, dass Faschismus der größte Patriotismus ist! So der 1954 geborene "Literat und Essayst" Dr. phil. Robert Menasse auf fast zwei Seiten im heutigen Kurier.

    Wenn ich, als Hofer-Wähler, nun als hirnloser Faschist beschimpft werden kann, darf ich dann den Hrn. Dr. Menasse als linkes, antifaschistisches und hirnloses Arschloch bezeichnen? Darf ich das?

    • Gustav (kein Partner)
      22. Mai 2016 10:00

      Shalömchen!

      Sie dürfen! Als Jude darf er gerne Israel und seine Bewohner verurteilen, Österreich
      und Österreicher gehen ihn gar nichts an, da hat er ganz einfach die Fresse zu halten. Punkt!

    • @ Menasse (kein Partner)
      22. Mai 2016 11:53

      Die Familie Van der Bellens floh 1941 in ein deutsches Flüchtlingslager - heim ins Tausendjährige Reich zu Adolf Hitler:

      h t t p s : / / d e . w i k i pedia.org/wiki/Alexander_Van_der_Bellen

  8. außen grün innen braun (kein Partner)
    22. Mai 2016 08:23

    Die Familie Van der Bellens floh 1941 in ein deutsches Flüchtlingslager - ins Tausendjährige Reich zu Adolf Hitler:

    h t t p s : / / d e . w i k i pedia.org/wiki/Alexander_Van_der_Bellen

  9. brechstange
    21. Mai 2016 00:15

    Schade, dass wir uns nicht organisieren können.
    Schade, dass mir nie jemand glaubte.

    Nachzulesen auf conwutatio.

  10. Undine
    20. Mai 2016 21:14

    OT---aber über die große BLAMAGE für den ORF bei der Diskussion zw. HOFER und VdB mit der Fr. THURNHERR schreibt auf ORF-WATCH Werner REICHEL einen höchst lesenswerten Kommentar:

    "Erhellender Wahlkampfendspurt"

    "Jeder Standpunkt ist hundertmal gesagt, jede Position aus jedem nur erdenklichen Blickwinkel beleuchtet und jeder Anwurf bis zum Erbrechen wiederholt worden. Man hat alles ausgereizt. Übermorgen ist es vorbei. Gott sei Dank. Der gefühlt 30 Wochen lange Lagerwahlkampf mit seinen unzähligen Konfrontationen, Reportagen, runden Tischen, Analysen, Interviews, Wordraps,Englischtests, Frisuren raten und was sich die Journalisten sonst noch alles „Originelles“ einfallen haben lassen, hat von Tag zu Tag mehr genervt. Trotzdem hat es auch nach der unmoderierten Konfrontation auf ATV, wo sich Van der Bellen und Hofer auf Kindergartenniveau beflegelt hatten, noch aufschlussreiche Highlights gegeben. Etwa, als am Mittwoch Armin Wolf in der ZiB2 Alexander Van der Bellen interviewt und ihn entgegen der ORF-Linie nicht geschont hat. Die kritischen Fragen, das Nachfragen und Nachbohren haben Van der Bellen sichtlich irritiert und völlig überfordert. Es war ein regelrechter Kulturschock. Wolf hat ihn aus seiner gewohnten Komfortzone gerissen. Van der Bellen, das politische Liebkind der linkslastigen Medien, hat sich in seiner langen poltischen Karriere nie wirklich unbequemen Fragen stellen müssen. Er wurde stets mit Samthandschuhen angefasst, was bei Bürgerlichen oder Rechten zu Skandalen geführt hätte, hat man Van der Bellen mit Augenzwinkern durchgehen lassen. Ist eben auch nur ein Mensch, der Sascha. So wurde etwa seine Tätigkeit oder besser Untätigkeit als Unibeauftragter im Wahlkampf viel zu wenig thematisiert. Die linken Journalisten wollten ihren Favoriten nicht anpatzen. Ein Glück für Van der Bellen, der beim ersten leichten medialen Gegenwind zu schwanken beginnt, sich an nichts mehr erinnern will und versucht, mit billigen Ausreden über die Runden zu kommen. Erhellend beim Wolf-Interview auch die Weigerung Van der Bellens, sich vom Aufruf der Schauspielerin Katharina Stemberger, beim Kampf gegen Hofer auch etwas kriminell zu werden, zu distanzieren. Erstens könne er sich an die Aussage gar nicht erinnern und zweitens habe sie es sicher nicht so gemeint, so Van der Bellen. Letztklassig.

    Nach diesem für den ORF durchaus bemerkenswerten Interview kurz darauf ein journalistischer Tiefpunkt im Staatsfunk. Im letzten großen TV-Duell zwischen Van der Bellen und Hofer, drei Tage vor der richtungsweisenden Wahl, unterstellt der ORF Norbert Hofer, seine Erlebnisse in Israel, wo er Zeuge wurde, wie die Polizei eine Terroristin niedergeschossen hat, frei erfunden zu haben. Dieser Zwischenfall habe nie stattgefunden. Das ist für das größte Medienunternehmen des Landes bemerkenswert. Vor allem, weil jeder Bürger innerhalb von Sekunden im Internet Berichte seriöser israelischer Medien über diesen Zwischenfall findet. Google macht's möglich. Hält der ORF seine Zuseher tatsächlich für so bescheuert? Dabei hätte man das durchaus auch seriös thematisieren können. Hofer hat sein Erlebnis offenbar etwas ausgeschmückt. Aber ihn auf so plumpe Art in die Pfanne hauen zu wollen, ist nicht nur unredlich, sondern vor allem dumm und kontraproduktiv. Aber, um einen abgenutzten politischen Stehsatz anzubringen: Angst war noch nie ein guter Ratgeber."

    • Gustav (kein Partner)
      22. Mai 2016 10:10

      »Juncker warnt Österreich: Mit FPÖ ist kein Dialog möglich«
      ... läßt der Säufer & Lügner aus Luxemburg (und derzeit Brüsseler Oberindianer) den Österreichern ausrichten. Was also werden die Ösis also jetzt tun?

      Hacken zusammenklappen und
      »Juncker befiehl, wir folgen!«
      rufen

      oder aber

      den Mittelfinger zeigen und
      »Geh' scheißen, Arschloch!«
      denken

      ???

      Am Sonntag um 18 Uhr werden wir's wissen. Und auch Herr Juncker (falls er nicht zu besoffen ist) ...

  11. zweiblum
    20. Mai 2016 19:33

    O.T. Die sozialistische Kaderschmiede, die Faymann und Hundsdorfer hervorgebracht hat, das BG 15 Henriettenplatz, hat 40 nicht genügend von 70 in der Mathe- Matura.

    • zweiblum
      20. Mai 2016 19:34

      Faymann und Hundsdorfer habe nicht einmal dort einen Absschluß geschafft!

    • Brigitte Imb
      20. Mai 2016 21:07

      Neben dem kl. Einmaleins war Bruchrechnen der Stolperstein........

    • Riese35
      20. Mai 2016 22:27

      Also schwer war die Mathematikmatura wirklich nicht. Ein Großteil waren einfachste Fragestellungen, die man durch Hinschauen lösen konnte, die allerdings Verständnis, simples Verständnis, voraussetzten. Aufgabe des Lehrers wäre es gewesen, dieses Verständnis aufzubauen und zu schärfen.

      Leider gibt es nicht wenige Lehrer, die glauben, Mathematik wäre Drill von Rechengängen. Und es gibt vor allem noch mehr Schüler, die genau das fordern: der Lehrer solle zeigen, der Schüler mache nach. Möglichst viele Beispiele. Je mehr desto besser. Das ist das Grundproblem. Das ist aber grundfalsch. Und dann kommen noch viele Eltern, die diesen Druck auf die Lehrer noch erhöhen. Damit haben wir das Gundproblem sogar noch zum Quadrat erhoben.

      Ein richtiger Unterricht behandelt weniger Beispiele, vielleicht auch nur ein einziges, schlachtet das aber nach allen Richtungen aus, erklärt die Überlegungen, die dahinterstehen, fragt nach dem Warum, und ist genau in diesen Punkten pizzelig, auch beim Einfordern und Abprüfen. Kein Schüler bekommt ein Beispiel als gelöst angerechnet, wenn er nicht genau die Gedankengänge, die dahinter stehen und das Warum erklären kann. Da kann der Rechengang und das Ergebnis noch so richtig sein.

