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Die Gastwirte und die ÖVP drucken

Lesezeit: 4:30

Es sind ein paar unscheinbare Buchstaben, die seit einiger Zeit auf Speisekarten zu finden sind. Und doch sind sie ein Symbol für all die Dinge, mit denen die Politik Gastwirte, Kaffeehausbetreiber und ähnliche Unternehmer immer mehr auf die Barrikaden treibt.

Eine erkleckliche Anzahl hat unter dem Druck der behördlichen Schikanen inzwischen überhaupt zugesperrt, wie man vielerorts, auch in besten Innenstadtlagen, beobachten kann. Viele andere sind so empört, dass sie sich zumindest geschworen haben, nie wieder eine der beiden Regierungsparteien zu wählen. Was logischerweise die ÖVP deutlich mehr trifft als die SPÖ, die nicht gerade eine typische Wirtspartei ist.

Diese Buchstaben sollen Allergiker vor bestimmten Inhaltsstoffen warnen. Die Pflicht zu solchen Warnungen beruht an sich auf einer EU-Richtlinie – was die politische Richtung des Zorns von Cafetiers&Co aber nicht ändert. Regieren doch auch in der EU im Wesentlichen Schwarz und Rot.

Jedoch ist die Richtlinie gar nicht das Schlimme. Das ist vielmehr deren Durchführung in Österreich. Diese Durchführung ist hierzulande nämlich nicht nur anders als in jedem der übrigen EU-Länder, sondern auch viel penibler und schikanöser erfolgt.

Ein Wirt am Wiener Stadtrand berichtet, dass er volle vier Arbeitstage aufwenden musste, um eine komplette Dokumentation aller Inhaltsstoffe in Speisen seines Gasthauses zu erstellen, wie es das Gesetz verlangt. Nach diesen Unterlagen erkundigt hat sich freilich bisher noch kein einziger Allergiker – beziehungsweise eingebildeter Allergiker, derer es ja mehr als genug gibt.

Wäre das Thema Allergie das einzige, das die Wirte verärgert, dann wäre die vorrevolutionäre Stimmung freilich noch lange nicht so erhitzt. Dazu kommt noch eine ganze Latte anderer Schikanen, die sich die Politik ausgedacht hat.

Dazu zählen auch die seit Jahresbeginn höheren Mehrwertsteuer-Sätze im Tourismus. Auch diese sind noch dazu überaus kompliziert zu handhaben, weil es oft sehr kompliziert ist festzulegen, welche Leistung unter welchen Steuersatz fällt. Das ist bei den im Tourismus häufigen Pauschalpreisen besonders schwierig zu trennen und lastet  den Betrieben – die ja sehr oft auch Wirte sind – weitere Bürokratielasten auf.

Nächstes Reizwort ist das Stichwort Nichtraucherschutz. Da hat sich der Gesetzgeber – der gleichen Koalition! – binnen weniger Jahre zwei völlig verschiedene gesetzliche Neuregelungen ausgedacht. Die erste Neuregelung hat in etlichen Betrieben aufwendige Umbauarbeiten ausgelöst, die dann durch die zweite völlig überflüssig geworden sind.

Das ist wie bei schlechten Eltern, die ständig neue und andere Regeln verkünden. Zwischen den beiden unterschiedlichen Regelungen hat es keinerlei neue zusätzliche Erkenntnisse in Sachen Rauchen gegeben. Dessen Schädlichkeit war jedoch auch schon vorher allgemein bekannt. Ebenso wie die Tatsache, dass es halt eine beträchtliche Anzahl von Rauchern gibt, die auch durch den Gesetzgeber nicht von ihrer Sucht losgerissen werden können.

Die Raucher ballen sich nun vor den Toren vieler Restaurants, um sich dort vor und nach dem Essen eine Zigarette anzuzünden. Das hat zu einer Blüte der nicht gerade ökologischen Außenheizungen geführt. Das ist aber interessanterweise bei vielen Rauchern durchaus beliebt, lernen sie doch beim Outdoor-Aschenbecher neue Leute kennen. Was besonders deshalb attraktiv ist, seit fast ebenso viele Frauen rauchen wie Männer…

Dass ausgerechnet der ÖVP-Obmann Mitterlehner als Vater der neuerlichen Umgestaltung der Rauchergesetze gilt, hat der ÖVP auch nicht gerade genutzt. Obwohl oder gerade weil Mitterlehner aus der Wirtschaftskammer gekommen ist, welche eigentlich die Interessen der Wirte vertreten sollte.

Der schlimmste und endgültige Knackpunkt zwischen Wirten und ÖVP ist aber die neue Registrierkassenpflicht. Gewiss kann damit zumindest eine Steuerhinterziehungsmöglichkeit verhindert werden. Daher wird es unter den jetzt zusperrenden Wirten sicher auch manche geben, die nur nicht auffallen wollten, weil sie früher deutlich niedrigere Umsätze hatten, als nach Einführung der diesbezüglichen Pflicht gemeldet werden müssen.

Aber für viele kleinere Betriebe ist ein großer Aufwand entstanden, der für Empörung sorgt. Dazu kommen die zahllosen Feuerwehr- und sonstigen Zeltfeste im Tourismusland Österreich, die nun alle ebenfalls von der Registrierkassenpflicht erfasst werden. Typisch für diese Regierung: Jetzt überlegt man, die Pflicht doch wieder zu mildern, obwohl sie schon in Kraft ist und überall Folgen ausgelöst hat. Das ist wie bei den Nichtraucherregeln für die Bürger Beweis einer unfähigen Regierung, die ständig im Zickzack geht. Die Tatsache, dass vieles an den Gesetzen an der Unfähigkeit oder vielleicht auch am Sadismus einer neuen Beamtengeneration liegt, die inzwischen im Finanzministerium die Gesetze schreibt, kann die Verantwortung der Politik nicht reduzieren.

Deren Schuldkonto wird in den Augen vieler Unternehmer auch dadurch aufgeladen, dass die Finanz 500 weitere Beamte für Steuerprüfungen aufnimmt. Dabei sind schon die bisherigen ringsum berüchtigt für ihr schikanöses Verhalten nach dem Motto „Finden müssen wir immer etwas“.

Gleichzeitig gibt es weit und breit keine Zeichen einer Verwaltungsreform, obwohl diese bei der gleichen Steuerreform vor einem Jahr beschlossen worden ist.

Die Österreicher haben daher in den letzten Jahren längst gelernt, sich vor Reformen zu fürchten: Denn noch jede hat dazu geführt, dass die Macht des Staates noch weiter ausgedehnt worden ist, und die Bürger noch mehr gequält werden.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 02:08

    Wir werden ständig weiter entmündigt.
    Zum Thema Rauchen: warum kann ein Gastwirt nicht selbst entscheiden, ob er ein Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben will? Und warum kann ein Gast nicht selber entscheiden, in welche Art von Lokal er gehen will??
    Und zu den Registrierkassen gibts auch noch eine Groteske, die mir als Tiroler mit Freude am Berggehen den Zorn wachsen läßt: auch auf der Alm wird die Kasse zur Pflicht! Für a Jausn und a Milch. I glaub, i spinn!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 09:05

    Die einzigen privaten Unternehmen, die keine Angst vor Bürokratie und Kontrolle haben müssen, sind die muslimischen Vereine und Kindergärten.

    Ich empfehle, einen muslimischen Kulturverein mit Ausschankbetrieb zu gründen, und schon hat man seine heilige Ruhe.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 08:15

    Alle angeführten Verbesserungen dienen zur Entfesselung der Wirtschaft.
    Saubande verfl......!

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 08:38

    Eine dreitägige Busreise durch Oberösterreich eines meiner Vereine wäre fast gescheitert, weil von den 5 Landgasthäusern, die wir auf der Liste hatten, bis Herbst 4 zusperren. Eine grandiose Leistung unserer Wirtschaftspolitik.

    Das ist aber nicht das Schlimmste. Liebe Leute, ihr solltet einmal sehen, was an unseren Schulen so alles an Schikane und Drangsalierung abgeht. Die Schulen sind ja das Zentrallabor des neuen Menschen und der "gerechten Gesellschaft".

    Nach jedem Jahr, das den neuen Menschen und die Neue "gerechte" = gleichgeschaltete Gesellschaft nicht gebracht hat, muss mit Hilfe einer Flut von neuen Verordnungen nachgeschärft werden.

    Im Osten betreiben die SPÖ und die Grünen das Bildungsvernichtungswerk, im Westen sind es ÖVP plus Grüne. Verschärft wird die Situation durch die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Teil der Lehrer grünlastig ist.

    Schließlich lohnt sich ein Blick in die Krankenhäuser. Dort kommen die Jungärzte vor lauter Bürokratie kaum noch dazu, sich fortzubilden.

    Es ist schon richtig, der Bürokratiekrake hat unser drangsaliertes Land fest im Griff. Ein Griff, der fester und gnadenloser wird.

    Im nächsten Wahlkampf werden sie uns wieder einen Abbau der Bürokratie versprechen, und die Kerle werden nicht einmal rot bei diesen frechen Lügen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 05:13

    Es fehlt noch die Schikane mit der Rollstuhltauglichkeit, was sich besonders bei historischen Gebäuden in Gebirgslagen, die gerade in Österreich besonders häufig vorkommen, nachhaltig auswirkt und dazu führt, daß derartige Gastwirtbetriebe zusperren und die Gebäude wertlos werden. Nur mehr McDonald-artige Baulichkeiten mit Standard-Pappkartonarchitektur auf der grünen, ebenen Wiese haben bei einer solchen Gesetzeslage eine Chance zum Überleben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 08:13

    Wenn man bedenkt, dass der freie Meinungsaustausch im Wirtshaus mit "Theke" und "Stammtisch", nicht so wie in den Internetforen kontrolliert werden kann, lässt eigentlich - in den rapid immer weniger werdenden Gaststätten volle Absicht vom "System" vermuten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2016 16:46

    In Frankreich findet man auf Speisekarten gar nix. Bestenfalls den Hinweis: "Wenn sie Fragen zu den Allergenen haben, konsultieren Sie unser Personal."

    Im Supermarkt fand ich dort hinter dem Einkaufswagen-Übernahmeplatz ein Pult, darauf - wie der heilige Kuran von der Hand Alis, der zu Damask in Ketten liegt - einen30cm Stapel Traktorpapier mit allen Artikeln des Supermarktes und den Hinweis: "Wenn sie Angaben zu den Inhaltsstoffen unserer Produkte wünschen, schlagen sie hier nach."

    Offenbar ist auch damit dem Willen der Politkommissare der EUdSSR Genüge getan. Nur unsere Beamtenkamarilla muss es natürlich wieder schikanös auslegen, führt sie sich doch wie eine feindliche Besatzungsmacht auf.

    Wie die Wahlergebnisse beweisen, gefällt das aber dem durchschnittlichen Östertrottel sehr!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2016 18:37

    Nicht zu vergessen:
    Das Rauchverbot unddie Registrierkassenpflicht sind der Tod für den Großteil der (echten) Heurigen. Sie sperren nur ein paar Wochen im Jahr auf und können jetzt nur mehr zusperren. Weil einerseits die Kosten nicht mehr tragbar sind, andererseits die rauchenden Gäste völlig ausbleiben.

    Die Zielsetzung m Hintergrund ist nicht übersehbar:
    Die Heurigenkultur war bisher eine der letzten Kopftuchfreien Zonen.
    Deshalb ist diese Kultur den islam-affinen "Großparteien" schon längst ein Stachel im Auge.

    Die Koalitionsparteien wissen schon, weshalb sie um jeden Preis Neuwahlen verhindern wollen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2016 09:36

    Immer diese Ausreden auf die EU, so als würden die von dort kommenden Bürgerknebelungsvorschriften ganz ohne Zutun der österreichsischen Regiwerung zustandekommen. Fakt ist aber, dass jede diesewr Vorschriften von einen "Rat" oder sogar dem "Hohen Rat" abgesegnet werden müssen, und diese "Räte" sind nichts anderes als Versammlungen der Ministwer bzw. derr Regierungsschefts der Regierungen der EU-Mitglieder. Bei jeder dieser Vorschriften hat also.eine österreichischwer Minister mitgeredet und zugestimmt.

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  1. maria popp (kein Partner)
    31. Mai 2016 19:16

    Man beachte die Schikane bei der Umsatzsteuer bei Pflanzen: Lavendel 20%, Melisse 10%, Zitronenmelisse 13%. Welcher dumme Mensch hat sich das einfallen lassen? Dringend gehört das repariert. Schikanen auch für die Hoteliers Übernachtung 13% USt, Frühstück 10% USt. Lesen Sie sich bitte die Anleitungen zur Brechnung der Pauschalpreise für Halb- Vollpension oder All inklusive durch - komplizierter geht's wirklich nicht! Die armen Hoteliers müssen das zuerst den Verkaufspreis kompliziert ausrechnen und dann wieder auseinanderrechnen. Da fragt man sich wirklich auf welchem Mist das gewachsen ist. Ah ja rot- schwarzer Mist!

