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Die Familie - ein sensationelles Comeback drucken

Lesezeit: 6:30

Der linke „Spiegel“ schäumt und beschimpft die Entwicklung zwar als „reaktionär“ und „düster“. Er gesteht aber offen ein: Immer mehr junge Frauen, besonders solche mit einem hohen Bildungshintergrund, entscheiden sich bewusst, freudig und freiwillig dafür, einige Jahre ohne Beruf ganz dem Heranwachsen der eigenen Kinder zu widmen. Das ist in Wahrheit freilich – ganz im Gegensatz zur „Spiegel“-Hetze – eine ganz hervorragende Entwicklung.

Oder vorsichtiger formuliert: Das wäre eine hervorragende Entwicklung, wenn sie sich auch wirklich als echte Trendwende in der Statistik niederschlagen sollte, wenn wirklich der katastrophale Babystreik gerade der Akademikerinnen während der letzten Generation zu einem weitgehenden Ende käme. Denn nach derzeit bekannten Daten bekommen in Deutschland wie in Österreich rund 40 Prozent von ihnen kein Kind. Die vom „Spiegel“ beklagte Trendwende sehe zwar auch ich in vielen Einzelbeobachtungen, aber eben noch nicht eindeutig in der Statistik.

Natürlich ist es eine freie Entscheidung, auf Kinder zu verzichten, die niemanden etwas angeht. Aber dennoch ist gesamtgesellschaftlich klar: Wenn es viele tun, bedeutet das für die demographische Zukunft – oder vielfach schon Gegenwart – unserer Kultur nichts Gutes. Denn gerade gebildete Frauen sind die besten Mütter, die am besten jene nächsten Generationen an stabilen, bildungs- und leistungsorientierten Kindern heranziehen können, die unsere hochqualifiziert gewordenen Gesellschaften so dringend in (wieder) größerem Umfang brauchen.

Das bestätigen viele Indizien. Sie reichen von dem von allen Genetikern bestätigten hohen Ausmaß der Vererbung von Intelligenz bis zu der für den ganzen Lebensweg wichtigen Erziehung mit Liebe, Zuwendung und Förderung während der ersten vier Lebensjahre. Was der Konsens fast aller Pädagogen ist. Der vom „Spiegel“ mit linksfeministischem Schauder kritisierte Trend zurück zur klassischen Familie ist auch noch aus einem weiteren Grund hilfreich für die Qualität dieser Erziehung: Wenn sich Mütter mit Freude und freiwillig – und nicht durch irgendeinen etwa ökonomischen Umstand gezwungen – dieser Aufgabe widmen, dann ist das doppelt gut für die Kinder. Diese Mütter tun es zwar sicherlich für sich und ihre Familie, aber die ganze Gesellschaft profitiert davon. Und sollte das daher auch honorieren.

Umgekehrt hat es sich als katastrophale Illusion erwiesen zu glauben, dass türkische oder arabische Zuwanderer mit ihrer Geburtenfreudigkeit den Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften der Zukunft decken können. Vor allem in Österreich gelingt das auch in der zweiten und dritten Generation nicht.

Ich selbst habe in Redaktionen immer wieder miterlebt, dass junge Frauen vor der Geburt des Kindes davon reden, bald wieder arbeiten gehen zu wollen. Aber sobald das Kind da ist, verschieben sich die Prioritäten ganz stark zum Kind und Daheimbleiben. Typische Sätze: „Ich will meinem Kind das nicht antun, dass ich es mit einem Jahr in den Hort stecke“; oder: „Ich will die Zeit mit meinem Kind genießen“; oder: „Ich wusste gar nicht, wie schön das ist“.

Zurück zum „Spiegel“: Wenn dessen Beobachtungen stimmen, dann haben junge Frauen trotz – wieso eigentlich „trotz“? – eines akademischen Studiums heute sogar schon von vornherein das klare Ziel, sich ein paar Jahre den Kindern zu widmen. Was erfreulich ist und für ihr Selbstbewusstsein spricht, auch wenn die ganze feministische Front schäumt. Reihenweise wird im Hamburger Magazin ihr Frust ob des Scheiterns ihrer Gesellschaftsveränderungs-Ambitionen zitiert. „Ein grundsätzlicher Wandel der Geschlechterrollen in Familie und Paarbeziehung hat nicht stattgefunden.“ „Eine ideologische Wiederkehr des bürgerlichen Familienmodells“. „Comeback der traditionellen Frauenrolle“.

Man ist ohne Doppelbeastung zufriedener

Aber auch der „Spiegel“ muss zugeben, „dass Teilzeit- und nichtberufstätige Mütter mit ihrem Leben zufriedener sind als Mütter, die in egalitären Modellen leben, weil sie nicht oder weniger unter der Doppelbelastung leiden.“ Und dass es „eine Sehnsucht nach Entschleunigung“ gibt.

Die Arbeitswelt verliert ja für viele, sobald man sie einmal von innen erlebt, viel von ihrem Reiz. Dort regieren Routine, Intrigen, (trotz Quoten) ausbleibende Karrieresprünge und vor allem die Frage: „Und was ist der Sinn von all dem, was ich da tue? Was bleibt?“

Jedenfalls, so muss man hinzufügen, können sich viele gerade der Akademikerinnen das Daheimbleiben durchaus leisten. Auch wenn gerne über das Gegenteil gejammert wird: Die Realeinkommen sind höher denn je in der Geschichte. Das merken nur viele nicht, weil sie das Zweiteinkommen einer Familie fast zur Gänze für Kinderbetreuung und Haushaltshilfe ausgeben müssen.

Was freilich bei aller Attraktivität des Lebensmodells Familie doch auch von den jungen Frauen (und ihren Partnern) stärker beachtet werden muss, ist die Absicherung für den Fall, dass die Ehe schief geht. Was ja auch bei solchen stressreduzierten Familienmodellen durchaus passieren kann. Aber um diese Gefahr zu relativieren, müssen Frauen nicht unbedingt die Doppelbelastung der letzten Generation auf sich nehmen. Jedoch sollten sie folgende drei Aspekte beachten:

  • Eine eigene abgeschlossene Berufsausbildung, wobei die Studienwahl vieler Frauen berufsorientierter als bisher ausfallen sollte, da für die vielen Absolventinnen von Kultur- oder geisteswissenschaftlichen Studien, von Publizistik, Genderistik oder Pferdewissenschaften nur ein sehr enger Arbeitsmarkt vorhanden ist;
  • Abschluss eines Ehepakts vor der Heirat, der viele potenziell heikle Themen von vornherein in harmonischer Atmosphäre außer Streit stellt;
  • und eine (in Österreich mögliche) Vereinbarung über das Pensionssplitting, dass in den Jahren, in denen eine Frau daheim bleibt, die Versicherungsbeiträge des Mannes beiden gut geschrieben werden.

Soll das heißen, dass all die vielen alternativen Ehemodelle, dass all die ständigen Bemühungen der Politik, die Väter mehr in die Kinderbetreuung zu bringen, sinnlos sind? Jein. Zwang wäre immer schlecht. Aber wenn sich zwei Partner im guten Konsens auf etwas Alternatives einigen, soll das in voller Wahlfreiheit genauso möglich sein.