      Zum Beispiel: Früher war beim Rechengang die Frage einer Äquivalenzumformung beim Lösen von Gleichungen nicht so wichtig. Der Lehrer hat den Rechengang gedrillt, und bei den Prüfungsfragen kamen dann auch nur solche Beispiele, wo der Rechengang drillmäßig ohne zu denken wiederzugeben war. Rechentechnilk ohne Hirn.

      Nun kam aber ein rechentechnisch simpelstes Beispiel: x^2-5x=0. Es war sogar der simple Rechengang, der früher vom Schüler herauszufinden war, angegeben. Die Frage zielte aber diesmal nicht auf den Rechengang, sondern auf Verständnis eines einzigen, simplen Schrittes der Umformung: Division durch x. Ist das eine Äquivalenzumformung?

      Ich weiß zwar nicht, wie diese Aufgabe bei der Matura gelöst wurde, kann mich aber an den Mathematikunterricht meiner eigenen Kinder erinnern: dort wurde gerechnet, umgeformt, nachgemacht. Keine Fragen stellen! Nicht warum, sondern wie? Die Frage nach einer Division durch Null und nach einer Fallunterscheidung wurde nicht oder kaum gestellt. Die zu lösenden Beispiele waren meistens so, daß dieser Fall nicht vorgekommen ist.

      Mich wundert das alles nicht. Das war nicht Mathematik, sondern Rechentechnik. Das Problem war nicht die Matura, sondern Lehrer, die nicht Mathematik, sondern Rechentechnik unterrichtet haben, und Schüler und Eltern, die die falschen Schwergewichte gesetzt haben.

    • Rau
      20. Mai 2016 22:33

      Naja
      Division durch x ist eine solche Umformung, würd ich sagen. Antwort JA Aufgabe gelöst?

    • Riese35
      20. Mai 2016 23:25

      @Rau: Nein, generell nicht. Nur in Sonderfällen.

      Das war bei der Maturafrage sogar angegeben. Bei der Maturafrage war zu erklären, warum es sich dabei nicht um eine Äquivalenzumformung handelt, wobei noch als Grundmenge die Menge aller reellen Zahlen angegeben war.

      Damit eine solche Umformung eine Äquivalenzumformung ist, wird ein inverses Element benötigt. Das ist hinsichtlich der Multiplikation mit 0 nicht gegeben.

      Diese Gedanken muß man sich aber bei jedem Rechengang machen und erforderlichenfalls die beiden Fälle unterscheiden. Viele Schüler haben einen auch früher schon dumm angeschaut, wenn man solche Gedanken eingefordert hat. Oft ist halt zufällig dann doch auch mit falschen oder unvollständigen Gedankengängen das richtige Ergebnis herausgekommen.

    • Rau
      21. Mai 2016 00:18

      Verstehe
      0.0-5.0=0 In dem Fall ist es keine, weil eine Division durch 0 zu nix führt. Da muss man aber schon mal drauf kommen - reichlich unnütz würd ich sagen. Ob damit in die Hofburg kommt?

    • Rau
      21. Mai 2016 00:36

      PS: Nimmt man als Grundmenge die reellen Zahlen ohne null, dann ist es aber eine. Womit wir beim Sonntag wären. Da geht's ja schliesslich darum die 0 auszusondern ;)

    • Riese35
      21. Mai 2016 08:12

      @Rau: Sie haben es auf den Punkt gebracht. In der Mathematik sollte man lernen, exakt und genau zu sein. Damit steht es leider sehr schlecht. Eine Null kann viel ausmachen. Wenn man eine solche nicht aussondert, passiert Schreckliches. Erst recht morgen Sonntag.

      Die vielen ausgegebenen Wahlkarten stimmen mich skeptisch.

    • Rau
      21. Mai 2016 08:45

      Regierungsämter gerecht auf Manderl und Weiberl zu verteilen nützt auch nichts wenn am Kopf des Teams eine 0 sitzt. Langsam komme ich dahinter

    • zweiblum
      21. Mai 2016 09:43

      Wenn die Mannschaft verliert ist der Trainer schuld. Wenn der Schüler durchfällt ist der Lehrer schuld. So einfach ist das!
      Von der Einzahl Henriettenplatz, bekannt miese Schule, wird auf Restösterreich geschlossen. Pfui!

  12. franz-josef
    20. Mai 2016 17:41

    OT Bitte lesen!

    http://www.krone.at/Welt/28_Schleppermafia-Bosse_planen_neuen_Sturm_auf_EU-Geheimdienst-Bericht-Story-511085

    Wenn das auch nur teilweise stimmt, dann war es tatsächlich notwendig, das politische Personal gegen "No Border" Sympathisanten auszutauschen, und zwar schnell. Auch rechtzeitig vor der BP Wahl, da man da wohl einen Stimmungswechsel befürchten muß, während schon neu etablierte Migrantenfreunde nicht von einer Minute auf die andere wieder entmachtet werden können

    Wo bleiben die Stimmen von Kurz, von Doskozil ?? Nichts zu hören in den letzten zwei Wochen, oder ist mir etwas entgangen? Hat das Bundesheer schon Marschbefehl? Oder genügt es, wenn hin und wieder ein Auto etwas langsamer über den Brenner fährt?

    Die neuen Massen kommen auf einer neuen route über Ungarn, und diesmal werden wegen Beschwerden beim vorjährigen Marsch vermehrt Frauen mitgeschickt,
    wurde bei dieser Konferenz von 28 Schleppern beschlossen.

    Wenn ich mir das hektische Politgetriebe ansehe, dann bin ich sehr geneigt, diesen Krone-Bericht zu glauben. So paßt alles nun perfekt zusammen, jedes Ereignis macht Sinn.
    Wenn wir jetzt den VdBellen aufs Aug gedrückt bekommen, dann war´s das mit unserem Staat und unserer restlichen Souveränität.

    • Undine
      20. Mai 2016 20:06

      @franz-josef

      Danke für den Link! Erschreckend zur höchsten Potenz!

    • Brigitte Imb
      20. Mai 2016 21:05

      ****************

      Sehr gut! Die Krone ist gegen VdB. Anders kann ich pers. dies nicht nachvollziehen.

  13. socrates
    20. Mai 2016 16:35

    Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf
    Ernst Wolff 20.05.2016
    Die gegenwärtige Lage auf den Finanzmärkten ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende
    Die relative Ruhe an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen und Monaten hat viele Menschen glauben lassen, die Lage habe sich nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn entspannt und sei doch nicht so ernst ist wie zunächst angenommen. Sie irren. Die gegenwärtige Lage ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende und birgt erhebliche Gefahren in sich.
    Acht Jahre sind vergangen, seit das globale Finanzsystem unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Statt die Schuldigen - skrupellose Spekulanten in den Führungsetagen der Finanzindustrie – zur Rechenschaft zu ziehen, erklärten die Regierungen in aller Welt die großen Finanzinstitute für "too big to fail" und retteten sie mit Hilfe von Steuergeldern, also dem Geld arbeitender Menschen.

    Um die dadurch entstandenen riesigen Löcher in den Staatshaushalten zu stopfen, bürdeten sie die Folgen dieser Politik ebenfalls der arbeitenden Bevölkerung auf. Unter dem Banner der "Austeritätspolitik" senkten sie deren Lebensstandard und zwangen sie, Einbußen aller Art hinzunehmen.
    Die Verursacher der Krise wurden sogar noch belohnt

    • socrates
    • dssm
      20. Mai 2016 17:25

      @socrates
      Man sollte nach dem 'Warum' fragen!
      Als man den Goldstandard aufgehoben hat, weil das ewige Gelddrucken die Parität einfach zerstört hat, da entstand sofort eine Geldentwertung. Daher wurden die wohlweislich verbotenen Geschäfte des Investmentbanking wieder erlaubt. Seither fließen die Phantastillionen in Finanztransaktionen und nicht in die Taschen der Konsumenten, denn letztere würden bald einkaufen gehen und feststellen es gibt genau so viel zu kaufen wie vorher, also würden die Preise steigen; spätestens dann merkt selbst der Dümmste was die Gelddruckerei ist.
      Es ist daher logisch, daß die Investmentbanken (und insbesondere die gut bezahlten Mitarbeiter) zur Rechenschaft gezogen werden. Sie erfüllen nur eine Aufgabe im Rahmen der sozialistischen Schuldenwirtschaft.