  2. daLUPO (kein Partner)
    30. Mai 2016 17:09

    Diese Buchstaben sind typische Beamtenpolitik, genauso wie das Auszählen der Wahlkarten erst um 09:00 beginnt.

    Unsere Politik wird von Beamten dominiert und deshalb ist die Schere zwischen Beamten und Nichtbeamten auch so groß. Diese Politik bringt halt nur Stillstand und Rückschritt. Das geht halt nur eine Zeit lang gut, wie man in Griechenland sieht.

  3. Unterlasser (kein Partner)
    30. Mai 2016 17:02

    Wie ich nach dem 1. Durchgang der Bundespräsidentnwahl in der Zeitung las: Faymann und Mitterlehner sagten: "Wir müssen mehr arbeiten", sah ich das als Drohung. Immer wenn die Regierung arbeitet, wird die Daumenschraube für Unternehmer enger.

  4. phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
    29. Mai 2016 19:10

    O.T. Seufz. Aus immer wieder gegebenem Anlass und mit besonderer Widmung an den feigen, anonymen Trottel, der nicht begreift, dass ich immer wieder hier herein schaue:

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      29. Mai 2016 19:14

      Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich mit dem ABONNENTEN ›phaidros, aus gutem Grund‹ oder auch ›phaidros, mit gutem Grund‹ und. ev. weiteren Varianten, die glaublich am oder um den 25.4. hier nach 3 Jahren wieder aufgetaucht sind, nicht das Geringste zu tun habe.

      Nach meinem Abgang aus dem Forum hier im Jahr 2013 war ich gezwungen, wenn ich doch etwas posten wollte, mein Konto ›phaidros‹ zu variieren, da der Nick ja als vormaliges Abonnentenkonto gesperrt war. Einem Abonnenten ging das anscheinend gegen den Strich und er versuchte mich daran zu hindern, indem er eine Variante nach der anderen in seine eigene Nickliste aufnahm, sodass sie für mich – nunmehr wieder Gast – ebenfalls gesperrt waren. Nach der 6. oder so Variation sah er ein, dass das völlig sinnlos ist (oder es gingen ihm einfach die freien Nicks aus, was ich für wahrscheinlicher halte).

      @Andreas Unterberger: lieber Andreas, auch wenn Du damals nach 100en unentgeltlich für Dich erbrachten Arbeitsstunden nicht einmal den Mut aufbrachtest, auch nur einen halben Satz in ›meiner‹ Sache zu äußern, und obwohl Du meine ausdrückliche Bitte um explizites Eingreifen einmal mehr ignorierst, bitte ich Dich, diesen Kinderkram *endlich* wirksam zu unterbinden.

      Wenigstens dieses Bisschen Anstand zu erwarten, kann doch nicht überzogen sein. Die Latte liegt doch ohnehin nicht mehr sehr hoch. Danke.

      Des weiteren ersuche ich Dich abermals, endlich den Copyright-Hinweis auf Deiner alten Science-Blog–Seite entfernen zu lassen: wie Du weißt, liegt das Copyright der Artikel nicht bei Dir, sondern bei den Autoren, von denen Du keinen einzigen persönlich kennst und die Du auch nicht für den Blog gewonnen hast (ausgenommen ggf. Kuich und Schaller).

  5. Gennadi (kein Partner)
    29. Mai 2016 18:37

    Nicht zu vergessen:
    Das Rauchverbot unddie Registrierkassenpflicht sind der Tod für den Großteil der (echten) Heurigen. Sie sperren nur ein paar Wochen im Jahr auf und können jetzt nur mehr zusperren. Weil einerseits die Kosten nicht mehr tragbar sind, andererseits die rauchenden Gäste völlig ausbleiben.

    Die Zielsetzung m Hintergrund ist nicht übersehbar:
    Die Heurigenkultur war bisher eine der letzten Kopftuchfreien Zonen.
    Deshalb ist diese Kultur den islam-affinen "Großparteien" schon längst ein Stachel im Auge.

    Die Koalitionsparteien wissen schon, weshalb sie um jeden Preis Neuwahlen verhindern wollen.

  6. Knut (kein Partner)
    29. Mai 2016 10:28

    Das mit dem Rauchen in Lokalen kann doch nicht so arg sein.

    Also wenn ich in Wien so 1-2 Mal im Jahr zu Besuch bin und in Ottakring ins Grünspan gehe, betrete ich als erstes den großen Hauptraum, in welchem geraucht werden darf. Wenn ich dann "Nichtraucher" verlange, werde ich in einen Nebenraum geführt.

    Oder wird dieses Gesetz nur bei bestimmten Lokalen genauer geprüft? Kann man sich hier eine gewisse Toleranz auch "erkaufen" oder so?

    Im Cafe Ritter ist das anders gelöst. Da bekommen die Raucher nur einen kleineren Nebenraum, der - im Gegensatz zum Grünspan - gut abgeschottet ist.

  7. Torres (kein Partner)
    29. Mai 2016 10:04

    Unterberger redet bei den Schikanen für KMU, und besonders für Wirte und Hoteliers, um den heißen Brei herum: "die Regierung", "die Finanz", "die Finanzbeamten" usw. Warum nicht Klartext: das alles ist auf dem Mist des großartigen "aus der Privatwirtschaft kommenden" ÖVP-Finanzministers Schelling gewachsen, der sich vom anfänglich wie ein Messias begrüßter "Wunderwuzzi" zum Sargnagel der österreichischen Wirtschaft entwickelt hat. Die Abschaffung des Bankgeheimnisses geht übrigens auch auf sein Konto. Da war noch jeder rote Finanzminister wirtschafts- und konsumentenfreundlicher.

  8. Der Realist (kein Partner)
    29. Mai 2016 09:39

    natürlich sind die schikanösen und teilweise unsinnigen Bestimmungen für die Gastwirte ein Ärgernis, das sind aber nicht die alleinigen Ursachen warum viele Wirte jetzt vom Zusperren reden. Einer der Hauptgründe ist wohl nachlassende Kundenfrequenz, der Grund dafür ist ganz einfach, viele Leute können, oder wollen sich häufige Besuche in Gast- und Kaffeehäusern eben nicht mehr leisten, ein Essen für zwei Personen verschlingt mit Getränk schon einmal um die 40 Euro, ein Kaffee kostet im durchschnittlichen Kaffeehaus zwischen 3-5 Euro, ist da eventuell auch noch eine Mehlspeise dabei, kann ich eh gleich Mittagessen gehen.

  9. fxs (kein Partner)
    29. Mai 2016 09:36

    Immer diese Ausreden auf die EU, so als würden die von dort kommenden Bürgerknebelungsvorschriften ganz ohne Zutun der österreichsischen Regiwerung zustandekommen. Fakt ist aber, dass jede diesewr Vorschriften von einen "Rat" oder sogar dem "Hohen Rat" abgesegnet werden müssen, und diese "Räte" sind nichts anderes als Versammlungen der Ministwer bzw. derr Regierungsschefts der Regierungen der EU-Mitglieder. Bei jeder dieser Vorschriften hat also.eine österreichischwer Minister mitgeredet und zugestimmt.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    29. Mai 2016 07:29

    chapeau! vor jenem gastwirt in bad leonfelden, der im jänner anläßlich einer övp-klausur der parteiriege eine reservierung zum abendessen verweigerte, schlicht um ein zeichen des protests gegen diese art von politik gegenüber den wirten zu setzen. das ist zivilcourage. aber diese doofe partei kapiert ja rein gar nichts mehr.

  11. Club of Salzburg (kein Partner)
    29. Mai 2016 02:21

    "So wie der Schelm denkt!" - Der Staat vertraut seinen Untertanen immer weniger - warum denkt er schlecht? Vielleicht ist er der größere Gauner? Deshalb: In dem Maß wir kontrolliert werden, in demselben Maß muss die Behörde, die GKK, die "Gemeinnützigen" und sonstige halbstaatliche Firmenkonstrukte kontrolliert werden - und zwar von uns! Die Steuer und Kontrollsklaverei muss ein Ende haben. Denn je weniger Vertrauen der Staat den Bürgern zeigt, desto mehr wird er zur Diktatur! Ohne Vertrauen und Freiheit kann man nicht froh und in Frieden leben!

  12. do ut des
    28. Mai 2016 03:29

    Die unproduktiven Nichtstuer und Paragraphenreiter drohen die initiativen, unternehmerisch Denkenden und Handelnden langsam zu ersticken.
    Im Parlament sitzen primär mehr aus Verwaltungsbereichen kommende, als Unternehmer oder in der Privatwirtschaft beheimate Vertreter der Wähler. Dies gilt vorzüglich für Linke-Gruppierungen, ob Rot oder Grün.

  13. de Voltaire
    27. Mai 2016 21:37

    Grundsätzlich absolut einverstanden, aber nach "dass es halt eine beträchtliche Anzahl von Rauchern gibt, die auch durch den Gesetzgeber nicht von ihrer Sucht losgerissen werden können." hätte ich beinahe mit dem Lesen aufgehört. Ist es wirklich allgemein akzeptiert, dass das nicht nur das Recht sondern sogar die Aufgabe des Staates ist?
    Wenn hier staatliche Einmischung und Bevormundung als richtig angesehen wird, dann ist Kritik an allen weiteren Eingriffen nicht nur schwierig zu formulieren, dann sind diese eine logische Konsequenz

  14. Erich Bauer
    27. Mai 2016 18:16

    Also ehrlich @Wertkonservativer,

    ich bin jetzt auf mehrere deiner schlichten Beiträge eingegegangen... Und ich hör nix von dir. Kein "Feedgack". Ich bewege mich grad über die Fußgängerbrücke nach Sachsenhausen. Meine "Kommunikationsgeräte" zeigen mir deine "Sprachlosigkeit". Dein Silberrücken kann mich leider nicht entzücken. Ich bin frustriert.

    Wenn du dich nicht bald bei mir meldest, muss ich dich leider als "falschen Hund" ansehen. Da kannst du mich als "klug" oder sonstwie vorteilhaft "beurteilen" mögen...

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 19:56

      Ich meld' mich schon wieder, Erich,
      ob's Dir passt oder auch nicht!
      Trink halt in Sachsenhausen ein/zwei Glas Apfelwein auf unser gemeinsames Wohl!

      Ciao!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  15. Sensenmann
    27. Mai 2016 16:46

    In Frankreich findet man auf Speisekarten gar nix. Bestenfalls den Hinweis: "Wenn sie Fragen zu den Allergenen haben, konsultieren Sie unser Personal."

    Im Supermarkt fand ich dort hinter dem Einkaufswagen-Übernahmeplatz ein Pult, darauf - wie der heilige Kuran von der Hand Alis, der zu Damask in Ketten liegt - einen30cm Stapel Traktorpapier mit allen Artikeln des Supermarktes und den Hinweis: "Wenn sie Angaben zu den Inhaltsstoffen unserer Produkte wünschen, schlagen sie hier nach."

    Offenbar ist auch damit dem Willen der Politkommissare der EUdSSR Genüge getan. Nur unsere Beamtenkamarilla muss es natürlich wieder schikanös auslegen, führt sie sich doch wie eine feindliche Besatzungsmacht auf.

    Wie die Wahlergebnisse beweisen, gefällt das aber dem durchschnittlichen Östertrottel sehr!

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 17:15

      Das Einzige, was in Frankreich wirklich genießbar ist, ist die Bouillabaisse in Marseille oder Cassis (mein Lieblings-Fischer-Dorf). Das wird zubereitet mit dem fast schon ausgefischten Seeteufel... Alles andere kann man vergessen. Da ist man besser beim Boulanger aufgehoben...

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 18:21

      Die "üblichen Verdächtigen" gaben Ihnen ein "Halbsternderl". Es ist einfach so schön...

  16. Pennpatrik
    27. Mai 2016 15:53

    Und immer wieder stößt man auf die Spuren der Österreichischen Verräter Partei (ÖVP). Ich dachte, dass wir das mit dem neuen Rauchergesetz der Gesundheitsministerin verdanken.
    Nie im Leben wäre ich drauf gekommen, dass das von der ÖVP kommt (scheinbar bin auch ich nicht lernfähig, sondern hoffe immer noch auf eine christlichsoziale, konservative Partei).

  17. Ambra
    27. Mai 2016 15:15

    VdB als bekennender Raucher, der dies auch in der Hofburg weiterführen will, könnte sich ja dafür einsetzen, daß die Schikanen gegen die Wirte aufgehoben werden ! Das wäre positiver als die Meldung, Strache nicht als BK anzugeloben....