Jedenfalls aber bestätigen auch viele Umfragen: Das gute alte Familienmodell ist kein Auslaufmodell, sondern gerade bei jungen Menschen beliebter denn je.

Das sollte irgendwann auch die Politik mitkriegen. Sie sollte sich, wenn sie endlich wieder ein wenig näher bei den Menschen landen will, viel mehr für das interessieren, was die große Mehrheit ihrer Wähler will, als sich ständig nur für marginale Randerscheinungen zu engagieren.

Als solche hat sich etwa eindeutig die Schwulenehe entpuppt. Dabei ist diese in den letzten zehn Jahren für viele Parteien das absolut Wichtigste in der Familien- und Gesellschaftspolitik gewesen. Aber die soeben veröffentlichte Statistik für 2015 bestätigt wie auch die Jahre davor: Schwule Verpartnerungen machen nur rund ein einziges Prozent der Zahl der Eheschließungen aus. Ihre Dimension ist also weit weg von den zehn Prozent, von denen linke und schwule Lobbys einst gesprochen hatten, die sich ohne Möglichkeit einer Verpartnerung härmen müssten.

Ein kluger Politiker müsste daher endlich wieder zu dem Schluss kommen: Kümmern wir uns wieder um das, was die Menschen wirklich bewegt. Und was für die Zukunft entscheidend ist: Das ist eindeutig die gute alte Vater-Mutter-Kind-Familie.

PS: Irgendwann wird hoffentlich auch die Wirtschaft begreifen, dass es langfristig überhaupt die beste Investition in die Zukunft (auch) der Betriebe ist, wenn möglichst viele gebildete Frauen einige Jahre in die Erziehung ihrer Kinder investieren. Denn das sind die Schlüsselarbeitskräfte von morgen. Und die Unternehmer. Und die Politiker. Und die Journalisten. Und die Opernsänger.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 07:45

    Es gibt eine Ideologie, die Frauen zu Gebärmaschinen und Männer zu Zeugern degradieren will, die Erziehung für das "Wunder Mensch" soll an staatliche Institutionen abgegeben werden. Wie anders können sich Nicht-Wertschöpfung-Schaffende sonst als Nomenklatura verhalten. ;-)

    Eine Umdenken und eine geistige Revolution werden diese Herrschaften in ihre Schranken weisen. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 08:21

    Der Webfehler unsere Gesellschaft liegt darin, dass "Experten" (eigentlich: Imperten) uns ständig erklären, was wir tun sollen oder dürfen.

    Die Macht der Kirche wurde zurück gedrängt, und in dieses Vakuum sind linke Sozialklempner vorgesehen.
    Inzwischen werden auch die wieder zurück gedrängt.

    Wir beginnen uns allmählich auf das Prinzip der Aufklärung zu besinnen, unseren eigenen Verstand zu benutzen. Ich habe für meine Lebensplanung noch nie "Experten" benötigt.

    Wichtig wäre halt, Familien politisch zu unterstützen. Ob und wann such die Trendwende auch statistisch zeigt, wird sich weisen.

    Grundsätzlich gilt: Wenn Linke wettern, schäumen oder sich nur ärgern, ist ein guter und positiver Trend am Laufen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 07:09

    Ob es sich tatsächlich um einen Trend handelt oder nicht, können nur die Statistiker sagen. Jedenfalls ist es bei meinem Dienstgeber so, insbesondere in meiner Abteilung, dass auch die Akademikerinnen ganz klassisch zwei Kinder bekommen und nach recht kurzer Zeit 10, 20 Stunden in Teilzeit arbeiten. Das Teilzeitmodell zieht sich dann relativ lange hin, bis die Kinder "aus dem Gröbsten draußen" sind, also die Pubertät überstanden haben; manchmal auch länger.

    Was mir ausschließlich alle Mütter erzählen: die Kinder sind wichtiger als die Karriere. Und damit wären wir bei der nächsten linkslinken Propagandalüge. Wenn während der Karenz- bzw. Teilzeit der Frauen die männlichen Kollegen einiges an Zusatzbelastungen schultern müssen (gerade bei Arbeitsspitzen) und bei Gehalt und Verantwortlichkeit davonziehen, so wird das nicht als unfair oder diskriminierend empfunden, sondern als logisch und gerecht. Die allermeisten Frauen sind froh, wenn sie nicht Chef sein und im Feuer von Kunden, Eigentümern und Co stehen müssen. Sie lieben die zweite Geige, denn diese führt zu mehr Planbarkeit, mehr Lebensqualität, mehr Zeit mit den Kindern.

    Das einzige was mir bei einigen Kolleginnen mit Studienabschluss, wenn auch nicht die Mehrheit, inkonsequent erscheint: sie wählen grün, bleiben also noch ihren FM4-Zeiten treu. Es dauert offenbar lange, bis man die linke Propaganda durchschaut und auf die eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen hört.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordo ut des
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 11:22

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Die Familie - ein sensationelles Comeback“ deckt sich völlig mit meiner Meinung.
    Mein Vater war stolz darauf, daß er - wie er sagte, obwohl es Verzicht bedeutete – „sich leistete“ eine Frau zu haben, die zu Hause bleiben konnte. Ich selbst hatte das Glück, daß meine Frau während bzw. neben ihrer Büroarbeit ein Musikstudium abschloß und sich danach dafür entschied ihre Schüler, bei uns zu Hause als Musikpädagogin, auf einem Instrument zu unterrichten. - Unsere Kleinkinder konnten während der Unterrichtstunden in einem Nebenzimmer viel klassische Musik hören. In den späteren Schul und Studienjahren der Kinder war es dann schon viel leichter. Neben diesem bescheidenen selbständigen Einkommen wurde das Familieneinkommen, allein schon durch die Tatsache für den Haushalt, Küche und Kinder mehr Zeit zu haben, fast um das Gehalt einer Bürokraft vermehrt. Feministen würden sagen: Typisch: Küche, Kinder und Kirche – auch letzteres trifft zu. Man muß eben versuchen seinen Lebensweg zu gehen, auch wenn von linker staatlicher Seite alles getan wird, durch falsche Leitbilder bezüglich „Karrieren“ die Familien zu (zer)stören. Alleinverdiener mit Kindern werden u.a. dazu mißbraucht, für gewollt kinderlose „Selbstverwirklicher“ die Pensionen zu sichern. Zudem werden gebildete Frauen, die die Erziehung ihre Kinder gegenüber einem Routinejob vorziehen als Hinterwäldlerinnen behandelt. Dabei „liefert“ ein guter Umgang mit seinen Kindern viel eher körperliche und geistig gesunde Menschen für die nächsten 70 bis 80 Jahre, während auch „gehobene“ Tätigkeiten in unserer schnellebigen Zeit nach wenigen Jahren unwirksam sind. - Wenn für Frauen das Berufsleben so fördernd ist, warum streben dann so viele nach frühestmöglicher Pensionierung? Nicht alle Akademikerinnen werden Nachfolgerinnen der Madame Curie oder von Liese Meitner.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 06:10

    Die Politik wird erst dann reagieren, wenn sie von der Wählerschaft im Fall von Fehlleistungen jederzeit gerügt werden kann; hiezu fehlt es aktuell an direktdemokratischen Elementen in unserer Verfassung.