    • socrates
      20. Mai 2016 17:58

      dssm
      Die USA machte also sozialistische Schuldenwirtschaft? Das ist neu!

    • Sensenmann
      20. Mai 2016 22:06

      @socrates
      Ja, die USA fördern den EUdSSR-Bankensozialismus nach Kräften.
      Was gibt es Schöneres, als wenn sich dein Konkurrent selbst erledigt? Nach dem Willen des Yankeedrecks hat Europa nun einmal kein Anrecht auf ewigen Frieden und soll Krieg bekommen.
      Der wird über einen Zusammenbruch des Finanzsystems geführt werden. Die 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts lassen schön grüßen.

      Was wurde nicht alles versprochen, um die Zockerei des Kasino-Kapitalismus in den Griff zu bekommen? Gemacht wurde genau nichts. In der Finanzwelt sind alle Gesetze des normalen Marktlebens auf den Kopf gestellt. Es findet kein Austausch von Leistungen mehr statt, es ist de facto ein Wettspiel ohne Regeln geworden.

      Die Bankster vom Schlage der Goldmänner haben sich längst der europäischen Politik und der EZB bemächtigt, um das weiße Europa auszuplündern und zu erledigen. Ihre Vasallen speien Gift und Galle (wie dieses versoffene Schwein Juncker - https://www.youtube.com/watch?v=1fASN9oYGdw ) gegen jeden, der versucht, ihre Macht zu brechen.

      Es wird nichts nützen.

    • socrates
      21. Mai 2016 04:17

      dssm
      Mein Geschäftsmodell sieht vor, das das nicht passiert:
      Observer: Die USA "vermissen" zwei Millionen Dollar in der Ukraine
      Im britischen Observer erschien am 17. Mai ein Meinungsbericht von Derek Monroe über die „verloren gegangenen“ zwei Millionen US-Dollar Hilfsgelder der USA und der EU für die Ukraine. Ursprünglich zur Finanzierung des Justizsystems bereitgestellt, verschwand das Geld anscheinend beim ukrainischen Anti-Corruption Action...

    • pro veritate (kein Partner)
      22. Mai 2016 10:55

      @dssm

      Zitat. "Die USA machte also sozialistische Schuldenwirtschaft? Das ist neu!"

      Das ist gar nicht neu. Denn der Kapitalismus der sog. "Hochfinanz" und der Weltkommunismus stellen sozusagen die beiden Seiten ein- und derselben Münze dar. Man lese dazu etwa das "Rakowski-Protokoll!"

  14. Tullius Augustus
    20. Mai 2016 13:53

    Artikel von Richard Schmitt (Kronen-Zeitung) über die versuchte ORF-Falle an Norbert Hofer:

    "Hofer lügt"-Versuch - Rot- grüner ORF- Dampfer zerschellt am Tempelberg

    http://www.krone.at/Oesterreich/Rot-gruener_ORF-Dampfer_zerschellt_am_Tempelberg-Hofer_luegt-Versuch-Story-511041

    • Tullius Augustus
      20. Mai 2016 13:55

      Ich sehe gerade es wurde schon von simplicissimus gepostet (siehe unten).

  15. Bob
    20. Mai 2016 11:33

    Bei einem unabhängigen Fernsehsender würde die Turnschuh nach so einer Blamage fristlos entlassen werden. ( und mir ihr gleich der unselige Wolf).

    • Majordomus
      20. Mai 2016 11:36

      Aber doch nicht in Öööösterreich. Da bekommen solche Figuren noch irgendwelche obskuren Journalistenpreise und Auszeichnungen.

    • glockenblumen
      20. Mai 2016 13:26

      @ Majordomus

      Genau - siehe den Presse-Nowak, ein Grund diese Zeitung nicht mehr zu lesen.

  16. Majordomus
    20. Mai 2016 11:33

    OT: Landeschefs wollen "Nichtwähl-Garantie"

    Die Landeshauptleute Hermann Schützenhöfer und Josef Pühringer halten nichts von Neuwahlen im Bund. Schützenhöfer: „Es wäre wünschenswert, dass man sich darauf festlegt, dass regulär im Herbst 2018 gewählt wird.“ Nur dann nämlich hätten SPÖ und ÖVP „die Möglichkeit, dass sie mittelgroße Parteien bleiben und noch nicht ausgedient haben“.
    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/landespolitik/4992219/LHTreffen-in-Graz_Landeschefs-wollen-NichtwaehlGarantie#kommentar0

    Abgesehen davon, dass es keine Nichtwähl-Garantie auf dem Boden der Verfassung geben kann, steht es außer Frage, dass SPÖVP in 2 Jahren erst recht restlos ausgedient haben. Was die beiden Landesobmänner da aushecken, ist nichts weiter als der erbärmliche Versuch, noch zwei weitere Jahre am Futtertrog mitzufressen. Diese Gestalten sind eine einzige Schande! Wieviel Schuld wollen sie noch auf sich laden? Wieviel Schaden noch über Österreich bringen? Vermutlich wird uns aber nichts anderes übrig bleiben, als es herauszufinden...

  17. Susanne
    20. Mai 2016 11:21

    Banken sind wichtig für die Wirtschaft und auch fast alle Geldangelegenheiten der Bürger. Leider sind in den vergangenen Jahren die Aufgaben der Banken völlig aus dem Gleichgewicht geraten und nun ist eben eine Bereinigung bzw. Gesundschrumpfung angesagt.
    ° Viele Banken haben bei der Umstellung auf moderne Methoden nicht schnell genug reagiert und somit immer noch einen viel zu teuren Verwaltungsaufwand inkl. Infrastruktur.
    ° Die "normalen" Bankgeschäfte gehören von den "Spekulationsaktivitäten" getrennt, denn dies sind zwei völlig verschiedene Geschäftszweige, welche ggfs. einen gesunden Teil in Schwierigkeiten bringen können.
    ° Die aktuelle europäische Politik des billigen Geldes und gleichzeitiger Auflagen (Basel) hat dazu geführt, dass für die Banken das Privatkundengeschäft nicht mehr attraktiv ist und daher nur mehr auf Sparflamme betrieben wird.
    ° Für neue Bankmitarbeiter gibt es nun keine besonderen Privilegien mehr, lediglich die "Alten" genießen noch bis zum Lebensende diese Vorzüge.

    Ich erinnere mich noch gut, wie vor zirka 50 Jahren jeder Bürger zu einem kostenlosen Giro-/Gehaltskonto motiviert wurde. Nun muss man dafür jährlich schon über € 100 bezahlen und der Gebührenanteil bei Kartenbezahlung wird in den Kalkulationen der gekauften Waren einkalkuliert, also von den Kunden bezahlt. Denn neben den jährlichen Gebühren für die Kartenbesitzer wird ja auch von jedem Geschäft bei Kartenverwendung ein Obolus an die Banken abgeliefert.

    Nebenbei: was brauchen wir eigentlich noch so eine personalmäßig üppig aufgeblähte Nationalbank, wo doch nun die meisten Entscheidungen bei der EZB in Frankfurt getroffen werden?

    • Ökonomie-Vergelter
      20. Mai 2016 12:01

      "Viele Banken haben bei der Umstellung auf moderne Methoden nicht schnell genug reagiert und somit immer noch einen viel zu teuren Verwaltungsaufwand inkl. Infrastruktur."