    Übrigens hörte ich von 3 Blumengeschäften zwischen 17.und 18.Bezirk, die zugesperrt haben, da ihnen die Schikanen reichen. Da kann man sich vorstellen, was sich österreichweit abspielt und wieviele Arbeitsplätze die Schikanen insgesamt kosten werden ! Wobei es erwiesen ist, daß die Klein-und Mittelbetriebe insgesamt mehr Arbeitsplätze schaffen als die Konzerne - zumindest bisher, aber dies wird schon bald der Vergangenheit angehören.

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 15:23

      Dafür bläht sich die Caritas-Krake immer mehr auf: 50 % mehr Beschäftige in den letzten Jahren.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:30

      Wertschöpfend oder Wertmindernd?

    • Ambra
      27. Mai 2016 19:23

      Erich Bauer: Wertvernichtend !!

    • Ambra
      27. Mai 2016 19:24

      Cotopaxi: richtig, aber die Caritas wird ja auch tatkräftig vom ORF etc unterstützt !
      Sie ist eine linke Partei für sich ...

  18. machmuss verschiebnix
    27. Mai 2016 14:22

    Genau dieser Wahn der Überregulierung schnürt der Wirtschaft die Lebenskraft ab und
    behindert über den Umweg einer irrwitzig widersprüchlichen Gesetzesflut letztlich auch
    den Entscheidungs-Spielraum lebendiger politischer Strömungen.

    Da nun aber diese mentale Disposition , dieses "alte Denken" durch die Abgesandten aus den
    Nationalstaaten zum "Sauerteig" in allen EU-Gremien geworden ist, braucht sich niemand
    mehr zu wundern, daß alles zusammen drauf und dran ist, zu verelenden ! ! ! !


    PS:
    ....und es wäre nicht mein Kommentar, würde ich nicht die besondere Rolle der Sozialisten
    hervorheben :))

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 15:08

      Aber wo gibt's denn heutzutage noch Liberale ?
      Sie meinen vielleich die NEOS [pffft] - dann versehe ich Ihren Einwand :)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:11

      Ich frage mich, in der Tat, ob's DIE jemals gegeben hat?

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 15:18

      Gab's irgendwann bevor der Begriff Liberal von den "anyting goes" Adepten gekapert
      wurde

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:27

      Mir fällt da nur Ayn Rand ein. Okay, eher eine Objektivistin. Ihr Förderer war ja sehr angetan von dieser Person. "Atlas Shrugged" hat ihn ganz gewiss gut unterhalten. Möglicherweise sogar inspiriert. Ganz bestimmt wollte er dieses Werk einer breiten Öffentlichkeit vorsetzen. Einfach nur, um bestätigt zu werden, dass die MASSE damit eh nichts anfangen kann und auch nichts anfangen wird...

      Ich sehe ihren Förderer bis hinter die Ohre grinsen...

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 15:37

      Äh, deuten Sie damit an, daß von der Idee des Liberalismus nichts übrig ist, als
      ein prosaisches Werk ? (Wobei ich zugebe, ein Teil jener "Masse" zu sein, die
      es nicht wirklich kennt )

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:56

      Auch Adam Smith musste seine Gedankenfehler betrübt eingestehen... Sein Verweis auf die "unsichtbare Hand". Genauso wie Marx auf den "Neuen Menschen" setzte.

      Derzeit sieht es so aus, als würde die Verwirklichung des "Neuen Menschen" sogar eher umsetzbar sein. Was ich aber nicht glauben kann/will...

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 16:33

      Nein, Erich Bauer - die Marx'sche Art von "neuer Mensch" ist doch nichts weiter,
      als ein ideologie-geschwängerter Zoombie - sowas verstehe ich nicht als Gegensatz
      zum "alten Denken" .
      Der Knackpunkt ist "die Freiheit des Christen" , frei vom Joch jeglicher Ideologie,
      ganz nach dem Motto: "alles ist uns erlaubt, aber nicht alles baut auf" (© Paulus).

      Nicht umsonst stand das christliche Europa unter dem Zeichen des Aufschwunges
      und das Marx'sche bringt uns Verwesung .

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 16:39

      Diese Art Freiheit basiert und funktioniert natürlich nur auf Eingenverantwortung,
      also definitiv kein Freibrief für borsatile Abzocke oder sonstige Gewissenlosigkeiten

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 16:50

      Womit wir beim viel-geschundenen Begriff Gewissen angelangt wären, von dem
      ausgerechnet jene Leute behaupten, es handle siich dabei um Nichts weiter als
      Indoktrination, aber Leute die ihrem eigenen Gewissen das Marx'sche Brandmal
      aufgedrückt haben, KÖNNEN das ja gar nicht anders sehen !

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 17:13

      Ich weiß nicht, ob Adam Smith es der "unsichtbaren Hand" zuschreiben würde,
      wenn sich da grade die gutmenschliche "Willkommens-Kultur" an der Naturgesetzlichkeit
      bezüglich Resourcen-Verbrauch von Millionen Flüchtlingen eine "blutige Nase" holt.

      Gott sei Dank sind dem menschlichen Wahn derlei Grenzen gesetzt, sonst wäre
      diese Bande überhaupt nicht zu ertragen ! ! !

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 17:19

      Adam Smith ist an der "unsichtbaren Hand" verzweifelt...

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 19:49

      Hey, Erich Bauer - die unsichtbare Hand löscht gerade Ihre vorigen Postings :))

      Ich gehe davon aus daß die jetzt grade von Ihrer Schulder runter baumelt, naja
      da mußte er ja verzweifeln, der arme Adam Smith [grins]

  19. Rosi
    27. Mai 2016 13:40

    Das ganze Theater ums Rauchen war unnötig wie ein Kropf.
    Man würde nur eine bestimmte Luftqualität in Gasträumen vorschreiben brauchen, dann kann jeder entscheiden, wie er die erreichen möchte.

    Aber der Nichtrauchenterror und jetzt als neuste Masche der Fleischlosessenterror ist eigentlich nur ein Üben der Linken, wie man etwas durchsetzt.
    Noch ist es Üben an - relativ - harmlosen Themen ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 14:07

      Betr Fleisch: In Dänemark gehts schon in Richtung neue Steuer auf "rotes Fleisch". Nachdem das sicher erst der Anfang ist, werden sich Qualitätslebensmittel Schritt für Schritt verteuern.
      Letztendlich wird wohl nur das vertrottelte I´m Loving It überleben. Mit Überwachung als Schutz vor Räubern.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 14:11

      Es sind schon seit geraumer Zeit Insekten-Kochbücher in Verbreitung und Umlauf. Insekten haben sehr viel Eiweiß in ihrem "Fundus"...

    • franz-josef
      27. Mai 2016 14:16

      Eh. Und diese eßkulturbereichernden Krabbler werden auch noch als Gourmet- Schmankerl angepriesen: Erinnert an "alle Hochgebildeten wählen VanderBellen" und alles, was auf diesem Werbe-Niveau angesiedelt ist. Zum Einfangen der Treuherzigen, die das zunächst wirklich glauben.
      Daher werden am Ende die treuherzigen Gläubigen die Käfer fressen und meinen, besonders schick zu sein und endlich zur Hautevolee zu gehören, während die Strippenzieher grinsend hinter ihren Fäden das Schnitzel, vom Kalb halt, nicht aus gepreßten Heuschrecken, pampfen.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 14:20

      Das Fliegenfangen könnten dann die "Neuankömmlinge" bewerkstelligen.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 15:12

      und -schon wieder eine win-win-Situation....!

      :-))

  20. schreyvogel
    27. Mai 2016 12:59

    "Die Tatsache, dass vieles an den Gesetzen an der Unfähigkeit oder vielleicht auch am Sadismus einer neuen Beamtengeneration liegt, die inzwischen im Finanzministerium die Gesetze schreibt ..." ----- Diesen Eindruck hatte ich auch sehr stark, als es um die "Gegenfinanzierung" der Inflations-Anpassung bei der Lohnsteuer ging. Schelling erschien mir als ein Getriebener seiner eigenen Beamten. Der SPÖ passte dies natürlich wunderbar in den eigenen Kram, und, schwups!, wurde es Gesetz. Und wird nie wieder verschwinden.

    Einen ähnlichen Eindruck hatte ich bereits bei Fekter und Spindelegger, etwa bei den neuen "Spekulations"-Steuern. Natürlich laufen der ÖVP dadurch nicht sofort alle Wähler davon. aber sie bröckeln laufend ab, und das läppert sich auch.

  21. Alfred E. Neumann
    27. Mai 2016 12:41

    OT, aber unbedingt lesenswert: Reichel at his best.

    http://www.ortneronline.at/?p=41004

    • Wyatt
    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 13:16

      @ (Zitat Werner Reichel): "...Wenn Norbert Hofer Bundespräsident würde, dann würde das Dritte Reich wiederauferstehen..."

      Wenn jemand ständig "Weiße Mäuse" in seiner Umgebung wahrnimmt, so ist das ein pathologischer Zustand.

      Wenn jemand hinter jedem Busch eine NAZI - LEIBHAFTIG - "sieht"... so ist das natürlich auch pathologisch. Allerdings zeigt sich dieser bedauernswerten Person sein eigenes, Horror-Spiegelbild... Irgendwie verständlich, dass solche Personen darüber verschreckt sind und je nach fortgeschrittenen Krankheitsbild, völlig aus dem Häuschen geraten.

      In der Psychologie ist das ein längst erkanntes Phänomen.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 14:24

      Na ja, lieber Freund @ Alfred E. Neumann!

      Du kennst ja meine (einsame) Linie, die ich halt als Einziger hier durchzuziehen versuche!

      Zum Reichel-Artikel, den ich nicht kommentieren möchte, nur eine Frage:

      der fleissige Poster Christian Peter hat dort gestern 16:22 gefragt, wie denn eine doppelte Stimmabgabe bei Briefwahlen möglich sei!
      Kannst Du Dir das vorstellen?
      Ich bin durch das fast unglaubliche Verschwörungstheorie-Geschmurgel in dieser Sache bereits derzeit total durcheinander, dass ich einfach wissen möchte, wie das gehen sollte bzw. könnte!
      Darf ich Dich bitten, mich zu erhellen?

      Liebe Grüße von Haus zu Haus,

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 16:06

      Sehr geehrter WK!
      Grundsätzlich gibt es 2 Arten, die in der Diskussion vermantscht werden.
      1. Wahlkarten geben dem Wähler die Möglichkeit, in irgendeinem Wahllokal geheim seine Stimme abzugeben.
      Ich bin selbst oft genug in Wahlkommisionen gesessen. Dort scheint mir eine Manipulation unmöglich zu sein.
      2. Briefwahl
      Die Briefwahl bietet die Möglichkeit, die geheime Stimmabgabe zu umgehen, weshalb ich sie niemals eingeführt hätte. Ich bin für die Abschaffung der Briefwahl und Wahlkartenmöglichkeit in einer Botschaft.

      Eine doppelte Stimmabgabe scheint nicht möglich zu sein.

      Wenn eine Person allein die Briefwahl-STIMM-Kuverts öffnet (Nicht den Postbrief), ist natürlich wieder Manipulation möglich. Am einfachsten geht es, wenn eine Handlung gesetzt wird, die den Stimmzettel ungültig macht (z.B. auch den 2.Kandidaten ankreuzen).

      Auch ich empfinde diverse Verschwörungstheorien bedauerlich (Wenn z.B. das Öffnen von Postkuverts so dargestellt wird, als ob Stimmkuverts geöffnet wurden). Obwohl ich Hofer wählte und fassungslos bin, dass die ÖVP indirekt eine Wahlempfehlung für einen Kommunisten abgegeben hat, bin ich der Meinung, dass mit den Verschwörungstheorien Schluss sein muss. Wenn tatsächlich 20.000 Stimmen manipuliert wurden, muss es doch zumindest einen (1) Beweis geben.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 18:12

      Danke, werter @Pennpatrik,

      für diese faire und seriöse Klarstellung; auch für Ihre Aussage, dass Sie nicht wirklich an eine ergebnisrelevante Wahlbeeinflussung, von welcher Seite auch immer, glauben!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wyatt
      28. Mai 2016 05:26

      @ Wertkonservativer,
      vielleicht hilft ihnen die "Wiener Zeituntung" vom 6. Oktober 2010 in der Sache weiter, wie das gehen sollte bzw. könnte!