    Habe an Herrn Ing. Norbert Hofer eine mail mit der Bitte gerichtet, Direktdemokratie in seiner Wahlwerbung zu einem thematischen Schwerpunkt zu machen;
    Hierauf erhhielt ich prompt Antwort, offensichtlich von einem in den Wahlkampf eingebundenen Proponenten:

    "Im Auftrag unseres Bundespräsidentschaftskandidaten, Ing. Norbert Hofer, darf ich mich zunächst für Ihre Zusendung bedanken.

    Unser Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat erst vor 2 Tagen in einer Presseaussendung angekündigt, vor der Angelobung einer neuen Bundesregierung auf den Ausbau der direktdemokratischen Elemente im Regierungsprogramm zu bestehen. Das Modell der Schweiz habe sich über Jahrzehnte bewährt und auch in Österreich ist der Wunsch der Bevölkerung nach mehr Mitbestimmung gegeben. Die direkte Demokratie ist für Norbert Hofer ein wichtiger inhaltlicher Pfeiler einer positiven Zukunft für Österreich. Sie garantiert, dass die Menschen im Laufe einer Legislaturperiode ihre Interessen wahren können und sich aktiv in inhaltliche Entscheidungsfindungen einbringen können".

    Mit dieser Antwort bin ich natürlich hochzufrieden; es wäre - im Sinne von positivem feedback - sicher vorteilhaft, fänden sich möglichst viele (nicht nur) hier im Blog Aktive, welche Herrn Ing. Hofer in analoger Weise ansprächen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 03:27

    Der sehr erfreuliche Trend, der Rückkehr zum Vater - Mutter - MEHRKIND - Modell bei akademisch oder auch anderwärtig hochgebildeten Frauen, müsste m. E. auch aus Sicht relativ junger Erkenntnisse der EPIGENETIK und der VERGLEICHENDEN VERHALTUNGSFORSCHUNG eine positive Bewertung erfahren.

    Wenn Dr. Unterberger immer wieder die Bedeutung der Gene als Voraussetzung für die Bildungsfähigkeit hervorkehrt, kann dem kaum widersprochen werden.
    Aber der Gewinn den Kinder durch die Prägung und den Erwerb epigenetisch vererbbarer Fähigkeiten in einer funktionierenden Vater - Mutter - MEHRKIND - Familie erfahren, sollte auch nicht unterschätzt werden.

    Männer wie Frauen sind zudem durch die Formung, welche sie durch Aufwachsen in einer funktionierenden Familie erfuhren, und selbst in einer solchen Familie leben, meist zu besseren Sozialverhalten im Berufsleben fähig.

    Ist unter den geschätzten Mitpostern jemand der sich mit professioneller Kompetenz dazu äußern kann?

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2016 09:31

    Nach all den zahllosen verbissenen Versuchen der Linken, der Progressiven, also der Fortschreitenden, der "Fortschrittlichen", die NATUR zu KORRIGIEREN, zeigt sich wieder eine schwere Schlappe, denn das bewährte natürliche Modell "Familie", bestehend aus Vater, Mutter und Kindern ist zum Glück UNBESIEGBAR! Etwas anderes zu ERZWINGEN ist ohne Sinn.

    Wann endlich wird das geradezu manische, einfach krankhafte, sozialistische "Fortschreiten-Wollen" von den Menschen, den vernünftigen Wählern also, abgewählt?

    Die Natur korrigieren zu wollen ist einfach ein sinnloses Unterfangen---es brachte bisher nur Negatives hervor; es ist VERMESSEN, in dieses Wunderwerk NATUR hineinzupfuschen!

    Wollen wir also hoffen, daß viele der jungen, akademisch gebildeten Frauen sich weigern, im Interesse anderer zur GENETISCHEN SACKGASSE zu werden. Das Aufziehen der eigenen Kinder ist ein vielfaches wertvoller und befriedigender denn als nützliche Arbeitskraft für irgendjemanden zu dienen.

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  1. Druide343 (kein Partner)
    17. März 2016 20:00

    Man sollte das Renteneintrittsalter abschaffen. Eine Frau, die gesund lebt, ist auch mit 80 Jahren noch in der Lage, berufstätig zu sein. Dann ist es auch kein Problem, wenn eine Frau sich zwischen ihrem zwanzigsten und vierzigsten Lebensjahr um ihre Kinder kümmert.
    Die finanzielle Situation kann auch dadurch gebessert werden, dass immer mehr Menschen in einstöckigen amerikanischen Häusern wohnen. Zudem muss die Ernährung allmählich auf vegetarische Urkost umgestellt werden. Die Situation verbessert sich auch dadurch, dass immer mehr Menschen mystische Erfahrungen machen und Erfolge durch Geistiges Heilen erzielen.

  2. johann_ (kein Partner)
    17. März 2016 12:19

    Der Spiegel versucht jetzt mit einer ekelhaften Regretting Motherhood Campagen gegen zu steuern. Die US-Vorgabe ist ja nach wie vor: Deutschen Frauen sollen möglichst keine Kinder bekommen, ...
    Gut, dass den Spiegel kaum noch jemand liest, geschweige denn ernst nimmt.

    Auch in meinem Umfeld ist ein Babyboom ausgebrochen und ich persönlich werde auch nochmal einen Betrag dazu leisten ;-)

  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      17. März 2016 11:42

      Am pro-familia-Artikel Unterbergers könnte man die Inkonsistenz/Inkonsequenz zur liberalen Ideologie schön aufzeigen.

      Letztere fordert ja unter dem Titel der Selbstverwirklichung vor allem die Berufstätigkeit der Frauen, was sich natürlich mit der Rolle einer ihre Kinder erziehenden Mutter nicht verträgt.
      D. h. es ist dies – wie man es dreht und wendet – mit liberalen Dogmen inkompatibel.

      Da diese auch ausschließlich eine in Geld bewertete (und mehr oder weniger bezahlte) Leistung als einziges Kriterium haben, sind so ideelle oder traditionelle Werte, wie ein „gelungenes Leben“ im Kreis einer richtigen Familie im liberalen Dogma gar nicht vorgesehen. Um dennoch die kindererziehende Mutter hier vereinnahmen zu können, wird dies – auch hier von Unterberger – unter der Rubrik abgehandelt, daß (vor allem Akademikerinnen) für den Hochleistungsnachwuchs verantwortlich wären.

      Aber sehr oft sind diese die abgehobensten SelbstverwirklicherInnen(Ausnahmen natürlich zugegeben); meine Frau – Lehrerin – erzählte mir regelmäßig, daß die unverbildeten Bauernkinder die weit aufgeschlosseneren und bildsameren waren, jene aus „besseren“ Kreisen verwöhnte, „schwierige“ oder solche, die dem Montessori-Spaßunterricht ausgelieferten waren.

      Der andere „Vorschlag“, daß sich junge Eheleute per Vertrag gegen die finanziellen Folgen einer eventuellen Scheidung absichern sollen, und zB ein Pensions-Splitting für die Zeit der Nicht-Arbeit der Frau vereinbaren sollen, ist der Gipfel materialistischer Denkungsart.