      Der Verwaltungsaufwand wird ja den Banken geradezu aufgezwungen, das kann Ihnen doch nicht entgangen sein? Ich zähle auf:

      -> Substanzgewinnbesteuerung bei WP (riesiger Verwaltungsaufwand bei der KESt-Abfuhr, enorme IT-Investitionskosten, gewichtete Anschaffungskostenberechnung, obligatorischer Ausgleich v Jahresgewinn mit Verlust, Unterscheidung zwischen Alt- und Neubestand und dgl mehr)

      -> Prüfpflichten iZm der Geldwäsche-Richtlinie

      -> Meldepflichten bei größeren Privatkontenbewegungen

      -> Meldepflicht iZm beschränkt Steuerpflichtigen (Devisenausländern)

      -> Beratungsaufwand iZm Evaluierungspflicht für Anleger (riesiger Aufwand, viel Papierkram, 1 Stunde mit Vor- und Nachbearbeitung, vertrottelte Anmaßung der Erforderlichkeit)

      -> Anlegerfeindliche Gesetzgebung und Rechtsprechung, der Art nämlich, dass die Anleger für jene indirekt mitzahlen müssen, die sich, wenn es schief geht, schlecht beraten fühlen.

      Insgesamt dürften die Leistungen, die Banken unentgeltlich dem Staat ggü zu erbringen haben (auf Rechnung des Bankkunden) bereits die Leistungen an die Bankkunden übersteigen!

      Und zur geforderten Trennung von Investment- und Geschäftsbanken weise ich darauf hin, dass die Kunden ja Gelder bei Banken einlegen, damit diese nutz- und zinsenbringend veranlagt werden. Ob die Verwaltung der Einlagegelder über Kreditvergabe oder über Kapitalmarkt-Zuschüsse in Gesellschaften für Geschäftsprojekte erfolgt, kann ja wohl keinen grundsätzlichen Unterschied ausmachen. Wenn es gut geht, freuen sich die Einleger ja über mehr Zinsen. Es würde reichen, den Banken aufzuerlegen, dass nur ein gewisser Teil der Einlagegelder in bestimmte Risikoklassen fließen darf.

    • Susanne
      20. Mai 2016 13:59

      Ökonomie-Vergelter:
      Ihre Argumente sind schon richtig, aber für die meisten dieser von Staat aufgezwungenen Arbeiten braucht es nicht das starke und teure Filialnetz. Die früher übliche "Nettorendite" (Abstand zwischen Soll- und Habenzinsen, bereinigt durch alle Kosten) von 2 % sind heutzutage nicht mehr gegeben. Infolge der schlechten Politik scheuen die Firmen Investitionen (mit Krediten), außerdem werden durch staatliche Eingriffe vielfach unerfüllbare Kreditvoraussetzungen verlangt. Die EZB versuchte bisher mit verschiedenen Maßnahmen erfolglos die Wirtschaft anzukurbeln, was auch nicht das Bankgeschäft belebte.
      Ich persönlich bin der Ansicht, dass die europäische Politik mit deren Schuldenmacherei sowie arbeitslosem Einkommen und unnützen Subventionen in fast ganz Europa an dieser Misere Schuld trägt. Nur ein Start "at square one" kann da ein Ausweg sein. Da stellen sich auch Parallelen zu der verordneten "Schilling-Eröffnungsbilanz aus 1955" her. Vor allem aber muss in allen Köpfen die Einsicht reifen, dass es kein Wachstum auf ewig geben kann.
      Auch der neue BK Kern wird bald erkennen, dass der Staat direkt keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz schaffen kann, vielmehr müssten die Rahmenbedingungen für die Unternehmen stark verbessert werden, um Anreize zu Investitionen (und damit neuen Arbeitsstellen) zu ermöglichen.

    • Ökonomie-Vergelter
      20. Mai 2016 15:20

      Ich könnte jetzt Ihre ersten Sätze streitlustig so auslegen, dass die Banken ihre Filialnetze schleifen sollen, damit für die staatliche Fronarbeit mehr Ressourcen verbleiben.

      Jedenfalls wird schon seit vielen Jahren versucht, das Filialnetz auszudünnen, was aber nur moderat gelingt, weil Filialen ja doch wichtig für das Kundengeschäft sind. Nicht nur PC-unkundige Pensionisten klagen, wenn "ihre" Filiale aufgelassen wird, es ist auch in Zusammenhang mit der Kreditvergabe, der Kreditverwaltung, den Sparplänen und sonstigen Finanzdispositionen von Bedeutung, ob Gespräche mit Kunden ohne "Tagreisen" durchgeführt werden können, und ist das Fernmündliche doch kein idealer Ersatz für Verhandlungen von Angesicht zu Angesicht und dem Dokumentenaustausch an Ort und Stelle.

      Ihre Forderung, dass Wachstum nicht ewig sein kann, steht in einem Kontrast zu neumodischen Maßnahmen des VGR-Ansatzes, die sicherstellen, dass jedes Geld, dass (vor allem:) der Staat in die Forschungsförderung einschießt, automatisch zu einem Aktivum mutiert.

      Tatsächlich dürfte es so sein, dass geschätzte 80 % der Investitionen, bei denen der Staat seine Hand im Spiel hat, Verlustgeschäfte sind (soviel zur "Kurbelei"). Dass liegt daran, dass die verantwortlichen Staatsbediensteten keine Vorstellung von der Relation zwischen Einsatz und Ertrag, also Gewinn und Verlust, haben, weil ja eh alles der Steuerzahler berappt. Das abgepresste Geld wiegt hier wenig, die Hoffnung auf politisches Prestige durch "Gestaltung" viel.

      Zum Beispiel werden im CERN über 10.000 bestbezahlte Physiker beschäftigt (manchmal ist sogar von 15.000 Physikern die Rede), ohne dass zu erwarten ist, dass die Ergebnisse innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von hundert Jahren den Einsatz überwiegen. Dieser Aufwand könnte besser - zumindest zum Teil - in die Kernfusion gesteckt werden, welche prinzipiell ja schon gelöst ist, aber der technischen Verfeinerung bedarf.

      Davon abgesehen glaube ich, dass die Menschheit ihr Wissen ständig mehren wird, was zu stetem Wachstum führen kann, wenn auch nicht auf ewig, weil für den ewigen Bestand der Menschheit ja keine Garantie abgegeben kann. Abgesehen von Dekadenz und Barbarei, könnte die Menschheit auch in einer Maschinenwelt aufgehen, indem sie sich immer mehr zu einer Kyborg-artigen Existenz entwickelt.

  18. socrates
    20. Mai 2016 10:32

    O.T. Ein Brief Castros an sein Volk. Beginn der Finanzkrise durch Aufkündigung des Goldstandards

    Zu schreiben ist eine Art nützlich zu sein, wenn man in Betracht zieht, dass unsere leidgeprüfte Menschheit angesichts der unglaublichen Ignoranz, die uns alle umgibt, mit Ausnahme der Forscher, die in den Wissenschaften eine befriedigende Antwort suchen, besser und umfangreicher gebildet sein sollte. Ein Wort schließt in wenigen Buchstaben seinen unendlichen Inhalt ein.

    Wir haben alle in unserer Jugend einmal von Einstein gehört, besonders nach der Explosion der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, die dem grausamen Krieg zwischen Japan und den Vereinigten Staaten ein Ende setzte. Als in dem Krieg, der durch den Angriff auf die Basis der Vereinigten Staaten in Pearl Harbor ausgelöst wurde, jene Bomben geworfen wurden, war das japanische Kaiserreich bereits besiegt. Da das Territorium der Vereinigten Staaten und ihre Industrien von dem Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen waren, wurden sie , angesichts einer Welt der Zerstörung, voll von Toten, Verletzten und Hungernden, zum reichsten und am besten bewaffneten Land der Erde. In der UdSSR und China haben zusammengenommen 50 Millionen Menschen ihr Leben verloren, hinzu kam eine gewaltige materielle Zerstörung. Fast alles Gold der Welt landete in den Truhen der Vereinigten Staaten. Heute schätzt man, dass die Goldwährungsreserven dieses Landes sich insgesamt auf 8.133,5 Tonnen Tonnen belaufen. Trotzdem haben die Vereinigten Staaten die in Bretton Woods unterschriebenen Vereinbarungen in Stücke zerrissen und einseitig erklärt, dass sie sich nicht länger dazu verpflichten, ihre Papierwährung durch die Feinunze Gold zu stützen.