      Nun, bereits 2010: " Grüne befürchten massiven Betrug bei Briefwahl "

      http://www.wienerzeitung.at/dossiers/wahlen/oesterreich/36270_Gruene-befuerchten-massiven-Betrug-bei-Briefwahl.html

    • Wertkonservativer
      28. Mai 2016 07:45

      @ Wyatt:

      für mich fast unglaublich, wie verzweifelt Ihr "Zweifler" Euch an in der Vergangenheit vorgekommene Wahlbeeinflussungs-Causen dranhängt, um Euren Frust abladen zu können!

      Die BP-Stichwahl wurde von einer - wenn auch knappen - aber doch sicher einwandfreien Mehrheit der Wähler entschieden!
      Können Sie sich nicht in demokratischer Demut damit abfinden?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • ludus
      28. Mai 2016 08:26

      Hauptsache, einer hier im Blog ist echt glücklich über den neuen BP - der @Wertkonservative!
      Obwohl der Salonbolschewik van der Bellen keinen einzigen von seinen *Werten* vertritt, verteidigt er ihn trotzig. Was ein van der Bellen für Österreich bedeutet, kapiert er nicht. Ein weiterer Linksruck ist ihm egal, Hauptsache, kein Blauer sitzt, dank grünen Wahlbetrugs, in der Hofburg. Der Wertkonservative darf nur niemals die rosa Brille abnehmen.

    • Wertkonservativer
      28. Mai 2016 12:11

      @ ludus:

      Sie haben anscheinend etwas ganz Wesentliches übersehen, bevor sie Ihre höherstehende Meldung abließen:

      ich habe hier in den vergangenen Tagen dreimal ganz klar festgestellt, dass weder meine Frau, noch ich Herrn Dr. Van der Bellen gewählt habe.
      Beide haben an der Wahl nicht teilgenommen, mein liebes Weib, weil ihr der Mann äußerlich nicht gefällt; ich, weil ich Dr.van der Bellen, obwohl mir persönlich sympathisch, wegen seiner intellektuellen Linkslastigkeit nicht wirklich als richtigen Mann an der spitze unseres Landes wünsche!

      Also, @ ludus, geben Sie's doch zu:
      Sie haben mit Ihrer Meldung total, aber auch schon ganz total, danebengegriffen!
      Und noch was: "Grüner Wahlbetrug"?? Immer noch die alte, lächerliche Leier?

      Gute Besserung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  22. Rosi
    27. Mai 2016 12:14

    Natürlich ist es Unfähigkeit zu Denken - das ist die Windows-Generation: Geht etwas schief: Control+Alt+Delete, Denken braucht man nicht mehr.

    Die neuen 500 Finanz Beamten sollten ausschließlich dafür eingesetzt werden, zu prüfen, welche Sozialhilfeempfänger 'Pfuschen gehen', und gleich darauf sollte denen, die 'erwischt' werden, die Sozialhilfe restlos gestrichen werden.
    Das wäre wenigstens einmal eine sinnvolle Maßnahme.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  23. Politicus1
    27. Mai 2016 12:07

    Ich glaub', ich bin im falschen Forum ...
    Die armen Wirte, die jetzt ihre im Supermarkt eingekauften Bierflaschen versteuern müssen. (Ich kannte einen Wirten, der verkaufte das Billigflaschenbier sogar noch als Fassbier!) Die vielleicht auch noch mit einer Steuerprüfung für die vergangenen Jahre rechnen müssen.
    Da muss man doch wirklich energisch protestieren, dass der böse Finanzminister jetzt auf einmal zum Kontrollieren anfängt.
    Jeder der hier laut Schreienden möge doch einmal nachdenken, wie er selbst seine Lohn- oder Einkommensteuer auf Euro und Cent abliefern muss - sogar ohne Registrierkassa.

    Die armen Raucher, denen man jetzt nicht einmal mehr die Heizstrahler gönnen möchte (an einem Tag verheizt ein mir bekannter Schanigarten den Jahresstromverbrauch eines Familienhaushalts!)
    O.k., da bin auch liberal - mit seinem Geld kann ein jeder Strom verbrauchen, wie er will; aber diese Kosten bitte nicht als steuermindernd anerkennen.

    Beim Thema Barrierefreiheit bin ich auf der Seite von A.U.
    Solange es noch Praxen von Orthopäden und Physiotherapeuten im 2. Stock ohne Lift gibt, ist das Gezettere wegen einer Stufe beim Geschäftseingang einer kleinen Trafik (in der eh kein Platz für einen Rollstuhlfahrer ist) einfach lächerlich.

    • Bob
      27. Mai 2016 13:53

      Die Wirte die im Supermarkt ihr Bier einkaufen werden alle erwischt von der Finanz. Mit einer Kiste Bier ist es ja nicht getan, bei Großeinkauf wurden die Autonummern notiert und ausgeforscht.
      Abgesehen ist es auch nicht einzusehen, das Wirte in der Brauerei mehr bezahlen müssen, als Privatkunden im Supermarkt.
      Und auf die Möglichkeit nicht auf das Registrierkassenknöpfen zu drücken ist noch nie wer draufgekommen?

    • Politicus1
      27. Mai 2016 14:37

      Bob:
      Sehen Sie ..
      Wenn Wirte bei der Brauerei mehr bezahlen müssen, als ich im Supermarkt, dann hat das aber gar nichts mit Besteuerung oder Registrierkassen zu tun.
      Wir ein jeder Geschäftsmann muss auch ein Wirt wirtschaften können.
      Es sperren ja auch Betriebe in allen anderen Bereichen zu, weil sich die Einnahmen-Ausgaberechnung nicht mehr ausgeht. Soll man dafür der Steuerkontrolle die Schuld geben?
      Jeder Angestellte muss jede Überstunde versteuern. Da hat er gar keine Möglichkeit an der Steuerkassa vorbei zu schummeln.

      Natürlich gibt es Diskrepanzen, die zum Himmmel schreien. Großbetriebe, die Millionen Steuerschulden hinterlassen und in Konkurs gehen, auf der einen Seite, und der Beislwirt, der jetzt das Gefühl bekommt, er wird auf einmal ungehörig kontrolliert.
      Und dann kommt noch das Arbeitsinspektorat und fischt einen nicht angemeldeten Koch aus der Küche ...
      Das Leben ist chon ungerecht geworden.

    • Bob
      27. Mai 2016 14:49

      Ich wollte nur darauf hinweisen, das Wirte bei der Brauerei mehr bezahlen als private im Supermarkt. Das hat ja mit schwarz verkaufen überhaupt nichts zu tun. Auch nicht mit der Registrierkasse. Aber man wird bei solchem Einkauf sofort kontrolliert, auch wenn ich diesen Einkauf in der Buchhaltung habe.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:00

      @Politicus1: "...Jeder Angestellte muss jede Überstunde versteuern..."

      Das ist es, was ich in meiner Position als Angestellter eines Konzerns so schätze... Ich muss mich weder um die Steuern kümmern, noch muss ich für die Abführung "haften". Ich gebe zu, hin und wieder mach ich auch "Überstunden", die bei genauerer "Qualitätskontrolle" und "Feedback-Listen, der eine oder andere "Denunziant" hinterfragen möchte... Einer hatte es mal gewagt... und wenn er nicht gestorben ist...

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 15:03

      @Bob,

      Sie scheinen nicht zu wissen, dass die Steuerbelastung beim Verkauf in einem Supermarkt eine völlig andere ist, als in einem konzessionierten Gastbetrieb. Halten Sie sich in Zukunft raus, wenn Erwachsene das Problem erörtern...

    • Bob
      27. Mai 2016 15:50

      @ Erich Bauer
      Erstens bin ich mit 68 Jahren erwachsen genug um am Rande mitzureden, und zweitens stamme ich aus einer Wirtsfamilie und weiß wovon ich rede.
      Offensichtlich konnten Sie meinen Subkommentar nicht verstehen.
      Hier nochmals:
      Wenn ein Gastwirt im Supermarkt Bier einkauft, bezahlt er weniger als wenn er in der Brauerei einkauft. Das hat mit den Kosten des Wirtes null zu tun.
      Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    • Politicus1
      27. Mai 2016 15:54

      erich Bauer:
      Ich habe Bob so verstanden, dass der Wirt in der Brauerei einen höheren Einstandspreis zahlen muss, als im Supermarkt. Und das ist natürlich verführerisch.
      Die Kosten und Steuern in der Gastwirtschaft haben beim Preis ab Brauerei oder ab Supermarkt doch nichts zu tun - oder?

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 16:29

      Sehr geehrter politicus1

      Sie mögen schon recht haben. Aber wo steht denn, dass der Moloch bei jedem Geldtransfer, bei jedem Geschäft etwas abzweigen muss?
      Ihre Argumentation konsequent durchgedacht, müssen Sie, wenn Sie zu Dritt an einem Gasthaustisch sitzen, jeder 1 Bier konsumieren und Sie dann alleine bezahlen auch noch Schenkungssteuern bezahlen.
      Jeder Wirt, jeder Kaufmann, der einem Freund sagt: Ich gehe auf die Toilette, pass Du aufs Geschäft auf, steht bereits mit einem Fuß im Kriminal, denn wenn gerade während dieser 10 Minuten die Finanzpolizei kommt, ist ein nicht angemeldeter Mitarbeiter im Betrieb.
      Der Vater, der, hinter der Schank stehend, seine Tochter ruft, weil gerade viel zu tun ist, detto.
      Das Äquivalent zu den schwarz Verkaufenden Wirten sind natürlich die schwarz arbeitenden Installateure und Elektriker.

      Sie werden einmal in einem Staat des realen Sozialismus aufwachen und nach Jahrzehnten Unterdrückung "Wir sind das Volk plärren". Freiheit heißt eben auch Freiheit vom Staat. Freiheit heißt eben auch, dass der Staat sich aus den Pfürzen, die in den untersten Etagen entstehen, raushalten soll.
      Wenn Sie Ihren Wohlstand behalten wollen (auch wenn Sie Beamter wären), werden Sie das ohne private Wirtschaft nicht schaffen. Aber die Apparatschicks in der DDR waren ja auch ganz zufrieden und haben in der Bundesrepublik in der Nachfolgepartei der SED weitergemacht, damit die Bundesrepublik auch so ein "warmer" Kuschelstaat wie die DDR wird.
      "Heute hört uns Deutschland und morden die ganze EU" ist die logische Fortsetzung dieser kranken Denkweise.

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 16:33

      Es sollte "morgen" heißen, aber ich finde, "morden" passt auch ganz gut. Es lebe die Rechtschreibprüfung!

    • Politicus1
      27. Mai 2016 16:39

      Pennpatrick:
      der Verweis auf die Schenkungssteuer ist gut!
      Allerdings greift die erst ab einem Wert von 15.000 innerhalb von 5 Jahren.
      Also 3.000.- pro Jahr oder grob gerechnet 8.- jeden Tag. Mittags und abends je ein Krügel Bier für einen guten Freund ...?
      Vielleicht kann er jedoch Werbungskosten geltend machen - zur Erhaltung der guten Freundschaft ..?

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 16:57

      @Politicus1,

      natürlich muss der "autochthone" Wirt die volle Länge berappen. Von der Brauerei bekommt er eine offizielle EINGANGSRECHNUNG. Und diese Eingangsrechnung wird ab diesem Moment mit AUF 100 bewertet. Ich weiß nicht, ob Sie über die Prozentrechnung bescheid wissen. Ich kenne jedenfalls honorige Buchhaltungsabteilungen, von denen ich, bei diesem Hnweis, immer glubschäugig angesehen werde... Wie dem auch sei, falls Sie da Defizite haben, hoffe ich für Sie, dass Ihre ev. Geschäftspartner ähnlich unbeleckt/naturbelassen sind...

      Um zu @Bobs Wirtshausphilosopie zurückzukommen. Der hochgerechnete VERKAUFSPREIS eines Tragerls GÖSSER unterscheidet sich massiv vom FASSL eines Gastronomiebetriebes. Denn der "Staat", bzw. die USE, unterscheidet pingelig zwischen unterhaltsamer Lustbarkeit und Zudröhnnen vor dem TV-Mainstream. Hauptsache man ist auf "Sendung". Wurscht ob man da noch irgendwas "mitbekommt".

      Ich kann Ihnnen @Bob und allen anderen nur anraten, sich von dieser Branche fernzuhalten...

  24. Alfred E. Neumann
    27. Mai 2016 11:51

    Zum Thema Rauchen: da fanden sich jüngst die Bezirksvorsteher von drei Innenstadtbezirken, je ein roter, grüner und schwarzer (ja sowas gibt`s auch noch) zusammen, um gemeinsam öffentlich mit Grinsephoto gegen die ach wie umweltbelastenden Heizschwammerln aufzutreten mit dem Versprechen, diese in "ihren Bezirken" zu verbieten.

    Da wird es dann viele verkühlte Raucher geben. Und die BezirksvorsteherInnen werden sich wieder einmal in ihrem großen Erfolg suhlen können.