      Seit wann „denken“ junge Leute, sofern sie tatsächlich verliebt sind, an derartige Dinge? Inwieweit sind solche Gedanken überhaupt in diesem Alter „zeitgemäß“? Woher hätten sie eine so beschaffene Erfahrung, einen Lebensbund mit diesen Eventualitäten zu beginnen. Auf solchen Grundlagen dürften Ehen noch weniger Bestand haben, als es heute schon Standard ist.

      Aber man muß zugeben, daß derartige Gedanken ebenso logisch sind, wie jene, die eine Erhöhung des Pensionsalters fordern. Die Rechnung stimmt auf diese Weise, wenn auch die Wirklichkeit eine ganz andere ist.

  4. fewe (kein Partner)
    17. März 2016 10:33

    Diese Entwicklung ist freilich erfreulich, aber vielleicht nicht so sehr freiwillig. Ich kenne einige, die sich letztlich der Gründung einer Familie zugewandt hatten sozusagen als Plan B, nachdem es beruflich nicht erwartungsgemäß gelaufen ist. Es könnte also auch ein - wenngleich erfreuliches - Ergebnis der Arbeitsmarktsituation sein. Auch für Manager oder leitende Positionen ist die Auswahl kleiner geworden.

    Alle die ich kenne, bei denen es sich so ergeben hat, sind aber mit der Situation glücklich und letztlich daher froh darüber.

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    17. März 2016 08:17

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
    Die kompromisslose und gewaltsame Indoktrination der linken Zerstörungswut, mit dem Hauptziel die europäische Bevölkerung durch Vernichtung der einzig natürlichen Gesellschaftsform, die gesunde Familie, zu vernichten, ist einem Kaufmann-, Hooton-, Morgenthauplan geschuldet.
    Die angewandten Dogmen,u. a. entwickelt von der ostküstengesteuerte Frankfurter Schule, deren deutschhassende Protagonisten und deren Beweggründe selbsterklärend sind.
    Und wer hat's erfunden? Jene, die sich seit jeher des linken Vernichtungswahn grausam bedienen.

  6. McErdal (kein Partner)
    17. März 2016 05:38

    Natürlich ist es eine freie Entscheidung, auf Kinder zu verzichten, die niemanden etwas angeht. Aber dennoch ist gesamtgesellschaftlich klar: Wenn es viele tun, bedeutet das für die demographische Zukunft – oder vielfach schon Gegenwart – unserer Kultur nichts Gutes.@ Das ist schon klar - aber noch lange keine Argumentation für die REPLACEMENT - MIGRATION die gerade stattfindet - dadurch werden kulturfremde Menschen noch lange keine Österreicher !!!! Was ist denn so verwerflich daran, wenn unser VOLK eine Zeit weniger Nachwuchs erzeugt ?? Sind wir halt weniger - na und ?
    Das hat sich durch Jahrhunderte hinweg selbst reguliert - wer bestimmt, wie groß ein
    Volk zu sein hat ??

  7. Brigitte Kashofer
    15. März 2016 23:51

    Ein Pensionssplitting kann es nur zwischen Eltern und Kinderlosen geben. Alles andere ist eine Zumutung. Eltern leisten für die künftigen Pensionen den essentiellen Beitrag, der aber nicht zu Buche schlägt, weil wegen eines Fehlers im Pensionssystem für die Pension nur die Beitragszahlungen zählen, nicht aber das Großziehen von Beitragszahlern.
    Jeder Mensch muss als Erwachsener dem Staat zunächst seine eigene Ausbildung zurückzahlen und erwirbt erst durch das Aufziehen von Kindern einen Anspruch auf Pension.
    Bevor es das Pensionssystem gab, waren Eltern im Alter besser abgesichert als Kinderlose. Heute ist es umgekehrt.

  8. Anonymer Feigling
    15. März 2016 13:58

    Eine Sache wird von den Feministinnen gerne übersehen, wenn sie so wie Glawischiwaschnig sagen: Kind? Ja, habe ich auch!

    Es geht nicht nur darum, Kinder zu haben, sondern es geht darum, GESUNDE Kinder zu haben. So gesund, dass sie sich später selbst vermehren!

    Was bringt es für Eltern, wenn sie Kraft, Geld und Zeit in Kinder stecken, die sich dann nicht vermehren wollen? Wo ist da der Unterschied zur Aufzucht von Schwer- und Schwerstbehinderten? Der Vergleich scheint einigen brutal zu sein und ich höre schon, wie in der linken Reichshälfte das Gekreische anhebt. Aber der Natur ist es egal, Nicht-Vermehrung ist Nicht-Vermehrung, egal ob von Schwer(st)behinderten oder nur leicht Behinderten.

    Heutzutage überstehen viele Menschen ihre Kindheit nur mit schweren psychischen Schäden. Gewiss, körperlich wurde für sie gesorgt, aber die Seele wurde auf unterschiedlich Art "gequält":
    Vernachlässigung, Hin- und Herschieben, keine fixe Bezugsperson, das Kind bekommt ein Gefühl des Egal-Seins, fehlendes Selbstwertgefühl, Nicht vorhandenes Familievorbild usw.

    Zuletzt sind sie erwachsen, aber seelisch noch Kinder, unfähig, sich zu vermehren. Einige kratzen nach Jahren noch die Kurve dank guter psychologischer Aufarbeitung. Andere schaffen es nie. Sie gehen in ihrer Arbeit auf oder schaffen auch diese nicht. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis kenne ich einige Fälle.

    PS:
    Das Schönste für einen Elternteil ist zu sehen, wie ein Mensch heranwächst, der ein Teil von einem Selbst ist.
    Meine Tochter hat viel von mir übernommen/kopiert, oft nur Kleinigkeiten wie z.B. beim Sitzen das rechte Bein über das linke zu schlagen. Ich schüttle nur den Kopf über jene Leute, die wollen, dass ihre Kinder kleine "osteuropäische Nannys" werden.

  9. Josef Maierhofer
    15. März 2016 13:44

    @
    'Ein kluger Politiker müsste daher endlich wieder zu dem Schluss kommen: Kümmern wir uns wieder um das, was die Menschen wirklich bewegt. Und was für die Zukunft entscheidend ist: Das ist eindeutig die gute alte Vater-Mutter-Kind-Familie.'

    Aber in unserer Politik sitzen leider die Feinde dieser Gesellschaft, ganz besonders in der linken und dazu gehört in Österreich leider auch die ÖVP.

    Wir brauchen keine grüne Pädophilie, keine rote Verstaatlichung der Kinder, keine schwarze Werteheuchelei, wir brauchen weniger Staat, weniger Einmischung, eine ordentliche Bildungspolitik, niedrigere Steuern und dadurch auch eine zusätzliche Entlastung der Familie, denn nicht alle sind Akademiker und darüber hinaus nicht alle Akademiker mit ausreichenden Gehältern gesegnet, wir brauchen ehrliche Familienpolitiker (Frau Heinisch-Hosek ist das nicht, Frau Karmasin auch nicht, Frau Rosenkranz wäre unter Umständen eine solche), wir brauchen keine Selbstbedienungspolitik, auch keine Ideologie (= ...) Politik, wir brauchen eine Politik fürs Volk, für die Menschen.