    Diese von Nixon angeordnete Maßnahme verletzte alle von Präsident Franklin Delano Roosevelt eingegegangenen Verpflichtungen. Nach Meinung einer hohen Anzahl von Experten auf diesem Gebiet schufen sie so die Grundlage für eine Krise, die neben anderen Unglücken droht, dem Wirtschaftsmodell des Landes einen schweren Schlag zu versetzen.

    Währenddessen schuldet man Kuba Ausgleichssummen für Schäden, die sich auf viele Millionen Dollar belaufen, wie unser Land mit unwiderlegbaren Argumenten und Daten in allen seinen Beiträgen in den Vereinten Nationen vorgebracht hat.

    Wie von der Partei und der Regierung Kubas deutlich herausgestellt wurde, werden wir als Zeichen des guten Willens und des Friedens zwischen allen Ländern dieser Hemisphäre und der Gesamtheit der Völker, die in der Menschheitsfamilie vereint sind, dazu beitragen, das Überleben unser Gattung auf dem bescheidenen Raum, der uns innerhalb des Universums zusteht, zu gewährleisten und nie nachlassen, für den Frieden und das Wohlergehen aller Menschen zu kämpfen, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder dem Land ihrer Herkunft, sowie für das uneingeschränkte Recht aller, einen religiösen Glauben zu haben oder keinen religiösen Glauben zu haben.

    Die Gleichheit aller Bürger bei ihrem Anspruch auf Gesundheit, Bildung, Arbeit, Ernährung, Sicherheit, Kultur, Wissenschaft und Wohlergehen, d.h. die gleichen Rechte, die wir proklamierten, als wir mit unserem Kampf begannen, zusätzlich zu denen, die aus unseren Träumen entstehen, wie Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Bewohnder unserer Welt, das ist das, was ich allen wünsche. Denen, die die gleichen Ideen vollständig oder teilweise teilen, oder herausragendere, die in die gleiche Richtung weisen, sage ich Dank, meine lieben Landsleute.

    Fidel Castro Ruz

  19. Josef Maierhofer
    20. Mai 2016 10:17

    Ja, schön langsam stirbt ein Bankinstitut nach dem anderen ab. Zu viele 'Maden im Speck' namens 'Gesetzgeber' (EU und Österreich) bedienen sich an den Banken.

    Trotz höchster Steuern wachsen die Schulden. Niemand arbeitet mehr was, auch ein Produkt dieser gleichen 'Gesetzgeber' und 'Interessensgruppen', so ist es auch in der Wirtschaft bei den Firmen.

    Wäre es da nicht besser, man schafft diese Politik ab statt der Banken und die Firmen und die Bürger ?

    Wie lange lassen wir uns das noch gefallen ?

    • dssm
      20. Mai 2016 17:31

      @Josef Maierhofer
      Eine unschöne Antwort! Vergleichen Sie die Kommentare (und insbesondere die Anzahl der unterschiedlichen Mitblogger) mit dem gestrigen Artikel über ein paar, zugegebenermaßen ärgerliche, Privilegien für Faymann und Co.
      Diese Privilegien kosten den Steuerzahler vielleicht die eine oder andere Million im Jahr – völlig nebensächlich. Das heutige Thema von Herrn AU hat die Kraft die ganze Wirtschaft zu versenken, aber das Interesse ist mau (besonders wenn man die OT abzieht).

      Hier im Forum haben Sie aber sicher einen überdurchschnittlich gebildeten Teil der Bevölkerung vor sich!

    • simplicissimus
      20. Mai 2016 21:10

      dssm hat da nicht unrecht.

    • Josef Maierhofer
      20. Mai 2016 22:08

      @ dssm

      Ja, und das begründet auch das österreichische Wahlverhalten, etwas rein Emotionales, abhängig vom Wetter und der augenblicklichen 'Werbewirkung'.

      Aber Bildung hat nicht unbedingt mit Übersicht, Instinkt, etc. zu tun, sehr oft schon aber sehr oft auch nicht.

      Man sieht auch als Gebildeter nicht alles oder durchblickt es, oder es wurde eben heute weniger erfasst oder nachgedacht, hängt halt auch vom Wochentag, Wetter und sonstigen Sorgen ab.

      Mir ist die Tragweite dieses Artikels von Dr. Unterberger schon bewusst, das habe ich auch geschrieben.

      Aber auch ich habe nicht immer den 100%-igen Durchblick.

  20. socrates
    20. Mai 2016 09:54

    Was kam uns in Österreich im Bankensektor am teuersten?
    Vranitzky.....'.........Länderbank
    Schmied................Kommunalrecht
    Elsner....................BAWAG
    Kohn......................Medici
    Unschuldige..........HypoAlpeAdria
    Von den Bankstrafen, die in den USA und England wegen illegaler Praktiken bezahlt wurden, hätte ich gerne 1%. Ich wäre der Reichste in Österreich.
    Der Index der Autoversicherung steigt um 3,9%, der Arbeitenden um 1%. Vertrauen wir doch mehr der Wirtschaft!

    • socrates
      20. Mai 2016 09:55

      Die Finanztransfersteuer würde alle Probleme lösen. Das merke ich an den wütenden Einsprühen.

    • dssm
      20. Mai 2016 10:15

      Also wieder einmal die Frage, was hätte eine Finanztransaktionssteuer an den faulen Krediten der HAA geändert? Das notwendige Kapital für diese Kreditvergabe konnte nur aufgebracht werden indem das Land Haftungen gab (nicht unbedingt marktwirtschaftlich).

      Die BAWAG hat Geld gewaschen, vor allem für den US-Markt, dazu gab es die 'Karibikkonstrukte'. Dies ist furchtbar schief gegangen, was hätte eine Finanztransaktionssteuer daran geändert? Ob kriminelle Handlunge einer sich über dem Gesetz fühlenden Gewerkschaft etwas mit 'Marktwirtschaft' zu tun haben sei dahingestellt.

      Die Kommunalkredit hat fast ausschließlich Kredite an Gemeinden (also öffentlich rechtliche Körperschaften) vergeben, diese Kredite waren langfristig. Die Einlagen waren aber kurzfristig. Es wird interessant sein von Ihnen zu hören wie so ein Fristenproblem mit einer Finanztransaktionssteuer gelöst werden könnte?

      Wie Sie erkennen können, kommt kein Einspruch sondern die schlichte Frage nach dem WIE.

    • Rau
      20. Mai 2016 11:01

      Wenn diese faulen Kredite in faule Geschäfte gegangen sind, die eine Finanztransaktionssteuer nicht lukrativ gemacht hätte, dann hätte das schon Einfluss. Es kommt bei Krediten darauf an, wofür sie gegeben werden und warum sie überhaupt zu faulen Krediten wurden, möchte ich mal vorsichtig anmerken.

    • socrates
      20. Mai 2016 11:21

      dssm
      Die HAA würde nicht unter "Unschuldige" fallen. Die Kommunnalkredit hatte keine Lizenz für internationale Kredite, wie Sie richtig feststellen und die Suppe wäre nicht zu dünn gewesen für das Gericht. Das Geld würde nicht nur einem Anderen gehören, sondern man kennt den Täter und die Profiteure, die Förderungen und ihr Mißbrauch werden öffentlich bekannt usw.

    • dssm
      20. Mai 2016 13:28

      @socrates
      Ich habe drei Ihrer fünf aufgezählten Fälle hinterfragt und um Antwort gebeten wie eine Finanztransaktionssteuer sich auf das Geschäftsmodell dieser drei Beispiele ausgewirkt hätte. Denn auch ich bin ein Anhänger von der klassischen Variante mit Verantwortung, sprich dem ganzen Gesindel die Rechnung präsentieren (=Konkursverfahren mit persönlicher Haftung der Organe) und wenn sie nicht zahlen können, dann ab in den Schuldturm!

      @Rau, bei den Krediten der HAA handelt es sich vor allem um Immobilienkredite. Dazu viel Leasingeschäft für Maschinen und privaten Luxus (Autos, Boote ...). Also das 'übliche' Bankgeschäft. Nur ist der HAA halt die mangelnde Erfahrung in diesen Märkten, bei der Bewertung und Besicherung, zum Verhängnis geworden.