  25. franz-josef
    27. Mai 2016 11:26

    OT
    Nur, damit es nicht ganz untergeht: hier eine mögliche Erklärung, wie es kam, daß der gscheite neue BK sogleich eine Attacke gegen Orban ritt. Und kein Hahn kräht weiter nach dieser nachbarschaftlichen Unfreundlichkeit:

    Der ungarische Premier sieht in dem ungarischstämmigen US-Milliardär "eine Hintergrundmacht", die auch Drahtzieher der Flüchtlingskrise sei.

    20.05.2016 | 11:32 | (DiePresse.com)

    George Soros ist für viele Autokraten, aber auch für demokratisch gewählte Politiker mit autoritären Zügen ein Gottseibeiuns. So ist es nicht weiter überraschend, dass der ungarische Premier Viktor Orbán den aus Ungarn stammenden US-Milliardär und Philanthropen als politischen Drahtzieher attackiert hat. Die ungarische Opposition sei lange nicht so stark wie der politische Einfluss der von Soros finanzierten Organisationen, sagte der konservative Regierungschef im staatlichen Rundfunk. "Es ist eine Hintergrundmacht."
    Der Begriff "Hintergrundmacht" wird in der Regel von rechtsextremen Verschwörungstheoretikern verwendet. Seine Verknüpfung mit dem Namen Soros, der jüdischer Herkunft ist, hat in Ungarn zudem eine antisemitische Konnotation.
    "Der Mund gehört Clinton, die Stimme Soros"
    Orbán hatte zu Äußerungen des US-amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton Stellung genommen, wonach sich in Ungarn und Polen Regime nach dem Vorbild der autokratischen Herrschaft Wladimir Putins in Russland entwickeln würden. "Der Mund gehört Clinton, die Stimme Soros", erklärte Orbán.
    Der ungarische Regierungschef hatte bereits im vergangenen Oktober Soros als einen der Verantwortlichen für die Flüchtlingswanderung nach Europa bezeichnet. Der aus Ungarn stammende Investmentbanker wolle damit "die Nationalstaaten schwächen", hatte er damals gemeint. Orbán wird seit seinem Regierungsantritt 2010 für den Abbau der Demokratie und eine flüchtlingsfeindliche Politik kritisiert.
    Soros unterstützt mit seinem Think Tank "Open Society" seit Langem Oppositionsgruppen in den einst kommunistischen Ländern Ost- und Mitteleuropas. Orbán hat als junger Oppositionspolitiker selbst von den Demokratieprogammen Soros' profitiert. Orbán hatte 1989 mit einem Soros-Stipendium in Oxford studiert und verteidigte den Milliardär noch in den 1990er-Jahren gegen Angriffe ungarischer Nationalisten.

    Orban steht auf der Pfui-Gack-Liste. Eindeutig. Das ist erst der Anfang.

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 16:39

      Orban steht auf der Pfui-Gack-Liste?
      Klar, wer sich mit dem Machtkartell Soros anlegt ...

      Bei Soros muss man kein Verschwörungstheoretiker sein. Mit seiner Pfund-Spekulation, die nachlesbar ist, hat er auch politisch eingegriffen.
      Wenn Sie ihn so verteidigen, dann legen Sie auch die NGOs offen, die er finanziert. Organisationen, die sich keiner Wahl stellen und doch massiv ins politische Geschehen eingreifen. Eigentlich Krebsgeschwüre einer Gesellschaft.

      Das hat nichts, aber auch Garnichts damit zu tun, dass er Jude ist. Aber die Nazikeule erspart Denken und Argumentieren. Noch dazu, wenn man selbst ein Faschist in seinem Denken ist.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 21:22

      Mißverständnis, Pennpatrik. Genau andersrum gemeint: Ich glaube, Orbán ist einfach durch die Vorjahresereignisse schon einmal der erste auf einer "Liste"der sich den Zuwandererströmen widersetzenden Staaten , die ihre Rügen noch abbekommen werden. Man kann nur hoffen, daß sich Österreich da nicht weiter wichtig macht.

      "Der ungarische Regierungschef hatte bereits im vergangenen Oktober Soros als einen der Verantwortlichen für die Flüchtlingswanderung nach Europa bezeichnet. Der aus Ungarn stammende Investmentbanker wolle damit "die Nationalstaaten schwächen",

      Orbán wagt es, sich zu widersetzen, er wagt es, Soros zu kritisieren - und Orban wird vom neuen BK Österreichs gleich einmal gerügt. M.E. wirft dieser Vorstoß - falls es einer war - von Kern schon einmal ein Licht auf die vermutlich kommende Generalrüge seitens der NGOs und der Etage darüber.
      Für mich sieht es so aus, daß die Sozialistische Internationale diese Zuströme unterstützt, möglicherweise instrumentalisiert von Soros, der einen deckungsgleichen Plan, bloß mit anderem Ziel durchzieht.
      Und wenn ich mir das so anschaue, dann paßt auch die jüngste Regierungsumbildung und die Äußerungen der Politiker in den letzten Wochen im kleinen und sonst unwichtigen, aber als Durchzugsland praktischen Österreich dazu.

    • franz-josef
      28. Mai 2016 00:13

      Die Presse hat einen APA Artikel übernommen.
      Und :
      Genossenschafter der APA sind:

      der öffentlich-rechtliche ORF mit 45,6 %, sowie
      Styria Media Group AG (hier: Kleine Zeitung), Graz & Klagenfurt, 10,7 %
      Kurier Zeitungsverlag und Druckerei Ges.m.b.H., Wien, 10,2 %
      Mediengruppe Österreich GmbH, Wien, 10,2 %
      OÖN Redaktion GmbH & Co KG, Linz, 3,9 %
      Die Presse Verlags-Ges.m.b.H. & Co KG, Wien, 3,8 %
      Standard Verlags-Gesellschaft m.b.H., Wien, 3,4 %
      Schlüsselverlag J.S. Moser Ges.m.b.H. (Tiroler Tageszeitung), Innsbruck, 3,3 %
      Salzburger Nachrichten Verlagsges.m.b.H. & Co KG, Salzburg, 2,8 %
      Russmedia Immobilien GmbH & Co KG (Vorarlberger Nachrichten), Schwarzach, 2,1 %
      WirtschaftsBlatt Medien GmbH, Wien, 1,3 %
      Wiener Zeitung GmbH, Wien, 0,8 %
      Oberösterreichische Media Data Vertriebs- und Verlags GmbH (Neues Volksblatt), Linz, 0,8 %
      Neue Zeitungs GmbH, Schwarzach (Neue Vorarlberger Tageszeitung), 0,7 %

      Dann ist alles klar?

    • Pennpatrik
      29. Mai 2016 18:01

      @franz-josef
      Verstanden, danke!

  26. Bob
    27. Mai 2016 11:07

    OT
    Laut Kronen Zeitung wollen die ÖVP und der BP sicherheitshalber die Rechte des Bundespräsidenten stark beschneiden, sodaß jeder Sinn eines BP verlorengeht.
    Grüß August haben wir mehr als genug.
    UND DAS EIN PAAR TAGE NACH DER WAHL!

    • Ingrid Bittner
      27. Mai 2016 11:31

      Wenn man schon an Anlassgesetzgebung denkt, vor lauter Hofer-Angst, dann sollte man doch gleich drüber nachdenken, das Amt ganz abzuschaffen.
      Eine Präsidentschaftskanzlei mit 80 - 100 Mitarbeitern, die keiner versteht, abzuschaffen würde doch viel Geld einsparen. Irgendwo in dem aufgeblähten Apparat würde man für die Mitarbeiter schon ein Platzerl finden.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 11:43

      @ Ingrid Bittner:

      alter Vorschlag der FPÖ, den diese allerdings vor der letzten Wahl rasch und komplett vergessen hatte, als sie sich Hoffnungen auf dieses Amt ausrechnete!

      Das Amt des BP sollte man jedoch nicht abschaffen: will doch der junge Herr Hofer bei nächster Gelegenheit (entweder nach zwei AvB-Perioden, oder nach dessen vorzeitigem Ausscheiden - wie auch immer) dann einen zweiten Versuch starten!

      Also - bitte - Vorsicht mit vorzeitigen Endzeit-Prophezeiungen für das Amt des BP !!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bob
      27. Mai 2016 11:58

      WK
      Ich glaube nicht das einen Hofer ein BP ohne Kompetenz gefällt!

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 12:59

      @ Bob - heute 11:58

      ich wundere mich! Warum wohl?

    • Bob
      27. Mai 2016 13:59

      WK
      Warum sollte irgendwer eine Position anstreben, die unnötig wie ein Kropf ist. Nur wegen dem Gehalt? Der BP als einzig persönlich gewählter Politiker soll keinerlei Kontrollfunktion mehr haben, nur weil vielleicht ein FPÖ Kandidat Präsident werden könnte? Ja was haben Sie verehrter Herr Michler für ein gestörtes Demokratieverständniß?

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 14:26

      Solange das Amt des BP eingerichtet ist und es verfassungsrechtliche Kompetenzen besitzt, ist es doch legitim sich dafür zu bewerben, auch wenn man der Meinung ist, dass es abgeschafft gehörte.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 14:28

      @ Bob:

      das alles war von mir nicht gemeint, eher was anderes (wollen Sie raten?)

    • Bob
      27. Mai 2016 14:50

      WK
      Ich will nicht raten erzählen Sie es mir.

    • phaidros, aus gutem Grund
      27. Mai 2016 15:24

      Habt's Ihr zwei kein Whatsup?

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 15:24

      @ Bob:

      das will ich Ihnen wirklich nicht antun, hängt jedoch ein wenig mit Ihrer "Schreibe" zusammen!
      Ist jedoch nicht echt böse gemeint!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bob
      27. Mai 2016 15:38

      WK
      wenn Sie einen Tipfehler gefunden haben, den dürfen Sie behalten und aufs Klo hängen

    • Ingrid Bittner
      27. Mai 2016 17:23

      @Wertkonservativer: tja, warum sollte man nicht dafür sein, dieses Amt ganz abzuschaffen? Weil Hofer vielleicht ein zweites Mal antreten könnte. Mei, der hat doch auch noch andere Möglichkeiten, der muss doch nicht sooft zu diesem Theater antreten, nur um Bundespräsident zu werden. Und wenn er das unbedingt möchte, dann hätt ich mich sehr getäuscht. Ich halte Hr. Hofer für so jung und offen, dass er für jede Veränderung zu haben ist, die dem Land guttut. Und alles, was man abschafft, weil es unnötig Geld kostet und im Endeffekt nichts bringt, ist eine gute Veränderung. Und wenn man die Möglichkeiten des Bundespräsidenten beschneiden will, dann wird das Amt vollkommen unnötig, also weg damit. Der ÖVP scheint erst jetzt klar geworden zu sein, was ein Bundespräsident alles könnte, wenn er denn wollte. Tja übersehn is a vaspült.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 17:48

      @Ingrid Bittner,

      Arroganz, Dummheit und Habgier ist einzig und allein bei USEU manifestiert. Was soll man dabei noch bereden...?

    • machmuss verschiebnix
      27. Mai 2016 19:53

      Sorry, lieber K.K aber phaidros ist nur phaidros, wenn auch phaidros draufsteht :))

  27. teifl eini!
    27. Mai 2016 10:56

    Wir sehen hier die Folgen eines vielschichtigen Problems:

    1. Auf globaler Ebene möchte man den wirtschaftlichen Aufstieg der Entwicklungs- und Schwellenländer erreichen. Das ist gut, denn davon profitieren langfristig auch wir. Wenn Millionen Chinesen deutsche Autos kaufen, wird es offensichtlich. Die Globalisierung, sprich den freien Warenverkehr muss man sich so vorstellen: Reiche und arme Länder sind wie kommunizierende Gefäße. Öffnet man die Schleusen, gleicht sich langfristig der Lebensstandard an.

    Dass aber in der Übergangsphase wir mit unseren hohen Lohnkosten zu leiden haben, ist das erste Grundproblem.

    2. Ähnliches spielt sich im Rahmen der EU ab. Auch hier ist das Ziel, die ärmeren Länder des Ostens an unser Niveau heranzuführen. Dagegen kann man wirklich nichts einwenden.

    Dass die nötige Übergangsphase aber zu massiven Umwälzungen führt, zeigt die neue Dienstnehmerfreiheit. Ich glaube, dass man die Folgen für unsere KMU-Wirtschaft, für unsere Arbeiter im Vorhinein völlig unterschätzt hat. Bei der Gewerkschaft setzt sich die Erkenntnis erst jetzt laaaangsam durch, dabei haben die Sozialisten in Brüssel alles mit beschlossen.