    Würden wir den Österreichern das gleiche geben, was man den 'Flüchtlingen' gibt, dann hätten wir dieses Familien und Fertilitätsproblem auch nicht. Würden wir die Familie achten und ehren in unserer 'Mainstreamgesellschaft' statt verachten und zu bekämpfen und zu benachteiligen, dann hätten auch wir genügend Kinder.

    Wir brauchen keine 'Zuwandereranbetung', sondern wir brauchen gleiches Recht für alle, wir brauchen nicht verstaatlichte Kinder, sondern wirkliche Kinder mit Vater und Mutter.

    Nachdem ich den Scheidungsfall in meinem Leben auch erlebt habe, halte ich einen Scheidungsvertrag wohl auch für sehr sinnvoll, bloß kann man den auf Vermögen beziehen, falls vorhanden oder erworben, aber ganz sicher nicht auf die Kinder, die sind selbständig, sobald sie auf der Welt sind, und brauchen Liebe, Verständnis, Unterstützung und Ansprache beider Eltern oder des Elternteiles der übrig bleibt, wenn sich der andere aus dem Staub gemacht hat.

    Was wir nicht brauchen ist Egoismus, Feminismus, etc. , also den ganzen linken 'Segen' an Perversität gegen den Menschen und gegen die Familie.

    Ja, Herr Dr. Unterberger, ich finde das zarte Wiedererwachen der Familie auch als sehr was Positives.

    Ich selbst freue mich auch sehr, einer 'Restfamilie' helfen zu können und ihnen ein normales Leben zu ermöglichen, es lohnt sich.

  10. Collector
    15. März 2016 13:35

    Jetzt wird deutlich: Das von AfD ausgelöste "tektonische Beben" zielt auf die RÜCKABWICKLUNG DER 68er REVOLUTION!

    Hier aus der FAZ von heute:

    "Die Landtagswahlen vom Wochenende seien „wirklich eine Revolution“, sagt Bystron dieser Zeitung. „Gestern ist ein Paradigmenwechsel eingetreten, es ist das Ende der Herrschaft der Alt-Achtundsechziger in Deutschland. Das werden die Leute erst noch begreifen“, sagt er."

    Der thüringische Landesvorsitzende Björn Höcke redet ständig so. In seiner „Erfurter Resolution“ schrieb er einst: „Zahllose unserer Mitglieder verstehen die AfD als Bewegung des Volkes gegen die Gesellschaftsexperiment der letzten Jahrzehnte“. Aber auch Nordrhein-Westfalens Landesvorsitzender Martin Renner sagt seit Gründung der Partei oft Sätze wie: „Die AfD hat die Aufgabe, die Überwindung der linksideologischen Indoktrination unserer Gesellschaft in Angriff zu nehmen.“

    "Die Meinung der Mitglieder richtet sich in ihrer Tendenz gegen den gesamten Apparat an gesellschaftlichen Reformen, die in den vergangenen Jahrzehnten eine multikulturelle und geschlechterneutrale Gesellschaft erschaffen sollten. Sie stimmen mehrheitlich gegen die Inklusion von behinderten Kindern in Regelschulen, gegen Frauenquoten in Studiengängen, etliche fordern eine Schließung aller Koranschulen."

    Der ganze Artikel: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-nach-den-landtagswahlen-die-revolution-frisst-ihre-eltern -

    • Brigitte Kashofer
      15. März 2016 23:56

      Der Link ist offenbar nicht vollständig. Ich konnte die Seite nicht finden.

    • BlauesWunder (kein Partner)
      17. März 2016 10:20

      faz.net/aktuell/politik/inland/afd-nach-den-landtagswahlen-die-revolution-frisst-ihre-eltern-14124761.html

  11. glockenblumen
    15. März 2016 13:18

    Diese Megären, denen jede mütterlich Ader fehlt, nennen sich doch tatsächlich Feministinnen, und haben offenbar keine Ahnung davon was Dasein als echte Frau bedeutet!

    Es liegt in der Natur der Sache, daß Frauen Kinder gebären können und es ist nicht hoch genug zu loben, wenn sie sich entschließen, ihren Nachwuchs gerade in den ersten drei Lebensjahren selbst zu betreuen

    Auffallend viele mit homosexuellen oder sonstigen Neigungen, die sich zu Wort melden, ohne jemals ein Kind geboren und/oder großgezogen zu haben.
    Wie können sich ausrechnet diese anmaßen abfällig über Frauen zu sprechen, die sich für ihre Familie, sprich Kinder, entschieden haben.
    Klar, das paßt nicht in deren verkorkstes Weltbild. Manchmal glaube ich, daß die alle zugekifft und klarer Gedanken nicht mehr fähig sind.
    Kreischen von Diskriminierung wo keine vorhanden ist, von Quoten, die der normalen Frau nichts bringen, usw usf. - einfach ermüdend und langweilig.

    .... und: die sogenannten "Qualitätszeitungen" sind längst auf einem unterirdischen Niveau zugunsten der PC angelangt

  12. Zeu pater Eelioste
    15. März 2016 12:29

    Bitte was sind Pferdewissenschaften?

    • Konrad Loräntz
      15. März 2016 13:00

      Ein Studium, dass zu 98 % von Frauen gewählt wird, welche dann etwas überzogene Vorstellung von männlicher Anatomie erhalten. Allerdings führt das Studium fast zwangsläufig zur Hausfrauenrolle. Sollten wir somit positiv beurteilen.

    • Anonymer Feigling
      15. März 2016 13:22

      @ Konrad Loräntz

      Diese Definition von Pferdewissenschaft hat meinem Arbeitskollegen ein herzhaftes Lachen entlockt.

      Dafür gebühren 3 Sterne!

    • J.H.
      15. März 2016 17:14

      @Konrad Loräntz

      *lol*
      **************

  13. Bob
    15. März 2016 11:35

    Ich glaube die Frauen sind am schlechten Image der Hausfrau selbst schuld. Wie oft habe ich schuldbewußt gehört " ich bin nur Hausfrau" anstatt dies mit Stolz zu verkünden.

    • glockenblumen
      15. März 2016 13:24

      @ Bob
      Sie haben recht!
      "nur Hausfrau" wenn ich das schon höre!
      Dieser Job ist unbezahlbar und wird in unserer Gesellschaft leider nicht honoriert. Ich bin dafür, daß den illegalen Invasoren die Mindestsicherung gestrichen und statt dessen den Hausfrauen ausbezahlt wird.