    • zweyfus
      20. Mai 2016 13:33

      Socrates,
      die Finanztransaktionssteuer würden letztlich nicht die Banken zahlen, genau so wenig wie die KEST oder die Spekulationssteuer. Sie würde zu 100% an die Kunden weiterverrechnet, und würde letztlich in den Preisen landen.

      Jede Steuer scheffelt Geld von uns an den Saat, damit die Politiker damit Gutes und Wertvolles tun können und die nächste Wahl gewinnen.

    • socrates
      20. Mai 2016 16:25

      zweyfus
      In den USA müssen die Banken Strafen für ihre Verbrechen zahlen und geben das natürlich auch an die Kunden weiter. Aber hier zahlen die Reichen und die Aufklärungsrate über die Transfers in die Steueroasen lassen uns alla reich werden.
      Kennen Sie "Wieder das Unrecht"? Manches wird aufgedeckt, anderes nicht, je nach Interessenlage.

    • socrates
      20. Mai 2016 16:29

      dssm
      Verstärkte Kontrolle in den Öffis hilft dem Geschäftsmodell der Steuerzahler, die für den Schaden aufkommen müssen. Wenn die Banken wie Schwarzfahrer Kontrolle fürchten, gibt es weniger Schaden.

    • dssm
      20. Mai 2016 17:16

      @socrates
      nochmals: was hätte die Finanztransaktionssteuer an den drei Beispielen geändert.

      Und zum Thema Kontrolle: Völlig sinnlos. Die FMA und die ONB haben in allen Fällen intensiv geprüft und alles für gut befunden! Bei der neuen EZB-Prüfung wird es nicht anders sein, bei ein paar kleinen Banken wird man den starken Mann spielen, bei den grossen wird man an der Unübersichtlichkeit scheitern.

    • ikra
      20. Mai 2016 17:44

      Es fehlt die berste Kommerzbank CABV - Androsch

    • socrates
      20. Mai 2016 18:09

      Es sind auch schon Bankkontrollore angeklagt worden.
      Unabhängige Kontrolle hilft in allen 3 Fällen gegen den Betrug. Die USA schafft eihres Bankster einzusperren, bei uns in Bagdhad ist im Geschäftsmodell "Es passiert ma eh nix" und sie gehen spazieren. In einer Bananenrepublik ist das so üblich.
      Wenn den Schülern 8 Jahre die Noten geschenkt werden und das Ausbildungsmodell dabei laufend verbessert wird und alle Kontrollen vorhanden sind, zeigt die erste unabhängige Prüfung was sie Wert sind. Ebenso ist es bei den Banken.

    • socrates
      20. Mai 2016 18:09

      Ikra
      Richtig!

    • socrates
  21. Pumuckl
    20. Mai 2016 09:52

    O T oder vielleicht doch nicht ?

    ° Ex-RAIKA-Generalanwalt CHRISTIAN KONRAD überrascht als UMTRIEBIGER REGIERUNGSKOORDINATOR FÜR FLÜCHTLINGE.

    Hatte mich damals schon gewundert, was den immer selbstgefällig satt vor sich hinlächelnden, EX-JÄGERMEISTER motivierte sich das anzutun.

    ° Der aus dem Dunstkreis der RAIKA zum hoffnungslos überforderten Vizekanzler und Finanzminister aufgestiegene Agraringenieur JOSEF PRÖLL im Personenkomitee des im Wahlkampf bedrängten Alexander VdB.

    Was bewegte den quasi " wie ein ertappter Dieb bei Nacht und Nebel " aus der Politik geflüchteten Josef Pröll, nun seine zweifelhafte AUTORITÄT ALS RAIKA-MANAGER UND
    JÄGERMEISTER, ALS WAHLWERBER FÜR DEN GRÜNEN VAN DER BELLEN einzusetzen?

    ° Wo ist das Motiv, welches ÖVP-Politiker, wie FISCHLER, MOLTERER, RRIEGLER, welche einst höchste politische bekleidet hatten, bewegt, sich für den links linken, einstigen politischen Gegner VAN DER BELLEN ALS PRÄSIDENT IN DER HOFBURG EINZUSETZEN ?

    Van der Bellen ist eindeutig ein Kandidat des, als GRÜNE auftretenden, links linken Randes der Gesellschaft.

    Nur im Wahlkampf ist die GRÜNE FORDERUNG, DIE FLUTUNG EUROPAS DURCH KULTUR-FEINDLICHE MASSEN ZU FÖRDERN, stiller geworden.

    Deshalb zwei Fragen welche man sicher als Verschwörungstheorie wegzuwischen versucht:

    ° Ist der RAIKA-Konzern ebenso angeschlagen, wie einst die BANK AUSTRIA, die BAWAG, und die HYPO-ALPE-ADRIA ?

    Steht der RAIKA-Konzern deshalb unter starkem spekulativem Druck sehr viel mächtigerer Finanzmächte ?

    ° IST DAS POLITISCHE VERHALTEN HOCHGESTELLTER PERÖNLICHKEITEN AUS DEM RAIKA-KONZERN DURCH SPEKULATIVEN DRUCK LATENTER FINANZMÄCHTE ZU ERKLÄREN ?

  22. dssm
    20. Mai 2016 09:25

    Was sollen die Eurokraten denn noch tun? Die meisten EU-Staaten sind pleite, sobald die Zinsen steigen sind auch die Budgets tot. Also muss die EZB die Zinsen tief halten, weil sie dies tut, verdienen die Banken kein Geld (und die Versicherungen, welche ja immerhin ein Standbein zukünftiger Pensionen sein sollen).
    Da niemand mehr Staatsanleihen kauft, ausser er wird per Gesetz dazu gezwungen, kauft die EZB den Müll, womit der Markt komplett aussen vor bleibt. Da damit jede Reform unnötig wird, werden weiter Schulden gemacht und müssen weiter die Zinsen tief bleiben, womit die EZB den Müll kauft, womit keine Reformen erfolgen und die Zinsen …

    Da aber gleichzeitig die BIZ sehr realistische Zahlen vorlegt und sehr gute(!!!) Regeln einführt, sind die Bankenaufseher unter Druck und reagieren wie üblich, nämlich mit Verantwortung weiterschieben an die EZB. Kein Wunder, das Vollversagen der heimischen Bankenaufsicht (oder der deutschen, italienischen, …) ist den Bürgern in nur allzuguter Erinnerung. Auch die Regeln der BIZ (BASEL) wären sehr gut, nur leider kommen dann die staatlich alimentierten 'Experten' und versuchen Hintertüren für ihre maroden Banken einzubauen. Am Ende steht ein bürokratisches Monstervertragswerk von dem niemand wirklich weiß was drinnen steht.

    Das Problem heißt Staat! Staat! Und wieder Staat! Wir haben nicht einmal mehr kleine Ansätze einer Marktwirtschaft rund um das Geldwesen.

    • zweyfus
      20. Mai 2016 13:47

      Mit der Nullzins-Politik haben sich die Zentralbanken (und die Staaten) in eine unglaubliche Zwickmühle hineinmanövriert, aus der sie nicht mehr heraus kommen.

      Ich fürchte, Österreich wird bald Kärnten werden!

  23. Undine
    20. Mai 2016 09:13

    OT---aber weil GsD einige Mitposter das Thema aufgreifen, möchte ich, was ich gestern nach der "Diskussion" beim AU-Thema: "Hofer, Van der Bellen oder - ?" geschrieben hatte, hier deponieren und hinzufügen: Van der Bellen---NEIN, DANKE!:

    A.U. titelt:

    "Hofer, Van der Bellen oder - ?"

    Natürlich HOFER!!!!! Jetzt erst recht!

    Es scheint, als hätte ich KASSANDRA-Qualitäten, aber ich will's nicht übertreiben, denn Kassandras Los möchte ich nicht erleiden müssen! ;-)

    Deshalb nur so viel: Schon lange Wochen vor der April-Wahl sagte ich voraus (daß es zu einer Stichwahl käme, war ja bekannt) , daß sich am DONNERSTAG vor der Stichwahl, also heute, die üblichen SCMUTZKÜBEL der Linken/Grünen über den FPÖ-Kandidaten ergießen würden. Ich habe Recht behalten.