    3. Punkt 1 und 2 sind die "neoliberalen" Rahmenbedingungen, denen man auf lokaler Ebene hilflos ausgeliefert ist. Mich erinnert diese Dynamik an den Zauberlehrling. Kein Wunder, dass die Anti-Neoliberalismus-Stimmen links und rechts immer lauter werden. Die davon angestachelte lokale Politik reagiert darauf völlig unkoordiniert mit Umverteilung, Restriktionen, Bürokratie, sprich mit Sozialismus.

    4. Von den globalen Freiheiten profitieren nur große Unternehmen, die sich auch den Overhead leisten können, um mit der horrenden Bürokratie fertig zu werden. Die KMU-Wirtschaft, die vorwiegend lokal operiert, hat wenig von den globalen Vorteilen, eher im Gegenteil und geht darüber hinaus in der lokalen Regulierungsflut unter. Auch in Sachen Besteuerung ist sie benachteiligt, denn teure Steuervermeidungsstrategien über Steueroasen "rechnen" sich erst ab einer gewissen Größe. Ganz gleich ist die Situation bei den Banken: kleine Regionalbanken können sich die explodierenden Aufsichtskosten schlicht und ergreifend nicht mehr leisten.

    5. Apropos Banken! Das Bankenrecht wurde für die Finanzierungsbedürfnisse der Staaten maßgeschneidert, nicht für die Wirtschaft. Wenn eine Bank griechische Staatsanleihen kauft, muss sie dafür kein Eigenkapital hinterlegen, weil Staatsanleihen laut Vorschriften null Risiko aufweisen. Umgekehrt fallen Unternehmenskredite in die Hochrisikokategorie. Banken müssen aber ihre Eigenkapitalquoten aufbauen und schrumpfen ihre Bilanzsummen zusammen, sprich vergeben keine Kredite an Unternehmen. Wundert sich noch irgendwer, warum die EZB-Billionen nicht in der Wirtschaft ankommen?

    Zusammengefasst kann man Folgendes festhalten:

    Wer auf globalen Neoliberalismus mit lokalem Sozialismus reagiert, bekommt von beiden Welten nur das Schlechteste. Das Resultat ist eine Politik für Konzerne und Staaten (das Kollektiv), nicht für die Individuen und KMU-Wirtschaft. Man möchte die Konzerne fesseln, erwischt aber nur die KMU.

    Ich meine, man muss in Sachen Globalisierung (sprich Öffnung aller Schleusen) vehement auf die Bremse steigen. Es ist uns alles über den Kopf gewachsen. Apropos "wachsen": Leopold Kohr hat genau diese Entwicklung vorausgesehen, als er die EG/EU-Idee kritisierte. Schon in den 60ern. Was zu groß wird, scheitert.

  28. Josef Maierhofer
    27. Mai 2016 10:45

    Na, wartet nur, bis wir nur noch Verstaatlichtes haben, dann kann man sagen 'nichts geht mehr', aber auch das Steuerzahlen geht dann nicht mehr.

    Also die Wirten hat man mit Erfolg ruiniert, enorm viele gute Betriebe hat man ruiniert (Semperit, Konsum, AUA, Zentralsparkasse, Bawag, ...), etc., aber was schert das die Nomenklatura, die da jault, die 'Nazis' sind schuld.

    Irgendwann wird das 'Hollodaro' im Hals ersticken und wir werden nichts mehr haben, nicht einmal uns selbst, betrachtet man Zuwanderung und etwa Schulbildung. Aber irgendwann werden diese Ungeister auch vor Gericht stehen.

  29. Ingrid Bittner
    27. Mai 2016 10:44

    Jetzt wird alles neu und anders! Leider kann man Fotos nicht hereinkopieren,
    aber hier ist ein ganz wunderbares:

    „Weißblauer“ Wahlkrimi: Die besten Twitter-Reaktionen | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!
    http://www.tt.com/lebensart/web/11542241-91/weiÃ?blauer-wahlkrimi-die-besten-twitter-reaktionen.csp

    • franz-josef
      27. Mai 2016 14:26

      Seite vom Netz genommen. Nix da.

    • Ingrid Bittner
      27. Mai 2016 17:35

      @Franz-Josef: ich hab's jetzt noch einmal kontrolliert, wenn man auf der Tiroler Tageszeitung auf Lebensart geht, dann kommt man zu dem "herr"lichen Foto der Queen bzw. VdB.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 22:25

      Danke!
      :-)))

    • BlauesWunder (kein Partner)
      30. Mai 2016 12:58

      bitte sehr, der Direktlink: tinyurl.com/jjceura

  30. Wolfgang Bauer
    27. Mai 2016 10:19

    „Finden müssen wir immer etwas“. Na klar, wenn man (bei allen Unternehmen) 1 bis 2 Mrd. pro Jahr mehr Steuern hereinbringen will. Da könnte es wirtschaftlicher sein, dass ein völlig steuerehrlicher Unternehmer freiwillig vorweg ein paar tausend Euro Steuernachzahlung anbietet, wenn dadurch die Prüfungszeit kürzer wird.

    Im Ernst: Die Wut ist auch deswegen so groß, weil dem Finanzminister Schelling zugetraut worden ist, vernünftige Lösungen zu bieten - und beinhart auf den Verwaaltungsreformen zu bestehen. Die Enttäuschung über einen Unternehmerkollegen, der ärger wütet als alle bürokratischen Vorgänger ist natürlich entsprechend: Keine Hoffnung auf Besserung mehr!

    Ein anderer Ministerflop wird eigenartigerweise - vielleicht weil Br. so gut nach links vernetzt ist - kaum thematisiert: Der Justizminister, der per Gesetzesnovelle eine Erleichterung für Straßendealer erzeugt hat, die dann wieder mühsam zurückgenommen werden muss. Inzwischen haben sich die Dealer schon an "Hotspots" etabliert und werden nur mit erheblichem Mehraufwand wieder eingedämmt werden können.

    • fxs (kein Partner)
      29. Mai 2016 10:38

      Was den Justizminister betrifft, so ist ihm die Verschärfung von Zensurbestimmungen und männerfeindlichen Gesetzen vorzuwerfen.

  31. Ingrid Bittner
    27. Mai 2016 09:51

    Zu dem Buchstabengewirr für(????) die Allergiker: hat die eigentlich wer gefragt, ob sie das brauchen? Ich denke eher nicht, da hat wieder wer an einem Schreibtisch gefuhrwerkt, der halt auch w as arbeiten wollt. Und Österreich im ewigen vorauseilenden Gehorsam der EU gegenüber hat diese Vorschrift wieder übererfüllt.
    Ich war, seit in Ö diese EU-Anordnung so übererfüllt wird, etliche Male in verschiedenen anderen europäischen Ländern, aber mir ist nirgends aufgefallen, dass man diese Vorschrift so übererfüllt hätte wie in Österreich.
    Abgesehen davon bin ich der Meinung, ein Allergiker weiss sowieso was er bestellen und essen darf und was nicht. Ich weiss das von mir, ich hab auch eine Gluten- und lactoseunverträglichkeit, also wird ich mir nicht gerade einen Semmelknödel bestellen, dazu brauch ich aber den Buchstabensalat wirklich nicht.
    Ich hab noch gar nicht kontrolliert, ob dieser Buchstabensalat auch auf den Fertig- und Halbfertigprodukten zu finden ist. Wird wahrscheinlich nicht sein, denn da müssen ja die Zutaten namentlich angeführt sein. Wenn sie auch kaum wer lesen kann, weil sie so klein geschrieben sind und oft auch mit der perfekt fremdsprachigen Bezeichnung, wer weiss denn schon was Cochenille oder eine Buchstaben-Ziffernkombination auf der Erdbeermarmelade bedeutet.
    Und zu den depperten Kassenbons, da giftet mich regelrecht, dass kein Aufschrei von den Grünen kam. Die sind ja immer so gescheit, aber das stört sie offenbar überhaupt nicht, dass dieses Thermopapier ja gar nicht zum Altpapier gegeben werden dürfte. Schön aufpassen bei der Mülltrennung, Papier ist nicht gleich Papier!
    Tja und dass so viele Wirte zusperren, ist ja kein Wunder, bei den Schikanen.
    Noch bedenklicher finde ich allerdings, dass man damit vielen Jungen, die ihr Leben eigentlich darauf ausgerichtet hatten, den elterlichen Betrieb einmal zu übernehmen,
    die Freude daran genommen hat, die wenden sich anderen Berufen zu und die Gasthöfe verkommen. Offenbar ist das wirklich gewollt, weil nichts ist einfacher, als die dann halt in Quartiere für unsere Zuwanderer umzuwandeln, weil irgendwie müssen die Häuser ja erhalten werden, man kann sie ja nicht verkommen lassen.
    Zufall oder Absicht? das ist auch hier die Frage.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 11:04

      Ich halte es nicht für Zufall. Es ist doch eine win-win-Situation für die Welcome-Lager. Die haben erstens, da stimme ich Ihnen zu, Platz für Neuankömmlinge zwecks weiterer Verteilung der Fremden im Land, und zweitens kassieren damit automatisch die NGOs ihre geschmalzenen Betreuungsgelder. Die Rgierung kann sich brüsten, soundsoviele Zuwanderer in die ihnen versprochenen Häuser setzen zu können, die NGOS verdienen ordentlich, der Migrationsstrom fließt ungebremst und wird weiter bis in die kleinsten Winkel verteilt.
      Hat nicht Timmerman neulich so etwas ganz ähnlich gesagt?
      Und was der Regierung schon wieder an Steuergeldern knapp wird, na da wird das Heer der 5oo zusätzlichen Ausschwärmer schon eine Ernte einfahren.
      Und das Argument, daß die Wirtshausgespräche unterbunden und auf eine für jeden im Internet einsehbare Ebene gehoben und damit kontollier- und leicht abstrafbar werden, liegt doch auf der Hand. Das alles arbeitet pro Asyl, womit ich alle diese Facetten unter einen Benennungshut bringen will.

      Ein logischer nächster Schritt wäre ein ausgefeiltes Ausgangsverbot,etwa unter dem Vorwand, daß nicht nur Frauen daheim bleiben sollten wegen Gefährdung auf den Straßen, damit alle Geselligkeiten und Besuche erschwert werden, und die Pflichtinstallation von Überwachungswanzen in den Wohnräumen.

      -grantel-

    • Wyatt
      27. Mai 2016 12:47

      @ ingrid u. franz-josef
      ************************!
      ************************!
      immer wieder "auf den Punkt gebracht!"

  32. HDW
    27. Mai 2016 09:44

    Leider wird es der WK ja nicht selber erleben, aber die Konsequenz seiner Überversorgungs- Kuschelsucht könnte er sich in China oder Russland anschauen: Dort gibt es nach dem Zusammenbruch der Gratisgesundheitsversorgung jetzt medizinische Behandlung nur auf Vorauszahlung, oder wie in Italien durch 80% der Staatsschulden finanziert. Und was die extrem hohen DDR Umweltstandards in der Realität gebracht haben, konnte jeder riechen der dort war!
    Aber das ist ja auch die Attraktivität der Sozialismen für die weibliche Charaktere: das uneinlösbare Versprechen eine heile Welt ohne Selbstverantwortung, nur durch repressive Verordnungen zu schaffen.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 09:52

      @ HDW:

      Jetzt sind Sie aber vielleicht doch ein wenig ungerecht mir gegenüber!!!??!!
      Wie kommen Sie auf meine angebliche "Überversorgungs-Kuschelsucht"?
      Ich habe Fakten aufgezählt, die mir teilweise genauso gegen den Strich gehen, wie Ihnen und Anderen!
      Wichtig ist hier halt, dass man - so oder so - auf den Wertkonservativen losdreschen kann!!

  33. El Capitan
    27. Mai 2016 09:37

    Noch ein Tipp:
    Wir gründen mit Hilfe veruntreuter Steuergelder ein Schwulen- und Transsexuellen-Lokal. Das kontrolliert niemand.
    Wenn wir bankrott gehen, wird sich kein Staatsanwalt getrauen, etwas zu unternehmen.

    Wetten dass!
    So einen Fall gab es ja vor kurzem schon.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 11:09

      Na eh. Am Tag ein islamischer kindergarten, mit Räumlichkeiten für andere Actions wie vor kurzem in Wien aufgeflogen, und ab Nachmittag ein Schwulen-etc.-Cafe, und was noch an Zeit übrigbleibt, könnte man als Beratungsstelle für Zuwanderer nützen.

      Funct sicher.