  14. do ut des
    15. März 2016 11:22

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Die Familie - ein sensationelles Comeback“ deckt sich völlig mit meiner Meinung.
    Mein Vater war stolz darauf, daß er - wie er sagte, obwohl es Verzicht bedeutete – „sich leistete“ eine Frau zu haben, die zu Hause bleiben konnte. Ich selbst hatte das Glück, daß meine Frau während bzw. neben ihrer Büroarbeit ein Musikstudium abschloß und sich danach dafür entschied ihre Schüler, bei uns zu Hause als Musikpädagogin, auf einem Instrument zu unterrichten. - Unsere Kleinkinder konnten während der Unterrichtstunden in einem Nebenzimmer viel klassische Musik hören. In den späteren Schul und Studienjahren der Kinder war es dann schon viel leichter. Neben diesem bescheidenen selbständigen Einkommen wurde das Familieneinkommen, allein schon durch die Tatsache für den Haushalt, Küche und Kinder mehr Zeit zu haben, fast um das Gehalt einer Bürokraft vermehrt. Feministen würden sagen: Typisch: Küche, Kinder und Kirche – auch letzteres trifft zu. Man muß eben versuchen seinen Lebensweg zu gehen, auch wenn von linker staatlicher Seite alles getan wird, durch falsche Leitbilder bezüglich „Karrieren“ die Familien zu (zer)stören. Alleinverdiener mit Kindern werden u.a. dazu mißbraucht, für gewollt kinderlose „Selbstverwirklicher“ die Pensionen zu sichern. Zudem werden gebildete Frauen, die die Erziehung ihre Kinder gegenüber einem Routinejob vorziehen als Hinterwäldlerinnen behandelt. Dabei „liefert“ ein guter Umgang mit seinen Kindern viel eher körperliche und geistig gesunde Menschen für die nächsten 70 bis 80 Jahre, während auch „gehobene“ Tätigkeiten in unserer schnellebigen Zeit nach wenigen Jahren unwirksam sind. - Wenn für Frauen das Berufsleben so fördernd ist, warum streben dann so viele nach frühestmöglicher Pensionierung? Nicht alle Akademikerinnen werden Nachfolgerinnen der Madame Curie oder von Liese Meitner.

    • Undine
      15. März 2016 11:37

      @do ut des

      ************!
      Ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit, wenn meine Mutter bemerkte, diese oder jene ARME FRAU müsse arbeiten gehen, weil ihr Mann die Familie nicht alleine erhalten könne. Erst als ich längst selber Mutter war, überlegte ich mir, was es für mich bedeutet hätte, wäre meine Mutter nicht immer zu Hause gewesen, wenn ich von der Schule heimkam. Eine schreckliche Vorstellung!
      Ich war immer sehr dankbar, daß ich mich ganz unseren drei Kindern widmen konnte.

    • do ut des
      15. März 2016 14:18

      @Undine:
      *************************************

  15. Pennpatrik
    15. März 2016 11:19

    Wir sollten die FeministInnen für den Darwin-Award vorschlagen.

  16. Undine
    15. März 2016 11:00

    A.U. schreibt:

    "Die Realeinkommen sind höher denn je in der Geschichte. Das merken nur viele nicht, weil sie das Zweiteinkommen einer Familie fast zur Gänze für Kinderbetreuung und Haushaltshilfe ausgeben müssen."

    Kinderbetreuung und Haushaltshilfe sind natürlich nicht die einzigen Posten, die das Einkommen der berufstätigen Frau (und Mutter) erheblich schmälern! Würden die Frauen selber kochen, statt ihre Familie mit meist ungesunden Fertig-Produkten zu füttern, wären gleich mehrere Fliegen auf einmal geschlagen: Selbstgemachtes Essen ist einerseits um ein Vielfaches BILLIGER und abwechslungsreicher als Fertig-Produkte und andrerseits wesentlich GESÜNDER! Die Kinder würden nicht so FETT werden. Dazu kommen dann auch noch die vielen Geldzuwendungen und Geschenke an das Kind/die Kinder, die die Abwesenheit der Mütter versüßen sollen. Und die Kinder hätten zudem weitaus weniger psychische Probleme!

    Möge ein neuer Trend entstehen, der junge Frauen darin bestärkt, sich ihres Kindes in den ersten so unendlich wichtigen, für das ganze Leben so entscheidenden Jahre so ausgiebig wie möglich zu widmen.

  17. franz-josef
    • franz-josef
      15. März 2016 10:43

      und noch ein OT:

      Die Regierung in Deutschland stellt monatlich 670 Euro bereit pro Flüchtling. Die Kosten für Wohnraum, Gesundheit, Essen, Bildung, Transport und Bargeld werden Millionen Menschen in ganz Europa bezahlt.

      Laut Daten der Weltbank liegt das Durchschnittseinkommen eines Sub-Sahara Afrikaners bei $762 pro Jahr. Wenn man diese Zahl umrechnet, dann ergäbe dies ein monatliches Einkommen von 58 Euro. Wenn man also Asyl in Deutschland beantragt, dann ist dies 11,5 mal profitabler und man muss für das Geld noch nicht einmal arbeiten.

      Was würden Sie also tun? In Afrika bleiben und rund 58 Euro monatlich verdienen oder … einen Menschenschmuggler bezahlen, illegal nach Europa einreisen und Bargeld und Sozialleistungen bekommen in Höhe von 670 Euro pro Monat (bezahlt vom europäischen Steuerzahler)?

      (aus heutigem Journalistenwatch)

    • Undine
      15. März 2016 11:41

      @franz-josef

      Man merkt es an allen Ecken und Enden: Die Zuwanderung ist unser RUIN!

    • Konrad Loräntz
      15. März 2016 12:54

      Zum Einkommen: Die Heizkosten in Mali sind aber wesentlich niedriger als in Deutschland !

  18. Undine
    15. März 2016 09:31

    Nach all den zahllosen verbissenen Versuchen der Linken, der Progressiven, also der Fortschreitenden, der "Fortschrittlichen", die NATUR zu KORRIGIEREN, zeigt sich wieder eine schwere Schlappe, denn das bewährte natürliche Modell "Familie", bestehend aus Vater, Mutter und Kindern ist zum Glück UNBESIEGBAR! Etwas anderes zu ERZWINGEN ist ohne Sinn.

    Wann endlich wird das geradezu manische, einfach krankhafte, sozialistische "Fortschreiten-Wollen" von den Menschen, den vernünftigen Wählern also, abgewählt?

    Die Natur korrigieren zu wollen ist einfach ein sinnloses Unterfangen---es brachte bisher nur Negatives hervor; es ist VERMESSEN, in dieses Wunderwerk NATUR hineinzupfuschen!

    Wollen wir also hoffen, daß viele der jungen, akademisch gebildeten Frauen sich weigern, im Interesse anderer zur GENETISCHEN SACKGASSE zu werden. Das Aufziehen der eigenen Kinder ist ein vielfaches wertvoller und befriedigender denn als nützliche Arbeitskraft für irgendjemanden zu dienen.

    • glockenblumen
      15. März 2016 14:41

      @ Undine

      aus der Seele gesprochen****************
      Bin sehr froh und dankbar, daß ich die ersten Lebensjahre meines Sohnes rund um die Uhr für ihn da sein konnte!!
      Ich wünschte, daß es JEDER Frau möglich (und ihr Wunsch!) wäre, in dieser doch so prägenden Zeit bei ihren Kindern zu sein.