    Der Donnerstag würde mMn deshalb für diese miese Aktion gewählt werden, weil da der damit erzeugte Schock unter den potentiellen Wählern bis zum Sonntag, dem Wahltag, anhalten würde und eine Rechtfertigung des zu Unrecht Beschuldigten in dieser kurzen Zeitspanne kaum möglich sein würde.

    Diesmal aber dürften sich die niederträchtigen LINKEN DRECKSCHLEUDERER und der ORF verrechnet haben: Norbert HOFER hat hervorragend gekontert und dem ORF zurecht MANIPULATION glaubhaft vorgeworfen. In der anschließenden ZiB2 wurde dann der hinterhältige Vorwurf bereits abgeschwächt und ein Rückzieher gemacht.

    Das Publikum hat übrigens bei Antworten HOFERS ZWEIMAL spontan GEKLATSCHT, bei VdB kein einziges Mal.
    Nehmen wir das als GUTES OMEN für HOFER mit! :-)

  24. Anton Volpini
    20. Mai 2016 08:43

    OT Schweres Foul des ORF gegen Norbert Hofer

    Wer die gestrige Diskussion in ORF2 zwischen den zwei BP Kanditaten gesehen hat, wird sich anfangs nicht über die einseitige Moderation von Fr. Thurnherr gewundert haben. Ist halt OFR Linie, wir waren es schon die letzten Monate zu diesem Thema gewohnt.

    Eskaliert ist aber die Auseinandersetzung, als Fr. Thurnherr den Israelbesuch Hofers ins Gespräch brachte, und mit einem Videointerviews eines behaupteten israelischen Polizeisprechers, die Erzählung Hofers über die Erschießung einer Frau beim Tempelberg, als zu diesem Zeitpunkt nicht stattgefunden dargestellt hat. Aussage Hofers gegen die des ORFs, untermalt mit mächtigen Bildern.

    Hofers Reaktion war dementsprechend.

    Im anschließenden ZIB II mußte Armin Wolf, mit einer "Expreßrecherche" innerhalb einer Stunde, die Sache zurechtrücken, ließ aber, frei nach dem alten Rezept, es wird schon was hängenbleiben, die Aussage Hofers doch als unglaubwürdig stehen.
    Der anwesende Hr. Filzmaier und ein anderer Hofschranze haben angesichts dieses Fouls nicht einmal mit der Wimper gezuckt.

    • Riese35
      20. Mai 2016 09:03

      A.V. und Vorpostern: *********************!

      Daß so etwas kommen wird, war jedem seit Wochen klar, für den der ORF kein unbeschriebenes Blatt ist: irgendein Vorwurf in letzter Minute, den aufzuklären bis zur Wahl unmöglich ist, und danach, auch wenn er unwahr ist und ein gerichtliches Nachspiel haben sollte, er seine Schuldigkeit getan hat.

      Zu klar und durchschaubar ist das alles. VdB ist vollkommen unglaubwürdig und wäre ein großer Schaden für Österreich. Wieder ein Beweis mehr. Der Schuß ist aber Gott sei Dank kräftig nach hinten losgegangen. Wieder ein Grund mehr, Hofer zu wählen. Jetzt erst recht, und wenn dies der einzige Grund wäre! Wer im Angesichte solcher Methoden noch neutral bleibt, macht sich mitschuldig.

    • glockenblumen
      20. Mai 2016 09:05

      geballte, linksgeifernde, hinterhältige Niedertracht vom zwangsgebührenfinanzierten Rotzgrünsender, dazu passend die giftspeienden, ältlichen Drachen, die sich Moderatoren nennen.

    • Rau
      20. Mai 2016 09:56

      Und sowas soll in Form einer ungewählten Regierung noch 2 Jahre weitergeführt werden, nebst Zwangssteuern für einen lügnerischen Staatssender und Versorgungsposten, die nicht einmal als solche bezeichnet werden können, weil ausser Geld vom Steuerzahler keines hineinfliesst. Neuwahlen!!!

    • Sandwalk
      20. Mai 2016 10:59

      Der kummervolle Österreicher ist einiges gewöhnt, aber das gestrige Foul war das böses, widerlich sie und niedrigste, das sich der ORF je geleistet hat.

      Ich habe den ORF nie leiden können, aber jetzt widern mich Turnherr, Wolf & Co nur noch an.

      Ein Fall von Craniofäkalintoxikation.

    • simplicissimus
    • Patriot
      20. Mai 2016 13:21

      Mag sein, dass die Version von Hofer nicht zu 100% die richtige war. Aber, wer weiß, ob die israelischen Behörden da jedes Detail bekannt geben. Außerdem hat Hofer ja überhaupt kein Interesse irgendwas aufzubauschen. Er wollte nur Verständnis für Israel vermitteln, wo es beinahe täglich Anschläge gegen die Bevölkerung mit Gewehren, Messern, Handgranaten, Raketen und Sprengsätzen gibt.

      Die Version "es ist überhaupt nichts passiert!" vom ORF dagegen ist komplett erstunken und erlogen. Ganz abgesehen von den Kosten dieser Propaganda. Wie kommt der Zwangsgebührenzahler dazu, teure Korrespondenten im Ausland für solch einen Unsinn und zur Vernaderung einer Oppositionspartei zu bezahlen?

      Der unsägliche Wolf ist sowieso ein Wahnsinn, wie er täglich seinen Privatkrieg auf zwitter führt, natürlich in seiner teuer bezahlten Arbeitszeit beim Rotfunk, um 140.000 Euro pro Jahr!

      http://diepresse.com/home/kultur/medien/643647/Gehaltsposse-um-ORFAushaengeschild-Armin-Wolf

      Und die Thurnher mit ihrem ewigen Augenrollen wenn Hofer was sagte. Man gibt sich im ORF nicht einmal mehr die Mühe den abgrundtiefen Hass gegen die FPÖ zu verbergen. Die Strafe folgt hoffentlich am Sonntag. Nach der Vorstellung vom senilen Professor und den miesen ORFlern bin ich optimistisch.

    • Brigitte Imb
      20. Mai 2016 21:51

      Die Linken haben die Hosen gestrichen voll. Sie wissen um ihren drohenden Machtverlust und um die potentielle Aufdeckung ihrer Sauereien. Deshalb wird jede nur verfügbare Gelegenheit zur Vernaderung Hofers vom linken Gesindel wahrgenommen.

      Waldheim schau owa...........;-)

    • keinVPsuderant
      20. Mai 2016 23:36

      Ein wenig darf man sich schon wundern, wie aus einer toten Frau mit Handgranaten und Maschinengewehr eine lebendige unbewaffnete wird. Die Absicht/Darstellung des ORF - 1. Version - war trotzdem niederträchtig.

    • Freidenker (kein Partner)
      22. Mai 2016 08:04

      Herr Ing. Hofer wird trotz aller gemeinen Ungeheuerlichkeiten gegen ihn schon heute abend als klarer Sieger dieser Wahl hervorgehen und seine Vernaderer mit ihren üblen Tricks können sich ihren Sascha einpacken!

    • Torres (kein Partner)
      22. Mai 2016 09:45

      Beachtenswert auch, dass praktisch alle deutschsprachigen öffentlichen oder linkslastigen Sender (ARD, ZDF, 3Sat, Arte usw.) nie vergessen, Hofer als Kandidaten der "rechtspolulistischen FPÖ" zu bezeichnen.

  25. Brockhaus
    20. Mai 2016 08:37

    OT: Es war gestern schon eine Ungeheuerlichkeit, wie von Frau Turnschuh versucht wurde, Norbert Hofer als Lügner hinzustellen.
    Ich will nicht behaupten, daß das Interview von Ben Segenreich mit dem Polizeichef von Jerusalem getürkt war, aber sicherlich gelenkt.

    Dabei muß man um einen Tag zurückgehen, als Armin Wolf in der ZIB 2 die Israelreise von Hofer grundsätzlich angezweifelt hat.