    • Earp
      27. Mai 2016 12:40

      .......oder man tarnt seinen Restaurantbetrieb als Bobo-Freizeitclub wo man für sein Jahresabo - im voraus zu bezahlen - mitkochen darf:

      http://stadtfluchtbergmuehle.at/

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 12:48

      Das Hauptgeschäft ist dann - zwangsläufig - ohne Registriekasse, dieser weiße "Vanillezucker"... Aber vielleicht wird die Registrierkassa-Pflicht dann noch erweitert. Dafür hat dann natürlich die Strafbehörde nix mehr zu melden. Geld stinkt nicht und ist überhaupt nicht böse. Ein Grundsatz fürs letzte Aufbäumen...

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 16:45

      Die Frau, die das gemacht hat, ist jetzt übrigens Finanzreferentin in einem Wiener Bezirk.
      Für die Finanzen zuständig! Das gibt's in keinem Kabarett weil völlig unglaubwürdig.

  34. socrates
    27. Mai 2016 09:12

    Die ÖVP ist die Organisation von einigen Lobby's und hat längst auf die Wähler vergessen.

  35. Sandwalk
    27. Mai 2016 09:05

    Die einzigen privaten Unternehmen, die keine Angst vor Bürokratie und Kontrolle haben müssen, sind die muslimischen Vereine und Kindergärten.

    Ich empfehle, einen muslimischen Kulturverein mit Ausschankbetrieb zu gründen, und schon hat man seine heilige Ruhe.

    • glockenblumen
      27. Mai 2016 10:42

      @ Sandwalk

      *************************

    • socrates
      27. Mai 2016 11:37

      Kultusgemeinde nicht zu vergessen!

    • Riese35
      27. Mai 2016 12:36

      @Sandwalk: Na klar. Dort herrscht die Scharia. Das wissen unsere Steuerprüfer, und die kennen auch die Strafen.

    • kritikos
      28. Mai 2016 00:46

      Danke an Sandwalk und Danke an Socrates

    • Torres (kein Partner)
      29. Mai 2016 09:53

      Dan darf man aber keine Produkte aus oder mit Schweinefleisch sowie keinen Alkohol ausschenken.

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Mai 2016 18:40

      Jeder muslimische Kulturverein hat seine eigenen Lokale und Geschäfte dabei.
      Ohne gesetzliche Regelungen, ohne Steuerpflicht.

  36. El Capitan
    27. Mai 2016 08:38

    Eine dreitägige Busreise durch Oberösterreich eines meiner Vereine wäre fast gescheitert, weil von den 5 Landgasthäusern, die wir auf der Liste hatten, bis Herbst 4 zusperren. Eine grandiose Leistung unserer Wirtschaftspolitik.

    Das ist aber nicht das Schlimmste. Liebe Leute, ihr solltet einmal sehen, was an unseren Schulen so alles an Schikane und Drangsalierung abgeht. Die Schulen sind ja das Zentrallabor des neuen Menschen und der "gerechten Gesellschaft".

    Nach jedem Jahr, das den neuen Menschen und die Neue "gerechte" = gleichgeschaltete Gesellschaft nicht gebracht hat, muss mit Hilfe einer Flut von neuen Verordnungen nachgeschärft werden.

    Im Osten betreiben die SPÖ und die Grünen das Bildungsvernichtungswerk, im Westen sind es ÖVP plus Grüne. Verschärft wird die Situation durch die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Teil der Lehrer grünlastig ist.

    Schließlich lohnt sich ein Blick in die Krankenhäuser. Dort kommen die Jungärzte vor lauter Bürokratie kaum noch dazu, sich fortzubilden.

    Es ist schon richtig, der Bürokratiekrake hat unser drangsaliertes Land fest im Griff. Ein Griff, der fester und gnadenloser wird.

    Im nächsten Wahlkampf werden sie uns wieder einen Abbau der Bürokratie versprechen, und die Kerle werden nicht einmal rot bei diesen frechen Lügen!

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 08:46

      Eine Fußwallfahrt von Heiligenkreuz nach Mariazell ist sehr bald nur noch mit Zelt- und Biwakausrüstung machbar...

    • Shalom (kein Partner)
      29. Mai 2016 10:23

      Ich hatte gestern mit einer Wiener Volksschullehrerin gesprochen. In einem der Bezirke nördlich der Donau tätig, berichtete sie, dass innerhalb des Lehrkörpers Furcht vor kritischen Äußerungen besteht, wie im seinerzeitigen Ostblock keiner mehr dem Anderen traut u. sich tiefste Resignation breitgemacht hat. Klassenziele würden schon lange nicht mehr erreicht, unter den gegebenen Umständen (mangelnde bis gar keine Deutschkenntnisse von Schülern ausländischer Herkunft, Schwierigkeiten mit deren oftmals selbst des Schreibens u. Lesens unkundigen Eltern) den Kindern Lesen, Schreiben u. Rechnen beizubringen, ist den Lehrern nahezu unmöglich gemacht worden. Ein Trauerspiel der besonderen Art. Und wie es zum Wr. Briefwahlerfolg VdB kommen konnte, ist zumindest dieser Lehrerin unerklärlich geblieben...

  37. Wertkonservativer
    27. Mai 2016 08:34

    Stimmt schon, dass es auch hausgemachte Ungeschicklichkeiten gibt!

    Einwenden möchte ich jedoch, dass zumindest in den Ländern, in denen ich mich immer wieder aufhalte, nämlich in Italien und Kroatien, seit vielen Jahren teils wesentlich mehr "Vorschriften" gibt, sei es in der Lebensmittelsicherheit, im "Mitraucher-Schutz", und speziell auch hinsichtlich der Registrierkassen für alles und jedes!

    Dass die diversen EU-Richtlinien allesamt dem weltweiten Gebot der Nicht-Diskriminierung zum Schutz der Menschen, der Natur und auch sonst allem und jedem geschuldet sind, müssen wir halt bedenken, wenn uns manche dieser Ge- und Verbote da und dort übertrieben bis unsinnig vorkommen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 08:50

      @ WK

      Sie werden vermutlich auch dann jubeln, wenn die EUdSSR zu unserm Schutz die Schutzhaft wieder einführt.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 09:29

      @ Cotopaxi:

      Wann und wo juble ich?
      Ihre Einwendungen zeugen nicht gerade von Menschlichkeit und Fairness!

    • blem-blem
      27. Mai 2016 09:35

      Klingt aber schon ein bisserl nach Pauschalbegründungen, was Sie da an Rechtfertigungen für das Werken der Apparatschicks aufzubieten haben, Herr Michler.

      Selbst wenn daran noch den "Kampf gegen Revisionismus und Faschismus" anhängen sollten!

    • blem-blem
      27. Mai 2016 21:06

      Klingt aber schon ein bisserl nach Pauschalbegründungen, was Sie da an Rechtfertigungen für das Werken der Apparatschicks aufzubieten haben, Herr Michler.

      Selbst wenn Sie daran noch den "Kampf gegen Revisionismus und Faschismus" anhängen sollten!

  38. Erich Bauer
    27. Mai 2016 08:33

    „Selbständigkeit in DIESEM Land kann Ihre Existenz gefährden“. Dieser Hinweis sollte auf jeden Bescheid der WKO verpflichtend, in 24 Punkt Schriftgröße, aufgedruckt sein.

    Vor 30 Jahren war ein solcher Entschluss noch mit guten Aussichten begleitet. Das hat sich dramatisch verändert. Einerseits ist der psychopathische Vernichtungswille gegenüber jeder selbständigen Berufsausübung so ausgeprägt wie nie und andererseits sind die räuberischen Absichten der Neo-Bolschewiken von einer abenteuerlichen, ja sogar selbstzerstörerischen Maßlosigkeit. Mit psychisch Kranken in einem Irrenhaus kann man nicht arbeiten…

    Ich darf vielleicht einmal mehr an ein Gespräch, Anfang der 90er, mit hohen Vertretern der WKO erinnern, bei dem der „belehrende“ Grundsatz für die „Zukunft“ klar, unmissverständlich und deutlich ausgesprochen wurde: „Alle Betriebe unter 25 Mitarbeiter müssen verschwinden!“ Nicht zuletzt auch deswegen, weil in einem Bolschewiken-Staat selbständig denkende „Kulaken“ nicht vorgesehen sind.

    Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass Staatsmacht und Vernichtungsbürokratie, zugunsten der Alimentierten und „abhängig Denkenden“, die Klein- und Kleinstunternehmer häuten, Vierteilen und zum Verrecken aussetzen. Unnötig zu erwähnen, dass der temporäre „Luxus“ der beruflichen Selbständigkeit und vor allem damit verbunden, das selbständige Denken, hart bestraft werden muss. Nach dem die hoffnungslose, systematisch betriebene Verschuldung ganze Arbeit geleistet hat, wird den Delinquenten die Tatsache vor Augen geführt, dass für deren Unbill leider, leider keinerlei „soziale Netze“ gespannt sind…

    Die verhängnisvolle Geschichte der „Kulaken“, im Sowjetreich, sollte ein Augenöffner für alle sein, die sich mit dem Gedanken an beruflicher Selbständigkeit tragen, bzw. die Übernahme, z.B. des elterlichen Wirtshauses, ins Auge fassen.

    • Konrad Loräntz
      27. Mai 2016 08:47

      Dem stimme ich voll zu. Die Gastwirte sind nur die am meisten ins Auge fallende Gruppe Kleingewerbetreibender, denen man das Wasser abgräbt. Da kommen jede Menge weiterer Bereiche dazu, in denen dem Leviathan die Unabhängigkeit ein Dorn im Auge ist. Warum z.B. kümmert sich die Stadt Wien um Begräbnisse, wo doch ganz offensichtlich Private diese auch hervorragend abwickeln können. Diagnose-Labors, Eislaufplätze etc.
      Das undurchdringliche Gesetzesdickicht tut sein Übriges um jeden Kleinbetrieb automatisch bei Bedarf kriminalisieren zu können.
      Krieg den Kulaken - Krieg der einzigen Gesellschaftsschicht, die es sich erlauben könnte, den Mund aufzumachen um das zu sagen, was sie sich denken.

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 10:08

      Mein kleiner (österreichischer) Herrenfriseur hat auch wegen der Registrierkassenpflicht überraschend zugesperrt, bei vielleicht 10 Kunden/Tag sind die Kosten einfach nicht drinnen. Das System hat ihn in die Hacklerpension getrieben, obwohl er noch einige Jahre weiter arbeiten hätte können und er dies auch gewollt hätte. Und ein späterer Pensionsantritt hätte ihm überdies eine geringere Pension beschert.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 10:38

      Wir werden wohl auf den "Mauerfall" 2.0 warten müssen... Ihr Herrenfriseur ist zu beglückwünschen. Er hat richtig gehandelt. Je mehr es so halten und das nicht MORGEN sondern HEUTE, umso schneller bekommen wir wieder Luft zum Atmen...

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 10:41

      Gibt's eine Quelle?

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 11:56

      von Schubert nicht vertont:

      Ihr, die ihr noch am Quelle
      Der sichern Jugend weilt,
      Denkt doch an die Forelle;
      Seht ihr Gefahr, so eilt!
      Meist fehlt ihr nur aus Mangel
      Der Klugheit; Mädchen, seht
      Verführer mit der Angel –
      Sonst blutet ihr zu spät

    • Riese35
      27. Mai 2016 12:42

      @Cotopaxi: Früher sind die Friseure zu ihren Kunden gegangen und nicht umgekehrt. Macht Ihr Friseur jetzt auch wieder Hausbesuche? Die privatesten Geschäftsbeziehungen haben im Kommunismus auch funktioniert.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 13:13

      Hallo Erich: - 10:38

      Du bist doch ein wirklich Kluger!
      Glaubst Du nicht, dass für @Cotopaxis Friseur das auch zumutbar sein könnte, was Friseure anderer Völker schon längst tun müssen ?
      Natürlich wäre das Eintauchen in die Schwarzarbeit für einen Friseur - bei einigem Geschick - eine lohnende Sache.
      Ob das allerdings volkswirtschaftlich die richtige Entscheidung wäre?
      Du bist doch ein wirklich Kluger (ich wiederhole mich gerne!), phantasievoll bis an den Scheitel, und sympathisch noch dazu!
      Was meinst Du nun nach meinem despektierlichem, aber freundschaftlichem Einwurf?
      Ist @ Cotopaxis Friseur wirklich ein armer Hund, oder einfach nur bequem?

      Ciao und Tschüss,

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 13:28

      Hallo Gerhard,

      für die SCHWARZEN ist alles zumutbar, solange der Futtertrog vollgekotzt wird...

      Pfiat di (ganz liebevoll)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 13:50

      Übrigens: Völker, Volkswirtschaft... jetzt komme man mir nicht auch noch mit "Heimat"!!! Der "Schmäh" zieht bei mir nicht. Schon gar nicht, wenn es von der Seite der USE kommt. Ich verlange von dort eine angemessene, hoch dotierte Anstellung. Ansonsten F(Wort) euch.