    • Undine
      15. März 2016 20:53

      @glockenblumen

      Mir hätte es einfach so leid getan, das Heranwachsen unserer Kinder nicht voll und ganz genießen zu können; am liebsten war es mir, ihnen beim Spielen in Haus und Garten zu zuzusehen und die Phantasie dabei zu beobachten! Alle drei haben sehr, sehr viel gezeichnet, u. a. auch auf einer großen Schultafel, die ich für sie hatte anfertigen lassen. Da entstanden Meisterwerke, die ich z.T. fotografiert habe.
      Ich möchte keine Stunde missen, die die Kinder um mich waren---es war einfach so schön.

  19. Bob
    15. März 2016 09:14

    In erster Linie gehören die vielen Abtreibungen zurückgedrängt, die nur der "Karriere" wegen, oder anderen fadenscheinigen Gründen, durchgeführt werden. Weiters gehören Familien mit Kindern viel mehr gefördert oder entlastet.
    Jede Karriere ist ein Kuzzeitprogramm und schnell vergessen, im Gegensatz zur Erziehung der Kinder die Generationsweise weitergegeben wird, und die Kultur und Eigenheit eines Volkes ausmacht.

  20. El Capitan
    15. März 2016 08:21

    Der Webfehler unsere Gesellschaft liegt darin, dass "Experten" (eigentlich: Imperten) uns ständig erklären, was wir tun sollen oder dürfen.

    Die Macht der Kirche wurde zurück gedrängt, und in dieses Vakuum sind linke Sozialklempner vorgesehen.
    Inzwischen werden auch die wieder zurück gedrängt.

    Wir beginnen uns allmählich auf das Prinzip der Aufklärung zu besinnen, unseren eigenen Verstand zu benutzen. Ich habe für meine Lebensplanung noch nie "Experten" benötigt.

    Wichtig wäre halt, Familien politisch zu unterstützen. Ob und wann such die Trendwende auch statistisch zeigt, wird sich weisen.

    Grundsätzlich gilt: Wenn Linke wettern, schäumen oder sich nur ärgern, ist ein guter und positiver Trend am Laufen.

  21. brechstange
    15. März 2016 07:45

    Es gibt eine Ideologie, die Frauen zu Gebärmaschinen und Männer zu Zeugern degradieren will, die Erziehung für das "Wunder Mensch" soll an staatliche Institutionen abgegeben werden. Wie anders können sich Nicht-Wertschöpfung-Schaffende sonst als Nomenklatura verhalten. ;-)

    Eine Umdenken und eine geistige Revolution werden diese Herrschaften in ihre Schranken weisen. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

  22. Pennpatrik
    15. März 2016 07:43

    Die Politik wird immer familienfeindlich agieren. Ich vermute, dass das auch die FPÖ machen wird, sollte sie an die Regierung kommen.

    Dazu muss man sich nur die Sozialausgaben der Republik betrachten:
    1980: 19,8 Milliarden
    2002: 64,9 Milliarden (Quelle: Sozialministerium)

    Diese irrwitzige Steigerung der Sozialausgaben (und wohl anderer Budgetposten auch, man denke nur an die zusätzlichen Kosten, die die EU verursacht) ist natürlich nur möglich gewesen, weil mehr Frauen in den Arbeitsmarkt gegangen sind und Steuern sowie Sozialabgaben erwirtschaftet haben.
    Der Politik geht es nicht um die "Gleichberechtigung". Die Politik versucht verzweifelt, die Frauen im Arbeitsprozess zu behalten, weil sonst ihr gesamtes Finanzsystem zusammenbricht, wie an den obigen Zahlen leicht ablesbar ist.

    Freunde: Das sind Junkies! Süchtige! Sie sind - wie alle Junkies - an ihrem Verhalten eindeutig erkennbar. Wie Irre vor Spielautomaten. Süchtig nach dem nächsten Schuss.
    In unserem Fall: Ausgabenjunkies.

    PS: Auch mit der Arbeitskraft der Frauen ist das Ausgabensystem nicht haltbar, weil es eine progressiven Steigerung enthält. Das erklärt:
    - die steigende Staatsverschuldung
    - den verzweifelten Versuch, steigende Einwohnerzahlen und damit zusätzliche Steuerzahler zu schaffen, die ins System einzahlen aber noch wenig herausnehmen (nicht nur in der Pension sondern auch der Krankenvorsorge zahlen die Jungen für die Alten, weil die Jungen weniger Krank sind).

    Progressive Steigerung ist aber die Definition für ein Pyramidenspiel, das von denselben Politikern, die dieses Sozialsystem aufgezogen haben, als kriminell bewertet wird.

  23. teifl eini!
    15. März 2016 07:09

    Ob es sich tatsächlich um einen Trend handelt oder nicht, können nur die Statistiker sagen. Jedenfalls ist es bei meinem Dienstgeber so, insbesondere in meiner Abteilung, dass auch die Akademikerinnen ganz klassisch zwei Kinder bekommen und nach recht kurzer Zeit 10, 20 Stunden in Teilzeit arbeiten. Das Teilzeitmodell zieht sich dann relativ lange hin, bis die Kinder "aus dem Gröbsten draußen" sind, also die Pubertät überstanden haben; manchmal auch länger.

    Was mir ausschließlich alle Mütter erzählen: die Kinder sind wichtiger als die Karriere. Und damit wären wir bei der nächsten linkslinken Propagandalüge. Wenn während der Karenz- bzw. Teilzeit der Frauen die männlichen Kollegen einiges an Zusatzbelastungen schultern müssen (gerade bei Arbeitsspitzen) und bei Gehalt und Verantwortlichkeit davonziehen, so wird das nicht als unfair oder diskriminierend empfunden, sondern als logisch und gerecht. Die allermeisten Frauen sind froh, wenn sie nicht Chef sein und im Feuer von Kunden, Eigentümern und Co stehen müssen. Sie lieben die zweite Geige, denn diese führt zu mehr Planbarkeit, mehr Lebensqualität, mehr Zeit mit den Kindern.

    Das einzige was mir bei einigen Kolleginnen mit Studienabschluss, wenn auch nicht die Mehrheit, inkonsequent erscheint: sie wählen grün, bleiben also noch ihren FM4-Zeiten treu. Es dauert offenbar lange, bis man die linke Propaganda durchschaut und auf die eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen hört.

    • Konrad Loräntz
      15. März 2016 12:51

      ... interessieren sich im Grunde überhaupt nicht für Politik und wählen folgerichtig linkspopulistische Heuchler.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      17. März 2016 07:57

      teilf eini: "Das einzige was mir bei einigen Kolleginnen mit Studienabschluss, wenn auch nicht die Mehrheit, inkonsequent erscheint: sie wählen grün, bleiben also noch ihren FM4-Zeiten treu. Es dauert offenbar lange, bis man die linke Propaganda durchschaut und auf die eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen hört."

      Wie das, Travnicek? Wo doch - angeblich - lt. AU u.A. hier, Akademikerinnen intelligenter als "normale" Frauen sind? Und wenn ich mir z. B. die in der Öffentlichkeit agierenden politisch gehirngewaschenen Akademikerinnen betrachte (ein Protobeispiel wäre die unvergleichliche Laura Rudas), worin besteht deren größere Intelligenz? Weil sie etwa einen Magistertitel erworben hatten? Und überhaupt: Was hat ein akademischer Abschluss grundsätzlich mit Intelligenz zu tun?
      Vergesst nicht die "einfachen" arbeitenden Mütter, deren Kinder anständige und wohlerzogene Menschen geworden sind! Und oft ein akademisches Studium absolviert hatten...