    Dabei hat dieser stets betont, nicht als Politiker und schon gar nicht in offizieller Mission dort gewesen zu sein und daher auch nicht offiziell hofiert worden zu sein. Als Beweis seiner Anwesenheit erzählte er bloß von einem Ereignis, wonach in seiner unmittelbaren Nähe eine Frau erschossen wurde. Dabei wurde diese Frau „nur“ angeschossen. Ich nehme an, daß sie danach von der Polizei sofort umringt und abgeschirmt wurde, sodaß für niemand und schon gar nicht für Hofer erkennbar war, ob diese Frau gleich tot war oder „bloß“ mehr oder weniger schwer verletzt wurde. So etwas passiert in Israel nahezu tagtäglich und verliert damit an Bedeutung.

    Aber darauf kommt es in keinster Weise an. Norbert Hofer wollte doch damit nur bekunden, daß er tatsächlich vor Ort war.

    Somit ist es eine infame Unterstellung von Frau Thurnher Norbert Hofer hätte die Unwahrheit gesagt und ihn der Lüge zu bezichtigen.
    Ich möchte sie einmal erleben, wenn in ihrer Nähe jemand erschossen oder nur angeschossen würde. Sie wird in ihrem Schock sicher auch nicht mehr wissen, war das jetzt oben am (Tempel) Berg, oder am Weg nach unten oder schon unten ?

    Wieder ein Beweis für einen „unabhängigen Rotfunk“

    • Torres (kein Partner)
      22. Mai 2016 09:51

      Der ORF weiß ja nicht so recht, wie er mit der "neuen" Situation umgehen soll. Da besuchen Vertreter der "rechtsextremen Nazi-Partei" offiziell und inoffiziell Israel, werden dort durchaus freundlich empfangen, während der neue Bundeskanzler gerade eine linksextreme antisemitische und antiisraelische Staatssekretärin in die Regierung geholt hat. Da ist der ORF ja tatsächlich völlig verwirrt.

  26. Bob
    20. Mai 2016 08:29

    Das war so nicht ausgemacht? Was kümmert den einen gestandenen Politiker was ausgemacht oder versprochen wurde.
    Wo ist der Ederer Tausender?
    Wo ist unser Bankgeheimnis geblieben?
    Wo ist unser Schilling geblieben?
    usw.
    Nichts wurde in irgendeiner verträglichen Form eingehalten, aber gequält werden wir mit trottelhaften Verordnungen wie den Traktorsitz bis zu Glühlampe.(diese Reihe kann man beliebig fortsetzen).
    Sinnvolle Gesetze wie die Harmonisierung der Sozialgesetze oder die Einwanderungspolitik werden einfach ignoriert.

  27. El Capitan
    20. Mai 2016 08:28

    Die Denkweise der Politiker zeigt sich an einem Fall in Vorarlberg.
    Die Hypo Vorarlberg ist konservativ geführt und daher grundsolide. Offshore-Geschäfte gab es, allerdings wurden die in Liechtenstein abgewickelt.

    Jetzt wurde von einem politischen Restling (der Vorarlberger SPÖ-Chef Ritsch) ein Untersuchungsausschuss verlangt, den er leider auch bekommen hat.

    Erstens hat der Mann der 8%-Partei von Wirtschaft wenig Ahnung, und zweitens kommt nichts raus, denn auf Liechtenstein haben die Vorarlberger keinen Zugriff. Das einzige, was Ritsch gelingen wird, ist die Beschädigung einer gut geführten Bank.

    Das ist das Kreuz unserer linken Zeitgeistes. Geld wird automatisch mit Verbrechen assoziiert, Armut automatisch mit Ehrlichkeit. Diese Opferideologie könnte uns nochmal um die Ohren fliegen.

    Dass die ständigen Zentralisierungs- und damit Entmündigungsbemühungen der EU schief gehen können, ist nicht wahrscheinlich, sondern sicher.

  28. simplicissimus
    20. Mai 2016 08:18

    AU hat recht, das Bankenproblem wird von der Öffentlichkeit nicht ausreichend intensiv wahrgenommen. Das Schlimmste für mich ist, daß wir mit Länderbank und Zentralsparkasse - Bank Austria die stärkste Bankengruppe des Landes mutwillig verheizt haben.

    Die EU Zentralisierungsbestrebungen und Gemeinschaftshaftungen sind strikt abzulehnen.
    Für ein gemeinsames subsidiäres Europa, nicht einem Zentralstaatsmonster.

    Ich bin ein Europäer.

    X HOFER

    • Rau
      20. Mai 2016 09:23

      Die Situation der Banken dürfte den Horizont beider Präsidentschaftskandidaten überschritten haben. Oder vielleicht dachten sie auch nur, dass damit keine Stimmen zu machen sind. Gehört dazu hab ich weder etwas von Hofer, noch Van der Bellen.

      Es ist auch eine schwierige Materie, da gibt es sehr widersprüchliche Informationen. Allein schon bei dieser Finanztransaktionssteuer, die nie und nimmer "Gewinn" abwerfen sollte, sondern einfach Sand ins Getriebe einer reinen Geldvermehrungsmaschinerie streuen sollte.

      Dann die Griechenlandrettung, die eigentlich eine Bankenrettung ist. Das Geld der Steuerzahler wird einfach genommen um das selbe Rad, dass in die Krise geführt hat nochmal eine Runde weiterdrehen zu können. So kommt es zumindest bei den Leuten an.
      Dann die Hypo, die einfach von den Bayern als Bad Bank missbraucht wurde, um sie samt Wertpapierschrott einer schwachen österr. Regierung unterzujubeln.

      Die Klein- u Mittelständische Wirtschaft soll doch ohnehin ruiniert werden. Hier schreiben einige Unternehmer, und aus deren Wortmeldungen kann man zumindest erahnen, dass schon lange nichts mehr geschehen ist in diesem Land, was ihnen das Leben erleichtert. Wie weit die Banken hier ebenfalls eine treibende Kraft sind, kann ich nicht sagen, ich lese und sehe da auch nur diverse Berichte im Internet.

      Im grossen und ganzen wundert es mich nicht, wenn da kein vorteilhaftes Bild über die Banken entsteht, schon gar nicht, wenn man sich überlegt, dass in der Logik der Politiker und Experten, es zwar möglich ist ein ganzes Bundesland in den Konkurs zu schicken, aber Banken immer fein raus sind, weil sie "too big to fail" sind.

      Für mich stimmt da grundsätzlich etwas nicht in der Gewichtung wer wem zu dienen hat.

    • simplicissimus
      20. Mai 2016 11:18

      Die Bankenfrage ist sehr komplex und schwer zu durchschauen, geht mir auch so.

    • Brigitte Imb
      20. Mai 2016 20:53

      ...und dann soll der gesamtschulgebildete Halbanalphabet, der ohnehin kein überschüssiges Geld zur Verfügung hat, und damit klarerweise auch kein Interesse zeigt, so etwas durchschauen?

      Zur Veranschaulichung: Gestern hatte ich mit einem sehr engagierten, freundlichen Dienstleistungslehrling zu tun, die nicht wußte, daß im Koran etwa die Tötung "Ungläubiger" vorkommt. Es ist mir eine große Genugtuung als "Augenöffner" tätig sein zu können. (Man darf einfach strukturierte Menschen nur nicht überfordern, dann wirkt die reelle Information mindestens so gut wie anders geartete Indoktrination.)

  29. Das Pingerle
    20. Mai 2016 08:12

    Und Van der Husten sitzt da und schwadroniert von mehr Gewicht für die EU(-Bürokratie). Und verwendet schändlicherweise immer das Wort Europa dafür. So als wäre EU und Europa ident.

    Ich bin ja immer noch zweckpessimistisch für Sonntag. Aber schön wäre es schon endlich wieder mal den gewählt zu haben, der am Wahlabend auch tatsächlich als Sieger dasteht. Nicht nur relativ als Sieger, und nach Zuwachs gewichtet oder Sonstiges, sondern so richtig als Sieger. Ohne wenn und aber.

  30. D.F.
    20. Mai 2016 07:04

    Das Unwissen darüber würde ich nicht unbedingt den Bürgern zuschreiben.

    Wenn alle für Eunen haften sollen dann gute Nacht!

    Griechenland war schon immer Pleite,kurz nach der Staatsgründung zum ersten Mal.
    Ebenfalls hat dieses Land schon einmal eine Währungsunion im Alleingang gesprengt......





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