      Kleine "Differenzierung": Volkswirtschaft und Abgabenhöhe (=Beute) sind zwei verschiedenen Veltliner...

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 14:04

      @Riese35

      Diese Angebot hat mir der Friseur leider nicht gemacht, er hat aber schon 45 Beitragsjahre hinter sich.

      Soeben komme ich aus einem kleinen Lebensmittelgeschäft, dort wurde mir geklagt, dass die Registrierkasse über 2.000 Euro gekostet hätte und jede Rolle Thermopapier kostet 5 Euro und die Kunden lassen die Zetteln sowieso auf dem Pult liegen.

      Gleichzeitig wurde gefragt, ob auf dem Roten Donauinselfest die Gastronomen auch alle Registrierkassen haben müssen?

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 14:23

      Mit 45 Beitragsjahren ist man heutzutage sowieso ein "Dodl"...

  39. socrates
    27. Mai 2016 08:30

    O.T. Wien braucht Polizisten? Warum werden dann viele Absolventen der Polizeiakademie nicht angestellt? Warum berichten die Medien nicht darüber? Lügenpresse!

    • franz-josef
      27. Mai 2016 12:19

      Wenn, wie die krone heute schreibt, durch künstlich erzeugte Staus die Bürger ohnehin weg vom Individualverkehr hin in die Öffis gesteuert werden, dann brauchen wir ja die vielen Ordnungshüter auf den öffentlichen Verkehrsflächen nicht mehr, oder nur wenige.

      Das ist ein kluger, vorausschauender Plan der Grünen, und sparsam in vieler Hinsicht noch dazu. Ironie off.

      Allerdings fürchte ich schön langsam alles, was von den Grünen kommt. Und mit dem verringerten Individualverkehr und vermehrten Zwang in die Öffis wird die Kontrolle der Menschenmassen sprich Bürger auch leichter. Keiner soll entkommen können.
      Aber vielleicht habe ich heut nur einen besonders grantigen Tag, daß mir nur mehr solche Grauslichkeiten einfallen.

    • franz-josef
      27. Mai 2016 14:24

      .... oder weht daher der Wind?:

      Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Montag im Rahmen der neuen Nachwuchswerbekampagne der Bayerischen Polizei mehr ausländische Polizisten für Bayern gefordert. „Unsere Kolleginnen und Kollegen mit ausländischer Herkunft sind eine wichtige Bereicherung für den Polizeidienst und das beste Beispiel dafür, wie Integration wirklich gelebt wird. „Damit stärken wir noch weiter die interkulturelle Kompetenz und Bürgernähe der Bayerischen Polizei“, so der Minister auf einer Pressekonferenz in Nürnberg. [mehr]

      PI, 27. Mai 2016

    • glockenblumen
      27. Mai 2016 14:25

      @ franz-josef

      was ich immer sage: die Grünen sind der Tod jeder Demokratie, Meinungsfreiheit, ein Verein der Zwang und Kontrolle als sein höchstes Ziel sieht, der die Menschen für seine linksvergifteten Zwecke mißbrauchen will.

      Und weil die Hirnwäsche schon jahrelang andauert, sind soviele auf diesen Zug des Verderbens aufgesprungen und halten sich für fortschrittlich und wahnsinnig gute Menschen.
      Dabei haben die Frauen verlernt Frau zu sein, die Männer verlernt Mann zu sein, die traditionelle Familie ist zum Feindbild erklärt worden, "in" sind Patchwork-Familien am besten aus homo- und/oder bisexuellen drogenaffinen Erwachsenen, die schon den Kleinsten die "Freuden am Körper" beibringen, weil sie "ja ein Recht darauf haben".

      Schulbildung soll darin bestehen, daß man seinen Namen tanzen kann, lesen und schreiben braucht man nicht, dafür sind die Machthaber und deren Schergen da.
      Denn nichts ist unerwünschter und verhaßter als ein gebildeter Mensch, der über seine Nasenspitze hinaussieht und das diabolische, menschenverachtende Treiben des Regimes erkennen könnten.
      Doch dafür hat man sicherlich mit Umerziehungslagern vorgesorgt, um die vom Wege Abgewichenen wieder auf den richtigen Pfad zu lenken......

      Die wollen eine (gut bewaffnete) herrschende Elite nach dem Konzept Maos, das Volk soll arbeiten und nicht aufmucken, in diesem Fall geht das Militär dagegen vor, den der Privatbürger hat unbewaffnet zu sein, er könnte sich gegen so ein kriminelles Regime zu Wehr setzen.

      Die Grundsteine für diese Entwicklung sind gelegt, die charakter- und gewissenlose Medienwelt treibt das voran, da kommt noch was auf uns zu!

      ....vielleicht habe ich auch einen grantigen Tag, aber wenn ich über die niederträchtigen Machenschaften der Linken nachdenke fallen auch mir nur solche Grauslichkeiten ein

    • Bob
      27. Mai 2016 15:33

      @Glockenblumen
      **********************************************************

  40. dssm
    27. Mai 2016 08:18

    Für die Wirte ist es bitter, die können nur sehr schwer gehen! Viele andere Unternehmer können ja einfach im europäischen Ausland weitermachen, die grösseren Betriebe gehen gleich in die USA oder nach Ostasien.

    Aber die Wirte haben es sich selber ausgesucht, wer im Sozialismus einem immobilen Betrieb führt, der muss mit Schikanen rechnen, ist er doch der Klassenfeind. Auf Dauer werden viele den Betrieb aufgeben, das geht schleichend, denn es wird nicht mehr investiert, das merken zuerst die Handwerker, welche dann auch untergehen, dann wird das Personal ausgedünnt und schlußendlich, wenn die Schulden weg sind, wird der Schlüssel von aussen umgedreht und in den nächsten Teich geworfen – verkaufen kann man selbst in guten Lagen einen touristischen Betrieb kaum mehr, nur geisteskranke fangen in Österreich so ein Geschäft an.

    Nachdem der neue Kanzler offensichtlich ein ganz Linker ist, darf mit weiterem Drangsal gerechnet werden, da ja der Vizekanzler ohnehin schon ein bekennender Wirtschaftsfeind ist.

    • Riese35
      27. Mai 2016 08:44

      Jetzt fehlt nur mehr der Schlußsatz: Und die Bevölkerung wollte es so. Man braucht sich nur das Salzkammergut anschauen.

  41. Bob
    27. Mai 2016 08:15

    Alle angeführten Verbesserungen dienen zur Entfesselung der Wirtschaft.
    Saubande verfl......!

  42. logiker2
    27. Mai 2016 08:14

    Gott sei Dank haben die Unternehmer eine starke Vertretung namens Wirtschaftskammer, sonst käme alles noch viel schlimmer, oder ?

    • Pennpatrik
    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 12:57

      Ja. Und diese Vorfeldorganisation sorgt auch für "Hände weg vom Gymnasium"...

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2016 14:35

      @ Erich Bauer:

      Hej, Erich,
      das ist MEIN Wahlspruch, den ich bereits dutzende Male hier im Blog im Rahmen meiner Gymnasien-Verteidigung als Schlusspunkt gesetzt habe!!!
      Da habe ich wohl ein Anrecht auf Urheberschutz, oder?

      Ciao

      Gerhard
      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 14:48

      @Wertkonservativer,

      bei dem, was uns von der USE bevorsteht, ist das Gymnasium sowas von vernachlässigbar... Die ÖVP wird das sehr bald einsehen.

  43. Wyatt
    27. Mai 2016 08:13

    Wenn man bedenkt, dass der freie Meinungsaustausch im Wirtshaus mit "Theke" und "Stammtisch", nicht so wie in den Internetforen kontrolliert werden kann, lässt eigentlich - in den rapid immer weniger werdenden Gaststätten volle Absicht vom "System" vermuten.

    • Riese35
      27. Mai 2016 08:47

      Guter Gedanke. Die Leute sollen nicht ins Dorfwirtshaus, sondern zum McDonalds und Starbucks, die auf der grünen Wiese zwischen den Ortschaften gebaut werden, und dort soll es die "richtige" Propaganda unserer Machhaber geben, die mit der Konzernleitung bzw. dem Franchisegeber abgestimmt wird.

    • Leopold Franz
      27. Mai 2016 17:41

      Wyatt***
      Auch beim Meinungsaustausch im Wirtshaus werden, so fürchte ich, bald deutsche Zustände einreißen. Dort muss die AfD ihre Veranstaltungen teilweise mit Gerichturteilen erkämpfen, gegen den Mob und gegen die Systemmedien und die verängstigten Wirte.

  44. Franz77
    27. Mai 2016 08:04

    Sehr guter Artikel! Es kommt noch vieles dazu, Beispiel Lohnverrechnung. Da blicken nicht einmal mehr Steuerberater durch. Der Leiter eines Steuerbüros sagte unlängst zu mir, es gäb in Österreich keinen einzigen Experten mehr, der das gesamte Monstrum durchblickt. Klammheimlich wurden weitere Fallstricke eingebaut, die die Lohnkosten explodieren lassen. Schön für die Arbeitnehmer, aber wenn der Wirt Pleite geht haben sie auch nichts davon. Luft nach oben hat kein seriöser Wirt mehr, im Gegenteil, es ist ein Kampf ums Überleben geworden. Von Geld verdienen redet längst keiner mehr.

    • dssm
      27. Mai 2016 08:23

      Wenn wir schon dabei sind, das Schlimmste ist die Arbeitszeitgesetzgebung und die völlige Rechtlosigkeit rund um die Kleinstselbstständigen! Aber, wie unsere Bundesregierung schon vor Jahren erkannt hat, die GKK-Prüfungen schießen über das Ziel hinaus ...

    • Franz77
      27. Mai 2016 08:37

      Ja dssm, Die GKK sind das größte Übel, da fallen aufgehetzte Kommunsiten über einen Tag und Nacht arbeitenden Wirten her. Da ist Klassenkampf angesagt. Ich habe mit vielen gesprochen, vor dem Finanzamt fürchtet sich keiner.

  45. Riese35
    27. Mai 2016 05:13

    Es fehlt noch die Schikane mit der Rollstuhltauglichkeit, was sich besonders bei historischen Gebäuden in Gebirgslagen, die gerade in Österreich besonders häufig vorkommen, nachhaltig auswirkt und dazu führt, daß derartige Gastwirtbetriebe zusperren und die Gebäude wertlos werden. Nur mehr McDonald-artige Baulichkeiten mit Standard-Pappkartonarchitektur auf der grünen, ebenen Wiese haben bei einer solchen Gesetzeslage eine Chance zum Überleben.

    • Cotopaxi
      27. Mai 2016 06:35

      Man sehe sich auch den durch eine Rollstuhlrampe verschandelten Theseus-Tempel im Wiener Volksgarten an - sauteuer und ungenützt, durch eine einzige Querulantin erzwungen.

    • Leopold Trzil
      27. Mai 2016 08:40

      ... das ist ja wohl auch der Sinn der Sache. Den regierenden Blockparteien sind prekär Beschäftigte in Burgerketten lieber als Selbständige.

    • Riese35
      27. Mai 2016 11:05

      @Cotopaxi: Und ich frage mich, wie die Adamekhütte oder Simonyhütte am Dachstein rollstuhltauglich gemacht wird.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2016 14:19

      Ich halte es auch für durchaus notwendig die Skihütten mit derartigen Einrichtungen zu versehen. Auf Räder kann man durchaus auch Kufen oder Carver-Brettln (für die risikobereiteren Abfahrer) montieren.

  46. efrinn
    27. Mai 2016 02:08

    Wir werden ständig weiter entmündigt.
    Zum Thema Rauchen: warum kann ein Gastwirt nicht selbst entscheiden, ob er ein Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben will? Und warum kann ein Gast nicht selber entscheiden, in welche Art von Lokal er gehen will??
    Und zu den Registrierkassen gibts auch noch eine Groteske, die mir als Tiroler mit Freude am Berggehen den Zorn wachsen läßt: auch auf der Alm wird die Kasse zur Pflicht! Für a Jausn und a Milch. I glaub, i spinn!!!

    • Pennpatrik
      27. Mai 2016 07:56

      Dafür rennt ein Geschäftsführer des Burgtheater und der der Holding trotz "kreativer Buchhaltung" frei herum und der alte bekommt einen Ministerposten.
      Ach ja - was wurde aus der "Affäre Grasser"? Sitzt da schon ein Staatsanwalt wegen Amtsmissbrauchs?

    • Torres (kein Partner)
      29. Mai 2016 09:55

      Völlig Ihrer Meinung. Und das sage ich als absoluter Nichtraucher. Offenbar traut mir der Staat nicht zu, eigenständig zu entscheiden, welches Gasthaus ich besuche und welches nicht.





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