  24. Susanne
    15. März 2016 07:06

    Ist das wirklich schon ein Trend oder doch nur eine Schwalbe, welche noch keinen Sommer macht?
    Eigentlich müssten die Kirchen, die politischen Parteien und vor allem die dortigen für Familie und Bildung Verantwortlichen selbst gute Vorbilder sein und familienfördernde Massnahmen setzen. Derzeit schaut es nicht danach aus, denn sogar die ehem. christliche Volkspartei folgt - wenn auch zögernd - den rot-grünen Ideen. Und die Wirtschaft (IV und WKÖ) möchte auch, dass alle Frauen im Arbeitsprozess stehen, damit genug billige Arbeitskräfte eingesetzt werden (und das wenige dazuverdiente Geld der "geringfügig Beschäftigten" für nicht benötigte Güter und Dienstleistungen wieder in die Wirtschaft gepumpt wird).

  25. FranzAnton
    15. März 2016 06:10

    Die Politik wird erst dann reagieren, wenn sie von der Wählerschaft im Fall von Fehlleistungen jederzeit gerügt werden kann; hiezu fehlt es aktuell an direktdemokratischen Elementen in unserer Verfassung.

    Habe an Herrn Ing. Norbert Hofer eine mail mit der Bitte gerichtet, Direktdemokratie in seiner Wahlwerbung zu einem thematischen Schwerpunkt zu machen;
    Hierauf erhhielt ich prompt Antwort, offensichtlich von einem in den Wahlkampf eingebundenen Proponenten:

    "Im Auftrag unseres Bundespräsidentschaftskandidaten, Ing. Norbert Hofer, darf ich mich zunächst für Ihre Zusendung bedanken.

    Unser Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat erst vor 2 Tagen in einer Presseaussendung angekündigt, vor der Angelobung einer neuen Bundesregierung auf den Ausbau der direktdemokratischen Elemente im Regierungsprogramm zu bestehen. Das Modell der Schweiz habe sich über Jahrzehnte bewährt und auch in Österreich ist der Wunsch der Bevölkerung nach mehr Mitbestimmung gegeben. Die direkte Demokratie ist für Norbert Hofer ein wichtiger inhaltlicher Pfeiler einer positiven Zukunft für Österreich. Sie garantiert, dass die Menschen im Laufe einer Legislaturperiode ihre Interessen wahren können und sich aktiv in inhaltliche Entscheidungsfindungen einbringen können".

    Mit dieser Antwort bin ich natürlich hochzufrieden; es wäre - im Sinne von positivem feedback - sicher vorteilhaft, fänden sich möglichst viele (nicht nur) hier im Blog Aktive, welche Herrn Ing. Hofer in analoger Weise ansprächen.

    • Anonymer Feigling
      15. März 2016 13:18

      >> Ing. Norbert Hofer

      Endlich einmal ein Techniker!

      Mir gehen diese Pflichtschulabgänger, Maturazeugnissucher, Wirtschaftsprofessoren und Juristen schon ziemlich auf die Nerven.

      Gedankenexperiment:

      Man stelle sich vor, alle Leistungen der letzten 100 Jahre einer Berufsgruppe würden über Nacht verschwinden.

      Bei welchen Berufsgruppen würde man gar nichts merken? (Literat, Theologe, Wirtschaftprofessoren, Publizist, Jurist, ...)

      Bei welcher müßte man sein Leben komplett umstellen? (Techniker! Sogar die Medizin wäre eine andere, denn wer baut den die tollen Diagnosegeräte? Die Mediziner schaffen es ja nicht einmal, die Differentialgleichungen für eine Herz-Simulation aufzustellen.)

  26. Pumuckl
    15. März 2016 03:27

    Der sehr erfreuliche Trend, der Rückkehr zum Vater - Mutter - MEHRKIND - Modell bei akademisch oder auch anderwärtig hochgebildeten Frauen, müsste m. E. auch aus Sicht relativ junger Erkenntnisse der EPIGENETIK und der VERGLEICHENDEN VERHALTUNGSFORSCHUNG eine positive Bewertung erfahren.

    Wenn Dr. Unterberger immer wieder die Bedeutung der Gene als Voraussetzung für die Bildungsfähigkeit hervorkehrt, kann dem kaum widersprochen werden.
    Aber der Gewinn den Kinder durch die Prägung und den Erwerb epigenetisch vererbbarer Fähigkeiten in einer funktionierenden Vater - Mutter - MEHRKIND - Familie erfahren, sollte auch nicht unterschätzt werden.

    Männer wie Frauen sind zudem durch die Formung, welche sie durch Aufwachsen in einer funktionierenden Familie erfuhren, und selbst in einer solchen Familie leben, meist zu besseren Sozialverhalten im Berufsleben fähig.

    Ist unter den geschätzten Mitpostern jemand der sich mit professioneller Kompetenz dazu äußern kann?

    • FranzAnton
      15. März 2016 05:44

      Danke für Ihren Beitrag, @Pumuckl; die Recherche nach mehr bezüglicher Information betreffend Epigenetik führte zu folgender Homepage:

      http://www.wissensschau.de/genom/epigenetik_vererbung_umwelt.php

      Conclusio hieraus: Epigenetische Prägung sicher ja, epigenetische Vererbung eher nein; also offenbar ist noch keine abschließende Erkenntnis gegeben.

    • Wafthrudnir
      15. März 2016 08:38

      Soweit mir bekannt, erklärt die klassische Vererbung (in westlichen Gesellschaften) zumindest ein Drittel der Persönlichkeitsunteeschiede. Der Beitrag des Umfelds im weitesten Sinn (einschließlich der bewußten Erziehung, aber nicht darauf beschränkt) kann auf weniger als 20% beziffert werden. Der Rest der Persönlichkeitsunterschiede, weniger als die Hälfte, vermutlich etwa ein Drittel, läßt sich nicht mit jenen Faktoren korrelieren, die üblicherweise erfaßt werden. Möglicherweise handelt es sich hier um Einzelereignisse im Leben des Kindes, die statistisch nicht erfaßbar sind.
      Zu Ihrer Frage nach der Epigenetik trägt dies zugegebenermaßen nur wenig bei, da sich epigenetische Faktoren in jedem dieser drei Bereiche verstecken können.

    • Konrad Loräntz
      15. März 2016 12:49

      Epigenetik ist gerade sehr "in". Vielleicht ist da auch wirklich viel dran, vielleicht aber wird in einigen Jahren die Karawane ähnlich daran vorbeigezogen sein wie an Mengenlehre und Fuzzy logic.
      Mir drängt sich halt schwer der Verdacht auf, dass dieser Pseudo-Lamarckismus / Lyssenkismus halt gar zu gut ins linke Weltbild des machbaren Menschen passt. Zur Aussagekraft von wissenschaftlichen Studien lese man "Der Schein der Weisen". Wirklich seeeehr erhellend.





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